LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

Valor: 1221405 / Symbol: LHN
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Der Trend ist intakt - Aktienanalyse

LafargeHolcim-Aktienanalyse von BNP Paribas:

Im Grunde genommen ist LafargeHolcim die perfekte Aktie, so die Analysten der BNP Paribas in ihrer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate".

Das fundamentale Umfeld für den Baustoffhersteller mit schweizerisch-französischen Wurzeln sei intakt, das Unternehmen arbeite mit Hochdruck an der Verbesserung der Profitabilität und die Aktien würden dem Markttrend hinterherhinken. Doch Anleger würden sich mit Engagements zurückhalten, seien misstrauisch, hätten Zweifel.

Weltweit boome der Bau. Trotz konjunktureller Schwankungen - bis 2025 würden Experten der Bauindustrie ein Wachstum von 70 Prozent auf dann 15 Billionen US-Dollar zutrauen. Ein wichtiger Treiber der Nachfrage seien die Schwellenländer. "Insbesondere in China und Indien führen Bevölkerungswachstum und zunehmender Wohlstand zu einer anhaltenden Ausweitung der Bauaktivitäten", so Martin Nicklis, Bauexperte beim Unternehmensdienstleister PricewaterhouseCoopers (PwC). Ein Trend, der in abgeschwächter Form auch in Europa auszumachen sei. Hier sei es vor allem die wachsende Nachfrage nach Infrastruktur wie Straßen, Schienen und Wasserwegen, die den Bau vorantreibe. Große Projekte wie der 57 Kilometer lange Gotthard-Basistunnel in der Schweiz, der Flughafen Berlin-Bandenburg oder der umfangreiche Ausbau der Autobahn A3 könnten hierfür symbolisch erwähnt werden.

Laut einer aktuellen Veröffentlichung von Euroconstruct könnte Europas Baubranche im laufenden Jahr um immerhin fast drei Prozent wachsen. "Damit steigt die Baunachfrage im vierten Jahr nacheinander. Und zum dritten Mal in Folge schneller", schreibe das Münchener ifo-Institut, das dem Forschungs- und Beratungsnetzwerk Euroconstruct angehöre. Die Hauptgründe für die gute Entwicklung würden die Experten in der Erholung der europäischen Wirtschaft, in den niedrigen Zinsen und in der Verbesserung der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte sehen. Aber auch die europaweiten Konjunkturprogramme würden wesentlich zum Wachstum beisteuern. Das mache die Experten für 2018 und 2019 zuversichtlich. Euroconstruct prognostiziere einen Zuwachs von 2,5 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent.

Das fundamentale Umfeld für LafargeHolcim stimme also. Der Baustoffkonzern mit der Zentrale im schweizerischen Rapperswil-Jona sei weltweit aufgestellt. Allein in Deutschland beschäftige LafargeHolcim rund 1.800 Mitarbeiter und unterhalte über 130 Werke. In einer Gemeinschaft mit anderen Baustoffunternehmen sei es unter anderem an der Lieferung des Betons für die Elbphilharmonie in Hamburg beteiligt gewesen. Den neuen Bautrend würden die Schweizer nun voll ausnutzen wollen. Ganz oben auf dem Unternehmensprogramm stehe eine Steigerung der Profitabilität. Um dies zu erreichen, schraube der erst vor wenigen Wochen designierte Konzernchef Jan Jenisch gleich an mehreren Stellen: erstens eine schlankere Konzernstruktur einschließlich des Verkaufs von einzelnen Geschäftsbereichen; zweitens eine bessere Nutzung der Synergien, die aus dem Zusammenschluss von Lafarge und Holcim - diese habe im Jahr 2015 stattgefunden - resultieren würden; drittens sollten die Kosten nachhaltig reduziert, die Preise marktkonform gesteigert würden.

Vor diesem Hintergrund könne es dann auch mal zu zwiespältigen Zahlen kommen. So sei im ersten Halbjahr des laufenden Jahres zwar einerseits der Umsatz um 6,5 Prozent auf 12,5 Milliarden Franken gesunken, gleichzeitig habe aber der Reingewinn von 657 Millionen auf 824 Millionen Franken zugelegt. Zudem habe der Verschuldungsgrad von 3,2 auf 2,7 (Verhältnis Nettoschulden zu EBITDA) reduziert werden können. Ziel sei ein Verhältnis von 2 bis Ende des Jahres. Weniger Umsatz, weniger Schulden, mehr Gewinn - LafargeHolcim sei also in Sachen Profitabilitätssteigerung auf dem richtigen Weg.

Und die Aktien von LafargeHolcim? Sie würden nach wie vor dem Börsentrend hinterherhinken, sowohl im Vergleich zum Gesamtmarkt wie auch mit der Branche. Während sich etwa die Aktien des deutschen Konkurrenten HeidelbergCement in den zurückliegenden fünf Jahren hätten verdoppeln können, notiere LafargeHolcim über zehn Prozent im Minus. Das eröffne möglicherweise Aufholpotenzial. Dieses Potenzial werde unterstützt durch ein im Juni angelaufenes und bis Ende 2018 dauerndes Aktienrückkaufprogramm im Umfang von einer Milliarde Franken. Doch bislang würden Anleger einen Bogen um LafargeHolcim machen. Sie würden auf die zurückliegenden schwierigen Jahre seit dem Zusammenschluss von Lafarge und Holcim blicken. Tiefrote Zahlen hatten die Investoren enttäuscht. Zudem habe erst im April 2017 Jenischs Vorgänger Eric Olson seinen Posten wegen Schmiergeldzahlungen räumen müssen. Olson sei dabei kein Vorwurf zu machen gewesen, doch die Affäre habe das Vertrauen der Investoren belastet. Dieses müsse das Unternehmen nun zurück erobern.

Der Anfang ist gemacht so die Analysten der BNP Paribas in einer aktuellen LafargeHolcim-Aktienanalyse. (Ausgabe Oktober 2017)

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Credit Suisse kritisiert Lafarge-Holcim

Zementkonzern soll Analysten Informationen vorenthalten

Nach einem Analystentreffen brach die Lafarge-Holcim-Aktie ein. Nun wirft ein Analyst der Credit Suisse dem Zementkonzern vor, kursrelevante Informationen nur beschränkt mitzuteilen. Man sei in vielen Punkten enttäuscht.

Zürich. Ein Analyst der Credit Suisse hat den Schweizer Zementkonzern Lafarge-Holcim ungewöhnlich deutlich kritisiert. Der Experte wirft dem Weltmarktführer vor, kursrelevante Informationen zum Geschäftsverlauf nur einer beschränkten Zahl von Analysten vorgelegt zu haben. „Wir sind in vielen Punkten enttäuscht“, hieß es im „Investment Daily“ der Schweizer Großbank vom Mittwoch.

Nach einem Treffen von Finanzchef Ron Wirahadiraksa mit Analysten Ende September in London war die Lafarge-Holcim-Aktie eingebrochen. Einem der Teilnehmer zufolge hatte der Finanzchef bezüglich dem Umfeld in Schlüsselmärkten einen vorsichtigen Ton angeschlagen. Ein Lafarge-Holcim-Sprecher erklärte, bei dem Anlass sei nichts gesagt worden, was nicht auch schon vorher bekannt gewesen wäre.

Der Analyst des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Credit Suisse stufte Lafarge-Holcim auf „Sell“ von „Buy“ zurück. Neben den Zweifeln an der Informationspolitik sei auch unklar, ob der am 1. September angetretene neue Konzernchef Jan Jenisch an den bisherigen Zielen festhalte.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/credit-suisse-kritis...

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Razzien bei LafargeHolcim

Die Justiz holt zum Schlag gegen LafargeHolcim aus: In einer gemeinsamen Aktion haben die französischen und belgischen Behörden Razzien in den Büros des weltgrössten Zementkonzerns in Paris und Brüssel durchgeführt.

Polizisten hätten am Dienstag den Firmensitz in Paris durchsucht, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage zu entsprechenden Medienberichten. Parallel dazu habe eine Durchsuchung in Brüssel stattgefunden, erklärte die belgische Staatsanwaltschaft ihrerseits.

Die Razzia sei durch einen auf Terrorismus spezialisierten Untersuchungsrichter angeordnet worden. Es gehe um den Verdacht der Finanzierung einer terroristischen Gruppe durch einen internationalen französischen Konzern - ein Firmenname wurde von den belgischen Ermittlern aber nicht genannt.

LafargeHolcim kooperiere vollumfänglich mit den Behörden, sagte der Konzernsprecher. Angaben dazu, in welchen Zusammenhang die Durchsuchung der Pariser Büros stehe, wollte er zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht machen.

Schutzgelder gezahlt

In Frankreich läuft seit Juni eine offizielle Untersuchung zu den Vorgängen um das Lafarge-Werk in Syrien in den Jahren 2013 und 2014. Im Mittelpunkt steht laut früheren Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft der Vorwurf der "Finanzierung von terroristischen Vorhaben" und die Gefährdung von Leben.

So soll das Unternehmen etwa nach Beginn des syrischen Bürgerkriegs Schutzgelder an verschiedene Gruppierungen gezahlt haben, um den Betrieb des Werks aufrecht zu erhalten. Menschenrechtsorganisationen hatten im vergangenen Jahr Anzeige erstattet und Lafarge vorgeworfen, möglicherweise zur Finanzierung der Terrormiliz Islamischer Staat beigetragen zu haben.

Zuvor hatte eine interne Untersuchung von LafargeHolcim ergeben, dass die Massnahmen zur Weiterführung des Betriebs in dem nordsyrischen Werk 2013 und 2014 nicht akzeptabel gewesen seien.

Die französische Lafarge-Gruppe hatte sich 2015 mit dem Schweizer Konzern Holcim zum grössten Zementhersteller der Welt zusammengeschlossen. Das Unternehmen hat 90'000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern.

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Lafarge und Heliatek entwickeln Solarbeton

Zürich (energate) - Der Baustoffhersteller Lafarge Holcim hat gemeinsam mit dem deutschen Solarfolienhersteller Heliatek eine energieerzeugende Fassade entwickelt. Die Fassadenverkleidung besteht aus Beton und einer besonders leichten Solarfolie.

Das System könne mehr als doppelt so viel Energie erzeugen wie herkömmliche Solardachanlagen, teilte Lafarge mit.

einem zehnstöckigen Gebäude, dessen Fassade zu 60 Prozent mit dem Film überzogen ist, könnte das System etwa 30 Prozent des jährlichen Energiebedarfs decken. "Mit der Ductal/HeliaFilm-Lösung können Bauherren, Architekten und Ingenieure die Energiekosten eines Gebäudes senken", sagte Gerard Kuperfarb, Konzernleitungsmitglied von Lafarge und verantwortlich für den Bereich Growth & Innovation. Zudem sei die Fassadenverkleidung langlebig und wartungsarm.

Der für die Solarfassade verwendete Beton der Marke "Ductal" sei besonders druckfest und formbar und komme bislang vor allem bei besonders kreativen Architekturprojekten sowie anspruchsvollen Bauten wie Brücken zum Einsatz. Der Beton wird kombiniert mit einer von Heliatek entwickelten OPV-Solarfolie, die auf nanoskaligen Kohlenstoffmolekülen basieren. Ein Quadratmeter dieser Folie wiegt etwa ein Kilogramm. Für die Produktion desselben sei lediglich ein Gramm an organischem Material sowie eine Prozesstemperatur von 120 Grad Celsius nötig. Deshalb sei ihr CO2-Fussabdruck fünf Mal geringer als die von herkömmlichen kristallinen Solarprodukten, hieß es weiter.

Pilotprojekte in 2018

Die beiden Unternehmen stellen die neue Solarfassade an der Messe "Batimat" in Paris (6. bis 10. November) vor. Zudem seien erste Pilotprojekte für das kommende Jahr geplant. Lafarge konzentriert sich gemäß eigenen Angaben aktuell auf die "großen Herausforderungen" im Bausektor. Denn 30 bis 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs entfielen auf das Heizen und Kühlen von Gebäuden. Die dezentrale Energieerzeugung von Gebäuden gehöre deshalb zu den entscheidenden Hebeln, den Effekt von Gebäuden auf die Klimaveränderung abzufedern. /ml

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LafargeHolcim Hold

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank HSBC hat LafargeHolcim angesichts der vom neuen Vorstandschef nach unten korrigierten Ziele von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 67 auf 60 Franken gesenkt. Analyst John Fraser-Andrews reduzierte in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie seine Prognosen für das operative Ergebnis (Ebitda) des Zementherstellers für 2018 bis 2019./ajx/ck

Datum der Analyse: 01.11.2017

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LafargeHolcim Hold

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat LafargeHolcim mit Blick auf den neuen Vorstandschef auf "Hold" mit einem Kursziel von 56 Franken belassen. Jan Jenisch genieße hohe Reputation und die Chancen beim Zementhersteller für einen signifikanten Wandel könnten bereits vom der Aktualisierung des Strategie-Berichts im ersten Quartal 2018 begeistern, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer Studie vom Mittwoch. Allerdings könnten sich bedeutsame Veränderungen im Portfolio als schwierig erweisen. Es gebe bessere Chance/Risiko-Profile woanders innerhalb der Branche./ck/oca

Datum der Analyse: 01.11.2017

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LafargeHolcim Neutral

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für LafargeHolcim nach einer Strategieaktualisierung von 55 auf 53 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die neuen gesenkten Geschäftsziele hätten angesichts der jüngsten Wechsel in der Führungsriege des Baustoffkonzerns nicht überrascht, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Dienstag. Sie sähen für 2017 und 2018 zudem nun realisitischer aus. Der Experte reduzierte seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2017 bis 2019 um jeweils 9 Prozent./edh/ck

Datum der Analyse: 01.11.2017

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Citigroup belässt LafargeHolcim auf 'Buy' - Ziel 69 Franken

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für LafargeHolcim auf "Buy" mit einem Kursziel von 69 Franken belassen. Der Baustoffkonzern habe die Unternehmensprognosen an die Markterwartungen angepasst, schrieb Analyst Ephrem Ravi in einer Studie vom Montag.

30.10.2017, 15:56 Uhr | dpa-AFX

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Deutsche Bank senkt Ziel für LafargeHolcim - 'Hold'

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Zahlen von 59 auf 56 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die vom neuen Vorstandschef gekappten Ziele des Zementkonzerns für das laufende und kommende Jahr hätten unter anderem zur Senkung der operativen Ergebnisschätzung (Ebitda) 2018 geführt, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer Studie vom Montag.

/ck/zb

Datum der Analyse: 30.10.2017

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Von Kostensenkung zu Wachstum - Aktienanalyse

ürich (www.aktiencheck.de) - LafargeHolcim-Aktienanalyse von Aktienanalyst Bernd Pomrehn von Vontobel Research:

Bernd Pomrehn, Aktienanalyst von Vontobel Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Baustoffkonzerns LafargeHolcim Ltd. (LHN) (ISIN: CH0012214059, WKN: 869898, Ticker-Symbol: HLBN, SIX Swiss Ex: LHN, NASDAQ OTC-Symbol: HCMLF).

Bei seinem ersten Auftritt als CEO von LafargeHolcim habe Jan Jenisch klargestellt, dass sein erster Fokus darin bestehe, die Komplexität zu reduzieren, die Managementeffizienz zu erhöhen, mehr Verantwortlichkeiten an die Länder zu delegieren und die operative Performance zu verbessern. In einem zweiten Schritt werde das Unternehmen erneut in das Wachstum investieren, um die Chancen im Baumarkt zu nutzen, die durch das Bevölkerungswachstum, die Urbanisierung und steigende Gebäudestandards entstünden.

Infolge des ber. EBITDA-Wachstums von 9,2% im 9M 17-Zeitraum und angesichts eines eher rückläufigen Baumarkts in mehreren Ländern im Nahen Osten/Afrika glaube Jan Jenisch, dass der Zeitpunkt richtig sei, um realistischere Ziele einzuführen. LafargeHolcim rechne dieses Jahr mit einem Wachstum des ber. Op. EBITDA von 5 bis 7% (zuvor über 10%). Gemäß ihm sollte das Ziel, das ber. EBITDA nächstes Jahr um mindestens 5% zu erhöhen, als Mindestziel angesehen werden.

Jan Jenisch habe bekannt gegeben, dass eine detailliertere strategische Roadmap mit der Bekanntgabe der Q4 17-Ergebnisse im März 2018 präsentiert werde.

Aufgrund des Margendrucks in Nahost/Afrika und der erhöhten Rückstellungen für einen Rechtsstreit im Zusammenhang mit Lafarge in Brasilien senke Pomrehn seine EBITDA-Schätzungen für das Geschäftsjahr 2017 und Geschäftsjahr 2018 um 6 bis 7%. Er sei aber der Meinung, dass nach zwei Jahren Kosteneinsparungen die Zeit reif sei, den Fokus wieder auf Wachstum zu setzen, auch wenn dies Investitionen erforderlich mache. Mit seiner guten Erfolgshistorie sei Jan Jenisch nach Erachten des Analysten der richtige CEO, um das Potenzial dieses Marktführers freizulegen.

Bernd Pomrehn, Aktienanalyst von Vontobel Research, bestätigt sein "buy"-Rating für die LafargeHolcim-Aktie. Das Kursziel werde von CHF 67 auf CHF 65 gesenkt.

(Analyse vom 30.10.2017)
 

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Kepler Cheuvreux senkt Ziel für LafargeHolcim auf 55 CHF - 'Hold

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Zahlen von 57 auf 55 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Er habe seine Schätzungen gesenkt, um der neuen Prognose Rechnung zu tragen, schrieb Analyst Josep Pujal in einer Studie vom Montag. Das Umfeld für den Baustoffhersteller bleibe herausfordernd.

/das/zb

Datum der Analyse: 30.10.2017

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Blaues Hufeisen
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LAFARGEHOLCIM – S&P Global erhöht Kursziel!

30.10.2017 | 08:50

#LAFARGEHOLCIM – S&P Global erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Am Freitag nach Börsenschluss hat das US-Analysehaus S&P Global das Kursziel von LAFARGEHOLCIM (CHF 56.85) von CHF 60 auf CHF 65 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Bemerkenswert sei, dass der Gewinn pro Aktie in den letzten neun Monaten aufgrund der Kostendisziplin, Synergien und eines besseren Pricings um +8% zugelegt habe, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Insgesamt gehe er weiterhin davon aus, dass sich das Rendite-Risiko-Profil der Aktie verbessere, weil das Preisniveau attraktiv bleibe, so das Fazit des Studienverfassers.

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LafargeHolcim senkt die Prognose

Der Zementhersteller steigert den Umsatz im dritten Quartal. Der ausgewiesene Gewinn liegt unter den Erwartungen des Marktes.

(AWP)  Der Baustoffkonzern LafargeHolcim (LHN 57.35 1.15%) hat im dritten Quartal 2017 einen Umsatz von 6,94 Mrd. Fr. erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist das ein Minus von 1,3%. Auf vergleichbarer Basis (like for like) wurde jedoch ein Plus von 4,1% ausgewiesen. Die Guidance für das Gesamtjahr und 2018 wird gesenkt.

Der um die Merger- und Einmalkosten adjustierte betriebliche Ebitda stieg gegenüber den Vergleichszahlen um 1,9% (vergl. +5,9%) auf 1,75 Mrd. Fr. und die entsprechende Marge auf 25,2% von 24,4% im Vorjahreszeitraum, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilt. Der Konzerngewinn sank um rund 59% auf 433 Mio. Fr. Die Nettofinanzschulden lagen bei 15,5 Mrd. Fr. per Ende Quartal verglichen mit 14,7 Mrd. vor 12 Monaten.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz erfüllt, beim Ebitda jedoch unterschritten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 6,20 Mrd. Fr., für den bereinigten Ebitda bei 1,79 Mrd.

Die Verkaufsvolumen waren nominal rückläufig, aber auch hier wurde bis auf Transportbeton auf vergleichbarer Basis ein leichter Anstieg verbucht. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz sank um 12% auf 155,8 Mio Tonnen (vergl. +1,8%). Die Zuschlagstofflieferungen waren um 1,6% tiefer bei 208,1 Mio Tonnen (vergl. +0,2%) und die Transportbetonvolumen um 10% auf 37,7 Mio Kubikmeter (vergl. -3,8%).

Die Guidance für das Gesamtjahr wird gesenkt. Für das laufende Jahr wird beim bereinigten Ebitda auf vergleichbarer Basis ein Wachstum von 5 bis 7% erwartet. Zuvor wurde ein Plus im zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. Der wiederkehrende Gewinn soll wachsen. Zuvor sollte er um mehr als 20% zulegen.

Auch die Ziele für das kommende Jahr 2018 wurden angepasst. Einige der Absatz- und Preisannahmen, die Basis für die Ertragsziele waren, wurden an die gegenwärtige Entwicklung der Geschäftsdynamik angepasst, heisst es. Als Ergebnis geht der Konzern davon aus, dass das Wachstum des bereinigten betrieblichen Ebitda auf vergleichbarer Basis bei mindestens 5% liegen wird. Zuvor wurde hier ein bereinigter betrieblichen Ebitda von 7 Mrd. Fr. als Ziel genannt.

Die Überprüfung des Geschäfts dauere an und LafargeHolcim kündigt ein Strategieupdate und einen Ausblick im März 2018 an.

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Ausblick

LafargeHolcim wird am 27.10.2017 Zahlen zum jüngsten Quartal vorlegen, das am 30.09.2017 abgelaufen ist.

Im Durchschnitt erwarten 3 Analysten einen Quartalsgewinn je Aktie von 1,16 CHF. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 1,37 CHF je Aktie vermeldet.

Auf der Umsatzseite prognostizieren 3 Analysten ein Minus von 0,71 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Durchschnitt erwarten die Analysten einen Umsatz von 6,99 Millarden CHF. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen 7,04 Millarden CHF umgesetzt.

In Bezug auf das laufende Fiskaljahr haben 27 Analysten ihre Schätzungen abgegeben. Durchschnittlich erwarten die Experten einen Gewinn von 3,27 CHF je Aktie. Ein Jahr zuvor waren hier 2,79 CHF je Aktie vermeldet worden. Beim Umsatz gehen 24 Analysten im Schnitt von insgesamt 26,04 Millarden CHF aus im Gegensatz zu 26,90 Millarden CHF Jahresumsatz im Vorjahr.

Redaktion finanzen.net

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Beat Hess sorgt bei Lafarge-Holcim für Anstand und Disziplin

Der Verwaltungsratspräsident des weltgrössten Zementkonzerns hat in seiner Karriere als Unternehmensjurist bei ABB und Shell schon einige Krisen erfolgreich bewältigt. Er ist zuversichtlich, dass das auch bei Lafarge-Holcim gelingt.

Wie geht es weiter mit Lafarge-Holcim? Diese Frage stellen sich derzeit Analytiker und andere Beobachter des weltweit grössten Zementkonzerns. Seit September amtiert mit Jan Jenisch ein neuer Geschäftsführer, der am Freitag erstmals anlässlich der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal auftreten wird. Auch an der Spitze der Finanzabteilung kommt es zu einem Wechsel. Gibt es nun eine neue Strategie? Sind die ambitionierten Ziele noch realistisch? Wie ist die Zurückhaltung mit Blick auf gewisse Märkte einzuschätzen, die der scheidende CFO, Ron Wirahadiraksa, jüngst vor Analytikern zum Ausdruck gebracht hat?

Viel Freiraum für Jenisch

Einmal mehr umgibt eine gewisse Unsicherheit den Konzern. Verwaltungsratspräsident Beat Hess ist sich jedoch sicher, wohin Lafarge-Holcim unterwegs ist. Im Gespräch mit der NZZ wiederholt er, was er bereits an der Generalversammlung gesagt hatte: Er wolle, dass seine Strategie umgesetzt werde. Jenisch muss sich also an den Zielen messen lassen, die noch unter seinem Vorgänger Eric Olsen für Ende 2018 definiert worden sind. Dazu gehören ein bereinigter Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 7 Mrd. Fr. sowie eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Roic) von 7,8%. Die Messlatte liegt hoch. Ende 2016 hat die Firma erst einen Ebitda von 5,2 Mrd. Fr. und einen Roic von 5,6% erreicht.

Doch Jenisch kann selbstredend auf die volle Unterstützung des Präsidenten zählen. Hess ist überzeugt, dass der neue CEO die vorgegebenen Ziele erreichen wird. Er wird ihn dabei nicht an die kurze Leine nehmen, sondern ihm den nötigen Freiraum geben.

Als ausgebildeter Rechtsanwalt und langjähriger Verwaltungsrat von Nestlé, Holcim und Sonova kennt Hess die Aufgaben eines Verwaltungsratspräsidenten ganz genau. Innerhalb des Gremiums ist ihm Disziplin ein besonderes Anliegen. Unter ihm liest während der Sitzungen niemand seine E-Mails, man fällt sich nicht dauernd ins Wort, und die Anfang- und Schlusszeiten werden eingehalten.

Juristische Wirren

Abgesehen von solch grundlegenden Anstandsregeln ist ihm auch wichtig, dass sich das Gremium nicht ins Tagesgeschäft einmischt. Hier gebe es Verbesserungsbedarf. Man müsse dem CEO volles Vertrauen schenken und ihn machen lassen, sagt Hess. Er hat in seiner eigenen Laufbahn selbst erlebt, wie motivierend und hilfreich es ist, wenn einem der Vorgesetzte viel Vertrauen entgegenbringt. Nach dem Studium der Jurisprudenz in Genf, Miami und Freiburg i. Ü. trat der Obwaldner aus Engelberg mit 28 Jahren in die Rechtsabteilung von BBC Brown Boveri ein.

Er erinnert sich, wie er von der Firma mit Sitz im aargauischen Baden als Erstes nach Côte d'Ivoire geschickt wurde. Vor Ort tauchten schnell einmal Fragen auf: Darf ich das annehmen oder nicht? Wie formuliere ich diesen Vertrag? Er rief seinen Vorgesetzten in der Schweiz an, um sich zu erkundigen. Dieser beschied ihm, das Telefongespräch von Côte d'Ivoire aus sei sicher teuer und er solle die Entscheidungen nach eigenem Gutdünken treffen. Die Antwort beeindruckte den jungen Anwalt. Und er habe sich in der Folge selbstverständlich bemüht, das Vertrauen nicht zu enttäuschen. Zehn Jahre später wurde er zum obersten Juristen in der Firma befördert und dann mit den rechtlichen Aspekten der Fusion zwischen der schwedischen ASEA und BBC betraut. 1988 entstand ABB, ein Industriekonzern mit 160 000 Angestellten. 2003, nach 26 Jahren bei ABB, folgte Hess dem Ruf des Erdölkonzerns Shell, wo er als Mitglied der Konzernleitung für Rechtsfragen zuständig war.

Hess zeichnete sich als Mann für die grossen juristischen Knacknüsse aus. Anfang der 2000er Jahre bewahrte er ABB gemeinsam mit Finanzchef Peter Voser vor dem finanziellen Ruin. Während Voser, er ist heute Präsident des ABB-Verwaltungsrats, frisches Geld auftreiben konnte, erzielte Hess eine Einigung mit amerikanischen Klägern. Über 100 000 Personen hatten in einer der gefürchteten US-amerikanischen Sammelklagen Schadenersatz von der Schweizer Firma gefordert. Eine von ABB Anfang der 1990er Jahre erworbene Firma hatte in den USA für die Isolation von Dampfkesseln Asbest verbaut. Bei Shell musste Hess erneut eine solche Sammelklage bereinigen. Das Unternehmen hatte jahrelang die Erdölreserven zu hoch ausgewiesen, Aktionäre verlangten Schadenersatz.

Der 68-Jährige hat also schon einige Skandale überstanden. Dennoch waren die Vorwürfe um die syrische Zementfabrik, die ihn 2016 ereilten, anders. Als frisch gewählter Verwaltungsratspräsident stand er erstmals selbst im Rampenlicht. Ein Bericht von «Le Monde» warf dem französischen Lafarge-Konzern vor, im bürgerkriegsversehrten Syrien mit der Terrormiliz Islamischer Staat kooperiert zu haben. Hess bestand darauf, dass externe Anwaltskanzleien den Sachverhalt aufklärten. Das forsche Vorgehen der Ermittler löste in der Firma Ängste aus. Doch das Vorgehen sei nötig gewesen, um in der Öffentlichkeit für alles geradestehen zu können, sagt Hess.

Kein Blender

Man hat laut ihm die politische Situation damals bei Lafarge völlig falsch eingeschätzt. Es wurde angenommen, dass der syrische Präsident Bashar al-Asad bald weg sei und dann wieder Friede herrsche. Heute sei klar, dass man früher aus dem Land hätte gehen müssen, sagt Hess. Aber mit zeitlicher Distanz sei das Urteil einfacher zu fällen, damals hätten schwierige Umstände geherrscht. Lafarge musste die Fabrik in Syrien, in die die Firma rund 680 Mio. $ investiert hatte, bekanntlich 2014 aufgeben.

Hess ist ein Mann, der Ruhe ausstrahlt. Anstand und Bescheidenheit wurden ihm von seinem katholisch geprägten Elternhaus mit auf den Weg gegeben. Er ist kein Blender, sondern ein geerdeter Unternehmensjurist, der unter anderem lange ehrenamtlich kostenlose Rechtsberatung für weniger Bemittelte geleistet hat. Gelingt es ihm, beim Lafarge-Holcim-Konzern endlich für Ruhe zu sorgen, so wäre das sicherlich ein grosses Verdienst.

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JPMorgan senkt Ziel für LafargeHolcim auf 56 Franken - 'Neutral'

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für LafargeHolcim vor der Berichtssaison im europäischen Baustoffsektor von 57 auf 56 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Analystin Elodie Rall begründete ihre geänderten Schätzungen in einer Branchenstudie vom Mittwoch vor allem mit Währungseffekten. Insgesamt bleibe sie vorsichtig bei Werten mit starker Stellung in den Schwellenländern.

/tih/ajx

Datum der Analyse: 18.10.2017

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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UBS senkt Ziel für LafargeHolcim auf 55 Franken - 'Neutral'

Die UBS hat das Kursziel für LafargeHolcim von 57,50 auf 55,00 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Wegen geringerer Erwartungen hinsichtlich der Geschäfte im asiatisch-pazifischen Raum und im Nahen Osten habe er seine Schätzungen für den operativen Gewinn des Baustoffe-Konzerns gesenkt, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Montag. Nach dem Wechsel im Management dürfte zudem die strategische Richtung angepasst werden. Hinsichtlich der am 27. Oktober anstehenden Zahlen zum dritten Quartal dürfte LafargeHolcim noch von leicht zu übertreffenden Vergleichswerten aus dem Vorjahr profitieren.

/ck/bek

Datum der Analyse: 16.10.2017

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Exane BNP hebt Ziel für LafargeHolcim auf 65 Franken - 'Neutral'

Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für LafargeHolcim vor Quartalszahlen von 60,50 auf 65,00 Franken angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Den Bewertungszeitraum habe er nun auf das Jahr 2018 verschoben, begründete Analyst Paul Roger seine erhöhten Kursziele für Baustoffkonzerne in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Gegenwind aus den Schwellenländern stelle LafargeHolcim kurzfristig aber vor Herausforderungen.

/ajx/bek

Datum der Analyse: 12.10.2017

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Benjamin Franklin

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Die neue Mischung bei Lafarge-Holcim muss endlich stimmen

Beim Zementunternehmen gibt es erneut einen Wechsel im höchsten Management. Wenigstens stehen nun die Chancen gut, dass bei der Firma endlich Ruhe einkehrt.

Auch zwei Jahre nach der Fusion der Zementhersteller Holcim und Lafarge ist auf der Führungsetage der Firma keine Ruhe eingekehrt. Der Verschleiss an Führungspersonal ist auffallend hoch. Das Unternehmen beschäftigt bereits den zweiten Verwaltungsratspräsidenten, den dritten CEO und mit Géraldine Picaud bald den dritten Finanzchef. Man fragt sich unweigerlich: Ging der Verwaltungsrat im Verlauf des aufwendigen Fusionsprozesses bei der Personalselektion laufend Kompromisse ein, um den Zusammenschluss ja nicht zu gefährden, oder hat er bei der Kaderselektion nicht immer die nötige Vorsicht walten lassen? Beides wird wohl zutreffen. Erstaunlich ist allerdings schon, was den ehemaligen Führungskräften alles angekreidet wird. Bruno Lafont, der ursprünglich als Chef vorgesehen war, stolperte unter anderem über seine mangelhafte Teamfähigkeit. Wolfgang Reitzle, der erste Präsident, widmete der Fusion nicht so viel Zeit, wie für ein solches Projekt nötig ist. Der Ex-Finanzchef Thomas Aebischer hat den ehemaligen CEO Eric Olsen angeblich bei den Fusionsarbeiten zu wenig unterstützt. Ihm selbst wurde dann von Verwaltungsräten vorgeworfen, er erledige alles selber, statt zu delegieren.

Weitere Disharmonien kann sich der Verwaltungsrat von Lafarge-Holcim nun definitiv nicht mehr leisten. Wenigstens stehen die Chancen gut, dass sich beim Zementproduzenten endlich die Wogen glätten. Weder Jan Jenisch, der neue CEO, noch Picaud sind bei einer der beiden Vorgängerfirmen Lafarge und Holcim gross geworden, weshalb sie unbelastet ans Werk gehen können. Jenisch verkörpert den eher direkten Managementstil, wie er in der Schweiz oder in Deutschland üblich ist; die erfahrene Managerin Picaud weiss, wie es in der französischen Unternehmenswelt zu und her geht – und sie spricht die Sprache des Landes fliessend, was angesichts der turbulenten Geschichte von Lafarge-Holcim immer noch ein grosser Vorteil ist.

 

https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-neue-mischung-bei-lafarge-holcim-muss-...

 

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LafargeHolcim erhält eine Finanzchefin

Beim Zementriesen LafargeHolcim verlässt Finanzchef Ron Wirahadiraksa seinen Posten nach zwei Jahren. Per 1. Februar 2018 übernimmt die französische Wirtschaftsprüferin Géraldine Picaud das Amt.

Der Niederländer Wirahadiraksa wolle seine Karriere ausserhalb des Konzerns fortsetzen, teilte LafargeHolcim am Montag mit.

Seine Nachfolgerin Géraldine Picaud wird auch Mitglied der Konzernleitung. Sie ist seit 2011 Finanzchefin bei Essilor International, dem Weltmarktführer im Bereich Augenoptik. Vor Essilor arbeitete sie vier Jahre in Winterthur beim Rohstoffhändler ED&F Man.

Es ist die zweite Neubesetzung an der Spitze von LafargeHolcim in diesem Jahr: Im Mai hatte das Unternehmen Jan Jenisch zum Konzernchef ernannt. Der frühere Chef des Bauchemiefirma Sika steht dem Unternehmen seit dem 1. September vor. Sein Vorgänger Eric Olsen war über eine Affäre um Schutzgeldzahlungen im syrischen Bürgerkrieg gestolpert und hatte den Zementriesen Mitte Juli verlassen.

LafargeHolcim entstand 2015 aus der Hochzeit der Schweizer Holcim mit der französischen Konkurrentin Lafarge. Das Unternehmen mit fast 27 Milliarden Franken Jahresumsatz beschäftigt weltweit rund 115'000 Mitarbeiter, knapp 1200 davon in der Schweiz.

 

http://barfi.ch/Wirtschaft/LafargeHolcim-erhaelt-eine-Finanzchefin

 

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Dr.Zock
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Holcim

@ learner

Mich als Leser hast Du schon im Vorfeld gewonnen. Und wenn ich mir so Deine Postings anschaue ist meine Vorfreude umso grösser LolLol

Gruss und beste Trades

Zockimann

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

patrick
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Holcim

Bei den momentanen Kursen juckts mich in den Fingern....Die CS setzt den Hebel ja sehr tief an. Wenn die sich nur mal nicht irren.... 8)

learner
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Holcim

Holcim: Wurde heute in in die Daunen gehauen (vermute, dass Downgrading dies meint).

Klar, die Bank (CS), die ein hirnrissiges Daunen-Grading gibt, braucht die Rechtfertigung, um die anderen zum Frass in die Pfanne zu hauen. Habe genau dieses Vorgehen im Falle der CS schon mehrere Male gesehen: Sie locken, und dann kommt irgend ein Vorwand, fadenscheinig begründet, um die Aklie runter zu schmeissen.

Dies alles sage ich nicht, da ich etwa heute mit Holcim Verlust gemacht hätte, sondern aus mehrfacher Beobachtung. Ich habe nun nicht mehr den geringsten Zweifel, dass z.B. CS die Aktienkurse manipuliert. Wir müssen das zur Kenntnis nehmen, um ein richtiges Bild zu haben, von dem Wicht, der sich Banker nennt. Er ist zumeist ein Krimineller, in einem Rahmen, in dem es das Gesetz nicht schafft, ihn aufs Schafott zu führen. Was ich natürlich bedaure.

Diese Bankenbrüder sind sich gleich. Sie müssen sich ihre Jahresprämien ergaunern. Sie brauchen dazu manipulative Mittel, und dann natürlich ihre Volumen, die sei reinsschmeissen oder zurücksaugen können. Falls ihnen die Volumen ausgehen, kommt das Staatsschwein, von der selben Sorte, und schiesst nach.

Was ja eben bewirkt, dass ich ihre Krawatte als Strick sehe, der einen anderen Zweck erfüllen sollte, als reine Krawatte zu sein.

So beobachte ich es bei diesen Anal-Lisen von Bank-Ebern stets: Upgrading, damit die Herde hinterherwiehert, downgrading damit das Schlachtvieh zum blutroten Hof gekarrt werden kann.

Heute genau so wieder mit Holcim geschehen.

@Zocky, sorry für meine Sprüche, würde sie lieber lassen, aber das geht halt nicht. Es zuckt mir so durch die Gedärme, wie ich es sage. Ich sage es so, wie es mir durch die Gedärme zuckt. Ist halt so.

Es gibt noch Schlimmeres.

patrick
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Holcim

Vielen Dank learner, du hast es auf den Punkt gebracht...

Dr.Zock
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Holcim

@ learner

Schliesse mich dem patrick an, und bitte lass es weiter "zucken" !!! Bei Bedarf zucke ich mit.... Ich habe aber bereits heute einem ( hohen ) Banker meine Meinung gesagt. Du darfst mir glauben da fielen ähnliche Ausdrücke welche Du für die Banker gebraucht hast, ich habe dem klar und deutlich gesagt dass er meine verbalen Angriffe unbedingt persönlich nehmen soll, und anschliessend hat es in seinen Gedärmen ebenfalls gezuckt....

So gesehen war es für mich ein erfreulicher, wenn auch nicht lukrativer Tag...

Gruss

Dr.Zock

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Turbo
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SMI

Es braucht schon Maerkte wie diese, dass eine Analystenmeinung so grossen Einfluss hat, dann muss sie primaer noch negativ sein, aber im grossen sind sie bedeutungslos, war selbst ANALyst!!

Wie viele von euch haben ueberhaupt je so eine Analyse gelesen!?

Vergesst einfach mal die Manipulation von Maerkten und Aktien, ich wiederhole es gerne es gibt 99% Gewinner wenn es steigt!!!

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

<gelöscht>
Holcim

learner wrote:

So beobachte ich es bei diesen Anal-Lisen von Bank-Ebern stets: Upgrading, damit die Herde hinterherwiehert, downgrading damit das Schlachtvieh zum blutroten Hof gekarrt werden kann.

ein sehr unqualifiziertes statment von einer person, die anscheinend das business auch nur aus weiter weiter ferne kennt. ich hätte gedacht, dü würdest deine meinungen doch mit einer angebrachten differenziertheit bilden - komm schon, das entspricht dir nicht.

die einzigen die wie eine herde kopfloser kühe den up -und downgradings der analysten hinterherwiehert, sind kleinanleger, für die diese analysen und ratings nicht gemacht sind. da kann der analyst nichts dafür. die adressaten der studien, preisziele und ratings folgen nicht blind wie eine herde, sondern ziehe die richtigen schlüsse daraus. für diese sind die studien preisziele und die analysten an sich gedacht - und diese wissen sie auch zu nutzen

tschonas
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Holcim

Was ist denn bei Holcim los heute? :shock:

tschonas
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Holcim

tschonas wrote:

Was ist denn bei Holcim los heute? :shock:

Wollten uns offensichtlich alle verarschen, wieder alles im Lot! Biggrin

Dr.Zock
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Holcim

Zurückstufung der CS wirken sich offensichtlich immer noch aus. Dennoch glaube ich dass dies ein "gefaktes" Spiel ist. Man stuft ein solch solides Unternehmen mit fadenscheinigen-, und wenig relevanten Begründungen runter, die Kleinanleger verkaufen frustriert, dann kommen die Banken und kaufen den Titel günstig wieder ein, um anschliessend die Einschätzung wieder hoch zu schrauben. Anschliessend beginnt das Spiel wieder von neuem.

Da die meisten Kleinanleger sich nicht einmal ansatzweise Vorstellungen machen können wie die Baubranche in Indien, Russland und China boomt, ist es eben ein leichtes für so einen Titel Ängste zu schüren.

Alles schon mal dagewesen, alles bekannt, alles leider legal... :cry:

Gruss

Dr.Zock

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