Lonza

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31.08.2007 14:11
#1
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Lonza

Die Namenaktien der Lonza Ltd können am Freitag kurz nach dem Mittag auf ein neues Tageshoch ansteigen. Händler berichten von auffälligen Nachfrageimpulsen aus dem Ausland.

Für mich eine Topaktien mit guten Aussichten und guten Produktemix.

Was haltet ihr von Lonza?

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13.09.2016 08:05
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Lonza schliesst Übernahme von InterHealth Nutraceuticals ab

Der Life-Science-Konzern Lonza hat die im August angekündigte Übernahme des US-Unternehmens InterHealth Nutraceuticals abgeschlossen.

Dieses wird nun in die Lonza-Einheit Consumer Care Business Unit eingegliedert, wobei die Produktionsstätten und die Mitarbeiter übernommen werden, wie Lonza am Dienstag mitteilt. InterHealth produziert gesundheitsfördernde Nahrungsmittelinhaltsstoffe, insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel.

Der Übernahmepreis von bis zu 300 Mio USD wird in Form einer Vorauszahlung und einer Earn-out-Zahlung entrichtet, wie bereits vor rund einem Monat bekanntgegeben wurde. Der Kaufpreis entspricht rund dem Zehnfachen des EBITDA für den Zwölfmonatszeitraum per Ende Juli 2016. Verkäufer ist die US-Firma Kainos Capital. InterHealth wird ab sofort zum Ergebnis beitragen, bestätigt Lonza in der heutigen Mitteilung Angaben vom August.

InterHealth bietet über 15 markengeschützte Inhaltsstoffe an. Das wichtigste Produkt UC-II wird im Segment Gelenkgesundheit verwendet. Daneben ergänzten die Inhaltsstoffe das bestehende Nutrition-Portfolio von Lonza in den Bereichen Sporternährung, Gewichtskontrolle, Gesundheit des Immunsystems und Haustiernahrung. Mit der Akquisition wird zudem das Angebot auf neue Gebiete wie mentale Gesundheit und Diabetes ausgeweitet.

(AWP)

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19.07.2016 16:31
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Ausblick Lonza: Halbjahresumsatz bei 2'009 Mio CHF erwartet
19.07.2016 14:00

Zürich (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza publiziert am Mittwoch, 20. Juli die Ergebnisse zum ersten Semester 2016. Insgesamt haben vier Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

H1 2016E
In Mio CHF AWP-Konsens H1 2015A

Umsatz 2'009 1'904
Core-EBIT 292 260
EBIT 272 192
Reingewinn 187 111

FOKUS: Basierend auf dem sehr optimistischen "Business Update" des Lifesciencekonzerns zum ersten Quartal sind die Erwartungen der Analysten für Lonzas erstes Halbjahr 2016 entsprechend hoch. Der Fokus liegt insbesondere auf der Guidance (siehe ZIELE und PRO MEMORIA).

Lonza erntet nun langsam die Früchte seiner Fokussierung und Optimierungen, so der Tenor unter den Experten. So dürfte die Division Pharma und Biotech von einer steigenden Auslastung der Anlagen und konkret vom kommerziellen Erfolg der Medikamente Humira und Optivo profitiert haben, so ein Analyst.

Und die beiden zur Division Specialty Ingredients zählenden Sparten Water Treatment und Wood Protection, die in der Vergangenheit immer wieder mal schwächer als erwartet abgeschnitten hatten, wiesen laut Lonza für das erste Quartal ebenfalls eine gute Performance auf. Wood Protection habe gar die Erwartungen übertroffen, während die für die Wasserbehandlung wichtigsten Monate Mai bis August erst noch im Gange sind.

Ein Fragezeichen stellt sich den Experten zufolge bei den Expansionsgelüsten, die Lonza immer wieder nachgesagt würden. Teilweise wird den Baslern zugetraut, dass sie wieder einen "grossen Wurf" in Angriff nehmen könnten. Allerdings kenne man inzwischen auch die strenge Kapitaldisziplin des CEO Richard Ridinger, der bereits vor vier Jahren das Zepter bei Lonza übernommen hat.

ZIELE: Unbestritten bestätigen wird Lonza wohl den mittelfristige Ausblick für 2018. Bis zum genannten Jahr soll sich der "Kern-EBITDA" der Marke von 1 Mrd CHF annähern. Ausserdem strebt Lonza im Jahr 2018 einen KERN-RONOA von 20% an und das Umsatzwachstum soll bis dahin durchschnittlich im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich pro Jahr liegen.

Mehr Bewegung wird bei den Zielen für das laufende Jahr erwartet. Laut der offiziellen Sprachregelung gilt noch die im Januar ausgegebene Guidance: Ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich sowie ein Plus beim Kern-EBIT von mehr als 5%.

Da die Wachstumsdynamik im ersten Quartal jedoch sehr gut war, stellte Lonza bereits im April für das erste Semester 2016 ein zweistelliges Kern-EBIT-Wachstum in Aussicht. Gleichzeitig wurde eine Überprüfung der Prognose für das Gesamtjahr 2016 versprochen.

PRO MEMORIA: Ende Juni gab Lonza eine kleine Akquisition bekannt. Das Unternehmen verstärkte sich im Bereich Zellforschung und übernahm die US-amerikanische Triangle Research Labs (TRL) von der PBM Capital Group. Das Unternehmen mit Sitz in North Carolina stellt Hepatozyten (Leberzellen) her, die zur in vitro Beurteilung von Stoffwechselfunktionen genutzt werden.

Einige Wochen früher gab Lonza eine Fertigungsvereinbarung mit dem US-Biopharmaunternehmen Bluebird für dessen Medikamente Lenti-D und LentiGlobin bekannt. Das Abkommen beinhaltet die kommerzielle Beschaffung sowie die für die Produktion geeignete Anlage.

Ferner wird es zu einem Wechsel in der Geschäftsleitung von Lonza kommen: Rodolfo Savitzky wurde zum neuen CFO der gruppe ernannt. Er folgt auf Toralf Haag, der als Finanzchef zur deutschen Voith Gruppe wechselt. Der Wechsel erfolgt per 1. Oktober 2016.

AKTIENKURS: Die Lonza-Aktien haben seit Jahresbeginn mit plus 2,9% etwas stärket abgeschnitten als der am SPI gemessene Gesamtmarkt (-3,0%). 2015 gehörten sie mit einem Plus von 45% zu den Überfliegern an der Schweizer Börse.

Homepage: www.lonza.com

hr/ra

(AWP)

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06.07.2016 13:22
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Lonza: Erste Sanierung einer verschmutzten Fläche in Visp
06.07.2016 12:40

Visp (awp/sda) - In Visp ist die erste Sanierung von einer von Lonza mit Quecksilber verschmutzten Bodenfläche im Gang. Es handelt sich um eine unbebaute Wiese von einer Fläche von 2200 Quadratmeter beim Sportplatz Mühleye in Visp.

Die Wiese weist nur in der obersten Bodenschicht von 40 Zentimeter eine Verschmutzung auf, die sich auf bis zu 30 Milligramm pro Kilogramm Erde beläuft. Damit übertrifft sie den gesetzlichen Sanierungswert von 2 Milligramm pro Kilogramm deutlich.

Seit Dienstag trägt ein Bagger die kontaminierte Erde ab, die zur Entsorgung in ein Recycling-Unternehmen in Susten VS gebracht wird. Ein Team der Universität Basel überwacht Staub- und Quecksilberbelastung in der Luft.

Am Mittwoch wurde die Pilotsanierung während einer Führung den Medien gezeigt. Das auszuhebende Volumen werde auf 300 Kubikmeter Erde geschätzt, sagte Rémi Luttenbacher, Leiter der Umweltprojekte der Lonza, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Nach der Sanierung werden im Boden erneut Messungen vorgenommen, um abzuklären, ob die Sanierungsziele erreicht wurden. Für die Sanierungskosten sind 175'000 CHF veranschlagt. Das Geld wird von Lonza ohne Präjudiz vorfinanziert.

Der Kanton und Lonza wollen aus der Pilotsanierung Erfahrungen sammeln für die anstehenden Sanierungen im Siedlungsgebiet in der Region Visp, wie sie am Mittwoch mitteilten. In Visp selber sind 49 Parzellen sanierungsbedürftig, in Raron 43.

Die Sanierung dieser Parzellen kann nicht mehr dieses Jahr beginnen, da zuerst ein globales Sanierungskonzept ausgearbeitet und dem Kanton vorgelegt werden muss. Hingegen wird noch 2016 ein Fussballplatz in Raron saniert, wie Rémi Luttenbacher von Lonza festhielt.

VERSCHMUTZUNG DURCH ABWÄSSER

Umstritten ist die Sanierung von über 100 leicht verschmutzten Parzellen mit Werten zwischen 0,5 mg und 2 mg Quecksilber pro Kilogramm. Weil diese unter dem gesetzlichen Sanierungswert von 2 mg Quecksilber pro Kilogramm Erde liegen, besteht keine Sanierungspflicht. Eine Interessengruppe der betroffenen Hausbesitzer fordert, dass diese Parzellen aus dem Altlasten-Kataster gestrichen werden.

Das Quecksilber stammt von der Lonza, die zwischen 1930 und 1970 den Grossgrundkanal mit industriellen Abwässern belastet hatte. Die Verschmutzung wurde Mitte 2010 bei Vorarbeiten für den Bau der Autobahn A9 entdeckt. Eine Ende Juni veröffentlichte Studie der Universität Zürich kam zum Schluss, dass die Quecksilberbelastung die Gesundheit der Bevölkerung nicht messbar gefährdet hat.

(AWP)

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09.06.2016 08:26
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Lonza: Fertigungsvereinbarung mit Bluebird

Die Lonza Houston, eine Tochter des Lifesciencekonzerns Lonza, wird das US-Biopharmaunternehmen Bluebird bei der Herstellung der Medikamente Lenti-D und LentiGlobin unterstützen.

Das Abkommen folge auf eine mehrjährige Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und beinhalte die kommerzielle Beschaffung sowie die für die Produktion geeignete Anlage, teilt Lonza am Donnerstag mit.

Die Fertigungsanlage von Lonza für Anwendungen im Bereich Cell und Viral Therapy, wo Lenti-D und LentiGlobin künftig produziert werden sollen, sei noch im Bau, heisst es weiter. Lonza werde im Rahmen der mehrjährigen Vereinbarung mit Bluebird den Produktionsprozess gestalten und die dafür notwendige Prüfung noch vor der kommerziellen Lancierung der Produkte sicherstellen.

Bluebird verfüge über eine integrierte Produktplattform von genbasierten Therapien sowie T-Zellen-Immunontherapien. Darin enthalten sei der sich in Phase II und III-Studien befindende Produktkandidat Lent-D zur Behandlung der Erbkrankheit cerebraler Adrenoleukodystrophie, die einen schnellen neurologischen Verfall auslöst. LentiGlobin befindet sich ebenfalls in der klinischen Entwicklung und soll gegen Beta-Thalassämie, eine Erkrankung der roten Blutkörperchen, zum Einsatz kommen.

(AWP)

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26.04.2016 08:21
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Lonza liefert Rekordergebnis

Der Pharma-Zulieferer Lonza ist mit einem Rekordergebnis im ersten Quartal in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Die Prognose für das ganze Jahr soll im Rahmen der Halbjahresergebnisse überprüft werden.

Für den Lifesciencekonzern Lonza ist das laufende Geschäftsjahr 2016 nach eigenen Angaben sehr gut angelaufen. Beim Ergebnis liegt das Unternehmen über dem eigenen Plan, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Business Update zum ersten Quartal hervorgeht. Für den weiteren Geschäftsverlauf erhöht Lonza bereits für das erste Halbjahr seine Kern-Ebit-Prognose und stellt seine Jahresziele auf den Prüfstand.

Da die Wachstumsdynamik auch im zweiten Quartal bislang gut gewesen sei, erwartet Lonza nun ein zweistelliges Kern-EBIT-Wachstum im ersten Halbjahr 2016. Zuletzt hatte das Unternehmen bei dieser Kennzahl ein Plus von mehr als 5% für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt.

Die gute Gewinnentwicklung im ersten Quartal habe zu einer "gesunden Bilanz im ersten Quartal geführt und wird die weitere Schuldenreduzierung des Unternehmens vorantreiben", heisst es in der Mitteilung weiter. Die Prognose für das Gesamtjahr 2016 werden im Rahmen der Halbjahresergebnisse am 20. Juli 2016 überprüft werden, stellt Lonza in Aussicht.

Beide Segmente erfolgreich

Das Geschäftsergebnis im ersten Quartal 2016 sei insgesamt solide gewesen. Zu dem starken Unternehmensergebnis hätten beide Segmente Specialty Ingredients und Pharma&Biotech beigetragen.

"Diese Rekordergebnisse im ersten Quartal zeigen, dass die konsequente Marktorientierung unserer Organisation Früchte trägt", kommentiert CEO Richard Ridinger laut Mitteilung den bisherigen Geschäftsverlauf. Die fortlaufenden Optimierungsprojekte hätten sich als erfolgreich erwiesen. "Wir werden diesen positiven Start ins Jahr nutzen, um unsere Transformation weiter voranzutreiben, mit dem Ziel unsere Position als führender Zulieferer der Pharma-, Biotech- und unseren verschiedenen Specialty Ingredients Märkten weiter zu stärken."

Die Geschäftssparte Specialty Ingredients (LSI) habe sich im Berichtszeitraum solide entwickelt. Agro Ingredients erzielte bessere Umsätze als erwartet. Das Geschäftsfeld Consumer Care Hygiene verzeichnete ebenfalls ein gutes Wachstum. Die beiden Geschäftsfelder Wood Protection und Water Treatment, die zuletzt immer wieder Sorgen bereitet hatten, entwickelten sich im Auftaktquartal gut, wobei Wood Protection sogar über Erwartung war.

Mit dem Geschäftsverlauf im Segment Pharma&Biotech (LPB) wiederum wuchs Lonza dank einer starken Nachfrage. Die starke Wachstumsdynamik in Biologics führt zu einer vielversprechenden Pipeline für die Zukunft.

(Reuters/AWP)

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14.04.2016 08:21
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Lonza angeblich vor grosser Übernahme

Der Chemiekonzern Lonza ist nach Informationen von Insidern an einer Übernahme des US-Pharmakonzerns Catalent interessiert.

Lonza sei an Catalent herangetreten, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen in dieser Woche. Bislang hätten sich die beiden Unternehmen nicht auf einen Preis verständigen könnten. An der New Yorker Börse legten die Aktien von Catalent zeitweise um zwölf Prozent zu, womit sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf knapp vier Milliarden Dollar belief.

Lonza und Catalent wollten sich nicht dazu äussern. Catalent setzte 2015 mehr als 1,8 Milliarden Dollar um. Der US-Finanzinvestor Blackstone ist an Catalent mit rund 20 Prozent beteiligt.

(Reuters)

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18.02.2016 13:22
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Lonza gibt Organobalance-Lizenz für Wirkstoff gegen Helicobacter pylori zurück
18.02.2016 12:40

Basel (awp) - Der Lifescience-Konzern Lonza hat der deutschen Organobalance deren Lizenz für einen probiotischen Wirkstoff gegen Helicobacter pylori zurückgegeben. Der Wirkstoff unter dem Produktnamen "Pylopass" war bisher von Lonza vertrieben worden, die Lizenzvereinbarung wurde vor vier Jahren abgeschlossen. Lonza den Entscheid im Zuge einer Neuausrichtung der Produktportfolios getroffen, teilte Organobalance am Donnerstag mit.

ra/ys

(AWP)

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03.02.2016 08:27
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Lonza erweitert das Angebot mit Dienstleistungen zur Medikamenten-Entwicklung
02.02.2016 18:16

Basel (awp) - Der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer Lonza weitet die Präsenz im Bereich Pharma&Biotech mit dem Angebot von Dienstleistungen in der Medikamentenentwicklung aus. Damit werde Lonza ihren Kunden künftig ein komplettes Portfolio an Dienstleistungen für die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten anbieten können, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Die Produkt-Services fokussieren sich auf den Bereich parenterale Dosierungsformen.

mk/cp

(AWP)

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28.01.2016 14:30
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28.01.2016 | 08:57#LONZA – Drei neue Einschätzungen!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem das Lifescience-Unternehmen LONZA (CHF 158.50) gestern das Jahresergebnis vorgelegt hatte, erhöhte die Bank Vontobel heute das Kursziel von CHF 155 auf CHF 175. Die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Im entsprechenden Kommentar heisst es, dass sich die Profitabilität weiter verbessere und die starke Nachfrage anhalten werde. Eine Aufwärtsrevision des Kursziels von CHF 140 auf CHF 155 kommt vom US-Analysehaus Jefferies. Die robusten Ergebnisse hätten das Vertrauen in die Unternehmensstrategie unterstrichen. Bedeutende neue langfristige Verträge und eine starke Nachfrage nach neuen Technologien beurteilt der zuständige Experte als treibende Faktoren. Die Einstufung lautet „Hold“. Demgegenüber stuft das US-Analyseinstitut S&P die LONZA-Aktie neu mit „Sell“ ein, das Kursziel lautet CHF 150. Aktuell bestehe wenig Kurspotenzial nach oben, da die positiven Aspekte bereits im Aktienkurs eingepreist seien.

27.01.2016 13:03
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Lonza-Aktien nach Jahresergebnis fester
27.01.2016 10:10

Zürich (awp) - Die Aktien des in Basel beheimateten Pharmazulieferers Lonza sind nach Veröffentlichung der Jahreszahlen fester in den Handel gestartet. Während der Zahlenkranz die Konsensschätzungen der Analysten beim Umsatz sowie beim Kern-EBIT übertrifft, liegt er auf den Stufen EBIT und Reingewinn dahinter zurück. Der Ausblick für das laufende Jahr wird in Analystenkreisen ebenfalls als eher vorsichtig bezeichnet. Allerdings ist das Unternehmen bekannt für konservative Aussagen.

Die Lonza-Aktien notieren kurz nach 10.00 Uhr 1,3% höher auf 159,20 CHF. Der Leitindex SMI gibt indessen um 0,8% nach.

Laut der ZKB wurde von den Analysten insbesondere das Umsatzwachstums bei Pharma & Biotech unterschätzt. Die Division habe von einer starken Nachfrage nach Biopharmazeutika (Biologics) profitiert, heisst es in einem Kommentar der Bank. Demgegenüber wurde das Umsatzwachstum in der Division Specialty Ingredients durch den gesunkenen Ölpreis belastet. Der tiefer als erwartete Reingewinn wird auf die um 30 Mio CHF über dem Konsens ausgefallenen belastenden Sonderfaktoren zurückgeführt. Positiv wird der gestiegene Freie Cashflow gesehen und auch die Reduktion der Nettoverschuldung. Der Ausblick wiederspiegle zudem ein anhaltend profitables Wachstum. Die ZKB stuft die Lonza-Aktien mit "Übergewichten" ein.

Als "unglaublich stark" wertet die Bank Vontobel den operativen Cash-Flow. Beide Divisionen hätten positiv überrascht. Der Ausblick sei allerdings wieder einmal konservativ. Auch für 2015 habe Lonza ein Kern-EBIT von >5% vorhergesagt und am Ende +10,3% erreicht, schreibt der Analyst. Die Buy-Empfehlung wird bestätigt, das Kursziel von 155 CHF überprüft.

Auch von Baader-Helvea wird die Entwicklung der Divisionsumsätze und beim Kern-EBIT, das rund 4% über dem Konsens gesehen wird, positiv gewertet. Das Unternehmen habe damit seine Guidance erfüllt. Der Reingewinn liege jedoch unter den Erwartungen. Insbesondere die um 41% höheren Finanzierungskosten trotz des Schuldenabbaus und die Steuerrate von 19% (VJ 15%) würden das Bild einer anhaltenden Transformation stören, so das Institut. Der Ausblick für 2016 mit einem EBIT-Wachstum von mehr als 5% sei eher wenig anspruchsvoll. Die Prognose des Brokers lautet hier +12,8%. Die Aktien werden mit Hold bei einem Kursziel von 130 CHF bewertet.

Bei der UBS werden die Zahlen insgesamt als solide gesehen, das Ausbleiben einer Dividendenerhöhung (unv. 2,50 CHF) wird jedoch bemängelt. Hier werden Umsatz und EBIT im Rahmen der Erwartungen gesehen. Die Verschuldung sei aufgrund des starken Cash-Flow stärker als erwartet zurückgegangen. Bei der UBS lautet die Aktien-Einstufung Neutral mit einem Kursziel von 155 CHF.

yr/cf

(AWP)

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14.01.2016 08:30
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Lonza baut Produktion in Grossbritannien aus
13.01.2016 18:55

Basel/Slough (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza baut die Kapazitäten in der Säugetierzellkultur-Produktion am Standort Slough in Grossbritannien aus. Dabei werden zwei 1'000-Liter Bioreaktoren in dem Werk installiert, wie Lonza am Mittwochabend mitteilt.

Der Ausbau entspreche einer signifikanten Steigerung der Kapazität, wie es weiter heisst. Damit reagiere man auf die hohe Nachfrage aus dem biopharmzeutischen Forschungsbereich und von klinischen Produktionsanbietern. Die Erweiterung werde ohne Unterbrüche der laufenden Produktion vorgenommen und stehe per sofort für die Kunden bereit.

yr

(AWP)

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25.11.2015 17:45
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Bin mir auch am überlegen da ein zu steigen das könnte sich lohnen finde den Titel auch interessant. Ein eindrückliches Chartbild muss ich schon sagen ich beobachte weiterhin.


 

13.11.2015 10:41
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Lonza: Übernahme von Roche-Werken ist keine Option für uns
13.11.2015 09:48

Zürich (awp) - Eine Übernahme eines der vier von Roche zum Verkauf ausgeschriebenen Produktionwerke kommt für den Pharmazulieferer Lonza nicht in Frage. "Es ist keine Option für uns, einen Standort von Roche zu übernehmen", erklärte Lonza-Sprecher Dominik Werner am Freitag auf Anfrage von AWP. Lonza habe selber genug Kapazitäten, so Werner.

Der Pharmakonzern Roche hatte am Vorabend angekündigt, sich von vier Produktionsstandorten in Irland, Spanien, Italien und den USA zu trennen. Die Fabriken produzieren kleine Moleküle für Medikamente - ein Gebiet, auf dem auch Lonza tätig ist. Um Arbeitsplatzverluste zu minimieren, sucht Roche nun nach Käufern für diese Fabriken.

ra/cf

(AWP)

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29.10.2015 15:54
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Lonza sieht sich nach drei Quartalen 2015 auf Kurs
29.10.2015 15:14

(Zusammenfassung)

Basel (awp) - Der Feinchemikalienhersteller und Pharmazulieferer Lonza sieht sich auf Kurs. Die anhaltende Dynamik im dritten Quartal hat laut Management zu einem "insgesamt gesunden" Ergebnis geführt. Die Wechselkurseffekte seien handhabbar, und die Jahresziele werden entsprechend bestätigt. Die Börse reagierte kaum.

Das Geschäftsergebnis im dritten Quartal 2015 habe eine "anhaltend positive Dynamik" gesehen, so Lonza. Beide Sparten, Specialty Ingredients und Pharma&Biotech, hätten zu den erfolgreichen Ergebnissen beigetragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag anlässlich des Business Update Q3 2015 mit. Genaue Zahlen gab Lonza allerdings nicht bekannt.

"Unsere insgesamt positiven Ergebnisse im dritten Quartal sind das Resultat unserer fortlaufenden Optimierungsprojekte", erklärte Konzern-Chef Richard Ridinger an einer Telefonkonferenz. Die finanzielle Situation von Lonza bleibe robust, während man weiter an Stabilität gewinne.

WÄHRUNGEN KEIN PROBLEM

Lonza leidet im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen kaum unter negativen Währungseffekten. Der Wechselkurseinfluss sei auch im dritten Quartal insgesamt gut ausbalanciert worden, erklärte CEO Ridinger. Der starke US-Dollar habe sich vorteilhaft für das Segment Pharma&Biotech (LPB) ausgewirkt, während der schwache Euro das Segment Specialty Ingredients (LSI) beeinflusst habe.

Der Währungseffekt auf den Umsatz sei im dritten Quartal ähnlich wie im ersten Semester 2015 ausgefallen, präzisierte Finanzchef Thoralf Haag. Von Januar bis Juni schmälerten Währungseffekte die Verkäufe um lediglich 0,3 Prozentpunkte. in puncto EBIT hätten die Fremdwährungen "fast keinen" Effekt gehabt, schob Haag nach.

BEIDE SEGMENTE GUT UNTERWEGS

Im Marktsegment Specialty Ingredients verzeichnete den Angaben zufolge Wood Protection in allen wichtigen Produktlinien eine gute Nachfrage. Die Ergebnisse des Water-Treatment-Geschäfts hätten im dritten Quartal über dem Vorjahr gelegen, und die Anwendungen für kommunale und industrielle Wasseraufbereitung hätten in den Vereinigten Staaten und Südafrika ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet.

Die Sparten galten zuletzt als die beiden Sorgenkinder von Lonza. Für das Wassergeschäft gibt Ridinger die Vorgabe aus, dass der Umsatz künftig nur noch zur Hälfte aus den schwankungsanfälligeren Privatanwendungen stammen soll. "Das wird aber seine Zeit brauchen", erinnerte er.

Das Resultat des Marktsegments Pharma&Biotech sei "gut" ausgefallen, angeführt von der kommerziellen Herstellung von Säugetierzellen und Emerging Technologies. Die Kapazitätsauslastung aller Anlagen sei "gut". Die Neugestaltung der Anlage für die mikrobielle Fermentation in Visp in eine Mehrzweck-Anlage schreite planmässig voran und stosse im Markt auf Interesse.

ZIELE BESTÄTIGT

Lonza bestätigt seine Ziele für das Jahresergebnis 2015: Die Basler rechnen unverändert mit einem Wachstum des "Kern-EBIT" von rund 5% gegenüber 2014 bei einem nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum. Der Kern-RONOA soll bei über 15% liegen, und die Investitionen würden sich wie angekündigt in diesem Jahr auf weniger als 300 Mio CHF belaufen.

Mit einem Plus von 7,9% beim Kern-EBIT zum Halbjahr war Lonza bereits im Sommer auf gutem Wege, die Vorgabe zu übertreffen. Trotzdem mag Chef Ridinger die Guidance nicht anheben: Angesichts der Natur des Geschäftsmodells sei ein solcher Schritt nicht angezeigt, erklärte er gegenüber AWP. Zudem gelte es im vierten Quartal die Cracker-Anlage in Visp zu berücksichtigen, was alle zwei Jahre geschehe. "Die Anlage muss im November wieder sauber heraufgefahren werden - nur dann schaffen wir es", so der CEO.

Mit einem Minus von 0,1% liegen Lonza etwas unter dem Gesamtmarkt SPI (+0,2%) ab. Im laufenden Jahr haben die Papiere jedoch bereits um rund 30% zugelegt - eine Wette der Investoren auf die "Turnaround-Story".

ra/rw

(AWP)

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14.10.2015 15:29
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14.10.2015 | 14:11#LONZA – UBS erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – In einem schwachen Gesamtmarktumfeld legen heute die Papiere des Pharmazulieferers LONZA um +0.2% auf CHF 133 zu. In Börsenkreisen wird auf die Kurszielerhöhung durch die Grossbank UBS verwiesen. Nach CHF 137 liegt das neue Kursziel bei CHF 150, das Anlagerating lautet „Buy“. In einer Branchenstudie heisst es, dass Titel aus dem Gesundheitsbereich mit Aktivitäten im Chemiesektor gut positioniert seien. Bei LONZA sieht man deshalb ein gutes Wachstumspotenzial. Für die am 29. Oktober anstehenden Quartalszahlen rechnet die UBS mit einem robusten Ergebnis.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 14.10.2015:
 

  • CLARIANT N: UBS senkt von CHF 24 auf CHF 20 – Buy
  • DKSH N: HSBC senkt von Hold auf Reduce – Kursziel CHF 55
  • EMS N: UBS senkt von Neutral auf Sell – Kursziel CHF 330
  • KÜHNE+NAGEL N: J.P.Morgan erhöht von CHF 122 auf CHF 130 – Underweight
  • KÜHNE+NAGEL N: Baader Helvea erhöht von CHF 134 auf CHF 137 – Hold
  • KÜHNE+NAGEL N: UBS erhöht von CHF 135 auf CHF 140 – Neutral
  • LINDT&SPRÜNGLI PS: Vontobel erhöht von CHF 5‘700 auf CHF 6‘500 – Buy
  • NESTLÉ N: Natixis erhöht von CHF 69 auf CHF 76 – Neutral
  • ZURICH N: Citigroup senkt von CHF 305 auf CHF 265 – Neutral
07.10.2015 08:28
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Lonza schliesst Entwicklungsvereinbarung mit Benitec im Bereich Gentherapien

07.10.2015 07:23

Basel (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza und das Biotechnologieunternehmen Benitec vereinbaren eine Zusammenarbeit. Dabei gehe es darum, eine Grossproduktion für die von Benitec entwickelten Medikamente zu entwickeln, teilt Lonza am Mittwoch mit.

Benitec, das seinen Sitz in Australien hat, entwickelt Gentherapien, sogenannte ddRNAi (DNA-directed RNA interference). Diese hätten das Potenzial, eine Reihe von Krankheiten zu heilen - unter anderem Hepatitis C und B sowie Lungenkrebs, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Zusammenarbeit werde Lonzas Expertise in diesem Segment erhöhen, teilt das Unternehmen mit. Ausgeführt wird die Zusammenarbeit von der Niederlassung in Houston.

rw/ys

(AWP)

 

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03.08.2015 16:01
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Bei dieser Aktie stimmt die Chemie

Die Aktien des Lifescience-Konzerns Lonza haben sich in den letzten Jahren im Preis mehr als vervierfacht. Laut Marktbeobachtern ist dies nicht das Ende der Fahnenstange. Es gibt aber auch eine Alternative.

Von Ivo Ruch

Die Lonza-Aktie gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Titeln der letzten Wochen. Auf Monatssicht hat sie 12 Prozent zulegen können, im laufenden Jahr hat sich gar ein Plus von 27 Prozent angehäuft. Zum Vergleich: Der Swiss Leader Index (SLI), der die 30 grössten Schweizer Aktien gleichgewichtet abbildet, hat im selben Zeitraum nur 6 Prozent dazugewonnen. Seit dem SNB-Frankenschock Mitte Januar beträgt das Kursplus der Lonza-Aktie gar 53 Prozent.

Gründe für dieses Hoch gibt es mehrere: Der Lifescience-Konzern musste im ersten Halbjahr 2015 zwar einen Rückgang des Reingewinns hinnehmen. Doch weil der Grund dafür in erster Linie Restrukturierungskosten waren, honorierte die Börse das jüngste Zahlenset dennoch. Unter anderem sollen am Standort Visp Stellen wegfallen. Die Neugliederung umfasst aber auch eine Werkschliessung in Tschechien und weitere Effizienzmassnahmen.

Verlauf der Lonza-Aktie in den letzten 3 Jahren, Quelle: cash.ch

Lonza produziert chemische Produkte für den Agrarmarkt sowie Pharamzeutika. Zu den Kunden gehört unter anderem Roche. Im letzten Halbjahr ist das Pharmazulieferergeschäft am schnellsten gewachsen (Umsatz: +12 Prozent), während im Bereich chemischer Zwischen- und Endprodukte noch Luft nach oben erkennbar ist (+2 Prozent). Für das Gesamtjahr 2015 erwartet der Konzern weiteres Umsatzwachstum und eine Zunahme des sogenannten "Kern-EBIT" um 5 Prozent.

Zuversichtliche Analysten

Die Lonza-Aktie läuft aber nicht erst seit diesem Jahr sehr gut. Seit dem Tiefpunkt im Mai 2012 hat der Titel eine stetige und eindrückliche Kletterpartie hingelegt - von 33 Franken auf aktuell 142 (+324 Prozent). Das Allzeithoch aus dem Jahr 2008 liegt nur noch 16 Franken entfernt. Laut der Analysten-Gemeinde führt der Trend von Lonza zwar in diese Richtung, liegt aber nicht in unmittelbarer Griffweite: Die Bank Vontobel, die Zürcher Kantonalbank und die UBS empfehlen die Aktie zum Kauf. Aber niemand hält ein Kursziel für realistisch, das über dem Allzeithoch angesiedelt ist.

Vontobel-Analystin Carla Bänziger schrieb jüngst in einem Kommentar: "Der Kurs widerspiegelt das volle Potenzial des Unternehmens noch nicht. Angesichts der abnehmenden Schulden steigt die Wahrscheinlichkeit eines besseren Cashflows ebenso wie die von Rückzahlungen an Aktionäre." Und die Bank Safra Sarasin kommentierte die Halbjahreszahlen wie folgt: "Trotz Gegenwind von den Währungen hat Lonza starken Widerstand gezeigt in Bezug auf die Marge und den freien Cashflow."

Pendenter Quecksilber-Fall

Minuspunkte sammelt die Lonza-Aktie aufgrund der Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 18 für 2016 ist sie höher bewertet als die Konkurrenz. Die Neue Helvetische Bank macht deshalb auf den Wettbewerber Siegfried aufmerksam. Dort sei die Übernahme von drei Standorten des deutschen Chemiekonzerns BASF noch nicht im Aktienkurs eingepreist. Experten erwarten, dass der Pharmazulieferer Siegfried durch die Akquisition einen Umsatzschub erleben wird.

Nicht aus den Schlagzeilen kommt Lonza überdies wegen Quecksilber-Verschmutzungen im Wallis. Das Unternehmen hat neuesten Zahlen zufolge am Standort Visp zwischen 1930 und 1970 rund 50 Tonnen Quecksilber in den Kanal eingeleitet. Welche Kosten daraus für den Konzern noch entstehen, ist ungewiss. Klar aber ist, dass die Aktie bisher nicht unter den Spekulationen gelitten hat.

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22.07.2015 08:24
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Lonza verpasst die Erwartungen
 

Der Lifesciencekonzern Lonza ist im ersten Halbjahr 2015 profitabel gewachsen - allerdings nur unter Ausklammerung von Sondereffekten. Am Standort Visp sollen 90 Stellen gestrichen werden.

Die ausgewiesenen Zahlen wurden von Restrukturierungsmassnahmen in Tschechien geschmälert. Und am Standort Visp sollen rund 90 Arbeitsplätze wegfallen.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 5,8 Prozent auf 1,90 Mrd CHF, teilte Lonza am Mittwoch mit. In Lokalwährungen gerechnet erhöhten sich die Verkäufe um 6,1 Prozent. Der EBITDA stieg derweil um 3,6 Prozent auf 375 Mio CHF, entsprechend einer 0,4 Prozentpunkte tieferen Marge von 19,7 Prozent. Während der EBIT um 11 Prozent auf 192 Mio sank, ging der Reingewinn um 21 Prozent auf 111 Mio zurück.

Negativ zu Buche geschlagen haben Restrukturierungsmassnahmen in Höhe von 45 Mio CHF. Diese beinhalten Wertminderungen von 36 Mio und sonstige Kosten von 9 Mio im Zusammenhang mit dem Produktionsstandort im tschechischen Kourim. Die Kosten seien im Zuge der Konsolidierung der mikrobiellen Betriebe am Standort Visp entstanden.

In Visp selber werden Effizienzmassnahmen "im Laufe der Zeit" zu einem Personalabbau von etwa 90 Stellen führen, heisst es weiter.

Daneben weist Lonza die um Wertberichtigungen und Restrukturierungsaufwendungen für den Konzernumbau bereinigten Zahlen aus: Der sogenannte "Kern-EBIT" stieg um 7,9 Prozent auf 260 Mio CHF und der "Kern-Reingewinn" um 2,5 auf 166 Mio.

Analysten-Prognosen verfehlt

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Lonza die Schätzungen der Analysten beim EBIT und Reingewinn nach IFRS verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,85 Mrd, für den Kern-EBIT bei 247 Mio, den EBIT bei 226 Mio und für den Reingewinn bei 148 Mio CHF.

Die Nettoverschuldung wurde in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,84 Mrd CHF reduziert. Dies entspreche einem Verschuldungsgrad von 0,94 und einem Nettoverschuldung/EBITDA-Verhältnis von 2,4x. Damit werde Lonza von allen Financial Covenants entbunden.

Das RONOA-Kernergebnis lag den Angaben zufolge bei 16,1 Prozent, verglichen mit 14,5 Prozent im ersten Halbjahr 2014. Lonza in diesem Jahr einen Wert von mindestens 15 Prozent an und bis 2018 einen solchen von 20 Prozent.

Für das Gesamtjahr 2015 stellt Lonza ein nicht näher quantifiziertes Umsatzwachstum in Lokalwährungen in Aussicht und der so genannte "Kern-EBIT" soll um mindestens 5 Prozent zunehmen. Damit wurde die Guidance bekräftigt.

(AWP)

 

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15.07.2015 15:52
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Lonzas Verkauf des gezüchteten Hautersatzes ESS an Amarantus abgeschlossen

15.07.2015 13:48

San Francisco (awp) - Der Lifescience-Konzern Lonza hat die im vergangenen November angekündigte Devestition der Tochtergesellschaft, die einen gezüchteten Hautersatz (Engineered Skin Substitute, ESS) entwickelt, über die Bühne gebracht. Der Kauf der Cutanogen Corporation, so der Name der Lonza-Tochter, sei vollzogen, teilt das US-Unternehmen Amarantus, der Käufer von Cutanogen, am Mittwoch mit.

Cutanogen besitzt eine exklusive weltweite Lizenz an den geistigen Eigentumsrechten des sich in der Entwicklung befindenden ESS. ESS ist ein autologenes Vollhautersatzprodukt zur Behandlung schwerer Verbrennungen.

cf/rw

(AWP)

 

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02.07.2015 08:49
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Lonza erweitert Liefervereinbarung mit Alexion und baut eine neue Anlage

02.07.2015 07:24

Basel (awp) - Lonza hat mit dem amerikanischen Biopharmakonzern Alexion einen neuen langfristigen Produkt-Liefervertrag unterzeichnet. Im Rahmen der Vereinbarung wird Lonza an seinem Standort in Portsmouth nahe Boston für Alexion eine neue Produktionslinie hochziehen. Die Anlage im Grossmassstab dürfte gegen Ende 2017 in Betrieb gehen und werde die Produktversorgung bei Alexion für weitere 10 Jahre sicherstellen.

Wie der Lifesciencekonzern am Donnerstag mitteilt, bildet der neue Vertrag eine Erweiterung einer bestehenden Produktionsvereinbarung mit Alexion. Finanzielle Angaben werden nicht gemacht.

Alexion mit Sitz im US-Bundesstaat Connecticut ist auf Orphan-Medikamente zur Behandlung von seltenen und sehr seltenen Krankheiten spezialisiert. Die wichtigste Arznei im Portfolio ist Soliris zur Behandlung von seltenen Blutkrankheiten.

ra/cp

(AWP)

 

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07.05.2015 13:43
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Lonza geht Zusammenarbeit mit Nikon im Bereich Zell- und Gentherapie ein

07.05.2015 10:27

(Ergänzt um Kommentar und Aktienkurs)

Basel/Tokio (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza und die japanische Nikon haben eine exklusive Zusammenarbeit im Bereich Zell- und Gentherapie vereinbart. Im Rahmen der Kollaboration wird Nikon Zugriff auf die Infrastruktur und Dienstleistungspalette der Basler erhalten. Es sei geplant, ein vollständig im Besitz von Nikon befindliches Auftragsgeschäft für die genannten Therapiebereiche zu entwickeln, teilt Lonza am Donnerstag mit.

Diese Zusammenarbeit werde wesentlich zum Wachstum des globalen Zell- und Gentherapie-Marktes beitragen, wird Andreas Weiler, Head of Emerging Technologies bei Lonza, in der Mitteilung zitiert.

Dieser Vertrag dokumentiere die Rolle von Lonza als Leader und damit auch Referenz im Bereich Produktion für Zell- und Gen-Therapien, heisst es in einer Einschätzung von Baader Helvea. Die Prognosen für Lonza müssten deswegen indes nicht angepasst werden. Der bekanntgegebene Schritt belege lediglich den konstanten Fortschritt von Lonza.

Um 10.15 Uhr verzeichnen Lonza ein Minus von 0,2% und gehören damit im starken allgemeinen Abwärtstrend zu den sich am besten haltenden Aktien.

cf/cp

(AWP)

 

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28.04.2015 09:14
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Lonza mit "gutem" Start ins Jahr - Neue Mittelfristziele ausgegeben

28.04.2015 08:58

(Meldung ausgebaut)

Basel (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza ist nach eigener Einschätzung gut ins Jahr 2015 gestartet. Das Ergebnis habe voll den Erwartungen entsprochen, teilt Lonza am Dienstag anlässlich des Business Update zum ersten Quartal mit. Zudem hat das Unternehmen neue Ziele für das Jahr 2018 ausgegeben und die Guidance für das laufende Jahr nachgeliefert.

2015 rechnet Lonza mit einem nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen. Der so genannte "Kern-EBIT" werde dank Portfoliooptimierungen und Produktivitätsverbesserungen um mindestens 5% zunehmen. Laufende Erweiterungen im Produktionsnetzwerk sollten gemäss Lonza zu einer höheren Rentabilität des investierten Kapitals führen. Der entsprechende "Kern-RONOA" werde bei über 15% liegen.

EINE MILLIARDE BETRIEBSGEWINN

Die mittelfristigen Zielvorgaben bis 2018 sehen vor, dass sich der "Kern-EBITDA" im genannten Jahr 1 Mrd CHF annähern wird. Ausserdem strebe Lonza im selben Jahr einen KERN-RONOA von 20% an. Zum Vergleich: In 2014 waren es noch 14,3%. Das Umsatzwachstum solle bis 2018 durchschnittlich im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich pro Jahr liegen, heisst es weiter.

Die Guidance gilt ausgehend vom derzeitigen makroökonomischen Umfeld und von konstanten Wechselkursen. Auf die Nennung einer anvisierten Marge verzichtete Lonza indes. Auf Basis der genannten Vorgaben lasse sich aber sehr wohl eine Spannbreite ausrechnen, erklärte Finanzchef Toralf Haag auf Nachfrage von AWP. "Ich habe jedoch keinen Taschenrechner hier", fügte er an.

   

PRIORITÄTEN BIS 2018

Die mittelfristigen Prioritäten von Lonza für das Segment "Specialty Ingredients", dieses bestreitet rund drei Fünftel des Konzernumsatzes, zielen den Angaben zufolge darauf ab, die globale Reichweite zu erweitern und die Effizienz zu erhöhen. Ferner sollen Technologien aus dem "Biologics"-Bereich in dem Segment angewandt werden. Mit dem Transfer dieses Know-how will Lonza Synergien erzielen.

Bei Pharma&Biotech lägen die Prioritäten auf der Anpassung der Geschäftsmodelle, um den zukünftigen Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Man plane zudem eine Reduzierung der Kapitalintensität sowie eine weitere Risikominimierung des Portfolios. Gleichwohl werden bei den Investitionen keine Abstriche gemacht. Die Investitionsausgaben würden bis 2018 weiterhin bei durchschnittlich 300 Mio CHF jährlich liegen, erklärte CEO Richard Ridinger an der Telefonkonferenz.

Noch keine Details gab es zum Visper Werk, dem grössten des Lonza-Konzerns. Dieses muss im Nachgang zur SNB-Entscheidung seine Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen. Man habe just erst die letzten Massnahmen aus dem letzten Programm "Visp Challenge" umgesetzt, erklärte Ridinger. Es seien nun schon wieder "einige Massnahmen" in Vorbereitung, die wohl im zweiten Quartal implementiert würden. "Falls es etwas anzukündigen gibt, dann wird dies zum Halbjahr geschehen", versprach der CEO.

BEIDE SEGMENTE GUT GESTARTET

Mit dem Start ins neue Jahr ist Lonza insgesamt zufrieden mit. In beiden Segmenten habe das Unternehmen seine Wachstumsziele erreicht und "gute" Ergebnisse erzielt. Die Währungseffekte seien "unter Kontrolle" und würden mit Gegenmassnahmen kompensiert.

Nach Segmenten betrachtet habe "Specialty Ingredients" eine insgesamt "gesunde" Marktnachfrage in den meisten Bereichen verzeichnet. Einzig das Holzbehandlungsgeschäft sei etwas langsamer ins Jahr gestartet als erwartet, was auf den starken Schneefall in den USA und auf schwächere Währungen zurückzuführen sei. Dagegen habe "Water Treatment", zuletzt das Sorgenkind des Konzerns, Umsätze verzeichnet, die über den Werten der beiden Vorjahre gelegen hätten.

Das Segment Pharma&Biotech habe eine "gute" Geschäftslage verzeichnet, so Lonza weiter. Dies insbesondere bei der Nachfrage nach Biologics, und die Dienstleistungen von Lonza hätten ebenfalls "anhaltendes Interesse" geweckt. In den meisten Anlagen habe man eine "gute" Auslastung verzeichnet.

ra/ys

(AWP)

 

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25.03.2015 08:28
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Lonza-CEO kündigt "punktuelle Massnahmen" gegen Frankenstärke an

24.03.2015 19:44



Zürich (awp) - Der Lifescience-Konzern Lonza will gemäss seinem Konzernchef Richard Ridinger im zweiten Quartal "punktuelle Massnahmen" beschliessen, um den Folgen der Frankenstärke zu begegnen. Er könne aber jetzt schon sagen, dass Lonza keine Lohnkürzungen vornehmen werde. "Wir wägen hier zwischen finanziellen Aspekten und der Motivation der Mitarbeiter ab", sagte Ridinger in einem am Dienstagabend online publizierten Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW).

Insgesamt sei er zuversichtlich, dass Lonza auch dank einer besonnenen Reaktion "intelligente Lösungen zur Bewältigung des starken Franken" finden werde, so Ridinger. Eine stärkere Expansion von Lonza im Ausland statt in der Schweiz lehnte er ab. In der Schweiz bekomme Lonza derzeit noch die benötigten Mitarbeiter. "Ausserdem schätze ich die hohe Loyalität unserer Angestellten." Allerdings müsse sich auch Visp "weiterentwickeln".

Die angestrebte Verbesserung der Kapitalrendite bis 2016 auf 13% will Ridinger unter anderem mit mehr Kundennähe und Skaleneffekten erreichen. Ansetzen werde man vor allem dort, wo für den Kunden massgeschneiderte Produkte gefertigt würden: "Hier ist die Kapitalintensität am höchsten."

Lonza habe zudem die Verschuldung in den letzten Jahren stetig abgebaut, sagte Ridinger weiter. "Das gibt uns wieder mehr Flexibilität, um auch Möglichkeiten durch Übernahmen zu prüfen."

tp

(AWP)

 

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05.03.2015 13:17
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Lonza-Aktien profitieren von Zulassung eines Medikaments für BMS

05.03.2015 10:03



Zürich (awp) - Die Aktien des Pharmazulieferers Lonza notieren am Donnerstag deutlich fester. Sie profitieren von einer wichtigen Marktzulassung eines Krebsmedikaments für den Kunden Bristol-Myers Squibb (BMS). Lonza ist in der Produktion des vermeintlichen "Blockbusters" beteiligt.

Bis um 10.00 Uhr steigen Lonza Namen um 3,2% auf 121,30 CHF an, während der am SPI gemessene Gesamtmarkt 0,5% zulegt.

Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hatte in der Nacht auf Donnerstag einen Erfolg für das Krebsmedikament Opdivo vermeldet: Die US-Gesundheitsbehörde FDA habe das Präparat für die Injektion zur Behandlung von nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) freigegeben. Es ist die zweite Zulassung für das Mittel in den Staaten innerhalb von drei Monaten.

Opdivo ist ein Vertreter des neuen und vielversprechenden Marktes der Immuno-Onkologie und wird in klinischen Studien für diverse Krebsbehandlungen getestet. Das vom Markt geschätzte Umsatzpotenzial von Opdivo liegt laut ZKB bei 6 bis 7 Mrd USD. Lonza sei in die Produktion des PD-1-Antikörpers Nivolumab als aktivem Wirkstoff von Opdivo involviert. Die Zulassung sei somit positiv für Lonza zu werten.

Vor allem aber habe die FDA das Medikament überraschend früh zugelassen, so die ZKB weiter. Damit habe BMS ihren Vorsprung im Bereich Krebsimmuntherapie auf die nächsten Konkurrenten Merck, Roche und AstraZeneca spürbar ausgebaut.

ra/uh

(AWP)

 

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12.02.2015 08:13
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Lonza beliefert TiGenix mit Material für Phase-III-Studie bei Morbus Crohn

12.02.2015 07:49



Basel (awp) - Der LifeScience-Konzern Lonza hat mit dem belgischen Biopharma-Unternehmen TiGenix einen Vertrag für die Lieferung eines Wirkstoffs für Morbus Crohn-Patienten abgeschlossen, der sich in der Studienphase 3 befindet. Lonza werde das Material für die Phase-III-Versuche in der Zelltherapie-Produktion in der US-Produktionsanlage in Walkersville herstellen, teilte das Schweizer Unternehmen am Donnerstag mit.

Der auf Stammzellen basierende Wirkstoff Cx601 wird für die Behandlung von perianalen Fisteln bei Morbus Crohn eingesetzt und befindet sich derzeit in Europa in der klinischen Entwicklung in der Phase III. TiGenix wolle nun die Entwicklung auch im US-Markt voranbringen und habe deshalb Lonza als Vertragshersteller mit der Lieferung von Cx601 in den USA beauftragt. Zum finanziellen Umfang des Auftrags werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

tp/rt

(AWP)

 

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21.01.2015 14:06
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Ist jemand von Euch bei Lonza investiert? Habe ein paar CoBa Faktor Zertifikate gekauft, bin allerdings mit dem Einsatz heute morgen wieder raus. Mussten letzte Woche doch sehr stark bluten. Die Dividendenerhöhung hat positiv überrascht.

 

Kann mir jemand den FuW Artikel zukommen lassen?

21.01.2015 08:21
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Lonza mit durchzogenem Zahlenkranz
 

Der Lifesciencekonzern Lonza hat die Erwartungen an das Geschäftsjahr 2014 nur teilweise erfüllt. Für den Ausblick auf das laufende Jahr haben die Basler auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet.

Der Umsatz stieg im letzten Jahr um 1,6 Prozent auf 3,64 Milliarden CHF, teilte Lonza am Mittwoch mit. In Lokalwährungen gerechnet erhöhten sich die Verkäufe um 3 Prozent. Der EBITDA stieg derweil um 14 Prozent auf 737 Millionen CHF, entsprechend einer 2,1 Prozentpunkte höheren Marge von 20,2 Prozent, und der EBIT hat sich mit 423 Millionen um zwei Drittel erhöht. Der Reingewinn hat aich auf 237 Millionen CHF beinahe verdreifacht.

Sonderbelastungen wie Wertberichtigungen sowie Restrukturierungskosten ausgerechnet hat sich Lonza ebenfalls besser geschlagen als 2013. Der sogenannte "Kern-EBITDA" stieg um 4,5 Prozent auf 743 Millionen CHF bei einer Marge von 20,4 Prozent. Der "Kern-EBIT" nahm um 8,9 Prozent auf 475 zu, versprochen hatte Lonza ein Wachstum von "rund" 10 Prozent. Der "Kern-Reingewinn" schliesslich lag mit 353 Millionen CHF um 36 Prozent über dem Vorjahreswert.

Lonza hat mit den Kennzahlen die Prognosen der Analysten nur teilweise erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,70 Milliarden, für den EBIT bei 414 Millionen und den Reingewinn bei 191 Millionen CHF. Für den "Kern-EBIT" wurden 482 Millionen vorausgesagt.

Der Verwaltungsrat schlägt die Auszahlung einer Dividende von 2,50 CHF je Aktie vor, das sind 35 Rappen mehr als im Jahr zuvor. Dies nichts zuletzt auch mit Blick auf den hohen Operativen Freier Cash Flow von 476 Millionen CHF.

Den Ausblick für das laufende Jahr will Lonza zu einem späteren Zeitpunkt nennen, da die Volatilität in den Finanzmärkten nach dem jüngsten SNB-Entscheid noch andauere. Man sei aber zuversichtlich, Umsatz und Gewinn auch im Jahr 2015 zu steigern.

Ein mittelfristiger Ausblick bis zum Ende des Jahres 2018 werde im Rahmen der qualitativen Berichterstattung zum ersten Quartal am 28. April 2015 bekannt gegeben, heisst es weiter.

(AWP)

 

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20.01.2015 14:09
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Ausblick Lonza 2014: Umsatz von 3,7 Mrd CHF erwartet

20.01.2015 14:00



Zürich (awp) - Das Lifescience-Unternehmen Lonza gibt am Mittwoch, 21. Januar die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2014 bekannt. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

2014E
In Mio CHF     AWP-Konsens    2013A
Umsatz           3'701        3'584
Kern-EBIT          482          436
EBIT               414          253
Reingewinn         191           87

FOKUS: Lonza befindet sich immer noch in einer Restrukturierung. Die laufende Transformation hin zu einer schlankeren und stärker marktorientierten Organisation zeigte im letzten Jahr bereits eine positive Wirkung. Das Management hat weitere Entwicklungspotentiale in allen Geschäftseinheiten identifiziert und entsprechende Initiativen gestartet. Der Geschäftsgang von Lonza für 2014 wird von den Analysten insgesamt positiv bewertet. Im Durchschnitt wird sowohl auf Umsatz- wie auch auf Gewinneben ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Besondere Aufmerksamkeit wird von Analystenseite dem Wassergeschäft zuteil, das zuletzt schwach lief. Eine Kehrtwende tut dringend not. Das Team um CEO Richard Ridinger muss nun Wege aufzeigen, wie dies geschehen soll. Ein Update zum Stand der Dinge käme der Investorengemeinde genehm. Gleiches gilt für das vergleichsweise tiefmargige Holzbehandlungsgeschäft, dessen geplante Veräusserung auf Eis gelegt wurde (siehe Pro Memoria).

Gespannt sind die Investoren zudem, welche Guidance Lonza für das laufende Geschäftsjahr 2015 ausgeben wird.

ZIELE: Lonza senkte Ende Oktober anlässlich des "Business Update" seine Wachstumsprognosen für 2014. Dabei hatten viele Marktteilnehmer nach dem starken ersten Halbjahr im Gegenteil auf eine Erhöhung der Guidance spekuliert. Weil das Wasserbehandlungsgeschäft unter ungünstigen Wetterbedingungen gelitten habe, werde das Umsatzwachstum in 2014 unter die versprochenen 5% drücken, hiess es seinerzeit.

Bekräftigt wurde derweil die Guidance eines Wachstums des "Kern-EBIT" um "rund 10%". Allerdings wird das Joint Venture mit Teva vollständig abgeschrieben, was zu einer Wertminderung um 83 Mio CHF führt. Ferner werden 2014 die Investitionen unter dem Niveau von 250 Mio CHF bleiben und die Generierung eines "soliden" freien Cash Flows solle eine Reduzierung der Nettoverschuldung ermöglichen, hiess es damals.

Ein Ausblick für 2015 werde im Januar 2015 kommuniziert, hiess es Ende Oktober weiter. Bis dahin hatten die Basler für 2015 eine EBITDA-Marge von 20% und ein Wachstum im mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen in Aussicht gestellt. Der mittelfristige Ausblick bis 2018 werde dann bei den nächsten Quartalsergebnissen im April 2015 präsentiert, so Lonza.

PRO MEMORIA: Lonza sah sich anlässlich des "Business Update" nach drei Quartalen auf Kurs, sowohl im Segment Specialty Ingredients wie auch in Pharma&Biotech. Die Finanzzahlen zeigen laut Lonza ein "solides" Bild, auch wenn der Einfluss des starken Frankens spürbar gewesen sei.

Nicht auf der Rechnung hatten die Investoren allerdings die Kehrtwende im Entscheid bezüglich des Holzbehandlungsgeschäfts. Dieses soll nun doch nicht verkauft werden. Die Kaufangebote für die Sparte hätten nicht den Erwartungen entsprochen und das Geschäft verzeichne eine gute Dynamik, hiess es seinerzeit. Lonza war im Rahmen der Übernahme der US-Firma Arch Chemicals im Sommer 2011 zu diesem Geschäft gekommen. Das neue Management um CEO Richard Ridinger hatte zwei Jahre später angekündigt, sich davon trennen zu wollen.

Mitte November kündigte Lonza eine Partnerschaft mit der US-Firma Amarantus auf dem Gebiet Hautersatz an. Dabei übernimmt Amarantus die Tochtergesellschaft Cutanogen von Lonza Walkersville. Gleichzeitig beauftragt Amarantus Lonza mit der Produktion von ESS für klinische Studien am Menschen und den späteren kommerziellen Vertrieb. Für das Produkt mit Orphan-Drug-Status soll bis Mitte 2015 eine klinische Phase-I/IIa-Studie mit 10 Patienten gestartet werden.

Das Thema "Quecksilber" lässt Lonza nicht los. Wie ebenfalls Mitte November bekannt wurde, weitet sich verschmutzte Gebiet zwischen Niedergesteln und Visp im Oberwallis aus. Im Wohngebiet "Bäret" südlich des Bahnhofs Visp wurden hohe Quecksilberwerte im Boden entdeckt. Bisher war von der Quecksilber-Verschmutzung vor allem im Gebiet des Grossgrundkanals bekannt, in den Lonza von 1930 bis in die 1970er-Jahre Quecksilber abgeleitet hatte.

AKTIENKURS: Die Lonza-Aktien haussierten im vergangenen Jahr mit +32% sehr stark - eine Wette auf die "Turnaround-Story". Auch seit Jahresbeginn 2015 haben sie deutlicher zugelegt (-14,0%) als der am SPI gemessene Gesamtmarkt (-9%). Ins Minus gerieten die Titel allerdings erst mit dem SNB-Entscheid, die Euro-Untergrenze aufzuheben. Seither verloren Lonza rund -21%, während der SPI im selben Zeitraum -11% nachgab.

jl/ra/ra

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18.11.2014 08:29
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Lonza verkauft Tochter für gezüchteten Hautersatz an US-Unternehmen Amarantus

17.11.2014 22:44



San Francisco (awp) - Der Lifescience-Konzern Lonza verkauft eine Tochtergesellschaft in den USA, die einen gezüchteten Hautersatz (Engineered Skin Substitute ESS) entwickelt, an das US-Biotechunternehmen Amarantus. Gleichzeitig will Amarantus Lonza mit der Produktion von ESS für klinische Studien am Menschen und den späteren kommerziellen Vertrieb beauftragen, wie das US-Unternehmen am Montagabend mitteilte. Über finanzielle Einzelheiten wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Der Optionsvertrag wurde zwischen Amarantus Bioscience und der US-Gesellschaft Lonza Walkersville abgeschlossen. Amarantus übernimmt danach die Cutanogen Corporation, ein Tochterunternehmen von Lonza Walkersville, deren Ziel die Entwicklung eines gezüchteten Hautersatzes zur Behandlung irreversibler Verbrennungen ist. Nach der Wahrnehmung seiner Option gehet Amarantus davon aus, dass im zweiten Quartal 2015 eine klinische Studie der Phase 2 mit 10 Patienten beginnen wird, heisst es weiter.

Er halte ESS für den weltweit attraktivsten Produktkandidaten zur Behandlung irreversibler schwerer Verbrennungen dritten und vierten Grades, wird Amarantus-CEO Gerald Commissiong in der Mitteilung zitiert. Das Produkt wird aus einer kleinen Probe gesunder Haut des Patienten erzeugt. Diese Probe wird einem Areal unversehrter Haut des Verbrennungsopfers entnommen und dann zur Anzucht an ein Zentrallabor überstellt.

tp

(AWP)

 

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03.11.2014 08:31
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Lonza sichert sich künftige Produktion des Produkts Mydicar für Celladon

03.11.2014 07:39



Basel (awp) - Der Pharmazulieferer Lonza hat sich einen neuen Auftrag an Land gezogen: Die Basler haben mit der amerikanischen Celladon Corporation eine Vereinbarung betreffend die künftige Produktion des Präparats Mydicar getroffen, einem Produktkandidaten von Celladon zur Behandlung von fortgeschrittener Herzinsuffizienz. Dieser befinde sich aktuell in der klinischen Entwicklung und durchlaufe die klinische Phase 2b, teilte Lonza am Montag mit.

Lonza plane nun das Design einer neuen kommerziellen Anlage an ihrem Standort in Portsmouth, USA, heisst es weiter. Celladon werde gegen eine Reservierungsgebühr die Option eingeräumt, den Bau der Anlage zu einem späteren Zeitpunkt in Auftrag zu geben. Diese sichere Lonza ein mehrjähriges Engagement zur Produktion von Mydicar. In dem Moment, in dem die Option eingelöst wird, werde Lonza zudem Celladon-Stammaktien im Wert von 10 Mio USD erwerben.

ra/cp

(AWP)

 

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