Julius Bär

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Julius Bär bildet

Julius Bär bildet Rückstellung von 79,7 Mio für Einigung in FIFA-Untersuchung

Die Privatbankengruppe Julius Bär hat mit dem US-Justizministerium (DOJ) eine Einigung im Fall FIFA erzielt. Sie habe für die Untersuchung rund um den Weltfussballverband eine Rückstellung in Höhe von 79,7 Millionen US-Dollar gebildet. Diese werde sich in ihrem Finanzergebnis 2020 niederschlagen, teilte Julius Bär am Montag mit.

09.11.2020 07:39

Die mit dem DOJ erzielte Vereinbarung umfasse eine aussergerichtliche Einigung für drei Jahre und eine finanzielle Entschädigung. Bei einem sogenannten Deferred-Prosecution-Agreement handelt es sich um eine Vergleich für "aufgeschobene" Strafverfolgung. Es ist also eine temporäre "Bewährung" mit Auflagen.

Laut Julius Bär wird mit diesem Abkommen die Untersuchung der Rolle der Bank bei Korruptionsvorfällen rund um den Weltfussballverband FIFA beendet. Das Institut gehe davon aus, dass die Grundsatzvereinbarung mit dem DOJ in dieser Angelegenheit "in Kürze" finalisiert werde.

Das US-Justizministerium führte seit 2015 bei Julius Bär Untersuchungen durch, wegen mutmasslicher Geldwäscherei und Korruption, in die Funktionäre der FIFA und weitere Personen sowie Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert waren. Das entsprechende aufsichtsrechtliche Verfahren in der Schweiz wurde im Februar 2020 abgeschlossen.

Zur Behebung der festgestellten Mängel habe Julius Bär schon 2016 ein umfassendes Programm eingeleitet, schreibt die Bank weiter. Zu den bereits getroffenen Massnahmen gehöre der Abbau von Geschäftsrisiken, die Erneuerung und Verstärkung der gesamten Risikoorganisation sowie die Einführung eines erweiterten "Code of Ethics and Business Conduct".

sig/ra

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Finma rügt ehemaligen Julius

Finma rügt ehemaligen Julius-Bär-Chef Boris Collardi

Die Finanzmarktaufsicht Finma hat den ehemaligen Julius-Bär-CEO Boris Collardi gerügt.

Aktualisiert um 07:53

Der ehemalige Julius Bär-CEO Boris Collardi gehört zu den vier Managern, gegen welche die Finanzmarktaufsicht Finma die Verantwortung für Mängel in der Geldwäschereibekämpfung rund um einen Korruptionsfall in Venezuela abgeklärt hat. Collardi, der inzwischen Partner bei der Genfer Bank Pictet ist, will die Rüge akzeptieren.

Collardi gibt sich in einer Stellungnahme vom Donnerstagmorgen gegenüber der AWP zufrieden damit, dass die Finma das Verfahren gegen ihn nun abgeschlossen habe. "Ich akzeptiere die auf dieser Grundlage ausgesprochene Rüge. Diese Entscheidung - und das ist das wesentliche - stellt einen Schlusspunkt in dieser Angelegenheit für mich dar", so die schriftliche Stellungnahme.

Die Bank Pictet hat derweil die Finma-Entscheidung "zur Kenntnis genommen". Das Finanzinstitut unterstütze Boris Collardi, der "das ganze Vertrauen der Bank geniesse", teilte Pictet mit.

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Julius Bär erzielt 2020

Julius Bär erzielt 2020 deutlich höheren Gewinn

Die Julius-Bär-Gruppe hat 2020 den Gewinn deutlich erhöht. Die Vermögensverwaltungsbank profitierte im vergangenen Jahr von einer stark gestiegenen Kundenaktivität bei einer hohen Volatilität der Märkte wegen der Coronakrise.

01.02.2021 07:20

Der Konzerngewinn stieg um 50 Prozent auf 698 Millionen Franken, wie die Vermögensverwaltungsbank am Montag mitteilte. Belastet wurde das Jahresergebnis von einer weiteren Goodwill-Abschreibung auf die italienische Tochter Kairos und Rückstellungen im Zusammenhang mit einer Untersuchung des US-Justizministeriums um Korruptionsvorwürfe bei der FIFA.

Der um Integrations- und Restrukturierungskosten adjustierte Konzerngewinn stieg um 24 Prozent auf 957 Millionen Franken.

Die verwalteten Vermögen (Assets under Management, AuM) lagen per Jahresende bei 434 Milliarden Franken, was gegenüber dem Wert des Vorjahres einem Anstieg um 2 Prozent entsprach. Die Bank konnte einen Neugeldzufluss von 15,1 Milliarden Franken verzeichnen, entsprechend einem Zufluss von 3,5 Prozent der AuM. Unterstützt wurde das Wachstum der verwalteten Vermögen auch von der positiven Marktentwicklung, während der erstarkte Franken - vor allem gegenüber dem US-Dollar - die verwalteten Vermögen belastete.

Die Julius Bär-Aktionäre sollen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine deutlich gestiegene Dividende von 1,75 Franken je Aktie erhalten nach 1,50 Fr. im Jahr davor. Die Bank kündigte zudem ein neuen Aktienrückkaufprogramm über maximal 450 Millionen Franken an. Das Programm soll anfangs März 2021 lanciert werden und bis Ende Februar 2022 dauern.

Mit den vorgelegten Jahreszahlen hat Julius Bär die Erwartungen der Analysten beim Gewinn wie auch bei den verwalteten Vermögen übertroffen. Auch der Anstieg der Dividende fällt deutlich höher aus als am Markt erwartet.

tp/ra

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Julius Bär baut im Rahmen von

Julius Bär baut im Rahmen von Sparprogramm 280 Arbeitsplätze ab

Die Vermögensverwaltungsbank Julius Bär baut im Rahmen ihres im vergangenen Jahr angekündigten Kostensparprogramms weltweit weitere 280 Arbeitsplätze ab.

01.02.2021 12:01

Das Institut hatte 2020 angekündigt, die Kostenbasis bis ins Jahr 2022 durch Produktivitäts- und Effizienzmassnahmen um 200 Millionen Franken zu senken.

Im Rahmen des Kostenprogramms habe Julius Bär 2020 bisher Einsparungen über rund 130 Millionen erzielt, wie Finanzchef Dieter Enkelmann am Montag an der Bilanzmedienkonferenz erklärte. Die Massnahmen hatten bereits im vergangenen Jahr zu einem Abbau von rund 300 Arbeitsplätzen geführt. Die verbleibenden Einsparungen von rund 70 Millionen Franken will Julius Bär nun im laufenden Jahr erreichen.

Geographischer Fussabdruck

Von den Kosten für das Restrukturierungsprogramm in Höhe von insgesamt 60 Millionen Franken seien mit 31 Millionen Franken rund die Hälfte im Jahr 2020 angefallen, so der Finanzchef weiter. Die verbleibenden Restrukturierungskosten von rund 29 Millionen würden nun für das laufende Jahr erwartet.

Neben den Einsparungen durch die "Straffung der Organisationen" und den Arbeitsplatzabbau realisierte die Bank auch Einsparungen durch die Überprüfung ihres geographischen "Fussabdrucks". Die Bär-Verantwortlichen verwiesen etwa auf die Schliessung ihrer Repräsentation in Kairo, der Verkauf der Operationen in den Bahamas oder die Restrukturierung des Geschäfts in Uruguay.

Ertragsbasis ausbauen

Gleichzeitig will Julius Bär ihre Ertragsbasis weiter ausbauen. Von den im Programm 2020 angepeilten Ertragsverbesserungen von rund 150 Millionen seien 2020 rund 70 Millionen erreicht worden, so der Finanzchef. Im laufenden Jahr sollen weitere 70 Millionen realisiert werden - unter anderem durch eine weitere Verringerung der Liquiditätspositionen der Kunden oder durch die Fokussierung auf sehr reiche Kunden (Ultra High Net Worth Individuals UHNW).

Geographisch will Julius Bär in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt auf den Schweizer Markt legen. Die Marke Julius Bär sei hierzulande zwar sehr bekannt, sagte Konzernchef Philipp Rickenbacher. Gleichzeitig werde die Bank fälschlicherweise oft als Bank für ausländische Kunden wahrgenommen. Weiter ausbauen will Julius Bär auch in Asien - insbesondere soll der chinesische Markt weiter ausgebaut werden.

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Julius Bär schlägt den Briten

Julius Bär schlägt den Briten David Nicol zur Wahl in der Verwaltungsrat vor

Beim Vermögensverwalter Julius Bär soll David Nicol an der ordentlichen Generalversammlung vom 14. April neu in den Verwaltungsrat gewählt werden.

16.02.2021 07:18

Der Brite wird in dem Gremium Charles Stonehill ersetzen, der nicht zur Wiederwahl antreten wird. Nicol werde nach erfolgreicher Wahl als unabhängiges Mitglied in den Verwaltungsrat von Julius Bär aufgenommen, teilte die Bank am Dienstag mit. Er war bis letzten Juni sieben Jahre lang Chef des britischen Vermögensverwalters Brewin Dolphin und hatte davor während 27 Jahren in verschiedenen Funktionen für Morgan Stanley gearbeitet.

Nebst der Zuwahl von Nicol wird den Aktionären an der Generalversammlung - mit Ausnahme von Stonehill - auch die Wiederwahl aller derzeit amtierenden Verwaltungsräte beantragt, wie es weiter heisst. Stonehill habe beschlossen, nach 15 Jahren aus dem Gremium auszutreten. Zuletzt war er vier Jahre lang Vizepräsident des Verwaltungsrats.

Aufgrund der unsicheren Lage rund um die Corona-Pandemie wird Julius Bär auch die Generalversammlung im April ohne die physische Präsenz der Aktionäre durchführen. Die werden dazu aufgerufen, ihre Stimme im Vorfeld der Veranstaltung entweder digital oder über ein Vollmachtsformular abzugeben, wie dies in der Einladung zur Generalversammlung noch beschrieben sein wird.

(AWP)

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