Novartis

Novartis Aktie 

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piper
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Novartis

Elias wrote:

Wie oben schon erwähnt: ab Mitte Jahr werden die Schwergewichte auf 9% abgespeckt.

Für mich als Optionsschreiber sind auch diese Langweiler interessant. Auch mit Seitwärtsbewegung lässt sich Geld verdienen.

Oha! Ein Schreiber bist Du; ein Prämien-Zocker! :shock: Da bin ich an einen Profi geraten. Werde Dir nie mehr widersprechen (ausser zum Spass).

Der Rebuild der Indizes war höchst dringlich; das meinen nicht nur Chart-Techniker. Kann mir vorstellen, dass der SMIM noch interessanter wird. Ein SMIS (Smal Caps) wäre noch zu erfinden. Ich frage mich, was mit den ETFs und Warrants passiert. Hoffentlich hat die SWX das im Griff!

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Elias
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Novartis

piper wrote:

Da bin ich an einen Profi geraten.

Nein nein, ich bin kein Profi. Und ich hoffe schwer, dass das Steueramt das auch so sieht.

:?

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piper
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Novartis

fritz wrote:

Aber diesen Support sehe ich in deinem Chart, zwischen 2000 und 2004 ist doch der SMI von weit über NOVN bis weit darunter gefallen.

Fritz, Elias

Habe das Chart nochmals genau angeschaut. Ein Stütz-Funktion von Novartis ergäbe sich bei Inversion; d.h. wenn der SMI fällt, NOVN aber stabil bleibt oder steigt. Diese Situation gibt's zweimal kurz, Ende 2002 und Mitte 2004. Das Gegenteil, SMI stabil oder steigend und NOVN nachgebend, ist wesentlich häufiger. Aber was solls: Kommt ja alles besser.

Danke für den fight!

Wink

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Spekulatius
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Novartis

Elias wrote:

Rangfolge per 30. Juni 2007

Wie wird sich der neue SMI im Juli auf die aktuellen Produkte Call und Put warrants etc. auswirken?

Kann es ein Ungleichgewicht in die eine oder andere Richtung geben, wie kann deren WErt bestimmt werden, laeuft dazu der alte Index noch weiter? Kommt mir alles etwas spanisch vor...

piper
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Novartis

Spekulatius wrote:

Elias wrote:
Rangfolge per 30. Juni 2007

Wie wird sich der neue SMI im Juli auf die aktuellen Produkte Call und Put warrants etc. auswirken?

Diese Frage habe ich dem Praktikus der FuW schon vor längerem gestellt. Noch keine Antwort erhalten. In meinen Augen keine einfache Angelegenheit.

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Rochefort
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Novartis

Noch ein schöner, abrundender Artikel zu den letzten Novartis-Fiaskos. Auch hier kommt klar zum Ausdruck: der nächste Flop geht nicht ohne Konsequenzen beim Management über die Bühne.

Novartis wandert im dunklen Tal

Der Pharmakonzern muss dieses Jahr eine Reihe von Rückschlägen einstecken. Eine Prise Pech war dabei. Doch nun steht das Management auf dem Prüfstand

Quelle: http://www.nzz.ch/2007/06/03/wi/articleF8C37.html

Vor allem bei der verpassten Zulassung des Diabetes- Medikaments Galvus hat Novartis eher unglücklich agiert.

Birgit Voigt

Bei Novartis haben die Katastrophen Namen. Sie heissen Galvus, Zelnorm, Lotrel. Drei Medikamente, drei Abstürze innert weniger Monate. Genau betrachtet, gibt es für jeden der sehr unterschiedlichen Fälle plausible Erklärungen. Und ähnlich gelagerte Debakel finden sich derzeit reihenweise in der Pharmabranche. Doch für Novartis ist die Negativserie ungewöhnlich. Das Unternehmen konnte sich immer als überdurchschnittlich gut organisiert darstellen. Novartis weist derzeit bei Präsentationen vor Investoren nachdrücklich darauf hin, dass im ersten Halbjahr 2007 von zehn anvisierten wichtigen Zulassungen neun nach Plan eingefahren werden konnten.

Trotzdem hat sich bei einigen Beobachtern der Eindruck festgesetzt, bei Novartis brenne es an mehreren Ecken. Noch halten sich Analysten in ihren Kommentaren mit Kritik zurück, und die Aktie büsste kein Terrain ein. Doch es ist klar, einen weiteren Fehlschlag kann sich Novartis nicht mehr leisten, ohne dass personelle Wechsel gefordert werden.

Die verlorene Schlacht

Fangen wir mit dem letzten Rückschlag an: Der Blutdrucksenker Lotrel ist der drittstärkste Umsatzträger bei Novartis mit 1,35 Mrd. $ im letzten Jahr. Bereits seit längerem streiten sich die Basler mit dem Generikahersteller Teva um den Patentschutz. Auch Novartis rechnete damit, ab Herbst 2007 die Konkurrenz auf dem Markt zu haben. Aber Teva entschloss sich zu einer sehr ungewöhnlichen, aggressiveren Strategie und warf - nach der Zulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA - trotz Patentstreit das Präparat vorletzte Woche auf den Markt. Novartis wurde davon überrascht. Die Aktion dauerte nur wenige Stunden. Dann erreichten die Basler vor einem US-Gericht, dass Teva nicht weiter ausliefern durfte. Der Richter entschied allerdings, die bereits verteilten Generika dürften verkauft werden. Damit bricht Novartis der Umsatz von zwei bis drei Monaten für Lotrel in Höhe von rund 200 bis 300 Mio. $ weg. Die Schlacht wird vor Gericht weitergeführt, doch das verlorene Terrain schmerzt.

Immerhin, der Nachfolger für Lotrel steht bereit. Bei Novartis spielt man nun intensiv die Möglichkeiten durch, diesen Ersatz früher als wie geplant im September zu lancieren, um die nach wie vor starke Position bei den Blutdrucksenkern wieder zu festigen.

Im April musste Novartis bereits Zelnorm vom US-Markt zurückziehen. Die FDA sah bei einer Nachprüfung des seit 2002 gegen Reizdarm eingesetzten Mittels zu hohe Herz-Kreislauf-Risiken für die Patienten. Am Donnerstag hat die Aufsichtsbehörde Swissmedic nachgezogen. Mit dem Zelnorm-Rückzug gehen mehr als 600 Mio. $ Umsatz pro Jahr verloren.

Insgesamt, so rechnen Analysten inzwischen, muss Novartis 2007 aufgrund von ablaufenden Patenten und Rückzügen Ausfälle in Höhe von bis zu 2 Mrd. $ mit ihren anderen Produkten auffangen. Dank dem immer noch stark wachsenden Blockbuster Diovan mit über 4 Mrd. $ Umsatz 2006 und den steigenden Verkäufen des Krebsmittels Glivec sowie einer Reihe anderer gut laufender Präparate sollte der Umsatz trotzdem 2007 noch leicht zulegen können. Ab 2008 hofft man wieder auf zweistellige Umsatzzuwächse.

Doch diese Zahlen sind nur ein geringer Trost. Was in der Pharmaindustrie zählt, sind die zukünftigen Gewinner. Und da erlitt Novartis bereits im Februar mit der verpassten Zulassung von Galvus einen echten Tiefschlag. Mit dem Präparat brach einer der zwei wichtigsten Hoffnungsträger für grosses, zusätzliches Wachstum weg.

Das Debakel mit Galvus

Galvus sollte im zweiten Anlauf das aussichtsreiche Therapiegebiet Diabetes erschliessen. Spitzenumsätze von 2 Mrd. $ waren anvisiert. 2001 hatte die Novartis-Crew schon einmal versucht, hier Fuss zu fassen. Doch das vollmundig angekündigte Starlix floppte und ging an den Patientenwünschen vorbei.

Nun wartet auch Galvus auf einem Nebengleis. Noch Anfang 2005 erklärte Novartis intern, man liege mit dem neuartigen Wirkstoff gegen Diabetes im Rennen um die Zulassung vor dem US-Konkurrenten Merck (MSD). Doch offenbar hatte man den Wettbewerber unterschätzt. Merck, nach dem zwangsweisen Rückzug des Schmerzmittels Vioxx stark unter Druck, entschied sich in einem risikofreudigen Manöver, in seinen Studien verschiedene Fragen gleichzeitig - und nicht wie üblich nacheinander - zu klären. Ausserdem konzentrierten sich die Amerikaner darauf, eine «Einmal täglich»-Tablette zu entwickeln. Novartis arbeitete lange an einer weniger patientenfreundlichen Rezeptur mit zweimaliger täglicher Einnahme. Merck deckte dann auch die zusätzlichen Forderungen der Aufsichtsbehörde rechtzeitig ab. Die FDA hatte im November 2005 von allen in dem Bereich tätigen Firmen weitere Daten gefordert. Die Beamten wollten wissen, warum bei frühen Tests an Affen einige Tiere Hautläsionen entwickelt hatten.

Merck kam mit seinem zeitsparenden, riskanten Programm bei der FDA durch und konnte als erste Firma im Oktober 2006 ihren Blutzuckersenker lancieren. Novartis erhielt statt der Zulassung zeitgleich die Aufforderung, zusätzliche Daten einzureichen. Da sich bei den Studien für das Merck- Produkt gezeigt hatte, dass das Präparat bei Niereninsuffizienz-Patienten Probleme verursacht, forderte die FDA danach im Februar 2007 auch von Novartis weitere Studien, die untersuchen sollen, wie sich ihr Medikament bei Patienten mit Nierenproblemen auswirkt.

Damit war für Galvus die Luft draussen. Das Unternehmen rechnet inzwischen damit, erst 2009 auf den Markt zu kommen. Bei Novartis nimmt man mit Erbitterung «die gestiegenen Anforderungen» zur Kenntnis. Unter Pharma-Analysten ist man sich uneins, ob Novartis nicht hätte wissen können, dass diese Fragen von der FDA kommen. Auch Novartis betreibt intern Ursachenforschung: «Wir fragen uns schon, ob wir nicht zu viele, zu breit angelegte Studien gemacht haben», sagt ein Novartis-Insider.

Die allgemeine Frustration über Galvus wird angefacht durch eine weitere, irre Wendung im Diabetesmarkt: GlaxoSmithKline (GSK) als Marktführer erlebt in diesen Wochen den GAU mit seinem Produkt Avandia. Eine vor einigen Tagen im «New England Journal of Medicine» veröffentlichte Analyse verschiedener Studien kam zum Schluss, das Medikament erhöhe das Infarktrisiko um 43%. Die Aussagen werden von GSK heftig kritisiert und dementiert, doch die Ärzte stellen seither kaum noch Rezepte für Avandia aus. Die GSK-Aktie verlor zeitweise mehr als 10%. Einer der Gewinner ist Merck. Die Pharma-Analystin der Deutschen Bank prognostiziert, dass Mercks Januvia dank den Umsteigern bis in drei Jahren einen Umsatz von 3 Mrd. $ (statt 2 Mrd. $) erreichen wird.

Derweil steht Novartis als Zuschauer am Zaun. Angesichts der entgangenen Chancen wird bei Investoren diskutiert, wie weit die Führungsetage von Novartis den Fehlschlag mit Galvus mitzuverantworten hat. Von dort ist es im Gespräch nur ein kleiner Schritt zum nagenden Zweifel, ob sich Daniel Vasella, CEO und VR-Präsident, ausreichend um die Kerngeschäfte kümmere. Die Versicherungen der Novartis-Crew, dass alle intensiv am Ball seien, wird mit Skepsis aufgenommen.

Elias
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Novartis

piper wrote:

Spekulatius wrote:
Elias wrote:
Rangfolge per 30. Juni 2007

Wie wird sich der neue SMI im Juli auf die aktuellen Produkte Call und Put warrants etc. auswirken?

Diese Frage habe ich dem Praktikus der FuW schon vor längerem gestellt. Noch keine Antwort erhalten. In meinen Augen keine einfache Angelegenheit.

Es gibt eigentlich nur 2 Varianten:

a) die aktuellen Warrants & Eurex-Optionen laufen mit der alten Zusammensetzung weiter (Anzahl / Gewichtung)

Für die neuen SMI Put und Calls werden neue Optionen herausgegeben.

b) die aktuellen Optionen bekommen eine neue Valorennummer mit einem angepassten Strike. Das Depot wir dementsprechend umgebucht.

Aktuelles Beispiel Kudelski (Eurex-Optionen): Die haben eine Sonderdividende ausgezahlt. Dadurch wurden meine alten Optionen durch neue ersetzt, welche einen tieferen Strike haben.

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Elias
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NOV wird aber weiter klagen und "um die Patente kämpfen"

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KIM
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Novartis

News > Back

13-06-2007

13-06-2007 07:28 Novartis erhält EU-Zulassung für Grippemedikament Optaflu

Name Letzter Veränderung

NOVARTIS N 67.80 - (-%)

NOVARTIS ADR 54.34 -0.63 (-1.15%)

Basel (AWP) - Die Novartis AG erhält von der EU die Zulassung für das Grippemedikament Optaflu. Das Medikament werde für die Grippesaison 2007/08 in Deutschland und Österreich sowie für die Saison 2008/09 in den übrigen EU-Ländern erhältlich sein, teilt der Pharmakonzern am Mittwoch mit.

Die europäische CHMP hatte Ende April die Zulassung von Optaflu empfohlen. Die Einreichung des US-Zulassungsantrages sei im Jahr 2008 geplant, so Novartis.

Die Entwicklung von Optaflu basiert nicht wie herkömmliche Virenimpfstoffe auf Eibasis sondern auf Zellkulturen.

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

Spekulatius
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Novartis

piper wrote:

Spekulatius wrote:
Elias wrote:
Rangfolge per 30. Juni 2007

Wie wird sich der neue SMI im Juli auf die aktuellen Produkte Call und Put warrants etc. auswirken?

Diese Frage habe ich dem Praktikus der FuW schon vor längerem gestellt. Noch keine Antwort erhalten. In meinen Augen keine einfache Angelegenheit.

Habe gerade an einer osteuropäischen Boerse die neuen Indices gesehen, diese laufen einfach parallel neben den alten, wohl bis die letzten Optionen ausgelaufen sind im Herbst...

Koennte also doch eine einfache Sache sein...

Spekulatius
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Elias wrote:

NOV wird aber weiter klagen und "um die Patente kämpfen"

Es ist toll, dass diese SUPER FIRMA bald ein besserer ARbeitgeber fuer Juristen statt für Mediziner und Chemiker ist. - - - Das ist echt schweizerische Inovation und Leistungsbereitschaft!!!

Elias
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Novartis

Spekulatius wrote:

Elias wrote:
NOV wird aber weiter klagen und "um die Patente kämpfen"

Es ist toll, dass diese SUPER FIRMA bald ein besserer ARbeitgeber fuer Juristen statt für Mediziner und Chemiker ist. - - - Das ist echt schweizerische Inovation und Leistungsbereitschaft!!!

Jedes grössere Unternehmen hat eine eigene Rechtsabteilung

Die Juristen der Novartis können so auch mal was für ihr Geld tun.

Oder sollen sie etwa kampflos die Patente anderen überlassen?

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zuerihegel73
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Elias wrote:

Jedes grössere Unternehmen hat eine eigene Rechtsabteilung

Novartis ist die grösste Anwaltskanzlei der Schweiz.

Elias
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zuerihegel73 wrote:

Elias wrote:

Jedes grössere Unternehmen hat eine eigene Rechtsabteilung

Novartis ist die grösste Anwaltskanzlei der Schweiz.

so so... bis anhin war es Lenz & Staehelin

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weene
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Novartis

Gibt es irgendwelche News, dass NOVN stärker als der SMI zulegt??

zuerihegel73
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Elias wrote:

zuerihegel73 wrote:
Elias wrote:

Jedes grössere Unternehmen hat eine eigene Rechtsabteilung

Novartis ist die grösste Anwaltskanzlei der Schweiz.

so so... bis anhin war es Lenz & Staehelin

Kann es nicht belegen. Ein Dozent hat das mal erwähnt.

Novartis wird wohl nicht als Kanzlei eingetragen sein. Sie beschäftigt einfach die meisten Anwälte.

Elias
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weene wrote:

Gibt es irgendwelche News, dass NOVN stärker als der SMI zulegt??

- heute ist Verfallstag

- das Guru-Gerücht:

Novartis im Visier von Heuschrecken?

Novartis - sticht die lahme Performance von Novartis den Hedge Funds in die Nase? Gerüchte wollen wissen, dass hier durchaus Interesse besteht . Ist die Börsenkapitalisierung von 100 Milliarden Euro keine zu hohe Hürde mehr?

- oder

Vontobel: Neue "Prexige"-Daten positiv für Novartis

Einstufung: Sector Outperform

Kursziel: 93 CHF

Die Daten, die Novartis zu "Prexige" vorgelegt hat, hätten die Sicherheit des Medikaments belegt, merkt Karl-Heinz Koch von der Bank Vontobel an.

Quelle:http://boerse.lycos.de/lycos/news.htm?blank=0&id=27159020&r=0&sektion=an...

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Rochefort
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Wenn kursmässig gar nichts mehr hilft, werden noch Übernahmenspekulationen am Markt gestreut.

Bei Novartis schlicht ein Witz 8)

Vontobel war ja immer schon positiv auf NOVN (und lag damit auch immer schön daneben). Von dem alten Kursziel (ich glaube 100) sind sie jetzt etwas abgerückt, 93 ist aber immer noch ein Wort.

Man wäre ja schon dankbar, wenn mal wieder dauerhft eine 7 an der Zehnerstelle stehen würde.

Spekulatius
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zuerihegel73 wrote:

Novartis ist die grösste Anwaltskanzlei der Schweiz.

Der VASELLA ist also doch nicht so ein überbezahlter Versager, wie man schon fast hätte meinen können...

Muss meine Meinung über seine Firma korrigieren, der hat in seiner Pipeline viele kreative Ideen, um den Ueberschuss an Juristen, für den die Verwaltung und Politik keine Besch. hat zu beschäftigen...

Also mag ich ihn mehr als den OSPEL, der da - als ehem, KV-Stift??? - viel sturer und kleinbürgerlicher ist...

Fusio
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Wie lange wird es wohl noch dauern, bis NOVN denn Kursgewinn vom Freitag wieder verloren hat... :cry:

weene
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Fusio wrote:

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis NOVN denn Kursgewinn vom Freitag wieder verloren hat... :cry:

... die Hälfte ist schon weg! :cry: :cry:

weene
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Was ist nur mit Novartis los??

Es scheint, als sei die Aktie "immun" gegen positive News. Nicht mal an einem Tag der Erholung kann NOVN mitziehen. Liegt das an der Index-Umstellung, oder gibt es sonst noch Gründe?

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Novartis ist schon seit Jahren eine träge Schildkröte, das wird sich wohl auch nicht ändern, solange VaSELLa am Ruder ist.

Gruss

fritz

Rochefort
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Quote:

das wird sich wohl auch nicht ändern, solange VaSELLa am Ruder ist.

Der Abgang von "VaSELLa" wäre in der Tat ein Paukenschlag, der dem Kurs sicherlich gut tun würde. Wenn sonst nichts hilft...

weene
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Novartis

Ja, man kann ja die Schuld immer auf den Vasella schieben!

Realistisch gesehen hat sein Salär von +20 Mio überhaupt keinen Einfluss auf das Ergebnis. Bei fast 40 milliarden USD Umsatz und über 8 Milliarden Gewinn ist das doch ein Fliegendreck.

Klar ist so ein Salär für uns "Normalsterbliche" eine Frechheit, aber 20 Mio plus oder minus im Ergebnis aufgrund seines Lohns merkt ja niemand. Zumindest kann es nicht entscheidend sein, die Aktie zu kaufen oder nicht.

+ 18 % Umsatz im Ersten Quartal müsste sich doch mal irgendwann im Kurs auswirken. Aber stattdessen bewegt sich Novartis wieder auf dem Niveau von Juli 06.

Wird langsam Zeit, die Börsenhausse nachzuholen...

jon
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fritz wrote:

Novartis ist schon seit Jahren eine träge Schildkröte, das wird sich wohl auch nicht ändern, solange VaSELLa am Ruder ist.

Gruss

fritz

Ich bin gleicher Meinung - dass Novartis eine Schildkröte ist, praktisch auf dem selben Niveau wie vor ca. 10 Jahren! Das kanns nicht sein für einen Anleger, sorry!

Aber, dass es an Vasella liegt, bezweifle ich auch - es kann nicht an einer Person liegen, sondern an der Firma.

Die Kursentwicklung verstehe ich auch nicht, denn Novartis hat in den Jahren schon einige gute Prudukte (Cash cows) auf den Markt geworfen, die eigentlich einen Kursanstieg hätten bringen sollen - aber nein, der Kurs bleibt stabil...

Vielleicht haben sie wirklich zu viele Juristen und Arzte angestellt - ich weiss es nicht, aber ich werde nie in Novartis investieren.

Schaut euch mal die magere Kursentwicklung an - für mich viel zu langweilig und ein Trend ist auch nicht auzumachen:

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Elias
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Novartis

jon wrote:

fritz wrote:
Novartis ist schon seit Jahren eine träge Schildkröte, das wird sich wohl auch nicht ändern, solange VaSELLa am Ruder ist.

Gruss

fritz

Ich bin gleicher Meinung - dass Novartis eine Schildkröte ist, praktisch auf dem selben Niveau wie vor ca. 10 Jahren! Das kanns nicht sein für einen Anleger, sorry!

Kommt auf die Strategie an, die man verfolgt. Wer bei Novartis auf steigenden Kurs spekuliert, liegt falsch. Ist aber ein anderes Thema.

Nimmt man das allerseits verpönte KGV als Orientierung, gibt es keinen Anlass auf Hoffnung. Es liegt bei 16.

Bei einer CS liegt es bei 11.

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Rochefort
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Novartis

Quote:

Nimmt man das allerseits verpönte KGV als Orientierung, gibt es keinen Anlass auf Hoffnung. Es liegt bei 16.

Bei einer CS liegt es bei 11.

Ist aber natürlich so nicht vergleichbar. Aufgrund der geringen Zyklizität hat der Pharma-Sektor historisch ein deultich höheres KGV als der Bankensektor. Sinn machen würde ein Vergleich von Novartis mit dem KGV des Sektors "Pharma". Da sieht man wie Novartis auf P/E-Basis günstiger bewertet ist als der Sektor. Die aktuelle Bewertung spricht also eher für als gegen Novartis.

Leider halten auch die schlechten News an. Teva produziert ein Genrikum für Lamisil und greift damit wietere $700 Mio Umsatz von Novartis an.

Bei der Nachrichtenlage kann der Kurs einfach nicht nachhaltig steigen.

Gnomilein
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Novartis

Roche > Novartis

Für Anleger die auch etwas Bewegung sehen wollen zumindest.

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Elias
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Rochefort wrote:

Quote:
Nimmt man das allerseits verpönte KGV als Orientierung, gibt es keinen Anlass auf Hoffnung. Es liegt bei 16.

Bei einer CS liegt es bei 11.

Ist aber natürlich so nicht vergleichbar. Aufgrund der geringen Zyklizität hat der Pharma-Sektor historisch ein deultich höheres KGV als der Bankensektor. Sinn machen würde ein Vergleich von Novartis mit dem KGV des Sektors "Pharma". Da sieht man wie Novartis auf P/E-Basis günstiger bewertet ist als der Sektor. Die aktuelle Bewertung spricht also eher für als gegen Novartis.

.

Als ich meinen eigenen Beitrag heute Morgen gelesen habe, wurde mir einmal mehr wieder klar: Mit Öl am Hut sollte man zur späten Stunde keine Forenbeiträge mehr schreiben.

Der Vergleich mit CS ist Nonsens.

Das neuste Rating von ING: Mit Fr. 72.- finden sie Novartis fair bewertet.... Hold

http://boerse.lycos.de/lycos/news.htm?blank=0&id=27201421&r=0&sektion=an...

Trotzdem verdiene ich mit Novartis gutes Geld.

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