Novartis

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Sandoz wegen Preisabsprachen im Visier der US-Justiz

Sandoz wegen Preisabsprachen im Visier der US-Justiz

Sandoz, die Generika-Tochter von Novartis, ist in den USA ins Visier der Justiz geraten. Wegen mutmasslicher Preisabsprachen muss sich das Unternehmen vor Gericht verantworten.

https://www.cash.ch/news/top-news/novartis-tochter-sandoz-wegen-preisabsprachen-im-visier-der-us-justiz-1114656

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Novartis beantragt bei FDA

Novartis beantragt bei FDA Zulassung für Kymriah zur Behandlung von DLBCL

Novartis hat für seine personalisierte Zelltherapie Kymriah nun auch in der Indikation DLBCL (diffuses, grosszelliges B-Cell-Lymphom) den Zulassungsantrag in den USA gestellt. Überraschend kommt dieser Schritt nicht, da das Management einen solchen Antrag bereits bei der Vorlage der Quartalszahlen vor einer Woche angekündigt hatte. In den USA ist Kymriah seit einigen Wochen bereits zur Behandlung von B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) bei Kindern und jungen Erwachsenen zugelassen.

31.10.2017 07:34

Bei DLBCL handelt es sich wie bei ALL um eine bestimmte Form von Blutkrebs. Der Antrag basiert auf den Daten der Phase-II-JULIET-Studie, wie Novartis am Dienstag mitteilt. Diese hatte ihre Ziele erreicht und die genaueren Daten sollen am Fachkongress ASH im Dezember vorgestellt werden.

In der EU plant Novartis, Zulassungsanträge in beiden Indikationen im weitere Jahresverlauf zu stellen.

hr/cf

(AWP)

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Novartis prüft Optionen für

Novartis prüft Optionen für Dermatologie-Geschäft

Die Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Dermatologie-Geschäfts von Novartis erhalten weitere Nahrung.

03.11.2017 07:52

Dieses mal berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf zwei mit der Sache vertraute Personen, dass Novartis mit dem Beratungsunternehmen Centerview Optionen für dieses Geschäft auslotet, einen Verkauf eingeschlossen. Mit dem Verkauf könnten die Basler den Angaben zufolge bis zu 1,5 Mrd USD einnehmen.

Am Vortag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg bereits darüber berichtet und ebenfalls die Summe von 1,5 Mrd USD genannt. Auf Anfrage von AWP hatte Novartis wissen lassen, dass man keine Marktgerüchte kommentiere.

(AWP)

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Novartis und Amgen starten

Novartis und Amgen starten neue Studie mit BAI zu Alzheimermittel CNP520

Die beiden Pharmakonzerne Novartis und Amgen kündigen eine erweiterte Zusammenarbeit mit dem Banner Alzheimer's Institute (BAI) an. Dabei soll in einer neuen "Generation Study 2" untersucht werden, ob das Prüfpräparat CNP520 die Symptome der Alzheimer-Krankheit verhindern oder verzögern kann, wie Novartis am Donnerstagabend mitteilte. Diese Studie ziele darauf ab, eine breitere Hochrisikopopulation im Vergleich zur laufenden "Generation Study 1" einzubeziehen.

02.11.2017 21:48

cp/

(AWP)

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Novartis meldet

Novartis meldet regulatorischen Meilenstein für Zelltherapie CTL019

Novartis hat mit seiner personalisierten Zelltheparie CTL019 (Tisagenlecleucel) einen weiteren regulatorischen Meilenstein erzielt. Man habe bei der europäischen Gesundheitsbehörde European Medicines Agency (EMA) die Zulassung für zwei Indikationen für CTL019 beantragt, wie Novartis am Montag mitteilt. So sei die Zulassung für die Zelltherapie zur Behandlung von B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) bei Kindern und jungen Erwachsenen sowie die Behandlung von Erwachsenen mit DLBCL beantragt worden.

06.11.2017 07:33

In den USA ist CTL019, das unter dem Namen Kymriah vermarktet wird, bereits zugelassen. Erst vor wenigen Tagen hatte Novartis auch dort die Zulassung in der Indikation DLBCL beantragt. Bei DLBCL und bei ALL handelt es sich bestimmte Formen von Blutkrebs.

Darüber hinaus hat Novartis noch neue Daten für sein Mittel Cosentyx veröffentlicht. Demnach hat das Mittel in der Behandlung von Patienten mit Spondylitis ankylosans auch nach vier Jahren zu keinem radiographischen Fortschreiten der Erkrankung geführt. Diese Daten unterstützen damit auch die längerfristige Wirksamkeit in dieser Indikation, heisst es in der Mitteilung.

Spondylitis ankylosans, auch Morbus Bechterew genannt, ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken.

hr/cf

(AWP)

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Novartis: Neue Daten zu

Novartis: Neue Daten zu Cosentyx untermauern Wirksamkeit bei Psoriatic Arthritis

Novartis legt neue Daten zu Cosentyx vor. Diese untermauerten die Wirksamkeit des Mittels bei Schuppenflechtearthritis (Psoriatic Arthritis, PsA), heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Die Krankheit sei auch nach 24 Wochen noch gehemmt worden, verglichen mit Placebo. Dies Ergebnisse seien in der FUTURE 5-Studie erzielt worden.

07.11.2017 07:31

Die Daten wird Novartis laut Mitteilung an diesem Dienstag auf der Fachtagung American College of Rheumatology/Association of Rheumatology Health Professionals (ACR/ARHP) in San Diego vorstellen.

Bei Schuppenflechtearthritis handelt es sich um eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung (Arthritis), die zusammen mit einer Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt. Sie führt zu schmerzhaften Entzündungen der Gelenke oder der Wirbelsäule bei einer gleichzeitig krankhaften Veränderungen der Haut oder der Nägel (Schuppenflechte).

hr/cp

(AWP)

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Novartis erreicht nächste

Novartis erreicht nächste Stufe mit Brustkrebs-Medikament

Novartis hat mit seinem Krebsmittel Kisqali (Ribociclib) die Ziele erreicht. Das Mittel soll bei Brustkrebs helfen.

08.11.2017 08:01

Novartis hat mit Kisqali (Ribociclib) in der Phase-III-Studie MONALEESA-7 die gesteckten Ziele erreicht. Getestet wurde das Mittel in der Behandlung von Frauen in der frühen Phase der Menopause, die an fortgeschrittenem oder metastasierendem HR+/HER2- Brustkrebs leiden, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

In der Studie habe eine Behandlung mit Kisqali in Kombination mit oral verabreichten Hormontherapien und Goserelin eine überlegene Wirksamkeit gegenüber einer endokrinen Behandlung gezeigt. Kisqali ist der erste CDK4/6-Inhibitor, der in einem globalen Phase-III-Programm ausschliesslich bei Frauen mit dieser Form von Brustkrebs getestet wurde, die sich bereits in der ersten Phase der Wechseljahr befinden.

Die Ergebnisse aus der Studie werde Novartis nun am San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) im Dezember präsentieren. Die Verhandlungen mit den Zulassungsbehörden werde man ebenfalls aufnehmen.

(AWP)

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Novartis stellt wichtige

Novartis stellt wichtige Daten zu verschiedenen Projekten an R&D-Tag vor

Novartis wird sich an seinem R&D-Tag in London vor allem auf vier Projekte in seiner aktuellen Pipeline fokussieren und dazu umfangreiche Daten vorstellen. Zum Produktkandidaten RTH258 hatte der Konzern bereits am Wochenende neue Ergebnisse veröffentlicht. Zum Migräne-Kandidaten AMG334, dem bereits zugelassenen Cosentyx sowie dem Herzmittel ACZ885 stellt der Konzern weitere Informationen in seiner Medienmitteilung vom Montag in Aussicht.

13.11.2017 07:26

An dem R&D- und Investorentag, der an diesem Montag in London stattfindet, will Novartis vor allem in seine weiter fortgeschrittenen Pipeline-Projekte bessere Einblicke liefern.

Zum Augenmittel RTH258 hatte der Konzern bereits am Wochenende im Rahmen des diesjährigen Fachkongresses AAO (American Academy of Ophthalmology) in New Orleans detaillierte Daten präsentiert. Die Daten stammen aus den beiden Phase-III-Studien HAWK und HARRIER, bei denen RTH258 in der Behandlung von Patienten mit altersbedingter neovaskulärer Makula-Degeneration (nAMD) eingesetzt wurde.

In der Indikation nAMD plant Novartis laut Mitteilung im vierten Quartal 2018 die Zulassung zu beantragen. Studien in den Indikationen DME (Diabetisches Makulaödem) und RVO (Retinalvenenverschluss) sollen im Laufe des kommenden Jahres gestartet werden.

Zum Migräne-Kandidaten AMG334 teilt Novartis mit, dass der Kandidat ermutigende Ergebnisse mit Blick auf die Zahl der monatlichen Migräne-Anfälle gezeigt habe, selbst bei schwer zu behandelnden Patienten. Hier rechne man im kommenden Jahr mit einer Lancierung in der EU und den USA.

Zu dem bereits zugelassenen Cosentyx heisst es, das Mittel könne auch weiterhin seine Position als eines der führenden Mittel in der Behandlung der verschiedenen Psoriasis-bedingten Indikationen PSO, PsA und AS verteidigen. Es liefere nach wie vor Anzeichen, dass die Krankheiten gut unter Kontrolle seien.

Zum Herzmittel ACZ885 (canakinumab) zielt Novartis in der aktuellen Mitteilung vor allem in bestimmten Untergruppen auf die signifikante Reduktion von schwerwiegenden unerwünschten kardialen Ereignissen (major adverse cardiac events) ab.

hr/cp

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Novartis legt ausführliche

Novartis legt ausführliche Daten zur Kisqali-Studie MONALEESA-7 an Kongress vor

Novartis kündigt die ausführlichen Daten aus der MONALEESA-7-Studie mit seinem Krebsmittel Kisqali (Ribociclib) für den Fachkongress San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) Anfang Dezember an. Erst vor wenigen Tagen hatte Novartis berichtet, in der Studie die Ziele erreicht zu haben. Diese sollen nun den Fachleuten am SABCS vorgestellt werden, wie aus einer Medienmitteilung vom Dienstag hervorgeht.

14.11.2017 07:40

In der Studie war das Mittel in der Behandlung von Frauen in der frühen Phase der Menopause getestet worden, die an fortgeschrittenem oder metastasierendem HR+/HER2- Brustkrebs leiden. Dabei habe eine Behandlung mit Kisqali in Kombination mit oral verabreichten Hormontherapien und Goserelin eine überlegene Wirksamkeit gegenüber einer endokrinen Behandlung gezeigt. Kisqali ist der erste CDK4/6-Inhibitor, der in einem globalen Phase-III-Programm ausschliesslich bei Frauen mit dieser Form von Brustkrebs getestet wurde, die sich bereits in der ersten Phase der Wechseljahr befinden.

Neben den Ergebnissen aus der MONALEESA-7-Studie wird Novartis laut aktueller Mitteilung auch eine Analyse des MONALEESA-2-Programms vorlegen. Dabei werde unter anderem die Lebensqualität oder auch die Behandlungssequenzierung beleuchtet.

hr/uh

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Novartis wird zum Gentech-Powerhouse

Der Basler Pharma-Riese beteiligt sich am US-Unternehmen Homology Medicines. Doch dessen gentechnologischen Methoden sind wissenschaftlich hochumstritten.

Mit der Zulassung des Medikaments Kymriah in den USA hat Novartis vor rund zwei Monaten Medizingeschichte geschrieben. Erstmals ist ein Präparat auf den Markt gekommen, das die Gene eines Patienten aktiv verändert und ihn so heilen kann. Ein Meilenstein.

Der verbuchte Erfolg motiviert Novartis offenkundig dazu, sich noch intensiver um Gentech-Therapien zu kümmern und sich noch weitere Gen-Technologien zu erschliessen. So investiert der Basler Pharmakonzern eine nicht-genannte Summe in das US-Startup Homology Medicines, kauft Aktien der Firma und spendiert deren Forschern Geld, um ihre Studien voranzutreiben. Und das nur wenige Monate nachdem Novartis bereits Teil einer Finanzierungsrunde über fast 85 Millionen Dollar war.

Lloyd Klickstein von den Novartis Institutes for Biomedical Research ist ganz aus dem Häuschen. «Wir glauben, die Technologie von Homology hat grosses Potenzial, neue Therapien zu entwickeln», sagte er dem Fachmagazin «Fierce Biotech». «Wir haben nun eine weitere Technologie in unserem Gentech-Werkzeugkasten.»

Das Versprechen: Operation ohne Skalpel

Was Homology verspricht, ist im Vergleich zu den bisherigen Methoden – in Fachkreisen unter den sperrigen Namen CAR-T oder CRISPR bekannt und bei Novartis bereits im Einsatz – tatsächlich beeindruckend. Vereinfacht gesagt behauptet Homology, einen Weg gefunden zu haben, den genetischen Code eines lebenden Menschen zu verändern, ohne die DNA zu zerschneiden und neu zu ordnen. Das wäre, wie wenn ein Chirurg ohne Skalpel operieren oder ein Schneider ohne Schere auskommen könnte. Es wäre eine medizinische Sensation.

Wäre, wenn: Der Konjunktiv ist mit Bedacht gewählt. Denn die Technologie von Homology ist in der Wissenschaft hoch umstritten. «Was mich überrascht ist, dass Homology so viel Geld einsammelt, obwohl die meisten Wissenschaftler glauben, dass das, was das Unternehmen will, gar nicht geht», sagte David Russell, Forscher an der Universität Washington, der renommierten Zeitschrift «Technology Review» der Elite-Hochschule MIT.

Die Kritik: Taugt nicht

Russell ist nicht irgendein Forscher. Er ist derjenige, der 1998 erstmals gezeigt hat, dass der menschliche Körper in seltenen Fällen tatsächlich Gene von einer Zelle in die nächste bringt – ganz natürlich. Allerdings hat Russell auch demonstriert, dass dies nur in 1 von 1000 Fällen passiert. Für therapeutische Zwecke ist das viel zu selten. Die meisten Gen-Techniker und Pharmafirmen haben es nach Russells Forschung aufgegeben, auf diesem Weg nach Medikamenten zu suchen.

Nicht so Homology. Das Unternehmen wagt die Behauptung, den natürlichen Gen-Austausch-Prozess gezielt steuern zu können – mit bestimmten Viren.

Die Chance: der Jackpot

Sicher ist: Gelingt es Homology tatsächlich, den Nutzer der neuen Gentechnologie für therapeutische Zwecke zu beweisen, sitzt das Unternehmen auf einer veritablen Goldader. Es ist der derzeit wohl ultimative Pharma-Jackpot, den menschlichen Gen-Code ohne Eingriff zu verändern und so genetisch bedingte Krankheiten zu heilen. Ein Spritze würde genügen, um bislang unheilbare Krankheiten zu besiegen.

Hinter Homology stehen – neben Novartis – zahlreiche renommierte Venture-Fonds aus dem Silicon Valley und aus China. Sie alle hoffen – wie Novartis – auf den nächsten Meilenstein nach Kymriah.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/pharma-novartis-wird-zum-gente...

 

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für Tasigna

Novartis hat für Tasigna (Nilotinib) in der EU die Zulassung erhalten.

20.11.2017 07:38

Das Mittel darf künftig als Erst- und Zweitlinien-Therapie zur Behandlung von Kindern eingesetzt werden, die an einer bestimmten Form von Leukämie leiden, teilt der Konzern am Montag mit. Bei Tasigna handle es sich um den ersten und einzigen Tyrosine Kinase Inhibitor der zweiten Generation, der zur Behandlung von Kindern in dieser Indikation zugelassen sei.

Konkret leiden diese Patienten an Philadelphia-Chromosom-positiver chronisch myeloischer Leukämie. Bei ihnen befindet sich die Krankheit laut Mitteilung bereits in der chronischen Phase und sie zeigen eine Resistenz oder Intoleranz gegenüber einer vorherigen Therapie.

(AWP)

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Novartis verzeichnet Erfolg

Novartis verzeichnet Erfolg mit Lungenmedikament

Der Pharmakonzern Novartis hat mit dem Breezhaler Ultibro Fortschritte bei der Behandlung der Lungenkrankheit COPD erzielt.

27.11.2017 07:29

Eine Studie unter dem Namen FLASH habe den primären Endpunkt erfüllt, teilt das Unternehmen am Montag mit. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit und das Sicherheitsprofil von Ultibro bei Patienten, welche bei der Behandlung von COPD (chronic obstructive pulmonary disease)  direkt von der Medikation mit Seretide auf den Breezhaler Ultibro umgestellt haben.

Die Studie habe ergeben, dass sich die Lungenfunktionen dieser Patienten signifikant verbessert habe. Überdies erfolgte die Einnahme von Ultibro einmal täglich, während bei der Behandlung mit Seretide (salmeterol/fluticasone) täglich eine zweimalige Einnahme erforderlich war.

Die Daten wurden anlässlich einer Fachtagung der Asian Pacific Society of Respirology (APSR) in Sydney vorgestellt.

(AWP)

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Fingolimod: Therapiedurchbruch bei MS-Behandlung von Kindern

Das Mittel Gilenya (Fingolimod) hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status Therapiedurchbruch zur Behandlung von Multipler Sklerose bei Kindern ab zehn Jahren erhalten. Damit wird das Medikament einem beschleunigten Zulassungsverfahren unterzogen.

Auch Kinder können an Multipler Sklerose (MS) erkranken. Zwar kommt die MS im Kindes- und Jugendalter vergleichsweise selten vor, doch etwa drei bis sechs Prozent aller MS-Betroffenen sind jünger als 17 Jahre alt. Die medikamentöse Therapie richtet sich im Allgemeinen nach der Therapie für Erwachsene – wenn diese Medikamente auch für Kinder zugelassen sind. Nun hat der Wirkstoff Fingolimod (Gilenya), der seit 2011 in Deutschland für die Behandlung der Multiplen Sklerose von Erwachsenen zugelassen ist, durch die US-Gesundheitsbehörde FDA den Status „Breakthrough Therapy“ (Therapiedurchbruch) für Kinder ab zehn Jahren erhalten. Damit kann das Arzneimittel nun schneller für Kinder und Jugendliche zugelassen werden.

Beschleunigtes Zulassungsverfahren

Bis neue Medikamente zugelassen werden, dauert es normalerweise mehrere Jahre. Mit dem beschleunigten Verfahren der FDA können Medikamente für schwerwiegende oder lebensbedrohliche Erkrankungen jedoch schneller zur Verfügung gestellt werden. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn dem Arzneimittel der Status Therapiedurchbruch zuerkannt wird. Diesen Status erhält ein Mittel, wenn eine wirksame Behandlung durch erste vorläufigen Daten aus klinischen Studien nachgewiesen werden konnte und das Medikament z. B. eine signifikant verbesserte Ansprechrate als das Vergleichspräparat erzielte.

Nun hat der Arzneimittelhersteller Novartis mitgeteilt, dass die FDA ihr Medikament Gilenya als Therapiedurchbruch zur Behandlung der MS bei Kindern und Jugendlichen ab einem Alter von zehn Jahren einstuft. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff Fingolimod im Vergleich zu Interferonen die Häufigkeit von MS-Schüben um 82 Prozent reduzierte.

Fingolimod unterdrückt Reaktionen des Immunsystems

Der Wirkstoff wirkt immunsupressiv und hindert die Lymphozyten daran, aus den Lymphknoten ins Blut überzutreten. Damit verhindert das Medikament eine Zerstörung des Myelins im Gehirn und die für MS typischen Entzündungen des Nervensystems. Fingolimod kann allerdings erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Dazu gehören ein erhöhtes Infektionsrisiko, Durchfall und Kopfschmerzen. In seltenen Fällen kann es zur progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie (PML), einer schweren virusbedingten Hirnentzündung, kommen. Auch vor dem Risiko von Herzrhythmusstörungen wird in der Packungsbeilage gewarnt.

https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/fingolimod-therapiedurchbruch-bei...

 

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Novartis meldet positive

Novartis meldet positive Ergebnisse für Cosentyx bei Psoriasis

Der Pharmakonzern Novartis stellt am Donnerstag erstmals langfristige Daten zum Medikament Cosentyx (secukinumab) bei der Behandlung von Psoriasis vor. Demnach hat Cosentyx über zweieinhalb Jahre betrachtet eine nachhaltige Verbesserung bei Patienten mit Nagel- oder palmoplantarer Psoriasis gebracht, wie Novartis am Donnerstag mitteilt. Von diesen schwierig zu behandelnden Leiden seien bis zu 90% der Psoriasis-Patienten betroffen.

30.11.2017 07:29

Die Daten wurden an einem Psoriasis-Fachkongress in London vorgestellt.

cf/rw

(AWP)

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Novartis erhält von FDA

Novartis erhält von FDA "Priority Review" für Kombinations-Therapie

Novartis hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Kombinations-Therapie aus Tafinlar und Mekinist eine "Priority Review" zugesichert erhalten, also ein beschleunigtes Zulassungsverfahren. Dabei geht es um den Einsatz der Mittel in der adjuvanten Behandlung von Patienten mit einer spezifischen Art von Hautkrebs, wie der Pharmakonzern am Freitag mitteilte.

22.12.2017 07:27

Die Entscheidung der Behörde basiert auf den Daten aus der Phase-III-Studie COMBI AD. Dabei habe sich gezeigt, dass die Therapie mit dieser Kombination bei Patienten, die an BRAF V600 mutations-positivem Melanom der Stufe 3 leiden, im Vergleich zu Placebo-Behandlungen zu einem reduzierten Rückfallrisiko geführt habe, heisst es.

Wenn einer Behandlung der Status "Priority Review" zuerkannt wird, ist es das Ziel der FDA, innerhalb von sechs Monaten nach der Antragstellung eine Entscheidung zu treffen und nicht innerhalb von zehn Monaten wie bei der Standardüberprüfung.

ra/uh

(AWP)

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Studienerfolg bei Brustkrebsmittel

Dank vorteilhafter Ergebnisse der Phase-III-Studie verleiht die US-Gesundheitsbehörde dem Brustkrebsmedikament Kisqali den Status «Breakthrough Therapy Designation».

(AWP) Novartis (NOVN 83.12 0.87%) hat von der US-Gesundheitsbehörde den Status «Breakthrough Therapy designation» für Kisqali (ribociclib) bei einer bestimmten Form von Brustkrebs zur Behandlung von Frauen vor oder während der Menopause erhalten. Dem Pharmakonzern wurde dieser Status für das Produkt für eine initiale endokrin-basierte Behandlung bei fortgeschrittenem oder metastasierendem HR+/HER2- oder metastasiertem Brustkrebs damit bereits zum zweiten Mal erteilt. Die erste wurde für eine Therapie bei postmenopausalen Frauen im August 2016 erteilt.

Die Vergabe basiere auf Ergebnissen aus der Phase III MONALEESA-7, die gezeigt habe, dass Kisqali in Kombination mit tamoxifen oder einem Aromatasehemmer signifikant das progressionsfreie Überleben verlängert im Vergleich zur alleinigen endokrinen Therapie, teilt der Pharmakonzern am Mittwoch mit.

Der Status «Breakthrough Therapy designation» soll die Entwicklung und Zulassung potenzieller neuer Arzneimittel zur Behandlung schwerwiegender oder lebensbedrohlicher Erkrankungen beschleunigen. Zugelassen ist Kisqali seit August 2017 in Europa und laut der ZKB seit April in den USA sowie in 45 weiteren Ländern.

Aktie leicht im Plus

An der Börse stützen Novartis am Mittwoch im frühen Handel mit einem Plus von 0,5% den Gesamtmarkt. Noch mehr legen aktuell Roche (ROG 250.55 1.64%) zu. 2017 haben beide Pharma-Schwergewichte dem Markt hinterhergehinkt (Novartis +11%; Roche +6%; SMI (SMI 9450.91 0.74%) +14%).

Die jüngsten Studiendaten von Novartis bezeichnet die ZKB als beeindruckend. Die Zeit bis zum Fortschreiten der Krankheit sei mithilfe von Kisqali deutlich verzögert worden, erläutert der zuständige Analyst. Der positive zusätzliche Behandlungseffekt habe sich über alle Patientinnen-Subgruppen und über alle möglichen Medikamentenkombinationen erstreckt, ohne grössere Abweichungen der Nebenwirkungen.

Pfizer (PFE 36.34 -0.27%) sei mit dem Produkt Ibrance «First-in-class» (cdk4/6- Inhibitor) zwar rund zwei Jahre früher im Februar 2015 auf den Markt gekommen. Obwohl Ibrance im Februar 2016 und März 2017 erst die Zulassungen für alle möglichen Kombinationen bekommen hat, dürfte der Umsatz 2017 schon fast 4 Mrd USD betragen, so der ZKB-Experte weiter. Aber: «Novartis hat auf einmal die Zulassung für alle Kombinationen bekommen und nun exklusiv den Einsatz bei prämenopausalen Frauen, was Marktanteile eines grossen Marktes sichern dürfte.»

https://www.fuw.ch/article/novartis-erzielt-studienerfolg-bei-brustkrebs...

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Novartis erleidet offenbar

Novartis erleidet offenbar Rückschlag im Patentstreit mit chinesischer Luye

Der Pharmakonzern Novartis hat offenbar vor einem Münchner Berufungsgericht einen Rückschlag im Patentstreit mit dem chinesischen Pharmaunternehmen Luye Pharma Group erlitten.

28.12.2017 07:13

CC BY-NC-ND 2.0

Das Gericht hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters vom Donnerstag einen Einspruch von Novartis zurückgewiesen. In dem Streit geht es um ein 24-Stunden-Pflaster mit dem Wirkstoff, das bei einer milden Alzheimer-Erkrankung verabreicht wird. Das Gericht sieht demnach in dem Produkt von Luye Pharma keine Patentverletzung des Novartis-Produktes.

(AWP)

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Novartis erhält von FDA

Novartis erhält von FDA "Breakthrough Therapy"-Status für Promacta

Novartis hat von der US-Gesundheitsbehörde für Promacta (eltrombopag) als Kombinationstherapie zur Behandlung von schwerer aplastischer Anämie (SAA) als Erstlinientherapie den Status "Breakthrough Therapy designation" erhalten. Daten hätten gezeigt, dass mehr als die Hälfte nicht vorbehandelter Patienten, die an dieser Sonderform von Blutarmut erkrankt sind, mit der Therapie eine vollständige Remission erreicht hätten, teilt der Pharmakonzern am Donnerstag mit. Die Einreichung der Zulassungsanträge für die Indikation werde in den USA und in der EU 2018 erwartet.

04.01.2018 07:44

Promacta, das in den meisten Ländern ausserhalb den USA als Revolade vermarktet wird, ist bereits als Zweitlinientherapie im Zusammenhang mit SAA zugelassen. Ausserdem sei das Produkt für Erwachsene und Kinder mit chronischer Immunthrombozytopenie (ITP) zugelassen, die auf andere Behandlungen nicht ansprechen, heisst es ergänzend.

ys/cp

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Novartis weitet

Novartis weitet Vergleichsstudien mit Cosentyx versus Biosimilar und Humira aus

Novartis weitet seine direkten Vergleichsstudien mit Cosentyx weiter aus. Das Mittel zur Behandlung von Schuppenflechte sowie häufig vorkommender Gelenkentzündungen soll in der Studie SURPASS direkt mit dem Biosimilar Adalimumab an Patienten mit ankylosierender Spondylitis, einer chronisch entzündlichen rheumatische Erkrankung getestet werden. Diese Studie sei gerade initiiert worden, teilt der Konzern am Dienstag mit.

09.01.2018 08:10

Bei dem Biosimilar Adalimumab handelt es sich laut Mitteilung um ein Produkt der Generika-Tochter Sandoz. Derzeit werde es von der europäischen Zulassungsbehörde EMA geprüft. Dabei ist eine Zulassung zur Behandlung zahlreicher immunologischer Krankheiten beantragt.

In einer zweiten Studie mit dem Namen EXCEED werde Cosentyx derzeit direkt mit dem Konkurrenzmittel Humira von AbbVie an Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) - auch Schuppenflechtenarthritis genannt - getestet.

hr/uh

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Novartis-Medikament Cosentyx

Novartis-Medikament Cosentyx bestätigt Überlegenheit gegenüber Stelara

Das Schuppenflechte-Medikament Cosentyx des Pharmakonzerns Novartis wirkt besser als das Konkurrenzprodukt Stelara von Janssen-Cilag. Das Präparat habe seine Überlegenheit auch in der direkten Vergleichsstudie CLARITY unter Beweis gestellt, teilte Novartis am Dienstag mit. Die Unterschiede seinen "signifikant".

16.01.2018 07:28

Die Auswertung der Daten habe etwa nach zwölf Wochen gezeigt, dass mit Cosentyx behandelte Patienten zu 66,5%, resp. 72,3% die beiden primären Endpunkte der Studie erreicht hätten. Bei Stelara seien es lediglich 47,9% und 55,4% der Patienten gewesen. Die Ergebnisse der Studie wurden an der Winter Clinical Dermatology-Konferenz präsentiert.

ra/cp

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Zelltherapie von Novartis vor

Zelltherapie von Novartis vor Zulassung

Novartis kommt mit seiner personalisierten Zelltherapie Kymriah (Tisagenlecleucel) einer möglichen Zulassung einen entscheidenden Schritt näher.

17.01.2018 07:46

 Die US-Gesundheitsbehörde hat dem Mittel den Status "Priority Review" erteilt, wie Novartis am Mittwoch mitteilt. Damit wird der Zulassungsantrag für diese Therapie zur Behandlung von Patienten mit grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) beschleunigt bearbeitet.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde der Therapie von der europäischen Zulassungsbehörde EMA ebenfalls ein beschleunigtes Verfahren zugesagt - und zwar für beide Indikationen. Das heisst, die Behörde wird sowohl den Antrag zur Behandlung von Patienten mit DLBL als auch den Antrag zur Behandlung von Patienten mit B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) beschleunigt bearbeiten. Novartis hatte Anfang November in der EU die Zulassung für seine Zelltherapie in den beiden Indikationen gestellt.

Wenn einer Behandlung der Status "Priority Review" zuerkannt wird, ist es das Ziel der FDA, innerhalb von sechs Monaten nach der Antragstellung eine Entscheidung zu treffen und nicht innerhalb von zehn Monaten wie bei der Standardüberprüfung.

(AWP)

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Novartis schliesst Offerte

Novartis schliesst Offerte für Übernahme in Frankreich ab

Novartis ist bei der französischen Firma Advanced Accelerator Applications am Ziel.

22.01.2018 07:38

CC BY-NC-ND 2.0

Wie der Pharmakonzern am Montag mitteilt, wurde die Übernahmeofferte erfolgreich beendet. Damit erweitert Novartis das Portfolio im Bereich der neuroendokrinen Tumorbehandlung. Die Offerte hat am Freitag um Mitternacht geendet. Bis zum 31. Januar läuft nun noch eine ergänzende Angebotsfrist, in der sowohl Aktein als auch ADRs angedient werden können.

Ende Oktober hatte Novartis angekündigt, AAA für insgesamt 3,9 Mrd USD übernehmen zu wollen. Die Transaktion werde vollständig durch kurz und langfristige Fremdmittel finanziert, hiess es seinerzeit. Novartis hat dabei 41 USD pro Aktie und 82 USD pro American Depositary Share (entsprechen zwei Aktien) für das an der Nasdaq kotierte Unternehmen geboten.

AAA hat die RadioLigand-Therapie (RLT) Lutather im Portfolio, die in Europa zugelassen ist und in den USA zur Behandlung von Patienten mit neuroendokrinen Tumoren in der Zulassung ist. Das PDUFA-Datum für die US-Gesundheitsbehörde ist für den 26. Januar festgelegt, wie aus der aktuellen Mitteilung hervorgeht.

Zudem startet das RLT-Programm 177Lu-PSMA-R2 in die Phase 1/2 für die Behandlung von Prostatakrebs.

(AWP)

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marabu
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Keiner erfreut über Ergebnis und Aussicht?

Habe in den letzten 2 Jahren kontinuierlich aufgestockt und und freue mich nun über die aufgebrachte Geduld. Rund  2/3 des Depots halte ich konservativ, quasi als Ersatz für Anleihen oder Obligationen.

Die Aussichten bei Novartis scheinen gut, und die Pipeline neuer Produkte wird erneuert, bzw. ausgebaut.

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Novartis-Ergebnis in etwa auf

Novartis-Ergebnis in etwa auf Höhe der Prognosen

Der Pharmakonzern Novartis hat im vergangenen Jahr mit 49,109 Milliarden Dollar den Umsatz um ein Prozent erhöht. Das ist leicht über den Erwartungen, aber im Rahmen der Gesamtprognose.

24.01.2018 07:30

CC BY-NC-ND 2.0

Analysten hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP einen Umsatz zwischen 48,6 und 50,1 Milliarden Dollar erwartet, der Schnitt lag bei 49,081 Milliarden Dollar. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 hatte Novartis die Märkte bereits im Vorfeld gewarnt, dass es ein weiteres Übergangsjahr werden dürfte. Diese Vorhersage hat der Pharmakonzern am Mittwoch mit seinen vorgelegten Zahlen denn auch erfüllt.

Das operative Kernergebnis beziffert Novartis in der Medienmitteilung auf 12,9 Mrd USD (-1 Prozent). Zu konstanten Wechselkursen gerechnet ist dies unverändert gegenüber 2016. Der Kern-Jahresgewinn der Gruppe erhöhte sich um 1 Prozent auf 11,4 Mrd USD (+2 Prozent zu kWk). Den Aktionären stellt der Konzern eine Dividende von 2,80 CHF in Aussicht, nach 2,75 CHF für 2016.

Mit Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr hebt Novartis in der Mitteilung selbst hervor, dass vor allem die neu eingeführten Produkte wie Cosentyx und Entresto die Umsatzeinbussen durch Generika bei Gleevec/Glievec mehr als wettgemacht haben. Dabei hat sich das Schuppenflechte-Mittel Cosentyx mit einem Jahresumsatz von 2,1 Mrd USD mittlerweile als Blockbuster etabliert. Mit dem Herzmittel Entresto hat Novartis 507 Mio USD umgesetzt. Das Management hatte sich etwa 500 Mio zum Ziel gesetzt.

Innovative Medicines wie erwartet

Bei den Sparten hat sich der Bereich Innovative Medicines wie erwartet entwickelt und den Umsatz leicht um 1 Prozent auf 33,0 Mrd USD (+2 Prozent kWk) gesteigert. Die Generika-Sparte Sandoz hat den Umsatz mit knapp 10,1 Mrd USD um 1 Prozent (-2 Prozent kWk) verringert, während die Augensparte Alcon mit einem Umsatz von 6,0 Mrd USD (+4 Prozent/+4 Prozent kWk) die Erholung auch im Gesamtjahr bestätigt.

Wichtiger noch als der Blick auf das zurückliegende 2017 ist für Investoren in diesem Jahr aber der Blick nach vorne. Nach zwei "Übergangsjahren" hatte das Novartis-Management im Sommer angekündigt, ab 2018 auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Und das stellt der Konzern denn auch in Aussicht: Zu konstanten Wechselkursen erwartet das Management ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Und das operative Kernergebnis des Konzerns soll 2018 um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz steigen.

In der Sparte Innovative Medicines peilt Novartis einen Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich an. Für Alcon erwartet der Konzern ein Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Bei Sandoz schliesslich rechnet das Management mit einem Umsatz weitgehend auf Vorjahresniveau oder aber einem leichten Rückgang.

Alcon-Verkauf nicht mehr 2018

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau von Mitte Januar halten, rechnet Novartis im Jahr 2018 rechnet Novartis im Jahr 2018 mit einem positiven Effekt von 3 Prozentpunkten auf den Nettoumsatz bzw. einem positiven Effekt von 4 Prozentpunkten auf das operative Kernergebnis.

Bekräftigt wird zudem, dass eine mögliche Transaktion von Alcon nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich ist. Schlüsselkriterien für eine endgültige Entscheidung und den zeitlichen Ablauf bleiben nach wie vor weitere Umsatzsteigerungen und Margenverbesserungen bei Alcon über einen Zeitraum von mehreren Quartalen, wiederholt Novartis die Aussagen vom Oktober.

Die Novartis-Aktie hat seit Anfang 2017 ihren Wert um 20 Prozent gesteigert und zeigte damit eine Performance über dem Markt (SMI: +16 Prozent).

(cash/AWP)

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Novartis veröffentlicht neue

Novartis veröffentlicht neue Daten zu Kymriah bei ALL

Novartis sieht sich mit dem Krebsmittel Kymriah nach wie vor auf dem richtigen Weg. Eine Folgeuntersuchung zur ELIANA-Zulassungsstudie, die im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht wurde, habe bei Patienten mit der Krankheit B-Zell-akuter lymphatischer Leukämie (ALL) eine Remissionsrate von 81% gezeigt, teilte der Pharmakonzern am späten Mittwochabend mit. 60% der Patienten hätten eine vollständige Remission erreicht, 21% eine mit unvollständiger Wiederherstellung des Blutbildes.

01.02.2018 06:53

Die Folgeuntersuchung bestätige damit, dass es sich um eine potenziell paradigmenverändernde Behandlung handle, heisst es in der Mitteilung. Novartis hatte im letzten Sommer in den USA für Kymriah die Zulassung zur Behandlung von ALL erhalten und dies als Durchbruch bezeichnet. Denn es sei die erste personalisierte Zelltherapie, die zugelassen worden sei. Es handelt sich bei der Therapie um einen alternativen Ansatz im Bereich der Immun-Therapien.

rw/uh/ra

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Novartis-Mittel Ultibro

Novartis-Mittel Ultibro Breezhaler wirkt auf Herzfunktion bei COPD-Patienten

Das Novartis-Medikament Ultibro Breezhaler hat die Herzfunktion bei Patienten verbessert, die an chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leiden und gleichzeitig eine Lungenüberblähung aufweisen. Dies sei aus den Ergebnissen der CLAIM-Studie zu erkennen, teilt Novartis am Donnerstag mit.

22.02.2018 07:49

CLAIM sei die erste Studie, die den Einfluss der dualen Bronchodilatation auf die Herzfunktionen prüfte. Die Daten aus dem Programm seien im Fachmagazin "Lancet Respiratory Medicine" veröffentlicht worden.

In dem Programm wurde Ultibro Breezhaler bei Patienten mit COPD und Lungenüberblähung eingesetzt. Das Mittel habe im Vergleich zur Placebo-Behandlung zu einer deutlich verbesserten Lungen- und Herzfunktion geführt. Die Studie habe ihre Ziele (primary endpoints) erreicht, heisst es in der Mitteilung weiter

hr/rw

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Novartis: Xolair in neuer

Novartis: Xolair in neuer Richtlinie für chronische Nesselsucht empfohlen

Das Novartis-Mittel Xolair wird in einer neuen globalen Richtlinie für chronische Nesselsucht empfohlen. Das Mittel ist als eine Zusatztherapie für Patienten zugelassen, die an chronischer spontaner Nesselsucht (Urtikaria) leiden. Damit ist es das einzige Mittel, das für jene Patienten empfohlen wird, die resistent sind gegen Antihistamine.

06.03.2018 07:31

Ziel solcher Richtlinien sei es, eine komplette Kontrolle über die Symptome zu erhalten, heisst es in der Medienmitteilung vom Dienstag. Nesselsucht ist eine krankhafte Reaktion der Haut. Auslöser können Nahrungsmittel oder Medikamente sein, ebenso wie der Einfluss von Wärme oder Kälte, Licht, Druck oder Wasser.

hr/rw

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Jetzt einsteigen oder abwarten?

Für den Multiple-Sklerose-Wirkstoff Siponimod wolle der Basler Pharmakonzern noch im Frühjahr 2018 die Zulassung in den USA beantragen. Auch in Europa sei ein entsprechender Zulassungsantrag geplant.

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Novartis_Aktie_Jetzt_einsteig...

 

 

Behandlungsoption bei Sekundär Progredienter Multipler Sklerose in Sicht

http://www.amsel.de/multiple-sklerose-news/medizin/Behandlungsoption-bei...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Novartis kündigt Kooperation

Novartis kündigt Kooperation mit Harvard-Uni im Bereich Immun-Onkologie an

Der Pharmakonzern Novartis wird mit der Harvard-Universität im Bereich Immun-Onkologie zusammenarbeiten. Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering sowie des Dana-Farber Cancer Institute sollen Biomaterial-Systeme entwickelt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

20.03.2018 07:28

Diese Systeme sollen die Barrieren traditioneller Krebsmittel - wie ihre begrenzte Wirkungsdauer und die fehlende Fähigkeit spezifische Krebszellen anzugreifen - überwinden. Die Technologie, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurde, soll nun zusammen mit dem Novartis-Portfolio im Bereich der Immuntherapie neue Behandlungsmethoden ermöglichen.

dm/hr

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Novartis steigt für 13

Novartis steigt für 13 Milliarden Dollar bei Joint Venture aus

Kehrtwende bei Novartis: Der Pharmakonzern verlässt das Gemeinschaftsunternehmen für rezeptfreie Medikamente mit GlaxoSmithKline.

Aktualisiert um 07:54

CC BY-NC-ND 2.0

Der Basler Konzern verkauft seinen Anteil von 36,5 Prozent an dem gemeinsamen Geschäft für rezeptfreie Medikamente für 13 Milliarden Dollar an den britischen Konzern. Damit könne sich Novartis künftig stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren, begründete der Schweizer Konzern am Dienstag die Entscheidung.

Den Verkaufserlös will Novartis unter anderem für Zukäufe verwenden: "Dies wird unsere Fähigkeit stärken, Kapital für das Wachstum unserer Kerngeschäfte bereitzustellen, die Renditen für unsere Aktionäre zu steigern und wertschöpfende Ergänzungs-Akquisitionen zu realisieren", sagte Novartis-Chef Vas Narasimhan.

Erst bei der Vorlage der Jahreszahlen im Januar hatte Narasimhan noch erklärt, man werde am Joint-Venture festhalten, solange es für die Novartis-Aktionäre einen Mehrwert schaffe. Spekulationen, dass sich der Pharmakonzern in absehbarer Zukunft von seinem Anteil trennen könne, gab es aber bereits seit vergangenem Frühjahr.

GSK und Novartis hatten das gemeinsame Unternehmen 2015 gegründet. Ende März wäre für Novartis eine Option ausgelaufen, den Anteil an den Partner zu verkaufen. Die beiden Firmen vertreiben unter anderem Zahnpasta, das Schmerzgel Voltaren oder das Nasenspray Otrivin.

Um den Deal zu stemmen, erwägt GSK andere Geschäftsbereiche zu verkaufen - unter anderem im Lebensmittelbereich. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal erwartet. GSK will den Erlös in bar begleichen. Zunächst müssen die Aktionäre des britischen Konzerns dem Deal jedoch zustimmen.

(Reuters/AWP)

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