Novartis

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21.11.2006 09:48
#1
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Novartis

Ich denke Novartis sind eine Überlegung wert. Von US-Regierung 41 Mio Dollar Auftrag und Kursziel von UBS Fr. 84.-

Valor: 
1200526 - Novartis
23.09.2016 08:21
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Novartis meldet positive Studiendaten für Lungenkrebs-Medikament

Novartis hat mit seinem Medikament Zykadia (Ceritinib) positive Phase-III-Studiendaten erzielt.

In der Studie ASCEND-4 wurde das Mittel bei Patienten mit ALK-positivem, nicht kleinzelligem Lungenkrebs eingesetzt, die zuvor noch nicht behandelt worden waren, wie Novartis am Freitag mitteilt. Dabei habe die Studie ihren primären Endpunkt erreicht.

In der Studie sei das progressionsfreie Überleben (PFS) bei Patienten, die mit Zykadia behandelt worden seien, deutlich verbessert worden gegenüber jenen, die mit einer Chemotherapie behandelt worden seien, heisst es weiter. Die Studie habe auch bei den sekundären Endpunkten die Ziele erreicht. Sie bestanden aus der objektiven Ansprechrate (ORR) und der Dauer des Ansprechens (DoR).

Zykadia ist in der Indikation gegen diese Form von Lungenkrebs bereits in der EU, der Schweiz und auch in den USA zugelassen, allerdings für Patienten, die auf eine vorherige Behandlung nicht angesprochen haben.

(AWP)

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22.09.2016 08:13
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Novartis-Malariapräparat auf gutem Weg

Das Malariapräparat KAF156 von Novartis hat in einer Studie gute Daten zur Wirksamkeit gezeigt.

Diese hat der Pharmakonzern im New England Journal of Medicine in der jüngsten Ausgabe veröffentlicht. Die Daten zeigten, dass sich KAF156 in der Behandlung von Malariainfektionen, die gegenüber den derzeit erhältlichen Therapien resistent sind, als effektiv erwiesen habe, schreibt Novartis in der Mitteilung vom Donnerstag.

KAF156 habe dabei Wirksamkeit im Kampf gegen den Parasiten sowohl in seinem Blut- als auch in seinem Leberstadium gezeigt, sowie auch gegen artemisinin-resistente Parasiten, heisst es weiter. Dieses neuartige Malaria-Medikament befindet sich in der Phase IIb. Es wird von Novartis zusammen mit Medicines for Malaria Venture (MMV) und mit der Unterstützung der Bill & Melinda Gates Stiftung entwickelt.

(AWP)

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19.09.2016 11:54
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Novartis erreicht mit Produktkandidat BAF312 gegen MS positive Studienergebnisse
19.09.2016 10:45

(Meldung vom Wochenende um weitere Details, Analystenkommentare und Aktienkurs ergänzt)

Basel (awp) - Novartis hat mit seinem Produktkandidaten BAF312 unerwartet positive Ergebnisse erzielt. Der Wirkstoff hat in einer internationalen Studie in der Behandlung von Patienten, die an der sekundär progressiven multiplen Sklerose (SPMS) leiden, die primären und sekundären Endpunkte erreicht. Analysten reagieren unter dem Strich positiv und auch an der Börse fällt die Resonanz freundlich aus.

Die Phase-III-Studie EXPAND habe ergeben, dass bei einer einmal täglichen oralen Einnahme von BAF312 (siponimod) das Risiko einer Verschlimmerung der Krankheit deutlich reduziert werde, teilte Novartis am Wochenende mit. Im Vergleich zur Abgabe von Placebo habe sich das Risiko einer Verschlimmerung der Krankheit auf Sicht von drei Monaten um 21% verringert, auf Sicht von sechs Monaten sei die Wirksamkeit gar noch grösser gewesen. Die Ergebnisse wurden auf der ECTRIMS-Fachärztekonferenz über MS in London vorgestellt.

KEINE GEZIELT ZUGELASSENE BEHANDLUNG BISLANG

Getestet wurden Patienten mit SPMS. Diese Form von MS wird oft als zweites Krankheitsstadium der schubförmigen MS (RRMS) betrachtet. Bei etwa 40% bis 50% der Patienten, die an RRMS leiden, geht diese nach etwa 10 Jahren in eine sekundär progrediente MS über. Hierbei treten einzelne Schübe auf wie bei RRMS, aber die Rückbildung ist unvollständig und zwischen den Schüben schreitet die Behinderung fort. Mit der Zeit nimmt die Anzahl der Schübe ab, während die Behinderung mehr und mehr zunimmt.

Neben diesen beiden Formen gibt es noch die primär progrediente MS (PPMS). An ihr erkranken etwa 15% der MS-Patienten, während RRMS mit geschätzten 85% den deutlich grösseren Anteil ausmacht.

Bislang gibt es für SPMS keine gezielten Behandlungsmöglichkeiten. Entsprechend hoch sei der bislang nicht erfüllte medizinische Behandlungsbedarf auf Patientenseite, so der globale Pharmachef von Novartis, Vasant Narasimhan, in der Mitteilung. Man werde mit den entsprechenden Behörden über die weiteren Schritte verhandeln.

ANALYST SIEHT IN BAF312 BLOCKBUSTERPOTENZIAL

Auf Analystenseite fallen die Reaktionen positiv bis nahezu euphorisch aus. Besonders angetan zeigen sich die Experten von Kepler Cheuvreux und Jefferies. Kepler-Analyst David Evans siieht in dem Produktkandidaten BAF312 Blockbusterpotenzial. Er rechne damit, dass das Mittel gegen Ende 2017 zugelassen werde. Den Markt für SPMS schätzt er auf 6-9 MRD USD; ein Markt notabene, für den es bislang noch kein zugelassenes Medikament gebe.

Jeffrey Holford von Jefferies rückt in seinem Kommentar das Thema Zulassung in den Fokus. Da EXPAND eine sehr grosse und umfangreiche Studie gewesen sei, könnte Novartis womöglich die Zulassung erhalten, ohne weitere Tests durchführen zu müssen. Immerhin ziele Novartis mit BAF312 auf einen Markt ab, der sich durch bisher nicht erfüllte medizinische Bedürfnisse auszeichne. Bislang sei Novartis davon ausgegangen, 2019 einen Zulassungsantrag für das Mittel zu stellen.

NOVARTIS KANN GEGEN AUSLAUFENDES PATENT VORBEUGEN

Für ZKB-Analyst Michael Nawrath ist das "Hochrisikoprojekt BAF312" derweil unerwartet positiv verlaufen. Bei dem Kandidaten handele es sich um die zweite Generation des S1P-Modulators Gilenya. Gilenya werde seit 2010 gegen RRMS eingesetzt und spüle jährlich rund 2,5 Mrd USD Umsatz in die Novartis-Kassen. Da viele RRMS-Patienten eine SPMS entwickeln, sei der Markt ohne Konkurrenz bisher entsprechend gross. "BAF312 wird zur Kompensation beitragen, wenn ab 2019 das Patent von Gilenya ausläuft", ergänzt der Experte.

An der Börse werden die Studiendaten ebenfalls freundlich aufgenommen. Mit einem Kursplus von etwas mehr als 1% auf 78,30 CHF gehören die Aktien am Montag gegen 10.30 Uhr zu den grössten Gewinnern unter den Blue Chips im SMI. Dieser legt zeitgleich um 0,71% zu.

hr/uh

(AWP)

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19.09.2016 08:20
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Novartis mit neuen Daten für mögliches Blockbuster-Herzmedikament

Novartis hat neue Daten für sein Herzmittel Entresto vorgelegt.

Diese untermaueren laut Mitteilung vom Montag, dass Entresto bei Patienten, die unter chronischem Herzversagen mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) leiden, zu einer verbesserten Lebensqualität beiträgt. Die Analyse der Daten unterstreiche die Vorteile des Herzmittels, heisst es weiter. Gleichzeitig zeigten sie aber auch, wie wichtig es sei, dass HFrEF-Patienten mit der richtigen Therapie behandelt würden.

Die Zahl der HFrEF-Patienten, die nach einer Behandlung mit Entresto über eine verschlechterte Lebensqualität berichtet hätten, habe um 50 Prozent unter jenen gelegen, die mit ACE-Hemmern behandelt wurden. Die Daten stammten aus der PARADIGM-Studie, einer der grössten, die zur Behandlung von Herzversagen durchgeführt wurde.

Novartis hat Entresto im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht. Es gilt nach wie vor als Hoffnungsträger des Pharmakonzerns und soll ein künftiger Blockbuster werden. Da die Markteinführung in den USA allerdings deutlich schleppender als erwartet verlaufen war, hatten sich Analysten zuletzt deutlich vorsichtiger geäussert.

(AWP)

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15.09.2016 08:17
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Novartis-Stiftung präsentiert Fortschritte in Lepra-Bekämpfung

Die Novartis-Stiftung wird am 19. Internationalen Lepra-Kongress (ILC) jüngste Daten seines Programms zur Bekämpfung dieser Krankheit (LPEP) präsentieren.

Wie das Programm zeige, habe sich die einmalige Verabreichung von Rifampicin in die Kontrollprogramme in sechs Ländern integrieren lassen, heisst es in einer Medienmitteilung des Pharmakonzerns vom Donnerstag. Der Kongress findet vom 18. bis 21. September in Peking statt.

Die bisherigen Daten des Programms, das die Novartis-Stiftung zusammen mit ihren Partnern durchführt, mache deutlich, dass man erfolgreich auf dem Weg sei, diese Krankheit auszumerzen. Die aktuelle Strategie sei bereits 2014 lanciert worden. Zu ihren Prioritäten gehöre, Lepra möglichst früh zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

(AWP)

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01.09.2016 08:33
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Novartis streicht 120 Stellen in den USA

Der Pharmakonzern Novartis baut im Zuge des Konzernumbaus rund 120 Stellen ab. Die Kürzungen betreffen vor allem Mitarbeiter an verschiedenen US-Standorten.

Die Zell- und Gentherapie-Einheit werde aufgelöst und in andere Teile des Unternehmens integriert, erklärte ein Firmensprecher am Mittwoch. Hintergrund der Kürzungen ist die im Mai angekündigte Aufteilung des Kerngeschäfts in einen Krebsbereich und eine Sparte mit den restlichen Arzneien.

Mit dem Abbau will das Basler Unternehmen, das mit Umsatzausfällen beim wichtigen Blutkrebsmedikament Glivec wegen der Konkurrenz durch günstigere Generika kämpft, die Effizienz steigern.

Die Kürzungen betreffen vor allem Mitarbeiter an verschiedenen US-Standorten. Insgesamt beschäftigt Novartis rund 118'000 Personen. Trotz des Abbaus hält Novartis am Plan fest, Anfang kommenden Jahres die Zulassung einer Zelltherapie zur Behandlung einer Blutkrebs-Art in den USA und im späteren Jahresverlauf auch in Europa zu beantragen.

(AWP)

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31.08.2016 08:23
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Novartis erhält grünes Licht für Medikament in den USA

Die Novartis-Tochter Sandoz kann ihr Nachahmemedikament Erelzi in den USA vertreiben.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe die Zulassung für sämtliche Anwendungen des Präparats erteilt, schrieb Novartis am Dienstagabend in einer Mitteilung.

Erelzi konkurriert mit dem Arzneimittel Enbrel des US-Biotechnologiekonzerns Amgen. Der Biotech-Weltmarktführer erlöste mit dem Medikament, das gegen Arthritis, Rheuma und Schuppenflechte eingesetzt wird, im vergangenen Jahr in Nordamerika 5,4 Milliarden Dollar. Enbrel ist Amgens umsatzstärkste Arznei.

Novartis hat mit der jüngsten Zulassung zwei sogenannte Biosimilar in den USA am Start. Im vergangenen September läutete der Basler Konzern dort die Biosimilar-Ära ein, als er mit Zarxio erstmals eine Nachahmerversion einer biotechnologisch hergestellten Arznei auf den US-Markt brachte.

Die Zulassung hatte damals einen Rechtsstreit nach sich gezogen: Amgen warf Sandoz Patentverletzungen vor und legte Berufung gegen den Vertrieb in den USA ein. Ein US-Berufungsgericht lehnte dies schliesslich ab.

Höherer Aufwand als bei Generika

"Wir sind bestrebt, Erelzi so bald wie möglich auf den US-Markt zu bringen", wird Carol Lynch, Biopharmazeutik-Leiterin bei Sandoz zitiert. Anfang Juli hatte ein Expertenausschuss der FDA eine Empfehlung zur Zulassung von Erelzi abgegeben. Das Biosimilar sei dem Originalpräparat in hohem Masse ähnlich, hiess es damals.

Die europäische Arzneimittelagentur EMA hatte 2015 einen Antrag auf Zulassung des Biosimilars angenommen. Die Prüfung ist derzeit im Gange. In Europa sind Biosimilars bereits seit 2006 erhältlich. In Amerika wurde der Weg für deren Zulassung erst durch eine Gesundheitsreform im Jahr 2010 frei.

Angesichts des Kostendrucks im Gesundheitssystem setzt Novartis auf eine hohe Nachfrage nach günstigeren Nachahmermedikamenten. Doch die Herausforderungen sind hoch. Anders als herkömmliche Medikamente können Biotech-Arzneien nicht exakt eins zu eins kopiert werden, weil ihre Wirkstoffe - häufig grosse Proteine und Antikörper - viel zu komplex sind. Da sie aus lebenden Zellen gewonnen werden, lassen sie sich höchstens biologisch ähnlich nachbilden.

Der Aufwand für die Entwicklung und Zulassung ist daher deutlich höher als bei klassischen Generika. Novartis will bis 2020 Biosimilars von fünf wichtigen Arzneien auf den Markt bringen.

(SDA)

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25.08.2016 08:59
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Novartis meldet positive Phase-III Resultate für MS-Medikament Siponimod
25.08.2016 07:34

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis meldet positive Studienergebnisse für sein MS-Medikament Siponimod (BAF312). In der zulassungsrelevanten Phase III-Studie EXPAND habe das Präparat den primären Endpunkt erreicht. Untersucht wurde eine Reduktion des Krankheitsfortschrittes bei Menschen mit sekundär-progressiver MS (SPMS) im Vergleich zu Placebo, teilt der Konzern am Donnerstag mit.

Die vollständigen Daten zur Studie würden am 17. September am Kongress ECTRIMS in London vorgestellt, heisst es weiter. Novartis werde nun die vollständige Analyse der Daten abschliessen und die nächsten Schritte in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden abwägen.

Siponimod ist die Weiterentwicklung des Novartis-Kassenschlagers Gilenya, das in Europa 2011 zur verlaufsmodifizierenden Therapie der hoch aktiven schubförmigen MS zugelassen wurde.

ra/cf

(AWP)

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24.08.2016 08:23
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Novartis lizensiert PCSK9-Antikörper LGT-209 an kanadische Cyon aus
23.08.2016 18:16

Vancouver (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat die weltweiten Rechte an LGT-209, einem anti-PCSK9 Antikörper für die Behandlung von Sepsis an das kanadische Unternehmen Cyon verkauft. Dies beinhalte die weltweiten Rechte zum Einsatz bei SIRS (systemic inflammatory response syndrome) und der Vorbeugung und Behandlung von Sepsis, wie Cyon am Dienstag mitteilt. Die Vereinbarung enthalte regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

Cyon will mit dem Antikörper im ersten Halbjahr 2017 eine Phase-II-Studie beginnen. Die Phase-I-Studie zu LGT-209 seien bereits abgeschlossen und hätten eine gute Verträglichkeit und Wirksamkeit bei der Senkung von Colesterol gezeigt, was als Schlüsselmechanismus für Sepsis-Risikopatienten gilt.

yr/mk

(AWP)

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03.08.2016 08:21
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Novartis erhält in den USA Therapiedurchbruch-Status für Brustkrebs-Mittel
03.08.2016 07:39

Basel (awp) - Novartis hat von der FDA den Therapiedurchbruch-Status für seinen CDK4/6 Inhibitor LEE011 (Ribociclib) erhalten. Die US-Gesundheitsbehörde habe dem Wirkstoff diesen Status in der Behandlung von HR+/HER2-fortgeschrittenem Brustkrebs erteilt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Die Entscheidung der FDA untermauere den anhaltend hohen Bedarf an neuen Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit fortgeschrittenem Brustkrebs, heisst es weiter. Dabei könne LEE011 (Ribociclib) eine effektive neue Option sein.

Die US-Behörde habe ihre Entscheidung anhand der Ergebnisse der Phase-III-Studie MONALEESA-2 getroffen. Dabei war das Medikament zusammen mit Letrozole bei Frauen mit HR+/HER2 fortgeschrittenem Brustkrebs in der Menopause getestet worden. Die Studie war Mitte Mai vorzeitig beendet worden, nachdem eine Zwischenanalyse gezeigt hatte, dass die Ziele der Studie bereits erreicht worden waren.

Der Status "Breakthrough Therapy" ist dafür vorgesehen, die Entwicklung und Prüfung von Medikamenten für die Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen zu beschleunigen. Das bedeutet in der Regel, dass eine mögliche Zulassung in den nächsten sechs Monaten erwartet werden kann.

hr/tp

(AWP)

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02.08.2016 08:27
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Novartis-Tochter Alcon darf grünen Star behandeln

Die Novartis-Tochter Alcon hat in den USA die Zulassung für den Micro-Stent CyPass erhalten. Damit kann der grüne Star behandelt werden.

Mit Hilfe dieses chirurgischen Gerätes von Alcon könne das Glaukom behandelt werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Glaukom ist auch bekannt unter dem Namen grüner Star.

Mit dieser Zulassung könne die Augensparte von Novartis ihre Präsenz auf dem Markt für chirurgische Geräte zur Glaukom-Behandlung weiter ausbauen, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Stent sei so konzipiert, dass er den intraokularen Druck bei mildem bis moderatem Glaukom reduziere.

(AWP)

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19.07.2016 08:14
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Novartis hält Umsatz in zweiten Quartal etwa stabil

Der Pharmakonzern Novartis hat im zweiten Quartal wie erwartet bei Umsatz und Gewinn leichte Rückgänge verbucht.

Bereits bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal hatte das Management rund um CEO Joseph Jimenez gewarnt, dass der Konzern mit dem ersten Halbjahr 2016 seinen Tiefpunkt erreicht haben dürfte.
Seine eigene Prognose, die Zahlen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres zu halten, hat Novartis im zweiten Quartal allerdings erfüllt. Allerdings formuliert der Konzern in seiner Medienmitteilung vom Dienstag den Gewinnausblick vorsichtiger als bislang.

Beim Umsatz weist Novartis für das zweite Quartal 2016 12,47 Mrd USD aus, ein Minus von 2%. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich eine unveränderte Entwicklung.

Dabei gehen 8,39 Mrd USD (-3%; -1% kWk) auf das Konto der grössten Sparte, Innovative Medicines. Die Sparte nennt sich seit Anfangs Juli so. Sie ist in zwei neue Geschäftseinheiten aufgeteilt, Novartis Pharmaceuticals und Novartis Oncology. Diesen Umbau hatte der Konzern überraschend etwa Mitte Mai angekündigt.

Die Generika-Tochter Sandoz dagegen liegt mit ihren Erlösen von 2,58 Mrd USD um 2% (3% kWk) über dem Vorjahreswert. Die Augensparte Alcon schneidet mit einem Umsatz von 1,51 Mrd USD (-2%; -1% kWk) in etwa wie erwartet ab.

Beim operativen Ergebnis weist Novartis für die Monate April bis Juni einen Rückgang von 8% (4% kWk) auf 2,09 Mrd USD aus. Der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes betrug 1,81 Mrd USD, ein Minus von 3% (unverändert zu konstanten Wechselkursen). Das operative Kern-Ergebnis beziffert Novartis auf 3,33 Mrd (-7%; -4% kWk) und den Kern-Reingewinn auf 2,93 Mrd (-5%; -2% kWk). Die "Kern"-Zahlen sind bereinigt um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte.

Analystenschätzungen leicht übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Analystenschätzungen zum Teil übertroffen. Im Schnitt hatten die Experten dem Konzern einen Gruppen-Umsatz in Höhe von 12,15 Mrd USD und einen Kern-EBIT von 3,2 Mrd zugetraut.

"Novartis hat im zweiten Quartal eine solide Performance erzielt, obwohl sich die verlorene Markt ­Exklusivität für Gleevec in den USA während eines ganzen Quartals auswirkte", wird CEO Jimenez in der Mitteilung zitiert.

Ausblick für Kernergebnis etwas vorsichtiger

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den bisherigen Ausblick für den Umsatz. So erwartet der Konzern den Nettoumsatz zu konstanten Wechselkursen weiterhin weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. Die Wachstumsprodukte sollen dabei die Einbussen durch Generikakonkurrenz wettmachen.

Bezüglich Kernergebnis äussert sich das Management aufgrund der neu vorgesehenen zusätzlichen Investitionen für Entresto im zweiten Halbjahr etwas vorsichtiger als bisher: Infolge dieser zusätzlichen Investitionen und in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung von Gleevec erwartet Novartis das operative Kernergebnis zu konstanten Wechselkursen voraussichtlich weitgehend auf Vorjahresniveau oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz tiefer. Bislang war die Erwartung auch hier, weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres abzuschliessen.

Die Auswirkungen der Wechselkurse auf das Gesamtjahr gesehen beziffert Novartis neu mit -1% (bisher -2%) beim Umsatz und weiter mit -3% beim operativen Kernergebnis.

(AWP)

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14.07.2016 08:23
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Novartis-Tochter Alcon lanciert Dailies Total1-Kontaktlinsen
14.07.2016 07:35

Basel (awp) - Die Novartis-Tochter Alcon hat die Kontaktlinsen Dailies Total1 Multifocal lanciert. Die Linsen seien die ersten mit Wassergradient und vor allem für Menschen entwickelt, welche Unterstützung beim Sehen in die Nähe brauchen, teilt Novartis am Donnerstag mit. Davon betroffen seien vor allem ältere Menschen und weltweit beinahe eine Anzahl von 2 Milliarden.

Die Dailies Total1 Multifocal-Linsen seien ab dem 27. Juli in Australien, Kanada, den USA und der Schweiz erhältlich. Ab September werden sie dann in einigen EU-Ländern ebenfalls eingeführt.

mk/cf

(AWP)

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11.07.2016 16:24
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Novartis-Biosimilar zu Amgens Enbrel erntet positiven FDA-Kommentar
11.07.2016 15:27

Zürich (awp) - Die Novartis-Tochter Sandoz könnte mit ihrem Biosimilar Etanercept möglicherweise vor einem Durchbruch in den USA stehen. Ein beratender Ausschuss der US-Gesundheitsbehörde hat dem Produktkandidaten bescheinigt, dass er dem Originalmittel von Amgen, Enbrel, sehr ähnlich sei, wie auf der Seite der US-Gesundheitsbehörde zu lesen ist.

Am 13. Juli wird ein Ausschuss externer Berater zusammenkommen, um darüber zu entscheiden, ob der FDA die Zulassung des Biosimilars empfohlen werden soll. Enbrel ist ein Rheumamittel, das alleine in den USA im vergangenen Jahr Umsätze von mehr als 5 Mrd USD erzielt hat. Die Novartis-Tochter Sandoz beantragt für sein Biosimilar die Zulassung in genau den gleichen Indikationen wie das Original.

In dem Dokument auf der Seite der FDA steht nicht nur, dass Etanercept dem Originalpräparat sehr ähnlich ist. Das Dokument weist auch darauf hin, dass Novartis ein umfangreiches Datenpaket geliefert habe, um zu zeigen, dass es keine klinisch bedeutsamen Unterschiede zwischen den beiden Mitteln gibt.

hr/cp

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07.07.2016 08:26
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Novartis: Sandoz Biosimilar Etanercept zeigt gleiche Effizienz wie Original
07.07.2016 07:40

Basel (awp) - Novartis' Generika-Tochter Sandoz hat neue Daten zum Biosimilar Etanercept erhalten. Diese zeigten, dass der Produktkandidat die gleiche Wirksamkeit wie das Originalprodukt Enbrel von Pfizer zeige, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Die EGALITY-Studie habe ihre primären Endpunkt nach 12 Wochen erreicht.

Es sei die erste Studie ihrer Art und habe die klinische Sicherheit und Wirksamkeit zwischen dem Original und dem Biosimilar verglichen, heisst es weiter. Biosimilar und das Original werden in der Behandlung von Psoriasis (Schuppenflechte) eingesetzt. Mit dem Original Enbrel würden vor allem Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-artiger Psoriasis behandelt.

Sowohl die US-Gesundheitsbehörde FDA als auch ihr europäisches Pendant EMA haben bereits die Zulassungsanträge von Sandoz für das Biosimilar angenommen.

hr/ra

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04.07.2016 08:31
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Novartis erhält Zulassung von Swissmedic für Revolade bei aplastischer Anämie
04.07.2016 08:26

Zürich (awp) - Novartis hat für Revolade (Eltrombopag) eine Zulassung in der Schweiz erhalten. Swissmedic habe das Produkt zur Behandlung von Erwachsenen mit erworbener schwerer aplastischer Anämie (SAA) zugelassen, die für eine hämatopoetische Stammzell-Transplantation nicht infrage kommen, heisst es in einer Mitteilung des Pharmakonzerns vom Montag.

Die Zulassung erfolge auf Grundlage der Ergebnisse einer offenen Pivotstudie der Phase II und zwei unterstützenden Studien der Phase II (ELT116826 und ELT116643), die vom National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) der National Institutes of Health (NIH) in den USA durchgeführt wurden.

SAA ist den Angaben nach eine Bluterkrankung, bei der das Knochenmark nicht ausreichend Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten bildet. "Bisher gab es für Patienten mit schwerer aplastischer Anämie, bei denen eine Stammzellen-Transplantation nicht möglich ist, nur sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten", so Kay Moeller-Heske, Oncology General Manager bei Novartis Pharma Schweiz, laut Mitteilung. Jetzt stehe den Betroffenen in der Schweiz eine gezielte medikamentöse Therapie zur Verfügung.

ys/yr

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04.07.2016 08:23
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Novartis will angeblich Roche-Anteil rasch verkaufen

Der Pharmakonzern Novartis will einem Zeitungsbericht zufolge seine milliardenschweren Beteiligung am Wettbewerber Roche noch dieses Jahr verkaufen.

Die Anteile sollten an institutionelle Investoren veräußert werden, berichtete die Schweizer "SonntagsZeitung" ohne Angabe von Quellen. Voraussetzung sei, dass es zu keinem Markteinbruch kommt. Die Erben der Roche-Gründerfamilie Hoffmann-Oeri, die den Konzern mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,01 Prozent der Stimmrechte kontrollieren, würden ihre Beteiligung nicht aufstocken.

Novartis besitzt knapp ein Drittel der stimmberechtigten Roche-Aktien, die an der Börse aktuell 13,9 Milliarden Franken wert sind. Insider hatten Reuters im April gesagt, dass das Unternehmen einen Verkauf des Roche-Aktienpakets auslotet. Novartis-Chef Joseph Jimenez signalisierte Ende Mai bei einer Investorenveranstaltung in Basel, dass er nicht länger auf einen Aufschlag für das Paket pocht. "Wir würden gründlich darüber nachdenken und würden möglicherweise entscheiden, ohne Prämie auszusteigen, wenn sich die richtige Gelegenheit ergibt", sagte er damals.

Spekuliert wird über eine Veräußerung des Anteils, seit der frühere Novartis-Lenker Daniel Vasella im Jahr 2013 den Konzern verließ. Der Manager wollte einen Schulterschluss der beiden Pharmariesen erreichen, doch der Rivale auf der anderen Seite des Rheins zeigte ihm die kalte Schulter.

Die Erben der Roche-Gründerfamilie Hoffmann-Oeri pochen auf die Unabhängigkeit des Unternehmens. Vom gesamten Roche-Kapital, das zum überwiegenden Teil aus nicht stimmberechtigten Genussscheinen besteht, besitzt Novartis lediglich gut sechs Prozent.

(Reuters)

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30.06.2016 08:16
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Novartis mit wichtigen Studiendaten

Novartis veröffentlicht im Fachjournal «The New England Journal of Medicine» (NEJM) die jüngsten Studiendaten zum Produktkandidaten PKC412 zur Behandlung von systemischer Mastozytose (SM).

Die Daten seien das Auswertungsergebnis einer der grössten Studien zur Behandlung dieser seltenen Krankheit, heisst es in einer Novartis-Medienmitteilung vom Donnerstag. Dabei sei bei 60% der Patienten eine komplette oder teilweise Wiederherstellung der Organe erzielt worden.

Fortgeschrittene SM sei eine sehr seltene Krankheit, bei der es zu einer Anhäufung von Mastzellen, einer Form weisser Blutkörper, in der Haut, den inneren Organen oder dem Knochenmark kommt, heisst es erklärend dazu. Die Krankheit könne schwer diagnostiziert werden und für die Mehrzahl der Patienten gebe bislang keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit.

Bei dem Prüfmedikament PKC412 wiederum handle es sich um einen Kinasehemmer, der auf verschiedenen Gebieten einsetzbar sei. Erst kürzlich habe die US-Gesundheitsbehörde dem Kandidaten den Status "Breakthrough Therapy Designation" zur Behandlung erwachsener Patienten mit FLT3-mutierter akuter myeolischer Leukämie (AML) erteilt. Zudem habe der Produktkandidat in der EU und den USA den Orphan Drug Status bei der Behandlung von beiden, AML und Mastozytose.

(AWP)

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28.06.2016 08:16
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Novartis lizenziert bispezifische Antikörper von Xencor ein
28.06.2016 07:38

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis verstärkt mit einem Lizenzabkommen sein Immun-Onkologieportfolio. Mit der amerikanischen Xencor wurde eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung für die Entwicklung bispezifischer Antikörper zur Behandlung von Krebs abgeschlossen. Novartis und Xencor wollen unter anderem Behandlungsmöglichkeiten für akute myeloische Leukämie und B-Zell-Tumore entwickeln (CD3-Programme).

Novartis erhält zudem das Recht, vier weitere bispezifische Antikörper zu entwickeln und Technologien von Xencor für bis zehn Programme zu verwenden. Wie Novartis am Dienstag mitteilt, erhält Xencor eine Vorauszahlung von 150 Mio USD.

Die Kosten für die beiden CD3-Programme werde man sich teilen, heisst es weiter. Die kommerziellen Rechte an den beiden Programmen blieben in den USA bei Xencor, der Rest der Welt entfällt auf Novartis.

Traditionelle monoklonale Antikörper binden sich an ein einziges Antigen. Bispezifische Antikörper sind hingegen laut Novartis so konstruiert, dass sie zwei verschiedene Antigene erkennen können. Das mache sie möglicherweise effektiver bei der Behandlung komplexer Krankheiten.

ra/rw

(AWP)

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20.06.2016 08:10
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Novartis greift Konkurrenz mit Biosimilars an

Der Pharmakonzern Novartis will seinen Rivalen mit Nachahmerversionen von wichtigen Biotech-Medikamenten Milliarden-Umsätze abnehmen.

Bis 2020 will der Basler Konzern sogenannte Biosimilars von fünf wichtigen Arzneien auf den Markt bringen. Mit den Originalversionen dieser Mittel erzielten die Konkurrenten Roche, Johnson & Johnson, AbbVie sowie Amgen im vergangenen Jahr einen Gesamterlös von 44 Milliarden Dollar, wie der Basler Pharmakonzern mitteilte.

Die Nachahmerversionen könnten bis zu 75 Prozent billiger als die Originalmedikamente sein, sagte Novartis-Chef Joe Jimenez. Bislang bietet Novartis drei Biotech-Nachahmermittel an.

Angesichts des Kostendrucks im Gesundheitssystem setzt Novartis auf eine hohe Nachfrage nach günstigeren Nachahmermedikamenten. Doch die Herausforderungen sind hoch. Die Biotech-Medikamente können nicht exakt nachgebaut werden. Der Aufwand für die Entwicklung und Zulassung ist daher deutlich höher als bei klassischen Generika.

In den USA wartet Novartis auf grünes Licht

Während die Europäische Arzneibehörde EMA bereits drei Biosimilars von Novartis zugelassen hat, fehlt in den USA noch grünes Licht der Arzneibehörde FDA. Ärzte seien skeptisch, ob die Medikamente der Originalversionen entsprechen, räumte Marc McCamish ein, der für die Biopharma-Entwicklung der Novartis-Generikasparte Sandoz zuständig ist. Zudem drohen die Produzenten der Originalarzneien mit Patentklagen.

AbbVie argumentiert zum Beispiel, dass sein Medikament Humira zur Behandlung rheumatoider Arthritis noch bis 2022 Patentschutz geniesst. Novartis sieht dies anders und zählt Humira zu den fünf Medikamenten, von denen der Konzern bis 2020 eine Nachahmerversion auf den Markt bringen will. AbbVie erlöste mit Humira 2015 weltweit 13 Milliarden Dollar.

Zudem plant Novartis Nachahmerversionen der Amgen-Arznei Neulasta, die zur Behandlung von Infektionen bei Krebspatienten eingesetzt wird, und des Rheumamittels Enbrel ebenfalls von Amgen, des Rheumamittels Remicade von Johnson & Johnson sowie des Roche-Krebsmedikaments Rituxan, das auch als MabThera bekannt ist.

(SDA)

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15.06.2016 08:30
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Novartis erweitert Partnerschaft mit MMV bei Malaria-Medikamenten
15.06.2016 07:27

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis erweitert seine Partnerschaft mit Medicines for Malaria Venture (MMV). Gemeinsam wollen sie Malaria-Medikamente der nächsten Generation entwickeln, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Konkret werde Novartis die Entwicklung des Malariapräparats KAF156 mit wissenschaftlicher und finanzieller Unterstützung von MMV in Zusammenarbeit mit der Bill & Melinda Gates Stiftung leiten.

Bei KAF156 handele es sich um eine neuartige Klasse von Malaria-Medikamenten, die den Parasiten sowohl in seinem Blut- als auch in seinem Leberstadium bekämpfen, heisst es weiter. Malaria-Medikamente mit neuen Wirkmechanismen würden dringend benötigt, da sich die Parasiten zunehmend als resistent gegen die bestehenden Therapien zeigen.

hr/ys

(AWP)

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09.06.2016 08:30
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Novartis erreicht Ziele bei Mittel gegen Migräne

Der Pharmakonzern Novartis hat mit dem Wirkstoff AMG 334 die primären Ziele einer Phase-II-Studie bei der Behandlung von Patienten mit chronischer Migräne erreicht.

AMG 334 habe die Zahl der monatlichen Migräne-Tage während einer Behandlungsphase von 12 Wochen signifikant reduziert, teilt Novartis in der Nacht auf Donnerstag mit. Nebst der Wirksamkeit sei mit der Studie auch die Sicherheit des Wirkstoffs belegt worden.

Die Studie mit dem monoklonalen Antikörper AMG 334 (Erenumab) habe dessen Anwendung in den zwei Dosierungen mit 70 mg und 140 mg in einer einmal monatlichen subkutanen Anwendung untersucht. Beide Dosierungen hätten die primären Studienziele erreicht und eine signifikante Reduktion der Migräne-Tage im Vergleich zur Behandlung mit Placebo gebracht.

(AWP)

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08.06.2016 08:32
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Novartis präsentiert neue Cosentyx-Daten an EULAR-Kongress
08.06.2016 07:43

Zürich (awp) - Novartis wird am EULAR-Kongress (Annual European Congress of Rheumatology) in London neue Daten zu seinem Mittel Cosentyx präsentieren. Der Kongress geht vom 08. bis 11. Juni. Dabei werde der Pharmakonzern wissenschaftliche Beweise vorlegen, dass Cosentyx sowohl bei Patienten mit Spondylitis Ankylosans als auch bei Patienten mit Psoriasis Arthritis ein Fortschreiten der Krankheit aufgehalten hat, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

So hätten bis zu 80% der behandelten Patienten mit Spondylitis Ankylosans nach zwei Jahren keine Verschlechterung des Krankheitsbildes aufgewiesen. Bei den Patienten mit Psoriasis Arthritis habe die Quote bei 84% gelegen. Cosentyx könne demnach die Symptome bei beiden Gelenkerkrankungen offenbar besser lindern als Humira, das von Abbott hergestellt wird, heisst es weiter.

Cosentyx ist bereits bei der Behandlung von Schuppenflechte, Psoriasis Arthritis und Spondylitis Ankylosans zugelassen. Angesichts der nun erlangten Daten plane man, eine direkte Vergleichsstudie zwischen Cosentyx und Humira zu starten, kündigt der Konzern in der Mitteilung an.

hr/cp

(AWP)

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07.06.2016 08:20
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Korr Novartis: Therapie Tafinlar/Mekinist zeigt Vorteil gegenüber Mono-Tafinlar
07.06.2016 06:33

(Es wird klargestellt, dass es sich um die Behandlung von BRAF V600-Mutierten Melanoma handelt)

Basel/Chicago (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat neue Studienergebnisse für die Kombinationstherapie von Tafinlar (dabrafenib) und Mekinist (trametinib) zur Behandlung von BRAF V600-mutierten Melanoma veröffentlicht. Die Phase-III-Studie COMBI-d habe einen signifikanten Überlebensvorteil für die Patienten bei einer Erstlinienbehandlung mit dieser Medikamentenkombination im Vergleich mit der Tafinlar-Monotherapie gezeigt, teilte Novartis am Montagabend an dem derzeit stattfindenden Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (Asco) in Chicago mit.

Die Drei-Jahres-Überlebensrate wird für die Kombinationstherapie mit 44% angegeben und mit 32% für die Behandlung nur mit Tafinlar. Die progressionsfreie Überlebensrate liegt für die gleiche Zeitspanne bei 22% gegenüber 12% bei der Monotherapie. Es seien keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt worden, heisst es weiter.

An der randomisierten, Doppelblind- und Plazebo-kontrollierten COMBI-d-Studie nahmen 423 Patienten teil.

cp/

(AWP)

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03.06.2016 08:13
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Novartis und Eisai bündeln Kräfte

Die US-Töchter der Pharmaunternehmen Novartis und Eisai werden künftig ihre Kräfte bei der Vermarktung des Krebsmedikamentes Lenvima bündeln.

Das Mittel wurde vom japanischen Eishai-Konzern entwickelt und wird bei der Therapie von Nierenkrebs eingesetzt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Im Mai habe die US-Gesundheitsbehörde Lenvima in einer zusätzlichen Indikation zugelassen, bei der das Mittel mit dem Immunsuppresivum Everolimus kombiniert wird. Es wird von Novartis in der Onkologie unter dem Namen Afinitor vertreiben und in der Transplantationsmedizin unter den Namen Certican (Europa) und Zortress (USA). Es sei die einzige Kombinationstherapie in dieser Art mit einer Zulassung in den USA, heisst es weiter.

Im Rahmen der Vereinbarung werden die beiden Unternehmen vor allem ihre Verkaufs- und Marketing-Aktivitäten bündeln. Die Umsätze wird aber dennoch jedes Unternehmen weiterhin nur für sein eigenes Produkt einbuchen.

(AWP)

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02.06.2016 08:24
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Novartis erhält EU-Genehmigung für Afinitor bei bestimmten Krebsarten
02.06.2016 07:31

Zürich (awp) - Novartis hat für sein Medikament Afinitor bei bestimmten Formen von Magen-Darm- (GI) und neuroendoktrinem Lungenkrebs (NET) die Zulassung in der Europäischen Union erhalten. Das Mittel erfülle die Bedürfnisse zur Behandlung von fortgeschrittenem, progressivem und funktionsgestörtem NET, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. In beiden Indikationen handele es sich um seltene Krebsarten.

Afinitor sei innerhalb der EU damit das erste Medikament, das für diese beiden Krebsarten zugelassen sei, heisst es weiter.

hr/tp

(AWP)

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25.05.2016 08:24
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Wechselt Novartis zu häufig Top-Manager aus?

Headhunter reiben sich die Hände: Beim Pharmakonzern Novartis geben sich seit einiger Zeit die Top-Manager reihenweise die Türklinke in die Hand. Investoren und Analysten sehen das jedoch mit Sorge.

In diesem Jahr besetzte der weltgrösste Anbieter verschreibungspflichtiger Medikamente bereits sechs Spitzenpositionen neu, eine wurde ganz gestrichen: Vergangene Woche nahm der langjährige Pharmachef David Epstein seinen Hut, die Kernsparte wird geteilt und künftig von zwei Bereichsleitern geführt. Investoren sind besorgt: Der ständige Umbau der Führung verstärke den Eindruck, dass Novartis von Krise zu Krise eile. "Im Laufe der Jahre war die Firma wie eine Drehtür, was den Abgang von Geschäftsleitungsmitgliedern unter dem CEO angeht", beschreibt Bernstein-Analyst Tim Anderson die Situation.

Novartis-CEO Joseph Jimenez, der den Konzern seit sechs Jahren lenkt, muss sich bei einer Investorenveranstaltung am Mittwoch deshalb wohl auch auf Kritik an den zahlreichen Wechseln im Top-Management einstellen: "Wir haben uns gefragt, ob das mangels Kontinuität zu den regelmässigen Ausfällen bei dem Unternehmen beigetragen hat," so Anderson. Sind sie Ursache oder Folge der Ertragsprobleme des Pharmariesen? Novartis selbst betont, die Stellen seien mit den "hellsten Köpfen" besetzt worden. "Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Strukturen, Prozesse und Personen vorhanden sind, um den langfristigen Geschäftserfolg von Novartis zu sichern", erklärt der Konzern.

Die Managerwechsel fallen in eine schwierige Zeit: Das dominierende Pharmageschäft kämpft mit Umsatzausfällen beim wichtigen Blutkrebsmedikament Glivec wegen der Konkurrenz durch günstigere Generika. Dazu verläuft der Verkauf des neuen Herzmedikaments Entresto eher schleppend. Die schwächelnde Augenheilsparte Alcon soll mit einem Umbau und zusätzlichen Investitionen zurück auf Wachstumskurs gebracht werden. Ausserdem ist Novartis mit Bestechungsvorwürfen konfrontiert, etwa in den USA und in der Türkei.

Stabilität statt Unruhe

"Es gab eine Reihe von Enttäuschungen", sagt Cedric de Fonclare, Fondsmanager bei der Londoner Jupiter Asset Management, die in Novartis investiert hat. "Es stehen noch immer grosse Fragen im Raum, etwa womit einige der wichtigen Medikamente, deren Patentschutz abläuft, ersetzt werden." An der Börse hat das Unternehmens seit dem Kurshoch im Juli vergangenen Jahres ein Viertel an Wert verloren - deutlich mehr als die ewige Stadtrivalin Roche mit 12 Prozent Minus und die europäischen Gesundheitswerte mit 17 Prozent Abschlag.

Vor Pharmachef Epstein räumte im Januar bereits der Chef des Augenheilgeschäfts Alcon, Jeff George, seinen Posten. Forschungschef Mark Fishman und der für die Krebsforschung verantwortliche William Sellars wurden pensioniert. Nicht mehr dabei sind auch die US-Chefin Christi Shaw und Ameet Nathwani, Global Head of Medical Affairs, der vor zwei Monaten zum Konkurrenten Sanofi wechselte. Anfang Mai gab Novartis die Pensionierung von Chief Ethics Officer Eric Cornut bekannt.

In einer Zeit, in der Novartis mit Gegenwind zu kämpfen hat, wünschen sich manche Analysten ein stabiles, mit dem Unternehmen sehr gut vertrautes Führungsteam. "Schlüsselpositionen ändern sich rasant, gerade in einer Situation, in der man wohl eher eine stabilere Lage vorziehen würde", sagt Stefan Schneider, Analyst bei der Bank Vontobel.

Doch der Umbau der Novartis-Führung stösst nicht nur auf Kritik: "Ich denke, es ist positiv", sagt ein Headhunter in Zürich. "Es ist aus meiner Sicht nötig, bringt sicherlich kurzfristig Unruhe und mittel- bis langfristig hoffentlich die erwarteten Ergebnisse."

(Reuters)

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25.05.2016 08:08
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Novartis bekräftigt Prognose für Entresto

Der Pharmakonzern Novartis sieht sich mit seinen Bemühungen zur Umsatzankurbelung des Herzmedikaments Entresto auf Kurs.

Der mit einem schleppenden Verkaufsstart kämpfende Hoffnungsträger könne in einigen Jahren einen Umsatz von rund fünf Milliarden Dollar erreichen, bekräftigte der weltgrösste Anbieter von verschreibungspflichtigen Medikamenten am Mittwoch vor einer Investorenveranstaltung frühere Schätzungen.

Novartis macht nach weiteren Angaben Fortschritte bei der Wachstums-Initiative für das schwächelende Augenheil-Geschäft Alcon. Dank Massnahmen zur Steigerung der Rentabilität will der Konzern aus Basel in der Lage sein, die Dividende anzuheben.

(Reuters)

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24.05.2016 08:27
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Novartis: EMA nimmt von Sandoz Zulassungsantrag für Biosimilar Rituximab an
24.05.2016 07:39

Zürich (awp) - Die europäischen Medizinalbehörde EMA hat den Zulassungsantrag der Novartis-Tochter Sandoz für das Biosimilar Rituximab angenommen. Das Pharmaunternehmen strebt eine Zulassung des Mittels in allen Indikationen des Originalpräparates an, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst.

Beim Original handelt es sich den Angaben zufolge um das Roche-Krebsmedikament MabThera. Rituximab ist ein monoklonaler Antikörper, der in der Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms eingesetzt wird.

Damit habe Sandoz innerhalb von weniger als einem Jahr den sechsten Zulassungsantrag für ein Biosimilar eingereicht, heisst es weiter. Man sei zuversichtlich, dass die Daten ausreichten, um zu zeigen, dass Rituximab in etwa die gleiche biologische Substanz wie das Originalpräparat habe und in der Wirkung dem Roche-Mittel entsprechend ähnlich sei.

hr/uh

(AWP)

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23.05.2016 11:49
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Novartis kommt mit Herzmedikament Entresto dank Expertenempfehlung voran
23.05.2016 09:59

(Um weitere Details, Analystenkommentare und aktuellen Kurs ergänzt)

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat mit seinem Herzmittel Entresto einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht und kann auf einen Nachfrageschub hoffen. Kardiologen aus den USA und Europa legten am Freitag neue Richtlinien vor, die den Gebrauch des Mittel unterstützen. An der Börse kommen die Nachrichten gut an.

Nach Ansicht der Kardiologen sollte Entresto bei Patienten mit Herzinsuffizienz unter bestimmten Bedingungen zwei ältere Arzneitypen ersetzen, teilte Novartis am Wochenende mit. Ausserdem empfehlen die Experten das Amgen-Mittel Corlanor für bestimmte Patienten, die an Herzinsuffizienz leiden.

Bisher gab es solche Leitlinien nicht. Im Fall von Entresto könnte das ein Grund dafür sein, dass der Novartis-Hoffnungsträger die hohen Umsatzerwartungen bislang nicht erfüllt. Nach Angaben des Herstellers zögern in den USA viele Krankenversicherer, etablierte Therapien zugunsten neuer Behandlungen aufzugeben.

ENTRESTO-UMSÄTZE BISLANG EHER ENTTÄUSCHEND

Die Umsatzzahlen von Entresto waren zuletzt einer der Gründe gewesen, warum Analysten sich deutlich zurückhaltender über den Konzern geäussert hatten. Ihre Umsatzerwartungen hatte Entresto 2015 und auch im ersten Quartal 2016 verfehlt.

Mit der Empfehlung werde Entresto in den USA nun zur Standardtherapie bei Herzversagen mit verminderter Ejektionsfraktion (HFrEF), heisst es weiter. Zudem sollen Ärzte ihre HFrEF-Patienten mit leichten bis moderaten Symptomen auf Entresto umstellen.

Der Konzern geht davon aus, mit der Arznei in einigen Jahren Erlöse von fünf Milliarden Dollar jährlich erzielen zu können. Ein grossangelegtes Forschungsprogramm soll Entresto auf die Sprünge helfen. Mehr als 40 klinische Studien in über 50 Ländern sollen die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments untermauern.

ANALYSTEN REAGIEREN POSITIV

Erste Analystenkommentare fallen positiv aus. Michael Nawrath von der ZKB schreibt etwa, die Probleme mit Entresto schienen nahezu gelöst, "denn nach Aufnahme von Entresto in die Guidelines sowohl in den USA als auch in Europa werden die Verschreibungen empfohlen und der Switch hin zum massiv teureren Entresto kann einfach erfolgen", schreibt der Experte in einem ersten Kommentar. Allerdings sei nicht abzuschätzen, in welchem Ausmass der Umsatz von dem Mittel im laufenden Jahr nun doch noch anziehen könnte.

Für Jefferies-Analyst Jeffrey Holford sind die Richtlinien der Kardiologen in der EU und den USA nicht nur stärker, sondern mit Blick auf die USA auch früher als erwartet vorgelegt worden. Für ihn sei das ein signifikant positives Zeichen für das Mittel und den Pharmakonzern. In beiden Regionen entsprächen die Richtlinien einem "best case scenario", ergänzt der Experte. Allerdings sei es in seinen Augen wiederum noch zu früh, um über die Umsatzschätzungen für das Mittel nachzudenken.

Novartis-Aktien können sich am Montag gegen 9.50 Uhr in einem insgesamt etwas schwächeren Marktumfeld mit einem Kursplus von 1,7% auf 76,30 CHF gegen den Markt stemmen. Der SMI steht zeitgleich um 0,19% tiefer.

hr/cp

(AWP)

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19.05.2016 17:32
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Umstrukturierungen und Neubesetzung von Managerstellen

Es wird munter weiter umstrukturiert und fuehrende Manager werden ausgetauscht. Ob das die Loesung ist? Koennte ja sein, dass der CEO moeglicherweise seinen primaeren Aufgaben nicht mehr ganz gewachsen ist und falsche Prioritaeten setzt. Die naehere Zukunft wird es zeigen.

19.05.2016 08:25
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Novartis investiert in klinisches Programm mit Herzmittel Entresto
19.05.2016 07:35

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern ruft ein neues klinisches Programm rund um sein Herzmittel Entresto ins Leben. Mit Hilfe von FortiHFy (Fortifying Heart Failure clinical evidence and patient quality of life) werden mehr als 40 Studien durchgeführt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Patienten und Forscher aus über 50 Ländern sollen in den nächsten fünf Jahren daran teilnehmen. Es werden keine finanziellen Details genannt.

dm/ys

(AWP)

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18.05.2016 08:24
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Novartis baut grösste Division Pharma um

Der Pharmakonzern Novartis baut sein mit Rückschlägen kämpfendes Kerngeschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten um.

Die in Innovative Medicines umbenannte Pharma-Sparte wird in zwei Geschäftsbereiche unterteilt und das Management ausgetauscht, wie der Arzneimittelhersteller aus Basel am Dienstagabend mitteilte. Im Bereich Novartis Oncology werden die Krebsmedikamente zusammengefasst und im Bereich Novartis Pharmaceuticals die restlichen Arzneien.

Spartenchef David Epstein verlässt das Unternehmen im Zuge der Reorganisation. Die beiden Bereichsleiter Bruno Strigini für Novartis Oncology und Paul Hudson für Novartis Pharmaceuticals berichten künftig direkt an Novartis-Chef Joseph Jimenez. Hudson kommt vom britisch-niederländischen Pharmakonzern AstraZeneca zu den Schweizern.

Der Amerikaner Epstein heuerte 1989 bei Sandoz an, einer Vorgängerfirma von Novartis. Seit 2010 leitete er die mit zwei Drittel Umsatzanteil wichtigste Novartis-Division. Die Sparte kämpft wegen der Konkurrenz durch günstigere Generika mit Umsatzausfällen beim wichtigen Blutkrebsmedikament Glivec und einem schleppenden Start des Herzmedikaments Entresto.

Analysten senkten ihre Schätzungen für den Hoffnungsträger zuletzt zum Teil kräftig, nachdem sie der bei Herzversagen eingesetzten Arznei anfangs mehr als vier Milliarden Dollar Jahresumsatz zugebilligt hatten.

Novartis hatte im Februar bereits den Chef der Augenheil-Sparte Alcon ausgewechselt. Die schwächelnde Division, die mit starker Konkurrenz kämpft und den Anschluss verpasst hat, soll mit einem Umbau und zusätzlichen Investitionen zurück auf Wachstumskurs gebracht werden.

(Reuters)

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18.05.2016 08:16
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Novartis stellt Versuch für Krebs-Wirkstoff LEE011 nach positiven Resultaten ein
18.05.2016 07:41

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis stellt einen Versuch in der späten Phase III mit dem Wirkstoff LEE011 (Ribociclib) für die Therapie von Brustkrebs vorzeitig ein. Das unabhängige Datenüberwachungs-Komitee habe die Einstellung empfohlen, nachdem die Resultate einer Zwischenanalyse gezeigt hätten, dass die Studienziele erreicht worden seien, teilte Novartis am Mittwoch mit.

In der Studie "MONALEESA-2" wurde der Wirkstoff LEE011 in Kombination mit dem Medikament Letrozol bei Frauen in der Menopause getestet, bei denen HR+/HER2 fortgeschrittenem Brustkrebs diagnostiziert war. Die Verabreichungen wurde mit einer Behandlung mit Letrozol alleine vergleichen. Die Resultate zeigten, dass die Behandlung eine wirksame Behandlungsoption für an Brustkrebs erkrankte Frauen sei, heisst es in der Mitteilung.

Die negativen Nebenwirkungen der Behandlung hätten den bekannten Nebenwirkungen entsprochen, heisst es weiter. Novartis will nun die Möglichkeiten evaluieren, Frauen in einigen Regionen Zugang zu der Behandlung zukommen zu lassen.

tp/ys

(AWP)

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25.04.2016 19:42
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Marktinsider hat am 25.04.2016 - 12:57 folgendes geschrieben:

Strong buy Novartis! Kommen von 103.20 CHF auf aktuell unter 75 CHF... ist meines Erachtens aktuell massiv unterbewertet. Zuschlagen bei diesen Preisen. Habe eine Depotumschichtung vorgenommen: 50% meiner CSGN verkauft, 25% meiner ZURN verkauft. Diese gehen jetzt in NOVN rein. Kursziel 92.00 bis 95.00 CHF bis Ende Oktober.

Gruss
Marktinsider

Falscher Entscheid, falls Hillary Clinton Präsidentin wird haben die Pharma Multis wenig zu lachen, Medipreise müssen billiger werden, somit weniger Gewinne...bis zum Wahlentscheid Pharmaaktien seitwärts

Gruss Hans

25.04.2016 15:18
Bild des Benutzers Elias
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Dass es für das Roche-Paket eine Lösung geben müsse, sei erwartet worden, sagte ein Börsianer. «Man muss sich fragen, was Novartis mit dem Verkaufserlös machen will. Es dürfte schwer werden, eine Anlage zu finden, die ähnlich gut rentiert wie eine Beteiligung an Roche», sagte ein Händler.

http://www.handelszeitung.ch/invest/novartis-verkaufsabsichten-lassen-ro...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

25.04.2016 13:09
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Zyndicate hat am 20.04.2016 - 15:19 folgendes geschrieben:

Neben den Produktinformationen machte Novartis vor allem durch zahlreiche Untersuchungen wegen Bestechungsvorwürfen von sich reden. Da gab es Hausdurchsuchungen in Südkorea, eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen Bestechungsvorwürfen in China und Berichte, wonach auf den Konzern in den USA hohe Bussen zukommen könnten.

AKTIENKURS: Die Novartis-Aktien hatten einen denkbar schwachen Lauf seit Jahresbeginn. Mit einem Verlust von etwa 16% haben sie mehr als der SMI verloren, für den es in dieser Zeit um etwa 10% abwärts ging. Gerade nach den Jahreszahlen und dem vorsichtigen Ausblick gab es zahlreiche negative Analystenkommentare, die zu einer generellen Neubewertung der Aktie geführt haben, was sich wiederum im Kurs niedergeschlagen hat.

hr/rt/an

(AWP)

 

strong buy .... Novartis würde mit Roche eine Dividendenperle verscherbeln und es dann womöglich in Bussen investieren.

 

 

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Benjamin Franklin

25.04.2016 12:57
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Strong buy NOVN!

Strong buy Novartis! Kommen von 103.20 CHF auf aktuell unter 75 CHF... ist meines Erachtens aktuell massiv unterbewertet. Zuschlagen bei diesen Preisen. Habe eine Depotumschichtung vorgenommen: 50% meiner CSGN verkauft, 25% meiner ZURN verkauft. Diese gehen jetzt in NOVN rein. Kursziel 92.00 bis 95.00 CHF bis Ende Oktober.

Gruss
Marktinsider

25.04.2016 08:40
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Novartis soll Verkauf der Roche-Beteiligung vorbereiten
24.04.2016 14:47

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis arbeitet nach Informationen der "SonntagsZeitung" an einem Verkauf seiner Beteiligung am Konkurrenten Roche. Das Paket von 33,33% der Inhaberaktien hätte nach derzeitigem Kurs einen Wert von 13,5 Mrd CHF.

Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Verwaltungsrats- und Bankkreise, es sei eine der höchsten Prioritäten von Novartis-Präsident Jörg Reinhardt, für das Roche-Paket eine Lösung zu finden. Der Pharmakonzern soll sich etwa von Banken zum Verkauf beraten lassen. Angestrebt wird demnach ein Investor, der dem Roche-Verwaltungsrat genehm ist.

Reinhardts Vorgänger Daniel Vasella hatte das Aktienpaket 2001 aufgebaut, in der Hoffnung, Roche zu einem Schulterschluss zwingen zu können. Für die heutige Novartis-Führung hat die Roche-Beteiligung jedoch keine strategische Bedeutung mehr.

NUR GENEHME AKTIONÄRE

Nach Informationen der Zeitung sollen nun Investoren eingeladen werden, Offerten für ein sogenanntes Orderbuch-Verfahren einzureichen. So könne Novartis sicherstellen, dass die neuen Anleger dem Roche-Verwaltungsrat genehm seien. Spekulanten und aktivistische Aktionäre sollen laut dem Blatt draussen bleiben. Und Novartis beharre nicht mehr auf einem Paketzuschlag, heisst es weiter.

Es sei auch Interesse der Roche-Familien Oeri und Hoffmann, diese kontrollieren 50,1% der stimmberechtigten Inhaberaktien, dass Novartis die Anteile im Markt platziere. Die Erben der Firmengründer würden ihren Anteil jedoch "nicht wesentlich" aufstocken.

Von der früheren Exit-Strategie, die Roche-Aktien als Sachdividende den eigenen Aktionären zu überschreiben, sei Novartis derweil abgekommen. Auch einen anderen Weg wolle Novartis nicht beschreiten: Roche-Aktien gegen Geschäftsteile von Roche zu tauschen.

Heute werden praktisch nur stimmrechtslose Genussscheine von Roche an der Börse gehandelt, diese sind auch Teil des Swiss Market Index (SMI). Die Inhaberaktien sind dagegen nicht mehr Teil des breiten Börsenindex SPI, weil deren Free Float seit 2001 unter 20% liegt.

Novartis will sich gemäss "SonntagsZeitung" nicht zu Spekulationen über ihr Roche-Paket äussern. Roche war für eine Stellungnahme gegenüber AWP bis dato nicht erreichbar.

ra

(AWP)

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22.04.2016 14:24
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22.04.2016 | 08:51#NOVARTIS – Barclays erhöht Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach den kürzlich vorgelegten Quartalszahlen hat das britische Finanzhaus Barclays heute Morgen die Einstufung von NOVARTIS (CHF 74.55) von „Underweight“ (Untergewichten) auf „Equal Weight“ (Neutral gewichten) erhöht. Gleichzeitig wurde das Kursziel CHF 78 bestätigt. Die Markterwartungen in Bezug auf die Augensparte Alcon dürften mittlerweile den Tatsachen angepasst worden sein, meint der zuständige Analyst. Zudem habe NOVARTIS mit der Umsatz-Prognose für das Herzmittel Entresto eine klare Nachricht ausgesandt. Der Konzern erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz von USD 200 Mio., während die Markterwartung bei etwa USD 850 Mio. gelegen hatte. Das laufende Jahr werde ein Übergangsjahr für den Pharmakonzern, was durch den Bewertungsabschlag reflektiert sei.

21.04.2016 08:57
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Novartis liefert durchzogenes Resultat ab

Der Basler Pharmagigant hat mit den Quartalszahlen die durchschnittlichen Analystenschätzungen auf Umsatzebene verfehlt, beim Gewinn jedoch übertroffen.

(AWP) Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 74.05 -0.13%) hat wie erwartet im ersten Quartal 2016 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Bereits bei der Vorlage der Jahreszahlen hatte das Management den Markt auf einen schwachen Auftakt vorbereitet. Ab der zweiten Jahreshälfte sollte sich danach die Situation etwas entspannen – diese Prognose wurde am Donnerstagmorgen bestätigt.

Der Nettoumsatz fiel in der Berichtswährung US-Dollar um 3% auf 11,6 Mrd. $. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 1%, wie der Konzern am Donnerstag weiter mitteilte. Die grösste Division Pharma erzielte Verkäufe von 7,7 Mrd. $ (–3% in $; +1% kWk).

Beim operativen Ergebnis steht ein Minus von 12% auf knapp 2,5 Mrd. $ (–5% kWk) zu Buche, der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes nahm um 13% (–4% kWk) auf 2,0 Mrd. $ ab. Das operative Kern-Ergebnis beziffert Novartis auf knapp 3,3 Mrd. $ (–11%; –5% kWk) und den Kern-Reingewinn auf 2,8 Mrd. $ (–13%; –6% kWk). Die Kernzahlen sind bereinigt um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte.

Analystenschätzungen beim Gewinn übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Analystenschätzungen auf Umsatzebene verfehlt, beim Gewinn jedoch übertroffen. Auf Ebene Umsatz hat insbesondere die Pharma-Division schlechter abgeschnitten als am Markt erwartet. Im Schnitt hatten die Experten dem Konzern einen Gruppen-Umsatz in Höhe von 11,8 Mrd. $ und einen Kern-Ebit von 3,1 Mrd. $ zugetraut.

«Es freut mich, dass wir trotz des Markteintritts einer generischen Version von Gleevec in den USA eine Umsatzsteigerung bei konstanten Wechselkursen vorweisen können», wird CEO Joseph Jimenez in der Mitteilung zitiert. Die Ergebnisse spiegelten wie erwartet die zusätzlichen Investitionen in Neueinführungen und Alcon wider. Novartis sei mit seinem im Januar vorgestellten Plan, die Divisionen stärker zu fokussieren und Innovationen, bedeutende Synergien sowie die Produktivität voranzutreiben, auf Kurs.

Ausblick auf Gesamtjahr bestätigt

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den bisherigen Ausblick. So erwartet der Konzern den Nettoumsatz wie auch das Kernergebnis weitgehend auf dem Niveau von 2015. Die Einbussen durch Generikakonkurrenz werden weiter auf 3,2 Mrd. $ veranschlagt und sollen vollständig wettgemacht werden.

Leicht tiefer als Ende Januar werden die Auswirkungen der Wechselkurse eingeschätzt. Novartis rechnet neu mit einem negativen Währungseffekt von –2% (bislang –3%) auf den Umsatz beziehungsweise von –3% (bislang –5%) auf das operative Kernergebnis des Gesamtjahrs.

 

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Benjamin Franklin

20.04.2016 15:19
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Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von durchschnittlich 11,9 Mrd USD erwartet
20.04.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Novartis publiziert am Donnerstag, 21. April, die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016. Insgesamt habe 13 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

In Mio USD AWP-Konsens Q1 2015*

Umsatz:
- Gruppe 11'759 11'935
- Pharma 7'875 7'960
- Sandoz 2'452 2'444
- Alcon 1'447 1'531
EBIT Gruppe (core) 3'147 3'651

In CHF
EPS (core) 1,14 1,33

*Zahlen an neue Divisionsstruktur angepasst

FOKUS: In einer Sache sind sich die Experten mit Blick auf die Quartalszahlen einig: Sie werden alles andere als gut aussehen. Das hatte Novartis CFO Harry Kirsch Ende Januar bei der Vorlage der Jahreszahlen 2015 aber auch bereits angekündigt. Der Kerngewinn je Aktie (Core EPS), also aus fortgeführten Geschäften, dürfte prozentual zweistellig unter den - zugegeben - starken Vorjahreszahlen liegen. Werden Währungseffekte noch dazu gerechnet, erwarten die meisten Analysten einen Rückgang um bis zu 16%.

Einmal mehr wird sich die Aufmerksamkeit auf die drei Themen Alcon, Markteinführung Entresto und Patentablauf von Glivec richten. Die Markteinführung des Herzmittels Entresto, das neben dem Psoriasis-Mittel Cosentyx als potenzieller künftiger Blockbuster gilt, verläuft nach wie vor schleppend. Unsicher sei, wie schnell es Novartis gelingen werde, hier den Trend herumzureissen, so der Tenor.

In der Pharmasparte wiederum dürfen sich laut JPMorgan-Analyst entgegengesetzte Kräfte bemerkbar machen: Da drücken einerseits Patentabläufe etwa bei dem Blockbuster Glivec das Wachstum. Gleichzeitig sind die von GSK übernommenen Onkologie-Produkte im abgelaufenen Quartal erstmals komplett eingeflossen, wohingegen sie im Vorjahr nicht das vollständige Vierteljahr eingeflossen waren.

ZIELE: Ende März hat Novartis erst seine Guidance für das laufende Geschäftsjahr bekräftig. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Pharmakonzern einen aktualisierten Finanzbericht vorgelegt, der die im Januar kommunizierte Verschiebung innerhalb der einzelnen Divisionen reflektiert. So rechnet Novartis im laufenden Jahr mit einem Nettoumsatz und einem operativen Kernergebnis zu konstanten Wechselkursen "weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres". Dabei würden die Einbussen durch Generikakonkurrenz wettgemacht. Die Einbussen durch Generikakonkurrenz dürften sich im kommenden Jahr laut den Schätzungen auf 3,2 Mrd USD belaufen gegenüber 2,2 Mrd im Jahr 2015.

Ohne den Einfluss von Generikakonkurrenz für Glivec rechnet Novartis auf Konzernebene mit einer Steigerung des Nettoumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (kWk) und einer Steigerung des operativen Kernergebnisses im mittleren Zehnprozentbereich (kWk).

Für die Pharmaceuticals-Sparte erwartet Novartis ebenfalls unverändert den Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau von 2015 bis zu einem geringfügigen Rückgang. Unter Ausschluss der Auswirkungen von Generikakonkurrenz für Glivec soll es zu einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich kommen. Für Alcon erwartet Novartis einen Zuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich und auch für Sandoz soll der Nettoumsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.

PRO MEMORIA: Auf Produktseite ist es seit der Vorlage der Jahreszahlen Ende Januar vergleichsweise ruhig geblieben. Mit Beginn des nun laufenden ersten Quartals greift die neue Struktur. Dabei wurden die pharmazeutischen Produkte der Augensparte Alcon in die Division Pharmaceuticals transferiert (Nettoumsatz in 2015: 3,8 Mrd USD) und ein Portfolio von 19 reifen Produkten von Pharmaceuticals der Generikatochter Sandoz übertragen (0,9 Mrd).

Positive Daten präsentierte Novartis zu seinen beiden Hoffnungsträgern Cosentyx und Entresto. So hätten Studiendaten gezeigt, dass Cosentyx auch längerfristig bei Schuppenflechte deutlich wirksamer ist als das Konkurrenzmittel Stelara von Janssen-Cilag. Bei Entresto wiederum zeigten Analysen, dass das Mittel das Risiko für kardiovaskulären Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz reduziere.

Die Generika-Tochter Sandoz wiederum hat für das Biosimilar Binocrit von der Europäischen Kommission die Zulassung in der subkutanen Verabreichungsform bei Patienten mit Nierenkrankheiten erhalten. Bisher war das Medikament bei Nierenerkrankungen nur in der intravenösen Verabreichungsform zugelassen.

Neben den Produktinformationen machte Novartis vor allem durch zahlreiche Untersuchungen wegen Bestechungsvorwürfen von sich reden. Da gab es Hausdurchsuchungen in Südkorea, eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen Bestechungsvorwürfen in China und Berichte, wonach auf den Konzern in den USA hohe Bussen zukommen könnten.

AKTIENKURS: Die Novartis-Aktien hatten einen denkbar schwachen Lauf seit Jahresbeginn. Mit einem Verlust von etwa 16% haben sie mehr als der SMI verloren, für den es in dieser Zeit um etwa 10% abwärts ging. Gerade nach den Jahreszahlen und dem vorsichtigen Ausblick gab es zahlreiche negative Analystenkommentare, die zu einer generellen Neubewertung der Aktie geführt haben, was sich wiederum im Kurs niedergeschlagen hat.

hr/rt/an

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12.04.2016 10:52
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12.04.2016 | 08:42#NOVARTIS – Morgan Stanley senkt Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die Aktienspezialisten der US-Bank Morgan Stanley haben heute die Einstufung von NOVARTIS (CHF 71.85) von Equal-weight (Marktgewichten) auf Underweight (Untergewichten) und das Kursziel von CHF 91 auf CHF 75 gesenkt. Im aktuellen Kommentar wird die Rückstufung der Aktie mit den tieferen Schätzungen bezüglich Entresto begründet. So seien Mediziner von diesem Herzmittel weiterhin nicht überzeugt. Ein Anziehen der Umsätze von Entresto im weiteren Jahresverlauf könnte die Investoren aber beschwichtigen. Die Restrukturierung oder die Veräusserung der Augensparte Alcon könnte zudem positiv überraschen.

08.04.2016 08:26
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Novartis: Sandoz erhält EU-Zulassung für Binocrit in subkutaner Verabreichung
08.04.2016 07:46

Zürich (awp) - Die Generika-Tochter Sandoz des Pharma-Konzerns Novartis hat für das Biosimilar Binocrit von der Europäischen Kommission die Zulassung in der subkutanen Verabreichungsform bei Patienten mit Nierenkrankheiten erhalten. Die EU-Zulassung basiert auf den Daten der klinischen Studie SENSE, wie der Konzern am Freitag mitteilt.

Bisher war das Medikament bei Nierenerkrankungen nur in der intravenösen Verabreichungsform zugelassen. Zudem wird Binocrit bei Patienten eingesetzt, die eine Chemotherapie gegen solide Tumore, maligne Lymphome oder multiples Myelom erhalten.

Binocrit enthält den Wirkstoff Epoetin alfa, ein Protein, das die vermehrte Bildung von roten Blutkörperchen, die das Hämoglobin enthalten, im Knochenmark anregt. Epoetin alfa ist eine Kopie des humanen Proteins Erythropoetin.

yr/cp

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07.04.2016 08:07
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Novartis erhält EU-Zulassung für Revolade gegen ITP auch für Kinder
07.04.2016 07:28

Zürich (awp) - Das Novartis-Medikament Revolade darf künftig in der EU auch zur Behandlung der Autoimmunkrankheit chronische ITP bei kleinen Kindern eingesetzt werden. Die EU habe ihre Zulassung ausgeweitet, heisst es in einer Medienmitteilung von Novartis am Donnerstag. Das der vorberatende Ausschuss (CHMP) der europäischen Medizinalbehörde EMA bereits seine Empfehlung dafür gegeben hatte, kommt die Zulassung nicht ganz überraschend.

Damit darf Revolade nun auch bei Kindern ab einem Jahr gegen ITP eingesetzt werden, die auf andere Behandlungen nicht reagiert haben. Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP) bezeichnet den Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Diese Krankheit tritt bei 5 von 100'000 Kindern pro Jahr auf. Das Präparat wurde von GSK übernommen.

hr/ra

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05.04.2016 13:11
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05.04.2016 | 08:53#NOVARTIS – Berenberg sieht bedeutendes Potenzial!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Berenberg hat heute das Kursziel von NOVARTIS (CHF 69.50) von CHF 98 auf CHF 85 reduziert, gleichzeitig aber die Einstufung „Buy“ bestätigt. Seit dem Höchststand Mitte 2015 habe sich die Aktie gegenüber dem Sektor unterdurchschnittlich entwickelt, heisst es im aktuellen Kommentar. Als die drei negativsten Aspekte nennt der zuständige Analyst die Probleme mit der Augensparte Alcon, der in diesem Jahr ablaufende Patentschutz von Gleevec sowie der sehr zaghafte Start von Entresto. Aufgrund dieser drei Punkte sei das erste Halbjahr 2016 aus finanzieller Sicht äusserst herausfordernd. Für geduldige Investoren sieht Berenberg bei NOVARTIS aber ein bedeutendes Aufwärtspotenzial.

04.04.2016 08:56
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Novartis präsentiert positive Analysedaten zum Herzmedikament Entresto
03.04.2016 14:28

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat positive Analysen für sein Herzmedikament Entresto vorgelegt. Das Mittel reduziere das Risiko für kardiovaskulären Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz, heisst es in einer Mitteilung am Samstag. Zudem würden Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion unabhängig von früheren Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz oder der Hintergrundtherapie durchweg von dem Medikament profitierten.

Das sei das Resultat der Analysedaten zu PARADIGM-HF. "Diese neue Analyse zeigt, dass Herzinsuffizienz-Patienten niemals wirklich stabil sind, da bei der Mehrzahl der Patienten das erste klinische Ereignis der Tod war", wird Vas Narasimhan, Global Head Drug Development und Chief Medical Officer. in der Mitteilung zitiert. "Wir können es uns nicht leisten, erst eine Verschlechterung des Zustands der Patienten abzuwarten, um dann mit Entresto ihre Chancen auf eine längere Lebensdauer zu verbessern."

Das Medikament ist in der EU, den USA und der Schweiz bereits zugelassen. Entresto zählte für Novartis zu den wichtigsten Markteinführungen des vergangenen Jahres. Es gilt als ein potenzieller Blockbuster und die Spitzenumsätze werden auf mehr als 5 Mrd USD pro Jahr veranschlagt.

yr

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11.03.2016 13:43
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Ein SMI-Schwergewicht in Bedrängnis

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Der drohenden Umsatzerosion bei Gleevec sind sich die Banken und ihre Analysten durchaus bewusst. Kaum ein Bewertungsmodell für die Aktien von Novartis, in welchem diesem Umstand keine Beachtung geschenkt wird.

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Ich traue Hillary Clinton jedenfalls zu, auf Worte auch Taten folgen lassen, sollte sie die nächste amerikanische Präsidentin werden.

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http://www.cash.ch/news/alle/ein_smischwergewicht_in_bedraengnis-3428827...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.03.2016 08:26
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Novartis-Partnerin Genmab kündigt neuen US-Antrag für Leukämie-Mittel Arzerra an
10.03.2016 21:40

Kopenhagen (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat gemäss seinem Kooperationspartner Genmab bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Antrag auf eine Indikationserweiterung für das Leukämie-Medikament Arzerra (Ofatumumab) gestellt. Das Medikament solle neu in Kombination mit den Arzneimitteln Fludarabin und Cyclophosphamid zur Behandlung von Rückfällen bei chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) eingesetzt werden, teilte das dänische Pharmaunternehmen am Donnerstagabend mit.

Der Zulassungsantrag basiert danach auf Daten der COMPLEMENT-2-Studie, deren Ergebnisse im Frühling 2015 bekanntgegeben wurden. In den USA und in der EU ist Arzerra bereits in Kombination mit Chlorambucil zur Behandlung von CLL zugelassen, in den USA hatte Novartis zudem Anfang Jahr eine FDA-Zulassung für eine verlängerte Behandlung von CLL-Patienten erteilt. Arzerra war von Novartis im Rahmen der Portfolio-Bereinigung von GlaxoSmithKline erworben.

tp

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07.03.2016 14:32
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Venezuela bezahlt Novartis mit Öl-Anleihen

Mindestens drei internationale Pharmakonzerne erhielten zur Begleichung von Aussenständen Anleihen, die sie nur mit hohen Verlusten wieder loswurden.

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Trotz Verlust sinnvoll

Nach Ansicht von Investoren, die Venezuela verfolgen, machen die Transaktionen für die Firmen trotz des hohen Verlusts Sinn. Mit dem Erwerb der PDSVA-Anleihen bot sich ihnen die Möglichkeit, an Dollarvermögen zu kommen. Denn für Unternehmen in Venezuela ist es wegen der vor 13 Jahren eingeführten Devisenkontrollen schwierig, in der Landeswährung Bolivar erzielte Umsätze in harte Währungen umzutauschen.

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http://www.cash.ch/news/front/venezuela_bezahlt_novartis_mit_oelanleihen...

 

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