JELMOLI

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13.12.2007 11:17
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JELMOLI

Aktuelle Meinungen und Prognosen?

"Ein Spekulant ist ein Mann, der ohne einen Pfennig in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer Perle zahlen zu können."
13.12.2007 13:44
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JELMOLI

Ich bin mit Jelmoli ziemlich im Salz. Habe meine Aktien für 4100 gekauft. Wie es weiter geht, habe ich keine Ahnung. Aber da die Börsenkapitalisierung unter der Substanz liegt, sollte es irgendwann wieder mal aufwärts gehen.

Unten noch ein Bericht von dieser Woche:

Zürich (AWP) - Die Aktien der Jelmoli Holding AG verlieren am Montag weiter an Wert, nachdem sie bereits letzten Freitag fielen, weil die Aktionäre überraschend an der ausserordentlichen Generalversammlung das vom Verwaltungsrat (VR) beantragte Aktienrückkaufprogramm ablehnten. Gemäss Einschätzung der Analysten hat die Veranstaltung die Unsicherheiten sogar noch erhöht, vor allem mit Hinblick auf die drei offenen Gerichtsfälle.

Bis um 10400 Uhr fallen Jelmoli Namen um 77 CHF oder 2,9% auf 2626 CHF. Gehandelt sind rund 489 Aktien bei einem duchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 3'170 Stück. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,03% höher.

Für Rene Weber, Analyst bei der Bank Vontobel, hat sich die Unsicherheit in Jelmoli weiter erhöht. Diese resultiert aus den laufenden Gerichtsverfahren gegen Tivona und das vermeintliche Käuferkonsortium der Immobilien aus Isreal, der Sonderprüfung und aus der noch bis März 2008 fehlenden Unternehmensstrategie.

Die beste Variante für die neue Strategie wäre nach Meinung des Vontobel-Analysten Weber eine Aufspaltung in zwei Teile: In eine Immobilien- und eine Investmentgesellschaft.

Weiter unklar bleibe, was Jelmoli mit dem Erlös aus dem Fust-Verkauf machen will, jetzt, da das Rückkaufprogramm abgelehnt wurde. Diese Frage soll der neue VR in seiner Strategie beantworten. Jelmoli hatte die Elektrogerätekette Fust für 990 Mio CHF an Coop verkauft. Der Buchgewinn für Jelmoli beläuft sich gemäss Jelmoli-CEO Harald Pinger auf rund 600 Mio CHF.

Auch zieht Jelmoli den geplatzten Immobilien-Deal nun definitiv vor Gericht. Der Konzern leitet eine Klage gegen das Konsortium um die israelische Delek Global ein, das ursprünglich die Schweizer Jelmoli-Immobilien kaufen wollte. Der Rückzug des Käuferkonsortiums sei ohne rechtliche Grundlage im Kaufvertrag erfolgt und stelle einen Vertragsbruch dar.

dl/ra