MeyerBurger MBTN

Meyer Burger N 

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ursinho007
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Einer der grössten Fehler der Menschheit

Man darf wohl zu recht sagen: die Nutzung von Atomkraft ist einer der grössten Fehler der Menschheit. Kernspaltung birgt IMMER ein unkalkulierbares Risiko, spätestens nach Tschernobyl sollte für jeden vernünftig denkenden Mensch dies klar sein. Geht man von der Kostenwahrheit aus, ist Atomstrom mit Abstand der teuerste Strom, denn die Rückbaukosten müssen dann miteingerechnet werden und nicht einfach, wie es leider Fakt ist, dem Steuerzahler übergeben werden! Hinzu kommt die UNGELÖSTE  Frage der Endlagerung. Kurz gesagt: Ein absoluter Irrsinn!!!

Etwas anderes könnte das Umgekehrte sein, die Kernfusion. Da ist man aber leider erst am Anfang. Wann und ob überhaupt das jemals nutzbar wird, kann heute niemand sagen. Darum solten wir uns auf die MACHBAREN erneuerbaren Energien konzentrieren, wo die Solarenergie an vorderster Front steht und MB mitmischt.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

marabu
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Überholtes Denken!

ursinho007 hat am 23.09.2021 22:52 geschrieben:

Man darf wohl zu recht sagen: die Nutzung von Atomkraft ist einer der grössten Fehler der Menschheit. Kernspaltung birgt IMMER ein unkalkulierbares Risiko, spätestens nach Tschernobyl sollte für jeden vernünftig denkenden Mensch dies klar sein. Geht man von der Kostenwahrheit aus, ist Atomstrom mit Abstand der teuerste Strom, denn die Rückbaukosten müssen dann miteingerechnet werden und nicht einfach, wie es leider Fakt ist, dem Steuerzahler übergeben werden! Hinzu kommt die UNGELÖSTE  Frage der Endlagerung. Kurz gesagt: Ein absoluter Irrsinn!!!

Etwas anderes könnte das Umgekehrte sein, die Kernfusion. Da ist man aber leider erst am Anfang. Wann und ob überhaupt das jemals nutzbar wird, kann heute niemand sagen. Darum solten wir uns auf die MACHBAREN erneuerbaren Energien konzentrieren, wo die Solarenergie an vorderster Front steht und MB mitmischt.

Natürlich Tschernobyl! Dies war ein Beispiel für kommunistische Schlamperei und völlige Rücksichtslosigkeit in Bezug auf Sicherheit. Tschernobyl mit dem technischen Standard von heute zu vergleichen ist, man darf es deutlich sagen, ein Witz! Was aber Tschernobyl auch gezeigt hat ist, dass die radioaktiven Auswirkungen auf die Umwelt überschätzt wurden. Besser so als umgekehrt!

Und Fukushima? Aus Kostengründen wurde das Werk auf der Pazifikseite gebaut, obwohl man die Gefahr von Tsunamis kannte. So konnte man sich längere, teure Stromtrassen um viele Kilometer sparen. Und dann kam die links-grüne Katjuscha! Ein Trommelfeuer an fragwürdigen Informationen seitens der Medien, die den Menschen implizierte, dass die Tausenden von Toten der Atomkraft zuzurechnen wären. Dabei waren diese ein Opfer der Flutwellen! Direkte Todesfälle infolge der Radioaktivität gab es nicht!

Der Umgang mit der Atomkraft verlangt ein hohes Niveau an Technik und ein gewissenhaftes Umgehen mit den Sicherheitsstandards. Dann ist diese sicher, sauber und ohne Probleme für die Ökologie. Keine Schredderanlagen für Vögel, deren Entsorgung nach rund 25 Jahren noch nicht einmal eingeplant ist. Die Teile dieser Windkraftanlagen liegen vorläufig einfach noch in der Landschaft. Die negativen Einflüssen des Infraschalls auf Mensch und Tier sind noch zu wenig erforscht. Und wie steht es mit den seltenen Rohstoffen, welche für Windkraft und Photovoltaik erforderlich sind? Deren Entsorgungproblematik?

Atomkraft ist eben nicht zukunftslos und rückständig, auch wenn das die grüne Lobby noch so oft wiederholt! Aber, und das muss man betonen, darf man nicht das eine gegen das andere ausspielen. Je nach Lage und Situation ist ein vernünftiger Mix an Energieerzeugern erforderlich! Wasserkraft herkömmlicher Art, Gezeitenkraftwerke, wie sie gegenwärtig an der sibirischen Atlantikküste in Betracht gezogen werden und so fort tragen zur Energieversorgung der Zukunft bei. Dringliches Problem aber bleibt die leider immer noch weiter im Ausbau befindliche Kohlekraft in Schwellen- und Entwicklungsländern von China, Indien, Indonesien, Bangladesh, Südafrika und anderswo.

Übrigens ein Kompliment an die sachlichen und fundierten Beiträge von swissrain.

Redi
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marabu hat am 24.09.2021 05

marabu hat am 24.09.2021 05:59 geschrieben:

...Atomkraft ist eben nicht zukunftslos und rückständig, auch wenn das die grüne Lobby noch so oft wiederholt! Aber, und das muss man betonen, darf man nicht das eine gegen das andere ausspielen. Je nach Lage und Situation ist ein vernünftiger Mix an Energieerzeugern erforderlich! Wasserkraft herkömmlicher Art, Gezeitenkraftwerke, wie sie gegenwärtig an der sibirischen Atlantikküste in Betracht gezogen werden und so fort tragen zur Energieversorgung der Zukunft bei. Dringliches Problem aber bleibt die leider immer noch weiter im Ausbau befindliche Kohlekraft in Schwellen- und Entwicklungsländern von China, Indien, Indonesien, Bangladesh, Südafrika und anderswo.

...

Ich denke da hast du das Essenzielle herausgeschält. Ich glaube wir werden noch sehr lange einen Stromerzeugermix haben. Die Technologien werden sich weiterentwickeln und Neue werden dazukommen, sowie auch Alte verschwinden. Das Wichtigste ist aber, dass wir nach der heutigen Bedrohungslage, alle Optionen freihalten um den CO2 Ausstoss massiv reduzieren zu können, knapp gefolgt von der Unabhängigkeit von anderen Staaten oder Kontinenten. Eine gewisse Autarkie ist immer gut.

Die Photovoltaik bietet aus meiner Sicht, Stand heute, eine sehr gute Chance relativ schnell einen Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Blöde gesagt, man muss es nur noch machen, der Rest ist da. Hoffentlich werden auch bald hocheffiziente, sichere und nachhaltige Speichertechnologien entwickelt werden, welche den Alternativen eine noch bessere Chance geben einen grösseren Kuchen des Stromerzeugungsmix zu erhaschen.

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

tolggoe28
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@marabu

@marabu

Haarsträubend, was ich von dir lese. Aber zu Zeiten von Corona ist alles erlaubt. *crazy*

Nuklearkatastrophe von Fukushima – Wikipedia

Spätfolgen und Dunkelziffer sind nicht erfasst. Die Wahrheit liegt irgendwo da draussen. 

Atomenergie ist weder kostengünstig noch zukunftsträchtig.

 

tolggoe28
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Ist Solarstrom die Energieform der Zukunft ?

Ist Solarstrom die Energieform der Zukunft ?

Dieser Frage ging neulich SWR Wissen nach.

Ist Solarstrom die Energieform der Zukunft ? | SWR odysso - YouTube

swissrain
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Debatte Atom versus Solar

Interessant am Fukshima-Unfall war ja, dass er nun eben nicht auf kommunistische Schlamperei geschoben werden kann, was die frühere Ausflucht war der Atom-Befürworter, sondern dass eine Umweltkatastrophe ihn triggerte, und spätestens dabei ist es ja sogar den einstigen Atom-Enthusiasten klar geworden, dass es nirgends ein sicheres Atomwerk geben kann. - Dennoch muss die Menschheit vorerst noch damit leben, doch falls sie Verantwortung übernimmt für ihr Überleben auch noch in 100 oder 1000 Jahren, wird sie andere bessere Lösungen suchen. 

Solar! 

Hier ein Artikel aus CNN von heute: Europa hat Probleme mit Gaslieferungen. Dabei gar auch ein Verdacht, dass Russland die Energieversorgung von Europa verknappt. - Auch dies hatte Erfurt mal gesagt, dass in jedem Fall, selbst wenn es kein CO2-Problem gäbe, alles was nicht *renewable" ist sich verknappt, und dass nun die Menschheit wertvolle Ressourcen zum Verfeuern braucht, die irgendwann knapp werden und nicht mehr für einen besseren Zweck wie Chemie zur Verfügung stehen. Und das weitere Problem, damit geht das Geld in Staaten, die man auch leicht mit dem Wort des früheren Bush junior bezeichnen könnte: Schurkenstaaten, aber um formell zu bleiben wollen wir sie Zwangrégimes nennen. 

https://edition.cnn.com/2021/09/23/business/europe-uk-energy-crisis/inde...

Und somit sind die Fakten zunehmend so deutlich, dass selbst die enormsten Schlendrian- und Wunschdenk-Politiker einsehen müssen, dass gehandelt werden muss, eine industrielle Revolution steht an. Lokale Produzenten von PV MÜSSEN gefördert werden auch aus staatspolitischen Überlegungen und für eine Autarkie Europas (und des Westens) in Energieversorgung. - Boris Johnson so ein rechtsgedrallter sturer Mann, der offenbar auch seine frühere pro-fossile Haltung (als Lakaie jener Industrien) überdenken konnte, und nun ganz auf Renewables pocht. - Nun, wenn dieser U-Turn in der Meinung IHM gelungen ist, schaffen es bestimmt noch mehr als nur er, lol.

Aber mit Sturköpfen und Suppenkaspars muss immer gerechnet werden. Hier so ein Geschichtchen von einem: https://www.youtube.com/watch?v=h86ArUYzAX4

marabu
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Kein Glaubenskrieg!

@swissrain: Richtig! Fukushima war nicht die Folge kommunistischer Schlamperei. Aber die Katastrophe resultierte als Folge der menschlichen Gier nach mehr Profit...

Und CNN ist nun wahrlich kein Leuchtfeuer der Wahrheit und der Objektivität! Es ist ein übles Propagandainstrument in den Händen links-liberaler Kräfte, die Ideologie und gesellschaftspolitisches Framing in Reinstformat betreiben. Hermeneutisches Denken und Handeln wäre angebracht.

Es ist mir völlig klar, dass Investierte (wie hoch wohl?) hier kaum objektiv überlegen können, hat man die Netze doch schon ausgelegt und erwartet sehnlichst den Ertrag. Aber der Erdball ist gross und die Welt besteht nicht bloss aus ein paar hochentwickelten Volkswirtschaften. Die Zukunftsmusik wird sich auch nach Meinung der Amerikaner im asiatisch-pazifischen Raum abspielen. Europa selbst scheint mir auf dem absteigenden Ast, was sich unter anderem auch an der gesellschaftspolitischen Entwicklung in Deutschland zeigt. Standen früher Leistungsdenken und Innovation im Vordergrund, ereifert man sich heute über Genderfragen und die Identität der menschlichen Natur.

Ja, ich bin nicht investiert! Aber jeder übertriebene Hype auf welchem Gebiet auch immer fordert eben heraus!  Wink

tolggoe28
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In meiner Landschaft ist es

In meiner Landschaft ist es gelb. 
Ich werde in den kommenden Jahren mehrere 100'000 in erneuerbare Energie investieren und auch andere Leute dazu bewegen, dass es schnellstmöglich grün wird.  

https://stromlandschaft.mynewenergy.ch/

tolggoe28
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Links ein Standard URE

Links ein Standard URE/Suntech Full Black Modul, rechts das MB Black.

Unglaublich, was das MB-Modul für ein Schwarzwert erreicht. Ich freue mich auf die InterSolar 2021, dann kann ich die Module sowie die neuen Dachziegel endlich mal live sehen.

 

 

 

b.waldi
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Grün

tolggoe28 hat am 24.09.2021 12:43 geschrieben:

In meiner Landschaft ist es gelb. 
Ich werde in den kommenden Jahren mehrere 100'000 in erneuerbare Energie investieren und auch andere Leute dazu bewegen, dass es schnellstmöglich grün wird.  

https://stromlandschaft.mynewenergy.ch/

bei mir ist es grün.....90% Wasserenergie *good*

swissrain
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Politisierung des Themas

marabu hat am 24.09.2021 14:18 geschrieben:

Und CNN ist nun wahrlich kein Leuchtfeuer der Wahrheit und der Objektivität! Es ist ein übles Propagandainstrument in den Händen links-liberaler Kräfte, die Ideologie und gesellschaftspolitisches Framing in Reinstformat betreiben. 

Es ist mir völlig klar, dass Investierte (wie hoch wohl?) hier kaum objektiv überlegen können, hat man die Netze doch schon ausgelegt und erwartet sehnlichst den Ertrag.

@Marabu, und nun tritt eben die politische Färbung als Grund dafür hervor, gegen erneuerbare (unbedenkliche) Energie zu sein? Boris Johnson hat doch gezeigt, dass selbst ein rechter Polterer und sturer Bock umschwenken kann. Politische Linien sollen nun wirklich nicht durch diese Frage gezogen werden. Eine Umstellung auf erneuerbare Energien sollte doch überhaupt nichts mit seiner politischen Orientierung zu tun haben, sie ist ein Bedürfnis der Welt. 

Der Vorwurf, CNN sei nicht objektiv: Es gibt NUR subjektive Wahrnehmung und Sichtweise, ausser in rein wissenschaftlichen Zeitschriften, oder einem Chart des Gaspreises, etc. - Geehrter Marabu, deine Zeilen strotzen vor Subjektivität und gar Emotionalität. 

Die letzte Sache, dass Investierte ihrem Self-Bias unterlägen, muss sich jeder ständig fragen, aber nun zu sagen, dass Investierte einfach nur optimistisch seien, da sie investiert seien, ist eine Unterstellung. Dir Marabu ist das vielleicht klar, wie du sagst, aber mir nicht. Den Subjektivitätsvorwurf richtest du an CNN, und unterliegst ihm gleich selbst mit all deinen Aussagen. 

Ich selbst bin an MB interessiert, nicht weil ich investiert bin. Es handelt sich bei mir übrigens um einen recht agilen Trader mit einem leider fast zu schnellen Finger, mit klaren SL-Vorstellungen. Das Investment ist aber vor allem dadurch entstanden, da eine heimische Solarindustrie sich bei uns ansiedeln muss. Es ist ein Bedürfnis unseres europäischen Kontinents, ob ich nun grün, rot oder braun bin (lol). Und natürlich wünsche ich MB unternehmerischen und wirtschaftlichen Erfolg, was auch mir zugute kommt, aber vor allem auch dem Gedeihen unseres Kontinents und unserer Welt. (Daraus ist wohl klar, dass ich grün ticke, aber sicher bin ich in keinem Verein ...)

Also bitte sehr, dies hier nicht ins Politische ziehen, Erneuerbare Energie oder PV sollte nicht mit der politischen Orientierung zu tun haben, sondern mit einer Notwendigkeit, so wie Landwirtschaft eine Notwendigkeit ist. (Grabenkämpfe renitenter Bürger können ja von mir aus mit Kuhglocken über Masken zelebriert werden, aber doch nicht zu Nachhaltigkeit, bei der alle gewinnen.) - Und damit basta. Thema abgehandelt. 

Nur noch dies: Keine Ahnung, warum mir gerade heute die Geschichte von Suppenkasper durch den Kopf geht. Das renitente Bübchen hätte doch wissen müssen, dass es Food braucht, lol. 

Sudoku
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marabu hat am 22.09.2021 22

marabu hat am 22.09.2021 22:24 geschrieben:

Viele Grüne scheinen auf dem Wissensstand vor 25 Jahren stehen geblieben zu sein. Neueste AKWs werden kleiner dimensioniert sein (Siehe auch heutiger Beitrag im Cash). Das Problem der radioaktiven Rückstände ist technisch auch schon gelöst, indem Brennstäbe der herkömmlichen Kraftwerke weiter genutzt werden können und deren weitere Endprodukte nur noch geringe Halbwertszeiten haben werden.

Inkompetent ist, wer, an die energietechnische Dominanz der Fotovoltaik glaubt. Man möge mir auch bitte erklären, weshalb in einigen sonnenreichen Staaten des Nahen Ostens AKWs geplant sind.

 

Also, ob Leute die ihren Glauben ausschliesslich auf “Kernenergie.ch“ (und cash*lol*) abstützen auf der Höhe der Diskussion sind, um deine Worte zu gebrauchen, wage ich mindestens ebenso zu bezweifeln.

Z.B. das Problem der radioaktiven Rückstände mag für “marabu’s“ gelöst sein, wenn sich Endlagerzeiten von ein paar Tausend Jahren auf 300 Jahre verkürzen. Im weiteren wundere ich mich, dass Du einerseits vom Uran-Hype, andererseits aber von SMR-Reaktoren träumst? Die Werbung läuft ja unter anderem genau da hinaus, dass SMRs weniger Uran brauchen würden. Daneben könnten dann noch die Regeln gelockert werden und die lästigen, teuren Sicherheitskonzepte über Bord geworfen werden.

https://futurium.de/de/blog/reaktortypen-im-ueberblick

Sofern SMR auch als Lösung im Kontext der Bekämpfung der Gefahren des Klimawandels und der damit verbundenen Reduzierung der Treibhausgasemissionen zur globalen Stromversorgung vorgeschlagen werden, ist die mit ihnen erzielte Stromproduktion relevant. Heutige neue Kernkraftwerke weisen elektrische Leistungen im Bereich von 1.000-1.600 MWe auf. Die im Rahmen dieser Studie betrachteten SMR-Konzepte sehen dagegen geplante elektrische Leistungen von 1,5- 300 MWe vor. Entsprechend wäre zur Bereitstellung derselben elektrischen Leistung eine um den Faktor 3-1000 größere Anzahl an Anlagen erforderlich. Anstelle von heute ca. 400 Reaktoren mit großer Leistung würde dies also den Bau von vielen tausend bis zehntausend SMR-Anlagen bedeuten. Verschiedene, mit der angedachten Vervielfachung der Zahl der Anlagen verbundene sicherheitstechnische Risiken werden bei der Planung weitgehend vernachlässigt, insbesondere Fragen des Transports, des Rückbaus sowie der Zwischen- und Endlagerung.

https://www.base.bund.de/SharedDocs/Downloads/BASE/DE/berichte/kt/gutachten-small-modular-reactors.pdf?__blob=publicationFile&v=2 (siehe ab S 46)

die letzten 15 Jahre: ca 2007 Uran, 2011seltenen Erden, 2013 Hanf, 2017/18 Lithium, 2020 Wasserstoff,  jetzt sind wir wieder bei Lithium also muss als nächstes wieder Hanf oder seltene Erden oder Uran an der Reihe sein? Du tippst auf Uran, weil Gates und Buffet dort mitmischen sollen und vor allem weil Cash auch einen Bericht dazu verfasst hat *ROFL*

Viel Glück bei deiner Spekulation, ich muss da nichts umschichten Wink

Zyndicate
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Aktien: Fünf wenig bekannte

Aktien: Fünf wenig bekannte Alternativen zu Meyer Burger

Wenn von Solar-Aktien die Rede ist, fällt in der Schweiz als Erstes der Name Meyer Burger. Doch ein Blick über die Schweizer Grenze offenbart eine ganze Reihe von wenig bekannten, aber chancenreichen Solar-Aktien

26.09.2021 19:00

Henning Hölder

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, als die sich abzeichnende Wahl des neuen US-Präsidenten Joe Biden einen regelrechten Boom bei grünen Aktien auslöste. Alles was irgendwie mit erneuerbaren Energien zu hatte, schoss an der Börse steil nach oben. Zwischenzeitlich haben grosse Teile dieses Aktien-Segments stark korrigiert.

Bei den Solar-Aktien fällt auf, dass der Schweizer Vertreter Meyer Burger seine bekannten Konkurrenten in diesem Jahr massiv outperformt (siehe Graphik). Dies dürfte in erster Linie daran liegen, dass der Markt die Firma aus Thun erst im letzten Jahr langsam als Turnaround-Kandidaten entdeckt hat. Titel wie etwa Solaredge aus Israel haben bereits im Jahr 2019 eine starke Performance hingelegt, was das Aufholpotenzial zuletzt einschränkte – teilweise sogar wieder zu starken Abverkäufen führte. Steigende Rohstoffpreise, Unterbrechungen der Lieferketten und Komponentenknappheit lasten noch immer auf der Branche. 

Kursentwicklung seit Anfang Jahr von Meyer Burger (blau), JinkoSolar (gelb), First Solar (türkis), SMA Solar (orange) und SolarEdge (lila). Grafik: Google Finance.

Doch der Druck auf Solar- und allgemein grüne Aktien könnte seinen Peak erreicht haben. Langfristig sind die Chancen allemal gross. "Für die Energiewende werden enorme Summen ausgegeben. Das wird das nächste Jahrzehnt noch so weitergehen", ist Roland Kaloyan, Stratege von Societe Generale, im Gespräch mit Bloomberg überzeugt. Angesichts der Aussichten für erneuerbare Energien werden grüne Aktien wahrscheinlich nie billig sein. Aber: "Die Bewertungen scheinen nicht mehr so extrem zu sein, wie zu Beginn des Jahres 2021 und befinden sich jetzt auf vernünftigen Niveaus", sagt Thomas McGarrity von RBC Wealth Management. 

Grund genug, abseits der bekannten Solar-Aktien einen Blick auf einige, eher wenig bekannte Konkurrenten von Solarhersteller Meyer Burger zu werfen. 

SunRun 

Die Aktie des US-Unternehmen SunRun hat sich seit ihrem Hoch von Anfang Februar nahezu halbiert. Zuvor war sie allerdings auch massiv heissgelaufen. Der Anbieter von ​​Solaranlagen, Batteriespeichern und Energiedienstleistungen bedient vor allem in den USA die Nachfrage in privaten Haushalten nach Solarenergiesystemen. Bei der Aktie dürfte der Boden so langsam gefunden sein. Für Auftrieb sorgte kürzlich eine neue Kaufempfehlung der US-Investmentbank Needham. Analyst Vikram Bagri sieht das Unternehmen in einer Führungsposition in der US-Solarstromgewinnung für Privathaushalte. 

Das Kursziel setzt er auf 75 Dollar, was zum aktuellen Kurs von knapp 45 Dollar knapp 70 Prozent Kurspotenzial entspricht. Der Needham-Analyst ist mit seinem Optimismus für das mit 9 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen bei weitem nicht allein. Von 19 befragten Analysten empfehlen laut Bloomberg deren 18 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Preisziel der Aktie liegt bei 76 Dollar

Manz AG

Ähnlich wie Meyer Burger hat die Aktie der deutschen Manz AG keine grössere Korrektur hinter sich, sondern notiert – trotz jüngster Rücksetzer – auf Jahressicht rund 40 Prozent im Plus. Das Unternehmen ist führend in der Fertigung von Dünnschicht-Solarmodulen, allerdings auch ein wichtiger Player im aufstrebenden Batterie-Sektor. Manz gehört zu den grossen europäischen Anbietern von Maschinen und Fertigungslinien für die Batterieproduktion. Das Unternehmen ist dabei auch Zulieferer der grossen deutschen Batterie-Hoffnung Varta

Für viel Fantasie sorgte zuletzt die Ankündigung von Daimler, bis 2030 rund 40 Milliarden Euro in E-Mobility, und damit in Produktionsanlagen investieren zu wollen. Manz dürfte als Zulieferer da ganz vorne mit dabei sein. Die Aktie befand sich bis im Juli in einem stabilen Aufwärtstrend, hat zuletzt aber etwas Luft herausgelassen. Nur wenige Analysten decken die Aktie von Manz ab. Die drei von Bloomberg befragten Analysten empfehlen den Titel allerdings einhellig zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel von 73 Euro schliesst auf ein Potenzial von rund 46 Prozent. Allerdings gilt: Die Marktkapitalisierung ist mit 380 Millionen Euro eher klein, Volatilität ist vorprogrammiert.  

 

Enphase Energy

Anders ist das bei Enphase Energy. Das US-Solartechnik-Unternehmen, das Photovoltaik-Systeme und Solarenergie-Speicherlösungen für Privathaushalte anbietet, ist an der Börse bereits über 21 Milliarden Dollar wert – und ebenfalls ein kleiner Liebling der Analysten. Das Unternehmen sei gut positioniert, um von der wachsenden Solarbranche für Privathaushalte zu profitieren, sagt KeyBanc-Analystin Sophie Karp gegenüber Bloomberg.  Und: "Enphase verfügt über einen beträchtlichen Marktanteil in seinem Kerngeschäft mit Mikro-Wechselrichtern." 

Von 28 befragten Analysten raten 18 zum Kauf der Aktie, neun halten das Papier – nur Morningstar gibt ein Verkaufsempfehlung heraus. Das durchschnittliche Kursziel der Aktie beträgt 195 Dollar – rund 23 Prozent über dem aktuellen Kurs. 

7C Solarparken AG

7C Solarparken ist in der Planung, Herstellung und dem Betrieb von Solarkraftwerken tätig. Das Unternehmen mit Sitz im süddeutschen Bayreuth ist mit einer Marktkapitalisierung von rund 280 Millionen Euro allerdings noch ein relativ kleiner Player. Nichtsdestotrotz ist Solarparken als Projektbetreiber im Photovoltaik-Megatrend voll dabei. Das Analysehaus Metzler Research verweist auf die besonders attraktive Rendite des freien Cashflows. Für die kommenden Jahre rechnet Metzler mit einem jährlichen freien Cashflow von mindestens 25 Millionen Euro, was einer Rendite von etwa 10 Prozent entspreche. 

Das Unternehmensportfolio dürfte zudem weiter wachsen, so die Analysten. "Das Management ist stets auf der Suche nach neuen Investitionschancen, was der jüngste Eintritt in den belgischen Markt sowie die zuletzt getätigten Zukäufe zeigt". Metzler setzt das Kursziel der Aktie auf 5,18 Euro, was knapp 40 Prozent über dem aktuellen Kurs von 3,8 Euro liegt. Noch optimistischer sind die Analysten von Stifel, die einen Kurs von 5,5 Euro sehen. 

Encavis 

Die Aktie von Encavis gilt vor allem in Deutschland als beliebte Aktie unter Tradern. Seit ihrem Hoch Anfang Januar büsste die Aktie zwischenzeitlich über 40 Prozent an Wert ein. Zuletzt erfuhr das Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das vornehmlich in Solarparks und Onshore-Windkraftanlagen investiert, aber wieder etwas Aufwind. Am Markt wird darauf spekuliert, dass die längere Seitwärtsphase bald ein Ende haben könnte. Neuster Rückenwind kommt von der DZ Bank. Die Analysten haben die die Einstufung für Encavis auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 20,10 Euro gesetzt (aktueller Kurs 16 Euro). "Der Solar- und Windparkbetreiber dürfte weiterhin von der weltweit steigenden Nachfrage nach 'grünem' Strom profitieren", schrieb Analyst Sven Kürten in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Vor allem im Heimatmarkt Europa sollten die neuen Klimaziele helfen. Auch die USA könnten unter dem Präsidenten Joe Biden für Encavis interessant werden, so die DZ-Analysten.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

libero2016
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blöde technische Laien-Frage??

tolggoe28 hat am 24.09.2021 13:08 geschrieben:

Links ein Standard URE/Suntech Full Black Modul, rechts das MB Black.

Unglaublich, was das MB-Modul für ein Schwarzwert erreicht. Ich freue mich auf die InterSolar 2021, dann kann ich die Module sowie die neuen Dachziegel endlich mal live sehen.

 

 

 

 

Habe einemal in einem Doku-Film die Auswirkung von Schneefreie Berggipfel gesehen.

Die Theorie war, man müsse die Gipfel weiss anstreichen, damit die Umgebungstemperatur sinkt un der Schnee länger hält oder sogar mehr schneit.

 

Nun wenn ich diesen Gedanken weiterziehe und mir vorstelle wie die ganze Welt mit Pechschwarzen Solarmodule zugepflastert wird.

Frage:

- Könnte sich dieser Effekt verstärken und zukünftig das Klima beeinflussen?
- Hat schon jemand die Reflektion der Glasoberfläche zurück in unsere Atmosphäre untersucht oder sich gedanken darüber gemacht? 
d.h die Vorstellung wie Millionen von Glasspiegel das Sonnenlicht nach oben zurückspiegeln, wie wirkt sich das zukünfitg aus. 

usw. nur so als Denkanstoss..

 

grüessli

  

Elias
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libero2016 hat am 27.09.2021

libero2016 hat am 27.09.2021 10:12 geschrieben:

Die Theorie war, man müsse die Gipfel weiss anstreichen, damit die Umgebungstemperatur sinkt un der Schnee länger hält oder sogar mehr schneit.

 

Nun wenn ich diesen Gedanken weiterziehe und mir vorstelle wie die ganze Welt mit Pechschwarzen Solarmodule zugepflastert wird.

Frage:

- Könnte sich dieser Effekt verstärken und zukünftig das Klima beeinflussen?
- Hat schon jemand die Reflektion der Glasoberfläche zurück in unsere Atmosphäre untersucht oder sich gedanken darüber gemacht? 
d.h die Vorstellung wie Millionen von Glasspiegel das Sonnenlicht nach oben zurückspiegeln, wie wirkt sich das zukünfitg aus. 

usw. nur so als Denkanstoss..

 

grüessli

  

es ist ein physikalische Frage

Wieviel Strahlung/Wärme wird absorbiert oder resorbiert? Ich vermute, der Anteil des reflektierten Lichtes/Wärme ist nicht signifikant. 

Man hat es bei Geleisen mit weisser Farbe  versucht, um die Verbiegung durch Hitze zu reduzieren. Der Erfolg hielt sich in Grenzen.

Die Kondensstreifen der Flugzeuge haben angeblich einen grösseren Einfluss auf die Erwärwung als das ausgestossene CO2. Man erwägt, solche Gebiete zu umfliegen. Der Mehrausstoss durch CO2 sei weniger schlimm.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

swissrain
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Hitze-Abstrahlung von Solarmodulen

libero2016 hat am 27.09.2021 15:12 geschrieben:

Nun wenn ich diesen Gedanken weiterziehe und mir vorstelle wie die ganze Welt mit Pechschwarzen Solarmodule zugepflastert wird.

Ist Stoff für Umweltwissenschaftler vom Niveau ETH, die natürlich für solche Fragen die beste Adresse sind. 

Insgesamt ist es für mich eine Frage, die eher ablenkt von dem, was getan werden muss, nämlich die fossile Energie der Welt schnellstmöglich durch Solar zu ersetzen. Für die Firma Meyer Burger ist die Frage unbedeutend. - Trotzdem kann man mal darüber nachdenken: 

Die Frage von dir libero oben ist nicht richtig gestellt, denn die Welt wäre nicht einfach voll von Solarpanels, so wie die Frage gestellt ist: "Welt von Solarmodulen zugepflastert". Die Welt ist zugepflastert, ja, leider immer mehr, durch Städte und Strassen, aber nicht durch Solarmodule. 

Für die USA gibt es Studien, dass bei ihrem Fossilkonsum und CO2-Emissionen ca. eine Landfläche von 0.6 Prozent des Gesamtlandes gebraucht würde. Wegen höherer Bevölkerungsdichte in Europa, aber etwas gerinigerem Fossilenergieverbrauch, würde ich für Europa etwa eine ähnliche Dichte schätzen. 

In Europa kämen viele der Module auf Dächer, die bis anhin auch dunkler Farbe waren, z.B. dunkelrote Dächer. Schwarz resorbiert Sonne nicht viel mehr als jene Farben. Bei Meyer-Burger-Panelen wird 21 Prozent der Sonnenenergie in Strom transormiert, d.h. diese Hitze ist in Energie gewandelt. Der Rest wird an die Umgebung abgegeben. - Wenn man als Ausgleich dazu Städte begrünt, wird das diesen Effekt wett machen. Viele weiter Massnahmen könnten das leicht wett machen. Wälder wirken wunder, nicht nur für die Seelenruhe. 

Falls aber enorm riesige Flächen mit Solarpanels zusammenhängend bestückt würden, könnte dies einen Einfluss aufs Klima haben. Falls z.B. zwanzig Prozent der Sahara mit Modulen bedeckt wären, würde das das Weltklima um 0.16 Grad anwärmen, und auch zu einer Veränderung von Mikroklimas führen. Möglicherweise würde die Sahara wieder grün, wie vor 5000 Jahren, das wäre doch schön. https://www.greenbiz.com/article/giant-desert-solar-farms-might-have-uni....

Andererseits helfen ja die Solarmodule die Treibhausgase in der Welt zu reduzieren, womit Wärme wieder ins All abstrahlen kann. Insofern ist es ja wohl besser, eine geringe Erhitzung durch die schwarzen Module zu bewirken, die dann aber wegen Verhinderung von Treibhausgasen abstrahlen kann. 

tolggoe28
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USA wir kommen!!!!
Alperose
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tolggoe28 hat am 28.09.2021

tolggoe28 hat am 28.09.2021 18:16 geschrieben:

USA wir kommen!!!!

Meyer Burger wird Produktionsstätte für 400 MW Hochleistungs-Solarmodule in den USA errichten

 

Sie haben es spannend gemacht, mal sehen wieviel Boden Morgen gutgemacht wird. 

Matterhorn_18
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Tolle News!

Die Gedanken gingen bereits seit einiger Zeit in diese Richtung, es nun jedoch offiziell zu lesen freut mich persönlich sehr! Meyer Burger geht konsequent seinen Weg und liefert.

Aus Überzeugung langfristig investiert!

Herz & Verstand

Erstaunlich!

tolggoe28
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Das ist mir vollkommen egal.

Sie haben es spannend gemacht, mal sehen wieviel Boden Morgen gutgemacht wird. 

Das ist mir vollkommen egal. Mein Horizont reicht bis 2027 und darüber hinaus. MB fängt gerade erst an.  

tolggoe28
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Meyer Burger-CEO: «Wir eröffnen einen Standort in den USA»
Alperose
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tolggoe28 hat am 28.09.2021

tolggoe28 hat am 28.09.2021 19:03 geschrieben:

Meyer Burger-CEO: «Wir eröffnen einen Standort in den USA» | Unternehmen Energie | Finanz und Wirtschaft (fuw.ch)

Hier noch die Antwort auf die Frage von Redi

Generell haben wir kommuniziert, dass wir den Kapazitätsausbau ab 3,5 GW aus dem Cashflow stemmen können. Bis dahin fehlen uns noch rund 50 Millionen Franken." 

Fehlt also doch wie erwähnt sehr wenig

libero2016
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swissrain hat am 28.09.2021

swissrain hat am 28.09.2021 07:31 geschrieben:

libero2016 hat am 27.09.2021 15:12 geschrieben:

Nun wenn ich diesen Gedanken weiterziehe und mir vorstelle wie die ganze Welt mit Pechschwarzen Solarmodule zugepflastert wird.

Ist Stoff für Umweltwissenschaftler vom Niveau ETH, die natürlich für solche Fragen die beste Adresse sind. 

Insgesamt ist es für mich eine Frage, die eher ablenkt von dem, was getan werden muss, nämlich die fossile Energie der Welt schnellstmöglich durch Solar zu ersetzen. Für die Firma Meyer Burger ist die Frage unbedeutend. - Trotzdem kann man mal darüber nachdenken: 

 

Gute Antwort, danke.

Alle reden nur immer vom Ausstieg und vom Co2 Ausstoss als Klimakiller. Deshalb sind ja alle bemüht alternative erneuerbare Energiequellen als Ersatz der Fossilen einzusetzen.
Ich wollte damit nicht ablenken sondern auch mal eine andere Seite betrachten, die nie zur Rede kommt.

Bei PV reden wir nur immer von den Vorteilen wie Effizienz, Kosten usw.
Das treibt die Aktien und Interesse an MBTN und Co. mit dieser Technologie an.
 

siehe den Link von swissrain -->  https://www.greenbiz.com/article/giant-desert-solar-farms-might-have-uni...

 Es wurde ja berechnet, und im letzten Abschnitt wird auf die Gefahr von Dürre in den Amazonas und weitere Klimatische Veränderungen gedeutet.

Also lag ich mit meiner Hinterfragung richtig und es gibt schon Leute die das versuchen zu berechnen.
Übrigens habe ein neues Wort gelernt  Albedo, hat sich für mich schon gelohnt.

Die Frage die ich mir stelle, was passiert mit der PV-Technologie und MBTN wenn sich herausstellt, dass das Klima oder gar unsere Atmosphäre dadurch stark beeinflusst wird.

Matterhorn_18
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Was passiert, wenn sich

Was passiert, wenn sich herausstellt, dass...? Herrliche Suggestivfrage.... Gerne beantworte ich Ihnen diese Frage: Es würde MB in die Karten spielen. Wenn diese Thematik tatsächlich besteht, dann können wir aufgrund der jahrelangen Erfahrung (inkl. Potenzierung der letzten 1.5 Jahre seit Strategiewechsel) davon ausgehen, dass MB bereits Lösungen sucht/hat, um auch in diesem Punkt Standards zu setzen, welche absolut vorbildlich (inkl. Beschaffung/Produktion/Auslieferung) und dem Klimaziel zuträglich sind.

Gerne höre ich Ihre Meinung zum Entscheid, dass MB sich festgelegt hat, in den USA einen Produktionsstandort zu eröffnen?

Aus Überzeugung langfristig investiert.

Herz & Verstand

Erstaunlich!

tolggoe28
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Skeptiker werden jetzt

Skeptiker werden jetzt hervorbringen, dass die jüngsten Nachrichten enttäuschend sind. 

Die USA ist für Meyer Burger trotz Ardes Johnson kein Heimspiel. Ich begrüsse die Vorsichtigkeit bei der Standortwahl. Sich ein paar Monate mehr Zeit nehmen kann bares Geld und viel Ärger ersparen. Nachhaltig = sich auf längere Zeit stark auswirkend. Dieses Wort ist bei Meyer Burger Programm.

Tesla hat gezeigt, dass einem immer wieder Steine in den Weg geworfen werden können. Die Gigafactory Berlin-Brandenburg sollte schon in Betrieb sein. Was erleben wir heute? Das Model Y wird aus China importiert. Solche Dinge können mit einer soliden Planung und guter Kommunikation unter Umständen verhindert werden.

ursinho007
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Ankündigung / Kurs

Die News konnten den Kurs nicht antreiben. Warum?

Man wird jetzt einfach sagen, das sei im Kurs schon eingespeist gewesen. Trotzdem etwas enttäuschend, denn von CHF 0.5 ist der Kurs wieder satte -10% entfernt.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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ursinho007 hat am 29.09.2021

ursinho007 hat am 29.09.2021 10:07 geschrieben:

Die News konnten den Kurs nicht antreiben. Warum?

Man wird jetzt einfach sagen, das sei im Kurs schon eingespeist gewesen. Trotzdem etwas enttäuschend, denn von CHF 0.5 ist der Kurs wieder satte -10% entfernt.

Der mit dem Eingepriest ist ein Witz, dies ist def nicht der Fall. Wäre er eingepriest, würde er nun beim durchschnittlichen Kursziel um 0.62 nicht hochkommen.

libero2016
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Matterhorn_18 hat am 29.09

Matterhorn_18 hat am 29.09.2021 09:09 geschrieben:

 

Gerne höre ich Ihre Meinung zum Entscheid, dass MB sich festgelegt hat, in den USA einen Produktionsstandort zu eröffnen?

Aus Überzeugung langfristig investiert.

Das ist ein guter Anfang und reicht für 33 US-Bürger /Jahr.  quelle: https://www.google.ch/search?q=total+stromverbrauch+usa+gesamt
Wieviele Einwohner hat die USA? 328'000'000 

In 20 Jahren hat dann MBTN Module für 660 US Bürger produziert. 

Ich möchte klarstellen, dass ich nicht gegen MBTN bin. 

tolggoe28
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libero2016 hat am 29.09.2021

libero2016 hat am 29.09.2021 10:22 geschrieben:

Matterhorn_18 hat am 29.09.2021 09:09 geschrieben:

 

Gerne höre ich Ihre Meinung zum Entscheid, dass MB sich festgelegt hat, in den USA einen Produktionsstandort zu eröffnen?

Aus Überzeugung langfristig investiert.

Das ist ein guter Anfang und reicht für 33 US-Bürger /Jahr.  quelle: https://www.google.ch/search?q=total+stromverbrauch+usa+gesamt
Wieviele Einwohner hat die USA? 328'000'000 

In 20 Jahren hat dann MBTN Module für 660 US Bürger produziert. 

Ich möchte klarstellen, dass ich nicht gegen MBTN bin. 

ohne Worte. *ROFL**ROFL**ROFL**ROFL**ROFL*

 

Wir streben in unseren Kernmärkten Europa, USA, Australien und Japan bis 2027 einen Marktanteil im Rooftop-Segment von 9% an, im Utility-Segment 5%. 

FuW 28.09.2021

Meyer-Burger-CEO: «Wir eröffnen einen Standort in den USA» | Unternehmen Energie | Finanz und Wirtschaft (fuw.ch)

 

Felicia11
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Nun ist die langersehnte

Nun ist die langersehnte Meldung, über einen neuen Standort in den USA gekommen und dazu noch bei positivem Markt und die Aktie vermag nicht einmal zu steigen ??? Euphorie sieht etwas anders aus. Hat jemand eine Erklärung?

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