Life Watch (ehemals Card Guard)

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10.06.2009 20:03
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Life Watch (ehemals Card Guard)

26-02-2009 08:12 Card Guard/2008: Wieder mit Gewinn - weiteres Wachstum angestrebt

Schaffhausen (AWP) - Die Card Guard AG ist mit dem Geschäftsjahr 2008 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und will im laufenden Rechnungsjahr weiter wachsen. Die Ergebnisfortschritte seien vor allem dank der höheren Akzeptanz von drahtlosen Gesundheitsdiensten im US-Markt erzielt worden, teilt das Medizinaltechnik-Unternehmen am Donnerstag mit. Deshalb soll künftig vor allem der drahtlose LifeStar-ACT-Service gefördert werden. Dabei soll die Marke LifeWatch als klarer Marktführer positioniert werden.

Als Folge der Konzentration auf die LifeStar-Dienstleistungen sei der Verkauf von Systemen nicht mehr von strategischer Bedeutung, heisst es weiter. Im Zuge der veränderten Ausrichtung werde der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Umbenennung der Card Guard AG in neu LifeWatch AG vorschlagen.

Im Geschäftsjahr 2008 konnte der konsolidierte Umsatz um 53% auf 84,33 (VJ 54,84) Mio USD gesteigert werden. Vom Umsatz entfielen 81,76 (52,99) Mio USD auf die USA. Daran hatten die drahtlosen ACT-Überwachstunsdienstleistungen eine Anteil von 35,81 (3,64) Mio USD.

Der Bruttogewinn wird mit 45,38 (24,89) Mio USD ausgewiesen, was einer Marge von 53,8 (45,4)% entspricht. Das Betriebsergebnis erreichte 15,3 (-4,25) Mio USD auf Stufe EBITDA bzw. 10,97 (-11,71) Mio USD auf Stufe EBIT, wie die israelische Medizinaltechnikerin am Donnerstag mitteilte. Damit betrug die EBITDA-Marge 18,1% und die EBIT-Marge 13,0%.

Unter dem Strich blieb in der Berichtsperiode ein Reinergebnis von 4,72 (-10,82) Mio USD. Der Gewinn pro Aktie belaufe sich damit voll verwässert 0,38 (-0,94) USD, heisst es weiter.

Die Verkaufs- und Marketingaufwendungen stiegen im Berichtsjahr auf 16,12 (12,38) Mio USD. In die Forschung und Entwicklung wurden netto 4,88 (4,37) Mio USD investiert.

Die flüssigen Mittel, Wertschriften und strukturierten Produkte werden per Ende 2008 mit 24,04 (15,64) Mio USD ausgewiesen. Dabei hätten die flüssigen Mittel und Wertschriften ein Volumen von 22,0 Mio USD.

Im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte Card Guard einen Gesamtumsatz von 24,84 (14,78) Mio USD. Der Bruttogewinn belief sich auf 13,53 (7,22) Mio USD, der Betriebsgewinn auf 4,02 (-0,82) Mio USD und der Quartalsgewinn auf 4,21 (-1,03) Mio USD. Im Berichtsquartal hätten sich vor allem die Umsätze der ACT-Dienstleistungen sowie eine "rigorose Kostenkontrolle" positiv auf die Rechnung ausgewirkt, so die Mitteilung weiter.

Im Schlussquartal habe das Unternehmen 10 neue Verträge für LifeWatch-Dienstleistungen abschliessen können. Insgesamt seien derzeit 445 Verträge in Kraft und betrage die Zahl der dadurch abgedeckten Versicherten 278 Mio Menschen. Weiter sei das Verkaufsteam im Hinblick auf die Expansion um 70% aufgestockt worden. Auch konnte in den USA ein nationaler Rückerstattungscode für die drahtlosen ACT-Dienste in Kraft gesetzt werden. Dadurch vereinfache sich der Rückerstattungsprozess der Überwachungskosten.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Card Guard die letztmals Mitte Januar 2009 angekündigte Umsatzzunahme um über 50% erfüllt. Auch die Zielsetzung einer zweistelligen EBITDA- und EBIT-Marge sowie eines positiven betrieblichen Cash-Flow und gestärkten Liquidität ist erreicht worden.

Für 2009 gibt sich das Management optimistisch. Die drahtlosen LifeStar-ACT-Dienstleistungen würden in den kommenden Jahren den Umsatz des Unternehmens weiter antreiben, so die Mitteilung. Das Management sei deshalb zuversichtlich, "auch im Geschäftsjahr 2009 ein Umsatzwachstum von mindestens 50% zu erzielen und eine starke Profitabilität zu erreichen". Zudem soll sich die Steuerbelastung reduzieren, nachdem diese 2008 noch mit 5,84 Mio USD ausgewiesen worden war. Im Vorjahr wurde eine Gutschrift von 0,90 Mio USD verbucht.

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"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"
14.09.2016 08:25
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Lifewatch ernennt Christoph Heinzen zum Chief Operations & Technology Officer
14.09.2016 08:03

Zürich (awp) - In der Geschäftsleitung des Telemedizinunternehmens Lifewatch kommt es zu einer Veränderung: Der Verwaltungsrat habe auf Antrag von CEO Stephan Rietiker Christoph Heinzen zum Chief Operations & Technology Officer ernannt, teilte Lifewatch am Mittwoch mit.

Heinzen stiess im Jahre 2015 zu Lifewatch, wo er zunächst mit der Leitung des Project Management Office betraut wurde. Nach kurzer Zeit sei er zum Executive Vice President Operations und Technology avanciert, heisst es in der Mitteilung weiter.

sig/ys

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

25.08.2016 09:06
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Anfangs Jahr hat sich Aevis Victoria mit 40% an Medgate beteiligt. Evtl. ist eine solche Beteiligung auch bei Lifewatch vorstellbar? Ich habe keine Ahnung...

25.08.2016 08:22
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LifeWatch: Aevis Victoria erhöht Beteiligung auf 10,6%

von 4.7 auf 10.6 was haben die vor`?

18.08.2016 13:33
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heute ist bestimmt eine gute Einstiegschance, was natürlich nicht heisst, dass es die Einzige bleiben wird.  Hab mir mal eine 1. Tranche gepostet.

Die Businessidee macht meiner Meinung nach grossen Sinn. Das die Prognose für 2016 nach unten korrigiert wurde ist natürlich unschön, jedoch sind die gröbsten Schnitzer der Vergangenheit ad Acta gelegt worden, der Martkeintritt Türkei steht bevor, Wachstum ok mit Luft nach oben (Überraschungspotential?), EBITDA-Marge TOP!.

Die Marschrichtung passt, sodass ab 2017 ordentlich Mehrwert für die Aktionäre generiert werden kann. Das wird sich mittelfristig auch wieder in steigenden Kursen zeigen!

18.08.2016 11:21
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Interessante Aktie, da hohe Kursschwankungen........

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

18.08.2016 10:33
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Den selbst gesteckten, hohen Ansprüchen nicht gerecht geworden. Irgend wann einmal kann das Management nicht immer die Schuld auf das alte abwälzen. Der 15%-Abschlag heute ist die verdiente Quittung für die geleistete Arbeit. Sie sollten ihre Kosten besser unter Kontrolle bringen.

Zum Glück bin ich schon vor Ende 2015 ausgestiegen. Jetzt allerdings liebäugle ich mit einem Zock!

06.07.2016 08:19
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LifeWatch muss Strategie anpassen

Der Telemedizin-Anbieter LifeWatch hat im ersten Quartal 2016 den Umsatz zwar gesteigert, auf Stufe EBIT resultierte aber ein Verlust. Weiter wird die Strategie angepasst und die Guidance nach unten revidiert.

LifeWatch hat im ersten Quartal 2016 den Umsatz um 12% auf 28,4 Mio USD gesteigert. Aufgrund von Rechts- und Sonderkosten resultierte auf Stufe EBIT aber ein Verlust von 13,2 Mio USD nach einem Gewinn von 2,1 Mio USD in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Unter dem Strich verbleibt ein Nettoverlust von 10,1 Mio USD nach einem Gewinn von 0,9 Mio USD im Vorjahr. Weiter gab das Unternehmen eine Anpassung der Strategie, der Guidance sowie Details zur geplanten Kapitalerhöhung bekannt.

Den Umsatzanstieg führt LifeWatch auf eine überdurchschnittliche Wachstumsrate mit Herzüberwachungsdienstleistungen in den USA zurück. Der operative Verlust sei primär einer Einigung in der Qui Tam-Klage über 13,0 Mio USD zuzuschreiben, so die Meldung. Dabei gelte es zu beachten, dass die Reduktion der Anspruchsberechtigung im Fall Highmark von 8 Mio CHF erst im zweiten Quartal verbucht werde.

Die Guidance für das laufende Jahr wird aufgrund der Rechts- Sonderkosten nach unten angepasst. Das Unternehmen erwartet zwar immer noch ein zweistelliges Umsatzwachstum, geht aber von einer signifikant tieferen EBITDA-Marge im mittleren einstelligen Bereich sowie von einem negativen Betriebs- und Nettoergebnis aus.

Update zur Strategie

Künftig wird sich LifeWatch verstärkt auf das Anbieten von Herzüberwachungsdienstleistungen fokussieren und in diesem Bereich Akquisitionen anstreben, heisst es weiter. Eingestellt werde dagegen die Entwicklung des Sensors "Vital Signs Patch" (VSP). Für die Technologie soll ein Käufer gesucht werden.

Zudem verzögert sich der geplante Markteintritt in die Türkei, deshalb werden dort 2016 entgegen des ursprünglichen Plans nur "minimale Umsätze" anfallen. Ausserdem würden zusätzliche finanzielle Mittel benötigt, was derzeit Gegenstand von Gesprächen mit dem Joint Venture Partner sei.

Details zur Kapitalerhöhung

Ferner gibt Lifewatch die Bedingungen der im April von den Aktionären abgesegneten Kapitalerhöhung um knapp 5 Millionen Aktien bekannt. Die neuen Anteile werden zu 9 CHF das Stück zur Zeichnung aufgelegt, entsprechend einem Discount von 25% zum letzten Schlusskurs. Die Kapitalerhöhung kommt damit auf einen Umfang von 44,9 Mio CHF.

Für jede bestehende Namenaktie erhalten Lifewatch-Aktionäre 10 Bezugsrechte; für 27 Rechte kann eine neue Aktie gezeichnet werden. Die Bezugsrechte können zwischen dem 11. Juli und dem 20. Juli 2016 (12 Uhr) ausgeübt werden; sie sind weder handelbar noch übertragbar.

Wie bereits angekündigt, hat die Gesundheits- und Hotelgruppe Aevis Victoria SA eine Garantie für die nicht gezeichneten Anteile abgegeben.

Die Transaktion erlaube es der Gesellschaft, die finanzielle Basis zu schaffen, um hauptsächlich den Highmark Schiedsspruch gegen LifeWatch sowie die Qui Tam Klage zu begleichen, bestehende Finanzverbindlichkeiten zurückzuzahlen, das weitere Wachstum des Herzüberwachsungsgeschäftes in den USA zu finanzieren sowie in die internationale Expansion, insbesondere in der Türkei, zu investieren.

(AWP)

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02.06.2016 08:48
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Schwacher Trost! Hat man schlecht verhandelt oder die Lage falsch eingeschätzt?

02.06.2016 08:43
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Lifewatch bringt zwei rechtliche Verfahren zum Abschluss
01.06.2016 18:55

Zug (awp) - Lifewatch hat zwei Rechtsfälle in den USA zum Abschluss gebracht. Zum einen haben die US-Tochter Lifewatch Services und die Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield eine Einigung in einem Rechtsstreit um Verrechnungspraktiken erzielt. Zum anderen wurde ein Wistleblower-Fall abgeschlossen. Die Einigungszahlungen seien leicht höher als die hierfür gebildeten Reserven, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

Im ersten Fall habe Highmark eingewilligt, die Anspruchsberechtigung von rund 22,0 Mio USD (18,7 Mio plus Zinsen) auf 13,0 Mio zu reduzieren. Im Gegenzug habe Lifewatch zugestimmt, Highmark vom Antitrust-Fall, welchen Lifewatch geltend gemacht habe, zu entlassen. Der zweite Fall, bei dem es um Behauptungen eines Wistleblowers in Zusammenhang mit Zahlungsprozessen geht, sei derweil gegen Zahlung von 12,75 Mio USD eingestellt worden, heisst es weiter.

"Die heute bekanntgegebenen Einigungen, obwohl schmerzhaft für die Gesellschaft, werden es Lifewatch ermöglichen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und auf das Wachstum des Geschäftes und die Bereitstellung von erstklassigen diagnostischen Dienstleistungen zuhanden unserer Patienten zu fokussieren", wird CEO Stephan Rietiker in den Communiqué zitiert. "Zusammengenommen betragen die Einigungszahlungen nur leicht mehr als die Reserven, welche im Geschäftsabschluss 2015 zurückgestellt wurden."

yr/uh

(AWP)

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15.04.2016 23:17
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VR-Boni wurden an der GV abgelehnt, recht so, Selbstbedienung zu Lasten der Aktionäre muss aufhören, zudem kommt noch ne KE...

Gruss Hans

15.04.2016 09:10
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Lifewatch: Aevis gibt Kapitalgarantie

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von der Gesundheits- und Hotelgruppe Aevis Victoria eine Garantie für die angekündigte Kapitalerhöhung erhalten.

Aevis Victoria habe als "Backstop"-Investor die Garantie zum Kauf derjenigen Aktien abgegeben, die im Rahmen der der Generalversammlung vom 15. April 2016 beantragten ordentlichen Kapitalerhöhung nicht bezogen worden seien, teilt Lifewatch am Donnerstag mit. Die beantragte ordentliche Kapitalerhöhung wird unter Wahrung des Bezugsrechtes für alle Aktionäre erfolgen.

In diesem Zusammenhang kommt es für die für Freitag angesagte Generalversammlung auch zu Änderungen unter dem Traktandum Wahlen. Die bereits vorgeschlagenen Kandidaten Didier Hoch und John Doulis haben ihre Kandidatur zurückgezogen.

Der Verwaltungsrat schlägt neu Antoine Kohler, Antoine Hubert, beides Verwaltungsräte von Aevis Victoria, sowie Robert Bider als Verwaltungsratskandidaten vor, dies zusätzlich zu den bisher vorgeschlagenen Patrick Schildknecht, Thomas Rühle und Raymond W. Cohen. Bider soll zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt werden.

(AWP)

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28.03.2016 16:10
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Der Geva hats schon vor 2Jahren gewusst und daher verkauft. War auch längere Zeit Aktionär. Ich werde mich nun an der Kapitalerhöhung orientieren, vielleicht sind da solvente Neuaktionäre.

mats hat am 24.03.2016 - 23:50 folgendes geschrieben:

Ach ja du Schaumeier, warum haben den die Leute nicht verkauft, obschon das Meiste schon letzte Woche oder im Januar bekannt war?

24.03.2016 23:50
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Ach ja du Schaumeier, warum haben den die Leute nicht verkauft, obschon das Meiste schon letzte Woche oder im Januar bekannt war?

24.03.2016 20:53
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Da bedarf es keinen grossen Börsenkenntnisse, um zu erahnen, dass mit diesen News der Kurs noch weiter fallen wird.

24.03.2016 12:48
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Ausser Frage steht, dass Eingeweihte sehr wohl vor der Kommunikation der schlechten News handeln konnten und auch haben, was unschwer am Handelsvolumen erkennbar ist. Menschliche Schweinerei!

Dass die Firma gerade im Begriff war (ist?), den Turnaround zu schaffen, ist um so bedauerlicher. Das Geschäftsmodell bleibt attraktiv und zukunftsweisend, doch ein neues Management allein ist noch kein Garant für eine schnelle Genesung.

Und leider ist die Aussicht auf bis zu 5 Mio. (!) neue Aktien nicht berauschend.

Auch der Chart ist wenig erfreulich, auch wenn er bei Firmen im Turnaround nicht der einzige Indikator sein sollte.

Wann und ob ich eine zweite Tranche kaufe, entscheide ich, wenn mehr Klarheit bezüglich KE besteht.

24.03.2016 10:20
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Nette (Wieder-)Einstiegskurse, konnte nicht widerstehen. Die Busse ist ein Einmaleffekt, deren definitive Höhe wohl Einiges tiefer ausfallen wird.

23.03.2016 08:21
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Lifewatch passt wegen Busse Zahlen 2015 an

Lifewatch korrigiert die Geschäftszahlen für 2015. Dies erfolgt im Zusammenhang mit dem Schiedsgerichts-Entscheid im Streit mit der US-Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield, welcher letzte Woche bekannt wurde.

Lifewatch wurde dabei zu einer Schadenersatzzahlung von 18,7 Mio USD plus Zinsen haftbar gemacht. Laut Rechnungslegungsstandard müsse der Urteilsspruch im Jahresabschluss 2015 mit eingeschlossen sein, heisst es zur Begründung.

Inklusive des "Highmark-Effekts" ist Lifewatch im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust beläuft sich gemäss Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge auf 11,95 Mio USD. Im März wurde noch ein Gewinn von 1,62 Mio ausgewiesen nach einem Verlust von 2,73 Mio in 2014.

Lifewatch beabsichtige, gegen den Entscheid des Schiedsgerichts konsequent vorzugehen, was auch die Berufung miteinschliesse, heisst es weiter. Zudem hebt das Unternehmen hervor, dass das Kerngeschäft gesund sei und dieser einmalige Schiedsspruch das operative Geschäft nicht tangiere. Dennoch werde er einen "deutlich" negativen Einfluss auf die Liquidität haben.

Die Guidance für 2016 wird bestätigt. Die Unternehmensleitung erwartet, dass der Umsatz über dem Marktwachstum zulegen wird und dass die adjustierten EBIT-, EBITDA- und Nettoergebnis-Zahlen gegenüber den ursprünglich rapportierten Ergebnissen für 2015 deutlich verbessert werden.

Der vollständige Geschäftsbericht 2015 wird ab 24. März veröffentlicht.

(AWP)

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21.03.2016 08:53
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Lifewatch zu Schadenersatz verbrummt

Lifewatch soll der US-Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield im Rahmen eines kürzlich erfolgten Schiedsspruches eine Schadenersatzsumme von 18,7 Millionen Dollar plus Zinsen zahlen.

Das US-Schiedsgericht habe Lifewatch für diese Summe haftbar gemacht, teilte der Anbieter von Herzüberwachungs-Dienstleisungen am Montag mit. Die Zinszahlungen werden dabei auf 6% pro Jahr ab Januar 2013 veranschlagt.

Das an der SIX kotierte Unternehmen will das aber so nicht akzeptieren. "Lifewatch ist der Meinung, dass der Schiedsrichter bei der Entscheidungsfindung wesentliche Tatsachen ignoriert hat und dass Lifewatch ungerecht behandelt wurde", heisst es weiter. Man werde daher Schritte einleiten, um alle nach dem Schiedsgerichtentscheid offenstehenden Optionen "rigoros" zu verfolgen. "Diese umfassen u.a. den Versuch, das Schiedsurteil aufzuheben und Ersatzansprüche durch einen verbundenen Antitrust-Fall geltend zu machen", kündigt das Unternehmen an.

So habe Lifewatch gegenwärtig gegen Highmark, verschiedene andere Blue Cross Blue Shield Einheiten und die Blue Cross Blue Shield National Association einen Antitrust-Fall offen, um Schadenersatz für ihre gemeinschaftliche Weigerung, ACT Überwachungsdienstleistungen zu entschädigen, geltend zu machen. Die Schadenersatzansprüche im Antitrust-Fall übersteigen den Angaben zufolge die Highmark in diesem Rechtsstreit zugesprochen Schadenersatzansprüche.

Lifewatch will laut Mitteilung die möglichen Auswirkungen dieses abschlägigen Schiedsgerichtentscheids weiter evaluieren und falls erforderlich, weitere Informationen bekannt geben, heisst es in der heutigen Mitteilung.

Der Entscheid gegen Lifewatch wurde vergangenen Mittwoch von einem Schiedsrichter des International Centre for Dispute Resolution gefällt. Er steht im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit der privaten Krankenkasse Highmark über Abrechnungs- und Zahlungspraktiken.

(AWP)

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17.03.2016 08:59
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Lifewatch erzielt 2015 wieder Gewinn - Verbesserung des Gewinns 2016 erwartet
17.03.2016 08:41

(Ergänzt um weitere Informationen)

Neuhausen am Rheinfall (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat im Geschäftsjahr 2015 den Turnaround geschafft und ist wieder in die Gewinnzone zückgekehrt. Für das laufende Jahr erwarte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum über dem Marktdurchschnitt und eine Verbesserung des Nettogewinns, teilte Lifewatch am Donnerstag mit.

Der Umsatz erhöhte sich 2015 um 8,3% auf 106,6 Mio USD. Die Steigerung lag damit leicht über dem Wert von +8,2%, den das Unternehmen Ende Januar vorangekündigt hatte. Das Kerngeschäft Überwachungsdienstleistungen trug 105,6 Mio zum Umsatz bei, 9,8% mehr als im Vorjahr. Diese Umsatzerlöse stellten die zweithöchsten in der Geschichte des Unternehmens dar, heisst es in der Mitteilung weiter.

KOSTEN GESENKT

LifeWatch habe 2015 zum ersten Mal für ein gesamtes Geschäftsjahr von der 2014 vorgenommenen Restrukturierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Israel sowie der Neuausrichtung des Vertriebs in den USA profitiert, heisst es weiter. Als Folge seien die Verkaufs- und Marketingausgaben trotz höherer Verkaufsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 17% gesunken. Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nahmen um mehr als 26% ab, die Hälfte davon entfällt allerdings auf die Kapitalisierung von Software-Entwicklungskosten.

In Umsatzprozenten reduzierten sich die Vertriebs- und Marketingkosten auf 17,6% von von 23,0% und die F&E-Ausgaben auf 3,9% von 5,6%.

Die positiven Auswirkungen von tieferen Vertriebs- und Marketingkosten sowie tieferen F&E-Aufwendungen führten zu verbesserten EBIT- und EBITDA-Zahlen. Der EBIT betrug im abgelaufenen Jahr 6,3 Mio (VJ 0,3 Mio) und der EBITDA 14,4 Mio (knapp 6,0 Mio). Dies entspricht EBIT- und EBITDA-Margen von 5,9% (0,3%), respektive 13,5% (6,6%). Im Januar hatte Lifewatch eine EBITDA-Marge von 12% in Aussicht gestellt.

Einen negativen Einfluss auf den EBITDA und den EBIT hatte die Abschreibung des verbliebenen Bestandes an Lifewatch V-Telefonen, was das Unternehmen 1,2 Mio kostete. Adjustiert um diesen Einfluss hätten die EBIT- und EBITDA-Margen bei 7,1% respektive bei 14,6% gelegen. Letzter lag damit leicht über dem im Januar vorangekündigten Wert von 14%.

HÖHERER CASHFLOW

Unter dem Strich resultierte ein Nettogewinn 1,6 Mio nach einem Verlust von 2,7 Mio im Vorjahr. Aufgrund von höheren Steuern von 3,4 Mio (VJ 2,54 Mio) sei der Nettogewinn tiefer als erwartet ausgefallen, schreibt Lifewatch. Der Cashflow belief sich auf 9,2 Mio nach 4,1 Mio im vorjahr

Lifewatch erwartet für 2016, dass das Umsatzwachstum über dem Marktdurchschnitt liegen wird und dass die dem operativen Geschäft zu Grunde liegenden EBIT-, EBITDA- und Nettogewinn-Zahlen im Vergleich zu 2015 eine Verbesserung erfahren.

Ende Januar 2016 hatte Lifewatch für 2016 und darüber hinaus ein zweistelliges Umsatzwachstum und sich verbessernde EBIT- und EBITDA-Margen in Aussicht gestellt.

sig/tp

(AWP)

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09.02.2016 08:19
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Lifewatch erhält FDA-Zulassung für Vital Signs Monitoring Service
09.02.2016 08:04

Zürich (awp) - Das Medizinaltechnik-Unternehmen Lifewatch hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food & Drug Administration) die Marktzulassung für sein Produkt zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalparameter erhalten. Dabei handelt es sich um ein kabelloses, Patch-basiertes System, das die Überwachung schneller, einfacher und bequemer machen soll, wie das Unternehmen am Dienstag schreibt.

Sowohl für die Patienten als auch für das medizinische Fachpersonal biete das System Vorteile, mache die Früherkennung von Veränderungen der Vitalparameter einfacher und ermögliche schnellere Interventionen, heisst es weiter. Es soll bei Erwachsenen im klinischen Umfeld für kontinuierliches, nicht-invasives Monitoring von EKG, Herz- und Atemfrequenz, Oberflächentemperatur, arterieller Sauerstoffsättigung und Körperposition eingesetzt werden.

"Diese Genehmigung stellt einen weiteren signifikanten technologischen Durchbruch für LifeWatch dar und stärkt damit unsere Position als innovativer Federführer im Bereich des digitalen Gesundheitswesens", wird Lifewatch-CEO Stephan Rietiker in der Mitteilung zitiert. Er sieht ein grosses Marktpotential und Kostenvorteile für den einfach zu handhabenden Vital Signs Patch, sowohl im klinischen als auch im ambulanten Bereich. Es werde jedoch sowohl Zeit als auch zusätzliche Ressourcen brauchen, um eine erfolgreiche Marktlancierung sicherzustellen.

yr/dm

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18.01.2016 08:24
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Lifewatch will Schlafanalyse einstellen

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch will seine derzeitigen Schlafanalyse-Dienstleistungen suspendieren. Zudem hat der Konzern die US-Zulassung für ein neues neues Herzdiagnose-Pflaster erhalten.

Das Unternehmen prüfe innovative neue Möglichkeiten, wie diese Dienstleistungen für ihre Kunden und Patienten effizienter erbracht werden können, heisst es in einer Mitteilung am Sonntagabend.

Man glaube weiter an den Nutzen der Schlafanalyse für Patienten mit Herzerkrankungen und erwartet, künftig in dieses Geschäftsfeld zurückkehren zu können, heisst es weiter. Lifewatch habe Schritte eingeleitet die sicherstellen, dass die Kunden weiterhin einen Anbieter für Schlafanalysetests haben, und werde die Kunden entsprechend informieren.

LifeWatch hat von der US-Gesundheitsbehörde (FDA) die 510k Clearance für das Mobile Cardiac Telemetry (MCT) Patch, einen 1-Kanal EKG-System erhalten. Diese neueste Zulassung, zusammen mit dem kürzlich erhaltenen CE-Zeichen, ermögliche es LifeWatch, Patienten in vielen Teilen der Welt einen neuen Diagnoseüberwachungspatch als Alternative anzubieten, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

Das LifeWatch MCT 1-Kanal Pflaster ist gemäss Mitteilung die neueste Erweiterung des diagnostischen Herzüberwachungsangebots von LifeWatch. Das Pflaster sei in der Lage, jeden Herzschlag auf krankhafte Ereignisse zu überwachen sowie die wesentlichen Befunde zur umgehenden Bearbeitung in nahezu Echtzeit an ein klinisches Dienstleistungszentrum zu übermitteln, heisst es weiter.

(AWP)

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11.01.2016 08:28
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LifeWatch unterzeichnet Vereinbarung

Der Telemedizinanbieter LifeWatch hat mit der kalifornischen AliveCor eine Vereinbarung abgeschlossen.

Dabei geht es um die Verwendung der AliveCor Mobile ECG-Technologie im Geschäft mit ferngesteuerten Herzüberwachungsdienstleistungen, wie LifeWatch am Montag mitteilt. Die beiden Unternehmen arbeiten demnach daran, die mobilen EKGs von AliveCor in das Herzüberwachungs-Produktangebot von LifeWatch zu integrieren.

Das mobile EKG von AliveCor soll die Herzüberwachungsdienstleistungen von LifeWatch erweitern und gleichzeitig die Tür zur Herzüberwachung nach einem Ereignis durch das Smartphone des Patienten öffnen. Es verhelfe dem Patienten zu grösserer Kontrolle, während gleichzeitig die Ärzte von einer breiteren Palette an diagnostischen Auswahlmöglichkeiten profitierten. "Das Technologieangebot von AliveCor komplementiert dasjenige von LifeWatch und unterstreicht unser Bekenntnis zum Einsatz innovativster Technologien", lässt sich in der Mitteilung LifeWatch-CEO Stephan Rietiker zitieren.

Das von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassene AliveCor Mobile ECG ist gemäss den Angaben der auf dem Markt klinisch am meisten validierte mobile EKG-Monitor. Das mobile EKG zeichnet exakte EKGs und Herzfrequenzen überall und zu jeder Zeit auf. Dazu legt der Kunde die Finger auf das Gerät oder platziert das Gerät an die Brust, um ein EKG in nur 30 Sekunden aufzuzeichnen.

(AWP)

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07.01.2016 08:26
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LifeWatch erhält CE-Zulassung für neuen Herz-Diagnoseüberwachungspatch
07.01.2016 08:20

Neuhausen (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von den europäischen Behörden für den Mobile Cardiac Telemetry Patch, einem 1-Kanal EKG-System, das sogenannte CE-Konformitätszeichen erhalten. Dieses Produkt sei die neueste Erweiterung des diagnostischen Herzüberwachungsangebots, teilt Lifewatch am Donnerstag mit. Es unterstreiche das Engagement, ein globaler Anbieter von ferngesteuerten diagnostischen Überwachungsprodukten und -dienstleistungen zu werden.

Der neue Diagnoseüberwachungspatch sei eine Alternative, welche die Überwachung jeden Herzschlags auf krankhafte Ereignisse ermögliche sowie die Übertragung der wesentlichen Befunde zur umgehenden Bearbeitung in nahezu Echtzeit an ein klinisches Dienstleistungszentrum.

Die Patchtechnologie ist laut Lifewatch eine einfach zu handhabende, diskrete und leichtgewichtige Alternative zu herkömmlichen Aufnahme- und Übertragungsgeräten und für den Patienten bedeutend angenehmer. Überdies erhöhe sie die Diagnoseleistung.

"Diese Genehmigung bedeutet einen wichtigen technologischen Meilenstein ... und untermauert unsere Position als ein Innovationsführer im Bereich "Digital Health". Weiter erlaubt sie uns, unsere Herzüberwachungsdienstleistungen in der Türkei mit einem innovativen Patch zu beginnen", wird in der Mitteilung CEO Stephan Rietiker zitiert.

cf/cp

(AWP)

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05.01.2016 15:08
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SK Holding und wohl und LB Swiss blocken wohl wieder für einen Ausbruch, evtl demnächst News im Anmarsch?

05.01.2016 12:29
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He, was geht ab?

Zurück am 52 Wochen high...

17.11.2015 12:05
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Es könnte nächstens einen Ausbruch nach Norden geben...Die Anzeichen mehren sich, Charttechnik, Orderbook, off ex.

Ein Übersteigen der 17.30 er Marke wäre die Bestätigung:-)

 

 

 

10.11.2015 08:58
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Lifewatch übernimmt Flexlife Health

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch übernimmt die Flexlife Health, ein Unternehmen das Fernüberwachungsdienstleistungen im Bereich der Gerinnungsmessung anbietet.

Gegründet wurde Flexlife im Jahr 2012 durch die Cleveland Clinic Foundation und ZIN Technologies, einem NASA Partner für Gesundheit im Weltraum. Ziel sei es gewesen, um Überwachungslösungen für INR (Blutgerinnungszeit) zu Hause zu ermöglichen, teilt Lifewatch am Dienstag mit. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht und zu den weiteren Vereinbarungen sei Stillschweigen vereinbart worden.

Gegründet wurde Flexlife im Jahr 2012 durch die Cleveland Clinic Foundation und ZIN Technologies, einem NASA Partner für Gesundheit im Weltraum. Ziel sei es gewesen, um Überwachungslösungen für INR (Blutgerinnungszeit) zu Hause zu ermöglichen. Flexlife bietet INR Überwachungsdienstleistungen über eine eigene Web-basierte "Digital Health"-Plattform an, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie ist den Angaben nach den anderen derzeit auf dem Markt erhältlichen Dienstleistungen überlegen.

Der Telemedizinanbieter Lifewatch werde das Geschäft von Flexlife in die bestehenden Tätigkeiten integrieren. Damit sollen Synergieeffekte, etwa bei Vergütung und Distribution, zum Tragen kommen. Lifewatch erwarte, dass das Geschäft in den nächsten Jahren profitabel wachsen kann und gehe davon aus, die Aktivitäten bereits im Dezember diesen Jahres starten zu können. Die volle Lancierung in den USA dürfte dann Anfang 2016 stattfinden.

(AWP)

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14.09.2015 08:30
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Lifewatch erhält Zulassung für ACT-Software durch FDA

14.09.2015 08:00

Zürich (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung erhalten, seine ACT Software mit dem technologisch fortschrittlichen Android Betriebssystem zu gebrauchen. Das Fernüberwachungsangebot ACT (Ambulatory Cardiac Telemetry) umfasse derzeit das Hauptangebot von Lifewatchs Überwachungsdienstleistungen und laufe auf einem anderen Betriebssystem, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Mit der Genehmigung durch die US-Behörde werde die Zahl von Betriebssystemen und Geräten erweitert, auf denen die ACT Software laufen könne.

Zunächst werde die Software für das Samsung Galaxy S4 Mini freigegeben. Man erwarte aber, dass diese bald auch mit anderen Android-Telefonen genutzt werden könne. Zudem geht der Telemedizin-Anbieter davon aus, noch in diesem Jahr die Genehmigung zu erhalten, eine Herz-Pflastertechnologie zu vertreiben, die ebenfalls das Android Betriebssystem nutze, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Genehmigung sei ein entscheidender Schritt, da sie einen weiteren Baustein für die künftige Einführung von Lifewatchs universeller Schnittstelle (Universal Gateway) darstelle.

hr/rw

(AWP)

 

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27.08.2015 11:41
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Weshalb hat es über 17 solch riesige Verkaufsorder ? Würde ich im grossen Stil meine Positionen schliessen wollen, würde ich dies etwas diskreter anstellen...oder will da jemand auf sich aufmerksam machen ?

20.08.2015 14:52
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LIFEWATCH - EINE FIRMA MIT TOLLEN AUSSICHTEN

Wer sich das heutige Zahlenset und die Webconference angesehen hat kommt unweigerlich zum Resultat, dass diese Firma den Turnarround voll bestätigt hat und nun tolle Wachstumsperspektiven vor sich hat.

Die Kosten sind im Griff, Wachstum läuft und die neuen Produkte werden weiteren Schub bringen. Die Firma hat die Schrauben an verschiedenen Stellen angezogen, läuft einiges effizienter und dürfte dank der heute in Aussicht gestellten 8% Preiserhöhungen der US-Krankenkassen ab 2016 für Act bei gleichen Kosten zusätzlich 3.5Mio p.a. generieren. Das Umsatzwachstum von 10-15% wurde bestätigt und dürfte auch in den Folgejahren wenigstens in diesem Umfang fortfahren, dank der neuen Produkte erwarte ich hier sogar einen zusätzlichen Booster.

Der gewonnene Rechtsstreit wird zusätzlichen Cash in die Kassen spühlen, die Entwicklungskosten werden weiter sinken während die Erträge insbesondere auf Stufe EBITDA dank Skaleneffekte durch die Decke gehen dürften. Insbesondere, da man nun auch Märkte ausserhalb US bearbeitet (siehe Türkei-Agreement) und da wohl rasch Marktanteile gewinnen wird.

Ich habe hier anfangs Frühling irgendwo 20.- bis im Sommer gesehen, das hat Life nicht geschafft. Ich bin aber zuversichtlich, dass dies bis Herbst gelingen wird. Wohin die Reise geht?

Ich bleibe bei meiner optimistischen Einschätzung, dass diese Firma uns noch überraschen wird, ich sehe die Aktie späten 2016 irgendwo über 30 resp. einer Bewertung von 400-500Mio.

Hier noch die Details der Präsentation:

http://lifewatch200815-live.audio-webcast.com/presentations/lifewatch200...

20.08.2015 09:46
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zscsupporter hat am 19.08.2015 - 21:30 folgendes geschrieben:

Morgen kommen die def. Zahlen. Diese Woche bis jetzt aussergewöhnlich hohe Volumen... 

LifeWatch: Der Telemedizinanbieter LifeWatch (LIFE 16.8 -0.59%) hofft wieder auf Wachstum. Der Semesterumsatz stieg 9% auf 52,5 Mio. $ und die Profitabilität wurde nach jahrelanger Restrukturierungen verbessert. Das Ebitda erreichte 7,2 Mio. nach einem Minus von 1,5 Mio. $ in der Vorjahresperiode und LifeWatch erzielte einen Gewinn von 1,94 Mio. $ nach einem Verlust von zuvor 4,72 Mio. (Lesen Sie hier mehr.)

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

19.08.2015 21:30
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Morgen kommen die def. Zahlen. Diese Woche bis jetzt aussergewöhnlich hohe Volumen... 

03.08.2015 17:41
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Die Konsolidierungsphase scheint sich dem Ende zu nähern:-)

29.07.2015 08:15
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Lifewatch zeigt sich zuversichtlich - Erwartet positives Nettoergebnis in H1

29.07.2015 07:50

Zürich (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch zeigt sich optimistisch: Für das erste Halbjahr 2015 erwartet das Unternehmen laut einer Mitteilung vom Mittwoch ein positives Nettoergebnis. Grund hierfür seien gesteigerte Verkäufe und Dienstleistungen sowie eine verbesserte Produktivität.

Die Tatsache, dass es nicht zu unerwarteten einmaligen Kosten gekommen ist, habe ebenfalls zu der positiven Entwicklung beigetragen. Daher habe man "erheblich bessere Ergebnisse erzielt als im ersten Halbjahr 2014", heisst es in der Mitteilung weiter. Mit dem Umsatzwachstum liege Lifewatch im Rahmen der eigenen Erwartungen. Die früher gegebene Guidance für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen.

Das detaillierte Halbjahresergebnis wird der Telemedizin-Anbieter am 20. August 2015 publizieren.

hr/rw

(AWP)

 

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13.07.2015 08:17
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Lifewatch mit Vereinbarung in Türkei
 

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat eine Vereinbarung zur Vermarktung der Herzüberwachungs-Dienstleistungen in der Türkei unterzeichnet.

Im Anschluss an umfangreiche Marktstudien sei dazu ein Joint Venture mit einer Gruppe von türkischen Unternehmen gegründet worden, teilt Lifewatch am Montag mit. Die türkischen Unternehmer würden einen verlässlichen Zugang zur notwendigen Infrastruktur und ausgebildetem Personal zur Verfügung stellen, um ein Call-Center aufzubauen und zu betreiben, während Lifewatch das Knowhow und die notwendigen Geräte zum erfolgreichen Betreiben des Geschäfts bereitstellen werde.

LifeWatch geht davon aus, nach einer erfolgreichen Markteinführung der Herzüberwachungsdienstleistungen auch einige andere Produkte einzuführen, wie etwa den Vital Signs Patch. Diese Vereinbarung sei der erste bedeutende Schritt von Lifewatch in der Internationalisierung des Geschäftes, so Lifewatch.

Das Joint Venture wird die notwendige Infrastruktur über die nächsten Monate aufbauen, mit dem Vertrieb soll Anfang 2016 begonnen werden.

(AWP)

 

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25.06.2015 08:26
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Entwickelt sich prächtig

Nachdem nun der Kurs doch relativ gut auf 17.- performt hat wünsche ich mir wie hier bereits früher geschrieben 'bis Sommer' die 20-er Marke.

Dafür brauchen wir News, Abkommen und Launches von neuen Produkten.

Hierfür ist sicherlich schon mal die heutige Meldung wertvoll, denn die Vital Signs Patches werden für die Zukunft dieses Unternehmens emiment wichtig sein. Immerhin rechnet das Unternehmen langfristig mit 100-200Mio Umsatz aus diesem Produkt! Ich gehe davon aus, dass nun nach der CE-Zulassung alsbald Abkommen/Deals geschlossen werden können. Damit ist man ein ganz gutes Stück weiter und meine erste Zielmarke von 20.- dürfte langfristig betrachtet bloss ein kleiner Zwischenschritt sein. Bringt dieses Produkt was sich das Management davon erhofft, werden wir noch in ganz andere Kursbereiche vorstossen. Sehr, sehr erfreulich.

Lifewatch sollte man wohl kaufen und einfach im Depot liegen lassen, denn die neuen Produkte versprechen Wachstum. Wachstum, welches in Relation zum bisherigen gut und gerne den Umsatz mehr als verdoppeln sollte. Auf Gewinnebene dürfte dies aber ganz viel grössere Effekte haben, womit hier der Unternehmenswert durch die Decke schiessen sollte. So wenigstens der Plan. Mit 13.5Mio Shares x 17.- ist die Bude aktuell rund 230Mio bewertet. Rein für das Bestandesgeschäft sicherlich zu hoch, wenn nun aber die neuen Produkte für Furore sorgen wohl sehr viel zu tief. Mich würd's keinerlei überraschen, wenn wir bis in einem Jahr irgendwo bei 500Mio Bewertung stünden, was dann ca. 35-40 pro Aktie bedeuten würde.

Aber klar, dafür brauchen wir weiterhin guten Newsflow, Zulassungen, Lizenz/Vertriebsdeals, etc.

Doch fest zu halten ist, dass es schon mal sehr gut aussieht, mit der heutigen Meldung ist der Grundstein für den weiteren Erfolg gelegt, da VSP einer der wesentlichsten Pfeiler der Zukunft darstellen dürfte. 

Geniessen wir es einfach, Junktrader

 

25-06-2015 08:00  LifeWatch erhält CE-Zulassung für Vital Signs Monitoring

Neuhausen (awp) - Das Medtech-Unternehmen LifeWatch hat für Vital Signs Monitoring, sein Produkt zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalparameter, das sogenannte CE-Zeichen erhalten. "Diese Zulassung erlaubt uns einen nächsten Schritt vorwärts in der technologischen Entwicklung", wird CEO Stephan Rietiker in der Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

Nun könne LifeWatch mit den Marktakzeptanztests für das Vital Signs Monitoring in Europa rasch beginnen, so LifeWatch weiter. Die Ergebnisse der europäischen Tests würden auch in die US-Lancierung sowie für den globalen Roll-out einfliessen.

LifeWatch beschreibt Vital Signs Monitoring als kabelloses, pflaster-basiertes System zur Überwachung der Vitalparameter. Es soll das Messen dieser Parameter für Patienten und das Krankenhauspersonal schneller, einfacher und bequemer machen und dank Früherkennung allfällige Intervention schneller ermöglichen. Das System wird beim Patienten im Brustbereich aufgeklebt und bei Erwachsenen für kontinuierliches, nicht-invasives Monitoring von EKG, Atemfrequenz, Oberflächentemperatur und arterieller Sauerstoffsättigung angewendet.

mk/cp

24.06.2015 08:21
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Lifewatch: Geld dank beendetem Rechtsstreit
 

Lifewatch kann einen langjährigen Rechtsstreit ad acta legen. Dem Telemedizin-Anbieter steht eine Rückzahlung in Millionenhöhe zu.

Der Oberste Gerichtshof von Israel habe ein Urteil im Berufungsverfahren im Fall von Pharma Life gegen Cardguard Survival gefällt und damit einen 15-jährigen Prozess im Rechtsstreit gegen Lifewatch beendet, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Lifewatch wurde 1986 unter dem Namen Cardguard gegründet.

Mit dem Urteil sei der grösste Teil des erstinstanzlichen Urteilsspruchs gegen die Tochter Lifewatch Technologies rückgängig gemacht worden, heisst es weiter. Dies werde zu einer Freigabe, resp. Rückzahlung von Beträgen in Millionenhöhe an Lifewatch führen. Weitere Details zum Urteil des Obersten Gerichtshofs würden in naher Zukunft veröffentlicht, verspricht Lifewatch.

(AWP)

 

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18.06.2015 08:30
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Lifewatch wegen ausgebliebener Gewinnwarnung bei Ergebnis 2013 durch SIX gebüsst

18.06.2015 08:28

Zürich (awp) - Die Sanktionskommission der SIX Swiss Exchange hat gegen die Lifewatch eine Busse von CHF 100'000 ausgesprochen. Grund ist die Verletzungen der Vorschriften betreffend der Ad hoc-Publizität, wie es einer Mitteilung der Börsenbetreiberin am Donnerstag heisst.

Die Busse bezieht sich auf die Veröffentlichung des Ergebnisses des Geschäftsjahres 2013. Der von der Lifewatch mittels Ad hoc-Mitteilung prognostizierte Reingewinn für das Geschäftsjahr 2013 sei erheblich vom tatsächlich ausgewiesenen Reingewinn abgewichen, schreibt die SIX. Die Gesellschaft sei verpflichtet gewesen, eine Gewinnwarnung zu veröffentlichen.

Gemäss den Bestimmungen zur Ad hoc-Publizität muss eine Emittentin den Markt über potentiell kursrelevante Tatsachen aus ihrem Tätigkeitsbereich in Kenntnis setzen, sobald sie von diesen in den wesentlichen Punkten Kenntnis hat.

Gleichzeitig stellte die Sanktionskommission fest, dass keine Regelverletzung bezüglich der Publikation des Geschäftsberichts 2013 und des Jahresabschlusses 2013 bestehe. Als ein weiterer Verstoss gegen die Vorschriften zur Ad hoc-Publizität wurde dagegen die zu schnelle Löschung einer Meldung von der Homepage von Lifewatch bemängelt. Hier wurde die Frist von mindestens zwei Jahren nicht eingehalten.

yr/ys

(AWP)

 

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09.06.2015 21:04
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...auch heute wieder, bei einem schwachen Gesamtmarkt,

das gleiche Verhalten zu beobachten...

02.06.2015 11:09
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Spannend...

Ich beobachte, dass immer wieder gewartet wird bis sich grössere Volumen im Ask befinden um dann in windeseile einzusammeln.

Die Projektionen von Junktrader sehe ich auch in diesem Zusammenhang als realistisch.

22.05.2015 13:46
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Management Transaktion

Firma Vorgang Von Volumen In CHF
21. MAI

LifeWatch Kauf Non-Executive 20'000 307'154***

21.05.2015 12:50
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Hoppla, es geht was! Vielleicht sehen doch noch mehrere hier, was für ein enormes Potential in dem Titel lauert;-)

21.05.2015 08:37
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aus der heutigen NZZ: eHealth

 Digitale GeschäftsmodelleSpielerische Motivation für einen gesunden LebensstilUnternehmen wie Dacadoo profitieren vom Sammeln und Auswerten von Gesundheitsdaten. Im Ausland wird eHealth schon umgesetzt, u. a. für Lebensstil-basierte Versicherungen.gvm.)

Was einst mit simplen Schrittzählern begann, ist mittlerweile ein Milliardengeschäft geworden: am Handgelenk getragene Fitness-Bänder. Mit diesen elektronischen Gadgets – die mit der Lancierung der Apple Watch weiter an Bedeutung gewinnen dürften – lassen sich nicht nur die zurückgelegten Schritte messen, sondern auch Kalorienverbrauch, Herzfrequenz und noch vieles mehr, aus dem wertvolle Daten für die Gesundheitsvorsorge gewonnen werden können. Doch sie sind nur die Speerspitze einer fortschreitenden Digitalisierung des Gesundheitswesens, die im Vergleich mit anderen Bereichen noch um Jahrzehnte im Rückstand liegt.

Anreize anders gesetzt

Quasi ein stiller Startschuss für die digitale Bonanza war 2010 die Gesundheitsreform in den USA (Obamacare), mit der plötzlich die Anbieter ein Interesse hatten, ihre Gesundheitsdienstleistungen möglichst gut und effizient zu machen. Um das zu messen, braucht es jedoch Daten in digitaler Form. Dank dem immer beliebter werdenden Fitness-Tracking gibt es im privaten Bereich plötzlich ein Fülle von Daten, auf denen neue Geschäftsmodelle aufgebaut werden. Dass sich abseits des stark reglementierten staatlichen Gesundheitssektors mit dem Thema bereits Geld verdienen lässt, zeigt die Vielzahl innovativer Unternehmen. Laut Zahlen von Rock Health flossen allein im vergangenen Jahr 4,1 Mrd. $ in sogenannte Digital Health Companies.

Die junge New Yorker Krankenversicherung Oscar Health zum Beispiel setzt in ihrem Angebot voll auf Technologie und belohnt ihre 40 000 Kunden, die sie in nur zwei Jahren gewonnen hat, mit Prämienermässigungen für ihren gesunden Lebensstil. Dass der Tatbeweis digital erfolgt, versteht sich von selbst.

Ein anderes Unternehmen, das mit digitalen Gesundheitsdienstleistungen Erfolg hat, ist Omada Health in San Francisco. Die Firma offeriert ein von Experten begleitetes Gesundheitsprogramm zur Prävention gewichtsbedingter Diabetes Typ 2. Das Startpaket enthält eine mit dem Handynetz verbundene Waage und ein von der Gesundheitsbehörde unterstütztes Lernprogramm. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und ihren Coachs erfolgt via Smartphone.

Prämierte Schweizer App

Obwohl das reglementarische Umfeld in der Schweiz nicht vergleichbar ist und das Thema E-Health noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es auch hier schon Anbieter, die damit Geschäfte machen. Die von Peter Ohnemus gegründete Firma Dacadoo hat einen Gesundheitsindex (früher Quentiq Health Score) entwickelt, der sich aus einer Vielzahl von Vitaldaten (Bewegung, Schlaf, Ernährung) zusammensetzt, in den aber auch individuell definierte Gemütszustände hineinfliessen. Die rund 100 verschiedenen Datenpunkte (u. a. Puls, Säuregehalt des Bluts, erbliche Voraussetzungen, Gewicht), die den Wert bestimmen, werden über eine ( mehrfach prämierte ) App im Smartphone erfasst. Angaben, die schon digital vorliegen, z. B. das von einer elektrischen Waage gemessene Körpergewicht oder der via Brustgurt erfasste Puls, fliessen automatisch in den Index ein. Wie gut das jeweilige subjektive Empfinden ist, muss jedoch von Hand erfasst werden. Entwickelt wurde die Serverplattform und die Verschlüsselungstechnik vom Zürcher Softwareunternehmen Ergon Informatik.

Erster Kunde der Zürcher Firma, die mittlerweile 25 Personen beschäftigt, war 2012 die private britische Gesundheitsstiftung Nuffield Health, die gleichzeitig 1 Mio. £ investierte und 49% an Dacadoo übernahm. Im Rahmen einer geplanten Kapitalerhöhung wird das Aktionariat auf eine breitere Basis gestellt, erklärt Ohnemus, der Hauptaktionär bleibt. Nuffield Health betreibt 31 Spitäler, 42 Privatkliniken und rund 200 Fitnesszentren und versichert mit eigenen Ärzten 3,2 Mio. Arbeitnehmer. Laut Ohnemus nehmen je nach Fall 20% bis 80% des Personals der 1800 Firmen, die dieser Versicherung angeschlossen sind, an der betrieblichen Gesundheitsförderung teil.

Um die Nutzer zu motivieren, einen aktiven Lebensstil zu führen, werden sie bei Dacadoo dazu angehalten, ihre Erfolge mit anderen zu teilen. Zudem kann der Einzelne in der App individuelle Ziele definieren und laufend verfolgen, ob er sie auch einhält. Dacadoos Kunden sind Unternehmen, die pro Mitarbeiter monatlich eine Gebühr von 5 Fr. zahlen. Im März wurde mit der deutschen Krankenversicherung AOK ein grösserer Vertrag abgeschlossen, und im April entschied sich der skandinavische Gesundheitskonzern Stamina, Dacadoos Lösung in sein Angebot an betrieblichen Gesundheitsförderungsprogrammen aufzunehmen. Auch in der Schweiz habe er schon einige Kunden, sagt Ohnemus, Krankenkassen befänden sich aber nicht darunter.

Erst ein Anfang

Der gebürtige Däne und frühere Chef des Schweizer Dot-Com-Flops Fantastic ist fest davon überzeugt, dass es in Zukunft auch in der Schweiz auf dem individuellen Lebensstil basierende Versicherungen geben wird. Derzeit ist das nicht erlaubt. Schon aus finanziellen Überlegungen sei dieser Trend aber nicht aufzuhalten. Einerseits seien die staatlichen Gesundheitssysteme allein wegen der demografischen Entwicklung bald pleite, andererseits könnten die Versicherungen in Zeiten von Negativzinsen nicht mehr überleben, sagt er.

 

19.05.2015 09:20
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Hallo zusammen

Finde die Story auch sehr interessant. Wie ich rausgelesen habe, sollten bald News zu Kooperationen kommen. Da muss ich Junktrader recht geben, sollten solche News kommen, befinden wir uns in Zukunft mehrere Etagen höher. 

Die Story stimmt mich auch positiv. 

18.05.2015 16:57
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Sorry für den Kursrutsch

Das war wohl ich, ich bin heute eingestiegen und das passiert in solchen Momenten immer Blush

13.05.2015 09:01
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@ Junktrader

Danke für deine Einschätzungen und das Einstellen.

Dabei beschäftigt mich aber folgende Frage: Wann wirst du deinen Nick wechseln, bzw. wann wirst du Life nicht mehr abdecken? Denn je länger desto klarer wird, dass Life kein "Junk" mehr ist. Ist nur ein Scherz, mich freut es aber dass die Anpassungen der Firma gut vorangehen.

Würde mich freuen, weiterhin so gut fundierte Posts von dir lesen zu können.

Viel Erfolg

13.05.2015 08:52
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Lifewatch wartet mit weiteren Goodnews auf, erfreulich.

Durch die heutige Meldung erwarte ich innert paar Monate auch das OK von FDA, womit die Chance auf neue Deals rund um den Globus wie vom Management angekündigt wohl noch realer werden, die Verhandlungsposition von Lifewatch nochmals besser geworden sein dürfte. Für mich ist Lifewatch bereits mitten im Transformationsprozess, warten wir noch bis einige Zeit vergeht und es irgendwann auch die breite Masse  realisiert, sobald Lifewatch dies dann in Form von Resultaten liefert. Sehr erfreulich.

 

Hier der Originalkommentar von Lifewatch selbst: 

 

LifeWatchTM Mobile Cardiac Telemetry Patch application filed with the U.S. FDA

Neuhausen am Rheinfall/Switzerland, May 13, 2015 - LifeWatch AG (SIX Swiss Exchange: LIFE), a leading developer and provider of medical solutions and remote diagnostic monitoring services in the digital health market, is pleased to announce that on May 12, 2015, it filed a 510(k) application for clearance of its internally-developed LifeWatch Mobile Cardiac Telemetry patch, a 1-lead ECG system, with the U.S. Food and Drug Administration (FDA). LifeWatch will also soon be filing for CE Mark and other international clearances to enable the Company to market and provide its services globally.

The LifeWatch Mobile Cardiac Telemetry patch will be the newest addition to LifeWatch's diagnostic monitoring offering, and continues to build on LifeWatch's commitment to becoming a truly global provider of remote diagnostic monitoring devices and services. Once cleared by the appropriate governmental agencies, LifeWatch will be able to provide patients with a new diagnostic monitoring patch alternative, capable of watching every heartbeat for adverse cardiac events and transmitting significant findings, in near real time, to a clinical service center for immediate follow-up.

The LifeWatch Mobile Cardiac Telemetry patch also represents yet another addition to the growing family of LifeWatch patch solutions, including the previously announced Vital Signs Patch (VSP) and the partnership with Vital Connect, Inc. for the integration of its patch into LifeWatch's diagnostic monitoring offering for the U.S. cardiac monitoring market. Patch technology is an easy to use, discrete and lightweight alternative to traditional recording and transmitting devices, which is more comfortable for the patient and should therefore lead to an increase in the diagnostic yield as a result of improved patient compliance.

Dr. Stephan Rietiker, CEO of LifeWatch, commented, "We see our filing for clearance of the LifeWatch Mobile Cardiac Telemetry patch as a key step in the expansion of our successful U.S. diagnostic monitoring services into the global healthcare market. This technology is the culmination of years of research by LifeWatch, and represents our commitment to the development of innovative wearable technologies."

13.05.2015 08:17
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zscsupporter hat am 13.05.2015 - 07:38 folgendes geschrieben:

Neuhausen am Rheinfall (awp) - Das Telemedizin-Unternehmen Lifewatch hat für ein EKG-System das Zulassungsgesuch bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht. Es handle sich um das intern entwickelte "Mobile Cardiac Telemetry Patch", teilte Lifewatch am Mittwoch mit. Zulassungsanträge in Europa und bei anderen internationalen Behörden seien ebenfalls geplant.

 

Mit dem Produkt kann Patienten laut Lifewatch eine neue Diagnoseüberwachung angeboten werden. Diese ermögliche die Überwachung jedes Herzschlags auf krankhafte Ereignisse sowie die Übertragung der Befunde in "nahezu Echtzeit" an ein klinisches Dienstleistungszentrum.

 

Laut Lifewatch-CEO Stephan Rietiker ist das "Mobile Cardiac Telemetry Patch" der "Höhepunkt langjähriger Forschung und Entwicklung" beim Unternehmen.

Wenn ich den letzten Abschnitt so lese müsste das doch Kursrelevant sein.

13.05.2015 07:38
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Neuhausen am Rheinfall (awp) - Das Telemedizin-Unternehmen Lifewatch hat für ein EKG-System das Zulassungsgesuch bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht. Es handle sich um das intern entwickelte "Mobile Cardiac Telemetry Patch", teilte Lifewatch am Mittwoch mit. Zulassungsanträge in Europa und bei anderen internationalen Behörden seien ebenfalls geplant.

 

Mit dem Produkt kann Patienten laut Lifewatch eine neue Diagnoseüberwachung angeboten werden. Diese ermögliche die Überwachung jedes Herzschlags auf krankhafte Ereignisse sowie die Übertragung der Befunde in "nahezu Echtzeit" an ein klinisches Dienstleistungszentrum.

 

Laut Lifewatch-CEO Stephan Rietiker ist das "Mobile Cardiac Telemetry Patch" der "Höhepunkt langjähriger Forschung und Entwicklung" beim Unternehmen.

09.05.2015 23:06
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Domtom01 hat am 09.05.2015 - 12:57 folgendes geschrieben:

Im Verlauf eines Jahres kann man klar erkennen, wie seit etwa Ende 2014 Life superperformt. Das hat natürlich etwas mit dem neuen Management zu tun, aber sicher auch mit dem Vertrauen, das nun dem Management entgegengebracht wird. 

...Ich für mich sehe bei Life aber noch mehr Potenzial

Ja, die Trendwende in diesem Titel kam tatsächlich mit dem Wechsel des Managements. Nach einem halben Jahr Arbeit hat es dieses offenbar geschafft, die Trendwende herbei zu führen, welche das alte Management seit 10 Jahren nicht hingebracht hat.

Die neue Strategie hat bereits den Turnarround zurück in die Gewinnzone gebracht und die 3-Pfeiler-Strategie dürfte uns in den kommenden zwei, drei Jahren noch massive Gewinne und Freude bereiten.

Jetzt ist Lifewatch mit rund 215Mio bewertet, das ist schon mal ein netter Teilerfolg für die neue Crew. Dennoch: Für mich ist Lifewatch mitten im Transformationsprozess. Einerseits die Rückkehr zur Profitabilität, anderseits dürften die neuen Produkte und die Monetarisierungsstrategie der Big Data's massives Umsatz- und Gewinnwachstum mit sich bringen.

Dann dürfte die Expansion auf den Rest der Welt (anstatt nur USA) ebenfalls weiteres Wachstums, Deals und Lizenz- und Vertriebsgewinne abwerfen. Zur Erinnerung: Das alte Management hat damals eine Grundsatzvereinbarung mit China Telecom getroffen, welche rund 80Mio$ Umsatz pro Jahr hätte abwerfen sollen. Ich spekuliere: Wohl aus Verzweiflung der drohenden Abwahl der damaligen GV hat man diese zu früh kommuniziert, womit man die Vertrauensbasis mit China Mobile wohl verspekuliert hatte und der Deal daher bachab ging. Mir aber zeigt es das Potenzial für künftige Deals und somit Wachstumsmöglichkeiten! Ich denke, das Potenzial ausserhalb der USA ist in der Summe gleich hoch wie das USA-Geschäft. Da dürfen wir uns wohl auf die Zukunft freuen!

Kurz: Wohin diese Firmenverwandlung genau führt kann heute nicht exakt gesagt werden, ich schätze aber das die Firma es auf Ebitda bis 2018 von 50 bis 75Mio bringen wird. Was man dann für eine Lifewatch Aktie zu zahlen hat?

Je nach dem wie die Aktienmärkte dann gerade bewertet sind dürfte es wohl einer Kapitalisierung von 750Mio$ bis 1Mrd$ entsprechen, was wiederum 50.-- bis 70.-- Sfr. pro Aktie mit sich bringen dürfte.

Ich gebe dieser neuen Crew von Lifewatch mal 24 Monate Zeit sich zu beweisen und den Firmenwert weiter massiv in die Höhe zu treiben!

Ich erwarte demnächst wie vom Management Ende März angekündigt irgendwelche News zu Vertriebsdeals in der Region EU/Asien und dann innert Monatsfrist gute Zahlen zum ersten Quartal 2015.

Es würde mich nicht verwundern, wenn wir bis Sommer die 20er Marke zurück erobert hätten!

 

Junktrader

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