Leclanché

LECLANCHE N 

Valor: 11030311 / Symbol: LECN
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serious
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Rentner und ein bisschen blöd?

Ich bin fast versucht wieder zu spotten: Das gestern war wieder die berüchtigte Schweizer Rentnermillion: Erst kaufen, dann denken.

Geschätzte Gertrud - Du schreibst so viel Richtiges, analysierst professionell, hast eigentlich immer Recht und dennoch ... mit vorstehender Aussage hast Du jetzt eine wichtige Generation beleidigt. Nüd für Unguet!

Ich bin seit ca. 2012 Leclanché Aktionär, wegen eines Radrennfahrers oder des schönen Sitzes in Yverdon les bains wegen. Leclanché hatte früher einen guten Namen und ich dachte, noch bessere und nachhaltigere Batterien zu produzieren, das können doch alteingesessene Schweizer nur schon ihrer Qualität wegen. Daraus ist leider nichts geworden. Die Ideen waren m.E. gut, aber die Führung konnte sie nicht umsetzen und ist nun dort angelangt, wo sie heute steht ... Eigentlich ein totales Fiasko! Da hast Du vollkommen Recht, geschätzte Gertrud; und Ursinho007 wird Dir erst glauben, wenn er auch die polnische Sprache erlernt hat. Schade ... und nüd für Unguet!

Nein, es gibt sehr intelligente Rentnerinnen und Rentner, selbst in Quarantäne machen die nicht nur Blödsinn! ... und, ich bin nicht etwa böse für eine solche Aussage, sie ist belustigend! (NB: Ich verfolge diesen Thread nicht immer ...).

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

ursinho007
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????

serious hat am 03.06.2020 10:22 geschrieben:

........wenn er auch die polnische Sprache erlernt hat.

Was willst du damit sagen?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

hans im glück
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(Kein Betreff)

*dash1**ROFL*

serious
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ursinho007 hat am 03.06.2020

ursinho007 hat am 03.06.2020 15:26 geschrieben:

serious hat am 03.06.2020 10:22 geschrieben:

........wenn er auch die polnische Sprache erlernt hat.

Was willst du damit sagen?

Nichts böses, sondern nur, lerne die Sprache bitte nicht unbedingt, ausser, dass das Management von Leclanché ihre Aktionäre in jedem Aktionärsbrief visionär angelogen hat. Ich erinnere mich nur an beschönigende Worte, beschönigende Aussichten, super Fährschiffe, super Auftragsbestand  ... ein wilder Haufen dummer Manager. Wenn Du dann polnisch sprächest, könnten wir wenigstens von Dir die Wahrheit hören - danke im voraus,

Und für alle Leser zu Ursinho007, er bleibt seiner Meinung treu, und siehe da, schon öfters hat er beim Tiefpunkt gekauft und womöglich einmal beim Höchst verkauft. Aber Ursinho007, bei Bellevue (Bank) warst Du stur dabei, und ich bin trotz schlechtem Gefühl geblieben, und Du bekamest Recht. Thanks a lot. Nüd för Unguet!

Hier gilt nur noch "lieber gelegentlich eine Dummheit machen, als nie etwas Gescheites!" Bei Leclanché konnte ich noch nie etwas Gescheites erkennen. 

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ursinho007
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nicht nötig

Die Homepage von Enerisgroup ist sowohl auf polnisch als auch auf englisch abrufbar. Die Beherrschung der polnischen Sprache ist insofern nicht nötig.

PS: Die lukrative Bellevue-Geschichte habe ich schon beinahe vergessen, sind ja auch Jahre her. Das sture Halten war aber nicht so schwierig, wir wurden ja jährlich mit fetten Dividenden belohnt. Bellevue war teilweise jeweils der Dividenden-König der Schweizer Aktien.

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gertrud
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serious hat am 03.06.2020 15

serious hat am 03.06.2020 15:22 geschrieben:

Ich bin fast versucht wieder zu spotten: Das gestern war wieder die berüchtigte Schweizer Rentnermillion: Erst kaufen, dann denken.

Geschätzte Gertrud - Du schreibst so viel Richtiges, analysierst professionell, hast eigentlich immer Recht und dennoch ... mit vorstehender Aussage hast Du jetzt eine wichtige Generation beleidigt. Nüd für Unguet!

Nein, es gibt sehr intelligente Rentnerinnen und Rentner, selbst in Quarantäne machen die nicht nur Blödsinn! ... und, ich bin nicht etwa böse für eine solche Aussage, sie ist belustigend! (NB: Ich verfolge diesen Thread nicht immer ...).

Deshalb habe ich ja geschrieben "fast", und habe es nicht getan.

Im Ernst, Du hast recht, und da Du bei weiten nicht der Einzige bist, der sich schon bei mir über diesen wiederholten "Rentner Seiten-Hieb " beschwert hat, beweist mir, dass es sie tatsächlich gibt, diese hochmobile "Rentnermillion". Ich werde dran bleiben an dem Phänomen, denn ich denke, wenn man den Mechanismus versteht, kann man darauf wetten und zocken.

Ich bin in weniger als 10 Jahren auch Rentnerin, mein momentan "verordnetes Home Office" gibt mir einen Vorgeschmack. Und tatsächlich hatte ich gestern auch eine Kauflimite für LECN bei der Eröffnung gesetzt, die etwas zu vorsichtig war. Ich hätte gerne von dem Sprung profitiert, wäre garantiert am selben Tag wieder raus.

Ich schreibe hier im Forum nicht um beliebt zu sein. Soll ruhig immer auch etwas piecken.
Denn der Markt ist knallhart und gnadenlos, das haben wir anfangs März alle mal wieder erfahren. Lieb sein, bringt da nichts.

Trotzdem heute und hier an alle Rentner von einer bald Rentnerin:
Ich denke, wir sind eine sehr privilegierte Generation, und viele von uns sind in den letzten 50 Jahren zu einigem Wohlstand gekommen. Viele, auch ich, ohne grossen Aufwand und indem wir unsere Leidenschaften als Beruf ausüben konnten. Weitgehend ungestört von Krisen, Kriegen, Katastrophen und übermässiger Regulierung.
Wenn man es sich also als Rentner am Frühstücktisch nach der FuW Lektüre leisten kann, mal eben mit ein paar Tausender einer Meldung nachzurennen, dann ist das ein grosses Privileg. Und darf sehr dankbar dafür sein.
 

ursinho007
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100%

gertrud hat am 03.06.2020 11:56 geschrieben:

Wenn man es sich also als Rentner am Frühstücktisch nach der FuW Lektüre leisten kann, mal eben mit ein paar Tausender einer Meldung nachzurennen, dann ist das ein grosses Privileg. Und darf sehr dankbar dafür sein.

mir

Liebe gertrud, dieser Aussage kann ich dir mit absoluter Sicherheit zu 100% zustimmen. Ich bin mir meines Privileges täglich bewusst, wenn ich hinter dem Laptop sitze, meine unbedeutenden geistigen Ergüsse frei von der Leber eintippen kann, ab und zu ein Trade und zwischendurch immer wieder den freien Blick aufs Meer bis zum Horizont geniessen darf.

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Zyndicate
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Leclanché zieht zweite

Leclanché zieht zweite Tranche aus Wandelanleihe

Leclanché hat die zweite Tranche einer im Februar unterzeichneten Wandelanleihe von bis zu 39 Millionen Franken bezogen.

04.06.2020 08:18

Die Tranche von 720'000 Franken werde in den laufenden Betrieb und die Expansion gesteckt, teilte das im Energiebereich tätigte Unternehmen am Donnerstag mit.

Diese zusätzliche Finanzierung werde die Umsetzung des Geschäftsplans zusammen mit der vor zwei Tagen kommunizierten strategischen Partnerschaft mit der Eneris Group unterstützen, wird Leclanché-Finanzchef Hubert Angleys in der Mitteilung zitiert.

Die strategische Reorganisation soll Leclanché in ein "markt- und forschungsorientiertes Software- und Systemintegrations-Unternehmen umwandeln", welches über höhere Kapazitäten sowohl für die Produktion als auch die Forschung und Entwicklung verfügt.

Leclanché hatte sich das Wandeldarlehen im Februar bei der US-Fondsgesellschaft Yorkville Advisors gesichert und zu diesem Zeitpunkt bereits eine erste Tranche von 2,9 Millionen Franken bezogen. Die Vereinbarung sieht vor, dass das Darlehen innerhalb von zwei Jahren in Anspruch genommen wird.

Leclanché sieht sich als "führender Anbieter von hochwertigen Energiespeicherlösungen".

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

gertrud
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Annual Report

Jetzt ist veröffentlicht, was eigentlich eh klar war:

Leclanché ist überschuldet und illiquid, mit negativem Eigenkapital - sprich bankrott, aber das war sie eigentlich meistens in den letzten Jahren.
Fefam wandelt nochmals 50 Mio Schulden in EK, wohl weil das besser als das nichts ist, was sie im Fall einer Liquidation bekommen hätten.
Damit wird es nach der GV ca. 200 Mio Aktien geben, zu über 90% im Besitz von FEFAM

Den aktuellen Aktienkurs kann ich mir nur mit dem extrem kleinen FreeFloat erklären. Bei der bald zu erwartenden Aktienflut entspricht das einem BöKap von über 200 Mio. Meiner Meinung nach viel zu hoch für die "neue, geschrumpfte" Leclanché, der Kurs müsste über das Jahr wieder zusammensacken, und in einem Jahr steht Leclanché ohne Wunder wieder vor dem Konkurs. Zumindest in den nächsten 2 Jahren werden wieder gewaltige Verluste geschrieben werden.
Ich versteh nicht, wie FEFAM da soviel reinstecken konnte.

Eins muss man Leclanché bewundernd zugute halten: Sie können vielleicht nicht profitabel Batterien bauen, aber sie sind echte Ueberlebenskünstler.

Auch wie jedes Jahr im aktuellen AR:

However, despite the recent commercial and funding successes, there remain execution risk over the turnaround and Growth Plan of the Group, which may cast significant doubts on the Group’s ability to continue as a going concern.

Und sie haben es doch noch jedesmal geschafft.

Zyndicate
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Leclanché hält

Leclanché hält Generalversammlung ohne physische Präsenz der Aktionäre ab

les-Bains (awp) - Der Energiespeicher-Spezialist Leclanché wird seine Generalsversammlung vom 30. Juni 2020 ohne physische Präsenz der Aktionäre abhalten. Begründet wird dies in einer Mitteiliung vom Dienstag mit dem Verbot von öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in der Schweiz wegen der Coronavirus-Pandemie.

09.06.2020 07:48

Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat bekanntlich unter anderem die Umwandlung von 50,9 Millionen Franken Schulden, die beim Hauptaktionär Fefam aufgenommen wurden, in Eigenkapital zur Genehmigung vor.

Zusätzlich steht die Wahl von Christophe Manset, welcher vom Hauptaktionär Fefam vorgeschlagen wurde, in den Verwaltungsrat auf der Traktandenliste.

sig/uh

(AWP)

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ursinho007
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Traden

Ob man von Leclanché begeistert ist oder nicht, spielt keine Rolle. Seit dem 2. Juni werden x-fach höhere Volumen bei starken Kursschwankungen gehandelt.

Das Paradies für jeden Trader!

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serious
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Totenstille

Totenstille passt sehr gut zu Leclanché, man durchlebt gerade den Tod. Ich freue mich zwar für jene Trader, die es immer noch schaffen, mit diesem penny stock Geld zu machen. Das Management hat mir den Glauben genommen, dass es ein alteingesessenes CH-Unternehmen schafft, in neuen Speichertechnologien mitzumischen. Ich habe erstmals die Bilanz dieses Unternehmens angeschaut, weil ja eine GV am 9.6. stattgefunden habe. Mein Gott, ich habe noch nie eine solch katastrophale Bilanz gesehen. Die sind tot, physisch tot, "töter" (ich weiss - keine Steigerung erlaubt) kann niemand sonst sein ... Mich mahnt die Firma an die am schlechtesten gemanagten untergegangen Unternehmen! Seit der GV herrscht Totenstille!

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

ursinho007
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genau informieren

serious hat am 16.06.2020 05:57 geschrieben:

Ich habe erstmals die Bilanz dieses Unternehmens angeschaut, weil ja eine GV am 9.6. stattgefunden habe. Seit der GV herrscht Totenstille!

09.06.2020 07:48 - AWP

Yverdon-les-Bains (awp) - Der Energiespeicher-Spezialist Leclanché wird seine Generalsversammlung vom 30. Juni 2020 ohne physische Präsenz der Aktionäre abhalten. Begründet wird dies in einer Mitteiliung vom Dienstag mit dem Verbot von öffentlichen oder privaten Veranstaltungen in der Schweiz wegen der Coronavirus-Pandemie.

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gertrud
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wer? wer? WER?

Ich möchte doch nochmal auf meine Hypothese zurückkommen, ohne das "R"-Reiz-Wort zu benutzen: Welche Kategorie von Börsenteilnehmern wirft diese schnelle Million  auf, die Titel wie diesmal am 2. Juni Leclanché innert 3 Stunden im Kurs verdoppeln?

Die Meldung von Lec an dem Morgen vom 2. Juni war ausführlich und eindeutig: Leclanché konnte sich nochmals vor der Konkurs retten, indem man Lizenzen auf ewig und Produktionsstätten an ENRIS für 21 Mio. abgibt.
Damit ist viel vom Potential weg, aber das Überleben nur bis nächstes Jahr gesichert. Kein Anlass für einen Kursverdoppler (70 Mio Börsenwert Zuwachs an dem Tag).

Wer also kaufte Leclanché am 2. Juni von 0.55 auf zweitweise bis 1.20 hoch:

  • Für Institutionelle kommt so ein Small Cap im praktisch Alleinbesitz von FEFAM nicht in Frage.
  • Für Hedge Fonds ist das zu klein, die sollten auch in der Lage sein, die Meldung von Leclanché von jenem Morgen richtig zu deuten.
  • Insider sind auch auszuschliessen, das würde bei so einem engen Titel sofort auffliegen.
  • Berufstätige Kleinanleger haben keine Zeit, auf so eine Meldung vom frühen Morgen rechtzeitig zu reagieren.

Wer also zockt mit dieser "mobilen Million" bei Titeln wie LECN, EVE, KURN, WIHN herum? Ich habe einige solcher  Anstiege beobachtet, und es geht erstaunlich konstant um einen Gegenwert von ca. 1 Million. Und wer gewinnt und wer verliert?
Wenn es hier ein Schema gibt, könnte man als Beobachterin von diesen Moves profitieren? Indem man gleich bei Eröffnung mit einer relativ grosszügigen Limite kauft? Auch bei einer nur scheinbar positiven Meldung? Und dann aber am selben Tag auch wieder rausgeht?

 

liska
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zocken

wenn schon denn schon ! ha-ha

.

Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

kirschbaum
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gertrud hat am 19.06.2020 16

gertrud hat am 19.06.2020 16:43 geschrieben:

Wer also zockt mit dieser "mobilen Million" bei Titeln wie LECN, EVE, KURN, WIHN herum? Ich habe einige solcher  Anstiege beobachtet, und es geht erstaunlich konstant um einen Gegenwert von ca. 1 Million. Und wer gewinnt und wer verliert?

Meine Vermutung:

Bei Käufern dürfte es sich um Tageszocker und "Börsenneulinge" handeln, welche auf gute Schlagzeilen reagieren. Dies geht aber nur in einem guten Börsenumfeld und nur dann, wenn hinter den Aktienbesitzern keine betriebswirtschaftlich fundierten Analysehäuser oder Aktionäre sitzen, welche sofort die Situation ausnützen und als Gegengewicht verkaufen. Wobei diese Analysenhäuser, wie ich sie mal nenne, in der Regel gar keine solchen Aktien besitzen, da sie diese entweder nicht auf dem Radar oder als nicht interessant beurteilt haben. Ein socher Ausschlag geht auch nur bei Firmen, welche eine tiefe Marktkapitalisierung haben (sh. Beispiele Gertrud). 

Im Tagesverlauf setzt sich die Nüchternheit durch resp. die detaillierten Berichte sind studiert und analysiert, und die Verkaufswelle setzt i.d.R. ein.

Habe dies auch schon ausprobiert; in der Hoffnung, einen noch Dümmeren als Nachkäufer zu finden. Ist aber auch schon schief gegangen.

Dies mein Wort zum Feierabend....

gertrud
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Meinungsvielfalt

Beim Energiespezialisten Leclanché (LECN 0.58 1.75%) haben die Aktionäre dem Verwaltungsrat an der gestrigen Generalversammlung teilweise die Zustimmung verweigert. 

Das ist erstaunlich, gehört Leclanché doch praktisch FEFAM. Sagt aber wohl einiges über die "Meinungsvielfalt" innerhalb der Führungspitze dieser Gesellschaft.

serious
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Aussichten?

Wie stehen jetzt die Aussichten schon wieder? Der Markt ist gegen uns, wir sind zwar die Besten, nur merkt es der Markt nicht. MIr kommt das vor wie bei Meyer Burger, auch die sind zwar die Grössten und Besten und können einfach nichts dafür, dass das der Markt nicht merkt. Deshalb, die Pressemitteilung Leclanché zur GV in der Anlage.

Dazu fällt mir nur noch ein: Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.

 

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ursinho007
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aufgefallen

Aus der Pressemitteilung fällt mir folgender Satz besonders auf:

Zwischen der strategischen Partnerschaft mit Bombardier und dem kürzlichen Gewinn eines neuen Bahnprojekts mit einem weiteren großen Zuganbieter ist das Unternehmen nun gut positioniert, um mehr als 40 Prozent des Marktes für die Bahnelektrifizierung abzudecken.

Wer neben Bombardier noch gewonnen werden konnte, steht nicht, aber zusammen werden über 40% des Marktes abgedeckt, ist schon eindrücklich. Wird doch Leclanché als unbedeutender Player eingestuft. Gertrud zweifelt ja sogar an, ob mit Bombardier überhaupt jemals Umsatz generiert werden kann. Ich denke, da muss schon was dran sein, sonst wäre es eine strafrechtlich relevant  Falschaussage.

Noch ein Gedanke/eine Frage: Wie wäre es, wenn  die beiden Schweizer Unternehmen Leclanché und Meyer-Burger fusionieren würden?

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serious
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ursinho007 hat am 01.07.2020

ursinho007 hat am 01.07.2020 16:13 geschrieben:

 

Noch ein Gedanke/eine Frage: Wie wäre es, wenn  die beiden Schweizer Unternehmen Leclanché und Meyer-Burger fusionieren würden?

 

Der Gedanke gefällt mir sehr gut. Aber nicht etwa, weil ich nicht wüsste, ob dann zwei Superunternehmen - einfach nur schlecht gemanagt - zusammenkämen, nein der Mathematik wegen: Minus mal Minus ergibt PLUS! Das ist ein echt guter Gedanke.

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ursinho007
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serious hat am 01.07.2020 13

serious hat am 01.07.2020 13:04 geschrieben:

ursinho007 hat am 01.07.2020 16:13 geschrieben:

 

Noch ein Gedanke/eine Frage: Wie wäre es, wenn  die beiden Schweizer Unternehmen Leclanché und Meyer-Burger fusionieren würden?

 

Der Gedanke gefällt mir sehr gut. Aber nicht etwa, weil ich nicht wüsste, ob dann zwei Superunternehmen - einfach nur schlecht gemanagt - zusammenkämen, nein der Mathematik wegen: Minus mal Minus ergibt PLUS! Das ist ein echt guter Gedanke.

Ein lustiger Witz, aber mal seriös???

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Leclanché erhält

Leclanché erhält Zertifizierung der internationalen Zugindustrie

Das Unternehmen Leclanché hat von der International Railway Industry Standard Group (IRIS) eine Zertifizierung erhalten.

16.07.2020 08:21

Diese gilt für die Entwicklung, Herstellung und Wartung von Antriebseinheiten und Zusatzsystemen für Hybrid- und Elektrolokomotiven. Die IRIS-Zertifizierung sei ein "bedeutender Meilenstein", heisst es in einer Mitteilung von Leclanché vom Donnerstag. "Sie ermöglicht es uns, unsere Marktposition im Bahnsektor durch Partnerschaften mit weiteren Zugherstellern und Bahnbetreibern auszubauen," wird CEO Anil Srivastava in der Mitteilung zitiert.

Mit dem IRIS-Standard hat der Verband der europäischen Eisenbahnzulieferindustrie (UNIFE) gemäss Mitteilung international geltende Anforderungen an die Qualitätsmanagementsysteme von Bahnherstellern und die Zulieferer von Eisenbahnkomponenten festgeschrieben.

(AWP)

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News von heute

ursinho007 hat am 01.07.2020 11:13 geschrieben:

Aus der Pressemitteilung fällt mir folgender Satz besonders auf:

Zwischen der strategischen Partnerschaft mit Bombardier und dem kürzlichen Gewinn eines neuen Bahnprojekts mit einem weiteren großen Zuganbieter ist das Unternehmen nun gut positioniert, um mehr als 40 Prozent des Marktes für die Bahnelektrifizierung abzudecken.

Wer neben Bombardier noch gewonnen werden konnte, steht nicht, aber zusammen werden über 40% des Marktes abgedeckt, ist schon eindrücklich. Wird doch Leclanché als unbedeutender Player eingestuft. Gertrud zweifelt ja sogar an, ob mit Bombardier überhaupt jemals Umsatz generiert werden kann. Ich denke, da muss schon was dran sein, sonst wäre es eine strafrechtlich relevant  Falschaussage.

Die Meldung von heute unterstreicht die Chancen von Leclanché im Markt der Bahnelektrifizierung.

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Gute News

24.08.2020 19:12 - AWP

Yverdon(awp) - Der Stromerzeuger Romande Energie und das Kompetenzzentrum SCCER-FURIES installieren zusammen mit Leclanché eine Testbatterie industrieller Grösse. Das Projekt zur Energiespeicherung im industriellen Massstab soll in Aigle getestet werden.

Damit sollen erneuerbare Energiequellen in das Stromnetz integriert und die Bedürfnisse der Elektromobilität befriedigt werden, teilten die drei beteiligten Partner am Montag mit.

Die Anlage, die im Rahmen des Forschungsprojekts "REel" (für Réseau En Equilibre Loial) zum Einsatz komme, soll bestätigen, dass die grossangelegte Integration dezentraler und intermittierender Energien (Sonne, Wind) in das Stromnetz tatsächlich machbar sei. Die von Leclanché produzierte Lithium-Ionen-Batterie hat eine Länge von 12 Metern, eine Kapazität von 2,5 Megawattstunden (MWh) und eine Leistung von 2 Megawatt (MW).

Das Experiment konzentriere sich auf das Management, das für die Speicherung der Solarproduktion während des gesamten Tages erforderlich sei. Mit der Batterie soll die variabel verfügbare Solarenergie den Verbrauch der überschüssigen Tagesproduktion auf den Abend übertragen.

Für die Energiewende ist die Speicherung von zentraler Bedeutung und genau hier spielt Leclanché eine wichtige Rolle!

Nur mal so ein Gedanke: Wie wäre ein Zusammengehen von Meyer Burger und Leclanché. Die würden sich doch ideal ergänzen!

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Leclanché wird in zwei

Leclanché wird in zwei operierende Gesellschaften aufgeteilt

Der Westschweizer Batterie-Hersteller Leclanché macht nach seiner im Juni angekündigten Strategieänderung Nägel mit Köpfen.

15.09.2020 07:52

Leclanché wird in zwei selbständig operierende Gesellschaften aufgeteilt.  Das Abkommen mit der Eneris Gruppe, das ein Darlehen von über 40 Millionen für Leclanché vorsah, wurde hingegen wieder ausgesetzt. Ab dem vierten Quartal des aktuellen Jahres wird das Unternehmen gemäss einer Mitteilung von Dienstag in die beiden eigenständigen Geschäftseinheiten "eTransport Solutions" und "Stationary Storage Solutions" aufgeteilt.

Die Transportsparte fokussiert auf die Elektrifizierung von Flottenfahrzeugen und Schiffen, während sich die Lagersparte auf die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz und Ökostromanlagen konzentriert. Das Geschäft mit spezialisierten Batteriesystemen soll entweder verkauft oder in ein Joint Venture übertragen werden, wie es weiter heisst.

Partnerschaft mit Eneris suspendiert

Nachdem Leclanché noch im Juni eine neue Partnerschaft mit der aus Polen operierenden Eneris Gruppe bekanntgab, werden die Vereinbarungen wieder ausgesetzt. Der Vertrag sah unter anderem die industrielle Zusammenarbeit und einen Darlehensvertrags für eine Finanzierung von bis zu 42 Millionen Franken für Leclanché vor.

Laut der Mitteilung hat Leclanché bereits eine erste Tranche von 5 Millionen Euro bezogen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht klar, ob Leclanché unter diesem oder einem anderen Darlehensvertrag mit der Eneris Gruppe zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt würden und ob die erste Tranche zurückerstattet werde, so die Mitteilung.

Als Grund für die Neubewertung des Vertrags gab Leclanché Verzögerungen von bestimmen Projekten bedingt durch die Coronapandemie an. "Das Darlehensinstrument, das zu einem bestimmten Zeitpunkt des Lockdown gewählt wurde, hat sich als nicht angemessen erwiesen", wurde Eneris-Präsident Artur Dela in der Mitteilung zitiert. Er glaube jedoch an die Zusammenarbeit mit Leclanché, und Eneris arbeite weiter an den direkten Investitionen in den Bereichen Industrie, Technologie sowie Forschung und Entwicklung.

Aktionäre gewähren Überbrückungskredit

Angesichts des Bedarfs an Betriebskapital hat sich laut dem Communiqué der Hauptaktionär von Leclanché, FEFAM, verpflichtet, eine Finanzierung in der Höhe von 34 Millionen Franken bereitzustellen.

Zudem wandelt Leclanché, wie an der Jahresversammlung beschlossen, Schulden von insgesamt 61 Millionen Franken in Eigenkapital um. Dafür wird der Verwaltungsrat gemäss der Mitteilung parallel auch eine Kapitalerhöhung aus dem genehmigten Aktienkapital zu einem Umwandlungspreis von 0,5348 Franken pro Aktie und unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre beschliessen.

Dadurch wird das Aktienkapital der Gesellschaft um einen Gesamtbetrag von 61,64 Millionen Franken erhöht. Diese Umwandlung wird den Schuldenstand des Unternehmens gemäss dem Communiqué auf etwa 15 Millionen reduzieren.

(AWP)

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Gewaltiges Wachstum erwartet

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