MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
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ursinho007
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etwas am Laufen

Ja, sicher ist da etwas am Laufen, aber eben, wir kennen nur das Vorhaben konkret, nicht aber die Finanzierung dazu. Unsicherheiten sind immer Gift für den Aktienkurs. Da macht Meyer Burger halt auch keine Ausnahme.

Ich begrüsse das Vorhaben sehr und bin zuversichtlich, dass auch die Finazierung gelingen wird.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

tolggoe28
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habt etwas Geduld
Redi
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tolggoe28 hat am 14.05.2020

tolggoe28 hat am 14.05.2020 16:28 geschrieben:

https://www.pv-magazine.de/2020/05/14/meyer-burger-arbeitet-mit-hochdruc...

 

Ich hoffe, dass sich MBTN nicht von den Franzosen einlullen lässt und das Werk dann in Frankreich aufstellt. Wenn MBTN vor hat eine eigene Fabrik inkl. Gebäude zu bauen, damit die nötige Infrastruktur für die Zell-. und Modulherstellung vorhanden ist, reichen vermutlich 200 Mio nicht respektive wird der Zeithorizont massiv verlängert, was sich in grösseren Verlusten äussert und somit eine noch grössere Finanzspritze voraussetzt.

Bin gespannt, ob in der kommenden Zeit Kursrutsche, als Vorboten einer KE, zu sehen sind.

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

gertrud
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GT4.0 Das Taxi

Es war einmal eine begnadete Konstrukteurin, Gerti Siefurt, die ein verbessertes Taxi entwickelte, sauberer, sparsamer, langlebiger, schöner und sogar noch schneller, das GT4.0
Der Chef der Bude, Pauli Silberstreifen, freute sich: Das wird ein no brainer, wir werden alle Taxi Unternehmen damit ausrüsten, können sicher 1000 GT4.0 verkaufen und werden somit saureich.
Aber der Verkauf des GT4. 0 lief schleppend, das Geld wurde knapp und nach einer KE wurde der Turnaround Manager H. Feuerle engagiert.

Hat nichts genützt, kaum ein Taxiunternehmen wollte auf GT4 umrüsten, denn die Margen waren tief und die alte Flotte funktionierte noch bestens, die Konkurrenz hart und den Fahrgästen war egal mit welchem Fahrzeug, solange sie von A nach B kamen.
Die Frustration war riesig, G. Siefurt gekränkt und H. Feuerle warf genervt das Handtuch.

Hier wäre die Geschichte haarscharf zu Ende gewesen.

Doch die traurige Gerti zu sehen brach dem Wirt Konrad V vom Restaurant "Säntis-Blick", wo Gerti oft zu Mittag ass, fast das Herz.
Weisst Du was - und er legte seinen Arm um Gerti - wir nehmen jetzt zwei von Deinen GT4.0 und machen selber ein Taxiunternehmen auf. Meine Kumpels Anton, Mark und Urs werden unsere Fahrer sein.
Aber wir wollten doch ganz viele Taxis bauen und verkaufen, nicht nur zwei, schluchzte Gerti. Taxifahren rentiert doch kaum.
Konrad V wollte Gerti wieder eine Perspektive geben: Wenn in 20 Jahren die Kohlegruben geflutet werden, fahren wir sogar noch Wassertaxi. Das wird schon wieder, und das wird dann echt lustig. 

tolggoe28
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Vom Traum und Albtraum

Vielleicht wird MBT noch zum Albtraum von Frau Chassot.

Es ist richtig, dass HJT -Solarzellen auf dem Markt erhältlich sind. Aber preislich sind sie im Vergleich zu den PERC-Modulen so attraktiv geworden, dass sich ein Endkunde ernsthaft überlegen muss warum er überhaupt noch nach PERC greifen soll. Und wer produziert die steigende Nachfrage nach HJT wenn MBT dazu keine neuen Maschinen mehr an die bestehenden Produzenten verkauft? Die Produktion ist momentan vielleicht noch ausreichend, aber nicht mehr lange. Es beginnt ein Absatzkampf zwischen den PERC Anbietern, welche sich womöglich dadurch gegenseitig in den Ruin treiben, während MBT HJT (mit der neuesten Technik) vertreibt und bereits an der Next-Generation arbeitet.  

Wie sind jetzt die Assets genau verteilt?

Anbei der FuW Artikel vom Samstag.

 

 

 

 

 

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SassoCorbaro
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Wenn man liest wie Frau

Wenn man liest wie Frau Chassot von der FuW schreibt, scheint Sie ein persönliches Problem mit MBT bzw. den aktuell agierenden Organen zu haben. Erinnere mich noch, dass sie im Oktober vor der ausserordentlichen GV Partei für Herrn Brändle und gegen Mark Kerekes ergriffen hat. Sie hat in mehreren Artikeln explizit dazu aufgerufen Mark Kerekes nicht als Aktionärsvertreter zu wählen. Das war ziemlich unüblich für ein seriöses Finanzmedium wie die FuW.

Herr Kerekes und Sentis haben damals massive Kritik an der Kommunikation und der Strategie von MBT geäussert und Kontrolle und Mitsprache von Aktionärsvertretern gefordert. Es wurde wiederholt die Befürchtung geäussert, dass MBT die Exklusivität an der Technologie zum Nachteil der Aktionäre REC zuschieben würde. Der Wechsel von Michael Escher zu REC und die Aussagen zum Dreampartner REC von Herrn Brändle sind auch für mich ein deutliches Indiz, dass diese Befürchtungen ernst zu nehmen waren. 

Die jetzt verfolgte Strategie der Eigenproduktion scheint überlegen und nicht aus der Not heraus verfolgt zu werden. Sentis empfahl diese schon im Jahr 2018. 

HJT ist kaum im Markt präsent. Was Frau Chassot schreibt, man könne die Zellen einfach in China erwerben, spricht davon, dass sie nicht wirklich profunde Kenntnisse in der PV-Industrie hat. Ausserdem geht es auch nicht nur um HJT, sondern um die Kombination verschiedener proprietärer MBT-Technologien, insbesondere auch Smartwire. 

Woher will Frau Chassot im übrigen wissen, dass REC kein Geld habe? Ein seriöser Journalist sollte seine Aussagen immer belegen. REC plant ja schon länger eine Multi-GW-Fabrik in Frankreich mit MBT-Equipment. Am Geld dürfte das nicht scheitern, wenn man sich die Bilanz der Mutter Elkem anschaut. Ausserdem gehört REC indirekt dem chinesischen Staat. Aber die dürften eher Probleme bekommen weil MBT nicht mehr liefern will und selber in die Zell- und Modulproduktion einsteigen will.

Bin gespannt auf den Plan. Offensichtlich arbeitet man ja schon konkret an der Umsetzung wenn ich mir die letzten Meldungen anschaue. 

tolggoe28
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Ein Vorbild und Standard in 10 Jahren
tolggoe28
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nicht ohne MBT

https://www.pv-magazine.com/2020/05/13/rec-group-mulls-french-module-gig...

Mit welchem Equipment wurde das geplant?

https://www.pv-magazine.de/2020/02/04/cea-ines-und-enel-erreichen-2463-p...

Es ist eindeutig ohne MBT geht so ziemlich gar nichts. Das Equipment ist unvergleichbar.

 

 

tolggoe28
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aus der heutigen SZ Dresden

Dieser Artikel ist einfach viel besser recherchiert als der von Frau Chassot

 

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SassoCorbaro
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Danke für das Hochladen! Sehr

Danke für das Hochladen! Sehr interessanter Artikel. Jetzt bekommt man auch eine Vorstellung, wie konkret die Gespräche sind.

gertrud
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tolggoe28 hat am 18.05.2020

tolggoe28 hat am 18.05.2020 07:59 geschrieben:

Dieser Artikel ist einfach viel besser recherchiert als der von Frau Chassot

 

tolggoe28, jetzt verfällst Du aber in eine selektive Wahrnehmung, die doch eigentlich unter Deinem Niveau ist!

Der SZ Artikel ist kein bisschen recherchiert, sonder betet 1:1 die PR Argumente von MBT runter.

In der FuW werden Fragen zu Finanzierung und Profitabilität aufgeworfen, die auch Du bisher nicht beantworten kannst.
Wer finanziert MBT das Ueberleben in der Verlustzone in den nächsten 2 Jahren?
Und zur Strategie: Verkaufen sie jetzt ihre "unverzichtbaren"  HJT Anlagen jedem, der sie haben will oder nicht?
Zum angeblich besiegelten Niedergang von RERC: MBT macht damit noch einen bedeutenden Teil des Umsatzes. Fällt der dann weg? Was bleibt?

SassoCorbaro
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@gertrud

Lustige Geschichte. Aber der Vergleich hinkt etwas. Solarmodul ist eben nicht gleich Solarmodul. Wenn mit einem Hocheffizienzmodul mehr Strom erzeugt werden kann, verdient der Solarparkbetreiber über die Lebensdauer einen Mehrertrag. Gleichzeit sind die Kosten für die Instalation geringer. Bei der Auswahl der Module entscheiden die LCOE (levelized cost of energy). Das bedeutet, wieviel kostet die Produktion von einer kwh? Und wenn MBT hier wirklich günstiger sein sollte, wie behauptet, wäre das ein game changer. 

Gleichzeitig halte ich es für realistisch, dass im Endverbrauchermarkt für ein Premiumprodukt "Made in Germany" eine Zusatzmarge verdient werden kann. 

gertrud
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Mir geht es nicht um den

Mir geht es nicht um den Solarparkbetreiber, mir geht es um das Ueberleben von Meyer Burger Technologies. Die Fragen bleiben unbeantwortet.

SassoCorbaro
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gertrud hat am 18.05.2020 08

gertrud hat am 18.05.2020 08:18 geschrieben:

In der FuW werden Fragen zu Finanzierung und Profitabilität aufgeworfen, die auch Du bisher nicht beantworten kannst.
Wer finanziert MBT das Ueberleben in der Verlustzone in den nächsten 2 Jahren?
Und zur Strategie: Verkaufen sie jetzt ihre "unverzichtbaren"  HJT Anlagen jedem, der sie haben will oder nicht?
Zum angeblich besiegelten Niedergang von RERC: MBT macht damit noch einen bedeutenden Teil des Umsatzes. Fällt der dann weg? Was bleibt?

Die FuW stellt Behauptungen auf, die nicht belegt sind. Zum einen REC habe kein Geld und zum anderen es gäbe massenweise HJT-Zellen in China zu kaufen. Gleichzeitig kritisiert, sie zurecht die Strategie und die Kommunikationspolitik des alten Managements, aber hat dieses damals (für Finanzmedien unüblich) unterstützt. Finde ich widersprüchlich.

Die Fragen zur Finanzierung sind hingegen relevant. Aber der Artikel in der SZ und die Meldungen von MBT zeigen, dass man daran konkret arbeitet. Ohne Finanzierung keine Eigenproduktion - ist ja logisch. Aber die Chassot kritisiert auch den Einstieg in die Eigenproduktion. Was wäre denn die Alternative? Maschinen verkaufen, wollte das alte Management schon nicht mehr. Sich in die Abhängigkeit eines Modulproduzenten wie REC begeben, von dem Chassot ohne Beleg behauptet, er haben kein Geld? Bliebe ja nur noch der Verkauf von MBT. An einen Chinesen? Denke dass das neue Management und die Aktionärsvertreter rechnen können und genau prüfen, was am Ende für die Aktionäre am besten ist. 

SassoCorbaro
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gertrud hat am 18.05.2020 08

gertrud hat am 18.05.2020 08:28 geschrieben:

Mir geht es nicht um den Solarparkbetreiber, mir geht es um das Ueberleben von Meyer Burger Technologies. Die Fragen bleiben unbeantwortet.

Genau! Die Antwort interessiert jeden Aktionär! Aber wenn diese Fragen befriedigend beantwortet sind, steht der Kurs vermutlich woanders. Bis dahin kann man nur mit Wahrscheinlichkeiten spekulieren. Und das tun wir alle ja hier. 

tolggoe28
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gertrud hat am 18.05.2020 08

gertrud hat am 18.05.2020 08:18 geschrieben:

tolggoe28 hat am 18.05.2020 07:59 geschrieben:

Dieser Artikel ist einfach viel besser recherchiert als der von Frau Chassot

 

tolggoe28, jetzt verfällst Du aber in eine selektive Wahrnehmung, die doch eigentlich unter Deinem Niveau ist!

Der SZ Artikel ist kein bisschen recherchiert, sonder betet 1:1 die PR Argumente von MBT runter.

In der FuW werden Fragen zu Finanzierung und Profitabilität aufgeworfen, die auch Du bisher nicht beantworten kannst.
Wer finanziert MBT das Ueberleben in der Verlustzone in den nächsten 2 Jahren?
Und zur Strategie: Verkaufen sie jetzt ihre "unverzichtbaren"  HJT Anlagen jedem, der sie haben will oder nicht?
Zum angeblich besiegelten Niedergang von RERC: MBT macht damit noch einen bedeutenden Teil des Umsatzes. Fällt der dann weg? Was bleibt?

Getrud ich probiere selbst bei der Flut der vielen Medienberichte insbesondere gerade aus Deutschland die Wahrnehmung auf alle Seiten aufrecht zu erhalten. Mich stört es und ärgert es aber gewaltig, wenn Journalisten aus der FuW unbelegt, posaunend und immer wiederkehrend ein Lichterlöschen bei MBT vorankünden.

Gewissen Berichten darf man sogar Rufschädigung und unlauterer Wettbewerb nachsagen. Aus diesem Grund habe ich ein sehr wachsames Auge was die Berichterstattung von dieser Seite her betrifft.

Zweifelsohne ist die Finanzierung der Punkt der am schnellsten Klarheit braucht. Und ich glaube, dass genau an diesem Punkt MBT mit Hochruck feilt. 

Zur Frau Miethke noch folgender Link:

https://www1.wdr.de/daserste/presseclub/gaeste/gast-nora-miethke-saechsische-zeitung-100.html

 

Redi
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Aus dem Artikel, welcher

Aus dem Artikel, welcher tolggoe28 gepostet hat. Soviel zu den untertechnologisierten Asiaten!

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Im August stellte der in Schwierigkeiten geratene chinesische Hersteller Hanergy einen neuen Effizienzrekord für ein Heterojunction-Modul von 24,85 Prozent auf, womit der bisherige Rekord von 24,5 Prozent, den Kaneka hielt, übertroffen wurde. Das japanische Unternehmen hält immer noch den Rekord für Heterojunction-Zellen mit 26,7 Prozent.

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Träumen ist schön. Spekulieren tun wir zur Zeit alle und einig sind wir uns auch alle, dass es ohne Finanzierung nicht geht. Und gerade in diesem Punkt erwarte ich vom VR in den kommenden Wochen eine klare Kommunikation, welche Optionen in welchem Zeithorizont geprüft werden. Es darf nicht sein, dass nur die im VR vertretenen Aktionäre diese Strategie kennen, sondern, dass auch wir Kleinanleger transparent informiert werden.

Zudem denke ich nicht nicht, dass die Finanzierungsfrage so geheim ist, dass man diese nicht öffentlich kommunizieren könnte, da sich sonst Mitbewerber einen Vorteil erschleichen könnten. Im Gegenteil, wenn die Finanzierungsoptionen offen auf dem Tisch liegen, könnte dies sogar potenzielle Investoren anziehen. 

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

tolggoe28
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Redi die Finanzierung wird

Redi die Finanzierung wird sicherlich kommuniziert sobald diese steht. Denn das blaue vom Himmel lügen wird der jetzige amtierende VR sicherlich nicht. Darin waren aber die Vorgänger Weltmeister.

ursinho007
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Beispiel aus eigener Erfahrung

SassoCorbaro hat am 18.05.2020 03:16 geschrieben:

Gleichzeitig halte ich es für realistisch, dass im Endverbrauchermarkt für ein Premiumprodukt "Made in Germany" eine Zusatzmarge verdient werden kann. 

Da verweise ich gerne auf meine kleine Begebenheit, welche die Ansicht von SassoCorbaro erhärtet. Siehe mein Beitrag:

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

gertrud
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eigene Erfahrung

ursinho007: Als ich den Titel Deines Posts las, dachte ich spontan, jetzt nimmst Du sicher auf Leclanché Bezug, aus heute aktuellem Anlass.

Beispiel, wie noch so gute Absichten, oekologischer Hintergrund und (angeblich gute) Technologie reines Wunschdenken bleiben, wenn die Wirtschaftlichkeit und damit die Finanzierung nicht gegeben sind. Das wäre wirklich mal was, das Du aus eigener Erfahrung wissen solltest.

Ich wünsche MBT alles Gute, und wäre mir auch recht, wenn das Projekt zustande käme. Das neue Management "lügt" auch nicht, sie haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Projekt noch nicht gesichert ist.
Wenn es zustande kommt, mit Ach und Krach und viel Fördergelder und Risikokapital bringt es ein paar Jahre Arbeitsplätze und Umsätze in Europa. Das allein wäre schon super und begrüssenswert.
Ein Investment dieser Grössenordnung will man ja auch 15-20 Jahre am laufen halten.

Aber: Glaubt irgendjemand wirklich ernsthaft daran, dass eine Modulfabrik in Deutschland mit hunderten Millionen zu amortisierendem Investment und zu verzinsendem Fremdkapital jemals für die Aktionäre hochprofitabel wäre?

SassoCorbaro
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@redi

@redi

Hohe Effizienzen im Labor sind das eine. Diese auch auf Modulebene in der Massenproduktion zu niedrigen Kosten zu erzielen das andere. Das macht am Ende den Unterschied. Und hier hat MBT mit REC den Beweis erbracht. Deshalb traue ich MBT auch zu, eine Produktion in Europa auf die Beine zu stellen. Bisher sind die Chinesen nicht wirklich bei HJT aktiv. Risen Energy hatte ja im letzten August grosse Pläne verkündet. Nichts davon wurde umgesetzt. Die Prozesse zu beherrschen ist eben nicht so einfach. 

@gertrud

Wenn nur Herr Brändle und Lütolf daran glauben würden, dann wäre ich im höchsten Masse skeptisch. Denen habe ich (und wahrscheinlich nicht nur ich) am Ende gar nichts mehr glaubt. Aber wenn Investoren, die eigenes Geld setzen, daran glauben und einen nachvollziehbaren Plan präsentieren, dann sähe es schon ganz anders aus. 

Wenn wir Schweizer, Deutsche, Europäer wirklich meinen sollten, die Chinesen können sowieso alles viel besser und günstiger, dann müssten wir ja alle einpacken. Dem ist zum Glück aber nicht so! Gerade in Deutschland und der Schweiz gibt es die meisten "Hidden Champions", die hochprofitabel mit überlegener Technologie die Weltmärkte dominieren. Ein bisschen mehr Selbstbewusstsein, kann uns da nicht schaden. Oder willst Du alles an die Chinesen verkaufen und dann nur noch chinesische Reisegruppen durch Luzern führen und ihnen Luxusuhren und Schokolade verkaufen? 

ursinho007
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Pioniere

Mir ist nicht bekannt, dass es Pioniere jemals leicht hatten. Insofern ist deine gebetsmühlenartige Wiederhoung nicht nötig.

Klar hat Meyer Burger aktuell ein grosses Finanzierungsproblem. Das bestreitet doch gar niemand. Der Aktienkurs ist ja auch darum im Keller. Ich und ein paar andere sagen aber, wenn die Finanzierung steht und dazu sehe ich gute Chancen, kommt es gut. Der Zeitgeist spricht für Meyer Burger (warum wiederhole ich jetzt hier nicht, kann alles nachgelesen werden). Sobald die grosse Hürde der Finanzierung genommen ist, braucht es aber trotzdem noch Geduld, weil die Realisierung auch seine Zeit braucht. Die Aktie Meyer Burger ist heute nur ein Kauf für Leute, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen und sich längerfristig engagieren wollen.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Domtom01
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Ansichtssache

Insofern ist deine gebetsmühlenartige Wiederhoung nicht nötig.

Wechsle den Titel und du findest dich exakt auf der gegenüberliegenden Seite.

Wie wäre es mit Fakten? Wer will eine Firma finanzieren, die bis dato nur Schulden angehäuft und Aktionärswerte vernichtet hat? Dass eine solche Firma Geld nicht zu den günstigsten Konditionen, sollte jedem auch ohne Solarstrom einleuchten. Also werden wieder einmal die Dummen - pardon - die Aktionäre dran glauben und bezahlen müssen. Wem das gefällt, dem lasse ich den Vortritt: Bitte, nach Ihnen!

ursinho007
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Finanzierung

Wir sind uns alle einig, dass die Finanzierung aktuell eine grosse Hürde darstellt. Es gibt aber durchaus Argumente, die dafür sprechen, dass sie gelingen wird:

1. Die monströse Geldschwemme der Notenbanken: Dieses Geld muss irgendwo investiert werden.

2. Der Glaube oder besser das Bewusstsein der Notwendigkeit der Energiewende ist vorhanden.

3. Der Zeitgeist (Abkehr von der bedingunslosen Globalisierung oder etwas salopp wie die Migros sagt: aus der Region für die Region) begünstigt das Wohlwollen von staatlichen Intitutionen zur Unterstützung, sei es durch direkte oder indirekte Beteiligung an der Finanzierung oder das Schaffen von guten Rahmenbedingungen.

Mir wäre eine Mischform willkommen, mit sagen wir 70 oder 80% Fremdfinanzierung und der Rest in Form einer KE.

Wie seht ihr die Form der Finanzierung (fremd, eigen)?

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Redi
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SassoCorbaro hat am 18.05

SassoCorbaro hat am 18.05.2020 12:35 geschrieben:

@redi

Hohe Effizienzen im Labor sind das eine. Diese auch auf Modulebene in der Massenproduktion zu niedrigen Kosten zu erzielen das andere. Das macht am Ende den Unterschied. Und hier hat MBT mit REC den Beweis erbracht. Deshalb traue ich MBT auch zu, eine Produktion in Europa auf die Beine zu stellen. Bisher sind die Chinesen nicht wirklich bei HJT aktiv. Risen Energy hatte ja im letzten August grosse Pläne verkündet. Nichts davon wurde umgesetzt. Die Prozesse zu beherrschen ist eben nicht so einfach. 

Da bin ich ganz deiner Meinung Sasso, dass es einen Unterschied ist, ob wir von "Labor"- oder Massenfertigung reden. Mein Hinweis zielt darauf ab, dass die Asiaten technologisch sicherlich nicht weit entfernt sind von uns Europäern (egal in welche Richtung). Und alles beginnt mit einem Proof-of-Concept bevor man dann in die Optimierungsphase geht und die Fertigung auf Masse trimmt.

Grundsätzlich kostet die Firma das EK weniger, als das FK. Darum müsste man aus betriebswirtschaftlicher Sicht 100% EK machen, was aber vermutlich bestehende Aktionäre nicht goutieren würden. Es ist aber auch eine Tatsache, dass das FK noch nie so günstig am Markt erhältlich war wie in der heutigen Zeit und sicherlich administrativ einfacher aufzusetzen ist. Ich persönlich hoffe, dass es eine gute Mischform gibt, wobei 1/3 EK 2/3 FK sicherlich eine gute Option ist.

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

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Aktienkurs

Aktienkurs

Da kommt doch was...sieht aus, ob da eine Kapitalerhöhung antizipiert wird.

tolggoe28
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Natürlich kommt da was. Der

Natürlich kommt da was. Der neue VR wird wohl kaum im Büro nur Däumchen drehen.

Aber du bist ja auch nicht erst seit gestern MBT Aktionär. Von daher sollten dich mal 5-10% hoch oder runter nicht aus der Fassung bringen. Für viele ein Zockerpapier welche gerne die Vola handeln. Als Langzeitinvestor irrelevantes Geplänkel und Gelegenheiten für günstige Zukäufe.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die jetzige Führung den absoluten Fokus auf die Schaffung von Aktionärswerte legt.

 

 

Efeu73
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tolggoe28 hat am 19.05.2020

tolggoe28 hat am 19.05.2020 07:33 geschrieben:

Ich bin der festen Überzeugung, dass die jetzige Führung den absoluten Fokus auf die Schaffung von Aktionärwerte legt.

 

 

Ja, aber das wird nicht von Heute auf Morgen gehen. Auch wird man Cashflow nicht über Nacht generieren können. Eine KE würde ich für den Kleinanleger als Desaster betrachten. Auch wird die zum aktuellen Preis dann wohl eher mühsam Abnehmer finden. Aufpassen, Augen auf,  auch die Sentisten haben keinen Zauberstab. Es wurde über Jahre grossen Schaden angerichtet. Auch sind wir von einem Wirtschaftswachstum weit entfernt. 

ursinho007
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Zeitgeist

Ich habe diesen Ausdruck ein paar Mal verwendet. Hier ein Artikel, der das genauer beschreibt aus der FuW:

https://www.fuw.ch/article/deglobalisierung-steuern/?utm_source=FuW%20Ne...

Dieser Umstand ist sicher für das Vorhaben von Meyer Burger positiv.

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tolggoe28
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klare Zeichen pro Solar

In Deutschland ist eine Solarbewegung erkennbar. Nun beschäftigt sich auch die Bundespolitik damit. Thomas Rachel ist seit November 2005 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

https://www.radiorur.de/artikel/mega-solarpark-im-gespraech-597409.html

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