Implenia

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03.08.2007 17:10
#1
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Implenia

Wird es zur Uebernahme kommen bei Implenia oder nicht?

Der Titel hat nach den Turbulenzen betreffend dem Rechtsstreit wegen der Eintragung der Aktionäranteilen gelitten. Könnte aber spekulativ sehr interessant sein. Ein Uebernahmepreis wird kaum unter CHF 55.00 erfolgen.

Was meint Ihr?

Gruss Wildhund

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04.10.2016 08:28
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Wettbewerbskommission büsst acht Strassen- und Tiefbauunternehmen mit 5 Mio CHF
04.10.2016 08:17

Bern (awp) - Die Wettbewerbskommission (Weko) hat acht Strassen- und Tiefbauunternehmen, darunter auch die Implenia Schweiz, mit Bussen von insgesamt 5 Mio CHF belegt. Die Unternehmen hätten zwischen 2002 und 2009 bei mehreren hundert Ausschreibungen in den Bezirken See-Gaster (SG) sowie March und Höfe (SZ) die Preise abgesprochen und bestimmt, wer den Zuschlag erhalten soll, teilte die Weko am Dienstag mit. Einem Bauunternehmen wurde die Busse aufgrund seiner Selbstanzeige erlassen.

Bei den Gebüssten handelt es sich um die Unternehmen De Zanet, Hagedorn, Oberholzer, Implenia Schweiz, Walo Bertschinger, Gebr. P. und J. Reichmuth AG, Toller Unternehmungen sowie Bernet Bau. Diese hätten sich bis Mitte 2009 regelmässig zu "Marktabklärungssitzungen" getroffen und dabei jene Unternehmung bestimmt, die den Zuschlag erhalten solle. Die Untersuchung der Weko wurde insbesondere aufgrund einer statistischen Analyse von Offert-Öffnungsprotokollen mit Hausdurchsuchungen eröffnet, heisst es in der Mitteilung.

tp/cp

(AWP)

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30.09.2016 08:55
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Implenia erhält zweiten Grossauftrag bei U-Bahn-Projekt in Paris
30.09.2016 08:09

Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat einen zweiten Grossauftrag für ein U-Bahn-Projekt in der französischen Hauptstadt erhalten. Implenia beteiligt sich am Bau der neuen Linie 15 Süd mit 7 Kilometer langen Tunneln, einem Verzweigungsbauwerk und neun Nebenbauwerken. Der Auftrag wird gemeinsam mit den Konsortialpartnern NGE, Demathieu & Bard und Pizzarotti ausgeführt. Angaben zum Auftragsvolumen werden keine gemacht.

Für Implenia ist das der zweite grosse Infrastrukturauftrag des Projekts "Grand Paris Express", wie es in einer Medienmitteilung am Freitag heisst. Dabei handelt es sich um ein aus sechs fahrerlosen U-Bahn-Linien bestehendes Verkehrsnetz mit rund 200 Kilometern neuer Tunnelstrecken sowie knapp 70 neuen unterirdischen Bahnhöfen, für das im Lauf der kommenden Jahre noch weitere Bauabschnitte vergeben werden.

Der nun gewonnene Auftrag beinhaltet zwei Startschächte südlich von Noisy-Champs, den Ausbruch des 4,7 Kilometer langen Tunnels Richtung Bry-Villiers-Champigny (ohne Bahnhöfe), den Ausbruch des 2,2 Kilometer langen Verbindungstunnels zur Wartungs- und Logistikstation (SMR) sowie ein grosses unterirdisches Verzweigungsbauwerk und 8 Zwischenschächte.

Bereits Ende Juni hatte Implenia bei der Verlängerung der U-Bahn Linie 11 den Gewinn des Bauabschnitts "Lot GC01" im Osten von Paris gemeldet. Der Auftrag habe ein Volumen von knapp 300 Mio EUR, hiess es.

yr/cp

(AWP)

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15.09.2016 13:08
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Stadt Zürich gewinnt Letzigrund-Streit gegen Implenia
15.09.2016 12:03

(Um weitere Details ergänzt)

Zürich (awp/sda) - Erfolg für die Stadt Zürich im Letzigrund-Streit mit Implenia: Das Zürcher Obergericht hat entschieden, dass die Stadt keine 20 Mio CHF nachzahlen muss.

Der jahrelange Streit zwischen der Stadt Zürich und dem Bauunternehmen Implenia dreht sich um knapp 1400 Änderungswünsche beim Bau des Letzigrund-Stadions. Diese verursachten Mehrkosten in der Höhe von über 20 Mio CHF.

Nach Ansicht der Stadt wurden alle vertraglich vereinbarten Leistungen bereits bezahlt. Implenia dagegen will extra dafür vergütet werden. Dabei stellt sich das Unternehmen auf den Standpunkt, dass die meisten Änderungen auf fehlerhafte Projektierung seitens der Stadt zurückzuführen seien.

Nach dem Bezirksgericht stellte sich nun aber auch das Obergericht auf die Seite der Stadt Zürich, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil hervorgeht. Es sei an der Implenia gewesen, die Ausschreibungsunterlagen für den Stadionbau genau zu prüfen.

Fehler und Lücken in den Ausschreibungsunterlagen seien keine Berechtigung, im Nachhinein zusätzliche Forderungen zu stellen.

Das unterlegene Bauunternehmen Implenia nimmt das Urteil zur Kenntnis, wie es gleichentags mitteilte. Man werde das Urteil nun analysieren und zu einem späteren Zeitpunkt über das weitere Vorgehen entscheiden. Implenia kann das Urteil des Obergerichtes noch innert 30 Tagen ans Bundesgericht weiterziehen.

DACH NICHT WASSERDICHT?

Mit dem Streit um die 1400 Änderungswünsche ist es allerdings noch nicht getan: Implenia und die Stadt streiten sich auch noch über zahlreiche Baumängel sowie den Einbau von Stützen wegen feiner Risse in der Dachkonstruktion.

Implenia beurteilte diese Sicherheitsmassnahme der Stadt von Anfang an als unnötig. Der Klageumfang wegen Mängeln und Dachstützen beläuft sich auf insgesamt knapp 14 Mio CHF.

Eine weitere Klage reichte die Stadt im September 2015 ein, weil Wasser ins Stadiondach gelaufen sein soll. Sie fordert deswegen von Implenia weitere 10 Mio. Implenia weist die Behauptung, dass das Dach nicht wasserdicht sei, entschieden zurück.

dm

(AWP)

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26.08.2016 08:35
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Implenia gewinnt in Schweden Neuaufträge über 60 Mio CHF
25.08.2016 18:19

Dietlikon (awp) - Das Bauunternehmen Implenia hat in Schweden Aufträge im Umfang von rund 60 Mio CHF gewonnen. Bei den Projekten handle es sich um komplexe Infrastrukturbauten für die schwedischen Vergabebehörde Swedish Transport Administration (Trafikverket), teilte Implenia am Donnerstag mit. Die Aufträge seien vor allem der Akquisition der schwedischen Bilfinger Construction-Einheiten durch Implenia zuzuschreiben.

Implenia wurde etwa mit der Realisierung eines zweiten Bauabschnitts der Stadtumfahrung E4 Förbifart in Stockholm ("Lunda Tunnel") beauftragt, heisst es weiter. Das Bauwerk, zwei 1,6 Kilometer lange Tunnelröhren, schliesse im Süden an den "Johannelund Tunnel" an, für den Implenia im August 2015 den Auftrag gewonnen hatte und für den derzeit die Vorbereitungsarbeiten laufen. Der "Lunda Tunnel" weise ein Investitionsvolumen von rund 57 Mio CHF auf.

Insgesamt umfasst die Umfahrung der Stadt Stockholm über 20 Kilometer Autobahn, wovon 17 Kilometer in bis zu 70 Metern Tiefe verlaufen. Die schwedische Vergabebehörde rechnet mit einer Investitionssumme von umgerechnet insgesamt rund 3,1 Mrd CHF. Voraussichtlich 2021 oder 2022 will Implenia die beiden Bauwerke der Bauherrschaft übergeben.

mk/yr

(AWP)

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23.08.2016 08:18
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Implenia erzielt weinger Halbjahresgewinn als erwartet

Das Bauunternehmen Implenia hat im ersten Semester 2016 den Umsatz leicht gesteigert. Unter dem Strich verdiente der Konzern aber deutlich weniger als von Analysten erwartet.

Für das Gesamtjahr wird auf vergleichbarer Basis ein Ergebnis klar über dem Niveau des Vorjahres erwartet und am EBIT-Ziel von 140 bis 150 Mio CHF für 2017 festgehalten.

Der Umsatz von Implenia stieg in der Berichtsperiode auf 1,57 Mrd CHF, gegenüber 1,51 Mrd im Vorjahr, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis stieg auf 19,5 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 14% höherer Reingewinn von 9,2 Mio CHF. Laut Implenia waren die Währungseinflüsse in dieser Berichtsperiode "unbedeutend".

Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten bei allen Kennzahlen aber klar verfehlt. Die Experten hatten laut AWP-Konsens einen Umsatz von 1,61 Mrd CHF, ein operatives Ergebnis von 25,8 Mio CHF sowie einen Reingewinn von 14,1 Mio CHF erwartet.

Den Angaben nach erwirtschafteten das Geschäft in der Schweiz (Segmente Development und Schweiz) und das inländische sowie internationale Infrastrukturgeschäft (Segment Infrastructure) gute Ergebnisse. Eher negativ entwickelte sich dagegen das regionale Flächengeschäft im Ausland (Segment International). Trotzdem unterstreiche die rege Auftragsakquisition die "starke Marktposition" von Implenia in der Schweiz und in Europa, heisst es weiter.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Implenia mit einer Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung. Für das Gesamtjahr 2016 wird ein Ergebnis erwartet, das auf vergleichbarer Basis klar über dem Niveau des Vorjahres liegt. Zudem stimmen volle Auftragsbücher zuversichtlich, so das Unternehmen. Auf dieser Basis hält Implenia daher am EBIT-Ziel für das Jahr 2017 von 140 bis 150 Mio CHF fest.

(AWP)

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27.06.2016 08:14
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Implenia erhält Grossauftrag bei U-Bahn-Projekt in Paris

Der Baukonzern Implenia erhält einen Grossauftrag für ein U-Bahn-Projekt in der französischen Hauptstadt.

Die Verlängerung der U-Bahn Linie 11 ist Teil des Grossprojekts "Grand Paris Express", das bis 2030 fertiggestellt werden soll. Implenia übernehme die Führung beim Bauabschnitt "Lot GC01" im Osten von Paris, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Das Unternehmen unterzeichnete den Auftrag gemeinsam mit einem Konsortium. Finanzielle Details werden nicht genannt.

Mit dem "Grand Paris Express" soll bis 2030 ein aus sechs fahrerlosen U-Bahn-Linien bestehendes Verkehrsnetz entstehen, das Paris besser mit den angrenzenden Wohngegenden in der Grossregion Paris (Île-de-France) verbinden soll. Damit entstehen insgesamt rund 210 Kilometer neue Tunnelstrecke sowie knapp 70 neue unterirdische Bahnhöfe. Die Arbeiten beginnen laut Mitteilung im Oktober 2016 und dauern rund vier Jahre.

(AWP)

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08.04.2016 08:37
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Implenia erhält in Norwegen zwei Grossaufträge - Volumen von rund 160 Mio CHF
07.04.2016 19:06

Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in Norwegen zwei Grossaufträge an Land gezogen. Diese hätten ein Gesamtvolumen von rund 160 Mio CHF, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.

Konkret erhielt Implenia gemäss den Angaben den Zuschlag für einen Infrastruktur-Grossauftrag. Bei Kongsberg, rund 100 Kilometer südwestlich von Oslo, sollen bis 2019 im Auftrag der Norwegischen Strassenbaubehörde neue Teilabschnitte der E134, einer wichtigen Verbindungsachse zwischen der Hauptstadt und der Westküste, entstehen.

Ausserdem erhielt das Unternehmen laut der Mitteilung den Auftrag für komplexe Betonarbeiten am Kellerrohbau eines neuen Gebäudes im Regierungsviertel von Oslo. Dabei handle es sich um einen Nachfolgeauftrag: Implenia habe sich 2015 bereits den Auftrag für die Erdarbeiten gesichert, die derzeit liefen und deren Abschluss für Frühling 2016 geplant seien. Die Arbeiten sollen bis Ende April 2018 abgeschlossen sein.

rw/yr

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16.03.2016 08:40
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Implenia erhält 100-Mio-CHF Auftrag für Hochhaus in Oerlikon
15.03.2016 18:38

Dietlikon (awp) - Implenia erhält einen Grossauftrag mit einem Volumen von über 100 Mio CHF. Der Baukonzern soll für die SBB Immobilien in Zürich Oerlikon den 80 Meter hohen Andreasturm erstellen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Der Andreasturm, der von den Architekten Gigon/Guyer geplant wurde, soll gemäss den Angaben direkt am Bahnhof zu stehen kommen und die Skyline des Stadtteils mitprägen. Im Gebäude würden rund 20'000 m2 Bürofläche sowie Platz für Verkauf und Gastronomie entstehen, hiess es weiter. Die Bauarbeiten sollen bereits im April 2016 starten.

rw/tp

(AWP)

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11.03.2016 08:13
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Implenia gewinnt in der Romandie mehrere Infrastrukturaufträge
11.03.2016 08:00

Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in der Westschweiz mehrere Infrastrukturaufträge im Umfang von insgesamt knapp 73 Mio CHF gewonnen. In einem Auftrag geht es um Tiefbauarbeiten am Genfer Flughafen zur Erweiterung eines Terminals, wie Implenia am Freitag mitteilte. Weiter sei die Gruppe mit der Erneuerung des Autobahnabschnitts auf der A9 zwischen Vallorbe und Essert-Pittet im Kanton Waadt sowie mit der Renovation bestehender Tunnelröhren auf der A1 bei Genf beauftragt worden.

Für die Realisierung der Projekte werde Implenia gruppenübergreifend das Infrastruktur-Know-how aus verschiedenen Geschäftsbereichen vom Strassen- und Tiefbau, über den Tunnelbau bis hin zum Spezialtiefbau einsetzen, heisst es weiter. Am Flughafen Genf beginnen die Bauarbeiten Anfang April 2016 und dauern voraussichtlich bis November 2017.

Die vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Auftrag gegebenen Arbeiten am A9-Abschnitt beinhalten laut Implenia unter anderem die Sanierung der Fahrbahnbeläge, den Ausbau der Pannenstreifen und Erneuerungsarbeiten an den bestehenden Kunstbauten. Sie sollen bis Ende November 2017 abgeschlossen werden. Derweil werde die Renovation für die A1-Tunnelröhren "Tunnel de Con fignon" und "Tunnel de Vernier" von Mai 2016 bis voraussichtlich Oktober 2017 andauern.

mk/uh

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23.02.2016 08:48
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Implenia steigert dank Zukäufen Umsatz

Der Baukonzern Implenia hat den Umsatz gesteigert, was aber vor allem mit einer Akquisition zusammenhängt.

Implenia hat im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz um über 12% auf 3,29 Mrd CHF gesteigert. Verantwortlich dafür ist vor allem die erstmalige Konsolidierung der Ende 2014 übernommenen Bilfinger Construction, welche 487,9 Mio CHF zum Umsatz beisteuerte. Auf währungsbereinigter Basis belief sich das Umsatzwachstum auf gut 15%, wie der Baukonzern am Dienstag mitteilte.

Der ausgewiesene operative Gewinn sank um gut 26% auf 79,9 Mio und der Reingewinn um knapp 29% auf 52,0 Mio CHF. Das um die Bilfinger-Effekte bereinigte und damit vergleichbare operative Ergebnis wird mit 102,6 Mio beziffert (+1,4%). Die negativen Währungseffekte beliefen sich auf 1,2 Mio CHF

Der EBIT für die Geschäftsbereiche lag unter Ausklammerung der Amortisationskosten für die im Zuge der Übernahme von Bilfinger Construction erworbenen immateriellen Vermögenswerte bei 107,7 Mio CHF, entsprechend einer Zunahme um 4,2%. Währungsbereinigt zog der EBIT um 5,4% an.

Mehr Dividende

Als Dividende soll insgesamt 1,90 CHF ausgeschüttet werden (VJ 1,80 CHF). Wie im Vorjahr wird ein ordentlicher Betrag von 1,80 CHF je Aktie bezahlt, dazu kommt eine Jubiläumsdividende von 0,10 CHF.

Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,34 Mrd CHF, für den EBIT bei 80,6 Mio und für den Reingewinn bei 54,2 Mio CHF.

Für das Geschäftsjahr 2016 zeigt sich das Unternehmen grundsätzlich zuversichtlich. Die Schweizer Bauwirtschaft habe im zweiten Semester wieder etwas angezogen, ausserdem sei das Orderbuch "prall gefüllt und von guter Qualität". Der Auftragsbestand per Ende Jahr lag bei 5,13 Mrd CHF und war damit markant höher als ein Jahr davor, so Implenia. Das 2013 definierte Mittelfristziel eines EBIT von 140 bis 150 Mio CHF wird zudem bestätigt.

Ex-CS-Topmanager wird Präsident

Nach dem Abgang von VR-Präsident Hubert Achermann Anfang Monat, der das Gremium wegen Differenzen mit dem CEO Anton Affentranger verlässt, kommt es zu weiteren Veränderungen im Verwaltungsrat. Nicht mehr zur Wiederwahl antreten werden Patrick Hünerwadel und Hans-Beat Gürtler. Dafür werden Laurent Vulliet, Ines Pöschel und Kyrre Olaf Johansen neu zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.

Bereits vor zwei Wochen war überdies bekannt geworden, dass Hans-Ulrich Meister zum neuen Mitglied und Präsidenten des Verwaltungsrates gewählt werden soll. Meister war zuletzt Geschäftsleitungsmitglied der Credit Suisse.

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22.02.2016 08:27
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Bei Implenia gab es Zwist vor dem Machtwechsel
21.02.2016 12:03

Zürich (awp/sda) - Also doch: Dem überraschenden Abgang von Implenia-Präsident Hubert Achermann Anfang Februar ging eine turbulente Zeit in der Unternehmensführung voraus. Achermann und sein Konzernchef Anton Affentranger verstanden sich nach Worten des letzteren überhaupt nicht.

Achermann legte sein Mandat als Präsident des Baukonzerns am 3. Februar nach nur einem Jahr per sofort nieder. Implenia machte dafür "persönliche Gründe" geltend. Eine PR-Agentur verwies auf Achermanns Beanspruchung durch weitere Verwaltungsratsmandate, etwa beim Industriekonzern Georg Fischer und der Grossbank UBS.

Doch Gerüchte über einen Machtkampf als Hintergrund für Achermanns Abgang machten rasch die Runde. Nun räumt Implenia-Chef Affentranger im Interview mit der "NZZ am Sonntag" ein, dass es zwischen ihm und dem Präsidenten "Turbulenzen" gegeben habe und das Verhältnis "unterkühlt" war. Von einem Machtkampf will er indes nicht wissen.

"Wir haben uns einfach nicht verstanden und hatten das Heu nicht auf der gleichen Bühne", sagte Affentranger. Es habe keinen Streit und im Operativen auch keine Meinungsverschiedenheiten gegeben, doch ab einem gewissen Punkt habe es keine Kommunikation mehr gegeben zwischen ihnen.

Keine Kündigung

Affentranger widerspricht allerdings der Darstellung, der Verwaltungsrat habe ihm bereits gekündigt gehabt. "Es wurde diskutiert, ob ich gehen oder bleiben solle", sagte er. "Man" sei dann aber zum Schluss gekommen, dass die heutige Lösung mit ihm als Konzernchef die bessere Lösung sei. Davor habe es Gespräche zwischen Geschäftsleitungsmitgliedern und dem Verwaltungsrat gegeben.

Als neuer Implenia-Präsident ist Hans-Ulrich Meister vorgesehen, der bis im vergangenen Oktober Geschäftsleitungsmitglied der Grossbank CS war. Er soll an der nächsten Generalversammlung am 22. März gewählt werden.

Keine Seilschaften

Anton Affentranger weist im Interview die Vorwürfe zurück, wonach persönliche Seilschaften zwischen ihm und Meister den Ausschlag für die Nomination gegeben haben. "Was ist falsch daran, jemanden vorzuschlagen, den man in Bezug auf seine fachlichen Kompetenz kennt?", so Affentranger.

1997 sei er, Affentranger, Generaldirektor der UBS gewesen. Meister war ebenfalls bei der gleichen Division angestellt, aber zwei Hierarchiestufen tiefer. "Ende 1997, als er befördert wurde, habe ich ihn erstmals ganz kurz getroffen. Bis 2009 hatten wir keinen Kontakt mehr".

2008 wechselte Meister zur Credit Suisse. Weil Implenia Kunde der CS gewesen sei, hätte es jährliche Mittagessen gegeben zwischen ihnen. "Privat haben wir keinen Kontakt", so Affentranger. "Ich wusste bis letzte Woche weder, wie viele Kinder Meister hat, noch, wo er wohnt."

An der Spitze des Baukonzern möchte Affentranger noch rund zwei Jahre bleiben, wie er weiter sagte. Er hoffe, dass bis dann eine interne Nachfolgelösung gefunden werde.

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04.02.2016 08:43
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Implenia-VR-Präsident tritt per sofort zurück

Implenia-Verwaltungsratspräsident Hubert Achermann zieht sich per sofort aus dem Spitzengremium des Baukonzerns zurück. Der Rücktritt hat persönliche Gründe.

Dies teilte Implenia am Mittwochabend mit. Ausschlaggebend seien Achermanns Beanspruchung durch seine weiteren Verwaltungsratsmandate beim Industriekonzern Georg Fischer und bei der Grossbank UBS sowie seine Engagements im kulturellen Bereich, vermeldete die PR-Agentur Contract Media. Dazu gehört neben dem Präsidium des Lucerne Festivals insbesondere auch das Präsidium der Stiftung Salle Modulable. Diese Mandate wird Achermann weiterhin ausüben.

Die Stiftung Salle Modulable will in Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton Luzern sowie verschiedenen Luzerner Kulturinstitutionen im Zentrum der Stadt Luzern ein Gebäude mit einem modularen, flexibel veränderbaren Aufführungsraum für Musiktheater, Oper, Tanz und Schauspiel errichten. Das Projekt tritt dieses Jahr in eine politisch entscheidende Phase, wie es weiter hiess.

Achermann war erst im März des letzten Jahres an die Spitze des Implenia-Verwaltungsrates vorgerückt, nachdem sein Vorgänger Markus Dennler nach zehn Jahren im Verwaltungsrat nicht mehr zur Wiederwahl antrat. Achermann gehörte dem Gremium zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre lang an. Der Implenia-Verwaltungsrat dankte Achermann in der Mitteilung für sein Engagement bei Implenia.

Bis und mit zur Generalversammlung am 22. März übernimmt Verwaltungsrat Henner Mahlstedt den Vorsitz, wie Implenia schrieb. Der Verwaltungsrat sei zuversichtlich, den Vorschlag für die Nachfolge im Implenia Verwaltungsratspräsidium in den nächsten Tagen bekannt geben zu können.

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21.12.2015 08:21
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Implenia erhält Auftrag in Deutschland

Der Baukonzern Implenia hat in Deutschland einen grösseren Auftrag erhalten. Dieser betrifft den Albvorlandtunnel bei Stuttgart.

Der Auftrag beläuft sich auf über 380 Mio EUR, wie Implenia am Montag mitteilt. Im Rahmen des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm wird der Stuttgarter Bahnknoten neu geordnet. Mit der rund 60 Kilometer langen Neubaustrecke Wendlingen-Ulm soll zudem ein schneller und komfortabler Weg über die Schwäbische Alb ermöglicht werden.

Im Rahmen des Projekts wurde Implenia von der Deutschen Bahn mit dem Bau des Streckenabschnitts Albvorlandtunnel betraut. Dieser werde im Sinne der "One Company"-Strategie unter Beteiligung der Spezialisten aus den Bereichen Tunnel-, Spezialtief- sowie Ingenieurbau ausgeführt, schreibt Implenia.

Über die Hälfte der Strecke verläuft in Tunneln. Der grösste im Untergrund geführte Abschnitt ist der Albvorlandtunnel, der zwei rund 8 Kilometer lange Tunnelröhren mit einem Durchmesser von rund 11 Metern umfasst.

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18.12.2015 08:15
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Implenia wird UBS-Hauptsitz sanieren

Implenia hat von der UBS den Zuschlag für die Sanierung ihres Hauptsitzes in Zürich erhalten.

Der bestehende Gebäudekomplex soll von Implenia als Totalunternehmerin umfassend renoviert und den künftigen Kunden- und Nutzeransprüchen angepasst werden, teilte der Schweizer Baukonzern am Freitag mit. Ein Auftragsvolumen wird nicht genannt.

Das Projekt umfasst den Angaben zufolge in der ersten Etappe die Erneuerung der Gebäude an der Bahnhofstrasse 45 und 47 sowie an der Pelikanstrasse 5 und 9a. Die Immobilie werde dabei nach dem strengen LEED-Platinum Standard saniert und erfülle die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Eigentümerin. Die Bauarbeiten sollen im Januar 2016 beginnen und bis ins zweite Semester 2018 andauern.

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16.12.2015 08:35
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Implenia gewinnt in Romandie zwei TU-Mandate über insgesamt rund 140 Mio CHF
15.12.2015 18:29

Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in der Romandie zwei Hochbau-Aufträge für eine Auftragssumme von insgesamt rund 140 Mio CHF gewonnen. Bei beiden Projekten habe Implenia ein Mandat als Totalunternehmerin erhalten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagabend.

In Genf baut der Konzern den Angaben zufolge ein Verwaltungsgebäude, das künftig den "Campus Gesundheit" sowie den Global Fund beheimaten wird. Die Organisation wurde 2002 von den G8-Staaten zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose ins Leben gerufen. Im Auftrag des CSA Real Estate Switzerland Commercial, einer Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung, realisiert Implenia als Totalunternehmerin das neue Verwaltungsgebäude mit einer Nutzfläche von 25'500 m2 und zwei Untergeschossen. Die Arbeiten sollen Ende 2017 abgeschlossen sein.

Weiter realisiert Implenia in Payerne auf dem Aéropol-Areal den neuen Firmensitz des Schweizer Maschinenkonzerns Boschung inklusive Technologie-Zentrum. Dabei entstehen laut Mitteilung auf einer Fläche von rund 10'000 m2 Produktionswerkstätten, Büros, ein Personalrestaurant, ein Informationszentrum sowie ein Showroom. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Juli 2017 dauern, wie es heisst.

uh

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09.11.2015 08:19
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Letzigrund-Streiterei geht weiter

Der Baukonzern Implenia zieht den jahrelangen Streit mit der Stadt Zürich um zusätzliche Kosten für den Bau des Letzigrund-Stadions, die Werklohnklage, weiter und legt am Zürcher Obergericht Berufung ein.

Dabei reduziert Implenia nach Überprüfung des erstinstanzlichen Urteils die eingeklagte Forderung um rund 3 Mio CHF auf rund 20 Mio, wie die Gruppe am Montag schreibt. Implenia sei aber weiterhin davon überzeugt, dass die Stadt Zürich für die in Auftrag gegebenen und ausgeführten Projektänderungen aufkommen müsse.

Zuletzt hatte das Bezirksgericht Zürich Anfang Oktober die Klage von Implenia abgewiesen. Darin hatte der Baukonzern von der Stadt einen Werklohn für nachträgliche Bestellungsänderungen beim Bau des Letzigrund-Stadions im Umfang von rund 23 Mio CHF gefordert. Das Bezirksgericht hatte derweil entschieden, dass die Stadt Implenia nur 340'000 CHF dafür bezahlen müsse. In seinem Urteil schrieb es, dass Implenia selber das Risiko für fehlende oder fehlerhafte Ausschreibung- und Ausführungspläne habe. Deshalb habe das Unternehmen auch keinen Anspruch auf Mehrvergütung.

Auf der anderen Seite reichte die Stadt Zürich eine zusätzliche Klage wegen eines Wassereintrittes im Stadiondach ein. Dafür verlangt sie von Implenia eine Entschädigung von 10 Mio CHF. Implenia wies die Behauptung, es laufe Wasser ins Dach, zurück - und weigerte sich damit auch, die Millionen zu bezahlen. Die Klage ist noch hängig.

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15.10.2015 08:59
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Implenia schliesst Vortriebsarbeiten für neue U5 in Berlin ab

14.10.2015 19:08

Dietlikon/Berlin (awp) - Implenia hat beim Bau der U-Bahnlinie U5 in Berlin ein Etappenziel erreicht. Die Vortriebsarbeiten für den Tunnelbau der beiden Röhren wurden mit dem Durchstich an der Station Brandenburger Tor abgeschlossen, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte.

Implenia ist im Rahmen des Projekts als ausführendes Bauunternehmen für den Tunnelvortrieb der beiden Röhren, den Rohbau der U-Bahnhöfe Museumsinsel und Unter den Linden sowie den Bau der Gleiswechselanlage und des Startschachts verantwortlich. Der Tunnel mit einer Länge von 1,6 km wurde seit April mit einer 74 Meter langen Tunnelbohrmaschine gebaut. Implenia hatte im Frühjahr die deutsche Bilfinger Construction übernommen, die ursprünglich den Auftrag erhalten hatte.

yr/uh

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09.10.2015 08:19
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Implenia: Bezirksgericht weist Klage über 23 Mio CHF zu Letzigrund-Werklohn ab

09.10.2015 08:13

Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in der Auseinandersetzung mit der Stadt Zürich bei der Letzigrund-Werklohnklage eine Niederlage erlitten. Das Bezirksgericht Zürich habe im Verfahren um den ausstehenden Werklohn für nachträgliche Bestellungsänderungen beim Bau des Letzigrund-Stadions die Klage in Höhe von rund 23 Mio CHF abgewiesen, wie Implenia am Freitag mitteilt. Das Urteil würde derzeit analysiert und weitere Schritte geprüft.

Eine erste eigene Beurteilung habe gezeigt, dass das Gericht in seiner Begründung nicht auf die Argumente von Implenia eingegangen sei, heisst es weiter. Implenia argumentiert, dass die Stadt für Bestellungsänderungen aufkommen müsse, die sie selber nachträglich in Auftrag gegeben und deren Leistung sie auch erhalten habe. An dieser Beurteilung habe sich nichts geändert.

Gemäss den Angaben zeigt sich Implenia ausserdem erstaunt darüber, dass die Stadt Zürich auch eine Klage eingereicht hat, bei der es um einen umstrittenen Wassereintritt im Stadion geht. Die Stadt verlange nun die Nachbesserung oder alternativ eine Entschädigung im Umfang von 10 Mio CHF. Implenia bestreitet den Wassereintritt und spricht von Behauptungen, die wie auch die damit verbundenen Forderungen dezidiert zurückgewiesen würden.

jl/cp

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08.09.2015 08:27
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Implenia schliesst Standort in Moutier
 

Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia schliesst seinen Tiefbau-Standort in Moutier BE. 25 Angestellten droht die Entlassung.

Implenia-Sprecher Reto Aregger bestätigte am Montagabend gegenüber der Nachrichtenagentur sda entsprechende Angaben der Gewerkschaft Unia sowie der beiden jurassischen Lokalradios RJB und RJF.

Eine strategische Analyse habe ergeben, dass der Bereich Strassenbau auch vom Standort Basel aus bedient werden könne. Einige Angestellten könnten von Moutier nach Basel wechseln. Ein definitives Datum für die Standortschliessung in Moutier gebe es aber noch nicht, sagte Aregger.

Gemäss Emilie Moeschler vom Unia-Regionalbüro Transjurane soll an einer Personalveranstaltung am Donnerstagabend über einen Sozialplan sowie über ein Verhandlungsmandat der Gewerkschaft verhandelt werden.

Implenia ist mit knapp 3 Mrd CHF Jahresumsatz der grösste Baukonzern des Landes. Europaweit beschäftigt der Konzern über 8100 Mitarbeitende.

(AWP)

 

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06.08.2015 09:21
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Implenia lässt Konsortialkredit auf 650 Mio CHF erhöhen und bis 2020 verlängern

06.08.2015 07:32

Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat den per Ende August 2017 auslaufenden Konsortialkredit um 150 Mio auf 650 Mio CHF erhöht und bis 2020 verlängert, dies mit dem bisherigen Bankenkonsortium unter der Führung von UBS. Die Laufzeitverlängerung gehe einher mit der Option, den Vertrag zwei Mal um eine Jahr zu verlängern, teilte der Baukonzern am Donnerstag mit.

Der Kredit setzt sich den Angaben zufolge aus einer Geldlimite in Höhe von 200 Mio CHF und einer Kautionslimite über 450 Mio CHF zusammen. Die frühzeitige Erneuerung sei vor dem Hintergrund des guten Marktumfelds sowie der Akquisition von Bilfinger Construction zustande gekommen, heisst es.

jl/uh

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22.07.2015 08:21
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Implenia erhält Generalunternehmerauftrag in Genfer Gemeinde Meyrin

22.07.2015 07:40

Dietlikon(awp) - Der Baukonzern Implenia hat einen "bedeutenden" Generalunternehmerauftrag in der Genfer Gemeinde Meyrin erhalten. Er wird im Auftrag der Bauherrin Compagnie des Parcs in Bahnhofsnähe auf 30'000 m2 eine neue Hotel- und Geschäftsüberbauung realisieren, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Über finanzielle Details werden in der Meldung keine Angaben gemacht.

Die Bauarbeiten für den Gebäudekomplex sollen 2016 in Angriff genommen werden, heisst es weiter. Die voraussichtliche Bauzeit beträgt dabei 26 Monate und das Gebäude soll 2018 übergeben werden.

an/uh

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14.07.2015 08:19
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Implenia: Bereich Modernisierung mit Neuaufträgen über insgesamt 80 Mio CHF

14.07.2015 08:05

Zürich (awp) - Der Baukonzern Implenia hat im Geschäftsfeld Modernisierung einen erfreulichen Auftragseingang verbucht. Insbesondere zwei Aufträge aus Basel und Zürich wirken positiv. Das Volumen der Neuaufträge beläuft sich auf insgesamt rund 80 Mio CHF, wie der Konzern am Dienstag mitteilt.

Ihren bislang grössten Akquisitionserfolg verbuchte der Bereich in der Region Nordwestschweiz. Im Auftrag der Swiss Prime Site baut Implenia in Basel als Generalunternehmerin und Baumeisterin eine bestehende Büroliegenschaft in der Nähe des Barfüsserplatzes um. Bis zum Sommer 2016 soll dort die erste Schweizer Niederlassung der Hotelkette "Motel One" mit 143 Zimmern entstehen.

Im Zentrum von Zürich hat Implenia den Auftrag für eine Geschäftshausumnutzung erhalten. Für ein Immobilienunternehmen entstehen in einer sanierungsbedürftigen Liegenschaft mit dem Projekt "TownTown" hochwertige Eigentumswohnungen. Die Bauarbeiten starten Anfang September 2015 und sollen voraussichtlich bis Ende Februar 2017 dauern. Aber auch andere Projekte, wie der Umbau eines Logistikgebäudes für ein namhaftes Pharmaunternehmen oder eine Strang- und Gebäudehüllensanierung von 26 Wohnungen hätten sich positiv ausgewirkt, schreibt der Konzern weiter.

Implenia dehnt die Modernisierungsstrategie derzeit auf die ganze Schweiz aus.

yr/cf

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10.07.2015 08:14
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Implenia gewinnt SBB-Grossauftrag
 

Der Baukonzern Implenia meldet den Eingang eines Grossauftrags von der Immobiliensparte der SBB. Das Volumen beträgt 250 Millionen Franken.

Die SBB lässt in Genf mit der Überbauung "Pont-Rouge" ein neues urbanes Zentrum errichten und hat Implenia als Totalunternehmerin für die erste Bauetappe beauftragt.

Das Investitionsvolumen für diese erste Etappe beträgt insgesamt 250 Mio CHF, teilte Implenia am Freitag mit.

(AWP)

 

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02.07.2015 08:58
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Implenia passt nach Bilfinger-Übernahme Struktur an

01.07.2015 18:30

Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia passt seine operative Struktur nach der Übernahme von Bilfinger Construction an. So gebe es nun innerhalb des Implenia-Verbunds zusätzlich eine Sparte "Infrastructure" sowie die regionalen Sparten "Scandinavia" und "Germany&Austria", wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilt.

Die Einheiten der ehemaligen Bilfinger Construction treten laut den Angaben seit Anfang Juli einheitlich unter dem Implenia-Markendach auf. Implenia hatte die Übernahme von Bilfinger Construction im letzten Dezember bekannt gegeben. Bilfinger Construction hatte im Jahr 2014 eine Produktionsleistung von rund 650 Mio EUR erzielt und rund 1'900 Mitarbeitende beschäftigt.

rw/mk

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29.06.2015 08:35
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Implenia gewinnt Auftrag über 23 Mio CHF in Norwegen

29.06.2015 08:06

Dietlikon (awp) - Der Baukonzern Implenia hat in Norwegen einen Auftrag im Wert von 23 Mio CHF vom norwegischen Netzbetreiber Statnet erhalten. Dabei geht es um Infrastrukturarbeiten bei Kvilldal im Zusammenhang mit einer Seekabelstromleitung zwischen Grossbritannien und Norwegen, wie Implenia am Montag mitteilt.

Die "NSN Link" genannte See-Gleichstromverbindung soll mit 720 Kilometern die längste Seekabelstromleitung der Welt werden. Die Verbindung dient der Koppelung der Strommärkte beider Länder und verfügt über eine Kapazität von 1'400 Megawatt. Die von Implenia geleistete Arbeit am Gesamtprojekt soll bis Sommer 2017 beendet sein.

cf/cp

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12.05.2015 13:50
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Implenia nach Herabstufung unter Druck
 

Die Zurückstufung der Anlageempfehlung auf «Hold» von zuvor «Buy» durch die Bank Vontobel hat die Aktien von Implenia unter Druck gesetzt.

Der Titel des Baukonzerns sauste am Dienstag in einem schwachen Markt um 4,8 Prozent auf 59,85 Franken hinunter.

Die Bank Vontobel sieht nach einem verhaltenen Start ins laufende Jahr und eher hoher Markterwartungen kurzfristig nur wenig Kurspotenzial. Zudem bestünden wegen der Integration der Aktivitäten des deutschen Bilfinger-Konzerns zusätzliche Risiken, schrieb Vontobel im "Morning Focus" vom Dienstag.

(Reuters)

 

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24.02.2015 09:22
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Implenia erzielt 2014 weniger Umsatz und Gewinn - Mehr Dividende und Zuversicht

24.02.2015 09:20



(Meldung umfassend erweitert)

Dietlikon (awp) - Implenia hat im Geschäftsjahr 2014 einen Rückgang von Umsatz und Gewinn verzeichnet. Belastet wurde die Rechnung vor allem durch den Geschäftsbereich Buildings und eine Steuernachzahlung. Dagegen hat der Baukonzern in die Optimierung von Prozessen und mit der noch laufenden Übernahme der Infrastruktursparte der deutschen Bilfinger in die Internationalisierung investiert. Für die Zukunft zeigt sich die Geschäftsleitung daher zuversichtlich, was sich auch in einer Dividendenerhöhung äussert.

Während der Konzernumsatz um 4,5% auf 2,92 Mrd CHF sank, fiel der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um 6,2% auf 108,5 Mio, erfüllte damit aber die zur Jahresmitte gesenkten Prognosen des Managements von 100 Mio. Der EBIT der Geschäftsbereiche wird in einer Mitteilung vom Dienstag mit 103,4 Mio um 9,3% tiefer angegeben. Belastet hatten bekanntlich vor allem einmalige Neubewertungen im Bereich Buildings, was den Bereichs-EBIT im Gesamtjahr um 43% auf 10,4 Mio schrumpfen liess.

Unter dem Strich sank der Konzernreingewinn um fast 12% auf 73,0 Mio CHF. Belastet hat auch ein höherer Steueraufwand: So werden im Geschäftsbericht die Steuern aus früheren Perioden mit 3,6 Mio ausgewiesen, nach 0,3 Mio im Vorjahr, und der effektive Steuersatz lag mit 27,2% deutlich über dem erwarteten Satz von 23,3%. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung dennoch die Ausschüttung einer erhöhten Dividende von 1,80 CHF je Aktie (VJ 1,60).

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat der Baudienstleister die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht erfüllt, auf den Gewinnebenen hingegen übertroffen.

EINMALIGE BELASTUNGEN BEI BUILDINGS

Der grösste Geschäftsbereich Buildings verzeichnete im Berichtsjahr einen Umsatzrückgang um 7,6% auf 1,53 Mrd CHF. Der EBIT sank infolge der Neubewertung mehrerer Projekte in der Westschweiz. Diese Delle habe sich - wie angekündigt - als einmalig herausgestellt, in der zweiten Jahreshälfte sei die EBIT-Marge über der entsprechenden Vorjahresperiode gelegen, heisst es weiter. Der Auftragsbestand der Sparte belief sich per Ende 2014 auf 1,44 Mrd und lag damit deutlich unter den 1,82 Mrd zu Ende 2013. "Dieser Rückgang ist auf die risikobewusste Akquisitionsstrategie und die disziplinierte Anwendung der Prozesse zurückzuführen", heisst es dazu.

Das Geschäftssegment Bau Schweiz machte als einziger Bereich im Berichtsjahr Margenfortschritte. Bei einem um 3,0% tieferen Umsatz von 846,1 Mio CHF stieg der EBIT um 15% auf 28,5 Mio und die Marge um 0,6 Prozentpunkte auf 3,4%. Auch der Auftragsbestand nahm markant zu - um 24% auf 410,3 Mio. Der Bereich habe erneut gut gearbeitet, heisst es denn auch, wobei die Westschweiz und die Grossregion Zürich die Entwicklung getragen hätten.

Unter den weiteren Bereichen verzeichnete Norge den geringsten Umsatzrückgang (-1,1% auf 317,4 Mio CHF), erlitt hingegen eine EBIT-Margeneinbusse um 0,5 Prozentpunkte auf 2,7%.

AUFTRAGSVORRAT FÜR EIN JAHR UND ZUVERSICHT

Der Auftragsbestand erreichte per Ende des Berichtsjahrs noch 3,00 Mrd CHF, zur Jahresmitte hatte er noch bei 3,48 Mrd und zum Ende des Vorjahres 3,19 Mrd betragen. Das Auftragsvolumen entspreche einem Jahresumsatz, was eine gute Visibilität sichere, kommentiert die Konzernleitung. So zeigt sich das Management denn auch zuversichtlich für 2015, ohne indessen eine Guidance abzugeben.

Die Schweizer Bauwirtschaft dürfte sich 2015 auf dem hohen Niveau des Vorjahrs halten, heisst es. Wachstumsträger sollen dabei der Wohnungsbau und die Infrastrukturinvestitionen der öffentlichen Hand bleiben. In Norwegen dürfte sich der Infrastrukturbau - getragen durch den umfangreichen Investitionsplan der öffentlichen Hand - weiterhin gut entwickeln.

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgen Prozessoptimierungen sollten sich im Rechnungsjahr 2015 auszahlen, heisst es weiter. Mit der Übernahme von Bilfinger Construction sei man zudem diversifizierter und internationaler unterwegs. Daher bestätige die Gruppe das (2013 definierte) Mittelfristziel eines EBIT von 140 bis 150 Mio CHF.

rt/uh

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17.12.2014 08:24
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Implenia baut Tunnels in Österreich
 

Implenia ist gemeinsam mit Hochtief Infrastructure mit dem Bau eines Autobahnabschnitts in Österreich beauftragt worden. Dabei handle es sich um eine 7,8 Kilometer lange Tunnelkette zwischen St. Andrä und Aich.

Die technische Federführung zum Bau der durchgehend zweigleisigen Neubaustrecke liege beim Schweizer Baukonzern, hiess es. Das Auftragsvolumen beträgt rund 168 Mio CHF, wovon auf Implenia ein Anteil von 50% fällt.

Der Auftrag ist den Angaben nach Teil des derzeit grössten Projekt zum Ausbau des österreichischen Eisenbahnnetzes, der 130 Kilometer langen Koralmbahn. Diese soll ab 2023 erstmals eine direkte Verbindung der Zentren Graz und Klagenfurt ermöglichen und ist Teil der "Adriatic-Baltic"-Achse, die sich als internationaler Korridor von Bologna bis nach Danzig erstreckt.

Baubeginn sei im ersten Quartal 2015, so Implenia weiter. Der Abschluss der Arbeiten sei für April 2020 vorgesehen. Bereits Anfang 2014 hatte sich ein Konsortium bestehend aus Implenia und der österreichischen Swietelsky einen Auftrag über rund 770 Mio CHF (Anteil Implenia 50%) für den Bau des 27,3 Kilometer langen "Semmering-Basistunnels neu" gesichert. Der Zuschlag für die Tunnelkette Granitztal unterstreiche die Schlagkraft der Tunnelbaueinheit, so Implenia.

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11.12.2014 13:16
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Implenia baut in Graubünden ein Asylzentrum für 7,5 Mio CHF

11.12.2014 13:00
 

Churwalden GR (awp/sda) - Der schweizweit grösste Baukonzern Implenia baut in Graubünden ein neues Asylzentrum für 7,5 Mio CHF. Zu stehen kommt die Baute auf Gebiet der Gemeinde Churwalden.

Der Standort auf dem Areal des Zivilschutzzentrums Meiersboden gehört aber praktisch zum Einzugsgebiet der Stadt Chur. Gebaut wird nach den Plänen der Churer Architekten Liesch Ott, wie die Bündner Regierung am Donnerstag mitteilte. Etwa 180 Personen sollen im Zentrum Platz haben.

Die Bündner Regierung schrieb von einem "effizienten Neubau in Elementbauweise aus Holz", der den "aktuellen ökologischen und energetischen Anforderungen" entspreche. Bevor die Bagger auffahren, muss noch der Kredit für den Bau vom Grossen Rat bewilligt werden.

Die Eröffnung des Asylzentrums ist auf Juni 2017 geplant. Das Zentrum dient als Ersatz für das Churer Erstaufnahmezentrum Foral, wo die Mitverträge im Jahr 2017 auslaufen.

yr

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09.10.2014 08:51
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Implenia angelt sich Millionen-Aufträge
 

Der Baukonzern Implenia meldet eine gut gefüllte Projekt-Pipeline in der Geschäftseinheit Modernisierung.

In Zürich wurden insgesamt Aufträge im Volumen von 65 Millionen Franken akquiriert, wie das Unternehmen am Donnerstag meldet.

Zu den Projekten gehöre etwa die Sanierung zweier Bürogebäude im Auftrag der Allianz Suisse. Für die Modernisierung der Liegenschaften Bleicherweg 19 und der Claridenstrasse 41 zeichne Implenia als Totalunternehmerin verantwortlich. Die Arbeiten finden im Zeitraum von Juli 2014 bis Oktober 2015 mit gestaffelten Übergaben statt.

Weiter wird ein Projekt zum Ausbau zweier Wohnhäuser im Auftrag der Kornhaus Verwaltungs AG genannt. Zudem sei es in den vergangenen Monaten gelungen, Beratungsmandate von verschiedenen Auftraggebern für die Entwicklung von umfassenden Objektstrategien zu generieren, heisst es weiter.

(AWP)

 

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