Novartis

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Novartis zahlt 7 Millionen

Novartis zahlt 7 Millionen Dollar an Lizenz-Partner Conatus

Eine Lizenzvereinbarung zwischen Novartis und dem US-Unternehmen Conatus Pharmaceuticals ist diese Woche in Kraft getreten.

07.07.2017 07:46

Der Pharmakonzern habe dem US-Unternehmen die vereinbarte Einmalzahlung von 7 Mio USD gezahlt, heisst es in einer Medienmitteilung von Conatus. Die sei bereits am Mittwoch geschehen und die Vereinbarung habe seither Gültigkeit.

Novartis hatte bereits im Dezember eine Vereinbarung mit Conatus unterzeichnet, um seinen Fokus auf die Lebererkrankung NASH voranzutreiben. Im Zuge der Kooperation erhält Novartis die globalen Lizenzrechte an dem Conatus-Kandidaten Emricasan.

Wie Novartis bereits im Dezember mitgeteilt hatte, werde man gemeinsam an der Entwicklung eines oral einzunehmenden Medikaments zur Behandlung der nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) zusammenarbeiten. NASH ist eine nicht durch Alkohol hervorgerufene Leberverfettung, die über chronische Entzündungen zur Fibrose führt, dann zur Zirrhose, letztlich zu Leberfunktionsstörungen, die Transplantationen notwendig werden lassen.

Gemeinsam mit Conatus soll das Medikament Emricasan entwickelt werden. Aktuell werde Emricasan in vier verschiedenen Phase-IIb-Studien an Patienten getestet, die in Folge einer NASH-Erkrankung an einer dekompensierten Leberzirrhose leiden, heisst es in der aktuellen Mitteilung weiter.

(AWP)

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FDA-Rat befürwortet Zulassung

FDA-Rat befürwortet Zulassung von Zelltherapie-Mittel von Novartis

Novartis hat Unterstützung von einem beratenden Ausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA für ein Zelltherapie-Medikament erhalten.

13.07.2017 07:08

Der Ausschuss habe 10 zu 0 dafür gestimmt, dass das Medikament zur personalisierten Zelltherapie Tisagenlecleucel (CTL019) zugelassen werden soll, teilte der Pharmakonzern in der Nacht zum Donnerstag mit. Diese Therapie biete Kindern und jungen Erwachsenen einen wichtigen klinischen Vorteil bei akuter lymphatischer Leukämie (ALL). Das Sicherheitsprofil sei bei der Behandlung überschaubar, wenn von entsprechendem Personal durchgeführt.

Damit sei der Weg geebnet für die erste Gentherapie in den USA. Üblicherweise folgt die FDA den Empfehlungen. "Wir sind sehr stolz, die Grenzen in der Krebstherapie zu erweitern", wird Bruno Strigini, CEO von Novartis Oncology, zitiert. Dies sei besonders wichtig für Patienten, deren Optionen derzeit sehr begrenzt seien. Im Jahresverlauf seien weitere Anträge für CTL019 in den USA und der EU geplant, so Novartis weiter.

Für Novartis wäre die Zulassung ein weiteres und wichtiges Puzzleteil in dem Bestreben, auch weiterhin eine der führenden Rollen in der Branche zu spielen. Vor allem hätte der Basler Konzern eine solche Therapie auf dem Markt vor Konkurrenten wie Kite Pharma und Juno Therapeutics.

Bei der CAR-Technologie werden die T-Zellen des Patienten neu programmiert, so dass sie im Fall des Kandidaten von Novartis die Krebszellen angreifen, die das CD19-Protein produzieren. Nach der Neuprogrammierung werden die T-Zellen, nun CTL019 genannt, wieder in das Blut des Patienten injiziert. Sie vermehren sich, binden an die CD19+-Krebszellen und zerstören diese.

Die FDA hatte dieser Zelltherapie in der Indikation ALL bereits 2014 den Status "Therapiedurchbruch" erteilt; im März dieses Jahres folgte dann das beschleunigte Zulassungsverfahren (Priority Review). Novartis hat CTL019 zusammen mit der University of Pennsylvania entwickelt. Die Universität hat CTL019 zuerst entwickelt. Im Jahr 2012 ist Novartis dann eine Zusammenarbeit mit der Hochschule eingegangen, mit dem Ziel weitere CAR-T-Zelltherapien zu entwickeln.

Novartis hat in der Studie ELIANA seinerzeit in der Behandlung von Kindern mit ALL bei 82% der Patienten eine vollständige Remission oder vollständige Remission mit unvollständiger Blutbildwiederherstellung erzielt. ALL ist eine der Hauptursachen für tödlichen Krebs bei Kindern. Novartis selbst hat CTL019 Blockbuster-Potenzial, also Spitzenumsätze von mehr als 1 Mrd USD, eingeräumt. Dabei dürfte die Therapie auch bei anderen Krebsarten bei Erwachsenen zum Einsatz kommen.

So hat der Konzern etwa im April von der FDA erneut den Status "Therapiedurchbruch" für CTL019 erhalten - dieses Mal in der Behandlung von Patienten mit wiederkehrendem/therapieresistentem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), bei denen zwei oder mehr Therapien bislang nicht angeschlagen haben. Bei DLBCL handelt es sich um eine seltene und aggressive Krebsart, bei der es bislang nur wenige Behandlungsmöglichkeiten gibt.

(AWP)

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Ausblick Novartis:

Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von durchschnittlich 12,23 Mrd USD erwartet

Der Pharmakonzern Novartis präsentiert am Dienstag, 18. Juli, die Ergebnisse zum zweiten Quartal 2017. Insgesamt haben 14 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

17.07.2017 13:55

Q2 17 In Mio USD AWP-Konsens Q2 16 Umsatz: - Gruppe 12'226 12'470 - Innovative Med. 8'143 8'387 - Sandoz 2'550 2'577 - Alcon 1'494 1'506 EBIT (core) 3'146 3'332 (in USD) EPS (core) 1,19 1,23

FOKUS: Mit Blick auf das zu Ende gegangene zweite Quartal herrscht eine gewisse Übereinstimmung unter den Analysten, wenn es um Novartis geht: Es dürfte noch einmal ein schwieriges Quartal gewesen sein, bevor sich ab der zweiten Jahreshälfte allmählich eine gewisse Besserung einstellen dürfte. Entsprechend rechnen die meisten Analysten mit einem leichten Umsatzrückgang und einem operativen Kernergebnis, das im mittleren einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahreswert liegen dürfte.

Wie es bei Kepler Cheuvreux heisst: Es dürfte schon reichen, wenn Novartis nicht schlechter als so abschneidet und dazu den bisherigen Ausblick bestätigt, dass die Märkte positiv reagieren. Und auch bei der Deutschen Bank zeigt sich der zuständige Analyst überzeugt, dass der Markt mit den bevorstehenden Zahlen das letzte der negativen Quartale gesehen haben dürfte.

Bei den Themen hat sich nicht so viel geändert. Die Frage ist nach wie vor, wie gut der Absatz mit den vergleichsweise neuen Mitteln Cosentyx, Entresto und dem jüngst zugelassenen Kisqali läuft. Bei der Generikasparte Sandoz wird der Preisdruck ein wichtiges Thema sein. Aber auch die Frage, wie gut sich die mittlerweile zugelassenen Biosimiliars schlagen. Zu guter Letzt ist auch die Augensparte Alcon und ihre allmähliche Erholung weiterhin ein wichtiges Thema. Dass Novartis etwas über die Zukunft der Sparte innerhalb des Konzerns sagt, ist eher unwahrscheinlich. Da verweist das Management immer wieder auf den Zeitplan, der eine Entscheidung zum Jahresende hin vorsieht.

ZIELE: Zuletzt hat Novartis-CEO Joseph Jimenez Ende Mai die bisherigen Ziele bekräftigt. Es bleibt dabei, dass sich das Blatt für den Konzern ab der zweiten Jahreshälfte langsam wenden sollte. Für das Gesamtjahr wird ein Nettoumsatz zu konstanten Wechselkursen weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Das operative Kernergebnis dürfte weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen.

Mit Blick auf die Margen hatte Novartis anlässlich einer Investorenveranstaltung Ende Mai eine Verbesserung in den kommenden Jahren in Aussicht gestellt. "Möglicherweise können wir schon im kommenden Jahr eine Verbesserung sehen", kündigte Jimenez an.

An der gleichen Veranstaltung bekräftige die Konzernführung das bereits 2016 kommunizierte Ziel, bis 2020 etwa eine Milliarde US-Dollar einsparen zu wollen.

PRO MEMORIA: Seit der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal hat Novartis eine straffe Taktung vorgelegt. Dabei hat der Konzern vor allem in den vergangenen Wochen mit Studiendaten zu verschiedenen Produktkandidaten "grosse weisse Kaninchen aus dem Hut gezaubert", wie es beispielsweise in einem Analystenkommentar hiess.

So hat der Konzern sowohl mit seinem Produktkandidaten RTH258 (Brolucizumab) zur Behandlung von altersbedingter neovaskulärer Makula-Degeneration (nAMD) als auch mit ACZ885 zur Behandlung von Herzkranzarterien-Erkrankungen die Ziele in wichtigen Studien erreicht. Was für etwas mehr Wirbel unter den Analysten gesorgt hat, war die Tatsache, dass sie beiden Kandidaten in ihren Modellen bislang nur eine minimale Erfolgschance zugestanden hatten.

Eine weitere wichtige Erfolgsmeldung konnte Novartis nur wenige Tage vor der Zahlenvorlage vermelden. Der beratende Ausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA hat einstimmig dafür gestimmt, die personalisierte Zelltherapie Tisagenlecleucel (CTL019) zur Behandlung von Kindern und jungen Erwachsenen mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) zuzulassen. Diese so genannte CAR-Therapie ist eine weitere Form von Immun-Therapie. Novartis wäre auf diesem Gebiet der erste Konzern mit einer US-Zulassung und hätte damit dann auch hier eine Lücke geschlossen.

AKTIENKURS: Auf Jahressicht haben Novartis-Aktien bislang etwa 7,5% hinzugewonnen. Dabei waren sie Richtung Ende Juni nach den zahlreichen positiven Studienergebnissen bis auf 84,35 CHF gestiegen und damit den höchsten Stand in diesem Jahr. Dem leitindex SMI hinken sie damit aber dennoch hinterher, denn dieser hat seit Jahresbeginn um 9,5% zugekegt.

Homepage: www.novartis.com

hr/ab

(AWP)

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Novartis erfüllt Erwartungen,

Novartis erfüllt Erwartungen, bestätigt Ausblick

Der Pharmakonzern Novartis hat mit seiner Umsatzentwicklung im zweiten Quartal 2017 wie erwartet abgeschnitten.

18.07.2017 07:39

Der Konzern selbst hatte Investoren bereits darauf vorbereitet, dass sich die Geschäfte erst in der zweiten Jahreshälfte wieder merklich verbessern sollen. Entsprechend hat Novartis seinen konzernweiten Ausblick für das Gesamtjahr in der Medienmitteilung vom Dienstag bestätigt. Der Nettoumsatz beläuft sich in der Berichtswährung US-Dollar auf 12,24 Mrd USD, ein Minus von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein unveränderter Umsatz.

Beim operativen Ergebnis weist Novartis 2,28 Mrd USD und damit 9 Prozent (13 Prozent kWk) mehr als im zweiten Quartal 2016. Der Reingewinn des fortgeführten Geschäftes nahm vor allem dank Veräusserungsgewinnen und geringeren Abschreibungen um 10 Prozent (14 Prozent kWk) auf 1,98 Mrd zu.

Das operative Kern-Ergebnis hat sich im Berichtszeitraum auf 3,24 Mrd (-3 Prozent; 0 Prozent kWk) verringert und beim Kern-Reingewinn stehen 2,87 Mrd (-2 Prozent; +1 Prozent kWk) zu Buche. Die "Kern"-Zahlen sind bereinigt um Akquisitions- und weitere bedeutende Sondereffekte.

Stärke der Pipeline

Mit den vorgelegten Zahlen hat Novartis die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Analysten zum Teil leicht übertroffen und zum Teil knapp verfehlt. Diese hatten im Schnitt einen Umsatz in Höhe von gut 12,2 Mrd USD erwartet. Beim Kern-EBIT lagen sie bei gut 3,1 Mrd.

"Novartis erzielte im zweiten Quartal sehr starke Fortschritte im Bereich Innovation, wie etwa die positiven, zulassungsrelevanten Daten zu RTH258, ACZ885 und CTL019 JULIET", wird CEO Joseph Jimenez in der Mitteilung zitiert. Diese Ergebnisse untermauerten die Stärke der Pipeline. "Wir sind auf dem besten Weg, unsere Prognosen für das Gesamtjahr zu erfüllen." Zudem würden die aktuellen Wachstumstreiber seine Zuversicht bekräftigten, dass die nächste Wachstumsphase des Konzerns voraussichtlich ab 2018 einsetzen werde.

Beim Ausblick bestätigt der Konzern frühere Aussagen. Auf Gruppenebene wird zu konstanten Wechselkursen weiter ein Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Das operative Kernergebnis dürfte weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen.

Alcon-Ausblick höher

Auf Spartenebene hat Novartis den Ausblick für die Augensparte Alcon leicht erhöht. Während es bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal hiess, bei Alcon werde der Umsatz 2017 weiterhin auf Vorjahresniveau oder aber im niedrigen einstelligen Prozentbereich höher erwartet, geht man nun von einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus.

Darüber hinaus hält Novartis am Plan fest, bis Jahresende eine strategische Lösung für die Augensparte Alcon gefunden zu haben, welche für die Aktionäre einen Mehrwert schafft.

Die Auswirkungen der Wechselkurse schätzt Novartis besser als zuvor ein. Demnach rechnet der Konzern mit einem negativen Währungseffekt von 1 Prozent (zuvor: 2 Prozent) auf den Umsatz beziehungsweise von -2 Prozent (alt:-3 Prozent) auf das operative Kernergebnis des Gesamtjahres. Die Novartis-Aktie hat seit Jahresbeginn um 7,8 Prozent zugelegt. Der SMI hat im selben Zeitraum den Kurs um knapp 10 Prozent gesteigert.

(AWP/cash)

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marabu
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Gute Entwicklung!

Schöner Tag heute! Über 2% im plus in einem Markt, der langsam gesättigt scheint.

Finde es schade, dass hier auf dem Cash Forum SMI Titel derart wenig Beachtung finden. Nun gut, freuen wir uns mit den wenigen hier und lasssen den andern ihre cashfressenden Biotech-Titel...

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Presse: Novartis-Planungen

Presse: Novartis-Planungen beim Medikament Ilaris durch Studie mit Fragezeichen

Die Planungen des Pharmakonzerns Novartis beim Medikament Ilaris könnten durch eine Studie durcheinander geraten, schreibt der Tagesanzeiger (TA, Ausgabe 22.07.). Das Mittel mit Orhan-Drug-Status ist seit vergangenen September bei der Behandlung von TRAPS, HIDS/MKD und des familiären Mittelmeerfiebers (FMF) zugelassen. Laut Novartis ist der Iliaris-Wirkstoff laut der CANTOS-Studie der erste, der zeigen konnte, dass ein selektiver Eingriff in das Entzündungsgeschehen das kardiovaskuläre Risiko senken könne.

23.07.2017 16:14

Laut einer Studie zeige das Mittel in einem anderen Bereich ein potenzielles Einsatzgebiet mit Aussicht auf einen Blockbustereffekt, schreibt die Zeitung. Das Problem sei jedoch der Preis, der, sollte man an der Höhe für die bestehende Indikation festhalten, im Bereich Kardiologie aufgrund des Wettbewerbs nicht gehalten werden könne.

Ein Behandlungspreis von 64'000 USD im Dreimonatsrythmus sei hier nicht durchsetzbar. Im Kardiologiebereich liege der Preis für ein entsprechendes Mittel rund 90% darunter, heisst es weiter. Das bedeute, dass das Mittel entweder unter einen anderen Namen zu einem anderen Preis vertrieben werden könne, wie etwa in der Schweiz möglich. Sollten sich die positiven Wirkungen bei Herzinfarktpatienten bestätigen, könnte sich aber etwa in den USA Druck ergeben, das Mittel zu einem geringeren Preis anzubieten.

yr/

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Novartis startet Studie mit

Novartis startet Studie mit neuer Malaria-Behandlung

Novartis hat gemeinsam mit Medicines for Malaria Venture eine Patientenstudie mit KAF156 eingeleitet, einem Malaria-Medikament der nächsten Generation.

21.08.2017 07:43

Die Studie untersuche die Wirksamkeit in Kombination mit einer neuen, verbesserten Formulierung des bestehenden Medikaments Lumefantrin, teilt der Pharmakonzern am Montag mit.

Das erste Studienzentrum in Mali sei betriebsbereit. Weitere 16 Zentren in insgesamt neun Ländern in Afrika und Asien sollen in den kommenden Monaten folgen. Die seit Anfang August bei Erwachsenen mit Malaria laufende klinische Studie solle auf Kinder und Jugendliche in insgesamt neun Ländern in Afrika und Asien ausgeweitet werden.

Fast die Hälfte der Weltbevölkerung sei von Malaria bedroht und die Krankheit stelle weiterhin eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, heisst es.

Die Malaria-Initiative gehört zur Einheit Novartis Social Business und stellte den Angaben zufolge seit 2001 mehr als 800 Millionen Behandlungseinheiten bereit, ohne Gewinn zu erzielen. Medicines for Malaria Venture sei zudem eine Partnerschaftsorganisation, die sich für die Entwicklung und Bereitstellung neuer und erschwinglicher Medikamente zur Behandlung von Malaria einsetzt.

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Novartis-Medi gegen

Novartis-Medi gegen Brustkrebs erhält EU-Zulassung

Die EU-Kommission hat das Krebsmittel Kisqali von Novartis zugelassen.

24.08.2017 07:21

Das Mittel darf nun als Erstlinien-Therapie bei Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasierendem HR+/HER2-Brustkrebs in Kombination mit einem Aromatase-Inhibitor verschrieben werden, teilt der Pharmakonzern am Donnerstag mit.

Der EU-Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) hatte bereits Ende Juni eine positive Empfehlung für das Präparat in der genannten Indikation ausgegeben.

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Neues Herzmedikament von

Neues Herzmedikament von Novartis überzeugt Experten nicht ganz

Neue klinische Studienresultate haben Zweifel am Potenzial eines neuen Herzmedikaments von Novartis geweckt.

27.08.2017 16:44

Zwar reduzierte die Arznei Ilaris in einer spätklinischen Studie der Phase III das Risiko von Herzinfarkt- und Arteriosklerose-Patienten, eine Herzattacke, einen Schlaganfall oder tödliche Herzkreislauf-Probleme zu bekommen. Gleichzeitig bestand für die Behandelten aber ein erhöhtes Risiko, an einer Infektion zu sterben, wie die von dem Pharmakonzern am Sonntag beim europäischen Kardiologen-Kongress in Barcelona veröffentlichte Studienresultate zeigten. Experten monierten zudem den hohen Preis des Mittels.

Von Novartis im Juni vorgelegte erste Testresultate für das auch unter der Bezeichnung ACZ885 bekannte Präparat waren vielversprechend und hatten für einen kräftigen Kursschub gesorgt.

An der sogenannten CANTOS-Studie beteiligten sich über einen Zeitraum von sechs Jahren weltweit mehr als 10'000 Patienten. Weltweit erleiden jährlich geschätzt 7,3 Millionen Menschen einen Herzinfarkt, die danach ein erhöhtes Risiko für eine erneute schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung haben.

Analysten trauen Ilaris bei einer Zulassung als Herz-Kreislauf-Therapie Milliardenumsätze zu. Das Medikament ist bereits zur Behandlung verschiedener entzündlicher Erkrankungen wie etwa Gichtarthritis oder hereditäre Fiebersyndrome auf dem Markt und Novartis erzielte damit im vergangenen Jahr 283 Millionen Dollar Verkaufserlös.

Das Unternehmen aus Basel hatte im Therapiebereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Rückschlägen zu kämpfen. So verfehlte der Wirkstoff Serelaxin den Nachweis, dass er die Zahl von Todesfällen nach einem akuten Herzversagen verringern oder eine Verschlechterung des Zustands der Patienten verhindern kann. Novartis versucht derzeit zudem, mit zusätzlichen Investitionen den Verkauf des mit Startschwierigkeiten kämpfenden Herzmedikaments Entresto anzukurbeln.

(AWP)

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Novartis ermöglicht erste

Novartis ermöglicht erste Gentherapie in den USA

Novartis sieht die Zulassung für die personalisierte Zelltherapie Kymriah in den USA als einen Durchbruch in der Krebstherapie.

31.08.2017 06:58

Das Unternehmen will die Therapie so schnell wie möglich den Patienten zugänglich machen. Der Preis für Kymriah wird auf 475'000 USD festgelegt. Laut Novartis CEO Joseph Jimenez habe das Unternehmen einmal mehr seine Verpflichtung erfüllt, den Kurs in der Krebsbehandlung neu zu setzen.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat am Mittwoch die Zulassung für Kymriah (Tisagenlecleucel, CTL019) zur Behandlung von B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erteilt. Das ist die erste Gentherapie, die in den USA zugelassen wird. Das Medikament dient der Behandlung von ALL bei Kindern und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 25 Jahren.

"Mit der Möglichkeit, die körpereigenen Zellen eines Patienten zu Reprogrammieren, um eine tödliche Art von Krebs zu bekämpfen, stossen wir zu einer neuen Grenze in der medizinischen Innovation vor", lässt sich FDA-Commissioner Scott Gottlieb in der Mitteilung zitieren.

Keine Kosten bei ausbleibender Wirkung

Der Preis für die Immuno-Zelltherapie wird vom Pharmakonzern für die gesamte Behandlung auf 475'000 USD festgelegt. Wenn die Therapie nach einem Monat keine Wirkung zeigt, sollen den Patienten keine Kosten entstehen. Zudem werde es Programme geben, um die Therapie auch Patienten ohne Krankenversicherung zugänglich zu machen. Novartis schätzt die Zahl der Patienten, die für die Kymriah-Therapie in Frage kommen, auf rund 600 pro Jahr. Die Gesamtzahl der Patienten mit ALL wird mit 3'000 angegeben.

Der Preis sei unter Abwägung des medizinischen Nutzen und der kommerziellen Tragfähigkeit festgelegt worden, hiess es weiter. Novartis stehe mit CMS (Centers for Medicare & Medicaid Services) in Verhandlungen für weitere Modelle der wertbasierte Preisbildung für andere Indikationen für Kymriah sowie andere CAR-T-Therapien.

Zertifizierte Behandlungszentren

Ziel sei, die neue Therapie den Patienten so schnell wie möglich zugänglich zu machen. Die Therapie kann nur in speziell zertifizierten Behandlungszentren mit besonders geschultem Personal durchgeführt werden. Zunächst soll deren Zahl 20 betragen und bis zum Jahresende auf 32 steigen. Die Produktion der genveränderten Patoenten-T-Zellen erfolgt bei Novartis Morris Plains im Bundesstaat New Jersey.

Bei der CAR-Technologie werden die T-Zellen des Patienten neu programmiert, so dass sie im Fall des Kandidaten von Novartis die Krebszellen angreifen, die das CD19-Protein produzieren. Nach der Neuprogrammierung werden die T-Zellen, nun CTL019 genannt, wieder in das Blut des Patienten injiziert. Sie vermehren sich, binden an die CD19+-Krebszellen und zerstören diese. In der für die Zulassung massgeblichen Studie ELIANA hatte Kymriah in der Behandlung von Kindern mit ALL bei 82% der Patienten eine vollständige Remission oder vollständige Remission mit unvollständiger Blutbildwiederherstellung erzielt.

Die Zelltherapie hatte 2014 den Status "Therapiedurchbruch" erhalten; im März dieses Jahres folgte dann das beschleunigte Zulassungsverfahren (Priority Review). Im Juli 2017 hatte dann der beratenden Ausschuss der FDA die Zulassung für Tisagenlecleucel empfohlen. Die University of Pennsylvania hat CTL019 zuerst entwickelt. Im Jahr 2012 ist Novartis dann eine Zusammenarbeit mit der Hochschule eingegangen, mit dem Ziel weitere CAR-T-Zelltherapien zu entwickeln.

Novartis will in den USA und der EU die Zulassung der Therapie für weitere Krebsarten beantragen, so etwa für DLBCL (diffuses, grosszelliges B-Cell-Lymphom) bis Ende des Jahres.

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iruch
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Steht Novartis vor grossen Veränderungen?

Steht Novartis vor grossen Veränderungen?

Novartis-Chef Jimenez verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Nachfolger wird der heutige Forschungschef Vasant Narasimhan. Die Rochade könnte beim Gesundheitskonzern auf grössere Veränderungen hindeuten.

https://www.cash.ch/news/top-news/neuer-konzernchef-steht-novartis-vor-grossen-veraenderungen-1098105

Elias
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SonntagsZeitung Marktschrei(b)er: Abwarten

Novartis blickt in eine rosige Zukunft. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass der Pharmariese Neuigkeiten zur Pipeline präsentiert. Besonders gut lief es die letzten Tage. Am vergangenen Sonntag veröffentliche er zulassungsrelevante Daten zum Medikament Ilaris, das Patienten mit einer bereits erlittenen Herzattacke helfen kann. Gleichzeitig erklärte Novartis, das Präparat könne auch gegen Lungenkrebs helfen. Am Mittwoch erhielt Novartis dann von der US-Gesundheitsbehörde FDA einen positiven Zulassungsentscheid für eine neue Krebstherapie mit dem Namen Kymriah. Die Zulassung gilt nur für eine kleine Patientenpopulation im Bereich Blutkrebs. Allerdings wird Kymriah auch für eine weit grössere Population geprüft. Einige Analysten trauen Ilaris und Kymriah zusammen einen Spitzenumsatz von 4 Milliarden Dollar zu. Das dürfte zusammen mit anderen neueren Medikamenten helfen, die Umsatzerosionen bei den Mega-Blockbustern Glivec gegen Krebs und Gilenya gegen multiple Sklerose wettzumachen. Doch die Bewertung der Aktien ist vorausgeeilt und liegt über dem Branchenschnitt. Novartis müssen erst einmal in den Kurs hineinwachsen. Abwarten

 

Quelle SonntagsZeitung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Novartis-CEO Jimenez tritt

Novartis-CEO Jimenez tritt Ende Januar 2018 zurück

Der Basler Pharmakonzern Novartis bekommt Anfang 2018 einen neuen jungen Chef. Auf Joseph Jimenez folgt am 1. Februar 2018 Vasant Narasimhan.

Aktualisiert um 08:05

Novartis-Chef Joseph Jimenez tritt per 31. Januar 2018 nach achtjähriger Tätigkeit zurück. Der Verwaltungsrat hat Vasant Narasimhan mit Wirkung auf 1. Februar 2018 zum neuen Chef ernannt. Dies teilte Novartis am Montag mit.

Narasimhan (Jahrgang 1976) leitet momentan die Medikamentenentwicklung bei dem Unternehmen aus Basel. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis und seit 2005 für den Konzern tätig. Davor arbeitete er für das Beratungsunternehmen McKinsey & Company. Narasimhan ist amerikanischer Staatsbürger und lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Basel.

Der künftige Novartis-Chef verfügt über ein abgeschlossenes Medizinstudium der Harvard Medical School in den USA. Er absolvierte zudem ein Masterstudium in Public Policy an der John F. Kennedy School of Government der Harvard University.

Ausserdem verfügt Narasimhan über einen Bachelorabschluss in Biologie der University of Chicago USA. Während und nach seinem Studium widmete er sich Gesundheitsproblemen in Entwicklungsländern, wie Novartis schreibt.

"Ausgeprägter Geschäftssinn"

"Vas ist tief in der medizinischen Forschung verwurzelt und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Koordination der Schnittstellen zwischen Forschung und Entwicklung einerseits, sowie Marketing und Absatz andererseits", lässt sich Jörg Reinhardt, Novartis-Verwaltungsratspräsident, in der Mitteilung zitieren.

Ausserdem habe er einen "ausgeprägten Geschäftssinn und eine herausragende Erfolgsbilanz". Als Arzt zeichne ihn seine starke Patientenorientierung, eine aufrichtig menschliche Perspektive und ein persönliches Engagement für die Mission und Werte von Novartis aus.

Narasimhan selbst äussert sich wie folgt: "Ich fühle mich geehrt, dass mir die Führung von Novartis angetragen wurde, und werde das Amt mit grossem Respekt antreten." Er blicke mit grosser Zuversicht in die Zukunft.

Jimenez: Rückkehr ins Silicon Valley

Jimenez selber tritt auf eigenen Wunsch von seinem Posten zurück. Er habe den Verwaltungsrat davon in Kenntnis gesetzt, wie es am Montag heisst. Jimenez stiess 2007 zu Novartis und steht seit 2010 an der Spitze des Unternehmens.

"Sowohl aus beruflicher als auch aus persönlicher Sicht ist dies der richtige Zeitpunkt, die Führung des Unternehmens an Vas abzugeben." Auf persönlicher Ebene freue sich seine Familie darauf, wieder ins Silicon Valley und die USA zurückzukehren.

Jimenez werde per 31. Januar 2018 offiziell von seinem Amt als CEO zurücktreten, heisst es weiter. Danach werde er noch bis zu seinem Austritt aus dem Unternehmen am 31. August 2018 im Bedarfsfall auf Ersuchen des Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder des neuen CEO hin beratend und unterstützend zur Verfügung stehen.

Jimenez lobt seinen Nachfolger: "Ich bin überzeugt, dass Vas als mein Nachfolger hervorragende Arbeit leisten wird." Narasimhan selbst äussert sich wie folgt: "Ich fühle mich geehrt, dass mir die Führung von Novartis angetragen wurde, und werde das Amt mit grossem Respekt antreten." Er blicke mit grosser Zuversicht in die Zukunft.

(SDA/AWP)

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Elias
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Novartis-Tochter Sandoz mit neuen Daten zu Biosimilar Adalimumab

Die Generika-Tochtergesellschaft Sandoz von Novartis macht Fortschritte mit dem Biosimilar Adalimumab.

Das Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil von Adalimumab bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis erreiche die Werte des Referenzmedikaments Humira, teilt Sandoz am Donnerstag mit. Die Aussage stützt sich auf eine klinische Langzeitstudie über 51 Wochen, welche am 26. Kongress der europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) in Genf vorgestellt wurde.

Das Biosimilar Adalimumab befindet sich derzeit im Zulassungsprozess der European Medicine Agency (EMA) für verschiedene immunologische Krankheiten. Eine Zulassung von Adalimumab würde laut Sandoz den Zugang der Patienten zu Behandlungsmöglichkeiten weiter verbessern. Sandoz spricht dabei die hohen Preise für biologische Wirkstoffe an.

cf/rw

Basel (awp)

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Die Novartis-Tochter Sandoz ist mit ihrem Biosimilar Rituximab

einen wichtigen Schritt vorangekommen.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt, hat die US-Gesundheitsbehörde den Zulassungsantrag angenommen und prüft ihn nun. Sandoz beantragt die Zulassung in den gleichen Indikationen wie das Referenzmittel Rituxan (rituximab) von Roche, nämlich Blutkrebs und bestimmte immunologische Krankheiten wie rheumatoide Arthritis.

Sandoz habe ein umfangreiches Datenpaket eingereicht, heisst es in der Mitteilung weiter. Dieses bestätigte, dass das Biosimilar in puncto Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität dem Referenzmittel in nichts nachstehe.

In Europa wurde Rituximab bereits im Juni dieses Jahres zugelassen. Mittlerwe/aktien/Novartis-Aktie" target="_blank">Novartis-Tochter ihre führende Rolle auf diesem Gebiet bestätige.

Basel/Holzkirchen (awp)

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Tafinlar/Mekinist zeigt reduziertes Rückfallrisiko bei Hautkrebs

 

Der Pharmakonzern Novartis hat mit der Kombinationstherapie von Tafinlar und Mekinist bei der Behandlung einer spezifischen Art von Hautkrebs neue Daten aus der Phase-III-Studie COMBI AD präsentiert.

Die Zusatztherapie hat bei Patienten, die an BRAF V600 mutations-positivem Melanom leiden, im Vergleich zu Placebo-Behandlungen ein reduziertes Rückfallrisiko gezeigt, wie Novartis am Montag mitteilt. Die Daten präsentiert der Pharmakonzern am Fachkongress European Society for Medical Oncology (ESMO) und publiziert sie im New England Journal of Medicine.

In der Studie werden 870 Patienten mit dem BRAF V600E/K-Melanom der Stufe 3 mit Tafinlar/Mekinist behandelt, nachdem Gewebeteile chirurgisch entfernt worden sind. Dabei hätten die Patienten im Rahmen der COMBI-AD-Studie, die den primären Endpunkt erreicht hat, mit Tafinlar/Mekinist ein um 53% geringeres Todesfall- oder Rückfallrisiko als mit Placebo-Behandlungen gezeigt, heisst es weiter. Axel Hauschild, Studienleiter und Professor der Dermatologie an Universitätsspital Schleswig-Holstein in Kiel, spricht in der Mitteilung von einem "wichtigen Schritt" in der Melanom-Behandlung.

Weiter präsentiert Novartis für die Tafinlar/Mekinist-Kombination auch noch Resultate aus der Phase-II-Studie BRF113928 mit Patienten, die am BRAF V600E-mutierten metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) leiden. Unter den 36 behandelten Patienten, die zweimal täglich 150 mg Tafinlar sowie einmal täglich 2 mg Mekinist erhalten hätten, habe sich die Gesamtansprechrate (overall response rate - ORR) bei 64% bewegt. Diese Resultate publiziert Novartis im Fachmagazin The Lancet Oncology.

Die Tafinlar/Mekinist-Behandlung habe bei Patienten, welche zuvor keine systematische Therapie erhalten hätten und bei solchen nach mindestens einer Chemotherapie, klinisch bedeutende Antitumor-Aktivitäten aufgezeigt, heisst es weiter. Die Studiendaten würden die zuletzt von der Europäischen Kommission und der US-Gesundheitsbehörde FDA erhaltenen Zulassungen zu NSCLC stützen.

mk/hr

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UBS Keyinvest Daily Markets: Bodenbildung bleibt möglich

 

Rückblick: Die Aktien von Novartis bildeten bei 67,00 CHF im März 2016 ein wichtiges Zwischentief aus, welches im Oktober 2016 ein weiteres Mal erfolgreich getestet werden konnte.

Der Kursverlauf bewegte sich anschliessend aus dem steilen mittelfristigen Abwärtstrend nach oben heraus und konnte sich zunächst bis zur 78,75 CHF-Marke erholen. Nach einem weiteren Rücklauf gelang es, die 82,80 CHF-Marke in den vergangenen Wochen wieder zu erreichen. Der Ausbruchsversuch über diese Hürde stellte sich im Juni 2017 als Bullenfalle dar und auch im August hielt dieser Widerstand die Rally auf. Dies zog in den vergangenen Wochen einen Ausbruch aus dem steileren Aufwärtstrend nach sich, welcher Novartis bis zur Unterstützung bei 78,30 CHF führte. Darüber schoben sich die Notierungen zuletzt wieder moderat nach oben.

Ausblick: Die Konsolidierungsbewegung ist bei Novartis aktiv und könnte die Aktien auch noch weiter abwärts führen. Wenn jedoch ein nachhaltiger Ausbruch über die 82,80 CHFMarke gelingt, könnte eine grosse Bodenbildung vollzogen werden. Die Long-Szenarien: Spielraum bietet sich für Novartis zunächst bis zum Abwärtstrend bei 82,00 CHF. Oberhalb der 82,00 CHF-Marke wäre ein kleines Kaufsignal möglich, welches auch einen Ausbruch über die 82,80 CHFMarke einleiten könnte. In diesem Fall würde sich das Chartbild weiter aufhellen, sodass innerhalb des mittelfristigen Trendkanals wieder die 84,35 CHF-Marke sowie mittelfristig die Hürde bei 86,30 CHF erreichbar werden könnte. Übergeordnet würde eine mit dem Ausbruch über die 82,80 CHF-Marke erfolgte Bodenbildung die Chance bieten, innerhalb einer umfassenden mehrmonatigen Aufwärtswelle bis zur 100,00 CHF-Marke zu steigen. Die Short-Szenarien: Ein weiterer Test der 78,30 CHFMarke bleibt kurzfristig möglich. Sollte Novartis dieses Niveau unterschreiten, könnte dies die Notierungen aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend führen, welcher derzeit bei 77,50 CHF verläuft. Vor allem unterhalb der 76,50 CHF-Marke würde das Chartbild bearisher werden und einen Rücklauf bis zur 72,50 CHF-Marke ermöglichen. Mittelfristig könnte in diesem Fall die 69,50 CHF-Marke noch einmal erreicht werden.

 

Bildquelle: UBS

Novartis am 06.09.2017

Chart

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Novartis erreicht positive

Novartis erreicht positive Resultate bei MS-Medikament

Der Pharmakonzern Novartis hat positive Resultate in der Phase-III-Studie für Fingolimod erreicht.

05.09.2017 07:37

Die Studie, die die Sicherheit und die Effektivität der täglichen oralen Einnahme von Fingolimod bei Kindern und Jugendlichen mit Multiple Sklerose (MS) untersuchte, habe eine klinische signifikante Reduktion der Rückfälle gezeigt, teilte Novartis am Dienstag mit.

Das Sicherheitsprofil dieser Studie unter dem Namen Paradigms für Fingolimod sei gleichartig mit jenen in anderen klinischen Studien gewesen, heisst es weiter. die Resultate der Paradigms-Studie würden an der Ectrims-Actrims-Messe im Oktober (25.-28.) in Paris präsentiert.

sig/rw

(AWP)

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Novartis forscht zusammen mit der UC Berkeley

Pharma

Novartis geht eine Partnerschaft mit der UC Berkeley in Kalifornien ein. Forscher wollen Behandlungen für Krankheiten entwickeln, für die es bisher keine Medikamente gibt.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis setzt in der Medikamentenentwicklung auf die Zusammenarbeit mit einer US-Spitzenuniversität. Gemeinsam mit der renommierten Universität von Kalifornien in Berkeley will das Unternehmen künftig an Therapien für bislang nicht behandelbare Krankheiten forschen.

Finanzielle Details der Vereinbarung nannte Novartis am Donnerstag zwar nicht. Doch das Novartis-Berkeley Center for Proteomics and Chemistry Technologies soll innerhalb von drei Jahren geeignete Wirkstoffkandidaten hervorbringen, wie Forschungschef James Bradner der Nachrichtenagentur Reuters sagte.

Therapien für schwer behandelbare Krankheiten

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen hat einige der erfolgreichsten Medikamente von Novartis hervorgebracht. So führte eine rund zwei Jahrzehnte zurückliegende Kooperation mit Forschern der Oregon Health & Science University zum Blutkrebsmedikament Glivec, das dem Konzern Milliardenumsätze brachte.

Der weltgrösste Hersteller von verschreibungspflichtigen Arzneien setzt darauf, dass mit Hilfe der Berkeley-Wissenschaftler um Professor Daniel Nomura die Suche nach Therapien für schwer behandelbare Krankheiten schneller zum Erfolg führt. «Ich glaube, dass diese Chemie eine Abkürzung zu wirklich schwierigen Zielen bietet», sagte Bradner.

Unkonventionelle Wege

Bradner selbst wechselte von der US-Spitzenuniversität Harvard zu den Schweizern und übernahm vergangenes Jahr die Leitung des Novartis Institute for BioMedical Research (NIBR). Er steht im Ruf, unkonventionelle Wege zu gehen und wurde 2011 in US-Wissenschaftlerkreisen zum Star, nachdem er in einer Rede auf der bekannten Vortrags-Plattform «TED Talk» für eine engere Zusammenarbeit von Industrie und akademischer Forschung plädierte, um die Entwicklung neuer Medikamente rascher voranzutreiben.

Novartis verpflichtete im Zuge seiner Aufholjagd in der Krebs-Immuntherapie seit 2015 mehrere Harvard-Forscher. Im August schaffte der Konzern mit einer neuartigen Gen-Therapie den Anschluss in dem als Durchbruch in der Krebsbehandlung geltenden Ansatz.

(reuters/sda/cfr)

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Novartis Neutral

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Novartis nach einer Telefonkonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden auf "Neutral" belassen. Der Preisdruck in den USA dürfte anhalten, schrieb Analyst Richard Vosser in einer Studie vom Dienstag. Dies sei besonders für das Generika-Geschäft der Tochter Sandoz ein Thema./la/mis

Datum der Analyse: 26.09.2017

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Novartis-Rating "AA" von

Novartis-Rating "AA" von Fitch neu mit negativem Ausblick

Die Ratingagentur Fitch hat den Ausblick für das "AA"-Rating für Novartis auf "negativ" von zuvor "stabil" gesenkt. Die Entscheidung widerspiegle die sich abschwächenden Kreditquoten infolge des Drucks auf Umsatzwachstum sowie Profitabilität gepaart mit Investitionen in die Restrukturierung der Division Alcon, teilt die Agentur am Montagabend mit. Auch grosszügige Ausschüttungen an die Aktionäre spielten eine Rolle.

18.09.2017 19:22

Im Pharmabereich gingen die Umsätze wegen ablaufender Patente und steigendem Preisdruck zurück, was derzeit nicht vollständig durch die Lancierung neuer Produkte kompensiert werden könne.

Das Rating "AA" werde jedoch weiterhin gestützt von unter anderem einer starken Wettbewerbsposition des Pharmakonzerns am weltweiten Markt, einem diversifizierten Geschäftsprofil sowie guten Wachstumsaussichten in der Zukunft.

ys/

(AWP)

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Novartis: Augensparte Alcon

Novartis: Augensparte Alcon stellt an Kongress in Lissabon neue Produkte vor

Die Augenheilsparte Alcon von Novartis stellt an einem Kongress in Lissabon vom kommenden Wochenende neue Produkte vor. Unter anderem wird Alcon die intraokulare Linse Clareon am 35. Kongress der European Society of Cataract & Refractive Surgeons (ESCRS) präsentieren, wie Novartis am Montag mitteilt. Clareon werde mit den fortschrittlichsten Materialien hergestellt, welche derzeit zur Verfügung stünden, und verfüge über ein automatisiertes und vorgeladenes Disponier-System.

02.10.2017 07:31

Weiter wird Alcon an diesem Kongress 18 Kurzbeschreibungen zu Produkten sowie mehr als 10 Satelliten-Veranstaltungen durchführen, an denen die neuesten Innovationen gezeigt werden.

cf/cp

(AWP)

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Positive Daten für Novartis-Medikament Revolade

Positive Daten für Novartis-Medikament Revolade

Der Pharmakonzern Novartis vermeldet positive Langfristdaten für sein Medikament Revolade bei der Behandlung der Autoimmunkrankheit Immunthrombozytopenie (ITP). Dabei gerinnt das Blut nicht normal.

https://www.cash.ch/news/top-news/pharmakonzern-novartis-medikament-revolade-zeigt-positive-daten-1110218

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Novartis-Tochter Alcon erhält

Novartis-Tochter Alcon erhält CE-Zertifikat für Intraokularlinse Clareon

Die Augenheilsparte Alcon von Novartis hat die europäische CE-Kennzeichnung für ihre Intraokularlinse Clareon erhalten. Eine Intraokularlinse, auch IOL genannt, ist eine künstliche Linse im Auge. Sie wird meist nach Entfernung der natürlichen Linse im Rahmen der Operation des Grauen Stars implantiert.

06.10.2017 07:36

Die Linse sei mit dem Implantatsystem "AutonoMe" versehen, das eine präzise Einpassung der IOL in den Kapselsack des Patienten ermögliche, teilte Novartis am Freitag mit. Clareon AutonoMe werde den Chirurgen in der EU voraussichtlich im nächsten Jahr zur Verfügung stehen, heisst es weiter.

ra/hr

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Novartis-Forschungen erhalten

Novartis-Forschungen erhalten wichtiges US-Gütesiegel

Novartis hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Kombinations-Therapie aus Tafinlar und Mekinist den Status «Therapiedurchbruch» erhalten.

23.10.2017 07:58

CC BY-NC-ND 2.0

Dabei geht es um den Einsatz der Mittel in der adjuvanten Behandlung von Patienten mit einer spezifischen Art von Hautkrebs, wie der Pharmakonzern am Montag mitteilt. Die Entscheidung der Behörde basiert auf den Daten aus der Phase-III-Studie COMBI AD. Dabei habe sich gezeigt, dass die Therapie mit dieser Kombination bei Patienten, die an BRAF V600 mutations-positivem Melanom leiden, im Vergleich zu Placebo-Behandlungen zu einem reduzierten Rückfallrisiko geführt habe, heisst es.

Wie die zuletzt veröffentlichten Daten aus der Studie zeigen, lag das so genannte "relapse free survival" - die Zeit, in der die Krankheit nicht wieder ausbricht - bei Patienten, die mit der Kombination-Therapie behandelt wurden, nach drei Jahren bei 58 Prozent gegenüber 39 Prozent bei Placebo-Behandlung.

(AWP)

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Novartis übertrifft die

Novartis übertrifft die Umsatz-Prognose, verschiebt Alcon-Entscheid

Der Pharmakonzern Novartis hat im dritten Quartal mehr umgesetzt als von Analysten erwartet.

24.10.2017 08:16

Beim Pharmakonzern Novartis scheint die Zeit der besonders belastenden Nachrichten erst einmal Vergangenheit zu sein. So hat der Konzern im dritten Quartal bei Umsatz und Gewinn leicht über den Erwartungen abgeschnitten. Gespannter haben die Investoren aber noch auf die Aussagen zur Zukunft der Augensparte Alcon gewartet. Der diesbezügliche strategische Entscheid wird indes erst später gefällt.

Bei konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz um 1 Prozent höher ausgefallen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis verringerte sich um 4 Prozent auf 6,6 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn sank um 1 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar über neun Monate.

Im dritten Quartal haben die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal hingegen um 2 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar zugelegt. Dabei konnten alle Divisionen zum Wachstum beitragen. Unter dem Strich verdiente der Pharma-Riese im dritten Quartal 2,1 Milliarden Franken - 7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Ausblick bekräftigt

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den Ausblick für den Gesamtkonzern. So wird zu konstanten Wechselkursen weiter ein Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres erwartet, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz, einschliesslich weiterer generischer Versionen von Glivec/Gleevec in den USA und Europa, wettgemacht werden. Das operative Kernergebnis dürfte weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk) zurückgehen.

Seine Wechselkurserwartungen hat Novartis etwas angepasst und rechnet nun von dieser Seite mit einem unerheblichen Effekt auf den Nettoumsatz (bisher -1 Prozent) bzw. einem negativen Effekt von 1 Prozentpunkt auf das operative Kernergebnis (bisher -2 Prozent).

Für die Division Innovative Medicines hebt Novartis den Ausblick an. Neu wird zu konstanten Wechselkursen eine leichte Umsatzsteigerung erwartet. Bislang wurde ein Umsatz weitgehend auf Vorjahresniveau oder eine leichte Steigerung prognostiziert.

Gesenkt wird dagegen die Prognose für Sandoz. Hier geht das Management neu von einem Umsatz weitgehend auf Vorjahresniveau oder einem leichten Rückgang aus (alte Prognose: Umsatz weitgehend auf Vorjahresniveau). Für Alcon wird die zum Halbjahr angehobene Guidance eines Umsatzwachstums im niedrigen einstelligen Prozentbereich bekräftigt.

Kein Entscheid zu Alcon

Bei der strategischen Überprüfung der Augenheilsparte Alcon hat Novartis nach eigenen Angaben signifikante Fortschritte erzielt. Alle Möglichkeiten sei geprüft worden, von der Weiterführung des Geschäfts bis zu einer Neuemission oder Abspaltung, hiess es dazu im Communiqué. Novartis hält fest, dass Alcon über das nötige Potenzial verfüge, um den Umsatz gemäss oder über der Marktentwicklung zu steigern und dabei eine Rentabilität zumindest auf Branchenniveau zu erzielen.

Die strategische Überprüfung deute darauf hin, dass die Schaffung eines eigenständigen Unternehmens über eine Kapitalmarkttransaktion zusätzlichen Mehrwert für die Aktionäre generieren könnte, schreibt Novartis. Eine mögliche Transaktion wird indes nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 stattfinden, da die Schlüsselkriterien für eine endgültige Entscheidung von der Entwicklung von Umsatz und Margen in mehreren Quartalen abhänge.

Kurzfristig werde die Augenheilsparte davon profitieren, dass sie sich auf den Wiederaufschwung der Performance fokussieren könne, schreibt Novartis.

Darüber hinaus hat Novartis die Entscheidung getroffen, die nicht verschreibungspflichtigen ophthalmologischen Pharmazeutika (Umsatz 2016: 0,7 Mrd) mit Wirkung zum 1. Januar 2018 auf die Division Alcon zu übertragen. Dort schaffen die Produkte nach Ansicht des Unternehmens den grössten Mehrwert.

(AWP/SDA)

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ECTRIMS-ACTRIMS-Treffen in Paris

Novartis präsentiert Daten zu MS-Studien an ECTRIMS-ACTRIMS-Treffen in Paris

Der Pharmakonzern Novartis hat die Veröffentlichung einer Reihe von Daten und Forschungsergebnissen im Bereich Multipler Sklerose für das am heutigen Mittwoch beginnende ECTRIMS-ACTRIMS-Treffen in Paris angekündigt. Dazu zählen etwa Ergebnisse der Phase-III-Studien "Paradigms" und "Freedoms" zu Gilenya. Insgesamt sollen Auszüge zu 54 Forschungsprojekten vorgelegt werden.

25.10.2017 18:46

yr/

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Novartis erhält Schweizer

Novartis erhält Schweizer Zulassung für Brustkrebs-Medikament

Novartis hat nun auch von der Schweizerischen Swissmedic die Zulassung für das Krebsmedikament Kisqali erhalten.

25.10.2017 08:10

Dabei darf Kisqali in Kombination mit einem Aromatasehemmer als Erstlinien-Therapie zur Behandlung postmenopausaler Frauen mit Hormon-Rezeptor-positivem, humanem epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2-negativem fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs eingesetzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Kisqali reduziere in Kombination mit dem Aromatasehemmer Letrozol das Risiko von Progression oder Tod gegenüber einer Monotherapie mit Letrozol um 44%. Bei Kisqali handelt es sich um einen CDK4/6-Inhibitor.

Swissmedic habe ihren Entscheid auf Basis der Phase-III-Schlüsselstudie MONALEESA-2 getroffen, die ihre Ziele frühzeitig erreicht und bereits in der ersten Zwischenanalyse eine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS) im Vergleich zur Monotherapie mit Letrozol gezeigt habe.

In den USA und der EU hat Novartis bereits die Zulassung für die Therapie erhalten.

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Novartis kauft französischen

Novartis kauft französischen Krebsspezialisten

Der Pharmakonzern Novartis verstärkt sein Geschäft mit Krebstherapien und gibt für eine Übernahme 3,9 Milliarden Dollar aus.

30.10.2017 07:35

Der Konzern aus Basel kündigte am Montag die Übernahme des französischen Unternehmens Advanced Accelerator Applications (AAA) an. Der offerierte Kaufpreis von 41 Dollar je AAA-Aktie beziehungsweise 82 Dollar je American Depositary Share bewerte das Unternehmen mit 3,9 Milliarden Dollar, teilte Novartis am Montag mit. Das entspricht einem Aufpreis von 47 Prozent. AAA erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 109 Millionen Euro.

AAA, das an der US-Technologiebörse Nasdaq kotiert ist, habe die RadioLigand- Therapie (RLT) Lutather im Portfolio, die in Europa zugelassen ist und in den USA zur Behandlung von Patienten mit neuroendokrinen Tumoren in der Zulassung ist, heisst es weiter. Zudem starte das RLT-Programm 177Lu-PSMA-R2 in die Phase 1/2 für die Behandlung von Prostatakrebs.

(Reuters/AWP/cash)

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Novartis präsentiert Daten zu

Novartis präsentiert Daten zu Cosentyx für Patienten mit AS und PsA

Der Pharmakonzern Novartis wird an der diese Woche beginnenden jährlichen Konferenz des American College of Rheumatology in San Diego neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit seines Mittels Cosentyx präsentieren. Bei Cosentyx handelt es sich um den einzigen Interleukin-17A-Hemmer (IL-17A), der für die Behandlung von Psoriasisarthritis (PsA), Morbus Bechterew (AS) sowie Plaque-Psoriasis zugelassen ist, wie Novartis am Montag mitteilte.

30.10.2017 07:42

Die Präsentation in San Diego werde neue 4-Jahres-Daten aus der Phase-III-Studie Measure 1 bei Patienten mit AS und 24-Wochen-Daten aus der Future-5-Studie bei Patienten mit PsA enthalten. Das Potenzial von Cosentyx zur Reduzierung des strukturellen Krankheitsverlaufs bei Patienten mit jeweils einer der beiden Erkrankungen werde durch die neuen Daten untermauert, heisst es.

Cosentyx ist laut Novartis in 70 Ländern für die Behandlung von AS und PsA zugelassen. Für die Behandlung von Plaque-Psoriasis darf das Mittel in 75 Staaten verwendet werden.

kw/uh

(AWP)

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