Kardex

16 Kommentare / 0 neu
06.05.2009 23:50
#1
Bild des Benutzers trigoria.
Offline
Kommentare: 1
Kardex

hallo.

kennt jemand die firma kardex im detail?

möchte zum jetztigen zeitpunkt einsteigen...

beim kauf muss man phantasien haben, beim verkaufen weise sein.

17.03.2016 16:03
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Kommentare: 530

Wann wird denn die Nennwertrückzahlung/Dividende von Fr. 3.- ausbezahlt. Ist das im April nach der GV, oder im Juli?

Weiss das jemand?

14.03.2016 17:05
Bild des Benutzers Selector
Offline
Kommentare: 284

KARN ist was zum Bleiben, wurde hier vergessen?

 

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Kardex-mit-profitablem-Wachstum-Jens-Fankhaenel-wird-CEO-1001093932

Kardex mit profitablem Wachstum - Jens Fankhänel wird CEO
 

 

 

(Zusammenfassung)

 

Zürich (awp) - Kardex hat im Geschäftsjahr 2015 von einer guten Nachfrage sowie dem stärkeren Dollar profitiert. Beide Divisionen legten spürbar zu und Skaleneffekte liessen die Profitabilität überproportional wachsen. Der bisherige VR-Delegierte Felix Thöni zieht sich in den Verwaltungsrat zurück und als Gruppen-CEO übernimmt ab Mai der Remstar-Divisionsleiter Jens Fankhänel den Chefposten. Den Aktionären wird per Nennwertreduktion eine höhere Dividende ausgeschüttet und die Aktie kann zulegen.

 

"Kardex hatte 2015 ein gutes Jahr und wir haben unsere Hauptzielrichtung erreicht, ein nachhaltiges profitables Wachstum in beiden Divisionen", sagte Felix Thöni, Delegierter des Verwaltungsrates, am Donnerstag an der Bilanzmedienkonferenz.

 

Das Lagerlogistik-Unternehmen steigerte den Auftragseingang um 13% auf 350,1 Mio EUR und den Umsatz um 9,9% auf 338,5 Mio. Das starke Umsatzwachstum führte zu Skaleneffekten, entsprechend wuchs die Profitabilität überproportional. Der EBIT legte um rund 27% auf 36,3 Mio EUR zu und die EBIT-Marge erreichte 10,7% verglichen mit 9,3% im Vorjahr. Der Reingewinn schliesslich legte um rund 20% auf 28,5 Mio EUR zu.

 

BEIDE DIVISIONEN LEGEN ZU

 

Remstar habe ihr bisher bestes Geschäftsjahr verzeichnet, auch wenn sich nicht alle Märkte erwartungsgemäss entwickelt hätten, hiess es. Der Bereich produziert und unterhält Shuttles sowie dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme. Auch dank der Investitionen in Marketing und Vertrieb sei der Umsatz um 9,0% auf 273,7 Mio gewachsen. Das EBIT von 35,6 Mio (VJ 28,6 Mio) entspricht einer Marge von 13,0%.

 

Der stärkste Wachstumsschub kam hier aus den USA und auch die Nachfrage in den mittel- und nordeuropäischen Ländern sei gut gewesen. Südeuropa sei hingegen weiter schwach und Asien wuchs unter den Erwartungen. Umsatz und Auftragseingang wurden durch den gegenüber dem Euro starken US-Dollar positiv beeinflusst während sich die Kosten, die in Euro und Franken anfallen, spürbar erhöhten.

 

RESTRUKTURIERUNG BEI MLOG ERFOLGREICH

 

Die Division Mlog, die automatische Hochregallager und integrierte Materialflusssysteme baut, sei nach einer anspruchsvollen Phase der Fokussierung und Restrukturierung wieder profitabel gewachsen. Der Umsatz stieg um 12% auf 64,9 Mio EUR. Der EBIT von 3,3 Mio (+74%) entspricht einer Marge von 5,1% und erreichte damit die von Unternehmen als Ziel genannte Spanne von 4-6%. Damit seien in dieser Division die Früchte der abgeschlossenen Neuausrichtung geerntet worden, heisst es weiter.

 

HÖHERE DIVIDENDE - NEUER CEO UND ZUWACHS IN GESCHÄFTSLEITUNG

 

Neuer CEO der Kardex Gruppe wird per 1. Mai Jens Fankhänel, seit 2011 Divisionsleiter von Kardex Remstar. Thomas Reist, bisher Leiter Finanzen & Controlling der Holding, übernimmt ebenfalls ab 1. Mai 2016 die Funktion des CFO. Zudem wird Hans-Jürgen Heitzer, Divisionsleiter von Mlog in die Geschäftsleitung der Gruppe berufen.

 

"Heute darf man sagen, dass die Gruppe wieder gut aufgestellt ist und beide Divisionen auf einer soliden Grundlage stehen", sagte Thöni. Sein Wechsel als Vize-VRP in den Verwaltungsrat will er nicht als Zäsur verstanden wissen, sondern als eine Weiterentwicklung der operativen Führung.

 

Für das Geschäftsjahr 2015 wird die Auszahlung einer Dividende von 3,00 CHF beantragt, nach 2,30 CHF im Vorjahr. Diese wird vollständig per Nennwertreduktion vorgenommen.

 

Eine quantitative Guidance gibt das Management nicht. Die Gruppe verfüge über weiteres Wachstumspotenzial, heisst es. Deshalb sei man trotz der Beschränkung der Visibilität zuversichtlich für die weitere Entwicklung, so die Einschätzung. Fundamental sei die Nachfrage nach den Logistiklösungen von Kardex weiterhin hoch.

 

Analysten werteten die Zahlen, die Dividendenanhebung und die Stärkung der Corporate Governance positiv. Die Kardex- Akten legten am frühen Nachmittag in einem inzwischen freundlichen Gesamtmarkt um 2,7% auf 75 CHF zu.

 

yr/tp

 

02.10.2015 12:48
Bild des Benutzers Arbiter
Offline
Kommentare: 107

Dem sei anzumerken das bei Kardex mit Phillipp Buhofer und Felix Töni genau dieselben Leute im Management sitzen, welche zusammen mit Urs Ziegler die bis anhin erfolgreiche Cham Paper Group AG in kürzester Zeit gegen die Wand gefahren haben.

Auffällig dabei war das auch damals nur positive Medienberichte und Analystenkommentare zu lesen waren.

Wie sich am Schluss herausstellte entsprachen diese weder dem Wahrheitsgehalt noch der Realität.

Daher mit Vorsicht zu geniessen....

 

02-10-2015 11:58  Interview Kardex-Chef: Gute Entwicklung aus erstem Halbjahr setzt sich fort 

NameLetzterVeränderung KARDEX N   67.55 -0.15 (-0.22 %)

  •  

 

 

Zürich (awp) - Der Spezialist für Intra-Logistiklösungen Kardex will weiter wachsen und rechnet mit Rückenwind durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Automationslösungen. Die unabhängig agierenden Divisionen Remstar und Mlog konnten beide profitabel wachsen, letztere erstmalig seit der Übernahme 2010.

 

Der grössere Bereich Remstar (Umsatz H1 130 Mio EUR) entwickelt, produziert und unterhält Shuttles sowie dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme, Mlog (Umsatz H1 35 Mio) baut automatische Hochregallager und integrierte Materialflusssysteme. Mit Felix Thöni, dem Delegierten des Verwaltungsrates von Kardex, sprach AWP am Rande der Kapitalmarktkonferenz "Investora".

 

Nachdem Kardex im ersten Halbjahr komfortabel im selbstgesetzten Zielband lag und die Erwartungen einiger Analysten übertroffen hatte habe sich die Entwicklng in den ersten drei Monaten des zweiten Halbjahres fortgesetzt, sagte der Kardex-Chef. "Heute können wir sagen, dass sich der positive Trend aus dem ersten Halbjahr fortgesetzt hat." Die Visibilität sei mit rund 3 bis 4 Monate jedoch gering, fügte Thöni hinzu.

 

Der Markt für Intralogistiklösungen beite noch grosses Potenzial. Im am weitest entwickelten Markt betrage der Automatisierungsgrad rund 30%, weltweit erst rund 10%. Kardex will in Nordamerika und Asien überproportional wachsen und erwartet dort überproportionales Wachstum.

 

Insbesondere das Ergebnis bei der Division Mlog bewertet Thöni als Bestätigung für die getroffenen Massnahmen. "Bei Mlog sind wir einen grossen Schritt vorangekommen, und das Geschäftsmodell ist jetzt schon recht solide." Hier konnte insbesondere der Bereich Service und Modernisierung wachsen und den Umsatzmix verbessern. Das Potenzial der angestrebten Profitabilität sei aber noch nicht voll ausgeschöpft.

 

Thöni will an der bisherigen Dividendenpolitik mit einer hohen Ausschüttungsquote von 75% festhalten, die teilweise über Nennwertreduktion erfolgt. Angesichts der soliden Bilanz und der verfügberen Eigenmittel seien auch Zukäufe möglich und es gebe interessante Firmen. "Das ist dann oft eine Preisfrage, wir sind da eher vorsichtig", sagte der Unternehmenschef.

 

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

 

 

12.03.2015 08:47
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9499

Kardex erzielt 2014 mehr Umsatz und Gewinn - Dividende erhöht

12.03.2015 08:30



(Ergänzt vor allem um Angaben zu den Divisionen)

Zürich (awp) - Der Logistik-Dienstleister Kardex hat im Geschäftsjahr 2014 auf vergleichbarer Basis den Auftragseingang und den Umsatz leicht, den Gewinn aber deutlich gesteigert. Dabei wurden die Vorjahreszahlen um die verkaufte Division Stow bereinigt. Im Vergleich zu 2012, als Stow das letzte Mal voll konsolidiert war, ist das Unternehmen auch wegen allgemein rückläufigen Umsätzen und wegen der Restrukturierung der Division Mlog umsatzmässig um gut einen Drittel geschrumpft. Dafür ist die Rentabilität nun höher. Entsprechend wird nebst der Dividende auch die Ausschüttungsquote erhöht, was gut mit dem positiven Ausblick einhergeht.

In den fortgeführten Geschäftsbereichen erhöhte sich der Auftragseingang um 2,5% auf 308,9 Mio EUR und der Umsatz um 2,0% auf 308,0 Mio. Dabei ist im Vorjahresvergleich die Mitte 2013 verkaufte Division Stow in allen Zahlen nicht mehr berücksichtigt, wie Kardex am Donnerstag mitteilt.

Der EBIT verbesserte sich um 18% auf 28,5 Mio EUR und die EBIT-Marge um 130 Basispunkte auf 9,3%. Der Reingewinn schliesslich legte um knapp 20% auf 23,8 Mio zu, wobei dieser von einem "nahezu unveränderten Finanzergebnis sowie von einer leicht höheren aber immer noch tiefen Steuerquote" gestützt wurde. Das gute Gesamtergebnis sei auf die insgesamt solide Nachfrage, das profitable Wachstum der grösseren Division Kardex Remstar sowie auf die Bestätigung des Turnarounds der Division Mlog zurückzuführen. Insgesamt sei das Geschäftsjahr "erfreulich" verlaufen, schreibt Kardex.

HÖHERE DIVIDENDE UND AUSSCHÜTTUNGSQUOTE

Aufgrund der guten Finanzlage mit einem Free Cash-Flow von 23,7 Mio EUR, welcher den Mittelabfluss der Vorjahresdividende inklusive der Sonderausschüttung mehr als kompensiert hat, soll die Dividendenpolitik angepasst werden. Neu soll die Ausschüttungsquote auf "bis zu 75%" von bisher "bis zu 35%" des operativ erzielten Reingewinns erhöht werden.

Für das Geschäftsjahr 2014 wird deshalb die Auszahlung einer Dividende von insgesamt 2,30 CHF je Aktie beantragt; diese setzt sich zusammen aus 1,65 CHF aus den Kapitaleinlagereserven und einer Reduktion des Nennwerts um 0,65 CHF. Im Vorjahr wurde eine ordentliche Dividende von 1,25 CHF zuzüglich einer Sonderdividende von 1,40 CHF aus dem Verkauf der Division Stow ausgeschüttet.

Die mit einem Umsatz von rund 250 Mio EUR klar grössere Division Kardex Remstar habe das Hauptziel "profitables Wachstum" 2014 erreicht. So legten Auftragseingang und Umsatz um 4,1 bzw. 6,6% zu und die EBIT-Marge um 120 Basispunkte auf 11,4%. Die höheren Volumina, der weiter gestiegene Umsatzanteil des Servicegeschäfts sowie Effizienzverbesserungen hätten die höheren Betriebskosten und den anhaltenden Preisdruck mehr als kompensiert.

Die Division Kardex Mlog habe sich ebenfalls "erfreulich" entwickelt und die anvisierte Bestätigung des Turnarounds erreicht. Das risikobewusste Verhalten im Projektgeschäft sowie der verstärkte Fokus auf Produkt- und Serviceaufträge seien zwar anspruchsvoll, würden sich aber vermehrt positiv im Ergebnis niederschlagen. So ging zwar der Umsatz um gut 13% auf 58,1 Mio EUR zurück, dafür konnte die EBIT-Marge auf 3,3% klar verbessert werden. Die anvisierte Zielbandbreite von 4 bis 6% für diese Marge sei damit in absehbarer Zukunft wieder erreichbar.

POSITIVER AUSBLICK - FRANKEN NUR EIN RANDTHEMA

Zum Thema Frankenstärke heisst es, dass diese das Unternehmen nur am Rande betreffe, da ausschliesslich im Euroraum produziert werde. Durch die aktuelle Euroschwäche vergünstigten sich die Produkte für die Wachstumsmärkte ausserhalb der Eurozone.

Insgesamt bezeichnet Kardex deshalb den Ausblick als positiv. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet das Unternehmen trotz Verwerfungen in einzelnen geografischen Märkten eine Fortsetzung der robusten Marktverhältnisse und entsprechend auch weiterhin einen soliden Geschäftsgang.

cf/rt

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.08.2014 09:13
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 9499

Kardex steigert Gewinn in fortgeführten Geschäftsbereichen deutlich

21.08.2014 08:58



(Durchgehend neu und ergänzt um mehr Details, insbesondere zu den Divisionen)

Zürich (awp) - Kardex hat in den fortgeführten Geschäftsbereichen im ersten Halbjahr 2014 mehr Umsatz und deutlich mehr Gewinn als im Vorjahr erzielt. Nach dem Verkauf der Division Stow erzielte die Lagerlogistik-Gruppe mit den verbliebenen Bereichen mehr Umsatz und steigerte den Gewinn gar um ein Drittel. Besonders die grössere Division Remstar ist profitabel gewachsen. Das Management schätzt den Ausblick für diese auch für den weiteren Jahresverlauf als erfreulich ein.

Das Gesamtergebnis der ersten sechs Monate sei erfreulich gewesen, teilte Kardex am Donnerstag mit. Nach dem Verkauf der Division Stow per Ende Juli 2013 erzielte die Gruppe mit den verbliebenen Bereichen einen stabilen Auftragseingang von 153,4 Mio EUR. Der Umsatz stieg um 2,8% auf 147,2 Mio. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um rund 22% auf 12,1 Mio, was einer EBIT-Marge von 8,2% nach 6,9% im Vorjahr entspricht. Der Reingewinn steigerte sich um 34% auf 9,5 Mio EUR.

Die Gruppe habe von bisher robusten Marktverhältnissen, aber insbesondere auch vom profitablen Wachstum ihrer grösseren Division Remstar profitiert. Die Division Mlog arbeite derweil noch an der Bestätigung ihres Turnarounds, hiess es. Remstar entwickelt Shuttles und dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme und Mlog integrierte Materialflusssysteme und automatische Hochregallager.

REMSTAR MIT BESONDERS VIELEN AUFTRÄGEN IN ZENTRALEUROPA UND ASIEN

Remstar habe von den ab Mitte 2013 intensivierten personellen und finanziellen Investitionen profitiert, so Kardex weiter. Die Betriebskosten stiegen infolge des gezielten Ausbaus der Verkaufsorganisation, der Verstärkung des F&E-Bereichs und nicht aktivierter IT-Projektkosten gegenüber der Vorjahresperiode um 7,3% an. Das global verstärkte Vertriebsteam konnte den Auftragseingang im Neugeschäft um rund 7% steigern. Ein überdurchschnittliches, zweistelliges Wachstum hätten die Auftragseingänge dabei in Zentraleuropa und in Asien verzeichnet.

Auch der Service-Bereich habe deutlich mehr neue Aufträge verbucht: Dem neu gegründeten OEM-Geschäftsbereich sei es gelungen, erste Verträge abzuschliessen. Insgesamt stieg der Auftragseingang um 5,8% auf 131,1 Mio EUR, und der Auftragsbestand um knapp 9% auf 88,6 Mio. Die verbuchten Umsätze stiegen um 4,6% auf 116,6 Mio, wozu insbesondere der Service-Bereich mit einem Anstieg von 7,3% überdurchschnittlich beitrug. Mit einem Betriebsergebnis von 12,8 Mio EUR. respektive einer EBIT-Marge von 11,0% erreichte die Division ein im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessertes operatives Resultat.

Bei Kardex Mlog gehe es im weiteren Jahresverlauf darum, den 2013 erzielten Turnaround zu bestätigen. Im ersten Halbjahr wurde bei einem um 3,5% tieferen Umsatz von rund 31 Mio EUR "ein positives, wenn auch bescheidenes" Betriebsergebnis von 0,4 Mio nach 0,2 Mio im Vorjahr erzielt. Der Auftragseingang im Projektgeschäft lag im ersten Halbjahr um rund 46% unter dem Vorjahr. Der klar gesteigerte Auftragseingang im strategisch wichtigen Modernisierungsgeschäft (+21,5%) und im Service-Bereich (+9,5%) konnte diesen Rückgang nicht voll kompensieren. Insgesamt lag der Auftragseingang knapp 26% unter dem Vorjahr.

MLOG SOLL BALD ERWÜNSCHTE FRÜCHTE TRAGEN

Kardex Mlog habe 2014 bereits verschiedene neue, innovative Produkte vorgestellt, und das Management sei überzeugt, dass ihr neues Businessmodell bald die erwünschten Früchte tragen werde.

Die Gruppe weise insgesamt eine gesunde Bilanz auf, sei schuldenfrei und verfüge über die notwendige Flexibilität, um die sich im Markt ergebenden Chancen nutzen zu können. Die Generalversammlung hatte am 24. April Ausschüttungen von 2,65 CHF pro Aktie - 1,25 CHF ordentliche Dividende und 1,40 CHF Sonderdividende aus dem Verkauf von Stow - bzw. von insgesamt 16,8 Mio EUR genehmigt.

Durch den im ersten Halbjahr erzielten Free Cash Flow von 9,4 Mio konnte der Mittelabfluss bereits wieder um mehr als die Hälfte kompensiert werden, wie es hiess. Seit Anfang 2013 wurden den Angaben nach insgesamt rund 50 Mio EUR an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote der Gruppe konnte per Ende Juni bei 55,9% gehalten werden.

Man gehe auch weiterhin von robusten Marktverhältnissen und einer soliden Geschäftsentwicklung aus, so Kardex weiter. Ein erfreulicher Ausblick für Kardex Remstar werde einzig durch einen verhaltenen Auftragseingang im Projektgeschäft der Kardex Mlog getrübt. Derzeit prüfe der Verwaltungsrat einige kleinere Zukäufe zur gezielten Stärkung von Remstar.

AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

27.03.2014 14:53
Bild des Benutzers Barisch80
Offline
Kommentare: 4

Hallo;

Ich habe für  Kardexaktien am 3.2.2014 38.- Franken bezahlt und jetzt stehen sie beim 43.30!Ca. 14% Gewinn innerhalb 2 Monaten.Was meint Ihr bei welchem Kurs soll ich eine Gewinnmitnahme überlegen?

17.03.2014 16:20
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Kommentare: 530

Es sieht so aus, als wenn, wer möchte, hier verweilen kann. Es dürfte sich zukünftig als stabiles und zuverlässiges Invest herausstellen.


Da gibt es auch von der FuW noch gute Noten:


 Vom 15. März


Kardex hat mehr
Aufmerksamkeit verdient


Der Lagerlogistiker ist wieder auf solidem Grund. Es gibt Dividenden-Spielraum.


Arno Schmocker


Dank einer deutlich besseren zweiten Jahreshälfte hat Kardex die Gewinnprognosen 2013 übertroffen. Das vergleichbare Betriebsresultat stieg 30%. Der Überschuss ermöglicht nicht nur die Ausschüttung einer höheren ordentlichen Dividende von 1.25 (1.20) Fr., sondern auch die Zahlung einer Sonderdividende von 1.40 Fr. Die Zusatzsumme entspricht dem Buchgewinn, der aus dem Verkauf der Division Stow per Ende Juli 2013 erzielt wurde. Insgesamt ergibt sich eine steuerfreie Rendite in der Grössenordnung von 6,5%.


Schon im November hatte Kardex nach dem Stow-Verkauf eine Extradividende von 4 Fr. je Aktie bezahlt. Insgesamt fliessen 2013/14 fast 61 Mio. Fr. an die Aktionäre zurück. Die Ausschüttungen werden aus Kapitaleinlagereserven bezahlt. Kardex hat weitere 13 Mio. Fr. solcher Reserven. Dazu könnte sie 85 Mio. Fr. steuerfrei über eine Nennwertreduktion an die Aktionäre zurückführen.


Hoher freier Cashflow


Der Investitionsbedarf für die zwei verbliebenen Divisionen Remstar (dynamische Lagersysteme) und Mlog (Materialflusssysteme, Hochregallager) hält sich anderseits in Grenzen. Er bleibt deutlich unter dem Cashflow, den die Gruppe aus dem Betrieb erwirtschaftet. Kardex könnte es sich künftig also wohl leisten, die Ausschüttungsquote von 35% des Gewinns zu verdoppeln. Doch davon will Verwaltungsratsdelegierter und CEO Felix Thöni noch nichts wissen. «Geben Sie uns doch noch zwei bis drei Jahre Zeit, die Mittel in profitables Wachstum zu investieren», sagte er an der Jahreskonferenz.


«Auch was Akquisitionen betrifft, ist er trotz schuldenfreier Bilanz und liquiden Mitteln von netto über 90 Mio. Fr. betont vorsichtig. Zwar sei das Unternehmen daran, kleinere Zukäufe im margenträchtigen und steten Servicegeschäft zu prüfen, aber «wir haben keine Eile», meinte er.
Investoren, die die existenzbedrohende Situation von Kardex Mitte 2011 miterlebt haben, können die Zurückhaltung nachfühlen. Anderseits spricht konkret nichts gegen eine deutlich höhere Ausschüttungsquote, zumal sich das laufende Jahr gut angelassen hat. In der Division Remstar stimmen der 7,7% höhere Auftragsbestand und die letztjährigen Investitionen in den Vertrieb zuversichtlich. Die Tochter hat keine bedeutenden Anpassungen im Geschäftsmodell nötig und kann in Wachstum investieren. Nach Erreichen einer Ebit-Marge von 10,2% wurde das Zielband leicht auf 7 bis 11% angehoben. Das wirklich Anspruchsvolle wird sein, in schlechten Jahren nicht unter 7% zu fallen.


Endlich schwarze Zahlen


Die kleinere Division Mlog hat den Turnaround geschafft. Zum ersten Mal seit der Übernahme durch die Kardex-Gruppe 2011 schrieb sie operativ schwarze Zahlen. Bereinigt um Restrukturierungskosten erreichte sie eine Ebit-Marge von 2,5%. Laut Thöni verdient Mlog mit einer operative Spanne von 5% mehr auf dem eingesetzten Kapital als Remstar. Eine Trennung ist daher kein Thema, ebenso wenig der Aufbau einer dritten Division.


Im Unterschied zu Remstar muss Mlog das Geschäftsmodell zur Untermauerung der Ertragswende erheblich ändern. Bis 2016 soll der Anteil des volatilen und risikoreichen Projektgeschäfts von 70 auf 37% zurückgefahren werden. Auf der anderen Seite werden das Service- und Modernisierungsgeschäft sowie das Angebot an Komponenten ausgebaut.
Von den Brokerhäusern wird Kardex einzig noch von der Zürcher Kantonalbank analysiert. Das Unternehmen hat mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es auf einen verlässlichen Weg eingeschwenkt ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis trägt dem noch nicht Rechnung. Zieht man die liquiden Mittel ab (gegen ein Drittel des Börsenwerts), beträgt es 9. Und die Dividendenfantasie bleibt erhalten.

17.03.2014 15:24
Bild des Benutzers bca
bca
Offline
Kommentare: 5
Kardex

Ja pitou so ist es. Bei einer 2. Sonderdividende von 1.40 pro Aktie und der Normalen Dividende von 1.25 pro Aktie und das alles steuerfrei ist das in 5 Wochen schnell verdientes Geld.

 

17.03.2014 12:24
Bild des Benutzers pitou
Offline
Kommentare: 164

@ bca

Was ist dann Deine Schlussfolgerung? Vor dem Ex Tag raus und den Anstieg mitnehmen und etwas später wieder rein?

Oder weiterlaufen lassen und irgendwann vor Ende MAI Biggrin verkaufen?

Bin letzten Herbst vor der Sonderdividende eingestiegen. Mit dem heutigen Anstieg 7,5% netto im plus.

Volumen heute liegt bis 12 Uhr fast 3 mal so hoch wie sonst. Sind das alles nur Dividendenjäger?

 

 

17.03.2014 11:29
Bild des Benutzers bca
bca
Offline
Kommentare: 5
Kardex

Lieber Lorenz

Es ist immer so mit Nebenwerten die nicht so im Fokus stehen. Kommt eine gute Meldung über Dividenden springen sofort viele auf und der Kurs steigt. Nach dem EX Datum wird die Dividende wieder eingerechnet. Also kann eigentlich unter dem Jahr nicht viel passieren da es sich nicht um ein Spekulationspapier handelt.

Gruss bca

13.03.2014 10:04
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Kommentare: 530

Nun ja, Ist Zeit, dass da etwas geht. Wenigstens eine gute Nachrichte heute Morgen.


 


13-03-2014 07:32  Kardex 2013: Gewinn steigt um 47% auf 31,5 Mio EUR - Sonderdividende (AF)


 



Zürich (awp) - Das Jahresergebnis des Lagerlogistik-Konzerns ist geprägt vom Verkauf der Sparte Kardex Stow im letzten Sommer: Der Umsatz und Auftragseingang gingen zurück, die Ergebniszahlen stiegen wegen des erzielten Verkaufspreises. Davon profitieren die Aktionäre in Form einer Sonderdividende. Die beiden Sparten, die bei Kardex bleiben, konnten ihre Ertragskraft erhöhen.



Der Wegfall der Beiträge von Kardex Stow (ab August) hat beim Umsatz und Bestellungseingang tiefe Spuren hinterlassen: Der Umsatz sank um knapp 18% auf 399 Mio EUR, der Bestellungseingang um 16% auf knapp 411 Mio EUR, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Kardex Stow wurde letzten Sommer an die französische Averys-Gruppe verkauft.



Werden die Zahlen von Kardex Stow herausgerechnet, sieht es hingegen deutlich besser aus: Bei einem Pro-forma-Vergleich wäre der Umsatz nur um 2% auf 302 Mio EUR zurückgegangen. Im zweiten Halbjahr habe der Rückstand von 6%, den man zum Halbjahr gehabt habe, grösstenteils aufholt werden können, heisst es in der Mitteilung. Der Auftragseingang hätte bei einer Betrachtung ohne Kardex Stow mit einem Wert von 302 Mio EUR (VJ 305 Mio) nahezu stagniert.



SONDERDIVIDENDE BEANTRAGT



Auch die Gewinnzahlen sind wegen des Verkaufs der Sparte Stow nicht vergleichbar: Kardex weist einen 37% höheren EBIT von 37,8 Mio EUR aus. Dieser enthält allerdings einen Buchgewinn von 8,8 Mio aus der Devestition und die Beiträge von Stow bis Ende Juli. Im verbleibenden Geschäft sei der EBIT um 31% auf 24,2 Mio EUR gestiegen, was zu einer EBIT-Marge von 8% führe. In der Mitteilung wird die Verbesserung mit dem Turnaround der Sparte Mlog sowie einer verbesserten Profitabilität der Sparte Remstar begründet.



Der Reingewinn stieg um 47% auf 31,5 Mio EUR. An diesem Plus will der Verwaltungsrat die Aktionäre teilhaben lassen: Er schlägt eine Erhöhung der ordentlichen Dividende auf 1,25 CHF von 1,20 CHF pro Aktie vor. Zudem soll der vollständige Buchgewinn aus dem Verkauf von Kardex Stow von 8,8 Mio EUR an die Aktionäre fliessen. Dies entspreche einer Sonderdividende von 1,40 CHF pro Aktie. Schon im letzten Herbst wurden Mittel, die aus dem Stow-Verkauf stammten, via eine Sonderdividende von 4,00 CHF an die Aktionäre weitergegeben.



SPARTE MLOG ZURÜCK IN SCHWARZEN ZAHLEN



Beide bei Kardex verbleibenden Sparten entwickelten sich im Verlauf des Jahres 2013 erfreulich. Die grössere Sparte Kardex Remstar stagnierte zwar beim Umsatz (235 Mio EUR). Ab dem Frühling hätten sich jedoch die Märkte erholt, was sich im um 3% höheren Bestellungseingang von 241 Mio EUR und dem um 8% höheren Auftragsbestand von 75 Mio am Ende des Jahres zeigt. Der Anteil des höhermargigen Servicegeschäfts konnte auf 28,6% von 27,9% erhöht werden. Der EBIT stieg um 4% auf 24 Mio EUR, was einer Marge von 10,2% entspricht.



Die kleinere Sparte Kardex Mlog erzielte zwar einen 6% tieferen Umsatz von 67 Mio EUR und einen sogar 16% geringeren Auftragseingang von 61 Mio EUR. Dies sei hauptsächlich die Folge eines veränderten Produkt-Mixes und eines besseren Risikomanagements, teilt Kardex mit. Der EBIT der Sparte sei dadurch erstmals seit dem Kauf der Sparte im Jahr 2010 positiv ausgefallen: Es wird ein Wert von 1,2 Mio EUR ausgewiesen (VJ -3,0 Mio).



Für das laufende Jahr ist das Management vorsichtig positiv. Die Sparte Kardex Remstar solle bei gleich bleibender Bruttomarge wachsen, der Bereich Kardex Mlog müsse den Turnaround bestätigen und "die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells unter Beweis stellen".



rw/ra


 

13.03.2014 09:57
Bild des Benutzers Bellavista
Offline
Kommentare: 1048
Kardex mit überraschendem Gewinn und Dividende

Kardex macht einen Gewinnsprung von fast 5% nach guten Zahlen.

mfg Bellavista

11.03.2014 15:46
Bild des Benutzers Lorenz
Offline
Kommentare: 530

Bleibt das jetzt soo bis im nächsten September?


06.01.2014 17:09
Bild des Benutzers Bellavista
Offline
Kommentare: 1048
Frédéric Papperlapapp!!!!

Unglaublich aber wahr!!

Cash hat im Artikel von Frédéric Papp heute Morgen Kardex als Dividendenkönig für das Jahr 2014 ausgerufen.

Und wie ich oben in meinem Posting geschrieben habe sind die Fr. 4.bereits letztes Jahr als Sonderdividende ausgerichtet worden.

Ok. dass man sich mal täuschen kann und einen Fehler macht das gehört dazu.

Aber dass man dann einfach den Titel Kardex mit dem entsprechenden Lobgesang auf die Dividende aus dem Bericht herausstreicht und diesen um 13. Uhr dann noch einmal in der korrigierten Version auf die Seite von Cash stellt ohne einen einzigen Hinweis auf den Irrtum von Monsieur Papperlapapp, das finde ich stillos.

Ich hätte nämlich heute Morgen gestützt auf die Meldung von Cash fast noch schnell ein paar Kardex reingezogen. Und wenn man den Chart anschaut, haben das ein paar andere auch gemacht. Kardex ist nämlich relativ steil angestiegen.

Da wird sich der eine oder andere wohl auch noch ärgern. Zum Glück ist Kardex auch ohne Superdividende eine gute Aktie. Der Schaden hält sich somit in Grenzen.

 

 

 

mfg Bellavista

06.01.2014 09:40
Bild des Benutzers Bellavista
Offline
Kommentare: 1048
Dividende 2014

Frédéric Papp schreibt, dass Kardex im 2014 eine Sonderdividende von Fr. 4.-- ausschütten werde.

Aber Kardex hat ja bereits im 2013 eine Sonderdividende von Fr. 4. -- ausgeschüttet.

EX Datum war 27. September 2013.

Wieso sollte Kardex schon wieder so eine Dividende gewähren?

mfg Bellavista