LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

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Holcim-Aktien nach OK der EU-Behörden zu Lafarge-Transaktion gesucht

16.12.2014 09:49



Zürich (awp) - Die Aktien des Zementherstellers Holcim legen am Dienstag gegen den schwachen Gesamttrend zu. Am Vorabend hatte die Europäische Kommission grünes Licht zur Fusion mit Lafarge gegeben. Dies zwar wie erwartet unter Auflagen, aber immerhin ohne eine vertiefte Prüfung, was in Marktkreisen als Option ebenfalls denkbar gewesen wäre, den Zusammenschluss aber verzögert hätte. Die im vergangenen Oktober von Holcim und Lafarge vorgelegte Liste der geplanten Devestitionen bleibt bis auf eine kleine Änderung in Frankreich unverändert.

Bis um 09.35 Uhr ziehen Holcim um 0,30 CHF oder 0,5% auf 67,30 CHF an. Gehandelt sind bis anhin knapp 300'000 Titel und damit bald ein Viertel eines üblichen Tagesvolumens. Der Gesamtmarkt (SMI) steht dagegen mit einem Minus von 0,68% erneut klar tiefer.

Die rasche Genehmigung sei positiv, heisst es in einem Kommentar der UBS. So sei der Abschluss der Transaktion im ersten Semester 2015 weiterhin möglich und die Wahrscheinlichkeit für eine Verzögerung habe sich signifikant reduziert. Die Chancen, dass die Aktionäre von Holcim und Lafarge den Zusammenschluss noch ablehnten, sei eher gering, so die UBS. Mit der EU-Zulassung sieht die Bank das grösste Risiko seitens der Wettbewerbsbehörden eliminiert, ebenso sieht es die ZKB. Von den verbleibenden ausstehenden Bewilligungen sind laut UBS diejenigen aus Kanada, den USA und aus Indien die wichtigsten.

Dass die EU den Merger bewilligt habe, spreche für die vorbereitenden Arbeiten der beiden Unternehmen, so die Einschätzung der Bank Vontobel. Dies könnte das Vertrauen in die Transaktion und die genannten Ziele erhöhen. Mit weiteren Nachrichten zu noch ausstehenden Bewilligungen sowie zu Devestitionen sollte der Newsflow für Holcim gemäss Vontobel positiv bleiben; deshalb bestätigt die Bank auch die Einstufung "Buy".

Für Baader Helvea ist die erfolgte EU-Zulassung ein wichtiger Schritt für den Merger. Allerdings seien noch zahlreiche Hindernisse aus dem Weg zu räumen, heisst es in einer Kurzeinschätzung der Bank. So müssten einerseits noch weitere Behörden ihren Segen zur Transaktion geben, andererseits sollten die geplanten Devestitionen rasch und zu vernünftigen Konditionen erfolgen. Das Institut führt Holcim mit dem Rating "Hold".

Kepler Cheuvreux dagegen empfiehlt die Aktien wie Vontobel zum Kauf, entsprechend fällt auch die Einschätzung der erfolgten Bewilligung etwas euphorischer als bei Baader Helvea. Dass die Zulassung durch die EU-Kommission bereits in Phase-I des Merger erfolgt sei, stelle eine positive Überraschung dar, heisst es bei Kepler Cheuvreux. Damit seien die Unternehmen mit dem Zeitplan weiter auf Kurs.

cf/rt

(AWP)

 

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Eurex

das ist echt nervig: den 78er Strike gibt es nur bis Februar. Ich musste heute diesen 78er schliessen und den 80er März eröffnen.

Da das kein normales rollen ist, fallen doppelte Gebühren an.

 

Ich habe noch den Short-Put 72er-Januar am laufen. Wenn der wertlos zu meinen Gunsten verfällt, wäre ich schon mal happy. Der sah zwischenzeitlich schon mal gut aus.

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Holcim und Cemex regeln Europa-Geschäfte
 

Die Zementkonzerne Holcim und Cemex haben ihre geplante Reorganisation in Europa vollzogen und die Transaktionen erfolgreich abgeschlossen.

Als Ergebnis der genannten Transaktionen zahlte Cemex an Holcim 45 Mio EUR in bar. Holcim erwartet ein zusätzliches nachhaltiges operatives EBITDA von mindestens 10 Mio EUR pro Jahr.

Wie bereits bekannt hat damit Holcim Aktivitäten von Cemex im Westen Deutschlands und den Niederlanden erworben. Holcim Tschechien wurde im Gegenzug einschliesslich aller lokaler Tochtergesellschaften von Cemex übernommen, wie es am Dienstag in einer Medienmitteilung heisst. In Spanien hat Cemex das Gador Zementwerk und das Yeles Mahlwerk von Holcim gekauft, während der Schweizer Konzern seine verbleibenden Aktivitäten behält.

Die Ursprünglich bereits im August 2013 geplante Transaktion war im Oktober dieses Jahres aufgrund der Fusion von Holcim mit Lafarge abgeändert worden. In Spanien war zuvor die komplette Zusammenlegung der Aktivitäten geplant gewesen.

(AWP)

 

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Holcim-Lafarge-Spitze will mehr Profitabilität

Holcim-Lafarge ist bald Realität. Die designierte Führung des künftigen Weltmarktführers will allerdings, dass das Geschäft deutlich profitabler wird.

http://www.cash.ch/news/top_news/holcimlafargespitze_will_mehr_profitabi...

 

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Habe den 72er-Put-Januar in den Juni gerollt Spread je nach Bank 1.50 bis 1.80.

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Holcim und Lafarge bestätigen Verkauf von Aktiven an CRH für 6,5 Mrd EUR

02.02.2015 08:11



(Mit weiteren Details und Aussagen aus einer Telefonkonferenz ergänzt)

Jona/Paris (awp) - Der Zusammenschluss der beiden Zementriesen Holcim und Lafarge ist einen Schritt weiter. Beide Konzerne trennen sich von Aktiven im Wert von 6,5 Mrd EUR und erfüllen damit Bedingungen der Kartellbehörden. Käufer ist der irische Baustoff-Hersteller CRH, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von Holcim und Lafarge vom Montag heisst. Damit werden entsprechende Spekulationen vom Wochenende bestätigt. Der Abschluss der Fusion wird weiterhin im ersten Halbjahr 2015 erwartet.

"Die geplante Transaktion ist ein wichtiger Schritt zur Bildung von LafargeHolcim", erklärte Lafarge-Chef Bruno Lafont am Montag an einer Telefonkonferenz. Lafont ist designierter CEO des zukünftigen gemeinsamen Unternehmens. Wie viele Bieter um die gemeinsamen Aktiven im Rennen waren, wurde nicht verraten. "Die vergangenen 72 Stunden waren jedenfalls sehr intensiv", gestand Holcim-Chef Bernard Fontana.

Vom Wert der Aktiven in Höhe von 6,5 Mrd EUR dürften Holcim und Lafarge rund 5 Mrd EUR in Cash erhalten, wie Lafont ausführte.

ZUSAMMENSCHLUSS IM ERSTEN HALBJAHR 2015

Holcim und Lafarge gaben ihre Fusionsabsicht im Frühjahr 2014 bekannt. Ein Closing des Deals sei für das erste Halbjahr 2015 zu erwarten, bestätigte Lafont früher gemachte Aussage. Dann entsteht der grösste Zementhersteller der Welt mit Niederlassungen in rund 90 Ländern. Derzeit erwirtschaften beide Unternehmen zusammen mit etwa 136'000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 31 Mrd EUR.

Dies rief Kartellwächter auf den Plan, die Bedingungen an den Zusammenschluss knüpften. Die Aktiven, die nun an CRH verkauft werden, umfassen den Angaben zufolge im Wesentlichen Aktivitäten in Europa, Kanada, Brasilien und den Philippinen und hätten 2014 insgesamt einen geschätzten Nettoverkaufsertrag von 5,2 Mrd EUR und einen geschätzten betrieblichen EBITDA von 744 Mio EUR erzielt, heisst es in einer Mitteilung vom Morgen.

Die Veräusserungen stehen unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion, einschliesslich eines erfolgreichen öffentlichen Aktientauschs.

cp/rw

(AWP)

 

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Staatsanwaltschaft ermittelt in Holcim-Deal

Mehrere Personen sollen von der Elefantenhochzeit der Zementkonzerne Holcim und Lafarge gewusst und dieses Wissen beim Handel von Wertpapieren eingesetzt haben.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Staatsanwaltschaft-ermittelt-in-H...

 

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Mucken Holcim-Aktionäre auf?

Über das Aktientauschverhältnis in der Fusion mit Lafarge macht sich Unmut unter Fondsmanagern breit.

http://www.fuw.ch/article/mucken-holcim-aktionare-auf/

 

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Lafarge sieht Fusion mit Holcim auf Kurs
 

Der französische Baustoffkonzern Lafarge sieht die geplante Fusion mit Holcim weiter auf Kurs.

Der Abschluss der Transaktion wird unverändert im ersten Halbjahr 2015 erwartet. Man habe wichtige Schritte auf dem Weg gemacht, etwa die Benennung des zukünftigen Exekutivkomitees oder den angekündigten Verkauf der zu devestierenden Unternehmensteile mit einem Gesamtwert von 6,5 Mrd EUR, heisst es in einer Medienmitteilung am Mittwoch.

Zudem hat Lafarge seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht. Der Konzern verbuchte einen Umsatzrückgang um 2% auf 12,84 Mrd EUR. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ging um 3% auf 2,71 Mrd EUR zurück und der Nettogewinn betrug noch 143 Mio nach 601 Mio im Vorjahr. Hier belasteten nicht cash-wirksame Abschreibungen in Höhe von 385 Mio das Resultat. Das Management sieht sich gut aufgestellt, um von einem wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren und rechnet für 2015 mit einem EBITDA in einer Spanne von 3,0 bis 3,2 Mrd EUR.

(AWP)

 

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Ausblick Holcim

Betriebl. EBITDA von durchschnittlich 3,73 Mrd CHF erwartet

Ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/newsticker/ausblick-holcim-betriebl-ebitda-...

 

 

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Umsatzrückgang bei Holcim
 

Holcim hat im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatzrückgang verbucht, ist auf bereinigter Basis jedoch gewachsen. Die Dividende bleibt bei 1,30 Franken.

Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit steigendem Zementabsatz in allen Regionen ausser Europa und steigenden Volumen bei Zuschlagstoffen und Transportbeton, wie Holcim am Montag mitteilte. Der Umsatz des Zementherstellers sank um 3,1% auf 19,11 Mrd CHF, auf vergleichbarer Basis wurde ein Anstieg um 3,0% verzeichnet. Der adjustierte betriebliche EBITDA gab um 3,8% auf 3,75 Mrd CHF nach. Auf vergleichbarer Basis wurde hier ein Anstieg um 2,0% erreicht. Der Reingewinn stieg um 1,5% auf 1,62 Mrd CHF und der Konzerngewinn nach Minderheiten um 1,2% auf 1,29 Mrd.

Damit hat der Konzern die Konsens-Schätzungen der Analysten beim Umsatz unterschritten, bei betrieblichem EBITDA und Reingewinn nach Minderheiten jedoch leicht übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 19,21 Mrd und für den betrieblichen EBITDA bei 3,73 Mrd CHF. Für den Reingewinn wurde ein Wert von 1,23 Mrd CHF erwartet.

Starkes viertes Quartal

Im Gesamtjahr habe Holcim auf vergleichbarer Basis einen soliden Leistungsausweis erwirtschaftet, schreibt das Unternehmen weiter. Die Profitabilität sei erneut erhöht worden und man habe ein starkes viertes Quartal erwirtschaftet. Der Zementabsatz habe im Geschäftsjahr die Vorjahreszahlen, vor allem dank einer stärkeren wirtschaftlichen Entwicklung in Nordamerika und eines Wachstumsschubs in aufstrebenden Märkten wie Indien, Philippinen, Indonesien und Mexiko übertroffen.

Damit sei die schwierige Lage in Lateinamerika ausgeglichen worden. Die Zuschlagstoffvolumen lagen knapp unter Vorjahresniveau.

Die Aktionäre sollen eine unveränderte Bardividende von 1,30 CHF pro Aktie erhalten. Sie wird steuerfrei aus der Kapitalausschüttungsreserve bestritten. Für 2015 rechnet der Konzern mit einem Betriebsgewinn auf vergleichbarer Basis und bereinigt um Mergerkosten zwischen 2,7 und 2,9 Mrd CHF. In allen Konzernregionen ausser Europa wird ein Anstieg erwartet. Bei Zuschlagstoffen und Transportbeton werden steigende Volumen erwartet. Die geplante Fusion mit Lafarge sei auf guten Weg, erklärte der Konzern weiter.

(AWP)

 

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Lafarge-Deal: So will Holcim seine Aktionäre ködern

Der Verwaltungsrat des Schweizer Zementherstellers prüft offenbar «kreative Methoden», um unzufriedenen Aktionären die grosse Fusion mit dem französischen Wettbewerber Lafarge schmackhaft zu machen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/lafarge-deal-so-will-holcim-sei...

 

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Holcim-Aktionäre wollen mehr

Bei der im April des Jahres 2014 angekündigten «Fusion auf Augenhöhe» zwischen dem Schweizer Zementkonzern Holcim und dem französischen Pendant Lafarge zeichnen sich immer deutlicher Nachverhandlungen über die Details der Transaktion ab.

Ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/holcim-aktionaere-wollen-mehr-1.18498184

 

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LafargeHolcim: Gespräche über Änderungen der Fusionsbedingungen

Laut Medienberichten verhandeln die beiden Zementkonzerne die Bedingungen ihres Zusammenschlusses neu. Weder Lafarge noch Holcim wollen dazu Stellung nehmen.

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Aktionäre stimmen im Frühsommer ab

Mit der Forderung reagiere Schmidheiny auf das Auseinanderdriften der Aktienkurse beider Unternehmen seit der Fusionsankündigung, schrieb die «Sonntagszeitung» weiter. Laut Aktienführer Schweiz hält Schmidheiny via Schweizerische Cement-Industrie AG 20,1 Prozent der Holcim-Aktien. Gegen den Deal in seiner vorgesehen Form stemme sich auch die Anlagestiftung Ethos, hiess es. Sie werde dem Verwaltungsrat mitteilen, dass eine Sonderdividende nicht genüge.

Holcim wies darauf hin, dass zwei Drittel der Holcim-Aktionäre der Fusion auf einer ausserordentlichen Generalversammlung zustimmen müssten. Gleiches gelte nach französischem Übernahmerecht für die Lafarge-Aktionäre. Beide Konzerne planen eine ausserordentliche Generalversammlung im Frühsommer. Zuletzt hatte die Führungsspitze beider Zementkonzerne betont, dass die Fusion auf Kurs sei.

Bei dem Zusammenschluss ist ein Umtauschverhältnis von Lafarge-Aktien in neue LafargeHolcim-Aktien von 1:1 vorgesehen. Aufgrund der Zahl der Aktien beider Unternehmen entspricht dies einem prozentualen Verhältnis von 53:47 zugunsten von Holcim.

Ganzer Beitrag http://www.fuw.ch/article/lafargeholcim-gesprache-uber-anderungen-der-fu...

 

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Holcim will mit Lafarge neu verhandeln

Die Fusion mit dem französischen Konzern Lafarge steht kurz bevor. Jetzt fordert Holcim Neuverhandlungen über das Aktien-Austauschverhältnis und Führungsfragen.

Die Zementkonzerne Holcim und Lafarge stehen vor Neuverhandlungen ihrer Fusionspläne. Der französische Konzern Lafarge teilte am Montag mit, dass der Verwaltungsratspräsident von Holcim in einem Brief Neuverhandlungen gefordert habe. Holcim bestätigte dies.

Der Verwaltungsrat habe beschlossen, dass die Fusionsvereinbarung nicht in ihrer heutigen Form weiterverfolgt werden könne, teilte Holcim am Montag mit. Das Unternehmen habe deshalb vorgeschlagen Neuverhandlungen über das Aktien-Austauschverhältnis und Führungsfragen aufzunehmen.

Lafarge will Aktien-Austauschverhältnis prüfen

Lafarge seinerseits teilte mit, dass der Verwaltungsrat bereit sei, die Möglichkeit einer Anpassung des Aktien-Austauschverhältnisses zu prüfen. Andere Anpassungen an den Fusionsvereinbarungen werde Lafarge dagegen nicht akzeptieren.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur «Bloomberg» berichtet, dass Holcim eine Besserstellung verlangt. Statt des bisher geplanten Aktien-Austauschverhältnisses von eins zu eins sollen die Lafarge-Aktionäre nur noch 0,875 Titel von Holcim erhalten. Zudem fordert Holcim eine andere Zusammensetzung des Managements der neuen Firma.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Holcim-will-mit-Lafarge-neu-verha...

 

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Holcims «Braut» Lafarge sackt an der Börse ab

Holcim will die Fusion mit Lafarge nochmals auf den Tisch bringen. Die Franzosen zeigen sich offen – was die Anleger gar nicht goutieren.

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Wie hoch fällt die Anpassung aus?

Der Analyst von J. Safra Sarasin begrüsst die Bereitschaft von Lafarge, über das Tauschverhältnis zu sprechen. Hier sei eine Anpassung beim Holcim-Kurs offenbar bereits eingepreist. Jetzt komme es darauf an, auf welche Art und in welcher Höhe die Anpassung ausfalle. Ein Scheitern der Fusion gehöre noch nicht zu seiner Grundannahme, da sie langfristig Sinn mache.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Holcim...

 

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Holcim und Lafarge stehen offenbar vor Einigung

Die beiden Zementriesen sollen Fortschritte beim erneuten Fusionspoker machen. Laut Insidern könnte eine Einigung zwischen Holcim und Lafarge bereits in der Nacht auf Donnerstag gelingen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/holcim-und-lafarge-stehen-offen...

 

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Holcim und Lafarge retten die Elefantenhochzeit

Holcim und Lafarge einigen sich: Lafarge-Chef Bruno Lafont wird nicht Chef des mit Holcim fusionierten Zementgiganten. Stattdessen zieht er in den Verwaltungsrat ein.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/holcim-und-lafarge-retten-die-e...

 

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Holcim verkauft Minderheitsbeteiligung
 

Der Baustoffkonzern Holcim hat sich per Privatplatzierung am Kapitalmarkt von seiner Minderheitsbeteiligung an der thailändischen Siam City Cement Company getrennt.

Für die Beteiligung von 27,5% wurde ein Gesamtverkaufspreis von ungefähr 655 Mio CHF erzielt, entsprechend eines Verkaufsgewinns vor Steuern von rund 365 Mio, wie Holcim am Montag mitteilt.

24,9% an Siam Cement wurden von dem Hongkonger Mischkonzern Jardine Matheson erworben. Die übrigen 2,6% gingen an eine Reihe "etablierter institutioneller Investoren", schreibt Holcim weiter. Der Erlös des Verkaufs soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden und die Transaktion werde entsprechend der Standardregeln der Stock Exchange of Thailand (SET) abgeschlossen.

Siam City Cement Company verfügt den Angaben zufolge im Werk Saraburi über eine Produktionskapazität von 14,5 Mio Tonnen Zement pro Jahr. 2014 wurde mit mehr als 4'000 Mitarbeitenden ein Umsatz von 31,86 Mrd THB erzielt, das entspricht rund 940 Mio CHF. Holcim hatte bereits im Dezember 2012 seine Beteiligung von zuvor 36,8% reduziert und den Verkauf der übrigen Anteile an der Vorlage der Jahresbilanz Ende Februar in Aussicht gestellt.

(AWP)

 

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Fusion

Es ist vielleicht das erste Mal, dass ich als Aktionär abstimmen werde: Ich werde gegen die Fusion mit Lafarge stimmen. Bei dieser Fusion würde das Management von Holcim auf das miserable Niveau gezwungen, das in Frankreich leider üblich ist. (Man vergleiche als Beispiel nur einmal den Chart der französischen Saint-Gobain und der schweizerischen Sika um zu verstehen, was in politischen Kreisen Frankreichs als gutes Management angesehen wird.)

Elias
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Holcim-Grossaktionär stockt auf

Der drittgrösste Holcim-Aktionär Harris Associates hat seine Beteiligung am Schweizer Zementkonzern aufgestockt. Harris halte 6,38%, erklärte eine Sprecherin des US-Fonds am Montag. Ende 2014 hatte sich der Anteil von Harris noch auf 4,94% belaufen.

Harris hat noch nicht bekannt gegeben, ob sie der Fusion der Schweizer mit dem französischen Konkurrenten Lafarge (LG 60.38 -0.05%) zustimmt (lesen Sie dazu das Interview in der FuW mit dem Harris-CIO). Die Gesellschaft hatte vergangene Woche die Zustimmung von der Frage abhängig gemacht, wer Chef des neuen Unternehmens werde. Die Transaktion kommt nur zu Stande, wenn sich bei der Aktionärsversammlung vom 8. Mai mindestens zwei Drittel für eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Deals aussprechen. Der zweitgrösste Aktionär Eurocement hat sich beim gegenwärtigen Preis gegen den Zusammenschluss ausgesprochen.

http://www.fuw.ch/article/holcim-grossaktionar-stockt-auf/

 

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Reitzle will Holcim-Lafarge-Fusion retten
 

Holcim-Präsident Wolfgang Reitzle bemüht sich, den anhaltenden Widerstand gegen die Mega-Fusion mit der französischen Lafarge zu überwinden.

Dazu hat sich Wolfgang Reitzle für einen Verwaltungsratssitz für den zweitgrößten Aktionär, Eurocement Holding AG, ausgesprochen und darüber hinaus angekündigt, eng mit dem künftigen Co-Verwaltungsratschef Bruno Lafont zusammenzuarbeiten.

Holcim und Lafarge einigten sich im März auf neue Bedingungen für die Fusion sowie Veränderungen im Management, um den Mega-Merger zu retten. Unter anderem wird der derzeitige Lafarge-Vorstandschef Lafont Co-Verwaltungsratsvorsitzender und nicht Vorstandschef des fusionierten Unternehmens. Die beiden Manager müssten jetzt zusammenarbeiten, um den Aktionären zu beweisen, dass die Fusion Werte schaffe, erläuterte Reitzle.

“Wir werden alle Hände voll zu tun haben, um eine erfolgreiche Fusion sicherzustellen und wir werden die Arbeit auf täglicher Basis teilen”, sagte der 66-jährige in einem Interview mit Bloomberg. “Es geht darum, beide Firmen mit ihren Truppen zusammenzuführen und so schnell wie möglich eine harmonisch funktionierende Performance-Kultur zu schaffen. Ohne Bruno Lafont würde das nicht funktionieren.”

Immer noch Widerstand

Die ursprünglichen Bedingungen für die Fusion sowie die Position von Lafont im neuen Unternehmen wurden zu Stolpersteinen, nachdem Lafarge mit den Ergebnissen der Schweizer Konkurrenz hinterherhinkte. Auch nachdem sich die beiden Unternehmen auf ein für Holcim-Aktionäre günstigeres Tauschverhältnis geeinigt haben, sind immer noch einige Aktionäre gegen die Fusion.

Unter anderem will Eurocement, ein vom Milliardär Filaret Galtschew kontrollierter russischer Zementhersteller, laut informierten Kreisen im Mai gegen die Verschmelzung stimmen, weil das Unternehmen mit den revidierten Fusionsbedingungen, die ein Tauschverhältnis von 0,9 Holcim-Aktien für eine Lafarge- Aktie vorsehen, nicht einverstanden ist.

“Sie können davon ausgehen, dass wir mit allen Aktionären sprechen und auch mit ihm”, sagte Reitzle im Hinblick auf Galtschew und Eurocement, die 10,8 Prozent an Holcim hält. Auf die Frage, ob er einen Sitz im Verwaltungsrat für Galtschew erwägen würde, erklärte er: “Es wäre von Vorteil, ihn im Verwaltungsrat zu haben, da er reiche Erfahrung aus dem Zementsektor einbringen würde.”

Generalversammlungen im Mai

Eine weitere Veränderung des Tauschverhältnisses ist für Reitzle nicht absehbar und eine Sonderdividende, um die Investoren zu besänftigen, schließt er aus.

“Natürlich kann sich jeder bessere Konditionen vorstellen, aber ich glaube, dass diese Bedingungen für beide Seiten fair sind”, sagte der ehemalige Vorstandschef des deutschen Industriegasekonzerns Linde AG. Er gehe davon aus, dass am Tag der Abstimmung die Leute genau nachdenken und erkennen würden, dass die Logik der Transaktion und das Wertschöpfungspotenzial die überzeugenderen Argumente seien.

Zwei Drittel der Holcim-Aktionäre müssen auf einer Aktionärsversammlung eine Kapitalerhöhung gutheißen, die für die Transaktion nötig ist. Die jährliche Hauptversammlung von Lafarge findet am 7. Mai statt, einen Tag vor der Holcim-Versammlung.

(Bloomberg)

 

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Dieser Russe fährt Schmidheiny an den Karren

Seine Zementfirma lässt wegen dem Ukraine-Konflikt massiv Federn, er braucht Geld. Auch darum wird Filaret Galtschew von Eurocement die Holcim-Aktionäre weiter provozieren.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/holcim-dieser-russe-faehrt-schm...

 

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Holcim-Lafarge-Fusionsgegner schalten Homepage für Kleinaktionäre auf

07.04.2015 18:41



Zürich (awp) - Die Opposition gegen die Fusion des Schweizer Zementkonzerns Holcim mit dem französischen Konkurrenten Lafarge verschärft sich. Die in einer Interessengemeinschaft "Pro Holcim" organisierten Fusionsgegner haben nun eine Homepage aufgeschaltet, auf der sie Argumente gegen die Fusion sowie Angaben für Holcim-Aktionäre für das Abstimmen an der vermutlich am 8. Mai stattfindenden ausserordentlichen Generalversammlung präsentieren.

Holcim sei heute alleine viel besser aufgestellt, als es "Lafarge/Holcim" in den nächsten Jahren je sein könne, heisst es auf der Internet-Seite. Insbesondere glaube man, dass Holcim ihren Aktionären in den nächsten Jahren bedeutend mehr Dividenden auszahlen könne als das "höher verschuldete neue Gebilde".

Man wolle mit der Homepage vor allem die Kleinaktionäre informieren, sagte der Mitarbeiter des PR-Unternehmens, unter deren Adresse die Interessengemeinschaft zu finden ist, auf Anfrage. Welche Aktionäre zu den Fusionsgegnern gehören, war nicht zu erfahren.

tp/an

(AWP)

 

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sarastro
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Kleinaktionäre

Hier könnten ausnahmsweise einmal die Kleinaktionäre das Zünglein an der Waage spielen.

Ich werde auf alle Fälle gegen die Fusion stimmen.

Meine Gründe liegen an der französischen Mentalität bei der Führung von Aktiengesellschaften. Es geht dort nicht in erster Linie um die Firma, sondern um die "Gloire" Frankreichs. Staatliche Einmischung ist programmiert. Das Ergebnis kann man an der miesen Performance der französischen Prestigefirmen ablesen. (Saint-Gobain ist nur eines von vielen Beispielen; vgl. den Thread über Sika.)

Elias
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sarastro hat am 08.04.2015 - 08:38 folgendes geschrieben:

Kleinaktionäre
Hier könnten ausnahmsweise einmal die Kleinaktionäre das Zünglein an der Waage spielen.

Ich werde auf alle Fälle gegen die Fusion stimmen.

Meine Gründe liegen an der französischen Mentalität bei der Führung von Aktiengesellschaften. Es geht dort nicht in erster Linie um die Firma, sondern um die "Gloire" Frankreichs. Staatliche Einmischung ist programmiert. Das Ergebnis kann man an der miesen Performance der französischen Prestigefirmen ablesen. (Saint-Gobain ist nur eines von vielen Beispielen; vgl. den Thread über Sika.)

 

sarastro hat am 31.03.2015 - 00:14 folgendes geschrieben:

Fusion
Es ist vielleicht das erste Mal, dass ich als Aktionär abstimmen werde: Ich werde gegen die Fusion mit Lafarge stimmen. Bei dieser Fusion würde das Management von Holcim auf das miserable Niveau gezwungen, das in Frankreich leider üblich ist. (Man vergleiche als Beispiel nur einmal den Chart der französischen Saint-Gobain und der schweizerischen Sika um zu verstehen, was in politischen Kreisen Frankreichs als gutes Management angesehen wird.)

 

In 8 Tagen von "vielleicht werde" zu "werde auf jeden Fall"

 

Die Hunter-Strategie wurde der Swissair zum Verhängnis. Strategische Überlegungen im Swissair-Verwaltungsrat  http://chronik.geschichte-schweiz.ch/swissair-debakel-grounding.html

Die UBS entstand durch die Fusion der Bankgesellschaft mit dem Bankverein. Rein schweizerisch ging es auf den Abgrund zu, weil sich einer verospelt hat. http://www.diekreide.net/tag/verospeln/

 

Ich überlege mir, ob auch hier ein Strangle angesagt ist.

 

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Holcim und Lafarge einigen sich auf Eric Olsen als künftigen CEO

Der nun nominierte französisch-amerikanische Doppelbürger Olsen arbeitet laut den Angaben seit 1999 für Lafarge und war zunächst in verschiedenen Funktionen für Lafarge Nordamerika tätig. Seit 2007 ist er Mitglied des Executive Committee des französischen Zementkonzerns. Seit 2013 bekleidet er den Posten eines «Vice President Operations».

http://www.fuw.ch/article/holcim-und-lafarge-einigen-sich-auf-eric-olsen...

 

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Neue Details zur Holcim-Fusion
 

Der Schweizer Zementkonzern Holcim hat einen Zeitplan für den geplanten Zusammenschluss mit dem französischen Konkurrenten Lafarge vorgelegt.

Die Aktien des neuen Unternehmens sollen erstmals Anfang August an der Schweizer Börse und der Euronext in Paris notiert werden, hiess es in der am Donnerstag veröffentlichten Einladung zur Generalversammlung von Holcim. Zur Finanzierung der Transaktion will Holcim das Aktienkapital um 528,5 Millionen Franken auf 1,182 Milliarden Franken erhöhen.

Die Holcim-Aktionäre müssen der Transaktion auf einer Generalversammlung am 8. Mai zustimmen. Inhaltlich berichtet Holcim am Donnerstag kaum Neues. So hatte das Unternehmen bereits früher diese Woche die Verwaltungsräte der künftigen "LafargeHolcim" benannt. Entsprechend sollen die Holcim-Aktionäre über die sieben Lafarge-Kandidaten Bertrand Collomb, Philippe Dauman, Paul Desmarais, Oscar Fanjul, Gérard Lamarche, Bruno Lafont und Nassef Sawiris für das Gremium befinden.

Wie Holcim weiter mitteilt, sind Paul Desmarais und Oscar Fanjul zur Wahl in den "Nomination, Compensation & Governance Committee" vorgesehen. Wird das vorgeschlagene Umtauschangebot mit Lafarge vollzogen, werden sich Thomas Schmidheiny und Hanne Birgitte Breinbjerg Sørensen aus diesem Gremium zurückziehen.

(Reuters/AWP)

 

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Holcim und Lafarge konkretisieren Verkäufe in USA - 450 Mio USD für Lafarge-Werk

17.04.2015 07:54

(Aktualisierung und Konkretisierung nach Aussagen eines Mediensprechers)

Zürich (awp) - Holcim und Lafarge haben zur Veräusserung von Aktiven in den USA finale Details vorgelegt. Vorbehaltlich des Abschlusses der Fusion und der behördlichen Genehmigung werden von Lafarge ein Zementwerk veräussert sowie diverse Terminals. Ein Holcim-Verkaufspaket umfasst zudem drei Terminals und zwei Hüttensandmahlanlagen.

Das Lafarge-Zementwerk in Davenport, Iowa, mit einer Kapazität von 1,1 Mio Tonnen sowie sieben verbundene Terminals in der Mississippi-Region sollen an Summit Materials gehen, teilten Holcim und Lafarge am Freitag gemeinsam mit. Summit zahlt dafür insgesamt 450 Mio USD und überlässt den Fusionspartnern zudem ein Summit-Terminal in Bettendorf, Iowa. Das Paket an Veräusserungen von Lafarge erwirtschaftete den Angaben nach im vergangenen Jahr einen EBITDA von 46,5 Mio USD und hatte einen Nettovermögenswert von 270 Mio USD.

Von Holcim werden in den USA des weiteren drei Terminals in Michigan und Illinois veräussert sowie die Hüttensandmahlanlage Chicago Skyway mit einer Kapazität von 600'000 Tonnen und eine Hüttensandmahlanlage in Camden, New Jersey, mit einer Kapazität von 700'000 Tonnen zusammen mit einem Terminal in Massachusetts. Ein Unternehmenssprecher machte auf Anfrage von AWP keine Angaben zum Verkaufspreis für das Holcim-Paket.

Die Veräusserungen in den USA stünden noch unter dem Vorbehalt des Abschlusses der Fusion sowie der Genehmigung der Federal Trade Commission, seien aber bereits mit Verantwortlichen der Behörde diskutiert worden, hiess es weiter. Der Verkaufsprozess soll unter Einhaltung der relevanten Sozialvorschriften und im laufenden Dialog mit den Arbeitnehmervertretern durchgeführt werden.

Der Vollzug des Zusammenschlusseses wird wie bereits bekannt für Juli 2015 erwartet. Die beiden Gruppen streben damit an, "das ausgewogenste und diversifizierteste Portfolio in der Branche zu bilden", und "mit der Präsenz in 90 Ländern für sämtliche beteiligten Interessengruppen Mehrwerte zu schaffen".

ys/rt

(AWP)

 

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Holcim steigert Marge

Der Zementhersteller erleidet im ersten Quartal einen Umsatzrückgang, steigert aber trotz niedrigerem Volumen die Marge. Am Ausblick für den Rest des Jahres wird festgehalten.

http://www.fuw.ch/article/holcim-steigert-marge/

 

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