Quadrant

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Jurameer
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Quadrant

Ich habe meine Quadrant-Aktien am Dienstag mit Verlust verkauft! :evil:

Kapitalist
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Quadrant

goto wrote:

Ich warte mit dem Verkauf mal ab und schaue wie's weitergeht, am 12. August wird ja wieder informiert. Hoffentlich kommt die Übernahme nicht zustande!!!

Schau mal im Chart nach wo der Kurs war bevor das Übernahmeangebot publiziert wurde. Gut möglich dass der Kurs dann wieder dort ist.

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Jurameer
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Quadrant

Medienmitteilung Aquamit B.V.

Quadrant AG: Aquamit erklärt Übernahme-Offerte als

zustande gekommen Amsterdam, 12. August 2009,

07.30 Uhr – Die Übernahme der Quadrant AG

durch die Aquamit B.V., das Joint Venture zwischen den Gründern von

Quadrant und der Mitsubishi Plastics Inc., kommt zustande. Der Aquamit-

Verwaltungsrat hat gestern beschlossen, das freiwillig erfolgte öffentliche

Kaufangebot für Quadrant als erfolgreich zu erklären.

Bis zum Ende der Angebotsfrist am 6. August 2009 waren Aquamit B.V. von den

Publikumsaktionären insgesamt 797'184 Quadrant-Aktien angedient worden.

Zusammen mit den eigenen Quadrant-Aktien kommt Aquamit B.V. damit auf eine

Beteiligungsquote von insgesamt 61.66%.

Der Aquamit-Verwaltungsrat hat von seinem Recht Gebrauch gemacht, auf die in

der Angebotsofferte festgehaltene Bedingung einer Beteiligungsquote von

66 2/3% zu verzichten. Das Angebot gilt somit als zustande gekommen, falls die

im Angebotsprospekt erwähnten Bedingungen erfüllt sind, welche die Kapital- und

Bilanzstruktur von Quadrant betreffen, sowie vorbehältlich der Bedingung, dass

kein richterliches Urteil oder eine andere behördliche Anordnung das Kaufangebot

für unzulässig erklärt (Bedingungen c, d und e).

Jene Publikumsaktionäre, die ihre Aktien bisher nicht angedient haben, erhalten

nun die Möglichkeit, die Offerte der Aquamit B.V. von CHF 86 pro Aktie innerhalb

der Nachfrist, die vom 13. August 2009 bis zum 26. August 2009 läuft,

anzunehmen.

www.quadrantplastics.com

Kapitalist
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Quadrant

In der heutigen Fu£W steht der untenstehende Artikel, man beachte die Auswirkungen einer Dekotierung:

"Wenn Dekotierung zum Druckmittel wird

Für den Wegzug von der Börse in der Schweiz reicht ein VR-Beschluss – In Übernahmekämpfen ein probates Mittel – Wo bleibt der Schutz der Publikumsaktionäre?

Corina Drack

Wer von der Schweizer Börse SIX weg will, hat es leicht: Das kotierte Unternehmen reicht ein begründetes Gesuch zur Dekotierung ein, mindestens vier Monate vor dem letzten Handelstag. Es genügt der Beschluss des Verwaltungsrats. Befinden sich zum Zeitpunkt der Dekotierung noch mehr als 5% der Titel im Publikum, ist für maximal sechs Monate ein ausserbörslicher Handel aufrechtzuerhalten (vgl. Box Gesetzestext). Das wars auch schon.

Dass es Publikumsgesellschaften frei- steht, ohne nennenswerte Auflagen der Börse den Rücken zu kehren, hat durchaus sein Gutes. Denn sind die Hürden zu hoch, kann das für einen Finanzplatz zum Nachteil werden, wie das Beispiel USA zeigt (vgl. Box unten). Übersteigt der Aufwand einer Kotierung (aufwendige Rechnungslegung, Transparenzvorschriften) den Nutzen (Zugang zum Kapitalmarkt), sollte einer Gesellschaft die Dekotierung nicht unnötig schwergemacht werden. Oft trifft das auf kleinkapitalisierte Unternehmen zu, deren Aktien wenig liquid sind. Beispiele sind Lenzerheide Bergbahnen, Red IT und Tec-Sem Group. Sie haben sich von der Börse verabschiedet (oder haben die Absicht dazu).

Quadrant zum Beispiel und . . .

Problematisch wird es erst dann, wenn die Möglichkeit einer komplikationslosen Dekotierung als Druckmittel missbraucht wird, wie das oft bei Übernahmen geschieht. Exemplarisch zeigt das die Offerte für Quadrant: Die 86 Fr., die Aquamit den Quadrant-Aktionären bietet, sind einigen Anlegern zu wenig – besonders deshalb, weil höhere Preise, etwa 104.50 Fr., für bestimmte Aktienpakete bezahlt wurden. So sind Aquamit bislang erst 61,66% angedient worden, weniger als die angestrebten 662⁄3%.

Den zögernden Aktionären hat der Quadrant-VR vorsorglich die Möglichkeit einer Dekotierung in Aussicht gestellt. Wer nicht andient, wird später auf illiquiden Aktien sitzen, was nicht eben wertsteigernd wirkt. Damit wird ihnen und besonders den institutionellen Anlegern, die statutarisch nur in Kotierte investieren dürfen, die Möglichkeit genommen, Widerstand zu leisten und auf eine Nachbesserung des Angebots hinzuarbeiten. Über das weitere Vorgehen im Fall von Quadrant wird am Mittwoch, 12. August, informiert.

. . . Golay, Hero, Unigestion

Ähnlich erging es den Golay-Aktionären. Die Papiere des Perlen- und Schmuckhandelsunternehmens, das von der Holding Norinvest Ende 2008 mehrheitlich übernommen wurde, sind unlängst dekotiert worden. Die Genfer Beteiligungsgesellschaft besass nach Ablauf der Angebotsfrist 53,4% des Aktienkapitals, aber 73,53% der Stimmen. Norinvest setzte die Dekotierung trotz der wenig überzeugenden Quote durch, und die Titel wurden letztmals am 25. Juni gehandelt.

Seither läuft während höchstens sechs Monaten ein ausserbörslicher Handel. Der AMG-Fonds Substanzwerte Schweiz hat seine Titel nicht angedient, weil der von Norinvest gebotene Preis als zu niedrig erachtet wurde (vgl. FuW Nr. 93 vom 22. November). Die Hoffnung auf ein aufgebessertes Barangebot hat Fondsmanager Anton Zahner noch nicht aufgegeben, schildert das Unterfangen aber als langwierig und mühsam.

Zahner ist den Umgang mit illiquiden Anlagen gewöhnt. So hat er auch den Anteil an LO Holding auf mehr als 5% aufgestockt. Die Immobiliengesellschaft hat ein Übernahmeangebot von Mobimo. Wie im Fall Golay wird AMG auch hier nicht andienen, sondern auf eine bessere Lösung hoffen. Die Dekotierung werde oft als Druckmittel eingesetzt, um unentschlossene Aktionäre zur Abtretung ihrer Anteile zu bewegen, sagt Zahner. Etwas weiter zurück liegen die Übernahmen von Hero und Unigestion, die 2003 auf dem Tiefpunkt des Börsenzyklus von der SIX genommen wurden. Auch damals wurde die Dekotierung zügig vorangetrieben.

In solchen Fällen ist der Publikumsaktionär ungenügend geschützt. Dieser Meinung ist auch der auf Minderheitenschutz spezialisierte Aktienrechtler Peter V. Kunz. Der Schutz erschöpft sich in der dreimonatigen Ankündigungsfrist sowie im sechsmonatigen ausserbörslichen Handel, den das Unternehmen aufrechterhalten muss. Damit seien in der Schweiz die Publikumsaktionäre eindeutig benachteiligt und es bestehe Handlungsbedarf, wie er «Finanz und Wirtschaft» erklärt.

Erwünscht: GV-Beschluss

Peter V. Kunz schlägt vor, im Aktienrecht zu verankern, dass die Generalversammlung die Kompetenz erhält, über eine Dekotierung zu befinden, wie das in Deutschland und Grossbritannien der Fall ist (vgl. untenstehende Texte). Den Aktionären sollte zudem eine Ausstiegsmöglichkeit zu fairen Bedingungen geboten werden, etwa mit einer im Börsengesetz vorgeschriebenen Angebotspflicht im Fall der Dekotierung. Ausserdem postuliert er analog zum Fusionsgesetz eine Prüfung, ob die Entschädigung angemessen sei.

Doch bislang war es weder in der laufenden Aktienrechts- noch in der Börsengesetzrevision ein Thema. Er habe auf den Schwachpunkt Dekotierung hingewiesen, als im Frühsommer die Rechtskommission des Ständerats die Aktienrechtsrevision behandelte. Sein Einwand verhallte ohne Echo. Die Dekotierung sei ein «vergessenes Rechtsgebiet», bedauert Kunz.

Das könnte sich bald ändern. Am 27. August beginnt die Sitzung der Rechtskommission des Nationalrats, an der die Aktienrechtsrevision behandelt wird. Hans Kaufmann, SVP-Nationalrat und Mitglied der Rechtskommission, ist nicht glücklich über die bisherige Entwicklung der Aktienrechtsrevision. Seiner Meinung nach lege sie zu grosses Gewicht auf die Bonusdebatte. Die ursprüngliche Absicht, die Aktionärsrechte zu stärken, gerate dabei in den Hintergrund. Die Fülle der Vorstösse im Vorfeld der Sitzung zeige, dass eine Unzufriedenheit mit der Vorlage herrsche. Kaufmann hat vor, auch die Dekotierung aufzugreifen. Er wird einen Vorstoss zu diesem Thema nachreichen.

USA

In den USA darf eine Publikumsgesellschaft nicht mehr als 300 registrierte Aktionäre haben, wenn sie sich dekotieren lassen und – wichtig – von den aufwendigen Reportingpflichten befreien will (meist ein Hauptgrund für den Dekotierungswunsch). Der US-Börsenplatz hat als Folge der strengen Vorschrift an Attraktivität verloren. Vor allem ausländische Unternehmen zögerten wegen der erschwerten Rückzugsmöglichkeiten, sich in New York kotieren zu lassen. Daher hat die US-Börsenaufsicht SEC vor zwei Jahren mit einer Lockerung der Regel für ausländische Unternehmen reagiert: Sie dürfen sich dekotieren lassen, falls das Handelsvolumen in den USA weniger als 5% des Volumens auf dem Hauptmarkt beträgt. CD

Grossbritannien

Ein Dekotierungsantrag wird in Grossbritannien an die Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority (FSA) gestellt. Dazu braucht es noch keine Befragung der Akionäre. Regel 5.2.5 der Listing Rules der FSA setzt jedoch voraus, dass danach die Dekotierung an einer Generalversammlung von mindestens 75% befürwortet wird. Nach der Annahme durch die Generalversammlung läuft eine Frist von 20 Tagen bis zur Dekotierung. Das Unternehmen muss seine Aktionäre in einem zuvor von der FSA abgesegneten Schreiben über die Absicht und das geplante Datum des letzten Handelstages informieren. Gibt es triftige Gründe, ist eine Suspendierung des Handels möglich, bis nach 20 Tagen die Dekotierung vollzogen ist. JS, London

Deutschland

In Deutschland ist die Dekotierung nicht gesellschaftsrechtlich geregelt. Der Bundesgerichtshof hat aber entschieden, dass Kleinaktionäre eine «angemessene Abfindung» erhalten müssen. Will ein Unternehmen sich dekotieren, muss der Vorstand einen Antrag bei den entsprechenden Börsen einreichen. Zuvor muss die Aktionärsversammlung mit einfacher Mehrheit zustimmen. Zugleich muss ein Grossaktionär den übrigen Aktionären ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Der Entschluss kann angefochten und jahrelang blockiert werden. Meist wird ein Delisting über das Hinausdrängen der Kleinaktionäre (Squeeze-out) erreicht. Auch dieser Weg ist von rebellischen Aktionären anfechtbar. DM, Frankfurt

Gesetzestext

Art. 58 Abs. 1 Kotierungsreglement (KR)

Grundsätzlich bestimmt der Emittent selbst über die Dekotierung der von ihm begebenen Effekten.

Beantragt der Emittent die Dekotierung von Beteiligungsrechten, hat er dies in einem schriftlichen Gesuch zu begründen.

Das Gesuch muss 20 Börsentage vor der Ankündigung der Dekotierung vom Emittenten oder einem gemäss Art. 43 KR anerkannten Vertreter, zusammen mit dem Entwurf des Dekotierungsinserats und allfälligen weiteren Unterlagen (z. B. Angebotsprospekte, Verpflichtung zum ausserbörslichen Handel, Bestätigungen von Gerichtsurteilen) eingereicht werden.

Sind im Zeitpunkt der Dekotierung in der Regel noch mehr als 5% der Beteiligungsrechte pro Beteiligungsrechtskategorie im Publikum gestreut, ist über einen Zeitraum von längstens sechs Monaten ein ausserbörslicher Handel aufrechtzuerhalten."

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Status Quo
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Quadrant

Bravo bravo bravo, Quadrant hat 40% weniger Umsatz im ersten Halbjahr 09 gemacht und ist tief in die roten Zahlen gerutscht! Hurra!

Diese Bruchbude soll verrecken, alles A.......

Hoffentlich verschlucken sich die Quadrant Banditen (Aquamit lässt grüssen) an den eigenen Aktien!

Pfui, Quadrant muss man von der Landkarte tilgen!

Scheissbude.

Die Bullen sind los

Kapitalist
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Quadrant

Status Quo wrote:

Bravo bravo bravo, Quadrant hat 40% weniger Umsatz im ersten Halbjahr 09 gemacht und ist tief in die roten Zahlen gerutscht! Hurra!

Diese Bruchbude soll verrecken, alles A.......

Hoffentlich verschlucken sich die Quadrant Banditen (Aquamit lässt grüssen) an den eigenen Aktien!

Pfui, Quadrant muss man von der Landkarte tilgen!

Scheissbude.

Die tilgen sich ja selber von der Landkarte, werden nächstens dekotiert. Lol

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Quadrant

@Kapitalist:

dekotieren alleine reicht nicht. Diese Bruchbude muss man einstampfen! Sämtliche Quadrant Manager gehören in den Knast, bei Wasser und Brot.

Nichts anderes.

SCHEISSBUDE!!!

Pfui Teufel, mir wird schlecht...

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Jurameer
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Quadrant

Diese unternehmerische Glanzleistung verdient wahrlich Anerkennunung in Form eines höheren Aktien-Uebernahmepreises für die Quadrant-Führung gegenüber den ex-Publikumsaktionären.

:evil:

Status Quo
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Quadrant Debakel mit Nachspiel....

Hallo zäme, vielleicht kriegen alle Quadrant Geschädigten bald noch ein Sackgeld hinzu:

Die Übernahmeofferte der niederländischen Aquamit für den Lenzburger Kunststoffhersteller Quadrant muss nochmals geprüft werden. Das Bundesverwaltungsgericht hat der Sarasin Investmentfonds AG teilweise Recht gegeben.

Am 2. Juni 2009 hatte Aquamit ein öffentliches Angebot für alle Aktien der Quadrant unterbreitet. Die Sarasin Investmentfonds AG, eine Minderheitsaktionärin der Quadrant AG, verlangte als Leiterin des Aktienfonds Saraselect ein höheres Angebot.

Sie argumentierte damit, dass der angebotene Preis von 86 Franken pro Aktie nicht den Mindestpreisvorschriften entspreche. Die Übernahmekommission und anschliessend die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) segneten das Angebot jedoch als gesetzmässig ab.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerde der Sarasin Investmentfonds AG nun teilweise gutgeheissen. Die Entscheide der Übernahmekommission und der Finma werden aufgehoben, soweit die Sarasin Investmentfonds AG selbst davon betroffen ist.

Neuer Entscheid der Übernahmekommission verlangt

Die Übernahmekommission wird von den Richtern in Bern verpflichtet, einen neuen Entscheid zu fällen. Das Urteil ist rechtskräftig und kann nicht mehr ans Bundesgericht weitergezogen werden. Wie hoch der Angebotspreis sein müsste, lässt das Gericht offen.

Beanstandet wird die Beurteilung der Prüfstelle, auf die sich die Übernahmekommission und die Finma gestützt hatten. Unzulässig sei insbesondere die von der Prüfstelle angestellte «gesamthafte Betrachtungsweise». Die wesentlichen Leistungen und Gegenleistungen müssten stattdessen je einzeln festgestellt und bewertet werden.

Ihre Beurteilung habe die Prüfstelle sodann entsprechend zu begründen. Aquamit gehört je hälftig Mitsubishi Plastics und den vier Gründern des Lenzburger Unternehmens für Spezialkunststoffe.

Urteil B-5272/2009 vom 30.11.2010

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