Hiestand

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07.02.2007 10:53
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Hiestand

Wieso ziehen die Kurse von Hiestand so an, kennt jemand news?

13.07.2012 15:54
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Bäckereikette stellt Mitarbeiter auf die Strasse

Von einem «Mitarbeiter-Massaker» spricht ein Betroffener: Die Bäckerei Hiestand kündigte ihren Angestellten in Schlieren überraschend und ohne Erklärung.

Arnold weiss mittlerweile, dass er nicht der Einzige ist, den die Bäckerei Hiestand am 2. Juli 2012 ohne Vorwarnung auf die Strasse stellte. Hiestand habe nie kommuniziert, aus welchem Grund ihm gekündigt wurde und wie viele betroffen seien. Warum sie gehen mussten, wissen die Betroffenen auch heute nicht recht. «Uns wurde lediglich mitgeteilt, dass wir einer internen Reorganisation zum Opfer gefallen sind.» Und das, obwohl im Mitarbeiterleitbild des Schweizer Unternehmens von einem «Umfeld offener Kommunikation» die Rede sei.

«Zu optimistisch» Leute eingestellt

Die ehemaligen Mitarbeiter versuchen darum, sich die Hintergründe selbst zusammenzureimen: «Eine Kollegin kam beim Durchzählen auf mindestens 23 Mitarbeiter, die gehen mussten – aus den Marketing- und Finanzabteilungen sowie dem Aussen- und Personaldienst», sagt Arnold.

Der Geschäftsführer der Hiestand AG, Michael Schai, präzisiert auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Offene Stellen werden künftig nicht mehr besetzt und drei Mitarbeiter gehen frühzeitig in Pension. Entlassen wurden 14 Mitarbeiter.»

Die Backwarenherstellerin Hiestand AG beschäftigt in der ganzen Schweiz 770 Mitarbeiter. «Wir hatten in den letzten zweieinhalb Jahren die Verkaufsmannschaft personell mehr als verdoppelt, das war etwas zu optimistisch. Nun mussten wir Anpassungen vornehmen», begründet der Geschäftsleiter die Entlassungen. Das habe nichts mit der persönlichen Leistung der Betroffenen zu tun, versichert er.

Mitarbeiter fühlen sich alleingelassen

Alle, mit denen Arnold gesprochen hat, wurden nach dem selben Muster entlassen: Die Mitarbeiter wurden vor vollendete Tatsachen gestellt und mussten das Gebäude sofort verlassen. «Es muss ein furchtbares Mitarbeiter-Massaker gewesen sein an jenem Montag», sagt Arnold mit zittriger Stimme und unter Tränen. Schai gesteht ein, dass die Entlassungen «überraschend» waren. «Aber im Verkauf und Marketing ist das nun mal Usus und ermöglicht den Betroffenen, sich sofort auf die berufliche Neuorientierung zu fokussieren.»

Arnold sagt, er wisse nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Sein Vorgesetzter habe ihm zwar versprochen, ihn zu unterstützen, doch davon spüre er im Moment nichts. Schai erklärt: «Über finanzielle Entschädigungen und andere Leistungen haben wir mit jedem Betroffenen gesprochen und möchten dies nicht öffentlich kommentieren.»

«Sozialplan unnötig»

Arnold und seine Kollegen wurden bis Ende Monat freigestellt, danach gilt die zweimonatige Kündigungsfrist. Die Hiestand AG habe weder einen Sozialplan noch eine Entschädigung angeboten, sagt Arnold. Auch verbleibende Ferientage und Überstunden werden den Entlassenen nicht zurückerstattet. Das sei in der Freistellungsvereinbarung festgehalten, die den Betroffenen unterbreitet wurde: «Ich war völlig perplex und musste weinen. Ich stand unter Druck und konnte nicht mehr richtig nachdenken, sodass ich diese Vereinbarung einfach unterzeichnete.»

Hiestand-Geschäftsführer ist überzeugt, dass Personal aus der Verkaufs- und Managementabteilung auf dem Arbeitsmarkt bessere Aussichten habe als beispielsweise die Produktionsmitarbeiter. Deshalb habe man keine Notwendigkeit für einen Sozialplan gesehen. «Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass die Betroffenen innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate wieder eine Beschäftigung finden.» http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Baeckereikette-stellt-Mitarbe...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.04.2008 08:30
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Hiestand

Hiestand mit fast 13 Prozent mehr Umsatz im ersten Quartal

Lupfig. ap/baz. Der Backwarenkonzern Hiestand hat den Umsatz im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 12,8 Prozent auf 185,1 Millionen Franken gesteigert. Überdurchschnittlich gewachsen ist das Segment Europa, während sich die Märkte in Asien mit 5,1 Prozent verlangsamt entwickelten. Grund ist eine Sortiments- und Kundenbereinigung in Japan, von der Hiestand einen positiven Einfluss auf die Ertragsentwicklung im Asiengeschäft erwartet. Hiestand rechnet für 2008 weiter mit einem Umsatzwachstum von acht bis zehn Prozent.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

07.02.2007 11:51
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Hiestand

Die Erhöhung der Beteiligung IAWS erfolgte im Dezember 2005 rpt. 2005)

Zürich (AWP) - Die Aktien der Hiestand Holding AG haussieren am Mittwoch im Handel an der SWX. Händler kolportierten einmal mehr Gerüchte um eine baldige Vollübernahme des Gipfelibäckers durch den irischen Grossaktionär IAWS. Allerdings hat IAWS bereits vor wenigen Monaten eine andere Grossakquisition getätigt.

Bis um 11.30 Uhr gewinnen Hiestand 9,7% auf 1'585 CHF; dies bei leicht überdurchschnittlichen Volumen. Das Tageshoch wurde bei 1608 CHF notiert. Der Gesamtmarkt (SPI) sinkt um 0,16% auf 7'335,02 Punkte.

Bereits Mitte Dezember 2005 hatte IAWS seine Beteiligung an Hiestand auf 32 von 22% erhöht. Händlern zufolge hat zudem Mitte Januar 2007 ein grösseres Beteiligungspaket die Hand gewechselt. Dies kann jedoch kaum direkt bei IAWS gelandet sein, da eine Beteiligungshöhe von 33% eine Meldung an die SWX und ein öffentliches Übernahmeangebot verlangt.

Obwohl IAWS stets betont hat, keine Pläne für einen Ausbau der Beteiligung zu hegen, halten Händler eine baldiges öffentliches Kaufangebot für durchaus möglich. Andere Marktbeobachter halten dem entgegen, dass IAWS vor vier Monaten mit der amerikanischen Otis Spunkmeyer für 561 Mio USD gerade erst einen Bäckerbetrieb übernommen habe und daher eine Vollübernahme von Hiestand unwahrscheinlich wäre.

Weder Hiestand noch IAWS waren zum Berichtszeitpunkt für eine Stellungnahme erreichbar.