Panalpina (PWTN)

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Panalpina spürt schrumpfenden Öl- und Gasmarkt
21.04.2016 08:45

(Mit weiteren Details ergänzt zu den Geschäftsbereichen)

Basel (awp) - Der Logistikdienstleister Panalpina hat im ersten Quartal 2016 weniger umgesetzt und verdient. Belastet wurde das Geschäft von dem weiter rückläufigen Öl- und Gasgeschäft. Die Transportvolumen des Unternehmens haben in der Luftfracht zugenommen, sanken jedoch in der Seefracht. Das frühere Sorgenkind Logistik schrieb erneut einen operativen Gewinn.

Wie Panalpina am Donnerstag mitteilte, verblieb vom Nettoumsatz in Höhe von 1,31 Mrd CHF (-13%) ein um 1,9% tieferer Bruttogewinn von 364,9 Mio CHF. Letztere Kennzahl besitzt mehr Aussagekraft, weil sie um die volatilen Frachtraten bereinigt ist. Währungsbereinigt wäre der Bruttogewinn gar nur um 0,2% geschrumpft.

Trotz einer tieferen Kostenbasis resultiert beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ein Minus von 5% auf 24,0 Mio CHF und beim Reingewinn von 12% auf 17,3 Mio. Deutlich hochgegangen ist derweil der Free Cash Flow mit 44,7 Mio CHF, gegenüber 27,5 Mio ein Jahr zuvor.

Die als operative Messgrösse geltende EBIT/Bruttogewinn-Marge erreichte 6,6%, das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Mit diesen Zahlen hat Panalpina die Markterwartungen verfehlt.

Panalpina-CEO Peter Ulber scheint trotzdem zufrieden: "In den ersten drei Monaten des Jahres ist es uns gelungen, die tieferen Transportvolumen im Öl- und Gasgeschäft auszugleichen. Die positive Geschäftsentwicklung in allen anderen Bereichen sowie die schnelle Anpassung unserer Kostenbasis machten dies möglich", lässt sich dieser in der Mitteilung zitieren.

MEHR IN DER LUFT ALS ZUR SEE

Panalpinas Paradedisziplin war im Berichtsquartal die Luftfracht, wo das Unternehmen die Volumen um 5% steigern konnte. Der Gesamtmarkt sei dagegen um geschätzte 3% geschrumpft. Zwar seien die Volumen im Öl- und Gasgeschäft "substanziell" zurückgegangen, in allen anderen Industrien seien sie hingegen gewachsen.

Weil aber der Überschuss pro zur Luft beförderter Tonne um 5% auf 688 CHF zurückging, stagnierte der Bruttogewinn trotz höherer Volumen bei 148,6 Mio CHF. Das Segment erzielte einen 9% tieferen EBIT von 17,8 Mio, die EBIT/Bruttogewinn-Marge nahm um 1,2 Prozentpunkte auf 12,0% ab.

Signifikant tiefere Volumen im Öl- und Gasgeschäft und ein ausgelaufener Grossauftrag liessen Panalpinas Seefrachtvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 10% abnehmen. Zum Vergleich dazu sei der Gesamtmarkt um rund 1% geschrumpft.

Den Bruttogewinn pro Standardcontainer konnte das Unternehmen jedoch um 10% auf 339 CHF erhöhen, was in der Seefracht zu einem stabilen Bruttogewinn von 118,1 Mio CHF geführt habe. EBIT und EBIT/Bruttogewinn-Marge blieben knapp stabil mit 4,3 Mio, beziehungsweise 3,7%.

In der Logistik verzeichnete Panalpina das fünfte positive Quartal in Folge auf Stufe EBIT, was dem fortgesetzten Rückzug aus unprofitablen Anlagen zuzuschreiben sei. Konkret nahm zwar der Bruttogewinn in der Logistik um 6% auf 98,2 Mio CHF ab, aber der EBIT um 0,6 Mio auf 1,8 Mio CHF zu.

ZURÜCKHALTENDER AUSBLICK

"Die schwierige Vergleichsbasis aufgrund des Rückgangs im Öl- und Gasgeschäft wird auch noch im zweiten Quartal vorhanden sein, aber wir haben gezeigt, dass wir weiterhin profitabel sein und den Sturm überstehen können", erklärt CEO Ulber mit Blick nach vorne.

Ungeachtet der aktuellen Marktsituation blieben aber die Dienstleistungen für die Kunden aus dem Öl- und Gassegment ein zentrales Angebot von Panalpina. Gleichzeitig werde man aber den Geschäfts- und Produktemix weiter ausbalancieren.

ra/gab

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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25.07.2016 | 08:53#PANALPINA – Zwei Kurszielerhöhungen!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach der Vorlage der Quartalszahlen hat die US-Bank Goldman Sachs reagiert und das Kursziel für die Aktie des Logistikkonzerns PANALPINA (CHF 130.50) von 123 auf 129 erhöht. Da der zuständige Analyst aktuell kein Kurspotenzial sieht, lautet die Einstufung „Neutral“. Zuversichtlicher gibt sich das kanadische Finanzhaus RBC. Lag das Kursziel zuvor bei CHF 115, wurde es heute Morgen auf CHF 135 erhöht. Die Einstufung lautet „Outperform“. Im aktuellen Kommentar steht, dass die Aktie zwar ein gewisses Risiko aufweise, angesichts des erneut gestiegenen Gewinns aber zunehmend attraktiver werde. Verwiesen wird auf den starken Cashflow, die steigende Dividendenrendite sowie das Aufwärtspotenzial bis Ende 2018.

 

iruch
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Panalpina bleibt eine «Baustelle» - Aktie fällt

Nach schwachen ersten drei Monaten stellte Panalpina für das zweite Quartal eine Margenbelebung in Aussicht. Nun krebst das Luftfrachtunternehmen zurück. Folglich gerät die Aktie im frühen Handel unter Druck.

https://www.cash.ch/news/top-news/gewinnwarnung-panalpina-bleibt-eine-baustelle-aktie-faellt-1076444

https://www.cash.ch/news/top-news/transport-und-logistik-panalpina-erwartet-weniger-gewinn-1076355

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Panalpina büsst 2016 an Profitabilität ein - Dividende wird erhöht
02.03.2017 08:01

Basel (awp) - Der Transport- und Logistikkonzern Panalpina hat im Geschäftsjahr 2016 bei rückläufigem Umsatz klar weniger verdient. Dies ist vor allem auf eine im zweiten Quartal vorgenommene Rückstellung zurückzuführen. Aber auch unter Ausklammerung des Effekts haben die Basler an Profitabilität eingebüsst. Die Dividende wird allerdings erhöht.

Der Nettoumsatz ging wenig überraschend um 11% auf 5,20 Mrd CHF zurück, nachdem bereits nach den ersten neun Monaten ein Minus von rund 12% resultiert hatte. Die relevantere Kennzahl ist allerdings der um die volatilen Frachtraten bereinigte Bruttogewinn. Hier zeigt sich mit -3,3% auf 1,42 Mrd eine weniger ausgeprägte Abnahme. Im Zeitraum von Januar bis September resultierte ein Rückgang um 1,4%.

Beim Ergebnis auf Stufe EBIT resultiert ein Rückgang um knapp ein Drittel auf 82,0 Mio CHF und auf Stufe Reingewinn von 41% auf 52,3 Mio, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

"2016 war ein sehr herausforderndes Jahr", wird Konzernchef Stefan Karlen zitiert. "Viel tiefere Volumen aus dem Öl- und Gassektor hatten zur Folge, dass wir diesen Teil unseres Geschäfts im ersten Halbjahr restrukturieren mussten. In der zweiten Jahreshälfte führten der Kollaps von Hanjin und eine sehr ausgeprägte Peak Season zu Kapazitätsengpässen und stark ansteigenden Frachtraten, was unsere Margen unter Druck setzte."

Mit den vorgelegten Zahlen hat Panalpina die Markerwartungen beim Nettoumsatz und Bruttogewinn erfüllt, bei den Gewinnzahlen jedoch klar verfehlt. Analysten hatten im AWP-Konsens mit einem Nettoumsatz von 5,19 Mrd CHF, einem Bruttogewinn von 1,44 Mrd, einem EBIT von 89,0 Mio und einem Reingewinn von 62,6 Mio CHF gerechnet.

Der ausgeprägte Gewinnrückgang ist vor allem mit einer im zweiten Quartal vorgenommenen Rückstellung über 26 Mio CHF für Restrukturierungen im Öl- und Gasgeschäft zu erklären. Das Unternehmen weist deswegen die Gewinnzahlen unter Einschluss sowie unter Ausklammerung (adjusted bzw. bereinigt) dieses Effekts aus. Letzteres, um eine bessere Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten zu ermöglichen. Adjustiert um diesen Effekt kam der EBIT bei 109,9 Mio CHF (-6,2%) und der Reingewinn bei 80,2 Mio (-9,1%) zu liegen.

Den Aktionären soll eine höhere Dividende von 3,75 CHF je Anteil nach 3,50 CHF im Jahr zuvor ausgeschüttet werden. Damit zeigt sich der Verwaltungsrat grosszügiger als erwartet: Analysten hatten im Durchschnitt mit einer Dividende von 3,52 CHF gerechnet.

Im Geschäftsjahr 2017 seien die Erträge im Januar und Februar weiter unter Druck geblieben und es wird davon ausgegangen, dass das erste Quartal hinter dem Vorjahresquartal zurückbleiben wird. "Obwohl 2017 mit grossen politischen und makroökonomischen Unsicherheiten verbunden sein wird, halten wir an unseren langfristigen Zielen fest und sind überzeugt, dass wir die Kosten stabil halten und so das Geschäft für Volumenwachstum positionieren können", so Karlen. Panalpina erwartet, dass die Luft- und Seefrachtmärkte 2017 um 2% wachsen werden.

cp/dm

(AWP)

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Panalpina verpasst praktisch

Panalpina verpasst praktisch alle Prognosen

Der Transport- und Logistikkonzern Panalpina hat im zweiten Quartal besser abgeschnitten als in der entsprechenden Periode in 2016. Die Markterwartungen haben die Basler aber fast auf allen Stufen verfehlt.

20.07.2017 07:56

Das Vorjahresresultat wurde allerdings von einem Rücksteller für Restrukturierungen im Öl- und Gasgeschäft stark belastet. Wird dieser Effekt für eine bessere Vergleichbarkeit ausgeklammert, zeigt sich ein etwas anderes Bild.

Der Nettoumsatz von Panalpina stieg von April bis Juni um 5,1% auf 1,35 Mrd CHF. Der um die volatilen Frachtraten bereinigte und deshalb aussagekräftigere Bruttogewinn sank hingegen um 8,4% auf 340,4 Mio, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT jedoch verbesserte sich mit 25,6 Mio deutlich gegenüber den 10,7 Mio im Vorjahr. Bereinigt man das Ergebnis um den eingangs erwähnten Sondereffekt, resultiert jedoch ein Rückgang um knapp ein Drittel. Unter dem Strich verblieben 17,6 Mio CHF nach 4,5 Mio im Vorjahr.

Prognosen verpasst

Die Markterwartungen haben die Basler fast auf allen Stufen verfehlt, wobei die Schätzungen bei den Gewinnzahlen sehr weit auseinandergingen. Analysten hatten im AWP-Konsens den Nettoumsatz auf 1,32 Mrd CHF, den Bruttogewinn auf 355 Mio, den EBIT auf 27,8 Mio und den Reingewinn auf 19,7 Mio CHF veranschlagt.

"Dank striktem Kostenmanagement verbesserten wir das Betriebsergebnis vom ersten zum zweiten Quartal und kehrten in der Seefracht im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurück", wird CEO Stefan Karlen in der Mitteilung zitiert. "Mit der erfolgreichen Einführung unseres neuen IT-Systems im Schlüsselmarkt Deutschland gewann auch unser Transformationsprogramm im operationellen Bereich weiter an Fahrt."

Für die zweite Jahreshälfte zeigt sich Karlen in der Mitteilung zuversichtlich, "dass wir in der Seefracht die Profitabilität pro transportierte Einheit in der zweiten Jahreshälfte verbessern können". In der Luftfracht werde diese aber weiter unter Druck bleiben. "Deshalb werden wir uns auf das konzentrieren, was wir direkt beeinflussen können, namentlich die Kosten sehr wirksam zu kontrollieren und unser Transformationsprogramm voranzutreiben."

(AWP)

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Panalpina übernimmt zwei

Panalpina übernimmt zwei Firmen in Belgien

Panalpina geht erneut auf Einkaufstour. Das Unternehmen übernimmt die belgischen Firmen Adelantex und AD Handling, die auf die Abfertigung von importierten Frischwaren in Brüssel, Lüttich und Ostende spezialisiert sind.

19.12.2017 07:57

Dies teilt Panalpina am Dienstag mit. Die Akquisition folgt auf ähnliche Transaktionen in Deutschland und den Niederlanden im September dieses Jahres. Ziel der Transaktion in Belgien sei die Stärkung von Panalpinas Perishables Network für verderblich Waren in Europa und der Ausbau des Angebots für globale End-to-End-Lösungen für Frischwaren, heisst es weiter. Im schnell wachsenden Segment für verderbliche Waren will die Basler Gruppe bis 2020 Marktführer werden.

Zur Übernahme teilte Panalpina mit, man werde die beiden belgischen Unternehmen "unter den üblichen Bedingungen" übernehmen. Die Parteien hätten am 18. Dezember 2017 eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Mit jeweils einer Präsenz in Brüssel und Lüttich fertige Adelantex pro Jahr rund 75'000 Tonnen Luftfrachtimporte ab, kümmere sich um die Bodenabfertigung am Flughafen Brüssel sowie um die Zollabwicklung und Weiterverteilung in Europa. Die 46 Mitarbeitenden der Firma würden auf dem ganzen Kontinent rund 200 Kunden, die Früchte, Gemüse, Blumen, Fisch und Pflanzen nach Europa importieren, bedienen.

"Die Bodenabfertigung von Adelantex in Brüssel ist erstklassig und könnte als Modell für ähnliche Operationen in anderen Ländern dienen", wird CEO Stefan Karlen in der Meldung zur Übernahme zitiert.

Wachstumsmarkt

Das Geschäft mit leicht verderblichen Waren entwickelt sich viel dynamischer als der globale Warenhandel und ist noch dazu ein riesiger Markt. Dieser wächst gegenwärtig stabil mit 8 bis 10% jährlich und weist wenig Volatilität auf, wie die Zürcher Kantonalbank unlängst in einer Studie geschrieben hatte.

Nicht nur die Basler wollen ein Stück von dem Kuchen haben. Im Sommer hatte die Innerschweizer Konkurrentin Kuehne+Nagel ebenfalls in diesem Segment zugekauft (Commodity Forwarders). Doch auch Panalpina hat sich auf die Fahnen geschrieben, bis 2020 die "bevorzugte Anbieterin von Logistiklösungen" für leicht verderbliche Waren zu sein.

(AWP)

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Panalpina schreibt mehr

Panalpina schreibt mehr Gewinn im ersten Quartal

Der Transport- und Logistikkonzern Panalpina hat im ersten Quartal 2018 mehr Nettoumsatz erzielt und auch den um volatile Frachtraten bereinigten und deshalb aussagekräftigeren Bruttogewinn steigern können.

19.04.2018 07:32

Auch unter dem Strich schaute im Vergleich zur Vorjahresperiode ein höherer Gewinn heraus. Sorgen bereitet allerdings weiterhin die Seefrachtsparte, die erneut nicht aus den roten Zahlen herausgefunden hat.

Konkret stieg der Nettoumsatz von Januar bis März um 11 Prozent auf 1,41 Milliarden Franken, während der Bruttogewinn ebenfalls um 11 Prozent auf 370,7 Millionen zulegte, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Beim Betriebsergebnis auf Stufe EBIT resultierte derweil ein Plus von 49 Prozent auf 24,4 Millionen Franken und beim konsolidierten Reingewinn eines von 34 Prozent auf 16,6 Millionen Franken.

Die in der Branche wichtige Konversionsmarge, die das Verhältnis zwischen EBIT und Bruttogewinn ausdrückt und als wichtige Profitabilitätskennzahl gilt, legte somit auf 6,6 Prozent zu nach 4,9 Prozent in der Vorjahresperiode.

"Der Start ins 2018 war ermutigend. Die Profitabilität pro transportierte Einheit nahm sowohl in der Luft- als auch Seefracht zu", wird CEO Stefan Karlen in der Meldung zu den Zahlen zitiert.

Mit den vorgelegten Zahlen gelingt es der Konzernleitung die Markterwartungen bei den meisten Kennzahlen zu übertreffen. Beim Reingewinn waren Analysten allerdings im Schnitt von einem etwas höheren Wert ausgegangen. Konkret hatten sie gemäss dem AWP-Konsens den Nettoumsatz auf 1,38 Mrd Franken, den Bruttogewinn auf 349,7 Millionen, den EBIT auf 24,4 Millionen und den Reingewinn auf 17,8 Millionen Franken veranschlagt.

Seefrachtsparte bleibt das Sorgenkind

Nach Sparten betrachtet gelang Panalpina im profitablen Luftfrachtgeschäft ein Wachstum der Volumen von 3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bruttogewinn pro Tonne um 19 Prozent auf 739 Franken zu. Der EBIT in der Luftfracht erhöhte sich auf 26,9 Millionen Franken von 17,1 Millionen im ersten Quartal 2017. Die Konversionsmarge der Sparte belief sich somit auf 15,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahreswert von 11,8 Prozent eine klare Verbesserung.

Im Gegensatz zur Luftfracht ist das Seefrachtgeschäft das Sorgenkind von Panalpina - was sich auch im ersten Quartal 2018 erneut zeigte. So verzeichnete die Sparte einen Verlust auf Stufe EBIT von 5,8 Millionen Franken, verglichen mit einem Verlust von 3,2 Millionen Franken ein Jahr zuvor. Hintergrund ist ein Rückgang von Panalpinas Seefrachtvolumen im Vergleich zum Vorjahr von 4 Prozent, da ein Grossauftrag nicht weitergeführt werden konnte.

In der Logistik nahm der Bruttogewinn gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent auf 84,0 Millionen Franken zu. Der EBIT erreichte in den ersten drei Monaten 3,4 Millionen Franken, verglichen mit 2,4 Millionen in der Vorjahresperiode.

Fokussierung auf Profitabilität bei Seefracht

Im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr äussert sich Panalpina zu den einzelnen Segmenten. "Die globale Nachfrage nach Luftfracht bleibt ausgeprägt und die Carriers haben begonnen, die Raten substanziell anzuheben", wird CEO Karlen zitiert. Und weiter: Mit Blick auf eine Sommersaison, die wieder betriebsamer als normal sein könnte, werden wir bei der Weitergabe dieser Mehrkosten sehr diszipliniert sein müssen."

Ebenfalls gibt das Unternehmen einen konkreten Kommentar zur Seefracht ab. Hier liege der Fokus auf der Verbesserung der Profitabilität. In der Logistik schliesslich habe man bedeutende Investitionen getätigt und sei nun in einer guten Position, um während des Jahres in dem Bereich zu wachsen.

Konkretere Ziele für 2018 stehen in der Mitteilung keine. Allerdings hatte das Unternehmen schon früher welche genannt. Im Gesamtjahr 2018 wolle Panalpina stärker zulegen als der Markt, der sowohl in der Luftfracht als auch in der Seefracht um 3 bis 4% wachsen dürfte, hatte es damals geheissen.

(AWP)

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Panalpina ist weiter auf

Panalpina ist weiter auf Einkaufstour

Der Frachtspediteur Panalpina kündigte am Mittwoch die Übernahme der argentinischen Newport Cargo mit 42 Mitarbeitenden an.

14.06.2018 07:01

Die Gesellschaft mit Sitz in Buenos Aires ist nach Angaben von Panalpina eine Frischwarenspezialistin sowie Marktführerin in der Luftfracht. Newport Cargo fertige jährlich 24'000 Tonnen Luftfracht ab.

Newport Cargo exportiere Fisch und Früchte in die USA, wo das Unternehmen eine starke Kundenbasis habe. Panalpina importiere derweil traditionell Hightech- und Konsumgüter nach Argentinien. Mit dieser Akquisition, über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart, werde sich Panalpinas Belegschaft in Argentinien nun fast verdoppeln.

In dem schnell wachsenden Segment für verderbliche Waren wollen die Basler bis 2020 Marktführer werden.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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Baader Helvea erhöht auf Buy

31.07.2018 | 08:51

#PANALPINA – Baader Helvea erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat das Finanzhaus Baader Helvea heute Morgen die Einstufung von PANALPINA (CHF 139.50) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 125 auf CHF 160 erhöht. Der Logistiker befinde sich nun im letzten Drittel der Restrukturierungsphase, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Seiner Ansicht nach werden die nächsten zwei Jahre darüber entscheiden, ob die Restrukturierung ein Erfolg war oder ob PANALPINA gezwungen sein wird, sich einen Partner zu suchen. Derzeit setzt der Studienverfasser auf das erste Szenario. Weiter verfüge PANALPINA über eine solide Bilanz und weise eine respektable Free-Cash-Flow-Generierung auf. Die Implementierung des SAP-TM-Systems funktioniere in den USA gut. In diesem und im nächsten Jahr werde die Implementierung in China zur Hauptaufgabe.

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Panalpina wächst im Halbjahr

Panalpina wächst im Halbjahr - Sorgen vor geopolitischen Spannungen

(Zusammenfassung) - Der Transport- und Logistikkonzern Panalpina bleibt auf Kurs: Die Gruppe wuchs im ersten Halbjahr zweistellig und verdiente mehr als noch vor Jahresfrist. Sorgen bereiten dem weltweit agierenden Unternehmen die zunehmenden geopolitischen Spannungen.

17.07.2018 11:27

In der ersten Jahreshälfte kletterte der Umsatz laut Angaben vom Dienstag um elf Prozent auf 2,92 Milliarden Franken. Und auch den um volatile Frachtraten bereinigten und deshalb aussagekräftigeren Bruttogewinn vermochte Panalpina um elf Prozent zu steigern. Analysten hatten mit etwas weniger gerechnet.

Das höhere Geschäftsvolumen machte sich im Ergebnis bemerkbar: Der operative Gewinn EBIT nahm um nicht ganz einen Drittel auf 54,7 Millionen Franken zu, und der Konzerngewinn kletterte um einen Fünftel auf 36,1 Millionen.

Besserung in der Seefracht

Konzernchef Stefan Karlen zeigte mit dem Erreichten zufrieden: Panalpina sei auf Kurs. Dank einer strengen Kostenkontrolle und sich erholenden Volumen habe auch die Seefracht im zweiten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht, wird der CEO in der Mitteilung zitiert.

Tatsächlich wies die Seefracht-Sparte im zweiten Quartal mit 0,3 Millionen Franken erstmals nach drei verlustbringenden Perioden in Folge wieder einen positiven EBIT aus. Im Halbjahr verblieb jedoch ein Verlust von 5,5 Millionen. Besserung verspricht sich Panalpina vom IT-Abwicklungssystem SAP TM, das schrittweise eingeführt wird.

Panalpinas Seefracht-Sparte macht seit letztem Herbst der Verlust eines Grossauftrags zu schaffen. Während die Frachtvolumen zur See weltweit um drei bis vier Prozent wachsen, ging es bei Panalpina in diesem Jahr um drei Prozent nach unten. Panalpina dürfte auch künftig langsamer als der Markt wachsen, blickt die Firma nach vorne.

Steigende Luftfracht-Marge

Besser läuft es in der Luftfracht: Dort wuchs Panalpina im Volumen mit drei Prozent nur leicht schwächer als der Markt. Der Bruttogewinn pro Tonne nahm in der Luftfracht im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent zu. Und die die EBIT-Marge zum Bruttogewinn, auch Konversionsmarge genannt, erhöhte sich um 1,8 Punkte auf 15,1 Prozent.

Der kleinste Bereich Logistik, in dem beispielsweise die Lagerhaltung von Waren und das Management der Warenströme angeboten wird, steuerte 169 Millionen Franken zum Bruttogewinn bei. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von drei Prozent.

Zukauf in Südafrika

Im weiteren Jahresverlauf zielt Panalpina auf ein beschleunigtes Wachstum sowohl in der Luft- als auch in der Seefracht ab. Allerdings sei der Vergleich mit dem Rekordjahr 2017 schwierig, warnt die Gruppe. Sorgen bereiten dem Management auch politische und wirtschaftliche Unsicherheiten. Gleichzeitig arbeite Panalpina daran, die Organisation robuster und effizienter zu machen.

Gleichzeitig hat Panalpina in Südafrika zugekauft. Die Gruppe kündigte die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der südafrikanischen Frischwarenspezialistin Skyservices an. Die Gesellschaft betreibt mit 52 Angestellten zwei Lagerhäuser an den internationalen Flughäfen Johannesburg und Kapstadt.

An der Börse haben die Aktien in einer ersten Reaktion positiv auf die Zahlenpublikation reagiert und an Wert zugelegt. Positiv erwähnten Analysten vor allem die Verbesserungen in der Seefracht. Sie verwiesen aber auch auf die vom Management abgegeben Warnsignale mit Blick auf die internationalen Spannungen. Im Handelsverlauf drehte der Kurs der Aktie ins Minus; aktuell büsst sie in einem ebenfalls nachgebenden Gesamtmarkt 1,2 Prozent ein.

mk/ra

(AWP)

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Panalpina verfehlt die

Panalpina verfehlt die Erwartungen

Panalpina hat im dritten Quartal den Umsatz gesteigert, bei der Profitabilität die Werte des Vorjahres jedoch verfehlt.

25.10.2018 08:06

Die Erwartungen der Analysten verfehlte das Basler Unternehmen damit klar. Immerhin verblieb die zuletzt vom Verlust eines Grossauftrags belastete Seefracht-Sparte im zweiten Quartal in Folge über der Gewinnschwelle.

Konkret stieg in den Monaten Juli bis September der Nettoumsatz der Panalpina-Gruppe um gut 6 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Den um volatile Frachtraten bereinigten und deshalb aussagekräftigeren Bruttogewinn vermochte das Unternehmen um ebenfalls knapp 6 Prozent auf 371,9 Millionen zu steigern.

Nicht zulegen konnte Panalpina allerdings bei den Profitabilitätskennzahlen. Beim Betriebsergebnis EBIT resultierte ein Minus von gut 5 Prozent auf 28,5 Millionen Franken. Unter dem Strich ging der Reingewinn des Unternehmens gar um fast 20 Prozent auf 14,9 Millionen zurück. Damit hat Panalpina die Erwartungen der Analysten auf allen Stufen verfehlt, besonders deutlich beim Reingewinn. Laut AWP-Konsens wurde dieser bei 24,0 Millionen erwartet.

«Makroökonomischen Unsicherheiten»

Die makroökonomischen Unsicherheiten im dritten Quartal hätten in Luft- und Seefrachtmärkten resultiert, die nicht so stark waren wie prognostiziert, wurde CEO Stefan Karlen zitiert. "Wir sahen einen Markt, in dem die Hochsaison in der Seefracht schwächer ausfiel als vorhergesehen." Die Luftfrachtraten seien angestiegen, was sich wie erwartet auf die Margen ausgewirkt habe. Insgesamt habe man sich aber behauptet, so Karlen.

Auf Basis der ersten neun Monate sehen die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres - vor allem im Bezug auf die Profitabilität - etwas besser aus. So wuchs der Bruttogewinn der Gruppe um 9 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken, während die EBIT-Marge zum Bruttogewinn um 0,5 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent verbessert werden konnte.

Im profitablen Luftfrachtgeschäft nahmen Panalpinas Volumen in den ersten neun Monaten des Jahres um 4 Prozent zu, gleich wie der Markt mit einem geschätzten Wachstum von ebenfalls 4 Prozent. Im Gegensatz dazu nahmen die Volumen in der Seefracht ab. Von Januar bis September 2018 gingen sie um 2 Prozent zurück, während der Markt um insgesamt 3 Prozent wuchs. Immerhin lag die Seefracht im dritten Quartal in den schwarzen Zahlen.

«Minutiöse Vorbereitung»

Für den weiteren Jahresverlauf warnte Panalpina vor den makroökonomischen und politischen Unsicherheiten. Aufgrund dieser sei es schwierig, die Dynamik der Hochsaison in der Luftfracht und die Auswirkungen auf Raten und Volumen präzise vorherzusagen.

Man habe sich jedoch "minutiös vorbereitet", indem man die Kapazität für die Kunden gesichert und Vorbereitungen am Boden an strategisch wichtigen Flughäfen getroffen habe, wird CEO Karlen zitiert. In der Seefracht wolle man sich derweil weiter auf die Verbesserung der Profitabilität pro transportierte Einheit konzentrieren.

(AWP)

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US-Bank wettet auf einen

US-Bank wettet auf einen Verkauf von Panalpina

Eine US-Investmentbank rät bei der Aktie des Luftfrachtspezialisten Panalpina neuerdings zum Einstieg und schürt damit Übernahmespekulationen. Die Panalpina-Aktie haussiert im vorbörslichen Handel.

26.11.2018 08:31

Von Lorenz Burkhalter

Seit letzter Woche ist bekannt, dass sich Verwaltungsratspräsident Peter Ulber beim Luftfrachtspezialisten Panalpina nicht mehr zur Wiederwahl stellen wird. Das weckte flugs Übernahmefantasien, weil Ulber als Vertreter des Ankeraktionärs Ernst-Göhner-Stiftung als vehementer Verfechter eines Alleingangs des Unternehmens galt.

Alleine schon die Wahrscheinlichkeit, dass sich Panalpina in Zukunft aktiver am Konzentrationsprozess in der Transportindustrie beteiligen könnte, bescherte der Aktie in den letzten vier Handelstagen einen Kursanstieg um fast 13 Prozent.

Eine Empfehlung mit Wett-Charakter

Aus Sicht der US-Investmentbank Jefferies ist damit das Ende der Fahnenstange allerdings noch immer nicht erreicht. Sie stuft die Panalpina-Aktie am frühen Montagmorgen mit einem neu 150 (zuvor 120) Franken lautenden Kursziel von "Hold" auf "Buy" herauf. Im vorbörslichen Handel legt die Panalpina-Aktie über 7 Prozent zu.

Die Panalpina-Aktie (rot) im Einjahresvergleich mit der Aktie von Kühne+Nagel (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Der für Jefferies tätige Analyst macht denn auch kein Geheimnis daraus, dass die Kaufempfehlung eine Wette auf einen Verkauf von Panalpina an einen Konkurrenten ist. Er begründet sowohl die Heraufstufung als auch die Kurszielerhöhung mit der Berücksichtigung einer Übernahmeprämie von 25 Prozent. Dem Analysten zufolge ist Panalpina als alleinstehendes Unternehmen nur etwa 120 Franken je Aktie wert. Genau dort liegt das frühere Kursziel.

Kühne+Nagel signalisiert Gesprächsbereitschaft

Wurde in den letzten Jahren vor allem ausländischen Konkurrenten ein Interesse an Panalpina nachgesagt, so kommt mit Kühne+Nagel neuerdings ein weiterer möglicher Käufer ins Spiel. Man sei bereit, auch bei grösseren Akquisitionen aktiv zu werden, wenn sich bestimmte Konstellationen ergeben würden, so liess Konzernchef Detlef Trefzger gegenüber der Wirtschaftszeitung "Finanz und Wirtschaft" durchblicken. Auf eine Übernahme von Panalpina angesprochen, signalisierte Trefzger zwar Gesprächsbereitschaft, schloss eine feindliche Übernahme jedoch aus (cash berichtete).

Dass Kühne+Nagel in Verbindung mit Panalpina gebracht wird, ist nicht neu. In einer Branchenstudie schrieb die Berenberg Bank schon im Mai dieses Jahres, dass Kühne+Nagel mit einer Übernahme von Panalpina quasi über Nacht zum führenden Luftfrachtanbieter aufsteigen und die Stellung als Nummer zwei in der Seefracht beträchtlich stärken würde. Der Studienautor schätzte die Kostensynergien zwischen den beiden Unternehmen damals auf bis zu 300 Millionen Franken. Mit anderen Worten: Kühne+Nagel könnte den Panalpina-Aktionären einen Aufschlag von 30 Prozent bezahlen und käme trotzdem noch immer in den Genuss einer prozentual zweistelligen Gewinnverdichtung (cash berichtete).

Panalpina-Aktie seit Jahresbeginn nicht halb so schwach

Vor ziemlich genau zwei Wochen stufte derselbe Analyst die Aktie von Panalpina auf "Hold" herunter. Dass er dabei neben den nur schleppenden Verbesserungen beim Tagesgeschäft auch mit nachlassenden Übernahmefantasien argumentierte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie (cash berichtete).

Nachdem die Panalpina-Aktie zuletzt Terrain gutmachen konnte, errechnet sich seit Jahresbeginn noch ein Minus von knapp 8 Prozent. Zum Vergleich: Die Aktie von Kühne+Nagel notiert um fast 20 Prozent tiefer als noch anfangs Jahr.

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Logistiker DSV will Panalpina

Logistiker DSV will Panalpina kaufen

Der Logistikkonzern Panalpina hat von der dänischen DSV ein unaufgefordertes und unverbindliches Kaufangebot erhalten.

16.01.2019 07:17

Die DSV biete pro Panalpina-Aktie einen Preis von 170 Franken je Aktie, bestehend aus einer Kombination aus Bargeld und DSV-Aktien, teilte Panalpina am Mittwoch mit.

Der Verwaltungsrat von Panalpina prüfe den Vorschlag zusammen mit seinen Beratern, heisst es in der Mitteilung weiter. Eine weitere Stellungnahme lehnte das Unternehmen am Mittwoch ab. Am Dienstag hatte die Panalpina-Aktie bei 137,00 Franken geschlossen. Der entsprechende Aufpreis auf den gestrigen Schlusskurs beträgt somit rund 24 Prozent.

Das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV beschäftigt in mehr als 80 Ländern rund 45'000 Mitarbeitende. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete DSV einen Umsatz von 10,1 Milliarden Euro. Es hatte bereits im vergangenen Oktober ein Kaufangebot für den Schweizer Logistiker Ceva vorgelegt.

(AWP/Reuters)

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Panalpina: Gibt Kühne+Nagel

Panalpina: Gibt Kühne+Nagel eine Gegenofferte ab?

Die dänische DSV bietet 170 Franken je Panalpina-Aktie. Das überrascht, wurde doch Kühne+Nagel ein Interesse am Luftfrachtspezialisten nachgesagt. Kühne+Nagel könnte nun ein Gegenangebot abgeben.

Aktualisiert um 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Nach dem Scheitern von DSV bei Ceva Logistics gibt das dänische Transportunternehmen ein nichtbindendes Übernahmeangebot für den Luftfrachtspezialisten Panalpina ab. Die Offerte in Höhe von 170 Franken je Aktie setzt sich aus Bargeld und DSV-Aktien zusammen und entspricht einem Aufpreis von rund 24 Prozent gegenüber dem Schlussstand vom Vorabend.

Beobachter zeigen sich überrascht darüber, dass die dänische DSV und nicht Kühne+Nagel ein Übernahmeangebot abgibt. Erst im November signalisierte Konzernchef Detlef Trefzger Interesse an Panalpina. Eine feindliche Übernahme schloss er damals aus (cash berichtete).

Ankeraktionärin hat das letzte Wort

Ob DSV mit der vorliegenden Offerte auf offene Ohren stösst, bleibt abzuwarten. Das letzte Wort dürfte wohl die Ernst Göhner Stiftung (EGS) haben. Mit knapp 46 Prozent der Stimmen stellt sie bei Panalpina die mit Abstand grösste Macht im Aktionariat. Die EGS unterstützte in der Vergangenheit stets ein Alleingang des Luftfrachtspezialisten.

Die letzten fünf Jahre waren unter dem Strich ein Nullsummenspiel für die Aktionäre von Panalpina (Quelle: www.cash.ch)

Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, könnten dem Ankeraktionär die gebotenen 170 Franken zu wenig sein. Das nicht zuletzt auch deshalb, weil DSV einen Teil davon doch in eigenen Aktien berappen will. Händler glauben deshalb, dass sich Kühne+Nagel einschalten und eine attraktivere Gegenofferte für Panalpina unterbreiten könnte.

Schon im Mai letzten Jahres rechnete die Berenberg Bank vor, dass Kühne+Nagel problemlos einen Aufschlag von 30 Prozent für die Panalpina-Aktie bezahlen könnte und dennoch in den Genuss einer prozentual zweistelligen Gewinnverdichtung käme. Dabei ging der für die Berenberg Bank tätige Analyst von Kostensynergien von bis zu 300 Millionen Franken zwischen den beiden Unternehmen aus (der cash Insider berichtete).

Tritt Kühne+Nagel als «weisser Ritter» auf?

Die Nähe der Panalpina-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär zur vorliegenden Offerte zeigt, dass Anleger der Möglichkeit einer Gegenofferte bereits Rechnung tragen. Denn angesichts der in der Vergangenheit zurückweisenden Haltung der Ankeraktionärin sowie der Aktien-Komponente der Offerte wäre eigentlich ein grösserer Abschlag zu den gebotenen 170 Franken zu erwarten.

Gerade die Leerverkäufer dürften ihre Wetten auf die Gefahr einer Gegenofferte durch Kühne+Nagel hin jedoch schliessen, was Beobachtern zufolge für höhere Kurse spräche.

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Panalpina: Kühne hat kein

Panalpina: Kühne hat kein Interesse

Laut Klaus-Michael Kühne wird sich der Logistikkonzern Kühne+Nagel nicht auf ein Bietgefecht um Panalpina einlassen. Der Ehren-Präsident und Mehrheitsbesitzer will sich derzeit nicht auf eine Megafusion einlassen.

24.01.2019 06:53

"Wir wollen aus uns selbst heraus wachsen", sagt der starke Mann hinter Kühne+Nagel laut der "Handelszeitung". Er könne es nicht verhindern, wenn die dänische DSV eine "hoffnungslos überbewertete" Panalpina übernehmen wolle.

Klaus-Michael Kühne, der starke Mann hinter dem Schwyzer Logistikkonzern, erteilte den entsprechenden Spekulationen eine Absage: "Wir wollen keine Megafusion tätigen", sagt Kühne im Gespräch mit der "Handelszeitung". "Die Integrationsprozesse sind problematisch."

Seit letzter Woche ist bekannt, dass die dänische Frachtfirma DSV bereit ist, den Basler Luftspeditions-Konzern für rund 4 Milliarden Franken zu übernehmen. Seither kursiert in der Finanzszene wie in der weltweiten Logistikbranche die Vermutung, auch Kühne+Nagel könnte ins Bieterverfahren einsteigen (mehr dazu hier, hier, hier oder hier).

"Wenn die Dänen eine noch hoffnungslos überbewertete Panalpina unbedingt erwerben wollen, dann kann man das nicht verhindern", kommentiert nun Klaus-Michael Kühne den Vorgang. Um für Kühne+Nagel attraktiv zu sein, müsste Panalpina schon viel tiefer bewertet sein als heute: "Vielleicht so, wie es noch vor einem Jahr der Fall war, dann wäre es vielleicht finanziell ein attraktives Objekt."

"Kunden reagieren oft allergisch"

Grundsätzlich hätten Megafusionen "äusserst komplizierte Verschmelzungsprozesse zur Folge", begründet Kühne in der "Handelszeitung" seine Skepsis, "auch reagieren gemeinsame Kunden oft sehr allergisch, weil sie dann natürlich weniger Dienstleister zur Auswahl haben. Man verliert automatisch einen Teil des Geschäftes. Ich würde in so einem Fall grosse Abschmelzprozesse befürchten."

Klaus-Michael Kühne amtiert als Ehren-Präsident von Kühne+Nagel und besitzt indirekt eine 53-Prozent-Mehrheit am Logistikriesen mit Sitz im Kanton Schwyz. "Wir wollen unsere Eigenständigkeit bewahren und aus uns selbst heraus wachsen. Damit sind wir immer gut gefahren", sagt er. "Bei Akquisitionen sind wir vorsichtig und sehr wählerisch. Früher haben wir uns öfter die Finger daran verbrannt."

Im Hintergrund steht, dass DSV mit der Übernahme von Panalpina näher an Kühne+Nagel aufschliessen könnte. Während Kühne+Nagel zuletzt Umsätze von 18,6 Milliarden Franken erzielte, kam DSV auf gut 10 Milliarden Franken (74,9 Milliarden dänische Kronen) und Panalpina auf 5,5 Milliarden Franken (Stand: 2017).

(cash)

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Panalpina-Grossaktionär sieht

Panalpina-Grossaktionär sieht keine Dringlichkeit für Verkauf der Firma

Der Panalpina-Hauptaktionär sieht derzeit "keine Dringlichkeit" zum Verkauf des Unternehmens. Wenn sich aber wesentlichen Umstände ändern sollten, "müssten wir das wieder analysieren", sagte Thomas Gutzwiller von der Ernst-Göhner-Stiftung (EGS) in einem Interview mit der Finanz und Wirtschaft (Ausgabe 6.2.).

06.02.2019 08:30

Die Stiftung hatte sich Anfang Woche gegen ein vom dänischen Logistiker DSV unterbreites Kaufangebot über rund vier Milliarden Franken ausgesprochen. Sie hält rund 46 Prozent an Panalpina, so dass niemand an einer Zustimmung der Stifung vorbei kommt.

Nach Analyse der Kaufofferte sei man zum Schluss gekommen, dass die Strategie des Panalpina-Verwaltungsrat besser für alle Stakeholder sei als eine Übernahme. Als eigenständige Firma könne Panalpina eine grössere Wertsteigerung realisieren. Das werde zwar etwas Zeit brauchen, "aber wir sprechen nicht von fünf Jahren", so Gutzwiller weiter.

Konkret gegen das Übernahme-Angebot von DSV gesprochen hat gemäss Gutzwiller, dass Panalpina in den letzten Jahren 250 Millionen bis 300 Millionen Franken in eine integrierte Prozess- und IT-Plattform investiert hat. Die meisten Frachtlogistiker hätten keine solche integrierte IT-Plattform, DSV allerdings schon. "Weil auch Panalpina eine solche Plattform hat, ist das Übernahmeangebot nicht attraktiv", erklärt Gutzwiller.

Er verstehe die Situation des anderen gewichtigen Aktionärs Cevian und anderer Investoren, die das Angebot begrüsst hatten. Die Ernst-Göhner-Stiftung sei aber kein Finanz-, sondern ein langfristiger Investor, erklärte Gutzwiller.

sig/uh

(AWP)

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Ein neuer Player kommt beim

Ein neuer Player kommt beim Panalpina-Übernahmepoker ins Spiel

Der Logistikkonzern Panalpina erwägt eine Kooperation mit der Logistikfirma Agility aus Kuwait.

15.02.2019 07:51

Die beiden Firmen seien in Gesprächen über "strategische Möglichkeiten" für ihre beiden Logistiksparten, erklärte Panalpina am Freitag. Die Diskussionen seien jedoch noch im Anfangsstadium.

Darüber hinaus werde der Verwaltungsrat von Panalpina auch weiterhin den Vorstoss des dänischen Konkurrenten DSV untersuchen. Allerdings hat der grösste Aktionär von Panalpina die rund vier Milliarden Franken schwere Offerte von DSV bereits abgelehnt. 

(Reuters)

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Gute Panalpina-Zahlen, die

Gute Panalpina-Zahlen, die (fast) niemanden interessieren

Panalpina hat im zurückliegenden Geschäftsjahr mehr umgesetzt und verdient. Beim Transport- und Logistikkonzern interessieren sich die Anleger derzeit allerdings nur am Rande für Zahlen.

28.02.2019 07:38

Im Fokus steht der Übernahmeversuch durch den Konkurrenten DSV. Zu diesem gab es am Donnerstag im offiziellen Communiqué zum abgelaufenen Geschäftsjahr allerdings keinen weiteren Kommentar. Betrachtet man den Zahlenkranz, so legten die Basler beim Nettoumsatz um 9,1 Prozent auf 6,04 Milliarden Franken zu.

Der aussagekräftigere, um die volatilen Frachtpreise bereinigte Bruttogewinn stieg ebenfalls und zwar um 7,3 Prozent auf 1,5 Milliarden. Beim Betriebsgewinn (EBIT) steigerte sich Panalpina um knapp 15 Prozent auf 118,4 Millionen Franken.

Unter dem Strich verblieben 75,7 Millionen Franken Reingewinn nach deutlich tieferen 57,5 Millionen im Vorjahr. Der satte Anstieg gelang, da Panalpina einerseits stark ins Jahr gestartet war, andererseits scheinen die internen Verbesserungen rund um die Einführung des neuen IT-Systems SAP TM endlich Früchte zu tragen.

Seefracht reduziert Verlust

Sorgenkind des Konzerns war weiter die Seefracht, wo die transportierten Volumen 2 Prozent tiefer waren als 2017. Immerhin gelangen auch im vierten Quartal - wie schon im zweiten und dritten - schwarze Zahlen. Für das Management von Panalpina ist daher klar, dass man den Turnaround geschafft hat.

"In der Seefracht verbesserten wir den EBIT von Quartal zu Quartal, obwohl für das ganze Jahr immer noch ein kleiner Verlust resultierte", wird CEO Stefan Karlen in der Meldung zitiert. Konkret betrug der Verlust beim Betriebsgewinn noch 1,8 Millionen - nach 15,1 Millionen im Jahr 2017.

Besser sah es - wie üblich bei Panalpina - in der Luftfracht aus. So nahmen die Volumen hier um 4 Prozent zu. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens gelang es gar, die Marke von mehr als einer Million Tonnen Luftfracht zu knacken.

Allerdings nahm auch in dieser Sparte der Betriebsgewinn leicht ab - von 110,3 Millionen auf 108,2 Millionen Franken. CEO Karlen ist trotzdem zufrieden: "Unsere Position als einer der weltweit grössten Anbieter von Luftfracht wurde gestärkt."

Dividende bleibt gleich hoch

Bei der Dividende bleibt vorläufig alles beim Alten. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr 3,75 Franken je Titel ausgeschüttet erhalten.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Panalpina die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Nettoumsatz leicht übertroffen, beim EBIT genau erreicht und beim Reingewinn knapp verfehlt. Analysten hatten mit einem Nettoumsatz von 6,01 Mrd Franken, einem EBIT von knapp 119 Millionen und einem Reingewinn von rund 79,7 Millionen gerechnet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2019 zeigt sich Konzernchef Stefan Karlen zuversichtlich. "Wir haben eine skalierbare operationelle Plattform und Organisation aufgebaut und sind nun auf beschleunigtes, substanzielles organisches und externes Wachstum aus", wurde er in der Meldung zitiert.

Höhepunkt im laufenden Jahr werde der Launch eines neuen Portals sein, das die Dienstleistungen von Panalpina für die Kunden auf "eine moderne und eindrucksvolle Art voll digitalisiert", so der Manager.

Keine Aussagen zum Übernahmepoker

Keine Aussagen fanden sich in dem Communiqué hingegen zum Übernahmeangebot durch Konkurrent DSV. Der Ausgang des Beziehungsdurcheinanders beim Konzern bleibt ungewiss. Kompliziert macht die Sache auch, dass sich dabei bei den Aktionären von Panalpina zwei Lager geradezu unversöhnlich gegenüberstehen.

Einerseits wird der Basler Konzern vom Hauptaktionär, der Ernst Göhner Stiftung, dominiert. Sie hält insgesamt 46 Prozent und setzte bisher auf einen Alleingang. Andererseits gibt es bei Panalpina mit Cevian und Artisan auch zwei starke Minderheitseigner, die gerne einen Zusammenschluss sehen würden.

(AWP)

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Panalpina notieren nach

Panalpina notieren nach weiteren Gerüchten zum Übernahmekampf fester

Die Valoren von Panalpina notieren am Montag im frühen Handel fester. Beim Speditions- und Logistikkonzern Panalpina hat auch am Wochenende die Gerüchteküche weiter gebrodelt. Bekanntlich möchte der Konkurrent DSV aus Dänemark die Basler übernehmen.

04.03.2019 09:45

Kurz vor 09.30 Uhr notierten die Aktien um 3,2 Prozent höher bei 157,80 Franken, dies in einem festeren Gesamtmarkt (SPI +0,7%).

Für Analysten ist klar, dass sich die Kursentwicklung durch die DSV-Offerte längst von den Fundamentaldaten abgekoppelt hat. Die Öffentlichkeit wartet dabei schon längere Zeit auf eine Antwort des Panalpina-Verwaltungsrates zum Kaufangebot. Und offenbar tut sich nun immerhin etwas: Wie die "SonntagsZeitung" berichtete, spricht der Verwaltungsrat von Panalpina mit DSV.

Bestätigt wurden die Gespräche von Panalpina gegenüber auf Anfrage von AWP allerdings nicht. Wie bereits an der Bilanzmedienkonferenz des Konzerns am vergangenen Donnerstag, heisst es auch am Montag bloss: "Wie kommuniziert, kommt der Verwaltungsrat seinen treuhänderischen Verpflichtungen nach."

Parallel dazu führen die Basler allerdings auch - dies hatten sie offiziell verkündet - mit der kuwaitischen Logistik- und Infrastrukturgruppe Agility Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit. Der Fokus richte sich dabei auf Agility Global Integrated Logistics, eine von Baar aus geführte Firma, wie die "NZZ" am Samstag schrieb. Sie hat dies in einem Hintergrundgespräch vom starken Mann von Agility, Tarek Sultan, erfahren, der sich eine "enge Kooperation durchaus vorstellen" könne.

Von Analystenseite äusserte sich am Montag derweil die Bank Berenberg zu Panalpina. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der Fusionsspekulationen habe Panalpina vergangene Woche bemerkenswert positive Aussichten für das Jahr 2019 präsentiert.

Doch - so wiederholte die Bank andere änlich lautende Kommentare - habe der aktuelle Kurs derzeit nichts mit den Fundamentaldaten zu tun. Sollte DSV sein Angebot zurückziehen, so werden die Aktien sinken, hiess es.

kw/uh

(AWP)

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Wohin fliessen die Panalpina

Wohin fliessen die Panalpina-Milliarden?

Die Grossaktionäre Cevian und Artisan sind bei Panalpina am Ziel angelangt: DSV bietet rechnerisch 196 Franken je Aktie für den Luftfrachtspezialisten. Machen die Finanzinvestoren nun Kasse?

01.04.2019 08:22

Von Lorenz Burkhalter

Es ist die Nachricht des Tages: Die dänische DSV und der Luftfrachtspezialist Panalpina schliessen sich unter dem Dach von DSV zusammen. Die Panalpina-Aktionäre erhalten Aktien des neu entstehenden Transportunternehmens in rechnerischer Höhe von knapp 196 Franken je bisherige Aktie. Das entspricht einem satten Aufschlag von 43 Prozent gegenüber dem Schlusskurs unmittelbar vor dem ersten Angebot von Mitte Januar.

Nur die Ernst Göhner Stiftung bindet sich

Nicht nur die zahlreichen Trittbrettfahrer, auch Grossaktionäre wie Cevian Capital oder Artisan Partners scheinen endlich am Ziel angelangt. Angesichts des schleppenden Turnarounds der letzten Jahre war es ihnen nicht möglich, sich zu vernünftigen Kursen beim Luftfrachtspezialisten zurückzuziehen. Das ändert sich mit dem nun vorliegenden Umtauschangebot.

Beobachter schliessen nicht aus, dass die beiden Finanzinvestoren die Gelegenheit nutzen und Kasse machen. Denn während sich die Ernst Göhner Stiftung verpflichtet hat, ihre DSV-Aktien für einen Zeitraum von zwei Jahren nicht zu verkaufen, können Cevian Capital und Artisan Partners ihre Titel jederzeit veräussern.

Die Versuchung ist jedenfalls gross, gewinnt die Panalpina-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär doch 16,6 Prozent auf einen Mittelkurs von 193,30 Franken.

Kaufen Cevian und Artisan nun bei ABB zu?

Sollten sich Cevian Capital und Artisan Partners von ihren Panalpina-Paketen trennen, so stellt sich automatisch die Frage, in welche Firmenbeteiligungen der auf gut eine Milliarde Franken geschätzte Verkaufserlös fliessen könnte.

Im hiesigen Berufshandel sieht man zumindest einen Teil des Verkaufserlöses in die Aktien von ABB fliessen. Dies im Hinblick auf die bevorstehende Abspaltung des Stromnetzgeschäfts und die anschliessende Bekanntgabe eines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms. Nicht nur Cevian Capital, auch Artisan Partners zählen zu den bedeutendsten Aktionären des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns.

Es sei allerdings auch möglich, dass die beiden Finanzinvestoren sich bei neuen Unternehmen einkaufen. Das müssten aber nicht zwingend solche aus der Schweiz sein, so heisst es weiter. Cevian Capital ist neben ABB und Panalpina auch an Bilfinger, ThyssenKrupp sowie an der Danske Bank beteiligt. Das Beteiligungsportfolio von Artisan Partners gilt als breiter abgestützt und umfasst unter anderem Beteiligungen an Expedia Group oder dem chinesischen Online-Riesen Alibaba.

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Panalpina nominiert neuen

Panalpina nominiert neuen Verwaltungsratspräsidenten

Der Logistikkonzern Panalpina, der vor der Übernahme durch den Konkurrenten DSV steht, erhält mit Thomas Kern an der Generalversammlung vom 9. Mai einen neuen Verwaltungsratspräsidenten.

10.04.2019 08:06

Er soll in dem Gremium Peter Ulber ersetzen, der 2018 seinen Rücktritt angekündigt hatte, wie Panalpina am Mittwoch mitteilte.

Der Rücktritt Ulbers war aufgrund von Druck von Seiten der Minderheitsaktionäre Cevian Capital und Artisan Partners erfolgt. Vor allem Cevian hatte den Deutschen massiv kritisiert und an seiner Amtsführung kein gutes Haar gelassen.

Sein Nachfolger Kern leitete bereits den Verwaltungsrat von Panalpina während der Evaluation der strategischen Optionen des Unternehmens, die schliesslich zur Empfehlung des Verkaufs an DSV geführt hatten. Die Verwaltungsräte Peter Ulber und Beat Walt (Ernst Göhner Stiftung) sowie Ilias Läber (Cevian Capital) waren während dieses Prozesses in den Ausstand getreten.

Die Dänen offerieren im Rahmen des Angebots 2,375 eigene Anteilsscheine pro Panalpina-Aktie. Die Panalpina-Valoren werden dann von der Schweizer Börse verschwinden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" wird in Kopenhagen kotiert sein.

Verzicht auf Dividende

Angesichts des Aktientauschangebots beantragt der Verwaltungsrat zudem den Verzicht auf die Auszahlung einer Aktionärsdividende im Jahr 2019, hiess es weiter. Eine solche Dividendenzahlung käme einem Verwässerungseffekt gleich und würde somit eine Anpassung des Umtauschverhältnisses nach sich ziehen, so die Mitteilung.

An der Generalversammlung vom 9. Mai, an der diese Anträge des Verwaltungsrats zur Debatte stehen, wird der Hauptaktionär, die Ernst Göhner Stiftung, ausserdem erneut mit seinem gesamten Aktienanteil von 46 Prozent zugelassen. Im Gegensatz dazu werden die anderen Aktionäre von einer Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent betroffen sein.

Vor der Bekanntgabe der Übernahme war unter den Aktionären ein Streit bezüglich dieser Regelung ausgebrochen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung hätte die Einführung des Standards "One Share - One Vote" und die Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent beschlossen werden sollen.

Mit der Einigung sämtlicher wichtiger Aktionäre bezüglich eines Verkaufs von Panalpina an DSV wurde die Abschaffung der Stimmrechtsbeschränkung jedoch hinfällig. Die ausserordentliche Generalversammlung zu diesem Thema wurde auf unbestimmte Zeit vertagt.

(AWP)

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Panalpina steigert im ersten

Panalpina steigert im ersten Quartal die Profitabilität

Panalpina hat im ersten Quartal 2019 bei der Profitabilität Fortschritte erzielt. So ist der Reingewinn gestiegen. Es dürfte jedoch das letzte Mal sein, dass der Logistiker Zahlen für diese Periode publiziert.

17.04.2019 07:35

Ende Jahr solle er in der dänischen DSV aufgehen. Konkret stieg der Nettoumsatz von Januar bis März um gut 5 Prozent auf 1,49 Milliarden Franken. Der Bruttogewinn ging hingegen um 3 Prozent auf 358,1 Millionen zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Trotzdem gelang den Baslern beim Betriebsergebnis (EBIT) ein deutliches Plus von 15 Prozent auf 28,1 Millionen Franken und beim Reingewinn eines von 16 Prozent auf 19,2 Millionen. Hilfreich war hier der deutliche Rückgang der Betriebskosten, die im Vergleich zum Vorjahr um gut 5 Prozent auf 290 Millionen Franken abnahmen.

Die in der Branche wichtige Konversionsmarge, die das Verhältnis zwischen EBIT und Bruttogewinn ausdrückt und als wichtige Profitabilitätskennzahl gilt, legte schliesslich auf 7,9 Prozent zu nach 6,6 Prozent in der Vorjahresperiode.

Man habe die Profitabilität in einer Zeit verbessert, in der das Thema der Übernahme durch den Konkurrenten DSV beträchtliche Management-Ressourcen in Anspruch genommen habe, wurde CEO Stefan Karlen in der Meldung zitiert. Dies spreche für die Qualität und Stärke von Panalpina.

Seefracht mit positivem EBIT

Nach Sparten betrachtet bestätigte sich der Aufwärtstrend in der Seefracht grundsätzlich. Das langjährige Sorgenkind des Logistikkonzerns schreibt nunmehr seit einem Jahr wieder schwarze Zahlen. So betrug der EBIT 0,3 Millionen Franken nach einem Verlust 5,8 Millionen im ersten Quartal 2018. Allerdings gingen die Volumen im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent zurück.

Im Luftfrachtgeschäft wuchsen die Volumen im ersten Quartal 2019 um 8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Bruttogewinn jedoch auf 173,1 Millionen ab (VJ 177,8 Millionen). Und auch der EBIT reduzierte sich um 7,4 Prozent auf 24,9 Millionen.

Einen detaillierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gibt Panalpina aufgrund der anstehende Übernahme durch den Konkurrenten DSV keinen mehr heraus. "Wir gehen aber normal unserem Geschäft nach", erklärte CEO Karlen laut dem Communiqué. Seit die Transaktion bekannt wurde, habe sein Unternehmen Neugeschäft hinzugewonnen und sein Management sei entschlossen, in den kommenden Monaten auf diesem Weg weiterzugehen.

Übernahme bis Ende 2019

Nach der Übernahme durch DSV, die voraussichtlich bis Ende 2019 über die Bühne geht, wird der Name Panalpina vorerst nicht verschwinden. Der Name der dänischen Gesellschaft soll dann in "DSV Panalpina A/S" geändert werden. Insgesamt zahlt DSV 2,375 eigene Aktien pro Panalpina-Aktie.

Die Dänen werden mit der grössten Transaktion in der Firmengeschichte den eigenen Marktanteil deutlich ausbauen und werden zur Nummer vier. Auf dem Spitzenplatz steht aktuell DHL, gefolgt von Kühne+Nagel sowie DB Schenker.

(AWP)

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DSV-Tauschangebot für

DSV-Tauschangebot für Panalpina startet in zwei Wochen

Der Logistikkonzern Panalpina geht schon bald in dänische Hände über. Der Mitbewerber DSV hat am Montag sein öffentliches Übernahmeangebot nun auch offiziell vorgelegt.

13.05.2019 08:05

Die Frist zur Annahme der DSV-Offerte läuft vom 28. Mai 2019 bis zum 26. Juni. DSV offeriert für jede Panalpina-Aktie wie angekündigt 2,375 eigene Aktien. Mindestziel des Übernahmeangebots ist ein Anteil von 80 Prozent. DSV behält sich das Recht vor, die Angebotsfrist gegebenenfalls zu verlängern. Die übrigen Bedingungen entsprechen im Wesentlichen den zuvor genannten Eckwerten.

DSV und Panalpina hatten sich Anfang April auf die Übernahme geeinigt. Die drei grössten Panalpina-Eigner, die Ernst Göhner Stiftung (46%), Cevian Capital und Artisan Partners (jeweils etwa 12%), hatten zugesagt, DSV ihre Aktien anzudienen. Damit haben die Dänen bereits knapp 70 Prozent der Aktien auf sicher.

Bei Vorlage des Übernahmeangebots war die Offerte 195,80 Franken pro Panalpina-Aktie wert. Seitdem haben beide Aktien - Panalpina und DSV - an Wert gewonnen. Panalpina schlossen vergangenen Freitag auf 214,60 Franken und DSV auf 604,40 dänischen Kronen. Entsprechend ist das DSV-Angebot nun umgerechnet 215,32 Franken pro Aktie wert.

(AWP)

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Panalpina mit Gewinnrückgang

Panalpina mit Gewinnrückgang im ersten Halbjahr

Das Ergebnis von Panalpina ist im ersten Halbjahr von geringeren Margen in der Luftfracht und kleineren Volumina im Automobilsektor belastet worden. Betriebs- und Reingewinn gingen zurück.

18.07.2019 07:49

Dagegen erzielte der Logistikkonzern mehr Umsatz. Mehr Volumina erzielte der kurz vor dem Ende seiner Selbstständigkeit stehende Transportkonzern im Bereich Luftfracht. Dagegen waren die Seefracht und die Logistik rückläufig. Einen konkreten Ausblick gab Panalpina nicht ab.

Konkret belief sich der Nettoumsatz von Januar bis Juni auf 2,96 Milliarden Franken nach 2,92 Milliarden Franken in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Bruttogewinn sank auf 716,4 Millionen Franken von 744,4 Millionen. Der Betriebsgewinn EBIT sank auf 52,1 Millionen und der Reingewinn auf 34,0 Millionen von 54,7 beziehungsweise 36,1 Millionen Franken.

Die in der Branche wichtige Konversionsmarge, die das Verhältnis zwischen EBIT und Bruttogewinn ausdrückt und als wichtige Profitabilitätskennzahl gilt, betrug unverändert 7,3 Prozent.

Nach Sparten betrachtet legten die Volumina in der Luftfracht um 5 Prozent zu, während sie in der Seefracht im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent sanken.

Aktien verschwinden von der SIX

Bekanntlich wird das Basler Traditionsunternehmen von DSV übernommen, und die Übernahme schreitet voran. Dem dänischen Unternehmen wurden nach Ablauf der verlängerten Angebotsfrist insgesamt 20,97 Millionen Panalpina-Aktien angedient, was 88,3 Prozent aller kotierten Aktien des Schweizer Logistikers entspricht, wie aus einer separaten Mitteilung vom Donnerstag hervorging.

Das vorliegende Zwischenergebnis ist provisorisch. Die definitive Meldung des Zwischenergebnisses wird voraussichtlich am 23. Juli 2019 veröffentlicht.

Falls die relevanten Angebotsbedingungen erfüllt sind oder auf deren Erfüllung verzichtet wird, beginne die Nachfrist von zehn Börsentagen zur nachträglichen Annahme des Angebots am 24. Juli 2019 und dauert voraussichtlich bis am 7. August 2019, hiess es weiter.

DSV ist es ausserdem gemäss Verfügung der Übernahmekommission erlaubt, den Vollzug des Angebots bis am 2. Oktober 2019 aufzuschieben. Der Vollzug des Tauschangebots ist gemäss früheren Angaben für diesen Tag vorgesehen.

Mit der Übernahme werden die Panalpina-Aktien von der Schweizer Börse verschwinden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" soll in Kopenhagen kotiert sein.

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Panalpina: DSV hält

Panalpina: DSV hält unverändert 88,3 Prozent am Logistiker

Die Übernahme des Logistikkonzerns Panalpina durch die DSV befindet sich in den letzten Zügen. Dem dänischen Unternehmen wurden nach Ablauf der verlängerten Angebotsfrist insgesamt 20,97 Millionen Panalpina-Aktien angedient. Dies entspreche 88,3 Prozent aller kotierten Aktien des Schweizer Logistikers, wie Panalpina am Dienstag mitteilte.

23.07.2019 07:51

Das vorliegende Zwischenergebnis ist ein definitives Zwischenergebnis. Die Zahlen sind unverändert zum provisorischen Zwischenergebnis. Die Nachfrist von zehn Börsentagen zur nachträglichen Annahme des Angebots beginnt der Mitteilung zufolge am 24. Juli 2019 und dauert voraussichtlich bis am 7. August 2019.

DSV ist es ausserdem gemäss Verfügung der Übernahmekommission erlaubt, den Vollzug des Angebots bis am 2. Oktober 2019 aufzuschieben. Der Vollzug des Tauschangebots ist gemäss früheren Angaben für diesen Tag vorgesehen.

Nach Vollzug der Übernahme sollen die Panalpina-Aktien an der Schweizer Börse SIX dekotiert werden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" soll in Kopenhagen kotiert sein.

hr/rw

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Panalpina: 97,98 Prozent

Panalpina: 97,98 Prozent aller Aktien wurden an DSV angedient

Die Übernahme des Logistikkonzerns Panalpina durch DSV ist auf Kurs, um noch diesen Monat abgeschlossen zu werden. Der dänische DSV-Konzern hält nach Ablauf der Nachfrist 97,98 Prozent am Unternehmen, wie Panalpina aufgrund der provisorischen Ergebnisse am Donnerstag mitteilte.

08.08.2019 07:45

Das definitive Ergebnis soll am nächsten Dienstag veröffentlicht werden. Vor der Nachfrist für das Übernahmeangebot waren DSV bereits 88,3 Prozent aller Panalpina-Aktien angedient worden.

Der Abschluss der Übernahme wird weiterhin am 19. August erwartet. Sämtliche dafür notwendigen behördlichen Genehmigungen sind bereits eingetroffen.

Nach Vollzug der Übernahme sollen die Panalpina-Aktien an der Schweizer Börse SIX dekotiert werden. Die neue Gesellschaft "DSV Panalpina A/S" soll in Kopenhagen kotiert sein. Bereits in den Startlöchern stehen auch die neuen Verwaltungsräte aus dem Lager von DSV, die kürzlich an der Generalversammlung gewählt wurden.

tt/jr

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Übernahme von Panalpina durch

Übernahme von Panalpina durch DSV steht vor Abschluss

Es ist das Ende eines Stücks Schweizer Wirtschaftsgeschichte: DSV kauft Panalpina. Die Übernahme des Schweizer Logistikers durch den dänischen Konkurrenten dürfte am Montag ihren Abschluss finden.

19.08.2019 08:03

DSV erwartet, dass das angekündigte öffentliche Tauschangebot für alle sich im Umlauf befindenden Panalpina-Aktien im Verlaufe des heutigen Tages vollzogen wird.

Entsprechend dem öffentlichen Tauschangebot erhalten Panalpina-Aktionäre für jede Panalpina-Aktie 2,375 DSV-Aktien. Bruchteile von DSV-Aktien werden bar ausgezahlt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Nach Vollzug der Transaktion will DSV bei der Schweizer Börse SIX einen Antrag auf Dekotierung der Panalpina-Aktien stellen. Ausserdem sollen rechtliche Schritte eingeleitet werden, um die restlichen 1,56 Prozent Panalpina-Aktien für kraftlos zu erklären. Und Panalpina soll von Publizitätspflichten befreit werden.

Mit dem Vollzug der Transaktion werden die bereits früher angekündigten Veränderungen im Verwaltungsrat von Panalpina wirksam, wie es weiter heisst.

(SDA)

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