Kühne & Nagel

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28.06.2006 19:26
#1
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Kühne & Nagel

Kudelski wird wahrscheinlich demnächst aus dem SMI gekippt. Nachrücken wird Kühne & Nagel (KNIN). Mit einer Börsenkapitalisierung von 10,3 Mia. (Kudelski 1,5 Mia.) ist Kühne & Nagel schon längst fällig für den SMI. SMI-Fonds müssen dann KNIN-Bestände aufbauen, SPI-Fonds dagegen abbauen.

Durch die Aufnahme im SMI wird Kühne & Nagel weltweit noch mehr wahrgenommen.

Da sie in China das 3.grösste Transportunternehmen sind, wäre auch eine Übernahme durch Chinesen möglich.

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Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!
13.09.2016 08:15
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Kühne+Nagel: Daimler AG verlängert Vertrag mit Tochter Stute Logistics
12.09.2016 17:49

Bremen/Schindellegi (awp) - Die Kühne+Nagel-Tochter Stute Logistics meldet eine Vertragsverlängerung mit der Daimler AG. Das Dienstleistungspaket umfasst die Annahme, Vereinnahmung, Lagerung, Kommissionierung und den Transport der Teile ins Werk. Das Unternehmen versorgt das Daimler-Werk in Hamburg bereits seit November 2005. Dieser Vertrag sei um drei weitere Jahre verlängert worden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Stute Logistics habe sich als zuverlässiger Partner bei der Aussenlagerabwicklung erwiesen, so die Leiterin für das Supply Chain Management von Daimler Nicole Biedermann. Mit der verlängerten Zusammenarbeit stiegen auch die Umfänge weiter an, weshalb das Werk um zusätzliche Immobilien und Freilagerflächen ergänzt werde, heisst es.

yl/cp

(AWP)

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19.07.2016 08:15
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Kühne+Nagel überzeugt mit Gewinnzahlen

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel hat im ersten Halbjahr 2016 bei einem rückläufigen Ertrag die Profitabilität verbessert.

Im Zeitraum von Januar bis Juni ging der Nettoumsatz zwar um 0,6% auf 8,17 Mrd CHF zurück. Der für ein Logistikunternehmen aussagekräftigere, weil um die volatilen Frachtraten bereinigte Bruttogewinn legte dagegen um 7,9% auf 3,26 Mrd zu.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich gar um 11% auf 455 Mio CHF, womit sich die entsprechende Marge auf 5,6% verbesserte von 5,0% im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Im Vergleich mit der Periode Januar bis März (5,4%) hat die Dynamik damit sogar noch etwas zugenommen. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg um 9,2% auf 355 Mio CHF.

"Bei regional unterschiedlicher wirtschaftlicher Entwicklung hat die Kühne+Nagel-Gruppe ihre Marktanteile ausbauen können und die Leistung im zweiten Quartal gesteigert", wird VR-Präsident Jörg Wolle zitiert.

Erwartungen bei Gewinnzahlen übertroffen

Mit den Zahlen hat der Konzern die Analystenerwartungen beim Nettoumsatz erfüllt und bei den Gewinnzahlen leicht übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Nettoumsatz bei 8,14 Mrd, für den Bruttogewinn bei 3,21 Mrd, für den EBIT bei 450 Mio und für den Reingewinn bei 349 Mio.

"Das erste Halbjahr 2016 war von einer uneinheitlichen weltwirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Starke Impulse für den globalen Handel blieben aus", so CEO Detlef Trefzger. "Die Effizienz unserer Gruppe zeigt sich am deutlich verbesserten Bruttogewinn und der daraus resultierenden überproportionalen Gewinnsteigerung."

Für die weitere Entwicklung zeigt sich die Konzernleitung zuversichtlich, "die Dynamik bei Volumen und Ertrag im zweiten Halbjahr beibehalten zu können." Weiterhin rechnet man für das Gesamtjahr mit einer EBIT-Marge von mindestens 5%, wie einer Präsentation zu den Zahlen zu entnehmen ist. Im Geschäftsjahr 2015 kam sie bei 5,1% zu liegen.

(AWP)

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30.06.2016 08:28
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Kühne+Nagel erhält Logistikauftrag von Osram und Ledvance in Brasilien
29.06.2016 18:22

Schindellegi (awp) - Der Logistikonzern Kühne+Nagel hat in Brasilien einen Auftrag der Beleuchtungsspezialisten Osram und Ledvance erhalten. Die beiden Unternehmen würden nach Argentinien und China nun auch in Brasilien im Rahmen eines über drei Jahre laufenden Vertrags ihre Logistikaktivitäten an Kühne+Nagel auslagern, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Finanzielle Details dazu werden in der Mitteilung nicht genannt.

Neu werde Kühne+Nagel in Brasilien für Osram und Ledvance die gesamten mit der Lieferkette im Zusammenhang stehenden Aktivitäten managen, heisst es weiter. Darin enthalten seien Vorgänge bei der Ein- und Ausfuhr oder dem Verpacken der Produkte sowie einer Reihe weiterer Lagerdienstleistungen. Die Aktivitäten werde Kühne+Nagel ab Anfang Juli von einem 6'300 Quadratmeter grossen Lager nahe Sao Paolo's aus durchführen.

mk/yr

(AWP)

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29.04.2016 08:23
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Kühne+Nagel gewinnt Auftrag für E-Commerce-Zentrum von Unilever
29.04.2016 07:10

Schindellegi (awp) - Kühne+Nagel hat einen Auftrag vom niederländischen Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern Unilever gewonnen. Der Logistikkonzern wird ein B2B E-Commerce-Zentrum für die Tee-Marke "T.O by Lipton" betreiben, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Angaben zum Auftragsvolumen oder der Laufzeit der Vereinbarung werden keine gemacht.

Kühne+Nagel ist für die Lagerhaltung, Verpackung und den Versand der Tee-Maschinen des Unternehmens in deren Auslieferungszentrum im luxemburgischen Contern verantwortlich, wie es weiter heisst. Die Auslieferung an die Endkunden erfolge über ein Netzwerk von europäischen Paketdiensten.

yr/ra

(AWP)

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19.04.2016 08:15
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Kühne+Nagel profitabler als gedacht

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel ist schwungvoll ins Geschäftsjahr 2016 gestartet.

Der Nettoumsatz ging im Zeitraum von Januar bis März zwar um 2,1 Prozent auf 4,01 Mrd Franken zurück. Der für ein Logistikunternehmen aussagekräftige Bruttogewinn legte allerdings um 6,4 Prozent auf 1,59 Mrd zu. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich gar um 14 Prozent auf 217 Mio Franken, womit die sich die entsprechende Marge auf 5,4 Prozent von 4,6 Prozent verbesserte. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg um 11 Prozent auf 168 Mio, teilt der Konzern am Dienstag mit.

"Das Ergebnis im ersten Quartal 2016 bestätigt die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensstrategie", so Konzernchef Detlef Trefzger. "Unsere Marktnähe und unser Verständnis der heutigen und künftigen Kundenanforderungen betrachten wir als solide Basis für eine weitere positive Geschäftsentwicklung."

Mit den Zahlen hat Kühne+Nagel die Analystenerwartungen einzig beim Nettoumsatz verfehlt, bei den Gewinnzahlen aber darüber abgeschnitten. Der AWP-Konsens lag für den Nettoumsatz bei 4,19 Mrd, für den Bruttogewinn bei 1,56 Mrd, für den EBIT bei 207 Mio und für den Reingewinn bei 160 Mio Franken.

In der Paradedisziplin der Seefracht sei man auf Wachstumskurs geblieben und habe in zahlreichen Relationen die transportierten Mengen erhöht, heisst es weiter. Im globalen Luftfrachtmarkt seien dagegen positive Wachstumsimpulse weitgehend ausgeblieben, wodurch die Volumen gegen Ende des Quartals zurückgegangen seien.

Für das laufende Geschäftsjahr wird die Guidance zur EBIT-Marge bestätigt. Kühne+Nagel hatte im März ein Margenziel von mindestens 5 Prozent formuliert.

(AWP)

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02.03.2016 08:35
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Kühne+Nagel steigert Profitabilität

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel wurde im vergangenen Geschäftsjahr vom Gegenwind der Wechselkurse ausgebremst. Das Geschäft war insgesamt aber profitabler.

Zudem kommt es zu einer personellen Veränderung an der Spitze des Verwaltungsrates.

Der Nettoumsatz schrumpfte wenig überraschend um 4,4% auf 16,73 Mrd CHF. Bereits in den ersten drei Quartalen wurden die jeweiligen Vorjahreswerte verfehlt. Die Konzernleitung wollte sich dem Preiskampf in der Branche nicht aussetzen und hatte angekündigt, sich auf profitables Geschäft konzentrieren. Fremdwährungseffekte hätten sich mit 8,0% negativ ausgewirkt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Mehr Aussagekraft hat allerdings der um die volatilen Frachtraten bereinigte Bruttogewinn. Dieser sank um 0,6% auf 6,25 Mrd CHF und damit weniger stark als der Umsatz. Hier schlugen die Wechselkurse gar mit einem negativem Effekt von 8,6% ein. In der Region Americas wurde ein Wachstum um 14,0% verzeichnet und in der Region Asien-Pazifik um 11%. In der Region EMEA dagegen habe die Frankenstärke zu einem Rückgang um 5,1% geführt.

Der Gewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich um 3,8% auf 850 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 5,1% von 4,7% im Jahr zuvor. Zusammen mit den Neun-Monats-Zahlen hatte die Konzernleitung im Oktober eine Marge von mindestens 5% für 2015 in Aussicht gestellt. Damals wurden 5,2% ausgewiesen. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg um 6,8% auf 676 Mio.

"Treiber dieser positiven Entwicklung war zum einen die konsequente Fortführung unserer Effizienzprogramme; zum anderen waren wir bei der Umsetzung strategischer Initiativen erfolgreich", so Konzernchef Detlef Trefzger.

Die Erwartungen der Analysten wurden erfüllt. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) hatten diese einen Nettoumsatz von 16,74 Mrd CHF, einen Bruttogewinn von 6,25 Mrd, einen EBIT von 859 Mio sowie einen Reingewinn nach Abzug der Minderheiten von 678 Mio veranschlagt.

Tiefere Dividende

Der Generalversammlung schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer tieferen Dividende von total 5,00 CHF je Aktie vor, im Vorjahr waren inklusive Jubiläumsdividende insgesamt 7,00 CHF zur Auszahlung gekommen.

Für das Geschäftsjahr 2016 geht die Konzernleitung von einem weiterhin "herausfordernden" Marktumfeld aus. "Unser robustes Geschäftsmodell, die Führungsstärke und vor allem das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit stimmen den Verwaltungsrat zuversichtlich, dass sich die positive Unternehmensentwicklung fortsetzen wird", so VR-Präsident Karl Gernandt.

(AWP)

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17.02.2016 08:31
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Kühne+Nagel erhält Auftrag von Corning Life Sciences
16.02.2016 18:02

Zürich (awp) - Der Logistikkonzern Kühne+Nagel erhält einen Auftrag der Life-Science-Sparte des Corning-Konzerns. Im Rahmen der Partnerschaft werde die gesamte Logistik für den asiatisch-pazifischen Raum von einem neuen Verteilcenter in Shanghai aus bewältigt, teilt Kühne+Nagel am Dienstagabend mit. Finanzielle Details oder Angaben zur Grössenordnung des Deals werden in der Mitteilung keine gemacht.

rw/cf

(AWP)

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05.01.2016 08:36
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Kühne+Nagel weiht Logistik-Hub in Singapur ein
04.01.2016 18:20

Schindellegi (awp) - Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat seinen neuen Logistik-Hub in Singapur eingeweiht. Die Anlage verfügt über 46'000 Quadratmeter Lagerfläche und ist Teil des regionalen Expansionsplans, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Dies sei die grösste Investition ausserhalb Europas, heisst es. Neben Standardfracht- und Lagerdienstleistungsangeboten werden in der Anlage unter anderem auch Lieferkettenoptimierungen angeboten.

cp/rw

(AWP)

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13.10.2015 08:18
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Kühne+Nagel wird profitabler
 

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel hat in den ersten neun Monaten 2015 bei einem rückläufigen Umsatz die Profitabilität gesteigert.

Im Zeitraum von Januar bis September sank der Nettoumsatz um 4,4% auf 12,4 Mrd CHF. Zu konstanten Wechselkursen hätte hingegen ein Wachstum von 3,6% resultiert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der um die volatilen Frachtraten bereinigte Rohertrag ging mit -1,9% aber weniger stark zurück und kam bei 4,61 Mrd zu liegen.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT hingegen verbesserte sich um 5,4% auf 640 Mio CHF und der den Aktionären anrechenbare Reingewinn gar um 8,5% auf 510 Mio. Die Analystenerwartungen hat Kühne+Nagel beim Nettoumsatz verfehlt, beim EBIT und Reingewinn hingegen übertroffen. Der Durchschnitt der Schätzungen (AWP-Konsens) für den Nettoumsatz lag bei 12,8 Mrd CHF, für den Bruttogewinn bei 4,56 Mrd, für den EBIT bei 628 Mio und für den Reingewinn bei 494 Mio CHF.

"Wir konnten im dritten Quartal die Ergebnisse weiter steigern, dies vor allem in den Bereichen See- und Luftfracht", wird CEO Detlef Trefzger in der Mitteilung zitiert. "Die Entwicklung im Landverkehr ist stabil und die Optimierung einiger Kontraktlogistikgeschäfte verläuft nach Plan."

Für das Gesamtjahr 2015 stellt Kühne+Nagel eine EBIT-Marge (gemessen am Nettoumsatz) von mindestens 5% in Aussicht. Bislang hatte die Konzernleitung die im ersten Halbjahr 2015 erreichte EBIT-Marge von 5,0% als Ziel formuliert. In den ersten neun Monaten stieg die Quote auf 5,2%.

(AWP)

 

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12.10.2015 15:10
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Ausblick Kühne+Nagel: 9-Monatsgewinn von durchschnittlich 494 Mio CHF erwartet

12.10.2015 14:00

Zürich (awp) - Das Logistikunternehmen Kühne + Nagel (K+N) publiziert am Dienstag, 13. Oktober die Zahlen zu den ersten neun Monaten bzw. zum dritten Quartal 2015. Analysten haben dazu folgende Prognosen:

9M 2015
In Mio CHF         AWP-Konsens     9M 2014  
Nettoumsatz          12'819         13'004        
Bruttogewinn          4'563          4'699        
EBITDA                  760            743        
EBIT                    628            607        
Reingewinn n.Mind.      494            470        

FOKUS: Analysten rechnen für Kühne+Nagel mit einem profitablen Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2015. Beim Umsatz dürfte sich dagegen die rückläufige Entwicklung aus dem ersten Halbjahr fortgesetzt haben. Es gebe keine Anzeichen, dass sich der Welthandel belebt hätte, heisst es beispielsweise bei der Zürcher Kantonalbank.

Bei den Containervolumen im Bereich Seefracht, wo Kühne+Nagel Marktführer ist, rechnen Analysten nach zwei schwachen Quartalen (Q1: -0,7%; Q2: -2,8%) für das dritte Quartal allerdings mit einem Wachstum. Der Rückstand gegenüber dem Neun-Monats-Resultat des Vorjahres dürfte damit gleichwohl nicht aufzuholen sein.

Grund für den Volumenrückgang sind neben den bestehenden Überkapazitäten vor allem die sinkenden Exporte Chinas, die eine schwache Entwicklung bei den Asien-Europa-Verkehren nach sich ziehen. Auch ist Kühne+Nagel bei den Aufträgen wählerischer als auch schon. Dies macht das Geschäft aber auch profitabler: Im Halbjahr lag der Bruttogewinn pro Container um 4,4% über dem Vorjahreswert und die Konversionsmarge, die in der Branche als massgebende Profitabilitätskennzahl gilt und das Verhältnis von EBIT zu Bruttogewinn ausdrückt, kam mit 30,8% über der Zielvorgabe zu liegen.

Im Luftfrachtverkehr dürfte es in puncto Volumen weiterhin rund gelaufen sein, wenn auch die Dynamik ein wenig nachgelassen haben dürfte. Die Abschwächung bei der Seefracht dürfte damit aber nicht auszugleichen sein. Die Konversionsmarge kletterte im ersten Halbjahr auf 30,6% und kam damit deutlich über dem Ziel von 25% zu liegen. Der operative Hebel bei Kühne+Nagel dürfte weiter intakt sein, lautet das Votum der Analysten.

Neben dem operativen Resultat werden die Investoren das Augenmerk aber auch darauf richten, wie die Herausforderungen an der Währungsfront gemeistert wurden. Im ersten Halbjahr hatte ein negativer Währungseffekt von 7,3% zu Buche geschlagen. Vor allem mit dem Geschäftsbereich Kontraktlogistik ist Kühne+Nagel auf europäische Kunden ausgerichtet. Der starke Schweizer Franken dürft hier die Umsatz- und Bruttogewinnentwicklung bislang überproportional ausgebremst und zusätzlich dürfte die Saisonalität hier wie im vierten Geschäftsbereich Landverkehr das Geschäft im dritten Jahresviertel gebremst haben.

Als weitere Herausforderung gelten die volatilen Frachtraten der Reeder. Denn Ratenerhöhungen können von den Transporteuren nur mit einer gewissen Verzögerung an die Kunden weitergereicht werden.

ZIELE: Kühne+Nagel hat bei der Zahlenvorlage zum ersten Halbjahr 2015 mit einer Tradition gebrochen: Es wurde keine Prognose für das Marktwachstum sowie für die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche gegeben. Finanzchef Markus Blanka-Graff begründet dies gegenüber AWP mit den sich sehr unsicher zeigenden Märkte. Dies mache zuverlässige Prognosen kaum möglich. Daher habe man sich entschieden, auf einen Volumenausblick ganz zu verzichten.

Die im ersten Halbjahr 2015 erstmals erreichte EBIT-Marge von 5,0% dürfte laut Blank-Graff für das Gesamtjahr zu halten sei.

PRO MEMORIA: Im ersten Halbjahr hatte Kühne+Nagel einen um 3,2% tieferen Nettoumsatz von 8,23 Mrd CHF ausgewiesen. Der um die volatilen Frachtraten bereinigte Bruttogewinn kam mit 3,02 Mrd CHF um 2,9% unter dem Vorjahreswert zu liegen. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT legte hingegen um 3,5% auf 410 Mio CHF zu und der den Aktionären anrechenbare Reingewinn um 5,2% auf 325 Mio.

AKTIENKURS: Die Kühne+Nagel-Aktien haben sich seit Jahresbeginn schwach entwickelt und bleiben mit -6,4% (Stand Donnerstagabend) klar hinter dem Gesamtmarkt zurück.

Homepage: www.kuehne-nagel.com

yl/jl/cp

(AWP)

 

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14.07.2015 08:21
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Kühne+Nagel im ersten Halbjahr bei rückläufigem Umsatz deutlich profitabler

14.07.2015 07:59
 

(Mit Angaben zur Entwicklung der Geschäftsbereiche ergänzt)

Schindellegi (awp) - Der Frachtspediteur Kühne+Nagel hat im ersten Halbjahr 2015 bei einem rückläufigen Ertrag die Profitabilität verbessert. Der Nettoumsatz ging von Januar bis Juni verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 3,2% auf 8,23 Mrd CHF zurück und der um die volatilen Frachtraten bereinigte Bruttogewinn um 2,9% auf 3,02 Mrd.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT hingegen kam mit 410 Mio CHF um 3,5% über dem Vorjahresniveau zu liegen und der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg um 5,2% auf 325 Mio CHF, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Es habe ein negativer Währungseinfluss von 7,3% zu Buche geschlagen. "Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2015 ist angesichts des anspruchsvollen Markt- und Währungsumfeldes sehr erfreulich", wird CEO Detlef Trefzger zitiert.

Mit den Zahlen hat der Konzern die Analystenerwartungen beim Bruttogewinn verfehlt, beim EBIT und Reingewinn aber übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Bruttogewinn bei 3,08 Mrd, für den EBIT bei 397 Mio und für den Reingewinn bei 317 Mio.

CONTAINERVOLUMEN IN SEEFRACHT RÜCKLÄUFIG - LUFTFRACHT HAT ZUGELEGT

Im Seefrachtgeschäft habe man sowohl bei den USA-Importverkehren wie auch im weltweiten Sammelladungsgeschäft Marktanteile gewonnen. Das Containervolumen sei jedoch aufgrund der Konzentration auf profitablere Geschäfte und der anhaltenden Marktschwäche der Asien-Europa-Verkehre um 1,8% zurückgegangen. Allerdings stieg die Rentabilität in diesem Geschäftsbereich deutlich: Der Bruttogewinn pro Container legte um 4,4% auf 356 CHF und das Verhältnis von EBIT zu Bruttogewinn auf 30,8% von 29,1%.

Im Luftfrachtverkehr stieg die beförderte Tonnage um 5,2%. Damit sei man schneller als der Markt gewachsen, heisst es. "Erhebliche" Mengenzuwächse seien bei den Exporten aus Europa, Nordamerika und Asien realisiert worden. Der Bruttogewinn pro Tonne ging aber um 3,6% auf rund 730 CHF zurück, das Verhältnis von EBIT zu Bruttogewinn wiederum verbesserte sich auf 30,6% von 27,8%.

Im Geschäftsbereich Landverkehr ging der Nettoumsatz wie bereits im ersten Quartal deutlich zurück (-17%), da ein Projektgeschäft aufgegeben wurde und geringere Frachtraten infolge tiefer Dieselpreise verzeichnet wurden. Beim Bruttogewinn resultiert noch ein Minus von -12% und der EBIT ging in etwa gleicher Grössenordnung auf 14 Mio CHF zurück.

In der Kontraktlogistik hätten Volumenrückgänge bei Bestandskunden in Westeuropa und die Restrukturierung von Kundengeschäften in Grossbritannien das Ergebnis belastet, wie es heisst. Zudem habe der Schweizer Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional beeinflusst im Vergleich zu anderen Geschäftssparten. Der EBIT verringerte sich um ein Fünftel auf 56 Mio CHF gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs.

Für die weitere Entwicklung von Kühne+Nagel zeigt sich Verwaltungsratspräsident Karl Gernandt in der Mitteilung zuversichtlich, "wenngleich das makroökonomische Umfeld unverändert grosse Aufmerksamkeit verdient."

cp/cf

(AWP)

 

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13.07.2015 16:13
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Ausblick Kühne+Nagel: Halbjahresgewinn von im Schnitt 317 Mio CHF erwartet

13.07.2015 13:57

Zürich (awp) - Das Transport- und Logistikunternehmen Kühne+Nagel veröffentlicht am Dienstag 14. Juli die Zahlen zum ersten Halbjahr 2015. Zehn Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen:

H1 15E
In Mio CHF      AWP-Konsens     H1 14A 
Bruttogewinn      3'078         3'107      
EBITDA              487           487       
EBIT                397           396           
Reingewinn*         317           309       

*nach Minderheiten  

FOKUS: Analysten erwarten von Kühne+Nagel ein gehaltenes Halbjahresresultat. Die Volumenschwäche bei den Asien-Europa-Verkehren aus dem ersten Quartal im wichtigsten Geschäftsbereich Seefracht dürfte im zweiten Quartal kaum aufgeholt worden sein, auch deshalb, weil die Branche weiterhin mit Überkapazitäten kämpft. Kühne+Nagel will sich diesem Preiskampf aber nicht aussetzen und konzentriert sich auf profitables Geschäft. Dies wiederum sollte zu einer Verbesserung der Rentabilität führen, was in einem höherem Bruttogewinn pro Container seinen Niederschlag finden dürfte.

Im margenstarken Bereich Luftfracht sollte es dagegen unverändert rund gelaufen sein. Hier erwarten die Analysten im Durchschnitt ein solides Tonnagewachstum leicht über dem Gesamtmarkt und - nach einem starken ersten Quartal - eine Margenverbesserung.

Neben dem operativen Resultat werden die Investoren das Augenmerk aber auch darauf richten, wie Kühne+Nagel die Herausforderungen an der Währungsfront meistern kann. Im ersten Quartal hatte ein negativer Währungseffekt von 7 bis 7,5% auf dem Zahlenkranz gelastet. Vor allem im Geschäftsbereich Kontraktlogistik hatte der starke Schweizer Franken die Umsatz- und Bruttogewinnentwicklung überproportional ausgebremst. Als weitere Herausforderung gelten die volatilen Frachtraten der Reeder. Denn Ratenerhöhungen können von den Transporteuren nur mit einer gewissen Verzögerung an die Kunden weitergereicht werden.

ZIELE: Kühne+Nagel erwartet für das Gesamtjahr 2015 ein weiter herausforderndes Marktumfeld. Bislang zeigte man sich aber zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen fortsetzt. Konkret rechnet das Management für den Bereich Seefracht, mit dem Markt zu wachsen. Hierfür wird eine Rate von 3 bis 4% veranschlagt. Im Bereich Luftfracht strebt man das Anderthalbfache des geschätzten Marktwachstums von 4 bis 5% an. Im Bereich Landverkehr wiederum gilt das prognostizierte Marktwachstum von 2 bis 3% als Zielgrösse. In der Kontraktlogistik wird ein Marktwachstum von 3 bis 4% in Aussicht gestellt, wobei Kühne+Nagel doppelt so schnell wachsen will.

PRO MEMORIA: Im Juni hatte Kühne+Nagel einen Zukauf in den USA im Bereich Landverkehr vermeldet. Zu einem nicht genannten Preis wird das Unternehmen ReTrans mit einem Umsatz von 500 Mio USD erworben. Die Wettbewerbsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. In Analystenkreisen wurden die Neuigkeiten als nicht sonderlich spektakulär eingestuft, auf Stufe EBITDA aber mit einer Steigerung von rund 2% gerechnet.

AKTIENKURS: Die zyklischen Kühne+Nagel-Aktien hielten sich in den vergangenen Tagen im Zuge der Unsicherheiten an den Finanzmärkten im Rahmen des Gesamtmarktes SPI. Seit Jahresbeginn blieben sie mit einem Minus von rund 6% (Stand Montagmittag) allerdings klar hinter dem SPI mit +5% zurück.

Homepage: www.kuehne-nagel.com

hr/cp/yl

(AWP)

 

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26.06.2015 09:03
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Da waren in diesem Monat doch sehr viele Insider-Käufe dabei. Für über 7.5Mio Management Transaktionen! Das ist doch nicht erlaubt...

26.06.2015 08:29
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Kühne+Nagel übernimmt US-Firma
 

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel übernimmt das US-amerikanische Unternehmen Retrans.

Retrans ist gemäss K+N spezialisiert auf sogenannte intermodale Transporte. Bei intermodalen Transporten werden die Container oder andere Transportbehälter mit unterschiedlichen Verkehrsträgern - etwa Lastwagen und Eisenbahn - befördert und unterwegs umgeladen. Daneben bietet Retrans aber auch klassische Lastwagentransporte an.

Das Unternehmen mit Sitz in Memphis wurde den Angaben zufolge 2002 gegründet und zählt mehr als 300 Mitarbeiter. Es kommt auf einen jährlichen Umsatz von über 500 Millionen Dollar. Den Kaufpreis teilte K+N im Communiqué vom Donnerstagabend nicht mit.

(SDA)

 

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14.04.2015 08:18
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Kühne+Nagel steigert Gewinn.
 

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel hat im ersten Quartal 2015 etwas weniger umgesetzt als in der Vorjahresperiode, den Reingewinn aber gesteigert.

So ging im Zeitraum von Januar bis März der Nettoumsatz um 0,8% auf 4,10 Mrd CHF zurück und der für ein Logistikunternehmen aussagekräftige Bruttogewinn sank um 2,3% auf 1,50 Mrd. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT kam mit 190 Mio CHF auf Vorjahresniveau zu liegen bei einer Nettomarge von 4,6%.

Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn stieg dagegen um 3,4% auf 152,0 Mio. Die Verbesserung des Reingewinns sei trotz der veränderten Währungsrelation zwischen Schweizer Franken und Euro erreicht worden, die sich gegenüber dem Vorjahr um 7% negativ auf das Ergebnis ausgewirkt habe, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Mit den Zahlen hat der Konzern die Analystenerwartungen beim EBIT knapp verfehlt, beim Brutto- und Reingewinn unterdessen getroffen. Der AWP-Konsens lag für den Bruttogewinn bei 1,47 Mrd, für den EBIT bei 196 Mio und für den Reingewinn bei 152 Mio.

"Unsere Ergebnisentwicklung ist bemerkenswert gut, bedenkt man die verringerten Warenströme nach Europa infolge der Euroschwäche", wird CEO Detlef Trefzger in der Mitteilung zitiert.

Kühne+Nagel hat die Prognose für das Wachstum im umsatzstärksten Bereich Seefracht gesenkt. Neu wird mit einem geringeren Marktwachstum von 3 bis 4% (bislang 4-5%) gerechnet. Kühne+Nagel erwartet auch nur noch, mit dem Markt zu wachsen, zuletzt hatte der Konzern noch das anderthalbfache des Wachstums angestrebt. Die Prognosen für die Luftfracht, Landverkehr und die Kontraktlogistik wurden unterdessen bestätigt.

(AWP)

 

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13.04.2015 21:29
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SMI

Kühne&Nagel ist ein heißer Kandidat für den Aufstieg vom SMIM in den SMI, nachdem Sika durch die Turbulenzen mit Saint-Gobain diese Rolle verloren hat. Transocean wird mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem SMI verdrängt.

13.04.2015 15:25
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Ausblick Kühne+Nagel: Reingewinn von durchschnittlich 152 Mio CHF erwartet

13.04.2015 13:47

(Ergänzt um die Schätzungen der Bank am Bellevue)

Zürich (awp) - Das Logistik- und Gütertransportunternehmen Kühne+Nagel (K+N) veröffentlicht am Dienstag, 14. April, die Zahlen zum ersten Quartal 2015. Sechs Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen:

Q1 15E
In Mio CHF     AWP-Konsens        Q1 14   
Bruttogewinn      1'469           1'532      
EBIT                196             190   
Reingewinn          152             147       

FOKUS: Die Analysten rechnen bei Kühne+Nagel mit einer Verschiebung des Fokus vom Wachstum hin zur Profitabilität. Das Marktwachstum im Bereich Seefracht dürfte sich in Asien im letzten Monat des Quartals abgeschwächt haben. Aufgrund der Währungsbewegungen dürfte sich ein negativer Effekt ergeben haben, der vom starken Dollar teilweise kompensiert wird.

ZIELE: Für 2015 erwartet das Unternehmen ein weiter herausforderndes Marktumfeld. Man sei aber zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen im Jubiläumsjahr fortsetzt, hiess es bei der Bilanzvorlage Ende Februar.

Auch im laufenden Geschäftsjahr will der Konzern schneller als der Gesamtmarkt wachsen. Gemessen an den beförderten Volumen dürfte der Markt in der Seefracht und Luftfracht um jeweils 4 bis 5% wachsen, so die Erwartung. In beiden Bereichen will das Unternehmen das Anderthalbfache des Marktwachstums erreichen. In der Kontraktlogistik wird ein Marktwachstum von 2 bis 3% in Aussicht gestellt, wobei K+N doppelt so schnell wachsen will. Im Bereich Landverkehr will man mit dem Markt zulegen, dessen Wachstum auf 2 bis 3% beziffert wird.

PRO MEMORIA: Das abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 hatte K+N mit einem Umsatzwachstum von 1,7% auf 21,3 Mrd CHF und einem Gewinnwachstum von 6,0% auf 633 Mio abgeschlossen. In der Luftfracht wurde erneut eine überdurchschnittliche Performance erreicht. In der Seefracht wurden trotz hoher Ratenvolatilität und negativer Währungseffekte die Margen bei gesundem Wachstum stabil gehalten und der Landverkehr erreichte den Turnaround.

AKTIENKURS: Die Aktien von K+N haben in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt. Dabei hatte auch hier die SNB-Entscheidung Mitte Januar für einen deutlichen Kursrückgang von 135 CHF auf rund 118 CHF geführt. Die Erholung folgte rasch und nun wurde letzte Woche wieder bei 148,70 CHF ein Allzeithoch markiert. Aktuell liegen die Titel bei 145 CHF.

Homepage: www.kuehne-nagel.com

yl/jl/ab/cp

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24.02.2015 13:21
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Ausblick Kühne+Nagel: EBIT von 825 Mio CHF erwartet

24.02.2015 12:08



Zürich (awp) - Das Transport- und Logistikunternehmen Kühne + Nagel (K+N) publiziert am Mittwoch, 25. Februar, die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014. Insgesamt zwölf Analysten geben folgende Prognosen ab:

2014E
In Mio CHF     AWP-Konsens      2013A   
Bruttoumsatz     21'297        20'929       
Bruttogewinn      6'344         6'257        
EBITDA            1'014           962       
EBIT                825           761      
Reingewinn*         645           597      

*nach Minderheiten

FOKUS: Analysten erwarten vom Logistikdienstleister im Geschäftsjahr 2014 bei leicht einem leicht höheren Nettoumsatz eine leichte Steigerung des Bruttogewinns. Positiv sollten sich laut den Schätzungen auch die Gewinnmargen entwickelt haben, womit das Mittelfristziel (siehe "Ziele") ein wenig näher rückt. Zudem rechnen Experten für 2014 zum 125-Jahr-Jubiläum mit einer neuerlichen Sonderdividende im Bereich 2,00-2,50 CHF je Titel. Das Potenzial für weitere positive Überraschungen wird unterdessen als klein eingestuft.

Denn das Marktumfeld für Logistikdienstleister dürfte sich mit Blick auf die lahmende Weltwirtschaft kaum aufgehellt haben. Als Herausforderung für Kühne+Nagel gelten zudem die negativen Währungseffekt und die volatilen Frachtraten der Reeder. Denn Ratenerhöhungen können von den Transporteure nur mit einer gewissen Verzögerung an die Kunden weitergereicht werden.

Daher sind den Experten jegliche Aussagen zur jüngsten Entwicklung der See- und Luftfrachtvolumen willkommen. Gespannt ist man auch auf Aussagen zu den Frachtraten der Carrier. Ebenfalls erwartet werden Aussagen zur Auswirkung der Frankenaufwertung auf die Gewinnzahlen des Unternehmens.

ZIELE: Kühne+Nagel stellte für das Gesamtjahr in der Luftfracht ein Marktwachstum - gemessen an den beförderten Volumen - von 2 bis 4% und in der Seefracht von 4 bis 5% in Aussicht. Das Management strebt in beiden Geschäftsbereichen das Anderthalbfache des Marktwachstums an. Im Bereich Landverkehr rechnet die Gruppe mit einem Marktwachstum von 1 bis 3%. Dort soll der Nettoumsatz in etwa im Rahmen des Marktes ansteigen. In der Kontraktlogistik schliesslich will man doppelt so schnell wie der Markt wachsen, bei welchem ein Plus von 2 bis 3% erwartet wird.

Letzten Herbst hat Kühne+Nagel zudem mit einer alten Tradition gebrochen und ein Gewinnziel ausgegeben. Mittelfristig hat sich das Unternehmen eine EBIT-Marge von 5% auf die Fahnen geschrieben. 2013 lag besagte Marge bei 4,43% und im ersten Halbjahr 2014 bei 4,65%. CEO Detlef Trefzger fügte am Capital Markets Day jedoch gleich an: "Wir werden die 5% in 2015 noch nicht erreichen, denn es liegt noch viel Arbeit vor uns."

PRO MEMORIA: In den ersten neun Monaten legte der Nettoumsatz um 1,0% auf 13,00 Mrd CHF zu, während der aussagekräftigere Bruttogewinn um 0,3% auf 4,70 Mrd anzog. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA stieg um 4,6% auf 743 Mio und der EBIT um 8,2% auf 607 Mio CHF. Der Reingewinn nahm um 8,6% auf 480 Mio zu, davon entfielen 470 Mio auf die Aktionäre der Gesellschaft.

AKTIENKURS: Die Aktie von Kühne+Nagel wurden vom "Frankenschock" zusammen mit dem Gesamtmarkt deutlich nach unten gerissen, holten mittlerweile aber einen grossen Teil der Verluste auf. Seit Jahresbeginn resultiert noch ein Minus von 0,6% (Gesamtmarkt SPI -0,7%) und im Vergleich zum Niveau vor der Aufgabe des Mindestkurses etwas über -2%. In 2014 hatte die Aktie um rund 16% zugelegt und sich damit besser als der Gesamtmarkt entwickelt.

Homepage: www.kuehne-nagel.com

jl/cp/ra

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13.10.2014 08:30
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Kühne+Nagel wird Markterwartungen gerecht
 

Der Logistikdienstleister Kühne+Nagel ist in den ersten neun Monaten 2014 profitabel gewachsen. Das Unternehmen bestätigt zudem seine Wachstumsziele für das laufende Jahr.

In der Summe ist von Januar bis September der Nettoumsatz um 1,0 Prozent auf 13,00 Milliarden CHF gestiegen, während der aussagekräftigere Bruttogewinn um 0,3 Prozent auf 4,70 Milliarden anzog.

Wie Kühne+Nagel (K+N) am Montag mitteilt, stiegen derweil der operative Gewinn auf Stufe EBITDA um 4,6 Prozent auf 743 Millionen und der EBIT um 8,2 Prozent auf 607 Millionen CHF. Der Reingewinn nahm um 8,6 Prozent auf 480 Millionen zu, davon entfielen 470 Millionen auf die Aktionäre der Gesellschaft.

Damit hat Kühne+Nagel die Analystenerwartungen erfüllt. Der Durchschnitt der Schätzungen (AWP-Konsens) für den Bruttogewinn lag bei 4,69 Milliarden, für den EBITDA bei 743 Millionen, für den EBIT bei 605 Millionen und für den Reingewinn bei 475 Millionen CHF.

Wie K+N weiter mitteilt, wird Gianfranco Sgro ab 1. Februar 2015 der Geschäftseinheit Kontraktlogistik vorstehen und zum gleichen Zeitpunkt in die Geschäftsleitung berufen. Bis zum Eintritt von Sgro, der heute bei einem "namhaften" Automobilzulieferer arbeite, werde weiterhin CEO Detlef Trefzger die Kontraktlogistik leiten, heisst es weiter.

Wachstumsziele bestätigt

Kühne+Nagel bestätigt zudem seine Wachstumsziele für das laufende Jahr. Gemessen an den beförderten Volumen, rechnet K+N in der Luftfracht mit einem Marktwachstum von 2 bis 4 Prozent und in der Seefracht mit einem von 4 bis 5 Prozent. K+N strebt in beiden Geschäftsbereichen weiterhin das Anderthalbfache des Marktwachtsums an.

Im Bereich Landverkehr rechnet die Gruppe ebenfalls unverändert mit einem Marktwachstum von 1 bis 3 Prozent. Dort soll der Nettoumsatz der Gruppe in etwa im Rahmen des Marktes ansteigen. In der Kontraktlogistik schliesslich will man weiterhin doppelt so schnell wie der Markt wachsen, bei welchem unverändert ein Plus von 2 bis 3 Prozent erwartet wird.

(AWP)

 

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03.03.2014 08:36
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Kühne+Nagel erfüllt Erwartungen teilweise
 

Der Logistikdienstleister Kühne +Nagel erfüllte die Marktprognosen zwar beim Reingewinn. Doch beim Umsatz und Bruttogewinn hatte der Markt mehr erwartet. Die Dividende wird erhöht.

Der Umsatzerlös nahm leicht auf 20,92 Milliarden Franken nach 20,75 Milliarden im Vorjahr zu, der für ein Logistikunternehmen aussagekräftigere Bruttogewinn stieg um 2,7 Prozent auf 6,26 Milliarden, wie Kühne+Nagel (K+N) am Montag mitteilte.

Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA kletterte um 4,6 Prozent auf 962 Millionen Franken in die Höhe und der EBIT verzeichnete ein Plus von 9 Prozent auf 761 Millionen. Der den Aktionären anrechenbare Reingewinn erhöhte sich auf 597 Millionen nach zuvor 484 Millionen, jener inklusive Minderheiten lag bei 607 (VJ 492) Millionen.

Im Jahr 2012 war das Ergebnis allerdings durch eine Kartellbusse der Europäischen Union in der Höhe von umgerechnet 65 Millionen Franken belastet gewesen.

Deutlich mehr Dividende

Mit den wichtigsten Kennzahlen hat K+N die Erwartungen der Analysten mit dem Gewinn getroffen, der Bruttogewinn und der Umsatz verfehlten derweil die Vorgaben. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) wurde ein Bruttoumsatz von 21,27 Milliarden Franken, ein Bruttogewinn von 6,30 Milliarden, ein EBITDA von 970 Millionen sowie ein Reingewinn nach Abzug der Minderheiten von 598 Millionen erwartet.

Der Generalversammlung schlägt Kühne + Nagel die Ausschüttung einer Dividende von Total 5,85 Franken je Aktie vor, im Vorjahr waren 3,50 Franken zur Auszahlung gekommen. Die Dividende setzt sich aus einer ordentlichen Ausschüttung von 3,85 Franken und einer Sonderdividende von 2,00 Franken zusammen.

K+N habe im vergangenen Jahr mit organisatorischen Anpassungen, Verbesserungen in der Kostenstruktur und einem klaren Fokus auf die Margen profitables Wachstum erzielt, lässt sich der neue CEO Detlef Trefzger in der Mitteilung zitieren.

Laut VR-Präsident Karl Gernandt strebt die Gruppe im laufenden Jahr mit dem neuen Management Team, im Sommer wird auch Finanzchef Gerard van Kesteren sein Amt an Markus Blanka übergeben, weiteres qualitatives Wachstum an. Van Kesteren wurde zusammen mit Martin Wittig für die Wahl in den VR vorgeschlagen.

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