OC Oerlikon

OC Oerlikon N 

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dandan
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OC Oerlikon

Quote:

Denkst du wirlich der Kurs geht bis < CHF 10.00? Weiss nicht... Einen Grund gäbe es in OERLN zu investieren: Vekelsberg.

Quote:

ich glaub eigentlich nicht, dass die unter 10 Fr. saust... das haben hier mal ein paar Jungs kundgetan

sorry, aber die, die jetzt noch halten (geschweige denn von denen die jetzt noch kaufen) üben sich in purem zweckoptimismus. man will einfach nicht wahr haben, dass man in kürze nur noch einen kleinen bruchteil für seine aktien bekommt. der fall wird ähnlich sein wie damals bei abb. und selbst wenn die aktie dann wieder wie abb steigt, wird man sogar einen ep von 34 nur ganz mühsam wieder erreichen. da gibt es andere und auch sicherere opportunitäten. meine meinung.

b00n
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dandan
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OC Oerlikon

zur ergänzung:

interessant im zusammenhang mit oerl ist auch folgender artikel der FuW:

http://www.fuw.ch/de/zeitung_archiv/aktuelle_ausgabe.html?objects.artike...

Auszüge des Artikels:

Quote:

Dem Unternehmen sollen über diese Transaktion 1 Mrd. Fr. zufliessen. Daraus errechnet sich ein Ausgabepreis von 3.53 Fr. je Titel. Um die Verwässerung auszugleichen, müsste der Anleger zu seinem bisherigen Engagement pro alte Aktie (aktueller Kurs: 34 Fr.) weitere 71 Fr. für die entsprechenden 20 neuen Titel einschiessen. Die beiden Investments addiert ergeben einen Preis von 5 Fr. je neue Aktie.

Quote:

[...]Damit fehlen für die Kapitalerhöhung weit über 500 Mio. Fr. Wer dieses Kapital zeichnet, ist unklar. Bleiben die Privatinvestoren aussen vor, sinkt das theoretische Bezugsrecht auf den Aktien. Wird im oben erwähnten Beispiel pro Titel ein gedrückter Preis von 4 Fr. eingesetzt, lässt sich daraus ein fiktiver Wert der Aktie von 12 Fr. ableiten.

Quote:

OC Oerlikon schreibt in der Meldung weiter, dass neben dem bereits in Aussicht gestellten Schuldenerlass um 10% eine teilweise Umwandlung von Krediten in Eigenkapital geplant ist. Die Rede ist offenbar von einem Betrag um 200 Mio. Fr. Von dieser Transaktion wären die bisherigen Aktionäre ausgeschlossen. Woraus ein nicht zu kompensierender Verwässerungseffekt von weiteren 20% resultieren würde.
bscyb
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OC Oerlikon

Neu-SG wrote:

zu Oerl... ich glaub eigentlich nicht, dass die unter 10 Fr. saust... das haben hier mal ein paar Jungs kundgetan - von Banken, Analysten oder ähnlichem ist das noch nie so kommuniziert worden. Zudem denk ich auch hätten wir heute keine Kurse um 33 Fr. wenn die Gefahr wirklich so gross ist auf 3 Fr. abzukacken...

Mit Kursen von (zum Beispiel) 15 oder 18 CHF wärst Du dann zufrieden ?

Ob es unter 10 geht oder zwischen 10 und 20CHF sein wird: So oder so ein grosser Verlust (selbst für die "Glücklichen", die um die 30 CHF gekauft haben).

Wie andere geschrieben haben klammern sich noch einige an das Prinzip Hoffnung, da die Details noch nicht bekannt sind. Die einfachen Modellrechnungen der FuW habe ich ähnlich auch gemacht, das Resultat in diesem wahrscheinlichen Szenario ist ernüchternd.

Aktienkurse und Märkte können irrational sein über eine bestimmte Zeit wie Leute die über den Durst trinken und weiter feiern.

Wir werden sehen, wann der Morgenkater eintritt.

Na sdarowje!

phlipp
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OC Oerlikon

also eins sollte eigentlich allen klar sein, von allen informationen die man bis heute weiss, also das es eine ke von ca. fr. 1 mia. sein wird, der preis der neuen aktien sehr, sehr tief sein wird, danach gibt es ca. 20x mehr aktien (obs wie heute rund 14 mio. aktien gibt oder nach der ke ca. 300 mio., dass ist ein krasser unterschied mit einer brutalen verwässerung), ist es eigentlich schon klar, dass der kurs unter fr. 10.-- fallen wird...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

Neu-SG
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OC Oerlikon

bscyb wrote:

Neu-SG wrote:

zu Oerl... ich glaub eigentlich nicht, dass die unter 10 Fr. saust... das haben hier mal ein paar Jungs kundgetan - von Banken, Analysten oder ähnlichem ist das noch nie so kommuniziert worden. Zudem denk ich auch hätten wir heute keine Kurse um 33 Fr. wenn die Gefahr wirklich so gross ist auf 3 Fr. abzukacken...

Mit Kursen von (zum Beispiel) 15 oder 18 CHF wärst Du dann zufrieden ?

Ob es unter 10 geht oder zwischen 10 und 20CHF sein wird: So oder so ein grosser Verlust (selbst für die "Glücklichen", die um die 30 CHF gekauft haben).

Wie andere geschrieben haben klammern sich noch einige an das Prinzip Hoffnung, da die Details noch nicht bekannt sind. Die einfachen Modellrechnungen der FuW habe ich ähnlich auch gemacht, das Resultat in diesem wahrscheinlichen Szenario ist ernüchternd.

Aktienkurse und Märkte können irrational sein über eine bestimmte Zeit wie Leute die über den Durst trinken und weiter feiern.

Wir werden sehen, wann der Morgenkater eintritt.

Na sdarowje!

klar... da hast du recht.... aber ich verkauft trotzdem nicht... ich kann 30 Jahre warten... jeder hat seine Prinzipien und meine ist "mit Verlust verkauf ich nicht". Bin damit bisher gut gefahren... meine Nestle und ABB sind jetzt auch im Gewinn... bei Oerlikon muss ich halt länger warten... aber ist wenig Geld drin und ich brauchs nicht

Kapitalist
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OC Oerlikon

Oerlikon: Für Aktionäre kanns nur besser werden

Anleger haben die Wahl, auf das Führungsduo Buscher und Ziegler zu vertrauen.

24.03.2010 10:39

Die Sanierung des Oerlikon-Konzerns ist für bestehende Anleger eher positiv zu werten. Immerhin haben Aktionäre nun eine Wahl. Nur die Umwandlung von Schulden in Aktienkapital birgt einen Verwässerungseffekt.

Peter Hody

Finger weg von Oerlikon: Tatsächlich sind die am Dienstag bekannt gewordenen Eckpunkte der Bilanzsanierung des serbelnden Konzerns furchterregend. Ein Kapitalschnitt von 95 Prozent, dann eine Kapitalerhöhung, welche die Anzahl der ausstehenden Aktien um das Zwanzigfache von derzeit 14,1 Millionen auf 282,9 Millionen Stück erhöht. Daraus ergibt sich rein rechnerisch ein neuer Aktienkurs von rund 3,70 Franken - heute Mittwoch notiert Oerlikon bei 32,80 Franken, 3,2 Prozent tiefer als am Vortag.

Von Panik keine Spur. Der Grund für die Gelassenheit an der Börse angesichts des massiven Einschnitts: Die Zeit der grossen Verluste mit einem Oerlikon-Investment ist vorbei. Anleger, die vor drei Jahren noch den Grossmachtsfantasien der österreichischen Investoren Pecik und Stumpf geglaubt und deren Options-Tricks mit Oerlikon auch für Kursliftfahrten auf bis zu 800 Franken genutzt hatten, haben ihr persönliches Waterloo bereits durchlebt.

Der Abschreiber auf 0 Franken ist abgewendet

Der zweite Grund ist: Oerlikon dürfte nun überleben. Die Sanierung ist zwar noch nicht unter Dach und Fach, aber mit der Einigung auf die Eckpunkte ist drohende Abschreiber auf 0 Franken pro Aktie abgewendet. Grossaktionär Viktor Vekselberg hat bekräftigt, die Kapitalerhöhung um 1 Milliarde Franken mit 450 Millionen mitzutragen. Er will weiterhin der dominierende Mann bei Oerlikon bleiben.

Noch nicht klar ist, wieviel der rund 2,5 Milliarden Franken Schulden in neues Aktienkapital gewandelt werden. Allein in dieser Schuldenumwandlung bestehe der eigentliche, nicht kompensierte Verwässerungseffekt, schreibt Armin Rechberger, Analyst der Zürcher Kantonalbank, in einem Anlagekommentar.

Bezugsrechte kaufen und auf Turnaround setzen

Was die Aktie derzeit Wert ist, könne deshalb nicht genau bestimmt werden. Weiteres Abwarten ist demnach für Oerlikon-Anleger angesagt. Wenn dann volle Klarheit herrscht, haben sie die Wahl: Man kann verkaufen - wohl aber nur mit Riesenverlust, es sei denn man gehört zu den Käufern, welche den letztjährigen Absturz auf 20 Franken für einen Einstieg genutzt haben.

Zweite Möglichkeit: Man schiesst nochmals Geld ein, übt seine Bezugsrechte aus und vertraut darauf, dass Oerlikon nun die Kurve bekommt.

Die dritte Möglichkeit: Nichts tun und sein Investment vollkommen verwässern lassen.

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Baerchti
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es git noch eine 4. variante die ich am meist gewinnbringend einstufe.

short gehen

erstens kommt es immer anders

zweitens als man denkt

bscyb
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Baerchti wrote:

es git noch eine 4. variante die ich am meist gewinnbringend einstufe.

short gehen

Habe bei den meisten Brokern keine Aktien mehr gesehen für Shorts.

Puts gibt es auch wenig geeignete (BKOERP in der Schweiz).

phlipp
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phu, würde noch eine weile dauern bis zur kapitalerhöhung, denn die gv ist erst am:

Generalversammlung 18.05.2010 | KKL Luzern (Kultur- und Kongresszentrum)

d.h. die ke kann erst nach der gv durchgeführt werden (ausser die gv würde nach vorne verschoben)...

"Heut ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage"

tolggoe28
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Da frag ich mich warum man so lange zuwartet; sollte das obgenannte Datum wirklich stimmen. 1. Drückt die Zeit auf den Kurs 2. ist die Luft nach oben auch dünn geworden (allgemeine Grundstimmung der Börse) was auch nicht helfen wird den Kurs zumal stabil zu halten.

Eptinger
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phlipp wrote:

phu, würde noch eine weile dauern bis zur kapitalerhöhung, denn die gv ist erst am:

Generalversammlung 18.05.2010 | KKL Luzern (Kultur- und Kongresszentrum)

d.h. die ke kann erst nach der gv durchgeführt werden (ausser die gv würde nach vorne verschoben)...

Möglicherweise fällt denen bis dahin noch etwas Anständigeres ein als das Ausbluten lassen der Altaktionäre. Das ist ja sträflich und gruselig.

Wenn der Kurs nun plötzlich steigt :?: :!: Wink 8)

Gruss vom Eptinger

Fulcrum
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OC Oerlikon

Oerlikon legt stark zu: + 7%

Hat jemand Gründe?

Selber Kampfjet fliegen: www.migflug.com

sariv3114
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Ich möchte nur sagen, ich würde aufpassen mit dieser PUT-Strategie.

Für mich tönt das zu sehr nach Milchbüchlein-Rechnung.

Wenn das so einfach wäre, dann würde jeder innert kürzester Zeit reich werden.

Es macht mich immer stutzig, wenn etwas zu offensichtlich tönt....

Ich kann mich natürlich auch irren :roll:

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Fulcrum wrote:

Oerlikon legt stark zu: + 7%

Hat jemand Gründe?

Nein, ich nicht. Aber wollte soeben die gleiche Frage stellen... :roll:

phlipp
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OC Oerlikon

Quote:

Kurssprung bei OC-Oerlikon-Aktien

Analyst sorgt für Bewegung: OC Oerlikon.

Die Bank Vontobel sieht den fairen Wert der Aktie von OC Oerlikon bei 34 Franken. Die Aktie schiesst am Donnerstag bis zu 10 Prozent in die Höhe.

Marc Fischer

Nach der Industriekonzern OC Oerlikon am vergangenen Dienstag frühere Gerüchte über eine massive Kapitalerhöhung und Gewinnverwässerung bestätigte, haben jetzt Analysten gerechnet. Die Bank Vontobel kommt dabei auf einen fairen Aktienwert von 34 Franken, auch wenn es sich nur um eine grobe Schätzung handelt.

«Uns fehlen zwar noch viele Details zu den verschiedenen Transaktionen, aber wir können unsere Szenarioanalyse jetzt verfeinern», schreibt die Bank am Donnerstag. Die Bank geht aber davon aus, dass nach der Kapitalerhöhung in der Höhe von 1 Milliarde Franken die faire Marktkapitalisierung 1,5 Milliarden Franken beträgt.

Gewinnverwässerung durch Schuldenumwandlung

«Unter der Voraussetzung einer vollständigen Zeichnung der Rechteemission ohne Debt-to-Equity Swap erhalten wir einen Fair Value je Aktie von 34 Franken für die umlaufenden Aktien und einen implizierten Fair Value von 5.30 Franken nach der Kapitalerhöhung», so die Bank weiter.

Mit dem Debt-to-Equity-Swap (Umwandlung der Schulden in Eigenkapital) würde sich dieser faire Wert weiter verringern. Würden 200 Millionen Franken umgewandelt, ergäbe das eine zusätzliche Gewinnverwässerung von 20 Prozent.

Der faire Wert der Aktie würde dadruch auf 27.20 Franken respektive 4.24 Franken sinken. Doch es besteht noch weiteres Abwärtsrisiko. «Falls die Kapitalerhöhung nicht vollumfänglich garantiert wird, würden die Rechte ohne Wert verfallen, und es könnten weitere Schulden in Aktien umgewandelt werden», so Vontobel. Es käme in diesem Fall zu einer weiteren Verwässerung und faire Aktienwert würde weiter sinken.

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phlipp
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Guru-Flash 11:15:

Oerlikon – heute soll einer der Private Equity-Fons direkt noch Aktien gekauft haben. Wissen die Börsenrelevantes?

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Bullish
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Hat nur am Rande mit Oerlikon zu tun.

Medvedev will, dass Vekselberg im russischen Silicon Valley (Skolkovo) die Führung übernimmt.

(im Video links oben, nach ca 10-15 Sekunden)

http://rt.com/Business/2010-03-25/russia-silicon-valley-skolkovo.html

Kapitalist
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Rätsel um Avancen für Sulzer- und Oerlikon-Titel

25.03.2010 14:30

Kurssprung bei Sulzer und OC Oerlikon lässt die Gerüchteküche brodeln.

cash InsiderRätsel geben am frühen Donnerstagnachmittag die bei den beiden Renova-Beteiligungen Sulzer und OC Oerlikon beobachteten Avancen auf. Im Berufshandel wird der Kurssprung von OC Oerlikon auf einen Kommentar der Bank Vontobel zurückgeführt. Wie sein Berufskollege von der UBS auch, kommt der Analyst auf einen fairen Wert nach Kapitalerhöhung von 34 Franken je Aktie. Allerdings klammert er dabei den Verwässerungseffekt eines möglichen Umtauschs von Teilen des Fremdkapitals in Aktien aus. Einige Marktbeobachter vermuten bei OC Oerlikon deshalb erste Kurspflegetransaktionen im Hinblick auf die in Aussicht gestellte Kapitalerhöhung. Auch von einem Ausbau der Stimmrechte durch die Finanzinvestoren aus der Hedge-Funds-Industrie ist am Markt die Rede.

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Kapitalist
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Börsen-Talk: «Oerlikon könnte zerschlagen werden»

cash-Guru Alfred Herbert

26.03.2010 05:00

Jetzt in die Oerlikon-Aktie zu investieren, sei «nicht einmal etwas für wilde Gambler», sagt cash-Guru Alfred Herbert im cash-Börsen-Talk. Seine Aussichten für den Gesamtmarkt sind wenig optimistisch.

Daniel Hügli

Der ums Überleben kämpfende Industriekonzern OC Oerlikon plant einen Kapitalschnitt um rund 95 Prozent und eine anschliessende Kapitalerhöhung mit der Ausgabe neuer Aktien. Darauf haben sich Oerlikon mit dem Hauptaktionär, dem russischen Milliardär Viktor Vekselberg, sowie den wichtigsten Kredit gebenden Banken und Hedge-Funds diese Woche verständigt. Die Verhandlungen dauern noch an.

Den Altaktionären ist damit eine massive Verwässerung so gut wie sicher – falls Oerlikon überhaupt gerettet wird. Trotzdem hält sich der Aktienkurs bei derzeit etwa 34 Franken, am Donnerstag stieg er sogar deutlich an.

«Die Hedge Funds haben sich bei Oerlikon billig eingekauft, jetzt machen sie Stimmung», sagt cash-Guru Alfred Herbert im cash-Börsen-Talk. Und er warnt: «In der Oerlikon-Aktie jetzt spekulieren zu wollen, ist nicht einmal etwas für wilde Gambler». Zu viel Insider-Wissen treibe den Kurs derzeit, sagt Herbert.

«Zweckehe mit den Hedge Funds»

Auf mittel- und langfristige Sicht ist die Oerlikon-Stossrichtung aber klar. «Hauptaktionär Viktor Vekselberg musste eine Zweckehe mit den Hedge Funds eingehen. Und jede Zweckehe bricht irgendwann auseinander». Und das bedeute für Oerlikon, dass die Hedge Funds das Unternehmen in Einzelteile zerlegen könnten.

Dies hängt davon ab, wieviele Anteile die fünf Hedge-Funds, die neu bei Oerlikon sind, nach der Kapitalerhöhung halten. Vekselberg hält noch eine Mehrheit von 57 Prozent am Unternehmen, das von einer Schuldenlast in Höhe von 2,5 Milliarden Franken gedrückt wird. Die Oerlikon-Aktien hatten 2007 bei 794.50 Franken ihren Höchststand erreicht.

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Aus der heutigen FuW:

"Sulzer ohne Oerlikon-Malus

Man spricht von der Entlastung des Sulzer-Aktienkurses durch die Bilanzsanierung von OC Oerlikon

Manfred Rösch und Beat D. Hebeisen

Die Aktien Sulzer sind in den vergangenen Börsensitzungen auf über 100 Fr. «hinaufgezahlt» worden. Fundamentale Gründe dafür gibt es nicht. Vielmehr scheint die Preisbildung nun entlastet zu sein von letzten im Markt verbliebenen Ängsten, dass Sulzer zur Sanierung von OC Oerlikon herbeigezogen werde. Das hatte sich jedoch schon seit längerem abgezeichnet. Die Spekulation, Renova als grösste Aktionärin beider Gesellschaften (Sulzer 31,2%; OC Oerlikon 44,7% bzw. zusammen mit Victory 56,8%) könnte versuchen, aus Sulzers vollen Kassen Oerlikons Löcher zu stopfen, ist seit Monaten kaum noch zu hören. Überdies könnte Renova-Eigentümer Victor Vekselberg einen solchen Deal nicht so ohne Weiteres durchsetzen.

Für Hans Ziegler, seit vergangenem August OC Oerlikons Konzernchef, war eine Rettung via Sulzer wenigstens nach aussen nie ein Thema. Jürgen Dormann wiederum, der im gleichen Monat Sulzers Verwaltungsratspräsident und damit Nachfolger des von Renova abservierten Ulf Berg wurde, hat von Beginn weg Unabhängigkeit markiert. In Sulzers Management wird er auch überhaupt nicht als Renovas Ausführungsorgan wahrgenommen. Renova ist zwar im Verwaltungsrat beider Gesellschaften vertreten, in OC Oerlikon stellt Vekselbergs Vehikel mit Vladimir Kuznetsov sogar den Präsidenten, doch namentlich der VR von Sulzer ist nicht einfach Renovas verlängerter Arm.

Dass Sulzer-Titel zurzeit gefragt sind, kann auch andere Gründe haben als ein Relief Rally. Die Weltwirtschaft kommt tüchtiger in Schwung als noch vor kurzem anzunehmen war, was Sulzers Geschäfte beleben müsste. Die Konjunktur treibt die Nachfrage nach Öl und Gas; sobald Förderer und Verarbeiter – Kernkunden von Sulzer – zur Auffassung kommen, der Bedarf steige, wird ihre Investitionsneigung zunehmen. Es lässt sich letztlich nicht quantifizieren und ist auch irrelevant, welche Faktoren den Sulzer-Kurs wann in welchem Mass bestimmen. Für Anlegern empfiehlt es sich ohnehin, Sulzer wegen der Leistungskraft des Unternehmens, des industriellen Potenzials und der akquisitorischen Chancen in Betracht zu ziehen. Darin besteht die wahre Fantasie, weniger im momentanen, etwas verspäteten Aufatmen über das Entschwinden der Horrorfantasie OC Oerlikon.

Zukunft ist offen

Vekselberg hat in einem seiner raren Statements diese Woche im «Tages-Anzeiger» geschrieben, Renova habe OC Oerlikon stets als eigenständiges Unternehmen sanieren wollen. Das bestätigt sich jetzt zusehends, doch was kommt danach? Die Formulierung lässt zumindest offen, ob eine finanziell stabilisierte OC Oerlikon näher an Sulzer herangeführt werden könnte. Vekselberg hat diese Idee zwar nie öffentlich forciert, aber auch nie ausdrücklich verworfen. Einst sagte er, eine solche strategische Entscheidung würde Renova nur vertreten, wenn sie industriell als vernünftig erachtet würde (gerade das wäre hier fraglich); OC Oerlikon und Sulzer seien selbständig, ihre Entscheidungen seien Sache der jeweiligen Gremien, wurde er bei anderer Gelegenheit zitiert.

Weniger gewunden, sondern unmissverständlich ist Sulzers Interesse an Zukäufen. Das Unternehmen wies zum Jahresende 670 Mio. Fr. Nettoliquidität aus und hat dank solider Bilanz (53% Eigenkapital) und auch im Abschwung hoher Ertragskraft erheblichen Verschuldungsspielraum. CEO Ton Büchner machte vor Monatsfrist deutlich, dass externes Wachstum nun an Dringlichkeit gewinne. Schon als Ulf Berg noch an Bord war, wurde nicht bestritten, dass wegen der Verwandtschaft der Geschäfte Oerlikons Einheit Balzers (Beschichtungstechnik) für Sulzer ein Zielobjekt sein könnte. Ein strategischer «Fit» liesse sich hier wohl belegen, doch in diesem Fall müsste Sulzer den zu bezahlenden Preis ganz besonders überzeugend rechtfertigen. Abgesehen davon dürfte Balzers zum verbleibenden Kern einer künftigen neuen OC Oerlikon gehören.

Gesicherte Kapitalerhöhung

In den letzten Tagen sind weitere Details zur Oerlikons laufender Bilanzsanierung bekanntgeworden. Die in der vergangenen Woche getroffene Vereinbarung zwischen einer Kerngruppe federführender Banken und Renova, in die «Finanz und Wirtschaft» Einsicht hatte, wurde für die Kapitalaufstockung um 1 Mrd. Fr. ein Ausgabepreis von 3.72 Fr. je Aktie fixiert, was 268,8 Mio. Titel ergibt. Renova hat eine Kapitalbeteiligung von 450 Mio. Fr. zugesichert. Diese teilt sich auf in eine Tranche von 400 Mio. Fr. für die Kapitalerhöhung und 47 Mio. Fr., die Renova bereits aufgewendet hat für den Aufkauf von Oerlikon-Schuldtitel im Besitz der Banken.

Damit bleibt eine Finanzierungslücke von 553 Mio. Fr. Renova musste frühere Aussagen, in einer Kapitalerhöhung als Underwriter aufzutreten – also notfalls die gesamte Kapitalerhöhung zu zeichnen – unterdessen zurücknehmen. Diese Zusicherung kommt jetzt von den auf notleidende Kredite spezialisierten Fonds; sie kontrollieren nun 1,5 Mrd. der ausstehenden Kredite OC Oerlikons von total 2,5 Mrd. Fr. Die Pakete haben sie von Banken mit bis zu 30% Einschlag übernommen. Insofern ist der von den Kreditgebern zugesagte Schuldenverzicht von bis zu 10% zu relativieren.

Sollten zudem die Privatinvestoren die Kapitalerhöhung mehrheitlich zeichnen, wären die Fonds bereit, zusätzliches Kapital von bis zu 125 Mio. Fr. einzuschiessen. Die einzelnen Transaktionen stehen in linearer Abhängigkeit zueinander. Aus Kreisen verhandelnder Parteien ist zu hören, dass während der Unterzeichnung der Vereinbarung zwei Banken gewisse Vorbehalte angemeldet haben. Es ist indes kaum anzunehmen, dass das im Vertrag angesprochene Worst-Case-Szenario eintrifft: Finden die Banken bis Mittwoch keine Einigung, droht der Konkurs von OC Oerlikon. Denn am 31. März ist eine Kredittranche von 600 Mio. Fr. fällig, die OC Oerlikon nicht zurückzahlen kann."

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Perry2000
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29-03-2010 08:55 ***Oerlikon: Pro bestehende Aktie 19 Bezugsrechte - Bezugspreis 3,72 CHF

Kapitalist
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OC Oerlikon: Details zur Sanierung; Bezugspreis neue Aktien 3,72 CHF

29.03.2010 09:59

Zürich (awp) - Die OC Oerlikon Corporation AG gibt weitere Details zur geplanten finanziellen Restrukturierung bekannt. Die Genehmigung der Kreditgeber stehe derzeit noch aus, der Vorschlag sei aber allen Beteiligten vorgelegt worden, teilt OC Oerlikon am Montag mit. Ihre Unterstützung für den Restrukturierungsplan zugesagt hätten das Koordinationskomitee der kreditgebenden Banken, weitere Kreditgeber sowie die Renova-Gruppe.

Kernpunkt des Restrukturierungsplans ist eine ordentliche Kapitalerhöhung mit erwarteten Erlösen von rund 1 Mrd CHF. Diese soll durch ein Bezugsrechtsangebot mit handelbaren Bezugsrechten an die bestehenden Aktionäre erfolgen, was diesen ermögliche, neu auszugebende Aktien im Verhältnis ihres aktuellen Aktienanteils zu zeichnen. Pro bestehende Aktie sollen 19 Bezugsrechte zugeteilt werden, wobei jedes Bezugsrecht zum Erwerb einer neuen Aktie berechtigt.

Voraussetzung für die Ausgabe neuer Aktien ist eine Herabsetzung des Aktienkapitals durch eine Nennwertreduktion von derzeit 20 CHF auf künftig 1 CHF je Aktie. Mit diesem Zwischenschritt werde ein vorgeschlagener Bezugspreis von 3,72 CHF je Aktie ermöglicht.

Es werde erwartet, dass die Renova-Gruppe ihre Bezugsrechte nach Massgabe ihres aktuellen Aktienanteils ausüben wird. Renova beabsichtige, neue Aktien im Wert von rund 447 Mio CHF zu zeichnen, von denen 400 Mio CHF in bar und der Rest gegen Verrechnung von Schulden beglichen werden sollen.

Die übrigen neuen Aktien, welche den bestehenden Aktionären im Rahmen des Bezugsrechtsangebots offeriert werden hätten beim vorgeschlagenen Bezugspreis einen Wert von rund 553 Mio CHF. Soweit sie nicht von bestehenden Aktionären mit Ausnahme der Renova-Gruppe gezeichnet werden, würden sie von den Kreditgebern vollständig gegen Verrechnung von Schulden übernommen.

Den Kreditgebern soll das exklusive Recht eingeräumt werden, abhängig von der Ausübungsquote der Bezugsrechte zusätzliche neue Aktien von bis zu 12,5% des durch das Bezugsrechtsangebot und die Ausgabe dieser neuen Aktien erhöhten Aktienkapitals zu erwerben, ebenfalls gegen Verrechnung von Schulden.

Ebenfalls abhängig von der Ausübungsquote des Bezugsrechte beabsichtige Oerlikon, gewissen Kreditgebern Optionen zum Erwerb weiterer neuer Aktien im Umfang von bis zu 5% des durch das Bezugsrechtsangebot und die zusätzlichen neuen Aktien erhöhten Aktienkapitals des Unternehmens zu gewähren. Der Ausübungspreis der Optionsscheine soll 6 CHF pro Aktie betragen.

Darüber hinaus soll laut Mitteilung gewissen Kreditgebern die Option eingeräumt werden, sämtliche 1,3 Mio eigenen Aktien, die das Unternehmen derzeit hält (9,3% des aktuellen Aktienkapitals), zum Marktpreis zu erwerben. Es sei vorgesehen, dass diese Option innerhalb von sieben Handelstagen nach der Bekanntgabe des vereinbarten Restrukturierungsplans ausgeübt werden müsste.

Zusätzlich planten die Kreditgeber, auf bestehende Schulden der aktuell bestehenden Kreditfazilität in Höhe von 25 Mio bis 125 Mio CHF zu verzichten. Die Höhe des Verzichts bemisst sich anhand einer linearen Skala nach Massgabe der Ausübung der Bezugsrechte.

Die Kreditgeber würden gemäss Plan ausserdem zustimmen, dass die verbleibenden Schulden der bestehenden Kreditfaszilität abgelöst werden durch drei neue Kreditfaszilitäten.

Durch die finanzielle Restrukturierung würde die Verschuldung des Unternehmens den Angaben zufolge zwischen rund 750 Mio (im Fall, dass ausser Renova keine der bestehenden Aktionäre ihre Bezugsrechte ausüben) und 1'000 Mio CHF (falls sämtliche bestehenden Aktionäre ihre Bezugsrechte ausüben) verringert.

Der Restrukturierungsvorschlag beinhaltet ferner Veränderungen im Verwaltungsrat von Oerlikon. Vorgesehen sei, dass die Mehrheit der Verwaltungsratsmitglieder künftig unabhängig von Renova sei. Der Verwaltungsrat prüfe zur Zeit geeignete Kandidaten, die an der im Mai 2010 stattfindenden ordentlichen Generalversammlung vorgestellt werden sollen.

cf/ch/uh

(Quelle: AWP)

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Emil
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OC Oerlikon

Das hiesse dann also: Wenn jemand z.B. 1'000 alte Aktien hält, bekommt er 1'000 mal 19 neue Aktien à Fr. 3.72. D.h. er müsste 1'000 mal 19 neue Aktien kaufen à Fr. 3.72. Das wären dann Fr. 70'680.-.

Und wenn der das nicht will?

Emil

vanilla.
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OC Oerlikon

Emil wrote:

Das hiesse dann also: Wenn jemand z.B. 1'000 alte Aktien hält, bekommt er 1'000 mal 19 neue Aktien à Fr. 3.72. D.h. er müsste 1'000 mal 19 neue Aktien kaufen à Fr. 3.72. Das wären dann Fr. 70'680.-.

Und wenn der das nicht will?

Wenn du dies nicht willst

kannst du dein Bezugsrecht verkaufen.

Ansonsten wie schon erwähnt Bezugsrecht ausüben.

Das Bezugsrecht dient primär damit sich dein Anteil an der Firma nicht verwässert.

"Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun."

Warren Buffet

Neu-SG
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OC Oerlikon

wenigstens gibts ein Bezugsrecht... war ja bisher nicht gesichert....

rogerfrieden
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OC Oerlikon

Ich hab da ja Null Insiderwissen, aber irgendwie drückt bei mir immer das Gefühl dass, da wo der Vekselberg die Finger drin hat immer irgend ein Trick am laufen ist.

Der hats doch Faustdick hinter den Ohren, würd mich nicht wundern dass er am Schluss was mit einem Fond dealt und am Ende als Sieger da steht.

Zumal sollte man sich mal Fragen wer die 2,5 Milliarden an die Wand gefahren hat.

Wo kämen wir den hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir den hin", und niemand würde gehen um zu sehen wo wir hinkämen wenn wir gingen.

Eptinger
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OC Oerlikon

vanilla wrote:

Emil wrote:
Das hiesse dann also: Wenn jemand z.B. 1'000 alte Aktien hält, bekommt er 1'000 mal 19 neue Aktien à Fr. 3.72. D.h. er müsste 1'000 mal 19 neue Aktien kaufen à Fr. 3.72. Das wären dann Fr. 70'680.-.

Und wenn der das nicht will?

Wenn du dies nicht willst

kannst du dein Bezugsrecht verkaufen.

Ansonsten wie schon erwähnt Bezugsrecht ausüben.

Das Bezugsrecht dient primär damit sich dein Anteil an der Firma nicht verwässert.

So wie ich das sehe, verwässert der Anteil an alten Aktien trotzdem massiv. Hier wird ja im Beispiel nur von der Stückzahl gesprochen, nicht aber vom Kaufkurs, der gezahlt wurde für die alten Aktien :!:

Gruss vom Eptinger

yihi
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Wir rechnen mal... ((19 x 3.72) + 35.60) / 20

Wenn ich jetzt den Titel kaufe und den Bezug ausübe, habe ich dann 20 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 5.334 Franken.

Entsprechend ist ein Bezugsrecht etwa 1.61 Fr. wert und die Aktie wird mit 5.334 Fr. bewertet... wird sich nach der Kapitalerhöhung also in diesem Bereich bewegen. Leider kann man als Shortseller nicht wirklich davon profitieren... die Bezugsrechte sind ja quasi wie eine Dividende.

Gegenüber dem Alltime high bei 770 Franken haben die Aktien damit 99.3% verloren.. eine reife Leistung!

phlipp
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Eptinger wrote:

vanilla wrote:
Emil wrote:
Das hiesse dann also: Wenn jemand z.B. 1'000 alte Aktien hält, bekommt er 1'000 mal 19 neue Aktien à Fr. 3.72. D.h. er müsste 1'000 mal 19 neue Aktien kaufen à Fr. 3.72. Das wären dann Fr. 70'680.-.

Und wenn der das nicht will?

Wenn du dies nicht willst

kannst du dein Bezugsrecht verkaufen.

Ansonsten wie schon erwähnt Bezugsrecht ausüben.

Das Bezugsrecht dient primär damit sich dein Anteil an der Firma nicht verwässert.

So wie ich das sehe, verwässert der Anteil an alten Aktien trotzdem massiv. Hier wird ja im Beispiel nur von der Stückzahl gesprochen, nicht aber vom Kaufkurs, der gezahlt wurde für die alten Aktien :!:

ich glaube vanilla meint es so, wenn man das bezugsrecht ausübt und zb. heute mit einem kurs von 35.00 kauft, dann einen neuen ep von ca. 5.30 hat und der aktienkurs der "alten" aktie irgendwo um diesen kurs sein könnte, ist aber auch gut möglich, dass der kurs gerade wegen der krassen verwässerung sogar unter 5.-- sinken kann, ausserdem wenn einer zb. für fr. 300.-- gekauft hat, dann steht der immer noch schlecht da...

aber unter dem strich steht jeder schlechter da, denn durch die starke verwässerung, der vielen neuen aktien, bleibt der anteil an der unternehmung eben nicht gleich, der wird kleiner...

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