MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

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Pesche
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Ich bin heute bei Meyer Burger

Ich bin heute bei Meyer Burger mit 1,52 eingestiegen.

Die Firma ist auf dem richtigen Weg und die Technologie hat Zukunft.

Mal schauen was das 1.HJ bringt. 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Emil
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Ich bin froh und es freut

SmileDirol

Ich bin froh und es freut mich supermega, dass MBTN wieder auf guten Wegen ist und die Aufträge angeflogen kommen. Nicht aufgeben gewinnt - manchmal - ich meine hier läuft eine klassische Turnaround-Story. Good

Alle, die nicht aufgegeben haben, Mittelkurse erzielten oder einfach zugestiegen sind dürften guten Mutes sein.

Augefangen zufällig noch dies:

Thun, 25. Juli 2017

Einladung zur Webcast-Präsentation der Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2017 der Meyer Burger Technology AG

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Webcast-Präsentation anlässlich der Bekanntgabe unserer Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2017. Der Webcast wird in englischer Sprache durchgeführt. Die Powerpoint-Präsentation ist in englischer Sprache erhältlich.

Webcast-Präsentation für Presse und Analysten

Datum
Mittwoch, 16. August 2017

Zeit
10:00 - 11:30 Uhr MEZ

Webcast-Link

(http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe... http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe...)

Referenten
Hans Brändle, Chief Executive Officer
Michel Hirschi, Chief Financial Officer

Telefonnummern
Es besteht auch die Möglichkeit, den Webcast nur per Telefon zu verfolgen. Die internationalen Telefonnummern sind:

Einwahl-Nr.: +41 (0) 58 310 50 00 Europe
  +44 (0) 203 059 58 62 UK
  +1 (1) 631 570 5613 USA

Dem Webcast in englischer Sprache folgt eine Frage- und Antwort-Runde.

Die Präsentationsunterlagen stehen auf der Internetseite von Meyer Burger Technology AG, (www.meyerburger.com: http://www.meyerburger.com), unter Investor Relations und Rubrik (Finanzberichte & Publikationen: https://www.meyerburger.com/ch/de/meyer-burger/investor-relations/berich...) am 16. August 2017 ab 06.30 Uhr MEZ zum Herunterladen als PDF-Dokument bereit.

 

Für Fragen zum Webcast, wenden Sie sich bitte an Frau Ingrid Carstensen, Tel. +41 33 221 28 34, E-Mail (ingrid.carstensen@meyerburger.com: mailto:ingrid.carstensen@meyerburger.com).

Freundliche Grüsse

Ingrid Carstensen

Head of Corporate Communications

Meyer Burger Technology AG

Schorenstrasse 39
CH - 3645 Gwatt (Thun)

(www.meyerburger.com: http://www.meyerburger.com)

 

© 2017 Tensid Ltd., Switzerland

Emil

Zyndicate
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Meyer Burger zieht in Asien

Meyer Burger zieht in Asien Order an Land

Der Solarzulieferer Meyer Burger hat von einem bestehenden asiatischen Kunden weitere Aufträge erhalten.

24.07.2017 07:31

Diese betreffen die Zelltechnologie MB Perc über die Maia-Plattform sowie Sina-Zellbeschichtungsanlagen und haben ein Volumen von insgesamt rund 22 Mio CHF, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Der Umsatz wird voraussichtlich im Jahr 2018 gebucht.

Mit den Technologien Maia für die rückseitige Passivierung sowie Sina für die vorderseitige Antireflexbeschichtung von Solarzellen plane der Kunde sein Produktionsvolumen von hocheffizienten PERC Zellen aufzurüsten und weiter auszubauen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Juckern
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Gewinnmitanhmen

Juckern
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MBTN

Gewinnmitanhmen

Mr.Wallstreet
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Jop

@Babette

Als MBTN Fan kann ich dir da nur zustimmen. Erwarte hier in diesem Jahr noch grosses. Möglicherweise schneller als und das lieb ist Smile

Babette
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Mein Bauch denkt...

...wer jetzt noch nicht hat, sollte dies nachholen!

Pesche
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Mr.Wallstreet hat am 03.08

Mr.Wallstreet hat am 03.08.2017 12:52 geschrieben:

@Babette

Als MBTN Fan kann ich dir da nur zustimmen. Erwarte hier in diesem Jahr noch grosses. Möglicherweise schneller als und das lieb ist Smile

Deine Worte ins Gottes Ohren. Ich habe im Suff auch einige MBTN für 1.52 gekauft.*drinks*

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

theo
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LE COIN ROMAND SUR CASH FORUM

LE COIN ROMAND SUR CASH FORUM

Thomson & Reuters ont publiés leurs dernières analyses & revu à la baisse leurs notes sur MBTN. Mon conseil, mettez vous à l'abri pour quelques temps. Je fais aussi parti d'investisseur actif & me suis retiré momentanément. "La marmitte bourssière" est un peu trop sous pression & doit être immédiatement "dépréssurisée"! Plus est, trop de foyer actif en action........Bon weekend à tous.

Theo*smile*

gertrud
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In 10 Tagen kommen die HJ

In 10 Tagen kommen die HJ-Zahlen. Wenn nicht bereits 300 Mio im 2017 umgesetzt wurden, werden sie die Kurse über CHF1.50 kaum rechtfertigen, ausser das MBT Management macht (wie kürzlich das von AMS) fantastische Mittelfristprognosen.
Aber ehrlich, sie wären schön blöd, wenn sie das täten: MBT hat den Turnaround geschafft, ist solide finanziert und kapitalisiert und die Neugeld-Aktionäre sind mehr als zufrieden mit einem Return von über 100% in weniger als einem Jahr. Kein Grund also für das Management, den Lauf zu überreizen und sich zu exponieren. Indem sie in den letzten Monaten jeden eingegangenen Auftrag gleich an die grosse Glocke gehängt haben, hat es eh schon das ihre zum Hype um MBTN beigetragen. Man stelle sich den Nachrichten-Spam vor, wenn das jede Schweizer MidCap täte (MBTN braucht durchschnittlich mindestens 40 Mio Bestellungseingang pro Monat).

Wie hier protokolliert habe ich in den letzten Wochen auf einen Drittel reduziert. Wenn eine Aktie in allen Zeitungen steht, im Forum öffentlich zum „Geheim“-Tipp erklärt wird, der Aktionär.de ein Video dazu dreht und schliesslich auch noch Tesla und die Eingeweide von Babette bemüht werden, ist es Zeit für mich als bekennende konservative mittelfrist Anlegerin auszusteigen. Auch wenn Meyer-Burger wieder eine tolle Firma ist. Sie soll Investoren mit anderem Profil gehören. Gibt es nächste Woche nochmals einen Schub, geht auch mein letztes Drittel.

Emil
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Terminänerung Webcast gesehen

Terminänderung Webcast gesehen:

Thun, 4. August 2017

WICHTIG: NEUE STARTZEIT für die Webcast-Präsentation der Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2017 der Meyer Burger Technology AG

Sehr geehrte Damen und Herren

Bitte beachten Sie die neue Startzeit um 09:00 Uhr MEZ für unsere Webcast-Präsentation anlässlich der Bekanntgabe unserer Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2017. Der Webcast wird in englischer Sprache durchgeführt. Die Powerpoint-Präsentation ist in englischer Sprache erhältlich.

Webcast-Präsentation für Presse und Analysten

Datum
Mittwoch, 16. August 2017

Zeit
09:00 - 10:30 Uhr MEZ

Webcast-Link

(http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe... http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe...)

Referenten
Hans Brändle, Chief Executive Officer
Michel Hirschi, Chief Financial Officer

Telefonnummern
Es besteht auch die Möglichkeit, den Webcast nur per Telefon zu verfolgen. Die internationalen Telefonnummern sind:

Einwahl-Nr.: +41 (0) 58 310 50 00 Europe
  +44 (0) 203 059 58 62 UK
  +1 (1) 631 570 5613 USA

Dem Webcast in englischer Sprache folgt eine Frage- und Antwort-Runde.

Die Präsentationsunterlagen stehen auf der Internetseite von Meyer Burger Technology AG, (www.meyerburger.com: http://www.meyerburger.com), unter Investor Relations und Rubrik (Finanzberichte & Publikationen: https://www.meyerburger.com/ch/de/meyer-burger/investor-relations/berich...) am 16. August 2017 ab 06.30 Uhr MEZ zum Herunterladen als PDF-Dokument bereit.

 

Für Fragen zum Webcast, wenden Sie sich bitte an Frau Ingrid Carstensen, Tel. +41 33 221 28 34, E-Mail (ingrid.carstensen@meyerburger.com: mailto:ingrid.carstensen@meyerburger.com).

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Ingrid Carstensen

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Emil

Krokodil
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Pesche hat am 03.08.2017 16

Pesche hat am 03.08.2017 16:12 geschrieben:

Mr.Wallstreet hat am 03.08.2017 12:52 geschrieben:

@Babette

Als MBTN Fan kann ich dir da nur zustimmen. Erwarte hier in diesem Jahr noch grosses. Möglicherweise schneller als und das lieb ist Smile

Deine Worte ins Gottes Ohren. Ich habe im Suff auch einige MBTN für 1.52 gekauft.*drinks*

Und ich kenne jemand, der hat seine guten Stücke bei der KE für 82 Rappen verkauft. In seichten Gewässern ist dem "jemand" am wohlsten. 

 

Colundro
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HJ-Zahlen

Wer ist noch dabei? Was erwartet Ihr?

<gelöscht>
Ausblick: Halbjahresumsatz von 213,0 und 234,7 Mio CHF erwartet

Zürich (awp) - Die in der Solarsparte aktive Meyer Burger Technology präsentiert am Mittwoch 16. August, die Zahlen zum ersten Halbjahr 2017. Zwei Analysten haben folgende Schätzungen:

(In Mio CHF)      H1 2017E       H1 2016A   Analyst

Umsatz:                             217,8
ZKB                  234,7                  Frei
Vontobel             213,0                  Foeth

EBITDA:                               6,3
ZKB                   15,5
Vontobel               8,0

Reingewinn:                         -25,8
Vontobel             -14,0
ZKB                  -15,3

FOKUS: Die Prognosen für den Halbjahresabschluss von Meyer Burger sind mit einigen Unsicherheiten behaftet. Entsprechend weit gehen zum Beispiel die Umsatzschätzungen von Vontobel und ZKB auseinander. So erwartet der Vontobel-Experte einen leichten Rückgang, jener der ZKB hingegen ein deutliches Plus.

Eine Erklärung dazu gibt es im Kommentar der ZKB. Im zweiten Quartal habe eine relativ grosse Zahl von Aufträgen zur Auslieferung angestanden. Entscheidend sei nun, ob die Kunden diese Aufträge noch im Verlauf des Quartals abgenommen hätten. Falls nicht, sei mit einem geringeren Umsatzwachstum sowie einem schlechteren operativen Resultat zu rechnen, räumt er ein.

Einig sind sich die Experten darin, dass die Nachfragelage freundlich ist, insbesondere im Bereich der Diamantdrahtsägesystemen sowie der PERC-Technologie (Passivated Emitter Rear Cell). Bei letzterer handelt es sich um eine Technologie, mit welcher der Wirkungsgrad herkömmlicher Solarzellen erhöht wird.

Konsens herrscht auch darüber, dass sich Meyer Burger bei der Profitabilität verbessert hat. Die Experten erwarten beim EBITDA dank der Sparmassnahmen vom vergangenen Jahr einen deutlich höheren Wert. Unter dem Strich dürfte die Gesellschaft aber weiterhin rote Zahlen schreiben, wenn auch nicht mehr ganz so dunkelrote.

ZIELE: Für das Gesamtjahr peilt das Management einen Umsatz auf Vorjahresniveau sowie eine deutlich verbesserte Profitabilität an. Schon im Vorjahr hatte auf Stufe EBITDA dank eines kräftigen Umsatzanstiegs erstmals seit 2011 wieder ein positives Ergebnis resultiert.

PRO MEMORIA: Es bleibe das Ziel, ab einem Umsatz von 300 Mio CHF einen positiven EBITDA erzielen zu können, sagte der seit Anfang Jahr amtierende CEO Hans Brändle im Mai dem Fachjournal "PV Magazine". Das Unternehmen sei auf besten Weg, dies zu erreichen. Die starke Nachfrage bei der PERC-Technologie werde wohl bis 2018 und darüber hinaus anhalten, betonte der CEO weiter.

Die Onlineplattform Digitimes vermeldete im Juni, dass China die PERC-Produktionskapazitäten alleine im laufenden Jahr von geschätzten 15 bis 17 Gigawatt auf jährlich 30 bis 35 Gigawatt verdoppeln will - was für Meyer Burger eine positive Nachricht ist.

Wie üblich berichtete Meyer Burger in den vergangenen Monaten über diverse Grossaufträge, zum Beispiel im Juli von einem über 22 Mio CHF für PERC-Technologie von einem bestehenden asiatischen Kunden oder ebenfalls im Juli von einem über 12 Mio CHF für Diamantdrahtsägen aus Norwegen. Ausserdem trafen Ende Mai ebenfalls von bestehenden asiatischen Kunden PERC-Grossaufträge über 80 Mio CHF ein.

An der GV im April scheiterte ein Aktionärsantrag auf Durchführung einer ausserordentlichen Generalversammlung bis spätestens 31. Oktober 2017 für die Abwahl von Verwaltungsräten und die Wahl neuer Verwaltungsräte.

Anfang März konnte das Unternehmen die mehrstufige Rekapitalisierung abschliessen, nachdem ein Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom Januar rechtskräftig wurde. Mit jenem Urteil hatte das Obergericht die von den Gläubigern beschlossenen Anpassungen der Bedingungen der 100-Mio-CHF-Wandelanleihe mit Fälligkeit 2020 genehmigt. Das Urteil unterstützte damit die Beschlüsse der Versammlung der Wandelanleihegläubiger vom 25. November 2016.

AKTIENKURS: Die Meyer-Burger-Papiere haben ihren Wert seit Anfang Jahr mehr als verdoppelt und notieren gegenwärtig bei knapp 1,50 CHF. Damit sind sie per Definition mit einer Wert von über 1 CHF auch kein "Pennystock" mehr.

AKTIENEINSTUFUNG: Gemäss AWP-Analyser bewerten Analysten den Titel folgendermassen:

Kaufen:     1
Halten:     2
Verkaufen:  1

Durchschnittliches Kursziel: 0,98 CHF.

Analystenstimmen zu Meyer Burger (im Originalwortlaut):

VONTOBEL (Michael Foeth): Following its successful balance sheet restructuring in December 2016, Meyer Burger continues to execute its structural program (Fit for Purpose) with the main goal of returning to sustainable profitability. Meanwhile, the company continues to drive forward its technology roadmap (recent launch of MAiA EVO systems). Order intake is showing promising improvements. The level of sustainable revenues remains uncertain at this stage. HOLD

ZKB (Richard Frei): Wir gehen von einer weiterhin freundlichen Nachfragelage bei den Basisaufträgen aus. Das Wachstum dürfte v.a. von grösseren Aufträgen für die PERC-Technologie stammen. Sofern ein grösserer Teil dieser Aufträge noch nicht final durch die Kunden abgenommen wurde, dürfte das Wachstum tiefer ausfallen und auch die operative Profitabilität darunter leiden. Für das 2H17 rechnen wir weiterhin mit einer guten Nachfrage für PERC. Daher erachten wir die abge-gebene Umsatzguidance als konservativ. Unserer Einschätzung nach nimmt der aktuelle Preis für die Aktie aber eine überaus positive Entwicklung des Geschäfts von Meyer Burger schon weit vorweg. MARKTGEWICHTEN

Homepage: www.meyerburger.com

yl/rw

14 Aug 2017 (09:41 GMT)

Mr.Wallstreet
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Bin auch dabei, erwarte Kurse

Bin auch dabei, erwarte Kurse morgen über CHF 1.55.-.

Umsatz erwarte ich über 300 Mio. Im ersten Halbjahr. Smile

Pesche
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Colundro hat am 15.08.2017 18

Colundro hat am 15.08.2017 18:09 geschrieben:

Wer ist noch dabei? Was erwartet Ihr?

 

Bin noch dabei. Erwarte dass der Kurz wieder über mein EP geht (1.52) Nea

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Pesche
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Erfreuliche Zahlen, mal

Erfreuliche Zahlen, mal schauen was die Börse damit macht.

Wenigstens geht es mit der Bude aufwärtz

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Zyndicate
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Meyer Burger verringert den

Meyer Burger verringert den Verlust

Meyer Burger hat im ersten Semester 2017 etwas weniger Umsatz erzielt, unter dem Strich den Reinverlust gleichwohl deutlich eingedämmt. Die Ziele für das Gesamtjahr werden präzisiert.

16.08.2017 07:29

Der Umsatz nahm konkret um 2,5% auf 212,3 Mio CHF ab, wie das Berner Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Der Auftragseingang legte gleichzeitig um 15% auf 308,5 Mio CHF zu. Dies sei bei Weitem das höchste Bestellungsvolumen, das seit 2011 in einer Halbjahresperiode erzielt wurde, hiess es dazu.

Der operative Gewinn (EBITDA) kam derweil bei 6,9 Mio CHF zu liegen (VJ 6,2 Mio). Exklusive Sondereffekte hätte ein Wert von 18,4 Mio CHF und eine Marge von 8,6% resultiert, hielt die Gesellschaft fest. Sie verwies insbesondere auf die durchgeführten Sparmassnahmen, die unter anderem zu einen Abbau von 243 Stellen führte. Das Reinergebnis blieb indes mit -17,0 Mio CHF negativ, dies nach einem Verlust von 25,8 Mio im Vorjahr.

Der Halbjahresabschluss von Meyer Burger war mit einigen Unsicherheiten behaftet, entsprechend weit gingen die Prognosen der Analysten auseinander. Die ausgewiesen Zahlen liegen nun allesamt unter den Erwartungen. Die Experten von Vontobel und der ZKB hatten den Umsatz auf 213 (Vontobel) rsp. 235 Mio (ZKB) und den EBITDA auf 8,0 (Vontobel) und 15,5 Mio CHF (ZKB) geschätzt. Beim Reinergebnis waren sie sich hingegen mit Schätzungen von -14,0 und -15,3 Mio CHF ziemlich einig gewesen.

Für das Gesamtjahr bestätigt das Management grundsätzlich die Ziele, einen Umsatz auf Vorjahresniveau sowie eine deutlich verbesserte Profitabilität zu erreichen. Begründet wird dies mit dem starken Auftragseingang und wesentlichen Auslieferungen, die für November und Dezember vorgesehen seien. Konkret wird nun ein Umsatz in der Grössenordnung von 440 bis 460 Mio CHF und ein EBITDA von rund 30 bis 45 Mio CHF erwartet.

Ausserdem gibt das Unternehmen einen Wechsel im Management bekannt. Der bisherige Chief Operating Officer (COO) Gunter Erfurt übernimmt die Aufgabe des Chief Technology Officers (CTO). Neuer COO wird per 1. September Daniel Lippuner.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

<gelöscht>
Pesche hat am 16.08.2017 08

Pesche hat am 16.08.2017 08:52 geschrieben:

Erfreuliche Zahlen, mal schauen was die Börse damit macht.

Wenigstens geht es mit der Bude aufwärtz

 

Wie bitte? Dieses Ergebnis hat selbst meine tiefen Erwartungen massivst enttäuscht. Wo sind die Fortschritte, die eine Kursverdoppelung rechtfertigen? Ausser ein bisschen Kostenersparnis, die bereits abgeschlossen ist, sehe ich kaum Verbesserungen. Wir wissen, wie das mit dem Auftragsbuch ist, noch immer wird vieles aufgeschoben oder es kommt gar nie zu einer Monetarisierung. Diese Zahlen rechtfertigen eigentlich keine Kurse grösser CHF 1.

Mr.Wallstreet
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DirtyCashHarry hat am 16.08

DirtyCashHarry hat am 16.08.2017 09:06 geschrieben:

Pesche hat am 16.08.2017 08:52 geschrieben:

Erfreuliche Zahlen, mal schauen was die Börse damit macht.

Wenigstens geht es mit der Bude aufwärtz

 

Wie bitte? Dieses Ergebnis hat selbst meine tiefen Erwartungen massivst enttäuscht. Wo sind die Fortschritte, die eine Kursverdoppelung rechtfertigen? Ausser ein bisschen Kostenersparnis, die bereits abgeschlossen ist, sehe ich kaum Verbesserungen. Wir wissen, wie das mit dem Auftragsbuch ist, noch immer wird vieles aufgeschoben oder es kommt gar nie zu einer Monetarisierung. Diese Zahlen rechtfertigen eigentlich keine Kurse grösser CHF 1.

Das diese Zahlen inkl. Der Ausblick den akuellen Kurs nicht rechtfertigen, mag sein. Bei Meyer Burger spielt die Zukunftsmusik eindeutig mit inkl. dem Gedanken an nachhaltigkeit und Energietrendwende. Die Zahlen sind nicht berrauschend aber bilden eine solide Grundlage für die Zukunft. Herrn Brändle äusserte sich ja zu den Zahlen.

<gelöscht>
Einschätzungen

Zürich (awp) - Die Meyer Burger-Aktien geben am Donnerstag im frühen Handel deutlich nach. Der Solarzulieferer hat am Morgen seine Ergebnisse für das erste Halbjahr vorgelegt und dabei tiefere Umsätze, aber auch gestiegene Bestellungen und einen eingedämmten Reinverlust vermeldet. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Meyer Burger allerdings die Erwartungen am Markt durchgehend verfehlt.

Gegen 9.30 Uhr notieren die Meyer Burger-Titel 2,8% im Minus auf 1,39 CHF, nachdem sie kurz nach Eröffnung bis auf ein Tagestief von 1,27 CHF gesunken waren. Umgesetzt worden sind in der ersten halben Stunde bereits rund 6,8 Mio Aktien und damit fast ein durchschnittliches Tagesvolumen der letzten Monate. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert gleichzeitig um rund 0,5% im Plus.

Umsatz wie auch Betriebsgewinn seien unter den Erwartungen ausgefallen, da viele Aufträge erst im zweiten Halbjahr 2017 abgeschlossen und abgenommen würden, kommentiert Analyst Richard Frei von der ZKB. Allerdings erachtet der Experte den Auftragseingang im 1. Halbjahr "wie erwartet" als erfreulich. Basierend auf der neuen Guidance des Managements für den EBITDA werde er seine Schätzungen etwas senken. Meyer Burger sei klar auf dem Erholungspfad - der Aktienkurs nehme dabei allerdings schon viel vorweg, so der ZKB-Analyst, der für die Titel bei seiner Einstufung "Marktgewichten" bleibt.

Positiver wird das Ergebnis von der Bank Vontobel aufgenommen: Meyer Burger habe mit seiner finanziellen Entwicklung weitere Fortschritte erzielt und bleibe in einer starken Marktposition, so Analyst Michael Foeth. "Sehr ermutigend" seien auch die Auftragstrends, allerdings blieben die Marktaussichten unsicher. So betrage das Wachstum der globalen PV-Installationen nur 5-10% und auch die Pläne der Kunden für eine Kapazitätserweiterung zeigten nur ein geringes Aufwärtspotenzial. Auch er bleibt bei seinem "Hold"-Rating.

tp/cf

16 Aug 2017 (07:43 GMT)

Krokodil
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MeyerBurger

Wie wäre das Ergebnis wohl mit Ex-CEO Pauli? Besser - schlechter - oder in etwa gleich?

theo
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LE COIN ROMAND SUR CASH FORUM

LE COIN ROMAND SUR CASH FORUM

Cela correspond bien à mes analyses. Pas mal travaillé MBTN.....J'imagine que certains d'entre vous ont été pris de panique & vendu trop vite leurs actions...Ce titre est prometteur & doit bien sûr assurer ces fonds. De plus le contexte atuel pour toute entreprise est de se battre, ce que que fait Meyer Burger suite au tournant de sa politique. On peu être d'accord ou pas avec certains analystes ou pas! Ou comme la Gertrude avec ces postes qui avec ces commentaires est un peu trop sûr d'elle même! A voir la suite des événements......

Salut à tous Wink

 

 

Emil
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Und ich wünsche dem

Und ich wünsche dem Turnarounder weiterhin megagute Geschäfte, viele Aufträge und ein Jahresergebnis gemäss den Prognosen. Ich habe alles gelesen.

Quelle:

http://www.moneycab.com/2017/08/16/solarzulieferer-meyer-burger-verringert-verlust/

Übriges:

https://www.pv-magazine.de/2017/08/16/meyer-burger-erzielt-hoechsten-auftragseingang-seit-2011/

.http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/Meyer-Burger-profitiert-von-Solarboom-Geringerer-Verlust-1002261522

 

Zusammenfassung:

Thun – Die Geschäfte von Meyer Burger laufen derzeit so gut wie seit langem nicht mehr. Der Solarzulieferer hat in der ersten Jahreshälfte deutlich mehr Aufträge erhalten, und auch bei der Rentabilität wurden Fortschritte erzielt. Für schwarze Zahlen hat es gleichwohl noch nicht gereicht.

CEO Hans Brändle sieht die Fotovoltaik-Branche in einem „Technology-Buy-Cycle“. Die Kapazitäten würden ausgebaut, und es werde in Upgrades bestehender Produktionslinien investiert. Dies gelte insbesondere für China. Laut dem Firmenchef gibt es zudem einen klaren Trend zu effizienteren Technologien. Und hier sei Meyer Burger mit der PERC- und der Heterojunction-Technologie (HJT) mit ihren hohen Wirkungsgraden gut aufgestellt, sagte er am Mittwoch an einer Telefonkonferenz.

Höchstes Bestellungsvolumen seit sechs Jahren
Dies zeigt sich im Auftragseingang des Berner Oberländer Unternehmens. Dieser stieg im ersten Halbjahr um 15% auf 308,5 Mio CHF, was das höchste Bestellungsvolumen in einer Halbjahresperiode seit 2011 war. Der Auftragsbestand nahm in der Folge markant zu auf 339,1 Mio nach 244,5 Mio CHF Ende 2016.

Beim Umsatz hinterliess der Boom hingegen noch kaum Spuren. Die Kennzahl verringerte sich sogar um 2,5% auf 212,3 Mio CHF. CEO Brändle verwies auf die relativ lange Dauer von sechs bis neun Monaten, die üblicherweise zwischen Bestellungseingang und Umsatzverbuchung verstreichen.

Höhere Profitabilität
Die Profitabilität wurde gleichwohl verbessert. Der EBITDA kam bei 6,9 Mio CHF zu liegen (VJ 6,2 Mio). Exklusive Sondereffekte (u.a. Rückstellungen für Garantieleistungen, Wertberichtigungen) hätte ein Wert von 18,4 Mio CHF und eine Marge von 8,6% resultiert, wurde betont.

Damit wirkte sich insbesondere das Sparprogramm aus, das unter anderem zu einem Abbau von 243 Vollzeitstellen führte. Wegen des hohen Auftragseingang ist die Gesellschaft derzeit aber wieder auf zusätzliches Personal angewiesen. Die Zahl der temporären Mitarbeiter wurde daher seit Jahresende 2016 von 80 auf 213 angehoben.

Unter dem Strich schrieb Meyer Burger ein weiteres Mal rote Zahlen. Der Verlust fiel mit 17,0 Mio CHF aber geringer aus als im Vorjahreszeitraum (25,6 Mio).

EBITDA-Marge von über 11% im zweiten Halbjahr
Für das Gesamtjahr bestätigte das Management grundsätzlich die Ziele, einen Umsatz auf Vorjahresniveau zu erreichen sowie die Profitabilität deutlich zu verbessern. Begründet wurde dies mit dem starken Auftragseingang und „wesentlichen Auslieferungen/Kundenabnahmen“, die für November und Dezember vorgesehen seien. Die Abnahme der Aufträge erst gegen Ende Jahr sei aber auch ein Unsicherheitsfaktor, sagte CFO Michel Hirschi.

Konkret wird nun ein Umsatz in der Grössenordnung von 440 bis 460 Mio CHF und ein EBITDA von rund 30 bis 45 Mio CHF erwartet. Dabei soll die EBITDA-Marge im zweiten Halbjahr auf über 11% steigen. Mittelfristig ist laut dem Management eine deutlich höhere Rentabilität realistisch. „Eine EBITDA-Marge von 15% ist möglich“ sagte Finanzchef Hirschi. Mit der aktuellen Kostenstruktur sei dafür allerdings ein Umsatz von 600 Mio CHF nötig.

Beim Reinergebnis werde sich in Zukunft zudem positiv auswirken, dass eine 5%-Obligationenanleihe zurückbezahlt worden sei, hiess es weiter. Der jährliche Zinsaufwand reduziere sich dadurch um 6,5 Mio CHF.

Neuer COO
Ausserdem gab das Unternehmen einen Wechsel im Management bekannt. Der bisherige Chief Operating Officer (COO) Gunter Erfurt übernimmt die Aufgabe des Chief Technology Officer (CTO). Neuer COO wird per 1. September Daniel Lippuner, der einstige CEO der Saurer Group. Die Funktion des Chief Innovation Officer auf Stufe Geschäftsleitung wird aufgehoben; Dirk Habermann, der diese Aufgabe ausübte, übernimmt intern nun eine andere Stelle. (awp/mc/pg)

Meyer Burger
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Emil

paul81
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grosses lob

@gertrud: bin zwar schon länger nicht mehr bei meyer burger dabei (den abenteuerlichen höhenflug habe ich komplett verpasst), aber ein riesen lob an dich, habe selten texte (nicht nur bei diesem thema) mit so viel fachwissen, angereichert durch wortgewandtheit und wortwitz, gelesen... echt top!!!

gertrud
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Was kostet Rechthaben?

Kann man für eine MBTN CHF 1.50 zahlen? Offensichtlich. Man kann ja auch für einen Bitcoin 4000 USD und für ein Iphone 7plus CHF 1000 zahlen.
In allen Fällen zweifle ich, ob der innere Wert dem Preis entspricht, aber in allen Fällen ist der Wert eben subjektiv beurteilt. Und wenn genug andere den selben Preis bezahlen, fühlt man sich bestärkt.

Ich habe im ersten Quartal hier eine Simulation ins Forum gestellt, und bis jetzt trifft MBT diese Prognosen exakt, auch mit den HJ Zahlen und Bestellungseingang. Wenn jetzt alles optimal weiterläuft, sind die CHF 1.50 in 2-3ahren vielleicht ein vertretbarer Wert. Zu meinem damals genannten fairen Kurs von unter einem Franken würde ich heute aber ganz fett schreiben: „Sollte die Aktie gehyped werden, können Heerscharen von Börsenteilnehmern 50% und mehr Aufpreis zahlen und dabei felsenfest glauben, ein schlaues Invest gemacht zu haben. Es kann ein Selbstläufer werden.“
Und in Zeiten von Negativzinsen kann man natürlich auch was kaufen, und einfach warten, bis der Wert den Kaufpreis eines Tages erreicht.

Mit den Zahlen Rechtbekommen ist zwar schön, doch tut es mir leid, sollte jemand deswegen noch vor Entstehen des Bläschens ausgestiegen sein.
Man wird mir aber zugutehalten, dass ich penetrant bis zur Lästigkeit stets darauf hingewiesen habe, dass ich selber mit dem Wandler MBT14 die „gesamte Zukunft bis 2020“ von MBT gekauft habe. Statt wie erwartet in 2-3 Jahren hat der Markt jetzt diese Zukunft halt schon innert 6 Monaten in einem Fieberbläschen antizipiert. Und der Wandler hat die Aktie performancemässig entsprechend geschlagen.

Ein interessantes Lehrstück, auch für mich.

 

N.B. Meine Kinder sind felsenfest überzeugt, dass ein Iphone seinen Preis wert ist. Da kann ich soviel Leistungsdatenvergleiche ausdrucken wie ich will.

<gelöscht>
Zürich (awp) - Für das Meyer

Zürich (awp) - Für das Meyer-Burger-Management ist mittelfristig eine deutlich höhere Rentabilität realistisch. "Eine EBITDA-Marge von 15% ist möglich" sagte Finanzchef Michel Hirschi am Mittwoch an einer Telefonkonferenz. Mit der aktuellen Kostenstruktur sei dafür allerdings ein Umsatz von 600 Mio CHF nötig, fügte er an. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2017 kam die Marge (bereinigt um Einmaleffekte) bei 8,6% zu liegen, für das zweite Halbjahr wird ein Wert von über 11% in Aussicht gestellt. Zudem peilt das Unternehmen 2017 einen Umsatz zwischen 440 und 460 Mio CHF an.

Diese Umsatzguidance sei nicht konservativ, betonte CFO Hirschi. Im Gegenteil gebe es eine gewisse Unsicherheit, weil viele Produktabnahmen für November und Dezember angesetzt seien und Aufträge erst danach als Umsatz verbucht würden. Das Management verwies ausserdem auf die relativ lange Dauer zwischen Bestellungseingang und Umsatzverbuchung. Laut CEO Hans Brändle verstrichen dabei oft sechs bis neun Monate - und dies auch bei kleineren Aufträgen.

Abgesehen davon versprühten die Meyer-Burger-Chefs Zuversicht. Laut CFO Hirschi ist bei den Bestellungen der Start ins zweite Semester gelungen. Es sei im Juli mit 67 Mio CHF ein überdurchschnittlich hohes Auftragsvolumen eingegangen. Gemäss CEO Brändle haben sich die Aussichten generell aufgehellt. Die Prognosen für die Entwicklung der Fotovoltaik seien nun optimistischer als noch vor einigen Monaten. Es gebe zudem einen klaren Trend zu effizienteren Technologien, und dabei sei Meyer Burger mit der PERC- und der Heterojunktion-Technologie (HJT) gut aufgestellt.

Lorenz
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Ich habe hier noch zugehört,

Ich habe hier noch zugehört, Webcast von heute (english):

(http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe... http://78449.choruscall.com/dataconf/productusers/meyerburger/mediaframe...)

Von mir auch alles Gute und viel Erfolg!

 

<gelöscht>
FuW

Das meint die FuW (ich bin erstaunt, da sind in der Vergangenheit schon deutlich kritischere Berichte zu MB erschienen):

Der Spezialist für Solartechnologie profitiert von starkem Momentum an der Verkaufsfront. Umsatz und Profitabilität hinken aber den Erwartungen hinterher.

Es geht aufwärts mit Meyer Burger (MBTN 1.42 -2.07%). Seit Anfang Jahr konnte der Thuner Solarspezialist substanzielle Aufträge melden, insgesamt in Höhe von 308.5 Mio. Fr. Das sind 15% mehr als im Vorjahr. Das hat die Aktien seit Anfang Jahr in den Höhenflug geschickt. In den letzten sechs Monaten verteuerten sie sich 86%.

Doch weil zwischen Auftragseingang und Umsatzverbuchung sechs bis neun Monate vergehen können, liegt der effektiv verbuchte Umsatz im ersten Semester nur bei 212.3 Mio. Fr., und liegt damit hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Darunter leidet auch die Entwicklung der Profitabilität. «Ein grosser Teil der Aufträge wird im zweiten Halbjahr oder 2018 als Umsatz verbucht», sagt CEO Hans Brändle gegenüber Medien und Analysten. Bezüglich Profitabilität stellt Brändle ein stärkeres zweites Semester in Aussicht: «Ich erwarte, dass sich die Ebitda-Marge im zweistelligen Bereich bewegen wird.»

Im ersten Semester hielt sich das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) mit 6.9 Mio. Fr. zwar immer noch positiv (Marge: 3.3%), steht aber trotz eingeleiteten Strukturmassnahmen noch nicht bedeutend höher als in den beiden Vorsemestern.

Sondereffekte belasten

Das Betriebsergebnis wird durch eine Reihe von Sonderfaktoren wie Rückstellungen für Garantieleistungen, Wertberichtigungen auf Warenvorräte sowie Währungseffekte belastet. Den Konzernverlust von 17 Mio. Fr. konnte Meyer Burger weiter verringern. Für schwarze Zahlen auf allen Gewinnstufen reicht es aber noch nicht.

Die zögerlichen Fortschritte im unteren Bereich der Erfolgsrechnung kommen nach der euphorischen Kursentwicklung der vergangenen Wochen nicht nur gut an. Die Aktien reagierten am Mittwochmorgen zunächst negativ und sackten zeitweise über 10% ab. Sie bauten aber im Handelsverlauf das Kursminus deutlich ab.

Operative Fortschritte

Fest steht, Meyer Burger macht operativ Fortschritte. Brändle hat die Sparmassnahmen verschärft, zu wenig profitable Bereiche wie das Diamantdraht-Geschäft abgestossen und Personalkosten gesenkt. Grosse Auftragsvolumen werden unter Einsatz von temporären Arbeitskräften bewältigt.

Finanzchef  Michel Hirschi erwartet, dass die Betriebskosten weiter sinken. «Die Kostenmassnahmen haben noch nicht ihre volle Wirkung entfaltet», sagt er. Die Ebitda-Marge wird im zweiten Semester bei 11% erwartet. Hirschi ist auch nicht überrascht, dass in der zweiten Jahreshälfte, insbesondere im November und Dezember bedeutende Umsatzvolumen zu erwarten sind. Dieses Muster habe sich auch im vergangenen Jahr abgezeichnet.

Für das Gesamtjahr hält Meyer Burger an der Finanzprognose fest. Der Umsatz soll sich mit 440 bis 460 Mio. Fr. auf Vorjahresniveau bewegen, der Ebitda zwischen 30 und 45 Mio. Fr.

Technologische Tretmühle dreht sich

Was die Grosswetterlage am Markt für Photovoltaik (PV)-Technologie betrifft, verströmt CEO Brändle Zuversicht. «Die PV-Industrie befindet sich inmitten eines Einkaufzyklus», sagt er. Besonders positiv entwickle sich die Nachfrage aus China, dem für Meyer Burger mit Abstand wichtigsten Absatzmarkt (Umsatzvolumen Asien im ersten Semester: 73%).

«China wird viel grössere PV-Kapazitäten installieren als vor Jahresfrist erwartet», sagt Brändle. Besonders die von der chinesischen Regierung geförderten Top-Runner-Programme würden die Nachfrage für die effiziensteigernde PERC (Passivated Emitter Rear Cell)-Technologie weiter anheizen.

«Das Programm wurde für die kommenden vier Jahre auf 32 GW ausgeweitet. Die Effizienzvorgaben können ohne PERC oder andere Hocheffizienz-Technologien nicht erfüllt werden», stellt Brändle fest. Meyer Burger beansprucht bei PERC-Lösungen einen Marktanteil von 80% für sich.

Die technologische Tretmühle drehe sich weiter, sagt er. Die chinesischen Hersteller sähen sich wegen der Top-Runner-Programme gezwungen, auf PERC-Technologie umzustellen; und das nicht nur die führenden Anbieter, sondern auch jene aus der zweiten Reihe. Chinesische Hersteller würden  jetzt auch technologisch Gas geben und wollten sich nicht mehr nur über tiefere Modulpreise differenzieren.

Positives Szenario vorweggenommen

Auch für die lange angepriesene, aber kommerziell bisher nicht erfolgreiche Heterojunction(HJ)-Technologie sieht Brändle jetzt Chancen. Jetzt könnten Kunden HJ flexibler, als einzelne Komponenten kaufen, nicht wie zuvor nur als vollständige Produktionslinie zusammen mit SmartWire-Zellverbindungsmaschinen. Brändle sagt, potenzielle Kunden zeigten sich von den Möglichkeiten von HJ beeindruckt. In den kommenden sechs bis neun Monaten erwartet er «wichtige Fortschritte» in diesem Bereich.

Mit dem Semesterergebnis überzeugt Meyer Burger nur zum Teil. Wichtige Marksteine werden auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Nicht zu vergessen: Noch schreibt Meyer Burger keinen Gewinn, noch fehlt ein HJ-Auftrag.

Die rasante Aktienkursentwicklung der letzten Monate aber nimmt eine durchwegs positive Geschäftsentwicklung vorweg. Die Titel tragen hohes Momentum in sich und können dieses in weitere Kursavancen übersetzen. Doch mit der Euphorie wächst auch die Fallhöhe. Die Papiere sind nur etwas für risikofähige Anleger, die Rückschläge und hohe Volatilität nicht scheuen.

gertrud
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Zuletzt online: 19.01.2020
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Nachgerechnet mit den

Nachgerechnet mit den Aussagen des Managements von heute:

"Eine EBITDA-Marge von 15% ist möglich" sagte Finanzchef Michel Hirschi am Mittwoch an einer Telefonkonferenz. Mit der aktuellen Kostenstruktur sei dafür allerdings ein Umsatz von 600 Mio CHF nötig, fügte er an.    . . .  peilt das Unternehmen 2017 einen Umsatz zwischen 440 und 460 Mio CHF an. Diese Umsatzguidance sei nicht konservativ, betonte CFO Hirschi.“

 

gertrud hat am 29.03.2017 10:07 geschrieben:

. . .  Annahme Umsatz 2017 stabil, 2018 +10%, 2019 +20%, also 600 Mio. in 2019

Gibt die folgenden geschätzten Kennzahlen für 2019 , unter der Annahme, dass dieser höhere Umsatz mit den vorhandenen Kapazitäten bewältigt werden kann, nur so kann der EBITDA stark überproportional steigen.

Umsatz 2019 Mio: 600 (453, Werte 2016 in Klammer)

EBITDA Mio: 78 (10.5)

EBITDA Marge: 13% (2.3%)

EBIT Mio: 39 (-44.4)

Reingewinn Mio: 31 (-)

 

2018 wird MBT bestimmt noch nicht die 600 Mio. schaffen, aber wenn es sehr gut läuft 2019/2020.
Wenn man jetzt in der Simulation vom März die ganzen 2% zusätzlichen EBITDA nach Hirschi optimistisch auf den Reingewinn schlaegt, gibt das 43 Mio. Reingewinn oder CHF 0.066 / Aktie und damit eine PE von 23 in 2019/20.
Das kann man sich mit MBTN heute gegen „Vorkasse“ kaufen.

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