Molecular Partners Switzerland

Molecular Partn N 

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Molecular Partners

Molecular Partners veröffentlicht weitere Daten zu Abicipar

Das Biotechunternehmen Molecular Partners hat neue Daten zum Produktkandidaten Abicipar am Fachkongress AAO (American Academy of Ophthalmology) in den USA vorgestellt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilt, wurden in den zwei globalen Phase-III-Studien die gesteckten Ziele in der Behandlung der Augenkrankheit neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration erreicht.

29.10.2018 07:59

Wie die Ergebnisse zeigten, sei eine Behandlung mit dem Produktkandidaten Abicipar sowohl bei einer Dosierung im 12-Wochen-Intervall als auch bei einer Verabreichung alle acht Wochen einer monatlichen Behandlung mit dem Referenzmittel Ranibizumab nicht unterlegen gewesen. Zum Zeitpunkt 52 Wochen seit die Wirksamkeit von Abicipar bei einer weniger häufigen Dosierung gleichwertig mit einer häufigeren Behandlung mit Ranibizumab gewesen.

hr/rw

(AWP)

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Molecular Partners und Amgen

Molecular Partners und Amgen kooperieren im Bereich

Das Biotechunternehmen Molecular Partners hat mit dem US-Pharmakonzern Amgen eine Zusammenarbeit zur Entwicklung des Krebs-Wirkstoffs MP0310 vereinbart.

19.12.2018 07:02

Molecular Partners bekommt dabei eine Vorabzahlung von 50 Millionen Dollar und kann weitere Meilensteinzahlungen von bis zu 497 Millionen Dollar erhalten, wie das Biotechunternehmen am Mittwoch mitteilte. Amgen erhält die exklusiven weltweiten Entwicklungs- und Vermarktungsrechte für das Medikament.

Die beiden Unternehmen wollen den Wirkstoff MP0310 gemeinsam mit Produkten der Amgen-Onkologiepipeline, einschliesslich der "BiTE Moleküle" evaluieren. Dabei teilen sie sich die Entwicklungskosten für die ersten drei Indikationen unter bestimmten Bedingungen, heisst es. Bei weiteren klinischen Versuche sei Amgen für die Kosten verantwortlich.

Molecular Partners behalte verschiedene Rechte zur Entwicklung und Vermarktung seiner "Darpin"-Technologie in Kombination mit MP0310, heisst es in der Mitteilung weiter. Bei MP0310 handelt es sich laut der Mitteilung um ein Molekül, das die lokal aktiven Immunzellen im Tumor aktiviert.

(AWP)

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Molecular Partners mit

Molecular Partners mit höherem Verlust - Wachstumsphase angekündigt

Molecular Partners verzeichnete im Geschäftsjahr 2018 Fortschritte mit verschiedenen Projekten der Produktepipeline. Die Finanzierungssituation präsentiert sich gar vorteilhafter als noch Ende des dritten Quartals.

07.02.2019 07:58

Ein Meilenstein in der Geschichte von Molecular Partners ereignete sich ganz zum Ende des Jahres. Kurz vor Weihnachten wurde bekanntgegeben, dass mit dem US-Konzern Amgen, einem führenden US-Unternehmen im Bereich der Krebsforschung, eine Partnerschaft im Bereich Immun-Onkologie abgeschlossen werden konnte. Diese Kooperation liess sich Amgen eine Vorabzahlung an Molecular Partners in der Höhe von 50 Millionen US-Dollar kosten. Darüber hinaus besteht die Aussicht auf weitere Meilensteinzahlungen von insgesamt bis zu rund 500 Millionen.

Dank dieser Einmalzahlung präsentiert sich die Finanzierungssituation relativ komfortabel. Per Ende 2018 verfügte Molecular Partners über liquide Mittel in der Höhe von 99 Millionen Franken, nachdem es drei Monate zuvor noch knapp 111 Millionen waren. Im Januar kommt nun zusätzlich diese Vorauszahlung von Amgen hinzu. Damit sei die Position an Barmitteln solide und die Bilanz weiterhin schuldenfrei, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Barmittelabfluss im Gesamtjahr erreichte 42,5 Millionen Franken und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau. Dagegen halbierte sich der aus Lizenz- und sonstigen Einnahmen bestehende Umsatz auf gut 10 Millionen Franken. Der operative und der Nettoverlust nahmen deshalb klar zu. Letzterer belief sich auf 37 Millionen Franken, nach gut 25 Millionen im Jahr davor.

Wichtiger als die nackten Finanzkennzahlen sind für Molecular Partners aber die Fortschritte in der Produktepipeline. So werden die Zusammenarbeit mit Amgen einerseits, sowie Studiendaten zum Produktkandidaten Abicipar, der gemeinsam mit dem Partner Allergan für die Eignung zur Behandlung von feuchter AMD (Makuladegeneration) getestet wird, als Höhepunkte des vierten Quartals hervorgehoben.

Phase des Wachstums steht bevor

Die positiven Daten zu Abicipar unterstrichen die therapeutische Wirksamkeit der so genannten DARPin-Plattform von Molecular Partners, heisst es. Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, dass Allergan Abicipar im Jahr 2020 auf den Markt bringen wird. Deshalb bereite man sich nun auf eine "nächste Phase des Wachstums" vor.

Mit dem Pipeline-Kandidaten MP0250 wurden jüngst Untersuchungen in Kombination mit einem anderen Wirkstoff bei acht Patienten mit dem Blutkrebs multiples Myelom durchgeführt. Die ersten Daten daraus hätten die bisher gezeigten Resultate unterstützt. In weiteren Studien wird MP0250 aber auch zur Behandlung von Lungenkrebs (NSCLC) getestet.

Aktuell rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 mit Ausgaben zwischen 70 und 80 Millionen Franken, wobei sich diese Summe je nach Pipeline-Fortschritten ändern kann. Die Erhöhung der Ausgaben gegenüber dem Vorjahr sei hauptsächlich auf die Fortschritte in der Forschungspipeline zurückzuführen, so das Unternehmen.

(AWP)

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Molecular Partners rechnet

Molecular Partners rechnet mit Zulassungsantrag für Abicipar im H1 2019

Das Biotechunternehmen Molecular Partners und der irische Partner Allergan haben weiter positive Ergebnisse zum Augenmittel Abicipar vorgelegt. Allergan werde nun voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2019 einen Zulassungsantrag in den USA stellen.

02.04.2019 13:44

Für Molecular Partners sind das gute Nachrichten, Abicipar basiert nämlich auf seiner DARPin-Technologie. Die neuen Studienergebnisse zeigten das Potenzial von Abicipar, teilte der irische Konzern am Dienstag mit.

Im Rahmen der MAPLE-Studie sei es gelungen, dank Verbesserungen im Herstellungsprozess die Rate an intraokularen Entzündungen (IOI) auf 8,9 Prozent zu senken. Damit habe sie unter der Rate der zuvor durchgeführten AHORN-Studie gelegen.

Abicipar wurde bei Patienten eingesetzt, die an der neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration (nAMD) leiden, einer bestimmten Augenkrankheit.

Die Aktien von Molecular Partners wurden von der SIX kurz vor der Medienmitteilung auf unbestimmte Zeit vom Handel ausgesetzt. Schon zu früheren Gelegenheiten hatte Molecular Partners erklärt, dass Allergan für 2019 den Zulassungsantrag und 2020 dann die mögliche Lancierung geplant habe. Molecular Partners winken in dem Fall Meilensteinzahlungen in Millionenhöhe sowie Lizenzeinnahmen.

hr/rw

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jiroen
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Ich habe gekauft. Die Aktie

Ich habe gekauft. Die Aktie scheint mir momentan undervalued. Mehr Infos heute Abend.

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jiroen
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Also ganz einfach: falls

Also ganz einfach: falls abicipar zugelassen ist, wird MOLN eine Menge Geld von Allergan erhalten (milestones). Und dann gib es noch die Royalties. 

Die Marktcap von 400M sollte sich mindestens verdoppeln. Ich denke eher verdreifachen. 

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Bargain
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@jiroen

@jiroen

Wie hoch werden die peak-sales von Abicipar geschätzt? 

jiroen
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Gute Frage... Ich habe nur

Gute Frage... Ich habe nur diese Zahl für 2024 gefunden: $178m, was ja sehr wenig ist.

In diesem Fall setze ich mehr auf Milestones als Royalties. 

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jiroen
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Not long ago, abicipar was

Not long ago, abicipar was billed as one of Allergan's "six stars," which executives used to promote the company's pipeline in 2017. At the J.P. Morgan Healthcare Conference that year, Allergan pegged abicipar's peak sales at an estimated $1.5 billion to $3 billion across both AMD and diabetic macular edema indication

Previous late-stage trials have shown abicipar to be non-inferior to Novartis' Lucentis (ranibizumab), but safety data from those studies had raised concerns on the high rates of intraocular inflammation associated with Allergan's drug. By contrast, patients in the Lucentis' arm experienced nearly no such cases.

In response, Allergan modified the manufacturing process for abicipar, hoping to improve the drug's profile.

Results from the study, called MAPLE, that Allergan read out Tuesday show a lower rate of intraocular inflammation by about six percentage points, but Wall Street analysts were skeptical that would be enough.

"[A]s a later entrant to the market, we think the initial uptake for the product will likely be quite limited until the rates are lower," wrote Vamil Divan, an analyst at Credit Suisse, in a April 2 note to clients.

Divan added that physicians have indicated to him that rates would need to be less than 5% to spur use of the product "in a meaningful way."

That sentiment was echoed by others. Raymond James' Elliot Wilbur called the safety profile "somewhat lackluster," while Bernstein's Ronny Gal described the current formulation as "uncompetitive."

Even so, Allergan remains confident, and indicated it would continue to "pursue manufacturing process improvements."

"The safety profile demonstrated in MAPLE gives us confidence to proceed and scale up manufacturing," said David Nicholson, Allergan's chief research and development officer, in a statement.

One ophthalmologist reached by analysts at SVB Leerink indicated abicipar's dosing — once every 12 weeks — would be attractive as intraocular inflammation rates improve.

In other times, questions on abicipar's competitiveness might generate less noise, particularly as the drug remains headed toward regulators.

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Cabrillo
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Hallo jioeren

Hallo jioeren

Habe gerade deinen Beitrag gelesen. Ist oder war es fpr dich ein Grund auszusteigen oder bleibst du dabei?

jiroen
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Hallo Cabrillo

Hallo Cabrillo

Ich bleibe dabei. Ich warte ein paar Wochen, um zu sehen, wie sich der Kurs weiter entwickelt. Im Moment ist der Trend positiv.

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Cabrillo
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Ich bin heute morgen raus.

Ich bin heute morgen raus. Habe mich in den letzten Tagen versucht etwas intensiver mit der Materie zu befassen. Und ehrlich gesagt, scheint mir Abicipar auf den ersten Blick nicht besser als die bereits auf dem Markt bestehenden Lucentis und Eylea. Allenfalls hat auch der Fast-Review-Status von Brolucizumab noch einen negativen Einfluss.

jiroen
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Cabrillo hat am 16.04.2019 13

Cabrillo hat am 16.04.2019 13:20 geschrieben:

Ich bin heute morgen raus. Habe mich in den letzten Tagen versucht etwas intensiver mit der Materie zu befassen. Und ehrlich gesagt, scheint mir Abicipar auf den ersten Blick nicht besser als die bereits auf dem Markt bestehenden Lucentis und Eylea. Allenfalls hat auch der Fast-Review-Status von Brolucizumab noch einen negativen Einfluss.

Auch raus.

Könnte später wieder einsteigen.

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Molecular Partners hat seit

Molecular Partners hat seit Jahresbeginn die Cashposition gestärkt

Das Biotechnologie-Unternehmen Molecular Partners hat nach dem ersten Quartal seine Erwartungen für die Ausgaben im Gesamtjahr um zehn Millionen Franken gesenkt.

09.05.2019 07:50

Dank der Vorauszahlung aus der Zusammenarbeit mit Amgen erhöhten sich zudem die liquiden Mittel per Ende März auf 136,5 Millionen Franken nach 99 Millionen per Ende 2018.

Wichtiger als die finanziellen Angaben sind aber die Fortschritte in der Forschungspipeline. Dazu teilte MP am Donnerstag mit, in der Phase Ib/II-Studie mit dem Produktkandidaten MP0250 die Patientenrekrutierung vorerst eingestellt zu haben. Es sei es in der Behandlung von Patienten mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs zu unerwünschten Nebeneffekten gekommen.

Dagegen würden die zusätzlichen Patientendaten zum Kandidaten MP0250 in der Behandlung des multiplen Myeloms aus der laufenden Phase-II-Studie in Kombination mit Velcade die zuvor beobachteten Ergebnisse unterstützen.

Immun-Onkologieforschung läuft

Im Bereich der Immun-Onkologie ist der Kandidat MP0310 den Angaben zufolge weiterhin auf Kurs, um im zweiten Halbjahr in die Phase-I einzusteigen. Hierfür hat MP eine Vorauszahlung vom Partner Amgen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar erhalten, die massgeblich für den höheren Cash-Bestand am Ende des ersten Quartals verantwortlich sind.

Mit Blick auf den irischen Partner Allergan bleibt es laut MP dabei, dass dieser voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2019 einen Zulassungsantrag in den USA für das Augenmittel Abicipar stellen werde. Für Molecular Partners ist das wichtig, weil Abicipar auf seiner DARPin-Technologie basiert.

Dass die Kostenprognose für das Geschäftsjahr 2019 auf 60-70 Millionen Franken gesunken ist, liege hauptsächlich an der ausgesetzten Registrierung für die Lungenkrebs-Studie. Daher würden auch Investitionen in die Produktionssteigerung für MP0250 gesenkt.

(AWP)

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Molecular Partners ernennt

Molecular Partners ernennt neuen Forschungschef

Beim Biotechunternehmen Molecular Partners kommt es zu einem Wechsel im Management.

11.06.2019 07:10

Pamela Trail tritt per Anfang Juli nach rund einem Jahr im Amt als Forschungschefin zurück und wird durch Daniel Steiner ersetzt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Die Arbeit von Trail wird in der Mitteilung verdankt. Sie werde das Unternehmen auch weiterhin als Strategieberaterin unterstützen. Daniel Steiner ist laut den Angaben schon heute als Senior Vice President of Research für Molecular Partners tätig.

(AWP)

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Molecular Partners mit

Molecular Partners mit Cashposition auf Vorjahresniveau

Molecular Partners hat per Ende des ersten Halbjahr 2019 liquide Mittel auf Vorjahreshöhe ausgewiesen. Die Erwartungen für die Ausgaben im Gesamtjahr hat das Biotechnologie-Unternehmen bestätigt.

27.08.2019 07:53

Auch im zweiten Semester liegt der Fokus nun auf der Weiterentwicklung der Forschungspipeline. Konkret erzielte das Unternehmen einen Gesamtertrag von 13,6 Millionen Franken, verglichen mit 9,4 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Barmittelzufluss betrug 27,0 Millionen nach einem Abfluss 19,4 Millionen im Vorjahr, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Die liquiden Mittel werden per Stichtag mit 123,3 Millionen ausgewiesen. Im Vorjahr beliefen sich diese auf 122,4 Millionen. MP profitierte von einer Zahlung vom Partner Amgen in Höhe von 50 Millionen US-Dollar im Januar.

Höhere Kosten für operative Tätigkeit

Die Ausgaben für die operative Tätigkeit fielen mit 26,0 Millionen etwas höher aus als in der Vorjahresperiode. Dabei stiegen sowohl die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wie auch der allgemeine und administrative Aufwand.

Daraus resultierte ein betrieblicher Verlust von 12,4 Millionen, nach einem Minus von 12,7 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich wurde ein Reinverlust von 12,7 Millionen ausgewiesen, nach einem Fehlbetrag von 11,7 Millionen im ersten Semester 2018.

Mit Blick nach vorne teilte das Unternehmen mit, dass die Kostenprognose für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin bei 60 bis 70 Millionen Franken liegt. Die Prognose widerspiegle unter anderem die Einstellung der NSCLC-Studie für den Produktkandidaten MP0250. Für das Gesamtjahr werden ausserdem Investitionsausgaben in der Höhe von rund 2 Millionen erwartet.

Weiterentwicklung von Produktkandidaten

Wichtiger als die finanziellen Angaben sind bei MP aber die Fortschritte in der Forschungspipeline. Hier gab das Unternehmen bekannt, dass es in der zweiten Jahreshälfte in der Immunonkologie Kandidaten weiter entwickeln wird, die auf der firmeneigenen DARPin-Technologie basieren.

Ein besonderer Fokus liege auf dem Molekül FAP x CD40, der CD3 DARPin T-Cell-Engager-Plattform sowie auf dem Peptid-MHC-Programm. Das Unternehmen wird dabei weitere Forschungsergebnisse für therapeutische Kandidaten vorstellen, wie es weiter hiess.

Ausserdem erwartet Molecular Partners im zweiten Halbjahr den Beginn der klinischen Phase-1-Studie für den Kandidaten MP0310. Diese wird in Zusammenarbeit mit dem Partner Amgen durchgeführt.

Phase-2-Studie von MP0250 mit Velcade

In der Onkologie möchte das Unternehmen zusätzliche Daten aus der laufenden Phase-2-Studie mit dem Kandidaten MP0250 in Kombination mit Velcade (PI) bei Patienten mit Multiplem Myelom (MM) vorlegen. Ausserdem soll eine weitere Studie der Phase 2 von MP0250 für die gleiche Indikation gestartet werden, jedoch in Kombination mit Pomalidomid (IMiD).

Im Bereich der Augenheilkunde wartet MP nach der Validierung des Antrags für Abicipar durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) auf einen Entscheid der Behörde. Erwartet wird dieser in der zweiten Jahreshälfte 2020.

(AWP)

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Babette
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Ich denke Molecular...

... wird noch deutlich unterschätzt.

Kauft so lange sie noch unter 100.— zu haben ist

b.

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Babette hat am 09.09.2019 14

Babette hat am 09.09.2019 14:38 geschrieben:

... wird noch deutlich unterschätzt.

Kauft so lange sie noch unter 100.— zu haben ist

b.

Es gibt keine Garantie, dass Abicipar einen kommerziellen Erfolg wird. Im Gegenteil:

Abicipar looks safer - but perhaps not safe enough

https://www.evaluate.com/vantage/articles/news/snippets/allergans-abicip...

15 ist OK in der aktuellen Ungewissheit 

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pedro
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BETEILIGUNGSMELDUNGEN

- Julius Bär meldet: UBS Fund erhöht Anteil auf  > 3%

Zyndicate
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Molecular Partners behandelt

Molecular Partners behandelt ersten Patienten mit soliden Tumoren

Das Biotechunternehmen Molecular Partners hat einen ersten Patienten in einer Phase-I-Studie behandelt.

03.10.2019 07:58

Dabei wurde ein Patient mit fortgeschrittenen soliden Tumoren mit dem Produktkandidaten MP031 behandelt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Ziel der Studie ist es laut Molecular Partners, die optimale Dosierung für die dann geplanten Kombinationsstudien mit den Onkologieprodukten des Partners Amgen zu finden. Bei MP0310 handelt es sich laut Mitteilung um den ersten Immunonkologie-Produktkandidaten in der DARPin-Pipeline des Unternehmens.

Der Kandidat wurde entwickelt, um Immunzellen gezielt im Tumor und nicht im Rest des Körpers zu aktivieren, was zu einer höheren Wirksamkeit bei weniger Nebenwirkungen führen kann.

(AWP)

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Babette
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MOLN solltet ihr ...

... möglichst vor dem Wochenende aufladen.

sagt mein Bauch!

b.

robincould
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Einstieg nicht verpassen...

MP startet den BioTech News-Monat Dezember...

Einstieg auch hier verpassen.

In oncology, the company expects to present additional data from its ongoing phase 2 trial of MP0250 in patients with multiple myeloma (MM) in combination with Velcade® in December 2019, both at the ASH conference as well as at the company’s R&D Day. The company further plans to present initial safety data for MP0274, the company’s proprietary DARPin® candidate for the treatment of HER2-positive cancer, in Q4 2019.

ASH conference ab 7.12.
R&D Dey NY 12.12.

 

robincould
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e voila!
  • Poster highlights Overall Response Rate (ORR) of 45% in heavily pretreated MM population
  • Strong evidence of durable and deepening responses with ongoing treatment in excess of 9 months in multiple patients, including one patient who achieved a Complete Response (CR)
  • Mechanism of action targeting the microenvironment, inhibiting two signaling pathways, affecting tumor cell growth
  • Additional data to be presented at Molecular Partners’ R&D Day in NYC on December 12, 2019

 

"Gegenwärtig sind anti-angiogene Wirkstoffe weder allein noch in Kombination mit zugelassenen Wirkstoffen Bestandteil der Behandlungsstrategien bei multiplem Myelom", kommentiert Nicolas Leupin, Chief Medical Officer von Molecular Partners. „MP0250 ist eine einzigartige und dringend benötigte Ergänzung des Behandlungsparadigmas für Patienten mit multiplem Myelom. Wir glauben, dass wir durch die Behandlung einer der zugrunde liegenden Ursachen der Krankheit durch gezielte Bekämpfung der Tumor-Mikroumgebung dauerhafte und tiefgreifende Reaktionen bei Patienten erzielen können, die nach Behandlungsplänen wie Bortezomib, IMiDs oder Daratumumab einen Rückfall erleiden oder auf diese nicht ansprechen können. Die in dieser Studie beobachtete Rücklaufquote ist angesichts der stark vorbehandelten Patientenpopulation sehr ermutigend. Wir freuen uns auf die Generierung zusätzlicher Kombinationsdaten für MP0250 mit relevanten Behandlungen, um das Potenzial für dieses Programm näher zu erläutern. “

robincould
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MP0250 wird wahrscheinlich auslizennziert werden

“Given the dynamic landscape of current and emerging treatments for multiple myeloma, along with our strong data recently presented at ASH, we believe that aligning with a partner with an existing hematology franchise will be the best way to accelerate the MP0250 program through the clinic and into the treatment paradigm. In recent discussions with potential collaborators, it is obvious that the time for evaluating this opportunity is now,” said Nicolas Leupin, M.D., MBA, Chief Medical Officer of Molecular Partners.

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Molecular Partners gibt

Molecular Partners gibt weiteren Einblick in Pipeline

Das Biotechunternehmen Molecular Partners (MP) gewährt an seinem Investorentag einen tieferen Einblick in den derzeitigen Stand seiner Forschungsprogramme.

12.12.2019 08:00

Man werde Daten zu allen drei derzeitigen Studien liefern, in denen MPs DARPin-Moleküle eingesetzt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

So habe man erst in der vergangenen Woche am Fachkongress ASH Daten zu MP0250 präsentiert, die weiterhin eine lang anhaltende Reaktion bei Patienten mit Multiplem Myelom im rezidivierten/refraktären Setting zeigten. Laut Mitteilung verfügt der Kandidat über einen neuartigen Wirkmechanismus, der sowohl auf VEGF als auch auf HGF ausgerichtet ist.

Gleichzeitig kündigt MP an, Partnerschaftsmöglichkeiten für MP0250 zu prüfen. Daher werde man auch die bisher geplante klinische Studie zur Untersuchung von MP0250 in Kombination mit einem IMiD nicht starten.

Der Kandidat MP0274 ist der zweite, am weitesten entwickelte Onkologie-Kandidat, wie MP mitteilte. Dieser DARPin hat laut Mitteilung eine breite Anti-HER-Aktivität, die HER1, HER2 und HER3-vermittelte Signale über HER2 hemmt und den Zelltod (Apoptose) einleitet.

Daten zu MP0310 angekündigt

Darüber hinaus kündigte MP noch weitere Daten zu MP0310 an. Hier arbeitet das Biotechunternehmen mit dem US-Konzern Amgen zusammen. Bei MP0310 handelt es sich den Angaben zufolge um ein multidomänes DARPin, das entwickelt wurde, um Immunzellen gezielt im Tumor und nicht im Rest des Körpers zu aktivieren, was zu einer höheren Wirksamkeit bei weniger Nebenwirkungen führen kann.

DARPins sind nicht-antikörper-basierte kleine Proteine, die sich zur Bindung an bestimmte Angriffsziele ausgestalten lassen. Die geringe Grösse und die hohe Bindungsfreudigkeit der Moleküle ermöglicht es ihnen, tief in feste Tumore vorstossen zu können.

(AWP)

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Molecular Partners erhält

Molecular Partners erhält "Orphan Drug"-Status für Therapie MP0250

Das Biotechunternehmen Molecular Partners vermeldet einen regulatorischen Fortschritt für seinen Produktkandidaten MP0250 zur Behandlung des Multiplem Myeloms. Die Therapie hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA den sogenannten "Orphan Drug"-Status erhalten.

27.12.2019 08:01

Beim Multiplen Myelom handelt es sich um eine seltene Krebserkrankung. Die Therapie basiere auf einem neuen Wirkmechanismus, um das Mikroumfeld des Tumors gezielt zu beeinflussen und das Ansprechen der Patienten auf bereits zugelassene Therapien zu verbessern, schrieb Molecular Partners in einer Mitteilung vom Freitag.

Die FDA erteilt den "Orphan Drug"-Status für Medikamente, die sich auf eine seltene Krankheit fokussieren. Mit diesem Status sollen diese gefördert und geschützt werden. Dafür setzt die FDA Anreize ein wie Steuererleichterungen für klinische Studien, den Erlass gewisser FDA-Gebühren und eine potentielle Vermarktungsexklusivität von sieben Jahren.

tt/ra

(AWP)

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mit der heutigen News lässt sich MP0250 etwas teurer verpartnern

robincould hat am 12.12.2019 08:23 geschrieben:

“Given the dynamic landscape of current and emerging treatments for multiple myeloma, along with our strong data recently presented at ASH, we believe that aligning with a partner with an existing hematology franchise will be the best way to accelerate the MP0250 program through the clinic and into the treatment paradigm. In recent discussions with potential collaborators, it is obvious that the time for evaluating this opportunity is now,” said Nicolas Leupin, M.D., MBA, Chief Medical Officer of Molecular Partners.

 

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Molecular Partners erhält

Molecular Partners erhält neuen Grossaktionär

Der US-Vermögensverwalter Federated Investors aus Pittsburgh hält gemäss einer Offenlegungsmitteilung an die Schweizer Börse neu 5,05 Prozent an Molecular Partners.

06.01.2020 09:35

Der Vermögensverwalter ersetzt das Beteiligungsunternehmen Index Ventures, das seinen Anteil zeitgleich auf unter 3 Prozent gesenkt hat. Zuletzt hatte Index Ventures im April 2017 eine Beteiligung von 8,18 Prozent gemeldet. Da jedoch erst das Über- oder Unterschreiten gewisser Schwellen meldepflichtig ist, ist es möglich, dass der Anteil bereits in der Zwischenzeit reduziert wurde.

Der neue Aktionär Federated Investors verwaltet gemäss Angaben auf der Webseite Vermögen im Umfang von 527 Milliarden Dollar. Molecular Partners kennt den neuen Investoren, wie ein Sprecher sagte. Die Fondsgesellschaft, die sich gut im Biotechbereich auskenne, verfolge Molecular Partners schon länger und man habe bereits erste Meetings abgehalten.

(AWP)

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robincould
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Nice - auf dem Tageshoch geschlossen :)

Endlich kommt da etwas Nachfrage für den Titel auf.

MOLN und BSLN haben morgen eine satten Widerstand vor sich - spannend!

robincould
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Trump sei Dank

beide Aktien ziehen an und brechen Widerstände. "Billige Flittchen" gehören mit 10 bzw. 20% zu den Topperformern YTD. Die nächste Woche gehört den Biotech Aktien.

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