OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

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<gelöscht>
OC Oerlikon

meridiannet wrote:

Wirklich schade wie mit dieser hervorragenden Firma, die viel Know how besitzt und viele kluge Köpfe beschäftigt, umgesprungen wird. Nur schon deshalb sind mir Finanzjongleure al la Pecik, der übrigens nicht mehr als ein gelernter Elektriker ist, zutiefst zuwider. Aber Moral ist etwas, was man sich leisten können muss.

aber wäre der pecik nicht gekommen. würde es die unaxis (wie sie früher geheissen hat) wohl fast sicher nicht mehr existieren. und falls doch, wäre der kurs sicherlich nicht bei 630 franken, sondern viel viel tiefer.

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Wie Adolf Ogi doch zu trällern pflegte: "Freude herrscht!"

Wunderbarer Tag für Oerlikon Aktionäre! Smile

1. Mir gefallen die vom Unternehmen gefahrene Strategie und die Produkte.

2. Pecik & Co sorgen dafür, dass der Kurs sich macht, auch wenn er mal Schwäche zeigt.

Bis Ende der Woche wäre ein 700er Kurs ganz nett und ist auch sehr wahrscheinlich! Wink

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

größere durch Liebe,

die größten durch Geduld. " Peter Rosegger

meridiannet
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OC Oerlikon

Schon witzig, wie weit man es als Starkstromelektriker bringen kann:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ronny_Pecik

<gelöscht>
OC Oerlikon

beeindruckend. der typ versteht was vom geschäft.

Spekulantin
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OC Oerlikon

Schön, dass nach dem Herumgehacke auf Pecik hier von Adrian einfach mal Freude über den heutigen Kursverlauf reinkommt.

Mir ist immer noch etwas schwindlig vom Höchenrausch Wink

Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft. André Kostolany

kubisander22
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OC Oerlikon

Solaraktie zu verschenken?

Die Solarsparte Oerlikons gleicht einem Rohdiamanten – bald könnte der nötige Schliff die Aktie zum Glänzen bringen.

Egal ob moderne Antriebstechnologien oder Komponenten für die Raumfahrt – die Produktpalette der Traditionsfirma Oerlikon ist lang. Der Schwerpunkt der Geschäfte liegt derzeit allerdings im Anlagenbau für die Textilindustrie. Rund die Hälfte der Erlöse kommt aus dem Segment. Der Bereich wurde erst durch eine Übernahme auf Vordermann gebracht und profitiert zudem von der starken Nachfrage aus China.

Solar-Projekt

Nachdem die Textilsparte mit zweistelligen Wachstumsraten glänzt, gehört die Aufmerksamkeit des Managements künftig der Solartechnologie. Der Firmenzweig ist noch nicht einmal zwei Jahre alt, doch mit den Erfahrungen aus der Display-Herstellung gut positioniert: Für die deutsche Solarfirma Ersol hat Oerlikon die weltweit erste Fabrik zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen mit Anlagen ausgerüstet. Nun sollen die Kapazitäten durch Akquisitionen und ein neues Werk in Asien deutlich ausgebaut werden, denn die Nachfrage nach der siliziumsparenden Modulproduktion steigt stetig. Das Resultat sind traumhafte Zuwachsraten. Nach anvisierten Umsätzen in Höhe von 300 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2007 dürften 2008 mindestens 700 Millionen Franken erlöst werden.

Völlig unterschätzt

Wäre Oerlikons Solar-Sparte ein börsennotiertes Unternehmen, die Aktie wäre wohl ein echter Highflyer. Betrachtet man den Börsenwert anderer Solarfirmen oder Zulieferer, die durchschnittlich mit dem 20 bis 30-Fachen des 2008er- EBITs gehandelt werden, ergäbe sich bei einer realistischen Marge von 25 Prozent eine Größe von mindestens 3,5 Milliarden Franken. Beim Vergleich mit der börsennotierten US-Firma First Solar käme man sogar an die 14-Milliarden-Marke. Somit wäre allein das Solargeschäft rund doppelt soviel wert wie der komplette Mutterkonzern. Neben der Erkenntnis, dass Oerlikon mit einem 2008er-KGV von 14 klar unterbewertet ist, drängt sich die Frage nach einem IPO der Solartochter auf. Ein Blick auf die Aktionärsstruktur lässt vermuten, dass das nur noch eine Frage der Zeit ist: Die Investmentgesellschaft Victory hält über Aktien und Call Optionen rund 57 Prozent der Stimmrechte. Und Chef Ronny Pecik ist bekannt dafür, zu vergolden, was er in den Händen hält.

Fazit

Bei einem erwarteten Gewinnsprung um rund 30 Prozent zwischen 2007 und 2008 ist die Aktie des Oerlikon-Konzerns mit einem 2008er-KGV von 14 deutlich unterbewertet. Hinzu kommt der wahrscheinliche Börsengang der Solar-Sparte – hier erhalten Anleger quasi eine Solaraktie zu ihrem Investment geschenkt. Der Titel ist somit ein klarer Kauf.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 45/2007.

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Kann bitte wer den Satz aus Gurus Laber-Ecke so schreiben, damit er auch verständlich ist? Hat von euch schon mal wer einen Shortie geplagt?

Die Shorts werden weiter geplagt. Derzeit reiner Profi Markt im Securities Lending.

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

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Adrian Roba
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OC Oerlikon

Pfäffikon SZ, 14. November 2007

Gemäss Mitteilung der Bank Julius Bär & Co. AG, Bahnhofstrasse 36, 8010 Zürich, vom 13. November 2007, hat der von dieser Gesellschaft gehaltene Stimmrechtsanteil an der OC Oerlikon Corporation AG, Pfäffikon den Grenzwert von 5 % unterschritten.

Naja, ich hab nicht den Überblick, wie bei Oerlikon die Anteile berechnet werden. Würden einfach jene addiert werden, die gemäss SWX vorhanden sind, gabs Zeiten, wo die Gesamtbeteiligung der Unternehmen 100 Prozent weit überschritt, was ja nicht möglich ist.

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Spekulantin
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OC Oerlikon

Aktuell sind wir bei Oerlikon bei - 6.50 %, nachdem wir gestern schon schöne Verluste hinnehmen musste.

Hat irgendjemand eine Erklärung dafür?

Im Vergleich zu den ABB-lern werden die Verluste hier aber relativ easy weggesteckt Wink

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Seimen AG
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OC Oerlikon

Ich vermute dass es damit zu tun hat, dass die Bank Julius Bär ihre Beteilung bei OC unter 5 pc senkte. Daher der Verkaufsdruck.

ZURICH (Thomson Financial) - OC Oerlikon Coporation AG said that Julius Baer's share in the group's voting rights has dropped below the 5 pct reporting threshold.

Zurich (AWP) - Julius Bär a franchi, en date du 13 novembre 2007, la barre des 5% de participation dans OC Oerlikon Corporation AG à la baisse. OC Oerlikon l'a annoncé mercredi soir dans un communiqué ad hoc.

Meldungen kamen am 14.11.07 nach 18 Uhr

Gruss Seimen

citybueb
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Spekulantin wrote:

Im Vergleich zu den ABB-lern werden die Verluste hier aber relativ easy weggesteckt Wink

ach was solls einmal top einmal flop, ich habe mich entschieden da mir das ewige auf und ab im gesamtmarkt mitlerweile so auf die nerven geht das ich es einfach seinlasse dauernd den % hinterher zulaufen und dafür einfach auf meinem depot sitzen bleibe um nur noch ab und zu einen kleinen blick auf die kurse zuwerfen....ich habe zeit und von dem rest lasse ich mich nicht mehr beeinflussen.

es darf nicht sein das man sichvon diesem ganzen theater die schöne vorweinachtszeit vermiesen lässt.

grüsse

Ich gehe nie mehr golfen!

"Wieso nicht"?

"Ich besitze Renten mit 1 % Rendite, meine Aktien sinken, ich habe Call´s statt Putt`s, ich liege im Dollar hoffnungsvoll schief, und die Idioten im Club fragen nach meinem Handicap!"<

Adrian Roba
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Morgen verfallen Call-Optionen. Eine Riege davon hat einen Strike von 620 Franken. Der Kurs wurde nun brav darunter gedrückt, damit die Bank ihren Bonus ins Trockene bringen kann. Don't panic!

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Adrian Roba
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Der arme Kurs von Oerl wird mal wieder arg manipuliert... hängt sicherlich mit den Optionen zusammen. Bleibt zu vermerken, dass trotzdem good News veröffentlicht werden und für die Zukunft nach wie vor alles i.O. ist! Das aktuelle Gewitter wird sich wieder verziehen, auch wenn einige davon überrascht (gehöre selber auch dazu) und etwas nass geworden sind...

Gezielte Investitionen in Oerlikon Textile und Oerlikon Coating

Pfäffikon SZ, 16. November 2007 – Mit der Eröffnung des Beschichtungszentrums im Suzhou Industriepark in der Nähe von Shanghai sowie der Erweiterung der dort bestehenden Textilmaschinenfabrik stärkt Oerlikon seine Präsenz im chinesischen Markt. Das Unternehmen schafft damit die Voraussetzungen, das profitable Wachstum in dieser Region und in Asien insgesamt fortzusetzen. „Mit modernsten, kosteneffizienten Fertigungsstätten bauen wir unsere Präsenz im chinesischen Wachstumsmarkt durch gezielte Investitionen weiter aus“, sagt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon. Die Synergien mit dem Textilmaschinen­geschäft kommen durch den Bau des Coating-Centers auf dem bestehenden Gelände voll zum Tragen. Der Umsatzanteil von China am Oerlikon Konzern beträgt in den ersten neun Monaten 2007 bereits 17 Prozent (Asien: 37 Prozent) und steuert im Gesamtjahr auf knapp CHF 1 Mrd. zu (Asien: über CHF 2 Mrd.).

Sowohl das Textil- als auch das Beschichtungsgeschäft von Oerlikon blicken auf eine rund 20jährige Erfolgsgeschichte in Asien und China zurück. Bereits im Jahr 1984 schloss Oerlikon Textile erste Kooperationsverträge mit chinesischen Maschinebau-Unternehmen und wurde bevorzugter Partner für die Lieferungen von Maschinen für den Aufbau der chinesischen Chemiefaserindustrie. 1997 eröffnete Oerlikon Balzers das erste Beschichtungszentrum in Fernost - inzwischen ist Oerlikon in Asien mit insgesamt 18, in China mit drei Coating-Centern vertreten. Nach der Gründung einiger Joint Ventures mit chinesischen Partnern Anfang der 90er Jahre, nahm Oerlikon Textile 2001 die erste eigene Fabrik im chinesischen Suzhou in Betrieb. 2006 wurde mit 70.000 Quadratmetern Nutzfläche eine der grössten und modernsten Produktionsstätten für Textilmaschinen fertig gestellt. Seit der Eröffnung Anfang 2006 wurde dort die Fertigungsleistung für Textilmaschinen auf 1200 Anlagen nahezu verdreifacht.

Aufgrund des anhaltend starken Wachstums legt Oerlikon mit der Inbetriebnahme des Coating-Centers auf dem Gelände der Oerlikon Textile Fabrik und der Grundsteinlegung zu deren Ausbau die Basis für eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Mit einer zusätzlichen Werksfläche von rund 30.000 Quadratmetern wird die Textilfabrik in Suzhou erheblich ausgebaut. Schon im vierten Quartal 2008 sollen in diesem neuen Teil der Betriebsstätte die ersten Oerlikon Textilmaschinen vom Band laufen. Das jetzt eröffnete Coating-Center erstreckt sich auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern, verfügt über drei innovative Beschichtungsanlagen und besitzt die perfekte Grösse, um den schnell wachsenden lokalen Markt in den kommenden Jahren zu bedienen. Beim Aufbau des Beschichtungszentrums im bestehenden Gebäude von Oerlikon Textile kamen die Synergien des Konzerns voll zum Tragen. Oerlikon Coating profitierte von der vorhandenen, modernen Infrastruktur des Schwester-Segments. Auch beim Aufbau einer regional ausgerichteten Lieferkette spielen die Erfahrungen von Oerlikon Textile für die Beschichtungssparte eine grosse Rolle.

Mit der Eröffnung eines zusätzlichen Coating-Centers soll 2008 die regionale Präsenz von Oerlikon Balzers in China und Asien weiter verstärkt werden. Der chinesische Beschichtungsmarkt verzeichnet bei einem noch geringen Weltmarktanteil (rund 4 Prozent) das grösste Wachstum mit jährlich über 50 Prozent. „Als weltweit führender Anbieter von Beschichtungen für Werkzeuge und Bauteile partizipieren wir überdurch­schnittlich vom Aufstieg Chinas zu einer der führenden Industrienationen allgemein und der Entwicklung der chinesischen Hightech Produktions- und Automobilindustrie im Besonderen“, so Oerlikon CEO Krüger.

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<gelöscht>
OC Oerlikon

naja, es verfallen ja nur 4 optionsserien und 2 davon waren schon vor dem kursrutsch heute wertlos. dazu eine, deren strike mit mit 360 und bei der darum auch mit einem 10% tieferen kurs nur wenig zu sparen ist.

es bleibt also nur die 620 serie der bcv. die hat kaum eine genügend starkes nostro,um den kurs runterzuhauen. aber vielleicht täusch ich mich da auch. aber das ist ja eh nicht relevant . denn wenn's tatsächlich so eine "manipulation" ist, dann wird der kurs ja sofort nach dem optionsverfall wieder auf sein vorheriges niveau springen..

Adrian Roba
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OC Oerlikon

sunny wrote:

naja, es verfallen ja nur 4 optionsserien und 2 davon waren schon vor dem kursrutsch heute wertlos. dazu eine, deren strike mit mit 360 und bei der darum auch mit einem 10% tieferen kurs nur wenig zu sparen ist.

es bleibt also nur die 620 serie der bcv. die hat kaum eine genügend starkes nostro,um den kurs runterzuhauen. aber vielleicht täusch ich mich da auch. aber das ist ja eh nicht relevant . denn wenn's tatsächlich so eine "manipulation" ist, dann wird der kurs ja sofort nach dem optionsverfall wieder auf sein vorheriges niveau springen..

Ja, heute wars nur eine, am 21.12 sind's einige mehr, von denen noch jenste im Geld sind!

Die Banken haben da noch eine Strecke vor sich um all diese Optionen aus dem Geld zu bringen, da wird nicht erst ein zwei Tage vorher angefangen...

Da gehts um soooo viel Kohle und zwei Parteien, die sich genau gegnüber stehen. Die werden sich während den nächsten 4 Wochen nichts schenken.

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Spekulantin
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OC Oerlikon

Kann mich hier mal jemand moralisch etwas aufbauen? Habe ich irgendetwas verpasst? Warum stürzt ausgerechnet Oerlikon heute so brutal ab?

Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft. André Kostolany

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Die starken Abschläge hängen mit den Call-Optionen zusammen. Die Banken decken sich zuweilen mit Aktien ein, um diese anschliessend wieder abzustossen und Kursanstiege bzw. Kursstürze zu provozieren.

Am 21. Dezember verfallen unglaublich viele Call (da gehts um zig Millionen von Franken) Optionen von denen viele einen Strike-Preis von 500, 550 und einige sogar gut unter 500 haben.

Die Kurse der nächsten Woche werden unberechenbar bleiben. Falls die Aktienkäufe anziehen, kanns passieren, dass die Banken gezwungen sind, Deckungskäufe zu tätigen, wodruch der Kurs nach oben katapultiert würde. Sie werden eine Kurserholung wies scheint mit allen Mitteln zu Verhindern versuchen. Pecik & Co sind die Widersacher. Welche Partei hat den längeren Atem?

Der Oerlikon Kurs ist stark Optionsbestimmt, darum auch die unglaublichen Schwankungen.

Entweder Oerlikon verkaufen oder dem Spielchen zusehen.

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Coris
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OC Oerlikon

Oder gestaffelt einkaufen. Sollte es eine Art Endrally geben, dürften OERL locker wieder auf 650 kommen. Wenn nicht, kann ich mir bei dieser Aktie auch Kurse von 400 oder darunter leicht vorstellen.

Interessant sind die kleinen Volumen, mit denen dieser Kurssturz herbeigeführt wird, was das oben Geschriebene klar unterstreicht.

«Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.» - Karl Valentin

fritz.
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OC Oerlikon

Adrian Roba wrote:

Die starken Abschläge hängen mit den Call-Optionen zusammen. Die Banken decken sich zuweilen mit Aktien ein, um diese anschliessend wieder abzustossen und Kursanstiege bzw. Kursstürze zu provozieren.

Am 21. Dezember verfallen unglaublich viele Call (da gehts um zig Millionen von Franken) Optionen von denen viele einen Strike-Preis von 500, 550 und einige sogar gut unter 500 haben.

Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, aber ich weiss es nicht. Kann das jemand bestätigen (für diesen Titel oder einen anderen), der es wirklich weiss, also jemand, der schon mal solche eine Transaktion für eine Bank durchgeführt hat oder es eben sonst sicher weiss.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Bank die Optionen rausgegeben hat, wenn der Kurs ein paar Minuten vor Verfall nahe am Strike dran ist, aber für die Bank auf der falschen Seite, sie dann mit Verkäufen oder Käufen noch auf die andere Seite treiben wollen.

Aber wo liegt das Interesse der Bank einen Monat vor Verfall riesige Volumen zu verkaufen, um den Kurs zu manipulieren, ob es dann klappt oder nicht, kann doch keiner einen Monat voraussehen.

Ich wäre dankbar, wenn das jemand mit einem Zahlenbeispiel erklären könnte.

Gruss

fritz

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Ich las in einem Zeitungsartikel über Oerlikon und Pecik, dass die Calls zur Sache der obersten Manager der Banken wurden, da plötzlich einigen die Augen auf gingen, um wie viel Geld es dabei geht.

Stellt euch doch mal vor, eine Call Option mit Strike 500 und dann ist der Akitenkurs auf 700 Franken. Für die beteiligten Banken wäre das viel teurer, als wenn sie sich Aktien kaufen, um diese kurz zu halten und dann wieder abzustossen.

Dieses Verhalten ist nicht illegal, aber doch umstritten und damit nicht wirklich gesellschaftsfähig.

Ist ganz ähnlich dem Konzept der Leerverkäufe:

Verfahren bei Aktien [Bearbeiten]

Zunächst werden Aktien aus einem anderen Wertpapierdepot geliehen (Wertpapierleihe). Der Verleiher (meist ein Broker) schließt dazu einen Vertrag mit einem Kommissionär oder dem Leerverkäufer, dass bestimmte Aktien ausgeliehen werden. Der Leerverkäufer zahlt hierfür einen festgelegten Zins oder Prozentsatz an den Verleiher und erhält die Wertpapiere. Diese verkauft er über die Börse. Fällt der Kurs tatsächlich, erfolgt der Rückkauf zum niedrigeren Kurs und anschließend eine Rückgabe der Aktien. Der Kursunterschied abzüglich Kosten macht den Gewinn. Bei anderer Entwicklung des Aktienkurses können entsprechende Verluste auftreten. Hier muss sich der Leerverkäufer zu gestiegenen Kursen wieder an der Börse eindecken, um die geliehenen Aktien zurückgeben zu können.

Der Ausdruck Leerverkauf bezieht sich damit immer nur auf den Depotbestand des Verkäufers. Es können nur Aktien verkauft werden, die bei einem Anleger im Depot liegen.

Leerverkäufe sind eine gängige Strategie bei Hedge-Fonds, die mit relativ geringem Kapitaleinsatz die Aktienkurse eines einzelnen Wertes erheblich unter Druck bringen können. Diese spekulative Kursbeeinflussung wird in der öffentlichen Meinung stark kritisiert.

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<gelöscht>
OC Oerlikon

keine bank versucht einen monat vor dem verfall den kurs zu manipulieren. das ist schwachsinn und bringt ja auch sehr wenig. es kann allerdings sein, dass aus gründen des risikomanagements (hedgen der optionen) schon jetzt aktien abgestossen werden (da der strike nicht erreicht wird und die bank die aktien also nicht auszuliefern braucht) oder zugekauft werden (da die bank die aktien wird ausliefern müssen, da der strike möglicherweise erreicht wird und die bank dadurch aktien ausliefern muss). dieser prozess des hedging mit aktien (und auch mit anderen optionen) beginnt für die bank mit der herausgabe der optionen und wird ständig angepasst.

banken "manipulieren" den kurs schon oftmals, aber das geschieht in der letzten woche. vor allem bei small und mid caps geht das gut. large caps sind kaum zu beeinflussen. die meisten banken haben nicht genug grosse nostros um das zu schaffen.

zu oerl:

von den auslaufenden calls haben die meisten einen viel höheren strike, als der aktuelle kurs und sind somit wertlos. aufgrund der schwierigen marktlage, erwarten die händler auch kaum bessere zeiten im nächsten monat. darum ist es möglich, dass die banken aktien verkaufen, die sie nicht mehr brauchen (aktien die sie zu hedging zwecken gehalten haben).

aber grundsätzlich ist der free float bei oerl so klein, dass man bei oerl nie genau wissen kann was kommt. der kurs ist von allen seiten im höchsten masse manipulierbar. eine richtig blackbox. darum war es auch möglich, dass die aktie in diesem sommer so viel verloren hat und jetzt wieder so stark angestiegen ist (das geschah ja alles wie bei fast keiner anderen aktie).... darum hat das alles wahrscheinlich wenig mit dem optionsverfall zu tun....

Adrian Roba
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OC Oerlikon

sunny wrote:

keine bank versucht einen monat vor dem verfall den kurs zu manipulieren. das ist schwachsinn[...]

Jetzt aber mal halblang Sunny!

Sobalds um viel Geld geht, werden da Vorkehrungen getroffen um zu verhindern, dass man selbiges verliert.

Oerlikon ist eine Ausnahme, was Derivate angeht, ein Spielplatz auf dem viele mitgemischt haben und nun ein Konstrukt besteht, das nicht mehr überblickbar ist.

Ich kenne durch die Universität verschiedene Mitarbeiter in Banken und ja, da laufen Dinge, von denen nicht viel nach aussen kommuniziert wird. Sie sind aber allesamt nach geltendem Recht legal, aber nicht gern gesehen.

Strategisch machts sehr wohl Sinn, die Gunst der Stunde zu nutzen und nicht einen Tag vor Optionsverfall einen Kurs von 650 Franken auf unter 500 zu drücken. Um es in deinen Worten auszudrücken: Das wäre Schwachsinn!

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<gelöscht>
OC Oerlikon

es wäre definitiv schwachsinn, den kurs zu manipulieren. jede solche aktion kostet geld und was bringts heute den kurs um 5% zu drücken, wenn er in einem monat wieder 20% im plus liegt. man kann ja nie wissen was kommt. ein paar gute meldungen und der smi steht wieder über 9000 punkte... wer weiss das schon. keine bank, kein vernünftiger investor wird jemals so weit im vorraus den kurs manipulieren.

die banken hedgen die ausgegeben optionen jeweils (durch andere calls und durch puts und durch aktien). da gibts ständig anpassungen. die banken geben nicht optionen aus um geld zu verdienen, weil die aktien nicht eingelöst werden, die banken geben vor allem optionen aus, um durch den handel geld zu verdienen.

fritz.
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OC Oerlikon

Adrian Roba wrote:

Stellt euch doch mal vor, eine Call Option mit Strike 500 und dann ist der Akitenkurs auf 700 Franken. Für die beteiligten Banken wäre das viel teurer, als wenn sie sich Aktien kaufen, um diese kurz zu halten und dann wieder abzustossen.

Diese Aktion macht für mich keinen Sinn. Da soll also eine Bank grosse Mengen gekauft haben (was den Kurs anhebt), um diese heute wieder zu verkaufen, um den Kurs zu drücken, das sieht für mich nach einer Nullnummer aus.

Aber ich lasse mich gerne belehren.

Die Theorie von sunny tönt für mich plausibler, auch wenn ich nicht wirklich verstehe, was da alles gegeneinander gehedgt wird und wieso.

Gruss

fritz

Brunngass
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@ Sunny,

was Du nichts sehen willst,läuft bei SLOG geradezu als Endlosschlaufe. In Zeiten wo sich alle kleinen Speckis so richtig bemacht haben, wird mit wenigen Aktien der Kurs noch richtig ins Rutschen gebracht. Wenn der Letzte frustriert verkauft hat, kaufen die Banken billig ein. Nach Callverfall werden wieder neue Calls ausgegeben und das Ganze geht von neuem los.

Manchmal habe ich das Gefühl ich sei der einzige hier, der sich nicht erwischen lässt und im dümmsten Moment auch noch verkauft.

fritz.
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Re: @ Sunny,

@Brunngass:

Wenn Du so sicher bist, bring mal ein Zahlenbeispiel: Mit wievielen Aktien wird der Kurs wann, um wieviel gedrückt, um welchen Call-Strike zu unterbieten, und wie lautet dabei die Bilanz der Bank.

Im Moment glaube ich immer noch eher am ein Hirngespinst einiger Anleger, womit sie die Schuld für ihre Verluste (sorry Buchverluste, Du würdest ja nie in solch einer Situation verkaufen) den bösen Buben von der Bank zuschieben können.

Gruss

fritz

Adrian Roba
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OC Oerlikon

Wichtig ist die Gunst der Stunde zu Nutzen. Ist die allgemeine Stimmung schlecht und werden dazu noch Aktien verkauft, kann dies eine richtige Kettenreaktion auslösen. Eine Erholung braucht in der Regel immer länger als ein Abschlag. Für mich der Zeitpunkt jetzt nicht zu früh, weil ich auch morgen noch damit weiter zu machen versuchen würde.

Der Kurssturz von Oerlikon wurde heute mit gut einer Million Franken herbeigeführt. Das ist nicht viel, betrachtet man den Effekt als Ganzes.

Gut, dass die Banken nicht mit dem Optionsbonus Geld verdienen wollen sei dahingestellt, was aber sicher ist, sie wollen mit ihren Optionen nicht unmengen an Geld verlieren und genau dieses Risiko besteht. Das Verlustpotential für den Emittenten einer Call Option ist nahezu unbegrenzt...

Jeder darf natürlich glauben, was er will... Wink

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Adrian Roba
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OC Oerlikon

Schaut zum Beispiel folgende Situation an:

Am 14. November unterschritt Juliusbär die 5 Prozentgrenze (stiessen sämtliche Aktien ab, Oerlikon segelte von 650 richtung 550 runter). Nun halten sie wieder 5 Prozent. Wie lange dauerts, bis die Meldung kommt, dass wieder weniger als 5 Prozent gehalten werden? Morgen? Wink

Die Banken sind natürlich alle lieb und gings nach ihnen hätten wir längst frieden auf Erden, das Geld wäre gleichmässig unter den Leuten aufgeteilt und die Investmentbanker haben Jahrelang hohe Boni kassiert, weil sie schön vorsichtig investierten, damit durch ihr Gebahren auch ja nie eine Krise ausbrechen werde... Wink

...und in einem Monat kommt der dicke Mann, mit weissem Bart und roter Zipfelmütze und versohlt den Bösen Buben mit der Rute bös den Hintern.

"Große Dinge werden durch Mut errungen,

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Coris
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OC Oerlikon

Wie wäre es auch anders zu erklären, dass OERL heute doppelt so viel verliert wie etwa MBTN? Klar, sie ist kein reines Solarunternehmen. Aber diese enormen Kursverschiebungen müssen ja jemanden nützen.

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OC Oerlikon

Adrian Roba wrote:

Schaut zum Beispiel folgende Situation an:

Am 14. November unterschritt Juliusbär die 5 Prozentgrenze (stiessen sämtliche Aktien ab, Oerlikon segelte von 650 richtung 550 runter). Nun halten sie wieder 5 Prozent. Wie lange dauerts, bis die Meldung kommt, dass wieder weniger als 5 Prozent gehalten werden? Morgen? Wink

Die Banken sind natürlich alle lieb und gings nach ihnen hätten wir längst frieden auf Erden, das Geld wäre gleichmässig unter den Leuten aufgeteilt und die Investmentbanker haben Jahrelang hohe Boni kassiert, weil sie schön vorsichtig investierten, damit durch ihr Gebahren auch ja nie eine Krise ausbrechen werde... Wink

...und in einem Monat kommt der dicke Mann, mit weissem Bart und roter Zipfelmütze und versohlt den Bösen Buben mit der Rute bös den Hintern.

das ist aber z.b. auch ein beispiel für mein statement von vorher. der kurs war bei 650 franken julius baer lief also gefahr, dass viele ihre optionen einlösen werden, da viele strikes unterhalb von 650 liegen. also wurden aktien zugekauft um evtl weitere höhenflüge zu hedgen und um aktien zu haben, damit nicht innert zwei tagen nach dem verfall x1000 aktien gekauft werden müssen (was sehr teuer kommen würde). dann sank der kurs wieder und damit brauchte JB wieder weniger aktien zu halten und verkaufte darum wieder aktien.

naja, vielleicht ist's ja ein bisschen von beidem....

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