Implenia

Implenia N 

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Implenia erhält Zuschlag für

Implenia erhält Zuschlag für Metro-Bau

Der Baukonzern Implenia hat zusammen mit französischen Partnern den Zuschlag für ein drittes Los der neuen Pariser Metro Linie 17 erhalten.

28.01.2019 07:53

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund 500 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Konkret beauftrage die Société du Grand Paris (SGP) die Arbeitsgemeinschaft Avenir mit dem Los 1 zur Erschliessung des Flughafens le Bourget ans Pariser Metro-Netz. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Implenia, Demathieu Bard Construction), Royal BAM Group und Pizzarotti. Die vier Gesellschaften sind alle mit je 25 Prozent an Avenir beteiligt.

Das Los umfasst einen rund 6 Kilometer langen Tunnel, zwei neue unterirdische Metro-Stationen, sechs Annexbauten, den TBM-Zwischen-Startschacht in Bonneuil-en-France sowie einen 750 Meter langen Voreinschnitt in Gonesse.

Das Auftragsportfolio von Implenia in Frankreich umfasst damit neu drei Lose des Grossprojektes Grand Paris Express, ein Los des Projektes HiLumi für das European Laboratory of Particle Physics (CERN) in Cessy, die Verlängerung der Metrolinie B in Lyon sowie den Sicherheitsstollen für den Fréjus Tunnel in Modane. Implenia arbeite bei allen Projekten mit französischen Partnern zusammen, hiess es weiter.

(AWP)

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Implenia erhält

Implenia erhält Millionenauftrag aus Norwegen

Der Baukonzern Implenia hat in Norwegen einen Auftrag zum Bau einer Strasse an Land gezogen. Das Auftragsvolumen betrage rund 25 Millionen Franken, teilte Implenia am Donnerstag mit. Der Auftrag, der für die Norwegische Strassenbehörde "Staten vegvesen" realisiert werde, beinhalte neben dem Bau einer Strasse als Lawinenschuitzmassnamen auch zwei Tunnels. Die Arbeiten beginnen noch im Februar 2019 und werden voraussichtlich im Dezember 2020 abgeschlossen sein.

07.02.2019 07:45

pre/ra

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Implenia erhält als Teil von

Implenia erhält als Teil von Arge Zugo Auftrag von SBB für 20 Millionen

Implenia wird als Teil der Arbeitsgemeinschaft Arge Zugo an der Verbesserung der Zufahrt zum Gotthard-Bahntunnel mitarbeiten. Eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der Marti AG hat von der SBB den Auftrag erhalten.

28.02.2019 07:56

Konkret geht es um eine Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwil sowie die Sanierung der Strecke Zug-Arth-Goldau. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 100 Millionen Franken.

Implenia ist mit 20 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt und erhält so eine Auftragssumme von rund 20 Millionen Franken. Man werde die eigene Expertise im Bereich des Infrastrukturbaus in die Arbeitsgemeinschaft einbringen, teilte Implenia am Donnerstag mit.

Die Vorarbeiten starten im März. Der Abschluss des Projektes ist per Ende 2020 vorgesehen.

gab/ys

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Implenia kaufen?

Ich habe mir heute ein paar Stücke gegönnt. Die Probleme im Auslandgeschäft sind zwar noch nicht gelöst. Im laufenden Jahr dürfte dennoch ein Gewinn von rund CHF 3 pro Aktie möglich sein. Im nächsten Jahr schätzt ZKB einen Gewinn von CHF 3.88 pro Aktie, Vontobel sogar CHF 4.90 pro Aktie. Im nächsten Jahr liegt zudem eine Dividende von CHF 1.50 pro Aktie drin. Der Goodwill umfasst zwar die Hälfte des Eigenkapitals. ZKB meint jedoch, dass stille Reserven in ähnlicher Grössenordnung vorhanden sind. Insofern sehe ich aus Sicht der Bilanzqualität kein Problem. Mein persönliches Kursziel liegt bei CHF 40.

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Implenia zieht Grossauftrag

Implenia zieht Grossauftrag an Land

Der Baukonzern Implenia hat zusammen mit der Frutiger AG und der Ghelma AG Baubetriebe von den Kraftwerke Oberhasli (KWO) den Auftrag zum Bau einer Staumauer im Berner Oberland erhalten. Die Federführung liege bei der Fruttiger AG. Implenia sei mit 42,5 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft ARGE Grimsel beteiligt, teilte der grösste Schweizer Baukonzern am Montag mit. Das Auftragsvolumen liege bei insgesamt knapp 100 Millionen Franken.

25.03.2019 07:58

Die bestehende Staumauer Spitallamm stammt aus dem Jahr 1932 und die rund 90 Jahre alte Talsperre soll nun ersetzt werden. Die neue doppelt gekrümmte Bogenstaumauer werde unmittelbar vor der bestehenden Mauer erstellt. Das neue Bauwerk biete die Möglichkeit, in einer späteren Phase zur Vergrösserung des Grimselsees erhöht werden zu können. Die Höhe der Mauer beträgt den Angaben zufolge 113 Meter. Die alte Staumauer bleibe weiterhin bestehen. Die Bauarbeiten starten im Sommer 2019 und dauern bis 2025.

pre/kw

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Implenia-Aktionäre segnen

Implenia-Aktionäre segnen alle Anträge ab

Die Aktionäre des Baukonzerns Implenia haben an der Generalversammlung alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen. So wurde unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Franken je Aktie gutgeheissen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

26.03.2019 17:50

Die Reduktion gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent (Dividende für 2017 lag bei 2 Fr.) erklärt sich mit einem deutlichen Gewinneinbruch im Geschäftsjahr 2018. Grund dafür waren erhebliche Wertberichtigungen, die das Unternehmen in Norwegen und Deutschland, aber auch in Polen vornehmen musste. 2017 hatten bereits der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

An der GV wurden weiter der Jahresbericht, die Jahresrechnung und in einer Konsultativabstimmung der Vergütungsbericht 2018 gutgeheissen. Die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Hans Ulrich Meister (Präsident), Kyrre Olaf Johansen, Henner Mahlstedt, Ines Pöschel, Laurent Vulliet und Martin Fischer wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt, neu in das Gremium wurde Barbara Lambert gewählt. Sie gehört unter anderem seit April 2018 auch dem Verwaltungsrat der Banque Pictet & Cie S.A. an.

cf/tt

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Implenia-CEO: "Wir haben alle

Implenia-CEO: "Wir haben alle Altlasten bereinigt" - 2019 ist ein Übergangsjahr

Der frühere Pharmamanager André Wyss steht dem Baukonzern Implenia seit einem halben Jahr als Konzernchef vor. Dieser erklärt sich im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" zur neuen Strategie, zu den Auslandengagements und den Perspektiven des grössten Schweizer Baukonzerns.

14.04.2019 16:05

Anfangen musste Wyss nach einer Überprüfung der Risiken vergangenen Dezember mit Wertberichtigungen und einer Gewinnwarnung, Ende Februar wurden dann die die neue Organisation und die Strategie vorgelegt. "Die Umsetzung läuft. Mit den Fortschritten sind wir zufrieden", erklärt Wyss, der gleichzeitig versichert: "Wir haben alle Altlasten bereinigt."

Gleichwohl sei 2019 ein Übergangsjahr für Implenia. Der Konzern rechne nach wie vor einen Betriebsgewinn EBITDA von über 150 Millionen Franken vor Investitionen in die Umsetzung der Strategie. Diese schätzt Wyss auf rund 20 Millionen. 2018 erreichte der EBITDA knapp 90 Millionen Franken. "Diese Guidance ist offenbar als Enttäuschung aufgefasst worden", sagt der Implenia-Chef mit Blick auf den stark gesunkenen Aktienkurs.

Als eine Massnahme wurde bei Implenia von der Linien- zu einer Matrixorganisation gewechselt. Wyss gewinnt dem Schritt nur Gutes ab: Implenia habe heute sogar weniger Schnittstellen als früher, da zum Beispiel der ganze Tiefbau zusammengefasst worden sei. Auch im Hochbau haben man die Aktivitäten konzentriert. Und das Risikomanagement von Implenia - es war in der Vergangenheit nicht immer optimal - werde derzeit überarbeitet

Wollen ein Top-Player werden

Wachstumsmöglichkeiten für Implenia in der Schweiz sieht Wyss in erster Linie in der Immobilienentwicklung sowie im Infrastrukturbau: "Die Projekte werden grösser und komplexer, da sind wir gut aufgestellt."

Im internationalen Geschäft wolle Implenia in den kommenden zwei bis drei Jahren die bestehenden Engagements konsolidieren. "Danach werden wir schauen, in welchen Märkten sich Möglichkeiten für uns bieten." In diesen Märkten werde Implenia in erster Linie organisch wachsen. "Grössere Akquisitionen stehen nicht im Vordergrund. Kleine, ergänzende Zukäufe sind jedoch möglich", sagte Wyss.

Dieser sieht viele Chancen für Implenia auf den internationalen Märkten. "Die Urbanisierung und die Mobilität treiben die Nachfrage nach Bauleistungen. Die Internationalisierung und die Konsolidierung sind noch lange nicht abgeschlossen. Wir wollen ein Top-Player und ein führender multinationaler Baudienstleister werden."

Anzeichen dafür, dass Implenia selbst zu einem Übernahmeobjekt wird, sieht Wyss nicht: "Wir haben derzeit keine Anzeichen, dass jemand Interesse an uns hat."

ra/

(AWP)

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Implenia baut Wohnquartier in

Implenia baut Wohnquartier in Bad Homburg

Der Baukonzern Implenia hat einen Grossauftrag im hessischen Bad Homburg erhalten.

16.05.2019 07:45

Mit der Auftragsgeberin Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH wurde ein zweistufiger Construction-Management-Vertrag für den Bau des Wohnquartiers "Südcampus" in der Bäder- und Spielbank-Stadt nördlich von Frankfurt am Main geschlossen, wie der Baukonzern am Donnerstag mitteilte.

Das Auftragsvolumen liege im hohen zweistelligen Millionenbereich. In der ersten Phase sieht der Vertrag die Planung bis zur Einreichung der Baugenehmigung vor. In der zweiten Stufe erfolge dann der schlüsselfertige Bau des Wohnquartiers, hiess es.

Mit dem Projekt sollen über 500 Wohnungseinheiten mittleren Standards entstehen, eine Kindertagesstätte, Tiefgarage und Aussenanlagen sowie die zugehörigen Erschliessungsmassnahmen. Der Bau soll Anfang 2020 beginnen; die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant.

(AWP)

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Implenia erhält SBB-Auftrag

Implenia erhält SBB-Auftrag mit Volumen von rund 115 Mio Fr.

Der Baukonzern Implenia hat einen Auftrag an Land gezogen. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB betrauen Implenia mit dem Auftrag für den Vierspurausbau am Bahnhof in Liestal.

03.06.2019 18:45

Das Auftragsvolumen liegt bei rund 115 Millionen Franken, wie Implenia am Montagabend mitteilte.

Die SBB baue in Liestal die Trasseekapazitäten aus, um Zugkreuzungskonflikte zu vermeiden und einen störungsfreieren und pünktlicheren Bahnverkehr zu erreichen. Teil eines insgesamt 380-Millionen-Franken-Ausbaupakets sei das Projekt Wendegleis, welches eine der Voraussetzungen für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel-Liestal sei.

Die Bauarbeiten zum Ausbau sollen im Sommer 2019 starten und bis 2025 dauern.

ys/ra

(AWP)

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Implenia verkauft

Implenia verkauft Immobilienprojekt an Swiss Life

Implenia verkauft das Projekt der Wohn- und Gewerbeüberbauung «KIM inno-living» in Winterthur Neuhegi an den Versicherer Swiss Life.

27.06.2019 07:55

Implenia realisiere nach der Entwicklungsphase nun auch das Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 140 Millionen Franken als Totalunternehmer, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

"KIM inno-living" ist laut Mitteilung ein Teil der Gesamtentwicklung im Winterthurer Quartier Neuhegi und soll "attraktiven, modernen Wohnraum" und "publikumsorientierte Nutzungen" schaffen. Es entsteht auf einem Areal, das im Zuge der Übernahme der Sulzer-Immobilien zur Implenia-Gruppe kam.

Im Rahmen des "städtebaulich und architektonisch hochwertigen Gesamtprojekts" sollen über 200 Wohnungen oder rund 17'000 m2 vermietbare Fläche entstehen. Im Erdgeschoss werde es zudem auf rund 900 m2 publikumsorientierte Nutzungen geben. Das Gebäude wird sieben Vollgeschosse und ein Attikageschoss haben, ab dem ersten Obergeschoss entsteht dabei ein Holzbau.

Die Bauherrschaft strebt für die Überbauung eine "Minergie-P"-Zertifizierung an. Sie setzt dabei laut Mitteilung auf eine starke Wärmedämmung, eine gute Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes. Nachdem im Januar 2019 die rechtskräftige Baubewilligung erteilt wurde, erfolgte Anfang Juni der Baustart. Die Fertigstellung ist für Frühling 2022 geplant.

(AWP)

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Bei Implenia bricht der

Bei Implenia bricht der Gewinn massiv ein

Das Bauunternehmen Implenia hat im ersten Semester nach den Wertberichtigungen und Neubewertungen bei Projekten in Norwegen und Polen einen Gewinneinbruch verbucht.

20.08.2019 07:55

Auch die Einführung der neuen Organisation und die Umsetzung der Strategie belastet das Ergebnis. Der Umsatz konnte jedoch gesteigert werden und die Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,18 Milliarden Franken erzielt und liegt damit um rund 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis (EBIT) liegt unter Ausklammerung der Amortisationskosten (exkl. PPA) bei 11,4 Millionen (Vorjahr 27,2 Mio). Das operative Ergebnis (inkl. PPA) sank auf 9,3 Millionen, nach 18,1 Millionen im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 0,5 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 8,9 Millionen im Vorjahr.

Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen und beim Betriebsergebnis verfehlt. Die Experten hatten laut AWP-Konsens einen Umsatz von 2,15 Milliarden Franken und ein EBIT (exkl. PPA) von 23,0 Millionen Franken erwartet.

Kein weiterer Korrekturbedarf

Die Divisionen Entwicklung und Hochbau hätten überzeugende Ergebnisse geliefert und würden über qualitativ hochstehende Entwicklungsprojekte, respektive Auftragsvolumina verfügen, schrieb der Konzern weiter. In den Divisionen Tiefbau und Spezialitäten würden die Ende 2018 kommunizierten Massnahmen bei den Projekten in Norwegen und Polen wie gewünscht wirken.

Die entsprechenden Projekte liefen aber, wie angekündigt - ohne Deckungsbeitrag weiter und würden damit die Gesamtmarge dieser Divisionen belasten. Die korrigierten Projekte in Südbaden (Division Hochbau) waren per Ende 2018 abgeschlossen. Positiv sei zu vermerken, dass es keine weiteren, unerwarteten Korrekturen gab.

Die Strategieumsetzung laufe nach Plan und die Divisionen würden ihre länderübergreifenden Aufgaben wahrnehmen. Auch die Prioritäten in Richtung profitables Wachstum und Sicherstellung der Wertschöpfung seien gesetzt und würden eingeführt. Kurzfristig seien bereits Erfolge im Einkauf erreicht worden.

Die Division Entwicklung steigerte den EBITDA um 19 Prozent auf 27,4 Millionen Franken. Im Hochbau habe die Auftragsqualität zugenommen. Die selektive Akquisition habe zu einem geringeren Auftragsvolumen geführt und der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken. Das EBITDA blieb mit 21,3 Millionen stabil.

Die Division Tiefbau steigerte den Umsatz um 7,7 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken und der EBITDA betrug 18,5 Millionen nach 5,3 Millionen im Vorjahr. Die Ende 2018 kommunizierten Korrekturen in Norwegen haben wie bekannt negative Effekte auf das Ergebnis. Die bereinigenden Massnahmen in Norwegen würden greifen, schrieb Implenia weiter.

Die Division Spezialitäten ging um 14 Prozent auf 119,6 Millionen Franken zurück und der EBITDA sank auf 6,5 von 11,6 Millionen im Vorjahr. Die Strategieüberprüfung in dieser Division soll bis Ende Jahr abgeschlossen werden.

Ausblick bestätigt

Für das laufende Jahr rechnet Implenia mit einer positiven Marktentwicklung in all ihren Heimatmärkten. Der Tiefbau werde ein insgesamt stärkeres Wachstum als der Hochbau zeigen.

Vor diesem Hintergrund sei man zuversichtlich und das Ziel eines operativen Ergebnisses auf Stufe EBITDA von über 150 Millionen Franken wird bestätigt. Dies jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die weiterhin auf rund etwa 20 Millionen geschätzt werden. Auch die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von 5,25 bis 5,75 Prozent wird bestätigt.

(AWP)

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Implenia gewinnt

Implenia gewinnt Infrastrukturauftrag in Schweden im Umfang von 355 Mio Fr.

Der Baukonzern Implenia hat einen Infrastrukturgrossauftrag in Schweden gewonnen. Der Auftrag beläuft sich auf rund 3,5 Milliarden Schwedische Kronen oder rund 355 Millionen Franken, wie Implenia am Montag mitteilte.

02.09.2019 08:01

Er umfasst die Detailplanung und Ausführung für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Varberg und Hamra, inklusive eines Tunnelprojekts unter der Stadt Varberg. Die Bauzeit beträgt gemäss Mitteilung insgesamt rund sechs Jahre.

Bereits im Sommer 2018 hatte Implenia von der Schwedischen Transportbehörde Trafikverket im Rahmen dieses Infrastrukturprojekts einen Auftrag für die Entwurfsplanung und Projektierung über rund 200 Millionen Schwedische Kronen (rund 20 Mio Fr.) erhalten.

sig/uh

(AWP)

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Veraison verlangt Aufspaltung

Veraison verlangt Aufspaltung von Implenia

Die Investmentgesellschaft Veraison pocht auf eine Aufspaltung des Baukonzerns Implenia.

18.09.2019 07:40

Er fordere eine "konsequente Trennung des Entwicklungs- vom Baugeschäft", erklärte Veraison-Mitgründer Gregor Greber in einem am Mittwoch publizierten Interview mit dem Online-Portal "The Market".

"Das Entwicklungsgeschäft mit der Landbank sollte in eine zweite Gesellschaft an die Aktionäre ausgegliedert und mittels Spin-off an die Börse gebracht werden", so Greber. Denn die Entwicklungs-Division - sie sei "hervorragend" geführt und positioniert - verfüge über grosse und attraktive Landbank-Reserven. Diesen Wert gelte es zu sichern.

Die Landreserven stehen mit 199 Millionen Franken in der Implenia-Bilanz. Greber zitiert externe Analysten, die den fairen Wert dieser Landreserven und der Entwicklungssparte bei mehr als 400 Millionen sehen.

Mit Implenia-Präsident Hans Ulrich Meister stehe Veraison in einem "konstruktiven Dialog". Meister habe zugesichert, dass die Substanz der Landbank-Reserven nicht zur Quersubventionierung oder Finanzierung des Baugeschäfts genutzt werden dürfe.

Keine Aussage zum Auslandsgeschäft

Zur Frage, ob Implenia das problembehaftete Auslandgeschäft beenden solle, wollte sich Greber "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht äussern. Auf einen Verkauf des gesamten Baugeschäfts drängt Greber indes nicht. Denn das Implenia-Management sei überzeugt, dass es das Projekt- und Risikomanagement nun im Griff habe. "Wir freuen uns über diese Überzeugung", sagte Greber.

Der aktivistische Investor hatte sich vergangene Woche mit dem langjährigen Grossaktionär Max Rössler zusammengetan und eine Beteiligung von 18,1 Prozent gemeldet. Die Aktionärsgruppe wolle Implenia "auf dem Weg zurück zum Erfolg" unterstützen sowie den Wert der Gruppe sicherstellen und erhöhen, hiess es am vergangenen Freitag.

(AWP)

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Implenia will

Implenia will Immobilienportfolio besser nutzen und für Investoren öffnen

Das Management des Baukonzerns Implenia sieht sich bei der Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie auf Kurs. In der Division Entwicklung soll durch die Gründung einer Immobiliengesellschaft ein neues Anlageinstrument geschaffen werden. Damit soll das Immobilienportfolio besser genutzt und für Investoren geöffnet werden, wie es am Dienstag in einer Medienmitteilung zum Investorentag hiess.

01.10.2019 08:06

Alle vier Divisionen würden zum integrierten Geschäftsmodell beitragen und davon profitieren, hiess es weiter. Die im August genannten Ziele für das Betriebsergebnis im Gesamtjahr werden bestätigt. Implenia geht weiter von einem EBITDA von mehr als 150 Millionen Franken aus. Dies jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die weiterhin auf rund etwa 20 Millionen geschätzt werden. Auch die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von 5,25 bis 5,75 Prozent wird bestätigt.

Neue Immobiliengesellschaft zur Nutzung des Portfolios

Die grösste nun angekündigte Neuerung betrifft die Division Entwicklung, die zu einem führenden Immobilienunternehmen werden soll. Anstatt die entwickelten und baureifen Projekte nur zu verkaufen sollen kontinuierliche Erträge generiert werden. Dazu wird eine Immobiliengesellschaft gegründet, die durch eine Management-Einheit innerhalb von Implenia geführt wird. Rund 25 Prozent des bestehenden Immobilienportfolios soll in die neue Gesellschaft eingebracht werden. Der aktuell erwartete Marktwert betrage "substantiell über 100 Millionen Franken".

Damit schaffe man ein neues Anlageinstrument mit attraktiven Entwicklungsprojekten aus dem eigenen Portfolio, wie es weiter hiess. Investoren könnten durch Aktienkäufe und Kapitalerhöhungen daran teilhaben. Implenia erhöhe damit die Flexibilität in der Finanzierung durch Eigen- und Fremdkapital. Über die Zeit werde Implenia nur noch einen Minderheitsanteil an der neuen Gesellschaft halten. Sie werde aktuell aber nicht kotiert, wobei ein separater Börsengang denkbar sei, sobald die Gesellschaft ein grösseres Volumen erreicht habe.

Operative Verbesserungen

Gruppenweit will Implenia operative Verbesserungen erreichen. Dies erstreckt sich etwa auf die Bereiche Digitalisierung, Lean Construction sowie Partnerschaften mit Lieferanten und Subunternehmern, wodurch kurz- und langfristige Einsparungen im Einkauf erreicht werden sollen.

Zudem soll das Risiko-Management im Projekt-Geschäft verbessert werden. Die Entscheidungsfindung und die Projektsteuerung erfolge basieren auf einem Mehraugenprinzip mit vordefinierten Meilensteinen. Hierbei würden Projekte bereits in der Auswahl in verschiedene Klassen kategorisiert und Entscheide würden je nach Projektklasse in stufengerechten Gremien getroffen.

yr/tt

(AWP)

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Implenia gewinnt Auftrag für

Implenia gewinnt Auftrag für Holzhochhaus über 100 Millionen Franken

Der Baukonzern Implenia hat einen Auftrag zum Bau des höchsten Holzhochhauses der Schweiz erhalten. Zusammen mit den Partnern Duplex Architekten sowie WaltGalmarini Ingenieure erstellt der Konzern für den Auftraggeber V-ZUG Immobilien im Rahmen des Tech Clusters Zug ein Gebäude in der Höhe von 80 Metern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 100 Millionen Franken, wie Implenia am Montagabend mitteilte.

30.09.2019 20:40

Beim Bau des sogenannten "Projekt Pi" würden die Vorteile des nachwachsenden Rohstoffes Holz mit bewährten Bauweisen kombiniert, hiess es weiter. Das Rahmentragwerk aus Buchenholz erinnere dabei an typische Stahlbautragwerke. Durch Photovoltaikmodule in der Fassade werde das Gebäude ausserdem zum Energieproduzenten und decke einen Teil seines Strombedarfs selbst.

kw/

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Veraison pocht auf

Veraison pocht auf Aufspaltung von Implenia

Die Investmentgesellschaft Veraison lässt bei Implenia nicht locker und erhöht den Druck.

03.10.2019 08:10

Die Aktionäre des Baukonzerns sollen selbst darüber befinden, ob das Entwicklungsgeschäft mit seinen wertvollen Landreserven vom Rest des Unternehmens abgespalten werden soll.

Die am Dienstag von Implenia vorgeschlagene Ausgliederung eines Teils des Immobilienportfolios kommt bei der Aktionärsgruppe um Veraison und Max Rössler grundsätzlich gut an. Der eingeschlagene Weg sei richtig, müsse aber konsequenter umgesetzt werden, fordern diese in einem Communiqué vom Donnerstag.

Daher werde man eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. An dieser sollen die Aktionäre mittels Konsultativabstimmung über den Punkt befinden. Vorgeschlagen werde die Bildung einer "Real-Estate-AG" mittels Spin-off und "unverzüglichem" Börsen-Listing. Die Abspaltung solle mit einer Aktiendividende oder einer ähnlichen Struktur erfolgen.

Veraison und Co. setzten Implenia ganz schön unter Druck: Die Investmentgesellschaft schlägt mit Peter Bodmer, Andreas Alsen und Leo Mittelholzer zudem drei Personen zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vor. Die sollen den aktuellen Verwaltungsratspräsidenten Hans Ulrich Meister sowie Verwaltungsratsmitglied Ines Pöschel ersetzen.

Besagte Aktionärsgruppe hatte sich Mitte September zusammengetan und zuletzt an der Schweizer Börse eine Beteiligung von 17,3 Prozent an Implenia gemeldet.

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serious
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good news

... ab heute braucht es eher wieder zwischendurch "good news". Hier ein Beispiel davon:

https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/implenia-bringt-teil-des-p...

... ich glaube, die guten Nachrichten werden wegen dem Coraonavirus massiv rarer, jetzt wurde auch der "Engadiner" abgesagt ...

Aber bitte noch keine Panik, dennoch wird die Wirtschaft stark leiden ... Deshalb: Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah.

... und damit meine ich nicht etwa mich.

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

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Grosses Interesse für

Grosses Interesse für Implenia-Immobilien Spin-off Ina Holding

Die Börsenpläne des Baukonzerns Implenia für seine Entwicklungstochter Ina Invest stossen auf grosses Interesse bei den Investoren. Neben dem Zuspruch bestehender Aktionäre will sich der Lebensversicherer Swiss Life mit bis zu 15 Prozent an der Ina Invest Holding AG beteiligen.

03.03.2020 08:27

Dies will Swiss Life gemäss Angaben von Implenia über die Beteiligung an geplanten und allfälligen künftigen Kapitalerhöhungen sowie durch den Kauf von Ina-Invest-Aktien an der Börse bewerkstelligen.

Zudem soll Stefan Mächler, der Group Chief Investment Officer (Group CIO) sowie Mitglied der Konzernleitung der Swiss Life Gruppe, Verwaltungsratspräsident der Ina Invest Holding und der Ina Invest AG werden.

Wie kürzlich mitgeteilt, will Implenia das Entwicklungsportfolio abspalten und im Juni separat an die Börse SIX bringen. Der aktuelle Marktwert des abzuspaltenden Teils liege bei rund 300 Millionen und bei Fertigstellung aller Projekte gar bei über einer Milliarde Franken. Durch Investitionen, etwa in Landreserven, von jährlich rund 50 Millionen Franken soll das Portfolio auf rund 2 Milliarden Franken bei Fertigstellung anwachsen.

Aktionäre entscheiden an der GV vom 24. März

Die Zustimmung durch die Implenia Generalversammlung vom 24. März vorausgesetzt, entstünde mit Ina Invest eine neue Kraft in der Schweizer Immobilienbranche. Investoren können sich dadurch über die Börse direkt am Portfolio von Ina Invest beteiligen.

Wie Implenia anlässlich der Bilanzvorlage mitteilte, will der Baukonzern an Ina Invest mindestens 40 Prozent der Aktien halten. Der Rest soll an die ebenfalls neu gegründete Ina Invest Holding gehen. Deren Aktien sollen komplett an die Implenia-Aktionäre ausgeschüttet werden: Pro fünf Implenia-Aktien erhalten sie eine der Ina Holding. Zeitgleich mit dem Spin-off ist bei der Holding zudem eine Kapitalerhöhung von rund 100 Millionen Franken geplant. Auch hier sollen die Implenia-Aktionäre über nicht handelbare Bezugsrechte partizipieren können.

Durch den Spin-off will Implenia das Geschäft weiter diversifizieren. Statt entwickelte und baureife Projekte wie bis anhin an Dritte zu verkaufen, könnten durch Ina Invest Projekte langfristig im Portfolio gehalten werden. Bei Implenia werde eine neue Gesellschaft, die Implenia Real Estate Services AG, für die Ina Invest AG das Immobilienmanagement übernehmen. Daraus verspricht sich Implenia, zusammen mit den Dividenden der Ina Invest AG, wiederkehrende und über die Zeit wachsende Erträge.

pre/rw

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Implenia schränkt wegen

Implenia schränkt wegen Coronavirus den Baustellenbetrieb ein

Der Baukonzern Implenia sorgt sich um seine Mitarbeitenden und schränkt daher den Betrieb auf seinen Baustellen in mehreren Ländern ein. Einige Baustellen werden geschlossen.

20.03.2020 07:58

Aufgrund der behördlich verordneten Massnamen kommt es deshalb in der Schweiz, Deutschland, Frankreich sowie in Österreich zu Einschränkungen im Baustellenbetrieb, schreibt Implenia in einer Mitteilung am Freitag. Baustellen werden in diesen Ländern teilweise unterbrochen, in einigen Staaten auch geschlossen.

Genf und Tessin betroffen

Zur aktuellen Lage in der Schweiz schreibt Implenia, im Kanton Genf hätten die Behörden die Baustellen geschlossen. Im Tessin sei es teilweise zu Schliessungen gekommen, weil Subunternehmer nicht mehr arbeiteten oder Grenzgänger nicht mehr einreisen konnten. In den übrigen Kantonen werde auf den Baustellen gearbeitet, teilweise entstünden Verzögerungen durch Probleme mit Subunternehmern und Lieferanten.

In Frankreich seien alle Baustellen geschlossen. Gearbeitet werde auf den Baustellen in Österrech und Deutschland. Es komme aber teilweise zu Verzögerungen durch Probleme mit Subunternehmern und Lieferanten. In Schweden und Norwegen läuft der operative Betrieb auf den Baustellen bis auf weiteres normal.

Implenia versucht Tagesgeschäft aufrecht zu erhalten

Unter Einhaltung der behördlichen Empfehlungen und Weisungen sowie der notwendigen eigenen Vorsichtsmassnahmen sei Implenia bestrebt, das Tagesgeschäft, darunter auch die Bauproduktion, soweit und wo möglich aufrecht zu erhalten - trotz der erwähnten Einschränkungen.

Vertraglich vereinbarte Termine würden, wann immer möglich und zumutbar, eingehalten. Im Falle von Baustellenschliessungen werde die erstellte Bauleistung geschützt und die Baustelle für die Dauer der Schliessung gesichert.

(AWP)

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Marc Pointet soll Implenia

Marc Pointet soll Implenia-Abspaltung Ina Invest leiten

Implenia ernennt Marc Pointet zum Chef der neuen vom Baukonzern abgespaltenen Gesellschaft Ina Invest. Damit ist die Spitze der Immobiliengesellschaft komplett.

23.03.2020 07:55

Nach der Ernennung von Stefan Mächler zum designierten Präsidenten des Verwaltungsrates von Ina Invest ist nun auch die operative Führungsposition besetzt, wie Implenia am Montag mitteilte. Der Architekt Pointet sei ein Experte und erfahrener Manager mit ausgezeichneten Kenntnissen im gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Ab 2006 war Pointet auf verschiedenen Positionen bei der Immobiliengesellschaft Mobimo - ab 2013 als Mitglied der Geschäftsleitung - tätig.

Wie Implenia kürzlich angekündigt hat, soll die Hälfte des Entwicklungsportfolios bewertet zu Marktpreisen in die neu gegründete Immobiliengesellschaft Ina Invest AG transferiert und im Juni separat an die Börse SIX gebracht werden.

Der aktuelle Marktwert des abzuspaltenden Teils liegt früheren Angaben zufolge bei rund 300 Millionen und soll bei Fertigstellung aller Projekte gar über eine Milliarde Franken betragen. Durch Investitionen, etwa in Landreserven, von jährlich rund 50 Millionen Franken soll das Portfolio danach auf rund 2 Milliarden Franken anwachsen.

pre/rw

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Implenia positiv für

Implenia positiv für Heimatmärkte - Wachstum durch Ina Invest

Der Baukonzern Implenia gibt einen positiven Ausblick für seine Heimatmärkte.

21.04.2020 07:55

Das Spin-Off eines Teils des Entwicklungsportfolios in die neu gegründete Ina-Invest soll für beide Unternehmen Wachstumschancen erschliessen. Der Börsengang von Ina Invest soll an 12. Juni erfolgen.

Der Baukonzern hält an der im Februar gegebenen Guidance 2020 fest und rechnet weiter mit einem Wachstum beim EBITDA im mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei werden jedoch die erwarteten Kosten zur Strategieumsetzung von rund 10 Millionen Franken ausgeklammert ebenso wie ein positiver Ina Invest Effekt von rund 20 Prozent des rapportierten EBITDA 2019. Das würde rein rechnerisch einem Wert von 37,4 Millionen entsprechen. Als mittelfristige EBITDA-Zielmarge wird ein Wert von neu rund 6,5 Prozent angegeben.

Zudem behält sich das Management eine mögliche Anpassung der Guidance aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 vor. Diese Effekte seien heute noch nicht abschliessend abschätzbar.

Ina Invest Börsengang am 12. Juni

Implenia überträgt einen Teils des Entwicklungsportfolios an Ina Invest, die wiederum der Ina Invest Holding gehört. Die Holding soll per Juni operativ sein und der Börsengang an die Schweizer Börse wie geplant Mitte Juni erfolgen. Der erste Handelstag soll der 12. Juni sein.

Die Implenia Aktionäre werden eine Ina Invest Holding AG-Aktie pro fünf Implenia Aktien erhalten. Der Net Asset Value (NAV) pro Ina Invest Holding AG-Aktie betrage rund 22,50 Franken respektive rund 4,50 Franken je Implenia Aktie, basierend auf einer unabhängigen Bewertung durch Wüest Partner per 31. März 2020. Demzufolge werden 95 Prozent des Portfolios als "Top-Liegenschaften" bewertet.

Implenia werde am Erfolg von Ina Invest als wichtiger Minderheitsaktionär partizipieren. Man baue auf eine langfristige und enge Kooperation zwischen den beiden Unternehmen. Die Wachstumsstrategie und das Geschäftsmodell von Ina Invest würden die gesamte Wertschöpfungskette abdecken.

Jährliche Akquisitionen von rund 50 Mio Franken

In der Aufbauphase bis Ende 2022 soll Ina Invest ein Immobilienportfolio von mehr als 0,6 Milliarden Franken halten. In der Entwicklungsphase von 2023 bis 2027 soll das Portfolio auf rund 2 Milliarden Franken anwachsen. Zum Ende der ersten Wachstumsphase strebe Ina Invest eine Eigenkapitalrendite von 6-8 Prozent an.

Das jährliche Akquisitionsbudget soll durchschnittlich rund 50 Millionen Franken betragen. Die Akquisitionen fokussieren verstärkt auf den Wohnbereich mit Miet- und Eigentumswohnungen. Ihr Wachstum soll Ina Invest über Hypothekarkredite, den Verkauf von Eigentumswohnungen sowie den Kapitalmarkt finanzieren.

Im Verwaltungsrat der Ina Invest Holding AG und der Ina Invest AG werden die gleichen fünf Personen Einsitz nehmen. Drei Mitglieder, inklusive Präsident, werden von Implenia unabhängig sein. Zwei Verwaltungsräte würden durch Implenia nominiert. Präsident des Verwaltungsrats sei wie bereits kommuniziert Stefan Mächler.

Weitere Vertreter sind Marie-Noëlle Zen-Ruffinen und Christoph Caviezel. Implenia wird mit seinem Präsidenten Hans-Ulrich Meister sowie CEO André Wyss im Verwaltungsrat vertreten sein. CEO der Ina Invest Holding AG und Ina Invest AG wird, wie bereits bekannt, Marc Pointet.

Die Implenia Aktionäre hatten am 24. März an der Generalversammlung den Weg für das Spin-Off freigemacht.

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Implenia gibt Details zu

Implenia gibt Details zu Kapitalerhöhung wegen Ina Invest bekannt

Implenia und die vor der Abspaltung stehende Ina Invest Holding haben die Einzelheiten der geplanten Kapitalerhöhung veröffentlicht. Jeder bisherige Implenia-Aktionär erhält für 25 Bezugsrechte sieben Titel von Ina.

28.05.2020 08:08

Dabei wird ein Bruttoerlös von rund 100 Millionen Franken angestrebt, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag heisst.

Das Aktienkapital von Ina Invest wird um bis zu 5,17 Millionen Namenaktien erhöht (Kapitalerhöhung von 140%). Die Implenia-Aktionäre erhalten mit Stichtag 2. Juni pro Aktie ein Ina-Bezugsrecht, wie es weiter heisst. Für 25 Bezugsrechte werden ihnen dann je 7 Ina-Aktien angeboten.

Die Bezugsrechte werden weder kotiert noch handelbar sein und verfallen bei Nichtausübung am Ende der Bezugsfrist. Diese dauert von 3. bis 10. Juni 2020.

Die Aktien, die nicht von den Implenia-Aktionären bezogen werden, sollen im Rahmen eines öffentlichen Angebots bei Investoren platziert werden. Der Angebotspreis wird in einem Bookbuilding-Verfahren festgelegt, wobei der Maximalpreis entsprechend des Inneren Werts der Aktie (NAV) bei 22,42 Franken pro Aktie liegen soll. Die Kotierung der neuen und bestehenden Ina-Aktien wird für den 12. Juni erwartet.

Swiss Life will dabei sein

Wie bekannt hatte Swiss Life Interesse an einem Anteil von bis zu 15 Prozent an Ina Invest bekundet und eine Bookbuilding-Order von rund 30 Millionen Franken abgegeben.

Der Nettoerlös von ungefähr 93 Millionen Franken soll von der Ina Holding in die Ina Invest AG gegen Ausgabe von neuen Aktien eingebracht werden. Implenia wird Forderungen von maximal rund 60 Millionen aus einem Kredit und aufgelaufenen Kosten gegen neue Aktien verrechnen.

Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sollen zur Realisierung der Entwicklungs-Pipeline des Immobilienportfolios in der Schweiz eingesetzt werden sowie für Wachstumsmöglichkeiten im Schweizer Immobilienmarkt, wie es weiter heisst. Nach der Kapitalerhöhung wird die Holding bis zu 60 Prozent an der Ina Invest AG halten, Implenia mindestens 40 Prozent.

Der Spin-off wurde an der Generalversammlung von Implenia vom 24. März 2020 genehmigt.

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Implenia: Ausgabepreis für

Implenia: Ausgabepreis für Ina-Invest-Aktien erreicht das Maximum

Die Nachfrage der Investoren nach den Aktien der Ina Invest Holding hat deren Ausgabepreis auf das zuvor festgelegte Maximum getrieben.

12.06.2020 07:43

Die Aktien des Immobilienabspaltung, die heute an der Schweizer Börse kotiert werden, werden zu 22,42 Franken pro Stück ausgegeben. Die Implenia-Aktionäre hatten 59 Prozent der rund 5,17 Millionen im Rahmen einer Kapitalerhöhung emittierten Aktien gezeichnet, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Rund 3,69 Millionen Stück werden als Sonderdividende ausgeschüttet.

Die restlichen Aktien wurden in einem Bookbuilding-Verfahren Investoren angeboten. Im Vorfeld hatte die Swiss Life ein Gebot für 15 Prozent an der Holding im Volumen von rund 30 Millionen Franken abgegeben.

Der Maximalpreis wurde aus dem inneren Wert (Net Asset Value, NAV) pro Ina Invest Holding-Aktie abgeleitet, der anhand einer Bewertung des Portfolios durch Wüest Partner ermittelt wurde. Die Lieferung der neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung soll am 16. Juni erfolgen.

Das vor der Kotierung stehende Unternehmen ist die Holdinggesellschaft der Ina Invest, in die der Baukonzern Implenia rund die Hälfte seines Immobilien- und Projekt-Portfolios ausgliedert.

Der Nettoerlös der Bezugsrechtsemission der Holding wird auf rund 109 Millionen Franken beziffert. Diese Mittel werden gegen Ausgabe von neuen Anteilen in die operative Einheit Ina Invest eingebracht. Implenia wird eine Forderung von ungefähr 60 Millionen gegen neue Ina-Aktien verrechnen. Nach dieser Kapitalerhöhung wird die Holding rund 57 Prozent und Implenia rund 43 Prozent der Aktien und der Stimmrechte von Ina Invest halten.

(AWP)

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Implenia baut am Spitalneubau

Implenia baut am Spitalneubau Dreiklang des Kantonsspitals Aarau mit

Der Baukonzern Implenia wird Teil der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zum Neubau des Spitals Dreiklang des Kantonsspitals Aarau (KSA).

03.07.2020 08:15

Die ARGE setzt sich auf Ebene Totalunternehmer neu aus BAM (Swiss und Deutschland) sowie Implenia zusammen, wie es in einer Implenia-Mitteilung vom Freitag heisst. Die beiden Unternehmen würden das Projekt künftig in gleichteiliger Partnerschaft technisch und kaufmännisch führen. Die Baumeisterarbeiten sollen in Abstimmung mit der ARGE von der Marti AG realisiert werden, wie es weiter heisst.

Die Weichen für den Neubau des KSA waren bereits im Januar gestellt worden. Das Bauvolumen des Projekts beträgt wie bekannt mehr als 560 Millionen Franken. Der damals abgeschlossene Werkvertrag mit dem KSA bleibe unverändert bestehen, heisst es weiter. Wie im Januar kommuniziert bestand die ARGE ursprünglich nur aus der Schweizer Tochter des niederländischen Baukonzerns Royal BAM Group und Marti.

(AWP)

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Implenia profitiert von Ina

Implenia profitiert von Ina-Abspaltung - Covid-19 belastet

Das Bauunternehmen Implenia hat im ersten Semester 2020 unter der Coronapandemie gelitten. Der Umsatz lag durch die Beeinträchtigungen deutlich tiefer.

19.08.2020 08:10

Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 1,93 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg demgegenüber auf 101,6 Millionen von zuvor 72,9 Millionen. Die Ina-Invest-Transaktion spülte dabei 107,1 Millionen Franken in die Kasse.

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 53,6 Millionen Franken nach einem knappen Plus von 0,5 Millionen im Vorjahr.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Implenia die Prognosen der Analysten verfehlt. Laut AWP-Konsens wurden ein Umsatz von 2,06 Milliarden Franken und ein EBITDA von 103,4 Millionen erwartet.

Corona lastet auf Betriebsgewinn

Der positive Effekt der erfolgreichen Ina Invest-Transaktion habe die negativen Auswirkungen von Covid-19 überwogen, schrieb das Unternehmen weiter. Der Pandemie-Effekt belastete den EBITDA mit rund 37 Millionen Franken. Im Gesamtjahr wird mit einem Wert von 47 bis 67 Millionen gerechnet.

Mit Ausnahme einer Untereinheit hätten alle Divisionen unter Ausklammerung von Corona die Erwartungen erfüllt. Die Ina-Transaktion hat bei der Division Development zu einem hoben Betriebsergebnis geführt. Dies werde hier im Zeitraum 2020 bis 2022 einen erheblichen Anteil des erwarteten EBITDA ausmachen.

Insbesondere die Divisionen Tiefbau (Civil Engineering) litt unter den Einschränkungen und zeitweisen Baustellenschliessungen. Der Umsatz sank um 17 Prozent und auf Stufe EBITDA wurde ein Verlust von 16,2 Millionen Franken ausgewiesen nach einem Gewinn von 18,4 Millionen im Vorjahr. Auch im Hochbau (Buildings) und Spezialitäten war der Umsatz mit 9,1 bzw. 12,3 Prozent rückläufig.

Die Umsetzung der Strategie zeige wie geplant Wirkung, und im Rahmen von Covid-19 seien die Initiativen geschärft und beschleunigt worden. Bei Civil Engineering könnten dabei ein Abbau von Unternehmensteilen sowie Personalanpassungen nicht ausgeschlossen werden, schrieb Implenia weiter.

Ausblick bestätigt

Das Unternehmen bestätigt die Finanzziele unter Ausklammerung der Pandemie-Effekte. Damit wird im Gesamtjahr weiter mit einem Wachstum beim EBITDA im mittleren einstelligen Prozentbereich gerechnet. Ausgeklammert sind dabei zudem die Kosten zur Strategieumsetzung von rund 10 Millionen Franken.

(AWP)

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Implenia plant Umbau und

Implenia plant Umbau und Entlassungen

Der Baukonzern Implenia richtet seine Strategie neu aus und plant eine grundlegende Reorganisation. Dabei soll es auch zu Entlassungen und dem Verkauf von Unternehmensteilen kommen.

27.10.2020 07:48

Insgesamt sind laut Mitteilung vom Dienstag bis 2023 bis zu 2000 Vollzeitstellen von der geplanten Restrukturierung betroffen. Geplant seien rund 750 Entlassungen, davon 250 in der Schweiz, heisst es. Die übrigen Stellen sollen an andere Eigentümer übergehen.

Implenia will ihr Geschäft auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland fokussieren. Nur der Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte sollen auch in anderen Ländern angeboten werden.

Die Schritte sollen bis 2023 Einsparungen von mehr als 50 Millionen Franken pro Jahr bringen. Die Restrukturierungskosten belaufen sich auf circa 60 Mio. Franken.

Hinzu kommen die von Unternehmen geschätzten Kosten von rund 50 Millionen Franken durch die anhaltend negativen Auswirkungen von Covid-19 im Geschäftsjahr 2020. Entsprechend wird beim Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ein Minus von 70 Millionen Franken erwartet.

Ab dem kommenden Jahr soll der Ausweis des Betriebsgewinns auf EBIT von bisher EBITDA umgestellt werden. 2021 rechnet der Konzern mit einem EBIT von mehr als 100 Millionen Franken, was einem EBITDA von mehr als 200 Millionen entsprechen würde, wie es weiter heisst.

(SDA)

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Verlustreiches Auslandgeschäft

100% des Konzerngewinns wird in der Schweiz erwirtschaftet. Im Ausland war Implenia noch nie profitabel und doch wird immer wieder die Expansion gesucht.

Die deutsche Bilfinger wurde günstig übernommen doch damit auch viele Problem-Baustellen und schlussendlich mussten 70 Mio. abgeschrieben werden.

In Schweden gibt es viele ineffiziente Projekte was nun mit einem riesigen Abschreiber von 200 Mio. CHF verbucht wird und damit zu einem deutlichen Verlust in der Jahresbilanz führen wird.

Auch in Norwegen läufts nicht rund obwohl es da eigentlich viele gute Infrastruktur-Aufträge vom Staat gibt. Es würde mich nicht verwundern wenn hier der nächste Abschreiber erfolgen würde.

Das Dilemma von Implenia liegt in der Grösse des Konzerns: für die Schweiz alleine zu gross um wirklich effizient zu sein und im Ausland ist man auf Kooperationen oder Übernahmen angewiesen da man sonst zu klein wäre.

Das Vertrauen der Anleger wird wohl nicht so schnell wieder zurück kommen, zu massiv ist der 200 Mio. Abschreiber und die zusätzlichen 60 Mio. für eine erneute Umstrukturierung obwohl die letzte erst 2 Jahre her ist und auch soviel gekostet hat.

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Implenia-Aktien nach

Implenia-Aktien nach Kreditbestätigung im Höhenflug

Die Aktien des Baukonzerns Implenia sorgen am Mittwoch wieder einmal für eine positive Überraschung.

11.11.2020 12:12

Am Vorabend hatte der in finanzieller Schieflage steckende Konzern mitgeteilt, dass nach "einvernehmlichen Diskussionen" der bestehende Syndikatskreditvertrag mit Schweizer Banken über 800 Millionen Franken bestätigt worden sei. Die darin enthaltene revolvierende Limite sei unbenutzt; zusammen mit einer "soliden Cash-Position" sei man "gut aufgestellt, um die gesetzten Ziele zu erreichen", so die Mitteilung.

Die Implenia-Aktien ziehen am Berichtstag nach moderatem Start kontinuierlich an und stehen mittlerweile knapp 14 Prozent höher bei 21,50 Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) legt gleichzeitig 1,36 Prozent zu. Implenia haben allerdings den Aufwärtstrend der Vorwoche nicht mitgemacht und notieren im Vergleich zum Stand von Ende 2019 noch immer rund 30 Prozent tiefer.

Implenia hatte Ende Oktober einen grundlegenden Umbau angekündigt und will sich von unrentablen Bereichen trennen. Von der geplanten Restrukturierung sind bis zu 200 Vollstellen betroffen. Geplant sind rund 750 Entlassungen, davon 250 in der Schweiz. In diesem Zusammenhang kündigte Implenia auch Wertberichtigungen von 200 Millionen Franken und Restrukturierungskosten von rund 60 Millionen an. Im Gesamtjahr rechnet das Management mit einem EBITDA-Verlust von rund 70 Millionen.

Der Aktienkurs brach in der Folge ein, wobei vor allem die tiefe Eigenkapitalquote kritisiert wurde. Die Angst vor einer notwendigen Kapitalerhöhung habe sich mit der Meldung vom Vorabend etwas verflüchtigt, meinte ein Marktteilnehmer.

(AWP)

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Implenia gewinnt mehrere

Implenia gewinnt mehrere Hochbauaufträge in Deutschland

Der Baukonzern Implenia hat in Deutschland mehrere grössere Bauaufträge an Land gezogen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf insgesamt 290 Millionen Euro.

Aktualisiert um 07:27

So heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend.In Bad Homburg, nordöstlich von Frankfurt, baut Implenia das "Wohnquartier am Südcampus" für die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH. Das Projekt umfasst den Angaben zufolge unter anderem 540 Wohnungen in 27 Mehrfamilienhäusern sowie eine Kindertagesstätte. Im bayrischen Freising errichtet Implenia in einem neuen Wohnviertel einen zweiten Bauabschnitt "Am Angerbogen". Den Auftrag für den ersten Bauabschnitt hatte Implenia bereits im Mai erhalten, wie es heisst. Im nun gewonnenen Folgeauftrag werden weitere 143 Eigentumswohnungen und zwei Gewerbeeinheiten gebaut.

In Bingen am Rhein baut Implenia laut Mitteilung für die Rheinblick Gartenstadt GmbH eine Wohnüberbauung mit fünf Mehrfamilienhäusern. Zudem wurde eine Option zur Errichtung weiterer sechs Mehrfamilienhäuser vereinbart. In Ludwigsburg hat der Konzern den Auftrag zum Bau von sechs Gebäuden mit 76 Wohnungen auf einem ehemaligen Kasernengelände erhalten. Zudem errichtet Implenia in Hamburg den Rohbau für das Projekt Bergedorfer Tor und in Berlin ein Ausbildungszentrums für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG.

(AWP)

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Implenia soll den UBS

Implenia soll den UBS-Hauptsitz sanieren

Der Baukonzern Implenia hat als Totalunternehmer den Auftrag für die Sanierung des denkmalgeschützten UBS-Gebäudes am Paradeplatz in Zürich an Land gezogen.

14.12.2020 19:59

Der Baubeginn für die Sanierung ist für Ende 2021 geplant, wie es in einer Medienmitteilung am Montagabend heisst. Angaben zum Auftragsvolumen werden keine gemacht. Am Morgen hatte die UBS Medienberichte über die geplante Sanierung bestätigt. Bei dem Projekt ist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron federführend. Die Bauzeit wurde auf "im Idealfall" drei Jahre beziffert.

Dem Vertragsabschluss sei ein einjähriger Prozess im Rahmen eines Gesamtleistungswettbewerbs vorausgegangen, schreibt Implenia weiter. Beim Umbau würden neben Arbeitsplätzen auch Flächen für eine hybride sowie teilweise öffentliche Nutzung entstehen.

(AWP)

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