Novartis

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Sandoz reicht Krebstherapie

Sandoz reicht Krebstherapie bei US-Behörde neu ein

Die Novartis-Tochter Sandoz hat den Zulassungsantrag für das Biosimilar Pegfilgrastrim bei der US-Gesundheitsbehörde FDA neu eingereicht. Das Mittel wird in der Krebstherapie eingesetzt.

03.04.2019 08:00

Damit werde auf das vollständige Anwortschreiben der FDA vom Juni 2016 reagiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Beim neuen Antrag würden Daten aus zwei zusätzlichen Studien mitgeliefert.

Pegfilgrastim wird in der Krebstherapie eingesetzt. Es ist ein langwirksamer Wirkstoff, durch den das Risiko von Infektionen bei Patienten reduziert werden kann, die aufgrund einer Chemotherapie über eine geringe Zahl weisser Blutkörper verfügen. Im November 2018 hatte Sandoz die EU-Zulassung für den Wirkstoff erhalten.

(AWP)

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Die Novartis-Deals von 50

Die Novartis-Deals von 50 Milliarden Dollar waren nur der Anfang

Vas Narasimhan will weiter an einem fundamentalen Umbau von Novartis arbeiten. Die nötige Feuerkraft dazu hat er.

07.04.2019 18:25

Narasimhan hat im ersten Jahr an der Spitze des Pharma-Giganten Transaktionen im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar arrangiert. Der jüngste Chef bei den Pharmariesen plant jährlich mehr als 10 Milliarden Dollar für Übernahmen auszugeben und ist auf der Suche nach Partnerschaften für die Entwicklung von zukunftsweisenden Gentherapien. Er erwägt angesichts von Spekulationen über das Schicksal des gesamten Generika-Geschäfts auch den Verkauf von Sandoz-Vermögenswerten in Asien und den Schwellenmärkten .

Seine ersten Schachzüge - die Abspaltung der Alcon-Augenheilsparte, der Verkauf einer Beteiligung an einem Consumer-Healthcare-Joint-Venture sowie drei wichtige Akquisitionen - haben bei dem nach Marktwert grössten Medikamentenhersteller in Europa zu massiven Veränderungen geführt. Seit er Anfang letzten Jahres den Spitzenjob übernahm, hat Narasimhan den Fokus von Novartis geschärft, um bei der Entwicklung von innovativen Medikamenten besser gegenüber AstraZeneca, Roche und anderen Rivalen zu konkurrieren.

"Wir müssen uns auf die nächste Innovationswelle konzentrieren", sagte Narasimhan, 42, in einem Bloomberg-Interview in der Unternehmenszentrale in Basel. "Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen wir im Auge behalten, was die nächsten grossen Felder sein werden." Der Erfolgsdruck nimmt zu. Novartis benötigt neue Produkte, wie das experimentelle Gentherapeutikum Zolgensma, da die auslaufenden Patente auf Blockbuster wie das Krebsmedikament Gleevec und das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya den Umsatz voraussichtlich belasten werden. Der Druck von Versicherern und Regierungen zur Begrenzung von Preissteigerungen und die eskalierenden Kosten für die Medikamentenentwicklung bereiten der gesamten Branche Probleme.

Auf der Suche nach Gentherapien

Der CEO wird hauptsächlich an seiner Fähigkeit gemessen werden, lebensverbessernde Behandlungen für Patienten zu bringen. Mayzent, ein Mittel gegen Multiple-Sklerose, wurde im vergangenen Monat genehmigt und der Pharmahersteller rechnet mit zwei weiteren grossen Zulassungen im ersten Halbjahr 2019, sagte der CEO. Bei Zolgensma, einem Mittel gegen eine Muskelerkrankung bei Kindern, und einem Brustkrebsmedikament stehen noch Entscheidungen aus.

Novartis ist auch auf der Suche nach Medikamenten ausserhalb des Unternehmens, um seine Pipeline zu verstärken. Narasimhan möchte jedes Jahr rund 5 Prozent des Marktwerts von Novartis für Transaktionen ausgeben. Mit mehreren vielversprechenden Gentherapien, die sich bereits in der Entwicklung befinden, sucht er nach mehr Möglichkeiten wie Zolgensma, das im vergangenen Jahr durch die 8,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Avexis zu Novartis kam.

Novartis suche nach etwas, das einen transformativen Effekt haben könne oder wertvolle neue Technologien mitbringe, sagte Narasimhan zu Bloomberg. AveXis hat in dieser Woche seine Produktionskapazitäten in der Gentherapie durch den Kauf einer Anlage in Colorado erweitert. Dieses Netzwerk mache Novartis zu einem guten Partner für kleinere Unternehmen in dem Bereich, sagte Narasimhan.

Konkurrenten sind Novartis in den Bereich Gentherapie gefolgt. So gab Biogen im letzten Monat den Kauf von Nightstar Therapeutics bekannt, und Pfizer hat eine Zusammenarbeit mit Vivet Therapeutics bei einer seltenen Lebererkrankung. Roche hat den Erwerb von Spark Therapeutics für 4,8 Milliarden Dollar angekündigt.

Börsengang von Sandoz?

Indes hat Sandoz mit Preiserosion und hartem Wettbewerb für Generika in den USA zu kämpfen. Narasimhan, ein amerikanischer Arzt, der vor 14 Jahren zu Novartis kam, erwägt den Rückzug aus einigen Ländern in Asien und Schwellenländern. Das Unternehmen will seine Leistung verbessern und schlanker werden. Das Unternehmen will Sandoz Unabhängigkeit gewähren und der Tochtergesellschaft ermöglichen zu einem "autonomen Unternehmen" innerhalb des breiteren Konzerns zu werden, sagte er.

"Unser Fokus ist wirklich, es zu einem führenden Generikahersteller zu machen, vielleicht zu dem führenden Generikahersteller", sagte Narasimhan. Nachdem sich Konkurrenten aus dem Bereich zurückziehen, wollen wir uns umso stärker auf das Sandoz-Kerngeschäft konzentrieren, sagte er.

Die Bemühungen zu einer Neuausrichtung von Sandoz, dessen CEO im vergangenen Monat zurückgetreten ist, haben Fragen bezüglich der Strategie des Bereichs aufgeworfen. Novartis arbeite an der internen Trennung von Sandoz, die den Weg für einen Börsengang, eine Abspaltung oder einen Verkauf in der Zukunft ebnen könnte, sagen mit den Überlegungen vertraute Personen. Das Unternehmen ziehe verschiedene Optionen in Betracht, es sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden und Novartis könnte beschliessen, die Sparte zu behalten, hiess es weiter. Narasimhan sagte, dass das Unternehmen diese Alternativen derzeit nicht in Betracht ziehe. "Im Moment haben wir nicht die Absicht, uns von diesem Geschäftsfeld zu trennen oder es zu verkaufen", sagte er. "Wir wollen es jedoch optimal positionieren, um erfolgreich zu sein, und dann werden wir die Lage natürlich beurteilen."

(Bloomberg)

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Novartis verspricht weiter

Novartis verspricht weiter steigende Dividende

Novartis sieht sich nach der Abspaltung der Augensparte Alcon gut gewappnet für weiteres Wachstum. Den Aktionären verspricht der Konzern zudem eine starke und weiter steigende Dividende.

09.04.2019 07:29

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, soll die Marge des Pharmageschäftes weiter steigen. Den Aktionären verspricht das Unternehmen höhere Dividendenzahlungen.

Mit dem Abschluss der Alcon-Abspaltung, die mit Handelsstart am Dienstag umgesetzt wird, sei Novartis gut aufgestellt für weiteres Wachstum. Dabei sei auch geplant, die Marge in der Pharmasparte Innovative Medicines zu verbesserb. Diese soll bis 2022 im mittleren 30-Prozent-Bereich liegen.

Den Aktionären verspricht der Konzern zudem eine starke und weiter steigende Dividende, von der 2019er Basis ausgehend. Novartis hatte seinen Aktionären erst vor wenigen Wochen für das vergangene Geschäftsjahr 2,85 Franken je Anteilsschein ausgeschüttet.

Zudem werde man den Aktienrückkauf über 5 Milliarden US-Dollar, den Novartis 2018 im Juni 2018 angekündigt hatte, im laufenden Jahr abschliessen.

Durch die Abspaltung von Alcon sei Novartis nun in der Lage, sich voll und ganz auf seine Produkte zu konzentrieren. Zudem werde das Finanzprofil dadurch geschärft und der Konkurrenz stärker angeglichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit Blick auf die Pipeline wiederholt Novartis frühere Angaben, wonach in den kommenden zwei Jahren bis zu zehn potenzielle Blockbuster auf den Markt gebracht werden sollen. Weitere 20 Kandidaten befinden sich den Angaben zufolge in der Forschung und könnten ebenfalls Umsätze in Milliardenhöhe erreichen.

(AWP/Reuters)

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Sandoz darf

Sandoz darf Verstopfungsmittel vermarkten

Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat mit dem japanischen Unternehmen Shionogi eine Vereinbarung für die Vermarktung des Verstopfungsmittels Rizmoic in wichtigen europäischen Ländern geschlossen.

11.04.2019 07:51

Rizmoic wird bei Opioid-induzierten Verstopfungen eingesetzt, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag hiess.

Die Vereinbarung gelte für Deutschland, Grossbritannien und die Niederlande. Ein Vorkaufsrecht für bestimmte andere europäische Märkte wurde demnach ebenfalls vereinbart. Den Angaben zufolge handelt es sich bei Rizmoic um ein innovatives Medikament zur Behandlung von Verstopfung durch Opioid-Schmerzmittel bei Patienten, die zuvor mit einem Abführmittel behandelt wurden. Die EU-Zulassung hatte das japanische Unternehmen Ende Februar 2019 erhalten.

Sandoz stärke durch diese Vereinbarung seine Franchise zur Schmerzbekämpfung. Zudem treibe die Novartis-Tochter damit ihre Strategie voran, in wichtigen Bereichen zu den Pionieren zu gehören.

(AWP)

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Novartis stösst mit

Novartis stösst mit Krebsmittel Kisqali in UK bei NICE auf Widerstand

(Ergänzt um Stellungnahme von Novartis) - Novartis stösst mit seinem Krebsmittel Kisqali (Ribociclib) in Grossbritannien auf den Widerstand der britischen Zulassungsbehörde National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE). Wie die Behörde in einem ersten Empfehlungsschreiben vermerkte, könne sie das Mittel in Kombination mit Fulvestrant nicht als routinemässige Therapie empfehlen.

11.04.2019 14:39

In einer ersten Stellungnahme von Novartis, die AWP vorliegt, heisst es, man sei enttäuscht über die vorläufige Empfehlung.

Wie aus dem Schreiben des NICE hervorgeht, erachtet sie Schätzungen zur klinischen Wirksamkeit und zur Kosteneffizienz als sehr unsicher. Zudem lägen die Schätzungen für die Kosteneffizienz klar über der Bandbreite, die NICE normalerweise als angemessen erachtet, um den Einsatz eines Mittels im britischen Gesundheitssystem NHS zu empfehlen.

Gleichzeitig heisst es in dem Schreiben, das auf der Internetseite der NICE zu finden ist, dass die Behörde die Aufnahme von Kisqali zusammen mit Fulvestrant zur Behandlung von hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs in den Cancer Drugs Fund ebenfalls nicht empfehle.

Da es sich bei dieser Beurteilung nicht um die endgültige Leitlinie von NICE für Ribociclib plus fulvestrant handelt, "bleiben wir an der Zusammenarbeit mit NICE interessiert, um Zugang zu diesem Medikament für diejenigen Frauen zu erhalten, die neue Behandlungsmöglichkeiten für diese unheilbare Krankheit benötigen", heisst es von Novartis weiter.

hr/yr

(AWP)

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Elias
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Zur Zeit werden keine Novartis-Eurex-Optionen gehandelt

Keine gestellten Kurse

Es gibt nur die Novartis-Alcon Baskets

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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SMI-Neuling Alcon meldet zwei

SMI-Neuling Alcon meldet zwei neue Grossaktionäre

Die Augenheilmittelfirma Alcon meldet zwei Grossaktionäre.

16.04.2019 07:41

Der US-Vermögensverwalter Blackrock sowie der US-Investmentmanager Capital Group halten gemäss Beteiligungsmeldungen der Schweizer Börse SIX, die am Dienstag aufgeschaltet wurden, einen Anteil von 5,37 bzw. 4,69 Prozent an Alcon.

Blackrock hält laut der SIX-Mitteilung konsolidiert 26,2 Millionen Aktien, was gemäss dem Alcon-Schlusskurs vom Montag einem Wert von rund 1,44 Milliarden Franken entspricht. Capital Group kommt auf rund 22,9 Millionen Alcon-Namenaktien und damit einen Beteiligungswert von 1,26 Milliarden Franken.

Entstanden sind die Beteiligungen letzte Woche durch die Abspaltung von Novartis (per 9.4.), denn beide US-Gesellschaften waren Aktionäre bei Novartis mit zuletzt gemeldeten Anteilen von 4,14 bzw. 3,004 Prozent. Beide haben ihre Beteiligung nach der Abspaltung aber aufgestockt - auch die Capital Group hielt gemäss den SIX-Meldungen kurzfristig (am 10.4.) leicht über 5 Prozent (5,09 Prozent), um danach (am 11.4.) den Anteil aber bereits wieder etwas abzubauen.

Deutlicher Kursanstieg am Montag

Am (gestrigen) Montag schnellte der Kurs der Alcon-Aktie nach oben (+2,0 Prozent) und machten damit ihre am Freitag erlittenen Verluste weitestgehend wieder wett. Ob dadurch aber neue Aktionäre eine Meldeschwelle überschritten haben, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

Händler führten das rege Kaufinteresse gestern auf einen positiven Artikel im viel beachteten US-Anlegermagazin Barron's zurück. Alcon sei unter dem Dach des ehemaligen Mutterhauses Novartis über Jahre hinweg vernachlässigt worden und habe in dieser Zeit höchstens durchschnittliche Ergebnisse geliefert. Novartis-Anleger hatten im Rahmen des Spin-Off am 9. April jeweils für fünf Aktien einen Alcon-Titel erhalten. Derzeit beträgt die Marktkapitalisierung des Börsenneulings gut 26 Milliarden Franken.

(AWP)

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Novartis-Augenmedikament

Novartis-Augenmedikament erhält bevorzugten Status in den USA

Das Novartis-Augenmedikament Brolucizumab hat in den USA einen Erfolg zu verzeichnen.

15.04.2019 22:36

Die Gesundheitsbehörde FDA habe die Zulassungsanfrage zur Behandlung der Augenkrankheit feuchter AMD akzeptiert und zugleich eine beschleunigte Überprüfung, den sogenannten Priority Review-Status, zugesagt.

Sollte das Medikament zugelassen werden, könnte es in der Behandlung von Patienten mit neovaskulärer AMD (nAMD) in den USA noch in diesem Jahr lanciert werden, teilte der Konzern am Montagabend mit. Schätzungen zufolge dürften bis 2020 zwischen 1,5 und 1,75 Millionen US-Amerikaner unter der Krankheit leiden.

Zum Erfolg im Zulassungsprozess beigetragen hätten die Ergebnisse aus den beiden Phase-III-Studien HAWK und HARRIER, so die Mitteilung weiter. Aus diesen Studien hatte Novartis noch im Spätherbst des vergangenen Jahres positive Daten vorgelegt.

(AWP)

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Novartis-Tochter AveXis zeigt

Novartis-Tochter AveXis zeigt positive Daten

Die Novartis-Tochter AveXis hat mit der Genersatztherapie Zolgensma in der Phase-III-Studie STR1VE positive Daten erzielt.

17.04.2019 06:54

Die Therapie habe in der Behandlung von spinaler Muskelatrophie (SMA) des Typ 1 ein verlängertes, ereignisfreies Überleben und weitere positive Ergebnisse gezeigt, teilte Novartis am Dienstagabend mit.

Die Daten hat die AveXis, die Novartis vor rund einem Jahr übernommen hatte, an der diesjährigen "Muscular Dystrophy Association"-Konferenz in Orlando, Florida, vorgestellt. Die STR1VE-Studie soll im Jahr 2020 zu einem Abschluss kommen. Der Zolgensma-Therapie schreiben die Experten Blockbuster-Potenzial zu.

(AWP)

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Novartis stellt neuartiges

Novartis stellt neuartiges digitales Instrument zur Evaluierung von MS vor

Der Pharmakonzern Novartis präsentiert ein digitales Instrument zur Evaluierung eines Fortschreitens von Multipler Sklerose (MS). Die algorithmus-basierte Lösung "MS Progression Discussion Tool" solle die Diskussion zwischen Ärzten und MS-Patienten unterstützen, teilte Novartis am Dienstag mit.

07.05.2019 07:41

Eine Validierungsstudie habe gezeigt, dass das neuartige Instrument Informationen über einen allfälligen Übergang von einer schubförmigen remittierenden MS (RRMS) zu einer sekundären progressiven MS (SPMS) liefern könne, heisst es in der Mitteilung. Eine rechtzeitige Diagnose von SPMS könne weitere unumkehrbare Schäden verhindern. Die Studie wurde am Dienstag am American Academy of Neurology Annual Meeting (AAN) in Philadelphia vorgestellt.

tp/cf

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Novartis: Sandoz erhält

Novartis: Sandoz erhält Zulassung für Rosuvastatin in China

Sandoz, die Generikasparte von Novartis, verbucht einen Zulassungserfolg in China. Die dortigen Behörden hätten für das Herzinfarkt-Präventionsmittel Rosuvastatin die Zulassung erlassen, teilte Novartis am Donnerstag mit.

09.05.2019 07:51

Die Zulassung durch die chinesische Zulassungsbehörde (National Medical Products Administration, NMPA) sei unter einem speziellen Qualitäts-System erfolgt, dem so genannten Quality Consistency Evaluation (QCE)-System. Laut Novartis ist die Zulassung für Rosuvastatin die erste mit dem QCE-Siegel für ein multinationales Unternehmen. Mit diesem QCE-System wolle China sicherstellen, dass die im Land vermarkteten oder auch produzierten Generika internationalen Standards entsprächen.

Rosuvastatin wird zur Minimierung des Risikos einer Herzerkrankung eingesetzt und soll damit Herzinfarkten vorbeugen.

cf/tt

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Novartis übernimmt

Novartis übernimmt Augenmittel Xiidra von Takeda

Novartis stärkt seine Augenheilkunde und übernimmt von der japanischen Takeda Pharmaceutical die Augentropfen Xiidra. Novartis wird dafür eine Einmalzahlung in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar an Takeda leisten, zudem könnten noch Meilensteinzahlungen von bis zu 1,9 Milliarden fällig werden.

09.05.2019 07:18

Wie Novartis am Donnerstag mitteilte, ist Xiidra die erste und einzige verschreibungspflichtige Behandlung, die sowohl Zeichen als auch Symptome des trockenen Auges behandelt, indem sie die durch die Krankheit verursachte Entzündung hemmt. Im vergangenen Jahr erzielte das Mittel einen Umsatz von 0,4 Milliarden US-Dollar und ist den Angaben zufolge gut positioniert, um ein Blockbuster zu werden, also Umsätze von mehr als einer Milliarde zu erzielen.

Mit der Transaktion stärkt der Basler Pharmakonzern seine Stellung in der Augenheilkunde. Der Abschluss der Transaktion wird für die zweite Jahreshälfte 2019 erwartet, vorbehaltlich der üblichen Abschlussbedingungen. Die rund 400 Mitarbeitenden von Takeda, die an dem Produkt arbeiten, werden übernommen.

hr/tt

(AWP)

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Muss Novartis für Sandoz

Muss Novartis für Sandoz teuer bezahlen?

In einer Klage gegen führende Generikahersteller werden auch Sandoz in den USA Preisabsprachen vorgeworfen. Noch sind die finanziellen Folgen für den Mutterkonzern Novartis nur schwer abschätzbar.

13.05.2019 08:33

Von Lorenz Burkhalter

Bei den Herstellern günstiger Nachahmermedikamente bahnt sich etwas Grosses an: 44 US-Bundesstaaten haben eine Klage gegen fast zwei Duzend Generikaproduzenten rund um den Branchenprimus Teva Pharmaceuticals eingereicht. Ihnen werden Preisabsprachen vorgeworfen. Es geht um Milliarden von Dollar, die Patientinnen und Patienten in den USA über Jahre hinweg zu viel bezahlt haben sollen (cash berichtete).

Wie ernst Beobachter die eingereichte Klage nehmen, zeigt sich am Beispiel von Teva Pharmaceuticals. An der Börse in Tel Aviv bricht der Aktienkurs des israelisch-amerikanischen Generikaproduzenten um gut 10 Prozent ein.

Novartis-Tochter Sandoz namentlich erwähnt

Betroffen sein könnte auch die Novartis-Tochter Sandoz. Wie einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zu entnehmen ist, wird sie in der Anklageschrift ebenfalls namentlich erwähnt.

Noch reagiert die Börse allerdings überraschend entspannt. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär legt die Aktie der Sandoz-Mutter Novartis sogar zu. Zur Stunde gewinnt sie 0,2 Prozent auf einen Mittelkurs von 82,30 Franken, was sich wiederum im Rahmen des Gesamtmarktes bewegt.

Die Vorwürfe in den USA kommen für Novartis zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Eben erst brachte der Basler Gesundheitskonzern die in der Augenheilkunde tätige Tochter Alcon und damit eines ihrer Sorgenkinder an die Börse. Auch Sandoz bekundet schon seit Jahren Mühe und bleibt den Erwartungen vieles schuldig.

Angst vor finanziellen Konsequenzen

Deshalb wurden jüngst Spekulationen wach, Novartis könnte sich nach Alcon auch von Sandoz trennen und die in der Herstellung von Nachahmermedikamenten tätige Tochter an einen Rivalen verkaufen oder mit einem ebensolchen zusammenführen.

Die in den USA eingereichte Klage erschwert ein solches Vorhaben jedoch sichtlich. Hinzu kommen mögliche finanzielle Folgen. Im Bloomberg-Artikel ist von drohenden Bussen in Höhe von 2 Milliarden Dollar oder mehr die Rede. In hiesigen Analystenkreisen gibt man sich hingegen noch bedeckt. Die Frage sei aber nicht ob, sondern vielmehr in welchem Umfang die führenden Generikahersteller zur Kasse gebeten würden, so heisst es. Dabei wird auch vor zivilrechtlichen Folgen gewarnt.

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Novartis bringt Zelltherapie

Novartis bringt Zelltherapie Kymriah für 300'000 Franken auf japanischen Markt

Novartis hat in Japan grünes Licht für den Markteintritt der personalisierten Zelltherapie Kymriah bekommen. Während die Zulassung durch das japanische Ministerium für Gesundheit und Soziales bereits vor einigen Wochen erhalten worden war, stand die Preissetzung noch aus. Hier habe man sich auf 33,5 Millionen Yen, oder umgerechnet knapp 308'000 Franken geeinigt, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

15.05.2019 08:35

"Wir freuen uns, dass wir innerhalb weniger Wochen nach der Zulassung von Kymriah in Japan eine Preis- und Erstattungsvereinbarung getroffen haben", erklärte der Konzern am Mittwoch gegenüber AWP. Novartis sieht darin den "Beweis für das transformative Potenzial" der Therapie für Patienten.

Zugelassen ist diese einmalige Therapie zur Behandlung bestimmter Formen von Blutkrebs. Bei Kindern und Jugendlichen dürfen damit Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie (ALL) behandelt werden, während die Therapie bei Erwachsenen zur Behandlung des diffusen grosszelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) eingesetzt werden darf.

Kymriah ist bereits in den USA, der EU und weiteren Ländern zugelassen. In den USA kostet die Behandlung von ALL-Patienten 475'000 US-Dollar. In der EU hiess es, man werde mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten, um eine faire, wertbasierte Preisgestaltung zu finden. In der Schweiz kostet die Behandlung 370'000 Franken, wie Novartis im Rahmen der Zulassung im vergangenen Oktober mitgeteilt hatte.

Bei dieser Zelltherapie werden weisse Blutkörperchen der Patienten genetisch so modifiziert, dass sie die Krebszellen erkennen und angreifen. Novartis gehört mit dieser Therapie weltweit zu den Vorreitern.

hr/ys

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Novartis offenbar vor

Novartis offenbar vor milliardenschwerem Vergleich in den USA

Der Pharmakonzern Novartis steht womöglich im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen vor einem Vergleich in den USA.

16.05.2019 08:09

Wie der Branchendienst "Statplus" am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Quellen berichtete, könnten die Schweizer möglicherweise bis zu eine Milliarde US-Dollar zahlen. Damit könnte Novartis einen Rechtsstreit beilegen, in dem die Regierung den Konzern der Bestechung von Ärzten beschuldigt. Weder Novartis noch eine Sprecherin der US-Justiz wollten den Bericht laut der Plattform kommentieren.

Der Fall zieht sich bereits mehrere Jahre hin. Die Behörden werfen Novartis vor, Mediziner unter anderem mit Angelturns und Einladungen zu üppigen Essen geködert zu haben. Ziel sei es gewesen, die Ärzte dazu zu bringen, bestimmte Medikamente des Konzerns ihren Patienten zu verschreiben.

Laut Statplus ist aber nicht sicher, dass es tatsächlich zu einem Vergleich kommen wird. An diesem Montag sei eine Sitzung in einem Gericht in Manhattan angesetzt. Eine Konferenz im Vorfeld des Prozesses sei allerdings bereits verschoben worden, berichtete der Branchendienst unter Berufung auf gerichtliche Dokumente.

(AWP)

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Alcon rutscht operativ in die

Alcon rutscht operativ in die roten Zahlen

Der Augenheilkonzern Alcon hat das erste Quartal mit einem Betriebsverlust von 48 Millionen Dollar abgeschlossen.

Aktualisiert um 07:06

Kosten für Rechtsfälle, neue IT sowie Entwicklung & Forschung schlugen zu Buche. Der Umsatz lag mit 1,78 Milliarden Dollar auf dem Niveau des Vorjahres, wie das im April vom Pharmariesen Novartis abgespaltene Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kommt dies einer Stagnation gleich.

Für das gesamte Jahr stellte Alcon unter Ausschluss von Wechselkurseffekten einen Umsatzanstieg von drei bis fünf Prozent in Aussicht. Die um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinnmarge soll 17 bis 18 Prozent betragen. Nach drei Monaten waren es 17,7 Prozent. Der Zahlenausweis ist eine Premiere. Erst am 9. April 2019 war Alcon als Spin-Off von Novartis an die hiesige Börse gekommen.

Der Wert für den Umsatz ist identisch mit dem Wert, den der Basler Pharma-Konzern Novartis bereits im April publiziert hatte. Zu konstanten Wechselkursen schaute beim Umsatz ein Plus von 4 Prozent heraus, wie das Unternehmen in der Nacht auf Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab.

Das operative Kern-Ergebnis verminderte sich derweil um 8,2 Prozent zu auf 314 Millionen US-Dollar. Der Reingewinn für das erste Quartal wurde nicht publiziert. Mit diesen Resultaten hat Alcon die Prognosen der Analysten in etwa erreicht. Von AWP befragte Experten waren von einem Umsatz von genau 1,78 Milliarden sowie von einem operative Kern-Ergebnis von 303 Millionen ausgegangen.

Ebenfalls publiziert wurden Daten zu Surgical und Vision Care, den beiden Sparten von Alcon. Bei den augenchirurgischen Produkten steigerte der Konzern den Nettoumsatz im ersten Quartal um 2 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar. Zu konstanten Wechselkursen betrug die Zunahme gar 7 Prozent. Zu den wichtigsten Wachstumstreibern gehörte gemäss Alcon die starke Nachfrage nach Intraokular-Linsen.

Rückgang bei Vision Care

In der Augenpflege-Divison Vision Care sah es weniger rosig aus. Der Nettoumsatz ging hier um 3 Prozent zurück auf noch 777 Millionen Dollar. Rückgange habe es vor allem bei alten, siliziumfreien Hydrogel-Kontaktlinsen und Produkten für die Kontaktlinsenpflege gegeben.

Ebenfalls äusserte sich das Unternehmen in der Mitteilung zu den Finanzzielen für das laufende Geschäftsjahr 2019. Auf der Basis konstanter Wechselkurse möchte der Augenheilkunde-Spezialist beim Umsatz um 3 bis 5 Prozent zulegen. Die operative Kerngewinnmarge soll zwischen 17 und 18 Prozent, der effektive Kernsteuersatz zwischen 17 und 19 Prozent zu liegen kommen.

Bereits bekannt sind die mittelfristigen Ziele des Unternehmens. Zu diesen gab es im Communiqué keine neuen Informationen. Doch hat Alcon-Firmenchef David Endicott es seinem Unternehmen bekanntlich zum Ziel gesetzt, bis 2023 jährlich um bis 6 Prozent grösser zu werden. Der Gesamtmarkt dürfte in den kommenden Jahren jeweils um etwa 4 Prozent wachsen. Die operative Kerngewinnmarge soll bis 2023 auf ein niedriges bis mittleres 20%-Niveau steigen

In einem Interview mit AWP hatte CEO Endicott Anfang Mai gesagt, dass sein Unternehmen am Standort in Genf neue Stellen schaffen wird. In Zukunft möchte Alcon ausserdem weitere Firmenübernahmen tätigen. Mit Blick nach vorne dürfte gemäss dem Amerikaner ausserdem die Bedeutung der Märkte in den Schwellenländern zunehmen.

Am Donnerstagnachmittag Schweizer Zeit möchte der CEO des Unternehmens den Investoren ausserdem in einer Telefonkonferenz Red und Antwort zu seinem ersten Quartalszahlenkranz stehen.

(Reuters/AWP)

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