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Novartis spendet Schweiz

Novartis spendet Schweiz Hydroxychloroquin zur Behandlung von Corona-Patienten

Novartis zeigt sich dem Standort Schweiz verpflichtet. Wie der Pharmakonzern am Freitagmittag mitteilte, werde man der Schweiz eine namhafte Menge Hydroxychloroquin für die Behandlung von Corona-Patienten kostenfrei zur Verfügung stellen.

03.04.2020 14:44

Damit ist die Schweiz nach den USA weltweit das zweite Land und das erste in Europa, in dem die Spende zum Einsatz kommt. Novartis hatte zuvor bereits angekündigt, weltweit 130 Millionen Dosen des Malariamittels zu spenden. Die Verteilung des Medikaments an die Spitäler obliegt laut Mitteilung den Schweizer Behörden.

Hydroxychloroquin und die verwandte Substanz, Chloroquin, werden derzeit in klinischen Studien für die Behandlung des Coronavirus COVID-19 untersucht. Normalerweise wird der Wirkstoff, als Mittel gegen Malaria und die Autoimmunerkrankungen Lupus erythematodes und chronische Polyarthritis eingesetzt. In Europa ist er bislang nicht für die Behandlung von COVID-19-Infektionen zugelassen.

Allerdings hat die Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie (SGINF) in ihrem Behandlungsprotokoll empfohlen, hospitalisierte Corona-Patienten unter anderem mit Hydroxychloroquin zu therapieren. Die Schweizerische Zulassungsbehörde Swissmedic habe auf die Behandlungsempfehlung schnell reagiert und das Sandoz-Medikament im Eilverfahren für den Schweizer Markt zugelassen, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/yr

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Novartis sieht Wirksamkeit

Novartis sieht Wirksamkeit von Aimovig bei Migräne durch Daten untermauert

Der Pharmakonzern Novartis hat seine jüngsten Erkenntnisse über sein Migräne-Mittel in der Fachpublikation «Neurology» veröffentlicht.

16.04.2020 07:47

Wie Novartis in einer Mitteilung vom Donnerstag schrieb, untermauerten die Daten die längerfristige Sicherheit und Wirksamkeit des Mittels. Die Daten stärken demnach die Rolle von Aimovig als präventive Migränebehandlung und bestätigen den realen und langfristigen Nutzen von Aimovig für Patienten mit episodischer und chronischer Migräne. Die Daten sollten ursprünglich auf der Jahrestagung der American Academy of Neurology 2020 in Toronto am Ende April vorgestellt werden. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie wurde der Kongress abgesagt.

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Novartis treibt Forschung zu

Novartis treibt Forschung zu Hydroxychloroquine als Mittel gegen Covid-19 voran

Der Pharmakonzern Novartis will eine klinische Studie mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquine für die Behandlung von hospitalisierten Covid-19-Patienten fortsetzen. Mit der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA sei ein entsprechendes Abkommen abgeschlossen worden, teilte Novartis am Montag mit.

20.04.2020 08:01

Präklinische und klinische Studie hätten bisher gezeigt, dass Hydroxychloroquine bereits hospitalisierten Covid-19-Patienten helfen könne. Die Studie der Phase-III mit rund 440 Patienten in den USA soll nun die notwendigen wissenschaftlich basierten Untersuchungen ermöglichen.

Sollte Hydroxychloroquine für die Behandlung von Covid-19 zugelassen werden, will Novartis das intellektuelle Eigentum daran zur Verfügung stellen, um einen möglichst breiten Zugang zu ermöglichen. Ausserdem will Novartis bis zu 130 Millionen Dosen von Hydroxychloroquine im weltweiten Kampf gegen Covid-19 gratis zur Verfügung stellen.

Hergestellt wird Hydroxychloroquine von Sandoz, der Generika- und Biosimilar-Tochtergesellschaft von Novartis.

cf/rw

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Novartis übernimmt US-Firma

Novartis übernimmt US-Firma Amblyotech

Der Pharmakonzern Novartis übernimmt die auf Therapien von Augenkrankheiten spezialisierte US-Firma Amblyotech.

20.04.2020 07:53

Der Zukauf der Start-up-Firma sei bereits abgeschlossen, teilte Novartis am Montag mit. Angaben zu den finanziellen Details der Übernahme werden in der Mitteilung keine gemacht. Amblyotech hat sich auf die Behandlung der Augenkrankheit Amblyopie spezialisiert und arbeitet dabei mit dem Videospielentwickler Ubisoft zusammen. Mit einem Videospiel sollen künftig Patienten mit bisher schwer behandelbarer Sehminderungen behandelt werden. Novartis werde weiter mit Ubisoft zusammenarbeiten, heisst es.

Insgesamt leiden den Angaben zufolge rund 3 Prozent der Weltbevölkerung unter Amblyopie. Im Falle einer Zulassung der von Amblyotech entwickelten Therapie, die auf aktiver Spiel und passiver Videotechnologie mit 3D-Brillen basiert, könnten Betroffene effektiv behandelt werden. Eine Reihe von Spielen sei in Entwicklung und später im Jahr soll laut Mitteilung eine Proof-of-Concept-Studie durchgeführt werden.

(AWP)

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Novartis Medikament gegen

Novartis Medikament gegen Multiple Sklerose zeigt Behandlungserfolge

Der Pharmakonzern Novartis legte am Dienstag neue Langfristdaten zu seinem Multiple-Sklerose-Medikament Mayzent vor.

21.04.2020 08:02

Diesen zufolge verzögert das Mittel langfristig das Fortschreiten der Krankheit und verhindert kognitive Beeinträchtigungen. 

Die Vorteile hielten bis zu fünf Jahre an, erklärte Novartis in einem Communiqué. Nach der Absage der Jahrestagung der American Academy of Neurology aufgrund von Covid-19 wurden die Daten in der April-Zusatzausgabe der Zeitschrift "Neurology" publiziert.

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Novartis erhält von US

Novartis erhält von US-Behörde Sonderstatus für Zelltherapie

Der Pharmakonzern Novartis kann seine personalisierte Zelltherapie Kymriah möglicherweise bald für eine weitere Indikation einsetzen.

22.04.2020 07:37

Im Zulassungsprozess von Kymriah für die Behandlung eines follikularen Lymphoms habe die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA dem Mittel den Sonderstatus "Regenerative Medicine Advanced Therapy" (RMAT) verliehen, teilte Novartis am Mittwoch mit.

Sollte Kymria in dieser Indikation zugelassen werden, wäre es die dritte Indikation zur Behandlung eines bösartigen B-Zellen-Tumors. Der Status RMAT wird im Zulassungsprozess Medikamenten verliehen, welche möglicherweise gegen bisher unbehandelbare Krankheiten eingesetzt werden können.

Novartis

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Novartis übertrifft mit

Novartis übertrifft mit seinem Krebsmittel Jakavi bisher beste Therapie

Der Pharmakonzern Novartis hat mit seinem Krebsmittel Jakavi das primäre Endziel einer Studie erreicht.

23.04.2020 07:36

Konkret wurde das Mittel Jakavi (ruxolitinib) auf seine Wirksamkeit beim Einsatz gegen die Graft-versus-Host-Reaktion (GvHD) getestet.

Dabei habe eine Studie unter dem Namen "Reach2" eine Verbesserung der Resultate bei Patienten mit "Graft-versus-Host" (GvHD) ergeben, welche nicht auf die Erstlinientherapie mit einem Steroid reagiert hätten, teilte Novartis am Donnerstag mit.

Dies sei auch das primäre Endziel der Studie gewesen, deren Ergebnisse heute im "New England Journal of Medicine" publiziert worden seien. Nach 28 Tagen habe die Ansprechrate bei 62 Prozent gelegen, gegenüber 39 Prozent mit der bisher besten Therapie.

Darüber hinaus sei auch die Ansprechrate bei der Behandlung mit Jakavi nach acht Wochen besser gewesen als bei der bisher besten Therapie; dies war das zweite Schlüsselziel der Studie.

Die GvHD ist eine immunologische Reaktion, welche nach einer Knochenmark- oder Stammzellentransplantation auftreten kann. Die Todesrate nach einem Jahr liegt bei der akuten Form bei 80 Prozent.

Jakavi ist für andere Indikationen bereits in über 100 Ländern zugelassen.

(AWP)

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Ausblick Novartis:

Ausblick Novartis: Quartalsumsatz von 11,9 Milliarden US-Dollar erwartet

Das Pharmaunternehmen Novartis veröffentlicht am Dienstag, 28. April, die Ergebnisse für das erste Quartal 2020. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

27.04.2020 13:50

Q1 2020E (in Mio USD) AWP-Konsens Q1 2019A Umsatz: - Gruppe 11'905 11'106 - Innovative Med. 9'511 8'780 - Sandoz 2'378 2'326 EBIT (core) 3'698 3'254 Reingewinn (core) 3'155 2'811 (in USD) EPS (core) 1,39 1,21

FOKUS: Bei den anstehenden Quartalszahlen werden sich Investoren für verschiedene Themen interessieren. Einerseits werden sie wissen wollen, wie gut sich die zuletzt lancierten Mittel wie Mayzent zur Behandlung von multipler Sklerose oder auch die Gentherapie Zolgensma entwickelt haben.

Zugleich werden Investoren auch sehr genau auf das Augenmittel Beovu (siehe auch Pro Memoria) schauen, bei dem es Sicherheitsbedenken gegeben hatte. Hier gehen zahlreiche Analysten davon aus, dass sich diese Bedenken leicht negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt haben dürften.

Darüber hinaus erwarten die meisten Experten, dass Novartis zwar mindestens im Rahmen der eigenen Ziele abgeschnitten haben dürfte, Währungseffekt sich aber tendenziell negativ auf Umsatz und EPS ausgewirkt haben dürften.

ZIELE: Bei der Vorlage der Jahreszahlen 2019 hatte das Management von Novartis erklärt, man wolle 2020 in etwa dem gleichen Tempo wie im Vorjahr wachsen. So soll der Umsatz zu konstanten Wechselkursen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen und beim operativen Kernergebnis hat sich der Konzern ein Plus im hohen einstelligen bis tiefen zweistelligen Bereich zum Ziel gesetzt.

PRO MEMORIA: Für Schlagzeilen hat vor allem das Augenmittel Beovu gesorgt. So gab es Berichte über Nebenwirkungen des Mittels. Die Arznei wird gegen die Augenerkrankung AMD eingesetzt. Die American Society of Retina Specialists (ASRS) hatte Ende Februar berichtet, dass es bei ein paar Patienten im Zuge dieser Behandlung zu Entzündungen der Netzhautgefässe (Vaskulitis) gekommen war.

Auf der positiven Seite dürfte wohl die Nachricht zu verbuchen sein, dass Novartis wegen des Coronavirus-Ausbruchs die Preise für eine Reihe von Nachahmermedikamenten eingefroren hat. Auch sonst gehört Novartis zu den Unternehmen, die sich aktiv um eine mögliche Therapie zur Behandlung des Coronavirus bemühen. So prüft der Konzern zusammen mit Incyte das Mittel Jakavi als mögliche Therapie. Zudem will Novartis eine klinische Studie mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquine für die Behandlung von hospitalisierten Covid-19-Patienten weiter vorantreiben.

Auf der Zulassungsseite ist etwa die Gentherapie Zolgensma zu erwähnen, die erst kürzlich in Japan die Zulassung erhalten hat. In Europa hat sich der der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) der Gentherapie Zolgensma eine positive Empfehlung erteilt. Die personalisierte Zelltherapie Kymriah wiederum könnte in den USA schon bald in einer dritten Indiaktion zugelassen werden.

AKTIENKURS: Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien von Novartis etwa 4 Prozent an Wert verloren. Damit schneiden sie zwar besser ab als die meisten anderen Blue Chips, der Konkurrent Roche hat aber eine deutlich bessere Bilanz aufzuweisen mit +12 Prozent.

yl/hr/jl

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Novartis setzt klar mehr um

Novartis setzt klar mehr um als erwartet - Prognose bleibt

Der Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal den Umsatz stärker steigern können als erwartet.

Aktualisiert um 07:28

Der Pharmakonzern Novartis ist bislang gut durch die von der Coronavirus-Pandemie ausgelöste globale Krise gekommen. Der Arzneimittelhersteller aus Basel bekräftigte am Dienstag nach einem Umsatz- und Gewinnzuwachs im ersten Quartal seine Jahresprognose.

Novartis hat nach eigenen Angaben den Umsatz im ersten Quartal um 11 Prozent auf 12,283 Milliarden Dollar gesteigert. Analysten hatten 11,905 Milliarden vorausgesagt. 

Der um Sonderfaktoren bereinigte Betriebsgewinn stieg um 34 Prozent auf 4,18 Milliarden Dollar. Unter dem Strich stand mit 2,17 Milliarden Dollar 24 Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr.

Geschäftstätigkeit und Nachfrage seien nach wie vor sehr stabil und stark, erklärte das Unternehmen. Die Lieferketten seien durch die Krise nur minimal beeinträchtigt und der Bedarf an Vorratskäufen könne gedeckt werden. Die Unterbrechungen bei klinischen Studien seien überschaubar und die bei laufenden Zulassungsanträgen minimal.

Seit dem Jahresbeginn haben die Aktien von Novartis etwa 4 Prozent an Wert verloren. Damit schneiden sie zwar besser ab als die meisten anderen Blue Chips, der Konkurrent Roche hat aber eine deutlich bessere Bilanz aufzuweisen mit +12 Prozent.

(cash/Reuters)

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Huch, wieso sinkt Novartis

Huch, wieso sinkt Novartis heute Nachmittag über 2% nach den tollen News??? Hat da jemand eine Erklärung?

 

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Novartis erhält weitere EU

Novartis erhält weitere EU-Zulassung für seine Arznei Cosentyx

Novartis hat für seine Arznei Cosentyx von der Europäischen Kommission die Zulassung für eine weitere Indikation erhalten.

29.04.2020 07:48

So darf das Mittel künftig auch bei Patienten eingesetzt werden, die an einer chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule leiden. Konkret sei Cosentyx zur Behandlung der aktiven nicht-radiographischen axialen Spondylarthrose (nr-axSpA) zugelassen worden, teilte Novartis am Mittwoch mit.

Für Cosentyx ist es die vierte Zulassung. Bisher darf das Mittel bereits zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (PsO), psoriatischer Arthritis (PsA) und Spondylitis ankylosans (AS) eingesetzt werden.

(AWP)

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Novartis erhält positive

Novartis erhält positive Stellungnahme des CHMP für Enerzair Breezhaler

Der Basler Pharmakonzern Novartis hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine positive Stellungnahme erhalten für den Einsatz des Enerzair Breezhaler Inhalators. Dabei geht es um die Behandlung von Asthma bei erwachsenen Patienten.

01.05.2020 07:53

Konkret soll der Breezhaler eingesetzt werden können bei Patienten, die mit einer Erhaltungskombination aus einem langwirkenden Beta2-Agonisten (LABA) und einer hohen Dosis eines inhalativen Kortikosteroids (ICS), die im Vorjahr eine oder mehrere Asthma-Verschlimmerungen erlitten hatten, nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Die CHMP-Empfehlung basiert laut Novartis-Mitteilung vom Freitag auf robusten Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten von über 3'000 Patienten mit Asthma aus der Phase-III-Studie IRIDIUM, bei denen mit dem Enerzair Breezhaler im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden statistisch signifikante Verbesserungen der Lungenfunktion erzielt wurden.

Im Falle der Zulassung werde dies die erste einmal täglich verabreichte Kombination aus LABA/langwirksamen Muscarin-Antagonisten (LAMA)/ICS mit fester Dosis für diese Patienten sein, heisst es weiter. Die Europäische Kommission prüft die Empfehlung des CHMP und trifft ihre endgültige Entscheidung in der Regel etwa zwei Monate nach dem CHMP-Entscheid.

uh/jl

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Novartis fokussiert im Kampf

Novartis fokussiert im Kampf gegen Corona auf bestehende Medikamente

Der Pharmakonzern Novartis will sich im Kampf gegen das Coronavirus weder auf Tests noch Impfungen einlassen.

10.05.2020 16:55

"Wir fokussieren uns darauf, drei unserer bestehenden Wirkstoffe im Einsatz gegen das Coronavirus zu untersuchen", sagte CEO Vas Narasimhan in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende".

Novartis unterstützt laut Narasimhan 25 klinische Studien von Forschern. Darüber hinaus habe das Unternehmen drei eigene zulassungsrelevante Studien in den USA gestartet. Erste Ergebnisse aus den Untersuchungen zu den Mitteln Hydroxychloroquin, Illaris und Jakavi erwartet der Novartis-Chef im kommenden Juli.

Er zeigte sich "zuversichtlich, dass wir an einen Punkt kommen, an dem die Gesellschaft lernt, mit dem Virus zu leben und die Zahl der Todesfälle zu reduzieren - bis wir dann einen Impfstoff finden."

 

 

(AWP)

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für «teuerstes Medikament der Welt»

Novartis hat mit der Gentherapie Zolgensma die wichtige Hürde der EU-Zulassung genommen.

19.05.2020 07:53

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, ist die Therapie zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern bis zu einem Körpergewicht von 21 Kilogramm zugelassen, die an spinaler Muskelatrophie (SMA) leiden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

SMA ist eine erblich bedingte Muskelerkrankung. Sie betrifft den Teil des Nervensystems, der die willkürliche Muskelbewegung kontrolliert. Bei der schlimmsten Form, dem sogenannten Typ 1, entwickeln die Säuglinge praktisch keine Muskelkraft. Die wenigsten von ihnen erreichen ihr zweites Lebensjahr.

Zolgensma von Novartis ist eine einmalige Gentherapie, die darauf abzielt, die genetische Grundursache der Krankheit zu bekämpfen, indem sie die Funktion des fehlenden oder nicht funktionierenden SMN1-Gens ersetzt.

Die Therapie wird einmalig intravenös (IV) verabreicht und bringt eine neue Arbeitskopie des SMN1-Gens in die Zellen des Patienten, wodurch das Fortschreiten der Krankheit gestoppt wird. In den USA ist Zolgensma bereits zugelassen. Mit einem Listenpreis von etwas mehr als 2 Millionen US-Dollar ist Zolgensma aktuell die weltweit teuerste Therapie.

Zahlungsprogramm initiiert

In Europa werden die endgültige Preisgestaltung und die Entscheidungen über die Kostenerstattung auf lokaler Ebene getroffen. Gleichzeitig habe man das "Day One"-Zugangsprogramm initiiert. Dieses ist laut Novartis so konzipiert, dass es innerhalb bestehender lokaler Preis- und Erstattungsrahmen funktioniert.

Es bietet den Angaben zufolge Gesundheitsministerien und Erstattungsstellen eine Vielzahl flexibler Optionen, die sofort umgesetzt werden können, um einen schnellen Zugang und eine breite Erstattung zu unterstützen.

(AWP/cash)

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