LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

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Lafarge optimiert die Zementerzeugung

Das Lafarge Zementwerk in Mannersdorf (Bezirk Bruck an der Leitha) optimiert und modernisiert seine Zementerzeugung. Ein sogenannter Kalzinator um elf Millionen Euro wurde dafür in Betrieb genommen.

Bei der Erzeugung von Zement müssen die Ausgangsstoffe auf weit über 1.000 Grad erhitzt werden. Die beiden Herzstücke bei der Produktion sind der Vorwärmer und der Kalzinator. Der neue Kalzinator bei Lafarge soll laut Angaben des Unternehmens der größte und modernste seiner Art in Österreich sein. Elf Millionen Euro wurden investiert. Die neue Anlage werde dazu beitragen, die Energieersparnis bei der Erzeugung des Zements zu erhöhen, heißt es von Seiten des Unternehmens. Rund ein Jahr wurde daran gearbeitet - mehr dazu in Größter Kalzinator entsteht in Mannersdorf (noe.ORF.at; 16.12.2016).

Der zweite positive Effekt durch die neue Anlage sei die Steigerung der Zementproduktion. „Mit dem neuen Kalzinator wird der Standort Mannersdorf, aber auch der Wirtschaftsstandort Niederösterreich aufgewertet“, sagt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP). Das Zementwerk schaffe durch seine Investitionen einen Bedarf an Arbeitsplätzen in der Region. Ein Arbeitsplatz in der Zementbranche generiere vier weitere in anderen Branchen, erklärt sie beim Betriebsbesuch im Rahmen eines Tages der offenen Tür in Mannersdorf.

Zementindustrie als Wirtschaftsmotor

„Wir nehmen unsere Verantwortung als Marktführer in Österreich ernst und setzen Standards für eine nachhaltige Zementproduktion mit Rücksicht auf den Menschen und die Umwelt. Die stetigen Investitionen zeigen, wie wichtig die Zementindustrie als Wirtschaftsmotor in der Region ist“, erklärt José Antonio Primo, der Geschäftsführer von Lafarge Österreich und Central Europe East.

Die LafargeHolcim Gruppe ist ein global führender Anbieter von Baustoffen. Der Konzern produziert Zement, Zuschlagstoffe und Transportbeton. Lafarge beschäftigt 90.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern der Welt.

http://noe.orf.at/news/stories/2865236/

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Klimawandel: Massiver Wertverlust bis 2100 prognostiziert

Schweizer Konzerne wollen Finanzrisiken offenlegen

Transparenz

Grossfirmen wie Swiss Re, UBS und Glencore wollen ihre Finanzrisiken aufgrund des Klimawandels detailliert offenlegen. Sie folgen den Empfehlungen des Finanzstabilitätsrats.

Auch der schweizerisch-französische Zementkonzern Lafarge-Holcim untersucht derzeit den TCFD-Bericht darauf, «inwieweit die Empfehlungen Einfluss auf die Berichterstattung in unserer Industrie und auf LafargeHolcim haben können». Man rapportiere bereits an das Carbon Disclosure Project, eine Initiative, die eine Reihe von Parallelen zu den Empfehlungen des Finanzstabilitätsrats aufweisen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schweizer-konzerne-wollen-finan...

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LafargeHolcim Hold

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat LafargeHolcim angesichts dreier weiterer Wirbelstürme in den USA nach dem Hurrikan "Harvey" auf "Hold" mit einem Kursziel von 63 Franken belassen. Am stärksten davon betroffen seien die Unternehmen Titan und Cemex, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer europäischen Branchenstudie vom Montag./ck/ag

Datum der Analyse: 11.09.2017

 

Letzte Analyse der DB war am 21.8 Scratch one-s head

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Neutral / Underweight

 

LafargeHolcim Neutral

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LafargeHolcim auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57 Franken belassen. Sie bevorzuge im europäischen Zementsektor weiterhin Konzerne mit stärkerem Fokus auf den etablierten Märkten, schrieb Analystin Elodie Rall in einer Branchenstudie vom Donnerstag. CRH und Buzzi sind ihre Favoriten. Sie seien zudem günstiger bewertet als HeidelbergCement und LafargeHolcim./ajx/zb

Datum der Analyse: 07.09.2017

 

 

LafargeHolcim Underweight

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat LafargeHolcim von "Equal Weight" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel für die Aktie des Zementherstellers von 53 auf 52 Franken gesenkt. Analyst Nabil Ahmed begründete das neue Votum in einer Studie vom Donnerstag mit der zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung. Der Bewertungsaufschlag dürfte kaum aufrechtzuhalten sein angesichts der wohl nachlassenden Preisdynamik./ajx/la

Datum der Analyse: 07.09.2017

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UBS Keyinvest Daily Markets

 

Bären sind noch im Vorteil

Rückblick: Im Februar 2016 konnten die Aktien von LafargeHolcim bei 33,29 CHF ein wichtiges Tief ausbilden und eine steile Abwärtsbewegung beenden.In einer ersten Bewegung ging es bis zur 50,45 CHF-Marke, welche im August 2016 durchbrochen werden konnte. Seitdem streben die Notierungen nach oben, dies jedoch innerhalb einer moderaten Bewegung. Nachdem im Januar 2017 ein Rücklauf bis zur 50,45 CHF-Marke erfolgte, konnte der Kursverlauf einen flachen Aufwärtstrendkanal etablieren. Ab März 2017 bildete LafargeHolcim eine Seitwärtsbewegung aus.Darin kam es zunächst zur Ausbildung einer symmetrischen Dreiecksformation,welche Anfang August nach oben verlassen wurde. Der Ausbruch zog jedoch keine Anschlusskäufe nach sich, sodass die Rally bereits unterhalb der 60,80 CHF-Marke zum Erliegen kam. Dies leitete den Bruch des steileren Aufwärtstrends ein.

Ausblick: Nachdem sich der Ausbruch auf der Oberseite nicht durchsetzen konnte, sind die Bären zunächst im Vorteil, was auch eine stärkere Zwischenkorrektur nach sich ziehen könnte. Der mittelfristige Aufwärtstrend ist allerdings unverändert intakt. Die Short-Szenarien: Nach dem Bruch des Aufwärtstrends der Vorwochen könnte der Wert jetzt bis in den Bereich der Unterstützung bei 54,75 CHF zurückfallen. Auf dem hier liegenden Aufwärtstrend düre die Käuferseite kurzfristig wieder Chancen erhalten. Sollte aber der Bereich der 54,75 CHF-Marke durchbrochen werden, könnte eine ausgedehnte Abwärtswelle bis zur Kreuzunterstützung bei 50,45 CHF führen, mit einem Zwischenziel an der 52,75 CHF-Marke. Die Long-Szenarien: Um das Chartbild aufzuhellen, wäre ein Ausbruch über die 58,30 CHF-Marke wichtig. Gelingt dies, könnte sich LafargeHolcim bis zur 60,80 CHF-Marke bewegen. In diesem Fall wäre es möglich, innerhalb des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals eine Aufwärtswelle auszubilden, welche bis zur Oberkante bei 64,50 CHF führen könnte. Der aktuell bei 63,50 CHF verlaufende Abwärtstrend dürfte zwischenzeitlich eine Hürde darstellen.Schaffen es die Notierungen, aus dem Trendkanal heraus nach oben zu beschleunigen, wären eine Rallyausdehnung zur 67,80 CHF-Marke nicht auszuschliessen.  

 

Bildquelle: UBS

LafargeHolcim am 30.08.2017

Chart

 

 

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LafargeHolcim emittiert 12-jährige 750 Mio EUR Anleihe

 

Erwartet wird ein Spread von 100 bis 105 Basispunkten gegenüber Mid Swap, was einer Rendite von ca. 2,0% entsprechen würde. LafargeHolcim wird mit Baa2 (neg) und BBB (stab) gerated. Die Transaktion wird von BNP Paribas, CM CIC, Credit Suisse, Goldman Sachs und NatWest Markets begleitet.

 

 

Die gestern von LafargeHolcim emittierte EUR 750 Mio. Anleihe (12J Laufzeit) habe nach einer anfänglichen Preisindikation von MS +100-105 BP, die bis zum finalen Pricing auf MS+85-90 BP revidiert worden sei, schließlich bei MS+85 BP gepreist werden können.

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Deutsche Bank belässt LafargeHolcim auf 'Hold' - Ziel 63 Franken

 

Die Deutsche Bank hat LafargeHolcim auf "Hold" mit einem Kursziel von 63 Franken belassen. Jüngste Meldungen zu Preiserhöhungen für Zementsäcke in Malaysia seien ein positives Zeichen, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer Studie vom Montag./ajx/gl Datum der Analyse: 21.08.2017

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Lafarge-Holcim verkauft Beteiligung in Nordkorea

 

Der Zementkonzern Lafarge-Holcim hat eine Minderheitsbeteiligung an einem Zementwerk in Nordkorea verkauft. Lafarge-Holcim bestätigte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP eine Information, die zuvor die Zeitung «Le Parisien» bekannt gemacht hatte.

Der Preis und der genaue Zeitpunkt im Jahr 2017 wurden nicht genannt. Es habe sich bei der Beteiligung um etwa 36 Prozent gehandelt. Die Beteiligung in Nordkorea geht auf das Jahr 2008 zurück. Zuvor hatte die damalige Lafarge die Orascom Cement von der Familie Sawiris übernommen.

Sawiris hält Anteil an Lafarge-Holcim

Derzeit hält der Bruder des Investors Samih Sawiris, der Geschäftsmann Nassef Sawiris, über die NNS Holding etwa 4,8 Prozent an Lafarge-Holcim. Samih Sawiris ist Verwaltungsratspräsident der Orascom Development Holding, die auch in Andermatt UR ein grosses Tourismusprojekt mit Hotels und Appartements vorantreibt.

(sda/cfr)

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Die Dividenden dürften in der Mehrheit steigen

 

Die Chancen stehen gut, dass die grosse Mehrheit der Schweizer Unternehmen die Ausschüttungen für das Jahr 2017 steigern kann.

..

..

Prozentual die grössten Steigerungen dürften LafargeHolcim, Sunrise, Geberit und Bucher erreichen.

https://www.fuw.ch/article/die-dividenden-duerften-in-der-mehrheit-steigen/

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Kursziele: JPMorgan 57 Neutral & Citigroup 69 Buy

Citigroup belässt LafargeHolcim auf 'Buy' - Ziel 69 Franken

08.08.2017, 10:54 Uhr | dpa-AFX

LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank Citigroup hat die Einstufung für LafargeHolcim nach Halbjahreszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 69 Franken belassen. Mit einem bereinigten Gewinnwachstum (Ebitda) von 11,5 Prozent sei der Baustoffkonzern auf gutem Weg, im Gesamtjahr ein prozentual zweistelliges Wachstum zu erwirtschaften, schrieb Analyst Ephrem Ravi in einer Studie vom Dienstag.

Die Rückflüsse an die Aktionäre sollten prozentual höher als bei den Wettbewerbern ausfallen./edh/ck Datum der Analyse: 08.08.2017

 

 

JPMorgan belässt LafargeHolcim auf 'Neutral' - Ziel 57 Franken

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LafargeHolcim nach Zahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 57 Franken belassen. Sie habe Absatzschwächen in einigen Schwellenländern sowie Währungseffekte in ihre Schätzungen für den Baustoffkonzern einbezogen, schrieb Analystin Elodie Rall in einer Studie vom Dienstag. In der Summe seien diese aber weitgehend unverändert geblieben./tih/bek Datum der Analyse: 08.08.2017

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Given Average Rating of “Buy” by Analysts

 

Lafargeholcim Ltd (VTX:LHN) has been given a consensus recommendation of “Buy” by the six brokerages that are covering the stock, Marketbeat reports. Three investment analysts have rated the stock with a hold rating and three have issued a buy rating on the company. The average 12 month target price among analysts that have issued ratings on the stock in the last year is CHF 61.50.

https://weekherald.com/2017/08/07/lafargeholcim-ltd-vtxlhn-given-average...

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Bernstein senkt Ziel für LafargeHolcim - 'Outperform'

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für LafargeHolcim von 70 auf 66 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Der neue Chef Jan Jenisch habe auf einer Telefonkonferenz für Analysten die überambitionierten Ziele seines Vorgängers zurückgenommen, schrieb Analyst Phil Roseberg in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Außerdem habe es auch erste Hinweise auf eine neue Wachstumsstrategie gegeben, mit der der Zementhersteller sein Potenzial nach Ansicht des Experten besser ausschöpfen könne. Roseberg erwartet, dass es nähere Details hierzu im nächsten Jahr geben dürfte. Er senkte seine Schätzungen für 2018, hob sie aber für die Folgejahre an.

/kro/gl

Datum der Analyse: 29.11.2017

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Bären klar im Vorteil

UBS Keyinvest Daily Markets

Rückblick: Die Aktien von LafargeHolcim bewegten sich inden vergangenen Monaten aufwärts, nachdem im Februar2016 bei 33,29 CHF ein wichtiges Verlaufstief markiertworden war.

Der Wert schob sich nach dem Überwinden der 50,45 CHF- Marke innerhalb eines moderaten Aufwärts- trendkanals voran, scheiterte aber bereits an der Marke von 60,80 CHF. Darunter entwickelte sich eine Seitwärts- bewegung, welche zunäc hst den Charakter eines steigenden Dreiecks hatte. Darin rutschte der Kursverlauf aber ab September nach mehrfachem Scheiter n an der 59,80 CHF- Marke steil ab. Oberhalb des mittelfristigen Aufw ärts-tr ends konnte in der Folge eine enger e Seitwärtsbewegu ng etabliert werden, aus welcher die Notierungen jedoch nach unten herausfielen. Der Bruch des Aufwärtstr ends zog Mitte November auch einen Rückfall unter die 55,55 CHF-Marke nach sich.

Ausblick: Mit dem Ausbruch aus dem mittelfristigen Erholungstr end besteht die Gefahr , eine stärker e Zwischen- korrektur einzuleiten. Nachdem bereits eine bearishe Gegenbewegung erfolgt ist, könnte dies auch kurzfristig ausgedehnt werden. Die Short-Szenarien: Nach dem Scheiter n am gebrochenen Aufwärtstr end sind weiter e Abgaben bis zum letzten Zwischentief bei 53,85 CHF direkt möglich. Es könnte jedoch einkalkuliert werden, dass sich die Abwärtsbewegung auch bis zur 52,75 CHF-Marke ausdehnt. In diesen Ber eich bewegt sich der längerfristige Aufwärtstr end in den kommenden Wochen, was zusätzlich stützen dürfte. Sollte LafargeHolcim aber auch unter die 52,00 CHF-Marke rutschen, droht ein grösser es Verkaufssignal. Abgaben bis zur 50,45 CHF-Marke und anschliessend auch bis zur 49,00 CHF-Marke könnten die Folge sein. Die Long- Szenarien: Um das Chartbild direkt wieder aufzuhellen wäre ein Anstieg über die 56,50 CHF-Marke nötig. Die in diesem Fall erfolgende Rücker oberung des mittelfristigen Aufwärtstr ends könnte weiter steigende Notierungen bis in den Bereich der 57,70 CHF-Marke nach sich ziehen. Gelingt der Ausbruch auch über diese Hürde, wird der Weg nach oben freier, sodass die Widerstandszone zwische n der 59,80 CHF-Marke und der 60,80 CHF-Marke getestet wer den könnte.

 

Bildquelle: UBS

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Zementriesen lauern in Afrika auf den Elefantenschädel

Afrika wird immer wieder als die letzte grosse Wachstumsregion der Welt bezeichnet. Südafrikas grösster Zementhersteller kann sich über entsprechend viele Angebote freuen.

Südafrikas grösster Zementhersteller, PPC, muss sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. Ein Unternehmen nach dem anderen macht dem 124 Jahre alten Traditionskonzern gerade seine Aufwartung: der Schweizer Zementriese Lafarge-Holcim, der irische Baustoffkonzern CRH und – zusammen mit einem kanadischen Investor – die heimische Afri-Sam, die Nummer zwei in Südafrika. Auch der Platzhirsch in Afrika, Dangote Cement, behält die viel umworbene Braut im Blick, hat jedoch eine erste Interessensbekundung zurückgezogen. Dangote Cement ist Dreh- und Angelpunkt des Firmenreichs von Aliko Dangote, dem reichsten Mann in Afrika. Der Nigerianer hat seinen Aufstieg dem Zement zu verdanken.

Die letzte Wachstumsregion

Das grosse Interesse kommt nicht von ungefähr. Afrika wird immer wieder als die letzte grosse Wachstumsregion der Welt bezeichnet. Bis 2050 könnte sich Afrikas Bevölkerung von heute 1 Mrd. fast verdoppeln, wobei immer mehr Menschen in die Städte drängen. Auch Statistiken über den globalen Zementmarkt deuten auf einen rasanten Aufholprozess hin. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg beträgt der Zementverbrauch je Kopf in Afrika derzeit noch weniger als 50 Kilogramm, während in China 1737 Kilogramm und in Europa 230 Kilogramm vermischt und gerührt werden.

In Südafrika ist das PPC-Logo mit dem imposanten Elefantenschädel weithin bekannt. Das Unternehmen eröffnete 1892 in der Nähe von Pretoria die «Eerste Cement Fabrieken Beperkt». Es war die erste Zementfabrik in Südafrika und auf dem Kontinent. Seit mehr als 100 Jahren ist PPC börsennotiert, beschäftigt heute 3500 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von umgerechnet gut 700 Mio. Fr. Es ist eine der vielen Erfolgsgeschichten im südlichen Afrika.

Pionier in der Krise

Doch in jüngerer Zeit geriet der einstige Pionier ins Schlingern. Die Rating-Agentur S&P hat die Bonitätsnote für PPC-Anleihen im vergangenen Jahr auf Ramschniveau gesenkt. Um Schulden bedienen zu können, musste PPC die Aktionäre um fast 300 Mio. Fr. frisches Kapital bitten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr brach der Gewinn um 93% ein. Der PPC-Aktienkurs liegt derzeit um 75% niedriger als noch vor drei Jahren. Schuld ist auch die allgemeine Marktlage: Vielen afrikanischen Ländern hat die Rohstoffkrise schwer zugesetzt. In Südafrika, dem Hauptmarkt von PPC, wächst die Wirtschaft kaum noch, im benachbarten Simbabwe bereitet die Dollarknappheit Probleme. Gleichzeitig macht sich die rasante Expansion der grossen Zementkonzerne – von Lafarge-Holcim, Heidelberg-Zement bis Dangote Cement – bemerkbar. Dangote allein investierte in Afrika Milliarden. Jetzt gibt es viel Zement bei schwacher Nachfrage.

Für PPC kommt diese Entwicklung genau zur falschen Zeit; der Konzern steckt nämlich mitten in einem ehrgeizigen Investitionsprogramm: In Rwanda, der Demokratischen Republik Kongo, in Simbabwe und Äthiopien entsteht derzeit je ein neues Werk. Der Bau von Zementwerken ist sehr kapitalintensiv und dauert in Afrika oft viele Jahre.

Dank den Investition sehen Analytiker das Unternehmen aber für die Zukunft gerüstet. Die in dieser Woche präsentierten Halbjahreszahlen zeigen bereits einen Aufwärtstrend. «Wer auch immer bei PPC einsteigt, erhält eine starke Präsenz in Afrika», sagt Mish-al Emeran vom Fondsmanager Electus in Kapstadt. Schon jetzt hat das Unternehmen elf Zementfabriken in sechs afrikanischen Ländern mit einer Kapazität von 11,5 Mio. t im Jahr. An der Börse wird der Konzern derzeit niedriger bewertet, als der Neubau aller Anlagen kosten würde.

Wer das Rennen machen wird, will niemand vorhersagen. Abgesehen von Afri-Sam hat noch kein Bewerber ein konkretes Angebot vorgelegt. Afri-Sam machte gemeinsam mit der kanadischen Fairfax schon mehrere Anläufe, mit PPC zusammenzugehen. Treibende Kraft ist PIC, der Manager des staatlichen südafrikanischen Pensionsfonds. Er hat viel Geld in Afri-Sam investiert, hält dort die Mehrheit und auch eine Minderheitsbeteiligung an PPC. Doch PPC sah sich von dem fusionswilligen Konkurrenten bisher als zu niedrig bewertet. Diese Woche hat der Aufsichtsrat eine weitere Offerte abgelehnt.

Die Messer werden gewetzt

Damit ist der Ring nun für ein grösseres Übernahmegefecht geöffnet: Lafarge-Holcim erstellt gerade eine Unternehmensbewertung. Vermutlich bieten die Eidgenossen nur für Teile von PPC, denn eine vollständige Übernahme könnte an wettbewerbsrechtlichen Hürden scheitern. Lafarge-Holcim und PPC würden gemeinsam den Markt in Südafrika dominieren. Die irische CRH hat angeblich die Übernahme eines Mehrheitsanteils im Sinn, verriet aber nichts weiter. Und schliesslich gibt es noch die Nigerianer. Dangote teilte mit, interessiert zu sein, wenn der Preis stimme. Mit einer Übernahme könnte er seine Vormachtstellung in Afrika weiter ausbauen. Sicher ist: Die Konsolidierungswelle in der Zementbranche hat nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht.

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Zuversichtlicher Milliardär

Mysteriöse Wette eines LafargeHolcim-Ankeraktionärs

Bei Lafarge galt Nassef Sawiris einst als der starke Mann. Allerdings wurde der Bruder des bekannten Andermatt-Investors Samih Sawiris im Zuge des Schulterschlusses zwischen dem französischen Zementhersteller und Holcim zu LafargeHolcim in seiner Macht beschnitten. Plötzlich war Sawiris nur noch viertgrösster Aktionär nach Thomas Schmidheiny mit 11,9 Prozent, Elliot Capital mit 9,4 Prozent sowie dem Substanzinvestor Harris Associates mit gut 5 Prozent.

Wie einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX entnommen werden kann, baute Nassef Sawiris seinen Einfluss zuletzt aus. Mittlerweile bringt der Grossaktionär bei LafargeHolcim wieder 5,8 (zuvor 4,81) Prozent der Stimmen auf die Waage. 3,21 Prozent hält Sawiris über Aktien, die Differenz entfällt auf Kaufrechte.

Was sich hinter dieser Derivatwette verbirgt, darüber lässt sich bloss spekulieren. Fakt ist: Für gewöhnlich bedienen sich Marktakteure vom Schlag des LafargeHolcim-Grossaktionärs vor allem dann mit Kaufrechten, Scratch one-s head wenn sie mit dem kleinstmöglichen Kapitaleinsatz möglichst viele Stimmen an sich binden wollen.

Die Aktien von LafargeHolcim (rot) können mit dem SMI (grün) nicht Schritt halten (Quelle: www.cash.ch).

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Deutsche Bank senkt Ziel für LafargeHolcim auf 55 Franken; 'Hold

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LafargeHolcim von 56 auf 55 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Die freien Barmittel des Baukonzerns seien wegen des gestiegenen Betriebskapitals zurückgegangen, schrieb Analystin Glynis Johnson in einer am Montag vorliegenden Studie. Zudem habe sie die Schätzungen gesenkt.

/bek/gl

Datum der Analyse: 17.11.2017

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LafargeHolcim

LafargeHolcim-Hausdurchsuchung in Paris nach zwei Tagen abgeschlossen

Die am Dienstag begonnene Hausdurchsuchung in der Pariser Niederlassung des Zementkonzerns LafargeHolcim ist am Mittwochabend abgeschlossen worden. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf eine Quelle aus der französischen Justiz. LafargeHolcim steht in Zusammenhang mit den Vorgängen in einem syrischen Lafarge-Werk in den Jahren 2013 und 2014 im Visier der französischen Behörden.

15.11.2017 20:55

Neben der Durchsuchung in Paris war am Dienstag in Brüssel auch ein Büro der Groupe Bruxelles Lambert (GBL), einem ehemaligen Hauptaktionär von Lafarge, durchsucht worden. GBL befindet sich zu 50% im Besitz der Genfer Beteiligungsgesellschaft Pargesa.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht laut früheren Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft der Vorwurf der "Finanzierung von terroristischen Vorhaben" und die Gefährdung von Leben. So soll das Unternehmen etwa nach Beginn des syrischen Bürgerkriegs Schutzgelder an verschiedene Gruppierungen gezahlt haben, um den Betrieb des Werks aufrecht zu erhalten. Menschenrechtsorganisationen hatten Lafarge vorgeworfen, möglicherweise zur Finanzierung der Terrormiliz Islamischer Staat beigetragen zu haben.

Zuvor hatte eine interne Untersuchung von LafargeHolcim ergeben, dass die Massnahmen zur Weiterführung des Betriebs in dem nordsyrischen Werk 2013 und 2014 nicht akzeptabel gewesen seien.

Die französische Lafarge-Gruppe hatte sich 2015 mit dem Schweizer Konzern Holcim zum grössten Zementhersteller der Welt zusammengeschlossen. Das Unternehmen hat 90'000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern.

afp/rp/al/tp/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Aktienrückkaufprogramm

Aktuell wurden gemäss "SIX Preise und Volumina" 6'712'054 Aktien im Wert von Fr. 380'158'145 zurück gekauft. Rund ein Drittel der Milliarde wurden somit verbraucht

 

 

LafargeHolcim startete sein Aktienrückkaufprogramm von bis zu CHF 1 Milliarde für die Jahre 2017 bis 2018 am 1. Juni 2017. Die zweite Handelslinie wird voraussichtlich bis am 31. Dezember 2018 aufrechterhalten.

http://www.lafargeholcim.com/sites/lafargeholcim.com/files/atoms/files/0...

 

 

Valorensymbol    LHNE
Valorennummer    35'568'679

 

 

 

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JPMorgan senkt Ziel für LafargeHolcim auf 50 Franken - 'Neutral'

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für LafargeHolcim von 56 auf 50 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Analystin Elodie Rall reduzierte in einer am Mittwoch vorliegenden Studie ihre Prognosen und bezeichnete die Unternehmensziele des Baustoffkonzerns als zu optimistisch.

/la/das

Datum der Analyse: 13.12.2017

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LH beendet Gespräche mit südafrikanischer PPC

LafargeHolcim hat seine Expansionspläne in Afrika durch eine Übernahme der südafrikanischen Pretoria Portland Cement (PPC) auf Eis gelegt. Der Konzern bestätigt, dass die laufenden Gespräche mit PPC beendet wurden, heisst es in einer kurzen Mitteilung am Mittwochabend. Zu den Gründen werden keine Angaben gemacht.

LafargeHolcim hatte sein Interesse an PPC im Oktober bekanntgegeben. Neben dem schweizerisch-französischem Konzern hatten auch die irische CHP und die kanadische Fairfax Interesse an einer Übernahme bekundet und bereits zuvor ihre Angebote zurückgezogen.

yr

(AWP)

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Globaler Zementmarkt schafft die Wende

(Reuters) Erstmals seit der Finanzkrise hat der weltweite Zementabsatz im laufenden Jahr wieder zugelegt. Für 2017 geht die World Cement Association von einem Volumen-Anstieg um 1% aus, wie der Chef des Branchenverbandes, Emir Adiguzel, in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte. «Jedes Jahr seit 2009 ist die Zement-Nachfrage gesunken», erklärte Adiguzel, der auch Manager bei der deutschen HeidelbergCement (HEI 90.25 -0.06%) ist. «Aber 2017 hat der Trend dramatisch gedreht. Die Preise gehen weltweit hoch und die Volumen steigen erstmals seit der Finanzkrise sowohl in reifen Märkten als auch in Schwellenländern gleichzeitig.»

Im kommenden Jahr dürfte der Zementverbrauch um 1,5% anziehen. Treiber sei die aufgestaute Nachfrage in entwickelten Ländern, erklärte Adiguzel. Nach Jahren des Sparens werde wieder in Infrastruktur investiert. In Nordamerika rechnet der Zementverband für 2018 mit einem Plus von 6% nach 2% im laufenden Jahr. «Dieses Jahr war eine grosse Enttäuschung, doch nach den Wirbelstürmen gibt es in dem Land viel wiederaufzubauen», sagte Adiguzel. Das sind auch gute Nachrichten für Weltmarktführer LafargeHolcim (LHN 52.85 0.67%), der in der Region eine führende Stellung einnimmt.

Deutschland dürfte im kommenden Jahr 5% wachsen. Als Bremsklotz wirke China. Der weltgrösste Markt werde sich den Schätzungen des Verbandes zufolge angesichts der Abkühlung des Baubooms 2017 und 2018 seitwärts bewegen.

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LH liefert Hochleistungsbeton für Laser in Deutschland

12.12.2017

Der Zementhersteller LafargeHolcim hat für den Bau eines 3,4-Kilometer langen Tunnels für den Röntgenlaser European XFEL bei Hamburg Hochleistungsbeton geliefert. Die im Tunnel erzeugten Röntgenblitze ermöglichten es nun, atomare Details von Viren zu erkennen, chemische Reaktionen zu filmen und Vorgänge wie im Inneren von Planeten zu untersuchen, teilt LafargeHolcim am Dienstag mit.

Zum über die lokale Konzerngesellschaft Holcim Deutschland gelieferten Spezialbeton gehören pumpfähige Schwerbetone als Strahlenschutz oder Unterwasserbetone, heisst es weiter. Die Betoningenieure des Konzerns hätten zudem spezielle Betonmischungen eigens für den European XFEL entwickelt. Diese entsprächen den Anforderungen des Bauherrn nach einer Begrenzung der Gehalte von üblichen Betoninhaltsstoffen wie Aluminium, Natrium, Silizium und Magnesium, welche die empfindlichen Messungen stören würden.

Weiter habe das Unternehmen eine integrierte Logistiklösung für den European XFEL entwickelt. Dabei stelle LafargeHolcim sicher, dass die Lieferungen den Auflagen für Verkehr sowie Staub- und Lärmemissionen entsprechen.

kw/dm

(AWP)

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Konkurrent steigt aus Bieterkampf aus

(AWP) Gute Neuigkeiten für LafargeHolcim: Die kanadische Fairfax steigt aus dem Bieterrennen um den südafrikanischen Zementhersteller Pretoria Portland Cement (PPC) aus. Wie PPC am Montag mitteilt, habe Fairfax das Angebot zurückgezogen.

PPC hatte zuvor die Offerte von 5,75 Rand je Aktie für einen 22%-Anteil als nicht «fair» und «unangemessen» zurückgewiesen. Insgesamt belief sich das Gebot der Kanadier auf 2 Mrd Rand, was etwa 145 Mio. Fr. entspricht.

LafargeHolcim hatte sein Interesse an PPC im Oktober bekanntgegeben. Wie PPC weiter schreibt, ist der unabhängige Verwaltungsrat weiterhin von dem Ansatz des Schweizer Konzerns angetan.

Interesse an dem grössten Zementhersteller Südafrikas hatte auch die irische CRH (CRH 2650 0.65%) angemeldet, die sich früheren Angaben von PPC zufolge mittlerweile aber auch aus dem Rennen genommen hat.

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Profitiert LH von Trumps Infrastrukturprogramm?

Der Weltmarktführer unter den Zementherstellern bringt es in den USA auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Analysten zufolge erwirtschaftet das Unternehmen dort mit 10 Prozent des Jahresumsatzes und rund 8 Prozent des operativen Gewinns (EBITDA).

Als einer der wichtigsten Rivalen gilt Vulcan Materials. In der Vergangenheit wurde LafargeHolcim auch schon ein Interesse am US-Baumaterialhersteller nachgesagt. Von der Aussicht auf milliardenschwere Grossaufträge ging die Aktie von Vulcan Materials am Donnerstag in New York mehr als 3 Prozent höher aus dem Handel.

Neue Impulse würden auch der Aktie von LafargeHolcim gut tun, hat diese doch alleine seit Mitte September mehr als 10 Prozent auf zuletzt 52,50 Franken eingebüsst. Die Zwischenbilanz seit Jahresbeginn fällt damit negativ aus. Da Zement ein schwerer und billiger Baustoff ist, lohnt sich ein Landtransport über grössere Strecken kaum. Das könnte für LafargeHolcim zum Nachteil werden.

Urteil: Aktie kann eine Wette auf das US-Infrastrukturpaket sein, muss aber nicht.

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LafargeHolcim räumt schwere

LafargeHolcim räumt schwere Fehler in Syrien ein

Der Zementkonzern LafargeHolcim hat «inakzeptable Fehler» in der Affäre um Schutzgeldzahlungen im syrischen Bürgerkrieg eingeräumt.

04.12.2017 06:41

Die Firma arbeite mit den französischen Ermittlern zusammen, sagte Verwaltungsratspräsident Beat Hess in einem Interview. LafargeHolcim mit Sitz in Rapperswil-Jona SG habe sich zu spät aus Syrien zurückgezogen, erklärte Hess in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der französischen Zeitung "Le Figaro". Im Mittelpunkt der französischen Ermittlungen steht der Vorwurf der "Finanzierung von terroristischen Vorhaben".

Die Zementgruppe Lafarge, die 2015 mit dem Schweizer Baustoffkonzern Holcim fusionierte, soll in Syrien Extremisten bezahlt haben, damit ein Werk im Norden des Landes in Betrieb bleiben konnte.

Das Werk befindet sich in Dschalabija rund 150 Kilometer nordöstlich von Aleppo. Die Gelder sollen in den Jahren 2013 und 2014 unter anderem an Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflossen sein. Menschenrechtsorganisationen hatten dem Unternehmen vorgeworfen, die Terroristen bezahlt zu haben, um weiterarbeiten zu können.

Öl-Embargo umgangen?

Lafarge wird zudem vorgeworfen, dem IS in Syrien Öl abgekauft zu haben. Damit habe die Gruppe gegen das EU-Ölembargo gegen Syrien verstossen, das seit dem Herbst 2011 galt. Die IS-Miliz hatte sich seit 2013 zahlreicher Erdölquellen des Landes bemächtigt.

Wegen des Verdachts der Finanzierung von Extremisten und des Verstosses gegen EU-Sanktionen wurden gegen drei Verantwortliche der Zementgruppe in Frankreich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Manager wurden am Freitag nach 48 Stunden in Gewahrsam einem Haftrichter vorgeführt.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um den Ex-Chef eines Zementwerks in Syrien, Bruno Pescheux, seinen Nachfolger Frédéric Jolibois und den für die Sicherheit bei Lafarge zuständige Manager Jean-Claude Veillard. Sie kamen unter Auflagen auf freien Fuss. Die Staatsanwaltschaft von Paris hatte für Pescheux Untersuchungshaft beantragt.

Über die Affäre war Konzernchef Eric Olsen gestolpert und hatte das Unternehmen Mitte Juli verlassen. Eine interne Untersuchung hatte ergeben, dass die Massnahmen zur Weiterführung des Betriebs in einem nordsyrischen Werk 2013 und 2014 nicht akzeptabel gewesen seien.

(AWP)

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Deutsche Bank senkt Ziel für LH- 'Hold'

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Wechselkursschwankungen von 55,00 auf 52,40 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Seit Jahresbeginn hätten sich die Wechselkurse für den französisch-schweizerischen Baustoffhersteller erheblich verschlechtert, schrieb Analyst Xavier Marchand in einer am Montag vorliegenden Studie. Er rechne für 2018 hieraus mit einer Belastung von 170 Millionen Franken für den operativen Gewinn (Ebitda) auf Konzernebene./bek/la

Datum der Analyse: 26.02.2018

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LH kauft in Grossbritannien zu

Der Zementkonzern übernimmt die britische Kendall Group, die 2017 einen Umsatz von rund 33 Mio. Fr. erwirtschaftet hat.

(AWP) Der Zementkonzern LafargeHolcim (LHN 55.42 0.22%) übernimmt die britische Kendall Group. Diese erwirtschaftete 2017 mit Zuschlagstoffen und Transportbeton einen Umsatz von rund 33 Mio. Fr., wie LafargeHolcim am Freitag mitteilt.

Das neue Geschäft werde von der lokalen Konzerngesellschaft Aggregate Industries geführt und ermögliche dem Konzern, die Präsenz im Süden Englands zu erweitern. Die Region, in der Kendall präsent ist, soll gemäss Mitteilung voraussichtlich besonders im Wohnungsbau überdurchschnittlich wachsen.

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LH wagt sich aus der Defensive

Das Zementunternehmen baut in Indien ein neues Werk. Damit nimmt der neue Chef, Jan Jenisch, an der Firmenstrategie Retuschen vor.

Neue Firmenchefs setzen andere Schwerpunkte als ihre Vorgänger, und dieses fast schon eherne Gesetz gilt offenbar auch bei Lafarge-Holcim. Seit rund einem halben Jahr führt Jan Jenisch den Schweizer Zementhersteller. Vorher hatte er den Bauchemie-Produzenten Sika geleitet und dort eine der grossen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre mitgeschrieben. Sein Jobwechsel erstaunte insofern, als Lafarge-Holcim anders als Sika keine Wachstumsstrategie verfolgte. Als die Verwaltungsräte von Holcim und Lafarge vor vier Jahren den Zusammenschluss ihrer Unternehmen bekanntgaben, stand nicht die Expansion im Vordergrund: Vielmehr vertraten die Chefs der beiden grössten Zement-Anbieter die Ansicht, die neue Gesellschaft sei weltweit ausreichend abgestützt. Anstatt viel Geld in neue Zementwerke zu investieren, wolle man lieber den Aktionären grosszügige Dividenden zukommen lassen, lautete die Losung.

Nun gibt es Indizien, dass Jenisch an dieser Strategie gezielt Retuschen vornimmt. Soeben gab die Leitung von Lafarge-Holcim nämlich bekannt, dass man 200 Mio. Fr. in ein neues Zementwerk im Norden Indiens stecken wolle. Gewisse Rechte, etwa für den Abbau von Kalkstein, hatte Holcim schon vor Jahren erworben, erst jetzt fiel jedoch der Investitionsentscheid. Ab dem Jahr 2020 soll das Werk auch dazu dienen, die Metropole Delhi mit Zement zu versorgen.

Die Führung von Lafarge-Holcim hatte lange einen eher defensiven Anschein vermittelt, ja man erhielt den Eindruck, als würde etwas gar wenig Geld für eine gedeihliche Zukunft investiert. Nun scheint es, als ob sich Jenisch für ein differenzierteres Vorgehen entschieden hat und gewisse Expansionsschwerpunkte setzen will. Das Schwellenland Indien gehört offenbar dazu. Mehr werden die Anleger nächste Woche erfahren, wenn Lafarge-Holcim das Jahresergebnis 2017 präsentieren wird.

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Barclays hebt Ziel für LH auf 52 Franken - Underweigh

20180129 – LONDON (dpa-AFX Analyser) - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für LafargeHolcim von 50 auf 52 Franken angehoben und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Analyst Nabil Ahmed begründete die Zielerhöhung in einer am Montag vorliegenden Studie mit den jüngsten Wechselkursentwicklungen. Mit Blick auf die Zahlen für das vierte Quartal dürfte das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) im Vergleich zum hohen Vorjahreswert leicht gefallen sein. Der Fokus der Anleger sei aber bereits auf das Strategie-Update gerichtet./mis

Datum der Analyse: 29.01.2018

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Exane BNP senkt LH auf 'Underperform'

20180125 – PARIS (dpa-AFX Analyser) - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat LafargeHolcim von "Neutral" auf "Underperform" abgestuft. Dies schrieb Analyst Paul Roger in einer am Donnerstag vorliegenden Studie./edh/he

Datum der Analyse: 25.01.2018

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