Lindt & Sprüngli

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28.02.2008 22:01
#1
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Lindt & Sprüngli

Ich habe da kürzlich Aktien gekauft und sehr grosse Unterschiede beim Eröffnungskurs gesehen. Einmal grosses Plus und dann schneller Verfall. Umgekehrt das selbe. Ich habe in der letrzten Zeit bevor ich sie kaufte sehr starke Gewinne gesehen, ausgerechnet wo SMI und die amerikanische Börse kränkelten. Hätte Freude, wenn mich Jemanden aufklären könnte. Gruss Rico

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30.09.2016 08:26
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Dieser Mann muss die Erfolgsstory von Lindt & Sprüngli weiterführen

Am Samstag tritt Dieter Weisskopf die Nachfolge von Ernst Tanner als CEO von Lindt&Sprüngli an. Umwälzungen sind keine zu erwarten. Dennoch warten auf Weisskopf grosse Aufgaben, gerade jetzt.

Von Daniel Hügli

Nein, Angst muss man um Lindt & Sprüngli nicht haben, wenn es am Samstag zum Stabwechsel kommen wird. Nach über 23 Jahren übergibt Lindt-Urgestein Ernst Tanner den CEO-Posten an den bisherigen Finanzchef Dieter Weisskopf. Tanner behält dabei das Verwaltungsratspräsidium.

Angst deshalb nicht, weil Weisskopf als langjähriger Finanzchef und Verantwortlicher Produktion den Schokoladenhersteller aus dem Effeff kennt. An den Pressekonferenzen hatte man bisweilen auch den Eindruck, Finanzchef Weisskopf wisse auf Anhieb besser Bescheid über die Zahlen des Unternehmens als CEO Tanner selber.

Angst auch deshalb nicht, weil Tanner stets betont hatte, nach einem Rückzug als CEO ein sehr aktiver Verwaltungsratspräsident zu bleiben. "Ernst Tanner wird weiterhin extrem stark präsent sein", prophezeit auch Jean-Philippe Baertschy, Analyst bei der Bank Vontobel. Das geht soweit, dass einige Beobachter davon ausgehen, bei Lindt bleibe trotz des CEO-Wechsels alles beim Alten.

Tanners Machtposition

Ist das so? Tanners beängstigende Machtfülle - er hatte 22 Jahre das Doppelmandat CEO und VR-Präsident, ist zweitgrösster Einzelaktionär des Unternehmens und hat den Leistungsausweis, dass unter ihm der Gewinn verzehnfacht wurde - kann tatsächlich zur Annahme verleiten, dass er nur auf dem Papier kürzer tritt. Er und Weisskopf kontrollieren über Stiftungen von Lindt auch fast einen Viertel der Stimmen am Lindt-Kapital.

Doch der 61-jährige Weisskopf, der eigentlich nicht gerne im Vordergrund steht, könnte sich in seiner neuen Rolle emanzipieren. Vor 21 Jahren trat der ehemalige Angestellte des Schweizerischen Bankvereins als Finanzchef in das Top-Management von Lindt ein, seit 2004 ist er Leiter Produktion. Der ursprünglich aus Basel stammende Weisskopf, der verheiratet und Vater von zwei Kindern ist, hat die Erfolgstory von Lindt wesentlich mitgeschrieben. Bei Analysten geniesst er hohes Ansehen.

Low-Profile-Weisskopf trug auch dazu bei, dass sich der Umsatz seit 1995 vervierfacht hat. Kurse von Namenaktie und Partizipationschein stiegen in diesem Zeitraum um etwa das 25fache. Was dazu führte, dass die Namenaktie von Lindt mit einem Rekordstand von 76'000 Franken, erreicht im letzten Dezember, eine der schwersten im auf der ganzen Welt ist.

Lindt-Aktienkurs in den letzten Monaten gefallen

Auffallend ist, dass der Aktienkurs von Lindt seit der Ankündigung des CEO-Wechsels Anfang Juni fast kontinuierlich abgebröckelt ist, was für die Lindt-Papiere eine ungewöhnlich lange Zeit darstellt. Der Kurs liegt heute 10 Prozent tiefer. Brandet da Weisskopf erstes Misstrauen von Investorenseite entgegen?

Nein, sagen Marktbeobachter. Der Kursverlust habe vielmehr mit dem US-Markt zu tun. Dort schwächelt der Schokolademarkt in diesem Jahr wie schon 2015. Dazu kommt, dass Lindt das Produkteangebot bei der 2014 übernommenen US-Firma Russell Stover gestrafft hat, was zu einem Umsatzrückgang führte.

Dennoch bleibt der US-Markt für Neu-CEO Weisskopf die grösste Herausforderung. Dort ist Lindt seit der Grossübernahme des Pralinenspezialisten Russel Stover mit einem Marktanteil von fast 10 Prozent die Nummer drei auf dem Schoko-Markt, bei den Premiumschokoladen ist Lindt die Nummer Eins. Das nordamerikanische Geschäft, mit rund 40 Prozent Umsatzanteil der mit Abstand wichtigste Markt von Lindt, wird in den nächsten drei bis vier Jahren um rund einen Viertel zulegen.

Die Profitabilität dieses Marktes liegt bei Lindt aber deutlich hinter derjenigen von Europa. Weisskopf muss in Nordamerika also die Kosten in Griff haben und gleichzeitig neue Produkte lancieren, und dies in einem momentanen Umfeld von ziemlich lauer Konsumentenstimmung - wie in Europa übrigens auch. Die Rückkehr zu alten Wachstumszahlen in Nordamerika wird für Weisskopf nicht einfach.

Ausbau des Filialnetzes

Eine weitere anspruchsvolle Aufgabe ist der Ausbau des Filialnetzes. Nicht weniger als 65 Neueröffnungen plant Lindt & Sprüngli in diesem Jahr weltweit, womit die Anzahl der Läden auf fast 400 steigt. Man darf insbesondere gespannt sein, wie Weisskopf das Wachstum in den neuen Märkten vorantreibt. In China hatte Lindt schon 2011 einen Laden eröffnet, doch Tanner hat sich wiederholt vorsichtig zu Expansionsplänen in China geäussert.

Russland ist ein grosser Schokoladenmarkt, und in Moskau wird Lindt im November seinen ersten Shop eröffnen. Russland leidet aber wie Brasilien, wo Lindt mit einem Gemeinschaftsunternehmen präsent ist, unter Konjunkturproblemen.

Die Vorgaben für Weisskopf sind hoch: Bis 2020 soll der Umsatz nochmals 50 Prozent klettern. Das Ziel eines organischen Umsatzwachstums von 6 bis 8 Prozent jährlich muss dabei erreicht werden. Überdies sagte Ernst Tanner kürzlich mit Blick auf die Konsumentenstimmung und die Rohstoffpreise, dass 2016 sein schwierigstes Jahr in seiner Geschichte beim Konzern sei. Weisskopf weiss um diese Umstände. Hätte er Bedenken am eigenen Erfolg oder demjenigen der Firma, hätte er das CEO-Amt kaum angenommen.

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08.09.2016 14:57
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Lindt & Sprüngli eröffnet ersten Shop in Russland
08.09.2016 14:20

Zürich (awp) - Der Schokoladehersteller Lindt & Sprüngli wird im November einen ersten eigenen Shop in Russland einweihen. Die Verkaufslokalität wird im Einkaufszentrum "Mega Khimki" nordwestlich von Moskau eröffnet, bestätigte am Donnerstag eine Firmensprecherin eine entsprechende Meldung der russischen Zeitung "Vedomosti".

Dieser Schritt geschehe im Einklang mit der Vertriebsstrategie, so die Sprecherin weiter. "Wir sind in Russland seit einigen Jahren über eine Tochtergesellschaft präsent; dies ist unser erster Direktvertrieb an Endkunden." Lindt & Sprüngli verfügt über rund 300 Shops weltweit.

Für dieses Jahr plant das Unternehmen, bis zu 65 neue Lindt-Shops zu eröffnen. Man sei auf guten Weg, dieses Ziel zu erreichen, bekräftigte die Sprecherin. Via den Direktvertrieb erwirtschaftete Lindt & Sprüngli zuletzt im Geschäftsjahr 2015 rund 10% des Gesamtumsatzes.

buc/al/fr/ra/rw

(AWP)

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31.08.2016 08:25
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Lindt & Sprüngli bestimmt neue Konzernleitung

Der Schokoladehersteller Lindt&Sprüngli erweitert mit dem Rückzug des langjährigen CEO Ernst Tanner seine Konzernleitung.

Neuer Finanzchef der Gruppe wird Martin Hug, der derzeitige Finanzchef der Lindt-Tochter Ghirardelli. Zudem wird der bisherige CEO von Lindt&Sprüngli Frankreich, Alain Germiquet, neu den Bereich International Sales übernehmen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. Derweil werde Guido Steiner innerhalb der Konzernleitung für den Bereich Operations verantwortlich bleiben.

Uwe Sommer, verantwortlich für International Marketing/Sales und Global Retail sowie für verschiedene Länder, wird dagegen in frühzeitige Pensionierung zu gehen und scheidet per Ende April 2017 aus, wie es weiter heisst. Seine jetzigen Funktionen würden von dem für International Marketing zuständigen Rolf Fallegger und von Alain Germiquet übernommen.

Wie bereits im Juni mitgeteilt, gibt Ernst Tanner seine CEO-Funktion per Anfang Oktober 2016 an den langjährigen Finanzchef Dieter Weisskopf ab. Er bleibt jedoch exekutiver Verwaltungsratspräsident.

Die neue Konzernleitung unter Dieter Weisskopf umfasst ab Anfang 2017 neben den bereits genannten Herren Hug, Germiquet, Steiner und Fallegger des weiteren Andreas Pfluger, Präsident & CEO Russell Stover, Kamillo Kitzmantel, CEO Schweiz und Adalbert Lechner, CEO Deutschland. "Lindt & Sprüngli ist überzeugt, mit dieser jüngeren Manager-Generation, die Weichen für zukünftigen Erfolg gestellt zu haben", schreibt das Unternehmen in seiner Mitteilung.

(AWP)

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22.07.2016 08:14
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Lindt & Sprüngli erfüllt in etwa die Erwartungen

Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr 2016 mehr umgesetzt und verdient.

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich der Konzern ausserdem zuversichtlich und bestätigt entsprechend die strategischen Jahresziele.

Der Umsatz stieg im Berichtssemester um 6,6% auf 1,50 Milliarden Franken, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das organische Wachstum der Gruppe erreichte 4,4%, ohne die vor zwei Jahren zugekaufte Russell Stover waren es 6,6%. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg derweil um 8,6% auf 98,4 Millionen, der Reingewinn um 11% auf 72,2 Millionen Franken.

Die vorgelegten Zahlen liegen beim organischen Wachstum unter den Schätzungen, beim Gewinn im Bereich der Erwartungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 1,51 Milliarden, ein org. Wachstum von 5,1%, einen EBIT von 99,8 Millionen sowie einen Reingewinn von 71,7 Millionen Franken prognostiziert.

Lindt spricht in einer Mitteilung vom Freitag von einem erfreulichen Wachstum, das unter schwierigen Rahmenbedingungen erzielt worden sei. Zu den Herausforderungen in den ersten sechs Monaten zählten demnach vor allem anhaltend hohe Rohstoffpreise für Kakaobohnen und -butter, stagnierende Schokolademärkte und eine weitreichend verhaltene Konsumentenstimmung. Laufende Anpassungen im Produktportfolio von Russell Stover sowie eine Optimierung der Promotionsstrategie hätten sich entsprechend auf das Gruppenwachstum im ersten Halbjahr ausgewirkt, heisst es.

Ausblick 2016 bestätigt

Zudem stehe das diesjährige Halbjahresergebnis einem überdurchschnittlichen Resultat im ersten Halbjahr 2015 gegenüber. In diesem herausfordernden Umfeld sei es Lindt in der ersten Hälfte 2016 einmal mehr gelungen, "schneller als der Gesamtschokolademarkt zu wachsen und wichtige Marktanteile zu gewinnen".

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Lindt weiter relativ optimistisch. Man erwarte für das zweite Halbjahr eine Beschleunigung des Umsatzwachstums gegenüber den ersten sechs Monaten. Somit sollte die strategische Zielsetzung für das Gesamtjahr erreicht werden können, heisst es. Diese sieht ein organisches Wachstum von 6-8% mit einer Erhöhung der EBIT-Marge um 20-40 Basispunkte vor.

(AWP)

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08.07.2016 08:28
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Lindt&Sprüngli eröffnet Fabrik in Sydney
07.07.2016 18:51

Zürich (awp) - Der Schokoladehersteller Lindt&Sprüngli hat in Sydney eine neues Werk offiziell eröffnet. 60 Mio AUD wurden im Gebiet Marsden Park im westlichen Sydney investiert, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend.

In der Fabrik sollen bis zu 350 Mitarbeiter eingestellt werden. Die Anlage umfasst den Angaben nach ein 66'000 Quadratmeter grosses Grundstück mit 25'000 Quadratmeter Fabrik- und Lagerfläche.

Er freue sich, dass das Wachstum des Geschäfts in Australien einen weiteren Ausbau erlaube, lässt sich CEO Ernst Tanner zitieren.

ys/

(AWP)

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20.06.2016 08:24
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Lindt ist die teuerste Aktie unter Nahrungsmittelwerten

Die Aktie der Lindt & Sprüngli ist die teuerste im Stoxx 600 Food & Beverage Index auf Basis der geschätzten Gewinne für kommendes Jahr.

Damit ist die Aktie anfällig für Abstufungen durch Analysten. Der Süsswarenhersteller, dessen stimmberechtigte Namensaktie am Donnerstag bei 68.250 Franken schloss, hatte mitgeteilt, das organische Umsatzwachstum werde dieses Jahr möglicherweise am unteren Ende der Zielspanne von sechs bis acht Prozent liegen.

Analysten zufolge muss das Unternehmen angesichts einer Abschwächung am US-Markt sein Wachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigen. Bei Lindt hat Ernst Tanner kürzlich seinen Rückzug vom Posten des CEO auf Ende Jahr bekannt gegeben.

(Bloomberg)

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08.03.2016 08:52
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Freude bei den Lindt-Aktionären

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 mehr verdient und erhöht entsprechend die Dividende.

Der Hersteller von Goldhasen und Lindor-Kugeln legte sowohl beim Umsatz und beim Gewinn deutlich zu.

Die Gruppe erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 3,65 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In Lokalwährung entspricht dies einer Steigerung von 13,5 Prozent, in Schweizer Franken von 7,9 Prozent. Das organische Wachstum der Gruppe betrug 7,1 Prozent.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Gruppe stieg um 9,4 Prozent auf 518,8 Millionen Franken. Die Betriebsgewinnmarge steigerte sich auf 14,2 Prozent. Der Reingewinn erhöhte sich um 11,2 Prozent auf 381 Millionen Franken.

Von den guten Resultaten sollen auch die Aktionäre profitieren. Der Verwaltungsrat werde eine Dividende von 800 Franken pro Namenaktie und 80 Franken pro Partizipationsschein beantragen, heisst es im Communiqué. Dies entspricht einer Erhöhung von 10,3 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Lindt & Sprüngli zuversichtlich und bestätigt das mittel-bis langfristige organische Wachstumsziel von 6 bis 8 Prozent.

Lindt & Sprüngli will insbesondere in das eigene Ladennetz, neue Technologien und den Ausbau der Standorte investieren. Bis 2020 will Lindt & Sprüngli der weltweit führende Premium-Schokolade-Retailer sein. Damit sei auch das Ziel verbunden, jedes Jahr 20 bis 30 neue Läden zu eröffnen.

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14.01.2016 10:27
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Lindt & Sprüngli verkauft mehr Schoggi als erwartet

Schokoladenproduzent Lindt & Sprüngli hat seine Erlöse im vergangenen Jahr gesteigert. Der Umsatz legte dabei trotz des warmen Sommers zu. Auch der starke Franken konnte nicht bremsen.

Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr trotz des warmen Wetters und des starken Frankens gesteigert. Die Erlöse stiegen auch dank der Übernahme des US-Schokoladeproduzenten Russell Stover Candies um 7,9 Prozent auf 3,65 Milliarden Franken, wie der Hersteller von Goldhasen und Lindor-Kugeln am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich mit gut 3,7 Milliarden Franken gerechnet. Das organische Umsatzwachstum lag mit 7,1 Prozent in der Zielbandbreite von sechs bis acht Prozent.

Für die operative Rendite erwarte der Konzern 2015 trotz Firmenwertabschreibungen und Integrationskosten nach der Übernahme von Russell Stover mindestens einen Wert auf dem Vorjahresniveau.

(reuters/me)

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/lindt-spruengli-verkauft-mehr-s...

 

Eine Aktie kostet 68'000. Seit 2011 mehr als verdoppelt

Mit ein Grund, warum so wenig gepostet wird

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

14.01.2016 08:19
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Lindt&Sprüngli bleibt mit Umsatzzahlen unter Erwartungen - Marge auf VJ-Höhe
14.01.2016 08:00

(Ausführliche Fassung, ergänzt v.a. mit Segmentzahlen)

Kilchberg (awp) - Lindt&Sprüngli hat 2015 in einem schwierigen Umfeld die Verkäufe deutlich gesteigert. Der Schokoladen-Hersteller bleibt mit seinen Zahlen zwar klar über dem Gesamtmarktwachstum, verfehlt aber die Erwartungen des Marktes relativ deutlich. Genaue Gewinnzahlen wurden noch keine veröffentlicht, die Marge soll aber mindestens auf Vorjahreshöhe stehen.

Der Gruppen-Umsatz stieg laut Mitteilung am Donnerstag im Berichtsjahr - inklusive der im Sommer 2014 getätigten Akquisition des US-Schokoladekonzerns Russell Stover - um 7,9% auf 3,65 Mrd CHF. In Lokalwährungen waren es +13,5%, womit der negative Währungseffekt 5,6% ausmacht. Das um Akquisitionen und Währungen bereinigte organische Wachstum betrug 7,1% und liegt damit im Bereich der strategischen Zielsetzung von 6-8%.

Das (organische) Wachstum hat sich damit aber im zweiten Halbjahr (deutlich) abgekühlt, wuchs der Konzern doch von Januar bis Juni noch um hohe 9,4%. Lindt gibt keine genauen Zahlen für das zweite Halbjahr bekannt, es dürften organisch aber nur noch rund 6% gewesen sein.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Lindt die Prognosen nicht erreicht bzw. blieb am unteren Rand der Erwartungen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,73 Mrd CHF und für das organische Wachstum bei 8,2%.

"ÄUSSERST ANSPRUCHSVOLLES UMFELD"

Lindt zeigt sich angesichts des "äusserst anspruchsvollen Umfeldes" aber trotzdem zufrieden: In allen strategisch wichtigen Märkten sei die Marktposition gestärkt worden. Und einmal mehr sei man substanziell schneller gewachsen als der Gesamtschokoladenmarkt, der nur wenige Wachstumsimpulse aufweise.

2015 war laut Lindt von grossen Unsicherheiten geprägt. Erwähnt werden etwa der starke Franken, die für Schokoladen-Hersteller hohen Rohstoffpreise oder eine schlechte Konsumentenstimmung wegen Terrordrohungen und Arbeitslosigkeit. Ein heisser Sommer und der späte Wintereinbruch hätten diese verhaltene Stimmung dann noch zusätzlich verstärkt.

Im Marktsegment Europa wurde ein organisches Wachstum in Lokalwährungen von +5,4% erzielt. Alle Länder hätten einen wertvollen Beitrag zu dieser Entwicklung beigetragen, heisst es. Positiv hervorgehoben werden Grossbritannien, Deutschland und Frankreich.

Die Region NAFTA, die auch Russell Stover beinhaltet, konnte ihren Umsatz organisch um 7,9% steigern. Die Integration sei eine "anspruchsvolle Aufgabe", verlaufe aber "überaus erfreulich und nach Plan", heisst es. Das Berichtsjahr sei genutzt worden, um unprofitable und strategisch nicht konforme Promotionen und Aktivitäten zu eliminieren.

Das Segment "Rest der Welt" zeigte ein organisches Wachstum von 11,4%. Speziell erwähnt mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich werden die Tochtergesellschaften in Australien, Japan, Russland und Brasilien.

Die Division "Global Retail" trägt gemäss Lindt einen immer wichtigeren Beitrag zum Umsatz und zum Wachstum bei. Das weltweite Ladennetz sei im Berichtsjahr um 52 Geschäfte erweitert worden, wobei allein in Brasilien 16 Boutiquen eröffnet worden seien. Die Umsätze, die so über das eigene Verkaufsnetz generiert werden, machen mittlerweile über 10% des Gesamtumsatzes aus, wie es heisst.

EBIT-MARGE MINDESTENS AUF VJ-HÖHE

Genaue Gewinnzahlen liegen noch nicht vor. Mit der erstmaligen Konsolidierung von Russell Stover für zwölf Monate werde trotz Belastung durch Goodwill-Amortisation und einmaligen Integrationskosten eine Betriebsgewinnmarge auf mindestens Vorjahreshöhe erwartet, heisst es dazu lediglich.

Die Publikation des vollständigen Jahresabschlusses 2015 ist für den 8. März vorgesehen.

uh/ys

(AWP)

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24.09.2015 08:49
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Lindt&Sprüngli gewinnt den Goldbären-Streit gegen Haribo

23.09.2015 20:08

(Mit Aktienkurs-Schlusskurs ergänzt)

Kilchberg/Karlsruhe (awp/sda) - Der Schokoladenhersteller Lindt&Sprüngli kann aufatmen: Der Streit um seinen Goldbären ist definitiv vom Tisch. Die oberste Gerichtsinstanz in Deutschland hat gegen Haribo und zugunsten des Schweizer Unternehmens entschieden.

"Wir begrüssen diese Entscheidung und erwarten in ein paar Tagen die schriftliche Urteilsausfertigung mit entsprechenden Entscheidungsgründen", schreibt Lindt&Sprüngli in einer ersten Reaktion vom Mittwoch.

Beim Streit ging es um eine Markenverletzung zwischen den Haribo-Goldbären und dem Lindt-Teddy, einem Schokoladenprodukt in Bärenform, das eingewickelt ist in Goldfolie. Haribo sah seine Markenrechte verletzt und wollte den Lindt-Bären aus dem Süsswarenregal verbannen.

Lindt&Sprüngli bringt den Bären seit 2011 heraus. Haribo vertreibt seit den 1960er Jahren Gummibärchen und liess später auch die Wortmarke Goldbären schützen. Im Goldbären von Lindt & Sprüngli sah Haribo darum auch eine unlautere Nachahmung. Die Richter des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) beurteilten das anders.

Der Gericht habe entschieden, dass "der Vertrieb einer in Goldfolie verpackten und mit einem roten Halsband versehenen Schokoladenfigur in Bärenform durch Lindt&Sprüngli weder die Goldbären-Marken von Haribo verletzt noch eine unlautere Nachahmung ihrer Fruchtgummiprodukte darstellt", heisst es im am Mittwoch veröffentlichten Urteil.

"RECHTSSICHERHEIT GESCHAFFEN"

Lindt & Sprüngli kann also aufatmen."Die rechtsverbindliche Interpretation dieser Frage ist für das Markenrecht als solches sehr wichtig", schreibt das Unternehmen. Durch das Urteil sei nun Rechtssicherheit geschaffen worden.

Die Vorinstanzen hatten mal Haribo, mal Lindt & Sprüngli recht gegeben. Zuletzt hatte das Oberlandesgericht Köln die Klage des Gummibärchenherstellers abgewiesen. Dagegen war Haribo in Revision zum BGH gegangen. Diese wies der BGH nun ab.

AUCH HASE WAR VOR GERICHT

Der Fall des Goldbären erinnert an jenen des Goldhasen, der allerdings zu Ungunsten von Lindt & Sprüngli ausging. Vor zwei Jahren hatte Lindt & Sprüngli einen Patentstreit gegen die Confiserie Riegelein in Deutschland verloren.

Der deutsche Bundesgerichtshof hatte es damals abgelehnt, Riegelein den Verkauf eines Hasen zu verbieten, der dem Lindt-Goldhasen ähnlich sieht. Der Goldhase ist, ähnlich wie der Bär, in Goldfolie verpackt und mit einer roten Masche verziert.

In Österreich hatte Lindt&Sprüngli mit der Durchsetzung seiner Markenrechte mehr Glück. Dort gab der Oberste Gerichtshof dem Schokoladenhersteller recht und verbot der Firma Hauswirth, ihren in Goldfolie gehüllten Hasen mit Schleife zu vertreiben. Das oberste EU-Gericht hatte Lindt&Sprüngli dagegen im Mai 2012 einen weitergehenden Schutz des Goldhasen - beispielsweise ohne Schriftzug - verweigert.

An einer insgesamt leicht rückläufigen Schweizer Börse (SPI -0,3%) schlossen die Titel von Lindt&Sprüngli um 0,1% (Namen) respektive 0,4% (PS) im Minus.

rw

(AWP)

 

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06.08.2015 16:44
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Lindt-Aktie erreicht 66'000 Franken
 

Die Aktie von Lindt & Sprüngli ist in den letzten Wochen wieder in neue Rekordsphären vorgedrungen. Wie lange kann das noch so weitergehen?

Von Pascal Züger

Die Namensaktien des Schokoladeherstellers Lindt & Sprüngli surfen derzeit auf einer beeindruckenden Erfolgswelle: Seit dem 30. Juni - nach vier Monaten mit leicht negativer Entwicklung - legte der Titel 13 Prozent zu. Das entspricht fast der ganzen Jahresperformance 2015.

Mit 65'965 Franken sprang der Titel am Mittwoch auf ein Allzeithoch. Lindt hat damit die mit Abstand schwerste Aktie in der Schweiz.

Entwicklung der Lindt & Sprüngli-Namensaktie in den letzten 3 Monaten, Quelle: cash.ch

Der Auftrieb an der Börse kommt nicht von ungefähr. Denn die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr liessen sich sehen. So stieg der Umsatz um gut 17 Prozent auf 1,41 Milliarden Franken.

"Lindt gewinnt weiterhin Marktanteile in allen Märkten. Die USA bleiben der Hauptwachstumstreiber", sagt Jean-Philippe Bertschy, Analyst bei der Bank Vontobel, auf Anfrage von cash. In den USA, welcher als Schlüsselmarkt im Schokoladensektor gilt, besteht weiterhin Potential. Zum guten Ergebnis beigetragen hat aber auch der Preis von Kakaobutter. Dieser ist – ganz im Gegensatz zum Preis für Kakaobohnen – im ersten Halbjahr nämlich gesunken.

Vom Frankenschock weitestgehend verschont

Lindt & Sprüngli gehört nicht in den Topf der "Frankenopfer". Obwohl zu einem gewissen Grad von der Währungssituation tangiert, stellt der starke Franken für das in Kilchberg bei Zürich ansässige Unternehmen kein so grosses Problem dar wie für Firmen wie Swatch oder Richemont.

Dies deshalb, weil der Schokoladehersteller seine Produktionsstätten nicht nur in der Schweiz, sondern an allen tätigen Hauptmärkten besitzt. Eine Ausnahme stelle jedoch das Exportgeschäft dar, wo es durchaus einen Transaktionseffekt gäbe, so Bertschy. Der negative Währungseinfluss auf den Umsatz aufgrund des starken Frankens betrug im ersten Semster gemäss firmeneigenen Angaben 7,5 Prozent.

Trotzdem könnte die länger andauernde Frankenstärke zunehmend auf Gewinn und Umsatz drücken. Und es lauern auch noch andere Gefahren: Plötzliche Anstiege bei den Rohmaterialpreisen oder Probleme mit der Eingliederung der im Vorjahr übernommenen US-Firma Russell Stover könnten die Erfolgsmaschinerie im zweiten Halbjahr ins Stocken bringen.

Weiterhin gute Aussichten

Die Integration von Russell Stover hat bei Lindt oberste Priorität. Danach wird wieder das langfristige Ertragsziel (Steigerung der EBIT-Marge um 20-40 Basispunkten pro Jahr) angepeilt. Analysten sehen jedoch keine Gefahr eines Kurseinbruchs. Sowohl die Zürcher Kantonalbank (ZKB) als auch die Bank Vontobel empfehlen weiterhin zum Kauf des Titels.

Den letzten gröberen Einbruch der Aktie gab es im letzten Herbst, als der Titel zwischen Ende September bis Mitte Oktober zehn Prozent nachgaben. Das tat der Gesamtmarkt damals allerdings auch.

Aktiensplit als ewig währendes Thema

Im Zusammenhang mit Lindt & Sprüngli kommt auch immer wieder das Thema Aktiensplit auf. Eine solche Teilung der Aktien führen Unternehmen dann durch, wenn eine Aktie schwer geworden ist. Der Nennwert wird dann heruntergesetzt und es entsteht eine grössere Anzahl Aktien. Dies wirkt sich meist kursbegünstigend aus, da die Aktien durch die Stückelung erschwinglicher werden und so leichter gehandelt werden können.

Bei Lindt & Sprüngli wäre dies beim stolzen Aktienpreis von 66'000 Franken natürlich eine Option. Gespalten sind hier, eigentlich ganz passend zum Thema, die Meinungen unter Analysten: Während für Bertschy von Vontobel ein Aktiensplit derzeit kein Thema sei, hört man anderenorts die Meinung, dass mit jedem weiteren Kursanstieg eine Teilung näher rückt.

Über die Durchführung eines Aktiensplits entscheidet letztendlich der Verwaltungsrat. Noch im März betonte Ernst Tanner, CEO und VR-Präsident in Personalunion, im Video-Interview mit cash, dass in diese Richtung nichts geplant sei. Dies ist keine klare Zusage zum Aktiensplit, aber auch kein klares Dementi. Der Raum für Spekulationen bleibt weiterhin offen.

CASH

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14.07.2015 08:19
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Lindt&Sprüngli erzielt organisches Umsatzwachstum von 9,4% - Ausblick bestätigt

14.07.2015 08:16

(Ergänzt mit weiteren Details, vor allem zur Entwicklung in den Regionen)

Zürich (awp) - Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr 2015 den Umsatz organisch, aber auch in Franken deutlich gesteigert. In einem stagnierenden bis höchstens leicht wachsenden Gesamtmarkt hat der Kilchberger Schokoladen-Hersteller damit weitere Marktanteile gewonnen. Für das Gesamtjahr 2015 wird das Umsatzwachstumsziel entsprechend bestätigt.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um gut 17% auf 1,41 Mrd CHF. Ohne die im letzten Jahr gekaufte US-Firma Russell Stover lag das organische Wachstum der Gruppe bei +9,4% und sei mit deutlichen Marktanteilsgewinnen in allen strategisch wichtigen Ländern und Segmenten einhergegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der (negative) Währungseinfluss auf den Umsatz aufgrund des starken Frankens beträgt -7,5%. Das heisst, mit Einbezug des erstmals konsolidierten Umsatzanteils von Russell Stover beträgt das Wachstum in Lokalwährungen fast 25%.

Die Umsatzentwicklung basiere vorwiegend auf Volumensteigerungen und sei wiederum von Neulancierungen, vom saisonalen Geschäft und von einem "laufend optimierten Produktmix" getragen worden, heisst es weiter. Die rekordhohen Rohstoffpreise und die anhaltende Frankenstärke machten auch Lindt & Sprüngli zu schaffen. Hier mache sich aber das "langjährige und erfolgreiche Geschäftsmodell" ganz besonders bezahlt.

So gelinge es etwa dank Investitionen in die Marke und in die Produktionskraft, die Preiserhöhungen an den Rohstoffmärkten über Effizienzoptimierungen und Kapazitätssteigerungen zumindest teilweise zu verkraften und bei Premium-Produkten punktuelle Preiserhöhungen durchzuführen. Ein weiterer Erfolgsfaktor sei das eigene Ladennetz.

Lindt liegt mit den Halbjahreszahlen bezüglich organischem Wachstum klar über den Analysten-Schätzungen von 8,2%, bei der Umsatzzahl in Franken allerdings knapp dahinter.

GROSSE SCHLÜSSELMÄRKTE "WEITGEHEND GESÄTTIGT"

Laut dem Unternehmen sind die grossen Schlüsselmärkte in der Schweiz und Europa weitgehend gesättigt und wachsen kaum noch. Ungeachtet dessen habe Lindt & Sprüngli einmal mehr zusätzliche Marktanteile gewonnen. Im "trägen Schweizer Schokolademarkt", der kaum noch Impulse aufweise, habe Lindt "gute Resultate" erzielt. Dies gelte auch für den Umsatz in den nach wie vor wachsenden modernen Handelskanälen in Italien. In Deutschland und in Frankreich sei das Wachstum der Umsätze "weit über dem Marktdurchschnitt" und in Grossbritannien sogar im zweistelligen Bereich gewesen.

Ebenfalls zweistellig wuchs der vor allem im Premium-Bereich tätige Konzern in den USA mit den Marken Lindt und Ghirardelli. Auch das im letzten Sommer akquirierte amerikanische Traditionsunternehmen Russell Stover, dessen Integration auf allen Ebenen "zügig vorangetrieben" werde, habe sich "entsprechend der ambitionierten Erwartungen" entwickelt. Mit einem hohen zweistelligen Umsatzwachstum habe auch die Tochtergesellschaft in Australien eine "besonders dynamische Entwicklung" gezeigt.

In den neuen Aufbaumärkten, allen voran in Hongkong und Japan, aber auch in Russland, Brasilien und Südafrika seien "erfreuliche Fortschritte" verzeichnet worden, heisst es weiter. Dies sei unter anderem auch der Dynamik der Division "Global Retail" (eigene Läden an Schlüsselstandorten) zu verdanken, die das Ladennetz stetig weiter ausbaue und einen "beträchtlichen Beitrag" zum Gruppenumsatz leiste.

NACH RUSSELL STOVER INTEGRATION WIEDER ALTES MARGENZIEL

Für den weiteren Ausblick gibt sich Lindt aufgrund der Leistung im ersten Halbjahr relativ optimistisch. Der starke Schweizer Franken und die hohen Rohstoffpreise stellten zwar weiterhin grosse Herausforderungen dar, heisst es, dennoch bestätige man für das laufende Geschäftsjahr 2015 das mittel- bis langfristige, jährliche organische Umsatzwachstumsziel von 6-8%.

Die Integration von Russell Stover habe dieses Jahr oberste Priorität und werde "zügig vorangetrieben", so die Mitteilung. Nach Abschluss dieser Integration werde Lindt dann auch wieder das langfristige Ertragsziel (Steigerung der EBIT-Marge um 20-40 Basispunkten pro Jahr) anpeilen. Insgesamt werden damit die Aussagen zum Ausblick vom März praktisch wörtlich wiederholt.

uh/cf

(AWP)

 

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25.03.2015 11:04
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Danke

@neptun43

danke für die Antwort

naja eine Aktie in dieser Preislage liegt wohl als Göttigeschenk dann wohl nicht drin. Sad

Lächle und es wird zurück gelächelt

25.03.2015 10:34
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Lindt

Das blaue Köfferli ist nur für die Namen-Aktionäre Lol

25.03.2015 10:08
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Frage

Weiss jemand von euch ob man als PS Besitzer  auch einen Schoggikoffer für die GV bekommt oder nur die Inhaber Aktien - besitzer ?

Habe im Internet recherchiert und wurde aber nicht schlauer Smile

 

Lächle und es wird zurück gelächelt

25.03.2015 08:24
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Lindt & Sprüngli startet Produktrückruf in den USA wegen Haselnuss-Spuren

25.03.2015 07:21



Zürich (awp) - Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat in den USA eine freiwillige Rückrufaktion für zwei Produkte der Marke Lindt gestartet. Dabei handelt es sich um Packungen von mit Schokolade überzogenen Rosinen sowie Mandeln in der Grösse 6,4 oz (200 g), die in den Lindt Chocolate Shops in den USA verkauft wurden. Die Produkte könnten mit Spuren von Haselnuss verunreinigt sein, heisst es in einer Pressemitteilung am Dienstagabend.

Bei Menschen mit einer Haselnussallergie konnte der Verzehr eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion auslösen, so das Unternehmen weiter. Bei der Produktion sei es bei einer geringen Anzahl von Verpackungen (56 oder weniger) zu einem Fehler bei der Kennzeichnung gekommen. Die betroffenen Verpackungen wurden zwischen 23. Januar und 16. März verkauft und haben das Ablaufdatum 30. April. Bisher seien keine allergischen Reaktionen gemeldet worden.

yr/cf

(AWP)

 

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10.03.2015 08:26
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Lindt&Sprüngli steigert Gewinn deutlich und erhöht Dividende erneut

10.03.2015 07:35



Kilchberg (awp) - Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 deutlich mehr Gewinn erzielt und will die Dividende erneut erhöhen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um gut 17% auf 474,3 Mio CHF, der Reingewinn um gut 13% auf 342,6 Mio. Entsprechend ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte EBIT-Marge von 14,0%, ohne die Akquisition von Russell Stover wären es 14,2% bzw. 20 Basispunkte mehr gewesen (bei einem EBIT von 444,3 Mio).

Das Unternehmen lag mit den vorgelegten Zahlen ganz knapp über den Markterwartungen. Analysten schätzten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 472,7 Mio (Marge 13,9%) sowie einen Reingewinn von 341,9 Mio CHF.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung angesichts der Zahlen die Ausschüttung einer um 12% höheren Dividende von 725 CHF (VJ 650) pro Namenaktie bzw. 72,50 (65,00) CHF pro PS, wie der Premiumschokoladen-Hersteller am Dienstag mitteilte.

Bereits im Januar war der Umsatz 2014 vermeldet worden: Der Gruppen-Umsatz inklusive Russell Stover stieg um 17,4% auf 3,39 Mrd CHF. Die US-Firma, mit der Lindt zur Nummer Drei (hinter Hershey und Mars) im nordamerikanischen Schokoladenmarkt aufgestiegen ist (Nr. 1 im Premium-Segment), wurde in dieser Rechnung für die Periode September bis Dezember 2014 konsolidiert. Das um diesen Faktor bereinigte organische Wachstum in Lokalwährungen (Währungseffekt -1,1%) erreichte +9,8% und lag somit ebenfalls klar über der strategischen Zielsetzung von 6-8% und über dem Marktwachstum von geschätzten 2-4%.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich der Konzern weiter optimistisch und bestätigt entsprechend auch für 2015 die Langfristziele für ein organisches Wachstum von 6-8%. Die Integration der letztes Jahr übernommenen US-Gesellschaft Russell Stover habe dabei die erste Priorität, heisst es. Der starke Franken und die hohen Rohstoffpreise seien allerdings weiterhin eine grosse Herausforderung. Nach dem Abschluss der Integration werde Lindt auch bei der Profitabilität wieder das Langfristziel - Erhöhung der EBIT-Marge um 20-40 Basispunkte - anstreben.

uh/rt

(AWP)

 

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13.01.2015 08:16
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Lindt&Sprüngli mit organischem Umsatzwachstum von 9,8% im Gesamtjahr 2014

13.01.2015 08:00



(Ergänzt mit weiteren Details)

Kilchberg (awp) - Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 akquisitionsbedingt deutlich mehr Produkte verkauft. Aber auch ohne diesen Faktor legte der Zürcher Premiumschokoladen-Hersteller deutlich schneller zu als der Gesamtmarkt. Die EBIT-Marge wuchs ohne Akquisitions-Effekt im Rahmen der langfristigen Zielsetzungen; werden die Zukäufe miteingerechnet, blieb die Marge auf Vorjahreshöhe.

Der Gruppen-Umsatz inklusive der im letzten Sommer getätigten Akquisition von Russell Stover/Withman's stieg um 17,4% auf 3,39 Mrd CHF. Die US-Firma, mit der Lindt zur Nummer Drei im nordamerikanischen Schokoladenmarkt aufgestiegen ist (Nr. 1 im Premium-Segment), wurde in dieser Rechnung für die Periode September bis Dezember 2014 konsolidiert.

Das um diesen Faktor bereinigte organische Wachstum in Lokalwährungen (Währungseffekt -1,1%) erreichte +9,8% und lag somit ebenfalls klar über der strategischen Zielsetzung von 6-8%. Das Wachstum basierte dabei laut Mitteilung vom Dienstag wiederum hauptsächlich auf Volumensteigerungen. Man habe damit deutliche Marktanteilsgewinne in allen wichtigen Märkten erzielt. Die Schätzungen der Analysten - Umsatz 3,39 Mrd, org. Wachstum 8,3% - wurden ebenfalls klar übertroffen.

Lindt spricht in der Mitteilung insgesamt von einem unverändert verhaltenen Wirtschaftsklima in Europa, gepaart mit leichten Verbesserungen des Konsumentenverhaltens in Nordamerika. Teurere Rohmaterialien und ein starker Preiswettbewerb seien grosse Herausforderungen gewesen. Dank "dem kompromisslosen Bekenntnis zur Premium Qualität, einem effizienten Kostenmanagement und zahlreichen Produktinnovationen" sei die Gruppe aber erneut deutlich schneller gewachsen als die Schokolademärkte.

REGION NAFTA SEHR STARK GEWACHSEN

Im Marktsegment Europa wurde den Angaben zufolge ein organisches Wachstum in Lokalwährungen von +6,5% erzielt, wobei sämtliche Länder zu dieser guten Entwicklung beigetragen hätten. "Erfreuliche Fortschritte" seien insbesondere in den grossen Märkten Frankreich und Deutschland verzeichnet worden. Auch in Grossbritannien habe man ein "hervorragendes doppelstelliges Wachstum" erzielt, dies vor allem dank Innovationen im Saison- und Permanentbereich, wie es heisst.

Die Region NAFTA - ohne Umsatzbeitrag von Russell Stover - legte um +14,3% zu. Alle drei US-amerikanischen Gesellschaften hätten dank zahlreichen Produkte-Neulancierungen und steigendem Interesse von Handel und Konsumenten eine zweistellige Umsatzsteigerung verzeichnet.

Das Segment Rest der Welt zeigte ein Wachstum von +13,9%. "Erfreuliche Fortschritte" konnten in Australien und im weltweiten Distributoren- und Duty Free Geschäft registriert werden. Auch die in den letzten Jahren neu eröffneten Tochtergesellschaften in Japan, Russland und China hätten - auf kleineren absoluten Niveaus allerdings - hohe Zuwachsraten erzielt.

AUSBLICK EXKL. RUSSELL STOVER BESTÄTIGT

Im Rahmen der voranschreitenden Expansion in neue Märkte spielt bekanntlich die Division "Global Retail" eine immer wichtigere Rolle. Der Bestand an eigenen Läden wuchs den Angaben zufolge im vergangenen Jahr weltweit um insgesamt 29 Einheiten. Die Umsätze, die über das eigene Ladennetz generiert werden, machten dabei rund 10% des Gesamtumsatzes der Gruppe aus.

Unter Ausklammerung der Akquisition von Russell Stover erwartet die Gruppe für das Jahr 2014 eine Steigerung der Betriebsgewinnmarge gegenüber dem Vorjahr im Bereich der mittelfristigen Zielgrösse von 20-40 Basispunkten. Inklusive Russell Stover und den einmaligen Akquisitionskosten wird die Marge etwa auf Vorjahreshöhe erwartet.

Die Publikation des vollständigen Jahresabschlusses 2014 ist für den 10. März vorgesehen.

uh/cf

(AWP)

 

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19.08.2014 08:23
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Lindt mit nächstem Gewinnsprung
 

Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr 2014 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Die Prognosen wurden leicht übertroffen.

Das operative Ergebnis (EBIT) von Lindt & Sprüngli verbesserte sich um 18 Prozent auf 77,1 Mio, der Reingewinn um 14 Prozent auf 55,8 Mio CHF. Dank einer wiederum deutlich über dem Marktdurchschnitt liegenden Umsatz- und Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr habe man einmal mehr in allen wichtigen Märkten zusätzliche Marktanteile gewonnen und die schon führende Position im Premium-Schokoladesegment weiter ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die vorgelegten Gewinnzahlen liegen leicht über den Schätzungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen EBIT von 74,9 Mio sowie einen Reingewinn von 55,1 Mio CHF prognostiziert.

Bereits bekannt ist der Umsatz. Er legte um 6 Prozent zu auf 1,20 Mrd CHF, auf organischer Basis waren es gar +9,2 Prozent. Die Umsatzentwicklung hat laut Lindt vorwiegend auf Volumensteigerungen basiert und sei wiederum von Neulancierungen, vom saisonalen Geschäft und von einem optimierten Produktmix getragen worden. Mit dem Umsatzplus sei man deutlich über derjenigen der wichtigsten Gesamtschokolademärkte gelegen, die kaum noch Wachstumsimpulse aufgewiesen hätten. Marktanteile habe man überall gewonnen.

Ausblick bestätigt

Die Mitte Juli bekannt gegebene Übernahme des amerikanischen Familienunternehmens Russell Stover/Whitman's ist laut Mitteilung "ein klares Zeichen dafür, dass Lindt ihre Position in Nordamerika stärkt und ihren bereits beträchtlichen Beitrag zum dynamischen Wachstum des Premium-Schokoladesegments in diesem weltgrössten Schokolademarkt noch weiter ausbauen will". Aufgrund des generell guten Geschäftsgangs und des damit verbundenen überdurchschnittlichen Volumenwachstums seien an den Produktionsstätten in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und den USA zudem "beträchtliche Investitionen" in die Kapazitätsausweitung getätigt worden, heisst es ausserdem.

Für die weitere Zukunft gibt sich Lindt entsprechend weiter optimistisch. Auf der Basis des Konsolidierungskreises per Mitte 2014, d.h. ohne Berücksichtigung der übernommenen Russell Stover, hält Lindt für das Gesamtjahr an den mittel- bis langfristigen strategischen Erfolgszielen fest und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent. Die Erhöhung der Betriebsgewinnmarge gegenüber dem Vorjahreswert werde sich in der Bandbreite der Zielvorgabe von 20 bis 40 Basispunkten belaufen, so die Mitteilung.

AWP

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14.07.2014 08:42
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Lindt kauft US-Konkurrent und steigert Umsatz
 

Der Schokolade-Konzern Lindt & Sprüngli übernimmt den US-Süssigkeitenhersteller Russell Stover Candies. Zudem geben die Kilchberger eine Umsatzsteigerung für das erste Halbjahr 2014 bekannt.

Mit dem Kauf der US-Gesellschaft Russell Stover Candies tätige man die grösste Übernahme in der Konzerngeschichte, teilt das Kilchberger Unternehmen am Montag mit. Der Erwerb des US-Herstellers sei die Grösste und wichtigste strategische Akquisition der Firmengeschichte. Russel Stover erzielte im Geschäftsjahr 2013 mit 2'700 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 500 Mio USD, so die Mitteilung weiter. Der Übernahmepreis werde nicht bekannt gegeben.

Finanziert werde die Akquisition mit Netto-Liquidität und über ein Bankdarlehen. Russel Stover soll ab 2015 "einen soliden positiven Beitrag zum Gewinn pro Aktie" leisten, heisst es weiter.

Mit dieser strategischen Akquisition werde die Gruppe im Jahr 2015 die 1,5 Mrd-USD-Umsatzmarke in Nordamerika überschreiten und positioniere sich dort als der am stärksten wachsende Schokoladekonzern, so die Mitteilung. Die Übernahme sein "ein klares Zeichen" dafür, dass Lindt & Sprüngli ihre Position in Nordamerika verstärke und ihren schon heute beträchtlichen Beitrag zum dynamischen Wachstum des Premium-Schokoladesegments noch weiter beschleunige.

In Nordamerika sei die Gruppe nach der Übernahme die "klare Nummer 1" im Premium-Schokoladesegment und neu die Nummer 3 im nordamerikanischen Gesamtschokolademarkt.

Umsatz gesteigert

In einer zweiten Mitteilung gibt Lindt&Sprüngli Eckdaten zum ersten Halbjahr 2014 bekannt. Den Angaben zufolge stieg der Umsatz um 6 Prozent auf 1,20 Mrd CHF. In Lokalwährungen beträgt das organische Wachstum der Gruppe 9,2 Prozent. Der negative Währungseinfluss (von 3,2 Prozentpunkten) erkläre sich hauptsächlich durch die im Vergleich zum Vorjahr schwächeren Notierungen der Dollar-Währungen gegenüber dem Schweizer Franken, heisst es.

Die "gute" Umsatzentwicklung basiere vorwiegend auf Volumensteigerungen und sei wiederum von Neulancierungen, vom saisonalen Geschäft und von einem optimierten Produktmix getragen worden. Mit dem Umsatzplus liege man deutlich über derjenigen der wichtigsten Gesamtschokolademärkte, die kaum noch Wachstumsimpulse aufweisen würden. Marktanteile seien überall gewonnen worden.

Für das Gesamtjahr hält das Management an den langfristigen, strategischen Zielen fest und stellt ein organisches Wachstum von 6 bis 8 Prozent und eine Steigerung der EBIT-Marge von 20 bis 40 Basispunkten in Aussicht.

AWP

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15.01.2014 08:19
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m3p
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Lindt klettert über 50'000 Franken

Auf cash.ch ist ein neuer Artikel zu Lindt & Sprüngli publiziert worden:

Die erste Schweizer 50'000-Franken-Aktie

Erstmals kostet an der Schweizer Börse eine einzelne Aktie sage und schreibe 50'000 Franken. Weshalb die Lindt-&-Sprüngli-Aktie jetzt nur noch ein «Ja, aber...»-Kauf ist.

http://www.cash.ch/news/front/die_erste_schweizer_50000frankenaktie-3161307-448

14.01.2014 08:24
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Lindt&Sprüngli steigert Umsatz deutlich und gewinnt Marktanteile (AF)

14.01.2014 08:05



(ergänzt mit weiteren Details, vor allem zu Regionen)

Kilchberg (awp) - Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2013 trotz höherer Rohstoffpreise und anhaltend schwacher Konjunktur in südeuropäischen Ländern den Umsatz deutlich gesteigert und entsprechend Marktanteile gewonnen. Das Wachstum wurde dabei vor allem über höhere Volumen und nicht über Preissteigerungen erzielt. Auch die Marktschätzungen wurden mit den vorgelegten Zahlen übertroffen. Zudem wurden frühere Aussagen zum Gewinn 2013 bestätigt.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 8,0% auf 2,883 Mrd CHF, organisch waren es +8,6%. Die etwas schwächeren Notierungen verschiedener Währungen (USD, CAD, AUD, GBP) konnten nicht vollumfänglich vom leicht stärkeren Eurokurs kompensiert werden und belasteten den konsolidierten Frankenumsatz mit ca. 20 Mio CHF, wie der Premiumschokoladen-Hersteller am Dienstag mitteilte.

Die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) wurden vor allem beim organischen Wachstum klar übertroffen. Diese hatten mit einem organischen Wachstum von 7,9% sowie einem Umsatz von 2,880 Mrd CHF gerechnet.

Lindt habe die Entwicklung der Gesamtschokolademärkte einmal mehr "deutlich" übertroffen und entsprechend Marktanteile in allen wichtigen Ländern und Produktkategorien wie auch im Saisongeschäft erzielt, heisst es. Das Wachstum habe hauptsächlich auf Volumensteigerungen, Innovationen und auf einem optimierten Produktmix beruht. Beflügelt worden sei der Umsatz zudem von der neuen Lifestyle-Produktlinie Hello. Als grösste Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr nennt Lindt die seit Monaten stetig anziehenden Notierungen für relevante Rohmaterialien, der weiterhin starke Preiswettbewerb sowie die anhaltend schwache Konjunktur in den südeuropäischen Ländern.

STARKES PLUS IN DEN MEISTEN LÄNDERN

Die Schweizer Tochter hat den Angaben zufolge dank einer guten Umsatzsteigerung auf dem Binnenmarkt die Marktanteile im Tafel- und Pralinés-Segment weiter ausgebaut und im Export zweistellige Zuwachsraten erzielt. In den weitgehend gesättigten europäischen Hauptmärkten, wie beispielsweise in Deutschland und in Frankreich, sei ein Umsatzplus erzielt worden, das deutlich über dem Marktdurchschnitt lag. Doppelstellig fiel das Wachstum ausserdem in England aus. In Italien konnte zwar nur ein geringes Umsatzplus erzielt werden, das bei einem rückläufigen Markt dennoch einen Marktanteilsgewinn bedeutet.

Das Geschäft im grössten Schokolademarkt Nordamerika befinde sich mit den Marken Lindt und Ghirardelli weiter auf Erfolgskurs und sei erneut zweistellig gewachsen, heisst es weiter. Ebenfalls positiv hätten sich die kürzlich gegründeten Tochtergesellschaften in den Aufbaumärkten - namentlich in Japan, China, Südafrika - entwickelt.

GLOBAL RETAIL HAT UMSATZANTEIL VON 9%

Die Division Global Retail, die im Rahmen der Expansion in neue Märkte für Lindt eine wichtige Rolle spielt, sei mit einem Anteil am Gruppenumsatz von rund 9% zu einem "erheblichen Erfolgsfaktor" geworden, heisst es. Das weltweite Netz an eigenen Chocolate Cafés, Flagship Stores und Outlets trage zudem massgeblich dazu bei, die Image- und Bekanntheitswerte der Marke Lindt zu stärken und weiter zu verankern.

Wenig News gibt es bezüglich Gewinnentwicklung. Bestätigt wurden einzig frühere Aussagen zur Betriebsgewinn-Marge: Sie soll 2013 im oberen Bereich der strategischen Bandbreite von 20 bis 40 Basispunkten verbessert werden. 2012 hatte Lindt einen EBIT von 362,5 Mio CHF bei einer Marge von 13,6% erzielt. Keine Aussagen gibt es auch zum laufenden Jahr.

Der vollständige Jahresabschluss 2013 ist derweil für den 11. März vorgesehen.

AWP

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28.03.2013 13:13
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Lindt & Sprüngli verliert Patentstreit gegen Confiserie Riegelein (AF)

28.03.2013 12:52



Karlsruhe/Cadolzburg/Küsnacht ZH (awp/sda) - Lindt & Sprüngli hat im Patentstreit mit der Confiserie Riegelein um deren goldenen Schokoladenhasen endgültig den Kürzeren gezogen. Der deutschen Bundesgerichtshof hat es abgelehnt, Riegelein den Verkauf des Hasen zu verbieten, der dem Lindt-Goldhasen ähnlich sieht.

Den Entscheid der obersten Gerichtsinstanz kurz vor Ostern publik machte am Gründonnerstag die Confiserie Riegelein. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass dieser Fall nach rund 12 Jahren ein glückliches Ende für uns gefunden hat", wurde Unternehmenschef Peter Riegelein in einem Communiqué zitiert.


Bis es zum Entscheid des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe kam, gab es bereits vier Urteile gegen den Schweizer Schokoladenproduzenten, welche dieser alle an die nächst höhere Instanz weiterzog. Bei Lindt & Sprüngli zeigte man sich denn auch enttäuscht über das erneut abschlägige Urteil. Man könne es nicht verstehen, respektiere es aber, sagte Mediensprecherin Sylvia Kälin am Donnerstag.


Der Rechtsstreit hatte begonnen, kurz nachdem Lindt & Sprüngli im Jahr 2000 seinen Goldhasen in Deutschland als dreidimensionale Marke schützen liess. Lindt & Sprüngli wollte juristisch verhindern, dass die Confiserie Riegelein ihren Goldhasen weiterhin verkaufen kann.


Riegelein stellte sich auf den Standpunkt, dass zahlreiche Hersteller seit den 50er-Jahren sitzende Hasen in Goldfolien herstellen und verkaufen. Zudem sei Goldfolie vor 50 Jahren ein häufig genutztes Verpackungsmittel gewesen. Der Bundesgerichtshof ist nun offensichtlich dieser Argumentation gefolgt.


ALLES BLEIBT BEIM ALTEN


Mit dem Urteil ändert sich für Lindt & Sprüngli an der jetzigen Situation nichts: Der Goldhase bleibt mit seinem Namen und seinen Attributen auch in Deutschland eine geschützte Marke des Schweizer Schokoladenproduzenten. Allerdings darf auch die Confiserie Riegelein ihre Goldhasen weiterhin verkaufen.


Lindt & Sprüngli rückt auch nach dem Urteil nicht von der Auffassung ab, dass der Riegelein-Goldhase dem eigenen Hasen sehr ähnlich sehe und eine Verwechslungsgefahr zwischen den Produkten bestehe. Es tue weh, wenn man viel Werbemittel in den Aufbau eines Produktes gesteckt habe und dann ein anderer Produzent einfach vom Wert der Marke profitiere, sagte Kälin.


Laut Kälin wird sich Lindt & Sprüngli auch in Deutschland weiterhin für seine Markenrechte einsetzen. Allerdings hat sich das Unternehmen dort juristisch auch noch mit Haribo herumzuschlagen, seit es einen in Goldfolie eingewickelten Schokoladenbären auf den Markt gebracht hat. Haribo machte Verwechslungsgefahr mit seinen Goldbären geltend. Das Kölner Landgericht gab dabei im Dezember dem deutschen Gummibärchenhersteller recht.


IN ÖSTERREICH GESIEGT


In Österreich hatte Lindt & Sprüngli dagegen mehr Glück mit der Durchsetzung seiner Markenrechte. Dort gab der Oberste Gerichtshof dem Schweizer Schokoladenhersteller recht und verbot der Firma Hauswirth, ihren in Goldfolie gehüllten Hasen mit Schleife zu vertreiben.


Das oberste EU-Gericht verweigerte Lindt & Sprüngli dagegen im Mai letzten Jahres einen weitergehenden Schutz des Goldhasen. Das Unternehmen mit Sitz in Kilchberg/ZH hätte den goldenen Hasen gerne auch ohne Lindt-Schriftzug und anderen Attributen als Marke schützen lassen.


AWP

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02.03.2009 11:13
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Lindt & Sprüngli Kriesenfest?

Die Schweizer Schokoladenindustrie war 2008 im Rekordjahr (wurde ca. vor einem Monat berichtet). Dadurch sollte Lindt & Sprüngli interessant sein oder etwa doch nicht ?

Lindt & Sprüngli müsste eigentlich kriesenfest sein oder spielen da die Rohstoffpreise auch mit?

08.10.2008 12:11
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Lindt & Sprüngli

Warum fällt eigentlich Lindt und Sprüngli?

Schokolade wird doch im Moment wie wild gegessen, hilft gegen Stress und Finanzkriese! Wink

29.02.2008 21:01
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Lindt & Sprüngli

Hallo seraphin

mal sehen wie es weiter geht aber schon mal vielen Dank für den Zwinker Lol

29.02.2008 19:59
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Lindt & Sprüngli

:roll:

Bei 1 Million steig ich aus......

29.02.2008 18:48
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Lindt & Sprüngli

Hallo Brummer

Vielen Dank für deine ausführlichen Schilderungen. Das hat mir sehr geholfen. Ein sehr grosses Dankeschön an dich.

Gruss

Rico

29.02.2008 00:03
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Lindt Sprüngli ist eine Liebhaberaktie

Ich verfolge sie seit über bald 35 Jahren. Da gab es viele auf und abs. Allerdings in den letzten 10 Jahren praktisch nur noch eine Richtung, nach Norden. Dies ist der Strategie von Ernst Tanner, Präsident und CEO zuzuschreiben. Premium Chocolate und stetiger Ausbau, das heisst Investitionen in den Fabrikations-Apparat und Verkaufsanstrengungen in den USA mit eigenen Lindt-Verkaufsläden, zusätzlich zu den Ghirardellis. Dass es dabei mit dem Aktienkurs nicht immer nach oben gehen kann, ist wohl allen klar, vor allem jetzt, wo Amerika einwenig kränkelt, die einen Umsatz von über 20% ausmachen. Die Aktie ist sehr volatil geworden, seit sie den Spitzenkurs von über CHF 44,000 erreicht hat. Sie wurde zu einem KGV von über 30 gehandelt, was einiges vorwegnimmt. Seither ist sie über 20% gefallen. Ich könnte mir vorstellen, dass einige Fonds-Gesellschaften ausladen mussten. Nun geht sie seitwärts. Es ist und bleibt eine Liebhaberaktie mit einem sehr kleinen Markt. Pro Tag werden etwas mehr als etwa 150 Aktien gehandelt. Ich habe festgestelt, wenn diese Marke überschritten wird, geht der Kurs meistens nach unten, das heisst jemand "muss" ausladen zu jedem Preis. Dadurch kommen wohl auch die verschiedenen Schwankungen, die du beobachtest. Ich bin nach wie vor positiv für die Aktie gestimmt, da die Strategie und das Management vollkommen stimmen aus meiner Sicht. Jetzt ist vielleicht etwas Geduld angesagt. Aber wenn du Zeit hast, dann sollte sich dies auch für dich lohnen. Es ist eine Aktie, die nur an dem Tag des Kaufs teuer ist, so hatte mal die FUW geschrieben. Gehe jeweils an die jährliche GV und erfreue dich des "Bhaltis", die süsse Ueberraschung von über 3 Kilo feinster Lindt-Schokolade. Viel Glück und Spass damit.