OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

Valor: 81682 / Symbol: OERL
  • 10.390 CHF
  • -0.95% -0.100
  • 10.05.2021 17:30:29
6'993 posts / 0 new
Letzter Beitrag
serious
Bild des Benutzers serious
Offline
Zuletzt online: 11.03.2021
Mitglied seit: 05.05.2009
Kommentare: 796
OC Oerlikon

Kapitalist wrote:

Nach der KE werde ich vermutlich auch wieder einsteigen, falls die zukunftsträchtigen Teile dann noch beim Konzern sind.

@seroous:

Dass es dem ehemaligen Besitzer der Esec gut geht, das nehme ich jetzt einmal an, der hat seine Firma ja schliesslich der damaligen Unaxis auch zum Höchstpreis verkaufen können, der war wirklich clever. LolLol

Genau das wollte ich aussagen, Du bist halt schon ein weiser Mann. Ich weiss nicht mehr genau, aber es könnte im mehreren hundert Millionenbereich gewesen sein, weisst Du es noch? Damals hat ja das Management geglaubt, das sei etwas für die Zukunft. Gut, viele von uns sind dieser "new-tech-Blase" damals auch verfallen. Ich hätte ja sonst auch keine Esec im Portefeuille gehabt. Dabei habe ich weit unten vom Höchst eingekauft.

Und dennoch, ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn.

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
OC Oerlikon

Quote:

Nach der KE werde ich vermutlich auch wieder einsteigen, falls die zukunftsträchtigen Teile dann noch beim Konzern sind.

@Kapitalist

Blum 3 Ich glaube, da wirst du lange warten müssen.

Eine KE ist auf dem heutigen Kursniveau zu riskant. Ich habe probiert, mich zwischen den Zeilen zu informieren. Dann habe ich noch so ein Bauchgefühl. Darum habe ich heute gekauft. Der liebe Gott, oder wer immer, schütze meinen Bauch. 8)

Emil

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

@serious:

Logisch, wer war denn bei Esec nicht dabei. Aber dass Unaxis die Esesec zum Höchstpreis gekauft hat, um sie wenige Jahre später mit einem Abschreiber von einigen hundert Millionen wieder zu verkaufen, das war eine "Meisterleistung des damaligen Managments".

Es besteht jetzt eben die Gefahr, dass der neue Sanierer (Ziegler), jetzt das ganze unter dem Druck der Banken nochmals wiederholt und die besten Stücke aus dem Konzern wieder verramscht werden.

Wirklich interessant am Konzern ist ja der Solarbereich, da sind sie auch technisch führend. Aber genau dieser Bereich ist vermutlich der einzige welcher sich zu guten Bedingungen verkaufen lässt. Ausser sie bringen den separat an die Börse, aber vermutlich haben sie dazu den besten Moment bereits wieder verpasst, weil die Börsen nächstens die lange erwartete Korrektur durchmachen. :idea:

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Emil wrote:

Quote:
Nach der KE werde ich vermutlich auch wieder einsteigen, falls die zukunftsträchtigen Teile dann noch beim Konzern sind.

@Kapitalist

Blum 3 Ich glaube, da wirst du lange warten müssen.

Eine KE ist auf dem heutigen Kursniveau zu riskant. Ich habe probiert, mich zwischen den Zeilen zu informieren. Dann habe ich noch so ein Bauchgefühl. Darum habe ich heute gekauft. Der liebe Gott, oder wer immer, schütze meinen Bauch. 8)

Irgendwie werden sie ja die 600 Millionen aufbringen müssen die im Januar zur Rückzahlung fällig werden. Da der Konzern im Moment nur Verluste einfährt kann man das ja nicht aus den Erträgen bezahlen.

Laut Aussagen von Ziegler kommt nur ein Teilverkauf zusammen mit einer KE in Frage.

Besser reich und gesund als arm und krank!

serious
Bild des Benutzers serious
Offline
Zuletzt online: 11.03.2021
Mitglied seit: 05.05.2009
Kommentare: 796
OC Oerlikon

@ Kapitalist

Full ack - kommt auch es dem New-Blasenfonds (Äxgüsi). Ich habe im Kopf, man hätte für Esec damals "bescheidene" 600 Mio bezahlt, bitte behaftet mich aber nicht darauf. Aber es kommt hin, wenn man bedenkt, dass mehrere hundert Millionen abgeschrieben werden mussten. Die mussten danach ja nur noch abschreiben, und dafür können die Russen nun wirklich nichts.

Zum Sanierer: So blöd kann ja wohl kein Sanierer sein, dass er die goldenen oder sagen wir besser zukunftsträchtigsten Eier verkauft, oder etwa doch?

Seit ich börsenkundig bin - ich habe es bis anhin mindestens geglaubt ich sei es - schmerzt doch die Textilindustrie immer ganz gewaltig und stärker wie andere (z.B. ABB).

Lasst uns mit dieser Aktie zocken, das macht doch etwas Spass, ich setze auf Calls, zum ersten, zum zweiten, zum ... Die Dailytraders sind aufgerufen.

@Emil - aber irgendwie benötigen die halt doch Geld, wieso nicht via KE - ich verstehe Deine Überlegung noch nicht - meinst Du, einfach weil der Kurs im Moment zu tief sei ...

Es gibt ja schon noch Gestaltungsmöglichkeiten für eine KE.

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

@serious:

Der Textilbereich ist einfach sehr zyklisch, das ist aber allgemein bekannt. Die haben Zeiten wo enorm verdient wird und Zeiten wo man drauflegt. Zur Zeit ist der Textilbereich in einem Tief und ein Verkauf des Bereiches bringt kein Geld, oder wenn, dann zu wenig.

Wenn der Veckselberg als Hauptaktionär meint, dass die Aktie aktuell zu hoch bewertet sei, dann wäre ich vorsichtig, ausser er versucht jetzt den Kurs zu drücken um günstig die Mehrheit zu erlangen. Aber auch dieses Szenario würde dafür sprechen mit dem Kauf von langlaufenden Calls zuzuwarten.

Dass eine KE, verbunden mit einem Teilverkauf kommen muss, liegt auf der Hand, das wird ja auch offiziell kommuniziert.

Auszug aus dem letzten Quartalsbericht:

"KAPITALERHÖHUNG UND DEVESTITION IM PAKET

Nach wie vor ist bei Oerlikon die Schuldenlast das zentrale Thema. "Wir liegen im Rahmen der Covenants-Bandbreite im dritten Quartal", beruhigte CFO Jürg Fedier. "Die Nettoverschuldung konnte im Zuge positiven Cash-Flows reduziert werden", so der Finanzchef.

Die erste Tranche eines Kredits muss Ende des ersten Quartals 2010 bedient werden. Oerlikon erwägt daher weiterhin den Verkauf von Unternehmensteilen. "Wir suchen nun nach Lösungen, um nachhaltig überleben zu können", sagte CEO Hans Ziegler. Teil der angestrebten Lösungen könnte auch eine Kapitalerhöhung sein.

"Eine Kapitalerhöhung muss einen Mehrwert bringen - isoliert bringt das nichts." Eine Devestition ohne Kapitalerhöhung wäre demnach nicht nachhaltig, so Finanzchef Fedier. Der CEO will nun bis Jahresende eine Gesamtlösung präsentieren."

Wobei die Banken ja immer auch an diesen Sanierungen beteiligt sind, die verdienen damit ja auch ihr Geld. In guten Zeiten werden Kredite eingeräumt um andere Betriebe teuer aufzukaufen und wenn es mit der Wirtschaft runter geht, dann machen sie Druck damit die Kredite getilgt werden und zwingen damit die Betriebe dann jeweils zu schlechten Konditionen wieder zu verkaufen.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Im Januar ist in der FuW folgender Artikel erschienen, der Aktienkurs lag damals bei rund 27.-, jetzt bei rund 80.-. Aber an der Gesamtsituation hat sich eigentlich seither nicht viel verändert. Wobei dem Veckselberg damals schon unterstellt wurde, dass er die Mehrheit bei OC Oerlikon anstrebe, vielleicht äussert er sich deshalb jetzt so negativ zum Aktienkurs:

" Sanierer Ziegler wird OC Oerlikon umbauen

Die Zeit von CEO Uwe Krüger ist wohl abgelaufen – Verwaltungsrat wird mehr Führungsverantwortung übernehmen – Wie kritisch ist die Situation? – Kein Engagement

Beat D. Hebeisen

Die Geduld von Victor Vekselberg (VV) ist zu Ende. Der russische In­vestor stellt nicht nur im Hause Sulzer einen grösseren Führungsan­spruch, er will auch in OC Oerlikon mehr Einfluss. In den vergangenen Wochen ha­ben sich die Spannungen zwischen CEO Uwe Krüger und dem Verwaltungsrat ver­schärft, wie aus dem Unternehmen zu hö­ren ist. Was sich zuerst als Meinungsver­schiedenheit in operativen Angelegenhei­ten hätte interpretieren lassen, wird nun wohl in einem Führungswechsel enden.

Im VR wird jedoch nicht die Neubeset­zung des CEO-Postens diskutiert. Viel­mehr geht es darum, wie das Gremium unter der Leitung von Vladimir Kuznetsov die in dieser schwierigen Phase nötigen Entscheide rasch durchsetzen kann.

OC Oerlikon trägt eine hohe Nettover­schuldung. Der Auftragseingang der Sparte Textil ist eingebrochen. Das Solar­geschäft leidet unter der strengeren Kre­ditvergabe der Banken. Das sind nur ei­nige der hängigen Probleme. VR-Präsident Kuznetsov ist in dieser Situation nicht der rechte Mann, um operativ zu wirken. Im Verwaltungsrat gibt es jedoch eine Per­sönlichkeit, die dem Anforderungsprofil für eine solche Aufgabe entspricht: Hans Ziegler. Der 57-Jährige ist ein erfahrener Sanierer. Ziegler sagt von sich selbst, er trete nie in einen Verwaltungsrat ein, nur um VR zu sein – er wolle aktiv an der Front etwas bewegen. Jetzt kommt seine Zeit, früher als noch im Rahmen seiner Wahl vor einem Jahr erwartet.

«Schnell und radikal» agieren

Hinter den Kulissen laufen, wie von Insi­dern zu vernehmen ist, Gespräche, wie Ziegler, wohl als Delegierter des Verwal­tungsrats, für eine begrenzte Zeit die ope­rativen Geschicke von Oerlikon in die Hand nehmen könnte. Ziegler hat seine Qualitäten in den vergangenen fünfzehn Jahren schon einige Male unter Beweis ge­stellt. Als Finanzchef der maroden Inter­discount erkannte er bald, dass Liquidi­tätsengpässe drohten, genauso im Fall der Winterthurer Erb-Gruppe oder von Com­plet-e. Die letzten Mandate führten zu längeren Engagements. Ziegler ist heute noch VR-Präsident des Systemintegrators Swisslog. Er sitzt im Verwaltungsrat des Schweissanlagenbauers Schlatter sowie des Bekleidungshändlers Vögele. Sein Mandat im VR von Elma läuft aus. Er wird sich wohl nicht wieder zur Wahl stellen.

Welche Impulse könnte Ziegler OC Oerlikon verleihen? In Krisenzeiten brau­che es andere Führungskonzepte, ist der Profisanierer überzeugt. Schnell, radikal und auch ein wenig unfreundlich – das seien die Eigenschaften, die ein Manager in schwierigen Zeiten haben müsse, ist Ziegler überzeugt. Er, der sich immer auch als Vertreter der Publikumsanleger sieht, weiss jedoch, dass er notfalls auch schon mal gegen die Interessen der Aktionäre handeln muss, wenn es die Not erfordert. Und OC Oerlikon steckt in einer solchen Notsituation.

Um das Problem der hohen Nettover­schuldung zu lösen, braucht es den Ver­kauf von Aktiven – es laufen Verhandlun­gen über die Veräusserung von Graziano zum Preis um 700 Mio. Fr. Wesentlich gra­vierender wäre ein Kapitalschnitt oder so­gar ein kontrollierter Konkurs der Gesell­schaft mit dem Ziel, gesunde Sparten in ein neues Unternehmen ohne Schulden­last auszulagern. Diskutiert wird auch eine Fusion mit Sulzer. Übernimmt Vekselberg die Kontrolle im Verwaltungsrat von Sul­zer (vgl. FuW Nr. 13 vom 18. Februar), dann könnte er über die hochliquide Win­terthurer Gesellschaft ein Angebot für Oerlikon lancieren. Vekselberg hat mit al­len diesen Szenarien indes das Problem, dass seine in den vergangenen Jahren mit Bedacht aufgebaute Reputation in der Schweiz leiden würde (vgl. Kasten).

Recht auf Information

Aus der Sicht des Investors ergibt sich eine ernüchternde Bilanz. Die Wirtschaftskrise hat die Probleme von OC Oerlikon auf brutale Weise offengelegt und verschärft. Die Textilsparte schreibt hohe Verluste. Das führte per Mitte 2008 zu Wertberichti­gungen von 343 Mio. Fr., und per Ende Jahr drohen weitere Abschreiber auf dem Goodwill.

Die Erwartungen an die Solardivision wurden bisher nicht korrigiert. Krüger hat noch im Dezember 2008 für das laufende Jahr einen Umsatz um 1 Mrd. Fr. in Aus­sicht gestellt (vgl. FuW Nr. 100 vom 17. De­zember 2008). Das hätte einen Betriebsge­winn dieser Sparte von 200 Mio. Fr. er­möglicht. Dolch solche Hochrechnungen sind heute Makulatur.

Den Aktionären wurde bis jetzt über die wirkliche Situation des Unternehmens kein reiner Wein eingeschenkt. Die Börse signalisiert seit längerer Zeit eine zuneh­mende Skepsis, und es gibt keine Hin­weise darauf, dass diese Zurückhaltung nicht gerechtfertigt wäre. Jetzt hat offen­bar auch der Verwaltungsrat eingesehen, dass Handeln nottut. Einige radikale Ein­schnitte in die Struktur des Unterneh­mens sind absehbar. Die Anleger werden daran keine Freude haben. Vor dem Hin­tergrund so vieler Unsicherheiten ist von Engagements abzuraten."

Besser reich und gesund als arm und krank!

mats
Bild des Benutzers mats
Offline
Zuletzt online: 29.04.2021
Mitglied seit: 10.12.2008
Kommentare: 1'456
OC Oerlikon

ich finde auch, dass es sehr viel Mut braucht jetzt zu kaufen.

Selbst als langfristiges Investment finde ich viele andere TITEL interessanter als Oerlikon. Und zwar aus folgenden Gründen:

- Oerlikon hat 2,5 Milliarden Schulden.

- Herr Ziegler hat gesagt, dass wenn die Einzelteile

alle verkauft würden. Kriegte er kaum 2,5

Milliarden zum jetzigen Zeitpunkt zusammen.

- Börsenwert Oerlikon jetzt ca. 1 Milliarde.

Wenn man davon ausgeht, dass Oerlikon in guten Zeiten

wieder 5 Milliarden wert sein soll muss man noch folgendes berücksichtigen. Es braucht jetzt Verkäufe zu miserablen Bedingungen und Konditionen. Eine KE ist wahrscheinlich auch nötig. Zudem und das ist ein weiterer bedenklicher Punkt welcher ein designierter Verwaltungsrat von Veckselberg gesagt hat.

Er meinte, dass im Moment so wenig in Forschung und Entwicklung investiert werde, dass sie in einigen Jahren nicht mehr konkurrenzfähig seien.

Das heisst sie handeln sich auch da beträchtliche Nachteile ein welche die Firma im Moment nur für Spekulanten intressant macht, sei es mit Optionen oder kurzfristigen Zocks.

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

mats wrote:

ich finde auch, dass es sehr viel Mut braucht jetzt zu kaufen.

Selbst als langfristiges Investment finde ich viele andere TITEL interessanter als Oerlikon. Und zwar aus folgenden Gründen:

- Oerlikon hat 2,5 Milliarden Schulden.

- Herr Ziegler hat gesagt, dass wenn die Einzelteile

alle verkauft würden. Kriegte er kaum 2,5

Milliarden zum jetzigen Zeitpunkt zusammen.

- Börsenwert Oerlikon jetzt ca. 1 Milliarde.

Wenn man davon ausgeht, dass Oerlikon in guten Zeiten

wieder 5 Milliarden wert sein soll muss man noch folgendes berücksichtigen. Es braucht jetzt Verkäufe zu miserablen Bedingungen und Konditionen. Eine KE ist wahrscheinlich auch nötig. Zudem und das ist ein weiterer bedenklicher Punkt welcher ein designierter Verwaltungsrat von Veckselberg gesagt hat.

Er meinte, dass im Moment so wenig in Forschung und Entwicklung investiert werde, dass sie in einigen Jahren nicht mehr konkurrenzfähig seien.

Das heisst sie handeln sich auch da beträchtliche Nachteile ein welche die Firma im Moment nur für Spekulanten intressant macht, sei es mit Optionen oder kurzfristigen Zocks.

Ich denke, dass man erst einmal Klarheit darüber erhalten sollte welche Teile Oerlikon behält, bevor man ein langfristiges Engagement eingeht.

Aktuell wird einfach für Industrieanlagen usw. ein sehr tiefer Preis bezahlt, das ist auch nicht unbedingt für die Zukunft entscheidend, aber schlecht ist natürlich, wenn man sich jetzt von Industrieteilen zu sehr schlechten Preisen trennen muss.

Der Ziegler hat zwar diverse Firmen saniert, für die jeweiligen Firmen war das aber jeweils nicht unbedingt positiv, mindestens hatten die Aktionäre nicht viel davon. Die meisten Firmen gibt es gar nicht mehr in der ursprünglichen Form. Für die Banken hat er jeweils vermutlich das Optimum heraus geholt.

Interdiscount z.B. gehört heute der COOP. E-centives wurde zu Pragmatica und jetzt zur heutigen Global natural. Auch von den weiteren sanierten Betrieben hat meines Wissens keiner in der damaligen Form überlebt. Man müsste sich also auch die Frage stellen, weshalb der Ziegler überhaupt als Sanierer eingesetzt wurde. Primär ev. zur Rettung der Bankdarlehen?

Wobei durchaus auch möglich wäre, dass der Veckselberg im Laufe der Sanierung die Kontrolle über OC Oerlikon erlangen könnte. Ich gehe jetzt einfach einmal davon aus, dass der Ziegler nicht zur Sicherung der Interessen der Kleinaktionäre eingeschaltet wurde. :idea:

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

In der heutigen FuW ist folgender Artikel erschienen:

OC Oerlikon vor Bilanzsanierung

Schuldenlast ist zu gross – Kreditgebende Banken müssen Hand bieten für Lösung – Sanierungsvorschlag bis Ende Jahr – Aktien vorläufig meiden

Beat D. Hebeisen

Das Fazit von CEO Hans Ziegler nach fünfzig Tagen im Amt: OC Oerlikon ist kein Fall für Kurzschlusshandlungen. Bis Ende des Jahres will er für den Technologiekonzern eine Sanierungslösung vorlegen. Er verfüge über genügend Zeit sowie den nötigen Handlungsspielraum, um die verschiedensten Optionen einer Neuausrichtung zu «testen», äusserte sich Ziegler am Donnerstag im Rahmen einer telefonisch geführten Medienkonferenz zuversichtlich.

Renova wird «verwässert»

Die Finanzprobleme des Konzerns wären über eine Kapitalerhöhung sowie den Verkauf von Unternehmensteilen zu dämpfen. Doch beide Varianten ergeben wenig Sinn, denn die daraus zu lösenden flüssigen Mittel würden mehr oder weniger direkt in die Schuldentilgung abfliessen. In dem von Ziegler angestrebten Gesamtpaket spielen darum die 23 kreditgebenden Banken eine zentrale Rolle. Das bestätigt der CEO, ohne auf Details einzugehen.

In einer Lösungsfindung prallen allerdings völlig unterschiedliche Interessen aufeinander. Die Banken wollen ihre Kredite in der Höhe von 2,02 Mrd. Fr. (per Ende 2008) schützen. Victor Vekselberg, der über die Beteiligungsgesellschaft Renova die Gesellschaft kontrolliert, wird kaum neues Kapital zeichnen, ohne dass die Banken auch einen Teil zur Sanierung des Unternehmens beitragen. Doch wie sind die Banken zu einem solchen Schritt zu bewegen? Oerlikon müsste einen drohenden Konkurs in Aussicht stellen, ist eine der Möglichkeiten, über die in der Finanzgemeinde gemunkelt wird.

Um Oerlikon zu retten, müssten die Banken auf einen Teil der Schulden verzichten oder sich bereit erklären, die Kredite in Aktienkapital zu wandeln – was zu einer Kapitalverwässerung um 70% führen würde. In beiden Varianten könnte Vekselberg seinerseits wohl zu einer Kapitalerhöhung bewegt werden. Renova-Sprecher Daniel Grotzki nimmt auf Anfrage nicht direkt zu diesem Szenario Stellung. Er bestätigt gegenüber «Finanz und Wirtschaft» lediglich, Renova würde eine Kapitalerhöhung mittragen, sofern diese «Teil einer nachhaltigen Lösung» sei.

Nach einer Neustrukturierung der Bilanz könnten die Erlöse aus dem Verkauf einzelner Tochtergesellschaften sowie das Neugeld aus einer Kapitalerhöhung genutzt werden, um in einer anziehenden Konjunktur das Wachstum des Konzerns zu finanzieren sowie die Forschung voranzutreiben. Letzteres ist ein entscheidender Faktor. Oerlikon ist ein Zulieferer von technisch anspruchsvollen Anlagen. Laufende Verbesserungen sowie das Abgleichen der Prozesse, zum Beispiel in der Solarzellenproduktion, sind für Käufer solcher Anlagen zwingend.

Eine Einigung mit den Banken käme auch Finanzchef Jürg Fedier entgegen. Unter der aktuellen Schuldenlast (die Nettoverschuldung belief sich per Ende Juni auf 1,8 Mrd. Fr.) droht Oerlikon der Kollaps. Als Folge des im Juni mit den Banken ausgehandelten Vertrags verteuern sich die Zinskosten im zweiten Halbjahr 2009 um «zusätzliche» 100 Mio. Fr. (Angaben Fedier vgl. FuW Nr. 68 vom 2. September). Weil Oerlikon die erste Kredittranche von 600 Mio. Fr. im Frühjahr kaum zurückzahlen kann, würden sich die Kreditkosten, als Folge des schwindenden Vertrauens, weiter verteuern. Eine Erhöhung des Finanzaufwands 2010 von 300 Mio. auf 400 Mio. Fr. wäre möglich. Solche Kosten könnten aus dem Cashflow wohl noch über längere Zeit nicht gedeckt werden.

Victory verschreibt Calls

Eine Einigung mit den Banken ist indes kein einfaches Unterfangen, sind doch nicht weniger als 23 Institute in den Konsortialkreditvertrag eingebunden. In den Verhandlungen werden die Kreditgeber Entgegenkommen von den Aktionären fordern. In Form eines Kapitalschnitts?

Im Umfeld solcher Unsicherheiten wird der Aktienkurs unter Druck kommen. Diese Meinung teilt offenbar auch Victory, die mit dem Grossaktionär Renova eine Aktionärsgruppe bildet, die 56,8% des Kapitals kontrolliert. Die Gruppe meldete am 23. September der SIX Swiss Exchange die Verschreibung von 439 160 Eurex-Call-Optionen mit Ausübungspreisen zwischen 72 und 88 Fr.

Renova bestätigt die Meldung der Transaktion, verweist aber darauf, dass die Veräusserungspositionen durch Victory eingegangen worden seien, selber halte Renova keine solchen Positionen. Ronny Pecik von Victory war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. «Finanz und Wirtschaft» beurteilt die Entwicklung von OC Oerlikon skeptischer als die Börse, die am Donnerstag die Zwischenzahlen des Konzerns (vgl. Kasten unten) sehr freundlich quittierte. Engagements bleiben mit überdurchschnittlich hohen Risiken verbunden.

September war ein guter Monat

OC Oerlikon hat in den ersten neun Monaten 39% Umsatzrückgang verbucht. Der Bestellungseingang sank 35%. Ein Blick auf die einzelnen Sparten zeigt, dass der Bereich Textile (Umsatz: –47%) am stärksten unter der Rezession litt. Knapp besser ist Drive Systems (–44%).

Das beste Resultat erzielte das Solarsegment (–2%). Im Vergleich zu den Halbjahreszahlen hat sich der Bestellungseingang von Textile deutlich erholt. In den vergangenen drei Monaten wurden gleich viele neue Aufträge gebucht wie im ersten Semester insgesamt. Auch Coating und Vacuum entwickelten sich erfreulich.

Im September schrieben alle Geschäftsbereiche, mit Ausnahme von Drive

Systems, schwarze Zahlen. Der Ausweis der ersten drei Quartale gibt keine Indikation, für welchen Konzernbereich im angestrebten Devestitionsszenario ein halbwegs vernünftiger Preis erzielt werden könnte.

Sogar wenn Sulzer unwahrscheinlicherweise bereit wäre, für Balzers Coating 700 Mio. Fr. zu bezahlen, läge ein solcher Preis über dem Marktwert (vgl. Tabelle). Noch immer hofft Oerlikon auf den Durchbruch von Solar. Eine Bewertung dieser Sparte ist jedoch mit grossen Unsicherheiten behaftet.

DH"

Besser reich und gesund als arm und krank!

Mali-P
Bild des Benutzers Mali-P
Offline
Zuletzt online: 12.10.2012
Mitglied seit: 24.08.2009
Kommentare: 1'195
OC Oerlikon

Haaha, der Vekselberg möchte einen tieferen Kurs :roll:

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
OC Oerlikon

Nicht wirklich, glaube ich. Taktisch ist die Reaktion nicht dumm. Wenn man ihn zu neuen Investitinen überschnorren will, damit er noch mehr investiert, würde ich auch so reagieren. Aber wenn man denkt, dass man eventuell den Victory Hauptmann loswerden möchte, dem ein tieferer Kurs sicher nicht passt, dann schaut das doch anders aus. Ich würde den halt auszahlen, zum derzeitigen Kurs und das ausserbörslich, und dan tschüss. Oder dann soll er die OC wieder hochbringen. Das könnte eine Bank problemlos machen, den ablösen. Schliesslich sind unsere Banken ja solvent. Wenn das bei einer einmal nicht mehr so ist, wird ihr ja auch geholfen, wie wir kürzlich mitansehen konnten. Falls ihr wisst, wen ich meine. Also liebe Banken, macht was. Schliesslich ist OC auch eine Schweizerfirma. :idea:

Emil

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Mit -5,2% ist Oerlikon aber heute ganz schön unter Druck. Da muss man sich mit einem Engagement vermutlich nicht beeilen.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Eptinger
Bild des Benutzers Eptinger
Offline
Zuletzt online: 19.10.2020
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 1'725
OC Oerlikon

:idea: Jedenfalls habe ich mir wieder ein Tranchli geholt im späten Vormittag. Lol Danke @ Emil!

Blum 3 Tue den Tiger in den Tank.........

Gruss vom Eptinger

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
OC Oerlikon

Lol

Blum 3 Gerne geschehen, wenn es dir genützt hat.

Ich hätte übrigens am Morgen schon aussteigen können. Ich tat es aber nicht. Das hätte noch nicht viel gebracht.

So haben wir nun ungefähr einen ähnlichen Einstandskurs. Wer Schiss hat, sollte rennen. Smile 8)

:idea: Ich sehe die Sache als Turnaroundstory mit Überraschungseffekt im positiven Sinn.

Emil

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Ein Einstieg heute war wohl keine so gute Idee, jetzt geht es aber richtig abwärts.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Mali-P
Bild des Benutzers Mali-P
Offline
Zuletzt online: 12.10.2012
Mitglied seit: 24.08.2009
Kommentare: 1'195
OC Oerlikon

Man Kapitalist, habe schon mehrmals deinen Rat befolgt und so Glück gehabt, BIG THX.

Jetzt kommt meine Skepsis: Viktor bekommt seinen tieferen Kurs. Denke bei 65.- wird er zuschlagen:D

Enifach aus dem Bauch heraus

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Eptinger wrote:

:idea: Jedenfalls habe ich mir wieder ein Tranchli geholt im späten Vormittag. Lol Danke @ Emil!

Blum 3 Tue den Tiger in den Tank.........

Das war jetzt echt kein guter Entscheid, die sind seither massiv gefallen. Man sollte eben keine Börsenregeln verletzen, das geht häufig ins Auge. Die Börsenregel dazu lautet: Greife nie in ein fallendes Messer. Wink

Besser reich und gesund als arm und krank!

Eptinger
Bild des Benutzers Eptinger
Offline
Zuletzt online: 19.10.2020
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 1'725
OC Oerlikon

Heute sind diverse Messer gefallen.

Ich habe die Schlachtplatte darunter gestellt und vor dem Essen noch nachgefasst. Smile 8)

Gruss vom Eptinger

Mali-P
Bild des Benutzers Mali-P
Offline
Zuletzt online: 12.10.2012
Mitglied seit: 24.08.2009
Kommentare: 1'195
OC Oerlikon

Frage mich gerade wo bei OC die Unterstützungslinie ist :oops: :? :?:

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

Marktinsider
Bild des Benutzers Marktinsider
Offline
Zuletzt online: 23.07.2018
Mitglied seit: 22.05.2006
Kommentare: 622
OC Oerlikon

Schau dir den Chart an, es gibt zwei deutliche Unterstützungen: Die erste gibts bei genau 60.00 CHF. Wenn diese nicht hält, folgt die nächste Unterstützung bei genau 50.30 CHF.

AnhangGröße
Image icon oerl_200.png24.64 KB
Mali-P
Bild des Benutzers Mali-P
Offline
Zuletzt online: 12.10.2012
Mitglied seit: 24.08.2009
Kommentare: 1'195
OC Oerlikon

Daanke! Übersichtlicher gehts kaum Lol

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

Eptinger
Bild des Benutzers Eptinger
Offline
Zuletzt online: 19.10.2020
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 1'725
OC Oerlikon

Interessant bleibt es hier Smile 8) .

Julius Bär emittiert diverse Calls auf schweizer Aktien. Der mit Strike 100, Verfall 18.12.09 scheint noch süffig.

02-11-2009 07:47 OC Oerlikon ernennt Henz zum Interim-CEO von Solar, Sargent verlässt Unternehmen

Name Letzter Veränderung

OC OERLIKON N 63.80 -1.55 (-2.37 Wacko

Pfäffikon (awp) - Die OC Oerlikon Corporation hat Jürg Henz mit sofortiger Wirkung zum Interim-CEO des Segments Solar ernannt. Jeannine Sargent, die 2007 die Verantwortung für die Solarsparte übernahm, verlässt das Unternehmen, wie der Industriekonzern am Montag mitteilte.

Henz ist langjähriges Kadermitglied des Oerlikon Konzerns und Leiter der Business Unit Oerlikon Solar Thin Film.

ps/cc

Gruss vom Eptinger

Kapitalist
Bild des Benutzers Kapitalist
Offline
Zuletzt online: 10.05.2021
Mitglied seit: 26.05.2006
Kommentare: 13'629
OC Oerlikon

Eptinger wrote:

Julius Bär emittiert diverse Calls auf schweizer Aktien. Der mit Strike 100, Verfall 18.12.09 scheint noch süffig.

Was meinst Du damit? Dieser Call hat ja kaum Chancen bis zum Verfall noch ins Geld zu kommen.

Besser reich und gesund als arm und krank!

Eptinger
Bild des Benutzers Eptinger
Offline
Zuletzt online: 19.10.2020
Mitglied seit: 08.12.2006
Kommentare: 1'725
OC Oerlikon

:idea: Aber unter Umständen vorher.

Die Calls und Puts kommen swieso nur noch selten ins Geld am Verfalltag. Da wird schon geschaut, dass die Kurse vorher wieder etwas gedrückt, resp. zurechtgebogen werden. Sonst müssen die Emittenten ja noch Prämien bezahlen oder gar Titel liefern.

Gruss vom Eptinger

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
Worüber man heute spricht

Wink 03-11-2009 13:35 RUMEURS DE MARCHÉ/3 novembre 2009: ABB, Meyer Burger

Name Letzter Veränderung

OC OERLIKON N 63.30 -1.45 (-2.24 Wacko

KOMAX N 75.05 -0.15 (-0.20 Wacko

ABB LTD N 19.14 -0.22 (-1.14 Wacko

MEYER BURGER N 219.30 -6.90 (-3.05 Wacko

Les titres des sociétés suivantes font parler d'eux aujourd'hui à la Bourse suisse (cours à 13h00):

ABB (18,82 CHF, -2,8%): mauvaise nouvelles de Chine

L'action ABB se dépréciait fortement jeudi. Les courtiers rappelaient le caractère cyclique du titre, mais renvoyaient également à une étude négative du Credit Suisse. Les analystes de la banque ont en effet constaté que les nouvelles commandes que la division Transmission and Distribution (T&D) a enregistrées en Chine au cours des six derniers mois ont diminué.

Il s'agit moins d'un arrêt de la croissance que d'une perte de parts de marché aux profit d'acteurs locaux, écrivent les analystes. Cette mauvaise surprise pourrait signifier que l'accent mis par ABB sur la Chine ne constitue plus un atout aussi incontestable à court terme. Les parts de marché d'ABB sur le marché des transformateurs ont en effet reculé de 17% à 8% entre 2007 et aujourd'hui, alors que celles du leader régional TBEA sont passées de 20% à 36%. Le Credit Suisse a par ailleurs maintenu son appréciation "underperform".

MEYER BURGER (219,40 CHF, -3,0%): sous pression malgré une étude favorable de Vontobel

Plusieurs titres de l'industrie solaire sont aujourd'hui en point de mire, après une vaste étude de Vontobel sur le secteur. La banque estime que le photovoltaïque devrait afficher ces vingt prochaines années une croissance moyenne de 12%. Cette industrie est devenue un élément important de la politique énergétique des gouvernements du monde entier, qui lui accordent des subventions pour stimuler la demande.

Vontobel a retenu quatre titres suisses du secteur, dont Meyer Burger. Ce groupe semble le mieux positionné et sa valorisation est attrayante, estime la banque. Le titre perdait pourtant 3,0% à la mi-journée, entraîné par la baisse générale du marché. Les autres titres sélectionnés par Vontobel, Komax (-1,2%), et OC Oerlikon (-2,6%). 3S Industries (-0,3%), coté à la Bourse bernoise, était un peu moins mal lotis.

*** Disclaimer: "Rumeurs de marché" est préparé pour AWP en exclusivité par www.swissmarketpulse.ch. Les informations et opinions qui y sont présentées circulent entre les professionnels du négoce boursier. Il s'agit exclusivement de rumeurs et de spéculations rapportées autour de la corbeille électronique. Ni AWP, ni Swiss Market Pulse AG n'assument une quelconque responsabilité pour ce qui est de la véracité des informations. Toute action juridique est exclue. Le contenu de cette rubrique ne peut être copié ou retransmis sans autorisation d'AWP. Il est destiné exclusivement à l'usage personnel.

rq/jq

Emil

Mali-P
Bild des Benutzers Mali-P
Offline
Zuletzt online: 12.10.2012
Mitglied seit: 24.08.2009
Kommentare: 1'195
OC Oerlikon

Was wird wohl in den nächsten Tagen passieren? Biggrin

Bin saugespannt 8)

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

oslo11
Bild des Benutzers oslo11
Offline
Zuletzt online: 29.08.2011
Mitglied seit: 20.04.2009
Kommentare: 1'023
Aktien gehen wohl weiter gehn Süden

Ohne Halt bis 50 CHF? :!: :arrow:

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
OC Oerlikon

Ich kann mich irren, aber ich glaube nicht, dass die das Risiko eingehen, wirklich eine Kapitalerhöhung durchzuziehen.

Sonst können sie den Schrott bei ca. Kurs 10.- sehen. Blum 3 Dann könnte man noch für 1 alte Aktie 10 neue ausgeben, für die, welche dann noch wollen.

:idea: Es wäre besser, die Herren Haupt-Investoren der sog. Geschäftsleitung, die die Bude soweit gebracht haben, würden statt mit grossem Maul einmal mit grosser Kasse antreten, nicht zum Holen, zum Bringen. 8)

Emil

Punkerknacker
Bild des Benutzers Punkerknacker
Offline
Zuletzt online: 21.01.2021
Mitglied seit: 23.06.2007
Kommentare: 413
OC Oerlikon

Seiten