OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

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Davidkaspar
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OC Oerlikon

denke oerlikon hat NOCH NICHTS bewiesen, aber denke es ghet nicht mehr lange,wenn man die offenen Stellen anschaut in der Solarabteilung von Oerlikon

GloomBoomDoom
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OC Oerlikon

Denke, primär wird nun der rasante Anstieg verdaut werden müssen....

Im Zusammenhang mit Japan, Afrika, etc. werden die meisten Anleger ihre Positionen absichern...

Für mich wichtig ist hauptsächlich die 7.00 Marke...

Momentan kämpfen wir ja dran rum... ist für mich relativ entscheidend!

kentucky
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OC Oerlikon

Uuuuppssss.was geschieht da grade ?

greenhornet
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OC Oerlikon

Stopp Loss bei 7 !

Die Welt wird überleben. Sie hat bisher alle Dummheiten der Menschen überlebt und wird es auch diesmal tun! Zitat: Jim Rogers

kentucky
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greenhornet wrote:

Stopp Loss bei 7 !

Was denkst du, ist das eine normale Korrektur ?

Angstverkäufe oder so ?

tidr
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OC Oerlikon

Ich denke das Problem ist hier, dass viele bei 7 ihre Stop Loss platziert haben und die jetzt ausgelöst wurden. Ich denke hier ist noch keine Zeit für Panik.

Lorenz
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OC Oerlikon

So konnte ich grad wieder kaufen WinkSmile 8) .

cashflow
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OC Oerlikon

jep, hier handelt es sich wohl um die zu erwartende korrektur kombiniert mit stop-loss aufträgen die ausgelöst wurden, kein grund zur panik sondern eine gelegenheit zum nachkaufen finde ich ebenfalls! Lol

v.a. kommen am 19.4. ja schon die nächsten quartalszahlen, wobei sich sicher wieder viele vorher eindecken wollen, nach dem guten jahresabschluss! Biggrin

hier schliesslich noch ein interessanter artikel aus der fuw, der mich weiter zuversichtlich stimmt, wobei es durchaus auch einige Hürden zu nehmen gibt:

Vor zwölf Monaten war es ungewiss, ob die Bilanzmedienkonferenz von OC Oerlikon für das Jahr 2009 durchgeführt werden könne. Die Verhandlungen mit Banken und Investoren über zusätzliches Kapital und neue Rahmenkredite stockten. Die Vorbereitungen zur Deponierung der Bilanz waren getroffen, die entsprechenden Medienmitteilungen vorbereitet. Potenzielle Kapitalgeber hielten sich zurück. Nicht ohne Grund.

Noch im ersten Quartal 2010 liess der schlechte Geschäftsgang nicht auf baldige Besserung hoffen. Am 31. März 2010 gelang jedoch der Befreiungsschlag. Finanzchef Jürg Fedier erinnert sich noch genau an diese hektische Nacht. In einer Marathonsitzung wurde mit den Banken eine Einigung gefunden. Grossaktionär Victor Vekselberg sicherte Gelder im Umfang von 500 Mio. Fr. zu.

Deutliche Verbesserungen

Seither hat sich vieles normalisiert. Der Turnaround ist mehrheitlich geschafft. Das Unternehmen erreichte 2010 eine Umsatzsteigerung von 25% auf 3,6 Mrd. Fr. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen und Wertberichtigungen verbesserte sich um 383 Mio. auf 103 Mio. Fr. Der Technologiekonzern weist mit 5 Mio. Fr. überraschend einen Gewinn aus. «Finanz und Wirtschaft» hatte mit einem Verlust um 80 Mio. Fr. gerechnet.

Die unerwartete Steigerung ist auf eine lebhaftere Nachfrage im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Die Situation der Sparte Textile hat sich deutlich gebessert. Zudem hat eine Überprüfung gezeigt, dass latente Steuergutschriften in der Höhe von 50 Mio. Fr. aktiviert werden können. Bereits bekannt war, dass der Forderungsverzicht der Banken von 125 Mio. Fr. das Finanzergebnis einmalig erhöht.Fedier zeigt sich im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erfreut, dass die Anstrengungen der vergangenen zwei Jahre Erfolg haben. Die Bilanz ist nun wesentlich widerstandsfähiger. Dank der Rekapitalisierung sind die Nettoschulden von 1646 auf 274 Mio. Fr. gesunken. Mit einer Eigenkapitalquote von 32,5% (11,4) steht das Unternehmen wieder auf sicherem Boden. Im operativen Geschäft sind indes noch nicht alle Probleme ausgeräumt. Unbefriedigend ist die Situation der Sparten Drive und Solar, die das Betriebsergebnis mit insgesamt 86 Mio. Fr. belasteten. Vacuum und Coating nähern sich dagegen mit Ebit-Margen von 7,3 bzw. 12,3% historischen Höchstmarken. Damit nicht genug. Der Verwaltungsrat hat vor Weihnachten ein neues Strategiekonzept für die nächsten drei Jahre abgesegnet. Darin sind zentrale Eckpfeiler fixiert. Devestitionen aus dem bestehenden Portfolio sind nicht vorgesehen. Mit effizienteren Kontrollsystemen quer durch alle Sparten will CEO Michael Buscher schneller auf Veränderungen am Markt reagieren können. Er strebt eine «kontinuierliche Leistungssteigerung» an mit dem Fernziel, die Besten der Branche zu überflügeln.

Schwieriges Unterfangen

Buscher geht in seinen Aktivitäten noch einen Schritt weiter. Mit einem ausgeklügelten Konzept will er der Kultur im Unternehmen neue Impulse verleihen. Seine Ausführungen zu diesem Thema sind allerdings nicht leicht zu verstehen und wohl noch schwieriger umzusetzen. In einem Punkt sind seine Erläuterungen allerdings plausibel: OC Oerlikon müsse das vorhandene technische Wissen besser in Innovationen umsetzen.

Einige Fortschritte sind bereits erreicht worden. Dazu zwei Beispiele: Textile hat im Bereich Chemiefaser neue Automaten entwickelt, die weniger Energie und deutlich weniger Platz brauchen als bisherige. Drive Systems hat die Beschichtung des Getriebes für den neuen Lamborghini optimiert – mit dem Effekt deutlich verkürzter Schaltzeiten sowie einer Gewichtseinsparung von 10%. Bereits im vergangenen Herbst war Oerlikon Solar mit der Thin Fab eine deutliche Weiterentwicklung der Prozesse gelungen. Wer in diese Technologie von Oerlikon investiert, budgetiert mit dreistelligen Millionenbeträgen. China ist offenbar interessiert an der Dünnfilmtechnologie des Konzerns. Buscher ist zuversichtlich, dass OC in absehbarer Zeit grössere Aufträge aus dieser Region akquirieren kann. OC Oerlikon verzeichnete 2010 eine Steigerung des Bestellungseingangs von 51% auf 4,5 Mrd. Fr. Davon entfielen 2,5 Mrd. Fr. (+115%) auf die Sparte Textile. Im laufenden Jahr ist mit einem sinkenden Auftragseingang zu rechnen; Buscher erwartet ein «Übergangsjahr». Der Wegfall von Steuergutschriften sowie der Schuldenerlass der Banken müssen nun kompensiert werden. Wegen der gesenkten Kostenbasis und steigender Margen rechnen wir für 2011 mit einer Gewinnerhöhung auf 60 Mio. Fr. Für das nächste Jahr erwarten wir, sofern die Konjunktur in Schwung bleibt, eine Steigerung auf 130 Mio. Fr. oder 40 Rp. je Aktie. Das daraus abzuleitende Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18 ist im historischen Vergleich schwierig einzustufen. Die KGV von OC schwankten in den vergangenen Jahren zwischen 8 und 80 (im Turnaround). Sicher ist: Oerlikon bewegt sich in die richtige Richtung. Anleger müssen darauf achten, ob sich das bestätigt und wie steil die Formkurve nach oben zeigt. Engagements bleiben deshalb vorerst überdurchschnittlich riskant.

Buffet
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OC Oerlikon

cashflow wrote:

jep, hier handelt es sich wohl um die zu erwartende korrektur kombiniert mit stop-loss aufträgen die ausgelöst wurden, kein grund zur panik sondern eine gelegenheit zum nachkaufen finde ich ebenfalls! Lol

v.a. kommen am 19.4. ja schon die nächsten quartalszahlen, wobei sich sicher wieder viele vorher eindecken wollen, nach dem guten jahresabschluss! Biggrin

hier schliesslich noch ein interessanter artikel aus der fuw, der mich weiter zuversichtlich stimmt, wobei es durchaus auch einige Hürden zu nehmen gibt:

Vor zwölf Monaten war es ungewiss, ob die Bilanzmedienkonferenz von OC Oerlikon für das Jahr 2009 durchgeführt werden könne. Die Verhandlungen mit Banken und Investoren über zusätzliches Kapital und neue Rahmenkredite stockten. Die Vorbereitungen zur Deponierung der Bilanz waren getroffen, die entsprechenden Medienmitteilungen vorbereitet. Potenzielle Kapitalgeber hielten sich zurück. Nicht ohne Grund.

Noch im ersten Quartal 2010 liess der schlechte Geschäftsgang nicht auf baldige Besserung hoffen. Am 31. März 2010 gelang jedoch der Befreiungsschlag. Finanzchef Jürg Fedier erinnert sich noch genau an diese hektische Nacht. In einer Marathonsitzung wurde mit den Banken eine Einigung gefunden. Grossaktionär Victor Vekselberg sicherte Gelder im Umfang von 500 Mio. Fr. zu.

Deutliche Verbesserungen

Seither hat sich vieles normalisiert. Der Turnaround ist mehrheitlich geschafft. Das Unternehmen erreichte 2010 eine Umsatzsteigerung von 25% auf 3,6 Mrd. Fr. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen und Wertberichtigungen verbesserte sich um 383 Mio. auf 103 Mio. Fr. Der Technologiekonzern weist mit 5 Mio. Fr. überraschend einen Gewinn aus. «Finanz und Wirtschaft» hatte mit einem Verlust um 80 Mio. Fr. gerechnet.

Die unerwartete Steigerung ist auf eine lebhaftere Nachfrage im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Die Situation der Sparte Textile hat sich deutlich gebessert. Zudem hat eine Überprüfung gezeigt, dass latente Steuergutschriften in der Höhe von 50 Mio. Fr. aktiviert werden können. Bereits bekannt war, dass der Forderungsverzicht der Banken von 125 Mio. Fr. das Finanzergebnis einmalig erhöht.Fedier zeigt sich im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erfreut, dass die Anstrengungen der vergangenen zwei Jahre Erfolg haben. Die Bilanz ist nun wesentlich widerstandsfähiger. Dank der Rekapitalisierung sind die Nettoschulden von 1646 auf 274 Mio. Fr. gesunken. Mit einer Eigenkapitalquote von 32,5% (11,4) steht das Unternehmen wieder auf sicherem Boden. Im operativen Geschäft sind indes noch nicht alle Probleme ausgeräumt. Unbefriedigend ist die Situation der Sparten Drive und Solar, die das Betriebsergebnis mit insgesamt 86 Mio. Fr. belasteten. Vacuum und Coating nähern sich dagegen mit Ebit-Margen von 7,3 bzw. 12,3% historischen Höchstmarken. Damit nicht genug. Der Verwaltungsrat hat vor Weihnachten ein neues Strategiekonzept für die nächsten drei Jahre abgesegnet. Darin sind zentrale Eckpfeiler fixiert. Devestitionen aus dem bestehenden Portfolio sind nicht vorgesehen. Mit effizienteren Kontrollsystemen quer durch alle Sparten will CEO Michael Buscher schneller auf Veränderungen am Markt reagieren können. Er strebt eine «kontinuierliche Leistungssteigerung» an mit dem Fernziel, die Besten der Branche zu überflügeln.

Schwieriges Unterfangen

Buscher geht in seinen Aktivitäten noch einen Schritt weiter. Mit einem ausgeklügelten Konzept will er der Kultur im Unternehmen neue Impulse verleihen. Seine Ausführungen zu diesem Thema sind allerdings nicht leicht zu verstehen und wohl noch schwieriger umzusetzen. In einem Punkt sind seine Erläuterungen allerdings plausibel: OC Oerlikon müsse das vorhandene technische Wissen besser in Innovationen umsetzen.

Einige Fortschritte sind bereits erreicht worden. Dazu zwei Beispiele: Textile hat im Bereich Chemiefaser neue Automaten entwickelt, die weniger Energie und deutlich weniger Platz brauchen als bisherige. Drive Systems hat die Beschichtung des Getriebes für den neuen Lamborghini optimiert – mit dem Effekt deutlich verkürzter Schaltzeiten sowie einer Gewichtseinsparung von 10%. Bereits im vergangenen Herbst war Oerlikon Solar mit der Thin Fab eine deutliche Weiterentwicklung der Prozesse gelungen. Wer in diese Technologie von Oerlikon investiert, budgetiert mit dreistelligen Millionenbeträgen. China ist offenbar interessiert an der Dünnfilmtechnologie des Konzerns. Buscher ist zuversichtlich, dass OC in absehbarer Zeit grössere Aufträge aus dieser Region akquirieren kann. OC Oerlikon verzeichnete 2010 eine Steigerung des Bestellungseingangs von 51% auf 4,5 Mrd. Fr. Davon entfielen 2,5 Mrd. Fr. (+115%) auf die Sparte Textile. Im laufenden Jahr ist mit einem sinkenden Auftragseingang zu rechnen; Buscher erwartet ein «Übergangsjahr». Der Wegfall von Steuergutschriften sowie der Schuldenerlass der Banken müssen nun kompensiert werden. Wegen der gesenkten Kostenbasis und steigender Margen rechnen wir für 2011 mit einer Gewinnerhöhung auf 60 Mio. Fr. Für das nächste Jahr erwarten wir, sofern die Konjunktur in Schwung bleibt, eine Steigerung auf 130 Mio. Fr. oder 40 Rp. je Aktie. Das daraus abzuleitende Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18 ist im historischen Vergleich schwierig einzustufen. Die KGV von OC schwankten in den vergangenen Jahren zwischen 8 und 80 (im Turnaround). Sicher ist: Oerlikon bewegt sich in die richtige Richtung. Anleger müssen darauf achten, ob sich das bestätigt und wie steil die Formkurve nach oben zeigt. Engagements bleiben deshalb vorerst überdurchschnittlich riskant.

So sehe ich es auch. Es bleibt immer noch ein Rest Risiko. Werde trotzdem noch ein einige Zeit drin bleiben.

Perry2000
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OC Oerlikon

Buffet wrote:

cashflow wrote:
jep, hier handelt es sich wohl um die zu erwartende korrektur kombiniert mit stop-loss aufträgen die ausgelöst wurden, kein grund zur panik sondern eine gelegenheit zum nachkaufen finde ich ebenfalls! Lol

v.a. kommen am 19.4. ja schon die nächsten quartalszahlen, wobei sich sicher wieder viele vorher eindecken wollen, nach dem guten jahresabschluss! Biggrin

hier schliesslich noch ein interessanter artikel aus der fuw, der mich weiter zuversichtlich stimmt, wobei es durchaus auch einige Hürden zu nehmen gibt:

Vor zwölf Monaten war es ungewiss, ob die Bilanzmedienkonferenz von OC Oerlikon für das Jahr 2009 durchgeführt werden könne. Die Verhandlungen mit Banken und Investoren über zusätzliches Kapital und neue Rahmenkredite stockten. Die Vorbereitungen zur Deponierung der Bilanz waren getroffen, die entsprechenden Medienmitteilungen vorbereitet. Potenzielle Kapitalgeber hielten sich zurück. Nicht ohne Grund.

Noch im ersten Quartal 2010 liess der schlechte Geschäftsgang nicht auf baldige Besserung hoffen. Am 31. März 2010 gelang jedoch der Befreiungsschlag. Finanzchef Jürg Fedier erinnert sich noch genau an diese hektische Nacht. In einer Marathonsitzung wurde mit den Banken eine Einigung gefunden. Grossaktionär Victor Vekselberg sicherte Gelder im Umfang von 500 Mio. Fr. zu.

Deutliche Verbesserungen

Seither hat sich vieles normalisiert. Der Turnaround ist mehrheitlich geschafft. Das Unternehmen erreichte 2010 eine Umsatzsteigerung von 25% auf 3,6 Mrd. Fr. Das operative Ergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen und Wertberichtigungen verbesserte sich um 383 Mio. auf 103 Mio. Fr. Der Technologiekonzern weist mit 5 Mio. Fr. überraschend einen Gewinn aus. «Finanz und Wirtschaft» hatte mit einem Verlust um 80 Mio. Fr. gerechnet.

Die unerwartete Steigerung ist auf eine lebhaftere Nachfrage im zweiten Halbjahr zurückzuführen. Die Situation der Sparte Textile hat sich deutlich gebessert. Zudem hat eine Überprüfung gezeigt, dass latente Steuergutschriften in der Höhe von 50 Mio. Fr. aktiviert werden können. Bereits bekannt war, dass der Forderungsverzicht der Banken von 125 Mio. Fr. das Finanzergebnis einmalig erhöht.Fedier zeigt sich im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erfreut, dass die Anstrengungen der vergangenen zwei Jahre Erfolg haben. Die Bilanz ist nun wesentlich widerstandsfähiger. Dank der Rekapitalisierung sind die Nettoschulden von 1646 auf 274 Mio. Fr. gesunken. Mit einer Eigenkapitalquote von 32,5% (11,4) steht das Unternehmen wieder auf sicherem Boden. Im operativen Geschäft sind indes noch nicht alle Probleme ausgeräumt. Unbefriedigend ist die Situation der Sparten Drive und Solar, die das Betriebsergebnis mit insgesamt 86 Mio. Fr. belasteten. Vacuum und Coating nähern sich dagegen mit Ebit-Margen von 7,3 bzw. 12,3% historischen Höchstmarken. Damit nicht genug. Der Verwaltungsrat hat vor Weihnachten ein neues Strategiekonzept für die nächsten drei Jahre abgesegnet. Darin sind zentrale Eckpfeiler fixiert. Devestitionen aus dem bestehenden Portfolio sind nicht vorgesehen. Mit effizienteren Kontrollsystemen quer durch alle Sparten will CEO Michael Buscher schneller auf Veränderungen am Markt reagieren können. Er strebt eine «kontinuierliche Leistungssteigerung» an mit dem Fernziel, die Besten der Branche zu überflügeln.

Schwieriges Unterfangen

Buscher geht in seinen Aktivitäten noch einen Schritt weiter. Mit einem ausgeklügelten Konzept will er der Kultur im Unternehmen neue Impulse verleihen. Seine Ausführungen zu diesem Thema sind allerdings nicht leicht zu verstehen und wohl noch schwieriger umzusetzen. In einem Punkt sind seine Erläuterungen allerdings plausibel: OC Oerlikon müsse das vorhandene technische Wissen besser in Innovationen umsetzen.

Einige Fortschritte sind bereits erreicht worden. Dazu zwei Beispiele: Textile hat im Bereich Chemiefaser neue Automaten entwickelt, die weniger Energie und deutlich weniger Platz brauchen als bisherige. Drive Systems hat die Beschichtung des Getriebes für den neuen Lamborghini optimiert – mit dem Effekt deutlich verkürzter Schaltzeiten sowie einer Gewichtseinsparung von 10%. Bereits im vergangenen Herbst war Oerlikon Solar mit der Thin Fab eine deutliche Weiterentwicklung der Prozesse gelungen. Wer in diese Technologie von Oerlikon investiert, budgetiert mit dreistelligen Millionenbeträgen. China ist offenbar interessiert an der Dünnfilmtechnologie des Konzerns. Buscher ist zuversichtlich, dass OC in absehbarer Zeit grössere Aufträge aus dieser Region akquirieren kann. OC Oerlikon verzeichnete 2010 eine Steigerung des Bestellungseingangs von 51% auf 4,5 Mrd. Fr. Davon entfielen 2,5 Mrd. Fr. (+115%) auf die Sparte Textile. Im laufenden Jahr ist mit einem sinkenden Auftragseingang zu rechnen; Buscher erwartet ein «Übergangsjahr». Der Wegfall von Steuergutschriften sowie der Schuldenerlass der Banken müssen nun kompensiert werden. Wegen der gesenkten Kostenbasis und steigender Margen rechnen wir für 2011 mit einer Gewinnerhöhung auf 60 Mio. Fr. Für das nächste Jahr erwarten wir, sofern die Konjunktur in Schwung bleibt, eine Steigerung auf 130 Mio. Fr. oder 40 Rp. je Aktie. Das daraus abzuleitende Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18 ist im historischen Vergleich schwierig einzustufen. Die KGV von OC schwankten in den vergangenen Jahren zwischen 8 und 80 (im Turnaround). Sicher ist: Oerlikon bewegt sich in die richtige Richtung. Anleger müssen darauf achten, ob sich das bestätigt und wie steil die Formkurve nach oben zeigt. Engagements bleiben deshalb vorerst überdurchschnittlich riskant.

So sehe ich es auch. Es bleibt immer noch ein Rest Risiko. Werde trotzdem noch ein einige Zeit drin bleiben.

Sag mal: Müsst Ihr immer alles zitieren? Zumal Buffet nicht mal Cashflow geantwortet hat, sonder nur seine Meinung schrieb.

Schreibt doch einfach @Perry2000 oder sowas..... :roll: Lol

Zurück zum Thema:

Die Stops waren wohl wirklich etwas unglücklich plaziert (meine nicht!).

Solange die 6.80 in etwa halten, ist alles i.o. Smile

Strategie
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OC Oerlikon

http://www.swissinfo.ch

28. März 2011 - 16:45 IHAG Holding erwirbt 3i-Beteiligung an Pilatus Flugzeugwerke (AF)

(Meldung durchgehend neu verfasst)

Zürich/Stans (awp/sda) - Beim Flugzeugbauer Pilatus Flugzeugwerke haben sich die Beteiligungsverhältnisse grundlegend geändert. Neu wird das Unternehmen von zwei gleich starken Grossaktionären kontrolliert, die einen neuen Aktionärsbindungsvertrag eingegangen sind.

Die Grossaktionärin IHAG Holding der Industriellenfamilie Anda/Bührle teilte am Montag mit, dass sie ihre Pilatus-Beteiligung auf 41% aufgestockt habe. Sie habe dazu Anteile von 10% von der britischen Investitionsgesellschaft 3i übernommen. Über die Details der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA führte IHAG-Direktor Bernhard Müller aus, dass zudem ein neuer Aktionärsbindungsvertrag mit dem Investor Jörg F. Burkart zustande gekommen sei. Dieser besitze ebenfalls 41% der Aktien.

Der alte Vertrag war am 1. März ausgelaufen. Die übrigen Minderheitsaktionäre seien keine Aktionärsbindung mehr eingegangen, sagte Müller. Zu ihnen gehöre auch der Industriekonzern OC Oerlikon, der rund 14% der Pilatus-Aktien besitze.

OC Oerlikon hatte bereits Ende 2006 einen Verkauf ihrer Pilatus-Beteiligung zur Disposition gestellt. Ob ein solcher nun mit dem neuen Beteiligungsverhältnis bald in die Tat umgesetzt wird, wollte ein Mediensprecher auf Anfrage nicht sagen. In der Bilanz 2010 von OC Oerlikon erscheint die Finanzanlage mit einem Buchwert von 28 Mio CHF.

Auch Müller will über einen möglichen Verkauf von OC Oerlikon nicht spekulieren: "Das ist Sache von OC Oerlikon. Falls sie aber verkaufen wollen und der Preis stimmt, dann würde die IHAG einen Kauf und damit eine weitere Beteiligungsaufstockung sicherlich prüfen."

:o

morgenstern
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@perry 2000

alles nur aufgeblasenes zeugs.... hier gehts nur noch um politisches hickhack! ich befürchte eine weitere traditions firma wird zuerst geschlachtet danach werden wir weiter sehen. Wink wir befinden uns in einer der grössten umbruch szenarien was die börse angeht. das vertrauen ist so tief wie noch nie zuvor, also es giltet nur noch eines: wer was gibt dort wird investiert, den rest kannst rauchen!!

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

Strategie
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Das interessiert den Anleger eigentlich eher wenig :roll: .

http://www.kununu.com/de/all/all/id/oc-oerlikon-balzers

Kioto
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OC Oerlikon

Kratzen wir heute wieder an der 7?

Habe keine Schimmer von dem Ganzen aber ich bleib dran

Strategie
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OC Oerlikon

Kioto wrote:

Kratzen wir heute wieder an der 7?

Ja, heute um 17.30 h bei 7.19 LolLol

Kioto
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OC Oerlikon

Wunschdenken oder glaubst du wirklich daran?

Habe keine Schimmer von dem Ganzen aber ich bleib dran

kabul
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OC Oerlikon

Kioto wrote:

Wunschdenken oder glaubst du wirklich daran?

Strategie glaubt doch nicht im Entferntesten daran. Werde aber auf jeden Fall bei 7.19 SL setzen. Ha ha ha. Ich glaube eher, dass wir um 17.30 bei 6.90 rum sind.

 

Strategie
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OC Oerlikon

kabul wrote:

Kioto wrote:
Wunschdenken oder glaubst du wirklich daran?

Strategie glaubt doch nicht im Entferntesten daran. Werde aber auf jeden Fall bei 7.19 SL setzen. Ha ha ha. Ich glaube eher, dass wir um 17.30 bei 6.90 rum sind.

Ne,ne.... tolle Frage, tolle Antwort :idea:

GloomBoomDoom
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Italien plant Subventionsbegrenzung für Solarbranche

Die italienische Regierung will bei der staatlichen Förderung für die boomende Solarbranche keine Kapazitätsgrenzen bei der jährlichen Megawattleistung einführen.

Das für Subventionen zur Verfügung stehende Geld solle gedeckelt werden, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa Umweltministerin Stefania Prestigiacomo am Montag. Ab 2012 würden die Subventionen begrenzt, sagte Prestigiacomo.

Durch die staatliche Förderung ist Italien in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Märkte für die Solarbranche geworden

cashflow
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OC Oerlikon

@GBD: wohl ziemlich irrelevant. OC Solar macht eh unter 10% des Umsatzes des ganzen Konzerns aus und Italien dann davon noch mal sehr wenig. Hoffnungsträger für OC Solar ist ganz klar China.. (und weitere Schwellenländer natürlich)

GloomBoomDoom
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OC Oerlikon

Irrelevant ist ein relativ hoch gegriffenes Wort...

1. OC Solar mach HEUTE 10 % vom Umsatz aus

2. Italien ist zu einem der wichtigeren westlichen Absatzmärkten im Bereich Solar in den letzten Jahren avanciert...

aber ich denke auch nicht, das dies die Welt bewegt... dennoch irrelevant ist sie aus meiner Sicht nicht...

cashflow
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@gbd: deshalb ja auch "ziemlich".. aber danke für den Beitrag! Wink

..die italos sind ja auch die einzigen, die jetzt erfolgreich von alternativer zu Kernenergie umschwenken, oder ich weiss auch nicht wohin, das lybische Öl bleibt vorerst auch mal aus, wo Italien ja ein wichtiger Abnehmer war.. ist mir nicht ganz klar wo die ihre Energie herkriegen wollen?!?! Wink

GloomBoomDoom
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Na gut... einigen wir uns auf ziemlich I-m so happy

Italien verbrauchte im Jahr 2008 rund 80 Mio Tonnen => Lybien produzierte gerade mal 77.1 Mio Tonnen im 2009... weshalb sollte das die Italiener gross beunruhigen... Lybien gehört nicht zu den Big Playern... Öl liefert dir immer jemand... Der Preis ist entscheidend...

cashflow
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OC Oerlikon

hab mal irgendwo gelesen (war ne vertrauenswürdige quelle), dass italien einen drittel seines öls aus lybien bezieht, insofern ist das schon sehr relevant, v.a. da italien eh schon sehr viel strom jeweils einkaufen muss da sie selber ihren bedarf nicht decken können. (erklärt ja auch, wieso Berlusconi so lange ein big buddy vom Gadaffi war)

aber egal, ist ja schon ziemlich off topic jetzt.. Wink

okay war nicht ganz richtig, sondern so:

http://www.afrika-auf-einen-blick.de/libyen/export.php

39.5% der lybischen exporte gingen nach italien. das ist dann aber immer noch ein beträchtlicher anteil an italiens ölimporten.

GloomBoomDoom
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stimmt... wir sind vom thema abgeschweift... also indirekt...

scheint sich kurz unter der 6.90-marke einzpendeln... soll mir recht sein für den moment...

cwebb
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wie gehts weiter mit der oerlikon? ist die Verschnaufpause bald durch? und wir lassen die 6 hinter uns? :roll:

Glarner82
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7.04.-

Die haben sich Heute wirklich gut geschlagen. Smile

Bullish
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Keine Angst, heute haben wieder einige unter 7 verkauft, die bald wieder kaufen, weil sie eigentlich an OC Oerlikon glauben.

Zucchero
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wow....extrem ruhig heute hier drin....kurs entwickelt sich langsam aber stetig...sehe die 7.- im moment nicht gefährdet!

schönen abend an euch alle.

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten

GloomBoomDoom
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es sind alle zufrieden und glücklich... I-m so happy

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