LLB

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18.02.2008 21:05
#1
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LLB

Was denkt ihr eigentlich über die ganze Steueraffäre im Ländle? Ich habe heute gelesen, dass Ermittlungen gegen einige tausend Steuerhinterzieher aus Deutschland geführt werden...Das könnte fatale Folgen für die Banken im Fürstentum haben! Ein grosser Image-Schaden ist auf jeden Fall schon garantiert. Bestimmt werden jetzt einige, wohl auch prominente Betrüger, nicht mehr ruhig schlafen...

Die Börse tolleriert den Trubel jedenfalls nicht und schickt die Aktien auf Talfahrt...

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25.08.2016 08:54
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LLB steigert Gewinn im Halbjahr - Ziele für 2016 bestätigt
25.08.2016 08:46

(Ergänzt um weitere Informationen)

Vaduz (awp) - Die LLB-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2016 den Ertrag gesteigert und etwas mehr verdient als im Vorjahr. Allerdings musste das Liechtensteiner Bankhaus erneut einen Abfluss von Kundengeldern hinnehmen. Das Management bestätigt aber die bisherige Guidance für das Gesamtjahr.

Unter dem Strich erzielte die Gruppe in der Periode von Januar bis Juni einen Reingewinn von 43,0 Mio CHF und damit 5,5% mehr als im Vorjahr, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Geschäftsertrag erhöhte sich derweil um 5,6% auf 155,1 Mio CHF.

Dabei stieg der Erfolg im Zinsengeschäft um 5,2% auf 68,3 Mio, während sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 5,5% auf 71,3 Mio verringerte. Die Bank begründet diesen Rückgang mit der Zurückhaltung der Kunden bei Börsentransaktionen. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging auf -0,8 Mio zurück, nach einem Plus von 10,9 Mio im Vorjahr.

HÖHERE KOSTEN WEGEN STRATEGISCHEM PERSONALAUFBAU

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich um 7,3% auf 108,5 Mio CHF, was zu einer verschlechterten Cost-Income-Ratio von 69,8% (VJ 66,6%) führte. Der Anstieg des Aufwands ist auf höhere Personalausgaben zurückzuführen (+16% auf 65,3 Mio); diese hätten infolge des strategischen Personalaufbaus sowie Abgrenzungen für variable Vergütungen zugelegt. Der Sachaufwand blieb dagegen mit 30,3 Mio (VJ 30,5 Mio) stabil.

Die Kundenvermögen der LLB-Gruppe betrugen per 30. Juni 45,3 Mrd nach 45,6 Mrd Ende 2015. Der Rückgang sei währungsbedingt, schreibt das Institut. Insgesamt musste die Gruppe im Halbjahr Netto-Neugeld-Abflüsse von 42 Mio (VJ Abfluss von 166 Mio) hinnehmen.

NEUGELD-ABFLUSS IM GRENZÜBERSCHREITENDEN GESCHÄFT

Dabei konnten im Retail & Corporate Banking Netto-Neugelder von Privat- und Firmenkunden in den beiden Heimmärkten Schweiz und Liechtenstein akquiriert werden, wie es heisst. Das Private Banking und das Segment Institutional Clients hätten dagegen im traditionell grenzüberschreitenden Geschäft einen Abfluss von Kundengeldern verzeichnet.

Die Kundenausleihungen lagen per Mitte Jahr bei 11,0 Mrd und damit auf unveränderten Niveau wie Ende 2015. Dabei erhöhten sich die Hypothekarforderungen um 1,8% auf 9,8 Mrd CHF. Die Bilanzsumme erreichte 19,6 Mrd nach 19,7 Mrd per Ende 2015.

SOLIDES JAHRESERGEBNIS ERWARTET

Die LLB-Gruppe gibt sich in der Mitteilung zuversichtlich, dass sie weitere operative Fortschritte erzielen und ein "solides Jahresergebnis" erwirtschaften wird. "Auch im zweiten Halbjahr 2016 werden wir die Strategie StepUp2020 konsequent vorantreiben. Die Ziele stimmen, der Weg ist definiert und wir werden die Dynamik beibehalten", sagt CEO Roland Matt in der Mitteilung.

Das Institut gab ausserdem bekannt, dass der Verwaltungsrat der kommenden Generalversammlung Georg Wohlwend zur Wahl als Verwaltungsratspräsident vorschlagen wird. Er soll die Nachfolge von Hans-Werner Gasser antreten, der aufgrund der Amtsdauerbeschränkung ausscheidet. Wohlwend verfüge aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit für eine Liechtensteiner Bank, davon 14 Jahre als Mitglied der Geschäftsleitung bzw. des Group Executive Management, über ein breitgefächertes Know-how, so die Mitteilung.

sig/uh

(AWP)

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29.02.2016 08:16
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LLB korrigiert Jahresgewinn 2015 auf rund 86 Mio CHF nach oben
29.02.2016 08:02

Zürich (awp) - Die Liechtensteinische Landesbank hat leicht revidierte Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 sowie für das Halbjahresergebnis 2015 publiziert. Aufgrund der laufenden Revision der Jahresrechnung hätten sich nachträglich Änderungen ergeben, teilte die Bank am Montag mit.

Gemäss den revidierten Zahlen rechnet die Bank nun mit einem Jahresergebnis 2015 von rund 86 Mio CHF, nachdem im Januar noch ein vorläufiger Gewinn von 84 Mio CHF gemeldet worden war. Der Geschäftsertrag wird neu mit 313 Mio nach 323 Mio angegeben.

Nach unten angepasst wurde zudem der Halbjahresgewinn 2015, nämlich auf 40,8 Mio von ursprünglich gemeldeten 44,2 Mio CHF. Dazu geführt hat eine Neubewertung des Erfolgs aus der Dekonsolidierung des Swisspartners-Gruppe. Im Halbjahresergebnis gab es darüber hinaus weitere Anpassungen, unter anderem bei der Bewertung der Vorsorgeverpflichtungen gegenüber dem Personal.

Die Zahlen sind noch ungeprüft. Den detaillierten Geschäftsbericht wird die LLB Gruppe am 10. März 2016 vorlegen.

cf/uh

(AWP)

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23.07.2015 08:14
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LLB erzielt im Halbjahr Gewinn von rund 44 Mio CHF - 2015 Gewinn auf VJ-Höhe

23.07.2015 08:05

Vaduz (awp) - Die LLB-Gruppe erwartet für das erste Halbjahr ein Konzernergebnis von rund 44 Mio CHF gegenüber 40,4 Mio CHF in der Vorperiode. Sie spricht in einer Mitteilung vom Donnerstag von einer "guten operativen Leistung" trotz Aufhebung der Euro-Untergrenze und Einführung von Negativzinsen durch die Schweizerische Nationalbank.

Der Geschäftsertrag erreichte den Angaben zufolge 157 Mio CHF, der Geschäftsaufwand belief sich auf 109 Mio. Das Geschäftsvolumen betrug per 30. Juni 2015 55,7 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen blieben derweil konstant bei 10,7 Mrd CHF und die betreuten Kundenvermögen reduzierten sich performancebedingt aufgrund der Währungssituation und wegen des Verkaufs der swisspartners Investment Network auf 45,0 von 50,2 Mrd CHF.

Unter der Annahme von konstanten Marktzinsen und Währungen bis Ende 2015 rechnet die Gruppe für das laufende Geschäftsjahr mit einem Konzerngewinn auf Vorjahresniveau, wie es heisst.

Detaillierte Informationen sollen anlässlich der Präsentation des Halbjahres-Ergebnisses am 27. August 2015 bekannt geben werden.

uh

(AWP)

 

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02.03.2015 08:37
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LLB erhält Busse von 200'000 CHF von der SIX Swiss Exchange

02.03.2015 08:31



Zürich (awp) - Die Liechtensteinische Landesbank würde von der SIX Swiss Exchange mit 200'000 CHF gebüsst. Die Busse wurde wegen fahrlässiger Verletzung der Vorschriften im Zusammenhang mit der Offenlegung von Management-Transaktionen ausgesprochen, wie die SIX am Montag mitteilt.

Eine im Jahr 2013 neu in den Verwaltungsrat gewählte Person sei erst etwas mehr als drei Wochen nach der Wahl erstmals auf die Pflichten zur Meldung von Management-Transaktionen hingewiesen worden. Die Instruktion sei damit zu spät erfolgt und ausserdem nicht umfassend gewesen. Die SIX wertet das Vergehen als mittelschwer.

Zugunsten der Gesellschaft sei gewürdigt worden, dass der Emittent die SIX Exchange Regulation umgehend kontaktiert habe, nachdem die Verspätung festgestellt worden sei. Ausserdem seien in den letzten drei Jahren keine Sanktion gegen den Emittenten ausgesprochen worden. Weiter wurde positiv gewertet, dass die Gesellschaft inzwischen Massnahmen ergriffen habe, den Instruktionsprozess zu verbessern.

cf/ra

(AWP)

 

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25.03.2014 08:13
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LLB 2013: Gewinn geht auf 53,8 Mio CHF markant zurück - unveränderte Dividende

25.03.2014 08:01



Vaduz (awp) - Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat im Geschäftsjahr 2013 - wie bereits Anfang Februar angekündigt - einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Dabei beeinflussten Sonderfaktoren wie die Rückstellungen für die Bereinigung des US-Steuerstreits und das Restrukturierungsprogramm "Focus 2015" das Ergebnis.

Der Jahresgewinn 2013 belief sich gemäss den definitiven Zahlen auf 53,8 Mio CHF nach 95,1 Mio im Vorjahr, wie die LLB am Dienstag mitteilte, bereinigt um die Sonderfaktoren hätte allerdings ein verbessertes Ergebnis von 112,4 Mio resultiert. Die Aktionäre sollen nun eine unveränderte Dividende von 1,50 CHF je Aktie erhalten.

Operativ konnte die Bankengruppe zulegen: So erwirtschaftete 2013 sie einen um 19% höheren Geschäftsertrag von 487 Mio CHF. Da der Geschäftsaufwand allerdings überdurchschnittlich um 42% auf 426 Mio CHF zunahm, verschlechterte sich die Cost/Income-Ratio entsprechend auf 67,7% nach 61,7% im Jahr davor.

Für die US-Steuerthematik hat die Bank im vergangenen Jahr Rückstellungen in Höhe von 33,2 Mio CHF gebildet. Dazu kam eine Goodwill-Wertberichtigung aus einer Akquisition von 14,7 Mio. Weitere Kosten verursachten die Dekonsolidierung der Treuhandgesellschaft Jura Trust (8,1 Mio) und Rückstellungen für Restrukturierungen im Rahmen der Strategie "Focus 2015" (5,8 Mio). Die Schliessung der LLB Schweiz schlug dagegen mit einem Nettoerlös von 3,2 Mio zu Buche.

Wie ebenfalls bereits gemeldet, flossen netto Kundengelder von rund 2,2 Mrd CHF ab. Die Kundenvermögen sanken auf 49,1 Mrd (VJ 49,9 Mrd), zudem lagen die Kundenausleihungen per Ende 2013 bei 10,2 Mrd CHF (10,6 Mrd). Dabei wirkten sich vor allem die Schliessung der LLB (Schweiz) sowie der Verkauf der Zweigniederlassung Lugano aus.

Beim Restrukturierungsprogramm "Focus 2015" sieht sich das Liechtensteiner Institut im Plan. So erfolgten 2013 die Schliessung der LLB (Schweiz) AG und der Verkauf der Zweigniederlassung Lugano, zudem wurde die Treuhandgesellschaft Jura Trust dekonsolidiert. Geschlossen wurden zudem fünf Schalterstandorte der Bank Linth sowie zwei Geschäftsstellen der LLB. Gleichzeitig sei der Online-Kanal weiter ausgebaut worden, und im Private Banking habe in den Ausbau der Wachstumsmärkte investiert.

Wesentliche Ziele der strategischen Initiative sind gemäss früheren Angaben eine Senkung der Cost-Income-Ratio unter 60% und eine Tier 1 Ratio über 16%. 2013 bis 2015 soll die LLB-Gruppe zudem ein kumuliertes Konzernergebnis von mehr als 300 Mio CHF erreichen.

Für das laufende Jahr erwartet die Bank ein weiterhin herausforderndes Umfeld. Auch 2014 werde man sich auf die konsequente Umsetzung der Strategie "Focus 2015" konzentrieren, heisst es. Insgesamt sei die LLB "auf Kurs", wird CEO Roland Matt zitiert.

AWP

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