MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
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pee1983
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Auffälliges Brief Volumen in OB

Auffälliges Brief Volumen : 632`022 für CHF 0.37

Link
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@pee1983

@pee1983

Und das soll bedeuten...?

Meyer Burger, bitte, verkauft die Bude den Chinesen, damit wir dieses Kapitel abschliessen können. M+B wird nie mehr über CHF 1.00 steigen. Eine einzige Aktie ist nicht einmal 40 Rappen Wert.

pee1983
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RE: Link

@ Link. 

Anscheinend wollte jemand verhindern dass der Kurs am Freitag über CHF 0.37 steigt. Der Auftrag ist heute nicht mehr drin. 

Wenn jemand wirklich 632`022 Aktien verkaufen will, würde sicher anders machen... 

pee1983
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kleine Korrektur

kleine Korrektur, oder vllt. mehr?

cashspotter
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pee1983 hat am 09.09.2019 14

pee1983 hat am 09.09.2019 14:42 geschrieben:

kleine Korrektur, oder vllt. mehr

und am Abend stehen wir wieder bei plus/minus 0.37...... 

tolggoe28
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Auf eure Frage gibt es eine

Auf eure Frage gibt es eine ganz banale Antwort:

Tauziehen zwischen Ausbruchversuch und short selling. Heute wird viel Geld in die Finger genommen um den Kurs wieder zu drücken. Für ein Zock würde ich die Aktie nicht empfehlen. Man steht kurzfristig bestimmt jeweils auf der falschen Seite.

Diejenigen mit etwas mehr Weitsicht werden schon wissen warum sie investiert sind und zu diesen Preisen eher noch etwas aufstocken als verkaufen.

@Link wenn es Meyer Burger gelingt sich am Markt richtig zu positionieren sind Kurse weit über dem Fränkler keine Utopie.

pee1983
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Erholung geht weiter

Nach Rücksetzer von Dienstag geht die Erholung anscheinend weiter

Gran
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pee1983 hat am 13.09.2019 08

pee1983 hat am 13.09.2019 08:36 geschrieben:

Nach Rücksetzer von Dienstag geht die Erholung anscheinend weiter

Anfang Oktober soll ja die Anzahlung für den Grossauftrag über 100 Millionen erfolgen, geht ja nicht mehr so lang. 

pee1983
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Ausbruch?

Ausbruch?

Gran
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Da kauft gerade ein

Da kauft gerade ein Grosskaliber ein. 

pee1983
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Hexensabbat

Hexensabbat

Elias
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Bei MB ist «ein Wurm» drin

Aktivistin Sentis will mit der Unterstützung einer bunt gemischten Gruppe in den Verwaltungsrat von Meyer Burger. Dieser lehnt das Anliegen ab.

Einen Brief per Post zu übermitteln, dauert normalerweise nicht länger als zwei Tage. Bis die Solarzulieferin Meyer Burger bestätigte, den Antrag der Aktionärsgruppe um die Kapitalgesellschaft Sentis für eine ausserordentliche Generalversammlung erhalten zu haben, vergingen allerdings drei Wochen.

Das Ziel der Gruppe: Mark Kerekes, Verwaltungsrat von Sentis, soll in den Verwaltungsrat von Meyer Burger gewählt werden. «Die MBT überprüft derzeit Geschäftsmodell und Strategie, das Unternehmen steht vor fundamentalen Weichenstellungen. Die Zuwahl eines echten Aktionärsvertreters, der im Verwaltungsrat die Perspektive der Eigentümer einbringt, ist deshalb dringlich.» Bis er alle Unterschriften der Gruppe beisammenhatte, musste Kerekes einige Reisen tun. Gemäss Beteiligungsmeldung der SIX domizilieren die Aktionäre teilweise in der Schweiz, einige in Wien, einer in Monaco, ein Fonds auf den Kaimaninseln. Auf den ersten Blick wirkt die Gruppe bunt zusammengestellt. Wer näher hinsieht, entdeckt einige Verbindungen.

https://www.fuw.ch/article/bei-meyer-burger-ist-ein-wurm-drin/

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Link
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Sollte der Brändle gehen: gut

Sollte der Brändle gehen: gut oder schlecht? Meinungen?

Elias
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Justiz ermittelt wegen Deal von Meyer Burger

Staatsanwaltschaft hat Strafuntersuchung eröffnet.

Thun Ein umstrittener Aktiendeal beim Solarzulieferer Meyer Burger, von dem der ehemalige Verwaltungsratspräsident Alexander Vogel profitierte, hat Folgen. Die Berner Staatsanwaltschaft für die Verfolgung von Wirtschaftsdelikten hat eine Untersuchung gegen unbekannt eröffnet, «wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung», wie der stellvertretende Generalstaatsanwalt Christof Scheurer mitteilt. «Jetzt sind entsprechende Ermittlungen im Gang.»

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gertrud
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Der Konzernchef droht mit dem

Der Konzernchef droht mit dem Rücktritt für den Fall, dass ein Vertreter der Sentis-Gruppe in den Verwaltungsrat gewählt wird.

Das nervt mich jetzt gewaltig - dabei hatte ich in den Herrn Brändle meine Hoffnungen gesetzt. Ich wüsste keine Firma in der Schweiz, der so eine Streiterei VR - Mgt - Aktionärsgruppe gut bekommen wäre.
Meyer Burger hat es schwer genug, die HJT hat die PERC nicht wie erhofft abgelöst. Ein Premium Modul auf dem Dach ist auch für einen Oeko-Angeber kein Statussymbol wie sein Tesla X vor dem Haus, weil man dem Modul das Premium nicht ansieht.
Jetzt will eine Aktionärsgruppe mitreden - vollkommen legitim nach Jahren der Aktionärswertvernichtung - und der jüngst erneuerte VR macht gleich auf Gockelkampf. 
So toll ist der Leistungsausweis des aktuellen Managements nun wirklich nicht - sie haben mindestens im HJ2/17 den Markt völlig falsch eingeschätzt und entsprechend fahrlässig kommuniziert. Sie haben es nicht geschafft, das Potential einer angeblich technisch und oekonomisch überlegenen Technologie auszuschöpfen. 

Man mag sich mögen und einig sein, oder eben nicht, aber jetzt würde ich als VR intensiv mit den Aktionärsgruppen  kommunizieren und jede Option evaluieren und  nicht Briefe 3 Wochen herumliegen lassen und das Klima gleich zu Beginn vergiften. MBT hat nicht mehr ewig Zeit.
Und der CEO soll den Spagat hinkriegen zwischen Kooperation mit dem Kunden REC und Flexibilität auf dem offenen Markt.
Mit etwas Verhandlungsgeschick und Glück kann das nochmal gut gehen - vor Jahresende waren ja mal potentiell grössere Bestellungen aus US in Aussicht gestellt.
Wird interessant sein, in den nächsten Wochen die Kommunikation der beiden Seiten zu verfolgen. Sentis Capital hat ja eine WebSite dazu aufgemacht, auf der sie aber bis jetzt auch nur rumschimpfen.
MBT  VR und Management könnte es also besser machen mit der Kommunikation. Eine überzeugende Strategie und einige Abschlüsse präsentieren, und dann brauchen sie keine 10% Fraktion der Aktionäre zu fürchten. Aber wenn die jetzt anfangen rumzustreiten und die eigene Befindlichkeit und Eitelkeit zu pflegen statt konstruktiv und unvoreingenommen die beste Lösung für die Firma und die Aktionäre zu suchen, dann bin ich hier weg. Ist ja echt zu blöd ist das.

Atlan
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gertrud hat am 24.09.2019 09

gertrud hat am 24.09.2019 09:44 geschrieben:

Der Konzernchef droht mit dem Rücktritt für den Fall, dass ein Vertreter der Sentis-Gruppe in den Verwaltungsrat gewählt wird.

Das nervt mich jetzt gewaltig - dabei hatte ich in den Herrn Brändle meine Hoffnungen gesetzt. Ich wüsste keine Firma in der Schweiz, der so eine Streiterei VR - Mgt - Aktionärsgruppe gut bekommen wäre.
 

Wie schon mal im NEV Forum erwähnt kenne ich den Brändli persönlich war mal mein Chef. Das ist der Brändli wie er leibt und lebt, seine Wutausbrüche waren gefürchtet , konnte sehr sehr unangenehm werden, wenn jemand seine königliche Dominanz in Frage stellte, das hat ihn dann ja auch bei Oerlikon den Job gekostet.

Also keine Ueberraschung ..

pee1983
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schöne Gegenbewegung heute

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tolggoe28
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Sentis hält an Forderung nach einem Vertreter im VR der MBT fest

https://www.pv-magazine.de/2019/09/30/sentis-haelt-an-forderung-nach-ein...

Die Standpunkte von beiden Seiten liegen nun auf dem Tisch. Es wird nun endlich Zeit dieses Forum wieder zum Leben zu erwecken. Los Leute wo sind Eure Meinungen....

ajd
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Abstimmung

Das würde mich auch interessieren.

Ich bin mir auch noch unschlüssig, was ich stimmen soll Unknw

tolggoe28
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Medienmitteilung

Hier noch der Link zur kompletten Medienmitteilung zum nachlesen:

 

https://www.dgap.de/dgap/News/corporateall/aktionaersgruppe-sentis-capital-entgegnet-den-argumenten-des-meyer-burger-verwaltungsrates-zur-ablehnung-eines-aktionaersvertreters/?companyID=9914&newsID=1201701

 

 

 

Medienmitteilung 30. September 2019 www.changemeyerburger.ch     
 
Aktionärsgruppe um Sentis Capital entgegnet den Argumenten des Meyer Burger Verwaltungsrates zur Ablehnung eines Aktionärsvertreters • Aktionärsgruppe um Sentis Capital begrüsst neue strategische Stossrichtung von MBT • Die Rücktrittsdrohung des CEO gefährdet in keiner Weise die Umsetzung der neuen Strategie • Mark Kerekes strebt eine rasche Rückgewinnung des verlorenen Kapitalmarktvertrauens an • Es besteht kein Interessenkonflikt zwischen VR Kandidaten Mark Kerekes und Meyer Burger • Es besteht kein Sanktionsrisiko für Meyer Burger 
Die Aktionärsgruppe um Sentis Capital begrüsst die neue Strategie, einem «exklusiven Kreis» von Kunden, die Entwicklung hochmargiger Produkte zu ermöglichen, wovon Meyer Burger mittels angemessener Gewinnbeteiligung signifikant profitieren kann. Dies ist eine wesentliche Änderung der Kommunikation verglichen mit «angemessener Exklusivität» für REC. Der Verwaltungsrat und das Management wissen aus vielen Gesprächen und Schriftverkehr, dass Sentis von Anbeginn eine solche strategische Stossrichtung unterstützt hat. Der Vorbehalt, es lägen unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Strategie vor, ist daher unzutreffend.
Laut Schweizer Aktienrecht ist der Verwaltungsrat für die Festlegung der Unternehmensstrategie verantwortlich und nicht der CEO. Verwaltungsratspräsident Lütolf hat in persönlichen Gesprächen versichert, dass der Verwaltungsrat der MBT die neue Strategie vorantreibt. Meyer Burger verfügt ausserdem über viele sehr hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter und Führungskräfte, die von grösserer Bedeutung für die erfolgreiche Umsetzung dieser neuen Strategie sind als der CEO. Die Rücktrittsdrohung des CEO gefährdet daher in keiner Weise die Umsetzung der neuen Strategie.
Mit der Rücktrittsdrohung hat Herr Dr. Brändle sowohl Unternehmen, Mitarbeiter, Aktionäre und den Verwaltungsrat selbst in eine missliche Lage versetzt: Aufgrund der gesetzlich verankerten Sorgfaltspflicht ist der Verwaltungsrat gefordert, umgehend auf die ausgesprochene Drohung zu reagieren und bereits jetzt mit der Suche nach geeigneten Ersatzkandidaten zu beginnen - für den Fall, dass Dr. Brändle am 30. Oktober seiner Drohung entsprechend handeln wird. 
Der Verwaltungsrat muss sich generell überlegen, ob ein CEO, der Verwaltungsrat und Aktionäre mit Drohungen unter Druck setzt tragbar ist – und ob dessen Drohung als ein Hauptargument gegen die Wahl von Mark Kerekes als einzelnen Aktionärsvertreter taugt. Der Verwaltungsrat macht sich so von seinem CEO abhängig und verliert jede kritische Distanz zu ihm. Beim Leistungsausweis des Unternehmens in den letzten zwei Jahren ist dies äusserst gefährlich.
 
Ein Unternehmen darf sich niemals in die Abhängigkeit einer einzigen Person begeben. 
Dies würde dem Sinn des Aktienrechts und guter Corporate Governance widersprechen. Die Rücktrittsdrohung des Meyer Burger CEO Dr. Brändle zur Verhinderung eines einzelnen Aktionärsvertreters im Verwaltungsrat ist daher unverständlich und ein einmaliger Vorgang. Es ist ein Druckversuch, der unzulässig und systemwidrig ist: Die Generalversammlung - nicht der CEO - wählt den Verwaltungsrat.
Sowohl Verwaltungsräte als auch Mitglieder der Geschäftsleitung haben Herrn Kerekes in persönlichen Gesprächen mehrmals befragt. Sie haben ihm jedes Mal ein profundes Verständnis der Photovoltaik-Industrie attestiert. Mark Kerekes ist ein erfahrener Investor und Analyst von Industrie- und Technologieunternehmen. Der Vorbehalt der mangelnden Erfahrung, ist falsch.
Stefano Landi, langjähriger Präsident der Industrie- und Handelskammer Reggio Emilia und Präsident der Landi Renzo SpA (LR:IM) sagt über Mark Kerekes: "Ich kenne Mark seit beinahe 10 Jahren als sehr analytischen Investor und Analysten. Er ist teilweise hart und direkt im Gespräch und in der Sache, für ihn steht aber immer das Wohl und der Erfolg des Unternehmens an oberster Stelle.»
Mit der Wahl von Mark Kerekes in den Verwaltungsrat von Meyer Burger wird dieser um die Eigentümersicht und langjährige Kapitalmarkterfahrung bereichert, welche im Verwaltungsrat kaum vertreten ist. Aktueller Aktienkurs und Kurs der Wandelanleihe zeigen, dass Meyer Burger das Vertrauen des Kapitalmarktes verloren hat. Dieses muss möglichst schnell wieder zurückgewonnen werden. Mark Kerekes wird dabei einen wesentlichen Beitrag leisten können.
Die Fundamentalopposition von Meyer Burger gegen die Zuwahl ist auch vor dem Hintergrund, dass Mark Kerekes lediglich einer von fünf Verwaltungsräten sein wird, nicht nachvollziehbar. Wenn der Verwaltungsrat die Meinung von Mark Kerekes nicht teilt, wird der Verwaltungsrat ihn überstimmen. Es ist unverständlich, dass der Verwaltungsrat die blosse Mitsprache eines Aktionärsvertreters verhindern will. 
 
Kein Interessenkonflikt
Entgegen der Behauptungen des Verwaltungsrates kann bei Mark Kerekes kein Interessenkonflikt vorliegen, da sowohl für Verwaltungsrat wie die Aktionäre das Wohl und der Erfolg der Firma zuoberst stehen. 
Die Aktionäre haben ihr Geld in Meyer Burger investiert, weil sie an die Zukunft des Unternehmens glauben und den Wert steigern wollen. Sentis hat als langfristiger und grösster Aktionär im Jahr 2016 mitgeholfen, Meyer Burger vor dem Konkurs zu retten. Sentis war nicht nur der grösste Geldgeber, sondern hat sich im Vorfeld sogar am Underwriting der für das Überleben der Gesellschaft sichernden Kapitalerhöhung beteiligt. 
Was die Geheimhaltung von internen Informationen der Meyer Burger anbelangt, wird sich Mark Kerekes an Gesetz und Aktienrecht halten. 
Er wäre nicht der erste von Aktionären nominierte Verwaltungsrat in der Schweiz. Zahlreiche andere Beispiele in der Schweiz, wie z.B. ABB, Ascom, Comet oder Calida, belegen, dass die von Meyer Burger gestreuten Zweifel einer unberechtigten Vorverurteilung gleichkommen. Mark Kerekes war in seiner beruflichen Vergangenheit stets ein engagierter und verlässlicher Mitarbeiter, der seine gesetzlichen und vertraglichen Pflichten immer eingehalten hat – es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass er sich bei Meyer-Burger nicht an seine Pflichten halten wird. 
Dass die mit Abstand grösste Minderheitsgruppe einen Sitz im Verwaltungsrat zugesprochen erhält, ist nicht nur ein berechtigtes Anliegen, es entspricht den internationalen Trends zeitgemässer Corporate Governance. In Ländern wie etwa Italien und Portugal hätte diese Aktionärsgruppe sogar einen gesetzlichen Anspruch auf mindestens einen Eigentümervertreter im Verwaltungsrat.
Der weitere Vorwurf des Verwaltungsrates, dass Mark Kerekes sich nicht einfügen kann, ist schon im Ansatz falsch. 
Der Verwaltungsrat fürchtet offenbar, dass Mark Kerekes neue Ideen und Gesichtspunkte in das Gremium bringen wird. Es entspricht aber gerade dem Sinn des Verwaltungsrates, dass nicht nur eine – vom Präsidenten oder vom CEO verordnete – Meinung vorherrscht, sondern verschiedene Meinungen vorgebracht und diskutiert werden. Unterschiedliche Perspektiven und Meinungsvielfalt sind unabdingbar für die Qualität der strategischen Führungsarbeit im Verwaltungsrat. Das Argument, dass Mark Kerekes die Einigkeit des Verwaltungsrates stören würde, widerlegt sich selbst. In Anbetracht der bisherigen Ergebnisse der Gesellschaft und der Kursentwicklung der Aktie ist es dringend nötig, dass sich der Verwaltungsrat andere Meinungen anhört.
 
Keine Gefahr von Sanktionen
Die Behauptung, dass die Wahl von Mark Kerekes Meyer Burger der Gefahr von Sanktionen aussetzen würde, ist falsch. Petr Kondrashev steht auf keiner Sanktionsliste; noch war er je von Sanktionen betroffen. Sentis Capital ist auch kein Mehrheitseigentümer der Meyer Burger. Deshalb kann das von Meyer Burger beschworene Sanktionsrisiko gar nie entstehen. Auch hier handelt es sich um eine grundlose Vorverurteilung. Die Idee, dass Sentis Capital und ihr Eigentümer Petr Kondrashev eine Bedrohung darstellt, kommt dem Verwaltungsrat auch reichlich spät: Als es 2016 um die Rettung der Gesellschaft ging, hat der Verwaltungsrat das Geld seiner Gesellschaft ohne Wenn und Aber und mit Dankbarkeit angenommen. Dies allein zeigt, dass die Behauptung der Sanktionsgefahr grundlos ist.
Mitglieder dieser Aktionärsgruppe und sogar Petr Kondrashev selbst haben in zahlreichen Gesprächen, Briefen und Emails mit dem Verwaltungsrat im Vorfeld dieser Generalversammlung bereits die vom Verwaltungsrat veröffentlichten Falschbehauptungen entkräftet. 
Der Kandidat Mark Kerekes wurde in einem intensiven, mehrstündigen Hearing durch Verwaltungsräte von Meyer Burger geradezu verhört. Der von Meyer Burger erwähnte Personalberater war nur protokollierend tätig. Dabei wurde Mark Kerekes mit all diesen Behauptungen und Vorurteilen konfrontiert. Er hat sie schon im Gespräch widerlegt. Weshalb Meyer Burger diese falschen Behauptungen trotzdem öffentlich wiederholt, ist ein Rätsel. 
Es ist unverständlich, weshalb Meyer Burger einen derart intensiven Aufwand und grosse Unternehmensressourcen verwendet, um einen einzigen Aktionärsvertreter im Verwaltungsrat zu verhindern. 
Gerade vor dem Hintergrund des äusserst schlechten Leistungsausweises der Gesellschaft und der Enttäuschung der Aktionäre über den Kursverlauf sollte sich der Verwaltungsrat darauf konzentrieren, die Zukunft der Gesellschaft positiv zu gestalten und zusammen mit den Aktionären Existenz und Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen. Dies allein ist das Ziel von Mark Kerekes und der Aktionärsgruppe, die ihn als Verwaltungsrat vorgeschlagen hat. 
 
Wir freuen uns über weitere Aktionäre, die uns kontaktieren: office@changemeyerburger.ch
 
Weitere Auskunft: Dynamics Group AG Andreas Durisch Tel: +41 79 358 87 32 E-Mail: adu@dynamicsgroup.ch

tolggoe28
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Hier noch ein Link über ein

Hier noch ein Link über ein interessantes Interview mit Energieanalyst Eugen Perger  

https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/176927/

 

 

tolggoe28
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Einladung zur aoGV

Ich war heute Morgen sehr überrascht in welcher Art und Weise MBT ihre Einladung zur aoGV verfasst hat. In etlichen Mailzusendungen in den vergangen Monaten an MBT habe ich immer wieder die Missstände ihrer Kommunikation kritisiert. Was uns heute vor die Nase gehalten wird ist an Polemik und Angstmacherei nicht mehr zu überbieten.

 

Wenn der VR ihre strategische Zielesetzung mit einer einzigen Person, nämlich CEO Brändle, verknüpft und durch die Zuwahl EINER zusätzlichen Person in den VR das komplette System zusammenbrechen sieht, liegt der Verdacht nahe, dass sie etwas zu verbergen haben oder eine Angelegenheit vertuschen wollen. Man muss bedenken, dass just in dieser Zeit ein Strafverfahren gegen Unbekannt "wegen Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung" eingeleitet wurde.

 

Ich kann in Sentis in keiner Weise den Interessenskonflikt in Sachen neuer strategischen Ausrichtung der Unternehmung erkennen. Wenn sich der Verwaltungsrat persönlich mit Sentis angegriffen fühlt kann sie nicht die Aktionäre dazu missbrauchen ihre eigene Haut retten zu wollen. In der heutigen Einladung erkenne ich ganz klar eine Beschneidung und Erpressung unserer Stimmen was eine Zuwahl in den VR betrifft. Solche Spielchen dürfen wir uns nicht gefallen lassen.

 

Anstatt mit dem Ankeraktionär an den Tisch zu sitzen und eine ausgereifte Lösung zu erarbeiten, müssen wir uns mit dem Verscherbeln des Tafelsilber, halbfertig gedachten Lösungsansätzen und mit blumig umworbenen Worten wie "Zuversicht, hoffen" begnügen.

 

Wenn Kerekes in den VR gewählt wird ist er einer von fünf Personen. Er kann also höchstens Ideen und Vorschläge unterbreiten aber niemals die Unternehmung manipulieren oder schädigen.

Gerade jetzt wo sich MBT im Wandel befindet, ist es sehr wichtig möglichst viele Ideen und Vorschläge in den Prozess der Neuausrichtung einfliessen zu lassen und den wahren BIG-DEAL zu erarbeiten. Doch der VR vergeudet lieber die Zeit und Kraft damit eine Zuwahl zu verhindern.

 

"Wir sind durch ein Tal der Tränen gegangen" beschrieb Brändle an der letzten GV das Jahr 2018.

Doch mit ihrem Verhalten schicken sie uns direkt in die Wüste.

 

Ich sehe in der aoGV mit der Zuwahl von Kerekes in den VR keine Gefahr für die Schaffung von Aktionärswerten. Die Gefahr besteht lediglich in der Kränkung von einzelnen Führungskräften der MBT. Auf solch ein Niveau dürfen wir uns nicht herab lassen.

 

Ich wähle Mark Kerekes in den VR der MBT. 

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Top zusammen gefasst. Danke.

Top zusammen gefasst. Danke.

Werde ich auch. Habe nämlich die Nase gestrichen voll, wie Marionnetten behandelt zu werden. Es muss endlich zu einer Veränderung kommen. Ich will meine Aktien nämlich eines Tages über CHF 1.00 abstossen können und nicht unter CHF 0.20.

Gran
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tolggoe28 hat am 04.10.2019

tolggoe28 hat am 04.10.2019 11:29 geschrieben:

Ich war heute Morgen sehr überrascht in welcher Art und Weise MBT ihre Einladung zur aoGV verfasst hat. In etlichen Mailzusendungen in den vergangen Monaten an MBT habe ich immer wieder die Missstände ihrer Kommunikation kritisiert. Was uns heute vor die Nase gehalten wird ist an Polemik und Angstmacherei nicht mehr zu überbieten.

 

Wenn der VR ihre strategische Zielesetzung mit einer einzigen Person, nämlich CEO Brändle, verknüpft und durch die Zuwahl EINER zusätzlichen Person in den VR das komplette System zusammenbrechen sieht, liegt der Verdacht nahe, dass sie etwas zu verbergen haben oder eine Angelegenheit vertuschen wollen. Man muss bedenken, dass just in dieser Zeit ein Strafverfahren gegen Unbekannt "wegen Verdachts auf ungetreue Geschäftsbesorgung" eingeleitet wurde.

 

Ich kann in Sentis in keiner Weise den Interessenskonflikt in Sachen neuer strategischen Ausrichtung der Unternehmung erkennen. Wenn sich der Verwaltungsrat persönlich mit Sentis angegriffen fühlt kann sie nicht die Aktionäre dazu missbrauchen ihre eigene Haut retten zu wollen. In der heutigen Einladung erkenne ich ganz klar eine Beschneidung und Erpressung unserer Stimmen was eine Zuwahl in den VR betrifft. Solche Spielchen dürfen wir uns nicht gefallen lassen.

 

Anstatt mit dem Ankeraktionär an den Tisch zu sitzen und eine ausgereifte Lösung zu erarbeiten, müssen wir uns mit dem Verscherbeln des Tafelsilber, halbfertig gedachten Lösungsansätzen und mit blumig umworbenen Worten wie "Zuversicht, hoffen" begnügen.

 

Wenn Kerekes in den VR gewählt wird ist er einer von fünf Personen. Er kann also höchstens Ideen und Vorschläge unterbreiten aber niemals die Unternehmung manipulieren oder schädigen.

Gerade jetzt wo sich MBT im Wandel befindet, ist es sehr wichtig möglichst viele Ideen und Vorschläge in den Prozess der Neuausrichtung einfliessen zu lassen und den wahren BIG-DEAL zu erarbeiten. Doch der VR vergeudet lieber die Zeit und Kraft damit eine Zuwahl zu verhindern.

 

"Wir sind durch ein Tal der Tränen gegangen" beschrieb Brändle an der letzten GV das Jahr 2018.

Doch mit ihrem Verhalten schicken sie uns direkt in die Wüste.

 

Ich sehe in der aoGV mit der Zuwahl von Kerekes in den VR keine Gefahr für die Schaffung von Aktionärswerten. Die Gefahr besteht lediglich in der Kränkung von einzelnen Führungskräften der MBT. Auf solch ein Niveau dürfen wir uns nicht herab lassen.

 

Ich wähle Mark Kerekes in den VR der MBT. 

So ist es, und nicht vergessen, Herr Kerekes arbeitet gratis. Solche Drohungen von Brändle sind unterste Schublade. Herr Brändle hat einen Endscheid der die Mehrheit trifft zu akzeptieren und muss voll und ganz hinter Meyer Burger stehen. 

gertrud
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Einverstanden mit tolggoe28

Einverstanden mit tolggoe28 und auch mit Link, wobei ich dann schon vor dem 1 Franken weg bin.

Kerekes wird sehr wahrscheinlich nicht gewählt.

Im Wissen darum hätte das Meyer Burger Management viel weicher und diplomatischer auf den Sentis Antrag reagieren können, herausstreichen, dass sie  Gespräche mit Sentis geführt haben und weiter zu einem Dialog bereit sind und sich den Aktionären verpflichtet fühlen. Den üblichen Schmus halt. Was denen wirklich im Verwaltungsrat zu fehlen scheint, ist eine Frau. Um diese gockelhafte Kommunikation zu zügeln.
Ich glaube, MBT ist aktuell grad dabei, die letzte Chance zu packen und es ist alles andere als sicher ob das gelingt. So gesehen ist etwas Ruhe für die anstehenden schwierigen Verhandlungen über HTJ Exklusivität in den nächsten Monaten vielleicht besser.

Sentis hat halt nicht wirklich eine überzeugende alternative Strategie für Meyer-Burger. Und falls doch, so sollen sie doch eine Allianz schmieden, die Finanzierung sichern und eine Übernahme anstreben.
 

Gran
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Willkommen bei Change Meyer

Willkommen bei Change Meyer Burger

Meyer Burger Technology AG (MBT) lädt die Aktionärinnen und Aktionäre auf den 30. Oktober 2019 zu einer ausserordentlichen Generalversammlung im Stade de Suisse in Bern ein. Der Verwaltungsrat entspricht damit dem Begehren der Aktionärsgruppe rund um Sentis Capital mit 14 Mitgliedern und einem Anteil von derzeit rund 11,5% des Aktienkapitals.

Sentis Capital, derzeit grösster Einzelaktionär der MBT mit aktuell 8.2% der Aktien, war der grösster Einzelgeldgeber bei der letzten Kapitalerhöhung der MBT im Dezember 2016. Sentis Capital half dadurch, eine Insolvenz des Unternehmens abzuwenden. Sentis war nicht nur der grösste Geldgeber, sondern hat sich im Vorfeld sogar am Underwriting der für das Überleben der Gesellschaft sichernden Kapitalerhöhung beteiligt. Seither fordert Sentis einen Neustart bei MBT – mit Erfolg. Sentis ist ein langfristiger engagierter Investor, und nicht der Aktivist, wie Meyer Burger sie gerne darstellt.

An der ausserordentlichen Generalversammlung soll die Wahl eines zusätzlichen Verwaltungsrats behandelt werden.  Die Aktionärsgruppe stellt der GV den Antrag, Herrn Mark Kerekes (*1976, Lebenslauf hier) als Mitglied des Verwaltungsrates mit einer Amtszeit bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Generalversammlung zu wählen.

Der Verwaltungsrat der Meyer Burger hat sich für eine strategische Neuausrichtung von Meyer Burger entschieden. Die Aktionärsgruppe um Sentis Capital begrüsst diese neue Strategie, einem «exklusiven Kreis» von Kunden, die Entwicklung hochmargiger Produkte zu ermöglichen, wovon Meyer Burger mittels angemessener Gewinnbeteiligung signifikant profitieren kann. Diese wesentliche Änderung der Kommunikation verglichen mit der «angemessener Exklusivität» für REC, von der die Gesellschaft noch im August gesprochen hatte, erfolgte nach unserem Brief an den VR der Meyer Burger (siehe Brief). Wir begrüssen diese Änderungen in der Kommunikation und Strategie, weil dies es leichter macht die von uns im Brief gestellten Forderungen zu erfüllen und daher für die Aktionäre besser ist. Der Vorbehalt, es lägen unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf die Strategie vor, ist daher unzutreffend. Die Zuwahl eines echten Aktionärsvertreters, der im Verwaltungsrat die Perspektive der Eigentümer einbringt, ist in diesem Zusammenhang äusserst dringlich. Die MBT hat seit der Generalversammlung im Mai 2019 viel Vertrauen bei den Investoren verloren. Alle Argumente der Aktionärsgruppe für die Wahl von Herrn Kerekes finden Sie hier.

Die Behauptung, dass die Wahl von Mark Kerekes Meyer Burger der Gefahr von Sanktionen aussetzen würde, ist falsch. Petr Kondrashev steht auf keiner Sanktionsliste; noch war er je von Sanktionen betroffen. In der Medienmitteilung des CAATSA (Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act of 2017) wird eindeutig bestätigt, dass der Bericht («Putin-Liste») keine Sanktionsliste ist (siehe hier). Die Nennung in diesem Bericht bedeutet nicht, dass gegen diese Personen oder Unternehmen Sanktionen verhängt werden, oder die Kriterien für die Benennung im Rahmen eines Sanktionsprogramms erfüllt sind. Weshalb MBT trotz dieses Wissens und dem Schriftverkehr (siehe hier) mit Petr Kondrashev weiterhin von einem Sanktionsrisiko spricht, ist besonders bemerkenswert.

Wir sind überzeugt von der Vorreiterstellung der MBT als Spezialtechnologieanbieter zur Herstellung von hocheffizienten Solarzellen und -modulen. Als aktiver Aktionär möchten wir, dass dieses Potenzial endlich nachhaltig in erfolgreiche Ergebnisse umgewandelt wird, damit Shareholder Value im Interesse aller Aktionäre geschaffen wird.

Wir rufen alle Aktionäre auf, an der kommenden ausserordentlichen von MBT teilzunehmen. Eine lebendige Aktionärsdemokratie ist wichtig, um den notwendigen Transformationsprozess zu unterstützen.

Gerne können Sie uns unter folgender Email kontaktieren: office@changemeyerburger.ch

GAF
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MBT Leistung & Kommunication = Nur Verbessungsmöglischkeiten !

Die Art und Weise wie der VR und der CEO der MBT handelt und kommuniziert ist inakzeptabel und erschüttert mich zutiefst.

 

Sie unterstellen ihren wichtigsten und grössten Aktionären (Sentis und der Gruppe um Sentis) Handlungen welche angeblich MBT in ein schlechtes Bild rücken. Für das Wohl der Firma und jedes einzelnen Aktionärs ist aber ein gelebtes Aktionariat mit Präsenz im VR im jetzigen Prozess der MBT unabdingbar.

Die Aktionären-Gruppe (siehe www.changemeyerburger.ch) beabsichtigt keinesfalls die Neuausrichtung zu stören sondern versucht durch konstruktive Kritik und durch das teilen ihres Fachwissen überhastete Entscheidungen zu vermeiden um nachhaltige Aktionärswerte zu schaffen. Der beste Beweis hierfür liefert Sentis alleinig schon durch ihr langfristiges Engagement.

 

Jedes Mal wenn ich eine Mitteilung seitens MBT lese habe ich das Gefühl, dass sie uns keinen reinen Wein einschenken und uns für dumm verkaufen wollen.

Weshalb bekämpft diese Unternehmung so vehement den Einzug eines Aktionärsvertreters in den Verwaltungsrat welcher sich zum Ziel gesetzt hat sämtliche Aktionäre zu vertreten? Ist es vielleicht die Erkenntnis während der VR Befragung, dass Herr Kerekes doch erhöhtes Fachwissen mit sich bringt welche die Fähigkeiten des jetzigen amtierenden Verwaltungsrats überschatten würde? Aus Eitelkeit und Selbstschutz darf das Management den zukünftigen Erfolg einer Unternehmung niemals gefährden!

 

Ich möchte nochmals in Erinnerungen rufen, dass es um einen Sitz im Verwaltungsrat handelt der eine Bereicherung und Ergänzung des bereits 4 Köpfigen Team darstellen soll. MBT sollte diese Gelegenheit willkommen heissen denn an Arbeit würde es keinesfalls mangeln.

 

Der Kommunikationsstil der "Angstmacherei" wirft für mich leider ein äusserst negatives Licht auf den bestehenden Verwaltungsrat. Mit der Pistole am Kopf versucht man einmal mehr die freie Entscheidungsfindung zu untergraben. In vielen Ländern ist es üblich dem Ankeraktionär einen Sitz im Verwaltungsrat anzubieten. Leider zeigt MBT eine Corporate Governance die nicht Zeitgemäss ist. Blindes Vertrauen ist schön – Kontrolle ist besser.

 

Ich werde an der aoGV teilnehmen. Mit der Wahl von Mark Kerekes ergibt sich die Chance endlich wieder eine Brücke zu schlagen in der auch das Management als Ganzes das Vertrauen von uns Aktionären zurück gewinnen kann.

GAF

Elias
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Steigt Stadler-Rail-Chef Spuhler bei M B ein?

Der cash Insider berichtet von Spekulationen um eine mögliche Beteiligungsnahme von Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler am Solarzulieferer Meyer Burger.

Als Stadler Rail im April dieses Jahres den Gang an die Börse wagte, flossen Firmenchef Peter Spuhler satte 1,4 Milliarden Franken zu. Dieses Geld will nun angelegt werden. Einfacher gesagt, als getan.

Wie Spuhler kürzlich gegenüber den Kollegen von Finanz & Wirtschaft durchblicken liess, hat er bereits einen Drittel des Erlöses aus dem Börsengang von Stadler Rail reinvestiert. Es liege auf der Hand, dass er vor allem dort investiere, wo er bereits beteiligt sei und im Verwaltungsrat sitze, so Spuhler weiter.

Nun wird der Stadler-Rail-Chef gerüchteweise mit einem Unternehmen in Verbindung gebracht, bei dem - Stand heute - weder das eine noch das andere der Fall ist: Dem im bernischen Gwatt beheimateten Solarzulieferer Meyer Burger.

Völlig abwegig sind diese Spekulationen nicht. Denn Peter Spuhler und Verwaltungsratspräsident Remo Lütolf kennen sich aus dem Vorstand des Schweizerischen Verbands der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie, kurz Swissmem. Den beiden wird sogar nachgesagt, gute Freude zu sein.

Gut möglich, dass Meyer Burger für den Vorstoss in die Solarzellenproduktion mittels einer exklusiven Zusammenarbeit mit dem bisherigen Grosskunden REC frisches Geld braucht. Geld, welches bei Spuhler reichlich vorhanden sein, wenn auch nicht locker sitzen dürfte. Umso wichtiger ist, dass der Solarzulieferer lukrative Konditionen aushandeln kann.

Kursentwicklung der Aktien von Meyer Burger seit Jahresbeginn (Quelle: www.cash.ch)

Als das Unternehmen Mitte August das detaillierte Halbjahresergebnis vorlegte, gingen die Aktien alleine an diesem Tag um fast 7 Prozent tiefer aus dem Handel. Für Gesprächsstoff sorgte damals vor allem der unerwartet starke Rückgang der liquiden Mittel. Trotz einem Erlös aus dem Verkauf des Wafering-Geschäfts in Höhe von 50 Millionen Franken schmolzen die liquiden Mittel in der ersten Jahreshälfte um fast 60 Millionen Franken.

Neben der vorzeitigen Rückzahlung eines 30 Millionen schweren Hypothekarkredits und einer Sicherstellung für eine Bankgarantie in ähnlicher Höhe mitunter ein Grund: Mögliche Hinweise für Vorleistungen für Aufträge des zukünftigen Partnerunternehmens REC.

Im Wissen um diese einmaligen Faktoren steht Meyer Burger liquiditätstechnisch nicht ganz so schlecht da, wie das ernüchternde Halbjahresergebnis vermuten liesse. Das bliebe wohl auch dem geübten Auge von Stadler-Rail-Chef Spuhler nicht verborgen, würde er sich mit dem Halbjahresabschluss des Solarzulieferers beschäftigen. Mit einer Milliarde Franken auf der hohen Kante wird der Stadler-Rail-Chef in Zukunft vermutlich auch bei anderen Unternehmen als potenzieller Investor herhalten müssen.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Goldi
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Meyer Burger verabschiedet sich schrittweise von Thun

Mich hat schon der Verkauf der Unternehmensteile beeindruckt, der Rückgang der Beschäftigtenzahl von 1'200 auf 120 Mitarbeiter.

Jetzt habe ich ein Mietangebot im Briefkasten. Ich könnte das gesamte 2. Geschoss des "Technologieparks" der Meyer Burger in Thun mieten, Produktionsfläche und Büro. Das Haus steht heute einfach leer. Das wollte ich einfach mal allen Träumern mit auf den Weg geben. Mir ist zur Zeit nicht klar, welche Unternehmsteile von Meyer Burger wo überhaupt noch existieren. In Thun jedenfalls löst sich die Präsenz von Meyer Burger in Luft auf.

Mit dem Aktienkurs löst sich auch ein millionenschweres Pensionskassenvermögen der Stadt auf, die frohgemut in MB investiert hat, und jetzt wehmütig den Rauchschwaden hinterherwinkt, die am Horizont verschwinden.

Goldi

tolggoe28
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Ich habe noch folgende

Ich habe noch folgende spannenden Fragen im Finanz Forum gefunden. Mich würde brennend eure Beurteilung darüber interessieren:

 

1) weshalb man 30 mio als Cash bei der Hausbank für Bankgarantien hinterlegt, kann man noch nachvollziehen. Aber Bankgarantien sind immer für den einzelnen Geschäftsfall. Diesmal haben sie offensichtlich die Verträge so gestrickt, dass sie es in das langfristige Anlagevermögen verschieben konnten.

2) weshalb bezahlen die die Hypothek für die Immobilie zurück ohne dass die Immobilie bereits verkauft wurde, und das in der Zeit in welcher für die Investoren, Kapitalmarkt und alle da draussen das Cash auf der Bilanz ganz extrem wichtig ist, auch für die Unternehmensbewertung.

3) derselbe Fondsmanager hat mir heute morgen erklärt, dass es gestern ein Meeting zwischen Dr. Lütolf und Investoren in Zürich gab. Da hat er scheinbar zugegeben, dass REC Sonderkonditionen bei den Zahlungsmodalitäten erhalten hat, sprich die wurden von MBT entgegen der Gepflogenheit von Meyer Burger sogar vorfinanziert. Weshalb hat man das im Dezember, als der REC Auftrag verkündet wurde, nicht dem Kapitalmarkt erklärt?

Dass dieser Mix furchtbar für den Cash Bestand auf der Bilanz ist, ist klar. Aber das Cash ist nicht weg, es ist momentan nur woanders. Weshalb macht man das? Wollte man alles furchtbar aussehen lassen? Und weshalb?  

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