Helvetia

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Helvetia investiert in Start

Helvetia investiert in Start-up zur Sicherung von LKW-Planen

Der Versicherer Helvetia investiert über seine Tochter, den Helvetia Venture Fund, in das deutsche Start-up Alarmplane.de. Das Unternehmen biete ein Alarmsystem für LKW-Planen an, mit dem sich die Ladung vor Dieben schützen lasse, die die Plane aufschlitzen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mit dem zusätzlichen Geld will das Start-up Marketing und Vertrieb ausbauen.

28.08.2018 08:30

Der Schutz für Planen und Türen von Lastkraftwagen und Sattelschleppern sei kostengünstig und einfach nachzurüsten, so die Mitteilung weiter. Wird die Plane aufgeschnitten, ertöne ein lautes Alarmsignal. Zusätzlich könne sich auch der Halter über den Vorfall informieren lassen und erhält unter anderem die Standortinformationen zugeschickt.

Helvetia ist nach eigenen Angaben einer der führenden Transportversicherer in Deutschland. Die Kunden profitieren durch die Beteiligung an Alarmplane.de von speziellen Konditionen wie einem Prämiennachlass von bis zu 50 Prozent beim Einbau eine solchen Alarmplane.

dm/rw

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Helvetia-Chef: Können noch

Helvetia-Chef: Können noch wesentlich ausbauen

Der Versicherer Helvetia investiert in die Hypothekenvermittlung und den digitalen Vertrieb, um die gehemmte Rentabilität zu steigern. "Wir wollen Helvetia agiler, innovativer und kundenzentrierter machen", erklärte Philipp Gmür, CEO des Versicherers im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft".

26.09.2018 07:29

Helvetia habe die Ambitionen und die Mittel, das Geschäft unter effizientem Kapitaleinsatz noch erheblich auszubauen. Dabei stehe die Profitabilität jedoch stets im Vordergrund. Um die Rentabilität zu steigern, verändere die Helvetia ihr Produktsortiment und optimiere die Vermögensanlagen, erklärte Gmür.

Zudem baue der Versicherer neue Geschäftsfelder auf, die weniger Eigenkapital binden, aber ergänzende Einnahmen liefern würden. Dazu gehöre etwa der Online-Hypothekenvermittler Moneypark, an dem Helvetia eine Mehrheitsbeteiligung von 70 Prozent hält.

Moneypark wickelt 2-3% des Hypothekarvolumens ab

Moneypark entwickelt sich gemäss Gmür plangemäss und sei operativ gewinnbringend. Das Unternehmen vermittelt Kreditsuchende an mehr als 100 Kreditgeber, darunter Pensionskassen und Banken. Über die Plattform seien 2 bis 3 Prozent des Hypothekarvolumens von 1000 Milliarden Franken in der Schweiz gelaufen.

In der Schweiz erzielt Helvetia 70 Prozent des Betriebsgewinns, sieht sich aber mit dem Aufkommen digitaler Versicherungsvertriebe konfrontiert. "Deshalb erschliessen wir neue Kundenzugänge, beispielsweise im digitalen Vertrieb mit Zusatzgarantien", erklärte Gmür. Zudem sei man im Onlinevertrieb Smile.direct präsent.

Ein Viertel des operativen Gewinns stammt bei der Helvetia von den Auslandmärkten, wo der Versicherer laut Gmür "durch ein Tal der Tränen" musste. Jetzt seien aber die notwendigen Sanierungen erledigt. Weitere Zukäufe schliesst Gmür nicht aus: "Wir sind offen und prüfen immer wieder Kaufmöglichkeiten, vor allem in Deutschland und in Spanien. Wir möchten dort in eine höhere Liga aufsteigen." Akquisitionen liessen sich aber nicht planen.

ra/tp

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Helvetia: André Keller wird

Helvetia: André Keller wird neuer Anlagechef - Honegger geht in Ruhestand

Der Versicherer Helvetia erhält ab April einen neuen Anlagechef: André Keller sei zum Chief Investment Officer ernannt worden, teilte der Konzern am Freitag in einem Communiqué mit.

21.12.2018 08:02

Er übernehme das Amt von Ralph-Thomas Honegger, der ab April auf eigenen Wunsch in den Ruhestand gehe. Honegger wurde 1997 Mitglied der Geschäftsleitung Schweiz von Helvetia und 2002 Chief Investment Officer.

Sein Nachfolger André Keller sei seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche im In- und Ausland tätig, hiess es. Zuletzt war der 49-Jährige Chief Investment Officer der AXA XL und XL Group in den USA.

Bis 2014 leitete Keller das Asset Management beim Versicherer Nationale Suisse, der mit der Helvetia zusammengelegt wurde. Davor bekleidete er von 1998 bis 2009 verschiedene Funktionen im Asset Management beim Rückversicherer Swiss Re.

jb/tt

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Helvetia investiert noch mehr

Helvetia investiert noch mehr in Schweizer Immobilien

Die Helvetia Anlagestiftung hat das Kapital für die Anlagegruppe Immobilien Schweiz im Dezember erhöht. Für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios fliessen ihr 110 Millionen Franken frisches Kapital zu.

21.01.2019 08:16

Die Anlagegruppe sei mit ihrer Kapitalerhöhung bei halb- und vollautonomen Pensionskassen auf grosses Interesse gestossen, hiess es in einer Mitteilung vom Montag. 40 Vorsorgeeinrichtungen von Schweizer Unternehmen hätten Ansprüche in der Höhe von 110 Millionen Franken gezeichnet, die zu 100 Prozent zugeteilt wurden.

Das Immobilienportfolio werde in enger Zusammenarbeit mit Helvetia Versicherungen weiter ausgebaut, hiess es weiter. Laut Investitionsstrategie bestehe es zu mindestens zwei Dritteln aus Wohnimmobilien und maximal einem Drittel aus Geschäftsimmobilien in verschiedenen Regionen der Schweiz. Die Bewertungen werden von KPMG vorgenommen, für die Immobilienbewirtschaftung ist die Privera AG verantwortlich.

Den Angaben zufolge haben rund 220 Pensionskassen ihr Vorsorgekapital in diese Anlagegruppe investiert. Das Gesamtvolumen der direkt gehaltenen Liegenschaften wird auf 620 Millionen Franken beziffert.

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Helvetia erzielt 2018 mehr

Helvetia erzielt 2018 mehr Reingewinn

Der Versicherer Helvetia hat im vergangenen Jahr mehr verdient, die Erwartungen der Analysten aber teilweise verfehlt. Die Aktie soll im Verhältnis 1 zu 5 gesplittet werden.

Aktualisiert um 07:51

Der Reingewinn kletterte um 6,9 Prozent auf 431 Millionen Franken. Dabei half, dass der Versicherungskonzern von grösseren Naturkatastrophenbelastungen zumeist verschont geblieben ist. Das Geschäftsjahr 2018 sei erfreulich gewesen, erklärte Konzernchef Philipp Gmür am Mittwoch in einem Communiqué: "Trotz der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten erzielten wir ein solides Ergebnis."

In der Nicht-Lebensversicherung fiel der Gewinn um 8,7 Prozent auf 332 Millionen Franken. Auf das Ergebnis geschlagen habe die deutlich schwächere Performance der Aktienmärkte, die im vergangenen Dezember regelrecht einbrachen. Dies habe zu deutlich niedrigeren Anlageresultaten geführt, teilte der Versicherer am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Versicherungstechnisch lief es indes besser: Eine geringere Belastung aus Naturkatastrophen bei gutem Basisschadenverlauf führte zu einer Verbesserung des Schaden-Kosten-Satzes (Combined Ratio) auf 91,0 Prozent nach 91,8 Prozent im Vorjahr. Dies sei ein sehr gutes Niveau, schrieb der Konzern. Unter 100 Prozent ist das Geschäft versicherungstechnisch profitabel.

In der Lebensversicherung brach der Gewinn um 23,4 Prozent auf 147,9 Millionen Franken ein. Niedrigere Aufwendungen für zinsbedingte Nachreservierungen in der Schweiz und in Europa sowie tiefere Überschussbeteiligungen vermochten die geringeren technischen Ergebnisse und deutlich tiefere Gewinne auf Kapitalanlagen nicht ganz zu kompensieren.

Demgegenüber habe sich das Neugeschäft erfreulich entwickelt, hiess es. Die Neugeschäftsmarge erreichte 1,7 Prozent nach 1,8 Prozent im Vorjahr.

Erwartungen teilweise erfüllt

Das Eigenkapital der Gruppe sank um 2,5 Prozent auf 5,097 Milliarden Franken. Damit hat die Gruppe die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Reingewinn erfüllt, bei der Combined Ratio übertroffen und beim Eigenkapital verfehlt. Analysten haten im Schnitt mit einem Reingewinn von 430,8 Millionen Franken gerechnet. Für die Combined Ratio hatten sie 91,7 Prozent prognostiziert und beim Eigenkapital 5,21 Milliarden Franken.

Das Geschäftsvolumen der Gruppe wuchs 2018 um 3,9 Prozent auf 9,073 Milliarden Franken. Im Nichtlebengeschäft wuchs Helvetia insgesamt um 3,5 Prozent und im Lebengeschäft um 1,5 Prozent.

Am Erfolg sollen auch die Aktionäre teilhaben. Der Versicherer will die Dividende um 1 Franken auf 24 Franken je Aktie erhöhen. Zudem soll die Aktie im Verhältnis 1 zu 5 gesplittet werden.

Konzernchef Philipp Gmür sieht die Gruppe beim Strategieprogramm auf Kurs. Bis 2020 soll das Volumen die Marke von 10 Milliarden Franken erreichen.

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Helvetia gelingt

Helvetia gelingt Volumensteigerung im BVG-Geschäft

Die Versicherungsgruppe Helvetia ist in der beruflichen Vorsorge gemessen an den Prämieneinahmen im vergangenen Jahr gewachsen.

16.05.2019 08:15

Die Gesellschaft sieht aber die zweite Säule in einer Systemkrise und fordert eine Senkung des Mindestumwandlungssatzes. Insgesamt nahm das Prämienvolumen 2018 um 2 Prozent auf 2,62 Milliarden Franken zu, wie Helvetia am Donnerstag mitteilte. Während dabei die sogenannten periodischen Prämien mit einem Zuwachs von 4 Prozent deutlich stiegen, nahmen die Einmaleinlagen lediglich um 0,9 Prozent zu.

Die Anzahl der Versicherten stieg um 4 Prozent auf 234'599. Die Zahl der Kollektivverträge blieb dagegen unverändert auf 17'498. Der Versicherer begründet die Stagnation bei den Kollektivverträgen damit, dass er angesichts der "realitätsfremden Rahmenbedingungen mit einem viel zu hohen Umwandlungssatz im BVG-Obligatorium" eine restriktive Zeichnungspolitik verfolgte.

Im Geschäft, das der Mindestquote unterstellt ist, wurden die Guthaben des BVG-Obligatoriums mit dem Mindestzins von 1 Prozent verzinst. Den überobligatorischen Guthaben wurden 0,75 Prozent gutgeschrieben.

Die auf Basis der Marktwerte ermittelte Netto-Performance lag derweil mit 0,04 Prozent knapp im positiven Bereich. Neben der Aktienmarktentwicklung waren gemäss Mitteilung insbesondere die erhöhten Zinsaufschläge auf den Unternehmensanleihen für die Verschlechterung gegenüber 2017 verantwortlich.

Der Betriebsaufwand nahm im BVG-Geschäft der Helvetia im vergangenen Jahr um 4 Prozent auf 103,4 Millionen Franken zu. Der Aufwand pro aktiv versicherte Person blieb dabei mit 477 Franken nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (479 Fr.). Das Betriebsergebnis belief sich auf 54,1 Millionen, was 6 Prozent weniger als im Vorjahr war.

Senkung des Umwandlungssatzes gefordert

Bezogen auf den Ausblick zeichnet der Versicherer ein düsteres Bild. Die zweite Säule befinde sich aufgrund der demografischen Entwicklung und der tiefen Zinsen in einer Systemkrise, schreibt Helvetia. Um diese Krise meistern zu können, sei eine Senkung des BVG-Mindestumwandlungssatzes zwingend notwendig.

"Weiter muss ein Beitrag zur Finanzierung der Rentenumwandlungsverluste eingeführt werden. Eine Erhöhung der Altersgutschriften als Kompensationsmassnahme sollte zudem das Leistungsniveau sichern", sagt in der Mitteilung Donald Desax, Leiter Berufliche Vorsorge Schweiz.

Die Helvetia rechnet zudem vor, dass es im letzten Jahr aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen in ihren Büchern zu einer "ungerechten und systemfremden" Umverteilung von aktiv Versicherten hin zu Rentenbezügern im Umfang von 160 Millionen Franken gekommen ist. Um diesem Effekt entgegenzutreten, hat Helvetia Massnahmen ergriffen. Dazu gehöre beispielsweise eine Umwandlungssatzsenkung mit Anrechnungsprinzip, hiess es.

(AWP)

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Helvetia macht dank

Helvetia macht dank Börsenboom Gewinnsprung im ersten Halbjahr

(Ausführliche Fassung) - Die Helvetia-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2019 gewachsen und hat deutlich mehr verdient. Die Bruttoprämien kletterten um 2,2 Prozent auf 5,87 Milliarden Franken. Der Reingewinn schoss um 29 Prozent auf 289,7 Millionen Franken nach oben.

29.08.2019 08:11

Grund für das deutliche Wachstum war einerseits der steile Anstieg der Börsen im laufenden Jahr nach dem Absturz gegen Ende 2018. Man habe starke Anlageresultate erzielt, teilte die Helvetia am Donnerstag in einem Communiqué mit. Das Anlageergebnis aus Finanzanlagen und Liegenschaften stieg um knapp 30 Prozent auf 655,8 Millionen Franken.

Andererseits profitierte die Helvetia von der im Mai angenommenen Unternehmenssteuerreform. Diese brachte einen einmaligen Sondergewinn von 63,3 Millionen Franken ein.

Zudem seien die Belastungen durch Grossschäden aus Naturereignissen gering gewesen, was zu einem guten Ergebnis in der Sachversicherung geführt habe. Im Nicht-Lebengeschäft kletterte der Gewinn um 35 Prozent auf 198,6 Millionen Franken.

Der Schaden-Kosten-Satz verbesserte sich auf 92,5 Prozent von 92,7 Prozent. Alle Markteinheiten wiesen Combined Ratios von unter 100 Prozent aus und würden profitabel arbeiten, hiess es weiter. Unter 100 Prozent verdient der Konzern versicherungstechnisch gesehen Geld.

Allerdings ist hier das Bild gemischt. Der Schadensatz sei aufgrund des guten Schadenverlaufs um 0,6 Prozentpunkte gesunken. Auf der anderen Seite sei der Kostensatz wegen höherer Akquisitionskosten in der Schweiz und in Europa gestiegen.

Lebengeschäft mit Gewinnsprung

Auch im Lebengeschäft klingelten die Kassen. Hier verbesserte sich der Gewinn um 40 Prozent auf 108,9 Millionen Franken. Grund für den Gewinnsprung sei eine Steigerung der Marge nach Kosten dank der Verbesserung aller Gewinnquellen sowie markant höhere Gewinne aus Kapitalanlagen infolge der guten Aktienmarktentwicklung, schrieb der Versicherer.

Gleichzeitig verzeichnete die Helvetia einen deutlichen Anstieg der Aufwendungen für Überschussbeteiligungen, da Kunden an den höheren Kapitalgewinnen, der besseren Marge nach Kosten sowie dem Ergebnisbeitrag aus Steuersenkungen in der Schweiz partizipieren.

Auch das Neugeschäft habe sich erfreulich entwickelt. Die Neugeschäftsmarge stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 1,8 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent. Treiber der Verbesserung sei das Schweizer Kollektiv-Lebengeschäft. Zum einen hätten sich Modelländerungen, die zu einem geringeren Kapitalbedarf führten, positiv ausgewirkt.

Zum anderen habe sich der Geschäftsmix im Schweizer Kollektiv-Leben aufgrund des grösseren Neugeschäftswachstums bei profitableren kapitaleffizienten Versicherungslösungen verbessert.

"Helvetia kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2019 zurückblicken", erklärte Konzernchef Philipp Gmür. "Dank Rückenwind an den Kapitalmärkten, starken versicherungstechnischen Resultaten und einem einmaligen positiven Steuereffekt stieg das Ergebnis deutlich an."

Erwartungen nur teilweise erfüllt

Mit den Zahlen hat der Versicherer die Erwartungen der Finanzgemeinde nur teilweise erfüllt: Bei den Bruttoprämien bei der Combined Ratio wurden Prognosen verfehlt, beim Reingewinn dagegen übertroffen. Analysten hatten im Schnitt gemäss AWP-Konsens mit Bruttoprämien von 5,9 Milliarden und einem Konzerngewinn von 287,8 Millionen Franken gerechnet. Bei der Combined-Ratio hatten die Experten einen Wert von 91,9 Prozent vorhergesagt.

Die Umsetzung der Strategie helvetia 20.20 verlaufe weiterhin erfolgreich, schrieb der Versicherer. Damit solle das Kerngeschäft gestärkt, neue Geschäftsmodelle erschlossen und gezielt Innovationen genutzt werden. So wolle man das B2B2C-Geschäftsmodell ausbauen, das zur Expansion der Vertriebskapazitäten beitrage. So ist die Helvetia neu exklusive Versicherungspartnerin von Tesla in 16 europäischen Ländern. Darunter sind die Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien oder Spanien.

Die Helvetia verfüge über eine weiterhin solide Kapitalposition, hiess es. Die SST-Quote lag per 1. Januar 2019 bei 222 Prozent. Das Eigenkapital erhöhte sich von 5,10 Milliarden Franken per Ende 2018 auf 5,57 Milliarden Franken.

jb/tt

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Helvetia Anlagestiftung

Helvetia Anlagestiftung erhöht Kapital und kauft Wohnportfolio

Die Helvetia Anlagestiftung hat ihr Kapital erhöht und ein grösseres Liegenschaftenportfolio mit Immobilien in sieben verschiedenen Schweizer Kantonen übernommen.

05.12.2019 08:00

Konkret hat die Anlagegruppe Immobilien Schweiz der Stiftung im November eine weitere Kapitalerhöhung im Volumen von 75 Millionen Franken abgeschlossen. 42 Anleger der Stiftung, also Pensionskassen, hätten sich für eine Zeichnung entschieden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Zusammen mit den Kapitalzusagen von weiteren 110 Millionen aus dem letzten Jahr sei per Anfang Dezember eine Liegenschaftenakquisition in der Gesamthöhe von 182 Millionen Franken getätigt worden. Gekauft wurde ein Portfolio mit Wohnliegenschaften aus dem Bestand der Helvetia Versicherungen, das aus sieben Liegenschaften in sieben Kantonen besteht.

Insgesamt verwaltet die Helvetia Anlagestiftung in der Anlagegruppe Immobilien Schweiz den Angaben zufolge Vorsorgevermögen von 815 Millionen Franken von mehr als 260 halb- und vollautonomen Pensionskassen.

uh/kw

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Helvetia kauft Mehrheit am

Helvetia kauft Mehrheit am spanischen Versicherer Caser

Helvetia baut das Geschäft in Spanien aus: Der Versicherer kauft eine Mehrheit am Versicherer Caser. Die Übernahme hatte sich abgezeichnet. Bereits Ende 2019 war bekannt geworden, dass Helvetia an Caser Interesse hat.

24.01.2020 08:02

Helvetia habe sich mit verschiedenen Aktionären des spanischen Versicherers über den Verkauf ihrer Aktienpakete geeinigt, teilte die Gruppe am Freitag mit. Die Schweizer kommen so in den Besitz von knapp 70 Prozent an Caser und bezahlen dafür rund 780 Millionen Euro. Finanzieren will man das Geschäft zu zwei Dritteln mit der Ausgabe von Hybridanleihen und zu einem Drittel mit neuen Aktien.

Der cash-Insider hatte diese Woche bereits über Beteiligungsspekulationen berichtet

Mit der in Spanien getätigten Übernahme will Helvetia das Europa-Geschäft als zweites Standbein nebst dem Heimmarkt Schweiz weiter stärken. Die Akquisition passe "hervorragend" zur Strategie von Helvetia, wird Helvetia-Chef Philipp Gmür in der Mitteilung zitiert. 

Caser hat im Jahr 2018 Prämien im Umfang von 1,64 Milliarden Euro eingenommen und einen Gewinn von 87 Millionen erzielt. Fast zwei Drittel der Einnahmen entfallen dabei auf die auf das Nichtlebengeschäft. Damit stiegen Helvetia gemeinsam mit Caser in Spanien zum siebtgrössten Anbieter in diesem Bereich auf.

Im Lebengeschäft erschliesse sich Helvetia mit Caser zudem neue Absatzkanäle im Bereich Bankenvertrieb. Caser verfüge nämlich über Vertriebsabkommen mit den Finanzhäusern Ibercaja, Unicaja und Liberbank sowie weiteren Banken. Diese Kooperationen würden fortgeführt. Allein Ibercaja, Unicaja und Liberbank seien mit rund 3'100 Filialen in ganz Spanien präsent und betreuten mehr als 7 Millionen Kunden, so die Mitteilung.

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Helvetia emittiert

Helvetia emittiert Immobilienfonds mit hohem Wohnanteil

Das Helvetia Asset Management emittiert mit dem Swiss Property Fund erstmals einen Immobilienfonds. Das auf Wohnen fokussierte Anlagegefäss richtet sich an qualifizierte Anleger. Die Erstemission ist per Mitte April 2020 geplant.

09.03.2020 07:19

Der Fonds investiert vorwiegend in Gross- und Mittelstädten und deren Agglomerationen direkt in Schweizer Immobilienwerte mit einem hohen Wohnanteil, ergänzt um gemischt genutzte und kommerzielle Liegenschaften, wie Helvetia Asset Management am Montag mitteilte.

Der Portfolioaufbau soll in erster Linie über Portfoliotransaktionen aus dem Versicherungsbestand von Helvetia Versicherungen erfolgen, wobei auch Zukäufe am Markt getätigt werden können. Das Anlageziel des Fonds besteht in der langfristigen Sicherung einer angemessenen Cash-Flow-Rendite.

Die Zeichnungsfrist läuft vom 23. März bis 9. April mit Liberierung am 15. April 2020. Die Erstemission hat ein Volumen von bis zu 450 Millionen Franken, wobei auch die Helvetia Gruppe investieren wird.

Der Erlös soll für die Akquisition eines Immobilienportfolios aus dem Bestand der Helvetia Gruppe. Das Portfolio umfasst 29 Liegenschaften mit einem hohen Wohnanteil und einer tiefen Leerstandsquote und hat einen Gesamtwert von 532 Millionen Franken.

Das Management des Helvetia (CH) Swiss Property Fund erfolgt durch die Helvetia Asset Management AG als Fondsleitung. Die Bewirtschaftungs- und Bautreuhandleistungen erbringt weiterhin das Immobilienmanagement von Helvetia Versicherungen.

Depotbank und Vertriebsträger ist die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Die Bank J. Safra Sarasin werde einen ausserbörslichen Handel sicherstellen. Die Kotierung an der Schweizer Börse SIX ist in drei bis fünf Jahren beabsichtigt.

pre/jb

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Helvetia-GV findet ohne

Helvetia-GV findet ohne Aktionäre statt - Verzögerung bei Übernahme in Spanien

Die Aktionäre der Versicherung Helvetia sind wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus physisch von der Generalversammlung ausgeschlossen. Die Aktionäre hätten wegen des Coronavirus keinen Zugang zur GV vom 24. April, teilte die Versicherung am Montag mit. Die Stimmabgabe soll über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter erfolgen.

23.03.2020 07:40

Das Virus hat aber auch Folgen für die geplante Übernahme der spanischen Versicherung Caser. Diese wird sich verzögern. Helvetia hatte im Januar angekündigt, für einen Preis von rund 780 Millionen Euro 70 Prozent an der spanischen Versicherung Caser zu übernehmen. Der Abschluss der Transaktion war für Ende Mai geplant. Helvetia erwartet den Abschluss nun im Laufe des Sommers.

tv/cf

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Helvetia hält laut CFO an

Helvetia hält laut CFO an Dividende fest

Der Versicherer Helvetia hält am Dividendenvorschlag fest, obwohl er auch eine Kapitalerhöhung wegen der Übernahme der spanischen Versicherung Caser plant.

07.04.2020 22:20

Dies sagte Finanzchef Paul Norton in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Mittwochsausgabe). "Grössere Investoren und Finanzanalysten sagten uns, ein Dividendenverzicht würde als sehr ungünstiges Signal interpretiert", so Norton. Denn die Helvetia-Aktien seien in den Portefeuilles vieler Dividendenfonds und Pensionskassen und Privatanlegern, "die unsere Ausschüttung fix in ihre Finanzplanung eingerechnet hätten", so der CFO. "Für sie wäre ein Ausfall der Zahlung ein schwerer Schlag."

Norton wehrte sich im Interview ausserdem gegen den Vorwurf, Helvetia habe zu viel für Caser bezahlt. Man schaue sich solche Transaktionen mit langfristiger Perspektive an.

Ob ein Gewinnbeitrag 2020 noch möglich sei, lasse sich aber nicht vorhersagen, räumte Norton ein. Er betonte jedoch, dass Ausfälle wegen einer Pandemie in aller Regel in Spanien vertraglich ausgeschlossen seien. "Operativ betrachtet ist das Geschäft keinesfalls katastrophal", sagte der CFO zudem. Aber der Abschluss neuer Versicherungsverträge sei wegen Corona fast zum Stillstand gekommen.

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Helvetia stellt Start-up

Helvetia stellt Start-up Adresta auf eigene Beine

Der Versicherer Helvetia überführt das im Rahmen des firmeneigenen Kickbox-Programms aufgebaute Start-up Adresta in die Eigenständigkeit. Das von Mathew Chittazhathu und Nicolas Borgeaud gegründete Jungunternehmen ist im Bereich der Luxusuhren tätig. Es mache alle Stationen einer Uhr für Hersteller, Händler und Käufer auf einer Blockchain zugänglich, schreibt Helvetia am Dienstag in einer Mitteilung.

21.04.2020 08:02

Digital in der Blockchain gesicherten Daten sollen dabei die Herkunft und die Originalität einer Uhr verifizieren. Diese Informationen seien etwa für Händler und Käufer von Secondhanduhren wichtig. Damit könnten Fälschungen und Diebesgüter auf dem Uhrenmarkt erkannt werden, heisst es weiter. An der Entwicklung von Adresta beteiligt waren auch die ETH Juniors mit Projektleiterin Leonie Flückiger.

mk/kw

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Helvetia organisiert

Helvetia organisiert Schweizer Geschäftsleitung neu

Die Versicherungsgruppe Helvetia stellt die Geschäftsleitung der Schweizer Ländergesellschaft neu auf.

28.04.2020 07:50

Neu wird insbesondere ein Verantwortungsbereich Kunden- & Marktmanagement geschaffen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dieser werde von Martin Tschopp geleitet. Tschopp werde als Chief Costumer Officer bereichsübergreifend für die kundenzentrierte Angebots- und Prozessgestaltung, die Kundenansprache und die Marktbearbeitung verantwortlich sein, so die Mitteilung weiter. Ausserdem werde in seinem Bereich die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Partnerschaften angesiedelt. Tschopp leitet seit 2017 die Unternehmensentwicklung von Helvetia.

Wie schon seit Dezember bekannt ist, erhält der Schweizer Ableger der Helvetia einen neuen Chef. Martin Jara tritt seinen Job am kommenden Freitag, 1. Mai, an.

Ein Wechsel zeichnet sich innerhalb der Geschäftsleitung auch im Bereich Berufliche Vorsorge ab. Hedwig Ulmer Busenhart übernimmt laut den Angaben ab 1. Juli 2020 dessen Leitung von Donald Desax, der in den Ruhestand geht. Die neue Chefin leitet seit 2017 das Ressort Aktuariat Leben Schweiz. Sie sei in dieser Funktion mitverantwortlich für die Neugestaltung des Kollektiv-Lebentarifs von Helvetia im letzten Jahr gewesen.

Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung Schweiz werden ausserdem Matthias Trunz (Finanzen) und Hamiyet Dogan (Personal), heisst es weiter.

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Helvetia lanciert neuen

Helvetia lanciert neuen Immobilienfonds für qualifizierte Anleger

Die Asset-Management-Tochter des Versicherers Helvetia lanciert einen neuen Immobilienfonds.

29.04.2020 07:49

Er heisst Helvetia (CH) Swiss Property Fund und steht vom 6. bis 27. Mai zur Zeichnung offen, der Start soll dann am 3. Juni erfolgen. Der neue Fonds investiert laut Mitteilung vom Mittwoch direkt in attraktive Immobilienwerte in der Schweiz, vorwiegend in Gross- und Mittelstädten und deren Agglomerationen. Der Hauptanteil des Portfolios soll in Liegenschaften mit Wohnnutzung investiert werden, ergänzt um gemischt genutzte und kommerzielle Liegenschaften, wie es heisst.

Der Portfolioaufbau werde in erster Linie über Portfoliotransaktionen aus dem Versicherungsbestand von Helvetia erfolgen, heisst es weiter, wodurch der Fonds ab dem ersten Tag stabile Mieterträge aufweise. Daneben könnten auch selektive Zukäufe am Markt getätigt werden.

Die Erstemission richtet sich den Angaben zufolge ausschliesslich an qualifizierte Investoren und hat ein Volumen von bis zu 450 Millionen Franken. Die Helvetia Gruppe werde auch in den Fonds investieren.

Mit dem Emissionserlös soll dann ein breit diversifiziertes Immobilienportfolio mit 29 Liegenschaften und einem Gesamtwert von über 532 Millionen Franken von der Helvetia erworben werden.

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Helvetia mit unverändert

Helvetia mit unverändert starker SST-Quote

Der Versicherer Helvetia wies für das Geschäftsjahr 2019 mit 235 Prozent weiterhin eine starke SST-Quote aus. Und auch unter den aufgrund von Covid-19 herausfordernden Bedingungen zeige sich die Solvenz unverändert robust, teilte der Versicherer am Donnerstag mit.

30.04.2020 08:01

Die Quote von 235 Prozent per 1. Januar 2020 entspricht einer Erhöhung um 13 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Helvetia habe von den starken Aktienmärkten und tieferen Kreditspreads profitiert, heisst es in der Mitteilung. Vorteilhaft hätten sich dabei auch die "guten" Geschäftsergebnisse 2019 ausgewirkt.

Trotz Covid-19 weiterhin solide

Auch angesichts der Covdi-19-Pandemie sieht sich Helvetia unverändert solide kapitalisiert. Bis Mitte März sei die SST-Quote aufgrund der Marktentwicklungen - vor allem wegen des Anstiegs der Kreditspreads und tieferen Aktienkursen - auf rund 200 Prozent gesunken, heisst es im Communiqué allerdings.

Seither habe sich die Quote aber wieder etwas verbessert und liege wieder über 200 Prozent. Dies aufgrund verstärkter Absicherung der Aktienpositionen und anderer positiver Effekte. Damit liege die Quote unverändert innerhalb der strategischen Zielbandbreite von 180 bis 240 Prozent, so Helvetia.

jlmk

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Helvetia bietet

Helvetia bietet Gastrounternehmen wegen Pandemie-Ausschluss Vergleichslösung an

Der Versicherungskonzern Helvetia bietet den Schweizer Gastrobetrieben mit Epidemie-Versicherung eine Vergleichslösung an. Bestätigt durch ein Rechtsgutachten werde zwar am Ausschluss der Pandemie-Deckung festgehalten, teilte der Versicherer am Dienstag mit. Dennoch sollen die versicherten Unternehmen für die Hälfte der ungedeckten Kosten und des Gewinnausfalls entschädigt werden.

05.05.2020 08:01

Die Vergleichszahlung erfolge unabhängig von der Rechtslage und ohne Präjudiz, so die Meldung. Der Betrag werde anhand des Jahresumsatzes pauschal ermittelt für die Zeitdauer der verordneten Betriebsschliessung und einer Übergangsphase von einem halben Monat. Mit diesem Vorschlag soll Transparenz und Klarheit für alle Beteiligten geschaffen werden.

an/ys

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Helvetia steigert auch 2019

Helvetia steigert auch 2019 das Prämienvolumen im BVG-Geschäft

Die Versicherungsgruppe Helvetia ist im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge im vergangenen Jahr erneut gewachsen.

27.05.2020 07:45

Insgesamt nahm das Prämienvolumen 2019 um 2 Prozent auf 2,66 Milliarden Franken zu, wie Helvetia am Mittwoch mitteilte. Während dabei die sogenannten periodischen Prämien um 2,5 Prozent auf 1,30 Milliarden zulegten, stiegen die Einmaleinlagen lediglich um 0,6 Prozent auf 1,36 Milliarden.

Die Anzahl der Versicherten wuchs um 5 Prozent auf 247'411 und die Zahl der Kollektivverträge um 3 Prozent auf 18'019. Helvetia habe angesichts "realitätsfremden Rahmenbedingungen mit einem viel zu hohen Umwandlungssatz im BVG-Obligatorium" weiterhin eine restriktive Zeichnungspolitik verfolgt, schrieb der Versicherer weiter.

Im Geschäft, das der Mindestquote unterstellt ist, wurden die Guthaben des BVG-Obligatoriums mit dem vom Bundesrat vorgegebenen Mindestzins von 1 Prozent verzinst. Den überobligatorischen Guthaben wurden ebenfalls 1 Prozent gutgeschrieben.

Ausschüttungsquote bei 92,2 Prozent

In dem der Mindestquote unterstellten Geschäft erbrachte Helvetia Leistungen zugunsten der Versicherten im Umfang von 654,2 Millionen Franken. Die Ausschüttungsquote erhöhte sich somit auf 92,2 Prozent von 90,5 Prozent im Jahr davor, womit die gesetzlichen Vorgaben erfüllt wurden. Ein Teil dieses Betrags wurde zur Verstärkung der Reserven verwendet.

Die auf Basis der Marktwerte ermittelte Netto-Performance der Kapitalanlagen lag derweil mit 5,17 Prozent auf "erfreulichem Niveau", wie es weiter hiess. Neben der positiven Aktienmarktentwicklung waren gemäss Mitteilung insbesondere die weiter gesunkenen Zinsen und die dadurch gestiegenen Marktwerte für Anleihen für die Verbesserung gegenüber 2018 verantwortlich.

Quersubvention auf hohem Niveau

Der Betriebsaufwand pro aktiven Versicherten konnte um 8 Prozent auf 438 Franken gesenkt werden. Insgesamt fiel der Betriebsaufwand um 2 Prozent auf 101,1 Millionen.

Auch 2019 kam es laut Helvetia wieder zu einer massiven Quersubventionierung von Erwerbstätigen zu Pensionierten. Die Umverteilung belief sich auf 185 Millionen Franken nach 166 Millionen im Vorjahr.

Auf Grund dessen fordert Helvetia einmal mehr, dass die Rahmenbedingungen der zweiten Säule wie Umwandlungssatz und Mindestzinssatz an die demographische Entwicklung und die extrem tiefen Zinsen angepasst werden müssen.

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Helvetia und Mobiliar

Helvetia und Mobiliar investieren in das Start-up Skribble

Die Versicherer Helvetia und Mobiliar investieren bei Skribble, einem Start-up, das elektronisches Unterzeichnen von Verträgen ermöglicht.

28.05.2020 07:56

Die Versicherer Helvetia und Mobiliar investieren in das Zürcher Start-up Skribble. Das auf rechtsverbindliche elektronische Unterschriften spezialisierte Unternehmen will das frische Geld vor allem für die Erschliessung des europäischen Marktes einsetzen.

Der Helvetia Venture Fund habe sich an der aktuellen Investitionsrunde von Skribble beteiligt, teilte Helvetia am Donnerstag mit. Helvetia arbeite bereits seit Ende 2019 mit Skribble zusammen. Wie viel Geld Helvetia in die Hand genommen hat, schreibt der Versicherer nicht.

Von der Mobiliar hiess es, in zweiten Finanzierungsrunde, der vom Helvetia Venture Fund als Lead-Investor angeführt worden sei, habe Skribble insgesamt Kapital im siebenstelligen Bereich mobilisiert.

Geld für die Expansion

Skribble werde das eingesammelte Geld vor allem in die Marktexpansion in Deutschland und weiteren europäischen Märkte fliessen lassen. Bereits im Mai vor einem Jahr habe die Firma in einer ersten Runde Gelder eingenommen. Damals wie heute hatten auch die ZKB oder btov Partners investiert.

Mit dem Angebot von Skribble können Verträge auf dem digitalen Weg rechtsgültig unterschrieben werden. Ein Teil des Produkts sei ein vollständig digitaler Identitätsprüfungsprozess, indem eIDs von eID-Anbietern und Brokern aus ganz Europa zusammengeführt werden, hiess es.

Zu den Kunden zählten Firmen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Immobilien, Rechtsdienstleistungen oder Personalwesen. Nebst Wincasa, Kellerhals Carrard oder Easyjet vertraut auch Helvetia auf das eSignatur-Produkt. Seit Anfang Mai hätten erste Kunden im Bereich Berufliche Vorsorge die Möglichkeit, elektronisch zu signieren.

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Helvetia darf den spanischen

Helvetia darf den spanischen Versicherer Caser übernehmen

Helvetia hat wichtige Genehmigungen für die Übernahme des spanischen Versicherers Caser erhalten. Ferner gibt das St. Galler Unternehmen ein Update zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie auf die eigenen Geschäfte.

09.06.2020 07:41

Helvetia habe die Genehmigungen der spanischen Versicherungsaufsichtsbehörde und der europäischen Wettbewerbsbehörde erhalten, erklärte die Gruppe am Dienstag in einem Communiqué. Für einen Anteil von 70 Prozent an Caser werden rund 780 Millionen Euro fällig. Die Übernahme wird voraussichtlich Ende Juni vollzogen.

Der Versicherer hatte den Deal im Januar angekündigt. Der Abschluss der Transaktion war ursprünglich für Ende Mai geplant, durch das Virus kam es zu einer Verzögerung.

Gastro-Vergleichslösung

Zudem informiert die Helvetia über die Auswirkungen von COVID-19. Die Vergleichslösung für Schweizer Gastro-Unternehmen mit einem Pandemie-Ausschluss in der Epidemie-Versicherung sei umgesetzt und gut aufgenommen worden. Bisher hätten über 85 Prozent der betroffenen Betriebe zugestimmt.

Die meisten Schäden würden im Markt Schweiz anfallen. Diese würden bereits im Halbjahresergebnis verbucht, heisst es weiter. Relativ gering falle hingegen die Belastung in Italien und Spanien aus. Die finanziellen Folgen von COVID-19 einschliesslich der Vergleichslösung werden das Versicherungsergebnis im hohen zweistelligen Millionenbereich belasten, erklärte Helvetia weiter.

Auf das Anlageresultat werde COVID-19 netto einen negativen Einfluss im tiefen dreistelligen Millionenbereich haben - ebenfalls vor Steuern. Helvetia betont jedoch, man sei unverändert solide kapitalisiert. Die SST-Quote habe per Mitte Mai bei über 200 Prozent gelegen. Das Unternehmen sei "gut unterwegs" und habe wichtige Projekte erfolgreich vorangetrieben.

Neugeschäfte litten

Die Massnahmen zur Eindämmung von COVID-19 führten laut Helvetia aber vorübergehend zu weniger Neugeschäft - aber auch zu weniger Abgängen. Nun zeichne sich eine Erholung ab. Zudem zeige sich, dass der Bankvertrieb in Italien und Spanien weniger vom Rückgang betroffen gewesen sei und sich als stabil erwiesen habe.

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Helvetia im ersten Halbjahr

Helvetia im ersten Halbjahr mit 16,9 Millionen Franken Verlust

(Ausführliche Fassung) - Die Coronakrise hat der Helvetia das Halbjahresergebnis verhagelt. Unter dem Strich erlitt der Versicherer einen Reinverlust von 16,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte die Helvetia noch einen Gewinn von 289,7 Millionen Franken erzielt.

15.09.2020 08:39

Die Grössenordnung des Verlusts hatte das Unternehmen bereits Ende August in einer Gewinnwarnung angekündigt. Nun gab die Helvetia am Dienstag die genauen Zahlen bekannt. Neben der Coronakrise belastete ein hoher Anlageverlust sowie ein Abschreiber auf ein Informatikprojekt die Rechnung. Alleine der Taucher an den Börsen im Frühjahr brockte der Helvetia einen Anlageverlust von 364,9 Millionen Franken ein.

Denn nach dem Einbruch der Aktienmärkte Mitte März machte Helvetia einen Schwenker. Um weitere Verluste zu vermeiden, wurde die Absicherungsstrategie angepasst. Diese sollte vor noch weiter fallenden Märkten schützen. Der unliebsame Nebeneffekt: Am anschliessenden Aufschwung der Aktienmärkte konnte die Versicherung nur begrenzt teilhaben. Im Vorjahr hatten noch 144,4 Millionen Franken in der Kasse geklingelt.

Die laufenden Anlageerträge lagen mit 457,3 Millionen Franken unter dem Vorjahresniveau von 511,4 Millionen aufgrund von tieferen Dividenden- und Zinseinnahmen. Annualisiert sank die direkte Rendite auf 1,9 Prozent von 2,1 Prozent in der Vorjahresperiode. Das erfolgswirksame Anlageergebnis brach auf 92,4 Millionen Franken ein nach 655,8 Millionen vor einem Jahr.

Verlust in der Sachversicherung

Die Folgen von Corona, insbesondere das Anlageergebnis, hätten sich auf das Nicht-Leben- und Lebenergebnis ausgewirkt, schrieb die Helvetia im Communiqué. Im Nicht-Lebengeschäft erlitt der Versicherer einen leichten Verlust von 0,5 Millionen Franken nach einem Gewinn von 198,6 Millionen im Vorjahressemester. Im Lebenversicherungsgeschäft fiel der Halbjahresgewinn auf 22,9 Millionen Franken von 108,9 Millionen ein Jahr zuvor.

Im Versicherungsgeschäft musste Helvetia Coronaschäden von 89,4 Millionen Franken schultern wegen Schadenzahlungen vor allem für Betriebsunterbrüche und Reiseversicherungen. Darin eingeschlossen ist die im Mai vorgestellte Vergleich mit den Schweizer Gastro-Unternehmen mit Pandemie-Ausschluss in der Epidemieversicherung. Diesem Vergleich haben sich über 95 Prozent der Gastwirte angeschlossen.

Verlust im Schweizer Nicht-Lebengeschäft

Im Nicht-Lebengeschäft verschlechterte sich der Schaden-/Kostensatz (Combined Ratio) auf 95,9 Prozent von 92,5 Prozent im Vorjahr. Die Coronaschäden trieben die Combined Ratio um 4,4 Prozentpunkte nach oben. Ohne diese Belastungen wäre die Quote besser ausgefallen als im Vorjahr und hätte die Zielvorgabe von unter 93 Prozent klar erfüllt. Dies zeige die gute Qualität des Portfolios, schrieb die Helvetia. Bei Werten von unter 100 Prozent wirft das Geschäft versicherungstechnisch Gewinne ab.

Die Coronaschäden betrafen hauptsächlich das Schweizer Geschäft, das einen Verlust einfuhr. Im Europageschäft sei die Exponierung gegenüber Coronaschäden gering gewesen und während des Lockdowns habe man weniger Schäden decken müssen, erklärte der Versicherer. Hier machte die Helvetia Gewinn.

Zudem schlug ein Abschreiber für die IT mit 40,2 Millionen Franken zu Buche. Nötig wurde er, weil ein bereits mehrere Jahre dauerndes Projekt zur Erneuerung der Datenverarbeitung gestoppt wurde. Überdies fiel ein einmaliger positiver Effekt durch die Unternehmenssteuerreform in der Schweiz weg, der im Vorjahr das Ergebnis nach oben getrieben hatte, so dass die Helvetia unter dem Strich im ersten Halbjahr einen Verlust von 16,9 Millionen Franken erlitt.

Weniger Prämieneinnahmen

Bei den Einnahmen sank das Geschäftsvolumen um 5,2 Prozent auf 5,66 Milliarden Franken. Das Sachversicherungsgeschäft wuchs um 6 Prozent auf 3,04 Milliarden Franken. So habe das Partnergeschäft und das Firmenkundengeschäft in der Schweiz zugelegt. In Europa habe es solide Wachstumsraten in Österreich und Deutschland gegeben, während in Italien das Prämienvolumen leicht geschrumpft sei.

Im Lebensversicherungsgeschäft sank das Geschäftsvolumen dagegen um 14,5 Prozent auf 2,62 Milliarden Franken. Hauptgrund für diese Entwicklung war die Einführung eines neuen Tarifs im Schweizer Kollektiv-Lebengeschäft auf Anfang Jahr. "Dieser stärkt die zukünftige Profitabilität des Geschäfts, führte jedoch erwartungsgemäss zu einem signifikanten Prämienrückgang im ersten Halbjahr 2020", schrieb die Helvetia.

Das Neugeschäft litt unter den tiefen Zinsen. Die Neugeschäftsmarge sank gegenüber der Vorjahresperiode auf 2,8 Prozent (1. Halbjahr 2019: 3,1 Prozent).

Die Helvetia verfügt weiterhin über eine solide Kapitalposition. Auch nach der Akquisition des spanischen Versicherers Caser und dessen Finanzierung erfülle die SST-Quote gemäss Schätzungen per Ende Juni unverändert die strategischen Zielvorgaben von 180 bis 240 Prozent, hiess es

jb/rw/tt

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