Huber+Suhner

Huber + Suhner N 

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Huber+Suhner und Weidmüller kooperieren bei Bahntechnik-Produkten
22.09.2016 08:02

Herisau (awp) - Huber+Suhner (H+S) und die deutsche Weidmüller arbeiten neu auf dem Gebiet der Bahntechnik zusammen. Die beiden Unternehmen vereinbarten im Rahmen der internationalen Fachmesse InnoTrans eine strategische Kooperation. Ziel sei es, das Synergiepotenzial der komplementären Lösungsportfolios der beiden Unternehmen zu nutzen.

Wie die in der Verbindungstechnik aktive H+S am Donnerstag mitteilte, beziehen sich die aktuellen Projektvorhaben auf Verkabelungslösungen für Schienenfahrzeuge, Kabelsätze (Kabel und Stecker) sowie komplette Anschlusssysteme. Weidmüller liefere das technische Know-How für die Steckverbinder, Huber+Suhner ein umfangreiches Kabelportfolio, heisst es weiter. Damit lieferten die beiden Unternehmen den Kunden der Bahnindustrie 100% getestete Komplettlösungen für den Anschluss und die Übertragung von Energie, Signalen und Daten.

ra/cp

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Huber+Suhner verzeichnet 2016 wieder Wachstum - bestätigt Margenprognose
24.01.2017 07:45

Herisau (awp) - Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Huber+Suhner ist im Geschäftsjahr 2016 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der Umsatz legte um 4,4% auf 737 Mio CHF zu. Organisch, das heisst bereinigt um Portfolio-, Währungs- und Kupfereffekte, lag das Wachstum auf "nahezu gleichem Niveau", wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Im Geschäftsjahr 2015 resultierte wegen des "Frankenschocks" noch ein Minus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Auftragseingang nahm 2016 gleichzeitig um 6,2% auf 747 Mio CHF zu.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten in etwa erreicht, mit dem Umsatz eher knapp und mit den Aufträgen mit leichtem Vorsprung. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 739,7 Mio und für den Auftragseingang bei 744,9 Mio.

Das Unternehmen bezeichnet das Wachstum von Umsatz und Auftragseingang als "solid". "Das erfreuliche Wachstum war getragen vom Kommunikationsmarkt", heisst es weiter. Bei den grossen Kommunikationsausrüstern seien Marktanteile gewonnen und auch in der Anwendung Fiber-to-the-Antenna seien Erfolge erzielt worden. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum habe zudem die Geschäftseinheit Cube Optics geleistet.

In den anderen beiden Ziel-Hauptmärkten Transport und Industrie habe sich der Umsatz seitwärts bewegt. Im Bereich Transport war der Umsatz im Teilmarkt Bahnen rückläufig, während das Automobilgeschäfts stark wuchs. In der Industrie sah das Unternehmen positive Impulse vor allem im Teilmarkt Luft-, Raumfahrt und Verteidigung. Dabei habe besonders die Einheit Astrolab deutlich zugelegt.

Die bisherigen Angaben zur erwarteten EBIT-Marge im Gesamtjahr 2016 werden bestätigt. Diese soll demnach im oberen Bereich des mittelfristigen Zielbandes von 6 bis 9% ausfallen.

Der definitive Jahresabschluss wird am 14. März 2017 veröffentlicht.

cf/ra

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Huber+Suhner verdoppelt 2016 Gewinn - Dividende erhöht
14.03.2017 07:45

Herisau (awp) - Huber+Suhner hat die Profitabilität im vergangenen Jahr wie angekündigt markant gesteigert. Die Anleger profitieren davon in Form einer erhöhten Ausschüttung. Für das laufende Jahr zeigt sich das Management weiter zuversichtlich.

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Gruppe steigerte den EBIT 2016 um 24,4% auf 65,1 Mio CHF. Die Marge verbesserte sich auf 8,8% nach 7,4% im Vorjahr und liegt damit entsprechend der aktuellen Guidance des Unternehmens am oberen Ende des Zielbandes von 6 bis 9%. Der Reingewinn verdoppelte sich nicht zuletzt dank einem deutlich verbesserten Finanzergebnis auf 49,1 Mio CHF, wie Huber+Suhner am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.

Die Aktionäre sollen an der verbesserten Ertragslage mit einer um 25 Rappen auf 1,25 CHF erhöhten Dividende partizipieren. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 50% nach 79% im Vorjahr und liegt wieder innerhalb des unternehmenseigenen Zielbandes.

Mit den Zahlen hat Huber+Suhner die Erwartungen der Analysten knapp erreicht. Gemessen am AWP-Konsens wurde ein EBIT von 65,5 Mio, ein Gewinn von 49,6 Mio sowie eine Dividende von 1,25 CHF je Titel prognostiziert.

Bereits Ende Januar hatte Huber+Suhner den Umsatz bekanntgegeben. Dieser nahm 4,4% auf 737,2 Mio CHF zu. Der Auftragseingang erhöhte sich gar um 6,2% auf 746,6 Mio. Am stärksten sei der Geschäftsbereich Fiberoptik mit einem Plus von 8,9% gewachsen. Die Hochfrequenz legte um 6,3% zu. Im Geschäftsbereich Niederfrequenz habe das markante Wachstum im Automobilmarkt den Rückgang im Bahnmarkt indes nicht zu kompensieren vermocht, weshalb der Umsatz um 3,3% abnahm.

Für die weitere Entwicklung zeigt sich das Management zuversichtlich. Dank dem gegen Ende 2016 anziehenden Auftragseingang sei die Gruppe gut ins Geschäftsjahr 2017 gestartet. Wachstumstreiber bleiben weiterhin der Hunger nach Bandbreite, die exponentiell wachsende Menge an transportierten und gespeicherten Daten, das Bedürfnis der wachsenden urbanen Bevölkerung nach umweltfreundlicher Mobilität sowie der fortgesetzte Technologiewandel und Innovationsbedarf in den Hightech-Nischen, gibt sich Huber+Suhner optimistisch. Vor diesem Hintergrund hebt die Führung das mittelfristige Zielband für die EBIT-Marge auf 8-10% an. Bisher galt eine Zielbandbreite von 6-9%.

Unter der Annahme von ähnlichen Wechselkursen wie 2016 werde Huber+Suhner 2017 auf dem Wachstumspfad zu bleiben und eine EBIT-Marge im neuen mittelfristigen Zielband erreichen, so die Guidance.

gab/rw

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Huber+Suhner wächst schneller

Huber+Suhner wächst schneller als erwartet

Die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik aktive Huber+Suhner (H+S) hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz gesteigert.

22.08.2017 07:50

Dazu trugen die beiden Zielmärkte Kommunikation und Industrie bei, während der Bereich Transport vom Bahngeschäft gebremst wird. Der Gewinn ging dagegen markant zurück, wofür insbesondere Kosten aus der vor kurzem bekanntgegebenen Devestition im Bahngeschäft sowie Investitionen in künftiges Wachstum verantwortlich gemacht werden. Der Umsatz erhöhte sich um 7,7% auf 410,7 Mio CHF, organisch, das heisst ohne Währungs- und Kupfereinfluss (+0,3%) sowie Portfolioeffekte (+2,2%), ergab sich ein Plus von 5,2%. Der Auftragseingang stieg gleichzeitig um 9,5% auf 425,1 Mio CHF.

Der Umsatz wuchs in allen drei Hauptregionen, am dynamischsten in der Region APAC (+18%), die bereits 39% des Gruppenumsatzes ausmachte, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Wegen der tieferen Profitabilität wird das Ergebnis aber als insgesamt gemischt bezeichnet.

Denn der EBIT nahm markant um knapp 22% auf 32,8 Mio CHF ab, während die EBIT-Marge um 3 Prozentpunkte auf 8,0% zurückfiel. Sie liegt damit nur noch knapp innerhalb des im Frühjahr neu formulierten Zielbandes von 8 bis 10%. Der Reingewinn reduzierte sich um über 27% auf 23,9 Mio.

Verschiedene Faktoren belasten Gewinn

Den Rückgang des operativen Gewinns begründet H+S mit Investitionen in die Zukunft, Kosten im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus dem europäischen Build-to-print-Bahnkabelsystemgeschäft und einem ungünstigen Produktmix. Das erwähnte Geschäft der Fertigung von Wagenkasten- und Unterflurverkabelungen nach Vorgabe hatte H+S erst Ende August an die Kabel-Technik Polska verkauft.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes übertroffen, mit dem Gewinn aber klar verfehlt.

Nach Märkten betrachtet, trug der Markt "Kommunikation" am meisten zum Wachstum der Gruppe bei, massgeblich gestützt durch Kundenprojekte mit grossen Kommunikationsausrüstern in Asien sowie durch das Segment Rechenzentren. Im Markt "Transport" konnte der Umsatzanstieg des Automobilbereichs den Rückgang im Bahngeschäft nur teilweise aufwiegen. Zugelegt hat dagegen der Industriemarkt und dabei alle industriellen Hightech-Nischen, wie es heisst.

Von den drei Sparten wuchs die grösste, Fiberoptics, mit einem Umsatzplus von gut 18% auf 186,4 Mio CHF am stärksten. Dazu habe der Ausbau der Mobilfunknetze auf den 4G/LTE-Standard in preissensitiven Schwellenländern beigetragen. Die EBIT-Marge ging dagegen um über 5 Prozentpunkte auf 8,7% zurück, was mit Preisdruck auf Grossprojekten im Kommunikationsmarkt begründet wird.

Der Geschäftsbereich Hochfrequenz erwirtschaftete ein Umsatzwachstum von 7,0% auf 118,1 Mio bei einer gegenüber dem Vorjahr um 80 Basispunkten verringerten EBIT-Marge von 13,1%. Zur Entwicklung in dieser Sparte hätten die Marktsegmente Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik sowie Mess- und Prüftechnik beigetragen, aber auch die zunehmende Ausrüstung von Bahnen mit Bord-WLan.

Niederfrequenz nur knapp positiv

Schwieriger ist die Situation im Segment Niederfrequenz, denn hier gingen die Verkäufe um gut 6% auf 106,2 Mio CHF zurück, wobei die EBIT-Marge mit 0,4% nach 6,2% im Vorjahr nur noch knapp positiv ausfiel. Für die "nach wie vor ungenügende" Profitabilität machte H+S das schwierige Kabelsystemgeschäft mit europäischen Bahnkunden verantwortlich.

Massnahmen seien eingeleitet, hätten aber das Ergebnis bereits belastet, während sich die positive Wirkung erst im zweiten Halbjahr entfalten werde. Die Vorinvestitionen im Markt Automotive begännen sich zudem vorteilhaft auszuwirken.

Für das Gesamtjahr 2017 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von rund 5%, dies bei stabiler Währungssituation, sowie einer EBIT-Marge in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10%. Im Vergleich zum sehr dynamischen ersten Halbjahr, dem insbesondere das Kundenprojekt zum Ausbau des Mobilfunknetzes in Indien aussergewöhnlichen Schub verliehen habe, sei für das zweite Halbjahr von einem etwas geringeren Geschäftsvolumen auszugehen, heisst es dazu.

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Huber+Suhner senkt Prognose

Huber+Suhner senkt Prognose für Gesamtjahr

Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2017 mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode und deutlich mehr Aufträge erhalten. Die Prognose wurde jedoch nach unten angepasst.

24.10.2017 08:02

Der Umsatz zog um 5% auf 588,3 Mio und der Auftragseingang um 10% auf 623,6 Mio CHF an. Bereinigt um Währungs- und Kupferpreis-Einflüsse sowie um Portfolioeffekte, also organisch, lag das Umsatzwachstum bei 3,3%, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht erreicht, beim Auftragseingang dagegen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 592,6 Mio und für den Auftragseingang bei 608,8 Mio CHF.

Gegenüber den 5,2% im ersten Semester hat sich damit das organische Wachstum wie angekündigt im dritten Quartal verlangsamt. Das Geschäftsvolumen habe erwartungsgemäss nicht mit den Durchschnittswerten des dynamischen ersten Halbjahres Schritt halten können, so Huber+Suhner. In allen drei Hauptzielmärkten Kommunikation, Transport und Industrie sei aber der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert worden.

Dabei entwickelte sich der Kommunikationsmarkt uneinheitlich. Während das Geschäft mit Mobilfunknetzbetreibern und mit Datenzentren gewachsen sei, hätten sich die Aufträge von Kommunikationsausrüstern markant abgeschwächt, heisst es. Die Nachfrage aus dem Transportmarkt, insbesondere von Bahnkunden aus dem asiatischen Raum, bezeichnet das Unternehmen dagegen als "schwungvoll". Und der Industriemarkt habe ebenfalls zur positiven Entwicklung beigetragen.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden nach unten angepasst. So soll der Umsatz im Gesamtjahr um rund 4% wachsen und eine EBIT-Marge von "mindestens 7%" erreicht werden. Die letzte Prognose vom August lautete bei Umsatzwachstum noch auf rund 5% und für die EBIT Marge "in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10%".

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Aktionäre bekommen bei Huber

Aktionäre bekommen bei Huber+Suhner weniger

Der Kabel- und Elektrokomponentenhersteller Huber+Suhner hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Die Dividende wird gesenkt.

13.03.2018 07:43

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank um 16,6 Prozent auf 58,1 Mio CHF, wie die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Gruppe am Dienstag mitteilte. Der Reingewinn fiel um 20,8 Prozent auf 42,1 Mio CHF. Grund für den Rückgang sei der höhere Preisdruck beim Ausbau von Mobilfunknetzen in Schwellenländern, der veränderte Businessmix sowie höhere Investitionen in den Vertrieb sowie in Forschung und Entwicklung, hiess es im Communiqué.

Die Aktionäre sollen nun weniger Dividende erhalten. Der Verwaltungsrat will 1,10 CHF je Aktie ausschütten nach 1,25 CHF im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Huber+Suhner die Vorgaben der Analysten beim Betriebsgewinn übertroffen, beim Reingewinn in etwa erfüllt, bei der Dividende indes leicht verfehlt. Die Experten hatten im Schnitt einen EBIT von 57,1 Mio, einen Gewinn von 42,3 Mio CHF sowie eine Dividende von 1,15 CHF je Titel erwartet.

Die Angaben zum Umsatz hatte Huber+Suhner bereits im Januar veröffentlicht. Dieser wuchs um 5 Prozent auf 774 Mio CHF. Der Auftragseingang nahm 2017 gleichzeitig um 10,7 Prozent auf 826,3 Mio zu.

Der Start ins Geschäftsjahr 2018 verlief für das Unternehmen dank eines soliden Auftragsbestands und einer guten Nachfrage in den Hauptmärkten positiv. Beim Kommunikationsmarkt dürften in den Schwellenländern weiterhin grosse Volumina entstehen, allerdings auch der Preisdruck hoch bleiben. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen unverändert hoch und eröffne Chancen in der Anwendung von Glasfasern in die Wohnung.

Aufgrund der guten Auftragslage erwarte Huber+Suhner weiter zu wachsen und die EBIT-Marge im laufenden Jahr wieder in das mittelfristige Zielband von 8-10 Prozent zu steigern. 2017 hatte die EBIT-Marge mit 7,5 Prozent leicht darunter gelegen.

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Huber+Suhner übertrifft die

Huber+Suhner übertrifft die Markterwartungen klar

Das Industrieunternehmen Huber+Suhner hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz klar im zweistelligen Bereich gesteigert und den Gewinn um über einen Drittel.

21.08.2018 07:27

Das Wachstum war dabei geografisch gesehen und nach den verschiedenen Marktsegmenten breit abgestützt. Für das Gesamtjahr stellt Huber+Suhner ein ebenfalls zweistelliges Wachstum in Aussicht.

Das erste Halbjahr sei stark ausgefallen, teilte die in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik aktive Gesellschaft am Dienstag mit. So erhöhte sich der Umsatz um gut 15 Prozent auf 474,0 Millionen Franken und der Auftragseingang gar um über 21 Prozent auf 516,8 Millionen. Organisch, das heisst ohne den positiven Währungs- und Kupfereinfluss von insgesamt 3,9 Prozent zogen die Verkäufe um 11,5 Prozent immer noch zweistellig an.

Umsatz und Bestellungseingang wuchsen dabei in allen drei Hauptregionen zweistellig. Von den Verkäufen entfallen 42 Prozent auf die Hauptregion Europa, Naher Osten und Afrika, inklusive der Schweiz, rund 40 Prozent auf die Region Asien/Pazifik und 18 Prozent auf den amerikanischen Kontinent.

Beim Gewinn war die Entwicklung noch stärker. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT nahm um gut 35 Prozent auf 44,3 Millionen Franken zu, während die entsprechende Marge um 140 Basispunkte auf 9,4 Prozent verbessert wurde. Sie liegt damit wieder innerhalb des im Frühjahr neu formulierten Zielbandes von 8 bis 10 Prozent. Der Reingewinn erhöhte sich um gut 32 Prozent auf 31,6 Millionen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten massiv übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 424,4 Mio, für den EBIT bei 34,1 Mio und für den Reingewinn bei 25,7 Mio CHF.

Fiberoptik mit geringerer Profitabilität wegen Grossprojekten

Zur Verbesserung des operativen Gewinns trugen insbesondere die Segmente Hochfrequenz und die zuletzt etwas darbende Niederfrequenz bei, wogegen der dritte Technologie-Bereich Fiberoptik beim EBIT einen Rückgang verzeichnete. Grosse Volumina habe Fiberoptik mit Grossprojekten für den Ausbau von Mobilfunknetzen auf den 4G/LTE-Standard in preissensitiven Schwellenländern erzielt, während die Umsätze mit Kommunikationsausrüstern geschrumpft seien, lautet die Begründung von H+S für die hier geringere Profitabilität.

Im Segment Hochfrequenz zogen die Verkäufe in den Teilmärkten Mess- und Prüftechnik sowie Luft-, Raumfahrt und Wehrtechnik am meisten an. Auch das Geschäft mit Hochfrequenzlösungen für schnelle Datenverbindungen in den Zügen hat sich gut entwickelt. Das Segment Niederfrequenz trug vor allem dank einer günstiger Kostenstruktur wieder stärker zum Ergebnis bei. Dies habe nach der strategischen Bereinigung des Vorjahres voll durchgeschlagen, so die Mitteilung.

Das Unternehmen zeig sich für den weiteren Geschäftsverlauf recht zuversichtlich und stellt für das Gesamtjahr 2018 ein Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent in Aussicht, dies bei stabiler Währungssituation. Es sei mit einer weiterhin positiven Entwicklung zu rechnen, auch wenn das Wachstum aufgrund projektbezogener Einflüsse im zweiten Semester unter demjenigen des ersten ausfallen dürfte. Die Betriebsgewinnmarge soll innerhalb des mittelfristigen Zielbandes von 8 bis 10 Prozent zu liegen kommen.

(AWP)

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