Lindt & Sprüngli

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Lindt&Sprüngli präsentiert unter neuem CEO Rekordergebnis für 2016
07.03.2017 18:18

(Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

Kilchberg (awp) - Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 trotz schwieriger Umstände ein Rekordergebnis erzielt und will die Dividende erneut deutlich erhöhen. Da das Umfeld sich dieses Jahr kaum gross verändert, bleibt Lindt bezüglich Ausblick auf der vorsichtigen Seite. Interessiert hat auch der erste Auftritt von Dieter Weisskopf als Konzernchef vor den Medien.

Per letzten Oktober hat der langjährige Finanzchef den noch länger amtierenden "Mister Lindt" Ernst Tanner an der operativen Spitze des Konzerns abgelöst. Und es war Weisskopf wichtig zu betonen, dass Lindt unter seiner Leitung nicht vom Weg abkommen wird bzw. weiter nach vorne strebt. "Es geht weiter", sagte er denn auch mit leicht ironischem Unterton zu Beginn der Bilanzkonferenz am Dienstag in Kilchberg.

Und der neue Konzernchef, der mit seiner etwas spröden, aber soliden Art stark abweicht vom sehr charismatischen und extrovertierten Tanner, konnte gleich bei seinem ersten Auftritt ein sehr gutes Resultat bzw. ein Rekordergebnis präsentieren. Der Gruppen-Umsatz stieg um 6,8% auf 3,90 Mrd CHF bzw. organisch um 6,0%. Beim Betriebsgewinn (EBIT) gab es ein Plus von 8,4% auf 562,5 Mio CHF und beim Reingewinn um gut 10% auf 419,8 Mio, womit sich die entsprechenden Margen um 20 Basispunkte auf 14,4% bzw. 40 Basispunkte auf 10,8% verbesserten.

DIVIDENDE STEIGT UM 10%

Dies notabene in einem Umfeld mit schwachem Wirtschaftswachstum und politischen Unsicherheiten in vielen Regionen der Welt. "2016 war eines der herausforderndsten Jahre der letzten Jahrzehnte", so Weisskopf. Neben den erwähnten Faktoren strich er etwa auch die hohen Kakaopreise, die Stagnation des US-Marktes, die laufende Integration der vor zwei Jahren übernommenen US-Schokoladenfirma Russell Stover oder den starken Preisdruck bei den Handelspartnern hervor.

Von den guten Zahlen sollen auch die Aktionäre profitieren und eine 10% höhere Dividende erhalten. Die Ausschüttung sei die letzten 20 Jahre jedes Jahr erhöht worden, sagte der Konzernchef nicht ohne Stolz. Die beantragten 880 CHF pro Namenaktie (88 CHF pro PS) etwa sind ein Plus von über 50% im Vergleich zu 2012, dies bei einem Anstieg der Aktie von rund 80% im gleichen Zeitraum.

2017 WACHSTUM IM RAHMEN DES VORJAHRES

Auch ins neue Jahr ist Lindt gemäss den Verantwortlichen gut gestartet. Da die Osterfeiertage dieses Jahr relativ spät anfallen, seien die ersten zwei Monate noch nicht allzu aussagekräftig. Bis jetzt sei man mit den Osterbestellungen aber zufrieden. "Alles in allem sind wir daher positiv eingestellt für das erste Quartal", so CEO Weisskopf.

Insgesamt geht das Lindt-Management für das Gesamtjahr 2017 von einem Wachstum wie 2016 aus, was somit rund 6% wären. Etwas Rückenwind könnte mittelfristig von den Kakaopreisen kommen, die sich seit dem vierten Quartal 2016 leicht abgeschwächt haben. Da man die Rohstoffpreise aber immer absichere, dauere es ein paar Quartale, bis sich die Preissenkung positiv auf das Ergebnis auswirke, so Weisskopf.

SYNERGIEN UND EFFIZIENZ IM FOKUS

Aufgrund der sinkenden Kakaopreise werde man auch nicht generelle, sondern höchstens selektive Preiserhöhungen vornehmen. Um die Marge zu sichern, will Weisskopf ausserdem weiter an den Synergien und der Effizienz arbeiten. Hier gebe es mit Lean-Production zum Beispiel noch viel Potenzial. Den Abbau von Arbeitsplätzen schloss er dabei aus. "Wir wachsen ja stark, daher stellen wir höchstens weniger neue Leute ein."

Grundsätzlich sieht sich der Konzern langfristig denn auch "sehr gut" aufgestellt. Entsprechend wurden die strategischen Ziele eines jährlichen organischen Wachstums von 6-8% sowie einer jährlichen Verbesserung der EBIT-Marge von 20 bis 40 Basispunkten bestätigt. Auch akquisitorisches Wachstum sei möglich.

Die Lindt Aktien bzw. PS reagierten auf die News anfänglich leicht negativ, drangen im Laufe des Tages aber ins Plus vor. Am Schluss stieg die Namenaktie 1,1% auf 66'245 CHF und der PS um 0,7% auf 5'670 CHF. Der etwas vorsichtige Ausblick wurde von Analysten als Grund für die anfänglichen Verluste ausgemacht.

uh/gab

(AWP)

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Lindt&Sprüngli senkt den

Lindt&Sprüngli senkt den Ausblick

Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr 2017 zwar etwas mehr umgesetzt und verdient, bleibt aber hinter den Schätzungen zurück. Zudem senkt der Konzern den Ausblick.

25.07.2017 07:24

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum leicht unter Vorjahr, kombiniert mit einer höheren operativen Marge. Dies ist in Bezug auf den Umsatz etwas weniger als bisher kommuniziert.

Der Umsatz für das Berichtssemester wird in einer Mitteilung vom Dienstag mit 1,55 Mrd CHF angegeben, das vielbeachtete organische Wachstum der Gruppe lag damit bei 3,6%. Ohne die vor einiger Zeit übernommene US-Firma Russell Stover liegt der Wert bei 6,6%. Der Betriebsgewinn (EBIT) der Gruppe stieg derweil um 6,7% auf 105,0 Mio, mit einer leichten Margenverbesserung auf 6,8% (+20 BP). Unter dem Strich blieb ein 5,7% höherer Reingewinn von 76,3 Mio CHF.

Die vorgelegten Zahlen liegen vor allem bezüglich organischem Wachstum klar unter den Schätzungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 1,60 Mrd, ein org. Wachstum von 6,4%, einen EBIT von 109,7 Mio sowie einen Reingewinn von 78,0 Mio CHF prognostiziert.

Lindt spricht in der Mitteilung von "unverändert für die gesamte Industrie äusserst schwierigen Rahmenbedingungen" im ersten Halbjahr. Stagnierende bis nur leicht wachsende Schokolademärkte, eine weitreichend verhaltene Konsumentenstimmung und Veränderungen in der Handelslandschaft hätten die Branche vor grosse Herausforderungen gestellt. Lindt & Sprüngli sei es dennoch gelungen, Marktanteile in strategisch wichtigen Märkten zu gewinnen.

Bezüglich Ausblick ist man etwas vorsichtiger geworden als noch vor ein paar Monaten. Das Management erwartet für das zweite Halbjahr 2017 zwar eine Beschleunigung des Umsatzwachstums. Aufgrund der momentanen Entwicklungen in Nordamerika gehe man jedoch davon aus, dass das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr leicht unter dem des Vorjahrs ausfallen werde, heisst es. Die Betriebsgewinnmarge soll höher ausfallen als im Vorjahr.

"Wir sind aber weiterhin zuversichtlich, innerhalb unserer Industrie immer noch weit überdurchschnittlich zu wachsen", betont Lindt. Bisher war von einem organischen Wachstum im Rahmen des Vorjahres (6,0%) mit steigender Marge die Rede gewesen.

(AWP)

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Elias
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Anleihe: Lindt & Sprüngli nimmt 250 Mio CHF zu 0,3% bis 2027 auf

Zürich (awp) - Lindt & Sprüngli nimmt unter Federführung von Credit Suisse und ZKB eine Anleihe auf.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Mutige Empfehlung für eine

Mutige Empfehlung für eine teure Aktie

Lindt & Sprüngli gilt als Wachstumsunternehmen. Dementsprechend stolz ist die Aktie des Schokoladeherstellers bewertet. Weshalb die UBS-Investmentbank nun trotzdem zum Einstieg rät.

21.08.2017 08:41

Von Lorenz Burkhalter

Die Namenaktie von Lindt & Sprüngli ist nichts fürs kleine Portemonnaie. 64'250 Franken müssen Anleger für einen einzigen Titel hinblättern. Doch nicht nur optisch hat die Aktie ihren Preis. Auf Basis der aktuellen Markterwartungen entspricht ihr Kurs mehr als dem Dreissigfachen des nächstjährigen Gewinns. Zum Vergleich: Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé weist für das kommende Jahr ein so genanntes Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 21 auf, der Schokoladenproduzent Barry Callebaut sogar nur eines von 20. Die Dividendenrendite von Lindt & Sprüngli beträgt gerademal 1,5 Prozent.

Allerdings hält weder die stolze Bewertung noch die tiefe Dividendenrendite den für die UBS Investmentbank tätigen Autor einer Unternehmensstudie am Montag früh davon ab, die Namenaktie von Lindt & Sprüngli von "Neutral" auf "Buy" heraufzustufen. Er traut ihr über die nächsten 12 Monate von Dezember 2015 sehr nahe.

Enttäuschende Umsatzentwicklung in den ersten sechs Monaten

Nachdem sich der Titel nun schon seit zwei Jahren schwächer als der Swiss Performance Index (SPI) entwickle und das Ergebnis für die erste Jahreshälfte eher durchwachsen ausgefallen sei, halte er den Zeitpunkt für einen Einstieg für günstig, so der Analyst. Und tatsächlich: Während der SPI in den vergangenen 48 Monaten um 10 Prozent zulegen konnte, notiert die Namenaktie von Lindt & Sprüngli wieder auf dem Stand von damals. Seit Jahresbeginn errechnet sich immerhin ein Plus von knapp 4 Prozent.

Seit Wochen hat die Namenaktie von Lindt & Sprüngli einen schweren Stand (Quelle: www.cash.ch)

Ende Juli tauchte der Aktienkurs des Herstellers von Premiumschokolade Ende Juli zeitweise sogar auf unter 62'000 Franken, als bekannt wurde, dass sich das organische Umsatzwachstum in der ersten Jahreshälfte überraschend auf 3,6 Prozent verlangsamt hat. Damit wurden die bei 6,7 Prozent liegenden Analystenerwartungen klar verfehlt.

Als bremsend erwies sich zuletzt insbesondere das Nordamerika-Geschäft. Ausgerechnet dort hatte Lindt & Sprüngli vor ein paar Jahren für umgerechnet 1,6 Milliarden Franken den Mitbewerber Russell Stover übernommen.

Nur die UBS empfiehlt die Aktie zum Kauf

Davon lässt sich der UBS-Analyst allerdings nicht ins Bockshorn jagen. Er geht davon aus, dass das Umsatzwachstum ab 2018 wieder anzieht und in den mittelfristigen Zielbereich von 6 bis 8 Prozent zurückfindet. Nach einer Aufwärtsrevision seiner Gewinnschätzungen um bis zu 5 Prozent liegen die neuen Annahmen für das kommende Jahr um knapp 10 Prozent über den Prognosen seiner Berufskollegen.

In Expertenkreisen bleibt man aber mehrheitlich skeptisch, was die zukünftige Kursentwicklung bei Lindt & Sprüngli anbetrifft. Nur gerade von der UBS wird die Namenaktie zum Kauf empfohlen. Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP schätzen vier weitere Banken den Titel neutral ein, einer sogar negativ. Die Prognosenspannweite für das Kursziel liegt zwischen 55'000 und 75'000 Franken, der Durchschnittswert bei 65'430 Franken.

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Lindt&Sprüngli wächst 2017

Lindt&Sprüngli wächst 2017 unter den Analysten-Erwartungen

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als 4 Milliarden Franken umgesetzt. Die Erwartungen der Analysten konnten jedoch nicht ganz erfüllt werden.

16.01.2018 07:17

Der Gruppen-Umsatz stieg um 4,4% auf 4,09 Mrd CHF, organisch waren es +3,7%. Der Konzern blieb damit auch unter seinem eigenen langfristigen strategischen Zielwert von 6-8%, hatte dies zum Halbjahr aber bereits angedeutet. Ohne Russell Stover lag das organische Wachstum laut Mitteilung vom Dienstag bei 5,9%.

Das Wachstum hat sich damit im zweiten Halbjahr wie angekündigt beschleunigt, allerdings nur geringfügig. Im ersten Halbjahr war das organische Wachstum bei 3,6% gelegen. Mit den vorgelegten Zahlen hat Lindt die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) vor allem beim organischen Wachstum nicht erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 4,10 Mrd CHF und für das organische Wachstum bei 4,2%.

Neben dem Gewinn wichtiger Marktanteile in fast allen Märkten sei Lindt&Sprüngli erneut schneller gewachsen als der Gesamtschokolademarkt, heisst es in der Mitteilung. Dies sei vor dem Hintergrund der herausfordernden Rahmenbedingungen (gesättigte Schokolademärkten, sich verändernde Handelslandschaft, zunehmender Preisdruck) eine "gute Leistung", schreibt Lindt. Besonders hervorzuheben seien die Resultate in Europa und dem Segment Rest der Welt. Erwähnt wird aber auch die "konstant starke Entwicklung" des eigenen Ladennetzes, dessen Umsatz im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine halbe Milliarde erreicht habe.

Trotz schwächeren Ergebnissen in den USA sei man im grössten Schokolademarkt der Welt weiterhin auf Kurs und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr die Basis für weiteres profitables Wachstum geschaffen, heisst es weiter.

EBIT-Marge im Rahmen

Genaue Gewinnzahlen wurden noch nicht bekannt gegeben. Lindt erwartet aber eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge innerhalb der strategischen Zielsetzung (+20-40 BP). Lindt hält ausserdem an der mittel- bis langfristigen Zielsetzung eines Umsatzwachstums von 6-8% und einer Verbesserung der operativen Gewinnmarge von 20-40 Basispunkten fest.

Die Publikation des vollständigen Jahresabschlusses 2017 ist für den 6. März vorgesehen.

(AWP)

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Lindt & Sprüngli im Rahmen

Lindt & Sprüngli im Rahmen der Erwartungen

Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 die Gewinnzahlen verbessert und damit mehr oder weniger im Rahmen der Schätzungen abgeschlossen.

06.03.2018 06:53

Einmal mehr wird die Dividende erhöht, zudem will der Konzern bereits nächste Woche ein Aktienrückkaufprogramm starten. Im Ausblick bestätigt der Schokoladen-Hersteller seine mittel- bis langfristigen strategischen Ziele zu Umsatz und EBIT-Marge.

Der Betriebsgewinn (EBIT) legte im Berichtsjahr um 5,8% auf 595,4 Mio CHF zu, der Reingewinn um 7,8% auf 452,5 Mio. Entsprechend ergibt sich eine im Vergleich zum Vorjahr höhere EBIT-Marge von 14,6% (VJ 14,4%) bzw. eine Reingewinnmarge von 11,1% (10,8%), wie es im Geschäftsbericht heisst, der am Dienstag veröffentlicht wurde.

Die Verkaufszahlen sind seit Mitte Januar bekannt: Der Gruppen-Umsatz stieg um 4,4% auf 4,09 Mrd CHF, organisch waren es +3,7%. Der Konzern blieb damit klar unter seinem eigenen langfristigen strategischen Zielwert von 6-8%. Ohne Russell Stover lag das organische Wachstum bei 5,9%.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung aufgrund der Zahlen die Ausschüttung einer höheren Dividende, und zwar von 930 CHF (VJ 880) pro Namenaktie bzw. 93,00 CHF (88,00) pro PS.

Ungefähr im Rahmen der Erwartungen

Das Unternehmen lag mit den vorgelegten Zahlen mehr oder weniger im Rahmen der Schätzungen, hatte allerdings zusammen mit dem Umsatz auch schon gewisse Andeutungen bzgl. Marge gegeben. Analysten prognostizierten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 597,3 Mio (Marge 14,6%) sowie einen Reingewinn von 444,4 Mio CHF. Die Dividende für den PS wurde mit 94,40 CHF etwas höher erwartet.

Für die weitere Zukunft gibt sich der Konzern weiter optimistisch und bestätigt das mittel- bis langfristige organische Wachstumsziel von 6-8% kombiniert mit einer jährlichen Erhöhung der EBIT-Marge um 20-40 Basispunkte.

Daneben hat Lindt "aufgrund der hohen Liquidität, der soliden Bilanz und des kontinuierlich hohen Cash Flows" beschlossen, ein Rückkaufprogramm für Namenaktien und Partizipationsscheine im Umfang von bis zu 500 Mio CHF zu starten. Der Rückkauf soll bereits am 12. März beginnen und dauert bis längstens 31. Juli 2019.

uh/ra

(AWP)

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Lindt schafft gut fünf

Lindt schafft gut fünf Prozent Wachstum aus eigener Kraft

Lindt & Sprüngli hat in der ersten Jahreshälfte 7,7 Prozent mehr Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinés verkauft als im Vorjahreshalbjahr.

24.07.2018 07:25

Ohne Übernahmen und Wechselkurseffekte betrug das organische Umsatzplus 5,1 Prozent - damit ist Lindt auf dem Weg aus dem Formtief im Vorjahr. Insgesamt setzte der Premiumschokolade-Hersteller in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 1,67 Milliarden Franken um, wie er am Dienstag mitteilte.

Auch in den USA, wo Lindt zuletzt mit Problemen kämpfte, wurde wieder vermehrt Schokolade aus der Küche des Konzerns genascht - die gesamte Region Nordamerika (Nafta) legte organisch um 4,0 Prozent zu. Die US-Tochter Russell Stover habe den Umsatz stabilisiert und lediglich einen niedrigen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr verzeichnet, schrieb der Konzern.

Erwartungen knapp übertroffen

Im Vorjahr hatten schrumpfende Erlöse der US-Tochter Russell Stover die Gruppe ausgebremst. Das sonst so rasante Wachstumstempo verlangsamte sich in der Folge auf 3,6 Prozent. Damit verfehlte Lindt die mittelfristig angestrebten 6 bis 8 Prozent deutlich. Auch dieses Jahr soll es laut dem Management noch nicht ganz dafür reichen: Die Vorgabe für dieses Jahr sieht ein Wachstum von 5 Prozent vor.

Mit den Zahlen hat Lindt die Markterwartungen beim Umsatz knapp übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 1,66 Milliarden Franken und ein organisches Wachstum von 5,0 Prozent erwartet.

Beim Gewinn hingegen verfehlte Lindt die Erwartungen. Der Betriebsgewinn (EBIT) der Gruppe stieg um 11,5 Prozent auf 117,1 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben 86,0 Millionen Franken als Reingewinn, das ist ein Zuwachs von 12,7 Prozent. Am Markt wurde ein EBIT von 120,3 Millionen Franken sowie ein Reingewinn von 87,5 Millionen Franken prognostiziert.

Ziele bestätigt

Die Entspannung beim Preis für den wichtigsten Rohstoff Kakao sei nur vorübergehend gewesen, schrieb Lindt. Die Preise hätten kurzzeitig zum Jahreswechsel ein Mehrjahrestief erreicht, seien seither aber wieder deutlich angestiegen. Die Preise für Kakaobutter seien auf hohem Niveau verblieben und lägen mittlerweile auf einem Zehnjahreshoch.

Den Ausblick bestätigte Lindt. Für das Gesamtjahr wird ein organisches Umsatzwachstum von 5 Prozent sowie eine Steigerung der Gewinnmargen innerhalb der langfristigen Zielsetzung von 20 bis 40 Basispunkten in Aussicht gestellt.

(AWP)

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Lindt & Sprüngli senkt

Lindt & Sprüngli senkt langfristiges Wachstumsziel

Gesundheitsdenken und der Online-Handel trüben den Ausblick beim Schoggikonzhern Lindt & Sprüngli ein. Das langjährige Wachstumsziel wird gesenkt.

Aktualisiert um 07:46

In der mittleren bis langen Frist rechnet der Schokoladenkonzern neu mit einem organischen Umsatzwachstum von 5 bis 7 Prozent statt wie bis anhin 6 bis 8 Prozent. Im vergangenen Geschäftsjahr ist Lindt & Sprüngli aus eigener Kraft um 5,1 Prozent gewachsen.

Insgesamt verkaufte der Konzern für 4,31 Milliarden Franken Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinés. Gegenüber dem Vorjahr ist das in der Berichtswährung Franken ein Plus von 5,5 Prozent, wie Lindt am Dienstag mitteilte. Analysten haben mit einer Umsatzentwicklung in dieser Grössenordnung gerechnet. Die von der Nachrichtenagentur AWP befragten Experten (AWP-Konsens) rechneten mit einem Umsatz von 4,33 Milliarden Franken und einem organischen Wachstum von 5,1 Prozent.

Eigentlich ist sich der Konzern aber ein schnelleres Tempo gewohnt. Die eigene Messlatte war bislang ein Wachstum von 6 bis 8 Prozent. In den letzten zwei Jahren konnten diese langfristigen Zielvorgaben allerdings nicht mehr eingehalten werden. Es harzte vor allem im wichtigsten Markt USA, wo der Schokoladenhersteller mit schrumpfenden Umsätzen seiner Tochter Russell Stover kämpft.

Gesättigte Märkte

Zu schaffen machen dem Premium-Schokoladenhersteller aber auch die Veränderungen im Kaufverhalten: So achten Konsumenten vermehrt darauf, wie gesund Nahrungsmittel sind und schwören Süssigkeiten ab. Zudem kaufen sie auch häufiger online ein, wo sie weniger zu Impulskäufen von Schokolade verleitet werden.

Das Marktumfeld habe sich nach wie vor als schwierig erwiesen, schrieb Lindt nun. In Europa und USA seien die Schokolademärkte gesättigt und der zunehmende Preisdruck verändere die Handelslandschaft. Allerdings wachse der Premiumschokolademarkt insgesamt weiterhin - davon könne Lindt & Sprüngli profitieren. Mit der neuen Zielsetzung von 5 bis 7 Prozent Wachstum werde Lindt nach wie vor in allen Märkten überdurchschnittlich wachsen.

Klares Wachstum in Europa

Im vergangenen Jahr konnte Lindt & Sprüngli vor allem in den Regionen Europa und "Rest der Welt" zulegen. In Europa legte der Umsatz organisch um 5,6 Prozent zu. Das führt der Konzern in der Mitteilung auf den Zugewinn neuer Marktanteil zurück: Denn die europäischen Schokolademärkte zeichneten sich weitgehend durch stagnierendes und gar rückläufiges Wachstum aus.

Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz laut Mitteilung in Grossbritannien, Deutschland, Österreich und Spanien. Zudem sei es allen osteuropäischen Tochtergesellschaft gelungen, den Umsatz zweistellig zu steigern.

Ein flottes Wachstum legte Lindt auch im Rest der Welt an den Tag. Mit einem Plus von 10,3 Prozent 2018 werde das Segment immer bedeutender für die Gruppe, schrieb Lindt. Starke Wachstumsschübe verzeichnete der Konzern vor allem in Japan, Südafrika, Brasilien und China.

Den Umsatz kurbelten darüber hinaus auch die eigenen Lindt-Läden an. Diese sind den Angaben zufolge zweistellig gewachsen. Inzwischen betreibt der Schokoladenhersteller 460 eigene Shops weltweit - allein 2018 waren 50 Läden neu eröffnet worden.

Russell Stover schrumpft

Schleppend hingegen lief es für Lindt weiterhin in der Region Nordamerika (Nafta). Das organische Plus lag bei 2,8 Prozent. Der Markt stagniere und sei durch Preisdruck gezeichnet, so Lindt. Die Marken Lindt USA und Ghirardelli seien schneller als der Markt gewachsen. Beim Sorgenkind Russell Stover hingegen schrumpften die Umsätze erneut leicht.

Lindt erhofft sich hier allerdings mittelfristig eine Verbesserung. Das neue Ziel werde unterstützt von einem höheren Wachstum in der Region Nafta, hiess es im Ausblick.

Beim Gewinn hält Lindt an der bisherigen Zielsetzung fest. Die EBIT-Marge soll sich jährlich zwischen 20 und 40 Basispunkten verbessern. Dieses Ziel wurde gemäss Mitteilung auch 2018 erreicht. Genaueres zu den Gewinnzahlen gibt der Konzern aber wie immer etwas später bekannt, dieses Jahr ist es am 5. März soweit.

(AWP)

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Manager von Lindt & Sprüngli

Manager von Lindt & Sprüngli machen Kasse

In den letzten Tagen trennten sich Geschäftsleitungsmitglieder bei Lindt & Sprüngli von Titeln im Gegenwert von fast 5,5 Millionen Franken. Bis Ende August dürften weitere Verkäufe folgen.

05.07.2019 08:27

Von Lorenz Burkhalter

Seit Tagen flirtet der Partizipationsschein des Premiumschokoladeherstellers Lindt & Sprüngli mit dem Rekordhoch vom vergangenen November. Damals kostete er in der Spitze 7270 Franken.

Dass ausgerechnet Titelverkäufe aus der Geschäftsleitung neue Kursrekorde vereitelten, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn als treibende Kraft hinter dem jüngsten Kursanstieg erwiesen sich Hoffnungen, dass die vor Jahren für mehr als eine Milliarde Franken übernommene Russell Stover endlich wieder auf Erfolgskurs ist. Am Hauptsitz des Mutterhauses in Zürich scheint der Glaube an einen Turnaround beim US-Tochterunternehmen allerdings nicht sehr gross zu sein.

Weitere Titelverkäufe zu erwarten

Vielleicht ist es aber auch die luftige Bewertung von Lindt & Sprüngli an der Börse, die eines oder mehrere Geschäftsleitungsmitglieder seit dem 28. Juni zum Verkauf von insgesamt 776 Titeln mit einem Marktwert von fast 5,5 Millionen Franken veranlasste. Immerhin weist der Partizipationsschein des Premiumschokoladeherstellers auf den nächstjährigen Schätzungen ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 34 auf. Das wiederum liegt am ganz oberen Ende der langjährigen Bewertungsbandbreite.

Da überrascht es nicht, dass sich die Titelverkäufe aus der Geschäftsleitung von Lindt & Sprüngli seit Jahresbeginn sogar auf gut 18 Millionen Franken belaufen. Verhält es sich wie in den letzten Jahren, dürften diese Verkäufe noch bis Ende August andauern. Im weiteren Jahresverlauf ebben die Titelverkäufe dann für gewöhnlich ab.

Analysten mehrheitlich negativ gestimmt

Einen Trend hin zu einem besseren Abschneiden des Partizipationsscheins in der zweiten Jahreshälfte oder in den letzten vier Monaten des Jahres gibt es allerdings nicht. Mit einer Kursplus inklusive Dividende von 18,6 Prozent hinkt die Kursentwicklung dem breit gefassten Swiss Performance Index (SPI) mit seinen fast 24 Prozent seit Jahresbeginn etwas hinterher.

In Analystenkreisen hält sich die Begeisterung für die Valoren von Lindt & Sprüngli denn auch ziemlich in Grenzen. Erhebungen der Wirtschaftsnachrichtenagentur AWP zufolge raten fünf von acht Analysten zum Verkauf der Titel. Die übrigen drei Analysten schätzen die Kursaussichten des Premiumschokoladeherstellers neutral ein. Das durchschnittliche Kursziel aller acht Analysten liegt gut 10 Prozent unter dem Schlussstand vom Donnerstag.

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Lindt&Sprüngli gewinnt

Lindt&Sprüngli gewinnt Marktanteile

Lindt & Sprüngli hat beim Wachstum in der ersten Jahreshälfte das Tempo kräftig hochgedreht.

Aktualisiert um 07:56

Vor allem in den USA und beim dortigen Sorgenkind Russell Stover konnte der Konzern wieder mehr Schokolade verkaufen. Weltweit verkauft Lindt & Sprüngli von Januar bis Juni für 1,76 Milliarden Franken Lindorkugeln, Schokoladentafeln und Pralinés. Das sind 5,4 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Ohne Übernahmen und Wechselkurseffekte betrug das organische Umsatzplus 6,2 Prozent. Im Gesamtjahr 2018 lag das Wachstumstempo noch bei 5,1 Prozent.

Lindt habe in den mehrheitlich gesättigten und stagnierenden Schokoladenmärkten gute Ergebnisse erzielt und Marktanteile in allen strategisch wichtigen Märkten hinzugewonnen, schrieb der Schokoladenhersteller in der Mitteilung.

Markterholung in den USA

Für ein Formtief bei dem Premiumschokoladenhersteller hatte zuletzt die US-Tochter Russell Stover gesorgt. Diese konnte nun den Umsatz dank der Neulancierung einer Pralinienlinie sowie der guten Verkäufe der zuckerfreien Stevia-Prduktlinie steigern. Im Communiqué hob der Konzern zudem Lindt USA hervor, die nach anspruchsvollen Vorperioden ein gutes Ergebnis erzielt habe. Auch die dritte Marke Ghirardelli habe ein positives Resultat verzeichnet.

Die Marktsituation in den USA, im grössten Schokoladenmarkt der Welt, habe sich verbessert und das Handelsumfeld leicht erholt. Insgesamt resultierte in der Region Nordamerika ein organisches Plus von 7,2 Prozent. Analysten hatten gerade einmal halb so viel erwartet.

In Europa ging es organisch um 5,0 Prozent nach oben. In die Hände spielte Lindt das späte Ostergeschäft. Gut liefen die Geschäfte etwa in England, Österreich, Deutschland, der Schweiz und in den skandinavischen Ländern. Gar hohe zweistellige Wachstumsraten verbuchten die osteuropäischen Märkte.

Im Segment "Rest der Welt" kletterte der Umsatz organisch um 8,3 Prozent. Die Bedeutung dieses Segments nehme von Jahr zu Jahr zu, hielt die Gruppe fest.

Betriebsgewinn steigt weiter

Weiter konnte Lindt auch die Profitabilität weiter steigern. Die Preise für Kakaobohnen und andere wichtige Rohmaterialien sind zwar im Vorjahresvergleich leicht gestiegen. Dank einer guten Einkaufspolitik der Rohstoffe und zusätzlichen Effizienzsteigerungen habe der Material- und Personalaufwand in Prozent zum Umsatz aber gesenkt werden können, hiess es. Lindt schützt sich wie in der Branche üblich mit Absicherungsgeschäften gegen mögliche Preisschwankungen.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg um 7,8 Prozent auf 126,2 Millionen Franken, unter dem Strich erhöhte sich der Gewinn um 2,4 Prozent auf 88,1 Millionen Franken. Eine Rechnungslegungsumstellung drückte der Mitteilung zufolge den Reingewinn um 4 Millionen Franken.

Mit den Zahlen hat Lindt die Markterwartungen bei allen Kennziffern mit Ausnahme des Reingewinns übertroffen. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 1,75 Milliarden Franken und ein organisches Wachstum von 5,4 Prozent erwartet. Beim Gewinn sagten sie einen EBIT von 125,5 Millionen Franken sowie einen Reingewinn von 92,0 Millionen Franken voraus.

Ziele bestätigt

Im Gesamtjahr sollen Umsatz und Gewinn im Einklang mit den Mittelfristzielen steigen. Der Schokoladenhersteller will die operative Marge um jährlich 20 bis 40 Basispunkte steigern. Für den Umsatz hat der Konzern im Januar das langfristige Wachstumsziel erstmals seit Jahren gesenkt. Neu soll das Plus organisch 5 bis 7 Prozent betragen statt wie früher 6 bis 8 Prozent.

Weiter gab Lindt bekannt, das Anfang 2018 gestartete Rückkaufprogramm für Namenaktien und Partizipationsscheine Ende Juli abzuschliessen. Per Ende Juni wurden Titel im Umfang von 455 Millionen Franken zurückgekauft, was 2,9 Prozent des Aktienkapitals entspricht.

(AWP/SDA/Reuters)

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Lindt&Sprüngli lagert 300

Lindt&Sprüngli lagert 300 Stellen in US-Verkaufsförderung aus

Der Schokoladenhersteller Lindt&Sprüngli lagert die Verkaufsförderung in den USA an Drittanbieter aus. Davon betroffen sind 300 Stellen in den Vereinigten Staaten.

07.01.2020 17:11

In der Schweiz sei kein Arbeitsplatz betroffen, sagte eine Sprecherin von Lindt & Sprüngli am Dienstagabend auf Anfrage zu einem Artikel von CH Media. Auch nicht in den anderen Tochtergesellschaften in den USA - Lindt, Ghirardelli und Russell Stover.

Die betroffenen Mitarbeiter arbeiten heute für die Gesellschaft Lindt&Sprüngli North America, die die drei anderen US-Töchter in zentralen Bereichen unterstützt. "Wir schätzen das Engagement und die harte Arbeit dieser Mitarbeiter sehr", sagte die Sprecherin. Es bestehe für sie nun die Möglichkeit, eine Position bei den externen Firmen oder eine andere Position intern zu besetzen. Gleichzeitig erhielten die betroffenen Personen Abfindungen auf der Grundlage ihrer Dienstzeit sowie eine Bonuszahlung für 2019.

In den USA hatte Lindt zuletzt mit Ertragsproblemen bei der Tochter Russell Stover zu kämpfen. Für die erste Jahreshälfte 2019 meldete der Premiumschokoladenhersteller dort aber eine Erholung. Die Umsatzzahlen für das Gesamtjahr gibt Lindt in einer Woche bekannt.

tt/kw

(AWP)

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Zyndicate
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Lindt & Sprüngli liegt beim

Lindt & Sprüngli liegt beim Umsatzwachstum über den Marktprognosen

Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat im Gesamtjahr 2019 das Verkaufsvolumen seiner Produkte gesteigert. In Nordamerika erzielt das Unternehmen weitere Verbesserungen.

14.01.2020 09:52

Der Gruppenumsatz legte 4,5 Prozent auf 4,51 Milliarden Franken zu. Aus eigener Kraft (organisches Wachstum) wuchs Lindt & Sprüngli mit 6,1 Prozent, nachdem das organische Wachstum im ersten Halbjahr mit 6,2 Prozent leicht höher lag.

Analysten hatten mit einem solchen Umsatz gerechnet, wobei das organische Wachstum besser als erwartet ausfiel. Die von der Nachrichtenagentur AWP im Vorfeld befragten Experten prognostizierten einen Umsatz von 4,51 Milliarden Franken und ein organisches Wachstum von 5,8 Prozent.

Alle drei Regionen Europa, Nordamerika und Rest der Welt hätten zu "diesem erfreulichen Resultat beigetragen, teilt Lindt & Sprüngli mit. Speziell die Schlüsselprodukte Lindor und Excellence hätten das Wachstum angetrieben. Mit zahlreichen Eröffnungen umfasse das eigene Ladennetz nun rund 500 Shops und Cafés weltweit.

In Nordamerika, wo Lindt in den letzten Jahren zu kämpfen hatte, wuchs der Premiumschokoladenhersteller nun organisch um 5,4 Prozent. Bereits in der ersten Jahreshälfte hatte Lindt eine Erholung in den USA gemeldet. Dazu trugen sowohl die Marken Lindt und Ghirardelli sowie die Sorgentochter Russell Stover bei, wie es hiess.

Im Ausblick hält die Gruppe an den vor einem Jahr gesetzten langfristigen Zielen fest. Damals hatte man sich von seiner langjährigen Umsatzvorgabe von 6 bis 8 Prozent Wachstum verabschiedet, nachdem diese bereits das zweite Jahr in Folge verfehlt wurde. Seither liegt die Messlatte bei 5 bis 7 Prozent.

Beim Betriebsgewinn stellt Lindt derweil weiterhin eine Verbesserung der EBIT-Marge zwischen 20 und 40 Basispunkten in Aussicht. Diese Steigerung werde auch für 2019 erwartet. Genaueres zu den Gewinnzahlen gibt der Konzern wie immer etwas später bekannt; dieses Jahr ist es am 3. März soweit.

Der Lindt-Partizipationsschein von Lindt ist in diesem Jahr bereits 5 Prozent gestiegen und bewegt sich auf einem Rekordhoch. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 33 weist Lindt eine Prämie von 28 Prozent zum historischen KGV auf, schreibt die Zürcher Kantonalbank in einem Kommentar. Die Bank hat ein "Übergewichten"-Rating auf dem Titel.

(AWP/cash/Reuters)

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