Kardex

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Kardex wächst profitabel und

Kardex wächst profitabel und erhöht die Dividende

Das Lagerlogistik-Unternehmen Kardex hat im Geschäftsjahr 2017 beim Umsatz und beim Gewinn zugelegt. Dabei hätten in beiden Divisionen die attraktiven Marktverhältnisse zu einem rekordhohen Auftragseingang und gesteigerten Margen geführt, teilte Kardex am Donnerstag mit.

01.03.2018 08:27

Kardex steigerte den Auftragseingang in der Berichtsperiode um 10% auf 411,9 Mio EUR, womit sich der Auftragsbestand per Jahresende auf 173,6 Mio nach 137,8 Mio Ende 2016 erhöht hat. Der Umsatz der Gruppe stieg um 4,9% auf 376,1 Mio.

Die Bruttogewinnmarge konnte Kardex dank erhöhtem Serviceanteil am Umsatz erhöhen, während die operativen Kosten im Vergleich zum Umsatzzuwachs unterproportional um 3,0% zulegten. Dies führte zu einem zu einem klar verbesserten Betriebsgewinn (EBIT) von 46,0 Mio EUR (+11%) und einer um 0,7% Prozentpunkte auf 12,2% gesteigerten Marge.

Unter dem Strich resultierte ein um 3,2% höherer Reingewinn von 31,8 Mio EUR. Im Zusammenhang mit der US-Steuerreform und einer Abwertung von steuerlichen Aktiven, habe sich die Steuerquote vorerst erhöht, heisst es.

Die Aktionäre profitieren derweil vom guten Geschäftsgang mit einer Dividendenerhöhung auf 3,60 CHF nach 3,30 CHF je Aktie im Jahr davor. Die Ausschüttung erfolgt in Form einer Nennwertreduktion.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Kardex die Vorgaben der Analysten etwa beim Umsatz und Reingewinn leicht verfehlt, mit dem EBIT und der Dividende dagegen übertroffen. Den Umsatz haben die Auguren im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 378,0 Mio EUR, den EBIT bei 45,3 Mio und den Reingewinn mit 33,1 Mio erwartet. Bei der Dividende wurde mit einer Erhöhung auf 3,56 CHF je Titel gerechnet.

Derweil blickt das Management optimistisch auf das laufende Jahr. Beide Divisionen, Remstar und Mlog, seien gut positioniert, um von der wachsenden Nachfrage nach Intralogistik-Dienstleistungen zu profitieren und sich im Rahmen der Finanzziele zu entwickeln. Kardex strebt weitere Marktanteilsgewinne an. Auch bilden laut Mitteilung der hohe Auftragsbestand, das attraktive Lösungsportfolio sowie das weiter an Bedeutung gewinnende Servicegeschäft eine gute Ausgangslage für eine weiterhin erfreuliche Geschäftsentwicklung.

mk/cf

(AWP)

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Kardex legt auf allen Ebenen

Kardex legt auf allen Ebenen deutlich zu

Kardex hat im ersten Halbjahr 2018 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn deutlich gesteigert. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen weiterhin zuversichtlich, ohne konkrete Prognosen zu machen.

02.08.2018 07:08

Der Auftragseingang legte um knapp 18 Prozent auf 246,0 Millionen Euro zu und der Umsatz um 9,2 Prozent auf 195,1 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Neben dem starken Neugeschäft sei dabei auch der Lifecycle-Services-Umsatz weiter erhöht worden. Dieser liegt bei rund 29 Prozent und damit im angestrebten Zielkorridor.

Noch besser präsentieren sich die Gewinnziffern. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg zum Umsatz überproportional um 18,0 Prozent auf 23,6 Millionen Euro und die entsprechende Marge um 90 Basispunkte auf 12,1 Prozent. Die Bruttomarge wurde dabei von höheren Beschaffungspreisen, Löhnen und leicht tieferen Margen belastet, während gleichzeitig die Kosten weniger stark anstiegen als der Umsatz. Der Reingewinn kletterte so um über 21 Prozent auf 17,0 Millionen.

Damit wurden die Prognosen der Analysten auf der Gewinnstufe leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 195,5 Millionen, für den EBIT bei 22,7 Millionen und für den Reingewinn bei 16,3 Millionen Euro.

Kardex Remstar setzt mehr um, Mlog weniger

Beide Divisionen profitierten von den guten Marktverhältnissen. Die grössere Sparte Kardex Remstar, die Shuttles sowie dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme anbietet, steigerte den Umsatz um knapp 13 Prozent auf 158,8 Millionen und den Auftragseingang gar um rund 20 Prozent auf 196,8 Millionen. Gut entwickelten sich die Märkte in Europa, Asien und Nordamerika, wogegen die Aktivitäten im Mittleren Osten und in Afrika wegen der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten auf tiefem Niveau verblieben. Mit einer EBIT-Marge von 14,5 Prozent erzielte die Division den Grossteil des Betriebsgewinns.

Die kleinere Division Mlog, die integrierte Materialflusssysteme und automatische Hochregallager produziert, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4 Prozent auf 36,3 Millionen Euro. Dies entspreche allerdings nur einer Momentaufnahme, da verschiedene Projekte erst zu Beginn des zweiten Semester abgerechnet würden, so die Begründung von Kardex. Die Betriebsgewinnmarge der Division wurde gleichzeitig um einen Prozentpunkt auf 5,0 Prozent verbessert.

Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen weiterhin zuversichtlich. Es bestünden keine Anzeichen für eine Veränderung des aktuellen Marktumfelds und der Trends, hiess es in der Mitteilung. Die Divisionen verfügten über volle Auftragsbücher, der gute Geschäftsgang dürfte sich damit aus heutiger Optik auch im zweiten Halbjahr fortsetzen. Darüber hinaus würden laufend sich bietende Opportunitäten zur Stärkung der Gruppe geprüft.

(AWP)

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Kardex wächst profitabel und

Kardex wächst profitabel und erhöht die Dividende

Das Lagerlogistik-Unternehmen Kardex hat im Geschäftsjahr 2018 auf allen Ebenen zugelegt. Die Nachfrage in beiden Divisionen war weiter hoch und trotz Engpässen bei der eigenen Kapazität und bei Zulieferern, Verzögerungen bei Kunden und höheren Materialpreisen konnte die Profitabilität erhöht werden.

04.03.2019 08:01

Der Auftragseingang stieg in der Berichtsperiode um rund 17 Prozent auf 481,2 Millionen Euro, womit sich der Auftragsbestand per Jahresende auf 230,1 Millionen belief (VJ 173,6 Mio), wie Kardex am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz der Gruppe kletterte um rund 13 Prozent auf 423,4 Millionen.

Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich etwas stärker um rund 16 Prozent auf 53,2 Millionen Euro und unter dem Strich resultierte ein um einen Fünftel höherer Reingewinn von 38,3 Millionen. Die Steigerung sei trotz Engpässen in der Supply Chain, die zu höheren Kosten und einer verlängerten Auftragsabwicklung geführt hätten, erzielt worden, heisst es in der Meldung.

Die Aktionäre sollen von der Gewinnsteigerung in Form einer höheren Dividende von 4,00 Franken je Aktie (VJ 3,60 Fr.) profitieren.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Kardex die Vorgaben der Analysten ausser beim EBIT erfüllt. Beim Umsatz wurde laut AWP-Konsens ein Wert von 420,4 Millionen Euro, beim EBIT von 57,6 Millionen und beim Reingewinn von 38,8 Millionen erwartet.

Bei Kardex Remstar, die Shuttles und dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme baut, hat sich das Neugeschäft in Nordamerika, in China und in den grossen europäischen Ländern laut Mitteilung "dynamisch entwickelt". Mit gezielten Investitionen in die Werke sollen die Kapazitäten deshalb sukzessive erhöht werden. Der Umsatz legte um 15 Prozent auf 347,5 Millionen Euro zu und die EBIT-Marge lag unverändert bei 14,7 Prozent.

Bei Kardex Mlog, die integrierte Materialflusssysteme und automatische Hochregallager herstellt, verbesserte sich die EBIT-Marge durch Effizienzsteigerungen und einen höheren Service-Anteil auf 6,7 von 5,3 Prozent im Vorjahr. Aufgrund von Kapazitätsengpässen bei Zulieferern sowie Bauverzögerungen bei den Kunden habe der Umsatz lediglich um 3,1 Prozent auf 75,9 Millionen Euro zugelegt. Der Auftragseingang erreichte erstmals einen dreistelligen Millionen-Wert. Das Umfeld sei weiter positiv gewesen und in Zentraleuropa habe es eine hohe Investitionstätigkeit gegeben, hiess es weiter.

Marktumfeld und Trends weiter positiv

Auch auf das laufende Jahr schaut das Management mit Zuversicht. Es bestünden momentan keine Anzeichen für eine Veränderung des aktuellen Marktumfeldes und der positiven Trends, so die Meldung. Die Divisionen hätten volle Auftragsbücher und würden weiterhin von ihrer starken Position im wachsenden Intralogistik-Markt profitieren. Für beide Divisionen wird der anvisierte Zielkorridor der EBIT-Marge über den Zyklus angehoben. Für Remstar liegt er neu bei 8 bis 16 Prozent (7-15%), für Mlog 4 bei 8 Prozent (4-6%).

Auch mit Blick auf mögliche Zukäufe zeigt sich das Management zuversichtlich. Die starke Bilanz erlaube es, sich bietende Opportunitäten zur gezielten Stärkung der Gruppe zu prüfen.

yr/uh

(AWP)

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Kardex kauft Mehrheit an

Kardex kauft Mehrheit an niederländischer Robotik-Firma Robomotive

Kardex expandiert im Robotikbereich. Das Lagerlogistik-Unternehmen übernimmt die Mehrheit an der kleinen niederländischen Firma Robomotive mit neun Vollzeitangestellten.

18.05.2020 07:30

Weitere Details wurden nicht veröffentlicht. Robomotive bestehe seit 2011 und ist darauf spezialisiert, smarte Robotertechnologien zu implementieren, wie Kardex am Montag mitteilt. Das Alleinstellungsmerkmal der Firma sei die Nachbildung der adaptiven Auge-Hand-Koordination des Menschen mit Hilfe von Robotern, 3D-Kameras, Greifern und intelligenten Software-Algorithmen. Diese Kombination von Soft- und Hardware ermögliche das Erkennen, Lokalisieren und Greifen von Objekten, ohne Einlernprozesse verwenden zu müssen.

Kardex erweitert dadurch die Angebotspalette im Bereich der Kommissionierung. Mit ihren standardisierten Produkten "Pickmate" zur Palettierung und Depalettierung von Mischgebinden und "ItemPicker" für den Einzelzugriff von kleinteiligen Artikeln aus einem ungeordneten Verbund, habe Robomotive bereits vielzählige Anwendungen im Logistikbereich erfolgreich umgesetzt.

(AWP)

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Coronakrise setzt Kardex zu -

Coronakrise setzt Kardex zu - kalte Dusche auch für Aktionäre anderer Schweizer Firmen

Kardex erleidet einen Gewinneinbruch. Der Aktie des Anbieters von Logistiklösungen könnten aber vor allem die Aussagen zur zweiten Jahreshälfte zusetzen. Sind auch andere Schweizer Firmen davon betroffen?

08.07.2020 07:59

Von Lorenz Burkhalter

Kardex ergreift die Flucht nach vorn. In einer Medienmitteilung warnt der Anbieter von Logistiklösungen am frühen Mittwochmorgen vor einem schwachen Halbjahresergebnis. Die Nettoerträge seien im Zuge der Coronakrise um 10 Prozent, der Auftragseingang sogar um rund 15 Prozent zurückgegangen, so schreibt das Unternehmen.

Während dieser Rückgang für einige Analysten wenig überraschend daherkommt, lassen die Aussagen zur zweiten Jahreshälfte aufhorchen. Denn aufgrund der pandemiebedingten Auftragsflaute rechnet Kardex bei der Tochter Remstar im weiteren Jahresverlauf eigenen Angaben zufolge "signifikant tiefere Erträge und Gewinnzahlen".

Vorbörslich liegen noch keine Kursindikationen für die Kardex-Aktie vor. Die Aktie ging am Dienstag um 1,3 Prozent tiefer bei 167,80 Franken aus dem Handel.

Beobachter rechnen nicht zuletzt auch deshalb mit schmerzhaften Kursverlusten, weil sich die Aktie des Anbieters von Logistiklösungen seit Mitte März nahezu verdoppelt hat. Noch vor wenigen Tagen errechnete sich gegenüber dem Stand von Jahresbeginn sogar ein leichtes Plus.

Kardex ist womöglich nicht alleine

Die einschneidende Gewinnwarnung zeige, dass die seit März beobachtete Kurserholung in keinster Weise gerechtfertigt sei. Insbesondere die ernüchternden Aussagen des Unternehmens zur zweiten Jahreshälfte kämen einer kalten Dusche für die Aktionäre gleich, so heisst es weiter.

Wie aus den Handelsräumen hiesiger Banken verlautet, könnte die Kurserholung zuletzt nicht nur bei der Kardex-Aktie etwas zu weit gelaufen sein. Man schliesst nicht aus, dass sich in den nächsten Tagen und Wochen weitere Grössen aus der Schweizer Industrie zu Wort melden könnten und die Hoffnung auf eine rasche Belebung des Tagesgeschäfts damit einen ziemlichen Dämpfer erfahren könnte.

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Elias
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Kardex erwartet weitere Einbussen

Im ersten Halbjahr liegt die Logistikerin leicht über den eigenen Prognosen, der Auftragseingang ist aber schwach. Ein Lichtblick ist die Sparte Mlog.

https://www.fuw.ch/article/kardex-erwartet-weitere-einbussen/

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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