Novartis

Novartis Aktie 

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Novartis kooperiert im Krebsgeschäft

Novartis baut das Geschäft mit Immuntherapien zur Bekämpfung von Krebs aus.

Der Pharmakonzern hat mit der amerikanischen Surface Oncology ein Lizenzabkommen unterzeichnet und erhält so Zugang zu vier vorklinischen Forschungsprogrammen, wie Novartis am Montag mitteilte. Der Konzern verfüge in der klinischen Phase bereits über sieben Forschungsprogramme, mit denen das körpereigene Abwehrsystem gegen Krebs mobilisiert werden soll. Bis Ende 2016 sollen fünf weitere dazu kommen.

(Reuters)

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Novartis-Aktien mit kräfigem Plus

Novartis-Aktien erholen sich am Dienstag von den deutlichen Vortagesverlusten. Am Montag hatten die Papiere mit zu den grössten Verlierern gezählt.

Am Markt verweisen Händler auf Aussagen auf einer Investorenkonferenz. Zudem habe sich ein weiterer Analyst positiv zu der am Vortag angekündigten Kollaboration mit Surface Oncology im Bereich der Krebsforschung geäussert. Das biete ebenfalls etwas Unterstützung.

Um die Mittagszeit verteuern sich die Anteilsscheine des Pharmakonzern um 2,4% auf 82,65 CHF. Am Vortag hatten sie sich kurzzeitig mit dem Markt erholt, waren am Ende aber einem Abschlag von 1,7% aus dem Handel gegangen. Der SMI steht aktuell um 1,94% höher.

Händler verweisen unter anderem auf einen Medienbericht, wonach sich CEO Joe Jimenez auf der JPMorgan Health Care Conference zum Thema Übernahmen geäussert habe. Novartis könnte demnach bis zu 5 Mrd USD für Zukäufe ausgeben, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf die Aussagen von Jimenez. Weitere Details zu den künftigen Plänen für die Augensparte Alcon werde Novartis, wie angekündigt, mit den Zahlen am 27. Januar vorstellen.

Eine gewisse Unterstützung schreiben Marktteilnehmer zudem einem Kommentar von Analyst Bruno Bulic von Baader Helvea zu. Nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit Surface Oncology könnte sich Novartis an der Spitze der zweiten Immuno-Onkologie-Welle positionieren, kommentiert er die angekündigte Zusammenarbeit vom Vortag. Bulic betont, Novartis versuche gezielt, sich ausserhalb der ersten Welle in diesem Bereich einen Platz zu schaffen. Ähnlich hatten sich bereits am Vortag die Experten der ZKB geäussert.

(AWP)

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Novartis erhält Zulassungen in den USA

Der Pharmakonzern Novartis hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Medikament Cosentyx für zwei weitere Indikationen erhalten.

Das Mittel wird neu zur Behandlung von Spondylitis Ankylosans (Morbus Bechterew) und Psoriasis (Schuppenflechtenarthritis) eingesetzt. Das Medikament habe eine schnelle Wirksamkeit und langanhaltende Tragfähigkeit bei der Behandlung gezeigt, schreibt der Konzern in einer Mitteilung am späten Freitagabend.

Cosentyx sei der erste und einzige Interleukin-17A-Inhibitor für erwachsene Patienten mit diesen Krankheiten, schreibt Novartis weiter. Die Zulassung beruhe auf den Ergebnissen von insgesamt vier Phase-III Studien mit mehr als 1'500 Patienten, welche die Wirksamkeit und Sicherheit des Medikaments belegt hätten. Dabei habe Cosentyx die primären Endpunkte erreicht und statistisch signifikante Verbesserungen bei den Symptomen im Vergleich zu Placebo gezeigt.

Das Medikament hatte in der EU die Zulassung zur Behandlung dieser beiden Krankheiten im vergangenen November erhalten. Seit Januar 2015 ist das Mittel in den USA bereits zur Behandlung von Schuppenflechte zugelassen.

(AWP)

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jimmy
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Stagnierend Umsatz = einkaufen= Achtung Biotechs

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Ropi001 hat folgendes geschrieben:

ropi001 hat am 27.01.2016 - 10:04 folgendes geschrieben:

Diese Resultate waren zu erwarten. Möglicherweise hatte der VR von Novartis bei der grossen Umstrukturierung nicht unbedingt eine glückliche Hand (GSK). Erstaunen mag, dass der CEO Dr. Jimenez trotzdem letztes Jahr als neues Verwaltungsratsmitglied zu General Motors gestossen ist. Vielleicht müsste man die eigenen Hausaufgaben besser wahrnehmen, bevor solche Entscheide bewilligt werden. Es liegt noch viel Arbeit vor Dr. Jimenez. Aktienrückkaufprogramme und eine mögliche Erhöhung der Dividende wiegen solche massiven Taucher nicht auf. 

 

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Novartis-Aktie im Stimmungstief

Novartis verfehlt die Analystenerwartungen auch im Schlussquartal. Obwohl längst nicht alle Experten schwarz sehen, treffen gleich zwei Herunterstufungen ein. Die Aktie fällt.

Von Lorenz Burkhalter

Bei Novartis ist der Wurm drin: Auch im Schlussquartal fällt die Umsatz- und Gewinnentwicklung schwächer als von Analysten erwartet aus. Damit reiht sich dieses in die Abfolge mehrerer Ergebnisenttäuschungen.

Schuld ist vor allem die im Geschäft mit Augenmedikamenten tätige amerikanische Tochter Alcon. Diese hat mit hausgemachten Problemen, unter anderem mit einem in die Jahre gekommenen Produktportfolio, zu kämpfen.

Alcon wird nun einer grundlegenden Restrukturierung und einer strategischen Neuausrichtung unterzogen, was in Analystenkreisen begrüsst wird. So richtig überzeugt zeigt man sich dennoch nicht.

Novartis versucht die Finanzgemeinde mit einem 10 Milliarden Dollar schweren Aktienrückkaufprogramm versöhnlich zu stimmen. Dieser Versuch misslingt gehörig, taucht die Novartis-Aktie an der Schweizer Börse SIX zur Stunde doch um 3,3 Prozent auf 80,90. Kurz nach Handelsbeginn wurden sogar Kurse um 80,40 Franken bezahlt. Die vergangene Woche markierten Mehrjahrestiefstkurse liegen bei genau 79 Franken.

Starker Dollar führt zu Gegenwind

Für den für die Bank Vontobel tätigen Analysten steht fest: Novartis hat die Erwartungen im vierten Quartal klar verfehlt. Auf das Gesamtjahr betrachtet sei die Differenz zu den bankeigenen Prognosen und den Konsensschätzungen allerdings nicht mehr ganz so gross, so lässt er durchblicken. Der Ausblick wird bei der Zürcher Traditionsbank als vorsichtig bezeichnet, das Aktienrückkaufprogramm hingegen begrüsst. Das Anlageurteil lautet weiterhin "Hold" und das Kursziel 97 Franken.

Von einer "starken Leistung" im Pharmageschäft schreibt hingegen der für die Zürcher Kantonalbank tätige Berufskollege. Dadurch habe die schlechte Entwicklung im Generikageschäft und bei der Tochtergesellschaft Alcon allerdings nicht aufgefangen werden können. Als belastend bezeichnet der Analyst hingegen den starken Dollar. Dieser habe den Umsatz auf das Gesamtjahr betrachtet um rund 10 Prozent geschmälert. Nachdem die Aktie zuletzt deutlich gefallen ist, hält er an seiner "Übergewichten" lautenden Empfehlung fest.

Konsensschätzungen noch immer zu hoch - erste Herunterstufungen

Händler relativieren die im Pharmageschäft erzielte Umsatzentwicklung damit, dass sich vor allem vom Patentablauf betroffene Medikamente wie Glivec oder Diovan besser als erwartet verkauft haben. Andere Schlüsselpräparate wie Afinitor seien hingegen dahinter zurückgeblieben.

Uneinheitlich wird in Analystenkreisen der Ausblick beurteilt. Während die UBS Investmentbank auf Basis der für 2016 gemachten Aussagen mit einer Reduktion der Konsensschätzungen um 6 bis 7 Prozent rechnet, wird der Ausblick bei Kepler Cheuvreux und J. Safra Sarasin als im Rahmen der Erwartungen liegend bezeichnet. In einem Punkt sind sich jedoch alle Banken einig: Der Turnaround bei der amerikanischen Tochter Alcon wird Zeit in Anspruch nehmen und nicht von heute auf morgen zum Erfolg führen.

Natixis stuft die Aktie deshalb von "Buy" auf "Neutral" herunter und streicht das Kursziel auf 88 (115) Franken zusammen. Die französische Bank macht bei anderen europäischen Pharmawerten interessantere Einstiegsgelegenheiten aus. Bryan Garnier senkt das Anlageurteil ebenfalls von "Buy" auf "Neutral".

CASH

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Elias
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Milliardenschwere Wertberichtigungen

Die Übernahme der Augensparte Alcon durch Novartis erweist sich immer mehr als Fehlkauf. Mit dem von institutionellen Anlegern geforderten Spin-off von Alcon beginnt der Druck auf Konzernchef Joe Jimenez zu steigen, die gewinnschwache Sparte abzutrennen. Mit einem neuen Börsengang kann der Schaden, den die Novartis-Aktionäre erlitten haben, in Grenzen gehalten werden. Klar ist, warum sich Jimenez mit Händen und Füssen gegen einen Teilverkauf von Alcon wehrt. Weil bei Novartis nach der Abspaltung von Alcon ein milliardenschwerer Wertberichtigungsbedarf zutage treten würde, zieht Jimenez lieber weiter einen Milliarden-Berg von Goodwill mit.

Aktie meiden

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/geldblog/index.php/64638/64638/

 

 

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Benjamin Franklin

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Novartis: EU akzeptiert Zulassungsantrag für Pegfilgrastim von Sandoz
11.02.2016 07:39

Zürich (awp) - Der Zulassungsantrag (MAA) für das Biosimilar Pegfilgrastim der Novartis-Tochter Sandoz ist von der EU angenommen worden. Das Referenzprodukt von Amgen, Neulasta, ist bereits zugelassen und es werde die Zulassung für die gleiche Indikation angestrebt wie für dieses Referenzprodukt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Damit seien fünf der geplanten zehn Zulassungsanträge erreicht.

Pegfilgrastim wird in der Brustkrebstherapie eingesetzt. Es ist ein langwirksamer Wirkstoff, durch den das Risiko von Infektionen bei Patienten reduziert werden kann, die aufgrund einer Chemotherapie über eine geringe Zahl weisser Blutkörper verfügen.

dm/ys

(AWP)

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Novartis-Tochter Sandoz übernimmt in Europa Biosimilar Infliximab von Pfizer
12.02.2016 07:21

Holzkirchen (awp) - Die Novartis-Tochter Sandoz übernimmt vom US-Pharmakonzern Pfizer die Rechte zur Entwicklung und Vermarktung des Biosimilars Infliximab in den 28 Ländern des europäischen Wirtschaftsraums (EWR). Infliximab wird zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten wie rheumatoider Arthritis und Schuppenflechte eingesetzt, wie Sandoz am Freitag mitteilte.

Sandoz beabsichtigt nun, die klinischen Studien zu dem Wirkstoff abzuschliessen und das Nachahmerprodukt bei der EU zu registrieren, heisst es weiter. Die Übernahme der Rechte an Infliximab durch Sandoz erfolgt im Rahmen der Verpflichtungen von Pfizer gegenüber der EU nach der Übernahme des Pharmaunternehmens Hospira. Pfizer behält die Vermarktungs- und Herstellungsrechte an dem Wirkstoff in allen Ländern ausserhalb des EWR-Raums.

tp/ys

(AWP)

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Novartis-Tochter Alcon kauft ein

Die Novartis-Tochter Alcon erwirbt das private US-Unternehmen Transcend Medical.

Durch den Zukauf baue die Augensparte ihre führende Position in der Glaukom-Behandlung aus, teilt der Pharmakonzern in einer Medienmitteilung vom Donnerstag mit. Über den Kaufpreis äussert sich Novartis nicht.

Mit dem Zukauf erweitere Novartis seine Pipeline im Bereich der minimal invasiven Chirurgie gegen Glaukoma (MIGS), auch bekannt als grüner Star. Damit baue die Augensparte Alcon ihre Position bei dieser neuen Form der Glaukom-Behandlung aus.

Das Ziel dieser so genannten MIGS sei es, Patienten nicht mehr medikamentös behandeln zu müssen. Weltweit sind laut Mitteilung mehr als 60 Millionen Menschen vom grünem Star betroffen. Transcend Medical habe kürzlich einen Micro-Stent entwickelt, mit dem schwächere Formen des grünen Stars behandelt werden könnten.

(AWP)

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Novartis-Medi in schnellerem Verfahren

Die US-Gesundheitsbehörde FDA macht den Weg frei für eine raschere Zulassung des Leukämie-Medikamentes PKC412 (Midostaurin) des Schweizer Pharmakonzerns Novartis.

Bei erwachsenen Patienten, die das Medikament zusammen mit einer Standardtherapie erhalten hätten, habe sich das Überleben signifikant verbessert, teilte Novartis am Freitag mit. Durch den "Breakthrough Therapy"-Status können Medikamente für schwere oder lebensbedrohliche Krankheiten den Patienten schneller zur Verfügung gestellt werden.

(Reuters)

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Novartis: Swissmedic lässt Tafinlar und Mekinist in Kombinationstherapie zu
23.02.2016 08:39

Zürich (awp) - Novartis hat in der Schweiz die Zulassung für Tafinlar und Mekinist in Kombinationstherapie für Patienten mit aggressiver Form von Hautkrebs erhalten. Die Zulassung durch die Heilmittelbehörde Swissmedic basiere auf zwei Phase-III-Studien, die eine deutlich verbesserte Gesamtüberlebensrate gegenüber der aktuellen Standardbehandlung mit BRAF-Inhibitor-Monotherapie gezeigt hätten, teilt der Pharmakonzern am Dienstag mit.

Die Kombination von Tafinlar und Mekinist sei eine wichtige Erweiterung der Therapieoptionen, weil Patienten mit dieser aggressiven Form des Hautkrebs einen grosser Bedarf an wirksamen und gut verträglichen Therapien hätten, lässt sich Kay Moeller-Heske, Onkology General Manager bei Novartis Pharma Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

Das Kombipräparat Tafinlar/Mekinist in Kombination ist in der EU bereits zugelassen.

ys/hr

(AWP)

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Hausdurchsuchungen bei Novartis in Südkorea

Gegen Novartis läuft offenbar eine Untersuchung wegen unzulässiger Preisnachlässe und Korruption in Südkorea.

In der Firmenzentrale der Tochtergesellschaft in Seoul hat es am Montag eine Hausdurchsuchung gegeben, wie ein Novartis-Sprecher am Montagabend gegenüber AWP bestätigte. Weitere Angaben wollte er unter Hinweis auf die laufende Untersuchung nicht machen.

Einem Bericht der koreanischen Nachrichtenagentur Yonhap zufolge haben Ermittlungsbeamte Dokumente und Rechnungen beschlagnahmt. Die Hausdurchsuchung sei Teil von Ermittlungen, um zu klären, auf welche Art und Weise den Ärzten Preisnachlässe gewährt wurden, wird ein Anklagevertreter in der Meldung zitiert.

(AWP)

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Novartis veröffentlicht positive Langzeitdaten für Cosentyx gegen Psoriasis
06.03.2016 13:40

Basel (awp) - Novartis hat neue Langzeitdaten für sein Medikament Cosentyx gegen Psoriasis (Schuppenflechte) veröffentlicht. Die Daten hätten gezeigt, dass Cosentyx auch längerfristig deutlich wirksamer ist als das Konkurrenzmittel Stelara (ustekinumab), wie der Pharmakonzern in einer Medienmitteilung vom Samstag mitteilte.

So habe Cosentyx bei nahezu acht von zehn Patienten mit leichter bis schwerer Psoriasis das Hautbild nachhaltig verbessert. Die Nachhaltigkeit dieser Wirkung sei nun auch nach Woche 52 noch bestätigt worden. Damit habe Cosentyx die primären Endpunkte nach Woche vier, 16 und 52 allesamt erreicht und seine Überlegenheit gegenüber Stelara demonstriert.

Diese jüngsten Daten seien bereits am Jahreskongress der American Academy of Dermatology (AAD) in Washington präsentiert worden, heisst es weiter. "Cosentyx stellt seine überlegene und nachhaltige Wirksamkeit gegenüber den gängigen Behandlungsmethoden von milder bis schwerer Psoriasis einmal mehr unter Beweis," wird Vasant Narasimhan, Global Head, Drug Development and Chief Medical Officer, in der Mitteilung zitiert.

hr

(AWP)

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Elias
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Venezuela bezahlt Novartis mit Öl-Anleihen

Mindestens drei internationale Pharmakonzerne erhielten zur Begleichung von Aussenständen Anleihen, die sie nur mit hohen Verlusten wieder loswurden.

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Trotz Verlust sinnvoll

Nach Ansicht von Investoren, die Venezuela verfolgen, machen die Transaktionen für die Firmen trotz des hohen Verlusts Sinn. Mit dem Erwerb der PDSVA-Anleihen bot sich ihnen die Möglichkeit, an Dollarvermögen zu kommen. Denn für Unternehmen in Venezuela ist es wegen der vor 13 Jahren eingeführten Devisenkontrollen schwierig, in der Landeswährung Bolivar erzielte Umsätze in harte Währungen umzutauschen.

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http://www.cash.ch/news/front/venezuela_bezahlt_novartis_mit_oelanleihen...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Novartis-Partnerin Genmab kündigt neuen US-Antrag für Leukämie-Mittel Arzerra an
10.03.2016 21:40

Kopenhagen (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat gemäss seinem Kooperationspartner Genmab bei der US-Arzneimittelbehörde FDA einen Antrag auf eine Indikationserweiterung für das Leukämie-Medikament Arzerra (Ofatumumab) gestellt. Das Medikament solle neu in Kombination mit den Arzneimitteln Fludarabin und Cyclophosphamid zur Behandlung von Rückfällen bei chronisch-lymphatischen Leukämie (CLL) eingesetzt werden, teilte das dänische Pharmaunternehmen am Donnerstagabend mit.

Der Zulassungsantrag basiert danach auf Daten der COMPLEMENT-2-Studie, deren Ergebnisse im Frühling 2015 bekanntgegeben wurden. In den USA und in der EU ist Arzerra bereits in Kombination mit Chlorambucil zur Behandlung von CLL zugelassen, in den USA hatte Novartis zudem Anfang Jahr eine FDA-Zulassung für eine verlängerte Behandlung von CLL-Patienten erteilt. Arzerra war von Novartis im Rahmen der Portfolio-Bereinigung von GlaxoSmithKline erworben.

tp

(AWP)

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Elias
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Ein SMI-Schwergewicht in Bedrängnis

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Der drohenden Umsatzerosion bei Gleevec sind sich die Banken und ihre Analysten durchaus bewusst. Kaum ein Bewertungsmodell für die Aktien von Novartis, in welchem diesem Umstand keine Beachtung geschenkt wird.

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Ich traue Hillary Clinton jedenfalls zu, auf Worte auch Taten folgen lassen, sollte sie die nächste amerikanische Präsidentin werden.

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http://www.cash.ch/news/alle/ein_smischwergewicht_in_bedraengnis-3428827...

 

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Novartis präsentiert positive Analysedaten zum Herzmedikament Entresto
03.04.2016 14:28

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis hat positive Analysen für sein Herzmedikament Entresto vorgelegt. Das Mittel reduziere das Risiko für kardiovaskulären Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz, heisst es in einer Mitteilung am Samstag. Zudem würden Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion unabhängig von früheren Hospitalisierungen wegen Herzinsuffizienz oder der Hintergrundtherapie durchweg von dem Medikament profitierten.

Das sei das Resultat der Analysedaten zu PARADIGM-HF. "Diese neue Analyse zeigt, dass Herzinsuffizienz-Patienten niemals wirklich stabil sind, da bei der Mehrzahl der Patienten das erste klinische Ereignis der Tod war", wird Vas Narasimhan, Global Head Drug Development und Chief Medical Officer. in der Mitteilung zitiert. "Wir können es uns nicht leisten, erst eine Verschlechterung des Zustands der Patienten abzuwarten, um dann mit Entresto ihre Chancen auf eine längere Lebensdauer zu verbessern."

Das Medikament ist in der EU, den USA und der Schweiz bereits zugelassen. Entresto zählte für Novartis zu den wichtigsten Markteinführungen des vergangenen Jahres. Es gilt als ein potenzieller Blockbuster und die Spitzenumsätze werden auf mehr als 5 Mrd USD pro Jahr veranschlagt.

yr

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05.04.2016 | 08:53#NOVARTIS – Berenberg sieht bedeutendes Potenzial!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Berenberg hat heute das Kursziel von NOVARTIS (CHF 69.50) von CHF 98 auf CHF 85 reduziert, gleichzeitig aber die Einstufung „Buy“ bestätigt. Seit dem Höchststand Mitte 2015 habe sich die Aktie gegenüber dem Sektor unterdurchschnittlich entwickelt, heisst es im aktuellen Kommentar. Als die drei negativsten Aspekte nennt der zuständige Analyst die Probleme mit der Augensparte Alcon, der in diesem Jahr ablaufende Patentschutz von Gleevec sowie der sehr zaghafte Start von Entresto. Aufgrund dieser drei Punkte sei das erste Halbjahr 2016 aus finanzieller Sicht äusserst herausfordernd. Für geduldige Investoren sieht Berenberg bei NOVARTIS aber ein bedeutendes Aufwärtspotenzial.

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Novartis erhält EU-Zulassung für Revolade gegen ITP auch für Kinder
07.04.2016 07:28

Zürich (awp) - Das Novartis-Medikament Revolade darf künftig in der EU auch zur Behandlung der Autoimmunkrankheit chronische ITP bei kleinen Kindern eingesetzt werden. Die EU habe ihre Zulassung ausgeweitet, heisst es in einer Medienmitteilung von Novartis am Donnerstag. Das der vorberatende Ausschuss (CHMP) der europäischen Medizinalbehörde EMA bereits seine Empfehlung dafür gegeben hatte, kommt die Zulassung nicht ganz überraschend.

Damit darf Revolade nun auch bei Kindern ab einem Jahr gegen ITP eingesetzt werden, die auf andere Behandlungen nicht reagiert haben. Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP) bezeichnet den Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Diese Krankheit tritt bei 5 von 100'000 Kindern pro Jahr auf. Das Präparat wurde von GSK übernommen.

hr/ra

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Novartis: Sandoz erhält EU-Zulassung für Binocrit in subkutaner Verabreichung
08.04.2016 07:46

Zürich (awp) - Die Generika-Tochter Sandoz des Pharma-Konzerns Novartis hat für das Biosimilar Binocrit von der Europäischen Kommission die Zulassung in der subkutanen Verabreichungsform bei Patienten mit Nierenkrankheiten erhalten. Die EU-Zulassung basiert auf den Daten der klinischen Studie SENSE, wie der Konzern am Freitag mitteilt.

Bisher war das Medikament bei Nierenerkrankungen nur in der intravenösen Verabreichungsform zugelassen. Zudem wird Binocrit bei Patienten eingesetzt, die eine Chemotherapie gegen solide Tumore, maligne Lymphome oder multiples Myelom erhalten.

Binocrit enthält den Wirkstoff Epoetin alfa, ein Protein, das die vermehrte Bildung von roten Blutkörperchen, die das Hämoglobin enthalten, im Knochenmark anregt. Epoetin alfa ist eine Kopie des humanen Proteins Erythropoetin.

yr/cp

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12.04.2016 | 08:42#NOVARTIS – Morgan Stanley senkt Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die Aktienspezialisten der US-Bank Morgan Stanley haben heute die Einstufung von NOVARTIS (CHF 71.85) von Equal-weight (Marktgewichten) auf Underweight (Untergewichten) und das Kursziel von CHF 91 auf CHF 75 gesenkt. Im aktuellen Kommentar wird die Rückstufung der Aktie mit den tieferen Schätzungen bezüglich Entresto begründet. So seien Mediziner von diesem Herzmittel weiterhin nicht überzeugt. Ein Anziehen der Umsätze von Entresto im weiteren Jahresverlauf könnte die Investoren aber beschwichtigen. Die Restrukturierung oder die Veräusserung der Augensparte Alcon könnte zudem positiv überraschen.

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Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von durchschnittlich 11,9 Mrd USD erwartet
20.04.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Pharmakonzern Novartis publiziert am Donnerstag, 21. April, die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016. Insgesamt habe 13 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

In Mio USD AWP-Konsens Q1 2015*

Umsatz:
- Gruppe 11'759 11'935
- Pharma 7'875 7'960
- Sandoz 2'452 2'444
- Alcon 1'447 1'531
EBIT Gruppe (core) 3'147 3'651

In CHF
EPS (core) 1,14 1,33

*Zahlen an neue Divisionsstruktur angepasst

FOKUS: In einer Sache sind sich die Experten mit Blick auf die Quartalszahlen einig: Sie werden alles andere als gut aussehen. Das hatte Novartis CFO Harry Kirsch Ende Januar bei der Vorlage der Jahreszahlen 2015 aber auch bereits angekündigt. Der Kerngewinn je Aktie (Core EPS), also aus fortgeführten Geschäften, dürfte prozentual zweistellig unter den - zugegeben - starken Vorjahreszahlen liegen. Werden Währungseffekte noch dazu gerechnet, erwarten die meisten Analysten einen Rückgang um bis zu 16%.

Einmal mehr wird sich die Aufmerksamkeit auf die drei Themen Alcon, Markteinführung Entresto und Patentablauf von Glivec richten. Die Markteinführung des Herzmittels Entresto, das neben dem Psoriasis-Mittel Cosentyx als potenzieller künftiger Blockbuster gilt, verläuft nach wie vor schleppend. Unsicher sei, wie schnell es Novartis gelingen werde, hier den Trend herumzureissen, so der Tenor.

In der Pharmasparte wiederum dürfen sich laut JPMorgan-Analyst entgegengesetzte Kräfte bemerkbar machen: Da drücken einerseits Patentabläufe etwa bei dem Blockbuster Glivec das Wachstum. Gleichzeitig sind die von GSK übernommenen Onkologie-Produkte im abgelaufenen Quartal erstmals komplett eingeflossen, wohingegen sie im Vorjahr nicht das vollständige Vierteljahr eingeflossen waren.

ZIELE: Ende März hat Novartis erst seine Guidance für das laufende Geschäftsjahr bekräftig. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Pharmakonzern einen aktualisierten Finanzbericht vorgelegt, der die im Januar kommunizierte Verschiebung innerhalb der einzelnen Divisionen reflektiert. So rechnet Novartis im laufenden Jahr mit einem Nettoumsatz und einem operativen Kernergebnis zu konstanten Wechselkursen "weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres". Dabei würden die Einbussen durch Generikakonkurrenz wettgemacht. Die Einbussen durch Generikakonkurrenz dürften sich im kommenden Jahr laut den Schätzungen auf 3,2 Mrd USD belaufen gegenüber 2,2 Mrd im Jahr 2015.

Ohne den Einfluss von Generikakonkurrenz für Glivec rechnet Novartis auf Konzernebene mit einer Steigerung des Nettoumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich (kWk) und einer Steigerung des operativen Kernergebnisses im mittleren Zehnprozentbereich (kWk).

Für die Pharmaceuticals-Sparte erwartet Novartis ebenfalls unverändert den Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau von 2015 bis zu einem geringfügigen Rückgang. Unter Ausschluss der Auswirkungen von Generikakonkurrenz für Glivec soll es zu einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich kommen. Für Alcon erwartet Novartis einen Zuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich und auch für Sandoz soll der Nettoumsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen.

PRO MEMORIA: Auf Produktseite ist es seit der Vorlage der Jahreszahlen Ende Januar vergleichsweise ruhig geblieben. Mit Beginn des nun laufenden ersten Quartals greift die neue Struktur. Dabei wurden die pharmazeutischen Produkte der Augensparte Alcon in die Division Pharmaceuticals transferiert (Nettoumsatz in 2015: 3,8 Mrd USD) und ein Portfolio von 19 reifen Produkten von Pharmaceuticals der Generikatochter Sandoz übertragen (0,9 Mrd).

Positive Daten präsentierte Novartis zu seinen beiden Hoffnungsträgern Cosentyx und Entresto. So hätten Studiendaten gezeigt, dass Cosentyx auch längerfristig bei Schuppenflechte deutlich wirksamer ist als das Konkurrenzmittel Stelara von Janssen-Cilag. Bei Entresto wiederum zeigten Analysen, dass das Mittel das Risiko für kardiovaskulären Tod oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz reduziere.

Die Generika-Tochter Sandoz wiederum hat für das Biosimilar Binocrit von der Europäischen Kommission die Zulassung in der subkutanen Verabreichungsform bei Patienten mit Nierenkrankheiten erhalten. Bisher war das Medikament bei Nierenerkrankungen nur in der intravenösen Verabreichungsform zugelassen.

Neben den Produktinformationen machte Novartis vor allem durch zahlreiche Untersuchungen wegen Bestechungsvorwürfen von sich reden. Da gab es Hausdurchsuchungen in Südkorea, eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen Bestechungsvorwürfen in China und Berichte, wonach auf den Konzern in den USA hohe Bussen zukommen könnten.

AKTIENKURS: Die Novartis-Aktien hatten einen denkbar schwachen Lauf seit Jahresbeginn. Mit einem Verlust von etwa 16% haben sie mehr als der SMI verloren, für den es in dieser Zeit um etwa 10% abwärts ging. Gerade nach den Jahreszahlen und dem vorsichtigen Ausblick gab es zahlreiche negative Analystenkommentare, die zu einer generellen Neubewertung der Aktie geführt haben, was sich wiederum im Kurs niedergeschlagen hat.

hr/rt/an

(AWP)

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Novartis liefert durchzogenes Resultat ab

Der Basler Pharmagigant hat mit den Quartalszahlen die durchschnittlichen Analystenschätzungen auf Umsatzebene verfehlt, beim Gewinn jedoch übertroffen.

(AWP) Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 74.05 -0.13%) hat wie erwartet im ersten Quartal 2016 einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Bereits bei der Vorlage der Jahreszahlen hatte das Management den Markt auf einen schwachen Auftakt vorbereitet. Ab der zweiten Jahreshälfte sollte sich danach die Situation etwas entspannen – diese Prognose wurde am Donnerstagmorgen bestätigt.

Der Nettoumsatz fiel in der Berichtswährung US-Dollar um 3% auf 11,6 Mrd. $. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 1%, wie der Konzern am Donnerstag weiter mitteilte. Die grösste Division Pharma erzielte Verkäufe von 7,7 Mrd. $ (–3% in $; +1% kWk).

Beim operativen Ergebnis steht ein Minus von 12% auf knapp 2,5 Mrd. $ (–5% kWk) zu Buche, der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes nahm um 13% (–4% kWk) auf 2,0 Mrd. $ ab. Das operative Kern-Ergebnis beziffert Novartis auf knapp 3,3 Mrd. $ (–11%; –5% kWk) und den Kern-Reingewinn auf 2,8 Mrd. $ (–13%; –6% kWk). Die Kernzahlen sind bereinigt um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte.

Analystenschätzungen beim Gewinn übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Analystenschätzungen auf Umsatzebene verfehlt, beim Gewinn jedoch übertroffen. Auf Ebene Umsatz hat insbesondere die Pharma-Division schlechter abgeschnitten als am Markt erwartet. Im Schnitt hatten die Experten dem Konzern einen Gruppen-Umsatz in Höhe von 11,8 Mrd. $ und einen Kern-Ebit von 3,1 Mrd. $ zugetraut.

«Es freut mich, dass wir trotz des Markteintritts einer generischen Version von Gleevec in den USA eine Umsatzsteigerung bei konstanten Wechselkursen vorweisen können», wird CEO Joseph Jimenez in der Mitteilung zitiert. Die Ergebnisse spiegelten wie erwartet die zusätzlichen Investitionen in Neueinführungen und Alcon wider. Novartis sei mit seinem im Januar vorgestellten Plan, die Divisionen stärker zu fokussieren und Innovationen, bedeutende Synergien sowie die Produktivität voranzutreiben, auf Kurs.

Ausblick auf Gesamtjahr bestätigt

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den bisherigen Ausblick. So erwartet der Konzern den Nettoumsatz wie auch das Kernergebnis weitgehend auf dem Niveau von 2015. Die Einbussen durch Generikakonkurrenz werden weiter auf 3,2 Mrd. $ veranschlagt und sollen vollständig wettgemacht werden.

Leicht tiefer als Ende Januar werden die Auswirkungen der Wechselkurse eingeschätzt. Novartis rechnet neu mit einem negativen Währungseffekt von –2% (bislang –3%) auf den Umsatz beziehungsweise von –3% (bislang –5%) auf das operative Kernergebnis des Gesamtjahrs.

 

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22.04.2016 | 08:51#NOVARTIS – Barclays erhöht Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach den kürzlich vorgelegten Quartalszahlen hat das britische Finanzhaus Barclays heute Morgen die Einstufung von NOVARTIS (CHF 74.55) von „Underweight“ (Untergewichten) auf „Equal Weight“ (Neutral gewichten) erhöht. Gleichzeitig wurde das Kursziel CHF 78 bestätigt. Die Markterwartungen in Bezug auf die Augensparte Alcon dürften mittlerweile den Tatsachen angepasst worden sein, meint der zuständige Analyst. Zudem habe NOVARTIS mit der Umsatz-Prognose für das Herzmittel Entresto eine klare Nachricht ausgesandt. Der Konzern erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz von USD 200 Mio., während die Markterwartung bei etwa USD 850 Mio. gelegen hatte. Das laufende Jahr werde ein Übergangsjahr für den Pharmakonzern, was durch den Bewertungsabschlag reflektiert sei.

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Novartis soll Verkauf der Roche-Beteiligung vorbereiten
24.04.2016 14:47

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis arbeitet nach Informationen der "SonntagsZeitung" an einem Verkauf seiner Beteiligung am Konkurrenten Roche. Das Paket von 33,33% der Inhaberaktien hätte nach derzeitigem Kurs einen Wert von 13,5 Mrd CHF.

Die Zeitung berichtet unter Berufung auf Verwaltungsrats- und Bankkreise, es sei eine der höchsten Prioritäten von Novartis-Präsident Jörg Reinhardt, für das Roche-Paket eine Lösung zu finden. Der Pharmakonzern soll sich etwa von Banken zum Verkauf beraten lassen. Angestrebt wird demnach ein Investor, der dem Roche-Verwaltungsrat genehm ist.

Reinhardts Vorgänger Daniel Vasella hatte das Aktienpaket 2001 aufgebaut, in der Hoffnung, Roche zu einem Schulterschluss zwingen zu können. Für die heutige Novartis-Führung hat die Roche-Beteiligung jedoch keine strategische Bedeutung mehr.

NUR GENEHME AKTIONÄRE

Nach Informationen der Zeitung sollen nun Investoren eingeladen werden, Offerten für ein sogenanntes Orderbuch-Verfahren einzureichen. So könne Novartis sicherstellen, dass die neuen Anleger dem Roche-Verwaltungsrat genehm seien. Spekulanten und aktivistische Aktionäre sollen laut dem Blatt draussen bleiben. Und Novartis beharre nicht mehr auf einem Paketzuschlag, heisst es weiter.

Es sei auch Interesse der Roche-Familien Oeri und Hoffmann, diese kontrollieren 50,1% der stimmberechtigten Inhaberaktien, dass Novartis die Anteile im Markt platziere. Die Erben der Firmengründer würden ihren Anteil jedoch "nicht wesentlich" aufstocken.

Von der früheren Exit-Strategie, die Roche-Aktien als Sachdividende den eigenen Aktionären zu überschreiben, sei Novartis derweil abgekommen. Auch einen anderen Weg wolle Novartis nicht beschreiten: Roche-Aktien gegen Geschäftsteile von Roche zu tauschen.

Heute werden praktisch nur stimmrechtslose Genussscheine von Roche an der Börse gehandelt, diese sind auch Teil des Swiss Market Index (SMI). Die Inhaberaktien sind dagegen nicht mehr Teil des breiten Börsenindex SPI, weil deren Free Float seit 2001 unter 20% liegt.

Novartis will sich gemäss "SonntagsZeitung" nicht zu Spekulationen über ihr Roche-Paket äussern. Roche war für eine Stellungnahme gegenüber AWP bis dato nicht erreichbar.

ra

(AWP)

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Marktinsider
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Strong buy NOVN!

Strong buy Novartis! Kommen von 103.20 CHF auf aktuell unter 75 CHF... ist meines Erachtens aktuell massiv unterbewertet. Zuschlagen bei diesen Preisen. Habe eine Depotumschichtung vorgenommen: 50% meiner CSGN verkauft, 25% meiner ZURN verkauft. Diese gehen jetzt in NOVN rein. Kursziel 92.00 bis 95.00 CHF bis Ende Oktober.

Gruss
Marktinsider

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Zyndicate hat am 20.04.2016 - 15:19 folgendes geschrieben:

Neben den Produktinformationen machte Novartis vor allem durch zahlreiche Untersuchungen wegen Bestechungsvorwürfen von sich reden. Da gab es Hausdurchsuchungen in Südkorea, eine Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC wegen Bestechungsvorwürfen in China und Berichte, wonach auf den Konzern in den USA hohe Bussen zukommen könnten.

AKTIENKURS: Die Novartis-Aktien hatten einen denkbar schwachen Lauf seit Jahresbeginn. Mit einem Verlust von etwa 16% haben sie mehr als der SMI verloren, für den es in dieser Zeit um etwa 10% abwärts ging. Gerade nach den Jahreszahlen und dem vorsichtigen Ausblick gab es zahlreiche negative Analystenkommentare, die zu einer generellen Neubewertung der Aktie geführt haben, was sich wiederum im Kurs niedergeschlagen hat.

hr/rt/an

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strong buy .... Novartis würde mit Roche eine Dividendenperle verscherbeln und es dann womöglich in Bussen investieren.

 

 

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Dass es für das Roche-Paket eine Lösung geben müsse, sei erwartet worden, sagte ein Börsianer. «Man muss sich fragen, was Novartis mit dem Verkaufserlös machen will. Es dürfte schwer werden, eine Anlage zu finden, die ähnlich gut rentiert wie eine Beteiligung an Roche», sagte ein Händler.

http://www.handelszeitung.ch/invest/novartis-verkaufsabsichten-lassen-ro...

 

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Hans
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Marktinsider hat am 25.04.2016 - 12:57 folgendes geschrieben:

Strong buy Novartis! Kommen von 103.20 CHF auf aktuell unter 75 CHF... ist meines Erachtens aktuell massiv unterbewertet. Zuschlagen bei diesen Preisen. Habe eine Depotumschichtung vorgenommen: 50% meiner CSGN verkauft, 25% meiner ZURN verkauft. Diese gehen jetzt in NOVN rein. Kursziel 92.00 bis 95.00 CHF bis Ende Oktober.

Gruss
Marktinsider

Falscher Entscheid, falls Hillary Clinton Präsidentin wird haben die Pharma Multis wenig zu lachen, Medipreise müssen billiger werden, somit weniger Gewinne...bis zum Wahlentscheid Pharmaaktien seitwärts

Gruss Hans

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