Nestle

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Nestlé und R&R schaffen Venture-Idee für Glacé-Geschäft mit Namen Froneri
27.04.2016 10:03

(Ausführliche Fassung, ergänzt mit weiteren Details und Analysten-Kommentaren)

Vevey (awp) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und die britische R&R Ice Cream spannen - wie bereits im vergangenen Herbst angekündigt - im Glacé-Geschäft zusammen: Sie gründen ein Joint-Venture-Unternehmen mit dem Namen Froneri, das mit einem Umsatz von rund 2,7 Mrd CHF und etwa 15'000 Mitarbeitern in über 20 Ländern vertreten sein wird.

Die Transaktion unterliege noch den Beratungen mit den Mitarbeitervertretern und der Zustimmung der Behörden, teilten die beiden Konzerne am Mittwoch mit. Zusätzliche finanzielle Einzelheiten zur Transaktion gaben die Parteien nicht bekannt.

Froneri wird seinen Hauptsitz in Grossbritannien haben und soll in erster Linie in Europa, dem Nahen Osten (mit Ausnahme Israels), Argentinien, Australien, Brasilien, den Philippinen und Südafrika operieren. Die Gesellschaft wird den Angaben zufolge die Speiseeis-Aktivitäten von Nestlé und R&R in diesen Ländern vereinen. Zudem enthält Froneri auch das europäische Geschäft mit Tiefkühlkost und das Geschäft mit gekühlten Milchprodukten in den Philippinen.

VIELE BEKANNTE MARKEN GEHÖREN DAZU

Zum neuen Unternehmen gehören unter anderem die Nestlé-Marken Frisco, Mövenpick und Häagen-Dazs. Von R&R, die im Besitz des Private-Equity-Unternehmens PAI ist, stammen die Glacé-Linien von Toblerone, Mars, Snickers, Bounty, Twix, Oreo und Milka.

"Dies ist eine spannende Wachstumschance in einer dynamischen Kategorie; Froneri wird von sich ergänzenden Stärken und Innovationsfähigkeiten profitieren", wird Nestlé-CEO Paul Bulcke in der Mitteilung zitiert. Dabei würden starke und erfolgreiche Marken unter ein Dach zusammengeführt sowie die Erfahrung in der Ausser-Haus-Distribution von Nestlé mit dem wettbewerbsfähigen Produktionsmodell und der starken Präsenz von R&R im Detailhandel verbunden, so Bulcke.

Nestlé und R&R hatten bereits im Oktober des vergangenen Jahres mitgeteilt, dass sie über ein Joint Venture im Glacé-Geschäft verhandeln und dabei auch schon weitgehende Details kommuniziert, wie die Kooperation aussehen soll. Wann die Transaktion abgeschlossen sein wird, ist noch bekannt. Analysten erwarten dies noch in diesem Jahr.

Die beiden Partner Nestlé und die R&R-Gruppe arbeiten bereits seit 15 Jahren zusammen. Zuletzt hatten die Briten von Nestlé das Glacé-Geschäft in Grossbritannien, Australien und Südafrika übernommen. Die Transaktion ist im Zusammenhang mit Nestlés Bemühungen zu sehen, das Portfolio auf ertragsstarke Geschäftsfelder auszurichten. Das europäische Glacé-Geschäft zählt nicht dazu.

An der Vormachtstellung von Unilever im Glacémarkt wird das Joint Venture allerdings nichts ändern. Das Marktforschungsinstitut Euromonitor errechnet für Unilever einen weltweiten Marktanteil von 23%, Nestlé folgt mit klarem Abstand und 11% Anteil als Nummer zwei. R&R kommt global auf lediglich 0,8% Marktanteil.

WEITERER SCHRITT BEI PORTFOLIO-OPTIMIERUNG

Nestlé und R&R hatten bereits im Oktober des vergangenen Jahres mitgeteilt, dass sie über ein Joint Venture im Glacé-Geschäft verhandeln und dabei auch schon weitgehende Details kommuniziert, wie die Kooperation aussehen soll.

Entsprechend begrüssen Analysten den Schritt, wenn auch kaum neues bekannt wurde. Nestlé arbeite intensiv an der Portfolio-Optimierung, wo es Potenzial gebe, um den Konzern wachstumsstärker und auch profitabler zu machen, meint die ZKB in einem Kommentar. Dieses JV sei sicher ein Schritt in diese Richtung, innerhalb des Gesamtkonzerns mit einem geschätzten Jahresumsatz 2016 von 91,5 Mrd CHF aber überschaubar.

Die Bank Vontobel erwartet - obwohl die finanziellen Details nicht bekannt gegeben wurden - einen positiven Einfluss aus der Transaktion auf die Marge von 20-25 Basispunkten. Das JV passe vollständige in die Strategie von Nestlé bezüglich Portfolio-Optimierung. Nestlé habe in diesem Zusammenhang mehr als 25 Geschäftseinheiten abgestossen in den letzten vier Jahren.

Bei Baader Helvea sieht man wenig Einfluss auf den Gewinn pro Aktie (EPS) durch die Tatsache, dass das betroffene Geschäft in der Rechnung von oberhalb auf unterhalb der EBIT-Linie zurückgestuft werde. Die Analysten des Brokers erwarten eine Margenverbesserung von etwa 10 Basispunkten.

Eine grosse Auswirkung auf den Aktienkurs ist entsprechend auch nicht zu sehen. Das Nestlé-Papier notiert kurz vor 10 Uhr um 0,4% tiefer bei 72,15 CHF und damit im Rahmen des Gesamtmarktes.

uh/rw

(AWP)

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Nestlé: Maggi in Indien besser als erwartet - Yinlu-Turnaround braucht Zeit
25.05.2016 10:48

Vevey (awp) - Der Turnaround von Nestlé in Indien ist offenbar auf Kurs. "Die Entwicklung bei den Maggi-Nudeln in Indien läuft besser als erwartet", sagte Wan Ling Martello, Chefin der Zone AOA, an einer Investorenkonferenz in Vevey. Der Westschweizer Nahrungsmittel-Konzern musste die Nudeln bekanntlich vor einem Jahr für ein paar Monate vom Markt nehmen, da angeblich hohe Bleirückstände gefunden wurden. Seit vergangenem November werden die Produkte wieder verkauft.

So ist das Vertrauen in die Marke im April bereits wieder auf einem Level von 83 Punkten angelangt, nachdem es im Zuge der Nudelaffäre von 98 Punkten vor Ausbruch der Krise auf 3 Punkte während der Krise abgesackt war. Der Marktanteil im Instant-Nudeln-Bereich ist ebenfalls wieder klar auf dem Aufwärtstrend. Im April 2015 - also vor der Krise - hatte Nestlé in diesem Bereich einen Marktanteil von 79%, der dann aufgrund des Produktions- und Verkaufsstopps auf null zurückfiel. Unterdessen liegt Nestlé bereits wieder bei 53%, dies nach 11% bei Wiederaufnahme der Verkäufe im November.

Martello zeigte gegenüber den Investoren auf, wie der Konzern anfänglich vor allem über Social Media-Kanäle das Image der Marke wieder aufbaute und später die Produktion und den Verkauf über E-Commerce und dann auch die traditionellen Kanäle wieder anstiess.

Nicht nur, aber auch wegen des Einbruchs bei den Maggi-Nudeln in Indien ging der Marktanteil der Zone AOA in den letzten Monaten und Jahren klar zurück. Im Tiefpunkt in der zweiten Jahreshälfte 2015 lag der Wachstums-Rückstand im Vergleich zur Konkurrenz bei etwa 220 Basispunkten, aktuell (März 2016) sind es noch etwa 160 Basispunkte. Ohne den Nudeleffekt wären es im Tief etwa 210 Basispunkte gewesen und aktuell noch 80 Basispunkte.

YINLU IM "PERFEKTEN STURM"

Für den Marktanteilsverlust der Zone ist neben Indien vor allem auch die Entwicklung in China verantwortlich. Dort hat Nestlé vor allem mit der Marke Yinlu, die in erster Linie Reisbrei und Sojamilchdrinks vertreibt, Mühe. Yinlu sei ein gut funktionierendes, traditionelles Verkaufsmodell gewesen, man sei damit aber in einen "perfekten Sturm" geraten, sagte die Zonen-Chefin. Zum einen habe sich die Nachfrage der Konsumenten schnell hin zu Premium-Produkten verschoben. Der tiefe Milchpreis habe aber auch dazu geführt, dass normale Milchgetränke im Aufwind gewesen seien, dann seien aber auch noch Probleme in der Distribution dazu gekommen.

Jetzt sei aber auch hier ein umfassender Turnaround-Plan in Kraft, wobei vermehrt Premium-Produkte angeboten, aber auch neue Produkte entwickelt und die Zusammenarbeit mit den Distributoren verbessert würden. Zudem habe man die besten Leute darauf angesetzt, den Turnaround möglichst schnell hinzukriegen. "Der Turnaround bei Yinlu wird einige Zeit dauern", so Wan Ling Martello, "aber wir werden die Marke wieder auf Vordermann bringen".

E-COMMERCE WICHTIG

Dies sei nötig, um in China in Bezug auf Wachstum wieder an die Erfolge früherer Zeiten anknüpfen zu können. Dazu müsse das Produkt-Portfolio aber auch in anderen Kategorien an die schnell ändernden Konsumentenpräferenzen angepasst werden und die Strategie hin zu den digitalen Verkaufskanälen beschleunigt werden. Dazu soll u.a. die Anfang Januar mit dem chinesischen E-Commerce-Händler Alibaba geschlossene Partnerschaft beitragen: Im Juni werde es zum 150-Jahr-Jubiläum eine grosse Verkaufskampagne mit über 150 lokalen und globalen Nestlé-Produkten geben, sagte die Zonenchefin weiter.

uh/cp

(AWP)

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Wdh: Nestlé gibt sich zum 150-jährigen Bestehen ein neues "Nest"
02.06.2016 15:54

(Titel berichtigt und im Lead "150-jähriges Bestehen" statt Jubiläum)

Vevey (awp/sda) - Zum 150-jährigen Bestehen gibt sich Nestlé in Vevey an der Geburtsstätte des Unternehmens ein neues "Nest". Die Erlebniswelt zur Geschichte des Nahrungsmittelkonzerns wurde am Donnerstag feierlich eingeweiht.

"Nestlé machte Vevey zur Welthauptstadt der Nahrungsmittelbranche", sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (FDP) am Donnerstag vor den zahlreichen geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur in Vevey.

Die Machtfülle des Unternehmens wecke manchmal auch Vorbehalte und Kritik. Nachdem Nestlé der Kritik während Jahrzehnten ausgesetzt gewesen sei, habe es auch ein Bewusstsein für seine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft entwickelt, sagte Schneider-Ammann.

Das gleiche Thema sprach während seiner Eröffnungsrede auch der Verwaltungsratspräsident von Nestlé, Peter Brabeck, an. Es sei eine gewisse Ironie, dass in der Schweiz und besonders in der Westschweiz, in der Wiege von Nestlé, wo man besonders viel Wertschöpfung schaffe, das Unternehmen von manchen Bürgern als etwas "kalt, distanziert und undurchsichtig" angesehen werde.

Mit "Nest" wolle man das wahre Gesicht des Unternehmens zeigen: Warmherzig und zum Wohl von Familien ausgerichtet, mit Werten und Respekt gegenüber seinen Wurzeln, hielt Brabeck fest. Das für 50 Millionen Franken erbaute Museum soll diese Werte nach aussen tragen.

FIRMENAREAL VON HENRI NESTLÉ

Es wurde auf dem Areal der Fabrikgebäude des aus Deutschland eingewanderten Apothekenhelfers Heinrich Nestlé gebaut. Es integriert dessen frühere Villa, die Bäckerei und die eigentliche Fabrik, in der "Henri Nestlés Kindermehl" hergestellt wurde, das eigentliche Fundament des Nahrungsmittelmultis.

In der Ausstellung wird diesen Ursprüngen gedacht und damit der Rettung eines frühgeborenen Kindes, das weder Muttermilch noch die damals üblichen Ersatznahrungsmittel verdauen konnte. Der Fokus liegt nicht nur auf der Geschichte des Konzerns, sondern auch Werte wie Menschlichkeit kommen an vielen Stellen vor.

"Nest" beschäftigt sich jedoch auch mit dunklen Kapiteln der Unternehmensgeschichte wie der Beschäftigung von Zwangsarbeitern in einer deutschen Fabrik während des Zweiten Weltkriegs. Zudem werden häufig geäusserte Kritikpunkte wie Wasser diskutiert und der Blick auch auf die Ernährung der Zukunft gerichtet.

(AWP)

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Nestlé setzt in China auf den Online-Handel

Nach einem Zeitraum mit enttäuschendem Wachstum strebt Nestlé in China die Wende an. Dabei konzentriert sich der Nahrungsmittelkonzern mit Sitz in Vevey auf den Internethandel und neue Produkte.

Das Online-Geschäft von Nestlé in China ist jetzt im Schnitt profitabler als der Verkauf über Ladengeschäfte, sagte Reinhold Jakobi, geschäftsführender Direktor des Nahrungsmittel- und Getränkegeschäfts von Nestlé im Grossraum China, in einem Interview mit Bloomberg. Das Online-Umsatzwachstum für die Produkte des Konzerns weise derzeit dreistellige Zuwachsraten auf, so Jakobi.

In den vergangenen Jahren schwächte sich der Wachstumstrend für Nestlé ab, da das Unternehmen nicht schnell genug auf Trends wie den Online-Handel und gesündere Ernährung reagierte. In China hat die Marke Yinlu, unter der Erdnussmilch und das reisbreiartige Congee vertrieben werden, mit dem Trend zu höherwertigen Produkten an Boden verloren.

Nestlé habe gelernt, dass das Unternehmen sicherstellen müsse, dass auf die Bedürfnisse der Konsumenten in diesem Markt heute schneller reagiert werde, schneller als in jedem anderen Markt, sagte Jakobi. In den vergangenen zwei Jahren habe man aufgeholt.

Suche nach neuen Wachstumsbereichen

China ist für Nestlé besonders wichtig, nachdem der Konzern über vier Jahre global seine langfristigen Umsatzziele verfehlt hat. Damit steigt der Druck auf Chef Paul Bulcke, neue Wachstumsbereiche zu finden. Nestlé hat in den Bereichen Hautpflege und medizinische Ernährung Wachstum und Akquisitionen angestrebt, um die Abhängigkeit vom nur wenig wachsenden Bereich verpackte Nahrungsmittel zu reduzieren.

Im vergangenen Jahr konnte Nestlé den Online-Absatz in China verdoppeln, was insgesamt ein Umsatzwachstum von 6 Prozent auf 7,1 Milliarden Franken für den Konzern in der Region brachte.

Nestlé hat ausserdem Produkte wie Nescafe in China erneut auf den Markt gebracht, mit speziell auf den chinesischen Markt abgestimmten Geschmacksnoten, und rechnet mit einem deutlichen Umsatzanstieg, wie Jakobi erläuterte, ohne Zahlen zu nennen.

Trotz eines Umsatzwachstums mit "sehr positiven" Raten, gibt es laut Jakobi noch viel zu tun um den chinesischen Konsumenten zu gewinnen. "Wenn wir uns die Verbreitung unserer Produkte in chinesischen Haushalten anschauen, ist sie immer noch sehr gering", erklärte er. "Es ist noch ein weiter Weg."

(Bloomberg)

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Nestlé-Tochter Galderma mit positiven Ergebnissen in Phase I für Trifarotene
09.06.2016 12:03

Lausanne (awp) - Die Nestlé-Tochter Galderma hat positive Ergebnisse in einer Phase-I-Studie für Trifarotene erzielt. Das Entwicklungsprogramm, das auf Lamelläre Ichthyose - eine seltene Schuppenkrankheit - abzielt, habe sich als sicher erwiesen und wurde gut vertragen, wie es in einer Mitteilung des auf Hautprodukte spezialisierten Pharma-Unternehmens vom Donnerstag heisst.

In den USA hatte die US-Arzneimittelbehörde FDA dem Molekül bereits 2014 den sogenannten Orphan-Drug-Status erteilt. Als "Orphan Drugs" werden Arzneimittel zur Behandlung vom seltenen Krankheiten bezeichnet. Ein solcher Status gewährt einem Produktkandidaten eine vereinfachte Zulassung durch die FDA.

Galderma ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Nestlé-Division Skin Health.

ys/ra

(AWP)

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Nestlé-CEO bezeichnet Nestlé-Modell einmal mehr als Ambition
20.06.2016 08:18

Zürich (awp) - Nestlé-Chef Paul Bulcke hat in einem Interview einmal mehr die aktuelle Sprachweise des Konzerns zum sogenannten Nestlé-Modell wiederholt. "Ich werde zurzeit so oft nach dem Nestlé- Modell gefragt. Die fünf bis sechs Prozent (organisches Wachstum gemäss Nestlé-Modell, Redaktion) sind unsere Ambition, aber doch nicht das Ziel für jedes einzelne Jahr unabhängig von der Weltkonjunktur. Wir haben aber die Innovationskraft und die weltweite Präsenz, um diese Ambition aufrechtzuerhalten", sagte Bulcke dem deutschen "Handelsblatt" (Ausgabe 20.6.)

Ausserdem wiederholte er auf die Frage, ob Nestlé zum Pharmakonzern werde, ebenfalls bekannte Positionen: "Diesen Eindruck mögen einige Leute haben. Aber Pharma ist ein ganz anderes Geschäftsmodell und braucht ganz andere Forschungsansätze. Wir müssen aber besser verstehen, wie Nahrung und Gesundheit zusammenhängen. Es geht auch da um echte Wissenschaft. Wir haben dafür ein eigenes Institut in der Schweiz gegründet und arbeiten mit Partnern. Darin investieren wir, aber nicht in Pharma."

Nicht spekulieren wollte der Chef des weltgrössten Nahrungsmittel-Herstellers zu Personalien. Viele Marktteilnehmer erwarten bekanntlich, dass Bulcke per nächster GV im April 2017 auf den Posten des VR-Präsidenten nachrücken wird (für den abtretenden Peter Brabeck). "Wir haben noch keine Ankündigung zu Personalien gemacht. Alles zu seiner Zeit", meinte er dazu.

uh/yr

(AWP)

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Nestlé: Schneider wird neuer CEO, Bulcke Präsident

Ulf Mark Schneider wird ab Januar 2017 neuer Konzernchef von Nestlé.

Der bisherige CEO, Paul Bulcke, soll an der Generalversammlung vom April 2017 neuer Verwaltungsratspräsident werden. Der bisherige VR-Präsident Peter Brabeck gibt alle seine VR-Funktionen ab.

Vor dem Hintergrund der bestätigten Strategie und der organisatorischen Integration habe der Verwaltungsrat einstimmig beschlossen, Schneider zum neuen Konzernchef zu ernennen, teilte Nestlé am Montagabend mit. Der 50-jährige Schneider wird zudem zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Schneider ist deutscher und US-amerikanischer Staatsbürger und seit 2003 CEO der deutschen Fresenius-Gruppe. Die deutsche Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen hat ihren Sitz im hessischen Bad Homburg. Das Unternehmen ist einer der grössten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands sowie im Pharma- und Gesundheitsdienstleistungsbereich tätig.

Um sich auf seine zukünftige Rolle als aktiver, nicht exekutiver Verwaltungsratspräsident vorzubereiten und "eine minimale Abkühlungsphase zu respektieren", werde Paul Bulcke am 31. Dezember 2016 als CEO zurücktreten, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Peter Brabeck-Letmathe, der 50 Jahre lang im Dienst von Nestlé stand, wird sich an der Generalversammlung vom 6. April 2017 nicht mehr als Verwaltungsratspräsident zur Wiederwahl stellen. Brabeck werde das vorgeschriebene Pensionsalter dann erreicht haben, schreibt Nestlé.

Fresenius hatte den Abgang von Schneider bereits am Sonntagabend angekündigt. Der Fresenius-Konzern mit mehr als 222'000 Mitarbeitern, rund 28 Milliarden Euro Umsatz und 1,4 Milliarden Euro Reingewinn ist seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs.

Erst einmal in der Firmengeschichte hatte Nestlé einen Konzernchef von ausserhalb der eigenen Firma geholt. Das war 1922, als Louis Dapples CEO wurde.

(cash/SDA)

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Fitch senkt Bonitätsnote für Nestle

Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote für Nestlé um eine Stufe auf «AA» von «AA+» gesenkt.

Grund für die schlechtere Bewertung langfristiger Verbindlichkeiten sei unter anderem die Verschuldung des Nahrungsmittelkonzerns, die langsamer als erwartet sinke, erklärte Fitch am Dienstag. Zudem sei das Wachstum des Weltmarktführers angesichts der schwächelnden Konjunktur in einigen Länder geringer ausgefallen.

Im ersten Halbjahr betrug das um Sondereffekte bereinigte organische Umsatzwachstum von Nestlé 3,5 Prozent und lag damit deutlich unter dem selbst gesteckten Ziel von mittelfristig fünf bis sechs Prozent. Die Bonitätsnote - nunmehr die drittbeste auf der Skala von Fitch - spiegle zugleich jedoch die Stabilität des Geschäfts von Nestlé. Der Ausblick sei stabil.

(Reuters)

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Nestlé verstärkt sich im Gesundheitsbereich

Die Tochter Nestlé Health Science übernimmt schrittweise und meilensteinbasiert die Medizingerätefirma Phagenesis.

Phagenesis habe eine neue Behandlung für Dysphagie entwickelt, teilte der Nahrungsmittelkonzern am Donnerstag mit. Dysphagie ist laut Nestlé die Schwierigkeit sicher zu schlucken.

Die schrittweise Akquisition basiere auf dem erfolgreichen Abschluss der europäischen und US-amerikanischen Entwicklungsprogramme mit dem Behandlungssystem Phagenyx, so Nestlé weiter. Nestlé Health Science werde eine Zahlung im Voraus leisten, der meilensteinbasierte Zahlungen folgen sollen. Über die finanziellen Bedingungen sei Stillschweigen vereinbart worden.

(AWP)

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Nestle-Prozess gegen deutsche Zuckerhersteller könnte Jahre dauern
20.09.2016 11:37

MANNHEIM (awp international) - Der Schadenersatzprozess des Lebensmittelriesen Nestle gegen die Zuckerproduzenten Südzucker, Nordzucker und Pfeifer & Langen könnte die Justiz Jahre beschäftigen. "Vier, fünf oder zehn Jahre - das kann man nicht absehen, wie lange allein diese Instanz das Verfahren abarbeiten wird", sagte der Vorsitzende Richter beim Prozessauftakt am Dienstag vor dem Landgericht Mannheim. Nestle verlangt von den drei Unternehmen rund 50 Mio EUR Schadenersatz wegen illegaler Kartellabsprachen.

Laut Bundeskartellamt haben die Zuckerhersteller über Jahre hinweg Vertriebsgebiete unter sich aufgeteilt und damit Preiswettbewerb verhindert. 2014 verpflichtete die Behörde die Produzenten daher zu einem Bussgeld von 280 Mio EUR. Seither häufen sich die Klagen von Lebensmittelunternehmen: Sie fürchten, zu viel für den Zucker in ihren Produkten gezahlt zu haben. Nestle ist einer von zahlreichen Klägern. Die Zuckerhersteller hatten in früheren Prozessen argumentiert, ihren Kunden sei kein wirtschaftlicher Schaden entstanden./cco/DP/she

(AWP)

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Presse: Nestlé lanciert in Indien Verkauf von hochpreisiger Schokoladenmarken
22.09.2016 09:56

Vevey (awp) - Nestlé startet in Indien mit dem Verkauf von Premium-Schokolade. Laut einem Bericht der indischen "Economic Times" verkauft der Nahrungsmittelhersteller ab sofort hochpreisige Marken, um der Konkurrenz von Ferrero und Mondelez Paroli zu bieten.

Den Angaben nach handelt es sich bei der nun lancierten Schokoladenprodukten um die Marke "Alpino" und weitere Eigenmarken, die in den Varienten "Milch-, Zartbitter- und 70% Kakaoschokolade erhältlich sind", wie Nikhil Chand, Generaldirektor von Nestlé Schokalden und Konfekt in Indien sagt. Die Auslieferung an die Verkaufsläden starte bereits nächsten Monat, so der Nestlé-Vertreter.

Vor einem Jahr geriet der Konzern in die Schlagzeilen, weil die von Nestlé in Indien verkauften Maggi-Nudeln mit Blei kontaminiert gewesen sein sollen. Der Lebensmittelproduzent musste im Juni 2015 die Nudeln aus den Regalen nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Paketen zu hohe Blei-Konzentrationen gefunden hatten. Von einem indischen Gericht beauftragte Tests hatten dann aber gezeigt, dass das Produkt sicher sei.

sta/uh

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Nestlé-Tochter Galderma erhält grünes Licht für Epiduo 0,3%/2,5% in EU
27.09.2016 09:24

Vevey/Lausanne (awp) - Die auf Hautkrankheiten spezialisierte Nestlé-Tochter Galderma ist mit ihrem Akne-Mittel Epiduo 0,3%/2,5% auf positive Resonanz bei europäischen Behörden gestossen. Regulierungsbehörden aus insgesamt 16 Ländern hätten eine positive Stellungnahme für die Marktzulassung des Gels zur Behandlung von Akne vulgaris abgegeben, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Es wird erwartet, dass das Mittel ab 2017 in den Apotheken Europas erhältlich sein wird.

Epiduo gibt es bereits in der Dosierung 0,1% Adapale und 2,5% Benzoylperoxid.

cp/ra

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Nestlé schliesst mit R&R Transaktion für Glacé-Joint-Venture ab
03.10.2016 09:25

Basel (awp) - Nach Erhalt der regulatorischen Genehmigungen haben der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und R&R die Transaktion zur Schaffung des Froneri genannten Joint-Ventures abgeschlossen. Die Kooperation will gemeinsam Glacé, Tiefkühlnahrung und gekühlte Milchprodukte vermarkten. Nestlé und die Besitzerin von R&R, die französische Beteiligungsgesellschaft PAI Partners, sind zu gleichen Teilen an dem Joint-Venture beteiligt, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Die EU-Kommission gab Mitte Juli ihre Zustimmung zum neuen Gemeinschaftsunternehmen von Nestlé und dem britischen Glacéhersteller R&R. Der Wettbewerb auf dem europäischen Glacémarkt bleibe gewährleistet, teilte die Behörde damals mit.

Das neue Joint-Venture besteht unter anderem aus dem Glacégeschäft von Nestlé und jenem von R&R in Europa, dem Nahen Osten, Argentinien, Australien, Brasilien, den Philippinen und Südafrika. Gemäss den Angaben wird Froneri auf einen Jahresumsatz von rund 2,6 Mrd EUR mit rund 15'000 Mitarbeitenden kommen.

sta/cp

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11.01.2017 | 08:35#NESTLÉ – UBS erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Gestern nach Börsenschluss hat die UBS die Einstufung von NESTLÉ (CHF 74.30) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 73 auf CHF 84 erhöht. Der zuständige Branchenexperte ist der Auffassung, dass die Investoren den Wert der strategischen Investments von NESTLÉ unterschätzen und dabei den kurzfristigen Faktoren zu viel Gewicht beimessen würden. NESTLÉ werde unfairerweise dafür bestraft, dass der Konzern sein ambitiöses Wachstumsziel (organisches Wachstum von 5-6% p.a.) nicht erreiche. Der Konzern sei mit seinen vom internen Wachstum getriebenen Volumenzahlen nämlich weiterhin eines der besten Unternehmen aus dem Nahrungsmittel-Sektor.

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Presse: Nestlé unter Interessenten für britische Weetabix
23.01.2017 08:33

Zürich (awp) - Nestlé soll sich unter den Interessenten für die britische Weetabix befinden. Der Westschweizer Konzern habe im Rahmen ihrer bestehenden Zusammenarbeit mit General Mills Interesse an einer Übernahme bekundet, schreibt die englische Zeitung "The Telegraph" am Montag (Online).

Demnach zählt auch die zu PepsiCo gehörende Quaker Oats sowie die türkische Pladis zum Kreis der möglichen Bieter für das Unternehmen, das seit 2012 mehrheitlich dem staatseigenen chinesischen Lebensmittelunternehmen Bright Food gehört. Der US-Konzern Kellogs habe aufgrund von wettbewerbsrechtlichen Bedenken kein Interesse an einem Kauf der britischen Marke, wie es unter Berufung auf Kreise weiter heisst.

Der chinesische Konzern strebt dem Bericht zufolge einen Preis von 1,5 Mrd GBP für Weetabix an und habe Goldman Sachs mit dem Verkauf beauftragt. Der Umsatz von Weetabix ist laut den Angaben 2015 um 2% auf 346 Mio GBP gesunken.

Bright Food hatte 2012 rund 60% an Weetabix erworben, wobei das Unternehmen mit rund 1,2 Mrd GBP bewertet wurde. 2015 hat dann die Investmentfirma Lion Capital ihre restlichen Anteile an Baring Private Equity Asia verkauft.

Weetabix ist ein Vollkorn-Weizen-Keks, der in Milch oder Saft eingeweicht in einer Schüssel typischerweise zum Frühstück gegessen wird. Das Produkt ist ein klassischer Bestandteil des englischen Frühstücks. Das Unternehmen ist den Angaben zufolge der siebtgrösste Hersteller von Frühstücks-Cerealien, erreicht aber nur einen Marktanteil von 1,3%.

yr/ra

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Nestlé erzielt 2016 organisches Wachstum von 3,2% - 2017 Wachstum von 2-4% erw.
16.02.2017 07:37

Vevey (awp) - Nestlé ist im vergangenen Geschäftsjahr 2016 unter den Markterwartungen gewachsen und hat auch weniger verdient als von Analysten geschätzt. Die Dividende soll aber wiederum leicht erhöht werden. Und für 2017 geht die Gruppe von einem organischen Wachstum von 2-4% aus.

Das organisches Wachstum lag im Berichtsjahr bei 3,2% und fiel damit noch deutlich tiefer aus als 2015 (4,2%). Der weltgrösste Nahrungsmittel-Konzern blieb damit - wie allerdings erwartet - bereits zum vierten Mal in Folge unter dem früheren Langfristziel von 5 bis 6% (gemäss Nestlé-Modell).

Das Wachstum 2016 setzte sich zusammen aus dem interne Realwachstum (RIG) von 2,4% und Preisanpassungen von 0,8%, wie der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern am Donnerstag in Vevey mitteilte. Der Gesamt-Umsatz erreichte 89,5 Mrd CHF (+0,8%), wobei sich die Wechselkurse per Saldo mit -1,6% und Zu-/Verkäufe mit -0,8% auswirkten. Das organische Wachstum hat sich damit im vierten Quartal wieder etwas verlangsamt, waren es nach 9 Monaten doch noch +3,3% gewesen.

Die operative Gewinnmarge der Gruppe stieg im vergangenen Jahr um 20 Basispunkte (BP) auf 15,3%, zu konstanten Wechselkursen waren es +30 BP. Der Betriebsgewinn selbst wird mit 13,7 Mrd CHF ausgewiesen, der Reingewinn mit 8,5 Mrd CHF. Letzterer wurde laut Mitteilung von mehreren Posten beeinträchtigt, hauptsächlich von einer einmaligen, nicht liquiditätswirksamen Anpassung der latenten Steuern.

Der Verwaltungsrat hält an seiner Politik der kontinuierlichen Dividendenerhöhung fest und schlägt eine Erhöhung um 5 Rappen auf 2,30 CHF pro Aktie vor.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) nicht erreicht. Der AWP-Konsens lag für das organische Wachstum bei +3,4% (RIG +2,4%), für die operative Marge bei 15,4% und für den Reingewinn bei 9,3 Mrd. Der Umsatz wurde auf 89,7 Mrd CHF geschätzt, der Markt-Konsens für die Dividende war bei 2,34 CHF.

Das organische Wachstum sei breit abgestützt gewesen in allen Regionen, mit 4,5% in Nord- und Südamerika, 1,9% in Europa etc. (EMENA) und 2,8% in Asien, Ozeanien und Afrika (AOA). Das Geschäft in den Industrieländern wuchs um 1,7%, dasjenige in den aufstrebenden Märkten legte um 5,3%.

AUSBLICK VERHALTEN

Der neu CEO Ulf Schneider wird in der Mitteilung folgendermassen zitiert: "Unser organisches Wachstum für 2016 lag am oberen Ende der Branche, doch am unteren Ende unserer Erwartungen. Wir verzeichneten eine solide Verbesserung der operativen Ergebnismarge und unser Geldfluss stieg erheblich."

Im Jahr 2017 erwarte man ein organisches Wachstum zwischen 2% und 4%. Um die künftige Profitabilität zu steigern, plane man eine beträchtliche Erhöhung der Restrukturierungskosten im Jahr 2017. Infolgedessen gehen wir von einer stabilen operativen Ergebnismarge bei konstanten Wechselkursen aus. Zudem erwarte man eine Steigerung des nachhaltigen Gewinns je Aktie bei konstanten Wechselkursen und der Kapitaleffizienz.

Nestlé investiere weiterhin in zukünftiges Wachstum sowie operative Effizienz. Bis 2020 sollen so ein mittleres einstelliges organisches Wachstum sowie erhebliche strukturelle Kosteneinsparungen erreicht werden.

uh/gab

(AWP)

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Nestlé und Danone schliessen JV für PET-Flaschen aus Sägemehl und Karton
02.03.2017 16:34

Paris (awp/sda) - Nestlé Waters und Danone - eigentlich Konkurrenten auf dem weltweiten Markt für Flaschenwasser - spannen zusammen. Bis 2020 wollen sie die herkömmliche PET-Flasche in die Mottenkiste für Umweltsünden verbannen: Flaschenmaterial soll künftig aus natürlichen und erneuerbaren Materialien bestehen.

Zur Entwicklung des neuen Materials, das die Plastikflasche ersetzen soll, haben Nestlé Water, Danone und das kalifornische Start-Up-Unternehmen Origin Materials das Joint-Venture Allianz NaturAll gegründet, wie die beteiligten Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilten.

Statt aus Erdöl, wie das herkömmliche PET, soll die Flasche der Zukunft aus Rohmaterial wie beispielsweise Altkarton oder Sägemehl bestehen. Das Projekt sei bereits weit gediehen, heisst es in einer Mitteilung von Nestlé Waters.

Die ersten Flaschen sollen denn auch bereits 2020 zum Einsatz kommen. Zu Beginn sollen die Flaschen zu 75% aus dem neuen Material bestehen. Bis Ende 2022 soll sich dieser Anteil auf 95% erhöhen, schreibt Nestlé Waters.

Der Bau einer Anlage zur Herstellung des neuen Materials soll bereits dieser Tage beginnen. Die Produktion erster Flaschen, die zu Beginn mindestens zu 60% aus dem neuen Material bestehen, soll bereits im kommenden Jahr anlaufen.

Mit dem Projekt setzten sich die drei Unternehmen ein grosses Ziel: Letztlich sollen die Flaschen zu 100% aus dem neuen Material bestehen. Und: Die Allianz wünscht sich, dass "mittel- und langfristig die gesamte Industrie von dieser neuen Technologie profitieren kann", heisst es in der Nestlé Waters-Mitteilung.

Offenbar sehen sich die Nahrungsmittelgiganten Nestlé und Danone zusehends unter Druck gesetzt. Denn die Herstellung von Plastik aus Erdöl trägt massgeblich zur Klimaerwärmung durch CO2-Emissionen bei. Und: PET-Flaschen sorgen weltweit für wachsende Müllberge zu Land und wachsende Plastik-Inseln auf den Ozeanen.

cf/

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Nestlé hat Nudelskandal in Indien offenbar verdaut
12.03.2017 14:25

Vevey VD (awp/sda) - Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat den Skandal um bleiverseuchte Fertignudeln in Indien offenbar gut weggesteckt. Das Vertrauen der Inder in die betroffene Konzernmarke Maggi ist zurück und auch die Nachfrage hat sich erholt.

Das sagte Nestlés Asien-Chefin Wan Ling Martello in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende". Nach dem Skandal im Jahr 2015 habe die Zustimmungsrate zwischenzeitlich nur noch 8% betragen. Inzwischen liege die Rate wieder bei 90%.

Alle 5 indischen Fabriken, in denen die Maggi-Fertignudeln hergestellt werden, laufen laut Martello wieder auf Hochtouren. Der Marktanteil betrage wieder 60%. Als die Produkte zwischenzeitlich aus den Verkaufsregalen verbannt worden waren, hätten viele Konkurrenten ähnliche Produkte lanciert, damit aber keinen nachhaltigen Erfolg gehabt.

Weiter zitierte Martello eine kürzliche publizierte Auswertung, welche die Lieblingsmarken der Inder auflistete. Zeitweise sei Maggi auf Rang 95 abgestürzt, nun sei die Marke auf dem 25. Platz. An die Beliebtheit von Maggi im Jahr 2014 - also vor dem Skandal - reicht die Platzierung aber noch nicht ganz heran. Damals lag Maggi in der Beliebtheitsskala gar in den Top 5.

cf/

(AWP)

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Nestlé erleidet Niederlage gegen ECC in Nespresso-Fall vor Europ. Patentamt
31.05.2017 22:28

Freiburg (awp) - Der Nahrungsmittel-Hersteller Nestlé hat offenbar eine Niederlage im Fall von Nespresso-Patenten erlitten. Das Europäische Patentamt (EPA) habe in zweiter Instanz einen (vor acht Jahren eingereichten) Antrag von Nestlé/Nespresso auf Widerruf eines der strategisch bedeutsamsten Patente von ECC, des sogenannten Harpunen-Patents, abgewiesen, teilte ECC am Mittwochabend mit.

Durch den Harpunen-Mechanismus können die mit den Nespresso-Maschinen kompatiblen ECC-Kapseln nicht verwendet werden. Erst im vergangenen April hatte das Bundesgericht eine Beschwerde von ECC in dieser Sache abgewiesen. Das europäische Patent der ECC ersetze nun deren schweizerisches Patent und das Urteil des Bundesgerichts, schreibt ECC in der Mitteilung.

Durch die EPA-Entscheidung werde ausserdem die Position von ECC in weiteren Rechtsstreitigkeiten ausserhalb Europas "entscheidend gestärkt", insbesondere im bereits laufenden Kartellverfahren in den USA, heisst es weiter. Auch in Deutschland und Frankreich geht ECC gegen Nestlé beziehungsweise die Tochterfirmen vor.

ECC wurde 2008 von Jean-Paul Gaillard gegründet, der vorher bei Nespresso tätig war.

uh/

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Nestlé prüft strategische

Nestlé prüft strategische Optionen für US-Süsswarengeschäft - Verkauf möglich
15.06.2017 18:17

Vevey (awp) - Der Lebensmittelkonzern Nestlé kündigt eine strategische Überprüfung seines US-Süsswarengeschäftes an. Dazu zähle auch die Option einer möglichen Veräusserung, teilt der Konzern am Donnerstagabend mit. Dieser Prozess soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Im vergangenen Jahr hat der Konzern im Süsswarengeschäft laut eigenen Angaben in den USA einen Umsatz von rund 900 Mio CHF erzielt. Nestlé's weltweiter Umsatz mit Süsswaren betrug 2016 8,8 Mrd CHF.

Das Süsswarengeschäft in den USA umfasst hauptsächlich einheimische Schokoladenmarken und Süssigkeiten. Die Backprodukte unter der Marke Toll House dagegen sind nicht Teil der Überprüfung, heisst es weiter. Sie stelle eine strategisch wichtige Wachstumsmarke dar, die das Unternehmen in den USA weiter entwickeln werde.

Insgesamt seien die USA mit einem Umsatz von 26,7 Mrd CHF im vergangenen Jahr 2016 der grösste Markt von Nestlé. Das Süsswarengeschäft mache etwa 3% des Umsatzes dort aus. Nestlé-Produkte sind laut Mitteilung in 97% der US-Haushalte zu finden. Der Konzern werde auch weiterhin in den USA investieren und wachsen.

hr/yr

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iruch
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Diese Firmen profitieren von der Hitze
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Nestlé USA erwirbt

Nestlé USA erwirbt Minderheitsanteil an US-Firma Freshly
20.06.2017 06:31

Vevey (awp) - Nestlé USA hat einen Minderheitsanteil an der US-Firma Freshly erworben, einem Anbieter von frisch zubereiteten Mahlzeiten (Direct-to-Consumer). Nestlé habe als führender Investor in einer neuen Finanzierungsrunde teilgenommen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Finanzielle Details der Transaktion werden nicht genannt.

Damit trete Nestlé in einen Markt ein, der in den Vereinigten Staaten bereits auf 10 Mrd USD angewachsen sei, heisst es weiter. Im Rahmen der Transaktion werde Jeff Hamilton, Vorsteher der Food-Division von Nestlé in den USA, im Verwaltungsrat von Freshly Einsitz nehmen.

Mit den Investitionen von Nestlé werde der Bau eines neuen Distributionszentrums an der Ostküste der USA finanziert. Dieses werde 2018 fertiggestellt, um einen landesweiten Service zu lancieren. Freshly hat seinen Hauptsitz in Phoenix, Arizona.

ra/cp

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Hans
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...da geht endlich was, lahme

...da geht endlich was, lahme Ente Nestlé marsch, marsch Wink

Gruss Hans

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US-Investor Loeb setzt Nestlé

US-Investor Loeb setzt Nestlé nach Aktienerwerb unter Druck

Der weltgrösste Lebensmittelproduzent Nestlé wird vom Finanzinvestor Daniel Loeb ins Visier genommen.

26.06.2017 06:57

Loebs Hedgefonds Third Point hat nach eigenen Angaben vom Sonntag eine Beteiligung an dem Konzern gekauft und eine Änderung von dessen Strategie gefordert. Der Anteil von mehr als einem Prozent an Nestlé sei knapp 3,3 Mrd CHF wert. Der Fonds ist damit achtgrösster Aktionär von Nestlé.

Third Point verlangt von Nestlé eine Verbesserung der Gewinnmarge, einen Aktienrückkauf und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsbereichen. Nestlé soll nach dem Willen des Investors seine 23-prozentige Beteiligung an dem französischen Kosmetikkonzern L'Oréal veräussern. Von Nestlé war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Der neue Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider hat zuletzt das Süssigkeiten-Geschäft in den USA auf den Prüfstand gestellt. Third Point wird in der Finanzwelt zu den sogenannten aktivistischen Investoren gezählt. Diese wollen ganz gezielt Einfluss auf Firmenentscheidungen nehmen und treten mitunter aggressiv auf.

US-Milliardär Loeb ist dafür berüchtigt, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen. Zuletzt hatte ein Medienbericht über einen Einstieg von Third Point bei Philips den Aktienkurs des Medizintechnikkonzerns beflügelt.

(AWP)

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marabu
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Die Börse verkommt zunehmend zu einem grossen Monopoly

Hans hat am 26.06.2017 22:01 geschrieben:

...da geht endlich was, lahme Ente Nestlé marsch, marsch Wink

Genau das sollte aber nicht sein. Die enormen Geldmengen, zusätzlich angeheizt von den Zentralbanken, lassen die Börsen als Tummelplatz der Finanzhaie erscheinen. Anglosächsische Hedgefonds spielen auf dem globalen Markt ihr Monopoly, abgekoppelt von der realen Wirtschaft und doch mit grossem Einfluss auf diese selbst.

Wer die Entwicklung von Nestle über Jahre hinweg verfolgt, hält an diesem defensiven Wert als sicheren Hort auch in turbulenten Zeiten fest. Nachhaltigkeit sollte ähnlich wie bei Roche die Devise bleiben.

Aber eben - nirgendwo zeigt sich die wahre Natur des Menschen besser als dort, wo es um Geld und damit auch Macht geht.

 

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Pläne von Nestlé provozieren

Pläne von Nestlé provozieren unterschiedlichste Reaktionen

Die Bekanntgabe eines Aktienrückkaufprogramms weniger als 48 Stunden nach dem Einstieg eines Hedge-Fonds bringt Nestlé nicht nur wohlwollende Reaktionen ein. Dennoch legt die Aktie vorbörslich zu.

28.06.2017 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Seit Dienstagabend ist bekannt, dass Nestlé über die nächsten drei Jahre eigene Aktien im Gegenwert von nicht weniger als 20 Milliarden Franken eigene Aktien zurückkaufen will. Ausserdem kündigt der Nahrungsmittelkonzern aus Vevey ergänzende Firmenübernahmen sowie weitere Veränderungen im Firmenportfolio an. Das Schwergewicht soll zukünftig auf den Geschäftsbereichen Kaffee, Tiernahrung, Wasser und Gesundheit liegen.

Der Zeitpunkt dieser Ankündigung überrascht viele Beobachter, könnte das Ganze doch als Reaktion auf den Einstieg von Third Point weniger als 48 Stunden zuvor missverstanden werden. Der Hedgefonds des US-Milliardärs Dan Loeb ist für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen bekannt, bringt bei Nestlé allerdings gerademal einen Stimmenanteil von 1,3 Prozent auf die Waage.

Gleichzeitig wird das geplante Aktienrückkaufprogramm trotz seiner schieren Grösse als etwas einfalls- und ideenlos bezeichnet. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär prallt diese Kritik an der Nestlé-Aktie jedoch ab. Sie gewinnt zur Stunde 1,4 Prozent auf 85,45 Franken. Damit rückt das bisherige Rekordhoch vom Montag bei 86 Franken in unmittelbare Griffnähe.

Überrascht zeigt sich der für Alliance Bernstein tätige Analyst. Das gilt insbesondere für den Zeitpunkt der Bekanntgabe des Aktienrückkaufprogramms, hatte er doch erst anlässlich des diesjährigen Investorentags vom 26. September mit einer entsprechenden Ankündigung gerechnet.

Nestlé nimmt sich der ineffizienten Bilanzstruktur an

Auch wenn Nestlé nicht vollumfänglich auf die Forderungen von Third Point eingegangen ist, so muss sich Nestlé seines Erachtens dennoch den Vorwurf gefallen lassen, sich von einem eher unbedeutenden Aktionär ins Bockshorn jagen gelassen zu haben.

Dass sich der Nahrungsmittelkonzern der eher ineffizienten Bilanzstruktur annimmt, begrüsst der Analyst hingegen. Er sieht Nestlé am diesjährigen Investorentag nun aber bestenfalls noch mit zusätzlichen Kosteneinsparmassnahmen und eventuell einem nicht sehr ambitionierten Margenziel aufwarten. Er stuft die Aktie vorerst mit "Market Perform" und einem Kursziel von 80 Franken ein.

Sein Berufskollege von der Credit Suisse weist darauf hin, dass Nestlé die strategische Überprüfung, welche zu den vorliegenden Massnahmen führte, schon im Frühjahr eingeleitet habe. Auch er begrüsst das geplante Aktienrückkaufprogramm. Grösseren Anpassungsbedarf macht der Analyst bei seinen zukünftigen Gewinnschätzungen jedoch nicht aus, hatte er doch sogar mit einem 24 Milliarden Franken schweren Rückkaufprogramm gerechnet.

Gleich mehrere Analysten erhöhen ihre Kursziele

Aufgrund des nicht gerechtfertigten Bewertungsaufschlags von 10 Prozent gegenüber dem Rivalen Unilever wird die Nestlé-Aktie bei der Credit Suisse wie bis anhin mit "Underperform" zum Verkauf empfohlen. Das 75 Franken lautende Kursziel dürfte hingegen angehoben werden.

Konkreter werden diesbezüglich die Experten von J.P. Morgan und der Deutschen Bank. Auf Basis der vorliegenden Neuigkeiten nimmt jener der Deutschen Bank seine Gewinnschätzungen um durchschnittlich 5 Prozent nach oben. Dadurch erhöht sich das Kursziel für die mit "Buy" eingestufte Aktie auf 90 (bisher 85) Franken. Auch die Nahrungsmittelanalystin von J.P. Morgan kommt auf einen fairen Aktienkurs von 90 (bisher 87) Franken. Sie hält am Anlageurteil Overweight fest.

Eines haben diese Kursziele übrigens gemeinsam: Von allen lässt sich für die Nestlé-Aktie nur noch ein geringes Aufwärtspotenzial ableiten. Im hiesigen Berufshandel wird deshalb vor den bereits sehr hohen Erwartungen an das Unternehmen gewarnt, zumal man am Hauptsitz in Vevey angeblich nichts von einem Verkauf der L'Oréal-Beteiligung wissen will.

CASH

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<gelöscht>
nochmals zurück zu den basics

äh, wieso das denn? es sollen über 4 jahre ca. 8% der aktien zurückgekauft werden. wieso soll der kurs deshalb um 20 und mehr prozent steigen? der damit verbundene effekt eines höheren gewinnes pro aktie wurde durch die kursentwicklung diese woche bereits so ziemlich vorweggenommen.

BlackJack
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über fr. 100.--?

was haltet ihr vom fr. 20 mia. aktienrückkaufsprogramm das nächste woche am 4. juli beginnt und bis ins 2020 läuft. dieses programm sollte doch die aktie weit über fr. 100.-- schieben?

BlackJack
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logisch steigt die aktie, wenn der markt mitmacht...

ähm, weil die aktien ja am markt gekauft werden, zu den aktuellen kursen, also steigt der kurs im normalfall oder weshalb begrüssen die aktionäre ein aktienrückkaufsprogramm, eben, weil die aktie auf jedenfall steigt, auch hier, die frage ist nur, wie viel die fr. 20 mia. ausmachen...

Zyndicate
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Nestlé: Moody's bestätigt

Nestlé: Moody's bestätigt Kreditrating 'Aa2' mit Ausblick 'stabil'

Die Agentur Moody's bestätigt das Kreditrating des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé mit 'Aa2'. Der Ausblick lautet weiterhin 'stabil'. Nestlés überlegenes Geschäftsprofil und die vorhersagbare Cashflow-Generierung gleichen die erwartete Verschlechterung der Kreditkennzahlen als Folge des angekündigten Aktienrückkaufs aus, wie Moody's am Mittwochabend mitteilt. Die Experten gehen davon aus, dass Nestlé weiterhin eine Finanzpolitik betreiben wird, welche darauf abzielt, die im derzeitigen Rating reflektierte hohe Bonität zu erhalten.

28.06.2017 20:09

Die Experten von Fitch haben hingegen ihr Kreditrating auf 'AA-' von 'AA' gesenkt. Der Aktienrückkauf werde die Verschuldung erhöhen und die finanzielle Flexibilität schwächen, hiess es zur Begründung. Tätig wurden auch die Kreditanalysten von UBS und CS, die zwar ihre Ratings mit 'AA' bzw. 'Mid AA' bestätigten, den Ausblick wegen des Aktienrückkaufs aber jeweils auf 'negativ' von 'stabil' senkten.

cp/

(AWP)

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