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Nestlé baut Purina-Produktion

Nestlé baut Purina-Produktion in den USA weiter aus

Die Nestlé-Tierfuttermarke Purina setzt ihren Expansionskurs in den USA fort. In ein neues Werk in Eden im Bundesstaat North Carolina werden 450 Millionen Dollar investiert.

01.10.2020 06:57

Dieses soll helfen, die steigende Nachfrage nach Tierfutter abzudecken. Die Aufnahme des Betriebs der neuen Fabrik ist für 2022 geplant, bis 2024 sollen dort über 300 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Die Investition in Eden ist Teil eines bereits im Vorjahr eingeleiteten Wachstumsplans. Mit der Fabrik in Eden verfügt Purina ab 2022 über 22 Produktionsstandorte für Tierfutter allein in den USA. In den vergangenen Monaten gab Nestlé bereits Investitionen in die Erweiterung bestehender Fabriken in den Staaten Iowa und Pennsylvania bekannt.

(AWP)

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Nestlé-Kaffeekette Blue

Nestlé-Kaffeekette Blue Bottle wartet mit Europa-Expansion zu

Die seit 2017 mehrheitlich zum Nestlé-Konzern gehörende kalifornische Kaffeekette Blue Bottle wird vorerst noch nicht nach Europa expandieren. "Unser Fokus liegt aktuell auf den USA und Asien", teilte das in Oakland domizilierte Unternehmen laut einem Bericht der "Handelszeitung" (Donnerstagausgabe) mit.

07.10.2020 19:21

Vor zwei Jahren hatte Marco Settembri, Nestlé-Chef für Europa, den Mittleren Osten und Afrika laut dem Zeitungsbericht noch erklärt, eine Expansion nach Europa sei möglich. Doch daraus wird demnach im Moment nichts.

Dagegen treibt Blue Bottle den Ausbau in Japan voran, wie es weiter hiess. Zwanzig Shops betreiben die Kaffee-Brüher in Japan, 14 davon in der Hauptstadt Tokio, drei in Kyoto, zwei in Yokohama und einen in Kobe. Der Grund: Japan habe zwar eine Teekultur, im Alltag und ausser Haus werde aber sehr viel Kaffee getrunken.

mk/ys

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Nestlé auf den Spuren von

Nestlé auf den Spuren von Amazon.com und Co. - Aktie vor neuen Kursrekorden?

Die von Nestlé-Chef Mark Schneider verordnete Frischzellenkur entfaltet ihre Wirkung. Der Nahrungsmittelkonzern wächst kräftig, nicht zuletzt dank dem Onlinegeschäft.

21.10.2020 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Von wegen gross und schwerfällig: Der Nahrungsmittelgigant Nestlé widerlegt die alten Vorurteile und steigert den Umsatz im dritten Quartal aus eigener Kraft um fast 5 Prozent. Das liegt weit über den von Analysten erwarteten 2,6 Prozent.

Das wiederum ermöglicht es dem Traditionsunternehmen aus Vevey, die diesjährigen Wachstumsvorgaben zu erhöhen. Neuerdings wird ein organisches Umsatzwachstum von um die 3 Prozent (zuvor 2 bis 3 Prozent) angestrebt. Und Beobachter erachten selbst die neuen Wachstumsvorgaben noch als eher konservativ, liegen die durchschnittlichen Analystenschätzungen doch schon heute bei 2,9 Prozent.

Neue Kursrekorde möglich

Die Wachstumsbeschleunigung zu verdanken hat Nestlé insbesondere dem Online-Geschäft. Dieses steuerte in den ersten neun Monaten fast 50 Prozent mehr zum Umsatz im Vorjahreszeitraum und war zuletzt immerhin für 12,3 Prozent des Gruppenumsatzes verantwortlich. Damit wandeln die Westschweizer auf den Spuren von Amazon.com und Co.

Beobachter sehen darin einen möglichen Kurstreiber für die seit Monaten sträflich vernachlässigte Nestlé-Aktie. Schon seit April bewegt sich diese in einem engen Seitwärtstrend. Dank der kräftigen Wachstumsbeschleunigung im zurückliegenden Quartal und der Erhöhung der diesjährigen Wachstumsvorgaben schliesst man in den Handelsräumen hiesiger Banken nicht aus, dass die Aktie in den Genuss neuer Kursrekorde kommt. Die bisherige Bestmarke bei 113,20 Franken liegt mehr als 12 Monate zurück.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Nestlé-Aktie zur Stunde 2,6 Prozent auf einen Mittelkurs von 110,25 Franken. Das verleiht auch dem Swiss Market Index (SMI) Rückenwind.

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Nestlé baut Purina-Produktion

Nestlé baut Purina-Produktion in den USA weiter aus

Die Nestlé-Tierfuttermarke Purina setzt ihren Expansionskurs in den USA fort. In ein neues Werk in Williamsburg Township im Bundesstaat Ohio will Nestlé rund 550 Millionen US-Dollar investieren.

27.10.2020 06:01

Das neue Werk in Ohio kommt zu den bereits bestehenden 21 Purina-Standorten in den USA hinzu und ist auf die Herstellung von Hunde- und Katzenfutter spezialisiert. Es wird seit dem Jahr 1975 das erste Werk in den USA sein, das komplett neu gebaut wird.

Nestlé treibt den Ausbau der Purina-Produktion in den USA in raschem Tempo voran. Die Investition in Ohio ist Teil eines bereits im Vorjahr eingeleiteten Wachstumsplans. In den vergangenen Monaten gab Nestlé bereits Investitionen in die Erweiterung bestehender Fabriken in den Staaten North Carolina, Iowa und Pennsylvania bekannt.

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Das Tierfutter ist bald

Das Tierfutter ist bald teurer als das Menschenfutter, aber mit Purina habe ich bald wieder einen Methusalem, sie ist bald schlauer als ich, meine Katze*crazy*. Recht so. Müsste hier kaufen.

Cash is King

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Nestlé übernimmt US-Firma

Nestlé übernimmt US-Firma Freshly ganz

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut seine Präsenz in den USA weiter aus.

02.11.2020 10:13

Nestlé übernimmt die US-Firma Freshly nun ganz, nachdem 2017 bereits ein Minderheitsanteil gekauft worden war. Freshly bietet frisch zubereitete Mahlzeiten (Direct-to-Consumer) an, die zu Hause aufgewärmt werden können.

Die Transaktion bewertet Freshly insgesamt mit 950 Millionen US-Dollar, wie Nestlé am Freitag mitteilte. Hinzu kommen potenzielle Earnouts in der Höhe von bis zu 550 Millionen Dollar, abhängig vom Wachstum des Unternehmens. Die Transaktion wurde per heutigem 30. Oktober bereits abgeschlossen.

Die auf gesunde und frische Mahlzeiten spezialisierte Freshly wurde 2015 gegründet. 2017 beteiligte sich Nestlé bereits mit einem Anteil von rund 16 Prozent. Das Unternehmen beliefert die Kunden in den USA landesweit mit den aufzuwärmenden Mahlzeiten. Derzeit sind es laut Nestlé mehr als 1 Million Mahlzeiten pro Woche. Im Gesamtjahr 2020 steuert Freshly damit auf einen Umsatz von etwa 430 Millionen Dollar zu.

Ein Sprecher von Nestlé bezeichnete gegenüber AWP die Übernahme angesichts des derzeitigen Trends zu gesunder Ernährung in Kombination mit den Corona-bedingten Einschränkungen in der Gastronomie als "besonders interessant".

Zuletzt machte Nestlé vor allem mit dem Ausbau des Tierfutter-Bereichs in den USA von sich Reden. So investiert Nestlé in eine neue Fabrik für die Purina-Produktion in Ohio rund 550 Millionen US-Dollar; dies als Teil eines bereits im Vorjahr eingeleiteten Wachstumsplans. In den Monaten zuvor wurden bereits Investitionen in die Erweiterung bestehender Fabriken in den Staaten North Carolina, Iowa und Pennsylvania angekündigt.

Kommentare positiv, Aktie reagiert verhalten

Der Aktienkurs von Nestlé zeigt keine grosse Reaktion auf die Ankündigung. Im frühen Handel verzeichnet der Titel nach schwachem Start mittlerweile ein Plus von 0,5 Prozent und bewegt sich damit im Rahmen des Gesamtmarktes. Die Transaktion wird in Marktkreisen indes wohlwollend beurteilt.

Insgesamt seien dies leicht positive Nachrichten für Nestlé, hiess es etwa in Kommentaren von Baader Helvea und der Zürcher Kantonalbank. Das schnell wachsende Unternehmen Freshly könnte ein Treiber für die Wachstumsziele von Nestlé sein, so Baader Helvea. Das Institut rechnet vor, dass Freshly mit dem angestrebten Jahresumsatz von 430 Millionen Dollar im Vergleich zu 2017 mit einem Jahresumsatz von 70 Millionen eine Jahreswachstumsrate von etwa 80 Prozent erreiche.

Laut der Kantonalbank ist die Übernahme "ein weiterer Mosaikstein im Umbau von Nestlé zu einem wachstumsstärkeren Konzern". Sowohl die ZKB wie auch die Bank Vontobel bezeichnen den Umbau insbesondere in den USA als eindrücklich. Vontobel rechnet vor, dass Nestlé seit 2017 insgesamt rund 8 Milliarden Dollar an wachstumsschwachem Umsatz verkauft und etwa 4 Milliarden an wachstumsstarkem hinzugekauft habe.

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Nestlé will Haustieren

Nestlé will Haustieren Insekten schmackhaft machen

Nestlé will Hunden und Katzen künftig ein ganz besonderes Futter in den Fressnapf legen. Im Oktober bringt der Konzern in der Schweiz Tierfutter auf den Markt, für das Insekten verarbeitet wurden, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte.

05.11.2020 15:25

Der Nahrungsmittelriese hofft, dass die Haustiere an dem aus Huhn, Favabohnen und Soldatenfliegenlarven bestehendem Futter Geschmack finden. Wegen der begrenzten Ressourcen auf dem Planeten und dem abnehmenden Fleischkonsum der Menschen in Europa seien Herrchen und Frauchen bereit, auch für ihre Haustiere nach neuen Eiweissquellen zu greifen, so das Unternehmen.

Die Purina Beyond Nature's Protein-Linie solle ab kommendem Jahr auch in anderen Ländern in den Verkauf kommen.

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Nestlé übernimmt Mehrheit an

Nestlé übernimmt Mehrheit an britischer Mindful Chef

Nestlé baut seine Präsenz in Grossbritannien weiter aus.

08.11.2020 15:00

Der Nahrungsmittelkonzern übernimmt die Mehrheit an dem in London ansässigen Unternehmen Mindful Chef, wie einer Medienmitteilung von Nestlé UK vom späten Freitagabend zu entnehmen ist. Angaben zur Höhe der Beteiligung und zu finanziellen Details werden in der Meldung nicht gemacht.

Mindful Chef ist den Angaben zufolge auf die Auslieferung von Boxen mit gesunden Fertiggerichten spezialisiert. Das Unternehmen wurde im Jahr 2015 gegründet und erwartet im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 50 Millionen britischen Pfund, so die Meldung.

Mit der Beteiligung erweitert Nestlé sein Direktkundengeschäft in Grossbritannien. Bereits Ende Oktober hatte das Unternehmen die vollständige Übernahme des US-Unternehmens Freshly vermeldet, das ebenfalls auf gesunde und frisch zubereitete Mahlzeiten spezialisiert ist.

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Wechsel im Top-Management von

Wechsel im Top-Management von Nestlé

In der Geschäftsleitung des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé kommt es zu Änderungen.

12.11.2020 07:39

Patrice Bula, Leiter Strategic Business Units, Marketing, Sales and Nespresso, geht Ende Februar 2021 in Pension. Zum Nachfolger wurde Bernard Meunier ernannt, der derzeit Nestlé Purina PetCare EMENA leitet, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Patrice Bula war über 40 Jahre für Nestlé tätig. In dieser Zeit hatte er verschiedene Führungspositionen in wichtigen Märkten wie China, Deutschland oder Südafrika inne gehabt. Bernard Meunier, der seine neue Funktion am 1. März 2021 übernehmen wird, arbeitet seit 35 Jahren für Nestlé.

Ausserdem wird David Rennie, Leiter der Kaffee-Marken, per 1. März 2021 in die Geschäftsleitung aufgenommen. Die Ernennung von Rennie in die Geschäftsleitung spiegle den strategischen Charakter seiner Rolle wider, da Kaffee eine der wichtigsten Wachstumssäulen von Nestlé sei, heisst es.

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Nestlé verkauft Yinlu

Nestlé verkauft Yinlu-Geschäft an chinesische Food Wise

Nestlé trennt sich von seinem Yinlu-Geschäft in China.

25.11.2020 07:34

Käufer ist die chinesische Food Wise, zu den finanziellen Details haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Bereits im April hatte der Nahrungsmittelkonzern angekündigt, für das Geschäft mit Erdnussmilch und Reisporridge-Konserven alle Optionen inklusive eines Verkaufs zu prüfen. Nun soll die Transaktion bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilte der Nahrungsmittelkonzern am Mittwoch mit. Insgesamt haben die Yinlu-Marken im Jahr 2019 einen Umsatz von rund 700 Millionen Franken erwirtschaftet.

Bei Nestlé verbleibt derweil das "ready-to-drink"-Geschäft von Nescafé. Yinlu werde allerdings weiter für Nestlé produzieren und die Produkte in einigen Provinzen in China vertreiben. Auch Produkte von Nestea werde Yinlu weiter unter der Lizenz von Nestlé herstellen.

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Nestle investiert Milliarden

Nestle investiert Milliarden in Klimaschutz

Der Nahrungsmittelriese Nestle verstärkt seine Anstrengungen zur Bekämpfung des Klimawandels.

03.12.2020 07:35

In den kommenden fünf Jahren will Nestlé eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge dafür 3,2 Milliarden Franken ausgeben. Davon sollen 1,2 Milliarden in eine regenerative Landwirtschaft fließen. So wolle Nestle die Landwirte, die sich um eine bessere Bodenqualität und ein vielfältiges Ökosystem kümmerten, besser bezahlen.

Zudem wolle Nestle in fünf Jahren nur noch erneuerbaren Strom beziehen und das Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln ausbauen. Die Investitionen sollen durch Effizienzsteigerungen finanziert werden, sodass sie sich auf den Gewinn nicht auswirkten. 

(Reuters)

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Nestlé erhält EU-Zulassung

Nestlé erhält EU-Zulassung für Erdnussallergiemittel Palforzia

(Ausführliche Fassung) - Die Tochter Aimmune der Nestlé-Pharmasparte Nestlé Health Science (NHSc) hat einen Erfolg mit ihrem Erdnussallergiemittel verbucht: Das Medikament Palforzia ist von der EU-Kommission zugelassen worden, wie Nestlé am Montag mitteilte.

21.12.2020 08:05

Es sei die erste Behandlungsoption, die für Erdnussallergie von der EU zugelassen sei, hiess es. Die Zulassung basiere auf einem Datenpaket aus Studien, in denen die Behandlung mit Palforzia im Vergleich zur Behandlung mit Placebo zu einer signifikanten Erhöhung der verträglichen Menge an Erdnussprotein geführt habe.

Palforzia ist eine Immuntherapie, die bei Patienten mit einer diagnostizierten Erdnussallergie im Alter von 4 bis 17 Jahren eingesetzt werden kann. Auch bei älteren Patienten könne das Medikament im Zusammenhang mit einer erdnussfreien Diät weiter verabreicht werden, hiess es. Erdnussallergien bei Kindern hätten sich zwischen 2005 und 2015 verdoppelt und die Zahl von Spitaleinweisungen wegen schwerer allergischer Reaktionen sei sogar um das Siebenfache gestiegen.

Laut Aimmune-Therapeutics-Chef Andrew Oxtoby werde nun der Fokus auf die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden gelegt, damit die Behandlung für diejenigen Kinder zugelassen wird, für die sie geeignet sei. In Deutschland und Grossbritannien sei eine Markteinführung im Mai 2021 geplant. In der Schweiz wurde laut der Mitteilung ebenfalls ein Antrag auf Marktzulassung für Palforzia bei Swissmedic eingereicht, der zurzeit geprüft werde.

In den USA seit Januar zugelassen

In den USA wurde Palforzia bereits im Januar 2020 von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Auch in den USA ist es die erste und einzige von den Behörden zugelassene Behandlung gegen Erdnussallergie bei Kindern zwischen 4 und 17 Jahren.

NHSc hatte erstmals im November 2016 eine Beteiligung an Aimmune Therapeutics von 145 Millionen Dollar erworben und diese im Februar 2018 um 30 Millionen, im November 2018 um 98 Millionen und im Januar 2020 um 200 Millionen erhöht. Im vergangenen Oktober schloss das Unternehmen die Übernahme von Aimmune Therapeutics ab. Gemäss den Angaben zu jenem Zeitpunkt hält NHSc nun 84 Prozent an Aimmune Therapeutics.

Die Übernahme von Aimmune ist eine der Akquisitionen, die Nestlé in diesem Jahr getätigt hat. Im Juni respektive August hatte der Konzern die Division NHSc durch den Erwerb der beiden US-Firmen Vital Proteins und IM Health Science (IMH) verstärkt. Nestlé hat aber Appetit auf weitere Zukäufe, auch grössere. Das erklärte Finanzchef François-Xavier Roger Anfang September auf einer Investorenkonferenz.

tv/tt

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Dies braucht’s, damit die

Dies braucht’s, damit die Nestlé-Aktie wieder in Schwung kommt

An positiven Erwartungen für Nestlé mangelt es nicht. Doch es muss etwas geschehen, damit der Kurs des Nahrungsmultis von der 100-Franken-Marke wegkommt. Die Perspektiven.

18.01.2021 22:00

Von Marc Forster

Bei Morgan Stanley ist man sich sicher: Nestlé hat zur Konkurrenz die Nase vorne. Etwa 60 Prozent der Gruppe ist laut dem Urteil der Morgan-Stanley-Analysten auf strukturelles Wachstum ausgerichtet. Die grossen Geschäftsbereiche wie Tiernahrung, Kaffee, Wasser und Gesundheitsprodukte wie auch viele Nahrungsmittel eigneten sich bestens für den Megatrend Onlinehandel.

Der bei Nestlé schon vor drei Jahren eingeleitete Transformationsprozess hin zum Gesundheits- und Umweltkonzern verbessert diesen Vorteil noch. Morgan Stanley setzt das Kursziel bei 125 Franken, das wäre vom aktuellen Kurs aus fast ein Viertel Kursanstieg.

Schaut man bei Bloomberg nach, dann ist Morgan Stanley in guter Gesellschaft: 22 von 31 Analysten empfehlen "Kaufen" respektive "Übergewichten", sieben sind neutral oder mit "Hold"-Empfehlung unterwegs und nur zwei warnen, indem sie zum Verkauf der Aktie raten. 

Aktienkurs bereitet wenig Freude

Eine kritischere Stimme ist die Société Générale, die eine Kurszielsenkung von 123 auf 115 Franken (bei beibehaltenem "Buy"-Rating) wie folgt begründet: "Die Anpassung erfolgt, um den neusten Wechselkursen sowie geringeren langfristigen Wachstumsaussichten Rechnung zu tragen", schreibt Analyst David Hayes. Die Margen würden jedoch im Gegensatz zu vergangenen Jahren eher gleichbleiben, weil sich Kosteneinsparungen und neue Investitionen in der finanziellen Auswirkung etwa die Waage hielten.

Der Nestlé-Kurs seit Anfang 2020 (Grafik: cash.ch).

Ist dies der Grund, warum Nestlé am Markt nur mittelprächtig performt? Verglichen mit vor zwölf Monaten liegt der Kurs um 5,6 Prozent tiefer. Aus einem 2020er Jahreshöchst im Sommer bei 112,60 Franken sind gegenwärtige 101,60 Franken geworden. Dies betrifft unzählige Grossinvestoren und Fonds, aber auch "normale" Anlegerinnen und Anleger, die Nestlé-Aktien halten. Sei es als Einzelposten, über ETF oder eine Schweizer Pensionskasse. Im SMI hat Nestlé nach wie vor rund ein Fünftel des Gewichts. 

Dass Nestlé der Konkurrenz voraus ist, wie Morgan Stanley schreibt, lässt sich durch die Kursentwicklung anderer grosser Nahrungmittelkonzerne weder klar bestätigen noch widerlegen. Unilever ist auf 12-Monats-Sicht nicht vom Fleck gekommen, Mondelez und Kraft Heinz liegen nur leicht im Plus, während eine Danone-Aktie 27 Prozent weniger kostet als Mitte Januar 2020.

Erwartungen an organisches Wachstum

Im Dezember erlebte die Nestlé-Aktie einen Kursanstieg von 99 auf 105 Franken, nur um dann diese Gewinne zu einem grossen Teil wieder zu verlieren. Der Markt nahm durchaus wahr, dass Konzernchef Ulf Mark Schneider Mitte Dezember in der Sendung Bilanz Standpunkte ein eher nüchternes Bild für 2021 malte. Der Konzern geht davon aus, dass das bei Nestlé sehr stark beachtete Umsatzwachstum – organisch, auf vergleichbarer Basis – 2020 etwa gleich ausfallen dürfte wie 2019, also mit +3,5 Prozent.

Übertrifft Nestlé die 3,5 Prozent, wenn voraussichtlich am 18. Februar die Resultate vorgelegt werden, würde die Überraschung dem Kurs guttun. Auch heiss antizipiert ist das organische Wachstum im vierten Quartal. Dort wäre mehr als 4 Prozent eine grosse Sache.

Gut für Nestlé wäre auch eine Aufwertung des Dollars zum Franken sowie ein Sinken der Anleihenrenditen für zehnjährige Treasuries. Der Dollar schwächelt zum Franken schon seit April 2019, dürfte aber durchaus längerfristig im Aufwind sein. Allerdings ist seit dem August auch das Niveau der US-Renditen gestiegen. Zu Dollar und Treasuries lässt sich im Moment so viel sagen: Die neue US-Regierung in der Gestalt von Finanzministerin Janet Yellen und die Notenbank Federal Reserve in der Person von Fed-Chef Jerome Powell wollen weder einen zu schwachen Dollar, noch zu hohe Renditen auf den Staatsanleihen.

Ein Thema bei Nestlé sind immer auch Zukäufe und die Abspaltung von Firmenteilen. Werden diese vom Markt als wertmindernd wahrgenommen, setzt dies dem Kurs eher zu.

Veränderungspolitik gewinnt an Glaubwürdigkeit

Wichtig ist aber auch die Rolle von CEO Schneider. Dass der erste Unternehmenschef von ausserhalb seit Jahrzehnten als Modernisierer auftreten würde, war schon am Anfang bekannt. Dass er die Ausrichtung des Konzerns mehr auf Gesundheit und umweltgerechtere Nahrungsmittel trimmt, ebenfalls. Schneider ist seit Anfang 2017 an der Spitze des Konzerns. 

Nestlé-Chef Mark Schneider: Gesundheit treibt Wachstum https://t.co/XVsonXsEuY pic.twitter.com/DBhXYLlacw

— Handelszeitung (@Handelszeitung) September 18, 2020

Die Coronakrise hat Schneider insofern die Chance gegeben, unter forcierten Veränderungen zu agieren und damit Skeptiker von der Zielgerichtetheit seines Kurses zu überzeugen. Der Schwenk in Richtung von Gesundheit und Nachhaltigkeit wird vorangetrieben, ohne nun dogmatisch verfolgt zu werden. Der Trend Richtung Onlinehandel für Lebensmittel wird verstärkt vorangetrieben.

Was Morgan Stanley als grosses Plus von Nestlé feiert, ist also prinzipiell richtig. Vorsichtig optimistisch darf man für Nestlé in den nächsten Monaten auf jeden Fall sein.

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