MeyerBurger MBTN

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23.11.2006 08:43
#1
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MeyerBurger MBTN

Was haltet Ihr von dieser Firma ?

ERFOLGREICHER BÖRSENGANG DER MEYER BURGER TECHNOLOGY AG PLATZIERUNGSPREIS DER NAMENAKTIEN BETRÄGT CHF 39

Der Börsengang der Meyer Burger Technology AG ist bei Investoren auf sehr grosses Interesse gestossen. Der Platzierungspreis pro Namenaktie wurde auf CHF 39 festgesetzt. Heute werden die Aktien erstmals an der SWX Swiss Exchange gehandelt.

Baar, 23 November 2006 – Die Zeichnungsfrist für die Aktien der Meyer Burger Technology AG, einer führenden Anbieterin von Draht-, Band- und Trennsägen für die Bearbeitung von sehr harten und spröden Materialien, mit Sitz in Baar, Schweiz, ging gestern zu Ende. Bei einer Preisspanne zwischen CHF 33 und CHF 39 wurde der Platzierungspreis pro Namenaktie nach Abschluss der Zeichnungsfrist, auf CHF 39 festgelegt. Das Angebot war beim Platzierungspreis 8,4-mal gezeichnet.

Im Rahmen des IPO wurden 2'070’000 Namenaktien von je CHF 0.50 Nennwert angeboten. Davon sind 900’000 neu geschaffene Namenaktien, 900’000 Namenaktien wurden von der bisherigen Mehrheitsaktionärin BB-Kapitalbeteiligungsgesellschaft mbH (BBK), Berlin, und von bestehenden Minderheitsaktionären angeboten. Weitere 270’000 Namenaktien stehen für eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) zur Verfügung. Der Freefloat wird damit bei voller Ausübung des Greenshoes bei rund 70% liegen.

Mit dem Nettoerlös in Höhe von rund CHF 31.8 Millionen aus den neu geschaffenen Aktien wird die Gesellschaft ihr weiteres Wachstum finanzieren und ihre führende Marktposition ausbauen.

Auf Basis des Platzierungspreises beträgt die Marktkapitalisierung der Meyer Burger Technology AG vor Börsenstart rund CHF 115.4 Millionen. Die Namenaktien werden heute, am 23. November 2006, ab 09.00 Uhr MEZ erstmalig an der SWX Swiss Exchange mit dem Tickersymbol MBTN gehandelt. Die Zahlung und Lieferung der Aktien ist für den 28. November 2006 vorgesehen.

Die bisherige Mehrheitsaktionärin BBK wird weiterhin mit mindestens 20% an Meyer Burger beteiligt bleiben. Für die BBK gilt eine Lock-up Frist von 180 Tagen. Die Gesellschaft selbst und das Management von Meyer Burger haben sich zu einer Lock-up Frist von 360 Tagen verpflichtet. Diese Fristen beginnen mit dem ersten Handelstag.

Die Zürcher Kantonalbank und die Landesbank Baden-Württemberg waren Joint Lead Manager und Joint Bookrunner.

Peter M. Wagner, Verwaltungsratspräsident, erklärt: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Börsengang von Meyer Burger an der SWX Swiss Exchange. Für uns ist dies ein Beweis dafür, dass Investoren vom zukünftigen Wachstum unserer Gesellschaft überzeugt sind und mit Vertrauen auf unser Unternehmen setzen.“

Peter Pauli, CEO von Meyer Burger, bekräftigt: „Mit dem erfolgreichen Börsengang können wir unsere Wachstumsstrategie zügig umsetzen und uns als integrierte Systemanbieterin in der Waferproduktionslinie in der wachsenden Solarindustrie gut positionieren.“

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen zur Verfügung:

Peter Pauli

Chief Executive Officer

Tel.: +41 41 761 80 00

Michel Hirschi

Chief Financial Officer

Tel.: + 41 41 761 80 00

Werner Buchholz

Corporate Communications

Tel.: +41 33 439 05 06

Informationen über Meyer Burger Technology AG

www.meyerburger.ch

Die Meyer Burger Gruppe hat sich seit der Gründung im Jahre 1953 auf die Trennung von harten und spröden Materialien spezialisiert und ist heute eine führende Anbieterin von Draht-, Band- und Trennsägen für die Trennung von Siliziumblöcken oder Ingots in Wafer oder andere Formen. Die Maschinen, Kompetenzen und Technologien von Meyer Burger werden hauptsächlich in der Photovoltaik-, der Halbleiter- und der Optikindustrie eingesetzt, die zugleich die drei hauptsächlichen Absatzmärkte von Meyer Burger bilden. Meyer Burger produziert ihre Maschinen in Steffisburg und Thun (Schweiz). Die Maschinen werden über ein dreistufiges globales Vertriebs- und Servicenetzwerk vertrieben: Meyer Burger hat in China und Japan Tochtergesellschaften sowie in Deutschland, Italien und auf den Philippinen Servicestützpunkte mit eigenen Mitarbeitern vor Ort. In Taiwan und den USA arbeitet Meyer Burger mit selbständigen Vertriebs- und Servicepartnern zusammen, die in das Servicenetzwerk von Meyer Burger eingebunden sind; in weiteren wichtigen Ländern stützt sich Meyer Burger auf ausgewählte unabhängige Agenten. Meyer Burger beschäftigt derzeit 279 Mitarbeitende. Neben dem Verkauf von Maschinen generiert Meyer Burger ihre Erlöse aus dem Verkauf von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien sowie aus Dienstleistungen, wie Schulung oder Berillungsservice.

Valor: 
10850379 - Meyer Burger
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31.01.2017 08:21
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Meyer Burger setzt Wandelpreis für 100 Mio-Wandler auf 0,98 CHF fest
30.01.2017 19:31

Thun (awp) - Der Solarzulieferer Meyer Burger hat den neuen Wandelpreis für die im Jahr 2020 fällig werdende 100 Mio CHF-Wandelanleihe auf 0,98 CHF festgelegt. Der neue Preis sei gemäss den von den Wandelanleihegläubigern im vergangenen November gebilligten Anleihebedingungen angepasst worden und liege 25% über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie vom 3. bis zum 30. Januar 2017, teilt Meyer Burger am Montag mit.

Basierend auf dem neuen Wandelpreis könnten bei einer vollständigen Wandlung der Wandelanleihe bis zu gut 102 Mio neue Namenaktien der Meyer Burger Technology AG ausgegeben werden. Der Verwaltungsrat werde der ordentlichen GV vom 27. April 2017 den Antrag stellen, das nicht benötigte bedingte Kapital für Wandel- und/oder Optionsanleihen wiederum zu reduzieren.

Erst am 20. Januar 2017 hatte das Obergericht des Kantons Bern hat die von den Gläubigern von Meyer Burger zuvor beschlossenen Anpassungen der Bedingungen der Wandelanleihe mit Fälligkeit 2020 genehmigt. Dieses Urteil werde nach unbenutztem Ablauf der 30-tätigen Rechtsmittelfrist rechtskräftig, schreibt Meyer Burger heute.

So keine Einsprache gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern eingeht, nimmt die umfangreiche Refinanzierung von Meyer Burger damit die letzte Hürde.

cf

(AWP)

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27.01.2017 17:51
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Warten auf den nächsten Bus

Link hat am 26.01.2017 - 22:04 folgendes geschrieben:

@Gertrud

Bist Du da nicht zu früh ausgestiegen (n.b. ich bin immer noch nicht investiert).

Auf was ich warte? Ich weiss es selber nicht. 

Es kommt drauf an, was die persönliche Strategie ist. Ich bin im Frühjahr 16 zu 68% in MBT14 eingestiegen wegen der Put-Rendite von fast 20% p.a. und weil ich nicht mit einem Konkurs rechnete. Dann wurde Veraison über den Wandler aktiv was diesem sehr gut bekam. Für den Verzicht auf das Recht in 2018 MBT14 zu 100% zu kündigen erhielten die Gläubiger eine Anpassung des Wandelpreises und eine Verzinsung von 5.5%. (N.B. Der Wandler kann heute problemlos an der Börse für 102% (!) verkauft werden).

Dass ich die letzten 4 Wochen noch die Aktie gehalten habe war zur Absicherung der Wandelpreisfestsetzung. Man konnte MBTN ja auch nach der KE noch tagelang unter CHF 0.65 kaufen, da war das Risiko nach unten doch sehr begrenzt. Der realisierte Kursgewinn bis CHF 0.80 entschädigt dafür, dass der Wandelpeis jetzt mit ca. CHF 1 relativ hoch fixiert werden wird.

Mein Kerninvestment war und bleibt der Wandler und deshalb habe ich die Aktie gestern auch leichtherzig gegeben.

Ich denke, die Zeit der schnellen „leichten“ Kursgewinne bei MBTN ist definitiv vorbei, das waren die letzten 6 Wochen. Die KE war eine sehr spannende Phase und wurde hier im Forum auch ausführlich diskutiert. Im Moment sind m.E. sowohl Aktie wie auch Wandler gut bewertet, da ändern auch die paar Auftragsmeldungen nichts. In MBT bleibe ich jetzt passiv und warte auf die Aussagen und den Ausblick vom neuen Management, spätestens Mitte März.

Eigentlich ist der Bus hier schon Ende 2016 abgefahren, aber wenn es zu Deinem persönlichen Spekulationsstil passt, kannst Du natürlich noch was mit Call Optionen probieren. Ein Selbstläufer wird das meiner Meinung nach aber nicht.

 

26.01.2017 22:04
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Die Aktie? Wieso nicht eher OMBTBU? Schenkt doch viel mehr ein, sollte die Aktie nachhaltig steigen.

@Gertrud

Bist Du da nicht zu früh ausgestiegen (n.b. ich bin immer noch nicht investiert).

Auf was ich warte? Ich weiss es selber nicht. 

26.01.2017 18:27
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Im CASH INSIDER noch ein Kommentar zu MBTN, er nimmt sie zu den Favoriten.

In dem Falle sehen wir ab nächster Woche was da abläuft, wenn dann die Wandlergeschichte fixiert ist.

 

 

 

26.01.2017 10:00
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Ich bin dann mal raus aus der Aktie MBTN, was aber so geplant war, da ich sie nach der KE nur gekauft hatte, um meine MBT14 Position in der Phase der Wandelpreisfestsetzung abzusichern. War rückblickend auch richtig, denn ich finde der Wandelpreis wird jetzt mit knapp 1 CHF recht hoch angesetzt werden. Jedenfalls hatte ich nicht den Eindruck, dass der Kurs in der Bemessungsperiode gedrückt wurde.

Der Verkauf heisst nicht, dass ich negativ zu MBTN stehe und den Wandler MBT14 werde ich auch behalten. Der ist jetzt einiges sicherer und mit attraktiveren Konditionen ausgestattet als bei meinem Einstieg vor kapp einem Jahr. Damit bleibt auch mein Interesse an Meyer-Burger, auch wenn mein Investment nicht mehr so von deren Tagesgeschäft abhängt.

 

26.01.2017 08:57
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Da scheint ja jetzt wirklich einiges in die richtige Richtung zu laufen, das gibt ja schon mal eine Grössenordnung 60 Millionen nur schon im Januar !

Gut so weiter so !

26.01.2017 08:35
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Meyer Burger erhält Aufträge aus Asien im Volumen von rund 18 Mio CHF
26.01.2017 07:31

Thun (awp) - Der Solarzulieferer Meyer Burger hat von zwei asiatischen Kunden Aufträge über insgesamt rund 18 Mio CHF erhalten. Bei den georderten Systemen handelt es sich um die PERC Zelltechnologie sowie SiNA Zellbeschichtungssysteme, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Die Auslieferung und Inbetriebnahme der Anlagen soll ab dem zweiten Quartal 2017 beginnen.

yr/tp

(AWP)

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23.01.2017 07:59
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weiterer 19 Mio Auftrag

Medienmitteilung

Schön kommen da weitere Aufträge
Als Inhaber des Wandlers hoffe ich aber, dass der Kurs bis Ende Januar noch nicht markant in die Höhe schiesst ...

19.01.2017 08:07
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Mich würde eure Meinung interessieren. Was spricht eigentlich für und was gegen ein Engagement in MBTN?

18.01.2017 17:29
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Auf die Schnelle

Eine massive Kapitalerhöhung und eine neue Führungsspitze sollen den seit Jahren kriselnden Solarzulieferer wieder fit machen. Die Grundlagen für eine Wende zum Besseren sind damit gelegt. Eine Erfolgsgarantie gibt es aber nicht.
Der ewige Turnaround-Kandidat, das ist Meyer Burger (MBTN 0.79 0%). Nach vier Jahren in den roten Zahlen und einer weiteren, im Dezember durchgeführten Kapitalerhöhung, hoffen die Anleger wieder einmal, dass der Wind nun endlich zugunsten des ehemaligen Börsenlieblings dreht. Die Basis für den Turnaround wurde mit der Kapitalmassnahme gelegt.
Doch Hans Brändle, der neue CEO, wird nicht umhinkommen, den Anbieter von Drahtsägen und Produktionsanlagen für die Solarindustrie auch operativ fitter zu machen, um im volatilen Solarmarkt zu überleben.
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Eine heikle Übung
Die bewegte Geschichte von Meyer Burger erinnert an andere Turnaround-Situationen vergangener Jahre, etwa des Bauzulieferers Arbonia, des Spezialstahlherstellers Schmolz + Bickenbach (S+B) und des Lagerlogistikers Kardex.
Lesen Sie hier mehr.

Das Marktumfeld ist seit vielen Jahren garstig. Seit dem letzten Höhepunkt des Geschäftszyklus im Jahr 2009 herrschen in der Industrie Überkapazitäten und akuter Preisdruck, besonders in China, dem grössten und wichtigsten Markt. Solarmodulhersteller halten sich mit Investitionen zurück und vergeben weniger Aufträge für neue Produktionslinien.
Sie beschränken sich auf das Aufrüsten bestehender Kapazitäten. Als Lieferant dieser Modulhersteller bekommt das Meyer Burger direkt zu spüren. Grosse Projekte sind jahrelang ausgeblieben und haben den Umsatz von 1,3 Mrd. Fr. in 2011 auf 203 Mio. Fr. zwei Jahre später einbrechen lassen.
Erst finanziell sanieren . . .
Weil das Geschäft sehr kapitalintensiv ist, schmolz auch die Betriebsmarge dahin. Denn um technologisch kompetitiv zu bleiben, mussten die Thuner trotz Auftragsflaute weiter in Forschung und Entwicklung investieren. Seit 2012 schreibt das Unternehmen Verluste. Erst nach vier Jahren Dauerkrise und mehrmaliger Erhöhung des Kapitals wird für das abgelaufene Jahr im rein operativen Geschäft wieder ein kleiner Gewinn möglich sein.
Dessen ungeachtet musste das Unternehmen im vergangenen Jahr ein Sanierungsprogramm auflegen und den Aktionären im Dezember eine weitere, massive Kapitalerhöhung zumuten. Die Anzahl Aktien versechsfachte sich von 91 Mio. auf 548 Mio. Stück. Denn um das Tagesgeschäft am Laufen zu halten und liquid zu bleiben, musste sich das Unternehmen stark verschulden.
Meyer Burger begab 2012 eine Anleihe über 130 Mio. Fr., 2014 eine Wandelanleihe über 100 Mio. Fr. Hypothekarisch besicherte Bankkredite kamen hinzu. Die Mittel, um diesen Verpflichtungen nachzukommen, waren bis Dezember nicht vorhanden. Die Banken wollten wegen der prekären Finanzlage die Kredite nicht bedingungslos verlängern.
Dank der jüngsten Kapitalerhöhung konnte Meyer Burger über 160 Mio. Fr. einnehmen. Damit können schon mal die im Mai fällige 130-Mio.-Anleihe (re-)finanziert und die Bankkredite erneuert werden. Die Eigenkapitalquote hat sich dank des Neugelds von 25 auf komfortablere 40% erhöht. Die Zahlungsunfähigkeit wurde nur vier Monate vor Fälligkeit der Anleihe abgewendet. Der Markt atmet auf. Die Valoren haben sich seit der erfolgreichen Kapitalerhöhung um ein Fünftel verteuert.
. . . dann operativ
Finanziell ist das Desaster vorerst abgewendet. Und die Vorzeichen für eine Stabilisierung des Geschäfts stehen nicht schlecht. Kommerziell ist das Unternehmen derzeit auf Kurs. Letzte Woche wurden neue Aufträge von asiatischen und europäischen Kunden für gesamthaft 28 Mio. Fr. gemeldet.
Obschon die neuen Projekte im neuen Geschäftsjahr verbucht werden, dürfte Meyer Burger im abgelaufenen Jahr das anvisierte Umsatzziel von 420 bis 450 Mio. Fr. und ein operatives Ergebnis von 10 bis 20 Mio. Fr. (vor Abschreibungen und Amortisation; Ebitda) erreicht haben. Finanziell scheint sich der vom Ex-CEO Peter Pauli oft beschworene «Silberstreifen» also langsam abzuzeichnen.
Für einen nachhaltigen operativen Turnaround reichen die finanziellen Notmassnahmen allein aber nicht aus. Anfang Januar übernahm deshalb der ehemalige Oerlikon-Manager Hans Brändle das Ruder beim Solarzulieferer. Brändle ersetzt den glücklos agierenden, langjährigen CEO Peter Pauli. Mit Alexander Vogel sitzt auch ein neuer Präsident dem Verwaltungsrat vor und mit dem ehemaligen Chef von Applied Materials (Applied Materials 0 0%), Michael Splinter, verstärkt ein ausgewiesener Halbleiter- und Photovoltaikexperte das Aufsichtsgremium.
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Der neue CEO Brändle war von 2005 bis 2014 Chef der Oberflächen-Sparte von Oerlikon. Surface Solutions ist die wichtigste Division des Technologiekonzerns und setzt heute rund eine halbe Mrd. Fr. mit 3500 Mitarbeitenden um. Brändle ist eine gute Besetzung für Meyer Burger, denn er ist krisenerfahren. Rückblende ins Jahr 2009, kurz nach der globalen Finanzkrise: Trotz Umsatzeinbruch von 36% in der Oerlikon-Division Coating/Balzers schaffte es Brändle, seinen Geschäftsbereich profitabel zu halten.
Er ging nicht zimperlich vor. Er senkte die Kosten um über ein Viertel, baute Hunderte Stellen ab, führte Kurzarbeit ein, kürzte Löhne und schloss vorübergehend Produktionswerke. Die Rosskur wurde belohnt. Vom anschliessenden Marktaufschwung profitierte die Division überdurchschnittlich. Die führende Marktposition bei Hartstoffbeschichtungen wurde weiter ausgebaut. Die Betriebsmarge bewegt sich seither über 20%. Bis heute ist das Oberflächengeschäft das mit Abstand profitabelste des Oerlikon-Konzerns.
Ob Brändle bei Meyer Burger ähnlich drastisch vorgehen wird, ist offen. Seinen Marschplan hat er noch nicht vorgestellt. Solange das nicht geschieht, sollten Anleger der Aktie fernbleiben. Klar ist, die Bilanz muss wegen der volatilen Nachfrage widerstandsfähiger werden. Der Anfang ist gemacht. Die Umsetzung eines im Herbst angekündigten Sparprogramms dürfte das Unternehmen auch bei einem Umsatz von 300 Mio. Fr. vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation profitabel halten.
Brändle wird die Umsetzung des Programms vorantreiben, dieses vielleicht verschärfen. Das ist auch nötig, denn die Aussichten im Solarmarkt bleiben besonders in Ostasien und China, wo Meyer Burger fast Zweidrittel umsetzt, ungewiss.
Boomender Solarmarkt, aber
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Sich operativ weiter zu verbessern, hat Meyer Burger in der Hand. Die Nachfrage zu beeinflussen, hingegen nicht. Solarenergie wird im Vergleich zu anderen Energieformen immer günstiger und damit attraktiver.
Mit 29.10 $ pro MW/Std. für ein Projekt in Chile im vergangenen Jahr ist Solarstrom mittlerweile günstiger als Windenergie und halb so teuer wie Kohle (Kohle 87.75 3.11%). Bis in zehn Jahren könnte Solarstrom die günstige Energieform überhaupt sein. Die langfristigen Aussichten für den Ausbau globaler Solarkapazitäten bleiben intakt.
Gemäss Zahlen von Bloomberg New Energy Finance wurden 2016 weltweit rekordhohe 70 GW an neuen Solarkapazitäten installiert, trotz deutlich rückläufiger Investitionen in saubere Energieformen, auch in Solarenergie. Das Investitionsvolumen sinkt, weil die Preise für Technologie, besonders Photovoltaik (PV), fallen.
Der Preis- und Effizienzdruck auf die Modulhersteller bleibt also hoch. Gemäss Branchenverband Solar Power Europe steht die Industrie aber auch darum vor einem neuen Investitionszyklus. Langfristig ist das positiv für die PV-Industrie und ihre Zulieferer.
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Kurzfristig ist das Bild durchzogener. Gemäss Branchenportal PV-Tech sind die Expansionspläne für PV-Anlagen im Dezember global weiter zurückgegangen. Besonders in China und Japan kühlt sich der Markt merklich ab. Auch das jüngst gesenkte Solarinstallationsziel bis 2020 im chinesischen Fünfjahresplan könnte Solarzulieferer treffen. Meyer Burger braucht deshalb auf jeden Fall einen langen Atem und Reserven, um den Turnaround endlich zu packen.

18.01.2017 15:26
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chips hat am 18.01.2017 - 14:19 folgendes geschrieben:

und könnte diese(r) Jemand den ganzen Bericht hier einfügen mit Quellangabe? Danke.

Auch mit Quellangabe würde dieser 'Jemand' gegen das Urheberrecht verstossen.

18.01.2017 14:19
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Was Meyer Burger für den Turnaround noch fehlt

Hat jemand ein Abo bei FUW?

http://www.fuw.ch/article/was-meyer-burger-fuer-den-turnaround-noch-fehlt

und könnte diese(r) Jemand den ganzen Bericht hier einfügen mit Quellangabe? Danke.

 

12.01.2017 08:17
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Meyer Burger erhält Auftrag im Wert von rund 8 Mio CHF
12.01.2017 07:30

Thun (awp) - Meyer Burger hat von einem bestehenden Kunden in Europa einen Auftrag im Wert von rund 8 Mio CHF erhalten. Dieser umfasst die Lieferung und Installation der neusten Generation Diamantdrahtsägen (DW 288 Series 3), wie der Zulieferer für die Solarindustrie am Donnerstag mitteilt.

Der Kunde wolle auf diese Weise das Produktionsvolumen von hochqualitativen Solarwafern steigern und gleichzeitig die Herstellungskosten reduzieren, heisst es weiter. Das Equipment soll ab dem zweiten Quartal 2017 ausgeliefert werden.

rw/cf

(AWP)

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09.01.2017 14:25
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Moneymaker78 hat am 09.01.2017 - 12:31 folgendes geschrieben:

http://www.six-swiss-exchange.com/shares/security_info_de.html?id=CH0108...

Diese Kursziele wurden wohl am 28.1.2016 gesetzt. "Zeitraum 28.1. - 9.1.2017". Da waren die Kurse halt noch etwas höher, oder?

09.01.2017 12:31
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09.01.2017 12:26
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Leandro__ hat am 09.01.2017 - 12:18 folgendes geschrieben:

Hast Du den Link über das Kursziel von 71.-?

Der Stift hätte wohl 0.71 schreiben sollen. Also schnell noch verkaufen....

09.01.2017 12:18
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Leandro__
Meyer Burger

Hast Du den Link über das Kursziel von 71.-?

09.01.2017 11:01
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Na das ist mal eine Kaufempfehlung!

 

Vontobel gibts ein Kursziel von 71.- raus,das wäre ein Plus von 8700 % !!

 

Ich bleibe bei 1.20 vor Jahresfrist.

09.01.2017 09:28
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Ja jetzt wird halt bei MBTN wieder die Philosophie das Glas ist halb voll und nicht halb leer angewandt, die Phantasie ist zurück und das kann eine Aktie ja beflügeln, ob zu recht oder nicht ist eine Zeitlang nicht so wichtig.Irgendwann müssen sie wieder liefern, das ist schon klar.

Habe mir mal die Produktepalette von MBTN angeschaut, ich denke, wenn man da etwas ausmistet und sich wieder fokussiert auf die Dinge wo sie wirklich gut sind können schon einige Fixkosten gesenkt werden. Das kann ja jetzt der Hans umsetzen, er ist da unbelastet und bei Coating war eine seiner grossen Stärke stark auf die Kosten zu schauen und nur dort zu investieren wo am Schluss was rausschaut.

Mal schauen...

09.01.2017 09:09
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phraser hat am 09.01.2017 - 07:29 folgendes geschrieben:

http://www.fuw.ch/article/meyer-burger-erhaelt-auftraege-ueber-20-mio-fr/

Mag es Meyer Burger uns uns gönnen!

Auftragseingänge in dieser Höhe wurden jeweils unter dem alten Management von Usern noch als unbedeutend, nicht der Rede wert oder gar als lächerlich bezeichnet. Unter der neuen Führung steigt die Aktie um über 8 %. Es braucht wohl noch ein paar Folgeaufträge um den Kurs von CHF 0.81 zu rechtfertigen.

09.01.2017 08:24
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Citi erhöht auf Buy

Rating Meyer Burger: Citigroup erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 1,10 (0,55) CHF

--------------------------------------------------------------------------------

Companies Topics Countries Other MBTN.S 0.82 Up 9.33 %
Financial analysis
Switzerland
Sectors
Machine manufacturing, engineering

Zürich (awp) - Die Citigroup erhöht das Rating für die Aktien des Solarzulieferers Meyer Burger auf Buy von Neutral und verdoppelt das Kursziel auf 1,10 CHF. Nach der erfolgreichen Kapitalerhöhung habe sich die Visibilität bezüglich der Bilanzsituation verbessert und die Liquiditätsrisiken seien nun wohl gelöst, heisst es im Kommentar. Mit Blick nach vorne dürften sich die Gewinne bei Meyer Burger wieder erholen und die Bilanz aufgrund verbesserter Cashflows weiter gestärkt werden. Die aktuelle Bewertung der Titel sehe sehr überzeugend aus, wobei die Risiken einer Investition weiterhin als hoch einzuschätzen seien, schreiben die Experten.

Meyer Burger schlossen am Freitag mit 0,75 CHF.

09.01.2017 07:29
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phraser
Meyer Burger erhält Aufträge über 20 Mio. Fr.
06.01.2017 23:53
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@ajd

Hoffe auch, dass MB einen guten Teil abbekommt. Bekanntlich hat China zwar das minimale Ausbauziel gekürzt, aber gleichzeitig auch festgelegt, in was investiert werden soll: "Neben dem reduzierten Ausbauziel fordert die Regierung von der Industrie, den Preis für Photovoltaik-Strom um mindestens 50 Prozent bis 2020 verglichen mit 2015 zu senken und die Effizienz der fortschrittlichsten Silizium-Solarzellen in der Massenfertigung um mehr als 23 Prozent zu erhöhen" ( http://m.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/china--nea-senkt-pho... ). Ich finde, das könnte für neue Maschinen von MB sprechen und ist wohl allgemein sinnvoll. Wenn der Modulpreis sinkt, machen die sonstigen relativ fixen Kosten (Planung, Landpreis, Bau, Unterhalt usw.) einen grösseren Anteil aus. Also wird es sinnvoller qualititiv hochwertige und Leistungsstarke Module zu verbauen. Das ist kein Anlagetipp, sonder einfach eine meiner Überlegungen, weshalb ich in MB investiert habe.

06.01.2017 17:51
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Gertrud. Auch von mir besten Dank für deine Aktieneinschätzungen.

Anhand seiner Kotunterschung ist der Fuchs vermutlich auf min. 1.45 gekommen. Gammelfleisch geteilt durch Dünndarm minus Dickdarm oder so ähnlich.

06.01.2017 13:48
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Danke Gertrud

gertrud hat am 06.01.2017 - 09:54 folgendes geschrieben:

liska hat am 05.01.2017 - 04:35 folgendes geschrieben:

die aktie wird bis spätherbst (eventuell früher) mindestens die 1.45 erreichen

Schlauer Fuchs im Bau: Gibt es für Deine Zahl 1.45 eine substanzhaltige Grundlage oder ist das nur Dein Instinkt?

Um einen Kurs von CHF 1.45 zu rechtfertigen braucht es einen Reingewinn von mind. 30 Mio mittelfristig in Aussicht, was MBT zu einem der profitabelsten Anlagenbauer der Schweiz machen würde. Das seh ich noch nicht so schnell . . .

Spätestens bei 0.85-0.90 erwarte ich sehr starke Widerstände in den nächsten 3 Monaten. In der Zone werden die auffälligen Stützkäufe während der KE bereinigt. Und in dieser Zeitspanne kommt wohl auch die erste Meldung des neuen Managements zur Auftragslage. Mit dieser Information ist dann eine Neubeurteilung möglich und angebracht.
MBT ist kein Biotech-Start-up, wo eine Meldung mal eben eine Verdoppelung oder Halbierung des Kurses in einer Woche bedeuten kann. MBT ist ein Anlagenbauer, bei dem der Bestellungseingang einen Vorlauf von 12-18 Monaten auf Umsatz und Geschäftsresultat hat.

 

Auch von mir an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön Gertrud für deine immer wieder sehr Interessanten Kommentare und Einschätzungen, was man nicht von allen behaupten kann die sich hier äussern.

Danke.

06.01.2017 10:49
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Bis Ende Januar wird hier wohl versucht den Kurs zu drücken damit der zu fixierende Umwandlungspreis tief bleibt.

06.01.2017 09:54
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liska hat am 05.01.2017 - 04:35 folgendes geschrieben:

die aktie wird bis spätherbst (eventuell früher) mindestens die 1.45 erreichen

Schlauer Fuchs im Bau: Gibt es für Deine Zahl 1.45 eine substanzhaltige Grundlage oder ist das nur Dein Instinkt?

Um einen Kurs von CHF 1.45 zu rechtfertigen braucht es einen Reingewinn von mind. 30 Mio mittelfristig in Aussicht, was MBT zu einem der profitabelsten Anlagenbauer der Schweiz machen würde. Das seh ich noch nicht so schnell . . .

Spätestens bei 0.85-0.90 erwarte ich sehr starke Widerstände in den nächsten 3 Monaten. In der Zone werden die auffälligen Stützkäufe während der KE bereinigt. Und in dieser Zeitspanne kommt wohl auch die erste Meldung des neuen Managements zur Auftragslage. Mit dieser Information ist dann eine Neubeurteilung möglich und angebracht.
MBT ist kein Biotech-Start-up, wo eine Meldung mal eben eine Verdoppelung oder Halbierung des Kurses in einer Woche bedeuten kann. MBT ist ein Anlagenbauer, bei dem der Bestellungseingang einen Vorlauf von 9-15 Monaten auf Umsatz und Geschäftsresultat hat.

 

06.01.2017 07:26
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ajd
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China will Milliarden in Erneuerbare Energien investieren
05.01.2017 14:08
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Die Aktie war heute ja mal kurz bei 0.72 und nun wieder um 75 und dazwischen waren nicht wenige Aktien aber es wurde alles aufgekauft, teilweise sogar 700`000 Stück auf einmal, unglaublich....

 

Bis jetzt wurden um die 10.9 Mio Aktien gehandelt (Stand 14:07 Uhr ) 

 

 

05.01.2017 04:35
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die aktie wird bis spätherbst (eventuell früher) mindestens die 1.45 erreichen

.

Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

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