Huber+Suhner

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19.09.2007 11:52
#1
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Huber+Suhner

Wird Huber+Suhner ein Uebernahmekanditat von

einer schweizer Bude? :?: :?: :?:

22.09.2016 08:22
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Huber+Suhner und Weidmüller kooperieren bei Bahntechnik-Produkten
22.09.2016 08:02

Herisau (awp) - Huber+Suhner (H+S) und die deutsche Weidmüller arbeiten neu auf dem Gebiet der Bahntechnik zusammen. Die beiden Unternehmen vereinbarten im Rahmen der internationalen Fachmesse InnoTrans eine strategische Kooperation. Ziel sei es, das Synergiepotenzial der komplementären Lösungsportfolios der beiden Unternehmen zu nutzen.

Wie die in der Verbindungstechnik aktive H+S am Donnerstag mitteilte, beziehen sich die aktuellen Projektvorhaben auf Verkabelungslösungen für Schienenfahrzeuge, Kabelsätze (Kabel und Stecker) sowie komplette Anschlusssysteme. Weidmüller liefere das technische Know-How für die Steckverbinder, Huber+Suhner ein umfangreiches Kabelportfolio, heisst es weiter. Damit lieferten die beiden Unternehmen den Kunden der Bahnindustrie 100% getestete Komplettlösungen für den Anschluss und die Übertragung von Energie, Signalen und Daten.

ra/cp

(AWP)

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30.08.2016 10:04
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Krokodil hat am 10.02.2016 - 09:19 folgendes geschrieben:

Die Panik an den Börsen hat sich auf diesen Kabelfabrikanten und stabilen Industriewert überhaupt nicht ausgewirkt. Die Aktie notiert äusserst stabil bei 43 Franken. Vielleicht ein Vorbote positiver Zahlen von Anfang März?

Jetzt über 62 Franken. Wieder mal ein Volltreffer von Krokodil..........

25.08.2016 09:07
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Huber+Suhner wird wichigster Kabellieferant für Bombardier

Huber+Suhner wird zum bevorzugten Kabellieferanten der kanadischen Bombardier Transportation. Die beiden Unternehmen haben dazu ein fünfjähriges Partnerschaftsabkommen unterzeichnet.

Der Grossteil von Bombardiers Kabelaufträgen für die weltweite Produktion soll künftig an Huber+Suhner vergeben werden. Der Vertrag bedeute einen weiteren Meilenstein in der engen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und sichere Huber+Suhner die führende Marktstellung in den kommenden fünf Jahren, schreibt die Gesellschaft am Donnerstag in einer Medienmitteilung.

Das Partnerschaftsabkommen gehe über ein reines Lieferantenabkommen hinaus. Mit dem Vertrag würden die beiden Unternehmen die künftige strategische Zusammenarbeit besiegeln, schreibt Huber+Suhner weiter.

(AWP)

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07.07.2016 08:24
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Huber+Suhner teilt Fiberoptik in zwei Bereiche auf
07.07.2016 08:02

Herisau/Pfäffikon (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner nimmt Änderungen in der Organisation vor. Nach einem starken Wachstum in den vergangenen Jahren sowie zuletzt zwei Akquisitionen wird das Segment Fiberoptik in zwei Geschäftsbereiche aufgeteilt, wie Huber+Suhner am Donnerstag mitteilt.

Der Bereich FO Mobile Com & Industry werde sich in Zukunft auf Lösungen für die Kundensegmente Mobilfunk (Fiber-to-the-Antenna), Netzwerkausrüster und Industrie fokussieren, der Bereich FO Wireline & Data Center auf Anwendungen in den Märkten Core Netz, FTTH und Rechenzentren. Beide Bereiche sollen auch in Zukunft zusammen das Segment Fiberoptik bilden.

Die Neuorganisation erfolgt im Zusammenhang mit dem anstehenden Wechsel an der operativen Spitze des Unternehmens. Bekanntlich wird der aktuelle Leiter von Fiberoptik im April 2017 den langjährigen CEO Urs Kaufmann an der Spitze der Gruppe ablösen.

Für die Leitung der beiden Fiberoptik-Bereiche wurden interne Lösungen gefunden. Fritz Landolt wird den Bereich FO Mobile Com & Industry (FO MCI) leiten und Martin Strasser den Bereich FO Wireline & Data Center (FO WDC). Die beiden neuen Geschäftsbereichsleiter werden ihre Aufgabe per 1. Oktober 2016 antreten und per 1. Januar 2017 in die Konzernleitung befördert.

cf/ra

(AWP)

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21.06.2016 08:10
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Huber+Suhner rechnet mit «markant» höherem Konzerngewinn

Der Geschäftsgang von Huber+Suhner war im ersten Halbjahr 2016 laut Fimenangaben sehr erfreulich.

Aus heutiger Sicht erwartet das in der Verbindungstechnik tätige Unternehmen für die Periode von Januar bis Juni eine Umsatzsteigerung gegenüber Vorjahr um über 5%.

"Äusserst positiv" habe sich auch die Ertragskraft entwickelt, so Huber+Suhner am Dienstag. So rechne man mit einem "markant" höheren Konzerngewinn im ersten Halbjahr und gehe davon aus, dass die EBIT-Marge das mittelfristige Zielband von 6-9% leicht übertreffen wird.

Die detaillierten Ergebnisse und der Ausblick auf das Gesamtjahr 2016 werden am 30. August 2016 präsentiert.

(AWP)

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09.06.2016 08:43
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Huber+Suhner schliesst Übernahme des US-Unternehmens Polatis ab
09.06.2016 07:55

Pfäffikon (awp) - Die in der Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat die vor knapp zwei Wochen bekanntgegebene Übernahme des im Bereich Glasfasernetzwerke tätigen Unternehmens Polatis abgeschlossen. Alle rechtlichen Schritte zum Abschluss der Transaktion seien umgesetzt und seit dem 8. Juni sei Polatis rechtlich ein Teil von Huber+Suhner, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das US-Unternehmen Polatis erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 13 Mio USD und beschäftigt an drei Standorten in den USA, Grossbritannien und Polen 110 Mitarbeitende.

Polatis ist ein Anbieter von sogenannten optischen Switches für die Signalübertragung in Glasfasernetzwerken. Diese weisen eine viel höhere Leistung auf als konventionelle elektrisch/optische Switches. Die Technologie ermöglicht es, bestehende Kapazitäten in Rechenzentren besser zu nutzen und erlaubt ein effizienteres Datenmanagement in grossen Telekommunikationsnetzwerken.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Finanzierung erfolgt vollumfänglich aus eigenen Mitteln von Huber+Suhner.

Das Unternehmen will nun weiter in Polatis investieren und rechnet mit einem Durchbruch im Rechenzentrenmarkt sowie mit einem positiven finanziellen Beitrag in den kommenden zwei bis drei Jahren.

cf/ra

(AWP)

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01.04.2016 10:17
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Krokodil hat am 10.02.2016 - 09:19 folgendes geschrieben:

Die Panik an den Börsen hat sich auf diesen Kabelfabrikanten und stabilen Industriewert überhaupt nicht ausgewirkt. Die Aktie notiert äusserst stabil bei 43 Franken. Vielleicht ein Vorbote positiver Zahlen von Anfang März?

Endlich wieder mal ein Schuss ins Schwarze! Stolze 50 Franken notiert die Aktie nun. Wer hatte diesen Langweiler ausser mir auf dem Radar? - Nobody!

08.03.2016 08:30
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Starker Franken bremst Huber+Suhner

Der starke Franken hinterlässt Spuren: Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des EBIT um einen Viertel verzeichnet.

Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des EBIT um gut 24% auf 52,3 Mio CHF verzeichnet. Die entsprechende Marge reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 180 Basispunkte auf 7,4%. Der Währungs- und Kupferpreis-Einfluss auf Stufe EBIT lag bei -14%.

Der Reingewinn hat sich auf 24,7 Mio mehr als halbiert. Die Dividende soll entsprechend auf 1,00 CHF je Aktie gekürzt werden, nach 1,40 CHF im Vorjahr, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 79%. Das Unternehmen strebt ein Zielband dieser Quote von 40 bis 50% an. Mit dem Ergebnis hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten mit dem EBIT leicht übertroffen, mit dem Reingewinn aber nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 49,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 25,4 Mio.

Geprägt vom starken Franken

Das Geschäftsjahr sei stark geprägt gewesen von der Aufwertung des Frankens: Die Währungseinflüsse hätten den Konzerngewinn markant geschmälert, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Die Massnahmen zur Abfederung der negativen Währungseffekte würden aber Wirkung zeigen.

Erst kurz vor Weihnachten hatte das Unternehmen die Aufhebung der verlängerten Arbeitszeit in der Schweiz per Ende Februar angekündigt. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern", hiess es damals zur Begründung.

Bereits im Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Er fiel um 5,6% auf 706 Mio CHF zurück. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Minus bei 2%. Der Auftragseingang sank derweil um 8,5% auf 703 Mio.

Gemäss dem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 sieht sich das Unternehmen gut positioniert. Man sei trotz des anspruchsvollen Geschäftsjahres 2015 aus einer soliden Position ins neue Jahr gestartet. Die aktuelle Situation auf den Weltmärkten zeige zwar ein gemischtes Bild, man sei aber zuversichtlich, 2016 auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Die Zuversicht erstreckt sich auch auf die Prognose hinsichtlich der EBIT-Marge: Diese soll in die obere Hälfte des mittelfristigen Zielbandes von 6 bis 9% zu liegen kommen.

(AWP)

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25.02.2016 08:20
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Huber+Suhner bekommt einen neuen CEO

Der Verwaltungsrat des Industrieunternehmens Huber+Suhner hat frühzeitig einen neuen CEO ernannt. Zudem wurden Veränderungen bei der Ausschüttungspolitik beschlossen.

Der Leiter des Geschäftsbereichs Fiberoptik, Urs Ryffel, wird zum neuen CEO ernannt. Er wird die neue Stelle Anfang April 2017 antreten und dannzumal Urs Kaufmann ersetzen. Dieser wird wie bereits bekanntgegeben per Generalversammlung 2017 die operative Leitung von Huber+Suhner abgeben und in den Verwaltungsrat wechseln, wo er das Präsidium übernehmen soll. Der derzeitige Verwaltungsratspräsident Beat Kälin wird zu diesem Zeitpunkt sein Amt abgeben, jedoch weiterhin als Verwaltungsratsmitglied zur Verfügung stehen.

Neu werde eine Dividende von mindestens 1,00 CHF pro Aktie angestrebt, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Dies auch dann, wenn die maximale Ausschüttungsquote von 50% weniger als 1,00 CHF pro Aktie ergibt. Aufgrund der "starken" finanziellen Basis könne man diese Ausschüttungspolitik aus eigenen Mitteln finanzieren, heisst es.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 hat Huber+Suhner bislang noch keine Gewinnzahlen und keinen Dividendenvorschlag an die Aktionäre kommuniziert. Am 8. März sollen die Bücher geöffnet werden.

(AWP)

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24.02.2016 15:33
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@ Brunngass

Mein kürzlicher Huber + Suhner Tipp war nicht von schlechten Eltern. 45.90 und ein einsamer Rufer in der Wüste.

10.02.2016 09:34
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Hallo Krokodil,

für mich aber auch ein Hinweis,das diverse Deiner andern Lieblinge das grössere Erholungspotential haben.

Nach em Räge schient ds' Sunne. Nur haben alle die Hose so voll,dass sie statt ein dickes Portemone immer noch den Regenschirm aufgespannt haben.

10.02.2016 09:19
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Die Panik an den Börsen hat sich auf diesen Kabelfabrikanten und stabilen Industriewert überhaupt nicht ausgewirkt. Die Aktie notiert äusserst stabil bei 43 Franken. Vielleicht ein Vorbote positiver Zahlen von Anfang März?

26.01.2016 08:14
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Bei Huber+Suhner schrumpfen die Einnahmen

Die Appenzeller Industriegruppe Huber+Suhner verzeichnet einen rückläufigen Umsatz.

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Hube1+Suhner hat im Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzminus von 6 Prozent auf 706 Mio Franken verzeichnet. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Minus bei 2 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang fiel derweil um 9 Prozent auf 703 Mio Franken zurück. Damit wurden die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 707,2 Mio und für den Auftragseingang bei 704 Mio.

Nach dem Frankenschock und dank zügig eingeleiteten Massnahmen habe sich die Geschäftssituation im Laufe des Jahres stabilisiert, heisst es. Deshalb starte man aus einer "soliden Position" heraus ins Geschäftsjahr 2016.

Erst kurz vor Weihnachten hatte das Unternehmen die Aufhebung der verlängerten Arbeitszeit in der Schweiz per Ende Februar angekündigt. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern", hiess es damals zur Begründung.

Umsatz nach Zielmärkten

Nach Zielmärkten betrachtet legte der Kommunikationsmarkt im vergangenen Jahr leicht zu, insbesondere dank einem deutlichen Umsatzwachstum in Indien und Südostasien. Zudem sei die im Oktober 2014 akquirierte Cube Optics sehr dynamisch gewachsen.

Unter den Erwartungen habe sich China entwickelt, was sich nicht nur auf den Kommunikations- sondern vor allem auch auf den Transportmarkt ausgewirkt habe. In Europa seien einerseits neue Bahnaufträge gewonnen worden, andererseits seien verschiedene Grossprojekte ausgelaufen. Insgesamt war das Geschäftsvolumen im Transportmarkt im Jahr 2015 leicht rückläufig, ebenso im Industriemarkt. Für letzteren wird dies mit den Währungseffekten, dem Solar-Basiseffekt sowie mit der schwachen Na Frankenrage in der Mess- und Prüftechnik begründet.

Die bisherigen Angaben zur erwarteten EBIT-Marge im Gesamtjahr 2015 werden bestätigt. Diese soll demnach innerhalb einer Bandbreite von 6 bis 7,5 Prozent ausfallen.

Der definitive Jahresabschluss wird am 8. März 2016 veröffentlicht.

(AWP)

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18.12.2015 08:17
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Huber+Suhner: Zurück zur 40-Stunden-Woche

Der Industriekonzern Huber+Suhner kehrt im März zur 40-Stunden-Woche zurück.

Man habe mit den Arbeitnehmervertretungen (ANV) in Pfäffikon und Herisau vereinbart, die aufgrund der Währungskrise eingeführten Arbeitszeiterhöhungen aufzuheben, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die im Februar 2015 eingeführten Sofortmassnahmen hätten dem Unternehmen "massgeblich geholfen, die wirtschaftlichen Folgen der extremen Aufwertung des Schweizer Frankens zu mildern".

Die Massnahmen in der Schweiz umfassten einen Personalstopp, die Erhöhung der Arbeitszeit auf 43 Stunden pro Woche, die befristete Reduktion der Verwaltungsrats- und Konzernleitungsvergütungen um 10% und der Kader-Ziellöhne um 5%. Die im Mai eingeleiteten strukturellen Massnahmen würden nun sukzessive ihre Wirkung entfalten und würden die wegfallenden Einsparungen der Sofortmassnahmen im Geschäftsjahr 2016 kompensieren, heisst es dazu.

(AWP)

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27.10.2015 08:08
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Huber+Suhner mit rückläufigem Umsatz nach 9 Monaten - Unverändertes Margenziel

27.10.2015 08:00

Herisau (awp) - Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2015 weniger verkauft. Der Netto-Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 5% auf 534,5 Mio CHF. Und der Auftragseingang lag mit 531,1 Mio CHF um 13% unter dem Vorjahresniveau, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Im dritten Quartal habe sich das Geschäftsvolumen "stabil auf dem Niveau des ersten Halbjahres" bewegt, heisst es in der Mitteilung. Der starke Schweizer Franken sowie eine schwache Entwicklung des Transportmarkts seien die wichtigsten Faktoren gewesen, die auf Umsatz und Auftragseingang drückten.

Weiterhin sehr positiv entwickelt habe sich der Geschäftsbereich Fiberoptik und insbesondere auch die im Vorjahr akquirierte Firma Cube Optics. Der Umsatz legte hier um 14% zu, der Auftragseingang blieb allerdings um 2% unter dem Vorjahr. Im Bereich Hochfrequenz gab es dagegen klare Rückgänge beim Umsatz (-10%) wie beim Auftragseingang (-20)%, und auch beim Bereich Niederfrequenz waren sowohl Umsatz (-17%) wie auch Auftragseingang (-19%) rückläufig.

Mit den Neunmonats-Zahlen bleibt Huber+Suhner etwas unter den Erwartungen der Analysten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 539,5 Mio CHF und für den Auftragseingang bei 541,1 Mio.

Für das Gesamtjahr 2015 wird das Zielband für die EBIT-Marge von 6 bis 7,5% bestätigt. Aus heutiger Sicht rechne das Unternehmen für 2015 mit einem Umsatz von "gut 700 Mio CHF". Die EBIT-Marge dürfte sich im zweiten Halbjahr verbessern.

tp/uh

(AWP)

 

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11.09.2015 12:13
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Krokodil hat am 17.06.2015 - 09:07 folgendes geschrieben:

 

Huber + Suhner, Herisau, hat einen schönen Auftrag zur Verkabelung der SBB Züge von Bombardier über 26 Mio. Euro
an Land gezogen.
Ich bin etwas erstaunt, dass die Aktie überhaupt nicht reagiert.

Mit fast 3-monatiger Verspätung findet nun sogar Vontobel, dass H + S ein Kauf sein könnte. Kursziel 51 Franken.
Querdenker Kroki ist der Zeit halt manchmal etwas voraus.

17.06.2015 10:51
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@Krokodil  - Gratulation zum speziellen Tag!

17.06.2015 09:07
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Huber + Suhner, Herisau, hat einen schönen Auftrag zur Verkabelung der SBB Züge von Bombardier über 26 Mio. Euro
an Land gezogen.
Ich bin etwas erstaunt, dass die Aktie überhaupt nicht reagiert.

16.06.2015 08:29
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Huber+Suhner liefert Kabel für SBB-Züge von Bombardier - Volumen 26 Mio EUR

16.06.2015 08:01

Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat einen wichtigen Auftrag im Bahnmarkt erhalten. Das Unternehmen liefert die Verkabelung der insgesamt 59 TWINDEXX Swiss Express-Doppelstockzüge für die SBB. Bombardier und Huber+Suhner hätten einen Fünfjahresvertrag über ein Projektvolumen von rund 26 Mio EUR für die Serienproduktion unterzeichnet, heisst es in einer Medienmitteilung am Dienstag.

Dies sei eines der der grössten Projekte im Bahnbereich für Huber+Suhner, heisst es weiter. Die ersten Auslieferungen sollen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2015 erfolgen. Darüber hinaus besteht die Option für die Verkabelung von weiteren Zügen. Um besonders schnell und flexibel liefern zu können will das Unternehmen zusätzliche Produktionskapazitäten in Polen schaffen.

Huber+Suhner wurde mit der Lieferung der Zugdachantennen, der Produktion und teilweise auch mit der Installation der Wagenkasten- und Unterflurverkabelung der neuen InterCity- und InterRegio-Züge beauftragt. Für diese komplexen Systeme werden rund 8'000 Kilometer Kabel installiert.

yr/ys

(AWP)

 

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12.05.2015 08:24
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Huber+Suhner mit strukturellen Anpassungen wegen Frankenstärke - Personalabbau

12.05.2015 08:15

Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner sieht sich wegen der Frankenstärke zu weiteren Massnahmen gezwungen. Nach den im Februar kommunizierten Sofortmassnahmen wurde nun ein strukturelles Massnahmenpaket für das Geschäftsjahr 2015 beschlossen, welches auch einen Personalabbau umfasst. Damit stelle man sich auf die neue Währungssituation ein, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Das Paket beinhaltet unter anderem die Verlagerung bestimmter Logistik- und Dienstleistungsfunktion nach Polen, die Verlagerung des Raumfahrt-Kompetenzzentrums in die USA sowie das beschleunigte Hochfahren der bereits bestehenden Kabelherstellung in China. Zudem soll in der Schweiz gezielt in Prozessverbesserungen investiert werden, so etwa in den Ausbau des Logistikzentrums in Pfäffikon und in die Optimierung des Kunststoffspritzgusses in Herisau.

Damit verbunden ist auch ein Personalabbau, welcher "so weit als möglich" durch die Reduktion von temporären Mitarbeitenden aufgefangen werden soll. Gleichwohl kommt es im laufenden Jahr zu rund 25 vorzeitigen Pensionierungen sowie rund 25 Kündigungen in Herisau und Pfäffikon. Der bestehende Sozialplan soll mit "grosszügigen freiwilligen Leistungen" ergänzt und die Massnahmen im Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen sorgfältig umgesetzt werden.

cf/gab

(AWP)

 

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10.03.2015 08:24
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Huber+Suhner steigert Reingewinn 2014 82% auf 59,2 Mio CHF - Dividende 1,40 CHF

10.03.2015 08:01



Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2014 sowohl den Betriebsgewinn als auch das Nettoergebnis deutlich gesteigert. Das Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg um 34% auf 69,0 Mio CHF. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 9,2% nach 7,2% im Vorjahr. Der Reingewinn wuchs um 82% auf 59,2 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Dividende soll auf 1,40 CHF steigen, nachdem im Vorjahr 0,80 CHF ausbezahlt wurden. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 46% vom Nettoergebnis. Das Unternehmen strebt ein Zielband bei der Quote von 40 bis 50% an.

Mit dem Ergebnis hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten beim EBIT erreicht, beim Reingewinn jedoch übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 69,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 54,9 Mio.

Bereits im Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Er stieg um 4% auf 748,5 Mio CHF. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Plus bei 4,9%. Der Auftragseingang erhöhte sich dazu überproportional um 12% auf 768,1 Mio.

Das Management erwartet für das laufende Jahr organisch einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau. Die Annahme bezieht sich auf einen Umsatz vor Währungs-, Kupfer und Portfolioeinflüssen. Zudem wird mit einer EBIT-Marge vor allfälligen Einmalkosten von 6,0 bis 7,5% gerechnet, womit das mittelfristige Zielband des Unternehmens von 6 bis 9% erreicht würde.

yr/rt

(AWP)

 

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25.02.2015 08:17
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Huber+Suhner regiert auf starken Franken
 

Huber+Suhner hat aufgrund des starken Schweizer Frankens weitere Massnahmen angekündigt. Die Wochenarbeitszeit wird erhöht, die Löhne der Kadermitglieder gesenkt.

Mit Zustimmung der Arbeitnehmervertretung wird die Wochenarbeitszeit per 1. März für voraussichtlich 12 Monate auf 43 von 40 Stunden erhöht. Parallel dazu wird auch die Zahl der temporären Mitarbeitenden reduziert. Zudem werden die Zielsaläre für die Konzernleitung um 10 Prozent sowie für die anderen Kadermitglieder um 5 Prozent gekürzt, und der Verwaltungsrat verzichtet auf 10 Prozent seiner Vergütung.

Die geplante Arbeitszeitverlängerung erfolge gemäss Gesamtarbeitsvertrag von Swissmem, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Über das Massnahmepaket sei in einer Vereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung entschieden worden.

Das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen hatte zuvor bereits mit einem Personalstopp, einer Lohn-Nullrunde für 2015 in der Schweiz sowie verschiedenen Sparmassnahmen auf die Frankenaufwertung reagiert. Man arbeite intensiv an kurz- und mittelfristigen weiteren Massnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz wieder herzustellen, schreibt Huber+Suhner weiter.

(AWP)

 

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27.01.2015 08:21
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Huber+Suhner von SNB gebremst
 

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Der starke Franken wirkt sich aber negativ aus.

Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4% auf 749 Mio CHF gesteigert. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Plus bei 4,9%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang erhöhte sich dazu überproportional um 12% auf 768 Mio CHF.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz knapp übertroffen, während sie beim Auftragseingang klar verfehlt wurden. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 744,5 Mio und für den Auftragseingang bei 789,3 Mio CHF.

Die massive Aufwertung des Schweizer Frankens seit dem SNB-Entscheid zur Aufhebung der Untergrenze werde "sehr negative Auswirkungen" auf die Umsatz- und Ertragsperspektiven im laufenden Geschäftsjahr haben, heisst es zum aktuell am meisten diskutierten Thema. Über die diesbezüglichen Einschätzungen und Massnahmen will das Unternehmen an der Bilanzmedienkonferenz im März informieren.

Transportmarkt auf Kurs

Im vergangenen Geschäftsjahr legte nach Märkten betrachtet der Kommunikationsmarkt deutlich zu, wobei Asien der stärkste Wachstumstreiber war. Dank Erfolgen in verschiedenen neuen Ländern im Rahmen der Long-Term Evolution (LTE) Roll-outs sei zudem das Mobilfunkgeschäft weltweit breiter abgestützt gewesen.

Der Transportmarkt sei auf Wachstumskurs geblieben dank Impulsen aus China und Südamerika, wobei sich auf Europa auf gutem Niveau gehalten habe. Einen Umsatzrückgang verzeichnete das Unternehmen bei den Industrieanwendungen, dies vor allem wegen des abermaligen Basiseffekts im Solarbereich und wegen Budgetkürzungen in der Wehrtechnik.

Im Bereich Fiberoptik habe die Akquisition der Firma Cube Optics neue Chancen mit innovativen Fiberoptik-Technologien eröffnet, heisst es. Das neue Unternehmen leiste seit Beginn an einen positiven Beitrag zum Ergebnis und die Integration verlaufe planmässig.

Keine Angaben macht Huber+Suhner zur Gewinnentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr. Gemäss der Prognose vom vergangenen Oktober soll eine EBIT-Marge leicht über dem Zielband von 6 bis 9% erreicht werden.

Der definitive Jahresabschluss wird am 10. März 2015 veröffentlicht.

(AWP)

 

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06.01.2015 08:19
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Huber+Suhner erhält von General Motors Freigabe für Radox-Kabelfamilien

06.01.2015 08:16



Pfäffikon (awp) - Huber+Suhner hat vom Automobilhersteller General Motors (GM) die offizielle Freigabe für zwei Kabelfamilien des Typs "Radox" erhalten. Eine davon wird bereits in einigen Fahrzeugen von GM als Steuerkabel für die Kraftstoffdirekteinspritzung verbaut. Durch die Zulassung bei GM entfällt künftig der aufwendige Freigabeprozess für Kabelkonfektionäre, denn die Kabel können nun ohne weitere Verifikation verwendet werden, wie der Hersteller von elektronischer und optischer Verbindungstechnik am Dienstag mitteilt.

Huber+Suhner könne künftig leichter als bisher als Lieferant für neue Fahrzeugmodelle berücksichtigt werden. Im vergangenen November hat bereits der US-Automobilhersteller Ford die offizielle Genehmigung für Kabel aus der Produktefamilie "Radox" erteilt.

cf/mk

(AWP)

 

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31.10.2014 08:20
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Huber+Suhner stärkt Bereich Fiberoptik mit Kauf von Cube Optics

31.10.2014 08:15



Herisau (awp) - Huber+Suhner stärkt den Bereich Fiberoptics mit einer Akquisition in Deutschland. Der Hersteller von elektronischer und optischer Verbindungstechnik hat die Cube Optics AG mit Sitz in Mainz übernommen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Portfolio stelle eine ideale Ergänzung zur bestehenden Produktpalette von Huber+Suhner dar, speziell in den strategischen Marktsegmenten Rechenzentren und Fiber to the Home, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Cube Optics erwirtschaftete den Angaben zufolge 2013 einen Umsatz von 18,9 Mio EUR und beschäftigt 140 Mitarbeitende am Hauptsitz und Forschungsstandort Mainz. Darüber hinaus verfüge das Unternehmen über lokale Verkaufspartner in verschiedenen Märkten.

Cube Optics entwickelt, produziert und verkauft Multiplexer-Produkte und -Systeme (wavelength-division multiplexing, WDM), welche auf hochpräziser Spritzgusstechnologie und Faseroptiktechnologie basieren. Die Produkte zeichnen sich laut Mitteilung durch geringen Platzbedarf, hohe Qualität und exzellente Leistungsfähigkeit aus.

yr/uh

(AWP)

 

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28.10.2014 08:11
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Huber+Suhner mit steigender Umsatzdynamik
 

hat in den ersten neun Monaten den Umsatz gehalten, organisch legte dieser gar etwas zu.Dank einem starken dritten Quartal wurde damit der Rückstand nach sechs Monaten praktisch wettgemacht.

Der Konzern verzeichnete nach neun Monaten einen minimen Umsatzrückgang um 0,3% auf 560,8 Mio CHF, organisch, also bereinigt um Währungs- und Kupfereffekte, ergab sich ein Plus von 3,0%. Der Auftragseingang zog um 21% auf 613,7 Mio an, wobei vor allem der Bereich Fiberoptik heraussticht. Der Umsatzrückgang zum Halbjahr habe damit im dritten Quartal aufgeholt werden können, teilt das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mit.

Die positive Dynamik aus dem ersten Semester habe sich im dritten Quartal fortgesetzt. Mit einem Quartalsumsatz von 194 Mio CHF sei dies das bisher stärkste Quartal im Jahr 2014 gewesen. Dabei hätten die gebuchten Aufträge mit 205 Mio den Umsatz abermals übertroffen.

Damit hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz erreicht, mit dem Auftragseingang dagegen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 560,2 Mio CHF und für den Auftragseingang bei 598,7 Mio.

Fiberoptik mit starker Entwicklung

Besonders dynamisch habe sich die Nachfrage in der Fiberoptik gezeigt, dort zog der Auftragseingang im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2013 um 48% an und war auch im dritten Quartal laut Huber+Suhner "ausgesprochen hoch". Die massive Zunahme wird vor allem mit der erfolgreichen Verbreiterung der Kundenbasis im Fiber-to-the-Antenna-Geschäft begründet.

Haupttreiber der Entwicklung sei der Ausbau der Mobilfunknetze auf den LTE/4G-Standard gewesen. Da auch der Umsatz im dritten Quartal deutlich an Fahrt aufgenommen habe, sei der Rückstand von 10% aus dem ersten Halbjahr wettgemacht worden.

Das Geschäftsfeld Hochfrequenz erreichte ebenfalls ein starkes Plus der Bestellungen von 18% sowie beim Umsatz ein solches von 5%. Dies sei vor allem auf die deutlich höhere Nachfrage aus den Kommunikationsmärkten sowie auf Erfolge im Bahnmarkt zurückzuführen. In der Raumfahrt und Wehrtechnik entwickelt sich die Nachfrage weiterhin verhalten, während bei den übrigen industriellen Anwendungen etwa das Vorjahresniveau gehalten werden konnte.

Ausblick bestätigt

Im Bereich Niederfrequenz ergab sich eine Zunahme der Bestellungen um 5%, wogegen der Umsatz um ebensoviel zurückging. Weiter bremsend war der Einfluss durch den negativen Basiseffekt aus dem Solarmarkt. Eine positive Entwicklung verzeichnet das Unternehmen hier im Bahnmarkt und dort vor allem in China. Die Marktsegmente Automobil und industrielle Anwendungen ausserhalb der Solarbranche bewegten sich in etwa auf dem Level des Vorjahres.

Den im August erhöhten Ausblick auf das Gesamtjahr 2014 hat das Unternehmen bestätigt. Demnach soll ein Umsatzwachstum von 2 bis 4% sowie eine EBIT-Marge leicht über dem Zielband von 6 bis 9% erreicht werden.

(AWP)

 

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19.08.2014 08:20
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Huber+Suhner toppt die Gewinnerwartungen
 

Huber+Suhner muss zwar für das erste Halbjahr einen Umsatzrückgang hinnehmen, dafür verdiente das Unternehmen deutlich mehr als erwartet. Die Prognosen für das Gesamtjahr werden angehoben.

Der Hersteller von elektronischer und optischer Verbindungstechnik hat im ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang des Umsatzes um 5,4 Prozent auf 366,8 Millionen CHF verzeichnet, entsprechend einem knappen organischen Minus von 0,7 Prozent. Der Auftragseingang dagegen erhöhte sich um 16 Prozent auf 408,9 Millionen deutlich, dies vor allem in den Bereichen Fiberoptik und Hochfrequenz.

Der Umsatzrückgang wird vor allem mit dem Basiseffekt aus dem Vorjahr aufgrund der Fiber to the Antenna-Welle in Nordamerika begründet. Der positive Trend im Bahnbereich habe sich getragen von Grossprojekten in China und Europa sowie einer generell zunehmenden Bedeutung der Kommunikationstechnik in den Zügen fortgesetzt, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Der EBIT stieg um 15 Prozent auf 33,8 Millionen CHF, die EBIT-Marge um 160 Basispunkte auf 9,2 Prozent und der Reingewinn um 23 Prozent auf 28,3 Millionen.

Erwartungen übertroffen

Damit hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten vor allem mit den Gewinnziffern deutlich übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 359 Millionen CHF, für den EBIT bei 27,0 Millionen und für den Reingewinn bei 19,7 Millionen.

Der "erfreuliche" Zuwachs im Auftragseingang lasse sich hauptsächlich auf die LTE-Rollouts zur Einführung des 4G-Standards im Mobilfunk zurückführen. Die Kundenbasis sei in dieser Anwendung mittlerweile geografisch breiter abgestützt. Der Bereich Bahnen legte gegenüber der Vorjahresperiode ebenfalls zu und weist eine solide Projektpipeline auf, schreibt das Unternehmen zum Halbjahr. Zudem habe vor allem Asien für einen starken Schub gesorgt, wobei China, Indien und Australien derzeit die höchsten Wachstumsraten erzielen würden.

Für das Gesamtjahr 2014 erhöht Huber+Suhner die bisherige Prognose vom März, dies wegen des starken Anstiegs des Auftragseingangs im ersten Halbjahr und wegen des deutlich höheren Auftragsbestand. Demnach wird mit einem Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent gerechnet sowie mit einer EBIT-Marge leicht über dem Zielband von 6 bis 9 Prozent.

Bisher hiess es, dass sich die EBIT-Marge im Bereich des Zielbandes von 6 bis 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (7,2 Prozent) verbessern sollte und sich der Umsatz flach entwickeln dürfte.

AWP

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21.01.2014 08:11
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Huber+Suhner mit Umsatzanstieg von 3% - Margen-Guidance für 2013 bestätigt

21.01.2014 07:47



Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner hat im Geschäftsjahr 2013 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um gut 3% auf rund 720 Mio CHF gesteigert. Alle drei Geschäftsbereiche haben dabei das Vorjahr übertroffen. Organisch, das heisst in Lokalwährung und ohne den Einfluss des Kupferpreises und mit neutralisiertem Portfolioeffekt, lag das Plus bei rund 1%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Der Auftragseingang ging dagegen um 9% auf 684 Mio zurück. Nach dem schwachen dritten Quartal habe der Auftragseingang im vierten Quartal wieder angezogen. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 0,95.

Damit wurden die Erwartungen mit dem Umsatz in etwa erreicht und mit dem Auftragseingang leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 722,1 Mio und für den Auftragseingang bei 670,3 Mio CHF.

Der Einbruch der Solarbranche sei im Geschäftsjahr "endgültig bewältigt" worden, heisst es zum Geschäftsjahr. Auftragseingang und Umsatz hätten sich in diesem Marktsegment noch einmal um rund 25 Mio CHF abgeschwächt. "Sehr positiv" habe sich dagegen das Nordamerikageschäft im Bereich Fiberoptik entwickelt, dies vor allem wegen des Rollouts der 4. Mobilfunkgeneration Long-Term Evolution (LTE).

Als "erfreulich" wird auch der Umsatzzuwachs im Bahnmarkt und im Automobilgeschäft bezeichnet. Überdies sei die akquirierte Astrolab "sehr erfolgreich" in die Gruppe integriert worden und habe zum Wachstum beigetragen.

Die Prognose vom vergangenen Oktober für die EBIT-Marge im Gesamtjahr wurde bestätigt. Diese soll demnach in den Bereich des Zielbandes von 6 bis 9% zu liegen kommen. Die Ertragslage habe sich damit deutlich verbessert.

Der definitive Jahresabschluss wird am 11. März 2014 veröffentlicht.

AWP

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29.10.2013 08:20
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Huber+Suhner senkt Umsatzprognose
 

Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2013 den Umsatz deutlich gesteigert. Dennoch wurden die Analystenerwartungen deutlich verfehlt.

Das kräftige Wachstum ist allerdings vor dem Hintergrund eines schwachen ersten Halbjahres 2012 zu sehen. Wegen der anhaltend schwierigen Lage im Solargeschäft ging der Auftragseingang nach neun Monaten ebenso stark zurück. Deshalb zeigt sich das Unternehmen auch mit Blick auf die Umsatzentwicklung im Gesamtjahr etwas vorsichtiger. Allerdings deutet das vierte Quartal ein Trendwende an.

Der Umsatz steig um 13% auf 562,9 Mio CHF, wogegen der Auftragseingang um 13% auf 505,7 Mio fiel. Der Umsatz sei im dritten Quartal auf ansprechendem Niveau verblieben, teilte das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mit.

Erwartungen deutlich verfehlt

Wie angekündigt habe das Geschäftsvolumen aber nicht nahtlos an die boomende Entwicklung des ersten Semesters anknüpfen können. Insbesondere der Auftragseingang habe in den Sommermonaten unter dem nochmals verstärkten Einbruch im Solarmarkt und den auslaufenden Grossprojekten im nordamerikanischen Kommunikationsmarkt gelitten.

Zusätzlich zu der konjunkturell bedingt eher flauen Nachfrage im breit abgestützten industriellen Basisgeschäft, hätten staatliche Budgetkürzungen zu tieferen Volumina im Teilmarkt Raumfahrt und Wehrtechnik geführt. Die Nachfrage im Bahnmarkt bezeichnet Huber+Suhner als "robust", wobei sich hier die Nachfrage in China wiederbelebt hat.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 569,6 Mio CHF und für den Auftragseingang bei 538,8 Mio.

Fiberoptik mit stärkstem Wachstum

Der Bereich Hochfrequenztechnik sei profitabilitätsmässig wieder erstarkt. Die Umsätze nach neun Monaten liegen um 6% über dem Vorjahr, der Auftragseingang allerdings 6% darunter. Aufgrund des stetigen Preiszerfalls verzeichne das Mobilfunkgeschäft der Hochfrequenz seit längerer Zeit eine rückläufige Tendenz. Der wichtige Teilmarkt Raumfahrt und Wehrtechnik wird von den Kürzungen der öffentlichen Hand, insbesondere in den USA, gebremst. Mit den im laufenden Jahr neu lancierten Produkten innerhalb der Produktegruppen Antennen, Koaxialkabel und hochwertige Steckverbindungen, öffneten sich in allen Zielmärkten neue Chancen.

Der Umsatzanstieg im Bereich Fiberoptik (+38%) sei stark von den Long-Term-Evolution (LTE)-Projekten in Nordamerika geprägt. Da der Grossteil der entsprechenden Aufträge bereits 2012 verbucht worden sei, ergebe sich im Auftragseingang nun ein Minus von 23%. Die Nachfrage ziehe hier aber bereits wieder an. So seien neben neuen Projekten in Nordamerika auch Lieferungen für die Rollouts der vierten Mobilfunkgeneration in verschiedenen Ländern in Europa und im Raum Asien/Pazifik angelaufen. Überdies stosse die komplettierte Palette der Systemlösungen für Rechenzentren auf ein positives Echo.

Der Bereich Niederfrequenz verzeichnet ein leichtes Umsatzplus von 2%, dies dank dem deutlichen Wachstum im Bahn- und Automobilmarkt. Dies beiden Märkte haben den Einbruch im Solarmarkt von über 20 Mio CHF im Vorjahresvergleich vollumfänglich kompensiert. Wegen des schwachen Solarmarktes liegt der Auftragseingang um 10% unter dem Vorjahr.

Nur Gewinnprognose bestätigt

Der bisherige Ausblick auf das Gesamtjahr 2013 wird nur in Teilen bestätigt. Demnach soll weiterhin eine EBIT-Marge im Bereich des Zielbandes von 6 bis 9% erreicht werden.

Der Umsatz dürfte indes lediglich "moderat" steigen und das im August in Aussicht gestellte Plus von rund 5% nicht erreichen. Dies sei im Zusammenhang mit dem tieferen Auftragseingang im dritten Quartal sowie der negativen Währungsentwicklung zu sehen. Mit Blick auf den Auftragseingang zeigt sich das Unternehmen wieder etwas optimistischer: Dieser dürfte im dritten Quartal den Tiefpunkt erreicht haben, denn der Start ins vierte Quartal deute eine Trendwende an, heisst es.

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08.07.2012 17:24
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Ja. Kann aufwärts gehen! Dance 4

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