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Novartis kündigt Daten zu

Novartis kündigt Daten zu Multiple-Sklerose-Mitteln an

Der Pharmakonzern Novartis wird am Fachkongress ACTRIMS-ECTRIMS eine Vielzahl an Daten zur Behandlung der multiplen Sklerose vorstellen.

08.09.2020 07:46

Wie Novartis am Dienstag ankündigte, werde man mit 48 sogenannten Abstracts an der Tagung vertreten sein. Zum ersten Mal würden dabei Daten von drei zugelassenen MS-Behandlungen präsentiert, heisst es weiter. Zu den wichtigsten Daten zählt der Konzern etwa jene aus der Asclepios-Phase-III-Studie zur B-Zelltherapie Kesimpta, die im August 2020 von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen wurde.

Ausserdem werden neue Ergebnisse zu Mayzent (siponimod) und Gilenya (fingolimod) veröffentlicht. Der Fachkongress ACTRIMS-ECTRIMS findet vom 11. bis 13. September 2020 statt.

(AWP)

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Bei der Novartis-Aktie wird

Bei der Novartis-Aktie wird selbst die UBS schwach

Eigentlich macht sich die UBS nicht viel aus europäischen Pharmaaktien. Für jene von Novartis spricht die Grossbank nun aber eine Kaufempfehlung aus. Damit ist sie nicht alleine.

10.09.2020 08:30

Von Lorenz Burkhalter

Eigentlich hat die UBS ja nicht viel mit europäischen Pharmaaktien am Hut. Die in London sitzenden Anlagestrategen setzen an der Börse stattdessen lieber auf Zykliker und Finanzwerte.

Doch bei der Novartis-Aktie macht selbst die grösste Schweizer Bank eine Ausnahme. In einer Unternehmensstudie stuft sie diese am frühen Donnerstagmorgen von "Neutral" auf "Buy" herauf. Neuerdings veranschlagt die Studienautorin ein 12-Monats-Kursziel von 98 (zuvor 88) Franken. Beobachter sind überrascht.

Die UBS-Pharmaanalystin hebt insbesondere den hohen Bewertungsabschlag als Kaufargument hervor, den der Pharmakonzern aus Basel gegenüber anderen europäischen Rivalen aufweist. Dieser Abschlag liege auf dem höchsten Stand seit fast zwei Jahren, was nicht zu den überdurchschnittlichen Gewinnsteigerungsaussichten von Novartis passe. Wie die Analystin weiter schreibt, könnte insbesondere die Marktreife des Multiple-Sklerose-Medikaments Kesimpta für eine Wiederentdeckung der Novartis-Aktie durch die Investoren sorgen.

Zweite Heraufstufung innerhalb von gut einer Woche

Erst vor gut einer Woche sprach bereits der Berufskollege von Morgan Stanley eine Kaufempfehlung aus. Er kommt gar auf ein Kursziel von 101 (zuvor 93) Franken (der cash Insider berichtete).

Der Morgan-Stanley-Analyst hält die Angst vor einer Wachstumsflaute für völlig übertrieben. Zudem wähnt er den Pharmakonzern vor einem Erntejahr in der Forschung und Entwicklung.

Die Aktie von Novartis hat zuletzt zwar Boden gutgemacht. Mit einem Minus von 13 Prozent in diesem Jahr hinkt sie allerdings nicht nur dem Swiss Market Index (SMI), sondern auch dem um 5 Prozent höheren Genussschein von Rivale Roche hinterher.

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Touchdown1
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Der Pharmakonzern Novartis

Der Pharmakonzern Novartis hat am Fachkongress ACTRIMS-ECTRIMS neue Daten zu seinen Medikamenten Kesimpta und Mayzent zur Behandlung von Multipler Sklerose (MS) vorgelegt.

Der Kongress findet von Freitag bis Sonntag statt.

Das Medikament Kesimpta habe in neuen Phase-III-Daten bei neu diagnostizierten und noch unbehandelten Patienten mit schubförmig verlaufender MS Reduktionen bei der Rückfallrate im Vergleich mit einer Behandlung mit Teriflunomid gezeigt, heisst es in einer Novartis-Mitteilung vom Freitag. Zudem hätten neue Sicherheitsdaten von über 1'800 Patienten ein positives Sicherheitsprofil gezeigt.

Die Analyse von Daten der Studien EXPAND und EXCHANGE hätten zudem gezeigt, dass das Medikament Mayzent eine sichere Behandlungsoption sei. Es habe Vorteile bei der kognitiven Performance gezeigt und reduziere das Risiko eines Fortschreitens der Behinderung bei Patienten mit fortschreitender MS.

 

tp/mk

Basel (awp)

Viva la Vida ...and have fun 

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Novartis erreicht mit

Novartis erreicht mit Augenmittel Beovu gesteckte Studien-Ziele

Novartis kann mit guten Nachrichten zu seinem Augenmittel Beovu (Brolucizumab) aufwarten. In der Phase-III-Studie KITE haben das Mittel bei Patienten mit diabetischem Makulaödem (DME) die gesteckten Ziele erreicht.

14.09.2020 07:49

Wie die Ergebnisse der KITE-Studie zeigten, habe sich Beovu gegenüber Aflibercept bei der mittleren Veränderung der korrigierten Sehschärfe (BCVA) im ersten Jahr als nicht unterlegen erwiesen, teilte Novartis am Montag mit.

Bei der Veränderung der zentralen Teilfelddicke (CST, ein Schlüsselindikator für Flüssigkeit in der Netzhaut) über den Zeitraum von Woche 40 bis Woche 52 habe Beovu eine überlegene Verbesserung gegenüber Aflibercept aufgewiesen.

Insgesamt habe Beovu ein gut verträgliches Sicherheitsprofil gezeigt, das mit Aflibercept1 vergleichbar war. Darüber hinaus war die Rate der intraokularen Entzündungen den Angaben zufolge zwischen Beovu und Aflibercept gleichwertig.

(AWP)

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Novartis schliesst Vergleich

Novartis schliesst Vergleich in Kalifornien ab und zahlt 11,8 Mio US-Dollar

Der Pharmakonzern Novartis räumt mit seinen Altlasten weiter auf. Wie einer Medienmitteilung des kalifornischen Generalstaatsanwaltes Xavier Becerra zu entnehmen ist, wurde mit Novartis ein Vergleich geschlossen. Dabei werde Novartis 11,8 Millionen US-Dollar bezahlen.

15.09.2020 08:49

Es geht um Vorwürfe, dass Novartis von Januar 2002 bis November 2011 an einem Schmiergeldprogramm beteiligt gewesen sein soll. Konkret wurde Novartis beschuldigt, das bundesstaatliche "Anti-Kickback-Statut" und den "False Claims Act" sowie den "California False Claims Act" verletzt zu haben, indem der Konzern Ärzten Zahlungen in Form von Bargeld, Mahlzeiten und Honoraren anbot, um sie zu ermutigen, bestimmte Novartis-Medikamente den Empfängern von Medicare und Medicaid zu verschreiben.

Der Vergleich ist laut Mitteilung das Ergebnis eines Whistleblower-Falls, der 2011 vor dem United States District Court for the Southern District of New York eingereicht wurde.

hr/tt

(AWP)

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Elias
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Novartis bekommt Bestnote für Krebsmittel

Kisqali hat wegen des signifikanten Gesamtüberlebensvorteils und der Verbesserungen der Lebensqualität die Bestnote 5 erhalten.

(AWP) Am diesjährigen virtuellen Krebskongress ESMO hat Novartis (NOVN 82.93 0.77%) eine Auszeichnung für seine Krebstherapie Kisqali erhalten. Wie der Konzern am Montag mitteilte, habe er die Bestnote 5 auf der ESMO-MCBS-Skala (European Society for Medical Oncology – Magnitude of Clinical Benefit Scale) erhalten.

Dabei wird der klinische Vorteil der Therapie zur Behandlung von prämenopausalen Erstlinien-Patientinnen mit HR+/HER2- fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs bewertet.

Erhalten habe Novartis diese Bewertung wegen des signifikanten Gesamtüberlebensvorteils und der Verbesserungen der Lebensqualität, die durch Kisqali plus endokrine Therapie für prämenopausale Frauen in der Phase-III-Studie MONALEESA-7 nachgewiesen wurden.

in Kombination mit Fulvestrant bei postmenopausalen Erstlinien-Patienten erhielt Kisqali einen ESMO-MCBS-Score von vier – den Angaben zufolge der höchste Score, den ein CDK 4/6-Hemmer erreicht hat.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Novartis und Siemens

Novartis und Siemens Healthineers kooperieren bei Tests

Der Pharmakonzern Novartis hat mit Siemens Healthineers einen Rahmenvertrag zur Entwicklung und Vermarktung von diagnostischen Tests vereinbart. Dies teilte die Medizintechniktochter von Siemens am Montag mit.

21.09.2020 16:36

Gestartet werde die Zusammenarbeit mit einem Test zur Erkennung von Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen. Finanzielle Details der Kooperation wurden nicht genannt.

ra/cf

(AWP)

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Novartis lanciert neue Studie

Novartis lanciert neue Studie zu AVXS-101 bei älteren SMA-Patienten

Die amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) empfiehlt Novartis im Zusammenhang mit dem Einsatz der Genersatz-Therapie AVXS-101 bei älteren Patienten mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) eine neue zulassungsrelevante Bestätigungsstudie zur Untermauerung der bestehenden Daten und zur Unterstützung des Zulassungsprozesses.

23.09.2020 07:47

Die Empfehlung sei nach der Review der vorhandenen Daten aus der STRONG-Studie ausgesprochen worden, wie Novartis am Mittwoch mitteilte. Die FDA habe das Potenzial von AVXS-101 IT in dieser Patientenpopulation grundsätzlich anerkannt. Die FDA-Anleitung schaffe nun Klarheit auf dem Weg zur Registrierung von AVXS-101 IT, so Novartis weiter.

Wie Novartis weiter schreibt, steht die FDA-Empfehlung für die Bestätigungsstudie nicht im Zusammenhang mit der Ende 2019 verhängten teilweisen klinischen Aussetzung der Zulassung von AVXS-101 IT. Die neue Studie werde in den USA indes erst dann eingeleitet, wenn die aktuell gültig Aussetzung durch die FDA aufgehoben sei.

SMA ist eine seltene genetische neuromuskuläre Erkrankung. Sie betrifft den Teil des Nervensystems, der die willkürliche Muskelbewegung kontrolliert. Patienten, die an SMA Typ 2 leiden, können laut Novartis nie ohne Unterstützung laufen und brauchen häufig einen Rollstuhl.

gab/rw

(AWP)

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Novartis prüft auf Geheiss

Novartis prüft auf Geheiss der FDA neue Zolgensma-Studie

(Zusammenfassung mit Schlusskurs) - Die US-Gesundheitsbehörde FDA will von Novartis weitere Daten zum Einsatz der Gentherapie Zolgensma (AVXS-101) bei älteren SMA-Patienten. Zwar erkenne die Behörde das Potenzial der Therapie zur Behandlung von älteren Patienten mit Spinaler Muskelatrophie (SMA) an, empfehle aber, eine eigens entworfene Studie zu initiieren, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

23.09.2020 18:41

Anders als bei der bereits zugelassenen Therapie zur Behandlung von Kleinkindern und Säuglingen, wird die Gentherapie für die älteren Patienten über das Rückenmark (intrathekal, IT) statt intravenös verabreicht. Die eingereichten Daten aus der STRONG-Studie erkenne die Behörde an, hält eine separate zulassungsrelevante Studie aber für notwendig.

Die FDA-Empfehlung schaffe Klarheit auf dem Weg zur Registrierung von Zolgensma IT, so Novartis weiter. Nach weiteren Gesprächen mit den Behörden werde Novartis dann die Details und den möglichen Aufbau der Studie einreichen.

Wie Novartis weiter schreibt, steht die FDA-Empfehlung für die Bestätigungsstudie nicht im Zusammenhang mit der Ende 2019 verhängten teilweisen klinischen Aussetzung der Zulassung von AVXS-101 IT. Die neue Studie werde in den USA indes erst dann eingeleitet, wenn die aktuell gültig Aussetzung durch die FDA aufgehoben sei.

Vorreiter in Gentherapie

SMA ist eine seltene genetische neuromuskuläre Erkrankung und die führende genetische Ursache für den Säuglingstod. Unbehandelt führt SMA Typ 1 in mehr als 90 Prozent der Fälle zum Tod oder macht eine permanente Beatmung bis zum Alter von zwei Jahren notwendig. Bei SMA Typ 2 und 3 fallen die Symptome meist weniger stark aus, wobei aber auch beim Typ 2 etwa 30 Prozent der Patienten im Alter von 25 Jahren sterben, wie Novartis weiter schreibt.

Der Basler Konzern ist auf dem Gebiet der Gentherapie einer der Vorreiter. Bislang gab es keine Möglichkeit, Patienten, die an dieser seltenen Krankheit leiden, zu heilen. Mit der einmalig verabreichten Gentherapie ist dies nun mehr oder weniger gelungen. Immerhin haben die behandelten Kinder wichtige motorische Zielvorgaben erreicht.

Mit der Therapie hat Novartis auch beim Preis Neuland betreten. Mit gut 2 Millionen US-Dollar ist diese einmalige Behandlung derzeit die teuerste Therapie weltweit.

Umsatzpotenzial in Gefahr

Die Reaktionen der Analysten fallen derweil eher zurückhaltend aus. Einige Experten, wie etwa Michael Nawrath von der ZKB, sehen das Umsatzpotenzial des Medikaments in Gefahr. Dass die FDA eine neue Phase-III-Studie verlange, dürfte den gentherapeutischen Ansatz um "insgesamt knapp zwei Jahre" zurückwerfen, so Nawrath. Er rechne rechnet erst Ende 2023 mit einer Vermarktung. Da zudem in diesem längeren Zeitraum zusätzliche Konkurrenz zu erwarten sei, setzt die Bank den geschätzten Spitzenumsatz von zuvor 2,3 Milliarden US-Dollar auf knapp die Hälfte (1,2 Mrd.) herunter.

Auch für Jefferies-Analyst Peter Welford ist die Verzögerung ein "enttäuschender Rückschlag in der Pipeline", da die IT-Formulierung der Schlüssel zur Behandlung älterer Patienten mit spinaler Muskelatrophie (SMA) sei. Zudem komme die Nachricht zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weil sich die Stimmung gegenüber der Novartis-Aktie gerade erst zu bessern begann.

Roche dürfte profitieren

Bei Vontobel reagiert Stefan Schneider etwas gelassener auf den Entscheid der FDA. Zwar sei der Zeithorizont verschoben worden, der Weg nach vorne bleibe aber klar ersichtlich. Die zuvor bereits als gering eingeschätzte Erfolgswahrscheinlichkeit für die intrathekale Formulierung von Zolgensma belässt Schneider unverändert und sieht daher eine vernachlässigbare Auswirkung auf die grundsätzliche Bewertung des Konzerns.

Sowohl Schneider als auch Keyur Parekh von Goldman Sachs meinen derweil, dass der Rücksetzer vor allem dem Konkurrenten Roche in die Karten spielen dürfte. Roche hatte erst kürzlich grünes Licht für sein Evrysdi in den USA erhalten. Das einmal täglich oral zu verabreichende Mittel dar bei Patienten eingesetzt werden, die älter sind als 2 Monate und am Typ 1, 2 oder 3 leiden.

Am Markt reagieren die Investoren leicht verschnupft. Die Novartis-Aktien gaben bis Börsenschluss 0,4 Prozent auf 81,31 Franken nach.

hr/rw

(AWP)

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Novartis legt neue Daten zur

Novartis legt neue Daten zur Wirksamkeit von Gentherapie Zolgensma vor

Novartis hat neue Studienergebnisse zu seiner Genersatztherapie Zolgensma vorgelegt. In den USA ist die Therapie seit Mai 2019 zugelassen, in Japan und Europa seit diesem Jahr.

01.10.2020 07:43

So bestätigten die Daten aus der laufenden Phase-III-Studie STR1VE-EU, dass Patienten mit spinaler Muskelatrophie (SMA) Typ 1 weiterhin einen signifikanten therapeutischen Nutzen aus dieser einmaligen Behandlung ziehen, wie der Pharmakonzern am Donnerstag mitteilte. Zu den Vorteilen gehörten ein ereignisfreies Überleben, rasche und anhaltende Verbesserung der motorischen Funktion und das Erreichen motorischer Meilensteine. Dies treffe auch auf Patienten zu, die zum Zeitpunkt der Behandlung an einer aggressiveren Erkrankung litten.

Bei SMA handelt es sich um eine seltene, genetisch bedingte neuromuskuläre Erkrankung, die durch das Fehlen eines funktionellen SMN1-Gens verursacht wird und zum progressiven und irreversiblen Verlust motorischer Neuronen führt. Dadurch werden die Muskelfunktionen, einschliesslich Atmung, Schlucken und Grundbewegung, beeinträchtigt.

In den USA ist die Therapie seit Mai 2019 zugelassen, in Japan und Europa seit diesem Jahr. Den Preis für diese einmalige Behandlung hat Novartis auf etwas mehr als 2 Millionen US-Dollar festgesetzt, womit die Therapie die teuerste weltweit ist.

(AWP)

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Novartis: Sandoz arbeitet mit

Novartis: Sandoz arbeitet mit Kit Check an automatischer Medikamentenverfolgung

Die Novartis-Tochter Sandoz setzt verstärkt auf digitale Verfolgung von Medikamentenbeständen. Hierzu arbeite man in den USA mit Kit Check zusammen, einem führenden Anbieter von automatisierten Medikamentenmanagementlösungen für Krankenhäuser, wie Sandoz am Donnerstagabend mitteilte.

02.10.2020 09:56

Im Zuge dieser Zusammenarbeit sollen noch in diesem Monat die ersten beiden injizierbaren Medikamente für US-Krankenhäuser erhältlich sein. Zu diesen gehören laut Mitteilung Anectin und Rocuronium, beides Lähmungsmittel zur Muskelentspannung bei Operationen oder anderen medizinischen Verfahren. Man erwarte, dass den Krankenhauspartnern von Kit Check bis Anfang 2021 mehrere weitere Medikamente von Sandoz zur Verfügung gestellt werden.

Kit Check ist den Angaben zufolge führend auf dem Gebiet der RFID-basierten Verfolgung (Radio Frequency Identification) von Medikamentenbeständen und der automatischen Verarbeitung von Tablettenspendern, die in mehr als 500 Krankenhäusern in den USA und Kanada im Einsatz sind. RFID-Etiketten werden demnach auf Fläschchen, Spritzen, Beuteln und anderen Medikamentenverpackungen und -vorräten in Schalen und Kits angebracht und zur Verfolgung jedes Medikaments verwendet, das die Krankenhausapotheken durchläuft.

hr/ys

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Novartis sieht Wirksamkeit

Novartis sieht Wirksamkeit von Augenmittel Beovu durch neue Daten belegt

Novartis hat die Daten aus zwei Phase-III-Studien mit dem Augenmittel Beovu (Brolucizumab) noch weiter analysiert und sieht dessen Wirksamkeit bestätigt.

05.10.2020 07:29

Die sogenannten post-hoc-Analysen untermauerten die bereits präsentierten Daten zur Wirksamkeit des Mittels in der Behandlung von feuchter altersbedingter Makuladegeneration (AMD), teilte Novartis am Montag mit.

So habe die erste Studie gezeigt, dass weniger Beovu-Patienten über frühe anhaltende Flüssigkeit verfügten als diejenigen, die mit Aflibercept behandelt wurden. Bei Patienten, die eine frühe und anhaltende Flüssigkeit aufwiesen, erzielten die mit Beovu behandelten Patienten in Woche 96 im Vergleich zu den mit Aflibercept1 behandelten Patienten grösserer und bessere Sichtgewinne.

In der zweiten Analyse zeigte sich, dass Beovu mit einer besseren Kontrolle der Netzhautflüssigkeit assoziiert war.

(AWP)

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Novartis erzielt Fortschritt

Novartis erzielt Fortschritt mit Produktkandidaten Branaplam

Novartis hat für seinen Produktkandidaten Branaplam (LMI070) zur Behandlung der Huntington-Krankheit den Orphan Drug-Status von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten.

21.10.2020 07:47

Der Orphan Drug Status verleihe einem Medikament, das eine seltene Krankheit oder einen seltenen Zustand behandelt, einen Sonderstatus und biete Unternehmen bestimmte Vorteile, um die weitere Entwicklung von Medikamenten zu fördern, teilte Novartis am Mittwoch mit.

Bei der Huntington-Krankheit handelt es sich um eine sehr seltene, vererbbare Erkrankung des Gehirns. Sie ist eine fortschreitende Erkrankung, die meist zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr ausbricht. In seltenen Fällen kann sie auch in der frühen Kindheit oder im höheren Alter auftreten. Der Verlauf der Erkrankung ist individuell und von Patient zu Patient verschieden. Viele Patienten leiden unter neurologischen Störungen, beispielsweise Bewegungsstörungen oder psychischen Veränderungen wie Verhaltensstörungen.

Wie Novartis weiter berichtet, habe sich in präklinischen Modellen gezeigt, dass Branaplam die Werte des mutierten Huntington-Proteins reduziert. Novartis beabsichtige nun, ein Entwicklungsprogramm für Branaplam zu starten, um festzustellen, ob es das Potenzial hat, eine transformative Behandlung für Menschen zu sein, die mit dieser Erkrankung leben.

(AWP)

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Novartis erhält für sein

Novartis erhält für sein Nieren-Mittel Iptacopan wichtigen Orphan-Drug-Status

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) erteilt Novartis für Iptacopan (LNP023) zur Behandlung der IgA-Nephropathie (IgAN) den sogenannten Orphan-Drug-Status.

23.10.2020 07:38

Diese Klassifizierung ist Arzneimitteln vorbehalten, die seltene, lebensbedrohliche oder chronisch behindernde Krankheiten behandeln. Die IgAN-Erkrankung, früher auch Morbus Berger genannt, ist die häufigste primär chronische Erkrankung der Nierenkörperchen. Sie sei zwar selten, aber dennoch die häufigste Form der Glomerulonephritis, von der vor allem junge Erwachsene betroffen sind, hiess es in einer Mitteilung von Novartis vom Freitag.

Bisher gebe es für IgAN keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit. Ausserdem bestehe bei der Erkrankung ein erhebliches Risiko, dass sie in das Endstadium einer Nierenerkrankung (ESRD) übergehe.

Das Mittel Iptacopan (LNP023), das nun gegen diese Krankheit zum Einsatz kommen soll, sei ein selektiver Faktor-B-Inhibitor, teilte der Konzern mit. Es soll parallel auch bei einer Reihe von weiteren Nierenerkrankungen zum Einsatz kommen, darunter die C3-Glomerulopathie (C3G), das atypische hämolytisch-urämische Syndrom (aHUS), die membranöse Nephropathie (iMN) oder etwa bei der paroxysmalen nächtlichen Hämoglobinurie (PNH).

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Novartis präsentiert positive

Novartis präsentiert positive Phase-II-Daten für Iptacopan (LNP023)

Der Pharmakonzern Novartis hat mit dem Produktkandidaten Iptacopan (LNP023) positive Resultate in einer Phase-II-Studie erzielt. Dabei habe Iptacopan bei Patienten, die an der C3-Glomerulopathie (C3G) leiden, die Ausscheidung von Proteinen im Urin (Proteinurie) wirksam und sicher reduziert, teilte Novartis am Montag mit.

26.10.2020 07:49

C3G ist eine extrem seltene und schwere Form der primären Glomerulonephritis, einer Erkrankung der Nierenkörperchen (Glomeruli). Dabei wird C3G häufig bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen diagnostiziert, wobei Proteinurie Hinweise auf Nierenentzündungen anzeigt. Die Krankheit C3G kann sich laut Novartis bei der Hälfte der Patienten innert zehn Jahren zu einer Nierenerkrankung im Endstadium entwickeln.

Die positiven Zwischenresultate präsentierte Novartis an der online durchgeführten Jahrestagung der American Society of Nephrology (ASN).

mk/tt

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Novartis bekommt Covid-19

Novartis bekommt Covid-19-Pandemie weiter zu spüren

Beim Pharmakonzern Novartis hat die Covid-19-Pandemie im dritten Quartal für Licht und Schatten in der Geschäftsentwicklung gesorgt.

27.10.2020 07:22

Zwischen Juli und September hat der Konzern knapp 12,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) verharrte der Umsatz auf Vorjahresniveau, teilte Novartis am Dienstag mit.

Den grössten Umsatz-Beitrag lieferte wie üblich die Pharmasparte Innovative Medicines (+2 Prozent). Wachstumsträger waren hier das Herzmittel Entresto, das Schuppenflechte Präparat Cosentyx sowie die Gentherapie Zolgensma. Die Generikasparte Sandoz (-2 Prozent) wiederum litt unter der Covid-19-Pandemie, wie Novartis erklärte. Sie habe den Zugang der Patienten zu Therapien des Retailgeschäfts eingeschränkt.

Operativ verdiente Novartis im dritten Quartal 2,4 Milliarden US-Dollar (+2 Prozent), während unter dem Strich ein Konzerngewinn von 1,9 Milliarden übrig blieb (-5 Prozent). Hier habe sich ein höherer Steuersatz negativ ausgewirkt, so Novartis.

Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Dieser verbesserte sich im Rahmen der vom Management gesetzten Ziele, übertraf aber den AWP-Konsens der Analysten-Schätzungen.

Für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern sein Umsatz-Ziel. Dieser soll zu konstanten Wechselkursen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Beim operative Kerngewinn erhöht Novartis die Progonse und geht neu von einem Plus im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich aus.

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Novartis setzt auf Corona

Novartis setzt auf Corona-Arzneikandidat von Molecular Partners

Novartis schaltet sich über eine Zusammenarbeit mit Molecular Partners nun doch aktiver in den Kampf gegen Covid-19 ein.

Aktualisiert um 07:59

In  Form einer Options- und Lizenzvereinbarung üben die beiden Unternehmen den  Schulterschluss, wie sie am Mittwoch mitteilten. Ziel der Vereinbarung ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von zwei therapeutischen Kandidaten, MP0420 und MP0423, die gegen das Coronavirus erprobt werden sollen.

Die Zusammenarbeit ziele darauf ab, die firmeneigenen DARPin-Technologien von Molecular Partners und die Erfahrungen von Novartis in der globalen Arzneimittelentwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung zu nutzen, um  das Programm rasch voranzubringen, heisst es in der Mitteilung.

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Molecular Partners laut Mitteilung eine Vorauszahlung von 60 Millionen Franken, die auch Eigenkapital einschliesst. Eine weitere Zahlung von 150 Millionen Franken wird demnach fällig, sollte  Novartis sich entscheiden, die Option für beide therapeutischen Kandidaten in  Anspruch zu nehmen, sowie beträchtliche Lizenzgebühren auf den Umsatz.

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Novartis erweitert

Novartis erweitert Produktionsmöglichkeiten für Kymriah und erhält EU-Zulassung

Novartis erweitert seine Produktionsmöglichkeiten für die Zelltherapie Kymriah mit einem Werk in Japan. Darüber hinaus hat der Konzern für sein Mittel Adakveo die Zulassung in der EU erhalten.

30.10.2020 07:45

Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt (MHLW) habe der Stiftung für biomedizinische Forschung und Innovation in Kobe ("FBRI") grünes Licht für die Herstellung und Lieferung der Zelltherapie Kymriah erteilt, teilte Novartis am Freitag mit.

Das FBRI ist laut Mitteilung vom Freitag damit die erste und einzige zugelassene kommerzielle Produktionsstätte für die CAR-T-Zelltherapie in Asien. Novartis verfügt den Angaben zufolge über das weltweit grösste geografische CAR-T-Produktionsnetzwerk für Zelltherapeutika, das sieben CAR-T-Produktionsstätten auf vier Kontinenten umfasst.

Bei Kymriah handelt es sich um das erste von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassene CAR-T-Zelltherapeutikum und das erste CAR-T, das in zwei verschiedenen Indikationen zugelassen wurde. Es handelt sich um eine einmalig zu verabreichende Behandlung, die das Immunsystem der Patienten in die Lage versetzen soll, Krebs zu bekämpfen.

EU-Zulassung für Adakveo

Darüber hinaus hat Novartis in Europa die Zulassung für sein Mittel Adakveo (Crizanlizumab) erhalten. Allerdings kommt diese Entscheidung nach der positiven Empfehlung durch den CHMP im Sommer nicht ganz überraschend.

Adakveo soll zur Vorbeugung von wiederkehrenden vaso-okklusiven Krisen (VOCs) oder Schmerzkrisen bei Patienten mit Sichelzellanämie eingesetzt werden. Adakveo kann den Angaben zufolge als Zusatztherapie oder auch als Monotherapie verabreicht werden.

Bei der Sichelzellenanämie kommt es zu einem vermehrten Abbau der roten Blutkörperchen, der durch eine angeborene Fehlbildung im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, verursacht wird. Die Erkrankung wird vererbt.

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Novartis publiziert weitere

Novartis publiziert weitere positive Daten für das Migräne-Mittel Aimovig

Der Konzern Novartis hat Daten zu einer Phase-IV-Studie mit dem Migräne-Mittel Aimovig publiziert.

02.11.2020 07:43

Die primären und sekundären Endpunkte der Vergleichsstudie gegenüber Topiramat bezüglich Verträglichkeit und Effizienz seien erreicht worden, teilte Novartis am Montag mit. So habe sich die Anzahl der Migränetage bei chronisch kranken Patienten substanziell reduziert

Seit der Zulassung wurde Aimovig den Angaben zufolge mehr als 480'000 Patienten in 44 Ländern verabreicht. Weitere detaillierte Daten zur Phase-IV-Studie mit dem Titel "HER-MES" sollen an einem Fachkongress in naher Zukunft vorgestellt werden, so die Meldung.

(AWP)

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Novartis erzielt mit Cosentyx

Novartis erzielt mit Cosentyx gute Wirksamkeit bei Gelenkschleimhautentzündung

Novartis hat mit seinem bereits zugelassenen Mittel Cosentyx ein weiteres mögliches Behandlungsfeld erschlossen.

05.11.2020 07:43

So habe das Mittel in der Phase-IIIb-Studie ULTIMATE im Vergleich zu Placebo eine signifikante Ansprechrate gezeigt, wie Novartis am Donnerstag mitteilte. Konkret hab das Mittel bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechte-Arthritis; PsA) gewirkt, die eine Gelenkschleimhautentzündung aufwiesen.

PsA kann laut Mitteilung erhebliche Auswirkungen auf die Gelenke eines Patienten haben. Eine Entzündung der Gelenkschleimhäute kann, wenn sie unbehandelt bleibt, die Schmerzen verschlimmern, die Gelenke schädigen und die körperliche Funktion beeinträchtigen.

(AWP)

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Novartis erreicht in Corona

Novartis erreicht in Corona-Studie die Ziele nicht

Novartis hat einen Rücksetzer in seinen Bemühungen um Corona-Medikamente verzeichnet.

06.11.2020 07:40

Gebäude auf dem Novartis-Campus in Basel.

Bild: cash

Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wurden in der CAN-COVID-Studie die gesteckten Ziele nicht erreicht.

In der Studie sollte die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels Canakinumab bei hospitalisierten Patienten getestet werden, die eine COVID-19-bedingte Lungenentzündung haben und unerwünschte Reaktionen auf Arzneimittel gezeigt haben.

Eine erste Analyse der Daten habe gezeigt, dass die Behandlung mit Canakinumab plus Standardtherapie (SoC) im Vergleich zu Placebo plus SoC bis zum Tag 29 keine signifikant höhere Überlebenschance für diese Patienten zeigte. Auch das Ziel, die COVID-19-bedingte Todesrate während der vierwöchigen Periode nach der Behandlung zu senken, wurde nicht erreicht.

(AWP)

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Novartis rechnet mit

Novartis rechnet mit sinkenden Medikamentenpreisen in den USA

Der Pharmakonzern Novartis stellt sich auf tiefere Medikamentenpreise ein.

08.11.2020 15:56

"In den USA rechnen wir damit, dass unabhängig vom Ausgang der US-Wahlen die Preise weiter sinken", sagte VR-Präsident Jörg Reinhardt im Interview mit der "NZZ am Sonntag". Der Preisdruck sei schon seit vielen Jahren in allen Teilen der Welt spürbar.

Die gestiegenen Listenpreise für Krebsmedikamente in den USA führten dabei nicht automatisch zu höheren Preisen. "Wir haben dieses Jahr in den USA einen Preisrückgang von knapp 2 Prozent verzeichnen müssen, obwohl offiziell unsere Listenpreise gestiegen sind", so Reinhardt im Interview. Die Listenpreise würden ohnehin "praktisch von niemandem" bezahlt.

Es sei auch nicht das Ziel, die hochpreisigen Therapien gegen seltene Krankheiten als Hauptumsatzträger zu etablieren. "Unsere wichtigsten Umsatzträger sind Medikamente für häufig auftretende Erkrankungen und das soll auch so bleiben", sagte der VR-Präsident. Die Ansätze im Bereich Gen- und Zelltherapie sowie Radioonkologie könnten einmal 10 bis 20 Prozent des Produktportfolios ausmachen, aber "nicht mehr".

Ablehnung Kovi

Weiter äussert sich der Novartis-Präsident im Interview zur anstehenden Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz. Ein "Ja" bei der Abstimmung halte er für "falsch". Mitarbeiter und Investoren drängten bereits heute auf die Einhaltung von sozialen und ökologischen Standards.

Er befürchte, dass die Initiative, "eine Flut von missbräuchlichen Klagen hervorrufen wird, der man sich aufgrund der umgekehrten Beweislast nur schwer erwehren kann." Den drohenden Reputationsschaden durch Klagen erachte er als "reale Gefahr". Demgegenüber plädiert Reinhardt für die Annahme des bundesrätlichen Gegenvorschlags, der "mit einem gewissen Augenmass" formuliert sei.

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NOVN verkaufen?

Ich frage mich, ob der Zeitpunkt gekommen ist, Novartis zu verkaufen - jetzt, wo die Administration Biden ans Ruder kommt. Oder ist das zu kurzfristig gedacht?

Mit einem durchschnittlichen EP von CHF 71 bin ich eigentlich nicht so schlecht positioniert, dennoch tendiere ich dazu, die Aktien (heute) zu verkaufen. 

Was meint ihr? 

dragstar
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ist nicht der Kurs der

ist nicht der Kurs der Positiv ist - gibt auch noch dividenden *yes3*

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Novartis setzt auf die eigene

Novartis setzt auf die eigene Pipeline und lanciert Aktienrückkaufprogramm

Am Investorentag stellt der Pharmakonzern Novartis seine eigene Pipeline in den Vordergrund.

24.11.2020 07:31

Novartis hat sich laut Medienmitteilung vom Dienstag zum Ziel gesetzt, zu einem der grössten Player in der Pharmaindustrie zu werden. Aktuell verfüge das Unternehmen über 116 Produktkandidaten, die sich in Phase I oder II befinden, 49 Kandidaten sind in Phase III oder in der Registrierung.

Es sind nicht zuletzt diese Wachstumstreiber, die Novartis auch in puncto Profitabilität voranbringen sollen. Mittelfristig bestätigt der Konzern, in der Pharmasparte eine Marge im hohen 30-Prozent-Bereich anzustreben.

Auf finanzieller Seite kündigt der Konzern zudem den Start eines Aktienrückkaufprogramms über bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar an. Damit untermauere man das Vertrauen in die eigene Stärke, wird CEO Vas Narasimhan in der Mitteilung zitiert.

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Novartis stellt wichtige

Novartis stellt wichtige Produktkandidaten vor und betont starke Sandoz-Stellung

Der Pharmakonzern Novartis gibt seinen Investoren am 'Meet the Management'-Tag einen tieferen Einblick in die laufenden Pipeline-Projekte. Dabei stellt der Konzern aus der Pharmasparte ausgesuchte Projekte vor, mit denen einerseits neue Märkte mit bereits zugelassenen Medikamenten erschlossen werden sollen. Andererseits werden auch komplett neue Therapien vorgestellt. Ausserdem nutzt Novartis die Gelegenheit, um die starke Stellung der Generika-Tochter Sandoz zu betonen.

24.11.2020 07:56

Zu den bereits zugelassenen Mitteln, für die Novartis eine weitere Zulassung für eine neue Anwendung beantragt, gehört etwa das Herzmittel Entresto. Gleichzeitig zeige Cosentyx weiterhin Stärke in der Dermatologie, wie der Konzern in seiner Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Auch die Ankündigung dass das Augenmittel Beovu in der Phase-III-Entwicklung für das diabetische Makulaödem (DME) voranschreite, dürfte mit Interesse aufgenommen werden. Hier sei ein möglicher Zulassungsantrag für 2021 geplant. Gerade dieses Mittel hatte Novartis wegen unvorhergesehener Nebeneffekte zu Beginn dieses Jahres negative Schlagzeilen eingebracht.

Fünf Projekte

Fünf weitere Entwicklungskandidaten stellt der Konzern zudem aus seiner Pharmasparte Innovative Medicines vor. Dabei wird der Konzern im Rahmen der Konferenzen am Nachmittag etwa genauer auf seinen Kandidaten für bestimmte Nierenerkrankungen oder auch den zur Behandlung der erblich bedingten Huntington-Krankheit, einer Erkrankung des Gehirns, eingehen.

Aus der Krebs-Forschung wird Novartis ebenfalls fünf Projekte genauer beleuchten. Hier werden mögliche Behandlungen von Prostatakrebs oder auch von bestimmten Formen von Lungenkrebs vorgestellt.

Darüber hinaus wird die Generika-Tochter Sandoz ihre derzeitigen Bemühungen präsentieren. Wie Novartis in der Mitteilung betont, habe man zuletzt in Europa auf dem Markt für Nachahmerprodukte den Anteil erhöht. Sandoz ist laut Mitteilung das einzige Generika-Unternehmen mit einer Top-Drei-Position in allen wichtigen Regionen (USA, Europa, ROW).

hr/kw

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Novartis: Studien bestätigen

Novartis: Studien bestätigen Vorteile von Arzneimittel bei bestimmten Lymphomen

Novartis hat am Kongress der amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie verschiedene Studiendaten zu Kymriah vorgestellt.

06.12.2020 16:49

So haben etwa die Zwischenergebnisse der "ELARA"-Studie bei 65 Prozent der Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem (r/r) follikulärem Lymphom (FL) eine vollständige Ansprechrate erreicht und die objektive Ansprechrate betrug 83 Prozent.

Die Nachverfolgungs-Studie "Juliet" habe auf Sicht von zwei Jahren eine 33-prozentige progressionsfreie Überlebensrate bei Diffusem grosszelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) gezeigt. Zudem hätten sich in beiden Studien keine neuen kurz- oder längerfristigen Sicherheits-Anzeichen ergeben, wie es in einer Mitteilung von Novartis von Samstag heisst.

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Wie gut kann Novartis den

Wie gut kann Novartis den Corona-Rückschlag verdauen?

Ruxolitinib von Novartis zeigt bei Covid-19-Patienten nicht die erhoffte Wirksamkeit. Für Beobachter ist das allerdings kein Weltuntergang, haben die Basler doch weitere Pfeile im Köcher.

14.12.2020 08:07

Von Lorenz Burkhalter

Novartis erleidet bei der Suche nach einem Covid-19-Wirkstoff einen Rückschlag. Das Medikament Ruxolitinib zeigt in Studien nicht die erhoffte Wirkung. Patienten, welche neben der Standard-Therapie auch Ruxolitinib verabreicht erhielten, hätten nicht weniger häufig einen schweren Krankheitsverlauf genommen, so schreibt der Pharmakonzern aus Basel in einer Medienmitteilung. Die Studien zu Ruxolitinib auf anderen Therapiegebieten sind hingegen nicht davon betroffen.

Beobachter zeigen sich zwar etwas enttäuscht von den Studienergebnissen. Ihres Erachtens verliert Novartis dadurch etwas an Covid-19-Glanz. Allerdings haben die Basler noch weitere Pfeile im Köcher. Erst Ende Oktober sicherten sie sich die Vermarktungsrechte für zwei Medikamente zur möglichen Coronavirus-Prävention und -Behandlung von Molecular Partners.

2021 verspricht ein spannendes Jahr zu werden

Die Anleger scheinen diese Einschätzung zu teilen, weiss sich die Novartis-Aktie am Montagmorgen im vorbörslichen Handel von Julius Bär doch zu behaupten. Zur Stunde gewinnt sie 0,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 81,80 Franken.

Kürzlich stufte Morgan Stanley die Novartis-Aktie mit einem Kursziel von 101 (zuvor 93) Franken von "Equal-weight" auf "Overweight" herauf. Für die US-Investmentbank steht der Gesundheitskonzern aus Basel vor einem Erntejahr, werden für 2021 doch zu mehr als 15 verschiedenen Wirkstoffen Studienergebnisse erwartet. Morgan Stanley sieht deshalb Parallelen zum Stimmungstief beim Platzrivalen Roche vom Frühling 2018. Damals zogen die Kurse der Roche-Valoren im weiteren Jahresverlauf kräftig an.

Auch im Wissen um die über die nächsten 12 Monate anstehenden Studienergebnisse messen Beobachter den Ruxolitinib-Neuigkeiten kein allzu grosses Gewicht bei.

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Elias
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Ruxolitinib verfehlt die Ziele

Novartis-Medikament wirkt nicht gegen Covid

Der Pharmakonzern verfehlt in einer Coronastudie mit seinem Mittel Ruxolitinib die Ziele.

(AWP) Novartis hat in seinen Corona-Bekämpfungsbemühungen einen Rücksetzer erlitten. Der Wirkstoff Ruxolitinib, der zusätzlich zur Standard-Therapie verabreicht wurde, habe die gesteckten Ziele nicht erreicht, wie der Konzern am Montag mitteilte.

Die ersten Daten zeigten, dass die Kombination aus Standard-Therapie plus Ruxolitinib die Anzahl der Patienten, bei denen es schwere Komplikationen gab, nicht statistisch bedeutsam verringerte. Auch die weiteren Ziele wurden laut Mitteilung in der Studie nicht erreicht.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Novartis erreicht in zweiter

Novartis erreicht in zweiter Phase-III-Studie mit Augenmittel Beovu Ziele

Novartis hat mit seinem Augenmittel Beovu auch in einem zweiten Phase-III-Programm die gesteckten Ziele erreicht. Das Augenmittel wurde bei Patienten eingesetzt, die am sogenannten diabetischen Makulaödem (DME) leiden, einer Netzhauterkrankung, die durch die Zuckerkrankheit hervorgerufen wird.

15.12.2020 07:46

In der Phase-III-Studie KESTREL wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Beovu (Brolucizumab) in zwei verschiedenen Dosierungen untersucht. Nach KITE ist KESTREL die zweite zulassungsrelevante Phase-III-Studie zu Beovu bei DME, wie Novartis am Dienstag mitteilte.

Wie diese ersten Ergebnisse zeigten, war Beovu in der höheren Dosierung von 6mg dem Vergleichsmittel Aflibercept (2 mg) nicht unterlegen. Dabei orientierte sich die Zielsetzung an der Veränderung der bestkorrigierten Sehschärfe (BCVA) gegenüber dem Ausgangswert nach einem Jahr.

Bereits im September 2020 hatte Novartis positive Ergebnisse aus der anderen zulassungsrelevanten Phase-III-Studie, KITE, bekanntgegeben.

Der Konzern beabsichtigt nun laut Mitteilung, die Daten von KITE und KESTREL im ersten Halbjahr 2021 bei den Gesundheitsbehörden einzureichen.

hr/rw

(AWP)

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