OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

Valor: 81682 / Symbol: OERL
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Chliinejoscht
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Watchlist

OC Oerlikon hat es in meinem Blog in die Watchlist geschafft!  :rose:

https://boersengurus.wordpress.com/watchlist/

Zyndicate
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Eine Schweizer Aktie mit Nachholbedarf?
 

Die Credit Suisse hält einen Schweizer Nebenwert für im Kurs zurückgeblieben. Und sie nennt gute Gründe, weshalb die Aktie kurzfristig in den Genuss einer Aufholjagd kommen sollte.

Von Lorenz Burkhalter

An der Schweizer Börse ist in den letzten Wochen eine Jagd auf zurückgebliebene Aktien entbrannt. Auf der Suche nach solchen wird die Credit Suisse bei OC Oerlikon fündig. In seiner Rolle als Grossaktionär dürfte dies den russischen Milliardär Viktor Vekselberg freuen.

Im Hinblick auf die Quartalsergebnispräsentation vom 28. April macht der Analyst der Schweizer Grossbank beim mit "Outperform" und einem 12-Monats-Kursziel von 13,50 Franken empfohlenen Titel einen kurzfristigen Nachholbedarf aus.

Erklärungsversuche für das schwache Abschneiden

Obschon die Aktie alleine seit Anfang Monat um gut 6 Prozent gestiegen ist, notiert sie noch immer ein knappes Prozent unter dem Stand von Ende letzten Jahres.

Wie der Experte schreibt, gibt es in Anlegerkreisen Vorbehalte, was die zukünftige Rolle des Renova-Vertreters Michael Süss als Präsident des Verwaltungsrats anbetrifft. Gleichzeitig verweist er auf die noch immer ungelösten strukturell bedingten Herausforderungen im Geschäftszweig Drive Systems sowie der fehlenden Grösse im nur schwach wachsenden Bereich Vacuum. Ausserdem habe der Bereich Manmade Fibres mit einem sequentiellen Rückgang der Aufträge zu kämpfen.

Auf kurze Sicht Raum für steigende Aktienkurse

Die Aktie von OC Oerlikon habe seit Jahresbeginn um rund 11 Prozent schlechter als andere mittelgrosse Nebenwerte abgeschnitten, so der Analyst. Dies mache das Unternehmen zu einem der zehn Schweizer Industriefirmen mit der schlechtesten Kursentwicklung. Er errechnet unter Ausklammerung der Barmittel ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,7 auf seinen nächstjährigen Gewinnschätzungen.

Kursseitiges Aufwärtspotenzial macht der Experte im Zusammenhang mit Margenverbesserungen im Bereich Manmade Fibres sowie bei der Auftragslage des Geschäftszweigs Surface Solutions aus. Im Bereich Drive Systems sieht er die Talsohle zumindest als durchschritten an.

Überraschend geht man bei der Credit Suisse nicht auf die umfassenden Nettobarmittel von OC Oerlikon ein. Gemäss Schätzungen anderer Banken dürfte das Unternehmen bis Ende dieses Jahres wieder 460 Millionen Franken in der Kasse haben. Das entspricht rund 12 Prozent der derzeitigen Börsenkapitalisierung und bietet Raum entweder für grosszügigere Dividenden oder aber für ein gewinnverdichtendes Aktienrückkaufprogramm. Auch davon geht aus Sicht der Aktionäre Fantasie aus.

CASH

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olba
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OC Oerlikon

Ich sehe schon länger Nachholbedarf und freue mich, dass hier wieder mal berichtet wird. Viele solide Nachrichten im letzten Halbjahr + Metco-Übernahme ohne hörbare Nebengeräusche. Dennoch WAR der Kurs stabil, leicht negativ. Wiederhole die 18.--, die ich schon gennant habe Smile 

Gruss

Olba

Puntacana1
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Logitech22.04.2015 - 21:23

Sollte man noch einsteigen vor den Zahlen?

 

bluepixbe
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Welche Auswirkungen hat aber der Euro auf OERL? Ich würde sagen recht stark. Wie seht ihr das?

Lorin
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Kaufempfehlung OC Oerlikon

Die verschiedenen Kaufempfehlungen scheinen zu wirken heute

Lorin
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 22. Juni

Kepler Cheuvreux rät bei den Aktien von im Vorfeld der Halbjahresergebnispräsentation vom 4. August zum Einstieg.

Lorin
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 12 Std.Vor 12 Stunden

wird endlich wiederentdeckt: Helvea stuft die Aktien mit einem Kursziel von 14,60 Franken auf BUY (Hold) hoch.

23:49 - 25. Juni 2015 · Details

 

Lorin
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Diese Schweizer Firmen können überzeugen 

27.05.2015 12:30

Die Bank Vontobel sagt, welche Schweizer Unternehmen an der eigenen Sommer-Konferenz ganz besonders überzeugen konnten

"....Als Dritter im Bunde dürfte auch der durch den IR-Verantwortlichen Andreas Schwarzwalder vertretene Industriekonzern OC Oerlikon an der Investorenkonferenz überzeugt haben. Denn der Händler fragt sich zu Recht, weshalb sich die Anleger bei den mit einem Kursziel von 14,30 Franken zum Kauf empfohlenen Aktien noch immer in Zurückhaltung üben. Die Geschäftsleitung sei beeindruckend und der neue CEO Brice Koch verfüge über einen sehr starken Hintergrund. Zudem sitze OC Oerlikon auf Barmitteln im Umfang von 800 Millionen Franken. Der Verfasser des Kommentars hält die Angst vor einer weiterhin rückläufigen Margenentwicklung im Bereich Manmade Fibre für übertrieben, genauso wie jene im Zusammenhang mit der von Renova gehaltenen Firmenbeteiligung. Renova sei ein langfristig orientierter Investor ohne direkte Einflussnahme auf das Tagesgeschäft.""

 

 

 

Lorin
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Jagd auf vernachlässigte Aktien eröffnet

28.05.2015 - 12:30Schon seit Tagen wird zur Jagd auf zurückgebliebene Aktien geblasen. Der cash Insider sagt, wo er in der Schweiz noch Nachholbedarf sieht.

Im Segment der Nebenwerte möchte ich an dieser Stelle noch auf OC Oerlikon zu sprechen kommen. Die Papiere des Industriekonzerns notieren zur Zeit 1 Prozent unter dem Stand von Anfang Jahr. Erst vergangene Woche wusste OC Oerlikon anlässlich einer Firmenpräsentation an der Vontobel-Sommer-Konferenz zu überzeugen 

Lorin
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Zwei kaufenswerte Industrie-Perlen

29.06.2015 - 12:30Der cash Insider über zwei vernachlässigte Vorzeigeunternehmen aus dem hiesigen Industriebereich, deren Aktien er anlässlich der heutigen Kursschwäche auf die Liste seiner Schweizer Börsenfavoriten setzt.

cash Insider

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.

***

Seit der überraschenden Aufgabe des Mindestkurses gegenüber dem Euro bläst der Schweizer Industrie ein eiskalter Wind ins Gesicht. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die Schuld in die Schuhe zu schieben, wäre etwas gar einfach. Mit dem Mindestkurs dämpfte sie vorübergehend zwar die Symptome der Folgen der Schuldenkrise, nicht aber ihre Ursachen. Auf Dauer konnte das nicht gut gehen.

Wie das Seilziehen rund um das hochverschuldete Griechenland erahnen lässt, ist aus den wirtschaftlichen Problemen Europas längst ein politisches geworden. Spätestens wenn die Demokratie den wirtschaftlichen Interessen geopfert wird, ist das System als Ganzes zu hinterfragen.

Was OC Oerlikon anbetrifft, so beschränken sich die Probleme auf die Folgen des erstarkten Frankens. Die Aufgabe des Mindestkurses liess die Namenaktien des in Zürich beheimateten Industriekonzerns Mitte Januar vorübergehend um 20 Prozent auf 10 Franken einbrechen.

Mittlerweile müssen Anleger wieder etwas tiefer in die Tasche greifen, gingen die Valoren am vergangenen Freitag doch bei 11,75 Franken aus dem Handel. Gegenüber dem Vortag entsprach dies einem satten Plus von 2,6 Prozent.

Auslöser war eine Unternehmensstudie aus dem Hause Helvea. Darin erhöhte der als Koryphäe geltende Industrieanalyst Reto Amstalden sein Anlageurteil von "Hold" auf "Buy" und zog das Kursziel auf 14,60 (12,40) Franken nach.

Der viel beachtete Studienverfasser macht kein Geheimnis daraus, dass die Nachfragesituation in den Absatzmärkten von OC Oerlikon auf kurze Sicht alles andere als rosig ist. Er selber sieht die Geschäftsentwicklung beim Industriekonzern jedoch noch im Laufe der zweiten Jahreshälfte die Talsohle durchschreiten.

Für Amstalden steht fest: Auch wenn das Unternehmen die bis Ende 2017 definierten Zielsetzungen nicht erreichen sollte, sollte der Gewinn in den kommenden zwei Jahren prozentual zweistellig wachsen.

Wie der Studie zu entnehmen ist, werden sich erste Synergien des im vergangenen Jahr von Sulzer erworbenen Oberflächenbehandlungsgeschäfts bemerkbar machen. Darüber hinaus erhofft sich ihr Verfasser nach den Rochaden im Verwaltungsrat eine Überprüfung der bisherigen Strategie. Diese könnte das Fundament für zukünftige Firmenübernahmen schaffen. OC Oerlikon stünden mehr als eine Milliarde Franken für Zukäufe zur Verfügung, so schreibt er weiter.

Interessant ist auch, was Amstalden zur Kursentwicklung der vergangenen 12 Monate zu sagen hat. Seinen Berechnungen zufolge hat der breite Markt die Aktien in dieser Zeit um knapp 20 Prozent hinter sich zurückgelassen. Auf Basis der nächstjährigen Gewinnschätzungen werde das Unternehmen 15 Prozent tiefer als ähnlich ausgerichtete Rivalen bewertet.

Ähnlich äussert sich übrigens auch sein für Kepler Cheuvreux tätiger Berufskollege. Er empfiehlt die Papiere von OC Oerlikon schon eine ganze Weile mit einem Kursziel von 14 Franken zum Kauf. Im Hinblick auf die Halbjahresergebnispräsentation vom 4. August sieht der Experte Raum für eine grundlegende Neubeurteilung und –bewertung des Industriekonzerns.

Pidu
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@Lorin, bei OC Oerlikon schreibt der Verfasser, dass die Talsohle erst in der zweiten Jahreshälfte durchschritten wird. Sofern sich der Franken zum Euro bei 1.10 einpendelt ist OC Oerikon erst im ersten Semester 2016 ein Kauf. Das ist nur meine Meinung. Der Verfasser betont aber auch die Folgen des erstarkten Franken für OC Oerlikon.

Lorin
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@Pidu für mich sind folgende Eckdaten wichtig:

1) " OC Oerlikon stünden mehr als eine Milliarde Franken für Zukäufe zur Verfügung,...". Das sind ca. 4 Fr. pro Aktie bzw. 25% des Aktienkapitals als Bar. Ich weiss nicht wieviele solche Firmen wir im SIX haben.

2) " ...Auf Basis der nächstjährigen Gewinnschätzungen werde das Unternehmen 15 Prozent tiefer als ähnlich ausgerichtete Rivalen bewertet..."

3) "...für Kepler Cheuvreux tätiger Berufskollege,..., Im Hinblick auf die Halbjahresergebnispräsentation vom 4. August sieht der Experte Raum für eine grundlegende Neubeurteilung und –bewertung des Industriekonzerns..."

4) "Helvea,..., Wie der Studie zu entnehmen ist, werden sich erste Synergien des im vergangenen Jahr von Sulzer erworbenen Oberflächenbehandlungsgeschäfts bemerkbar machen..."

Ich riskiere jetzt einzusteigen als zuzuwarten bis zum 4. August.

 

Zyndicate
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Oerlikon mit Partnerschaft in China
 

Der Industriekonzern Oerlikon hat in China einen Joint-Venture-Vertrag unterzeichnet. Die Kunstfasersparte Oerlikons spannt demnach enger mit dem chinesischen Unternehmen Huitong Chemical Engineering Technique zusammen.

Dies teilt Oerlikon am Donnerstag mit. Der Schweizer Konzern besitzt am Joint Venture 60%. Das Gemeinschaftsunternehmen stärke Oerlikons Position im wachsenden Geschäft der Entwicklung, Errichtung und Wartung von Polykondensationsanlagen zur Herstellung von Kunststoff, heisst es weiter. Dank der Verbindung von Oerlikons Technologien mit jenen von Huitong könne ein gesamtheitliches Engineering-Konzept für den Chemiefasermarkt und den verwandten Polykondensationsmarkt für Verpackungen wie Flaschen oder Filme angeboten werden. Huitong ist gemäss den Angaben das führende Polyester-Engineering-Unternehmen in China. Der Oerlikon-Bereich Barmag arbeite bereits seit 2007 mit ihm zusammen und habe verschiedene internationale Projekte realisiert.

"Das Segment Manmade Fibers ist bereits erfolgreich in den Markt für Polykondensationslösungen eingestiegen, und das Joint Venture stellt einen weiteren Schritt in der Entwicklung unserer Kompetenzen und Geschäfte in diesem attraktiven Markt dar", lässt sich Oerlikon-CEO Brice Koch in der Mitteilung zitieren.

(AWP)

 

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Verkauft Oerlikon sein Vacuum-Geschäft?
 

OC Oerlikon startet gut informierten Kreisen zufolge den Verkauf seines Vakuum-Geschäfts. An der Börse legt die Aktie deutlich zu.

Das Schweizer Unternehmen habe die Deutsche Bank mit der Suche nach einem Käufer beauftragt, sagten drei mit der Transaktion vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Geschäftsbereich, der Vakuum-Technologie für Kühlschränke oder die Beschichtung von Mikrochips liefert, könnte bei einem Verkauf mit 350 bis 400 Millionen Franken bewertet werden.

An der Börse legt die Oerlikon-Aktie zu und notiert um 13.15 Uhr 3,5 Prozent im Plus bei 11,80 Franken. Oerlikon und die Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab.

Oerlikon befindet sich im Umbau. Der vom russischen Industriellen Viktor Vekselberg kontrollierte Konzern hat im vergangenen Jahr von Sulzer den Bereich Metco übernommen. Das Beschichtungsgeschäft ist damit nun der umsatzstärkste Bereich. Insidern zufolge könnten neben der Vakuumtechnik auch weitere Segmente auf den Prüfstand kommen.

Kleinste Oerlikon-Division

Mit einem Umsatz von 390 Millionen Franken und einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 41 Millionen Franken ist Vacuum die kleinste der vier Oerlikon-Divisionen. Mögliche Käufer für die Sparte sind den Insidern zufolge Konkurrenten wie MKS Instruments oder Edwards Vacuum. Die deutsche Pfeiffer Vacuum dürfte aus wettbewerbsrechtlichen Gründen dagegen kaum in Frage kommen.

Auch Finanzinvestoren dürften an der Auktion teilnehmen. Dies gelte insbesondere für Häuser, die sich am Verfahren für die Schweizer VAT beteiligt hätten, die 2013 von Capvis und Partners Group geschluckt wurde. Damals hatten etwa Advent, Bain, Montagu und Gilde einen Kauf geprüft.

Die Hauptmarke von Vacuum ist Leybold. Dabei handelt es sich um ein Geschäft, das Oerlikon 1994 von der deutschen Degussa gekauft hatte. Nach der Verschmelzung mit der eigenen Tochter Balzers entstand einer der weltgrössten Vakuum-Technologie-Anbieter.

(Reuters)

 

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Oerlikon-Aktie birgt Potenzial
 

Oerlikon schwimmt nur so in Barmitteln. Nun will sich der Industriekonzern auch noch vom Geschäft mit Vakuumpumpen trennen. Winkt den Aktionären sogar eine satte Sonderdividende?

Von Lorenz Burkhalter

Am Dienstag vergangener Woche wurden Spekulationen wach, Oerlikon suche einen Käufer für das Geschäft mit Vakuumpumpen. Der in Zürich beheimatete Industriekonzern reagierte umgehend und bestätigte die Prüfung "strategischer Optionen" für diesen Geschäftszweig.

Innerhalb weniger Tage schoss die Aktie steil nach oben. Trotz einem ansehnlichen Plus von 7,5 Prozent seit Mitte Juli liegt der Kurs aber noch immer unter dem Stand von Anfang Jahr.

Verlauf der Oerlikon-Aktie in diesem Jahr, Quelle: cash.ch

Oerlikon hat sich in den letzten Jahren neu aufgestellt. Verlustreiche Bereiche wurden ins Ausland verkauft und das Kerngeschäft Oberflächenbehandlung mit der Übernahme von Sulzer Metco verstärkt. Sollte der Industriekonzern Ernst machen und sich auch vom Geschäft mit Vakuumpumpen trennen, wäre er neben der Oberflächenbehandlung nur noch in den Segmenten Textilmaschinen und Antriebstechnologie tätig.

Der Verkaufspreis für das Vakuumpumpengeschäft wird in Analystenkreisen auf 350 bis 400 Millionen Franken geschätzt. Als potenzielle Käufer werden die beiden Mitbewerber MKS Instruments und Inficon sowie zahlreiche Private Equity Firmen genannt.

Alle Zutaten für eine Erfolgsgeschichte vorhanden

Schon heute verfügt Oerlikon über Nettobarmittel im Umfang von gut 100 Millionen Franken, Pensionsverpflichtungen nicht mit eingerechnet. Branchenkenner schätzen, dass dem Unternehmen nach dem Verkauf des Geschäfts mit Vakuumpumpen bis zu 1,5 Milliarden Franken für Firmenübernahmen zur Verfügung stehen. Dazu müsste Oerlikon allerdings Fremdkapital aufnehmen, was angesichts der soliden Bilanz und der tiefen Zinsen kein Problem darstellen sollte.

Möglich wäre auch eine Kapitalrückführung an die Aktionäre in Form einer Sonderdividende oder eines Aktienrückkaufprogramms. Erst vor wenigen Monaten kündigte das Unternehmen an, künftig 50 Prozent des Jahresgewinns als Dividende auszuschütten. Aus heutiger Sicht wären das rund 0,40 Franken je Aktie, was immerhin einer Rendite von 3,3 Prozent entsprechen würde.

Der von ABB kommende CEO Brice Koch könnte das eine (gewinnverdichtende Firmenübernahmen) tun und das andere (Sonderdividende oder Aktienrückkaufprogramm) nicht seinlassen. Schliesslich gilt das Kerngeschäft Oberflächenbehandlung als stark fragmentiert. Kleinere und mittelgrosse Rivalen zum Schlucken gibt es deshalb mehr als genug. Wie auch immer: Die Aktionäre wären in allen Fällen auf der Gewinner-Seite.

Beliebtheit bei Analysten hilft nicht

Sowieso sind die Publikumsaktionäre bei Oerlikon in bester Gesellschaft. Grösster Aktionär ist der russische Milliardär Victor Vekselberg mit einem Stimmenanteil von 43,3 Prozent. Hinter vorgehaltener Hand wird sein Einstandskurs in Handelskreisen auf durchschnittlich 24 Franken geschätzt. Auf dem Höhepunkt des Solarbooms waren Anleger sogar bereit, mehr als 100 Franken je Aktie zu bezahlen.

Gemäss Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP empfehlen sechs von acht Analysten die Aktie zum Kauf, darunter Koryphäen auf ihrem Gebiet wie die Experten von Credit Suisse, Baader Helvea oder Kepler Cheuvreux. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 14 Franken und damit um 17 Prozent über dem aktuellen Stand von rund 12 Franken.

Trotz aller Beliebtheit bei den Analysten fristet die Aktie von Oerlikon schon seit beinahe zwei Jahren ein Mauerblümchen-Dasein. Es bräuchte deshalb vermutlich nicht viel, um ihr neues Leben einzuhauchen.

CASH

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Zyndicate
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Oerlikon mit gemischtem Zahlen-Set
 

Der Industriekonzern OC Oerlikon hat im zweiten Quartal 2015 einen unveränderten Umsatz erzielt, der Bestellungseingang ist im Vergleich zum Vorjahr leicht höher ausgefallen.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wird unverändert beibehalten. Der Umsatz blieb in der Berichtsperiode mit 781 Mio CHF gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil. Zu konstanten Wechselkursen wurde ein Plus von 5,9% auf 827 Mio verbucht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestellungseingang verbesserte sich derweil um 1% auf 731 Mio. Der Bestellungsbestand per Mitte Jahr betrug 614 Mio, was gegenüber Ende erstes Quartal 2015 einem Minus von rund 11% entspricht. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Minus rund 21%.

Der EBITDA stieg leicht um 1,5% auf 132 Mio CHF. Die entsprechende Marge betrug 16,9% nach 16,6% im Vorjahreszeitraum. Für den Konzerngewinn gibt es nur einen Halbjahreswert: Er verringerte sich auf 108 Mio von 129 Mio im Vorjahr.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen bei Umsatz und Bestellungseingang leicht unter, beim Betriebsgewinn etwas über den Prognosen der Experten. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Auftragseingang von 742 Mio CHF, einen Umsatz von 784 Mio und einen EBITDA von 129 Mio prognostiziert.

Die globale Präsenz sei gestärkt und das Geschäft in angrenzenden Märkten entwickelt wurden, schreibt Oerlikon weiter. Der Konzern hatte im ersten Halbjahr den Verkauf des Segments Advanced Technologies abgeschlossen. Die von Sulzer hinzugekaufte Oberflächensparte Metco war im Vorjahreszeitraum für einen Monat konsolidiert.

Auf Basis der Ergebnisse hat Oerlikon die Guidance bekräftigt. Für das laufende Jahr 2015 rechnet das Management zu konstanten Wechselkursen weiter mit einer Zunahme des Bestellungseingangs um rund 10% und mit einem Umsatzwachstum von rund 5%. Die EBITDA-Marge wird auf Vorjahresniveau erwartet.

(AWP)

 

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ursinho007
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zuwarten doch besser, sehe keine Neubeurteilung!

(noch nebenbei zu deiner Bemerkung 1): schau dir doch mal Bellevue Group an)

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Dilemma
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Marktgespräch

Marktgespräch 3. September:

OC OERLIKON: Unterbewertet

Am Markt raten einzelne Sales-Trader zu Käufen in den Oerlikon Namenaktien, wie zu hören ist. Die markant überverkauften Maschinenbau-Titel würden nun einen beträchtlichen Discount zu ihrem fairen Wert aufweisen. Selbst skeptisch gestimmte Marktteilnehmer meinen, dass die Oerlikon-Titel "mindestens 10%" unterbewertet seien. Zuversichtliche Händler erwarten, dass der Bodenbildungsprozess in den Titeln zu Ende gehen und eine sukzessive Erholung beginnen werde. Der faire Wert der Oerlikon-Titel wird am Markt meist bei rund 13 CHF angesiedelt, weshalb ausreichend Raum für eine kräftige Kurserholung besteht.

Wink

 

 

 

brünu
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Sorry, ich habe langsam genug vom dem gesülze, wieviel Potenzial und wie hoch die Unterbewertung von dieser tollen Aktie sei. Klar ist, dass dieses Teil seit 2 Jahren eigentlich keine Bewegung mehr hat, ausser der Gesamtmarkt geht nach unten, da macht die OC ohne Stopp mit! 

Der gute vekselberg hat wohl nur noch Pech mit seinen Übernahmen und Beteiligungen!

Massino
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Habe auch langsam genug 9.50 !!!!

Cambodia
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Hier hilft wohl auch das ewige und von mir schon oft kritisierte "Gepushe" von Guru und Insider nichts! Boredom

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

Chrigu
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Heute zu 9.85 eingestiegen. Wollte die Aktie seit 2 Jahren in meinem Depot, hab irgendwie nie zugelangt, und entsprechend auch nichts verpasst. Irgendwie war heute das Bauchgefühl da. knapp 3% Dividendenrendite sind im Worstcase wenigstens drin.

Gruss

Chrigu

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robincould
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ja, warum eigentlich nicht Industrietitel?

mir gefallen vor den Zahlen auch Tornos und Starrag - die Zahlen kommen am 3.11.

Chrigu
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Da war ich wohl ein Bisschen zu früh...heisst halt länger liegen lassen...

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robincould
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Haltefrist

Wow, du ziehst schon nach einem Tag Bilanz? Wie lange wolltest du denn die Titel halten - overnight : )

Die kommen bestimmt wieder über die 9.85 - vielleicht testen sie nochmals die 9.35 - das Doppeltief würde dann aber einen guten Einstiegskurs markieren.

 

Viel Erfolg!

Chrigu
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Hoi robincould

ca.10 jahre, primär dividenden und wachstumstitel. Ging jedoc von erholung aus, deswegen mein kommentar. 

 

Easy, bei dem titel rechne ich nicht mit schnellem gewinn;-)

 

good luck

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Massino
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Jeden Tag das gleiche Menus !

Chrigu
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Ja, das ist wirklich bitter. Seit meinem Kauf bin ich bereits die bevorstehende Dividende im Minus, wenn sie denn kommt.
Für mich ein langfristiges Investitionsvehikel und trotzdem; der Kursverlauf ist alles andere als vertrauensfördernd.

 

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robincould
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Cambodia

Ich würde zu diesen Kursen bald einsteigen - was meinst du?

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