Orior N

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19.04.2010 06:58
#1
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Orior N

Was meint ihr zum bevorstehender Kotierung der Firma hat Zukunft oder?

Essen müssen wir ja alle.

Mit welchem Preis gehen sie Rein?

Gruss

Das ist das Schöne an der Börse: Ein Spekulant kann tausend Prozent Gewinn machen, aber nie mehr als hundert Prozent verlieren.

Zitat:

Hermann Josef Abs.

23.08.2016 08:21
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Orior schafft den Sprung nach Europa

Zürich (awp) - Der Nahrungsmittel-Hersteller Orior übernimmt per Ende August die vor allem in den Beneluxstaaten tätige Culinor Food Group und schafft damit den lange angestrebten Sprung nach Europa.

Culinor ist laut Mitteilung vom Dienstag führender Hersteller von Fertigmenüs und Menükomponenten für den Detailhandel und die Gastronomie in den Benelux-Staaten. Aus dem etablierten Hauptmarkt Benelux heraus vertreibe die Gruppe ihre Produkte auch in anderen europäischen Ländern. Das Unternehmen erwirtschaftet den Angaben zufolge einen Jahresumsatz von rund 88 Mio EUR. Die Übernahmekonditionen und weitere Details - etwa zur Profitabilität von Culinor - werden in der Mitteilung nicht genannt.

Die Übernahme schaffe für Orior eine "bedeutende Position" im Premium-Frisch-Convenience-Food-Markt in den Benelux-Staaten und eine "starke Plattform für die erfolgreiche Bearbeitung des gesamten europäischen Marktes", meint das Orior-Management. Es gibt sich auch überzeugt, dass das Marktsegment Frisch-Convenience künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Im Detail betreibt Culinor Produktionswerke in Destelbergen (BE), Gent (BE), Olen (BE) und Herselt (BE) sowie ein Logistikzentrum in Destelbergen (BE). Sämtliche Produktionsbetriebe verfügten über modernste Anlagen und vielfältige Technologien zur Herstellung von Premium-Frisch-Convenience-Produkten, heisst es.

Eigenständiges Kompetenzzentrum

Culinor wird laut Mitteilung ein eigenständiges Kompetenzzentrum der Orior-Gruppe und bearbeitet künftig als Europa-Plattform den gesamten europäischen Markt. CEO Filip De Spiegeleire verbleibt an der Spitze des Unternehmens und wird zudem zum CEO Orior Europa ernannt. Er erhält damit auch Einsitz in der Orior-Konzernleitung.

"Mit dieser Akquisition wird unsere führende Stellung im Kerngeschäft Premium-Frisch-Convenience-Produkte über die Grenze hinaus erweitert, und die bestehenden Absatzmärkte und -kanäle werden diversifiziert. Dies eröffnet zusätzliches Potenzial für Wachstum und neue Inspiration für Innovationen", zeigt sich Orior-CEO Daniel Lutz in der Mitteilung erfreut.

Halbjahreszahlen innerhalb der Erwartungen

Gleichzeitig mit der Übernahme wurden auch die Halbjahreszahlen veröffentlich. Der Umsatz in der Berichtsperiode von Januar bis Juni erreichte 239,5 Mio CHF und lag damit um 0,8% unter dem Vorjahr. Hauptgründe für diesen Rückgang seien primär der Preis- und Aktionsdruck sowie der Export von Bündnerfleisch gewesen, heisst es dazu. Hinzugekommen sei die Umstellung bei der Marke "Nature Gourmet" gekommen, die seit März durch die Lizenz-Partnerschaft mit Tofutown in Deutschland produziert und vertrieben werden. Das Schweizgeschäft habe zwar ein Volumenwachstum, aufgrund des Preis- und Aktionsdrucks jedoch einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA verbesserte sich um 13% auf 22,7 Mio CHF, was einer Margenverbesserung von 20 Basispunkten auf 9,5% entspricht. Unter dem Strich konnte der Reingewinn um gut 17% auf 12,1 Mio gesteigert werden, wobei die Vorjahresvergleichsperiode durch negative Wechselkurseffekte belastet worden war. Die Zahlen lagen beim Umsatz über, bei den Gewinnzahlen im Rahmen der Erwartungen.

Weiterhin anspruchsvolle Bedingungen

Bezüglich Ausblick bleibt Orior derweil zurückhaltend. Man erwarte für das zweite Halbjahr "sehr anspruchsvolle Rahmenbedingungen" und Umsätze, die unter Markt- und insbesondere auch Preisdruck blieben. Auch die Rohstoffsituation dürfte sich weiterhin herausfordernd gestalten, heisst es. Trotz diesem schwierigen Umfeld erwarte Orior "dank der eingeleiteten Massnahmen und Initiativen weitere positive Impulse auf die Geschäftsentwicklung".

Der Fokus für das zweite Halbjahr bleibe unverändert die Umsetzung der Strategie mit "besonderem Augenmerk" auf Innovationen und die verankerten Traditionsmarken. Als weiteren Punkt nennt Orior die Integration von Culinor als eigenständiges Kompetenzzentrum in Europa. Die im Rahmen der Strategie Orior 2020 festgelegten Ziele zur stetigen Wertsteigerung behielten ihre Gültigkeit, heisst es.

(AWP)

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24.02.2016 08:24
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Orior-Aktionäre werden verwöhnt

Der Nahrungsmittelhersteller Orior hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 zwar weniger umgesetzt, aber die operativen Margen gesteigert. Ausserdem wird die Dividiende einmal mehr leicht erhöht.

Der Umsatz sank um 4,1% auf 500,1 Mio CHF bzw. um 3,6% zu konstanten Wechselkursen. Primäre Treiber waren laut Mitteilung vom Mittwoch die rückläufigen Schweizer Detailhandels- und Gastronomiemärkte, mit überproportionalem Rückgang in den Grenz- und Tourismusregionen. Die "Schärfung des Produktportfolios und konsequente Ausrichtung auf nachhaltiges und profitables Wachstum" hätten ebenfalls zu einem Umsatzrückgang geführt.

Auf Ergebnisebene resultierte ein leicht höherer EBITDA von 48,7 Mio CHF (+1,3%), die entsprechende Marge verbesserte sich damit klar auf 9,7% (VJ 9,2%). Unter dem Strich ergab sich ein um 3,5% tieferer Reingewinn von 25,6 Mio, wobei hier negative Wechselkurseffekte und höhere Ertragssteuern für den Rückgang verantwortlich seien.

Eine deutliche Steigerung erzielte das im Bereich Fleischveredelung und Convenience tätige Unternehmen beim operativen Cash Flow, der um 46% auf 41,7 Mio CHF zulegte. Die Eigenkapitalquote konnte derweil in der Berichtsperiode weiter gesteigert werden und liegt nun bei 58,6%.

Den Aktionären soll aufgrund der Zahlen eine leicht höhere Dividende von 2,03 (VJ 2,00) CHF je Aktie ausgezahlt werden, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 47%. Im Rahmen der Strategie "Orior 2020" wurde vor kurzem die "attraktive Dividendenstrategie" auch für die kommenden Jahre bestätigt.

Mit dem vorgelegten Resultat hat Orior die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) erfüllt, mit leichter Tendenz nach unten. Im Durchschnitt wurde ein Umsatz von 501 Mio CHF, ein EBITDA von 48,8 Mio und ein Reingewinn von 26,3 Mio CHF prognostiziert.

Weiterhin anspruchsvolle Bedingungen

Für 2016 rechnet Orior weiterhin mit "anspruchsvollen Rahmenbedingungen". Der Schweizer Detailhandel und die Gastronomie dürften weiter unter Druck sein und sich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen können, heisst es. Insbesondere im ersten Halbjahr seien weitere Preisnachlässe, Importdruck, fortdauernden Einkaufstourismus und eine sich verschlechternde Konsumentenstimmung zu erwarten.

Rohstoffseitig werden weiterhin hohe Preise für Rindfleisch erwartet, bedingt durch die anhaltende Knappheit. Die Schweinefleischpreise dürften laut Einschätzung von Orior 2016 wieder leicht anziehen. Entsprechend den Rahmenbedingungen werde man das Hauptaugenmerk auch im Jahr 2016 auf Innovation, Portfoliomanagement und Kosteneffizienz legen.

Weiter gibt Orior einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt: Rolf Friedli wird nach über zehnjähriger Zugehörigkeit das Gremium verlassen und soll an der Generalversammlung vom 12. April durch Unternehmer Walter Lüthi ersetzt werden.

(AWP)

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15.12.2015 08:15
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Orior stärkt sich auf dem Tofu-Markt

Die Nahrungsmittelgruppe Orior hat mit dem deutschen Vegi-Anbieter Tofutown einen Lizenz- und Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Ab März 2016 werden Oriors "Nature Gourmet"-Produkte exklusiv von Tofutown für Luxemburg, Österreich und Deutschland produziert und vertrieben, teilt Orior am Dienstag mit. Finanzielle Details werden nicht genannt.

Ferner wurde Oscar Marini zum Group Innovation Manager ernannt. In dieser Funktion werde er die Innovationsentwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette und über alle Kompetenzzentren hinweg leiten und vorantreiben, heisst es. Zusätzlich zu dieser Aufgabe übernimmt er Anfang 2016 die Führung der Pastinella in Oberentfelden.

(AWP)

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16.11.2015 08:24
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Orior hat stetige Wertsteigerung als Oberziel

Die Nahrungsmittelgruppe Orior hat im Rahmen eines Strategieprozesses «Orior 2020» die Dividendenpolitik bestätigt.

Als übergeordnetes Ziel sei ausserdem die stetige Wertsteigerung festgelegt worden, wobei als Gradmesser dafür das Umsatzwachstum der Gruppe sowie eine kontinuierliche Steigerung des absoluten EBITDA gelten sollen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Im Jahr 2020 will Orior zudem "europäisch sein".

Die Philosophie der Kompetenzzentren werde ausserdem weiter gestärkt, so die Mitteilung. Zusätzlich solle das Potenzial der Gruppe über ein neues sogenanntes Champion-Modell besser ausgeschöpft werden. Die Differenzierung und Weiterentwicklung der Kernmarken werde dabei mittels höherer Marketing-Investitionen vorangetrieben, dies inklusive Intensivierung der modernen Kommunikationsmittel und gezielter Verkaufspunktaktivitäten.

Ein wichtiger Punkt sind ausserdem Agilität und Kosteneffizienz. So soll etwa zur weiteren Steigerung der Kosteneffizienz ein Einkaufsprojekt lanciert werden; dieses sieht vor, gruppenweit verwendete Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und Services - wo sinnvoll und gewinnbringend - zentral einzukaufen. Im Rahmen der Werksentwicklungsplanung über die gesamte Gruppe sei aufgrund von freien Kapazitäten in der Trocknerei Davos-Frauenkirch ausserdem entschieden worden, den Standort Churwalden zu schliessen.

(AWP)

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