Novartis

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Novartis weckt Hoffnungen für

Novartis weckt Hoffnungen für das Herzmittel Entresto

Das Novartis-Herzmittel Entresto, das im Sommer Studienziele verfehlte, dürfte bei bestimmten Patientengruppen trotzdem positiv wirken.

17.11.2019 17:12

Das Präparat hat zwar bei Patienten mit einer sogenannten diastolischen Herzinsuffizienz (HFpEF) in einer Studie die gesteckten Ziele knapp verfehlt. Allerdings deuten die Daten darauf hin, dass es in bestimmten Untergruppen zu einer stärkeren Senkung der Krankenhausaufenthalte und kardiovaskulärer Todesfälle führen kann, teilte der Konzern am Sonntag mit.

Novartis hatte im Sommer in seiner wichtigen PARAGON-Studie mit Entresto die gesteckten Ziele knapp verfehlt. Die Ergebnisse waren zwar klinisch wichtig, allerdings nicht statistisch signifikant. Dies wäre aber das Ziel der Studie gewesen. In der Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Entresto dem aktiven Vergleichspräparat Valsartan gegenübergestellt.

Einen grösseren Nutzen habe Novartis bei Frauen mit HFpEF und bei HFpEF-Patienten beobachtet, die kürzlich wegen Herzinsuffizienz ins Krankenhaus eingeliefert worden seien, teilte Novartis nun mit. Einen grösseren Nutzen habe man auch bei Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) unter etwa 60 Prozent beobachtet.

(AWP)

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Novartis erzielt Erfolg in den USA

Das Medikament des Pharmariesen bei Sichelzellenänamie erhält die Zulassung für den US-Markt.

(AWP) Das Novartis-Medikament Adakveo (Crizanlizumab) zur Behandlung von Sichelzellanämie ist in den USA von der Gesundheitsbehörde FDA zugelassen worden. Die FDA hatte im Juli einem beschleunigten Zulassungsverfahren für das Medikament zugestimmt. Nun sei die Entscheidung der Behörde bereits zwei Monate vor dem offiziellen Datum gefällt worden, teilte Novartis am Freitagabend mit.

Adakveo (Crizanlizumab) kann laut der Mitteilung die Häufigkeit von vaso-okklusiven Krisen (VOC), schmerzhaften und zum Teil lebensbedrohlichen Durchblutungsstörungen, bei Patienten mit Sichelzellenanämie deutlich verringern. Die Zulassung von Crizanlizumab bedeute einen wichtigen Fortschritt für Personen, die mit dieser Krankheit lebten, betont Novartis. Das Medikament werde nun in den kommenden Wochen den Patienten bereitgestellt.

Die Sichelzellenkrankeit ist eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, die mit chronischer Entzündung einhergeht. In den USA leiden laut der Mitteilung rund 100’000 Personen unter der Krankheit. Rund 90% der Erkrankten haben afrikanische Vorfahren, die Krankheit komme allerdings auch unter Personen mit hispanischen, südasiatischen, südeuropäischen oder nahöstlichen Vorfahren vor, so Novartis.

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Novartis offenbar an Medicines Co. interessiert

Der Pharmakonzern hat laut Bloomberg bereits Gespräche mit dem amerikanischen Unternehmen über eine Übernahme geführt.

(AWP) Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 89.66 0.52%) ist laut einem Agenturbericht an der Übernahme der amerikanischen Medicines Co. interessiert. Nebst Novartis gebe es aber noch weitere Interessenten, heisst es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Novartis-Sprecher teilt auf Anfrage der «Finanz und Wirtschaft» mit, die Gesellschaft kommentiere «grundsätzlich keine Marktspekulationen oder Gerüchte».

Demnach soll Novartis mit dem Unternehmen bereits Gespräche geführt und eine vertiefte Prüfung eingeleitet haben. Medicines Co. führt laut Bloomberg ein vielversprechendes Cholesterol im Produktportfolio und ist an der Börse in New York mit rund 4,7 Mrd. $ bewertet.

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Novartis will US-Firma

Novartis will US-Firma Medicines übernehmen

Novartis will die US-Biotechnologiefirma The Medicines Company für 9,7 Milliarden Dollar übernehmen.

25.11.2019 06:38

Das hätten die Spitzen beider Unternehmen einstimmig beschlossen, teilte Novartis am Sonntagabend in Basel mit. Man habe 85 Dollar je Medicines-Aktie angeboten. Die Transaktion werde voraussichtlich im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein. Finanziert werde die Übernahme durch vorhandenes Kapital sowie durch kurz- und langfristige Darlehen.

Das erfolgreichste Medikament von The Medicines aus New Jersey ist das cholesterinsenkende "Inclisiran" für Herzpatienten, das das wachsende Geschäft von Novartis mit seinem Herzinsuffizienz-Medikament "Entresto" ergänzen könnte.

Falls der Deal im erste Quartal 2020 abgeschlossen ist, soll "Inclisiran" laut Novartis ab 2021 Gewinne einbringen - es habe das Potenzial, eines der grössten Medikamente der Produktpalette zu werden.

Der Deal passt zur Unternehmensstrategie von Novartis-Chef Vas Narasimhan, durch Akquisitionen das Arzneimittelportfolio mit neuen Produkten und Technologien zu stärken. Die Konzernspitze erwartet, die Kernmargen in der Sparte innovative Arzneimittel in naher Zeit auf "Mitte dreissig" und mittelfristig auf "Mitte- bis Hochdreissiger" auszubauen.

Deal könnte Wachstum stützen

Novartis hatte in der Vergangenheit eine starke Kardiovaskulär-Sparte, verlor aber an Boden, als 2012 "Diovan" den Patentschutz verlor und das Unternehmen kein innovatives Folgeprodukt auf den Markt brachte, um die 6-Milliarden-Dollar-Lücke an Verkäufen pro Jahr zu bedienen.

Der Deal dürfte dazu beitragen, das von Patentabläufen bedrohte Wachstum von Novartis zu stützen und zu ähnlichen Medikamenten wie "Amgen" von Amgen und "Praluent" von Regeron Pharmaceuticals konkurrenzfähig zu bleiben.

The Medicines war nicht der erste grosse Einkauf des Schweizer Pharmakonzerns: In diesem Jahr zahlte das Unternehmen bis zu 5,3 Milliarden Dollar für Takedas "Xiidra", ein Medikament gegen trockene Augen. Im vergangenen Jahr kaufte der Pharmakonzern auch Endocyte mit Sitz in den USA für 2,1 Milliarden US-Dollar. Und mit dem AveXis-Deal im letzten Jahr fügte Novartis die Gentherapie "Zolgensma" zu seinem Portfolio hinzu. Das Medikament die aktuell mit 2,1 Millionen US-Dollar die teuerste einmalige Behandlung für spinale Muskelatrophie.

(Reuters)

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Novartis betont eigenen

Novartis betont eigenen Pipeline-Umfang als Garant für langfristiges Wachstum

(Meldung um weitere Angaben aus der Unternehmenspräsentation ergänzt) - Novartis lässt am Investorentag Zahlen für sich sprechen. Eine umfangreiche und breite Pipeline soll das zukünftige Wachstum des Pharmakonzerns sichern.

05.12.2019 08:37

Wie der Konzern am Donnerstag vor der Investorenveranstaltung am Nachmittag mitteilte, befinden sich derzeit etwa 60 Projekte in der Phase II. Davon dürften in den kommenden zwei Jahren jeweils mehr als zehn in die Phase III oder ein zulassungsrelevante Programme überführt werden.

Davon wiederum dürften mehr als 90 Prozent sogenannte "First in Class" oder "First in Indication" sein, also zu den Vorreitern in puncto Behandlung und Indikation gehören.

Zwischen 2020 und 2022 wird Novartis den Angaben zufolge mehr als 80 Zulassungsanträge einreichen. Zudem sieht das Unternehmen mehr als 25 potenzielle Kassenschlager in seiner Pipeline, also Therapien und Medikamente, die einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde Umsatz erzielen.

Breite Pipeline angestrebt

Wichtig ist dabei, dass Novartis sich bemüht, eine möglichst breite Pipeline in seinen jeweiligen Kern-Gebieten aufzubauen. Dazu zählt das Unternehmen sowohl die Onkologie als auch Therapien im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen, der Immunologie, der Neurowissenschaften, der Augenheilkunde (Ophtalmologie) und der Atemwegserkrankungen.

Darüber hinaus stärke man aber die neueren Therapieansätze wie etwa Zell- und Gentherapie oder auch die Radioligandtherapie. Auch hier treibe Novartis seine Forschung weiter voran.

Das Forschungsinstitut Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) dürfte zudem etwa 90 innovative neue molekulare Einheiten (NMEs) liefern. Damit verfüge Novartis auch über ein vielfältiges Frühphasenportfolio. So habe das NIBR-Team mehrere neue therapeutische Plattformen entwickelt, um schwierige Angriffspunkte und Krankheiten in der Onkologie und anderen therapeutischen Bereichen zu behandeln.

Neue Indikationen für lancierte Mittel

Für die bereits lancierten Mittel wie Cosentyx, Beovu, Piqray und Kisqali geht Novartis davon aus, noch an die 40 weitere Indikationen zu erforschen.

Schon in absehbarer Zukunft geht Novartis davon aus, sein Mittel Ofatumumab zur Behandlung von schubförmiger MS auf den Markt zu bringen. Auch Fevipiprant bei Asthma, die Radioligandtherapie Lu-PSMA-617 bei Prostatakrebs, Adakveo bei Sichelzellkrankheiten und Canakinumab bei Lungenkrebs zählt der Konzern in der Mitteilung zu den kurzfristig erwarteten Markteinführungen.

hr/rw

(AWP)

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Novartis erreicht gesteckte

Novartis erreicht gesteckte Ziele bei Asthma-Mittel

Novartis vermeldet in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zu einem Asthma-Mittel entscheidende Fortschritte. Ziel des Mittels war eine Verbesserung der Lungenfunktion bei Asthma-Patienten.

06.12.2019 08:14

Novartis hat mit seiner Dualkombination QMF149 in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie PALLADIUM die gesteckten Ziele erreicht. So habe diese inhalierbare Kombination zu einer Verbesserung bei den betroffenen Asthma-Patienten geführt, wenn sie die Lösung einmal täglich angewandt haben, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Ziel war es, eine Verbesserung der Lungenfunktion bei diesen Patienten zu erreichen. Aber auch die Asthmakontrolle konnte mit der Kombination verbessert werden. QMF149 wurde in der Studie mit der Standardtherapie verglichen.

QMF149 besteht den Angaben zufolge aus Indacaterolacetat und Mometasonfuroat (IND/MF). Dabei erweitert Indacaterol die Bronchien. Bei Mometasonfuroat handelt es sich um ein stark wirksames Glucocorticoid, das auch zur Behandlung von Asthma bronchiale eingesetzt wird.

In der von Novartis getesteten Kombination QMF149 führt eine mittlere und hohe Dosierung zu einer Verbesserung der Lungenfunktion. Die Verbesserung war gegenüber der gängigen Standardtherapie mit Mometasonfuroat überlegen.

(AWP)

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Novartis erleidet Dämpfer in

Novartis erleidet Dämpfer in der Asthma-Behandlung

Ein Medikamentenkandidat von Novartis zur Behandlung von Asthma hat in Studien keinen klinisch relevanten Erfolg erzielt.

16.12.2019 07:42

Die Daten der beiden Phase-III-Studien LUSTER 1 und 2 würden die weitere Entwicklung des Produktkandidaten Fevipiprant nicht unterstützen, teilte der Basler Pharmakonzern am Montag mit. Vielmehr habe Fevipiprant (QAW039) in den beiden Studien keinen klinisch relevanten Erfolg erzielt.

Der Kandidat wurde zur Behandlung von Patienten eingesetzt, die trotz der Einnahme inhalierbarer Kortikosteroide in mittlerer bis hoher Dosierung (ICS) an unzureichend kontrollierbarem mittelschweren bis schweren Asthma litten.

(AWP)

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Novartis schliesst

Novartis schliesst Übernahmeofferte für The Medicines erfolgreich ab

Novartis ist mit den Übernahmeplänen für das US-Unternehmen The Medicines Company erfolgreich.

06.01.2020 07:18

Wie der Konzern am Montag mitteilte, sind ihm bis Freitagabend etwa 75 Prozent der ausstehenden Aktien angedient worden. Novartis hatte den Zukauf von The Medicines Ende November angekündigt.

Über die indirekte hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Medusa Merger Corporation, hatte Novartis ein Barangebot zum Kauf aller ausstehenden Stammaktien des US-Unternehmen für einen Preis von 85 US-Dollar pro Aktie lanciert. Die US-Firma wurde damit mit annähernd 10 Milliarden US-Dollar bewertet.

Novartis hatte im Zuge der angekündigten Übernahmepläne erklärt, man wolle über die Akquisition das Herz-Kreislauf-Portfolio um einen potenziellen Blockbuster erweitern. So ist den früheren Angaben zufolge geplant, dass The Medicines in den kommenden Wochen in den USA den Zulassungsantrag für sein cholesterinsenkendes Inclisiran einreichen wird. In der EU soll dies im ersten Quartal 2020 geschehen.

(AWP)

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Novartis lizenziert

Novartis lizenziert Produktkandidaten an Iovance aus

Novartis hat dem US-Biotechunternehmen Iovance Biotherapeutics die Lizenz an einem seiner Produktkandidaten erteilt.

13.01.2020 07:38

Dafür zahlt Iovance dem Basler Konzern eine Vorauszahlung sowie niedrige einstellige Meilensteine, sobald die ersten Patienten in verschiedenen Phasen der klinischen Entwicklung behandelt werden, wie aus einer Mitteilung von Iovance am Montag hervorging.

Iovance entwickelt den Angaben zufolge neuartige T-Zell-basierte Krebsimmuntherapien. Von Novartis habe man eine Lizenz zur Entwicklung und Vermarktung eines Antikörper-Zytokin-gravierten Proteins, genannt IOV-3001, erhalten. Im Falle einer Zulassung hat Novartis laut Mitteilung Anspruch auf Lizenzgebühren im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich aus den kommerziellen Verkäufen des Produkts.

(AWP)

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Novartis-Aktie geht auf

Novartis-Aktie geht auf Talfahrt - trotz versprechungsvollen Jahresausblicks

Novartis wird den Analystenerwartungen im Schlussquartal nur knapp gerecht. Und obschon der Pharmakonzern mit den Zielvorgaben fürs neue Jahr punkten kann, erfassen Gewinnmitnahmen die Aktie.

29.01.2020 08:14

Von Lorenz Burkhalter

Die Analysten waren sich schon vor der Veröffentlichung des Jahresergebnisses einig, dass Novartis auch im Schlussquartal kräftig gewachsen sei. Angesichts dieser geradezu erdrückend hohen Erwartungshaltung überrascht es nun aber nicht, dass der Basler Pharmakonzern die durchschnittlichen Analystenschätzungen nur knapp erfüllen kann.

Das gilt nicht nur für den Umsatz, den operativen Kerngewinn sowie den Kern-Reingewinn, sondern auch für die Jahresdividende. Ausserdem verkauften sich die beiden Schlüsselmedikamente Gilenya und Cosentyx nicht ganz so gut wie erhofft.

Der eigentliche Lichtblick - so ist man sich in Expertenkreisen einig - ist allerdings der Ausblick auf das laufende Jahr. Novartis stellt den Aktionären ein im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegendes Umsatzwachstum sowie einen Anstieg des operativen Kerngewinns im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Prozentbereich in Aussicht. Analysten gingen bis zuletzt von einem Umsatzplus im mittleren Prozentbereich und einem Anstieg des operativen Kerngewinns im hohen einstelligen Prozentbereich aus.

Markterwartungen schon heute in der Nähe der Zielvorgaben

Dass der Pharmakonzern nur so vor Selbstvertrauen strotzt, hilft der Novartis-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär nur bedingt. Zur Stunde verliert sie gar 0,7 Prozent auf 91,90 Franken. Händler erklären sich die unterkühlte Reaktion der Anleger einerseits mit der starken Kursentwicklung vom Vortag, andererseits aber auch mit dem Ausbleiben eines neuen Aktienrückkaufprogramms.

Aus Sicht von Jefferies birgt der Zahlenkranz für das Schlussquartal keine grösseren Überraschungen. Ihres Erachtens gibt es nur bei den einzelnen Medikamenten einige Differenzen zwischen den jeweiligen Umsätzen und den Erwartungen. Die US-Investmentbank begrüsst die von Zuversicht geprägten Jahresvorgaben, räumt jedoch ein, dass sich die Markterwartungen für das laufende Jahr bereits in der Nähe der Vorgaben befänden. Mit grösserem Anpassungsbedarf bei ihren Schätzungen rechnet sie deshalb nicht und hält mit einem Kursziel von 105 Franken an der Kaufempfehlung fest.

Eine Kaufempfehlung nahe den Höchstkursen

Die den Aktionären im April letzten Jahres anteilsmässig ausgeschütteten Titel von Alcon aufgerechnet, notiert die Novartis-Aktie in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Rekordhoch vom letzten Juli bei 94,40 Franken. Das hält Mirabaud & Cie nicht davon ab, ihr Anlageurteil von "Hold" auf "Buy" zu erhöhen. Neuerdings veranschlagt die Genfer Privatbank ein 12-Monats-Kursziel von 105 Franken.

Mirabaud & Cie geht über die nächsten fünf Jahre von einem organischen Umsatzwachstum von 3,3 Prozent aus. In den darauffolgenden fünf Jahren sollte sich das Wachstum dann auf jährlich 1,5 Prozent verlangsamen.

Mit ihrer Kaufempfehlung befindet sich die Genfer Privatbank in guter Gesellschaft. Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge rät von 25 Banken jede zweite ebenfalls zum Kauf der Aktie. Das höchste Kursziel hat Goldman Sachs ausstehend. Die US-Investmentbank rechnet über einen Horizont von 12 Monaten mit Kursen von 113 Franken.

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Novartis-Tochter Sandoz

Novartis-Tochter Sandoz schliesst die Übernahme des Japan-Geschäfts von Aspen ab

Sandoz hat die Übernahme des japanischen Geschäfts von Aspen Global Incorporated (AGI) abgeschlossen. Die Generika-Tochter von Novartis will damit ihre Position im drittgrössten Markt für Generika ausbauen, wie Novartis am Freitag mitteilte.

31.01.2020 07:51

Die Übernahme war im November angekündigt worden. Laut damaligen Angaben bezahlt Sandoz in einem ersten Schritt nach Abschluss der Transaktion 300 Millionen Euro. Zudem habe sich das Unternehmen bereit erklärt, danach unter bestimmten Bedingungen aufgeschobene Zahlungen von maximal 100 Millionen Euro zu leisten. Das Portfolio von Aspen besteht aus rund 20 patentfreien Medikamenten mit Schwerpunkt auf Anästhesie und Spezialmarken.

tt/kw

(AWP)

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Novartis darf für Cosentyx in

Novartis darf für Cosentyx in den USA höhere Dosierung auf Beipackzettel angeben

Das Novartis-Mittel Cosentyx darf in den USA nun auch in einer 300-mg-Dosierung zur Auffrischung verabreicht werden. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, darf der Beipackzettel um diese Dosierung erweitert werden.

31.01.2020 07:29

Die Auffrischungsdosierung richtet sich an Patienten, die an aktiver Spondylitis ankylosans (AS) leiden, einer chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankung.

Die Zulassung gebe Ärzten zusätzliche Flexibilität, um sicherzustellen, dass die Patienten auf die Behandlung optimal ansprechen und eine vollständige Linderung der Anzeichen und Symptome der AS erfahren können, wurde Todd Fox, Global Head of Medical Affairs Immunology, Hepatology and Dermatology, in der Mitteilung zitiert.

hr/kw

(AWP)

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Novartis-Zulassungsantrag für

Novartis-Zulassungsantrag für MS-Mittel angenommen

Novartis kommt mit dem Zulassungsantrag für seinen Produktkandidaten Ofatumumab einen Schritt weiter.

24.02.2020 07:41

Sowohl die US-Zulassungsbehörde FDA als auch ihr europäisches Pendant EMA haben laut einer Mitteilung vom Montag den Zulassungsantrag für den Kandidaten angenommen.

Konkret hat Novartis die Zulassung von Ofatumumab zur Behandlung schubförmiger Formen der Multiplen Sklerose (RMS) bei Erwachsenen beantragt. Ofatumumab ist den Angaben zufolge ein potenter, vollständig menschlicher Antikörper, der auf sogenannte CD20-positive B-Zellen abzielt. Diese neuartige Zell-Therapie bietet demnach eine nachhaltige Wirksamkeit mit einem günstigen Sicherheitsprofil.

Im Falle einer Zulassung hat Ofatumumab laut Novartis das Potenzial, zu einer Behandlung erster Wahl für eine breite RMS-Population zu werden. Zusätzlich dürfte die einfache Verabreichung für das Mittel sprechen, zeigt sich der Konzern überzeugt. Patienten können sich Ofatumumab nämlich in einer monatlichen subkutanen Injektion zu Hause mit einem Autoinjektorstift selbst verabreichen.

(AWP)

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Carpe Diem
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Krass, Novartis bald bei 80

Krass, Novartis bald bei 80 Franken. Einsteigen?!!

Paddington
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Warte bis ca 64-70

Evtl gibts mal eine kleine kurzfristige erholung und dann gehts weiter runter. Auswirkungen werden noch zu sehen sein. Aber es reizt natürlich. Habe vielfach limiten noch 10-15% tiefer gestellt. Gewisse reden von 40-60% rückschlagpotential. Daher lieber noch warten

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Novartis investiert in Kampf

Novartis investiert in Kampf gegen Malaria

Der Pharmakonzern Novartis investiert über eine internationale Partnerschaft in den Kampf gegen Malaria. Insgesamt sollen für die Erforschung einer neuen Generation an Medikamenten, gegen die Malaria noch nicht immun ist, über fünf Jahre rund 44 Millionen Euro ausgegeben werden.

03.03.2020 07:47

Die Hälfte davon kommt vom EDCTP (European & Developing Countries Clinical Trials Partnership) und die andere Hälfte von Novartis gemeinsam mit weiteren Partnern, wie Novartis am Dienstag mitteilte. Das Geld geht an das PAMAfrica Forschungskonsortium unter der Leitung von Medicines for Malaria Ventures (MMV).

cf/rw

(AWP)

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Novartis beschliesst neues

Novartis beschliesst neues Aktienrückkaufprogramm

Der Verwaltungsrat des Pharmakonzerns Novartis hat sich für den erneuten Rückkauf eigener Aktien entschlossen. Wie Novartis am Dienstag mitteilte, sollen in den kommenden drei Jahren maximal 10 Prozent der eigenen Anteilsscheine zurückgekauft werden.

10.03.2020 07:11

Jeweils im Rahmen der Ermächtigung durch die Generalversammlung sollen diese Aktien über eine separate Handelslinie gemäss International Reporting Standard an der SIX Swiss Exchange zurückgekauft werden, hiess es in der Mitteilung. Das Aktienkapital von Novartis beträgt laut Mitteilung derzeit 1'263'687'410 Franken und ist eingeteilt in 2'527'374'820 Namenaktien mit einem Nennwert von jeweils 0,50 Franken.

An den zukünftigen Generalversammlungen sollen dann Kapitalherabsetzungen in der Höhe des jeweils erzielten Rückkaufvolumens beantragt werden.

hr/kw

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Novartis erhält Zulassung in

Novartis erhält Zulassung in Japan für millionenteure Gentherapie

In Japan dürfen künftig Kleinkinder von unter zwei Jahren mit der Novartis-Gentherapie Zolgensma behandelt werden.

19.03.2020 08:02

Die Bedingung ist, dass sie an der erblichen Muskelerkrankung spinale Muskelatrophie (SMA) leiden. Wie aus der Mitteilung von Novartis am Donnerstag hervorgeht, dürfen auch Kleinkinder behandelt werden, die bei der Diagnose präsymptomatisch sind. Gleichzeitig müssen die Patienten laut Novartis negativ für erhöhte Anti-AAV9-Antikörper sein. Man gehe davon aus, dass in Japan jährlich etwa 15-20 SMA-Patienten für eine Behandlung in Frage kommen.

Novartis geht laut Mitteilung davon aus, sich bis zum Ende des ersten Halbjahres mit dem japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt (MHLW) bei Fragen der Rückerstattung geeinigt zu haben. Zolgensma werde dann verfügbar sein. Das Medikament sorgt seit einiger Zeit für Aussehen, weil die Behandlung mehr als zwei Millionen Dollar kostet. 

(cash/AWP)

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Novartis präsentiert

Novartis präsentiert verschiedene Studienergebnisse zu Zolgensma

Novartis stellt positive Daten aus klinischen Studien mit seiner Genersatz-Therapie Zolgensma vor. Und zwar bei Neugeborenen mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) als auch in einer Langzeitbetrachtung bei älteren Patienten im Alter zwischen zwei und fünf Jahren.

24.03.2020 08:04

SMA ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Untergang von Nervenzellen im Rückenmark und zum Teil auch im Hirnstamm charakterisiert ist. Heute sterben mehr als 30 Prozent der Patienten mit SMA Typ 2 vor dem 25. Altersjahr.

So hätten Neugeborene mit SMA, die mit Zolgensma behandelt wurden, bereits kurz nach der Geburt altersgemässe motorische Meilensteine erreicht, teilte die US-Tochter AveXis am Dienstag mit. In der SPR1NT-Studie hätten die meisten Kinder die Fähigkeit zum selbständigen Sitzen erreicht und keines habe eine Beatmungsunterstützung benötigt.

Und neun von 22 Patienten hätten im Alter von 18 Monaten die "Fähigkeit zum Gedeihen" gezeigt. Die Daten zeigten, dass eine möglichst frühe intravenöse Behandlung vor den ersten Symptomen die weitere motorische Entwicklung der Kinder verbessere. Es handelt sich um Zwischenergebnisse der laufenden Studie.

Und in der Studie "Strong" zeigten mit Zolgensma behandelte Patienten im Alter von 2 bis 5 Jahren eine Verbesserung der motorischen Funktionen nach der Hammersmith Functional Motor Scale-Expanded (HFMSE) um 6,0 Punkte im Schnitt, wie Novartis gleichzeitig mitteilte. Die Langzeit-Nachfolgestudie zeige somit eine anhaltende Haltbarkeit von Zolgensma.

Novartis hat die Zolgensma-Entwicklerin AveXis 2018 für 8,7 Milliarden Dollar übernommen. Der Konzern erhofft sich von dem Medikament Milliardenumsätze.

ra/ys

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Novartis-Tochter Sandoz

Novartis-Tochter Sandoz erwirbt Vertriebsrechte in USA für 2 Injektionen

Der Generika-Spezialist Sandoz hat sein Vertriebsnetz in den USA erweitert. Wie die Novartis-Tochter am Montagabend mitteilte, hat sie die US-Vertriebsrechte für zwei verschiedene Injektionen von BE Pharmaceuticals AG erworben. Damit soll das Portfolio an Injektionsmaterial und das Gesamtangebot im Krankenhausbereich gestärkt werden, hiess es in der Mitteilung.

24.03.2020 07:05

Konkret wurden Injektionen für Daptomycin erworben, ein natürlich vorkommendes Lipopeptid-Antibiotikum, das bei der Behandlung von Infektionen durch grampositive Bakterien eingesetzt wird. Daptomycin ist laut Sandoz die generische Version von Cubicin, das von Merck hergestellt wird.

Bei der zweiten Injektion handelt es sich um Fosapreprepitant. Dies ist ein sogenanntes Antiemetikum, das zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit bestimmten Chemotherapien eingesetzt wird. Es wird als intravenöse Infusion verabreicht und ist das generische Vorläufer-Medikament von Emend, das ebenfalls von Merck hergestellt wird.

hr/rw

(AWP)

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Novartis und andere

Novartis und andere Pharmariesen arbeiten gemeinsam an Covid-19-Therapie

Novartis will zusammen mit anderen Unternehmen die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen, Diagnostika und Behandlungen für das Coronavirus beschleunigen.

26.03.2020 07:59

In einem ersten Schritt hat die Gruppe von insgesamt 15 Unternehmen vereinbart, ihre firmeneigenen Bibliotheken von Molekülverbindungen, die bereits über ein gewisses Mass an Sicherheits- und Aktivitätsdaten verfügen, zur Verfügung zu stellen, teilte Novartis am Donnerstag mit. Diese sollen vom Covid-19 Therapeutics Accelerator, der von der Gates Foundation, Wellcome und Mastercard ins Leben gerufen wurde, getestet werden. Erfolgreiche Treffer sollen dann binnen zwei Monaten in In-Vivo-Versuche einfliessen.

Zu der Gruppe gehören ausser Novartis unter anderen auch Boehringer Ingelheim, BioMerieux, Eisai, Eli Lilly, Gilead, GlaxoSmithKline, Johnson&Johnson, Merck, Merck KGaA, Pfizer Sanofi

(Reuters)

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Coronavirus: Novartis-CEO

Coronavirus: Novartis-CEO setzt grosse Hoffnungen in Malariamittel

Der Pharmakonzern Novartis setzt bei der Suche nach einem Heilmittel gegen das Coronavirus grosse Hoffnungen in das Malariamittel Hydroxychloroquin.

29.03.2020 17:54

"Präklinische Studien mit Tieren sowie erste Daten aus klinischen Studien zeigen, dass es das Coronavirus tötet", sagte Novartis-CEO Vasant Narasimhan im Interview mit der "SonntagsZeitung". Derzeit würden in Europa und den USA Patientinnen und Patienten für klinische Studien gesucht und in Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden in den USA und der Schweiz eine Zulassung per Eilverfahren geprüft.

Zudem würden weitere bereits entwickelte Medikamente untersucht, ob sie für den Einsatz gegen Covid-19 infrage kommen. Auch das Krebsmittel Jakavi sei "sehr vielversprechend", sagte der Novartis-CEO. Dieses wirke zwar nicht gegen das Coronavirus, aber gegen die Immunreaktion im Körper. Ausserdem würden das Multiple-Sklerose-Medikament Gilenya sowie Ilaris, ein Medikament gegen Fiebersyndrome, auf einen möglichen Einsatz geprüft.

Mit Pandemie-bedingten Kündigungen bei seinem Unternehmen rechnet Narasimhan "im Moment" nicht. Auch werde während der Krise auf die bereits geplanten Kündigungen verzichtet, die im Rahmen des laufenden Restrukturierungprogramms beschlossen worden waren.

Weiter rechtfertigt der Novartis-Chef im Interview die Entscheidung aus dem Jahr 2014, die Impfstoffsparte nach Grossbritannien zu verkaufen. "Bei der Impfstoffherstellung ist es entscheidend, grosse Mengen für sehr grosse Bevölkerungsgruppen produzieren zu können". Und dieses Geschäft werde bei GlaxoSmithKline sehr erfolgreich betrieben.

(AWP)

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Novartis verkauft US-Generika

Novartis verkauft US-Generika-Sparten von Sandoz nun doch nicht

Der Basler Pharmakonzern Novartis und der Generikahersteller Aurobindo Pharma haben ihren Vertrag über den Verkauf der Sandoz US-Generika- und Dermatologie-Sparten im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst.

02.04.2020 06:31

Diese Entscheidung sei getroffen worden, da die Genehmigung der US-Handelskommission für die Transaktion nicht innerhalb der vorgegebenen Frist eingeholt werden konnte, so die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sandoz werde sein Geschäft mit generischen Arzneimitteln und im Dermatologie-Sektor weiterhin als Teil des US-Geschäfts von Sandoz betreiben.

Der Kaufpreis hätte nach früheren Angaben 0,9 Milliarden US-Dollar in bar betragen. Dazu wäre eine mögliche erfolgsabhängige Zahlung von 0,1 Milliarden Dollar gekommen. Das Geschäft hatte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 0,6 Milliarden Dollar erzielt. Es umfasste rund 300 Produkte sowie Entwicklungsprojekte. Rund 750 Mitarbeitende hätten ihre Arbeitgeber gewechselt.

Novartis hatte Anfang September 2018 bekannt gegeben, dass sich der Konzern von Teilen seines Generika-Portfolios in den USA trennen wolle und eine Vereinbarung mit Aurobindo Pharma erzielt worden sei.

mk

(AWP)

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USA blockieren Verkauf von

USA blockieren Verkauf von Novartis-Generikaportfolio an Rivalen

(Ganze Meldung neu) - Der Verkauf des US-Generika- und Dermatologiegeschäfts des Basler Pharmakonzerns Novartis ist am Veto der US-Kartellbehörde FTC gescheitert. Der eine Milliarde Dollar schwere Deal wurde im gegenseitigen Einvernehmen annulliert, wie Novartis und die indische Aurobindo Pharma in der Nacht auf Donnerstag mitteilten.

02.04.2020 11:25

"Diese Entscheidung wurde getroffen, da die Genehmigung der US Federal Trade Commission für die Transaktion nicht innerhalb der vorgesehenen Fristen erteilt wurde", erklärten die beiden Unternehmen.

Novartis hatte den Verkauf des Geschäfts im Herbst 2018 bekanntgegeben. Der ursprünglich im vergangenen Jahr angepeilte Abschluss des Deals wurde dann wiederholt nach hinten verschoben. Konzernchef Vasant Narasimhan richtet den Pharmariesen seit Anfang 2018 neu aus: Er setzt auf spezialisierte, auf Patienten abgestimmte Arzneien und neue Behandlungsansätze und kippt althergebrachte, weit verbreitete Therapieformen aus dem Portfolio.

Die Generika-Tochter Sandoz kämpft zudem mit Preisdruck, insbesondere in den USA. Generika sind - überwiegend günstigere - Nachahmermedikamente von Arzneien, deren Patentschutz abgelaufen ist.

Wirtschaftspolitische Bedenken vermutet

Manche Analysten spekulieren, dass wirtschaftspolitische Überlegungen den Deal vereitelt haben könnten. "Der Verkauf umfasst ein Portfolio von rund 300 Produkten und hätte die indische Aurobindo zum zweitgrössten Generika-Anbieter im US-Markt werden lassen", erklärte etwa Michael Nawrath von der Zürcher Kantonalbank (ZKB). "Hierin könnte ein politischer Grund zu erkennen sein, warum die FTC kein Okay gegeben hat."

Zum US-Portfolio von Sandoz zählt auch das Malariamedikament Hydroxychloroquine, das als ein Hoffnungsträger zur Behandlung der vom neuen Coronavirus ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19 gilt. "Präklinische Studien mit Tieren sowie erste Daten aus klinischen Studien zeigen, dass es das Coronavirus tötet", sagte Novartis-Chef Narasimhan jüngst. Die Schweizer und der Bayer-Konzern haben dem US-Gesundheitsministerium (HHS) jüngst mehrere Millionen Dosen des Präparats gespendet.

(AWP)

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Novartis startet Studie mit

Novartis startet Studie mit Mittel Jakavi zur Covid-19-Behandlung

Novartis und die Firma Incyte üben auf der Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten des Coronavirus den Schulterschluss.

03.04.2020 08:17

Gemeinsam starten die beiden Unternehmen eine Phase-III-Studie mit dem Mittel Jakavi. Konkret soll dieses bei der Behandlung einer Art schweren Immunüberreaktion, Zytokin-Sturm genannt, zum Einsatz kommen, wie Novartis in der Nacht auf Freitag mitteilte. Diese Überreaktion kann bei Patienten, die sich am Coronavirus infiziert haben, zu lebensbedrohlichen Atemwegskomplikationen führen.

Die Entscheidung basiert den Angaben zufolge auf präklinischen Erkenntnissen und vorläufigen Berichten aus unabhängigen Studien und wird durch umfangreiche Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Jakavi unterstützt.

Die vorgeschlagene Studie werde Jakavi in Kombination mit einer Standardtherapie (SoC) im Vergleich zur alleinigen SoC-Therapie bei Patienten mit schwerer Lungenentzündung (Pneumonie) als Folge einer Coronavirus-Infektion untersuchen.

Jakavi ist bereits im 101 Ländern zur Behandlung der Knochenmarkserkrankung primäre Myelofibrose zugelassen.

(AWP)

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Novartis spendet Schweiz

Novartis spendet Schweiz Hydroxychloroquin zur Behandlung von Corona-Patienten

Novartis zeigt sich dem Standort Schweiz verpflichtet. Wie der Pharmakonzern am Freitagmittag mitteilte, werde man der Schweiz eine namhafte Menge Hydroxychloroquin für die Behandlung von Corona-Patienten kostenfrei zur Verfügung stellen.

03.04.2020 14:44

Damit ist die Schweiz nach den USA weltweit das zweite Land und das erste in Europa, in dem die Spende zum Einsatz kommt. Novartis hatte zuvor bereits angekündigt, weltweit 130 Millionen Dosen des Malariamittels zu spenden. Die Verteilung des Medikaments an die Spitäler obliegt laut Mitteilung den Schweizer Behörden.

Hydroxychloroquin und die verwandte Substanz, Chloroquin, werden derzeit in klinischen Studien für die Behandlung des Coronavirus COVID-19 untersucht. Normalerweise wird der Wirkstoff, als Mittel gegen Malaria und die Autoimmunerkrankungen Lupus erythematodes und chronische Polyarthritis eingesetzt. In Europa ist er bislang nicht für die Behandlung von COVID-19-Infektionen zugelassen.

Allerdings hat die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie (SGINF) in ihrem Behandlungsprotokoll empfohlen, hospitalisierte Corona-Patienten unter anderem mit Hydroxychloroquin zu therapieren. Die Schweizerische Zulassungsbehörde Swissmedic habe auf die Behandlungsempfehlung schnell reagiert und das Sandoz-Medikament im Eilverfahren für den Schweizer Markt zugelassen, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/yr

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Novartis sieht Wirksamkeit

Novartis sieht Wirksamkeit von Aimovig bei Migräne durch Daten untermauert

Der Pharmakonzern Novartis hat seine jüngsten Erkenntnisse über sein Migräne-Mittel in der Fachpublikation «Neurology» veröffentlicht.

16.04.2020 07:47

Wie Novartis in einer Mitteilung vom Donnerstag schrieb, untermauerten die Daten die längerfristige Sicherheit und Wirksamkeit des Mittels. Die Daten stärken demnach die Rolle von Aimovig als präventive Migränebehandlung und bestätigen den realen und langfristigen Nutzen von Aimovig für Patienten mit episodischer und chronischer Migräne. Die Daten sollten ursprünglich auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology 2020 in Toronto am Ende April vorgestellt werden. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie wurde der Kongress abgesagt.

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Novartis treibt Forschung zu

Novartis treibt Forschung zu Hydroxychloroquine als Mittel gegen Covid-19 voran

Der Pharmakonzern Novartis will eine klinische Studie mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquine für die Behandlung von hospitalisierten Covid-19-Patienten fortsetzen. Mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA sei ein entsprechendes Abkommen abgeschlossen worden, teilte Novartis am Montag mit.

20.04.2020 08:01

Präklinische und klinische Studie hätten bisher gezeigt, dass Hydroxychloroquine bereits hospitalisierten Covid-19-Patienten helfen könne. Die Studie der Phase-III mit rund 440 Patienten in den USA soll nun die notwendigen wissenschaftlich basierten Untersuchungen ermöglichen.

Sollte Hydroxychloroquine für die Behandlung von Covid-19 zugelassen werden, will Novartis das intellektuelle Eigentum daran zur Verfügung stellen, um einen möglichst breiten Zugang zu ermöglichen. Ausserdem will Novartis bis zu 130 Millionen Dosen von Hydroxychloroquine im weltweiten Kampf gegen Covid-19 gratis zur Verfügung stellen.

Hergestellt wird Hydroxychloroquine von Sandoz, der Generika- und Biosimilar-Tochtergesellschaft von Novartis.

cf/rw

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Novartis übernimmt US-Firma

Novartis übernimmt US-Firma Amblyotech

Der Pharmakonzern Novartis übernimmt die auf Therapien von Augenkrankheiten spezialisierte US-Firma Amblyotech.

20.04.2020 07:53

Der Zukauf der Start-up-Firma sei bereits abgeschlossen, teilte Novartis am Montag mit. Angaben zu den finanziellen Details der Übernahme werden in der Mitteilung keine gemacht. Amblyotech hat sich auf die Behandlung der Augenkrankheit Amblyopie spezialisiert und arbeitet dabei mit dem Videospielentwickler Ubisoft zusammen. Mit einem Videospiel sollen künftig Patienten mit bisher schwer behandelbarer Sehminderungen behandelt werden. Novartis werde weiter mit Ubisoft zusammenarbeiten, heisst es.

Insgesamt leiden den Angaben zufolge rund 3 Prozent der Weltbevölkerung unter Amblyopie. Im Falle einer Zulassung der von Amblyotech entwickelten Therapie, die auf aktiver Spiel und passiver Videotechnologie mit 3D-Brillen basiert, könnten Betroffene effektiv behandelt werden. Eine Reihe von Spielen sei in Entwicklung und später im Jahr soll laut Mitteilung eine Proof-of-Concept-Studie durchgeführt werden.

(AWP)

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Novartis Medikament gegen

Novartis Medikament gegen Multiple Sklerose zeigt Behandlungserfolge

Der Pharmakonzern Novartis legte am Dienstag neue Langfristdaten zu seinem Multiple-Sklerose-Medikament Mayzent vor.

21.04.2020 08:02

Diesen zufolge verzögert das Mittel langfristig das Fortschreiten der Krankheit und verhindert kognitive Beeinträchtigungen. 

Die Vorteile hielten bis zu fünf Jahre an, erklärte Novartis in einem Communiqué. Nach der Absage der Jahrestagung der American Academy of Neurology aufgrund von Covid-19 wurden die Daten in der April-Zusatzausgabe der Zeitschrift "Neurology" publiziert.

(AWP)

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