OC Oerlikon

106 Kommentare / 0 neu
19.08.2007 01:27
#1
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OC Oerlikon

Der Crash sieht sehr böse aus. Doch ein detaillierter Blick auf das Chartbild verspricht Besserung! Bedingung: Tagesschlusskurs darf nicht unter 350 fallen.

Man kann nun mit einer Erholung bis 435 rechnen (+20%)!

Begründung:

Valor: 
81682 - OC Oerlikon
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01.09.2016 11:28
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Viel cash für OC Oerlikon. Dividende gesichert, ev. noch ein Aktienrückkaufprogramm?

 

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

01.09.2016 08:37
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Oerlikon schliesst Verkauf des Segments Vacuum erfolgreich ab
01.09.2016 07:48

Pfäffikon (awp) - Oerlikon hat den im November 2015 angekündigten Verkauf des Segments Vacuum an Atlas Copco erfolgreich abgeschlossen. Atlas Copco, ein Marktführer im Bereich Vakuum- und Kompressortechnik, hat sämtliche Vermögenswerte sowie die über 1'600 Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Vacuum übernommen.

Die Transaktion basiert auf einem Unternehmenswert von 525 Mio CHF. Vorbehaltlich finaler Anpassungen nach Transaktionsabschluss erwartet Oerlikon einen Nettomittelzufluss nach Abzug von Transaktionskosten und Steuern von rund 330 Mio sowie ein Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, einschliesslich der Dekonsolidierungseffekte, von rund 280 Mio, heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag.

Damit habe man einen weiteren bedeutenden Schritt im Rahmen der Strategie von Oerlikon vollzogen, das Unternehmen zu einem führenden globalen Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe zu entwickeln. "Die Nachfrage nach Oberflächenlösungen und modernen Werkstoffen wächst stetig und birgt viel Potenzial. Der Verkauf ermöglicht es uns, unsere Anstrengungen und Ressourcen auf die Entwicklung und Förderung dieses Geschäftsbereichs zu konzentrieren," wird Oerlikon CEO Roland Fischer in dem Communiqué zitiert.

yr/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

08.08.2016 16:49
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Sehr schön, wie die Aktie an Fahrt aufgenommen hat. Ich hoffe doch sehr, dass wir die Fr. 10.- noch diesen Monat schaffen werden!

05.08.2016 15:05
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naja @ursinho007

 

des weiteren kommen da noch die Top-Pick_liste von Baader Helvea hinzu sowie bessere Bewertung des CH- Marktes.

ich schaue jedenfalls positiv in die Zukunft und bin überzeugt, dass wir auf zweistellige Kurse zusteuern. Die Dividende sollte mit dem Cash welcher da rumliegt auf alle Fälle gesichert sein, wenn nicht noch eine Sonderdividende on top kommt.

 

cheers,

Chrigu

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

05.08.2016 14:07
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Interessant, wie die Halbjahreszahlen vom Markt aufgenommen wurden. Anfänglich tauchte der Kurs am Folgetag und seither, heute sogar beschleunigt, befindet sich der Kurs in einem klaren Aufwärtstrend. Wir lernen daraus, dass die erste Markreaktion nicht immer richtig ist, denn OC Oerlikon ist weiter auf Kurs und sehr solide finanziert, womit die Dividende mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit auch auf längere Sicht gesichert ist, abgesehen davon, dass auch die Wachstumschancen mit der Sparte Surface Solutions in Takt sind.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

02.08.2016 08:15
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Oerlikon baut nach Gewinneinbruch Organisation um

Der Industriekonzern Oerlikon hat im zweiten Quartal 2016 einen niedrigeren Umsatz und Bestellungseingang erzielt. Der Halbjahres-Konzerngewinn halbierte sich und die Organisation wird angepasst.

Die Profitabilität konnte im grössten Segment Surface Solutions gesteigert werden, war in den übrigen beiden Divisionen jedoch rückläufig. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird unverändert beibehalten.

Der Umsatz war in der Berichtsperiode um rund 16% auf 577 Mio CHF gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig. Zu konstanten Wechselkursen betrug der Wert 562 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang sank um 7% auf 594 Mio. Der Bestellungsbestand per Mitte Jahr betrug 401 Mio, was gegenüber Ende erstes Quartal 2016 einem Minus von 4,5% entspricht. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Minus rund 26%.

Der EBITDA war um 35% niedriger und betrug 80 Mio CHF. Die entsprechende Marge ging auf 13,9% nach 17,8% im Vorjahreszeitraum zurück. Für den Konzerngewinn gibt es nur einen Halbjahreswert: Er halbierte sich auf 43 Mio von 87 Mio im Vorjahr.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen beim Bestellungseingang leicht über, bei Umsatz und Betriebsgewinn unter den Prognosen der Experten. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 583 Mio CHF, einen Umsatz von 589 Mio und einen EBITDA von 84 Mio prognostiziert.

Der Konzern hatte den Verkauf des Segments Vacuum angekündigt, und die Vorjahreszahlen wurden entsprechen bereinigt.

Auf Basis der Ergebnisse hat Oerlikon die Guidance bekräftigt. Für das laufende Jahr 2016 rechnet das Management weiter mit einen Bestellungseingang und Umsatz zwischen 2,3 und 2,5 Mrd CHF sowie eine EBITDA-Marge im mittleren Zehnprozentbereich.

Ein Spartenleiter nimmt den Hut

Zudem passt OC Oerlikon seine Organisation an. Einer der Spartenleiter nimmt den Hut und der Bereich wird umstrukturiert. Dies teilte OC Oerlikon am Dienstag mit. Im Kern der Neuorganisation steht das Segement Surface Solution, das momentan umsatzmässig stärkste Segment. Das Segment und der Konzernhauptsitz werden in eine gemeinsame Organisation integriert.

Der neue Konzernchef Roland Fischer übernimmt zudem die Leitung des Segments. Der bisherige Leiter dieses Bereichs hat sich gemäss Mitteilung entschieden, die Leitung abzugeben und auch nicht mehr Teil der Konzernleitung zu sein.

(AWP)

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18.05.2016 09:31
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Ja, das stimmt, aber andererseits bietet dies die Möglichkeit für weitere Käufe, sofern man weiter von OC überzeugt ist.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

17.05.2016 20:17
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Der Kurs spricht leider eine andere Sprache:-(

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

17.05.2016 19:01
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Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

13.05.2016 17:17
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Ein von der Börse deutlich unter seinem Wert genommenes Unternehmen ist OC Oerlikon. In einem Kommentar beziffert der für die MainFirst Bank tätige Autor die Summe des Werts der einzelnen Geschäftsbereiche auf 11,20 Franken je Aktie, die latent vorhandenen Pensionsverpflichtungen miteinbezogen.

In den beiden Paradedisziplinen Oberflächenbehandlung (Surface Solutions) und Textilmaschinen (Manmade Fibre) hält er den Industriekonzern aus Zürich für gut aufgestellt. Im Bereich Antriebssysteme (Drive Systems) macht der Experte hingegen weiteren Restrukturierungsbedarf aus. Sobald dieser Geschäftszweig wieder auf Vordermann gebracht sei, werde man sich ihm entledigen, so glaubt er.

Bei der MainFirst Bank werden die Aktien deshalb mit "Outperform" und einem Kursziel von 11,50 Franken zum Kauf empfohlen.

Angst vor den "hungrigen Heuschrecken" aus der Private Equity Industrie braucht OC Oerlikon trotzdem nicht zu haben. Schliesslich vereint Viktor Vekselberg als Schlüsselaktionär gut 43 Prozent der Stimmen auf sich. Doch auch der russische Milliardär dürfte daran interessiert sein, den Wert seiner Beteiligung möglichst zu steigern - wenn auch nicht durch eine etwas gar radikale Aufspaltung des Unternehmens.

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10.05.2016 10:32
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Für mich ein klares Langzeitinvestment. Die Dividende nehme ich dankend an, das Unternehmen ist auf Kurs, dem schwierigen Marktumfeld zum Trotz. Ich rechne hier mit (langfristig approx. 3-5 Jahre) Kursen um 12.- CHF, was einem Anstieg von +30% entspricht. 

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10.05.2016 08:19
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Oerlikon kämpft mit weniger Umsatz

Der Industriekonzern Oerlikon hat im ersten Quartal 2016 einen geringeren Bestellungseingang und Umsatz erzielt. Die Erwartungen wurden jedoch erreicht.

Während sich die Oberflächensparte vergleichsweise stabil zeigte, verbuchten die übrigen Bereiche Rückgänge. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird bekräftigt.

Der Umsatz sank in der Berichtsperiode insgesamt um rund 14% auf 592 Mio CHF. Auf Basis konstanter Wechselkurse betrug das Minus 1,9% auf 581 Mio, wie Oerlikon am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang ging um 15% auf 588 Mio CHF zurück. Der Auftragsbestand per Ende März lag bei 420 Mio CHF und war damit gegenüber dem Vorjahreswert um 31% tiefer.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA (ohne Einmaleffekte) fiel um 35% auf 77 Mio CHF, entsprechend einer niedrigeren Marge von 13,0% (VJ 17,2%). Das EBIT betrug im ersten Quartal 32 Mio mit einer Marge von 5,5% (VJ 77 Mio, 11,1%). Die Angaben und die Vergleichszahlen beziehen sich auf das fortgeführten Geschäft ohne die verkaufte Sparte Vacuum.

Mit dem Quartalsausweis hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Bestellungseingang erreicht, bei EBITDA und Marge knapp unterschritten. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang lag bei 572 Mio CHF, beim Umsatz 591 Mio CHF und für den EBITDA bei 79 Mio.

Bei den nunmehr drei Segmenten des Konzerns zeichnete sich ein differenziertes Bild. Das Geschäft mit Oberflächenlösungen entwickelte sich, trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds, dank der positiven Entwicklung im Automobil- und Luftfahrtsektor stabil. Surface Solutions konnte bei einem Umsatzminus von 2% auf 292 Mio CHF das Betriebsergebnis EBITDA um 1,6% auf 62 Mio steigern.

Der Umsatz im Segment Manmade Fibers ging erneut mit -33% auf 139 Mio CHF deutlich zurück und das EBITDA betrug 9 Mio nach noch 37 Mio im Vorjahreszeitraum. Der Markt für Chemiefasern war nach wie vor von Überkapazitäten im Filamentmarkt geprägt, insbesondere in China, heisst es hierzu. Bei Drive Systems waren Umsatz (-13%, 159 Mio) und Bestellungseingang (-8,1%, 158 Mio) ebenfalls rückläufig und der EBIT halbierte sich auf 9 Mio CHF. Hier seien vier der Hauptmärkte - Landwirtschaft, Bau, Energie und Bergbau sowie Transport - immer noch in einem Abwärtstrend, schreibt Oerlikon.

Für das laufende Jahr 2016 ist das Oerlikon-Management vorsichtig optimistisch und bestätigt die Guidance. Auf Gruppenebene wird dabei für 2016 weiter ein Umsatz und ein Bestellungseingang zwischen 2,3 Mrd und 2,5 Mrd CHF bei einer EBITDA-Marge von rund 15% angepeilt. Das globale Wirtschaftsumfeld und die Schlüsselmärkte von Oerlikon würden schwierig bleiben.

(AWP)

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18.04.2016 20:23
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Habe mich heute Abend entschlossen, in die OC Oerlikon zu investieren. Ziel ist es, 5 bis 7 Jahren liegen lassen und auch ein wenig von der Dividende zu profitieren. Die Firma scheint mir gut aufgestellt zu sein. Liquidität scheint mir geradezu fantastisch zu sein. Mal schauen, ob sie wissen was anfangen damit. Allen Investierten viel Erfolg

18.04.2016 09:10
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News offen bar vom Markt neutral aufgenommen.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

18.04.2016 08:11
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Oerlikon übernimmt das Stapelfaser-Technologieportfolio von Trützschler
18.04.2016 07:54

(Meldung um weitere Details ergänzt)

Pfäffikon (awp) - Oerlikon verstärkt sich im Chemiefasergeschäft und übernimmt das Stapelfaser- Technologieportfolio der deutschen Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH. Das Unternehmen erwirbt damit die IP-Rechte (Intellectual Property) sowie die bestehenden Kundenbeziehungen und Sevice-Vereinbarungen, wie Sprecher Nicolas Weidmann am Montag gegenüber AWP betonte. Mitarbeitende oder Produktionsstandorte werden nicht übernommen.

Das Transaktionsvolumen wird vom Sprecher auf einen hohen einstelligen Millionen-CHF-Betrag beziffert. Ansonsten wurde über die finanziellen Details Stillschweigen vereinbart.

ANHALTENDE KONSOLIDIERUNG IM CHEMIEFASERMARKT

Mit dem Schritt nutze Oerlikon die anhaltende Konsolidierung im Chemiefasermarkt aufgrund der Marktschwäche in China. Das Stapelfaser-Technologieportfolio stelle eine ideale Ergänzung des Geschäfts dar, wird der CEO des Oerlikon-Segments Manmade Fibers, Georg Stausberg, in der Medienmitteilung zitiert. Mit dem Kauf werde man Marktführer in diesem Bereich. Damit sei Oerlikon in der Lage, die Kompetenzen in der Stapelfasertechnologie, die Kundenbasis und das Servicegeschäft auszubauen. Der zugekaufte Bereich soll in das Geschäftsfeld der Oerlikon Neumag eingebracht werden.

Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers mit Sitz im hessischen Egelsbach, südlich von Frankfurt, gehört zur deutschen Trützschler-Gruppe, welche auf die Faserverarbeitung für die Spinnerei- und Vliesstoffindustrie spezialisiert ist. Deren Bereiche Teppichgarne (BCF) und technische Garne (IDY) bleiben von der Transaktion unberührt, wie es heisst.

Die Stapelfasertechnologie ist laut Mitteilung eine der Kerntechnologien im Chemiefasermarkt. Im Jahr 2015 wurden demnach 18,5 Mio Tonnen Stapelfasern hergestellt, was rund 33% der gesamten synthetischen Faserproduktion entspricht.

yr/uh

(AWP)

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04.03.2016 12:17
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Der Markt hat den Jahresbericht und Ausblick 2016 positiv aufgenommen, obwohl 2015 rote Zahlen geschrieben wurden.

Weil für 2016 keine Grossabschreiber mehr zu befürchten sind, darf wieder mit einem ansehnlichen Gewinn gerechnet werden. Dem neuen CEO wird offenbar das Vertrauen ausgesprochen und die Dividende von CHF 0.30 ist ja auch nicht zu verachten.

Dass wir nach dem Bericht "so leicht" wieder über die CHF 10.00-Marke gehen, habe ich nicht erwartet. Bin aber natürlich sehr erfreut Dirol

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

01.03.2016 08:33
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Nach hohem Verlust: Oerlikon-CEO geht

Der Industriekonzern Oerlikon hat im 2015 weniger Umsatz erzielt und rote Zahlen geschrieben. Es kommt überraschend zu einem CEO-Wechsel.

Zudem drückten Restrukturierungskosten und ein Abschreiber auf dem Goodwill das Unternehmen wie im November angekündigt in die roten Zahlen. Den Aktionären wird trotzdem die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 0,30 CHF je Aktie vorgeschlagen. Mit Blick auf das laufende Jahr erwartet Oerlikon eine Erholung der Hauptmärkte.

Beim Technologieunternehmen kommt es überraschend zu einem Chefwechsel. Per sofort übernimmt Roland Fischer das Steuer, der frühere CEO Brice Koch verlässt das Unternehmen. Fischer solle die Strategieumsetzung beschleunigen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten ging im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,5% auf 2'671 Mio CHF zurück, teilt Oerlikon am Dienstag mit. Der negative Währungseffekt habe dabei bei ca. 6% gelegen. Der Auftragseingang nahm derweil zu konstanten Währungen um 1,6% auf 2'537 Mio CHF zu, inklusive Währungseffekte resultierte ein Minus von 4,2%.

Auf Stufe EBITDA ohne Restrukturierungskosten erreichte Oerlikon einen Gewinn von 450 Mio CHF, bei einer unveränderten Marge von 16,9%. Der EBIT lag aufgrund hoher Abschreibungen und Sonderfaktoren mit -306 Mio deutlich im negativen Bereich. Unter dem Strich resultierte ein Reinverlust aus den fortgeführten Bereichen von 418 Mio, nach einem Gewinn von 202 Mio im Vorjahr.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bei Umsatz und Bestellungseingang in etwa im Rahmen der Expertenerwartungen, bei den Gewinnzahlen aber deutlich darunter. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 2'572 CHF, einen Umsatz von 2'692 Mio sowie einen EBIT von -260 Mio und ein Reinergebnis von -336 Mio CHF prognostiziert.

Mit Blick auf das laufende Jahr erwartet der Konzern bei anhaltend anspruchsvollen Rahmenbedingungen eine Erholung der Hauptmärkte. Für das Jahr 2016 wird ein Bestellungseingang und ein Umsatz zwischen 2,3 Mrd und 2,5 Mrd CHF in Aussicht gestellt, und die operative EBITDA-Marge soll im "mittleren Zehnprozentbereich" zu liegen kommen.

(AWP)

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14.01.2016 18:05
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So,durchhalten! Man beachte das heutige Tagesplus bei negativem Gesamtmarkt! Hier könnte was hinsichtlich sonderdividende oder ähnlich im Busch sein.

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09.01.2016 11:11
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Habe bei 8.10 nachgelegt,was auch noch zu früh war! Unglaublich wie der titel abschmiert! Das ist jetzt ganz klar unterbewertet, problem ist,dass interessiert die börse nicht,ich bin knapp 20% im minus,shit.

 

 

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08.01.2016 18:51
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Nachkaufen bei CHF 8.50 war auch zu früh, falls du das (wie angekündigt) gemacht hast.

Ich habe noch zum Glück die Finger davon gelassen, allerdings bei jetzt unter CHF 8.00 sollte ein Nachkaufen überlegt werden, denn jetzt scheint der Kurs doch übertrieben tief, bei einer Dividende von CHF 0.30 und der dicken Cashposition des Unternehmens.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

22.12.2015 10:57
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ursinho007 hat am 11.12.2015 - 12:42 folgendes geschrieben:

Diese Aktie zeigt in aller Deutlichkeit, was Kaufempfehlungen von den so genannten "Profis" wert sind: null und nichts!

Leider bin ich auch darauf reingefallen, wie wahrscheinlich noch viele andere Kleinanleger.

Fürs Aussitzen muss man wahrscheinlich sehr viel Geduld aufbringen, bis da nur wieder einmal die CHF 10.00-Marke erreicht wird...........

Einziger Trost ist ev. die unveränderte Dividende von CHF 0.30, was im heutigen Zinsumfeld das Aussitzen erträglicher macht......

Ja, die Dividende lässt hoffen, dass es im Frühling wieder anzieht. Die Bude hat soviel Cash, dass sogar eine Sonderdividende drinliegen würde! Bleibe drin und kaufe bei 8.50 nach!

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14.12.2015 14:21
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ohne Wirkung

Tja, wenn selbst eine positive Meldung den Sturzflug nicht einmal zu bremsen vermag, sieht's wirklich "himmeltraurig" um diese Aktie aus.

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14.12.2015 07:53
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Pfäffikon, Schwyz, Schweiz – 14. Dezember 2015 – Das Segment Manmade Fibers von Oerlikon hat an der Industriemesse ITMA in Mailand Grossaufträge in der Höhe von über CHF 50 Mio. für ihre jüngste Stapelfasertechnologie von Oerlikon Neumag erhalten.

 

Die Aufträge wurden von Kunden aus Europa und Asien – ohne China – für die Produktion von Stapelfasern getätigt. Die Produktionsanlagen werden den Kunden innerhalb der kommenden zwei Jahre geliefert.

 

Die Aufträge wurden anlässlich der ITMA unterzeichnet, der weltweit grössten Industriemesse für Textilproduktion, welche im November in Mailand, Italien, stattfand. An dieser präsentierte Oerlikon neben diversen innovativen Technologielösungen auch die jüngste Technologiegeneration für die Stapelfaserproduktion.

 

Dr. Brice Koch, CEO des Oerlikon Konzerns: „Es stimmt uns zuversichtlich, dass sich Schlüsselkunden aus der Textilindustrie für unsere neueste Oerlikon Technologie entscheiden, um ihr Wachstum im Stapelfasergeschäft zu beschleunigen. Wir werden unser Engagement in Innovationen weiterhin unvermindert vorantreiben, um unseren Kunden innovative Lösungen mit klarem Mehrwert zu bieten.“

 

„Die Aufträge bestätigen unsere führenden Technologien und Lösungen für die Produktion von Stapelfasern und den Mehrwert, den diese für Kunden erbringen“, kommentiert Georg Stausberg, CEO des Segments Manmade Fibers von Oerlikon.

 

Oerlikon Neumag bietet umfassende Lösungen für die Produktion von synthetischen Stapelfasern. Diese umfassen die gesamte Bandbreite an Technologien für die Produktion von Stapelfasern von 5 bis zu 300 Tagestonnen, einstufige oder zweistufige Technologieverfahren für Polypropylen, Polyester, Recycling-Polyester, Polyamide und mehr. Oerlikon Technologien werden an die spezifische Kundenbedürfnisse anpasst.

 

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11.12.2015 12:42
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Kaufempfehlungen

Diese Aktie zeigt in aller Deutlichkeit, was Kaufempfehlungen von den so genannten "Profis" wert sind: null und nichts!

Leider bin ich auch darauf reingefallen, wie wahrscheinlich noch viele andere Kleinanleger.

Fürs Aussitzen muss man wahrscheinlich sehr viel Geduld aufbringen, bis da nur wieder einmal die CHF 10.00-Marke erreicht wird...........

Einziger Trost ist ev. die unveränderte Dividende von CHF 0.30, was im heutigen Zinsumfeld das Aussitzen erträglicher macht......

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

08.12.2015 18:02
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das hat mich hier eiskalt erwischt die letzten tage:-(.

aussitzen ist wohl das einzige im moment, oder wie seht ihr das?

gruss

chrigu

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30.11.2015 08:23
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Oerlikon: Neue Struktur und Goodwill-Minus

Das Technologieunternehmen Oerlikon plant strukturelle Massnahmen, um seine drei verbleibenden Geschäftsbereiche neu aufzustellen.

Während das Segment Surface Solutions gestärkt werden soll, wird Manmade Fibers das Geschäftsmodell an die jüngsten Marktentwicklungen anpassen und Drive Systems auf ausgewählte Wachstumsmärkte fokussieren und reorganisieren. Dabei fällt im laufenden Jahr eine Wertberichtigung des Goodwill um 470 Mio CHF an, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.

Die Massnahmen bei Manmade Fibers und Drive Systems sollen ab 2016 zu Bruttoeinsparungen von bis zu 100 Mio CHF und im Jahr 2015 zu einmaligen Kosten in der Höhe von 90 bis 100 Mio führen, wie es weiter heisst. Bei Fibers soll die Struktur an die Marktverhältnisse angepasst werden. Eine Erholung des Markts wird vom Management nicht vor 2018 erwartet, wenn der Fünfjahresplan von China neue Investitionen in die Polymertechnologien unterstützen wird.

Bei Drive Systems gehören zu der geplanten Reorganisation des Segments die Anpassung der Organisationsgrösse, die Umverteilung der Vermögenswerte, die Optimierung der Logistikprozesse sowie fokussierte Investitionen in Produktionsprozesse, wie der Konzern weiter schreibt.

Surface Solutions soll sich den Plänen zufolge zum führenden Anbieter für Oberflächenlösungen und moderne Werkstoffe entwickeln und das Angebot ausbauen. Die solide Bilanz soll für organische und anorganische Investitionen in neue Werkstoffe, Technologien, Services, Branchen und Märkte eingesetzt werden.

Ausgenommen der einmaligen Kosten bleibt die Gesamtjahresprognose des Konzerns unverändert, so das Unternehmen weiter. Bei der Vorlage der Quartalszahlen war Oerlikon von einem Anstieg des Bestellungseingangs zu konstanten Wechselkursen im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie einem Umsatz auf Vorjahresniveau ausgegangen.

(AWP)

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25.11.2015 08:16
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OC Oerlikon kauft in Texas dazu

Der Industriekonzern Oerlikon übernimmt die texanische Laser Cladding Services, einen Spezialisten für Laserauftragsschweissen für die Energieindustrie.

Die Akquisition ergänze das Serviceangebot des Segments Surface Solutions im Bereich des Laserauftragsschweissens und eröffne einen breiten Zugang zu Schlüsselkunden im Energiemarkt der USA, teilt Oerlikon am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Die Akquisition ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unserer Investitionen in das Segment Surface Solutions. Dieser erlaubt es uns, unser Angebot und unseren Marktzugang besonders in den USA zu stärken", wird in der Mitteilung CEO Brice Koch zitiert.

(AWP)

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20.11.2015 08:34
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Oerlikon verkauft Division Vacuum an Atlas Copco - Wert von 525 Mio CHF
20.11.2015 07:44

Pfäffikon (awp) - Der Industriekonzern Oerlikon setzt die Bereinigung seines Portfolios weiter fort. Die Division Leybold Vacuum wird an den schwedischen Konzern Atlas Copco verkauft. Die Transaktion basiere auf einem Unternehmenswert von 525 Mio CHF, wie Oerlikon am Freitag mitteilt. Der Abschluss der Transaktion wird Mitte 2016 erwartet.

Der Verkauf stärke die Finanzposition von Oerlikon und erlaube verstärkte Investitionen in Innovation, Operational Excellence sowie das organische und anorganische Wachstum seiner Kernwachstumsgeschäfte, heisst es weiter. Angaben dazu, ob aus dem Verkauf ein ausserordentlicher Gewinn oder Verlust erwartet wird, werden keine gemacht. Im vergangenen Quartal hatte die Sparte rund 12% des gesamten Oerlikon-Umsatzes erwirtschaftet.

Atlas Copco könne das Potenzial von Oerlikon Leybold Vacuum vollumfänglich ausschöpfen, schreibt Oerlikon. Im Jahr 2014 erzielte das Segment einen Umsatz von CHF 390 Mio CHF und beschäftigte 1'646 Mitarbeitende weltweit (per 30. Juni 2015).

Mit den Schritt fokussiere Oerlikon das Portfolio weiter und treibt seine strategischen Massnahmen voran. Der Verkauf des Unternehmensbereichs sei bereits die 13. strategische Transaktion seit 2010, heisst es weiter. Oerlikon will seine Ressourcen und Managementkapazitäten verstärkt auf Geschäftsaktivitäten von strategischer Bedeutung konzentrieren.

AUSBLICK FÜR FORTGEFÜHRTE AKTIVITÄTEN BESTÄTIGT

Das Segment Vacuum wird unter "Nichtfortgeführte Aktivitäten" ausgewiesen. Der Jahresausblick 2015 wird basierend auf den vorläufig angepassten Konzernzahlen bestätigt. Für die fortgeführten Aktivitäten wird bei konstanten Wechselkursen ein Anstieg des Bestellungseingangs im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie ein Umsatz und eine EBITDA-Marge auf Vorjahresniveau erwartet.

Bereits seit einiger Zeit wurde in Medienberichten und von Analysten ein Verkauf des wachstums- und gewinnschwachen Segments als möglicher Schritt genannt.

yr/tp

(AWP)

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27.10.2015 08:16
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OC Oerlikon senkt den Ausblick
 

OC Oerlikon weist für das dritte Quartal 2015 einen geringeren Umsatz aus und passt die Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten an.

Der Umsatz sank gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 15% auf 722 Mio CHF, wobei der negative Währungseffekt 5,4% ausmachte. Der Auftragseingang fiel derweil um 16% tiefer aus und erreichte noch 691 Mio, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA sank um 12% auf 118 Mio, wobei sich die entsprechende Marge auf 16,3% nach 15,9% im Vorjahreszeitraum verbesserte. Der EBIT ging um 16% auf 74 Mio zurück.

Mit diesem Zahlenset wurden die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Auftragseingang nicht erreicht, beim Betriebsgewinn hingegen erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 734 Mio CHF, für den Bestellungseingang bei 702 Mio, für den EBITDA bei 118 Mio und für den EBIT bei 72 Mio.

Während die Division Surface Solutions den Umsatz mit -5,1% vergleichsweise stabil halten konnte, waren die Einbussen bei Manmade Fibers (-26%), Drive Systems (-19%) und Vacuum (-11%) ausgeprägter.

Die Guidance für das Gesamtjahr sei an die jüngsten Markteinschätzungen angepasst worden, heisst es in der Mitteilung. Neu wird ein Anstieg des Bestellungseingangs zu konstanten Wechselkursen im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet. Zuvor war Oerlikon von einer Zunahme des Bestellungseingangs um rund 10% und einem Umsatzwachstum von rund 5% ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird weiter auf Vorjahresniveau (16,3%) gesehen.

(AWP)

 

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21.10.2015 23:22
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Cambodia

Ich würde zu diesen Kursen bald einsteigen - was meinst du?

21.10.2015 11:10
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Ja, das ist wirklich bitter. Seit meinem Kauf bin ich bereits die bevorstehende Dividende im Minus, wenn sie denn kommt.
Für mich ein langfristiges Investitionsvehikel und trotzdem; der Kursverlauf ist alles andere als vertrauensfördernd.

 

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21.10.2015 10:54
Bild des Benutzers Massino
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Jeden Tag das gleiche Menus !

16.10.2015 22:10
Bild des Benutzers Chrigu
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Hoi robincould

ca.10 jahre, primär dividenden und wachstumstitel. Ging jedoc von erholung aus, deswegen mein kommentar. 

 

Easy, bei dem titel rechne ich nicht mit schnellem gewinn;-)

 

good luck

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

16.10.2015 18:14
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Haltefrist

Wow, du ziehst schon nach einem Tag Bilanz? Wie lange wolltest du denn die Titel halten - overnight : )

Die kommen bestimmt wieder über die 9.85 - vielleicht testen sie nochmals die 9.35 - das Doppeltief würde dann aber einen guten Einstiegskurs markieren.

 

Viel Erfolg!

16.10.2015 17:53
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Da war ich wohl ein Bisschen zu früh...heisst halt länger liegen lassen...

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

15.10.2015 17:02
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ja, warum eigentlich nicht Industrietitel?

mir gefallen vor den Zahlen auch Tornos und Starrag - die Zahlen kommen am 3.11.

15.10.2015 16:38
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Heute zu 9.85 eingestiegen. Wollte die Aktie seit 2 Jahren in meinem Depot, hab irgendwie nie zugelangt, und entsprechend auch nichts verpasst. Irgendwie war heute das Bauchgefühl da. knapp 3% Dividendenrendite sind im Worstcase wenigstens drin.

Gruss

Chrigu

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

22.09.2015 20:07
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Hier hilft wohl auch das ewige und von mir schon oft kritisierte "Gepushe" von Guru und Insider nichts! Boredom

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

22.09.2015 12:27
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Habe auch langsam genug 9.50 !!!!

04.09.2015 12:58
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Sorry, ich habe langsam genug vom dem gesülze, wieviel Potenzial und wie hoch die Unterbewertung von dieser tollen Aktie sei. Klar ist, dass dieses Teil seit 2 Jahren eigentlich keine Bewegung mehr hat, ausser der Gesamtmarkt geht nach unten, da macht die OC ohne Stopp mit! 

Der gute vekselberg hat wohl nur noch Pech mit seinen Übernahmen und Beteiligungen!

04.09.2015 10:02
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Marktgespräch

Marktgespräch 3. September:

OC OERLIKON: Unterbewertet

Am Markt raten einzelne Sales-Trader zu Käufen in den Oerlikon Namenaktien, wie zu hören ist. Die markant überverkauften Maschinenbau-Titel würden nun einen beträchtlichen Discount zu ihrem fairen Wert aufweisen. Selbst skeptisch gestimmte Marktteilnehmer meinen, dass die Oerlikon-Titel "mindestens 10%" unterbewertet seien. Zuversichtliche Händler erwarten, dass der Bodenbildungsprozess in den Titeln zu Ende gehen und eine sukzessive Erholung beginnen werde. Der faire Wert der Oerlikon-Titel wird am Markt meist bei rund 13 CHF angesiedelt, weshalb ausreichend Raum für eine kräftige Kurserholung besteht.

Wink

 

 

 

04.08.2015 10:50
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zuwarten doch besser, sehe keine Neubeurteilung!

(noch nebenbei zu deiner Bemerkung 1): schau dir doch mal Bellevue Group an)

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

04.08.2015 08:28
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Oerlikon mit gemischtem Zahlen-Set
 

Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im zweiten Quartal 2015 einen unveränderten Umsatz erzielt, der Bestellungseingang ist im Vergleich zum Vorjahr leicht höher ausgefallen.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wird unverändert beibehalten. Der Umsatz blieb in der Berichtsperiode mit 781 Mio CHF gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Zu konstanten Wechselkursen wurde ein Plus von 5,9% auf 827 Mio verbucht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang verbesserte sich derweil um 1% auf 731 Mio. Der Bestellungsbestand per Mitte Jahr betrug 614 Mio, was gegenüber Ende erstes Quartal 2015 einem Minus von rund 11% entspricht. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Minus rund 21%.

Der EBITDA stieg leicht um 1,5% auf 132 Mio CHF. Die entsprechende Marge betrug 16,9% nach 16,6% im Vorjahreszeitraum. Für den Konzerngewinn gibt es nur einen Halbjahreswert: Er verringerte sich auf 108 Mio von 129 Mio im Vorjahr.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bei Umsatz und Bestellungseingang leicht unter, beim Betriebsgewinn etwas über den Prognosen der Experten. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 742 Mio CHF, einen Umsatz von 784 Mio und einen EBITDA von 129 Mio prognostiziert.

Die globale Präsenz sei gestärkt und das Geschäft in angrenzenden Märkten entwickelt wurden, schreibt Oerlikon weiter. Der Konzern hatte im ersten Halbjahr den Verkauf des Segments Advanced Technologies abgeschlossen. Die von Sulzer hinzugekaufte Oberflächensparte Metco war im Vorjahreszeitraum für einen Monat konsolidiert.

Auf Basis der Ergebnisse hat Oerlikon die Guidance bekräftigt. Für das laufende Jahr 2015 rechnet das Management zu konstanten Wechselkursen weiter mit einer Zunahme des Bestellungseingangs um rund 10% und mit einem Umsatzwachstum von rund 5%. Die EBITDA-Marge wird auf Vorjahresniveau erwartet.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

28.07.2015 22:24
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OERL steht zuoberst auf meiner Kaufliste. Ich habe Zeit und werde nichts überstürzen.

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

22.07.2015 08:30
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Oerlikon-Aktie birgt Potenzial
 

Oerlikon schwimmt nur so in Barmitteln. Nun will sich der Industriekonzern auch noch vom Geschäft mit Vakuumpumpen trennen. Winkt den Aktionären sogar eine satte Sonderdividende?

Von Lorenz Burkhalter

Am Dienstag vergangener Woche wurden Spekulationen wach, Oerlikon suche einen Käufer für das Geschäft mit Vakuumpumpen. Der in Zürich beheimatete Industriekonzern reagierte umgehend und bestätigte die Prüfung "strategischer Optionen" für diesen Geschäftszweig.

Innerhalb weniger Tage schoss die Aktie steil nach oben. Trotz einem ansehnlichen Plus von 7,5 Prozent seit Mitte Juli liegt der Kurs aber noch immer unter dem Stand von Anfang Jahr.

Verlauf der Oerlikon-Aktie in diesem Jahr, Quelle: cash.ch

Oerlikon hat sich in den letzten Jahren neu aufgestellt. Verlustreiche Bereiche wurden ins Ausland verkauft und das Kerngeschäft Oberflächenbehandlung mit der Übernahme von Sulzer Metco verstärkt. Sollte der Industriekonzern Ernst machen und sich auch vom Geschäft mit Vakuumpumpen trennen, wäre er neben der Oberflächenbehandlung nur noch in den Segmenten Textilmaschinen und Antriebstechnologie tätig.

Der Verkaufspreis für das Vakuumpumpengeschäft wird in Analystenkreisen auf 350 bis 400 Millionen Franken geschätzt. Als potenzielle Käufer werden die beiden Mitbewerber MKS Instruments und Inficon sowie zahlreiche Private Equity Firmen genannt.

Alle Zutaten für eine Erfolgsgeschichte vorhanden

Schon heute verfügt Oerlikon über Nettobarmittel im Umfang von gut 100 Millionen Franken, Pensionsverpflichtungen nicht mit eingerechnet. Branchenkenner schätzen, dass dem Unternehmen nach dem Verkauf des Geschäfts mit Vakuumpumpen bis zu 1,5 Milliarden Franken für Firmenübernahmen zur Verfügung stehen. Dazu müsste Oerlikon allerdings Fremdkapital aufnehmen, was angesichts der soliden Bilanz und der tiefen Zinsen kein Problem darstellen sollte.

Möglich wäre auch eine Kapitalrückführung an die Aktionäre in Form einer Sonderdividende oder eines Aktienrückkaufprogramms. Erst vor wenigen Monaten kündigte das Unternehmen an, künftig 50 Prozent des Jahresgewinns als Dividende auszuschütten. Aus heutiger Sicht wären das rund 0,40 Franken je Aktie, was immerhin einer Rendite von 3,3 Prozent entsprechen würde.

Der von ABB kommende CEO Brice Koch könnte das eine (gewinnverdichtende Firmenübernahmen) tun und das andere (Sonderdividende oder Aktienrückkaufprogramm) nicht seinlassen. Schliesslich gilt das Kerngeschäft Oberflächenbehandlung als stark fragmentiert. Kleinere und mittelgrosse Rivalen zum Schlucken gibt es deshalb mehr als genug. Wie auch immer: Die Aktionäre wären in allen Fällen auf der Gewinner-Seite.

Beliebtheit bei Analysten hilft nicht

Sowieso sind die Publikumsaktionäre bei Oerlikon in bester Gesellschaft. Grösster Aktionär ist der russische Milliardär Victor Vekselberg mit einem Stimmenanteil von 43,3 Prozent. Hinter vorgehaltener Hand wird sein Einstandskurs in Handelskreisen auf durchschnittlich 24 Franken geschätzt. Auf dem Höhepunkt des Solarbooms waren Anleger sogar bereit, mehr als 100 Franken je Aktie zu bezahlen.

Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP empfehlen sechs von acht Analysten die Aktie zum Kauf, darunter Koryphäen auf ihrem Gebiet wie die Experten von Credit Suisse, Baader Helvea oder Kepler Cheuvreux. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 14 Franken und damit um 17 Prozent über dem aktuellen Stand von rund 12 Franken.

Trotz aller Beliebtheit bei den Analysten fristet die Aktie von Oerlikon schon seit beinahe zwei Jahren ein Mauerblümchen-Dasein. Es bräuchte deshalb vermutlich nicht viel, um ihr neues Leben einzuhauchen.

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

14.07.2015 13:31
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Verkauft Oerlikon sein Vacuum-Geschäft?
 

OC Oerlikon startet gut informierten Kreisen zufolge den Verkauf seines Vakuum-Geschäfts. An der Börse legt die Aktie deutlich zu.

Das Schweizer Unternehmen habe die Deutsche Bank mit der Suche nach einem Käufer beauftragt, sagten drei mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Geschäftsbereich, der Vakuum-Technologie für Kühlschränke oder die Beschichtung von Mikrochips liefert, könnte bei einem Verkauf mit 350 bis 400 Millionen Franken bewertet werden.

An der Börse legt die Oerlikon-Aktie zu und notiert um 13.15 Uhr 3,5 Prozent im Plus bei 11,80 Franken. Oerlikon und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab.

Oerlikon befindet sich im Umbau. Der vom russischen Industriellen Viktor Vekselberg kontrollierte Konzern hat im vergangenen Jahr von Sulzer den Bereich Metco übernommen. Das Beschichtungsgeschäft ist damit nun der umsatzstärkste Bereich. Insidern zufolge könnten neben der Vakuumtechnik auch weitere Segmente auf den Prüfstand kommen.

Kleinste Oerlikon-Division

Mit einem Umsatz von 390 Millionen Franken und einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 41 Millionen Franken ist Vacuum die kleinste der vier Oerlikon-Divisionen. Mögliche Käufer für die Sparte sind den Insidern zufolge Konkurrenten wie MKS Instruments oder Edwards Vacuum. Die deutsche Pfeiffer Vacuum dürfte aus wettbewerbsrechtlichen Gründen dagegen kaum in Frage kommen.

Auch Finanzinvestoren dürften an der Auktion teilnehmen. Dies gelte insbesondere für Häuser, die sich am Verfahren für die Schweizer VAT beteiligt hätten, die 2013 von Capvis und Partners Group geschluckt wurde. Damals hatten etwa Advent, Bain, Montagu und Gilde einen Kauf geprüft.

Die Hauptmarke von Vacuum ist Leybold. Dabei handelt es sich um ein Geschäft, das Oerlikon 1994 von der deutschen Degussa gekauft hatte. Nach der Verschmelzung mit der eigenen Tochter Balzers entstand einer der weltgrössten Vakuum-Technologie-Anbieter.

(Reuters)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.07.2015 08:25
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Oerlikon mit Partnerschaft in China
 

Der Industriekonzern Oerlikon hat in China einen Joint-Venture-Vertrag unterzeichnet. Die Kunstfasersparte Oerlikons spannt demnach enger mit dem chinesischen Unternehmen Huitong Chemical Engineering Technique zusammen.

Dies teilt Oerlikon am Donnerstag mit. Der Schweizer Konzern besitzt am Joint Venture 60%. Das Gemeinschaftsunternehmen stärke Oerlikons Position im wachsenden Geschäft der Entwicklung, Errichtung und Wartung von Polykondensationsanlagen zur Herstellung von Kunststoff, heisst es weiter. Dank der Verbindung von Oerlikons Technologien mit jenen von Huitong könne ein gesamtheitliches Engineering-Konzept für den Chemiefasermarkt und den verwandten Polykondensationsmarkt für Verpackungen wie Flaschen oder Filme angeboten werden. Huitong ist gemäss den Angaben das führende Polyester-Engineering-Unternehmen in China. Der Oerlikon-Bereich Barmag arbeite bereits seit 2007 mit ihm zusammen und habe verschiedene internationale Projekte realisiert.

"Das Segment Manmade Fibers ist bereits erfolgreich in den Markt für Polykondensationslösungen eingestiegen, und das Joint Venture stellt einen weiteren Schritt in der Entwicklung unserer Kompetenzen und Geschäfte in diesem attraktiven Markt dar", lässt sich Oerlikon-CEO Brice Koch in der Mitteilung zitieren.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.06.2015 23:28
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@Pidu für mich sind folgende Eckdaten wichtig:

1) " OC Oerlikon stünden mehr als eine Milliarde Franken für Zukäufe zur Verfügung,...". Das sind ca. 4 Fr. pro Aktie bzw. 25% des Aktienkapitals als Bar. Ich weiss nicht wieviele solche Firmen wir im SIX haben.

2) " ...Auf Basis der nächstjährigen Gewinnschätzungen werde das Unternehmen 15 Prozent tiefer als ähnlich ausgerichtete Rivalen bewertet..."

3) "...für Kepler Cheuvreux tätiger Berufskollege,..., Im Hinblick auf die Halbjahresergebnispräsentation vom 4. August sieht der Experte Raum für eine grundlegende Neubeurteilung und –bewertung des Industriekonzerns..."

4) "Helvea,..., Wie der Studie zu entnehmen ist, werden sich erste Synergien des im vergangenen Jahr von Sulzer erworbenen Oberflächenbehandlungsgeschäfts bemerkbar machen..."

Ich riskiere jetzt einzusteigen als zuzuwarten bis zum 4. August.

 

30.06.2015 19:26
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@Lorin, bei OC Oerlikon schreibt der Verfasser, dass die Talsohle erst in der zweiten Jahreshälfte durchschritten wird. Sofern sich der Franken zum Euro bei 1.10 einpendelt ist OC Oerikon erst im ersten Semester 2016 ein Kauf. Das ist nur meine Meinung. Der Verfasser betont aber auch die Folgen des erstarkten Franken für OC Oerlikon.

30.06.2015 19:05
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Zwei kaufenswerte Industrie-Perlen

29.06.2015 - 12:30Der cash Insider über zwei vernachlässigte Vorzeigeunternehmen aus dem hiesigen Industriebereich, deren Aktien er anlässlich der heutigen Kursschwäche auf die Liste seiner Schweizer Börsenfavoriten setzt.

cash Insider

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.

***

Seit der überraschenden Aufgabe des Mindestkurses gegenüber dem Euro bläst der Schweizer Industrie ein eiskalter Wind ins Gesicht. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die Schuld in die Schuhe zu schieben, wäre etwas gar einfach. Mit dem Mindestkurs dämpfte sie vorübergehend zwar die Symptome der Folgen der Schuldenkrise, nicht aber ihre Ursachen. Auf Dauer konnte das nicht gut gehen.

Wie das Seilziehen rund um das hochverschuldete Griechenland erahnen lässt, ist aus den wirtschaftlichen Problemen Europas längst ein politisches geworden. Spätestens wenn die Demokratie den wirtschaftlichen Interessen geopfert wird, ist das System als Ganzes zu hinterfragen.

Was OC Oerlikon anbetrifft, so beschränken sich die Probleme auf die Folgen des erstarkten Frankens. Die Aufgabe des Mindestkurses liess die Namenaktien des in Zürich beheimateten Industriekonzerns Mitte Januar vorübergehend um 20 Prozent auf 10 Franken einbrechen.

Mittlerweile müssen Anleger wieder etwas tiefer in die Tasche greifen, gingen die Valoren am vergangenen Freitag doch bei 11,75 Franken aus dem Handel. Gegenüber dem Vortag entsprach dies einem satten Plus von 2,6 Prozent.

Auslöser war eine Unternehmensstudie aus dem Hause Helvea. Darin erhöhte der als Koryphäe geltende Industrieanalyst Reto Amstalden sein Anlageurteil von "Hold" auf "Buy" und zog das Kursziel auf 14,60 (12,40) Franken nach.

Der viel beachtete Studienverfasser macht kein Geheimnis daraus, dass die Nachfragesituation in den Absatzmärkten von OC Oerlikon auf kurze Sicht alles andere als rosig ist. Er selber sieht die Geschäftsentwicklung beim Industriekonzern jedoch noch im Laufe der zweiten Jahreshälfte die Talsohle durchschreiten.

Für Amstalden steht fest: Auch wenn das Unternehmen die bis Ende 2017 definierten Zielsetzungen nicht erreichen sollte, sollte der Gewinn in den kommenden zwei Jahren prozentual zweistellig wachsen.

Wie der Studie zu entnehmen ist, werden sich erste Synergien des im vergangenen Jahr von Sulzer erworbenen Oberflächenbehandlungsgeschäfts bemerkbar machen. Darüber hinaus erhofft sich ihr Verfasser nach den Rochaden im Verwaltungsrat eine Überprüfung der bisherigen Strategie. Diese könnte das Fundament für zukünftige Firmenübernahmen schaffen. OC Oerlikon stünden mehr als eine Milliarde Franken für Zukäufe zur Verfügung, so schreibt er weiter.

Interessant ist auch, was Amstalden zur Kursentwicklung der vergangenen 12 Monate zu sagen hat. Seinen Berechnungen zufolge hat der breite Markt die Aktien in dieser Zeit um knapp 20 Prozent hinter sich zurückgelassen. Auf Basis der nächstjährigen Gewinnschätzungen werde das Unternehmen 15 Prozent tiefer als ähnlich ausgerichtete Rivalen bewertet.

Ähnlich äussert sich übrigens auch sein für Kepler Cheuvreux tätiger Berufskollege. Er empfiehlt die Papiere von OC Oerlikon schon eine ganze Weile mit einem Kursziel von 14 Franken zum Kauf. Im Hinblick auf die Halbjahresergebnispräsentation vom 4. August sieht der Experte Raum für eine grundlegende Neubeurteilung und –bewertung des Industriekonzerns.

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