Novartis

Novartis Aktie 

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Novartis

KSL wrote:

Ich denke ein entscheidender Schritt für Novartis, wäre das geldgierige Novartismanagement abzuwählen und es durch Vertreter der Aktionäre wie z. B. der Fam. Landholt zu ersetzen.

Vasellas Team liefert zwar operativ gute Resultate, welche aber auch immer wie schlechter im Vergleich mit der Konkurrenz werden, aber eben keinen Mehwert für die Shareholders.

Gruss

KSL

Bullshit.

Im Branchenvergleich liefert Vasella gute Ergebnisse und hat das auch in der Vergangenheit gemacht. Aufpassen, Branchenvergleich heisst nicht nur der Vergleich mit Roche. Das mit dem ach so bösen, geldgierigen Management ist so ne Boulvard-Meinung, ich würde dir empfehlen dich in Wirtschafts- und Börsenangelegenheiten zukünftig nicht mehr im Blick zu informieren.

<gelöscht>
Novartis

KIM wrote:

Danke für eure diversen Meinungen zu Novartis. Werde im Moment noch von einem Kauf absehen. Dachte vielleicht wäre es günstig zu den heutigen Bedingungen einzusteigen da Novartis grundsätzlich ja eine solide Firma ist.

Novartis ist absolut günstig im Moment. Die sind klar unterbewertet, aber die Leute interessiert das nicht und darum bleibt der aktienkurs auch in zukunft (zumindest in näherer zukunft) flat, was einen kauf nicht attraktiv macht.

wildhund
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Novartis

Wenn man klug ist, kauft man, wenn's niemand interessiert und verkauft, wenn denn alle hinterher rennen!

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<gelöscht>
Novartis

grundsätzlich stimmt das schon. aber das problem ist, dass novartis schon seit jahren niemand interessiert. der kluge der vor 10 jahren novartis gekauft hat, guckt jetzt dumm in die röhre.

Rochefort
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Novartis

Quote:

grundsätzlich stimmt das schon. aber das problem ist, dass novartis schon seit jahren niemand interessiert. der kluge der vor 10 jahren novartis gekauft hat, guckt jetzt dumm in die röhre.

Vor 10 Jahren waren Novartis eben nicht günstig., jetzt sind sie es.

Siehe den Vergleich sämtlicher Kennzahlen von vot 10 Jahren und jetzt.

wildhund
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Novartis

Aktiensicht: Wir erwarten 2009 eine Wachstumsbeschleunigung

Das Schweizer Pharmaunternehmen Novartis stand 2007 bislang vor

vielen Herausforderungen. Nicht nur führte ein FDA-Beschluss zu einer

Verzögerung bei einem in Entwicklung befindlichen Medikament und

zur Einstellung der Vermarktung eines wichtigen Arzneimittels, sondern

einem Novartis-Medikament erwuchs von einem Generikum eines

Generikaproduzenten auch noch unerwartet Konkurrenz.

Infolgedessen musste Novartis die Prognose zweimal nach unten

korrigieren.

Das Wachstum von Novartis wird bis mindestens in die zweite Hälfte

2008 stagnieren. Danach werden die Zwischenfälle von 2007

überwunden sein und die jüngst neu eingeführten Produkte

substanzielle Umsatzbeiträge leisten. Die Einführung neuer

Medikamente ist unseres Erachtens für den langfristigen Erfolg des

Unternehmens entscheidend, da die Bedeutung der aktuellen

Wachstumsträger abzunehmen beginnt. Zudem wird das wichtigste

Medikament 2012 den Patentschutz verlieren.

Kreditsicht: Hoher freier Cashflow als Eckpfeiler für «AAA»

Gestützt wird die «AAA»-Bonitätsbewertung von Novartis von der

diversifizierten Produktpalette, die sich durch eine Reihe

marktführender Produkte sowie das geringe Risiko auslaufender

Patente auszeichnet. Zusammen mit dem starken freien Cashflow und

den soliden Bonitätskennzahlen spricht dies für einen stabilen

Bonitätstrend für den Emittenten.

Industriesicht: Pipeline und Einsparungen stützen

Wir empfehlen eine leichte Übergewichtung im europäischen

Pharmasektor und eine Übergewichtung in der Schweiz. Die Pipelines

entwickeln sich positiv, und die Gewinne werden durch

Aktienrückkäufe und Kostensenkungen gestützt. Die kurzfristigen

Gewinnaussichten sind intakt und der defensive Branchencharakter ist

attraktiv.

Corporate Report 2

Prognose nach unten korrigiert - Beschleunigung 2009

Anfang Jahr visierte Novartis auf Konzernebene ein hohes einstelliges

Umsatzwachstum an und im Pharmabereich ein mittleres bis hohes

einstelliges Wachstum. Wegen der unerwarteten Verzögerungen in

der Pipeline und der Rückschläge bei Produkten erwartet das Unternehmen

nun ein Umsatzwachstum im mittleren/niedrigen einstelligen

Bereich für den Konzern bzw. die Pharmasparte.

Für 2007 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum von 6,3% für den

Konzern (auf vergleichbarer Basis) und 3,9% für den Pharmabereich.

2008 dürfte das Umsatzwachstum stagnieren, anschliessend aber infolge

der neuen Produkte erneut anziehen.

Gezielte Akquisitionen - ein mögliches Verwässerungsrisiko

Zwecks Fokussierung auf die Kernkompetenz veräusserte Novartis Nutrition

& Santé (260 Mio. USD) und Medical Nutrition (2,5 Mrd. USD).

Der Verkauf von Gerber Baby Foods (5,5 Mrd. USD) ist gemäss Novartis

für Ende Jahr geplant. Diese Transaktionen spülen ziemlich viel Geld

in die Kasse von Novartis. Ein Teil davon wird in Form von Dividenden

und Aktienrückkäufen an die Aktionäre weitergegeben.

Novartis will mit gezielten Akquisitionen das Produktportfolio stärken.

Dies setzt die Anleger einem potenziellen Verwässerungsrisiko aus.

Wichtige bevorstehende Produktnachrichten

Die Entwicklung des Pharmageschäfts ist für das Wachstum von Novartis

entscheidend. Es ist einerseits die grösste Geschäftseinheit, andererseits

hat das Wachstum der Sparte unter den jüngsten Ereignissen

erheblich gelitten. Die jüngst lancierten Bluthochdruck-

Medikamente Rasilez/Tekturna und Exforge sind unseres Erachtens

Wachstumstreiber, insbesondere weil der Nachrichtenfluss bezüglich

der Pipeline in den kommenden Monaten etwas dünn ist. Diese

möglichen Kassenschlager sind für das Wachstum und die Fortsetzung

des Umsatzwachstums nach dem Patentablauf von Diovan

2012 entscheidend.

US-/EU-Zulassung für Exelon Patch (Alzheimer) und Tasigna (Krebs)

EU-Zulassung für Aclasta/Reclast (Osteoporose) und Galvus (Diabetes)

US-Zulassung für Prexige (Schmerzmittel)

Quelle UBS

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albru
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Pharmaaktien --> eher nein

Ich bleibe dabei, vieles spricht gegen ein Investment in pharma

. markant verzögerte Einführung der neuen Novartisprodukte

. Ich nehme mal an das die Demokraten die Republikaner in der Regierung ablösen. Dies wird markant mehr Druck auch die Medikamentenpreise auslösen

. ganz allgemein will die Politik die Medikamentenpreise drücken

. Generika werden noch mehr Originalmedikamente ablösen.

. Politiker glauben nicht immer an die Notwendigkeit neuer Medikamente, sehen darin vor allem wirtschaftliche Gründe der Pharma

. hohe Risiken bei neuen Medikamente, siehe jüngste Zeit

Dies sind alles verunsichernde Faktoren, was hasst ein Anleger wie die Pest: nämlich die Unsicherheit.

Rochefort
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Novartis

Für einen Contrarian eigentlich ein ideales Szenario...

wildhund
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Novartis

Basel (AWP) - Der Pharmakonzern Novartis AG hat von der Europäischen Kommission für das Medikament

Cubicin (Daptomycin) die Zulassung für zwei neue Indikationen erhalten. Dabei handelt es sich um zwei

lebensbedrohliche bakterielle Erkrankungen, einschliesslich Infektionen, die durch methicillin-resistente

Staphylococcus aureaus (MRSA) verursacht würden. Patienten würden sich damit üblicherweise

während Spitalaufenthalten infizieren, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Die eine der neu zugelassenen Indikationen betrifft eine Entzündung der Herzklappe, sogenannte

'right-sided endocarditis' (RIE), durch eine Infektion mit Staphylococcus aureaus. Die andere Indikation ist

eine Infektion des Blutkreislaufs durch Staphylococcus aureaus Bakterien (SAB) bei RIE oder bei komplizierten

Entzündungen der Haut oder von Geweben (cSSTI).

Cubicin ist in der EU erstmals im Januar 2006 zugelassen worden.

Alleine in Grossbritannien würden jährlich mehr als 15'000 Patienten mit SAB infiziert, heisst es

weiter. SAB-Infektionen verlaufen bei bis zu einem Drittel der Patienten tödlich, sofern sie nicht rasch

und wirksam behandelt werden.

Cubicin wurde von der US-Gesellschaft Cubist Pharmaceuticals Inc. entwickelt und wird von ihr auch in den USA

vermarktet. Novartis hat die exklusiven Rechte zur Kommerzialisierung des Medikaments für Europa,

Australien, Neuseeland, Indien sowie für einige Länder Zentralamerikas, Südamerikas und des

Mittleren Ostens.

rt/ra/mk

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Rochefort
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Novartis

Die Negativbelsastung zu "Famvir" wurde jetzt auf $ 300 Mio quantifitiert.

Die Guidance wird trotz der Sonderbelastung aufrechterhalten.

Diese Woche wird wegen der Präsentation zur Pipeline für NOVN sehr wichtig.

DJ Novartis (Nachrichten/Aktienkurs) kündigt Sonderbelastung von bis zu 300 Mio USD an

BASEL (Dow Jones)--Novartis wird im dritten Quartal eine Belastung von 250 Mio bis 300 Mio USD im Zusammenhang mit dem Marktgang eines Generikums von Teva Pharmaceuticals für das Medikamant "Famvir" verbuchen. Wie das Unternehmen am Freitagabend weiter mitteilte, hält man trotz der jüngsten Rückschläge am Ausblick für das Gesamtjahr fest und rechnet mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei Nettogewinn und operativer Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft höher ausfallen sollen als im Vorjahr. DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 09, 2007 12:14 ET (16:14 GMT)

wildhund
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Novartis

Jerusalem (AWP) - Die Generikafirma Teva Pharmaceutical Industries Ltd. muss den Verkauf der generischen

Version des Novartis-Medikaments Famvir (Genitalherpes) vorläufig wieder einstellen. Dies habe ein

US-Bundesappellationsgericht entschieden, teilte Teva in der Nacht von Freitag auf Samstag mit. Erst am

Freitag hatte Teva den Verkauf des Generikums lanciert, nachdem die US-Gesundheitsbehörde FDA vor zwei

Wochen die Zulassung erteilt hatte.

Der Verkaufsstopp bleibt gemäss Teva bis zur Abklärung des dringlichen Antrags von Novartis in

dieser Sache bestehen. Teva hat bis zum 11. September 2007 für eine Stellungnahme Zeit.

Teva steht mit Novartis wegen Famvir seit einiger Zeit in einem Patentstreit. Erst Mitte letzter Woche hatte

ein US-Bezirksgericht einen Antrag von Novartis auf eine einstweilige Verfügung gegen Teva im

Zusammenhang mit dem Generikum noch abgelehnt.

Novartis will denn auch seine Rechte, für die es bis 2015 gültige Patente gebe, verteidigen, wie

der Basler Pharmariese am Freitagabend als Reaktion auf die Teva-Meldung mitteilte. Teva riskiere

signifikanten Schaden, wenn Novartis sich im Gerichtsverfahren durchsetze, heisst es darin. Novartis werde

aber trotzdem im dritten Quartal 2007 eine einmalige Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte in der

Grössenordnung von 250 bis 300 Mio USD vornehmen.

Der Konzern bestätigt aber den bisherigen Outlook für das Geschäftsjahr 2007 und will

weiterhin für die fortzuführenden Geschäftsbereiche Rekordwerte beim operativen Ergebnis und

beim Reingewinn erzielen.

uh/cf

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wildhund
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Novartis

Novartis könnte mehr Geld an die Aktionäre zurückführen

East Hanover/Basel. SDA/Reuters/baz. Der Pharmakonzern Novartis stellt seinen zuletzt vom Aktienkurs wenig verwöhnten Aktionären mehr Geld für Aktienrückkäufe in Aussicht.

Konzernchef Daniel Vasella erklärte am Mittwoch auf einer Investorenkonferenz in den USA, künftig sollten nicht mehr nur bis zu 50 Prozent sondern bis zu 100 Prozent des freien Cash Flow für Aktienrückkäufe verwendet werden, sofern das Geld nicht für Übernahmen benötigt werde.

Der Basler Konzern stellt sich damit in eine Reihe mit anderen grossen Pharmakonzernen, die sich verstärkt mit Forderungen ihrer Anteilseigner nach besseren Erträgen konfrontiert sehen. So kündigte etwa GlaxoSmithKline im Juli eine deutliche Ausweitung seiner Aktienrückkäufe an.

Zweistelliges Wachstum

Der Konzern bekräftigte, dass die grösste Geschäftseinheit Pharma dank neuer Medikamente im Zeitraum 2008 bis 2011 zu einem zweistelligen Wachstum zurückfinden dürfte. Das zweit Halbjahr 2007 und die erste Jahreshälfte 2008 würden aber noch vom Rückzug des Darmmedikaments Zelnorm und der Generika-Konkurrenz beeinflusst werden.

Novartis habe eine gut gefüllte Pipeline an Medikamenten, die sich in weit fortgeschrittenen Entwicklungsphasen befinden. Dies könne in den Jahren 2008 und 2009 zu je sechs Zulassungsanträgen führen, heisst es in den Unterlagen von Thomas Ebeling, dem Chef von Novartis Pharma. Für 2010 zeichnen sich bislang vier Zulassungsanträge ab.

Ein wichtiger Wachstumstreiber sei die Neurologie. Der Umsatz mit Präparaten zur Behandlung von Multipler Sklerose, Alzheimer, Parkinson oder Depressionen dürfte im Jahr 2012 über 4,5 Mrd. Dollar liegen, hiess es weiter. 2006 waren die Verkäufe der entsprechenden Novartis-Medikamente um 19 Prozent auf 2,65 Mrd. Dollar gestiegen.

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Jodellady
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Novartis

danke wildhund!

Ein interessanter Artikel. Ich bleib wohl doch noch bei Novartis bisschen länger dabei...

Naja Vasella kommt langsam unter Druck, endlich zu reagieren!

Rochefort
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Novartis

und hier noch einige Stimmen zu der gestrigen Präsentation: damit scheint zumindest der kurzfristige Druck ein Ende zu nehmen.

Zürich (AWP) - Der Pharmakonzern Novartis hat am Mittwoch in East Hanover/USA

Investoren und Finanzanalysten in einer rund vierstündigen 'Pharma Brand and

Business Review' einen umfassenden Einblick in das aktuelle Produkteportfolio

und die Produktepipeline gegeben sowie Umsatzwachstumsschätungen gemacht.

VR-Präsident und CEO Daniel Vasella rechnet erst ab dem zweiten Halbjahr 2008

mit einer Rückkehr zu einem starken Umsatzwachstum des Pharmabereichs. Nach

Zuwachsraten im zweiten Halbjahr 2008 im hohen einstelligen Prozentbereich,

sollen diese von 2009 bis 2011 im zweistelligen Prozentbereich liegen. Im

zweiten Halbjahr 2007 und im ersten Halbjahr 2008 dürfte die Umsatzentwicklung

noch durch die Aussetzung der Vermarktung von Zelnorm und neu auf den Markt

kommende Generika gedämpft werden. Vasella will im Übrigen u.a. an

Aktienrückkäufen festhalten und stellt hierzu bis zu 100% des Free Cash Flow

nach Dividendenzahlungen und Akquisitionen in Aussicht.

Die Novartis-Titel zogen im Vorfeld des Meetings bereits an und schlossen zur

Wochenmitte um 0,7% höher auf 64,50 CHF. Begünstigt wurden die höheren

Notierungen auch dadurch, dass UBS Novartis wieder auf ihre Liste der am

meisten bevorzugten Aktien in der Schweiz gesetzt hat. Um 11.55 notiert

Novartis um 0,2% in der Pluszone bei 64,65 CHF. Der SMI gibt derweil um 0,36%

nach.

Die meisten Finanzanalysten sind sich einig, dass das Review-Meeting zwar eher

wenig Neuigkeiten gebracht habe. Doch habe das Management seine Zuversicht

gezeigt und damit wohl sein Ziel erreicht. Ensprechend hat sich an der

fundamentalen Einschätzung der Aktie nichts geändert, hie und da vielleicht die

Tonalität etwas verschoben.

<>, so das Fazit der

ZKB-Analysten.

Vontobel äussert sich ebenfalls positiv: <
die Unternehmensleitung glaubhaft versichert hat, ab dem zweiten Halbjahr 2008

wieder ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum erzielen zu können>>. Dadurch

dürfte sich möglicherweise die Differenz der längerfristigen Umsatzprognosen

zwischen den Konsenserwartungen und den Managementvorgaben verkleinern, was

sich positiv auf den Aktienkurs auswirken sollte, ist dem 'Vontobel Morning

Focus' zu entnehmen. Vontobel bewertet Novartis unverändert mit 'Buy' und

hat ein Kursziel von 88 CHF.

Zurückhaltender geben sich die Analysten von Sal. Oppenheim: <
kurz- bis mittelfristig ein bescheidenes Wachstum und ab dem zweiten Halbjahr

2008 eine Beschleunigung von einem allerdings tiefen Niveau aus.>> Obwohl eine

verzögerte US-Zulassung von Prexige, nachdem das Medikament in Australien vom

Markt genommen werden musste, sich auf der Ertragsseite kaum auswirken werde,

könnte dies dennoch das 'Sentiment' negativ beeinflussen. Sal. Oppenheim hält

am Rating 'Neutral' und dem 'Fair Value' von 70 CHF fest.

Als 'relativ attraktiv' im Vergleich zu den meisten europäischen Mitbewerbern

in Bezug auf die Produktepipeline und die Risiken, Konkurrenz von Generika zu

erhalten, stuft der zuständige Analyst von Helvea zwar die Novartis-Aktie ein.

Roche sei aber unverändert Sektorfavorit heisst es weiter. Der Ausblick von

Novartis sei im Vergleich zu den Perspektiven von Roche 'very pedestrian'.

Helvea bewertet die Aktie unverändert mit 'Accumulate' und sieht ein Kursziel

von 75 CHF.

Und schliesslich sieht die auch die Bank Sarasin ihre bisherige Einschätzung

eines 'Übergangsjahrs' für Novartis bestätigt.

Peter Lustig
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Ratings

Ich halte 400 NOVN seit vielen Jahren (ehemalige Mitarbeiter Aktien) und habe mich bis letzten Juni nie aktiv mit der Börse beschäftigt.

Meine Absicht ist es eigentlich einen Teil der NOVN in andere schweizer Titel umzuschichten. Der aktuelle NOVN Kurs von nicht einmal 64 CHF ist mir dabei allerdings ein Dorn im Auge.

Glaubt man den Analysten (ich mache das für gewöhnlich nicht, sondern sehe es höchstens als grobe Einschätzung der zukünftigen Richtung), dann sollte NOVN in den nächsten 12 Monaten wieder irgendwo bei 74 CHF stehen. Zur Zeit sehe ich aber einen Abwärtstrend, der schon mehr als ein Jahr andauert. Was glaubt ihr? Hat der Kurs den Boden endlich gefunden und stehen die Chancen für einen Anstieg in den nächsten Monaten gut? Mir scheint zum aktuellen Zeitpunkt ist die Aktie eher günstig bewertet, daher "reut" mich ein Verkauf unter 70 CHF irgendwie.

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Re: Ratings

Peter Lustig wrote:

Glaubt man den Analysten (ich mache das für gewöhnlich nicht, sondern sehe es höchstens als grobe Einschätzung der zukünftigen Richtung)

off topic: die analysten machen kein kursziel für dich und mich. wenn man nur dieses kursziel als anhaltspunkt hat bringt es nicht viel. die analysten arbeiten für die wichtigen kunden der bank, die institutionellen investoren. und diese sehen nicht nur das kursziel, sondern auch die bewertung, die studie, die hintergründe, die vorteile, die nachteile, die riskien etc. und das normalerweise von verschiedenen analysten und banken. zudem reden sie auch mit den analysten und dem management der companies. daraus machen die sich dann ein eigenes bild... ein kursziel und ein rating alleine ist halt nicht so viel für uns normale anleger, das stimmt schon. aber ist ja auch nicht für uns gedacht.

Peter Lustig wrote:

Zur Zeit sehe ich aber einen Abwärtstrend, der schon mehr als ein Jahr andauert. Was glaubt ihr? Hat der Kurs den Boden endlich gefunden und stehen die Chancen für einen Anstieg in den nächsten Monaten gut? Mir scheint zum aktuellen Zeitpunkt ist die Aktie eher günstig bewertet, daher "reut" mich ein Verkauf unter 70 CHF irgendwie.

ich kenn mich zuwenig aus mit novn. da trau ich mich nicht ran. habe dafür zu wenig verständnis in bio und chemie. aber ich denke die mehrheitlich schlechten nachrichten, werden sich auch entsprechend in den in kürze erscheinenden q3 zahlen wiederspielgeln. daher seh ich kurzfristig da eher weniger upside potential. langfristig sollt's aber eigentlich schon besser werden. aber wie gesagt, ich kenn mich wenig aus.

yzf
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Novartis

Heute ist novn aber extrem abgestraft worden! Hoffentlich gehts am Donnerstag wieder aufwärts, irgendwann muss der Tiefflug doch wohl beendet sein :?

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wildhund
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Novartis

NOVN hat genügend Negativmeldungen hinter sich, so dass auch die Erwartungen der Analysten entsprechend verhalten sind. Ich denke, sollten die Zahlen einigermassen den Erwartungen entsprechen wird der Kurs sich wieder ein paar Franken nach oben bewegen.

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Dr.Zock
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Novartis

-11% Jahresperformance ist eine Schande für diesen CH-Blue Chip !!!!!!!!!!!!!!

Da reichen auch ein paar "Fränkli" nicht aus. Aber meine Meinung zum SMI und insbesondere zum grossen Teil der CH-BlueChips kennt Ihr ja zur Genüge.

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

wildhund
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Novartis

Novartis ist ein spezieller Titel, aber es sich durchaus damit Geld verdienen.

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yzf
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Novartis

das ist eine Schande, da hast du recht! Aber ich denke, wie wildhund schon gesagt hat, morgen und in Zukunft kann es nur rauf gehen! Von dem her: Kauft calls was das Zeug hält Lol

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zuerihegel73
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Novartis

Ich wäre wirklich froh, wenn Novartis endlich mal anziehen würde. Habe 100K NOVXB und bin fast am verzweifeln.

Eigentlich könnte ich jetzt für 0.07 nachkaufen, aber irgendwie hat mich Novartis schon so oft enttäuscht und ich getraue mich nicht mehr.

yzf
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Novartis

Dito, habe novzz, zum Glück erst kürzlich gekauft, aber bin damit auch schon in der Kreide!! :cry:

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Johnny P
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Novartis

Statt den EP deiner Novartis zu senken, könntest Du mit diesem Geld einen anderen Titel kaufen.

Nie tiefer nachkaufen!!! Es sei den es gibt gute Gründe dafür und du bist wirklich überzeugt, aber das scheinst du ja nicht wirklich zu sein.

Gruess

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

zuerihegel73
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Novartis

Johnny P wrote:

Statt den EP deiner Novartis zu senken, könntest Du mit diesem Geld einen anderen Titel kaufen.

Nie tiefer nachkaufen!!! Es sei den es gibt gute Gründe dafür und du bist wirklich überzeugt, aber das scheinst du ja nicht wirklich zu sein.

Gruess

Da hast du absolut recht.

Aber irgendwann muss doch mal die Talsohle erreicht sein. Ich glaube, NOVN ist attraktiv bewertet. Aber eben, sicher bin ich mir überhaupt nicht (mehr).

Dr.Zock
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Novartis

... weiter runter kann doch nicht gehen ?!?!....

Das haben sich diejenigen welche die Aktie ca. Anfangs Juli für ca. Fr. 64.-- gekauft haben auch gedacht. Ich z.B., habe den Roche-Call ROGVL ( Strike 230.-- zu 0.08 ) gekauft, und bin auch davon ausgegangen dass dies ein wenig risikoreicher Warrant ist. Zumal ich in eine defensive und "seriöse" CH-BlueChip-Aktie investiere. Den Rest der Geschichte kannst Du ja nachsehen.

- Novartis

- Roche

- CS

- UBS udglm.

stehen bei mir definitiv auf der roten Liste. Wir hatten in den letzten 2 Jahren weltweit einen starken Aufwärtstrend an den Börsen. Die Novartis ( um bei diesem Beispiel zu bleiben ) steht gerade mal auf dem Stand vom August 2005

Ich will gerne hoffen ( für alle die da investiert sind... ) dass sich die Aktie nun endlich bewegt. Aber der Glaube daran fehlt mir. Wenn ich schon auf was sicheres setze, dann zu 1-2% Festgeld. Da werde ich zwar von Anlegern - in einem ansprechbaren Börsenumfeld - belächelt, habe aber immer noch eine grösser Performance wie bei der "NOVARTIS".

Eine hohe Performance bei Novartis haben lediglich diejenigen welche sich die hohen ( in meinen Augen absolut ungerechtfertigten ) Löhne einstecken..... Aber die Anleger lassen sich immer wieder bei den Aktionärsversammlungen "einlullen / blenden". Wenn die endlich mit vereinten Kräften auf den Tisch hauen und mit der Führungsspitze "tabula rasa" machen würden, dann wäre sogar ich geneigt in diese vermutlich solide Aktie zu investieren ( kein Hebelprodukt...! ).

Gruss

Dr.Zock

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yzf
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Novartis

magst ja recht haben, Dr. Zock! Das mit deinen Roche tut mir leid :cry:

Aber wenn morgen die NOVN anziehen wird auch ROG anziehen! Dannkommst vielleicht nochmals mit einem blauen Auge davon!

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Dr.Zock
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Novartis

@yzf

Um meinen EP von 0.08 bei meinem Roche-Call wieder zu erhalten müsste sich per Ende Jahr die Aktie um 13% nach oben bewegen. ( Natürlich immmer auf das Verfallsdatum bezogen ). Und dies bei einer zur zeitigen Jahresperformance von minus 3.43 %

Mir erscheint dies mehr als illusorisch.

( Sorry, ich weiss dies ist ein Novartis-Thread )

Gruss

Dr.Zock

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zuerihegel73
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Novartis

yzf wrote:

Aber wenn morgen die NOVN anziehen wird auch ROG anziehen!

Muss nicht unbedingt sein. Schliesslich sind die ROG-Zahlen schon bekannt.

Rochefort
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Novartis

Hier noch die Schätzungen zu den morgigen Zahlen.

Vom Sentiment - egal wie das Zahlenwerk morgen ausfällt - kann es kaum noch schlechter kommen.

Zürich (AWP) - Die Novartis AG präsentiert am Donnerstag, 18. Oktober, die

Ergebnisse zum dritten Quartal 2007. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

Q3 07E

In Mio USD AWP-Konsens Q3 06A

Umsatz Gruppe* 9'486 9'484

Umsatz Gruppe** 9'329 8'821

Umsatz Pharma 5'877 5'776

EBIT* 1'953 2'088

EBIT** 1'875 1'979

Reingewinn* 1'862 1'870

Reingewinn** 1'711 1'792

*reported (inklusive Gerber und Medical Nutrition)

**fortgeführte Aktivitäten

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