LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

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in_God_we_trust
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Weiss jemand, warum heute die Holcim Aktie ein fünfmal so grosses Handelsvolumen aufweist wie normal?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Zyndicate
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Holcim schrammt an Erwartungen vorbei
 

Holcim hat im Geschäftsjahr 2013 einen geringeren Zementabsatz verzeichnet, jedoch den Konzerngewinn gesteigert. Die Dividende soll angehoben werden.

Der Umsatz des Zementherstellers sank um 6,8 Prozent auf 19,72 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis wurde ein leichter Anstieg um 0,2 Prozent verzeichnet. Der adjustierte betriebliche EBITDA gab um 5,6 Prozent auf 3,90 Milliarden Franken nach. Auf vergleichbarer Basis wurde hier ein Anstieg um 0,8 Prozent verzeichnet. Hingegen verbesserte sich der Reingewinn um 59 Prozent auf 1,60 Milliarden Franken, der Konzerngewinn nach Minderheiten wurde auf 1,27 Milliarden mehr als verdoppelt (+108 Prozent). Das Vorjahresergebnis wurde durch Restrukturierungskosten belastet.

Damit hat der Konzern die Konsens-Schätzungen der Analysten beim Umsatz und dem Reingewinn nach Minderheiten leicht unterschritten, dem betrieblichen EBITDA getroffen. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 20,00 Milliarden und für den betrieblichen EBITDA bei 3,9 Milliarden Franken. Für den Reingewinn wurde ein Wert von 1'204 Mio Franken erwartet.

Schwellenländer bremsen Holcim

Das Gesamtjahr sei von schwierigen Marktbedingungen geprägt gewesen. Der Zementabsatz sank auf 138,9 Mio Tonnen im Vergleich zu 142,3 Mio Tonnen im Vorjahr (-2,4 Prozent). Insbesondere die Konzernregion Asien/Ozeanien gaben nach, während in Europa der Zementabsatz im Wesentlichen aufgrund der anhaltend hohen NaFrankenrage in Russland und Aserbaidschan höher war.

Die Aktionäre sollen eine höhere Bardividende von 1,30 Franken pro Aktie erhalten, nach 1,15 Franken im Vorjahr. Sie wird steuerfrei aus der Kapitalausschüttungsreserve bestritten.

Für 2014 rechnet der Konzern neben einer höheren ZementnaFrankenrage mit einem organischen Wachstum beim Betriebsgewinn. Das Management geht davon aus, dass 2014 ein organisches Wachstum auf Stufe des Betriebsgewinns erreicht werden kann. Das Sparprogramm "Holcim Leadership Journey" trage zur Verbesserung der operativen Marge bei.

AWP

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dangermouse
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Holcim-Aktie: Kein Kauf mehr! Weiteres Ergebnispotenzial fehlt

Holcim-Aktie: Kein Kauf mehr! Weiteres Ergebnispotenzial fehlt - Aktienanalyse 
Robert Muir, Aktienanalyst der Berenberg Bank, stuft in einer aktuellen Studie zu Baustoffhändlern die Holcim-Aktie  zurück.

Die Ergebnisprognosen für die europäischen Zementanbieter würden nach Ansicht des Analysten zu optimistisch erscheinen. Entsprechend würden sinkende Markterwartungen drohen. Langfristig spreche eine weltweit verhältnismäßig ausbalancierte Positionierung für Holcim im Vergleich zu Lafarge. Aktuell fehle jedoch das weitere Ergebnispotenzial, so der Analyst.

Der Aktienanalyst der Berenberg Bank, Robert Muir, hat die Holcim-Aktie von "buy" auf "hold" herabgestuft. Das Kursziel werde von 80,00 auf 65,00 CHF reduziert.

 

 

dangermouse
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Holcim verliert Klage gegen EU-KommissionUrteil

Holcim wollte in einem Kartellverfahren Internas zurückhalten. Nun pfeift der Europäische Gerichtshof den Konzern zurück.

 Holcim muss «alle erforderlichen Auskünfte» erteilenDer Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine Klage des Zementkonzerns Holcim gegen die Europäische Kommission abgewiesen. Die Klage sollte erreichen, dass Holcim im Rahmen eines Kartellverfahrens  gewisse interne Informationen gegenüber der EU-Kommission nicht offenlegen muss. Der Konzern führte eine Reihe von Verfahrensgründen an. Unter anderem zweifelte er die Verhältnismässigkeit und die Zuständigkeit der Kommission an. 

Mit dem EuGH-Entscheid wird Holcim verpflichtet, «alle erforderlichen Auskünfte» der Kommission zu erteilen. Dies sei bereits

 

Hätte der Konzern nicht kooperiert, hätte die EU-Kommission eine Busse von bis zu 1 Prozent des Jahresumsatzes verhängen können. Im Falle von Holcim wären dies knapp 200 Millionen Franken gewesen. Weiter will sich das Unternehmen nicht zum laufenden Verfahren äussern. Holcim bildete 2013 Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in der Höhe von 71 Millionen Franken.

Die EU-Kommission eröffnete 2010 ein Kartellverfahren gegen Holcim und sieben weitere Baustoffkonzerne. Die Unternehmen sollen Preise und Märkte abgesprochen haben. Die EU-Kommission liess vor dem Verfahren die Holcim-Büros in Belgien, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland durchsuchen.

 

 

Zyndicate
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Holcim sagt Ja zur «Zement-Heirat»
 

Die beiden Zementkonzerne Holcim und Lafarge haben sich definitiv auf eine Fusion geeinigt. Der neue Branchenriese soll LafargeHolcim heissen.

LafargeHolcim wird an der SIX in Zürich sowie an der Euronext in Paris kotiert sein. Er wird ausserdem in der Schweiz domiziliert sein und schweizerischen Governance-Regeln unterstehen. Der Vollzug der Transaktion ist im ersten Halbjahr 2015 vorgesehen.

Dieses neue Unternehmen mit europäischen Wurzeln würde allen Aktionären überzeugende Vorteile bieten, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen vom Montag. Der gemeinsame Pro-forma-Umsatz beträgt rund 39 Mrd CHF/32 Mrd EUR und der EBITDA rund 8 Mrd CHF/6,5 Mrd EUR.

Der geplante Zusammenschluss würde als öffentliches Tauschangebot von Holcim für alle ausstehenden Lafarge-Aktien im Verhältnis eins zu eins strukturiert, mit der Massgabe, dass zwischen der Ankündigung des Zusammenschlusses und dem Vollzug der Transaktion alle Aktien anteilsmässig die gleiche Dividende erhalten.

Jeder Lafarge-Aktionär, der seine Titel im Rahmen des öffentlichen Tauschangebotes andient, erhält demnach die gleiche Anzahl neu ausgegebener Stammaktien von Holcim. Dieses Angebot kommt zustande, sofern Holcim mindestens zwei Drittel des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Lafarge (unter Einrechnung von Optionen und dergleichen) hält.

Sitz in der Schweiz - neuer CEO von Lafarge

Das Unternehmen würde schweizerischen Governance-Regeln unterstehen mit einem Verwaltungsrat, der aus der gleichen Anzahl Mitglieder (je sieben) von Lafarge und Holcim besteht. Die zentralen Funktionen würden sich auf Frankreich und die Schweiz verteilen, heisst es. Verwaltungsratspräsident wäre Wolfgang Reitzle, künftiger Verwaltungsratspräsident von Holcim.

Bruno Lafont, derzeitiger Präsident und CEO von Lafarge, wäre CEO und designiertes Mitglied des Verwaltungsrats des neuen Konzerns. Thomas Aebischer, CFO von Holcim, soll CFO des neuen Konzerns werden, während Jean-Jacques Gauthier, CFO von Lafarge, die Funktion des Chief Integration Officer übernehmen würde. Die Konzernleitung würde aus Vertretern des Managements von Lafarge und Holcim gebildet, heisst es weiter.

Um die effiziente Umsetzung des Zusammenschlusses sicherzustellen, werde ein Integrationskomitee einen Integrationsplan ausarbeiten, der unmittelbar nach dem Abschluss der Transaktion umgesetzt würde, heisst es weiter. Bernard Fontana, CEO von Holcim, wird das bisherige Unternehmen führen, bis die Transaktion abgeschlossen ist. Er werde einer der zwei Vorsitzenden des Integrationskomitees sein.

Synergien von 1,7 Milliarden Franken

Der geplante Zusammenschluss würde eine optimierte Kapitalallokation im gesamten Konzern und damit einen verbesserten Return on Capital Employed (ROCE), hoher Cash-flow-Generierung und eine solide Bilanz ermöglichen, so die Mitteilung. LafargeHolcim werde weiterhin eine attraktive Dividendenpolitik verfolgen, heisst es zudem.

LafargeHolcim erwartet den Angaben zufolge Synergien von 1,7 Mrd CHF/1,4 Mrd EUR über drei Jahre, davon ein Drittel im ersten Jahr.

AWP

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Holcim mit durchzogenem Quartalsausweis
 

Der Zementhersteller Holcim hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 2014 mit Währungseffekten zu kämpfen. An der bisherigen Prognose für das laufende Jahr wird festgehalten.

Der auf vergleichbarer Basis höherer Umsatz führten zu einem deutlichen Anstieg des Betriebsgewinns, wie Holcim am Montag mitteilte.

Der Nettoverkaufsertrag sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5,4% auf 4,09 Mrd CHF. Auf vergleichbarer Basis resultierte jedoch ein Plus von 7,8%. Der betriebliche EBITDA um sank um 5,1% auf 617 Mio, was auf vergleichbarer Basis einem Plus von 10% entspricht. Dies führte zu einer entsprechenden Marge von 15,1%, nach 15,0% im Vorjahreszeitraum.

Auf Stufe Betriebsgewinn weist Holcim einen Anstieg um 9,3% auf 295 Mio CHF aus. Unter dem Strich resultierte im ersten Quartal ein mehr als halbierter Reingewinn nach Minderheiten von 80 Mio CHF (VJ 187 Mio). Im Vorjahr hatte ein Veräusserungsgewinn das Ergebnis anschwellen lassen.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen beim Umsatz und betrieblichen EBITDA verfehlt, bei Betriebs- und Reingewinn jedoch erreicht. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 4,14 Mrd CHF, einem Betriebsgewinn (EBITDA) von 637 Mio, einem EBIT von 284 Mio und einem Reingewinn von 82 Mio gerechnet.

Die Verkaufsvolumen auf vergleichbarer Basis stiegen in allen Segmente, schreibt Holcim weiter. Besonders starke Ergebnisse wurden in Europa verzeichnet, wo das milde Wetter für eine rege Bautätigkeit sorgte. Die Marktlage in Indien habe sich stabilisiert, sodass das Niveau bei den Zementvolumen gehalten werden konnte. Mexiko erholte sich schrittweise von den tiefen Volumen des zweiten Halbjahres 2013. Auf vergleichbarer Basis nahm der Nettoverkaufsertrag in allen Regionen zu, so das Unternehmen.

Das Kostensenkungsprogramm "Holcim Leadership Journey" sei erneut der wesentliche Treiber der soliden betrieblichen Ergebnisse des Konzerns gewesen und weiter auf Kurs, so der Zementhersteller weiter. Im ersten Quartal 2014 habe das Programm insgesamt 237 Mio CHF zum Betriebsgewinn beigetragen.

An der bisherigen Prognose für das laufende Jahr wird festgehalten. Für 2014 rechnet der Konzern mit einem organischen Wachstum beim Betriebsgewinn und einer Verbesserung auf operativer Ebene und einem steigenden Zementabsatz.

AWP

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Elias
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166 Mio. Franken Strafe gegen Holcim & Co.

Die brasilianische Kartellbehörde hat gegen sechs Zementhersteller, darunter die Schweizer Holcim, wegen Preisabsprachen eine Milliardenstrafe verhängt.

 

 

Sehr hohe Bussen

Der Entscheidung waren achtjährige Ermittlungen vorausgegangen. Der brasilianische Marktführer Votorantim kündigte umgehend an, gegen die Entscheidung juristisch vorzugehen. Sie sei ungerechtfertigt und habe keine rechtliche Grundlage.

Ein mit dem Fall betrauter Anwalt sagte der Nachrichtenagentur Reuters, derart hohe Strafen und ein erzwungener Verkauf von Firmenteilen habe es in vergleichbaren Fällen weltweit noch nie gegeben. Die Branche vertritt zudem den Standpunkt, dass die Kartellbehörde nicht befugt ist, den Unternehmen eine Schrumpfung ihres Geschäfts aufzuerlegen.

Der Entscheidung zufolge muss allein Votorantim umgerechnet rund 600 Millionen Franken zahlen. Bei Holcim sind es rund 203 Millionen Franken. :roll:   Der Konkurrent von HeidelbergCement will mit der französischen Lafarge fusionieren.

http://www.20min.ch/finance/news/story/166-Mio--Franken-Strafe-gegen-Hol...

 

 

 

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Habe einen Short-Put verkauft. Strike 78 Verfall Juli. Dafür habe ich 1.80 bekommen

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Milliarden-Angebot für Teile von Lafarge-Holcim

Die beiden Finanzgesellschaften Capital Partners (CVC) und KKR prüfen offenbar ein Angebot für gewisse Geschäftseinheiten des künftigen Lafarge-Holcim-Konzerns.

http://www.cash.ch/news/top_news/milliardenangebot_fuer_teile_von_lafarg...

 

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Holcim erhält grünes Licht für Übernahme von Cemex West (AF)

05.06.2014 14:32



(Meldung um weitere Details und Angaben von Holcim ergänzt)

Brüssel (awp) - Die EU-Kommission hat die geplante Übernahme des Baumaterial-Herstellers Cemex West durch Holcim genehmigt. Die Transaktion werde nicht dazu führen, dass ein wichtiger tatsächlicher oder potenzieller Wettbewerber von Holcim vom Markt verschwinde, teilte die EU-Kommission als oberste europäische Wettbewerbshüterin am Donnerstag mit.

Der Kauf sei Teil einer strategischen Portfolio-Optimierung, schreibt Holcim in einer Medienmitteilung zu der Entscheidung. Damit schaffe man Mehrwert durch eine Optimierung der Aufstellung der Gesellschaft im Nord-Westen Deutschlands. Der Kauf umfasst ein Zementwerk, zwei Mahlwerke (Gesamtzementkapazität von 2,5 Mio Tonnen), eine Hüttensandproduktion, 22 Zuschlagstoff-Standorte und 79 Transportbetonwerke. Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Halbjahr 2014 vorgesehen, schreibt Holcim weiter.

Der Verkauf von Cemex West an Holcim ist Teil eines grösseren Beteiligungstauschs zwischen dem mexikanischen und dem Schweizer Konzern. Damit übernimmt Holcim in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Geschäftsteile von Cemex. Im Gegenzug legen Cemex und Holcim das Spanien-Geschäft zusammen, wobei auf Holcim ein Anteil von 25% entfällt. Zudem wird die tschechische Holcim-Tochter Cesko vollständig von Cemex übernommen. Diese Transaktion wurde im März von der tschechischen Wettbewerbsbehörde genehmigt. Der geplante Verkauf des Spanien-Geschäfts wird von der EU-Kommission ebenfalls geprüft. Die Kartellwächter haben für diese Entscheidung bis zum 5. September Zeit.

Das deutsche Bundeskartellamt hatte ursprünglich eine Prüfung in Deutschland gefordert und argumentiert, dass von dem geplanten Zukauf mehrerer Töchter der mexikanischen Cemex vor allem die Märkte für Zement in Nord- und Westdeutschland betroffen wären. Deshalb wollte die Behörde selbst über die Pläne befinden. Doch die EU-Kommission behielt sich die Entscheidung vor. Denn auch auf Teile Belgiens, die Niederlande und den Nordosten Frankreichs hätte die Übernahme Auswirkungen. Zement werde häufig grenzüberschreitend gehandelt.

AWP

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Holcim und Lafarge eröffnen Verkaufsrunde
 

Die Zementkonzerne Holcim und Lafarge bieten im Zuge ihrer Anfang April angekündigten Fusion eine Reihe von Firmen zum Verkauf an.

Um Einwände der Wettbewerbshüter gegen einen Zusammenschluss der Nummern eins und zwei der Branche zu vermeiden, sollen in einem ersten Schritt weltweit Fabriken und Geschäftsbereiche im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro zum Verkauf gestellt werden. Die von den beiden Konzernen am Montag veröffentlichte Liste umfasst Werke in sieben Ländern Europas, auf den Philippinen und in Kanada. HeidelbergCement, Nummer drei in der Zementindustrie, hatte schon früher Interesse bekundet, Holcim und Lafarge etwas abzukaufen. "Wir haben die Liste zur Kenntnis genommen, aber es ist noch zu früh, das zu kommentieren", sagte ein Sprecher.

Dass HeidelbergCement die im Schaufenster stehenden vier deutschen Lafarge-Zementwerke übernehmen könnte, ist nach Ansicht von Analysten nicht zu erwarten. Die Wettbewerbsaufsicht würde da nicht mitmachen. "In Deutschland wird es kartellrechtlich schwierig. Interessant sind die Länder, in denen HeidelbergCement noch nicht vertreten ist - zum Beispiel in Frankreich, Österreich und Serbien", sagt Hans-Peter Kuhlmann, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. Auch die Philippinen könnten in Frage kommen. Robert Muir von Berenberg hält auch Kanada und Brasilien für ein interessantes Investitionsziel. HeidelbergCement warte wahrscheinlich noch auf die Verkaufsliste für die USA, wo sich der Baustoffmarkt wegen des Aufschwungs am Immobilienmarkt gerade erholt, sagte ein dritter Analyst.

Die Liste ist nicht abschliessend. Weitere Verkaufskandidaten würden zu gegebener Zeit benannt, kündigte Lafarge-Chef Bruno Lafond an. Es werde geprüft, ob es in den USA, Indien, Spanien und Marokko Überlappungen gebe und Verkäufe notwendig seien. In einem nächsten Schritt wollen die beiden Konzerne der brasilianischen Aufsichtsbehörde Cade eine Liste mit Verkaufskandidaten vorlegen.

Interessenten stehen Schlange

Sorge, dass die Verkäufe nicht glatt über die Bühne gehen könnten, haben weder Holcim noch Lafarge. "Das Interesse ist sehr gross", sagte Lafont, der Chef des neuen Konzerns LafargeHolcim werden soll. Mehr als 50 potenzielle Käufer aus der Finanzbranche und der Industrie hätten sich bereits gemeldet. Die Verhandlungen sollen bald beginnen. Analyst Abdelkader Benchiha von Natixis schätzt, dass sich die Verkaufserlöse am Ende auf fünf bis sechs Milliarden Euro summieren könnten.

Der neue Zementriese soll weniger europalastig sein als bisher. Nach Abschluss der Fusion im ersten Halbjahr 2015 sollen noch 20 Prozent des Umsatzes aus Europa kommen. Bisher waren es nach Angaben von Vontobel-Analyst Christian Arnold 26 Prozent.

Ob das den Wettbewerbsbehörden genügen wird, ist offen. Die EU-Kommission will die Fusion vertieft prüfen, was rund ein halbes Jahr dauern kann. Der Antrag auf Genehmigung des Zusammenschlusses soll in diesem Sommer in Brüssel eingereicht werden. Daneben befassen sich mehr als ein Dutzend weiterer Wettbewerbsbehörden mit dem Projekt.

An der Börse wurde die Verkaufsliste gelassen aufgenommen. Die Holcim-Aktie gibt mehr wie der Markt um 1,1 Prozent nach. Lafarge-Titel notieren leicht im Minus, HeidelbergCement verbilligen sich um fast 2 Prozent.

Reuters

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Heute ausgeführt: Sell Open Short Put Strike 78 Verfall September Preis 2.50

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Holcim-Braut mit weniger Umsatz und Gewinn
 

Die französische Zementherstellerin Lafarge, welche vor der Fusion mit Holcim steht, macht im zweiten Quartal 2014 weniger Umsatz und Gewinn. Dennoch hält das Unternehmen an den Zielen für das Gesamtjahr fest.

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) fiel um zwei Prozent auf 812 Millionen Euro, wie das vor einer Fusion mit dem Schweizer Rivalen Holcim stehende Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz sank demnach um fünf Prozent auf 3,37 Milliarden Euro.

Experten hatten mit Erlösen von 3,47 Milliarden und einem Gewinn von 827 Millionen Euro gerechnet. Das gesamte erste Halbjahr sei durch negative Währungseffekte belastet gewesen, erklärte Lafarge. Diese dürften in der zweiten Jahreshälfte aber nachlassen. Zudem sei in Teilen Europas mit einer Erholung zu rechnen.

So gebe es ermutigende Zeichen in Polen, Grossbritannien und Griechenland, teilte der Konzern weiter mit. Die gesamte Branche hat bereits seit der Wirtschaftskrise 2008 mit steigenden Energiepreisen und schwindender Nachfrage zu kämpfen. Unter diesem Druck will sich Lafarge bis Mitte 2015 mit Holcim zusammenschliessen, um Kosten zu sparen und Schulden abzubauen.

Holcim wird am 30. Juli die Halbjahreszahlen präsentieren.

AWP

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Hatte wieder mal ein "sensationelles" Timing. Nach meiner Transaktion ging der Kurs runter. Einen Tag später hätte ich viel mehr bekommen.

 

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Holcim verpasst die Prognosen

Der Baustoffkonzern Holcim hat im ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang des Nettoumsatzes verzeichnet und verfehlt die Erwartungen der Analysten bei allen Kennzahlen.

Der Nettoumsatz ging um 6,1 Prozent auf 9,06 Milliarden Franken zurück. Der betriebliche EBITDA ging um 10,6 Prozent auf 1,63 Milliarden zurück und die entsprechende Marge auf 18,0 Prozent von 18,9 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie Holcim am Mittwoch mitteilt.

Der Betriebsgewinn sank um 8,0 Prozent auf 962 Mio Franken und der Reingewinn nach Minderheiten um 15 Prozent auf 485 Mio. Insbesondere die schwache Währungsentwicklung in Indien und Indonesien belastete das Ergebnis. Auf vergleichbarer Basis wurde beim Umsatz ein Anstieg um 4,8 Prozent und beim Betriebsgewinn um 2,6 Prozent verbucht.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei allen Kennzahlen unterschritten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 9,20 Milliarden Franken, für den EBITDA bei 1'764 Mio, für den EBIT bei 1'092 Mio und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 522 Mio.

Die Verkaufsvolumen haben sich demgegenüber im ersten Halbjahr erhöht, insbesondere in Nordamerika, Afrika/Naher Osten und Europa. Der konsolidierte Zementabsatz wuchs um 0,7 Prozent auf 207,7 Mio Tonnen. Die Zuschlagstofflieferungen legten leicht um 0,2 Prozent auf 69,6 Mio Tonnen zu und die Transportbetonvolumen gingen um 3,9 Prozent auf 18,1 Mio Kubikmeter zurück.

Mit dem Halbjahresabschluss hat Holcim den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt. Für 2014 rechnet der Konzern weiter mit einem organischen Wachstum beim Betriebsgewinn, einer Verbesserung auf operativer Ebene und einem steigenden Zementabsatz. Der Absatz bei den Zusatzstoffen soll sich hingegen flach entwickeln. Das Kostensenkungsprogramm Holcim Leadership Journey sei weiter auf Kurs und werde seine Ziele erreichen.

http://www.cash.ch/news/top_news/holcim_verpasst_die_prognosen-3228776-771

 

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Starker Franken bremst Holcim

Der Zementhersteller unterschreitet bei den Halbjahreszahlen die Erwartungen der Analysten klar. Holcim muss nun im zweiten Halbjahr zulegen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Starker-Franken-bremst-Holcim-148...

 

Holcim ist eine der Aktien, bei der man den Franken im Auge haben muss.

 

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Stellenabbau bei Holcim steht bevor

Die Einrichtung eines neues Dienstleistungszentrum in der Slowakei wird zur Zeit von Holcim geprüft. Dies könnte in der Schweiz zum Stellenabbau führen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Stellenabbau-bei-Holcim-steht-bev...

 

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Ein Weltmarktführer zum Ausverkaufspreis

Ende März schien die Welt der Aktionäre von Holcim in bester Ordnung. Alleine schon die Absicht des in Jona beheimateten Zementkonzerns, sich mit dem französischen Rivalen Lafarge zusammenzuschliessen, liess die Namenaktien vorübergehend um gut 14 Prozent nach oben springen.

Darf man gut informierten Kreisen Glauben schenken, dann waren damals panikartige Eindeckungstransaktionen für das zweitägige Kursfeuerwerk verantwortlich. Namhafte Baissiers seien vom geplanten Zusammenschluss des Weltmarktführers mit der weltweiten Nummer zwei eiskalt auf dem falschen Fuss erwischt worden, so wird auch heute noch behauptet.

Die anfängliche Euphorie musste mittlerweile jedoch einer sehr viel nüchterneren Betrachtungsweise weichen. Spätestens die beiden in der zweiten Juli-Hälfte veröffentlichten Zahlenkränze lassen die Vermutung zu, dass es sich bei den Hochzeitsplänen gar um eine Zwangsheirat handeln könnte. Und auch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden ist den beiden führenden Zementherstellern alles andere als gewiss oder zumindest an strenge Vorgaben gebunden.

Das alles würde auch erklären, weshalb Holcim seit Anfang April mehr als drei Milliarden Franken an Börsenkapitalisierung eingebüsst hat und jetzt wieder auf dem Stand vor der Ankündigung des Zusammenschlusses mit Lafarge notiert.

Mit Ausnahme einer umfassenden Unternehmensstudie aus dem Hause MainFirst Bank wartete man bislang vergebens auf verteidigende Kommentare aus dem Analystenlager. Diese Studie hat es allerdings in sich, bricht der Verfasser darin doch eine Lanze für die mit "Outperform" und einem Kursziel von 82 Franken empfohlenen Holcim-Aktien.

Das neu aus dem geplanten Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen bewertet der Experte bis Ende 2017 auf 103 Franken je Aktie. In diese Berechnung lässt er weder Umsatzsynergien, noch übertrieben hohe Annahmen für die zum Verkauf stehenden Geschäftsaktivitäten einfliessen. Das Ergebnis entspreche weniger als dem Sechsfachen EBITDA und einer Dividendenrendite von gut 4 Prozent, was für einen Weltmarktführer äusserst attraktiv sei.

Da Holcim fundamental besser als Lafarge aufgestellt ist, rät der Studienverfasser der eigenen Anlagekundschaft, sich über die Aktien des Schweizer Partnerunternehmens am neu entstehenden Zementkoloss zu engagieren. Bei den Papieren von Lafarge würden risikofreudige Anleger hingegen mit einem Abschlag von 5 Prozent zur rechnerischen Parität entschädigt, so schreibt er weiter.

An dieser Stelle sei gesagt, dass die Gewinnschätzungen der MainFirst Bank für die nächsten Jahre teilweise deutlich unter den jeweiligen Konsensschätzungen liegen. Der vom Experten auf 103 Franken bezifferte faire Wert bis Ende 2017 sollte damit selbst im Falle erneuter Abwärtsrevisionen durch andere Berufskollegen ziemlich realistisch sein.

Nicht zuletzt auch in Erwartung einer substanziellen Nachfragebelebung in Schlüsselmärkten wie Indien halte ich an meiner positiven Einschätzung der Aktien von Holcim fest. Die Papiere bleiben ein wichtiger Bestandteil meiner Ende Dezember kommunizierten Schweizer Aktienfavoriten.

http://www.cash.ch/news/top_news/ein_weltmarktfuehrer_zum_ausverkaufspre...

 

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Holcim wartet auf fast 100 Millionen Dollar aus Venezuela

 Schulden

Das südamerikanische Land schuldet dem Schweizer Zementkonzern rund 100 Millionen Dollar. Holcim behält sich rechtliche Schritte vor, um die Zahlung einzufordern.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/holcim-wartet-auf-millionen-aus...

 

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Holcim-Lafarge-Fusion vor EU-Kommission
 

Die beiden Baustoffkonzerne Holcim und Lafarge haben für ihren geplanten Zusammenschluss den Genehmigungsantrag bei der EU-Kommission gestellt. Der Vollzug der geplanten Fusion soll im ersten Halbjahr 2015 erfolgen.

Mit dem Schritt vor die EU-Kommission seien nun alle erforderlichen Anmeldungen bei Wettbewerbsbehörden weltweit abgeschlossen, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag. Während der Gespräche, die vor der Anmeldung mit der EU-Kommission geführt wurden, sei die Liste der in Europa zur Veräusserung vorgeschlagenen Aktiven leicht angepasst worden.

Holcim und Lafarge schlagen nun vor, das Lafarge-Zementwerk Mannersdorf in Österreich zu behalten und alle operativen Aktivitäten von Holcim in der Slowakei zu veräussern. Ansonsten bleibe die Liste bis auf den Umfang in den Philippinen unverändert.

(AWP)

 

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Holcim passt Struktur an
 

Die Zementkonzerne Holcim und Cemex haben ihre geplante Reorganisation in Europa in Teilbereichen angepasst und eine entsprechende verbindliche Vereinbarung unterzeichnet.

Dabei bleibt der Umfang der Transaktion in Deutschland und Tschechien unverändert. Statt der kompletten Zusammenlegung der Aktivitäten in Spanien übernimmt Cemex nun nur zwei Zementaktivitäten von Holcim.

Aufgrund der angepassten Transaktion wird Cemex an Holcim 45 Millionen EUR in bar zahlen, wie es am Donnerstag in einer Medienmitteilung heisst. Als Gründe für die Anpassungen wird die geplante Fusion von Holcim mit Lafarge genannt.

Der jetzigen Vereinbarung zufolge wird Cemex das Holcim-Zementwerk Gador und das Yeles Mahlwerk mit einer Zementkapazität von insgesamt 1,75 Millionen Tonnen übernehmen. Im Gegenzug behält Holcim seine verbleibenden Aktivitäten in Spanien mit einer Zementkapazität von 2,2 Millionen Tonnen sowie Zuschlagstoff- und Transportbetonpositionen. Holcim wird Cemex West in Deutschland übernehmen, während Cemex die Geschäftsteile von Holcim in der Tschechischen Republik akquiriert.

Zustimmung der Wettbewerbsbehörden

Die Pläne hätten die Zustimmung von allen relevanten Wettbewerbsbehörden ohne Auflagen, heisst es weiter. Die ursprünglichen Reorganisationspläne hatten Holcim und Cemex im August 2013 bekanntgegeben.

In Deutschland wird Holcim den Kauf der Geschäftsbereiche im Westen des Landes weiterverfolgen. Die Transaktion umfasst den Erwerb von einem Zementwerk, zwei Zementmahlanlagen (mit einer Gesamtzementkapazität von 2,5 Millionen Tonnen), einer Hüttensandproduktion, 22 Standorten für Zuschlagstoffe und 79 Transportbetonwerken. Diese Aktivitäten werden mit dem bestehenden Geschäft von Holcim in Norddeutschland verbunden.

Als Ergebnis der Veränderungen erwartet Holcim nach dem Abschluss der Transaktionen ein zusätzliches nachhaltiges operatives EBITDA von mindestens 10 Millionen EUR pro Jahr. Der Abschluss der Transaktionen wird im Laufe des ersten Quartals 2015 erwartet.

(AWP)

 

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Ausblick Holcim: 9-Monatsumsatz von durchschnittlich 14,34 Mrd CHF erwartet

31.10.2014 14:00



Zürich (awp) - Der Zementhersteller Holcim gibt am Montag, 3. November die Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2014 bekannt. Acht Analysten gehen von folgenden Zahlen aus:

9M  2014E
In Mio CHF         AWP-Konsens        9M 2013A
Umsatz                14'341           14'941
Betriebl. EBITDA       2'753            2'951
Reingewinn*              944            1'040

* nach Minderheiten

FOKUS: Nachdem Holcim und Lafarge nun bei der EU-Kommission den Genehmigungsantrag für ihre geplanten Zusammenschluss gestellt haben, wird sich die Aufmerksamkeit der Analysten wieder verstärkt der Geschäftsentwicklung zuwenden. Die Anpassungen bei den geplanten Transaktionen mit Cemex werden eher neutral bewertet. Hier ist vor allem die Frage von Interesse, wie sich die Regionen Europa und Lateinamerika entwickelt haben. Die für das zweite Halbjahr erwartete Erholung dürfte sich angesichts der Konjunkturprognosen verspäten. Wachstum wird hingegen im für Holcim wichtigen indischen Markt erwartet - es wird mit steigenden Volumen und Preisen im zweistelligen Bereich gerechnet. Auch die Wechselkurseinflüsse dürften wieder eine Rolle gespielt haben.

ZIELE: Zuletzt hatte Holcim bei der Vorlage der Halbjahreszahlen die Guidance bestätigt. Der Konzern rechnet demnach im Gesamtjahr mit einem organischen Wachstum beim Betriebsgewinn, einer Verbesserung auf operativer Ebene und einem steigenden Zementabsatz. Bei den Zusatzstoffen wird eine Stagnation erwartet. Die operative Marge soll sich im Gesamtjahr verbessern.

PRO MEMORIA: Erst vor wenigen Tagen, am vergangenen Dienstag haben Holcim und Lafarge den offiziellen Antrag für die Genehmigung der Fusion mit Lafarge bei der EU-Kommission eingereicht. Dabei ist es nur zu geringfügigen Änderungen des bereits im Juni vorgelegten Devestitionsplanes gekommen. Die beiden Unternehmen schlagen nun vor, das Lafarge-Zementwerk Mannersdorf in Österreich zu behalten und alle operativen Aktivitäten von Holcim in der Slowakei zu veräussern.

Damit sind nun alle erforderlichen Anmeldungen bei Wettbewerbsbehörden weltweit abgeschlossen. Parallel zum wettbewerbsbehördlichen Prozess befänden sich Holcim und Lafarge weiterhin in Verhandlungen mit potentiellen Käufern der zur Veräusserung vorgeschlagenen Aktiven. Der Vollzug der geplanten Fusion werde weiter für das erste Halbjahr 2015 erwartet.

Mitte Oktober hat bereits die Wettbewerbsbehörde in Südafrika dem Merger der beiden Zementfirmen zugestimmt, allerdings unter gewissen Bedingungen. So muss Holcim etwa die Beteiligung an der südafrikanischen Afrisam innerhalb von drei Jahren nach der Bewilligung des Mergers verkaufen.

Die Fusion mit Lafarge hat nun doch auch auf die seit Sommer 2013 geplanten Transaktionen zwischen Holcim und Cemex in Europa Einfluss. Dabei bleibt der Umfang in Deutschland und Tschechien unverändert. Statt der kompletten Zusammenlegung der Aktivitäten in Spanien übernimmt Cemex nun aber nur zwei Zementaktivitäten von Holcim. Aufgrund der angepassten Transaktion wird Cemex an Holcim 45 Mio EUR in bar zahlen. Zuvor sollte Holcim an Cemex 70 Mio EUR zahlen.

Auch auf der Personalebene führt die Fusion mit Lafarge bereits in der Vorbereitung zu Veränderungen. Alain Bourguignon, der bisherige Länderchef für Kanada, Grossbritannien und die USA, wurde ins Divestment Commitee berufen. Lafarge entsendet Marc Soulé, Senior Vice President Performance Management, in dieses Gremium, das zur Vorbereitung des Merger gebildet wurde. Bourguignon ist in seiner neuen Funktion zusammen mit Soulé für die Präsentation der von Holcim und Lafarge zur Veräusserung vorgeschlagenen Unternehmensteilen bei möglichen Käufern verantwortlich. Sie sollen ausserdem verschiedene Möglichkeiten einer Veräusserung vorbereiten, einschliesslich der "Option einer Ausgliederung als Gesamtpaket für Europa oder weltweit". Sollte in diesem Rahmen Management-Unterstützung erforderlich sein, würde Alain Bourguignon laut der Mitteilung als CEO und Marc Soulé als CFO vorgeschlagen werden.

Sechs Jahre nach der Verstaatlichung seiner Tochter in Venezuela wartet der Zementkonzern Holcim auf die letzte Kompensationszahlung des sozialistisch geführten Staates. Der bis 10. September erwartete Restbetrag von 97,5 Mio USD wurde bis anhin nicht ausgezahlt. Holcim sei in Kontakt mit den entsprechenden Beteiligten in Venezuela. Der Konzern werde nötigenfalls alle rechtlichen Schritte einleiten, um die fälligen Zahlungen einzufordern.

AKTIENKURS: Für die Aktien des Baustoffkonzerns ging es seit Jahresbeginn um 2% abwärts. Damit entwickelte sie sich klar schwächer als der Gesamtmarkt. Der SMI legte nämlich im gleichen Zeitraum um 5% zu.

Homepage: www.holcim.com

yr/hr/jl

(AWP)

 

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Holcim verdient weniger
 

Der Zementkonzern Holcim hat trotz einer Erholung im wichtigen Markt Indien im dritten Quartal 2014 weniger verdient.

Der Gewinn ging um 4,7 Prozent auf 447 Millionen Franken zurück, wie der vor der Fusion mit dem französischen Konkurrenten Lafarge stehende Schweizer Konzerns am Montag mitteilte. Der Umsatz sank um zwei Prozent auf 5,18 Milliarden Franken.

Die für den geplanten Zusammenschluss mit Lafarge nötigen Verkäufe von Firmenteilen seien eingeleitet wurden, teilte Holcim weiter mit. Holcim und Lafarge hätten den Verkaufsprozess gestartet und befänden sich in Verhandlungen mit potenziellen Käufern.

Auf Neunmonatsbasis gerechnet verfehlte Holcim die Erwartungen der Analysten. Holcim hat einen Rückgang des Umsatzes um 4,7 Prozent auf 14,24 Milliarden Franken verzeichnet. Analysten hatten mit einer Zahl von 14,47 Milliarden gerechnet. Auf vergleichbarer Basis ergab sich hingegen ein Plus von 3,4% durch höhere Volumen und bessere Preise.

Der Konzerngewinn nach Minderheitsanteilen ging um 10 Prozent auf 933 Millionen Franken zurück. Analysten hatten im Schnitt mit 944 Millionen gerechnet.

(Reuters/AWP/cash)

 

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HolcimLafarge auch aus Sicht der Franzosen auf Kurs

05.11.2014 07:41



Zürich (awp) - Die Fusion von Holcim und Lafarge ist auch aus Sicht der Franzosen auf Kurs. Nachdem der Schweizer Zementkonzern Holcim dies am Montag im Zusammenhang mit der Bekanntgabe der Drittquartalszahlen verlauten liess, tut es der französische Konkurrent nun am Mittwoch bei der Kommunikation seiner Quartalsresultate.

"Wir machen rasche Fortschritte mit unserem geplanten Zusammenschluss", lässt sich Lafarge-CEO Bruno Lafont in einer Mitteilung zitieren. Aufgrund der Fortschritte im Devestitionsprozess sowie bei regulatorischen Fragen und beim Integartionsprozess sei man zuversichtlich, den Merger im ersten Halbjahr 2015 abschliessen zu können. Holcim hatte sich am Montag gleich geäussert.

Holcim und Lafarge hatten in der Vorwoche den Genehmigungsantrag für die geplante Fusion bei der Europäischen Kommission eingereicht. "Nach der Frist von 35 Tagen hat die Kommission nun zwei Möglichkeiten. Entweder die Zustimmung ohne Auflagen oder die tiefergehende Prüfung", sagte Holcim-CEO Bernard Fontana am Montag. "Auch für den zweiten Fall sind wir zuversichtlich, dass der Abschluss der Fusion im Laufe des ersten Halbjahrs 2015 umgesetzt werden kann".

uh/cf

(AWP)

 

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Holcim/Lafarge: Abschluss der wettbewerbsrechtlichen Prüfungen bis Februar 2015

18.11.2014 08:06



Zürich (awp) - Holcim rechnet mit einem Abschluss der laufenden wettbewerbsrechtlichen Prüfungen in den einzelnen Ländern und Regionen bis Februar 2015. Der regulatorische Prozess sei auf Kurs und man habe erste positive Reaktionen erhalten. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Holcim Unternehmenspräsentation zum Investoren- und Analystentag hervor.

Derzeit lägen bereits die wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen aus sieben Ländern vor. Dies sind Russland, Ukraine, Türkei, Kenia, Singapur, Marokko (unter Auflagen) und Südafrika. Insgesamt wurden bei 20 Behörden Anträge auf Genehmigung eingereicht, darunter in der EU, USA, Kanada, China, COMESA (Common Market for Eastern and Southern Africa) und Indonesien.

Auch der Prozess des geplanten Verkaufs von Unternehmensteilen sei auf gutem Wege, heisst es weiter. In der Phase eins seien Information Memoranda (IMs') an rund 100 Interessenten versandt worden. Der Auswahlprozess für die Phase zwei des Verkaufsprozesses sei abgeschlossen und das Bietverfahren habe begonnen. Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen an den betroffenen europäischen Standorten habe "auf eine gemeinschaftliche Art und Weise" begonnen. Der Abschluss der geplanten Fusion wird weiterhin im Verlauf des ersten Semesters 2015 erwartet.

yr/cf

(AWP)

 

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Im September habe ich bei 78 gekauft (abzgl. Prämie rund 76). Dies in Erwartung rasch steigender Kurse. Sonst hätte ich einen Rollover gemacht.

Aktuell sieht es so aus, wie wenn der 70er-Short-Put wertlos zu meinen Gunsten verfällt. Sollte heute nicht ausgeübt werden, senkt sich der EP auf etwa 74.

Habe mich einmal mehr von positiven Pressemitteilungen einlullen lassen. Rückblickend gesehen hätte man die Titel auch simpel bei 63 erwerben können.

 

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Gegen diese Aktien laufen grosse Wetten

Erwähnenswert scheinen mir an dieser Stelle die Namenaktien von Holcim auf Rang vier. Innerhalb von gerade mal einer Woche wurden die Baisse-Engagements von 2 auf 3 Prozent und damit auf fünf durchschnittliche Tagesvolumen erhöht.

http://www.cash.ch/news/top_news/gegen_diese_aktien_laufen_grosse_wetten...

 

Wenn man das vorher wüsste...... Und ich Depp hoffte auf stagnierende oder leicht steigende Kurse. Im Juli kam so ein Cash-Beitrag zu Holcim: man könne sich bei dem Titel ruhig zurücklehnen. Von wegen....

 

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Holcim erhält letzte Tranche der Kompensation von Venezuela

01.12.2014 08:06



Zürich (awp) - Holcim hat die letzte Kompensationszahlung im Zusammenhang mit der Nationalisierung von Holcim Venezuela erhalten. Die Corporación Socialista Del Cemento, die das ehemalige Werk von Holcim betreibt, habe den verbleibenden Betrag von 97,5 Mio USD transferiert, teilte Holcim am Montag mit.

Die Zahlung des Betrags war bereits per 10. September erwartet worden. Insgesamt hat der Baustoffkonzern 650 Mio USD als Ausgleich für die Verstaatlichung erhalten.

yr/ra

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Holcim und Lafarge kurz vor Genehmigung durch EU

Holcim und Lafarge erhalten einem Medienbericht zufolge zwar voraussichtlich grünes Licht von der EU-Kommission für den Zusammenschluss.

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Holcim-und-Lafarge-kurz-vor-Ge...

 

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Holcim-Fusion: EU gibt grünes Licht
 

Die Europäische Kommission hat der Fusion der Baustoffkonzerne Holcim und Lafarge unter Auflagen zugestimmt.

Die Unternehmen müssen die geplanten Devestitionen in einer Reihe von Ländern abwickeln, bevor die Kommission der Fusion endgültig zustimmt. Ebenso müssen die Käufer der Geschäftseinheiten die Genehmigung der EU erhalten.

Die Kommission habe die Auswirkungen der geplanten Fusion auf den Wettbewerb in Europa sehr genau geprüft, heisst es in dem Communiqué der Kommission am Montagabend. Die Verpflichtungen, welche die beiden Unternehmen abgegeben hätten, haben die Bedenken der Kommission angesprochen. Sie verpflichten sich, ihre Aktivitäten dort zu verkaufen, wo es Überschneidungen gebe.

"Das Paket von Abhilfemassnahmen war sehr substantiell", wird EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in der Medienmitteilung zitiert. "Dies war aber auch notwendig, um bereits in der ersten Phase der Prüfung eine klare Entscheidung zu ermöglichen."

Nach Gesprächen mit der Europäischen Kommission vor der Anmeldung der Fusion und während der Phase I der Untersuchung haben Holcim und Lafarge nun ihre Liste der Veräusserungen in Europa finalisiert. Diese entspreche, abgesehen von einer sehr geringen Veränderung in Frankreich, im Wesentlichen der im Oktober präsentierten Liste, schreiben Holcim und Lafarge in einer gemeinsamen Medienmitteilung.

Zufrieden mit positiver Entscheidung

"Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Entscheidung der Europäischen Kommission", heisst es in einem gemeinsamen Statement von Wolfgang Reitzle, designierter Präsident des Verwaltungsrates und Bruno Lafont, designierter CEO des zukünftigen gemeinsamen Unternehmens. "Sie (die Entscheidung) zeigt die Qualität der vorbereitenden Arbeit unserer beiden Teams auf dem Weg, das fortschrittlichste Unternehmen unserer Industrie zu schaffen. Mit dieser Entscheidung sind wir weiterhin auf einem guten Weg zu einem Abschluss der Fusion im ersten Halbjahr 2015", so die beiden Manager weiter.

Zum Stand des Verkaufsprozesses meldet Holcim indes keine weiteren Einzelheiten. Lafarge und Holcim würden ihre Gespräche zum Verkauf der Aktiven mit potentiellen Käufern fortsetzten, die von der Europäischen Kommission vorab genehmigt werden müssen. Die Veräusserungen stehen unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion, einschliesslich eines erfolgreichen öffentlichen Tauschangebotes und der Genehmigung durch die Aktionäre von Holcim im zweiten Quartal 2015, heisst es hierzu bei Holcim.

Devestitionsliste aktualisiert

Der aktualisierten Devestitionsliste zufolge wird sich Holcim in Europa von seinen Aktiven in Frankreich trennen. Ausgenommen sind das Zementwerk Altkirch und die Zuschlagsstoff- und Transportbetonstandorte in der Region Haut-Rhin. Zudem werden die Geschäfte in Ungarn, Serbien und der Slowakei zum Verkauf gestellt.

Lafarge trennt sich in Europa vom Geschäft in Deutschland, Rumänien und in Grossbritannien von Lafarge Tarmacs. Hier wird am Zementwerk Cauldon und verbundenen Aktiven jedoch festgehalten. In Frankreich steht ein Mahlwerk in Saint-Nazaire sowie Lafarges Aktiven auf La Réunion zum Verkauf, mit Ausnahme der Beteiligung an Ciments de Bourbon.

Ausserhalb Europas verkauft Holcim die Aktiven in Kanada und Mauritius. Auf den Philippinen werden eine Reihe von Beteiligungen verkauft. In Brasilien stehen von Holcim und Lafarge drei integrierte Zementwerke, zwei Mahlwerke sowie Transportbetonwerke zum Verkauf.

(AWP)

 

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