Life Watch (ehemals Card Guard)

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10.06.2009 20:03
#1
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Life Watch (ehemals Card Guard)

26-02-2009 08:12 Card Guard/2008: Wieder mit Gewinn - weiteres Wachstum angestrebt

Schaffhausen (AWP) - Die Card Guard AG ist mit dem Geschäftsjahr 2008 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt und will im laufenden Rechnungsjahr weiter wachsen. Die Ergebnisfortschritte seien vor allem dank der höheren Akzeptanz von drahtlosen Gesundheitsdiensten im US-Markt erzielt worden, teilt das Medizinaltechnik-Unternehmen am Donnerstag mit. Deshalb soll künftig vor allem der drahtlose LifeStar-ACT-Service gefördert werden. Dabei soll die Marke LifeWatch als klarer Marktführer positioniert werden.

Als Folge der Konzentration auf die LifeStar-Dienstleistungen sei der Verkauf von Systemen nicht mehr von strategischer Bedeutung, heisst es weiter. Im Zuge der veränderten Ausrichtung werde der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine Umbenennung der Card Guard AG in neu LifeWatch AG vorschlagen.

Im Geschäftsjahr 2008 konnte der konsolidierte Umsatz um 53% auf 84,33 (VJ 54,84) Mio USD gesteigert werden. Vom Umsatz entfielen 81,76 (52,99) Mio USD auf die USA. Daran hatten die drahtlosen ACT-Überwachstunsdienstleistungen eine Anteil von 35,81 (3,64) Mio USD.

Der Bruttogewinn wird mit 45,38 (24,89) Mio USD ausgewiesen, was einer Marge von 53,8 (45,4)% entspricht. Das Betriebsergebnis erreichte 15,3 (-4,25) Mio USD auf Stufe EBITDA bzw. 10,97 (-11,71) Mio USD auf Stufe EBIT, wie die israelische Medizinaltechnikerin am Donnerstag mitteilte. Damit betrug die EBITDA-Marge 18,1% und die EBIT-Marge 13,0%.

Unter dem Strich blieb in der Berichtsperiode ein Reinergebnis von 4,72 (-10,82) Mio USD. Der Gewinn pro Aktie belaufe sich damit voll verwässert 0,38 (-0,94) USD, heisst es weiter.

Die Verkaufs- und Marketingaufwendungen stiegen im Berichtsjahr auf 16,12 (12,38) Mio USD. In die Forschung und Entwicklung wurden netto 4,88 (4,37) Mio USD investiert.

Die flüssigen Mittel, Wertschriften und strukturierten Produkte werden per Ende 2008 mit 24,04 (15,64) Mio USD ausgewiesen. Dabei hätten die flüssigen Mittel und Wertschriften ein Volumen von 22,0 Mio USD.

Im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte Card Guard einen Gesamtumsatz von 24,84 (14,78) Mio USD. Der Bruttogewinn belief sich auf 13,53 (7,22) Mio USD, der Betriebsgewinn auf 4,02 (-0,82) Mio USD und der Quartalsgewinn auf 4,21 (-1,03) Mio USD. Im Berichtsquartal hätten sich vor allem die Umsätze der ACT-Dienstleistungen sowie eine "rigorose Kostenkontrolle" positiv auf die Rechnung ausgewirkt, so die Mitteilung weiter.

Im Schlussquartal habe das Unternehmen 10 neue Verträge für LifeWatch-Dienstleistungen abschliessen können. Insgesamt seien derzeit 445 Verträge in Kraft und betrage die Zahl der dadurch abgedeckten Versicherten 278 Mio Menschen. Weiter sei das Verkaufsteam im Hinblick auf die Expansion um 70% aufgestockt worden. Auch konnte in den USA ein nationaler Rückerstattungscode für die drahtlosen ACT-Dienste in Kraft gesetzt werden. Dadurch vereinfache sich der Rückerstattungsprozess der Überwachungskosten.

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Card Guard die letztmals Mitte Januar 2009 angekündigte Umsatzzunahme um über 50% erfüllt. Auch die Zielsetzung einer zweistelligen EBITDA- und EBIT-Marge sowie eines positiven betrieblichen Cash-Flow und gestärkten Liquidität ist erreicht worden.

Für 2009 gibt sich das Management optimistisch. Die drahtlosen LifeStar-ACT-Dienstleistungen würden in den kommenden Jahren den Umsatz des Unternehmens weiter antreiben, so die Mitteilung. Das Management sei deshalb zuversichtlich, "auch im Geschäftsjahr 2009 ein Umsatzwachstum von mindestens 50% zu erzielen und eine starke Profitabilität zu erreichen". Zudem soll sich die Steuerbelastung reduzieren, nachdem diese 2008 noch mit 5,84 Mio USD ausgewiesen worden war. Im Vorjahr wurde eine Gutschrift von 0,90 Mio USD verbucht.

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"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"
14.09.2016 08:25
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Lifewatch ernennt Christoph Heinzen zum Chief Operations & Technology Officer
14.09.2016 08:03

Zürich (awp) - In der Geschäftsleitung des Telemedizinunternehmens Lifewatch kommt es zu einer Veränderung: Der Verwaltungsrat habe auf Antrag von CEO Stephan Rietiker Christoph Heinzen zum Chief Operations & Technology Officer ernannt, teilte Lifewatch am Mittwoch mit.

Heinzen stiess im Jahre 2015 zu Lifewatch, wo er zunächst mit der Leitung des Project Management Office betraut wurde. Nach kurzer Zeit sei er zum Executive Vice President Operations und Technology avanciert, heisst es in der Mitteilung weiter.

sig/ys

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

25.08.2016 09:06
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Anfangs Jahr hat sich Aevis Victoria mit 40% an Medgate beteiligt. Evtl. ist eine solche Beteiligung auch bei Lifewatch vorstellbar? Ich habe keine Ahnung...

25.08.2016 08:22
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LifeWatch: Aevis Victoria erhöht Beteiligung auf 10,6%

von 4.7 auf 10.6 was haben die vor`?

18.08.2016 13:33
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heute ist bestimmt eine gute Einstiegschance, was natürlich nicht heisst, dass es die Einzige bleiben wird.  Hab mir mal eine 1. Tranche gepostet.

Die Businessidee macht meiner Meinung nach grossen Sinn. Das die Prognose für 2016 nach unten korrigiert wurde ist natürlich unschön, jedoch sind die gröbsten Schnitzer der Vergangenheit ad Acta gelegt worden, der Martkeintritt Türkei steht bevor, Wachstum ok mit Luft nach oben (Überraschungspotential?), EBITDA-Marge TOP!.

Die Marschrichtung passt, sodass ab 2017 ordentlich Mehrwert für die Aktionäre generiert werden kann. Das wird sich mittelfristig auch wieder in steigenden Kursen zeigen!

18.08.2016 11:21
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Interessante Aktie, da hohe Kursschwankungen........

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

18.08.2016 10:33
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Den selbst gesteckten, hohen Ansprüchen nicht gerecht geworden. Irgend wann einmal kann das Management nicht immer die Schuld auf das alte abwälzen. Der 15%-Abschlag heute ist die verdiente Quittung für die geleistete Arbeit. Sie sollten ihre Kosten besser unter Kontrolle bringen.

Zum Glück bin ich schon vor Ende 2015 ausgestiegen. Jetzt allerdings liebäugle ich mit einem Zock!

06.07.2016 08:19
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LifeWatch muss Strategie anpassen

Der Telemedizin-Anbieter LifeWatch hat im ersten Quartal 2016 den Umsatz zwar gesteigert, auf Stufe EBIT resultierte aber ein Verlust. Weiter wird die Strategie angepasst und die Guidance nach unten revidiert.

LifeWatch hat im ersten Quartal 2016 den Umsatz um 12% auf 28,4 Mio USD gesteigert. Aufgrund von Rechts- und Sonderkosten resultierte auf Stufe EBIT aber ein Verlust von 13,2 Mio USD nach einem Gewinn von 2,1 Mio USD in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Unter dem Strich verbleibt ein Nettoverlust von 10,1 Mio USD nach einem Gewinn von 0,9 Mio USD im Vorjahr. Weiter gab das Unternehmen eine Anpassung der Strategie, der Guidance sowie Details zur geplanten Kapitalerhöhung bekannt.

Den Umsatzanstieg führt LifeWatch auf eine überdurchschnittliche Wachstumsrate mit Herzüberwachungsdienstleistungen in den USA zurück. Der operative Verlust sei primär einer Einigung in der Qui Tam-Klage über 13,0 Mio USD zuzuschreiben, so die Meldung. Dabei gelte es zu beachten, dass die Reduktion der Anspruchsberechtigung im Fall Highmark von 8 Mio CHF erst im zweiten Quartal verbucht werde.

Die Guidance für das laufende Jahr wird aufgrund der Rechts- Sonderkosten nach unten angepasst. Das Unternehmen erwartet zwar immer noch ein zweistelliges Umsatzwachstum, geht aber von einer signifikant tieferen EBITDA-Marge im mittleren einstelligen Bereich sowie von einem negativen Betriebs- und Nettoergebnis aus.

Update zur Strategie

Künftig wird sich LifeWatch verstärkt auf das Anbieten von Herzüberwachungsdienstleistungen fokussieren und in diesem Bereich Akquisitionen anstreben, heisst es weiter. Eingestellt werde dagegen die Entwicklung des Sensors "Vital Signs Patch" (VSP). Für die Technologie soll ein Käufer gesucht werden.

Zudem verzögert sich der geplante Markteintritt in die Türkei, deshalb werden dort 2016 entgegen des ursprünglichen Plans nur "minimale Umsätze" anfallen. Ausserdem würden zusätzliche finanzielle Mittel benötigt, was derzeit Gegenstand von Gesprächen mit dem Joint Venture Partner sei.

Details zur Kapitalerhöhung

Ferner gibt Lifewatch die Bedingungen der im April von den Aktionären abgesegneten Kapitalerhöhung um knapp 5 Millionen Aktien bekannt. Die neuen Anteile werden zu 9 CHF das Stück zur Zeichnung aufgelegt, entsprechend einem Discount von 25% zum letzten Schlusskurs. Die Kapitalerhöhung kommt damit auf einen Umfang von 44,9 Mio CHF.

Für jede bestehende Namenaktie erhalten Lifewatch-Aktionäre 10 Bezugsrechte; für 27 Rechte kann eine neue Aktie gezeichnet werden. Die Bezugsrechte können zwischen dem 11. Juli und dem 20. Juli 2016 (12 Uhr) ausgeübt werden; sie sind weder handelbar noch übertragbar.

Wie bereits angekündigt, hat die Gesundheits- und Hotelgruppe Aevis Victoria SA eine Garantie für die nicht gezeichneten Anteile abgegeben.

Die Transaktion erlaube es der Gesellschaft, die finanzielle Basis zu schaffen, um hauptsächlich den Highmark Schiedsspruch gegen LifeWatch sowie die Qui Tam Klage zu begleichen, bestehende Finanzverbindlichkeiten zurückzuzahlen, das weitere Wachstum des Herzüberwachsungsgeschäftes in den USA zu finanzieren sowie in die internationale Expansion, insbesondere in der Türkei, zu investieren.

(AWP)

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02.06.2016 08:48
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Schwacher Trost! Hat man schlecht verhandelt oder die Lage falsch eingeschätzt?

02.06.2016 08:43
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Lifewatch bringt zwei rechtliche Verfahren zum Abschluss
01.06.2016 18:55

Zug (awp) - Lifewatch hat zwei Rechtsfälle in den USA zum Abschluss gebracht. Zum einen haben die US-Tochter Lifewatch Services und die Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield eine Einigung in einem Rechtsstreit um Verrechnungspraktiken erzielt. Zum anderen wurde ein Wistleblower-Fall abgeschlossen. Die Einigungszahlungen seien leicht höher als die hierfür gebildeten Reserven, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwochabend.

Im ersten Fall habe Highmark eingewilligt, die Anspruchsberechtigung von rund 22,0 Mio USD (18,7 Mio plus Zinsen) auf 13,0 Mio zu reduzieren. Im Gegenzug habe Lifewatch zugestimmt, Highmark vom Antitrust-Fall, welchen Lifewatch geltend gemacht habe, zu entlassen. Der zweite Fall, bei dem es um Behauptungen eines Wistleblowers in Zusammenhang mit Zahlungsprozessen geht, sei derweil gegen Zahlung von 12,75 Mio USD eingestellt worden, heisst es weiter.

"Die heute bekanntgegebenen Einigungen, obwohl schmerzhaft für die Gesellschaft, werden es Lifewatch ermöglichen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und auf das Wachstum des Geschäftes und die Bereitstellung von erstklassigen diagnostischen Dienstleistungen zuhanden unserer Patienten zu fokussieren", wird CEO Stephan Rietiker in den Communiqué zitiert. "Zusammengenommen betragen die Einigungszahlungen nur leicht mehr als die Reserven, welche im Geschäftsabschluss 2015 zurückgestellt wurden."

yr/uh

(AWP)

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15.04.2016 23:17
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VR-Boni wurden an der GV abgelehnt, recht so, Selbstbedienung zu Lasten der Aktionäre muss aufhören, zudem kommt noch ne KE...

Gruss Hans

15.04.2016 09:10
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Lifewatch: Aevis gibt Kapitalgarantie

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von der Gesundheits- und Hotelgruppe Aevis Victoria eine Garantie für die angekündigte Kapitalerhöhung erhalten.

Aevis Victoria habe als "Backstop"-Investor die Garantie zum Kauf derjenigen Aktien abgegeben, die im Rahmen der der Generalversammlung vom 15. April 2016 beantragten ordentlichen Kapitalerhöhung nicht bezogen worden seien, teilt Lifewatch am Donnerstag mit. Die beantragte ordentliche Kapitalerhöhung wird unter Wahrung des Bezugsrechtes für alle Aktionäre erfolgen.

In diesem Zusammenhang kommt es für die für Freitag angesagte Generalversammlung auch zu Änderungen unter dem Traktandum Wahlen. Die bereits vorgeschlagenen Kandidaten Didier Hoch und John Doulis haben ihre Kandidatur zurückgezogen.

Der Verwaltungsrat schlägt neu Antoine Kohler, Antoine Hubert, beides Verwaltungsräte von Aevis Victoria, sowie Robert Bider als Verwaltungsratskandidaten vor, dies zusätzlich zu den bisher vorgeschlagenen Patrick Schildknecht, Thomas Rühle und Raymond W. Cohen. Bider soll zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt werden.

(AWP)

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28.03.2016 16:10
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Der Geva hats schon vor 2Jahren gewusst und daher verkauft. War auch längere Zeit Aktionär. Ich werde mich nun an der Kapitalerhöhung orientieren, vielleicht sind da solvente Neuaktionäre.

mats hat am 24.03.2016 - 23:50 folgendes geschrieben:

Ach ja du Schaumeier, warum haben den die Leute nicht verkauft, obschon das Meiste schon letzte Woche oder im Januar bekannt war?

24.03.2016 23:50
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Ach ja du Schaumeier, warum haben den die Leute nicht verkauft, obschon das Meiste schon letzte Woche oder im Januar bekannt war?

24.03.2016 20:53
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Da bedarf es keinen grossen Börsenkenntnisse, um zu erahnen, dass mit diesen News der Kurs noch weiter fallen wird.

24.03.2016 12:48
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Ausser Frage steht, dass Eingeweihte sehr wohl vor der Kommunikation der schlechten News handeln konnten und auch haben, was unschwer am Handelsvolumen erkennbar ist. Menschliche Schweinerei!

Dass die Firma gerade im Begriff war (ist?), den Turnaround zu schaffen, ist um so bedauerlicher. Das Geschäftsmodell bleibt attraktiv und zukunftsweisend, doch ein neues Management allein ist noch kein Garant für eine schnelle Genesung.

Und leider ist die Aussicht auf bis zu 5 Mio. (!) neue Aktien nicht berauschend.

Auch der Chart ist wenig erfreulich, auch wenn er bei Firmen im Turnaround nicht der einzige Indikator sein sollte.

Wann und ob ich eine zweite Tranche kaufe, entscheide ich, wenn mehr Klarheit bezüglich KE besteht.

24.03.2016 10:20
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Nette (Wieder-)Einstiegskurse, konnte nicht widerstehen. Die Busse ist ein Einmaleffekt, deren definitive Höhe wohl Einiges tiefer ausfallen wird.

23.03.2016 08:21
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Lifewatch passt wegen Busse Zahlen 2015 an

Lifewatch korrigiert die Geschäftszahlen für 2015. Dies erfolgt im Zusammenhang mit dem Schiedsgerichts-Entscheid im Streit mit der US-Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield, welcher letzte Woche bekannt wurde.

Lifewatch wurde dabei zu einer Schadenersatzzahlung von 18,7 Mio USD plus Zinsen haftbar gemacht. Laut Rechnungslegungsstandard müsse der Urteilsspruch im Jahresabschluss 2015 mit eingeschlossen sein, heisst es zur Begründung.

Inklusive des "Highmark-Effekts" ist Lifewatch im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust beläuft sich gemäss Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge auf 11,95 Mio USD. Im März wurde noch ein Gewinn von 1,62 Mio ausgewiesen nach einem Verlust von 2,73 Mio in 2014.

Lifewatch beabsichtige, gegen den Entscheid des Schiedsgerichts konsequent vorzugehen, was auch die Berufung miteinschliesse, heisst es weiter. Zudem hebt das Unternehmen hervor, dass das Kerngeschäft gesund sei und dieser einmalige Schiedsspruch das operative Geschäft nicht tangiere. Dennoch werde er einen "deutlich" negativen Einfluss auf die Liquidität haben.

Die Guidance für 2016 wird bestätigt. Die Unternehmensleitung erwartet, dass der Umsatz über dem Marktwachstum zulegen wird und dass die adjustierten EBIT-, EBITDA- und Nettoergebnis-Zahlen gegenüber den ursprünglich rapportierten Ergebnissen für 2015 deutlich verbessert werden.

Der vollständige Geschäftsbericht 2015 wird ab 24. März veröffentlicht.

(AWP)

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21.03.2016 08:53
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Lifewatch zu Schadenersatz verbrummt

Lifewatch soll der US-Krankenkasse Highmark Blue Cross Blue Shield im Rahmen eines kürzlich erfolgten Schiedsspruches eine Schadenersatzsumme von 18,7 Millionen Dollar plus Zinsen zahlen.

Das US-Schiedsgericht habe Lifewatch für diese Summe haftbar gemacht, teilte der Anbieter von Herzüberwachungs-Dienstleisungen am Montag mit. Die Zinszahlungen werden dabei auf 6% pro Jahr ab Januar 2013 veranschlagt.

Das an der SIX kotierte Unternehmen will das aber so nicht akzeptieren. "Lifewatch ist der Meinung, dass der Schiedsrichter bei der Entscheidungsfindung wesentliche Tatsachen ignoriert hat und dass Lifewatch ungerecht behandelt wurde", heisst es weiter. Man werde daher Schritte einleiten, um alle nach dem Schiedsgerichtentscheid offenstehenden Optionen "rigoros" zu verfolgen. "Diese umfassen u.a. den Versuch, das Schiedsurteil aufzuheben und Ersatzansprüche durch einen verbundenen Antitrust-Fall geltend zu machen", kündigt das Unternehmen an.

So habe Lifewatch gegenwärtig gegen Highmark, verschiedene andere Blue Cross Blue Shield Einheiten und die Blue Cross Blue Shield National Association einen Antitrust-Fall offen, um Schadenersatz für ihre gemeinschaftliche Weigerung, ACT Überwachungsdienstleistungen zu entschädigen, geltend zu machen. Die Schadenersatzansprüche im Antitrust-Fall übersteigen den Angaben zufolge die Highmark in diesem Rechtsstreit zugesprochen Schadenersatzansprüche.

Lifewatch will laut Mitteilung die möglichen Auswirkungen dieses abschlägigen Schiedsgerichtentscheids weiter evaluieren und falls erforderlich, weitere Informationen bekannt geben, heisst es in der heutigen Mitteilung.

Der Entscheid gegen Lifewatch wurde vergangenen Mittwoch von einem Schiedsrichter des International Centre for Dispute Resolution gefällt. Er steht im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit der privaten Krankenkasse Highmark über Abrechnungs- und Zahlungspraktiken.

(AWP)

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17.03.2016 08:59
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Lifewatch erzielt 2015 wieder Gewinn - Verbesserung des Gewinns 2016 erwartet
17.03.2016 08:41

(Ergänzt um weitere Informationen)

Neuhausen am Rheinfall (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat im Geschäftsjahr 2015 den Turnaround geschafft und ist wieder in die Gewinnzone zückgekehrt. Für das laufende Jahr erwarte die Gesellschaft ein Umsatzwachstum über dem Marktdurchschnitt und eine Verbesserung des Nettogewinns, teilte Lifewatch am Donnerstag mit.

Der Umsatz erhöhte sich 2015 um 8,3% auf 106,6 Mio USD. Die Steigerung lag damit leicht über dem Wert von +8,2%, den das Unternehmen Ende Januar vorangekündigt hatte. Das Kerngeschäft Überwachungsdienstleistungen trug 105,6 Mio zum Umsatz bei, 9,8% mehr als im Vorjahr. Diese Umsatzerlöse stellten die zweithöchsten in der Geschichte des Unternehmens dar, heisst es in der Mitteilung weiter.

KOSTEN GESENKT

LifeWatch habe 2015 zum ersten Mal für ein gesamtes Geschäftsjahr von der 2014 vorgenommenen Restrukturierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Israel sowie der Neuausrichtung des Vertriebs in den USA profitiert, heisst es weiter. Als Folge seien die Verkaufs- und Marketingausgaben trotz höherer Verkaufsvolumen gegenüber dem Vorjahr um 17% gesunken. Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung nahmen um mehr als 26% ab, die Hälfte davon entfällt allerdings auf die Kapitalisierung von Software-Entwicklungskosten.

In Umsatzprozenten reduzierten sich die Vertriebs- und Marketingkosten auf 17,6% von von 23,0% und die F&E-Ausgaben auf 3,9% von 5,6%.

Die positiven Auswirkungen von tieferen Vertriebs- und Marketingkosten sowie tieferen F&E-Aufwendungen führten zu verbesserten EBIT- und EBITDA-Zahlen. Der EBIT betrug im abgelaufenen Jahr 6,3 Mio (VJ 0,3 Mio) und der EBITDA 14,4 Mio (knapp 6,0 Mio). Dies entspricht EBIT- und EBITDA-Margen von 5,9% (0,3%), respektive 13,5% (6,6%). Im Januar hatte Lifewatch eine EBITDA-Marge von 12% in Aussicht gestellt.

Einen negativen Einfluss auf den EBITDA und den EBIT hatte die Abschreibung des verbliebenen Bestandes an Lifewatch V-Telefonen, was das Unternehmen 1,2 Mio kostete. Adjustiert um diesen Einfluss hätten die EBIT- und EBITDA-Margen bei 7,1% respektive bei 14,6% gelegen. Letzter lag damit leicht über dem im Januar vorangekündigten Wert von 14%.

HÖHERER CASHFLOW

Unter dem Strich resultierte ein Nettogewinn 1,6 Mio nach einem Verlust von 2,7 Mio im Vorjahr. Aufgrund von höheren Steuern von 3,4 Mio (VJ 2,54 Mio) sei der Nettogewinn tiefer als erwartet ausgefallen, schreibt Lifewatch. Der Cashflow belief sich auf 9,2 Mio nach 4,1 Mio im vorjahr

Lifewatch erwartet für 2016, dass das Umsatzwachstum über dem Marktdurchschnitt liegen wird und dass die dem operativen Geschäft zu Grunde liegenden EBIT-, EBITDA- und Nettogewinn-Zahlen im Vergleich zu 2015 eine Verbesserung erfahren.

Ende Januar 2016 hatte Lifewatch für 2016 und darüber hinaus ein zweistelliges Umsatzwachstum und sich verbessernde EBIT- und EBITDA-Margen in Aussicht gestellt.

sig/tp

(AWP)

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09.02.2016 08:19
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Lifewatch erhält FDA-Zulassung für Vital Signs Monitoring Service
09.02.2016 08:04

Zürich (awp) - Das Medizinaltechnik-Unternehmen Lifewatch hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food & Drug Administration) die Marktzulassung für sein Produkt zur kontinuierlichen Überwachung der Vitalparameter erhalten. Dabei handelt es sich um ein kabelloses, Patch-basiertes System, das die Überwachung schneller, einfacher und bequemer machen soll, wie das Unternehmen am Dienstag schreibt.

Sowohl für die Patienten als auch für das medizinische Fachpersonal biete das System Vorteile, mache die Früherkennung von Veränderungen der Vitalparameter einfacher und ermögliche schnellere Interventionen, heisst es weiter. Es soll bei Erwachsenen im klinischen Umfeld für kontinuierliches, nicht-invasives Monitoring von EKG, Herz- und Atemfrequenz, Oberflächentemperatur, arterieller Sauerstoffsättigung und Körperposition eingesetzt werden.

"Diese Genehmigung stellt einen weiteren signifikanten technologischen Durchbruch für LifeWatch dar und stärkt damit unsere Position als innovativer Federführer im Bereich des digitalen Gesundheitswesens", wird Lifewatch-CEO Stephan Rietiker in der Mitteilung zitiert. Er sieht ein grosses Marktpotential und Kostenvorteile für den einfach zu handhabenden Vital Signs Patch, sowohl im klinischen als auch im ambulanten Bereich. Es werde jedoch sowohl Zeit als auch zusätzliche Ressourcen brauchen, um eine erfolgreiche Marktlancierung sicherzustellen.

yr/dm

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18.01.2016 08:24
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Lifewatch will Schlafanalyse einstellen

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch will seine derzeitigen Schlafanalyse-Dienstleistungen suspendieren. Zudem hat der Konzern die US-Zulassung für ein neues neues Herzdiagnose-Pflaster erhalten.

Das Unternehmen prüfe innovative neue Möglichkeiten, wie diese Dienstleistungen für ihre Kunden und Patienten effizienter erbracht werden können, heisst es in einer Mitteilung am Sonntagabend.

Man glaube weiter an den Nutzen der Schlafanalyse für Patienten mit Herzerkrankungen und erwartet, künftig in dieses Geschäftsfeld zurückkehren zu können, heisst es weiter. Lifewatch habe Schritte eingeleitet die sicherstellen, dass die Kunden weiterhin einen Anbieter für Schlafanalysetests haben, und werde die Kunden entsprechend informieren.

LifeWatch hat von der US-Gesundheitsbehörde (FDA) die 510k Clearance für das Mobile Cardiac Telemetry (MCT) Patch, einen 1-Kanal EKG-System erhalten. Diese neueste Zulassung, zusammen mit dem kürzlich erhaltenen CE-Zeichen, ermögliche es LifeWatch, Patienten in vielen Teilen der Welt einen neuen Diagnoseüberwachungspatch als Alternative anzubieten, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

Das LifeWatch MCT 1-Kanal Pflaster ist gemäss Mitteilung die neueste Erweiterung des diagnostischen Herzüberwachungsangebots von LifeWatch. Das Pflaster sei in der Lage, jeden Herzschlag auf krankhafte Ereignisse zu überwachen sowie die wesentlichen Befunde zur umgehenden Bearbeitung in nahezu Echtzeit an ein klinisches Dienstleistungszentrum zu übermitteln, heisst es weiter.

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11.01.2016 08:28
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LifeWatch unterzeichnet Vereinbarung

Der Telemedizinanbieter LifeWatch hat mit der kalifornischen AliveCor eine Vereinbarung abgeschlossen.

Dabei geht es um die Verwendung der AliveCor Mobile ECG-Technologie im Geschäft mit ferngesteuerten Herzüberwachungsdienstleistungen, wie LifeWatch am Montag mitteilt. Die beiden Unternehmen arbeiten demnach daran, die mobilen EKGs von AliveCor in das Herzüberwachungs-Produktangebot von LifeWatch zu integrieren.

Das mobile EKG von AliveCor soll die Herzüberwachungsdienstleistungen von LifeWatch erweitern und gleichzeitig die Tür zur Herzüberwachung nach einem Ereignis durch das Smartphone des Patienten öffnen. Es verhelfe dem Patienten zu grösserer Kontrolle, während gleichzeitig die Ärzte von einer breiteren Palette an diagnostischen Auswahlmöglichkeiten profitierten. "Das Technologieangebot von AliveCor komplementiert dasjenige von LifeWatch und unterstreicht unser Bekenntnis zum Einsatz innovativster Technologien", lässt sich in der Mitteilung LifeWatch-CEO Stephan Rietiker zitieren.

Das von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassene AliveCor Mobile ECG ist gemäss den Angaben der auf dem Markt klinisch am meisten validierte mobile EKG-Monitor. Das mobile EKG zeichnet exakte EKGs und Herzfrequenzen überall und zu jeder Zeit auf. Dazu legt der Kunde die Finger auf das Gerät oder platziert das Gerät an die Brust, um ein EKG in nur 30 Sekunden aufzuzeichnen.

(AWP)

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07.01.2016 08:26
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LifeWatch erhält CE-Zulassung für neuen Herz-Diagnoseüberwachungspatch
07.01.2016 08:20

Neuhausen (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von den europäischen Behörden für den Mobile Cardiac Telemetry Patch, einem 1-Kanal EKG-System, das sogenannte CE-Konformitätszeichen erhalten. Dieses Produkt sei die neueste Erweiterung des diagnostischen Herzüberwachungsangebots, teilt Lifewatch am Donnerstag mit. Es unterstreiche das Engagement, ein globaler Anbieter von ferngesteuerten diagnostischen Überwachungsprodukten und -dienstleistungen zu werden.

Der neue Diagnoseüberwachungspatch sei eine Alternative, welche die Überwachung jeden Herzschlags auf krankhafte Ereignisse ermögliche sowie die Übertragung der wesentlichen Befunde zur umgehenden Bearbeitung in nahezu Echtzeit an ein klinisches Dienstleistungszentrum.

Die Patchtechnologie ist laut Lifewatch eine einfach zu handhabende, diskrete und leichtgewichtige Alternative zu herkömmlichen Aufnahme- und Übertragungsgeräten und für den Patienten bedeutend angenehmer. Überdies erhöhe sie die Diagnoseleistung.

"Diese Genehmigung bedeutet einen wichtigen technologischen Meilenstein ... und untermauert unsere Position als ein Innovationsführer im Bereich "Digital Health". Weiter erlaubt sie uns, unsere Herzüberwachungsdienstleistungen in der Türkei mit einem innovativen Patch zu beginnen", wird in der Mitteilung CEO Stephan Rietiker zitiert.

cf/cp

(AWP)

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05.01.2016 15:08
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SK Holding und wohl und LB Swiss blocken wohl wieder für einen Ausbruch, evtl demnächst News im Anmarsch?

05.01.2016 12:29
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He, was geht ab?

Zurück am 52 Wochen high...

17.11.2015 12:05
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Es könnte nächstens einen Ausbruch nach Norden geben...Die Anzeichen mehren sich, Charttechnik, Orderbook, off ex.

Ein Übersteigen der 17.30 er Marke wäre die Bestätigung:-)

 

 

 

10.11.2015 08:58
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Lifewatch übernimmt Flexlife Health

Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch übernimmt die Flexlife Health, ein Unternehmen das Fernüberwachungsdienstleistungen im Bereich der Gerinnungsmessung anbietet.

Gegründet wurde Flexlife im Jahr 2012 durch die Cleveland Clinic Foundation und ZIN Technologies, einem NASA Partner für Gesundheit im Weltraum. Ziel sei es gewesen, um Überwachungslösungen für INR (Blutgerinnungszeit) zu Hause zu ermöglichen, teilt Lifewatch am Dienstag mit. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht und zu den weiteren Vereinbarungen sei Stillschweigen vereinbart worden.

Gegründet wurde Flexlife im Jahr 2012 durch die Cleveland Clinic Foundation und ZIN Technologies, einem NASA Partner für Gesundheit im Weltraum. Ziel sei es gewesen, um Überwachungslösungen für INR (Blutgerinnungszeit) zu Hause zu ermöglichen. Flexlife bietet INR Überwachungsdienstleistungen über eine eigene Web-basierte "Digital Health"-Plattform an, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie ist den Angaben nach den anderen derzeit auf dem Markt erhältlichen Dienstleistungen überlegen.

Der Telemedizinanbieter Lifewatch werde das Geschäft von Flexlife in die bestehenden Tätigkeiten integrieren. Damit sollen Synergieeffekte, etwa bei Vergütung und Distribution, zum Tragen kommen. Lifewatch erwarte, dass das Geschäft in den nächsten Jahren profitabel wachsen kann und gehe davon aus, die Aktivitäten bereits im Dezember diesen Jahres starten zu können. Die volle Lancierung in den USA dürfte dann Anfang 2016 stattfinden.

(AWP)

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14.09.2015 08:30
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Lifewatch erhält Zulassung für ACT-Software durch FDA

14.09.2015 08:00

Zürich (awp) - Der Telemedizin-Anbieter Lifewatch hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung erhalten, seine ACT Software mit dem technologisch fortschrittlichen Android Betriebssystem zu gebrauchen. Das Fernüberwachungsangebot ACT (Ambulatory Cardiac Telemetry) umfasse derzeit das Hauptangebot von Lifewatchs Überwachungsdienstleistungen und laufe auf einem anderen Betriebssystem, heisst es in einer Medienmitteilung vom Montag. Mit der Genehmigung durch die US-Behörde werde die Zahl von Betriebssystemen und Geräten erweitert, auf denen die ACT Software laufen könne.

Zunächst werde die Software für das Samsung Galaxy S4 Mini freigegeben. Man erwarte aber, dass diese bald auch mit anderen Android-Telefonen genutzt werden könne. Zudem geht der Telemedizin-Anbieter davon aus, noch in diesem Jahr die Genehmigung zu erhalten, eine Herz-Pflastertechnologie zu vertreiben, die ebenfalls das Android Betriebssystem nutze, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Genehmigung sei ein entscheidender Schritt, da sie einen weiteren Baustein für die künftige Einführung von Lifewatchs universeller Schnittstelle (Universal Gateway) darstelle.

hr/rw

(AWP)

 

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27.08.2015 11:41
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Weshalb hat es über 17 solch riesige Verkaufsorder ? Würde ich im grossen Stil meine Positionen schliessen wollen, würde ich dies etwas diskreter anstellen...oder will da jemand auf sich aufmerksam machen ?

20.08.2015 14:52
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LIFEWATCH - EINE FIRMA MIT TOLLEN AUSSICHTEN

Wer sich das heutige Zahlenset und die Webconference angesehen hat kommt unweigerlich zum Resultat, dass diese Firma den Turnarround voll bestätigt hat und nun tolle Wachstumsperspektiven vor sich hat.

Die Kosten sind im Griff, Wachstum läuft und die neuen Produkte werden weiteren Schub bringen. Die Firma hat die Schrauben an verschiedenen Stellen angezogen, läuft einiges effizienter und dürfte dank der heute in Aussicht gestellten 8% Preiserhöhungen der US-Krankenkassen ab 2016 für Act bei gleichen Kosten zusätzlich 3.5Mio p.a. generieren. Das Umsatzwachstum von 10-15% wurde bestätigt und dürfte auch in den Folgejahren wenigstens in diesem Umfang fortfahren, dank der neuen Produkte erwarte ich hier sogar einen zusätzlichen Booster.

Der gewonnene Rechtsstreit wird zusätzlichen Cash in die Kassen spühlen, die Entwicklungskosten werden weiter sinken während die Erträge insbesondere auf Stufe EBITDA dank Skaleneffekte durch die Decke gehen dürften. Insbesondere, da man nun auch Märkte ausserhalb US bearbeitet (siehe Türkei-Agreement) und da wohl rasch Marktanteile gewinnen wird.

Ich habe hier anfangs Frühling irgendwo 20.- bis im Sommer gesehen, das hat Life nicht geschafft. Ich bin aber zuversichtlich, dass dies bis Herbst gelingen wird. Wohin die Reise geht?

Ich bleibe bei meiner optimistischen Einschätzung, dass diese Firma uns noch überraschen wird, ich sehe die Aktie späten 2016 irgendwo über 30 resp. einer Bewertung von 400-500Mio.

Hier noch die Details der Präsentation:

http://lifewatch200815-live.audio-webcast.com/presentations/lifewatch200...

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