LafargeHolcim

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04.04.2007 10:29
#1
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LafargeHolcim

Mal wieder News zu Holcim, da hört man ja sonst nicht viel:

Holcim - Indien streicht Importzölle auf Zement. Holcim lokal stark engagiert plus grosser Importeur. Direkter Einfluss neutral, für Holcim positive Verstärkung der Marktposition.

Quelle: Cash-Guru

Im Chart sehe ich Holcim aus einem Dreieck nach oben ausbrechen, wahrscheinlich sehen das andere auch, denn seit ein paar Tagen ist die Zahl der Käufer deutlich höher als die der Verkäufer.

Dazu kommen die positiven Zahlen von gestern aus dem Häuserverkauf, somit sollte es doch bald wieder aufwärts gehen, ich bin zuversichtlich.

Gruss

fritz

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1221405 - LafargeHolcim
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21.09.2016 08:28
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LafargeHolcim kooperiert mit xTreeE im Bereich 3D-Druck
20.09.2016 19:05

Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim will sich mit Baulösungen auf dem 3D-Druckmarkt positionieren und ist eine Kooperation mit dem französischen Startup xTreeE eingegangen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sei es erstmals in Europa gelungen, ein tragendes Betonelement im 3D-Druckverfahren für kommerzielle Zwecke herzustellen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstagabend.

xTreeE sei auf grossformatige 3D-Drucklösungen spezialisiert. Die Verwendung von 3D-Druckstrukturen stehe für eine digitale Revolution in der Baustoffindustrie, die es erlaubt, komplexe geometrische Strukturen kostengünstiger und schneller zu produzieren als mit herkömmlichen Technologien, heisst es.

LafargeHolcim habe drei potenzielle Märkte für Lösungen dieser Art identifiziert: qualitativ hochstehende Architekturprojekte, erschwingliche Wohnbauten sowie den robotergestützten Bau von Fertigteilelementen.

ys/hr

(AWP)

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19.09.2016 08:27
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LafargeHolcim-Fusion kommt nur langsam voran

Für Beat Hess, Verwaltungsratspräsident des Zementkonzerns LafargeHolcim, ist die Fusion der beiden Zementriesen bisher zu langsam abgelaufen. Hess spricht sich auch für einen neuen Firmennamen aus.

"Wir haben viel Zeit verloren und nicht von Anfang an grösstes Gewicht auf eine schnelle Integration gelegt", erklärte Hess in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Bei ABB, wo er die Fusion als Chefjurist begleitet habe, sei dies anders gewesen.

"Wir haben lange gebraucht, bis wir uns auf Verwaltungsrats- und Konzernleitungsebene zusammengerauft haben", sagte der seit Mai als Verwaltungsratspräsident amtierende Hess. Hess spricht von einem gegenseitigen Abtasten und einem Gewöhnen an die jeweils andere Kultur.

Vor wenigen Tagen gab der Konzern den Abbau von 250 Stellen weltweit in der Verwaltung bekannt. Laut Hess sind daher grössere Abbaumassnahmen auf Konzernebene momentan nicht mehr nötig. In grossen Märkten, wo sowohl Lafarge wie Holcim präsent seien, gebe es aber Doppelspurigkeiten und müssten die Strukturen noch angepasst werden.

Der Zementkonzern ist derzeit in neunzig Ländern tätig. Künftig wird er aber in weniger Ländern präsent sein. "Wir sind daran, uns all jene Länder anzuschauen, wo wir unbefriedigende Ergebnisse haben", so Hess. Das Ziel sei es, in absehbarer Zeit wieder die Kapitalkosten zu verdienen. Laut Hess dürfte dies bis Ende 2018 zu schaffen sein.

Neuer Name, neue Identifikation

Der Verwaltungsratspräsident kennt nach eigenen Angaben die Gesamtkosten im Konzern, verfügt aber nicht über genaue Informationen, was einzelne Funktionen kosten. "Wir wissen zum Beispiel nicht genau, wie viel uns der Personalbereich weltweit kostet", sagte Hess. Künftig solle aber nicht mehr jedes Land für sich entscheiden, wie es sich lokal finanziere. Das müsse zentral vom Finanzchef gesteuert werden.

Die Fusion hat sich laut Hess auf jeden Fall gelohnt. "Die beiden grössten, schärfsten Konkurrenten konnten sich zusammenschliessen und haben damit in vielen Märkten eine starke Marktstellung bekommen", stellte Hess fest. Das werde es in den kommenden Jahren ermöglichen, "schöne Erträge" zu erarbeiten.

Hess propagiert eine Namensänderung. Konkrete Vorschläge lägen auf dem Tisch. Ein neuer Name sei wichtig, damit sich die Belegschaft mit dem neuen Unternehmen identifizieren könne. Der Aufbau einer neuen Marke koste aber sehr viel Geld. "Wir reden da nicht von ein paar Millionen, wir reden von Hunderten Millionen", sagte Hess.

(AWP)

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05.08.2016 08:33
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LafargeHolcim überrascht beim Betriebsgewinn

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im zweiten Quartal 2016 einen geringeren Umsatz erzielt, auf bereinigter Basis aber die EBITDA-Marge gesteigert.

Der Umsatz sank auf 7,28 Mrd CHF, das sind 6,7% weniger als die pro forma Vergleichszahlen der Vorjahresperiode. Auf vergleichbarer Basis (like for like) wurde hingegen ein geringeres Minus von 2,1% ausgewiesen.

Der um die Merger- und Einmalkosten adjustierte betriebliche EBITDA stieg um 2,6% (vergl. +6,0%) auf 1,70 Mrd CHF und die entsprechende Marge auf 23,4% von 21,3% im Vorjahreszeitraum, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilt. Der Konzerngewinn beträgt im ersten Halbjahr 452 Mio CHF von pro forma 134 Mio im Vorjahreszeitraum.

Der freie Geldfluss aus Geschäftstätigkeit im Quartal beträgt 525 Mio CHF verglichen mit 655 Mio im Vorjahresquartal.

Verkaufsvolumen beim Zement negativ

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz verfehlt, beim EBITDA jedoch übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 7,62 Mrd CHF und für den bereinigten operativen EBITDA bei 1,62 Mrd.

Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war beim Zement negativ. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz sank um 7,8% auf 62,8 Mio Tonnen (vergl. -3,0%). Die Zuschlagstofflieferungen wuchsen hingegen um 1,8% auf 78,6 Mio Tonnen (vergl. +3,0%), während die Transportbetonvolumen um 0,3% auf 14,9 Mio Kubikmeter (vergl. +0,3%) ebenfalls leicht anstiegen.

Bei der Nettoverschuldung hat das Unternehmen sein Ziel einer Reduktion bis Ende 2016 auf 13 Mrd bekräftigt, wobei die Effekte des Veräusserungsprogramms enthalten sind. Das Devestitionsziel von 3,5 Mrd CHF für das Gesamtjahr sei durch die jüngsten Veräusserungen in Indien, Sri Lanka, China und Vietnam in wenig mehr als sieben Monaten übertroffen worden, heisst es weiter.

Die Synergien aus der Fusion werden im zweiten Quartal auf 170 (Q1 104) Mio CHF beziffert, und im ersten Halbjahr auf 273 Mio. Das zeige, dass man auf Kurs sei, um das Ziel von CHF 450 Mio an Synergien für das gesamte Jahr zu übertreffen.

Der Konzern hat seine Markterwartungen für das Jahr 2016 etwas gesenkt. Neu wird mit einer Nachfragesteigerung von 1-3% gerechnet, verglichen mit 2-4% zuvor. Der konjunkturelle Gegenwind in einigen aufstrebenden Märkten werde dabei anhalten.

Zwei neue Chefs

Weiter kommt es in der Konzernleitung des Baustoffkonzerns zu personellen Veränderungen. So haben sich Alain Bourguignon und Ian Thackwray entschieden, neue Herausforderungen ausserhalb des Konzerns wahrzunehmen. Mit Wirkung ab 5. August neu zur Konzernleitung stossen dafür die LafargeHolcim-Manager Martin Kriegner und Oliver Osswald.

Zudem teilt das Unternehmen mit, dass Pascal Casanova, aktuell verantwortlich für die Region Lateinamerika, neu die Verantwortung für Nordamerika einschliesslich Mexiko übernimmt. Roland Köhler, derzeit für die Region Europa verantwortlich, wird zusätzlich für Australien, Neuseeland und Trading zuständig sein.

Das neue Konzernleitungsmitglied Martin Kriegner, aktuell verantwortlich für Indien, wird zusätzlich für Südostasien zuständig sein. Oliver Osswald, aktuell verantwortlich für Argentinien, wird die Verantwortung für Zentral- und Südamerika übernehmen.

(AWP)

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21.07.2016 13:12
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LafargeHolcim erhält grünes Licht für Restrukturierung in Indien
21.07.2016 10:32

(Meldung um Analystenkommentar und Aktienkurs ergänzt)

Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat für die seit drei Jahren geplante Restrukturierung der ehemaligen Holcim-Töchter Ambuja und ACC grünes Licht erhalten. Das indische Cabinet Committee on Economic Affairs hat die Genehmigung für die Transaktion erteilt. Damit ist die letzte Hürde für den Abschluss aus dem Weg geräumt.

Im Zuge der internen Reorganisation erhöht LafargeHolcim seine Beteiligung an Ambuja auf 61,14% und Ambuja übernimmt im Gegenzug eine Beteiligung von 50,05% an ACC Limited, wie der Konzern am Donnerstag mitteilt. Die Transaktion wird mittels einer Fusion der Holcim India Private Ltd. (HIPL) mit Ambuja vollzogen. In zwei Tranchen übernimmt Ambuja vorerst 24% von HIPL zum Bar-Preis von 35'000 Mio INR. Im Anschluss sollen die Aktien von HIPL und Ambuja fusioniert werden. Im Rahmen der Fusion erhält Holcim 584 Mio neue Aktien von Ambuja, was einer Beteiligungserhöhung von derzeit 50,28% auf 61,14% entspricht, heisst es weiter.

Die Transaktion habe bereits zuvor von allen Anspruchsgruppen einschliesslich der unabhängigen Verwaltungsratsmitglieder, der Minderheitsaktionäre, des Securities and Exchange Board of India, der Börse sowie der zuständigen Gerichte in Indien Zustimmung erhalten. LafargeHolcim erwartet nun die offizielle Kommunikation vom Foreign Investment Promotion Board (FIPB), um die Transaktion abzuschliessen. Den Plan der Restrukturierung der indischen Beteiligungen hatte die ehemalige Holcim bereits im Juli 2013 präsentiert.

SYNERGIEN UND BARMITTEL FREISETZEN

Die Analysten werten den Abschluss positiv, auch wenn das Indien-Geschäft bei LafargeHolcim (geschätzt 8%) nicht den Stellenwert hat, wie bei der früheren Holcim (bis zu 20%). Der Schritt soll laut früheren Angaben zudem Synergien von bis zu 130 Mio CHF erzielen und Barmittel von 500 Mio freisetzen. Eine stärkere Verbindung zwischen Ambuja uns ACC könne auch einer Wettbewerbsentspannung führen und damit Preissteigerungen befördern, schreibt ein Analyst.

Die Aktien von LafargeHolcim gewinnen am Donnerstagmorgen in einem freundlichen Gesamtmarkt 0,9% auf 43,67 CHF hinzu.

yr/ra

(AWP)

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11.07.2016 08:58
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LafargeHolcim verkauft indische Werke an Nirma Limited - Wert von 1,4 Mrd USD
11.07.2016 08:42

(Meldung um weitere Details ergänzt)

Zürich (awp) - LafargeHolcim macht bei dem geplanten Verkauf von Unternehmensteilen im Wert von 3,5 Mrd CHF im laufenden Jahr einen wichtigen Schritt nach vorn. Der Konzern verkauft die Werke von Lafarge India an Nirma Limited. Die getroffene Vereinbarung bewertet die Einheiten mit 1,4 Mrd USD und steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der indischen Wettbewerbsbehörde.

Der französich-schweizerische Konzern muss sich aufgrund der regulatorischen Bedingungen für die Fusion von Einheiten in Indien trennen. Lafarge India betreibt drei Zement- und zwei Mahlwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 11 Millionen Tonnen pro Jahr, wie es in einer Medienmitteilung am Montag heisst. Das Unternehmen vertreibt zudem Zuschlagstoffe und ist einer der führenden Transportbetonproduzenten Indiens. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen zur weiteren Schuldenreduzierung genutzt werden.

Der Deal ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die Competition Commission of India (CCI). LafargeHolcim hatte diese Unternehmensteile zum Verkauf gestellt, nachdem ein ursprünglich geplanter Verkauf anderer Einheiten an die indische Birla Corporation an regulatorischen Rahmenbedingungen gescheitert war.

CEO: VERÄUSSERUNGSPROGRAM AUF KURS

LafargeHolcim will mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Einnahmen die Verbindlichkeiten reduzieren. "Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt in unserem Veräusserungsprogram von 3,5 Mrd CHF und mit ihr haben wir zwei Drittel des Programms gesichert", wird LafargeHolcim CEO Eric Olsen in der Mitteilung zitiert. "Wir sind mit dem verbleibenden Teil des Programms voll auf Kurs und zuversichtlich, dass wir unser Ziel bis Ende Jahr erreichen werden." Mit Nirma habe man den richtigen Partner gefunden, der in der Lage sei, das Geschäft im Interesse aller Anspruchsgruppen weiterzuentwickeln, so Olsen weiter.

Das Unternehmen hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Nettoverschuldung bis Ende 2016 auf 13 Mrd CHF zu senken, von 17,3 Mrd CHF per Ende 2015.

Zuvor hatte der Konzern bereits den Verkauf seines Geschäfts in Südkorea abgeschlossen. Dabei wurde Lafarge Halla Cement mit umgerechnet rund 465 Mio CHF bewertet. Eine Vereinbarung zur Veräusserung seiner 25%-Minderheitsbeteiligung an der an der Al Safwa Cement Company in Saudi Arabien wurde mit 131 Mio CHF bewertet. Zudem hatte LafargeHolcim seine Einheiten in Marokko in das Joint-Venture mit SNI eingebracht.

Der Konzern bleibt über die Tochtergesellschaften ACC und Ambuja Cements mit einem landesweiten Netzwerk in Indien vertreten. Die verbleibende Zementkapazität liegt bei mehr als 60 Millionen Tonnen, wie es weiter heisst.

BEWERTUNG IM RAHMEN DER ERWARTUNGEN

Die Bewertung der Einheiten liegt in etwa im Rahmen der von Analysten erwarteten Spanne. Vontobel hatte laut früheren Schätzungen den Wert auf 1,2 bis 1,5 Mrd CHF veranschlagt und den Verkauf als zentral für das Erreichen der gesetzten Ziele angesehen.

Nirma Limited ist den Angaben zufolge einer von Indiens diversifizierten Konzernen mit Aktivitäten in den Bereichen Industrie- und Verbraucherprodukte. Das Portfolio reicht von Seifen, Waschmitteln, Salz, kalziniertem Soda und Natronlauge bis Zement, Verpackungen und anderen Haushaltswaren. Für das abgelaufene Geschäftsjahr (per 31. März) hat Nirma demnach einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd USD ausgewiesen.

Neben Nirma wurden laut früheren Presseberichten auch Piramal Enterprises, JSW Cement, Anhui Conch Cement aus China sowie der mexikanische Baustoffkonzern Cemex als Interessenten gehandelt.

yr/cf

(AWP)

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06.07.2016 08:24
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Moody's bestätigt LafargeHolcim Kreditrating Baa2 trotz Brexit
05.07.2016 18:04

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditbewertungen für fünf europäische Baustoffkonzerne bestätigt, darunter die für LafargeHolcim. Der schweizerisch-französische Konzern wird weiter mit Baa2 und negativem Ausblick bewertet. Das langsame Wirtschaftswachstum nach dem Brexit-Abstimmungsresultat werde die Ergebnisse der Konzerne belasten, jedoch nicht in solchem Masse, dass das Rating beeinflusst werde, schreibt Moody's am Dienstagabend.

Neben dem LafargeHolcim-Rating wurden auch die Bewertungen für Saint Gobain (Baa2, stabil) Wienerberger (Ba2, stabil), HeidelbergCement (Ba1, positiv) und CRH (Baa2, stabil) bestätigt. Bei allen Unternehmen betrage der Umsatzanteil in Grossbritannien rund 10%.

yr/ys

(AWP)

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05.07.2016 08:09
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Verkauf von Lafarge India kommt voran

Der Prozess um das zum Verkauf stehende Geschäft Lafarge India des Zementherstellers LafargeHolcim ist einen Schritt weiter. Fünf Gebote zwischen 1,15 und 1,29 Milliarden Franken sind bislang eingetroffen.

Fünf definitive Gebote seien bisher eingereicht worden, ein sechstes könnte noch diese Woche folgen, schreibt die indische Wirtschaftszeitschrift "Mint" am Dienstag auf ihrer Internetseite, sich auf informierte Kreise berufend.

Ein Gebot eingereicht hätten Piramal Enterprises, JSW Cement, die indische Nirma, Anhui Conch Cement aus China sowie der mexikanische Baustoffkonzern Cemex. JSW werde dabei von einer namentlich nicht genannten Private-Equity-Firma unterstützt, heisst es weiter.

Die Geboten lägen im Bereich von 8'000 bis 9'000 Crore Rupien, also bei umgerechnet 1,15 Mrd bis 1,29 Mrd CHF. Die ursprüngliche Preisvorstellung habe bei rund 10'000 Crore Rupien gelegen, das sind 1,44 Mrd CHF. Nach einer ersten Due-Diligence-Prüfung habe sich der Betrag aber nach unten bewegt, so "Mint" weiter.

Der aus den beiden Zementherstellern Lafarge und Holcim im vergangenen Jahr fusionierte Konzern muss sich aus kartellrechtlichen Gründen von Werken mit einer Jahreskapazität von rund elf Millionen Tonnen Zement in Indien trennen. Zuvor war ein geplanter Verkauf anderer Einheiten an die Birla Corporation aus regulatorischen Gründen gescheitert.

(AWP)

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13.06.2016 08:20
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LafargeHolcim will mehr Verkäufe tätigen als geplant

Der Zementkonzern LafargeHolcim will offenbar mehr devestieren als bisher geplant.

Über das formulierte Ziel von Devestitionen im Umfang von 3,5 Mrd CHF hinaus habe das Unternehmen nach einer Portfolioüberprüfung weitere Devestitionsmöglichkeiten in neun Ländern ausgemacht, heisst es in einem Artikel der "Financial Times" (Ausgabe 13.06.), welche sich dabei auf Aussagen des Unternehmens beruft ohne einen konkreten Anlass zu nennen.

Demnach zeigt sich LafargeHolcim zuversichtlich, das für das laufende Jahr angestrebte Ziel zu erreichen und geht davon aus, über das Jahr 2016 hinaus weitere Devestitionen konkretisieren zu können.

LafargeHolcim hatte bis Ende des Jahres ein Devestitionsprogramm im Wert von 3,5 Mrd CHF angekündigt, das vor allem zum Schuldenabbau verwendet werden soll. Erst am vergangenen Freitag gab es Medienspekulationen über einen möglichen Verkauf des Zementgeschäfts in Sri Lanka.

(AWP)

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17.05.2016 12:29
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Zementriese LafargeHolcim hinkt den Erwartungen hinterher

Der aus einer Großfusion hervorgegangene Zementriese LafargeHolcim hat im ersten Quartal operativ ein Fünftel weniger erwirtschaftet - trotz des guten Wetters und der sinkenden Energiepreise.

Der neu geschaffene Zementriese LafargeHolcim ist zu Beginn des Jahres noch nicht in die Gänge gekommen. Trotz des guten Wetters und sinkender Energiepreise sank das operative Ergebnis im ersten Quartal um 21,5 Prozent auf 824 Mio. Franken (742 Mio. Euro), wie der Schweizerisch-französische Konzern mitteilte.

LafargeHolcim litt vor allem unter dem Preisdruck in den wichtigen Märkten Indien, China und Nigeria. Unter dem Strich fuhr der Konzern einen Verlust von 47 Mio. Franken ein. "Uns ist bewusst, dass wir mehr tun müssen, um die Dynamik 2016 zu verstärken", räumte Konzernchef Eric Olsen ein.

Mit einem optimistischen Ausblick versuchte der US-Amerikaner die Anleger zu besänftigen. "Die Preise verbessern sich, die Kosten verbessern sich und wir sehen eine insgesamt solide Nachfrage." Für das Gesamtjahr stellte der Konzernchef nun eine Ergebnissteigerung um mindestens einen hohen einstelligen Prozentsatz in Aussicht. Bisher hatte sich der Konzern zur Prognose eher bedeckt gehalten. Damit würde LafargeHolcim mit dem Rivalen HeidelbergCement ungefähr gleichziehen. Im ersten Quartal lief es für das Zürcher Unternehmen allerdings deutlich schlechter für den größten deutschen Baustoffkonzern oder auch die mexikanische Cemex.

Die Anleger hatten sich mehr erhofft, die Aktie sackte nach dem enttäuschenden Quartalsabschluss um 3,7 Prozent ab. "Das Management steckt die Köpfe immer noch in den Sand", urteilte Bernstein-Analyst Phil Roseberg. LafargeHolcim müsse in den kommenden Quartalen beweisen, dass die Synergien aus dem Zusammenschluss der französischen Lafarge und der Schweizer Holcim sowie ein verbessertes Marktumfeld zu einer Ergebnissteigerung führten, sagte Vontobel-Analyst Christian Arnold. Zudem seien Erlöse aus Verkäufen von Geschäftsbereichen notwendig, um die Bilanz zu stärken.

Milliardenschwerer Schuldenberg
LafargeHolcim ächzt unter einem Schuldenberg von 18 Mrd. Franken. Mit der Veräußerung von Geschäften in Indien und anderen Märkten will der Konzern die Verschuldung bis Ende 2016 auf rund 13 Mrd. Franken drücken. Im kommenden Jahr dürfte das Unternehmen weitere Einheiten abstoßen, wenn auch in reduziertem Tempo. Die Anleger sollen dank dieser Erlöse in den Genuss von großzügigeren Ausschüttungen kommen.

Die wichtigsten Eigner des Konzerns sind Milliardäre wie der Schweizer Thomas Schmidheiny, die den Deal gegen viele Widerstände durchgedrückt hatten. An dem Investment haben sie bisher allerdings nicht viel Freude gehabt. Seit das Unternehmen im vergangenen Juli aus der Taufe gehoben wurde, hat die Aktie über 40 Prozent an Wert verloren.

(APA/Reuters/red)

 

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Benjamin Franklin

17.05.2016 12:24
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Goldman hebt Ziel für LafargeHolcim auf 54,50 Franken - 'Neutral

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie des Zementkonzerns LafargeHolcim von 54,20 auf 54,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie des Instituts hervor.

/ajx/das

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Benjamin Franklin

12.05.2016 08:20
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Sechs Fakten sprechen gegen LafargeHolcim

Der Zementriese LafargeHolcim leidet. Die Führung 
um den designierten Präsidenten Beat Hess und Konzernchef Eric Olsen 
wird nicht um harte Massnahmen herumkommen.

Steuert Beat Hess, 67, frühmorgens sein Büro in Zürich-Oerlikon an, wird er zwangsläufig an frühere, ungleich angenehmere Tage erinnert. Denn sein Arbeitsplatz bei LafargeHolcim steht bloss ein paar Häuserblocks von seiner alten Wirkstätte entfernt. Dort, am Hauptsitz des Industrieriesen ABB, war der damals 39-jährige Hess der Hausjurist. Er sah, wie innert zehn Wochen die Schweizer BBC mit der schwedischen Asea verschmolz. Sah, wie die Aktien von Asea und BBC bei der Deal-Ankündigung um 15 Prozent nach oben schossen. Sah schliesslich, wie der erste ABB-Konzernchef, Percy Barnevik, die Fusion durchboxte. Die Genese der ABB ging als Modellfall in die Managementliteratur ein. Und Hess stand mittendrin.

Mittendrin ist er auch beim Mega-Merger in der Zementindustrie. Doch beim Zusammengehen von Lafarge und Holcim ist nichts von Feuerwerk zu sehen. Dabei haben sich Verwaltungsrat und Konzernleitung einiges vorgenommen. Im ersten Geschäftsbericht steht unter Punkt eins: «Unser Fokus und Versprechen ist es, für unsere Aktionäre Mehrwert zu schaffen.» Die Realität sieht ganz anders aus.

1. Der Aktienkurs ist massiv eingebrochen

Der Aktienkurs bewegt sich nicht zügig nach oben, sondern nach unten. Seit der Fusion hat die Aktie 40 Prozent verloren. Der Stoxx-Baustoffindex gab in den letzten zwölf Monaten zwar ebenfalls nach, aber nicht um 40 Prozent, sondern um 7 Prozent. 

Glaubt man Analysten, könnte es noch schlimmer kommen. Ein neuer Bericht der Investment-Bank Berenberg titelt: «Höchste Zeit zum Umdenken». Die Analysten stellen die Titel auf «verkaufen» und befürchten einen weiteren Wertzerfall – auf 38 Franken.

2. Viele Probleme sind hausgemacht

Klar, ABB profitierte von Glasnost in Osteuropa und China. Mittlerweile hat sich die Weltlage verdüstert, China und Indien sind nicht mehr die Wachstumstreiber, Brasilien taumelt. Doch viele Probleme sind bei LafargeHolcim hausgemacht: Der erste Verwaltungsratspräsident, Wolfgang Reitzle, tritt nach bloss zwei Amtsjahren wieder ab.

Niemand trauert ihm nach, Aufbruchstimmung hatte er nie verbreitet. In Sitzungen traktierte er die Tastatur seines Handys und liess sich vom mitgereisten Personal die Akten reichen. Die Kosten seiner Entourage gingen laut internen Quellen auf Kosten des Hauses. Schliesslich stellten ihn die Grossaktionäre Thomas Schmidheiny und Nassef Sawiris vor die Entscheidung: Mehr Engagement oder Abgang per Generalversammlung 2016.

3. Designierter CEO Lafont wurde entmachtet

Nun machte Reitzle Platz für Hess. Dieser hatte den Posten nicht gesucht. Mit einem Sitz im Nestlé-VR, dem Vizepräsidium bei Sonova und seinen Mountainbike-Touren ist der AHV-Bezüger schon ordentlich ausgelastet. Fürs LafargeHolcim-Präsidium dürften in dieser heiklen Post-Merger-Phase locker zwei bis drei Tage draufgehen. 

Nicht nur im Strategiegremium, sondern auch auf der Kommandobrücke ist einiges los: Der designierte CEO von LafargeHolcim, Bruno Lafont, wurde wegen Unverträglichkeit mit der Schweizer Seite kurz vor dem Zusammengehen entmachtet und mit dem Ehrentitel Co-Chairman in den Verwaltungsrat abgeschoben. Das sichert ihm am Hauptsitz in Zürich zwar ein Büro, doch anzutreffen ist er dort nie.

4. CEO Olsen stammt aus der zweiten Reihe

Nun liegt es also an Hess, neuen Glauben ins Projekt zu hauchen. Der Jurist gilt als erfahren und besonnen, kennt Grosskonzerne wie ABB, Ciba, Shell oder Nestlé von innen. Über 30 Jahre hat er sich ein exquisites Wissen in Finanzfragen angeeignet. Zudem ist der Bruder des ehemaligen Ständerats Hans Hess, des ungekrönten Briefkastenkönigs Obwaldens, mit der Unternehmerwelt eng verdrahtet.

Doch er hat ein Handicap: Er selber hat nie eine Firma geführt, noch nie Absatzmärkte beackert. Sein wichtigster Mitarbeiter, CEO Eric Olsen, wiederum ist kein Percy Barnevik, der nur eine Richtung kannte – forsch nach vorne. Olsen stammt aus der zweiten Reihe, im Merger-Projekt war er ursprünglich als Divisionsleiter für den Nahen Osten und Afrika vorgesehen. Auch er hat noch nie eine Firma verantwortet oder eine Konzernleitung geführt. 

5. Investoren unzufrieden mit dem CEO

«Wir sind auf Kurs», hält der von Daueroptimismus beseelte Amerikaner Olsen seinen Kritikern entgegen. Er sei redlich bemüht, die Mannschaft hinter sich zu scharen, heisst es intern. Doch da die Konzernleitung politisch zusammengesetzt ist – 50 Prozent von Holcim, 50 Prozent von Lafarge –, hat er längst nicht sein eigenes All-Star-Team hinter sich. Zudem steht er sich mitunter selber im Wege. Er agiert als Mikromanager, der überall dreinredet und glaubt, die Zementsäcke in Zimbabwe abzählen zu müssen.

Längst gibt es im Aktionariat Stimmen, die auf eine schnellere und härtere Gangart pochen. Besonders Nassef Sawiris, drittgrösster Aktionär und einflussreicher Verwaltungsrat, sei unzufrieden mit dem CEO, sagen zwei Quellen. Mittlerweile lässt er sich von einem externen Manager coachen. 

6. Altlasten in Afrika

Unermüdlich betont das Management, wie sich Lafarge und Holcim geografisch ergänzen würden. Effektiv hat Holcim Altlasten aus der Lafarge-Vergangenheit geerbt: 2007 kauften die Franzosen die Zementfirma Orascom Cement, die Nassef Sawiris, der jüngere Bruder von Andermatt-Investor Samih Sawiris, innert wenigen Jahren zusammengeschustert hatte. Für sein Zementreich kassierte er 13 Milliarden Franken.

Heute kriselt und knallt es in den Regionen gewaltig. Die Präsenz in Afrika ist für LafargeHolcim längst zum Risiko geworden. Die Auslastung der kapitalintensiven Zementwerke liegt in der Region bei knapp 70 Prozent, zum Teil sind die Fabriken – etwa in Guinea oder Tansania – bloss zu 40 Prozent ausgelastet. Olsen aber strebt übers gesamte Portfolio eine Auslastung von über 80 Prozent an. In Afrika ist das nur mit einem radikalen Devestitionsprogramm zu haben. Dazu kommt eine Bombe in der Bilanz: Als Folge des Zukaufs lasten 16,5 Milliarden Franken an Goodwill auf den Büchern. Weitere Abschreiber und Wertberichtigungen in Afrika und Nahost würden nicht überraschen und könnten die Profitabilität weiter senken.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/sechs-fakten-sprechen-gegen-laf...

 

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Benjamin Franklin

12.05.2016 08:07
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Preisdruck bei LafargeHolcim - Unter Prognose

LafargeHolcim ist schwach ins neue Jahr gestartet. Umsatz und Ertrag liegen im ersten Quartal unter dem, was Analysten erwartet hatten.

Der Baustoffkonzern hat im ersten Quartal 6,06 Milliarden Franken eingenommen. Das ist ein Rückgang um 5,5 Prozent und weniger, als Analysten vorhergesagt hatten. Die Experten hatten gemäss einer Umfrage der Nachrichteagentur awp einen Quartalsumsatz von 6,21 Milliarden Franken erwartet.

Preisdruck als Haupgrund für die Schwierigketen führte auch zu einem Ergebnisrückgang (adjustierter betrieblicher Ebitda) um 21,5 Prozent auf 824 Millionen Franken, wie LafargeHolcim am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 935 Millionen Franken gerechnet. "Uns ist bewusst, dass wir mehr tun müssen, um die Dynamik 2016 zu verstärken", sagte Konzernchef Eric Olsen.

Im Gesamtjahr erwartet der Weltmarktführer eine Ergebnissteigerung um mindestens einen hohen einstelligen Prozentsatz. Olsen stellte dank Veräusserungen von Unternehmensteilen im Jahresverlauf zudem einen Schuldenabbau in Aussicht. Im ersten Quartal stieg die Verschuldung auf 18 Milliarden Franken.

Die Aktie von LafargeHolcim ist aktuell 13,5 Prozent wengier wert als zu Beginn des Jahres.

(cash/Reuters/AWP)

 

 

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11.05.2016 15:09
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Kepler Cheuvreux hebt LafargeHolcim auf 'Buy' - Ziel 53 Franken

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat LafargeHolcim von "Hold" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber auf 53 Franken belassen. Nach seiner Abstufung vor zwei Wochen habe der Aktienkurs des Baustoffkonzerns 14 Prozent verloren und damit kurzfristige Risiken eingepreist, schrieb Analyst Josep Pujal in einer Studie vom Mittwoch. Die Bewertung der Aktien sei nun wieder attraktiv.

/ajx/fat/das

 

 

Warum man sowas vor den Q1-Zahlen veröffentlicht, wissen die Götter (und die sagen es nicht)

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11.05.2016 15:01
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Ausblick LafargeHolcim: Quartalsumsatz von 6,21 Mrd CHF erwartet

Der Zementhersteller LafargeHolcim präsentiert am Donnerstag, 12. Mai, das Geschäftsergebnis zum ersten Quartal 2016. Insgesamt 14 Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

Q1 2016E
In Mio CHF              AWP-Konsens    Q1 2015A  

Umsatz                   6'209          6'412 
adjustierter EBITDA*       929          1'049 

*ohne Merger-Kosten             

FOKUS: Die Analysten erwarten ein schwieriges erstes Quartal beim Zementkonzern LafargeHolcim. Die Einschätzungen sprechen von "herausfordernd" oder "bestenfalls uninspirierend". Die Experten rechnen mit Belastungen durch Preisdruck und Währungen. So hätten die indischen Töchter höhere Volumen als erwartet gemeldet, verbunden jedoch mit einem Preisrückgang. Schwächer wird auch die Entwicklung in Indonesien erwartet. Mit negativen Währungseffekten rechnen die Experten insbesondere aus Südamerika. Als gut wird die Entwicklung in den USA bewertet. Sollte Europa Anzeichen einer Erholung zeigen, wäre dies ebenfalls ein positiver Aspekt. Zudem sei die Vergleichsbasis anspruchsvoll und ein Gegenüberstellen der Zahlen wegen der Fusion schwierig. Nachrichten zu Fortschritten bei den Devestitionen könnten positiv gewertet werden.

ZIELE: Der Konzern rechnet für das Gesamtjahr 2016 mit einer Nachfragesteigerung um 2 bis 4%. CEO Eric Olsen rechnet nicht damit, dass der Konzern den Markt übertreffen kann, hiess es im März bei der Publikation der Jahreszahlen 2015. Der konjunkturelle Gegenwind in einigen aufstrebenden Märkten werde dabei anhalten. Zuletzt sah der Konzernchef das Unternehmen bei den Devestitionen, Schuldenabbau und Synergien voll auf Kurs.

"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den EBITDA bis 2018 um etwa 40% auf mindestens 8 Mrd CHF zu steigern", sagte Olsen Ende April in einem Interview und bestätigte damit frühere Aussagen. "Das laufende Jahr wird einen guten Fortschritt auf dem Weg zu diesem Ziel zeigen."

PRO MEMORIA: Nach dem Rücktritt von Wolfgang Reitzle soll Beat Hess am 12. Mai als neuer Präsident des Verwaltungsrates bestätigt werden. Der freigewordene Platz im Gremium soll mit dem Rückkehrer Jürg Oleas besetzt werden. Er war vor der Fusion mit Lafarge bereits für etwas mehr als ein Jahr VR-Mitglied bei Holcim.

Der ägyptische Investor Nassef Sawiris hat Ende März Agenturmeldungen zufolge für 10 Mio CHF LafargeHolcim-Aktien zugekauft. Zuvor hielt sein Investmentvehikel NNS Holding rund 5% an LafargeHolcim.

Um den Milliarden-Verkauf von Unternehmensteilen des Zementriesen LafargeHolcim an den irischen Rivalen CRH gibt es offenbar Streit. CRH verlange einen Preisnachlass, wie aus dem LafargeHolcim-Geschäftsbericht hervorging. Der Weltmarktführer wies die Forderung zurück. "Wir betrachten die Ansprüche auf eine Preisreduktion als unbegründet", sagte ein Sprecher des schweizerisch-französischen Konzerns. "Das akzeptieren wir nicht."

AKTIENKURS: Der Aktienkurs von LafargeHolcim hat sich seit dem Tief im Februar bei 33,29 CHF merklich erholt. Das war weniger als die Hälfte des Vorjahreshochs von 73,76 CHF vom März 2015. Aktuell notiert der Kurs wieder rund 10 CHF höher knapp unter der Marke von 44 CHF.

ab/yr

(AWP)

 

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Benjamin Franklin

11.05.2016 14:47
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LafargeHolcim sucht verzweifelt nach Lichtblicken

An der Generalversammlung des Baustoffkonzerns am Donnerstag gibt es wenig zu bejubeln. Die Fortschritte seit der Fusion halten sich in Grenzen. Es ist mit einem Quartalsverlust zu rechnen.

Die Aktionäre von LafargeHolcim (LHN 44.05 1.26%) werden dieses Jahr in wenig aufgeräumter Stimmung an die Generalversammlung pilgern. Seit der Fusion der beiden Baustoffkonzerne im vergangenen Juli ist der Aktienkurs 40% gesunken.

Der bereits nach einer Amtsperiode scheidende VR-Präsident Wolfgang Reitzle wird es mit Blick auf die Aktienperformance und den Verlust von 1,5 Mrd. Fr. im vergangenen Jahr schwer haben, die Arbeit von Verwaltungsrat und Management in günstigem Licht zu präsentieren. Die Wahl einzelner Verwaltungsräte und die Annahme des Vergütungsberichts werden kaum so schlank durchgehen wie 2015.

Anspruchsvolle Vergleichsbasis

Kein Aufsteller wird zudem der gleichentags präsentierte Bericht zu den ersten drei Monaten sein. Bedeutende Schwellenmärkte wie Indien, Brasilien, Russland und China laufen nach wie vor schlecht (was im Startquartal 2015 noch nicht der Fall war).

Daher rechnen die Finanzanalysten mit einem Umsatzrückgang und einer prozentual zweistelligen Einbusse des operativen Ergebnisses Ebitda. Unter dem Strich wird ein Verlust in der Grössenordnung von 100 Mio. Fr. erwartet. Die Integrations- und Restrukturierungskosten werden die Einsparungen aus den Synergien immer noch übertreffen.

«Wildes Ratespiel»

Einzelne Finanzanalysten verzichten auf eine Gewinnprognose – das sei mit Blick auf die noch dürftige Informationsbasis ein «Wild Guess», reine Spekulation, findet Helvea-Baader.

Für das Gesamtjahr peilt LafargeHolcim Synergien von mindestens 450 Mio. Fr. an. CEO Eric Olsen wird darzulegen versuchen, dass der Konzern auf gutem Weg ist, das Ziel zu erreichen. Im kommenden Jahr sollen es dann bereits 1,5 Mrd. Fr. sein. Nur so wird es möglich sein, ab 2018 zum ersten Mal seit der Finanzkrise die Kapitalkosten wieder zu verdienen.

http://www.fuw.ch/article/lafargeholcim-sucht-verzweifelt-nach-lichtblic...

 

 

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29.04.2016 08:22
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Moody's senkt Daumen über LafargeHolcim

Moody's senkt den Ausblick des Zementkonzerns LafargeHolcim.

Die Ratingagentur Moody's hat den Ausblick für das Kreditrating Baa2 des Baustoffkonzerns LafargeHolcim auf "negativ" von zuvor "stabil" gesenkt. Es sei nicht sicher, dass dem Unternehmen 2016 erfolgreich gelingt, zu Finanzzahlen zurückzufinden, die für ein Baa2-Rating angemessen sind, heisst es in einem Kommentar am Donnerstagabend. Gründe seien die schwächer als erwartete operative Performance 2015, ein herausfordernder Ausblick für einige der Hauptmärkte der Gruppe sowie Risiken bei der zeitlichen Ausführung des ambitionierten Devestitionsprogramms.

Erst im August 2015 hatte Moody's den Ausblick auf "stabil" von "negativ" erhöht. Damals begründeten die Rating-Experten diesen Schritt mit dem erfolgreichen Zusammenschluss zwischen Lafarge und Holcim. Auch sahen sie die Einnahmen aus den Anteilsverkäufen an CRH positiv für die Reduktion der Schuldenlast des neuen Unternehmens. Moody's ging damals zudem davon aus, dass es dem neuen Konzern gelingen werde, die angepeilten Synergien in Milliardenhöhe zu erreichen.

(AWP)

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22.04.2016 10:36
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Von Kalk, Kies und Klinker

Nach den Fusions-Wehen muss Lafarge-Holcim-CEO Eric Olsen nun in Hunderten von Kiesgruben und Zementwerken Synergien realisieren. Mit einem Wurf geht das nicht, wie ein Augenschein in den USA zeigt.

Der Baustoffhändler Paul Ozinga steht auf dem Betriebsgelände am Illinois River, unweit der Innenstadt von Chicago. Ein leichter Regen nieselt auf die sich auftürmenden Berge von Kies, Kalkgestein und anderen Baumaterialien. Weiter hinten ragt ein weisses Silo mit Zement in die Höhe. Der kleingewachsene Mann mit glänzend schwarzem Haar zeigt auf einen der Berge: «Morgen um diese Zeit ist der ganze Haufen schon wieder weg.» Es ist Frühjahr, und die Bausaison in Chicago läuft auf vollen Touren.

Fünf Brüder und ein Cousin

Ozingas rot-weiss-gestreifte Betonmischer beliefern die Baustellen im Umkreis von ein paar Kilometern. Alles, was weiter entfernt ist, muss der Enddreissiger der Konkurrenz überlassen. Die Transportkosten wären zu hoch. Ozinga ist eine Grösse in Chicago. Seit vier Generationen ist das Unternehmen in Familienbesitz. Seine Ende des 19. Jahrhunderts aus den Niederlanden eingewanderten Vorfahren hatten das ursprünglich im Kohlegeschäft tätige Unternehmen gegründet. Heute führt es Paul Ozinga zusammen mit seinen vier Brüdern und einem Cousin.

Am Abend wird sich sein Bruder Marty mit dem wichtigsten Zulieferer, dem Schweizer Zementkonzern Lafarge-Holcim, treffen. Dessen Chef, Eric Olsen, ist auf Amerika-Reise. Nachdem er über Monate mit der theoretischen Bewältigung der Fusion beschäftigt gewesen war und dann im März den ersten Jahresabschluss des neuen Konzerns auf den Weg gebracht hatte, bereist er nun die Länderorganisationen. Nach Chicago folgt beispielsweise Brasilien.

Wenn Olsen an diesem Abend mit Ozinga zusammentrifft, ist das ein Treffen unter Gleichen. Denn obwohl Lafarge-Holcim ein Konzern mit rund 100 000 Mitarbeitern ist und Ozinga lediglich ein Mittelständler, zählt hier vor Ort nur die lokale Grösse. Märkte für schwere, margenarme Baustoffe wie Kalkstein (wie Ton fliesst er etwa in die Produktion von Zement ein), Klinker (ein Vorprodukt bei der Zementproduktion), Zement selbst oder Transportbeton (eine Mischung aus Zement, Kies und Sand) sind nämlich lokale, bestenfalls regionale Märkte: Die verschiedenen Gesteinssorten werden im näheren Umkreis ihres Abbaus verkauft, und die Käufer wiederum verbauen sie ebenfalls lokal oder reichen sie an lokal tätige Bauunternehmer weiter. Es ist ein Geschäft, in dem alle einander kennen, und das meist seit Jahrzehnten – wie in Chicago.

Olsen ist in die Stadt gekommen, um sich am Hauptsitz von Lafarge-Holcim USA ein Bild von der Geschäftslage in Nordamerika zumachen. Und um zu sehen, wie es mit den Synergien steht, die durch den vor gut einem Jahr beschlossenen Merger von Lafarge und Holcim entstehen sollen. Rund 1,5 Mrd. Fr. hat er den Aktionären versprochen. Ab dem Geschäftsjahr 2018 soll der Betriebsgewinn auf Ebitda-Stufe um die aus Synergien gewonnene Summe von 1,1 Mrd. Fr. angereichert werden können; das entspräche einer Steigerung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 von 15%. Hinzu kommen gut 400 Mio. Fr. an zusätzlichem Cashflow, die sich aus einem effizienteren Kapitaleinsatz und einer Kürzung der Investitionen ergeben. Ungefähr 110 Mio. Fr. der versprochenen Synergien – also rund 10% – sollen in Nordamerika herausgeholt werden. Hier beschäftigt der Konzern über 11 000 Mitarbeiter, erwirtschaftet 19% (5,68 Mrd. Fr.) des Konzernumsatzes und rund 21% (1,18 Mrd. Fr.) des bereinigten Betriebsergebnisses.

Skeptiker überzeugen

«Eins Komma fünf Milliarden» – das ist also das Versprechen Olsens. Doch wie soll das alles gehen in einem Unternehmen, das in neunzig Ländern und in Hunderten voneinander abgegrenzter, lokaler Märkte tätig ist? Wie will man Skaleneffekte erzielen, wenn in jedem Teilmarkt die Wertschöpfungskette anders aussieht und Zulieferer und Kunden immer unterschiedlich sind? Und ist die Behauptung gewagt, dass ein Teil der Synergien nichts anderes sind als Kosteneinsparungen, die auch ohne den Zusammenschluss hätten erzielt werden können? Die Medien, darunter auch diese Zeitung, haben sich kritisch gegenüber diesem Vorhaben geäussert. Die Aktionäre auch: Die Titel des neuen Konzerns Lafarge-Holcim sind seit der Fusion um einen Drittel eingebrochen.

Die Voraussetzungen für Olsen und sein Team sind nicht die besten. Die langwierigen und schweren Geburtswehen der Fusion haben vor allem die rund 2000 Mitarbeiter in den Konzernzentralen auf die Belastungsprobe gestellt. Olsen muss nun zusammenschweissen, was eigentlich nie hatte zusammenkommen wollen. Auch ist ein «Merger of Equals», also ein Zusammenschluss unter Gleichen, unter den Fusions-Varianten jene, die am schwierigsten umzusetzen ist. Beide Parteien fühlen sich gleichberechtigt und erheben Anspruch auf Posten und Budgets. Olsen geht denn auch mit einem Managementteam und einem Verwaltungsrat an den Start, die im Wesentlichen zur Hälfte von ehemaligen Holcim-Mitarbeitern und zur anderen Hälfte von ehemaligen Lafarge-Angestellten besetzt worden sind. Anstatt streng dem Leistungsprinzip zu folgen, wurde Personalpolitik via Quotenregelung betrieben. Und aus dem Vollen schöpfen kann Olsen bei seinen Plänen auch nicht. Der neue Konzern ist bereits mit hohen Verbindlichkeiten belastet.

Der Blick nach vorn

Olsen möchte von alledem am liebsten nichts mehr wissen – von den Eifersüchteleien, den angeschlagenen Egos und dem Nationalstolz. Der langjährige Lafarge-Manager zieht es vor, darüber zu reden, dass in Europa ein neuer «phantastischer, globaler Champion» entstanden sei. Lafarge-Holcim sei eines der globalsten Unternehmen überhaupt, betont der leise auftretende Manager im Gespräch; der Konzern sei nicht nur in fast hundert Ländern aktiv, sondern dort auf zahlreichen sehr lokalen Märkten; so seien 98% der Konzernmitarbeiter vor Ort in den Zementfabriken, lokalen Verkaufsorganisationen und den Minen tätig. Darauf könne man doch auch in der Schweiz stolz sein.

Doch der Start des neuen Zementriesen war harzig. Der jüngste Jahresabschluss entsprach nicht den geweckten Erwartungen. Einen Lichtblick bildete allerdings das Geschäft in Nordamerika. Und hier liegen auch berechtigte Hoffnungen für die nächsten Jahre. Der Branchenverband Portland Cement Association rechnet in diesem Jahr mit einem Wachstum der Zementnachfrage in den USA um 3,4% und für das Jahr 2017 von 4,3%. Mittelfristig betrachtet liegen die erwarteten Wachstumsraten ebenfalls über dem weltweiten Durchschnitt. Generell entfällt auf Amerika gut ein Fünftel des weltweiten Zementverbrauchs.

Motor des Zementmarktes dürfte dabei vor allem die staatliche Nachfrage sein. Jüngst wurde vom Kongress die sogenannte Transportation Bill («Fixing America's Surface Transportation Act») verabschiedet. Das Gesetz sieht vor, dass in den nächsten fünf Jahren 305 Mrd. $ in den Erhalt und die Verbesserung von Strassen, Brücken, Flughäfen und anderer für den Transport bereitgestellter Infrastruktur fliessen sollen. Die Tatsache, dass die Ausgaben für die nächsten fünf Jahre festgeschrieben worden sind, gibt den Gliedstaaten und Gemeinden ausreichend Planungssicherheit, um mit der Umsetzung lange in der Schublade liegen gebliebener Projekte zu beginnen.

Der Staat dürfte in diesem Jahr für knapp die Hälfte der Gesamtnachfrage stehen; der Strassenbau ist der grösste Einzelposten in der Nachfragestatistik. Zum Wachstum trägt auch der Immobilienmarkt bei, der sich zehn Jahre nach dem Crash wieder erholt. Dieses Jahr dürften jedenfalls beim Bau von Privathäusern rund 26 Millionen Tonnen Zement verbaut werden. Zudem zieht der private Häuserbau die Errichtung neuer Strassen, Schulen und Einkaufszentren sowie anderer Gewerbekomplexe nach sich, vor allem dann, wenn die Wohnsiedlungen auf der grünen Wiese errichtet werden.

Männer, Maschinen und Minen

Ein Mal am Tag wird in Joliet gesprengt. Danach rückt aus dem Dunkel des unterirdischen Strassensystems der «Scaler» an. Die enorme, einarmige Maschine kratzt im fahlgelben Licht der Mine lose Steine von den Seiten und der Decke, bevor sich ein Gespann aus Bagger und Lastwagen während der nächsten Stunden daranmacht, den mehrere Meter hohen Haufen Kalkstein aufzuladen und ein paar hundert Meter weiter in den Schlund einer mächtigen Zerkleinerungsmaschine zu entladen. Cody Tucker, der die ursprünglich zu Lafarge gehörende Mine vor den Toren Chicagos leitet, ist stolz darauf, dass die fast fünfzig Kilometer langen, in den Berg gesprengten Wege einem ordentlichen geometrischen Muster folgen. Und auch auf das «LTI» («Lost Time Injury»): Nicht ein Mal in den vergangenen zehn Jahren musste der Betrieb unfallbedingt unterbrochen werden.

Ein Förderband transportiert das Gestein an die Erdoberfläche in den Steinbruch, wo es auf einen stetig wachsenden, mehr als haushohen Kalkstein-Berg fällt – rund tausend Tonnen pro Tag. Die Gesteinsmassen werden später in verhältnismässig kleinen Portionen, nämlich in LKW-Ladungen, zu den Kunden gebracht, beispielsweise auf den ein paar Kilometer entfernten Lagerhof des Baukonzerns Ozinga. Dort schaut heute Aaron Ozinga, der Bruder von Paul, nach dem Rechten. Er fährt einen mächtigen GMC-Geländewagen mit dem Kennzeichen «Redy mx», was für «Ready Mix» steht und übersetzt Transportbeton heisst, das Hauptstandbein des Ozinga-Unternehmens. Ab hier gehen die Baustoffe aus der Joliet-Mine per Schiff über den Illinois River ins rund siebzig Kilometer entfernt gelegene Chicago, wo sie auf dem Ozinga-Betriebshof gelöscht werden.

Neue Netzwerke

John Stull, der bei Lafarge-Holcim für das amerikanische Zementgeschäft zuständig ist, zeigt auf einen braunen Kreis auf einer Landkarte der USA. Er zieht sich von Chicago entlang des Mississippis bis in den Süden. Dann gibt es über die Karte verteilt noch einen blauen, einen roten, einen lilafarbenen, einen rosafarbenen, einen gelben und einen orangefarbenen Kreis. Es handelt sich um die regionalen Märkte des Unternehmens. Erst seit der Fusion berührten sich der lilafarbene Kreis im Norden, der braune, sich längs durch die USA ziehende, sowie der rosafarbene im Süden, erklärt Stull. Der Zusammenschluss habe ein Netzwerk aus Minen, Gruben, Zementwerken und diversen Logistikeinrichtungen geschaffen, so dass aus den drei lokalen Märkten regionale entstanden seien.

Der Chicagoer Markt kann nun sowohl von der südwestlich liegenden Zementfabrik in Sainte Genevieve, Missouri, (ehemals Holcim) als auch vom nordöstlich in Alpena, Michigan, (ehemals Lafarge) liegenden Werk beliefert werden. Möglich ist das aber nur, weil der Mississippi und andere Wasserwege für einen natürlichen und günstigen Transportweg zwischen den früher separaten Märkten sorgen – ein geografischer Glücksfall. Für die Ozinga-Brüder bedeutet der grössere Verbund mehr Liefersicherheit. Immerhin brummt der Absatz, und das Unternehmen benötigt alle anderthalb Tage Nachschub auf dem Betriebsgelände in Chicago, um die Baustellen der Stadt zu beliefern.

Kleinarbeit statt grosser Wurf

Olsen besucht auf seinem letzten Halt in den USA noch einen zum Unternehmen gehörenden Umschlagplatz im Süden Chicagos. Hier wird zudem die bei der Stahlproduktion in einem nahe gelegenen Arcelor-Mittal-Werk anfallende Schlacke zu einem in die Zementproduktion eingehenden Staub gemahlen. Das Werk hat soeben auf die konzernweit implementierte Software von SAP umgestellt. Und man profitiert vom Know-how des Fusionspartners; anders als beispielsweise in der Automobilindustrie ist dieses in der Zementindustrie sehr viel weniger extern, etwa über Unternehmensberater, verfügbar.

Aber auch hier im Süden Chicagos fallen für Olsen die Synergien nicht vom Himmel. GoodDen grossen Wurf gibt es bei Fusionen im Geschäft mit Kalk, Kies und Klinker eben nicht. Darin unterscheidet sich die Zementbranche von vielen anderen Sektoren. Damit Olsen sein «Eins Komma fünf Milliarden»-Versprechen einhalten kann, wird er bei der neuen Gesellschaft jeden Stein umdrehen müssen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/unternehmen/warum-konzernchef-eric-olsen-be...

 

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19.04.2016 15:45
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LafargeHolcim-CEO stellt höhere Dividendenausschüttung ab 2017 in Aussicht
19.04.2016 14:45

Zürich (awp) - Der Chef von LafargeHolcim sieht sein Unternehmen voll auf Kurs, die in puncto Devestitionen, Schuldenabbau und Synergien gesteckten Ziele zu erreichen. Auch der Betriebsgewinn soll bis 2018 deutlich gesteigert werden. "Das laufende Jahr wird einen guten Fortschritt auf dem Weg zu diesem Ziel zeigen", sagte Eric Olsen in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW, Online).

Angesprochen auf die geplanten Einsparungen in Höhe von 1,5 Mrd CHF sagte er: "Ja, wir sind voll auf Kurs. Das habe ich an verschiedenen Investorentreffen in letzter Zeit bestätigt." Das Unternehmen plant ferner Devestitionen im Umfang von 3,5 Mrd CHF. "Der Grossteil des Verkaufserlöses wird dazu dienen, die Nettoschuld bis Ende Jahr von 17 auf 13 Mrd CHF zu reduzieren", bestätigt Olsen früher gemachte Aussagen.

Damit liege LafargeHolcim vermutlich in der Bandbreite, welche die Ratingagenturen für eine anlagewürdige Bonität, ein solides Investment Grade, als nötig erachten. "Danach wird das Potenzial für Ausschüttungen überschüssiger Mittel an die Aktionäre grösser", so Olsen weiter und stellt damit indirekt eine höhere Dividendenausschüttung ab 2017 in Aussicht.

"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den EBITDA bis 2018 um etwa 40% auf mindestens 8 Mrd CHF zu steigern", sagt Olsen zu den angestrebten Verbesserungen auf Ebene Betriebsgewinn. "Das laufende Jahr wird einen guten Fortschritt auf dem Weg zu diesem Ziel zeigen. Der Vergleich von Quartal zu Quartal mit dem vergangenen Jahr wird in der zweiten Jahreshälfte zu unseren Gunsten ausfallen."

yr/ra

(AWP)

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15.04.2016 09:15
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Jürg Oleas für den VR nominiert

LafargeHolcim hat Jürg Oleas für den Verwaltungsrat nominiert. Er war bereits vor der Fusion mit Lafarge Mitglied des Holcim-Verwaltungsrats. Präsident des VR soll Beat Hess werden.

Der Zementkonzern LafargeHolcim nominiert Jürg Oleas für die Wahl in den Verwaltungsrat. Dies geht aus der am Freitag publizierten Einladung zur Generalversammlung vom 12. Mai 2016 hervor.

Bei Oleas handelt es sich um einen Rückkehrer: Er war vor der Fusion mit Lafarge bereits vom 29. April 2014 bis 10. Juli 2015 Mitglied des Verwaltungsrates von Holcim.

Beat Hess als VR-Präsident

Wie bereits im Februar kommuniziert, wird zudem Beat Hess als neuer Präsident des Verwaltungsrates vorgeschlagen. Er folge in dieser Position auf Wolfgang Reitzle, der aus dem Gremium ausscheidet. 

Der Verwaltungsrat schlage zudem die Wiederwahl der bisherigen anderen Mitglieder des Verwaltungsrates vor sowie die Wahl der fünf Kandidaten für das Nomination, Compensation & Governance Committee vor, heisst es weiter.

(awp/cfr/ama)

 

 

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12.04.2016 15:01
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Was LafargeHolcim-Aktionäre noch erwartet

Inmitten einer unsteten Börse sticht ein SMI-Titel insofern heraus, dass sein Kurs seit Anfang Februar steigt: LafargeHolcim hat innerhalb von neuen Wochen ein Plus von 27 Prozent verzeichnet. Mit längerfristigen Horizont sieht die Situation etwas weniger gut aus: Verglichen mit dem Jahresanfang steht die Aktien mit 9 Prozent im Minus, während sie vor einem Jahr noch fast 40 Prozent mehr wert gewesen war.

Anleger wägen nun ab: Ist die Aktienkurs-Talsohle beim weltgrössten Zementkonzern, gebildet aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge, nun durchschritten? Oder wird das schwierige Geschäft mit den Baustoffen für weitere Enttäuschungen sorgen, zumal die Fusion längst nicht von allen als der Weisheit letzter Schluss angesehen wurde?

Die LafargeHolcim-Aktie seit April 2015 (Quelle: cash.ch)

Aus Sicht der Neuen Helvetischen Bank (NHB) handelt es sich mit dem Kurs-Tiefpunkt in der ersten Februarwoche in der Tat um eine massive Übertreibung nach unten. Nachdem der Kurs aber mittlerweile auf gut 45 Franken gestiegen ist, befindet sich die Aktie in etwa auf der Höhe der Kursziele, welche verschiedene Analysten gesetzt haben. Kepler mit einem Kursziel von 61 Franken und die Deutsche Bank mit 70 Franken zeigen sich als einzige untypisch mutig, mit entsprechender Kauf-Empfehlung. Die Analystengemeinde insgesamt zeigt mit ihren Ratings keine einheitliche Linie, die einem Anleger eine klare Richtschur geben könnte: Je nach Bank kann man sich ein Buy, Hold oder Sell aussuchen.

Das 2015-Ergebnis, das Mitte März veröffentlicht wurde, enthielt wegen hohen Abschreibern einen Milliardenverlust und löste ebenfalls gemischte Kommentare aus. Weder die Profitabilität des Zementkonzerns noch die Aussichten für das laufende Jahr wurden als besonders positiv eingestuft. Die gesättigten europäischen Märkte leiden unter mangelnder Auslastung, während die langjährigen Hoffungsträger Schwellenländer ebenfalls in die Krise gerutscht sind und bei LafargeHolcim für Schwankungen sorgen. Als Schwachpunkt gilt auch, dass LafargeHolcim die steigenden Kosten nicht vollumfänglich an die Kunden weitergeben kann.

Den Kursanstieg der Aktie hat das durchwachsene Jahresresultat hingegen nicht beendet. Als ermutigend wurde nach der Zahlenveröffentlich schliesslich auch vermerkt, dass die Situation angesichts solch angespannter Zementmärkte schlechter sein könnte und dass LafargeHolcim unter anderem durch den kartellrechtlich erzwungenen Verkauf einiger Tochtergesellschaften Schulden abbauen kann. Der Plan ist, die Nettoverschuldung von 17 auf 13 Milliarden Franken zu reduzieren, um auf jeden Fall das Investment Grade zu erhalten.

Langfrist-Hoffnungen müssen sich erfüllen

Am 12. Mai stellt der im vergangenen Juli endgültig fusionierte schweizerisch-französische Konzern die Zahlen für das erste Quartal vor. Einen "Befreiungsschlag" und somit eine klare Perspektive, dass der Kurs weiter steigt, wird dies nicht bringen, zumal 5 Tage später der Ex-Dividendenhandel angesetzt ist, wodurch der Kurs um 1,50 Franken tiefer fällt.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2016 von 18,3 ist LafargeHolcim nicht tief bewertet und zudem höher als Konkurrent HeidelbergCement, der auf 14,5 kommt. Besser kommt dagegen LafargeHolcim bei der Dividendenrendite weg: 3,2 Prozent im Vergleich 1,6 Prozent bei HeidelCement.

Wer der LafargeHolcim-Aktie sein Vertrauen schenken will, muss indessen davon überzeugt sein, dass mehrere Langfristfaktoren positiv spielen werden. Dazu gehört, dass die angestrebten Synergien von 1,5 Milliarden Franken bezogen auf den Reingewinn ab dem dritten Jahr nach der Fusion (2018) erreicht werden - zu diesem Punkt bestehen Zweifel, zumal die Integration der beiden Unternehmen Lafarge und Holcim erst gerade begonnen hat. Besser sieht es aus beim Free Cash Flow, der über die nächsten Jahre verbessert werden dürfte.

Schliesslich muss LafargeHolcim in der Lage sein, die Preismacht zu setzen; Ausserdem darf sich das Unternehmen weder durch politische Risiken vor allem in den Schwellenländern noch durch rechtliche Aspekte wie die im Bauwesen häufig anzutreffenden Korruptions- und Kartelluntersuchungen aus der Bahn werfen lassen.

 

 

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05.04.2016 08:29
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Interesse an indischen LafargeHolcim-Werken

Die zum Verkauf stehenden Lafarge-Zementwerke in Indien scheinen auf reges Interesse einer Reihe von Private-Equity-Firmen und strategischen Investoren zu stossen.

Laut namentlich nicht genannten Beratern von LafargeHolcim werden mindestens sieben bis acht Gebote für das Geschäft mit einer Produktionskapazität von rund 11 Mio Tonnen erwartet, wie die indische Wirtschaftszeitschrift "Mint" am Dienstag auf ihrer Internetseite schreibt.

Zu den Interessenten gehören demnach der staatliche Investment Fund GIC aus Singapur und die Private-Equity-Firmen Temasek, Advent, Barings Asia PE, Blackstone, Aion Capital und die Investment-Sparte der Piramal Group. Auch die Wettbewerber Shree Cement, JSW Cement und CRH hätten Interesse gezeigt, heisst es in dem Artikel weiter. Die Frist für nicht-bindende Angebote ende bald und derzeit würden Due-Diligence-Prüfungen laufen, so die Quellen weiter.

Der Zeitung gegenüber wollten weder LafargeHolcim noch die genannten Firmen den Bericht kommentieren. Einzig ein Manager von Shee Cement habe ein Interesse am Lafarge India verneint.

Der Zementkonzern muss sich in Indien von Einheiten trennen, um den Bedingungen der Wettbewerbshüter für die Zustimmung zur Fusion zu genügen. Zuvor war ein geplanter Verkauf anderer Einheiten an die Birla Corporation aus regulatorischen Gründen gescheitert.

(AWP)

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17.03.2016 08:55
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LafargeHolcim schreibt gigantischen Verlust

LafargeHolcim bereitet seinen Aktionären eine böse Überraschung: Der neu geschaffene Zementriese legt einen Jahreserlust von fast drei Milliarden Franken vor.

Der Zementriese LafargeHolcim hat in den vergangenen Monaten weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sank im Schlussquartal 2015 um 5,9 Prozent auf 7,44 Milliarden Franken.

Der um die Fusionskosten bereinigte operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) schrumpfte um 15,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken, wie das aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge entstandene Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Für den Vergleich mit dem Vorjahr hat der Konzern hypothetische Vorjahreszahlen berechnet, so als wäre die Fusion schon am 1. Januar 2014 erfolgt.

Tiefrote Zahlen

Damit hat der weltgrösste Zementkonzern die Erwartungen der Finanzgemeinde in etwa erfüllt. Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Franken und einem operativen Ebitda von 1,462 Milliarden Franken gerechnet.

Unter dem Strich rutschte der Konzern indes tief in die roten Zahlen. Im Schlussquartal stand ein Reinverlust von 2,86 Milliarden Franken zu Buche. Schuld daran seien Wertminderungen und andere Kosten in der Höhe von 3 Milliarden Franken, hiess es.

Werkschliessungen wirkten sich negativ aus

Diese Aufwendungen seien hauptsächlich auf die schlechteren Marktbedingungen in Brasilien, Russland, Irak und China zurückzuführen. Zudem wirkte sich die Schliessung von Werken infolge der Portfolioüberprüfung nach der Fusion negativ auf das Resultat aus. Alleine im vierten Quartal beliefen sich die Fusions- und Restrukturierungskosten sowie die anderen Einmaleffekte auf 407 Millionen Franken.

Insgesamt hat LafargeHolcim im vergangenen Jahr einen Umsatz von 29,48 Milliarden Franken eingefahren. Das sind 6,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der angepasste betriebliche Ebitda sank um 10,7 Prozent auf 5,75 Milliarden Franken.

Zusätzliche Synergien erwartet

Gebremst haben den Weltmarktführer im vierten Quartal die schlechteren Geschäfte in Brasilien, der Schweiz, China, Indonesien, Sambia, Nigeria und Aserbaidschan. Auch niedrigere CO2-Erlöse und nachteilige Wechselkursschwankungen hätten das Ergebnis belastet, hiess es weiter.

«Optimistisch stimmte uns dagegen die positive Entwicklung in Märkten wie den USA, Mexiko, Argentinien, den Philippinen, Australien und Grossbritannien.» LafargeHolcim-Chef Eric Olsen bezeichnete die Ergebnisse im vierten Quartal als solide. «Viele der wichtigsten fusionsbedingten Anpassungen haben wir mittlerweile abgeschlossen», erklärte Olsen im Communiqué: «Unsere Organisation steht, und 2016 werden wir weitere Synergien ausschöpfen: Für das laufende Jahr erwarten wir zusätzliche Ebitda-Synergien von deutlich über 450 Millionen Franken.» Zudem habe man insbesondere in den schwierigsten Märkten Massnahmen ergriffen, um die Kosten weiter zu straffen.

(sda/ise)

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18.02.2016 11:23
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Bryan,Garnier&Co. erhöht auf Buy!

Die britische Investmentbank Bryan,Garnier&Co. hat heute den fairen Wert von LAFARGEHOLCIM (+4.3% auf CHF 37.80) zwar von CHF 60 auf CHF 50 reduziert. Gleichzeitig wurde jedoch die Einstufung von „Sell“ auf „Buy“ erhöht. Das Kaufvotum begründet der zuständige Analyst mit dem Kurseinbruch von über 40% in den vergangenen sechs Monaten sowie einer Übertreibung bei den möglichen China-Risiken. Es sei sogar so, dass die Investoren allmählich wieder anfangen könnten, das Glas als halbvoll zu betrachten. Immerhin würde sich auf dem aktuellen Niveau eine attraktive Einstiegsmöglichkeit bieten, da LAFARGEHOLCIM eine einmalige Diversifikation sowie ein Synergiepotenzial aufweise.

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18.02.2016 10:08
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Investor Harris dringt auf Spartenverkäufe bei LafargeHolcim

„Ich erwarte deshalb, dass Geschäfte, die nicht zur Gruppe passen, verkauft werden. Das Unternehmen sollte dafür einen guten Preis erzielen.“ Das Geld könnte LafargeHolcim dann für einen Aktienrückkauf nutzen.

http://www.tt.com/home/11135863-91/investor-harris-dringt-auf-spartenver...

 

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17.02.2016 08:17
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Bei LafargeHolcim hat Harris Associates Anteil auf 6,4% ausgebaut
17.02.2016 08:08

Zürich (awp) - Der US-Vermögensverwalter Harris Associate hat offenbar seinen Anteil am Zementriesen LafargeHolcim in den letzten Tagen deutlich ausgebaut. David Herro, der Investmentchef für internationale Aktien bei Harris, sagte gegenüber der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" (online 17.2.): "Wir haben unser Engagement ausgebaut und halten heute ungefähr 6,4% an LafargeHolcim." Offiziell gemeldet hat Harris (in einer SIX-Offenlegungsmeldung vom 13.2.) lediglich 3,03%, wobei das Datum der Meldepflicht der 5. Februar war.

Die Idee dahinter sei recht simpel, so Herro: Das schwierige Konjunkturumfeld belaste derzeit zwar den Kurs. Der Konzern konzentriere sich jedoch stark darauf, den Ertrag zu steigern. Zudem verhalte sich die gesamte Zementbranche inzwischen viel klüger und höre damit auf, die Kapazitäten immer mehr auszuweiten. "Wer also beim Zeithorizont wie ein Investor denkt und nicht wie ein kurzfristig orientierter Trader, dem eröffnet sich ein idealer Einstiegspunkt", so Herro.

Die LafargeHolcim-Aktie hat in der vergangenen Woche 9% eingebüsst und notiert im bisherigen Jahresverlauf - nach einer kürzlichen deutlichen Erholung - noch 28% im Minus.

uh/rw

(AWP)

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15.02.2016 13:12
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LAFARGEHOLCIM (+4,9% auf 37,08 CHF): Kaufen oder vorbeilaufen?

Am Markt beginnt sich die Nachfrage in den LafargeHolcim-Namenaktien moderat zu beleben. Sales-Trader hören von Grosskunden, dass die letzten Stücke von Eurocement "den Besen nicht mehr verrückt machen werden". Nach einer nun startenden Bodenbildung wiesen die Titel wegen dem Beteiligungsverkauf von Eurocement in der aktuellen schwierigen Marktphase "immenses" Erholungspotenzial auf. Händler meinen, dass die Titel in der Tat "aus dem Stand 25% haussieren könnten", wenn sich die Aktien-Nachfrage über 2 bis 3 Handelstage hinaus beleben sollte. Für risikofähige Investoren, welche gerne antizyklisch agieren, seien die LafargeHolcim-Titel sowieso "ein schreiender Kauf". Händler meinen, dass der Valor bedeutend grössere Aufwärts- als Abwärts-Risiken aufweise, weshalb Käufe erwogen werden könnten.

 

AWP

15.02.2016 10:28
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weil Eurocement seinen Bestand wahrscheinlich auf null abbauen wird.

Die Eurocement Anteile sind möglicherweise bereits veräussert - ausserbörslich zu CHF 36.25.

http://www.fuw.ch/article/lafargeholcim-erwagt-verausserung-der-beteilig...

15.02.2016 10:12
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Elias hat am 15.02.2016 - 10:01 folgendes geschrieben:

Die spottbillig gewordene LafargeHolcim kann als grösster Fusionsflop des Wirtschaftsjahrs 2015 in der Schweiz bezeichnet werden. Mit dem nahezu abgeschlossenen Ausstieg des russischen Aktionärs Eurocement, der nun unter 3 Prozent von LafargeHolcim hält, verbessern sich die Aussichten wieder entscheidend. Mit der Rückkehr zur Schweizer Konzernführung an der Verwaltungsratsspitze könnten sich auch die Zeiten für die arg geschädigten Aktionäre wieder aufhellen. Eine von Schweizern gelenkte LafargeHolcim wird wegen der Holcim-Historie als ausserordentlich kostenbewusst eingeschätzt. Das löst nun steigende Margenerwartungen aus. Vorerst wird der Aktienkurs aber wohl noch um weitere 10 bis 15 Prozent auf etwa 30 Franken sinken, weil Eurocement seinen Bestand wahrscheinlich auf null abbauen wird.

Abwarten und bei gut 30 Franken kaufen

 

Sonntagszeitung

Aus den CHF 30.00 wurde bisher nichts Wink Der Kurs steigt heute weiter eher Richtung CHF 40.00

15.02.2016 10:01
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Die spottbillig gewordene LafargeHolcim kann als grösster Fusionsflop des Wirtschaftsjahrs 2015 in der Schweiz bezeichnet werden. Mit dem nahezu abgeschlossenen Ausstieg des russischen Aktionärs Eurocement, der nun unter 3 Prozent von LafargeHolcim hält, verbessern sich die Aussichten wieder entscheidend. Mit der Rückkehr zur Schweizer Konzernführung an der Verwaltungsratsspitze könnten sich auch die Zeiten für die arg geschädigten Aktionäre wieder aufhellen. Eine von Schweizern gelenkte LafargeHolcim wird wegen der Holcim-Historie als ausserordentlich kostenbewusst eingeschätzt. Das löst nun steigende Margenerwartungen aus. Vorerst wird der Aktienkurs aber wohl noch um weitere 10 bis 15 Prozent auf etwa 30 Franken sinken, weil Eurocement seinen Bestand wahrscheinlich auf null abbauen wird.

Abwarten und bei gut 30 Franken kaufen

 

Sonntagszeitung

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Benjamin Franklin

12.02.2016 10:44
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Link hat am 12.02.2016 - 10:19 folgendes geschrieben:

@Elias

Noch zu früh einzusteigen? Was denkst Du?

Kurs unter CHF 35.00...würde mich schon reizen, hier einzusteigen.

schwer zu sagen. Kommt auf die persönliche Verlustaversion an.
Eine Möglichkeit: Jetzt die Hälfte von dem, was man für den Titel einsetzen möchte. Geht es nach den Zahlen runter, kann man u.U. den Rest einsetzen, wenn der Ausblick nicht zu schlecht ist

 

Am 17. März kommen die Zahlen.

 

Kursziel bei UBS immer noch 45

 

 

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Benjamin Franklin

12.02.2016 10:19
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@Elias

Noch zu früh einzusteigen? Was denkst Du?

Kurs unter CHF 35.00...würde mich schon reizen, hier einzusteigen.

12.02.2016 10:10
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Schmidheiny: «Ich habe keine Aktien verkauft»

Der Präsident ist weg, die Aktie im Sinkflug: Bei LafargeHolcim kriselt es. Grossaktionär Thomas Schmidheiny über die Zukunft des Zementkolosses, das ambitionierte Kursziel und die neue Personalie.

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Im vergangenen Juni zeigten Sie sich (in einem Interview mit der «Bilanz») zuversichtlich, die Aktie würde «relativ zügig» auf 100 Franken steigen. Nun steht das Papier bei 36 Franken. Müssen Sie ihre Prognose kassieren?
Diese Prognose ist von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten offensichtlich überrollt worden. Ich bleibe aber dabei, dass das von mir definierte Kursziel allein schon angesichts der Synergiepotenziale realistisch ist. Dies unter der Voraussetzung, dass Vernunft einkehrt und die Märkte sich wieder beruhigen.

..

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http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schmidheiny-ich-habe-keine-akti...

 

Müssen Sie ihre Prognose kassieren?
Möchten sie Ihre Prognose kaschieren / kastrieren

 

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09.02.2016 08:53
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LafargeHolcim nominiert Beat Hess als neuen VRP

Der Zementhersteller bestätigt, dass sich Verwaltungsratspräsident Wolfgang Reitzle nicht mehr zur Wiederwahl stellt. Nachfolger soll Vizepräsident Beat Hess werden. Die Aktien brechen ein.

Was den ganzen Montag gemunkelt wurde, ist nun definitiv: Der Co-Verwaltungsratspräsident von LafargeHolcim (LHN 35.91 -7.95%), Wolfgang Reitzle, wechselt zu seinem alten Arbeitgeber Linde (LIN 117.35 -4.2%) und gibt sein Amt als VR-Präsident von LafargeHolcim nach bloss zwei Jahren auf. Nachfolger an der Spitze des schweizerisch-französischen Zementkonzerns soll der Schweizer Anwalt Beat Hess werden.

Hess ist Vizepräsident des Verwaltungsrats, Mitglied des Strategy & Sustainable Development Committee sowie Mitglied des Audit & Finance Committee. Er wurde 2010 in den Verwaltungsrat der damaligen Holcim gewählt. Von 1977 bis 2003 war er erst Rechtskonsulent und später Chefjurist des ABB-Konzerns. Von 2004 bis Ende 2010 war er für die Royal-Dutch-Shell-Gruppe tätig. Er ist auch Mitglied des Verwaltungsrats von Nestlé (NESN 72.85 -0.68%) und Sonova (SOON 116.3 -1.86%).

Weitere Übergangsfigur

Hess ist wie Reitzle 67 Jahre alt und dürfte ebenfalls nur eine Übergangslösung sein – nicht gerade das, was LafargeHolcim braucht.

Reitzle hatte im April 2014 den Posten des Holcim-VRP von Rolf Soiron übernommen, nur kurz nach der Bekanntgabe der Pläne zur Fusion mit Lafarge. Seit der Fusion der beiden Zementkonzerne amtierte er als Co-VRP gemeinsam mit dem früheren Lafarge-CEO Bruno Lafont. Als Statutory Chairman hatte er jedoch die Leitung des Gremiums inne. Die Generalversammlung von LafargeHolcim ist für den 12. Mai geplant.

Wolfgang Reitzle ist heute Montag als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Linde vorgeschlagen worden. Bis 2014 war der Bayer CEO des deutschen Industrie- und Medizinalgaseherstellers gewesen. Nun, nach der gesetzlich vorgeschriebenen «Abkühlphase» von zwei Jahren, kann er den obersten Führungsposten von Linde übernehmen.

Zu viele Hüte auf

Reitzle ist bereits Vorsitzender des Aufsichtsrats (das deutsche Pendant zum hiesigen VR-Präsidenten) der auf Automobilelektronik und Reifen spezialisierten Continental (CON 179.6 -2.29%). Dass er das Präsidium von gleich drei grossen Konzernen nicht innehaben konnte und wollte, wurde immer offensichtlicher. Ausserdem sitzt er im Aufsichtsrat des Medienhauses Springer.

Der Weggang kommt in einer für LafargeHolcim heiklen Phase. Reitzle, seit 2012 im VR, war vielleicht nicht der Architekt, aber zumindest der Bauführer der Fusion. Ihm ging der Ruf voraus, ein versierter Stratege und entschiedener Macher zu sein. Er galt als gewisser Garant, dass die Fusion, wenn auch mit Verzögerung, doch noch ein Erfolg geworden wäre. Die Aktien gaben am Montag denn auch überdurchschnittlich nach.

Heikler Moment

LafargeHolcim ist etwas mehr als ein halbes Jahr nach der Verschmelzung noch nicht gefestigt. CEO Eric Olsen ist kein Jahr im Amt und muss den Beweis, eine neue Unternehmenskultur zu schaffen und die versprochenen Synergieziele von 1,4 Mrd. Fr. bis Ende 2017 zu erreichen, erst noch antreten.

Finanzchef Ron Wirahadiraksa ist sogar erst seit Anfang Dezember Herr der Zahlen. Der langjährige Holcim-Finanzchef Thomas Aebischer hatte Mitte Oktober 2015 überraschend gehen müssen. Und zu guter Letzt sorgte vergangene Woche der Beteiligungs-Notverkauf des russischen Grossaktionärs Filaret Galchew für Unruhe und einen Aktienkurs deutlich unter 40 Fr.

Reitzle wird für eine wenig erfolgreiche Übergangszeit stehen. Die Bewertung von LafargeHolcim an der Börse ist dramatisch gesunken, auch weil sich das wirtschaftliche Umfeld verschlechtert hat. Der nach Eigenwerbung «fortschrittlichste» Baustoffkonzern der Welt ist im Vergleich zum vergangenen Juli nur noch knapp die Hälfte wert.

http://www.fuw.ch/article/lafargeholcim-nominiert-beat-hess-als-neuen-vr...

 

 

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09.02.2016 08:28
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LafargeHolcim erhält angepasste Auflagen der CCI zur Veräusserung in Indien
08.02.2016 19:31

Zürich (awp) - Der Zementkonzern LafargeHolcim hat von der indischen Wettbewerbsbehörde CCI angepasste Auflagen zur Veräusserung des Anteils an Lafarge India erhalten. Es werde ein neuer Veräusserungsprozess für Lafarge India initiiert, teilt LafargeHolcim am Montagabend mit. Die geplante Transaktion schliesse drei Zementwerke und zwei Mahlwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 11 Mio Tonnen pro Jahr ein und sei eine alternative Verpflichtungszusage für den Zusammenschluss der beiden Vorgängerunternehmen des Konzerns und nun Teil des Konzernziels, 3,5 Mrd CHF an Aktiva zu veräussern.

"Über unsere Konzerngesellschaften ACC und Ambuja Cements werden wir in Indien mit einer Gesamtzementkapazität von 63 Mio Tonnen und einem Vertriebsnetz im gesamten Land tätig sein", wird CEO Eric Olsen. "Wir sehen Möglichkeiten, unser Geschäft in Indien weiterzuentwickeln".

In der Vorwoche hatte LafargeHolcim gemeldet, dass der Verkauf von zwei Lafarge-Werken in Indien nicht wie geplant über die Bühne gehen kann. Die Devestition war aber eine Bedingung der CCI für die Genehmigung der Fusion.

Um den Anforderungen der Wettbewerbshüter zu genügen, sollten zwei der Lafarge India-Werke an die indischen Birla Corporation verkauft werden. Dabei ergab sich die Hürde, dass es nicht möglich ist, zusammen mit den Werken die Abbaurechte für die dazugehörigen Steinbrüche zu verkaufen. Diese müssten in separaten Bieterverfahren veräussert werden. Bei einem Verkauf von Lafarge India sei dies nicht der Fall, so ein Lafarge-Sprecher.

LafargeHolcim hatte den geplanten Verkauf von zwei Lafarge-Werken in Indien an Birla im August 2015 gemeldet. Der Unternehmenswert der Aktiven wurde damals mit 50 Mrd INR (rund 750 Mio CHF) angegeben. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollten zum Schuldenabbau verwendet werden. Der Schritt war Teil der Bedingungen, die von der CCI gestellt wurden, um der Lafarge-Holcim-Fusion zuzustimmen.

cp

(AWP)

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04.02.2016 09:37
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Sberbank wirft LafargeHolcim-Paket auf den Markt

Der drittgrösste Aktionär des Zementriesen will seine Beteiligung abstossen. Bedeutet dies das Ende von Eurocement?

Die russische Sberbank will 37,2 Mio. Aktien des weltgrössten Zementriesen LafargeHolcim (LHN 37.1 -6.99%) abstossen. Das Paket, das einem Kapitalanteil von 6,12% entspricht, hat einen Wert von rund 1,5 Mrd. Fr.

Mit dem Verkauf des Pakets hat Sberbank die UBS (UBSG 15.32 -0.78%) beauftragt, wie die Agentur Bloomberg am Mittwochabend meldet.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte Sberbank die Beteiligung von 6,12% deklariert. Die staatlich dominierte Bank hatte das Aktienpaket in einem Repurchase Agreement von der in Zürich domizilierten Eurocement Holding, hinter der Filaret Galchew steht, übernommen.

http://www.fuw.ch/article/sberbank-wirft-lafargeholcim-paket-auf-den-markt/

 

 

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04.02.2016 08:42
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LafargeHolcim erwägt Veräusserung in Indien

LafargeHolcim überdenkt seine Pläne in Indien. Der Konzern erwägt nun eine Veräusserung des Anteils an Lafarge India mit einer jährlichen Zementkapazität von 11 Millionen Tonnen.

Die Competition Commission of India (CCI) müsste einer solchen Devestition als Verpflichtungszusage für den Zusammenschluss der beiden Vorgängerunternehmen des Konzerns zustimmen, schreibt die Gruppe am Donnerstag in einer Mitteilung.

Die Gespräche von LafargeHolcim mit Birla Corporation Limited (BCL) für den zuvor angekündigten Verkauf der beiden Zementwerke Jojobera und Sonadih im Osten Indiens seien dagegen beendet.

Sowohl BCL als Käufer und der Verkaufsvertrag mit BCL standen unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die CCI zusammen mit anderen regulatorischen Genehmigungen und üblichen Bedingungen, so LafargeHolcim weiter. Aufgrund der aktuellen Regularien hinsichtlich der Übertragung von Abbaurechten, die zu den beiden Werken gehören und für deren Betrieb unerlässlich sind, war LafargeHolcim dazu verpflichtet, eine alternative Verpflichtungszusage bei der CCI einzureichen, um die Einhaltung der Auflagen zu gewährleisten.

Die alternative Verpflichtungszusage werde gegenwärtig von der CCI geprüft. LafargeHolcim stehe im Dialog mit CCI. Weitere Details zum Veräusserungsprozess sollen in Kürze kommuniziert werden

(AWP)

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27.01.2016 14:36
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Rückkauf-Vereinbarung

Sberbank übernimmt Lafarge-Holcim-Aktienpaket

(sda/Reuters) ⋅ Die grösste russische Bank hat vorübergehend ein Aktienpaket am Zementriesen LafargeHolcim übernommen. Die Sberbank habe vom russischen Grossaktionär Eurocement einen Anteil von 6,12% bezogen, hatte das Institut am Freitag mitgeteilt. Am Dienstag meldete nun auch Lafarge-Holcim die Veränderung im Aktionariat. Es handle sich um ein sogenanntes Repurchase- Agreement. Dies bedeutet, dass Eurocement Anteile an die Bank verkauft und zu einem festgelegten Datum und einem festgelegten Preis später wieder zurückkauft. Mit der Transaktion kann sich Eurocement kurzzeitig finanzieren. Eurocement bestätigte die Transaktion, gab aber keine Einzelheiten bekannt. Gemäss letzten verfügbaren Angaben hält Eurocement 6,4% am Baustoff-Weltmarktführer und ist damit der drittgrösste Eigner.

http://www.nzz.ch/finanzen/sberbank-uebernimmt-holcim-aktienpaket-1.1868...

 

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25.01.2016 08:37
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«Die Fusion wird einen gewaltigen Mehrwert schaffen»

Herr Olsen, seit dem Vollzug der Fusion im Juli 2015 ist der Aktienkurs von LafargeHolcim um 45 Prozent eingebrochen. Ist die Fusion damit gescheitert, wie Kritiker sagen?

Nein, überhaupt nicht. Der aktuelle Aktienpreis berücksichtigt in keiner Weise den Wert, den die Fusion schafft. Die Synergien, die wir beabsichtigen, werden erst noch kommen. Wir müssen jetzt liefern, dann wird der Aktienpreis steigen.

Sie beschönigen. Der grösste Aktionär Thomas Schmidheiny meinte kurz vor der Fusion: «Wir sollten relativ zügig einen Kurs um 100 Franken erreichen.» Inzwischen notieren die Aktien bei 44 Franken. Das ist doch ein Desaster.

Wir können sicher nicht zufrieden sein. Aber wichtig ist, dass wir einen klaren Plan haben, wie wir uns verbessern wollen. Wenn wir die Ziele erreichen, die wir uns gesteckt haben, werden die Aktien von LafargeHolcim automatisch an Wert zulegen.

Wann kommt die Kurswende?

Ich will keine Prognose abgeben. Kurzfristige Bewegungen des Aktienkurses sind kein guter Gradmesser. Mein Job ist es, Resultate abzuliefern, die langfristig Wert schaffen.

Fakt ist doch: Die Fusion hat bisher nicht die beabsichtigten Resultate gezeigt, und viele Beobachter zweifeln, ob sie je Wert schaffen wird. Die Kritiker hatten doch recht.

Ich sehe das anders. Bis alle Massnahmen greifen und Resultate zeitigen, braucht es noch etwas Zeit. Das ist bei einer derart komplexen und globalen Transaktion normal. Aber die Fusion wird einen gewaltigen Mehrwert schaffen, und die Aktionäre werden davon durch Sonderdividenden und Aktienrückkaufprogramme profitieren.

Wie wollen Sie das erreichen?

Wir haben klare Massnahmen eingeleitet, die wir bis 2018 durchziehen. Erstens werden wir Synergien in der Höhe von 1,5 Milliarden Franken heben. Zweitens werden wir als Konsequenz aus der Fusion die Investitionen von heute 3 Milliarden Franken pro Jahr auf unter 2 Milliarden Franken zurückfahren können. Und drittens werden wir Firmenteile im Wert von 3,5 Milliarden Franken verkaufen.

LafargeHolcim ist momentan weit davon entfernt, Wert zu schaffen. Die Rendite auf dem investierten Kapital liegt unter 5 Prozent. Wann wird sie über den Kapitalkosten liegen?

Ich will, dass wir bis 2018 die Rendite auf dem investierten Kapital so stark steigern, dass sie über dem Kapitalkostensatz von 7 bis 8 Prozent liegt.

Viele Aktionäre und Analysten bezweifeln, dass es LafargeHolcim gelingt, die versprochenen Synergien zu schaffen. Was gibt Ihnen die Gewissheit, dass Sie das Ziel erreichen?

Vor mir liegen ganz konkrete Aktionspläne, die Tausende Massnahmen beinhalten. Wenn Sie die sehen würden, wären auch Sie überzeugt, dass wir es schaffen. Wir haben zum Beispiel die wichtigsten 2000 Einkaufsverträge durchgekämmt und grosse Einsparmöglichkeiten entdeckt. Allein so können wir 380 Millionen Franken pro Jahr einsparen. Weitere 220 Millionen Einsparungen sind durch eine effizientere Produktion in unseren Zementwerken möglich.

Wie viele Stellen werden Sie abbauen?

Es ist eine signifikante Zahl. An unseren Verwaltungssitzen in der Schweiz und in Frankreich bauen wir rund 280 Stellen ab, davon 166 in Paris und Lyon, 120 in Zürich und Holderbank. Dazu kommt ein grösserer Stellenabbau in Ländern, in denen wir überlappende Geschäfte haben, so in Brasilien.

Bis wann wollen Sie den Stellenabbau durchziehen?

In den Länderorganisationen ist er mehr oder weniger schon vollzogen. In Zürich und Paris wird er Ende Februar beendet sein.

Sie schliessen wegen sinkender Verkäufe mehrere Produktionswerke in China. Schliessen Sie auch in anderen Ländern Werke?

Das ist möglich, wenn wir in einem bestimmten Land Überkapazitäten haben.

Wo sind sie am grössten?

In China, Indonesien, Brasilien, Griechenland. Unsere Produktionskapazität ist momentan weltweit nur zu zwei Dritteln ausgelastet. Das ist nicht akzeptabel. Wir streben eine Auslastung von über 80 Prozent an.

Umgekehrt gibt es bedeutende weisse Flecken auf der Landkarte von LafargeHolcim. In grossen Wachstumsmärkten wie Peru, Äthiopien oder der Türkei sind Sie gar nicht vertreten. Wollen Sie das ändern?

Es ist nicht unser Ziel, überall eine Flagge von LafargeHolcim aufzustellen. Wir sind in 90 Ländern aktiv. Das reicht. Wir müssen nicht überall sein.

Ein anderer weisser Fleck ist der Iran. Werden Sie dort nach dem Ende der Sanktionen eine Produktion aufziehen?

Der Iran ist interessant. Wir beobachten die Entwicklung genau. Wir planen aber zurzeit keine Investitionen im Iran oder in anderen neuen Märkten.

Wie verlaufen Ihre Geschäfte in den beiden Kriegsländern Irak und Syrien?

Unsere beiden Fabriken im Irak funktionieren gut. Aber das Geschäft leidet darunter, dass viele Verkehrswege geschlossen oder zerstört sind. Die Verkäufe sind deshalb deutlich zurückgegangen. In Syrien mussten wir unser Produktionswerk im Herbst 2014 aus Sicherheitsgründen schliessen. Wir hoffen, dass wir dort die Produktion so rasch wie möglich wiederaufnehmen und so zum Wiederaufbau des Landes beitragen können.

Lafarge musste letztes Jahr wegen des Niedergangs der Geschäfte in Syrien und im Irak 385 Millionen Euro abschreiben. Rechnen Sie mit weiteren Abschreibungen?

Wenn wir eine Fabrik einmotten müssen wie in Syrien, schauen wir ihren Buchwert genau an.

Sie erzielen mehr als die Hälfte des Umsatzes in Schwellenländern. Ist das nun in Zeiten der Wachstumsschwäche ein Nachteil?

Nein. Die Fakten sprechen eine andere Sprache als die Angst, die an den Aktienbörsen herumgeht. In vielen Schwellenländern, in denen wir tätig sind, verzeichnen wir weiterhin ein gutes Wachstum, etwa in Indien oder Indonesien. Das Wachstum in den Schwellenländern ist grösser als in den reifen Industrieländern. Die Margen sind ebenfalls höher.

Aber grosse Märkte wie China und Brasilien schwächeln.

Sehen Sie dort eine Erholung des Marktes.

Nein. China und Brasilien werden noch während einiger Jahre ein tiefes Wachstum aufweisen. Für LafargeHolcim als Ganzes ist das aber nicht tragisch, weil wir in China nur drei Prozent unseres Umsatzes machen. In Brasilien ist der Anteil noch geringer.

Sie wollen die Dividenden steigern und fahren im Gegenzug die Investitionen herunter. Damit schwächen Sie die Innovationskraft des Unternehmens. Ist das nicht gefährlich?

Nein. Wir senken nicht unsere Ausgaben für Forschung und Entwicklung, sondern nur die Kosten für die Erweiterung der Produktionswerke. Das ist angesichts unserer Überkapazitäten problemlos machbar.

Präsident Wolfgang Reitzle sagte im April 2015, ein neuer Name sei der logische nächste Schritt für LafargeHolcim. Wann wird das kommen?

Ich erwarte, dass der Integrationsprozess Ende Jahr abgeschlossen ist. Das heisst nicht, dass wir das Unternehmen schon dann umbenennen, aber wir werden eine klare Idee ausgearbeitet haben.

 

Ganzer Beitrag unter SonntagsZeitung

 

 

 

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Benjamin Franklin

25.01.2016 08:35
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LafargeHolcim kann mehr Werke schliessen

Angesichts der Überkapazitäten des weltgrössten Zementkonzerns denkt LafargeHolcim-Chef Eric Olsen über die Schliessung von Werken nach.

"Das ist möglich, wenn wir in einem bestimmten Land Überkapazitäten haben", sagte Olsen in einem Interview. Am grössten seien die Überkapazitäten in China, Indonesien, Brasilien und Griechenland. "Unsere Produktionskapazität ist momentan weltweit nur zu zwei Dritteln ausgelastet. Das ist nicht akzeptabel", sagte Olsen der "SonntagsZeitung": "Wir streben eine Auslastung von über 80 Prozent an."

Erneut wiederholte der französisch-amerikanische Doppelbürger die Konzernziele nach der Fusion der französischen Lafarge mit der schweizerischen Holcim im vergangenen Jahr: Bis 2018 würden Synergien von 1,5 Milliarden Franken gehoben.

"Zweitens werden wir als Konsequenz aus der Fusion die Investitionen von heute 3 Milliarden Franken pro Jahr auf unter 2 Milliarden Franken zurückfahren können. Und drittens werden wir Firmenteile im Wert von 3,5 Milliarden Franken verkaufen", sagte Olsen.

Stellenabbau

Zudem werde eine signifikante Zahl an Stellen gestrichen. "An unseren Verwaltungssitzen in der Schweiz und Frankreich bauen wir rund 280 Stellen ab, davon 166 in Paris und Lyon, 120 in Zürich und Holderbank AG", sagte Olsen.

Dazu komme ein grösserer Stellenabbau in Ländern, in denen man überlappende Geschäfte habe wie beispielsweise in Brasilien. In den Länderorganisationen sei der Stellenabbau mehr oder weniger schon vollzogen. In Zürich und Paris werde der Abbau Ende Februar beendet sein.

Nach dem Wegfall der meisten internationalen Sanktionen sei der Iran zwar ein interessanter Markt. "Wir planen aber zurzeit keine Investitionen im Iran oder in anderen neuen Märkten", sagte Olsen. LafargeHolcim sei in 90 Ländern aktiv. "Das reicht. Wir müssen nicht überall sein."

Schwellenländer kein Nachteil

Trotz der Krise vieler grosser Schwellenländer sei es kein Nachteil, dass LafargeHolcim über die Hälfte des Umsatzes in Schwellenländern mache, sagte Olsen: "In vielen Schwellenländern, in den wir tätig sind, verzeichnen wir weiterhin ein gutes Wachstum, etwa in Indien oder Indonesien."

Das Wachstum in den Schwellenländern sei grösser als in den reifen Industrieländern. Die Margen seien ebenfalls höher. Dagegen sehe man in China und Brasilien noch keine Erholung. Beide Länder würden noch während einiger Jahre ein tieferes Wachstum aufweisen.

"Für LafargeHolcim als Ganzes ist das aber nicht tragisch, weil wir in China nur drei Prozent unseres Umsatzes machen. In Brasilien ist der Anteil noch geringer", sagte Olsen.

(AWP)

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06.01.2016 13:57
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LHN auf 52w Low...

LAFARGEHOLCIM (-1,2% auf 47,60 CHF): Nächste Überreaktion

Die im Angebot liegenden LafargeHolcim würden die aktuelle Markt-Malaise treffend reflektieren, ist am Markt zu hören. Nachdem ein Medienbericht von einem bevorstehenden Verkauf eines Teils des Indien-Geschäfts berichtet hatte, notierten die Zement-Blue Chips im vorbörslichen Handel in London rund ein halbes Prozent fester. Mit dem Start des Aktienhandels an den europäischen Aktienbörsen wendete sich jedoch das Blatt und die Titel wurden von Verkäufen aus dem Ausland erfasst. Händler fragen: Sollten die LafargeHolcim-Titel nicht positiv auf die laufenden Restrukturierungs-Massnahmen reagieren?

 

 

18.12.2015 16:15
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Die Gründe für den grossen Kurssturz bei LafargeHolcim

Die Aktie des Zementgiganten hat ein Drittel an Wert verloren. Dabei versprach Investor Schmidheiny im Juni noch Gewinne. Mehrere Faktoren sind für den grössten Kursrutsch seit Jahren verantwortlich.

Im Frühsommer versprach der Zementbaron Thomas Schmidheiny den LafargeHolcim-Aktionären ein sattes Kursplus. Auf bis zu 100 Franken sah er die Aktie seinerzeit «relativ zügig» steigen. Seit Mitte Juli kennt das Papier aber nur noch eine Richtung: nach unten. Die Aktie stürzte von fast 75 auf nunmehr weniger als 50 Franken. Damit ist rund ein Drittel des Wertes verloren.

Der Kurs notiert gerade einmal bei der Hälfte dessen, was Schmidheiny nach der Ankündigung der Grossfusion von Holcim und Lafarge in Aussicht gestellt hat. Für den Zementhersteller Holcim ist es der grösste Kursrutsch seit Jahren. Zuletzt waren die Titel 2012 günstiger zu haben. Gestern schloss der Titel mit einem Minus von fast vier Prozent schlechter als fast alle anderen wichtigen Papiere an der Schweizer Börse.

Schwache Weltkonjunktur

Zwar haben Aktien rund um den Globus in den vergangenen Wochen auf breiter Front an Wert eingebüsst. Doch LafargeHolcim entwickelt sich weit schlechter als der Gesamtmarkt: Der SMI hat im gleichen Zeitraum knapp zehn Prozent verloren. Und auch die Konkurrenz – allen voran HeidelbergCement – kann die schlechte Performance des französisch-schweizerischen Konzerns locker toppen.

Den ersten Baustein zur Erklärung dieser Malaise liefert Finanzanalyst Martin Hüsler von der Zürcher Kantonalbank (ZKB): «LafargeHolcim ist ein typischer Konjunkturtitel», sagt er. Das heisst: Boomt die Weltwirtschaft, steigt der Kurs. Läuft es schlechter, sinken die Titel in der Gunst der Anleger. Und derzeit bereiteten laut Hüsler vor allem die Schwellenländer sorgen. Deren Ausblick hat sich jüngst derart verschlechtert, dass die Chefin des Internationalen Währungsfonds von einem geringeren globalen Wachstum ausgeht.

Zinswende mit Folgen

Für LafargeHolcim sind das besonders schlechte Nachrichten, arbeiten doch sieben von zehn Zementanlagen in aufstrebenden Schwellenländern. «Kaum ein Zementkonzern ist so exponiert wie LafargeHolcim», so ZKB-Experte Hüsler. Ähnlich sieht es Muriel Fellous von der französischen Grossbank Société Générale: Erst vor wenigen Tagen empfahl die Analystin die Titel zum Verkauf, sie rechnet mit einem Kursziel von lediglich 43 Franken. Ein wichtiger Grund: Die starke Abhängigkeit von den kriselnden Schwellenländern.

Richtig turbulent könnte es für LafargeHolcim werden, wenn die US-Notenbank Fed in den kommenden Monaten erstmals seit neun Jahren den Leitzins anhebt. Als Folge des Zinsschrittes könnten Milliarden von Dollar aus den Schwellenländern zurück in die USA fliessen, erwarten Experten. Der brasilianische Real, die indische Rupie und andere Schwellenlandwährungen dürften dann noch stärker als in den vergangenen Wochen schon an Wert verlieren.

Ölpreis-Flaute trifft LafargeHolcim

Das wäre für die volkswirtschaftliche Erholung in den betroffenen Ländern problematisch – und für den Grosskonzern LafargeHolcim. Das Wachstum in diesen Regionen könnte sich abschwächen, Investitionen in die Infrastruktur aufgeschoben werden. Das wiederum würde die Baubranche hart treffen. Auch diese Aussichten bewegte Anleger zuletzt dazu, die Titel massenhaft zu verkaufen.

Erschwerend kommt dazu, dass sich Holcim mit Lafarge in eine Vielzahl von Ländern eingekauft hat, die stark vom Öl abhängig sind – darunter Nigeria, Irak oder die Vereinigten Arabischen Emirate. Weil aber der Preis für das schwarze Gold seit einem Jahr im Tief ist und die Einnahmen dieser Länder belasten, ist eine Vielzahl an staatlichen Bauprojekten auf Eis gelegt oder sogar abgeblasen. Auch das belastet den Umsatz des fusionierten Kolosses .

«Merger-Idiotie»

Neben der schwachen Weltwirtschaft und dem Ölpreistief kämpft LafargeHolcim mit hausgemachten Problemen. Experten rätseln noch immer über die Gründe des Zusammenschlusses. Der Merger sei wertvernichtend, heisst es. Die Rede ist von «Merger-Idiotie» oder davon, dass Schmidheiny «nicht mehr zurechnungsfähig» sein müsse. Der grösste Kurssturz seit Jahren sei die «Quittung für eine Dummheit», urteilen Beobachter unter vorgehaltener Hand.

An einen schnellen Turnaround glaubt kaum jemand, zahlreiche Fachleute haben ihr Kursziel – wie Fellous von der Société Générale – nach unten geschraubt. Allgemein wird damit gerechnet, dass der Konzern schon bald eine Schocknachricht absetzen dürfte. «Die operative Gewinnschätzung könnte weiter nach unten angepasst werden», spekuliert etwa ZKB-Analyst Hüsler. Baader-Helvea-Analyst Patrick Appenzeller erwartet dagegen einen grösseren Abschreiber beim Goodwill.

Silberstreifen am Horizont

Alles schlecht also? Gehen die Kurse noch weiter in den Keller? Ist der Boden erreicht? Mit Spannung erwarten Analysten die Ergebnisse für das dritte Quartal, die in wenigen Wochen vorgelegt werden. Anfang Dezember folgt dann die erste Bewährungsprobe für den neuen Geschäftsleiter Eric Olsen. Am Investorentag muss er das Vertrauen wieder zurückgewinnen.

ZKB-Experte Hüsler sieht für die Zukunft des Zementriesen jedenfalls einen Silberstreif am Horizont: «Die Börse hat in einer Baissephase die Tendenz, Risikofaktoren stärker zu gewichten als längerfristiges Chancenpotenzial, weshalb Aktienkurse oftmals auch unterschiessen können.»

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-gruende-fuer-den-grossen-ku...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.12.2015 16:03
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Unabhängig von den Kurszielen: Hier wird wiedermal richtig gehämmert...

Wohin geht die LHN wohl? 40? Oder fängt sie sich beim Jahrestiefst?

So langsam scheint sie doch noch attraktiv für eine erste Tranche.

Wenn das WindowDressing für die Ausweise per 31.12.2015 vorbei ist, könnte die Aktie sich wohl wieder in den Bereich von CHF 52 - 53 bewegen.

Klar ist die Bude abhängig von den Ölpreisen und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. Aber der Kurs hat doch schon ordentlich was drin von dem?!

18.12.2015 14:38
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Die «atemberaubendsten» Aktien-Kursziele

Der cash Insider nennt die abstrusesten Kursziele für Aktien aus der Schweiz und die nicht immer offensichtlichen Beweggründe dahinter.

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Selbst den verschmähten Aktien von LafargeHolcim traut man bei Goldman Sachs über die nächsten zwölf Monate einen Kursanstieg von 39 Prozent auf 68,50 Franken zu. Dazu müsste sich die Nachfragesituation in den für den Weltmarktführer wichtigen Schwellenländern vermutlich grundlegend aufhellen.

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http://www.cash.ch/news/top_news/die_atemberaubendsten_aktienkursziele-3...

 

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Benjamin Franklin

02.12.2015 11:56
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Safra-Sarasin für kaufen, Kepler Cheuvreux wiederholt Kauf mit Kursziel 65. Baader-Helvea weniger heiss: Halten 56: Ursprünglich mehr Synergien erwartet.

http://www.cash.ch/news/guru/

 

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Benjamin Franklin

25.11.2015 08:16
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Erste LafargeHolcim-Zahlen schwach

Der neue Zementriese LafargeHolcim ist schlecht gestartet: Die ersten gemeinsamen Zahlen fallen schwach aus.

Verglichen mit dem Vorjahr sanken sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn deutlich. Gebremst hat den neuen Weltmarktführer der Abschwung in Brasilien und China sowie ein Mangel an Infrastrukturprojekten in Indien. Dazu kamen negative Währungseffekte. Auch die Integration verursachte Kosten, wie der aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge entstandene Konzern am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz sank im dritten Quartal um 8,7 Prozent auf 7,83 Milliarden Franken. Das um die Fusionskosten bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) sank um 16,1 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken. Für den Vergleich mit der Vorjahresperiode wurden hypothetische Vorjahreszahlen berechnet, so als wäre die Fusion schon ein Jahr früher erfolgt. Die vorgelegten Zahlen sind tiefer als Analysten erwartet hatten.

Auch über die ersten neun Monate gesehen sind die Zahlen deutlich rückläufig. "Die ersten neun Monate dieses Jahres und insbesondere das dritte Quartal wurden von den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einigen unserer grossen Märkte sowie deutlich negativen Währungsschwankungen beeinflusst", wird LafargeHolcim-Chef Eric Olsen in der Mitteilung zitiert.

Zudem habe der Abschluss der Fusion zu Einmalkosten und organisatorischen Veränderungen geführt, deren Vorteile bereits im nächsten Jahr spürbar sein sollen. Nach umfangreichen Vorbereitungen sei der eigentliche Integrationsprozess im dritten Quartal lanciert worden. Man habe begonnen, das "solide Fundament für unser neues Unternehmen zu legen", so Olsen.

(SDA)

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24.11.2015 16:43
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Ausblick LafargeHolcim: Netto-Umsatz von 8,02 Mrd CHF erw.
24.11.2015 14:02

Zürich (awp) - Der Zementhersteller LafargeHolcim präsentiert am Mittwoch, 25. November, das Geschäftsergebnis zum dritten Quartal 2015. Insgesamt dreizehn Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen:

Q3 2015E
In Mio CHF AWP-Konsens Q3 2014A

Netto-Umsatz 8'023 8'570
Operativer EBITDA 1'555 1'837
Operativer EBITDA bereinigt* 1'765 1'953

*bereinigt um Transaktions- und Restrukturierungskosten

FOKUS: Die Analystenschätzungen für den Umsatz und das operative EBITDA rechnen im Vergleich zu den vom Unternehmen veröffentlichten Pro-Forma-Zahlen des Vorjahres mit einem Rückgang. Neben dem schwierigen Umfeld würden insbesondere die Integrationskosten und andere buchhalterischen Effekte das Ergebnis beeinflussen. Detaillierte Angaben zum Stand der Integration der beiden Konzerne werden erst am Investorentag Anfang Dezember in London erwartet.

ZIELE: Bei der Ergebnisvorlage zum ersten Halbjahr, die letztmalig getrennt erfolgte, hat das Management erstmals gemeinsame Ziele formuliert. Bis Ende Jahr sollen Synergien von mindestens 100 Mio CHF realisiert werden, und die Investitionsausgaben sollen um mindestens 200 Mio CHF tiefer liegen, verglichen mit den ursprünglichen Plänen der Einzelunternehmen. Das Capex soll unter 1,4 Mrd CHF betragen. Zudem will der Konzern eine attraktive Dividendenpolitik verfolgen und nennt für 2015 eine Ausschüttung von mindestens 1,30 CHF pro Aktie als Ziel. Der Ertrag aus den Devestitionen in Höhe von 6 Mrd soll dazu verwendet werden, die Schulden bis Jahresende auf unter 15 Mrd CHF zu senken. Eine Guidance zu Umsatz, Ergebnis oder Marge wurde nicht genannt.

PRO MEMORIA: Auch nach Abschluss der Fusion rotierte das Personalkarussell bei LafargeHolcim weiter. Nur drei Monate nach dem Zusammenschluss wechselte der neugeschaffene Zementriese LafargeHolcim den Finanzchef aus. Thomas Aebischer hat das Unternehmen Mitte Oktober verlassen und wird per Anfang Dezember durch Ron Wirahadiraksa ersetzt, der zuvor CFO beim niederländischen Elektronikkonzern Philips war. "In einer Transformationsphase, wie sie derzeit LafargeHolcim nach der Fusion durchläuft, ist es normal, dass es zu personellen Veränderungen kommt", kommentierte ein Unternehmenssprecher den Wechsel.

Der Squeeze-Out der restlichen Lafarge-Aktionäre wurde Ende Oktober vollzogen und die Lafarge-Aktien wurden von der Euronext in Paris dekotiert. Damit hält LafargeHolcim nun 100% des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Lafarge. Die Eigner der restliche Anteile konnten zwischen einer Barabfindung von 60 EUR oder dem Eintausch von 10 Lafarge-Aktien gegen 9,45 LafargeHolcim-Aktien wählen. Beim Abschluss des Umtauschangebot wurden Quoten von 96,41% beim Aktienkapital und 95,25% der Stimmrechte erreicht.

AKTIENKURS: Die LafargeHolcim-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen in einer vergleichsweise engen Spanne zwischen 58,25 CHF im Hoch und 54,40 CHT im Tief bewegt. Damit konnte sich der Kurs von dem Ende Oktober markiertem Mehrjahrestief von 46,40 CHF wieder etwas erholen. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus aber immer noch rund 18%.

Website: www.lafargeholcim.com

yl/yr/an

(AWP)

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12.10.2015 08:17
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LafargeHolcim wechselt Finanzchef aus
 

Nur drei Monate nach der Fusion von Lafarge und Holcim wechselt der neugeschaffene Zementriese den Finanzchef aus. Der Niederländer Ron Wirahadiraksa ersetzt Thomas Aebischer.

Nur drei Monate nach der Fusion von Lafarge und Holcim wechselt der neugeschaffene Zementriese den Finanzchef aus. Thomas Aebischer verlasse das Unternehmen, teilte LafargeHolcim am Montag mit. Seine Nachfolge übernimmt am 1. Dezember Ron Wirahadiraksa. Der 1960 geborene Niederländer ist Finanzchef des niederländischen Elektronikkonzerns Philips, der sein Geschäft in den vergangenen Jahren stark umgebaut hat.

(Reuters)

 

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08.09.2015 11:28
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Der heutige Kurstaucher ist vermutlich auf die außerordentliche Aktiendividende zurück zu führen. Aktiendividenden haben den Vorteil für die Firma, eine Dividende vorzuspiegeln, die nicht aus Geld besteht, sondern aus „selbtgedruckten“ Papieren.

Die Aktie ist und bleibt miserabel. Zwei Kranke (Holcim und Lafarge) ergeben zusammen noch keine gesunde Firma LafageHolcim. Seit dem Absturz von Holcim vom Höchstkurs von rund Fr. 120 dümpelt dieser Titel nun schon seit sieben Jahren im Bereich zwischen Fr. 45 und Fr. 75. Nach der Fusion hat jetzt das Management der ehemaligen Lafarge das Sagen. Lafarge ist noch schlechter gelaufen als Holcim. Es ist mir schleierhaft, wie nun mit diesen Leuten plötzlich alles besser werden könnte.

04.09.2015 17:07
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Zürich (awp) - Wie angekündigt, erhalten die Aktionäre des zusammengeführten Konzerns LafargeHolcim eine ausserordentliche Aktiendividende. Diese beträgt 1 Aktie auf 20 bestehende Titel. Die Zuteilung der Aktiendividende beruhe auf der anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung am 8. Mai 2015 genehmigten Kapitalerhöhung, schreibt die Gruppe am Donnerstag in einer Mitteilung.

Für die Aktiendividende werden 28'870'252 neue Aktien ausgegeben. Dies entspreche 5% des Aktienkapitals und der Stimmrechte.

Der letzte Tag, an dem die LafargeHolcim-Aktien mit der Berechtigung zur Aktiendividende gehandelt werden, ist Montag der 7. September 2015. Ab Dienstag, dem 8. September 2015, werden die Aktien ohne die Berechtigung gehandelt. Die Abwicklung und Übertragung der neu ausgegebenen Aktien findet ab 10. September 2015 statt, so die Mitteilung weiter.

Gestückelte Aktien würden keine ausgegeben. Allfällige Differenzen würden in bar ausbezahlt, heisst es weiter.

Desshalb kriegt LHN vermutlich heute so auf den Deckel...

07.08.2015 08:23
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Kreditrating LafargeHolcim: S&P bestätigt "BBB/A-2"-Ratings - Ausblick stabil

07.08.2015 06:48

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Lang- und Kurzfrist-Kreditratings für den fusionierten Zementkonzern LafargeHolcim mit "BBB/A-2" bestätigt und ebenso den Ausblick bei "stabil" belassen. LafargeHolcim habe als kombiniertes Unternehmen in etwa ein finanzielles Risikoprofil, das dem von Holcim alleine entsprechen, begründete die Agentur am Donnerstagabend ihre Einschätzung. Insgesamt dürfte das kombinierte Unternehmen ein solides "Investment-grade" Kreditprofil aufweisen. Zudem wird das Rating von Lafarge (zuvor "BB+/B") alleine betrachtet heraufgesetzt und dem der neuen Gruppe angepasst.

Die Ratingagentur begründet den stabilen Ausblick für LafargeHolcim und die Tochterunternehmen mit der Erwartung, dass die Gruppe den pro forma-Cashflow und den operativen EBIT bis 2016 fortschreitend verbessern könne verglichen mit dem Zeitraum 2014-2015. Diese Annahme beruhe vor allem auf dem günstigeren Länder-Mix und den erwarteten Kostensenkungen.

yr/tp

(AWP)

 

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