Quadrant

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12.05.2007 13:07
#1
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Quadrant

Ich möchte Quadrant -Aktien kaufen. Wer kennt diese Firma? Bin auf alle Informationen sehr dankbar!

gruss pizol

09.12.2010 12:51
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Quadrant Debakel mit Nachspiel....

Hallo zäme, vielleicht kriegen alle Quadrant Geschädigten bald noch ein Sackgeld hinzu:

Die Übernahmeofferte der niederländischen Aquamit für den Lenzburger Kunststoffhersteller Quadrant muss nochmals geprüft werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sarasin Investmentfonds AG teilweise Recht gegeben.

Am 2. Juni 2009 hatte Aquamit ein öffentliches Angebot für alle Aktien der Quadrant unterbreitet. Die Sarasin Investmentfonds AG, eine Minderheitsaktionärin der Quadrant AG, verlangte als Leiterin des Aktienfonds Saraselect ein höheres Angebot.

Sie argumentierte damit, dass der angebotene Preis von 86 Franken pro Aktie nicht den Mindestpreisvorschriften entspreche. Die Übernahmekommission und anschliessend die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) segneten das Angebot jedoch als gesetzmässig ab.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Sarasin Investmentfonds AG nun teilweise gutgeheissen. Die Entscheide der Übernahmekommission und der Finma werden aufgehoben, soweit die Sarasin Investmentfonds AG selbst davon betroffen ist.

Neuer Entscheid der Übernahmekommission verlangt

Die Übernahmekommission wird von den Richtern in Bern verpflichtet, einen neuen Entscheid zu fällen. Das Urteil ist rechtskräftig und kann nicht mehr ans Bundesgericht weitergezogen werden. Wie hoch der Angebotspreis sein müsste, lässt das Gericht offen.

Beanstandet wird die Beurteilung der Prüfstelle, auf die sich die Übernahmekommission und die Finma gestützt hatten. Unzulässig sei insbesondere die von der Prüfstelle angestellte «gesamthafte Betrachtungsweise». Die wesentlichen Leistungen und Gegenleistungen müssten stattdessen je einzeln festgestellt und bewertet werden.

Ihre Beurteilung habe die Prüfstelle sodann entsprechend zu begründen. Aquamit gehört je hälftig Mitsubishi Plastics und den vier Gründern des Lenzburger Unternehmens für Spezialkunststoffe.

Urteil B-5272/2009 vom 30.11.2010

Die Bullen sind los

03.09.2009 09:46
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Quadrant

Diese unternehmerische Glanzleistung verdient wahrlich Anerkennunung in Form eines höheren Aktien-Uebernahmepreises für die Quadrant-Führung gegenüber den ex-Publikumsaktionären.

:evil:

03.09.2009 09:30
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Quadrant

@Kapitalist:

dekotieren alleine reicht nicht. Diese Bruchbude muss man einstampfen! Sämtliche Quadrant Manager gehören in den Knast, bei Wasser und Brot.

Nichts anderes.

SCHEISSBUDE!!!

Pfui Teufel, mir wird schlecht...

Die Bullen sind los

03.09.2009 09:27
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Quadrant

Status Quo wrote:

Bravo bravo bravo, Quadrant hat 40% weniger Umsatz im ersten Halbjahr 09 gemacht und ist tief in die roten Zahlen gerutscht! Hurra!

Diese Bruchbude soll verrecken, alles A.......

Hoffentlich verschlucken sich die Quadrant Banditen (Aquamit lässt grüssen) an den eigenen Aktien!

Pfui, Quadrant muss man von der Landkarte tilgen!

Scheissbude.

Die tilgen sich ja selber von der Landkarte, werden nächstens dekotiert. Lol

Besser reich und gesund als arm und krank!

03.09.2009 09:05
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Quadrant

Bravo bravo bravo, Quadrant hat 40% weniger Umsatz im ersten Halbjahr 09 gemacht und ist tief in die roten Zahlen gerutscht! Hurra!

Diese Bruchbude soll verrecken, alles A.......

Hoffentlich verschlucken sich die Quadrant Banditen (Aquamit lässt grüssen) an den eigenen Aktien!

Pfui, Quadrant muss man von der Landkarte tilgen!

Scheissbude.

Die Bullen sind los

12.08.2009 10:28
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Quadrant

In der heutigen Fu£W steht der untenstehende Artikel, man beachte die Auswirkungen einer Dekotierung:

"Wenn Dekotierung zum Druckmittel wird

Für den Wegzug von der Börse in der Schweiz reicht ein VR-Beschluss – In Übernahmekämpfen ein probates Mittel – Wo bleibt der Schutz der Publikumsaktionäre?

Corina Drack

Wer von der Schweizer Börse SIX weg will, hat es leicht: Das kotierte Unternehmen reicht ein begründetes Gesuch zur Dekotierung ein, mindestens vier Monate vor dem letzten Handelstag. Es genügt der Beschluss des Verwaltungsrats. Befinden sich zum Zeitpunkt der Dekotierung noch mehr als 5% der Titel im Publikum, ist für maximal sechs Monate ein ausserbörslicher Handel aufrechtzuerhalten (vgl. Box Gesetzestext). Das wars auch schon.

Dass es Publikumsgesellschaften frei- steht, ohne nennenswerte Auflagen der Börse den Rücken zu kehren, hat durchaus sein Gutes. Denn sind die Hürden zu hoch, kann das für einen Finanzplatz zum Nachteil werden, wie das Beispiel USA zeigt (vgl. Box unten). Übersteigt der Aufwand einer Kotierung (aufwendige Rechnungslegung, Transparenzvorschriften) den Nutzen (Zugang zum Kapitalmarkt), sollte einer Gesellschaft die Dekotierung nicht unnötig schwergemacht werden. Oft trifft das auf kleinkapitalisierte Unternehmen zu, deren Aktien wenig liquid sind. Beispiele sind Lenzerheide Bergbahnen, Red IT und Tec-Sem Group. Sie haben sich von der Börse verabschiedet (oder haben die Absicht dazu).

Quadrant zum Beispiel und . . .

Problematisch wird es erst dann, wenn die Möglichkeit einer komplikationslosen Dekotierung als Druckmittel missbraucht wird, wie das oft bei Übernahmen geschieht. Exemplarisch zeigt das die Offerte für Quadrant: Die 86 Fr., die Aquamit den Quadrant-Aktionären bietet, sind einigen Anlegern zu wenig – besonders deshalb, weil höhere Preise, etwa 104.50 Fr., für bestimmte Aktienpakete bezahlt wurden. So sind Aquamit bislang erst 61,66% angedient worden, weniger als die angestrebten 662⁄3%.

Den zögernden Aktionären hat der Quadrant-VR vorsorglich die Möglichkeit einer Dekotierung in Aussicht gestellt. Wer nicht andient, wird später auf illiquiden Aktien sitzen, was nicht eben wertsteigernd wirkt. Damit wird ihnen und besonders den institutionellen Anlegern, die statutarisch nur in Kotierte investieren dürfen, die Möglichkeit genommen, Widerstand zu leisten und auf eine Nachbesserung des Angebots hinzuarbeiten. Über das weitere Vorgehen im Fall von Quadrant wird am Mittwoch, 12. August, informiert.

. . . Golay, Hero, Unigestion

Ähnlich erging es den Golay-Aktionären. Die Papiere des Perlen- und Schmuckhandelsunternehmens, das von der Holding Norinvest Ende 2008 mehrheitlich übernommen wurde, sind unlängst dekotiert worden. Die Genfer Beteiligungsgesellschaft besass nach Ablauf der Angebotsfrist 53,4% des Aktienkapitals, aber 73,53% der Stimmen. Norinvest setzte die Dekotierung trotz der wenig überzeugenden Quote durch, und die Titel wurden letztmals am 25. Juni gehandelt.

Seither läuft während höchstens sechs Monaten ein ausserbörslicher Handel. Der AMG-Fonds Substanzwerte Schweiz hat seine Titel nicht angedient, weil der von Norinvest gebotene Preis als zu niedrig erachtet wurde (vgl. FuW Nr. 93 vom 22. November). Die Hoffnung auf ein aufgebessertes Barangebot hat Fondsmanager Anton Zahner noch nicht aufgegeben, schildert das Unterfangen aber als langwierig und mühsam.

Zahner ist den Umgang mit illiquiden Anlagen gewöhnt. So hat er auch den Anteil an LO Holding auf mehr als 5% aufgestockt. Die Immobiliengesellschaft hat ein Übernahmeangebot von Mobimo. Wie im Fall Golay wird AMG auch hier nicht andienen, sondern auf eine bessere Lösung hoffen. Die Dekotierung werde oft als Druckmittel eingesetzt, um unentschlossene Aktionäre zur Abtretung ihrer Anteile zu bewegen, sagt Zahner. Etwas weiter zurück liegen die Übernahmen von Hero und Unigestion, die 2003 auf dem Tiefpunkt des Börsenzyklus von der SIX genommen wurden. Auch damals wurde die Dekotierung zügig vorangetrieben.

In solchen Fällen ist der Publikumsaktionär ungenügend geschützt. Dieser Meinung ist auch der auf Minderheitenschutz spezialisierte Aktienrechtler Peter V. Kunz. Der Schutz erschöpft sich in der dreimonatigen Ankündigungsfrist sowie im sechsmonatigen ausserbörslichen Handel, den das Unternehmen aufrechterhalten muss. Damit seien in der Schweiz die Publikumsaktionäre eindeutig benachteiligt und es bestehe Handlungsbedarf, wie er «Finanz und Wirtschaft» erklärt.

Erwünscht: GV-Beschluss

Peter V. Kunz schlägt vor, im Aktienrecht zu verankern, dass die Generalversammlung die Kompetenz erhält, über eine Dekotierung zu befinden, wie das in Deutschland und Grossbritannien der Fall ist (vgl. untenstehende Texte). Den Aktionären sollte zudem eine Ausstiegsmöglichkeit zu fairen Bedingungen geboten werden, etwa mit einer im Börsengesetz vorgeschriebenen Angebotspflicht im Fall der Dekotierung. Ausserdem postuliert er analog zum Fusionsgesetz eine Prüfung, ob die Entschädigung angemessen sei.

Doch bislang war es weder in der laufenden Aktienrechts- noch in der Börsengesetzrevision ein Thema. Er habe auf den Schwachpunkt Dekotierung hingewiesen, als im Frühsommer die Rechtskommission des Ständerats die Aktienrechtsrevision behandelte. Sein Einwand verhallte ohne Echo. Die Dekotierung sei ein «vergessenes Rechtsgebiet», bedauert Kunz.

Das könnte sich bald ändern. Am 27. August beginnt die Sitzung der Rechtskommission des Nationalrats, an der die Aktienrechtsrevision behandelt wird. Hans Kaufmann, SVP-Nationalrat und Mitglied der Rechtskommission, ist nicht glücklich über die bisherige Entwicklung der Aktienrechtsrevision. Seiner Meinung nach lege sie zu grosses Gewicht auf die Bonusdebatte. Die ursprüngliche Absicht, die Aktionärsrechte zu stärken, gerate dabei in den Hintergrund. Die Fülle der Vorstösse im Vorfeld der Sitzung zeige, dass eine Unzufriedenheit mit der Vorlage herrsche. Kaufmann hat vor, auch die Dekotierung aufzugreifen. Er wird einen Vorstoss zu diesem Thema nachreichen.

USA

In den USA darf eine Publikumsgesellschaft nicht mehr als 300 registrierte Aktionäre haben, wenn sie sich dekotieren lassen und – wichtig – von den aufwendigen Reportingpflichten befreien will (meist ein Hauptgrund für den Dekotierungswunsch). Der US-Börsenplatz hat als Folge der strengen Vorschrift an Attraktivität verloren. Vor allem ausländische Unternehmen zögerten wegen der erschwerten Rückzugsmöglichkeiten, sich in New York kotieren zu lassen. Daher hat die US-Börsenaufsicht SEC vor zwei Jahren mit einer Lockerung der Regel für ausländische Unternehmen reagiert: Sie dürfen sich dekotieren lassen, falls das Handelsvolumen in den USA weniger als 5% des Volumens auf dem Hauptmarkt beträgt. CD

Grossbritannien

Ein Dekotierungsantrag wird in Grossbritannien an die Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority (FSA) gestellt. Dazu braucht es noch keine Befragung der Akionäre. Regel 5.2.5 der Listing Rules der FSA setzt jedoch voraus, dass danach die Dekotierung an einer Generalversammlung von mindestens 75% befürwortet wird. Nach der Annahme durch die Generalversammlung läuft eine Frist von 20 Tagen bis zur Dekotierung. Das Unternehmen muss seine Aktionäre in einem zuvor von der FSA abgesegneten Schreiben über die Absicht und das geplante Datum des letzten Handelstages informieren. Gibt es triftige Gründe, ist eine Suspendierung des Handels möglich, bis nach 20 Tagen die Dekotierung vollzogen ist. JS, London

Deutschland

In Deutschland ist die Dekotierung nicht gesellschaftsrechtlich geregelt. Der Bundesgerichtshof hat aber entschieden, dass Kleinaktionäre eine «angemessene Abfindung» erhalten müssen. Will ein Unternehmen sich dekotieren, muss der Vorstand einen Antrag bei den entsprechenden Börsen einreichen. Zuvor muss die Aktionärsversammlung mit einfacher Mehrheit zustimmen. Zugleich muss ein Grossaktionär den übrigen Aktionären ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Der Entschluss kann angefochten und jahrelang blockiert werden. Meist wird ein Delisting über das Hinausdrängen der Kleinaktionäre (Squeeze-out) erreicht. Auch dieser Weg ist von rebellischen Aktionären anfechtbar. DM, Frankfurt

Gesetzestext

Art. 58 Abs. 1 Kotierungsreglement (KR)

Grundsätzlich bestimmt der Emittent selbst über die Dekotierung der von ihm begebenen Effekten.

Beantragt der Emittent die Dekotierung von Beteiligungsrechten, hat er dies in einem schriftlichen Gesuch zu begründen.

Das Gesuch muss 20 Börsentage vor der Ankündigung der Dekotierung vom Emittenten oder einem gemäss Art. 43 KR anerkannten Vertreter, zusammen mit dem Entwurf des Dekotierungsinserats und allfälligen weiteren Unterlagen (z. B. Angebotsprospekte, Verpflichtung zum ausserbörslichen Handel, Bestätigungen von Gerichtsurteilen) eingereicht werden.

Sind im Zeitpunkt der Dekotierung in der Regel noch mehr als 5% der Beteiligungsrechte pro Beteiligungsrechtskategorie im Publikum gestreut, ist über einen Zeitraum von längstens sechs Monaten ein ausserbörslicher Handel aufrechtzuerhalten."

Besser reich und gesund als arm und krank!

12.08.2009 08:31
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Quadrant

Medienmitteilung Aquamit B.V.

Quadrant AG: Aquamit erklärt Übernahme-Offerte als

zustande gekommen Amsterdam, 12. August 2009,

07.30 Uhr – Die Übernahme der Quadrant AG

durch die Aquamit B.V., das Joint Venture zwischen den Gründern von

Quadrant und der Mitsubishi Plastics Inc., kommt zustande. Der Aquamit-

Verwaltungsrat hat gestern beschlossen, das freiwillig erfolgte öffentliche

Kaufangebot für Quadrant als erfolgreich zu erklären.

Bis zum Ende der Angebotsfrist am 6. August 2009 waren Aquamit B.V. von den

Publikumsaktionären insgesamt 797'184 Quadrant-Aktien angedient worden.

Zusammen mit den eigenen Quadrant-Aktien kommt Aquamit B.V. damit auf eine

Beteiligungsquote von insgesamt 61.66%.

Der Aquamit-Verwaltungsrat hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, auf die in

der Angebotsofferte festgehaltene Bedingung einer Beteiligungsquote von

66 2/3% zu verzichten. Das Angebot gilt somit als zustande gekommen, falls die

im Angebotsprospekt erwähnten Bedingungen erfüllt sind, welche die Kapital- und

Bilanzstruktur von Quadrant betreffen, sowie vorbehältlich der Bedingung, dass

kein richterliches Urteil oder eine andere behördliche Anordnung das Kaufangebot

für unzulässig erklärt (Bedingungen c, d und e).

Jene Publikumsaktionäre, die ihre Aktien bisher nicht angedient haben, erhalten

nun die Möglichkeit, die Offerte der Aquamit B.V. von CHF 86 pro Aktie innerhalb

der Nachfrist, die vom 13. August 2009 bis zum 26. August 2009 läuft,

anzunehmen.

www.quadrantplastics.com

07.08.2009 17:53
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Quadrant

goto wrote:

Ich warte mit dem Verkauf mal ab und schaue wie's weitergeht, am 12. August wird ja wieder informiert. Hoffentlich kommt die Übernahme nicht zustande!!!

Schau mal im Chart nach wo der Kurs war bevor das Übernahmeangebot publiziert wurde. Gut möglich dass der Kurs dann wieder dort ist.

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07.08.2009 16:47
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Quadrant

Ich habe meine Quadrant-Aktien am Dienstag mit Verlust verkauft! :evil:

07.08.2009 16:40
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Quadrant

@goto:

Es besteht die Möglichkeit dass Quadrankt dekotiert wird. Dann hast Du Mühe Deine Aktien noch los zu werden, vermutlich sinkt der Kurs dann.

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07.08.2009 08:35
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Quadrant

Medienmitteilung von heute:

"Medienmitteilung der Aquamit B.V.

Provisorisches Zwischenergebnis: 797’184 Quadrant-Aktien angedient

Amsterdam, 07.August 2009, 07.30 Uhr – Im Rahmen des freiwilligen öffentlichen Kaufangebots der Aquamit B.V. an die Publikumsaktionäre der Quadrant AG sind der Aquamit B.V. bis zum Ablauf der Angebotsfrist am Donnerstag, 6. August 2009, 16.00 Uhr, insgesamt 797'184 Quadrant-Aktien angedient worden. Zusammen mit den bereits bisher von Aquamit gehaltenen Quadrant-Aktien ergibt dies eine Beteiligung von 61,66 Prozent am Aktienkapital der Quadrant AG. Die von Aquamit gestellte Angebotsbedingung von 66 2/3% ist damit nicht erfüllt. Der Verwaltungsrat von Aquamit wird sich mit dem Resultat an seiner nächsten Sitzung befassen und entscheiden, ob er das Angebot trotzdem für zustande gekommen erklärt. Das definitive Zwischenergebnis wird am Mittwoch, den 12. August 2009, veröffentlicht.

Für weitere Informationen

Contract Media

Stefan Schuppli

T +41 44 209 60 00

M +41 79 659 71 12

El stefan.schuppli@contractmedia.ch"

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18.07.2009 15:09
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Quadrant

yzf wrote:

nun ja, neue Chance neues Glück, nicht wahr, Status??

LolLolLolLolLol

Yep, neue Chance um das verbliebene Geld zu verlochen... Wink

Bin schon am Schauen, welche Bude als nächstes die Aktionäre bescheissen könnte.... :roll:

Die Bullen sind los

18.07.2009 12:04
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yzf
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Quadrant

nun ja, neue Chance neues Glück, nicht wahr, Status??

LolLolLolLolLol

Geht mit Gott, aber geht!

18.07.2009 10:34
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Quadrant

Das passt alles zu diesen Quadrant Mafia Brüdern...

Ich habe meine Quadrant Aktien vor ein paar Tagen bei 83.15 über die Börse verkauft...

Ich hoffe schwer, dass die Quadrant Heinis zur Rechenschaft gezogen werden. (Anklage)

Die haben ja schliesslich Insiderwissen eiskalt ausgenutzt und uns Aktionäre für dumm verkauft...

Alles Sauhunde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Quadrant Bude sollte man in den Erdboden stampfen...

Die Bullen sind los

18.07.2009 10:06
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Quadrant

Drama? Dieses Szenario hat sich doch an der Schweizer Börse schon x-Mal abgespielt. Was man dagegen machen kann? Leider nicht viel, die FINMA als zuständige Behörde billigt ja solch aktionärsfeindliches Gebaren ausdrücklich!

Es ist ein weiterer Versuch von habgierigen Managern mit überrissenen Salären und sonstigen übermässigen Spesenergütungen, "ihre" Firma herunterzuwirtschaften und anschliessend ein völlig ungenügendes Uebernahmeangebot zu lancieren. Schliesslich müssen doch ihre miesen Leistung irgendwie - warum denn nicht gleich doppelt - entschädigt werden...

Also, Aktien keinesfalls andienen! :idea: :idea: :idea:

P.S. Ich hatte Quadrant lange auf meiner Watchliste, war aber nie investiert.

18.07.2009 07:15
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Quadrant

Aus der FuW von Samstag, 18.07.09

Weiterzug des Quadrant-Falls

Die Verantwortlichen der Bank Sarasin und des Aktienfonds Saraselect werden den Fall an das Bundesverwaltungsgericht weiterziehen.

Eventuell Verantwortlichkeitsklage im Fall Quadrant von anderen Kreisen!

Im Vordergrund stehen Themen wie „ungetreue Geschäftsführung und Verletzung von Insiderwissen."

Unerlaubte Kontaktnahme der Bank Vontobel mit Aktionären?

Der FuW wurde mitgeteilt, dass Quadrant–Aktionäre von der Bank Vontobel kontaktiert worden seien. Das Pikante dabei ist, dass die Kontaktierten kein Konto und kein Depot m Hause Vontobel führen. Wie kommt Vontobel zu Namen und Adressen von Quadrant-Aktionären?? Vontobel wolle dazu keine Stellung nehmen und die Informationen nicht bestätigen.

Bis 6. August läuft bekanntlich die neue Angebotsfrist. Noch haben die Verantwortlichen der Aquamit alle Optionen offen:

Das Angebot als fehlgeschlagen zu bezeichnen (< 66,2/3 Aktien im Besitz von Aquamit),

Das Angebot hat Erfolg (>66,2/3)

Falls die Quote nicht erfüllt wird, könnten die bereits angedienten Titel gleichwohl mit Sfr. 86.- entschädigt werden.

Die Drohung, die Valoren zu dekotieren, kann allerdings nur dann ernst genommen werden, wenn über 90% angedient worden sind und keine Gewähr mehr für einen geordneten Handel besteht.

Das Drama geht somit in die nächste Runde ...... :roll:

15.07.2009 11:41
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Quadrant

Die Fristverlängerung hat wohl mit der schlechten Zwischenbilanz (wenige Titel wurden vermutlich bis jetzt angedient) zu tun.

Sollte die Bank Sarasin dem mit der Vermögensverwaltung des Saraselect betrauten Peter Lehner in seinem Kampf gegen die schlechte Behandlung der Pbublikumsaktionäre weiterhin Unterstützung gewähren, dürfte der Fall ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

Ob der Kampf Lehners um eine Nachbesserung des Angebots an die Publikumsaktionäre verloren ist oder doch noch zum Erfolg führt, ist nach wie vor offen, mutmasst die FuW in der heutigen Ausgabe.

14.07.2009 07:28
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Quadrant

Aquamit hat eine Verlängerung der Angebotsfrist bis zum 6. August 2009 beschlossen. Der

Angebotspreis pro Quadrant-Aktie beträgt unverändert CHF 86.

Aufgrund der Unsicherheit, welche die Einsprache und Beschwerde eines Aktionärs gegen

das Kaufangebot in den vergangenen Wochen bei zahlreichen Aktionärinnen und

Aktionären der Quadrant AG ausgelöst hatten, hat der Verwaltungsrat der Aquamit B.V.

entschieden, die Angebotsfrist zu verlängern. Die Publikumsaktionäre der Quadrant AG

können ihre Aktien damit bis zum 6. August 2009 andienen; ohne Verlängerung wäre die

Andienungsfrist am 14. Juli 2009 ausgelaufen. Der Angebotspreis pro Quadrant-Aktie

beträgt CHF 86. Nur falls das Kaufangebot zustande kommt, gibt es eine Nachfrist.

Die Übernahmekommmission und die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA haben

die Einsprache bzw. Beschwerde des Aktionärs geprüft und vollumfänglich abgewiesen.

Ob ein Weiterzug ans Bundesverwaltungsgericht erfolgt, ist derzeit nicht bekannt.

****************************************************

Ich bleibe dabei, habe noch nicht verkauft!

11.07.2009 18:38
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Quadrant

Ich habe meine ersten Quadrantaktien bei 16.- gekauft, bei 36.- bin ich dann gross rein, hatte zeitweise mein gesamtes Barvermögen und noch einen Lombardkredit in diese Bude investiert. Bei gut 80.- bin ich damals raus (sie brauchten ca. 6 Monate für diesen Anstieg) und habe mich dann mehrmals verflucht als sie auf 250.- gestiegen sind, aber jetzt im Nachinein bin ich doch nicht so schlecht gefahren.

Besser reich und gesund als arm und krank!

11.07.2009 16:40
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Quadrant

Dank diesen Quadrant Arschlöchern habe ich über 80 Ameisen verloren....

Diese Quadrant Brüder gehören alle in den Knast, können sich eine Zelle mit Madoff teilen!!!!

:twisted: :twisted: :twisted:

Dies ist mein letzter Beitrag zu Quadrant, diese Scheissbude kenne ich nicht mehr!!!!!!

Die Bullen sind los

11.07.2009 10:12
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Quadrant

hui und ich dache das sei eine gute investition für die zukunft! zum glück habe ich doch nicht gekauft..

ist echt zum kotzen was die abziehen.. mein beileid den investierten..

Wer viel Geld hat, kann spekulieren;

wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren;

wer kein Geld hat, muß spekulieren.

11.07.2009 07:52
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Quadrant

Das Trauerspiel neigt sich dem Ende entgegen!

Ich erlaube mir, hier leztmals einen Artikel zum Thema Quadrant aus der heutigen Finanz- und Wirtschaft vom 11. Juli 09, Ausgabe Nr. 54, zu veröffentlichen:

"Quadrant-Deal reizt Gesetz aus

Man spricht von der Ungleichbehandlung der Aktionäre von Quadrant im Zusammenhang mit der Übernahmeofferte von Aquamit

andreas meier

Die Anfang Mai lancierte öffentliche Übernahmeofferte für die Aktien des Kunststoffverarbeiters Quadrant hat unter den Publikumsaktionären für Ärger gesorgt, weil einerseits für verschiedene Aktionäre verschiedene Preisniveaus zur Anwendung kommen (Bandbreite reicht von 86 bis 114.50 Fr.) und andererseits der dem Publikum offerierte Übernahmepreis – 86 Fr. je Aktie – von vielen Aktionären als ungenügend erachtet wird. Als stossend empfanden manche Beobachter ferner, dass Offertsteller und Verkäufer teils dieselben Personen sind – und diese just für ihre Titel den höchsten Preis ausgehandelt haben.

Was nicht verboten ist . . .Doch das Übernahmeprozedere und die Preisstellung sind allesamt innerhalb der geltenden Gesetze und Regelungen erfolgt, jedenfalls nach Auslegung der Übernahmekommission und der Finma. Fondsmanager Peter Lehner von Sarasin Investmentfonds, ein Aktionär von Quadrant (er hält in seinen Fonds und Mandaten gegen 7% der Aktien), hatte bekanntlich schon im Mai Beschwerde gegen diverse Punkte im Übernahmeprozedere von Quadrant eingereicht, mit der Absicht, eine Erhöhung der Kaufofferte zu erwirken. Doch sie wurde am 29. Mai und am 16. Juni von der Übernahmekommission und nun in zweiter Instanz am 8. Juli von der Finma abgewiesen. Nun bleibt Lehner noch der Weg vors Bundesverwaltungsgericht. Ob er beschritten wird, wollte er am Freitag noch nicht bekannt geben. Auch ob Lehner/Sarasin ihre Aktien im letzten Moment doch noch andienen, war bis Freitagabend nicht entschieden. Die Frist endet am 14. Juli. Auch Grossaktionär Giorgio Behr (Beteiligung rund 10%) hält sich weiterhin bedeckt.

Zur Erinnerung: Quadrant hatte am 4. Mai ein Übernahmeangebot der niederländischen Holding Aquamit erhalten. Aquamit gehört zu je 50% der japanischen Mitsubishi Plastics sowie Verwaltungsräten der Quadrant, die dannzumal 15,7% der Quadrant-Aktien besassen. Die Transaktion hat daher den Charakter eines Management-Buyout, zu dem Mitsubishi als langjähriger Kooperationspartner von Quadrant Hilfestellung leistet. Aquamit bietet 86 Fr. pro Aktie, was deutlich über dem durchschnittlichen Börsenkurs der vergangenen Wochen (rund 54 Fr.), jedoch einiges unter dem Eigenkapital pro Aktie (damals 98 Fr.) liegt.Die Aquamit-Gruppe machte gleich Nägel mit Köpfen: Sie kaufte kurz vor der Publizierung des öffentlichen Kaufangebots das Aktienpaket der Verwaltungsräte/Manager von Quadrant (15,7%), die Treasury-Aktien von Quadrant (5,8%) und das 11,1%-Aktienpaket von Quadrant-Grossinvestor Corisol/SSCI, Beat Frey. Für die Aktien der Quadrant-Verwaltungsräte bezahlte Aquamit 114.50 Fr., für die Treasury-Aktien 86 Fr. und für das Corisol-Paket 104.50 Fr. je Titel. Als das Angebot an die Publikumsaktionäre gestellt wurde, waren somit bereits 32,7% der Aktien im Besitz der Aquamit. Damit war die Chance, dass ein Weisser Ritter auftreten und ein höheres Konkurrenzangebot lancieren würde, bereits weitgehend ausgeschaltet. Die danach dem Publikum offerierten 86 Fr. je Aktie errechnen sich aus einem Abschlag von 25% von 114.50 Fr., wie es das Gesetz erlaubt (Blockprämie). Aquamit hat sich regelkonform verhalten. Doch wenn einzelnen Aktionären mehr bezahlt wird, gibt’s für die anderen (Publikumsaktionäre) zwangsläufig entsprechend weniger. Und weil die Möglichkeit eines Weissen Ritters ausgehebelt worden ist, war es für die Publikumsaktionäre schwierig, Druck für eine Aufbesserung der Kaufofferte zu entwickeln. Lehner und dessen Anwälte versuchten es u. a. mit dem Argument, die Verwaltungsräte von Quadrant seien nicht nur mit dem Kaufpreis von 114.50 Fr. entschädigt worden, sondern zusätzlich mit günstigen Kreditkonditionen von Mitsubishi (Mitsubishi hat den Quadrant-Verwaltungsräten, die 50% an Aquamit halten, Kredite zur Finanzierung des Deals gewährt). Der Gesetzgeber verlangt, dass solche Zusatzleistungen zu berücksichtigen sind, sofern sie wesentlich sind. Damit wäre der Preis, den Aquamit den Quadrant-Verwaltungsräten bezahlte, höher, was auch die Offerte an die Publikumsaktionäre steigern würde, weil der Abschlag gemäss Börsengesetz höchstens 25% sein darf. Doch die Finma beurteilt die Kreditkonditionen-Vergünstigung als nicht wesentlich. Sie argumentiert u. a., die Darlehenskonditionen seitens Mitsubishi seien «offenbar anlog zu den Zinssätzen auf Darlehen an andere Gruppengesellschaften des Mitsubishi-Konzerns» ausgestaltet worden. Doch wäre zu fragen, ob das Aquamit-Joint-Venture tatsächlich mit Gruppengesellschaften von Mitsubishi gleichgesetzt werden kann!

. . . ist erlaubtWie auch immer: Aquamits Übernahmevorgehen in Sachen Quadrant ist formell abgesegnet worden. Gleichwohl darf man sich fragen, ob auch dem Geist des Börsengesetzes nachgelebt wurde, der sich – zumindest in Ansätzen – den Schutz der Minderheits- bzw. Publikumsaktionäre und das Prinzip der Gleichbehandlung auf die Fahne geschrieben hat.

Nachtrag: Am 29. Januar 2009 fand eine VR-Sitzung von Quadrant statt. An dieser wurde festgestellt, dass sich die vier Verwaltungsräte Adrian Niggli, Arno Schenk, René-Pierre Müller und Walter Grüebler (heute Aquamit-Aktionäre) mit Blick auf die «angedachte Transaktion» (so steht es in Dokumenten der Übernahmekommission) in einem Interessenkonflikt befinden, weshalb ein Ausschuss aus unabhängigen Verwaltungsräten gebildet wurde. Tage später, am 6. Februar, kauften ein exekutives VR-Mitglied/Mitglied der Geschäftsleitung und ein nicht-exekutives VR-Mitglied von Quadrant insgesamt 141 291 Aktien für rund 6,3 Mio. Fr. (gut 44 Fr. je Aktie). Angeblich handelt es sich dabei um Handwechsel unter «Eingeweihten»; doch entsprechende Verkaufsmeldungen fehlen auf der SIX Swiss Exchange-Internetseite."

10.07.2009 17:04
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Quadrant

1-3

Medienmitteilung der Aquamit B.V.

Übernahmeangebot für Quadrant: FINMA weist

Beschwerde der Sarasin Investmentfonds AG ab

Amsterdam, 10. Juli 2009 – Das Angebot der Aquamit B.V. an die

Publikumsaktionäre der Quadrant AG entspricht in sämtlichen Punkten den

gesetzlichen Vorgaben. Auch der unabhängige VR-Ausschuss von Quadrant,

der das Angebot zur Annahme empfiehlt, sowie die Joint-Venture-Partner

Mitsubishi Plastics Inc. und das Management von Quadrant müssen sich im

Zusammenhang mit der Kaufofferte nichts vorwerfen lassen. Dies geht aus

der Verfügung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA hervor, die

am Donnerstag, 8. Juli 2009 veröffentlicht worden ist.

Die FINMA bestätigte mit ihrer Verfügung den Entscheid der Übernahmekommission

(UEK) und wies die Beschwerde des Sarasin Investmentfonds AG, Basel, in

sämtlichen Punkten ab. Sarasin Investmentfonds hatte unter anderem verlangt, der

den Publikumsaktionären von Quadrant offerierte Preis von CHF 86 pro Aktie müsse

nach oben korrigiert werden. Als Grund für diese Forderung wurden unter anderem

angebliche „Zusatzleistungen“ genannt, die dem Management von Quadrant für

seine 50-Prozent-Beteiligung an der Aquamit B.V. von ihrem Partner Mitsubishi

Plastics offeriert worden seien. Diese „Zusatzleistungen“ seien bei der Berechnung

des Mindestpreises für das Angebot an die Publikumsaktionäre fälschlicherweise nicht

berücksichtigt worden.

Nach einer eingehenden Prüfung der Finanzierungsmodalitäten der Aquamit B.V. und

des entsprechenden Joint-Venture-Vertrages zwischen Mitsubishi Plastics und dem

Management von Quadrant hat die FINMA nun entschieden, dass die Forderungen

der Sarasin Investmentfonds AG unbegründet seien. Es seien für die Berechnungen

des Angebotspreises an die Publikumsaktionäre von Quadrant keine weiteren

wesentlichen Leistungen zu berücksichtigen gewesen. Dieses Ergebnis decke sich mit

den Erkenntnissen der unabhängigen Prüfungsstelle Deloitte und der

Übernahmekommission, hält die FINMA fest. Es sei auch nicht notwendig, zur

Klärung dieser Frage einen weiteren neutralen Gutachter einzusetzen.

Nicht beanstandet wird von der FINMA auch die Ausrichtung einer sogenannten

„Blockprämie“, welche Mitsubishi Plastics dem Management der Quadrant für den

indirekten Erwerb eines Teils ihrer Aktien und Optionen bezahlt hatte. Die FINMA

bestätigt in ihrer Verfügung, dass der Gesetzgeber die Möglichkeit, in einem

derartigen Fall eine solche Prämie zu bezahlen, „explizit gewollt und akzeptiert hat.“

Ein rechtsmissbräuchliches Verhalten der Aquamit B.V. liege deshalb nicht vor.

Ebenfalls zurückgewiesen wird von der FINMA die Kritik der Sarasin Investmentfonds

AG an der Bewertung von Optionen, welche das Management von Quadrant in die

Aquamit B.V. eingebracht hatte. Nach Auffassung der FINMA war die Methode, mit

der diese Optionen bewertet worden waren, marktgängig und angemessen.

Management und Verwaltungsrat von Quadrant handelten korrekt

Rechtmässig ist nach Auffassung der FINMA auch die Bildung eines unabhängigen

Verwaltungsratsausschusses der Quadrant AG und der Zuzug von

PricewaterhouseCoopers (PWC) als unabhängiger Prüfungsstelle zur Beurteilung des

2-3

Aquamit-Kaufangebotes. Der Quadrant-Verwaltungsrat habe damit die international

üblichen Massnahmen für solche Fälle ergriffen, schreibt die FINMA.

Die FINMA weist in ihrer Verfügung auch die anderen Vorwürfe an das Management

und den unabhängigen Verwaltungsrat von Quadrant zurück. Die Sarasin

Investmentfonds AG hatte behauptet, diese hätten im Zusammenhang mit dem

öffentlichen Kaufangebot der Aquamit B.V. ihre Sorgfalts- und Treuepflichten

verletzt. Dies unter anderem deshalb, weil Aquamit B.V. mit sämtlichen Stimmen ins

Aktienregister der Quadrant eingetragen wurde, obschon die Statuten von Quadrant

eine Stimmrechtsbeschränkung von 3% vorsehen.

Die FINMA hält nun fest, dass dieser Entscheid des unabhängigen Verwaltungsrats-

Ausschusses angesichts der strategischen Bedeutung, welche Aquamit B.V. als

Grossaktionär hat, aufgrund der Statuten von Quadrant berechtigt war. Die

Behauptung der Sarasin Investmentfonds AG, für die Aquamit B.V. hätte keine

Ausnahme von der Stimmrechtsbeschränkung erteilt werden dürfen, gehe klar an der

Sache vorbei.

Nicht gefolgt ist die FINMA der Sarasin Investmentfonds AG ferner in der

Behauptung, der unabhängige Verwaltungsratsausschuss habe aufgrund eines

Interessenkonfliktes in Wirklichkeit nicht unabhängig gehandelt. Ein solcher

Interessenskonflikt habe nicht bestanden, schreibt die FINMA. „Es ergaben sich für

die beiden Verwaltungsräte durch das öffentliche Übernahmeangebot keine

finanziellen Folgen, sprich Vorteile.“ Insgesamt, stellt die FINMA fest, liege seitens

Management und Verwaltungsrat von Quadrant weder ein Verstoss gegen Gesetz

oder Statuten noch ein unlauteres Verhalten vor.

Die FINMA wies die Beschwerde der Sarasin Investmentsfonds AG deshalb

vollumfänglich ab und bestätigte die Übernahmekommission, die am 16. Juni 2009

eine Einsprache der Sarasin Investmentfonds AG ebenfalls abgelehnt hatte. Die

Sarasin Investmentfonds AG wurde verpflichtet, die Verfahrenskosten von CHF

35'000 sowie eine Parteientschädigung von CHF 5'000 an die Aquamit B.V. zu

bezahlen.

An die Redaktionen:

Die Verfügung der FINMA ist auf dem folgenden Link abrufbar:

http://www.finma.ch/d/aktuell/Documents/verfuegung-is-quadrant-20090708.pdf

Für weitere Informationen

Aquamit B.V.

Sacha Wigdorovits

T +41 44 209 60 00

M +41 79 404 17 05

El sacha.wigdorovits@contractmedia.ch

Die Information in dieser Mitteilung stellt keinen Angebotsprospekt zum Kauf

von Aktien dar und ist in keiner Weise eine Einladung zu irgendeiner Form von

Handel, Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.

3-3

Aquamit B.V.

Aquamit B.V., mit Sitz in Amsterdam (NL), wurde im Hinblick auf die erweiterte strategische Partnerschaft

zwischen Quadrant AG und Mitsubishi Plastics Inc. gegründet. Die Gesellschaft gehört zu je 50% der

japanischen Mitsubishi Plastics, Inc. und einer schweizerischen Gruppe von Gründern und Verwaltungsräten von

Quadrant, bestehend aus Adrian Niggli, Arno Schenk, René-Pierre Müller und Walter Grüebler. Aquamit B.V.

besitzt derzeit rund 32.7% der Aktien der Quadrant AG. Hinzu kommen Optionsrechte auf 4.1% weitere Aktien.

Mitsubishi Plastics

Mitsubishi Plastics mit Hauptsitz in Tokio, Japan, ist eine zu 100% von der Mitsubishi Chemical Holdings Group,

Tokio, Japan, gehaltene Tochter und nimmt im Gebiete der Herstellung und dem Vertrieb von Kunststoffen

weltweit eine führende Stellung ein. Mitsubishi Plastics wurde am 1. April 2008 reorganisiert, um die damals

existierenden Bereiche Mitsubishi Plastics, Mitsubishi Polyester Film, Mitsubishi Chemical Functional Products,

Mitsubishi Chemical MKV sowie die Functional Products Division der Mitsubishi Chemical Corporation

zusammenzulegen. Mitsubishi Plastics beschäftigt rund 6’700 Mitarbeiter, verfügt über ein Aktienkapital von JPY

21.503 Milliarden und erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009, welches am 31. März 2009 endete, einen

konsolidierten Jahresumsatz von rund JPY 346 Milliarden (ca. CHF 4 Milliarden). Die Mitsubishi Chemical

Holdings Corporation erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009, welches am 31. März 2009 endete, einen

konsolidierten Jahresumsatz von rund JPY 2'909 Milliarden (ca. CHF 33 Milliarden) und beschäftigt rund 41'000

Mitarbeiter.

Mitsubishi Chemical Holdings Corporation: www.mitsubishichem-hd.co.jp/english

Mitsubishi Plastics: www.mpi.co.jp/english/corporate/index.htm

Quadrant

Quadrant ist ein global führender Hersteller von hochwertigen thermoplastischen Werkstoffen in Form von

Halbzeugen und Fertigteilen. Mit Standorten in 19 Ländern und mehr als 2’400 Mitarbeitern erzielte Quadrant

2008 einen Umsatz von CHF 733 Millionen. Ihre technischen Kunststoffe und Composites sind Metallen und

anderen Werkstoffen bezüglich ihres Leistungsprofils überlegen und werden in einer zunehmenden Anzahl von

Anwendungen vorwiegend in der Investitionsgüterindustrie eingesetzt. Zusammen mit Marktführern aus

verschiedensten Kundenmärkten entwickelt Quadrant laufend neue Anwendungsgebiete. Mit ihrer klaren

strategischen Fokussierung und Ausrichtung ist Quadrant bestens gerüstet, ihre führende Marktstellung auch in

Zukunft weiter auszubauen.

www.quadrantplastics.com

Besser reich und gesund als arm und krank!

09.07.2009 12:38
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Quadrant

Habe soeben sämtliche Quadrant Aktien verkauft.

Somit habe ich keinen Schrott mehr im Depot.

Quadrant, was ist das????

Die Bullen sind los

09.07.2009 00:55
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Quadrant

Jurameer wrote:

08-07-2009 22:16 FINMA weist Sarasin-Beschwerde zu Übernahmeangebot für Quadrant ab [b]

:cry:

Ich warte noch ab mit Andienen, bzw. Verkaufen, die weitere Entwicklung wird von mir jedoch scharf beobachtet.

Gruss an alle Schicksalsgenossen -Genossinen.

Jurameer

Diese Schweinepriester, habe eigentlich nix anderes erwartet.... die stecken doch alle unter einer Decke!!! Eine Schande sowas.... und wir Aktionäre sind die Geprellten....

Diese Quadrant Mafiabrüder sollte man alle auf den Mond schiessen.....Skandalös sowas.....

Das wars, werde meine Quadrant Aktien verkaufen.... mit 80 Tonnen Verlust....

weg mit dem Scheissdreck..... Scheissbude, sollen alle verrecken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

:evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

:twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

Die Bullen sind los

08.07.2009 22:42
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Quadrant

08-07-2009 22:16 FINMA weist Sarasin-Beschwerde zu Übernahmeangebot für Quadrant ab [b]

:cry:

Ich warte noch ab mit Andienen, bzw. Verkaufen, die weitere Entwicklung wird von mir jedoch scharf beobachtet.

Gruss an alle Schicksalsgenossen -Genossinen.

Jurameer

08.07.2009 15:52
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Quadrant

Bin mir gar nicht sicher ob überhaupt ein zweites Angebot kommen muss, die beiden Hauptaktionäre haben ja bereits verkauft, Aquamit hat ja in dem Fall bereits mehr als einen Drittel der Aktien, weshalb die meiner Meinung nach gar kein zweites Übernahmegebot machen müssten, die können die restlichen Aktien einfach aufkaufen, egal zu welchem Preis.

Man muss ja gar keine 100% einer Firma besitzen um das Sagen zu haben, dazu reichen ja bereits 50% plus 1 Aktie.

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08.07.2009 11:34
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Quadrant

@Jurameer & @Kapitalist:

Vielen Dank für die Infos.

Bin hin und hergerissen, weiss nicht, ob ich verkaufen soll....

Was, wenn die Uebernahme nicht zu Stande kommt und dann plötzlich ein zweites Uebernahmeangebot kommt, zu bedeutend schlechteren Konditionen???

Bei den Quadrant Banditen ist alles möglich.... :twisted: :twisted: :twisted:

Die Bullen sind los

08.07.2009 10:05
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Quadrant

In einem anderen Artikel der FuW habe ich einmal gelesen dass der VR von Quadrant die Aktien bereits nach Ablauf der Frist von der Börse dekotieren lassen könnte.

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08.07.2009 09:56
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Quadrant

Aus der Finanz und Wirtschaft von Heute, den 8. Juli 09, Ausgabe Nr. 53:

Grabenkampf um Quadrant

Meine Ausführungen in der Ausgabe Nr. 50 vom 27. Juni unter dem Titel «Musterfall Quadrant» bedürfen einer Präzisierung. Sollten, was nicht auszuschliessen ist, nach Ablauf der Andienungsfrist der Käuferin Aquamit nicht 662⁄3% der ausstehenden Quadrant-Aktien (zum Preis von je 86 Fr.) angedient werden, gilt das Übernahmeangebot offiziell als nicht zustande gekommen. Dann gäbe es, wie ich mir sagen liess, auch keine Nachfrist. Sie würde nur dann in Kraft gesetzt, wenn die für das Zustandekommen der Kaufofferte notwendige Hürde von 662⁄3% aller Titel erreicht würde.

Was aber, wenn Aquamit mehr als 331⁄3% der Quadrant-Aktien angedient erhält, aber unter 662⁄3% bleibt? In diesem Fall gilt das Übernahmeangebot als nicht zustande gekommen, Aquamit bliebe in diesem Fall mit einer Beteiligung von knapp unter 331⁄3% jedoch die mit Abstand grösste Einzelaktionärin. Gesetzt den Fall, die Quadrant-Valoren würden nach dem Scheitern des Kaufangebots unter 86 Fr. fallen, wäre es Aquamit freigestellt, flugs weitere Titel zu erwerben. Überschritte sie aber den Schwellenwert von 331⁄3%, müsste umgehend ein Pflichtangebot zu ähnlichen Bedingungen folgen. Das ergäbe aber wenig Sinn. Aquamit könnte sich durchaus Zeit lassen und darauf setzen, dass der Quadrant-Kurs fällt, womit sich später die Gelegenheit böte, ein zweites, dann aber tieferes Kaufangebot zu lancieren. Nach wie vor wird hinter den Kulissen heftig gerungen. Zurzeit muss die Finanzmarktaufsicht Finma einen von Fondsverwalter Peter Lehner eingereichten Rekurs prüfen und einen Entscheid fällen. Der Ausgang ist, so würde ich urteilen, offen. Lehner vertritt die Meinung, es lägen genügend Argumente und Beweise vor, dass im Fall Quadrant nicht alles mit rechten Dingen zu- und hergegangen sei. Wenn dem so wäre, müsste die Finma, auch zwecks Wahrung der eigenen Glaubwürdigkeit, Klartext sprechen. Sekundiert wird Lehner von Prof. Heinz Zimmermann, Spezialist in Finanzmarkttheorie, sowie dem erfahrenen Wirtschaftsjuristen Urs Schenker von Baker & McKenzie.Zurzeit verkehren die Quadrant-Titel mit bescheidenem Handelsvolumen um 86 Fr., mal knapp darunter, mal knapp darüber. Das Rennen ist noch nicht gelaufen, am 14. Juli, wenn das Kaufangebot endet, wird Bilanz gezogen. Sehr zu hoffen ist, dass die Finanzmarktaufsicht bis dann den Rekurs behandelt hat und zu einem Entscheid gekommen ist. Alles andere wäre der Sache abträglich. Unklar ist, ob Aquamit die Angebotsfrist hinausschieben würde oder dies gar müsste, falls die Finma bis Ablauf der Angebotsfrist doch nicht zu einem eindeutigen Urteil gelangt ist. Ich bin überzeugt, dass die Finma, ohne auf den Entscheid der Übernahmekommission zu schielen, den Fall kompetent begutachtet und auf sämtliche Fragen und Unklarheiten unzweideutige Antworten liefert. Immerhin geht es auch hier irgendwie um das Image des Finanzplatzes Schweiz.“

:?

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